11 Ideen, wie Sie Ihr Badezimmer individuell gestalten können

Badezimmer Ideen: Bad individuell gestalten

11 Ideen, wie Sie Ihr Badezimmer individuell gestalten können

Was belebt euch morgends im Badezimmer? Ideen für ein frisches Bad sind das allerbeste Lebenselixier! Badezimmer sind heute viel mehr als bloße Nasszellen – sie sollen einladend wirken und im stressigen Alltag für die notwendige Entspannung sorgen. Hier finden Sie Ideen für die Einrichtung von kleinen und großen Bädern sowie Tipps für moderne und raffinierte Deko-Ideen.

Badezimmer-Ideen aus dem Orient: mit Mosaik-Fliesen jede Fläche optimal nutzen

Wenn ihr Badezimmer zur Oase werden soll, empfehlen wir Ihnen die Verwendung von Mosaik-Fliesen. (#1)

Ein Bad als zweites Wohnzimmer? Immer mehr Menschen wünschen sich ein wohnliches Bad, in dem der Aufenthalt gerne erfolgt und im besten Fall auch noch entspannt. Mit welchen Tricks und Ideen Sie Ihr Badezimmer im Handumdrehen in eine gemütliche, moderne und einladende Oase verwandeln können, erfahren Sie hier.

Die meisten Bewohner von Innenstadtwohnungen kennen das Problem: das Badezimmer fällt relativ klein aus, da nicht genügend Platz vorhanden ist bzw. die Mieten in Ballungsgebieten entsprechend hoch sind. Doch auch kleine Badezimmer können mit einigen Tricks aufgewertet werden.

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Haben Sie die Möglichkeit, in Ihrem Badezimmer eine eigene Dusche einzubauen, so greifen Sie bei sehr kleinen Bädern zu Mosaik-Fliesen – damit kann in jeder beliebigen Ecke eine individuelle Dusche gebaut werden.

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Dies hat den Vorteil, dass auch runde Ecken, tote Winkel oder sonst unschöne Flächen optimal genutzt werden können.

Ein weiterer Tipp für kleine Bäder: ist in Ihrem Badezimmer keine Heizung vorhanden, so verzichten Sie auf sperrige elektronische Geräte, diese nehmen nur wertvollen Platz weg. Setzen Sie stattdessen auf schlanke, platzsparende und vielseitig nutzbare Alternativen wie Heizgeräte in Leiter- oder Treppenoptik, die zusätzlich noch als Handtuchhalter fungieren.

Trick für die Baddekoration

Bei einem frisch gestalteten Bad sollten auch die kleinen Accessoires zum Gesamtbild passen. Besonders in gefliesten Bädern sieht man da leider häufig verspachtelte Löcher, die früher einmal zur Aufhängung von Handtüchern oder anderen Badutensilien dienten. Um das zu vermeiden gibt es einige tolle Ideen aus dem Baumarkt.

Life-Hack Badhaken

Um die Badhaken ganz ohne das Hinterlassen von unschönen Löchern zu gestalten, gibt es zum Beispiel Klebehaken. Sie funktionieren mit einem speziellen Sekundenkleber:

Akzente für ein modernes Bad

Mein Lieblings Badezimmer hat ein rundes Waschbecken, einen schönen Spiegelschrank und tolle Deko Elemente, wie diesen weißen Flechtkorb mit Schleifen, passend zur Wandfarbe. (#2)

In jedem Badezimmer sind Waschbecken unabkömmlich. Mittlerweile sind die wichtigen Installationen in zahlreichen Größen und Designs erhältlich.

So kann das Waschbecken auf die Form des Badezimmers angepasst werden: in schlauchförmige Badezimmer passen ideal Waschbecken im XS-Format, sie besonders klein und schmal sind.

Ob elegant, klassisch oder schlicht: auch in einem kleinen Bad müssen Sie nicht auf eine schöne Optik verzichten. Ideal für kleine Bäder sind Waschbecken mit einer integrierten Ablage, um zusätzlichen Stauraum zu schaffen.

Ein Tipp: verzichten Sie auf herkömmliche Frotteewaren und greifen Sie stattdessen zu Textilien aus nordafrikanischer bzw. türkischer Tradition. Diese sogenannten Fouta bzw. Hamman-Tücher aus fester Baumwolle sind ebenso saugstark wie Frottee, jedoch wesentlich dünner und dadurch platzsparender zu verstauen.

Ihr Bad erscheint Ihnen langweilig? Die meisten Bäder sind klassischerweise in Weiß gehalten – auf diese Weise wird ein kleiner Raum zwar optisch vergrößert, allerdings wirkt er auch recht eintönig dadurch. Mit kleinen, farbkräftigen Akzenten können Sie jedoch schnell Abhilfe schaffen.

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Entscheiden Sie sich dabei für ein bestimmtes Thema, das im kompletten Bad umgesetzt wird.

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Momentan sehr angesagt ist das Thema Urwald: hierbei entscheiden Sie sich für verschiedene Grüntöne, beispielsweise eine mintgrüne Wand, Accessoires in verschiedenen Grünnuancen, einer stattlichen Zimmerpflanze sowie einem passenden Duschvorhang in entsprechendem Design.

Tipps und Tricks für kleine Bäder

Ein kleines Badezimmer wirkt deutlich größer mit einem großen Spiegel, einer schönen Beleuchtung und weißen Fliesen. (#3)

Damit ein kleines Bad nicht zu eng und ungemütlich wird, sollten bei der Gestaltung einige Kriterien beachtet werden. Grundsätzlich strecken große, helle Fliesen einen Raum optisch, beruhigen den Blick und reflektieren das Licht im Raum. Ein Tipp: die Fugen sollten so schmal wie möglich gehalten werden.

Damit das Bad groß und freundlich wirkt, ist die Verwendung heller und warmer Farben zu empfehlen. Auch große Spiegel haben den Vorteil, dass sie Licht im kompletten Raum verteilen. Verfügt das Bad nicht über ein Fenster, so sollte mit Hilfe von dimmbaren Lichtquellen dafür gesorgt werden, dass ausreichend Licht im Bad zur Verfügung steht.

Damit kleine Bäder nicht zu ungemütlich wirken ist es zudem essentiell, dass Ordnung gehalten wird. Idealerweise sollten nur solche Utensilien im Bad auewahrt werden, die tatsächlich täglich genutzt werden.

Richten Sie Ihre Produkte auf einem Tablett, in kleinen Holzkörben oder Kosten an, so entsteht eine entspannte Übersicht. Viele Produkte sehen zudem wesentlich schöner aus, wenn sie in hübsche Tiegel oder wiederverwendbare Pumpspender umgefüllt werden.

Dein Spa-Erlebnis im eigenen Bad

Ein Spa-Bereich im hauseigenen Badezimmer sorgt für Entspannung. Schöne asiatische Dekoelemente schaffen eine Wohlfühlatmosphäre zum Träumen. (#4)

Sie mögen lieber dunkle als helle Fliesen in Ihrem Bad, haben aber Angst, dass der Raum dadurch noch kleiner wirkt? Kein Problem, in einem kleinen Bad können auch dunkle Fliesen verlegt werden, sofern auch einige Tipps geachtet wird:

Gerade Bäder mit grauen Fliesen wirken sehr modern. Achten Sie auch bei der Wahl von dunklen Fliesen darauf, dass diese möglichst großflächig und die Fugen entsprechend schmal sind.

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Verkleiden Sie den Boden und einen Teil der Wände mit beispielsweise granitfarbenen Fliesen, so kommt es bei der restlichen Gestaltung des Badezimmers auf den richtigen Mix an: kombiniert mit dunklen Fliesen strahlen weiße Badezimmermöbel besonders schön und verleiht Ihrem Bad eine edle, ruhige Atmosphäre.

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Als Ausgleich zu dem dunklen Bodenbelag sollten Sie die Wände bzw. Decke weiß streichen, wodurch der Raum optisch vergrößert wird.

Einen besonders hohen Entspannungsfaktor liefert ein kleiner Spa-Bereich im hauseigenen Badezimmer. Dazu eignet sich hervorragend der asiatische Zen-Stil, der durch seine reduzierte Weise für ein besonderes Entspannungserlebnis sorgt. Um diesen Stil in Ihrem Badezimmer zu verwirklichen, setzen Sie auf schlichte Armaturen, wenige Accessoires und ein rundes Waschbecken.

Luxuriöser wird Ihr Bad durch das Anbringen einer Regendusche. Diese ermöglicht Wellness pur durch eingebaute Massage- und Dampfdrüsen sowie farbige LEDs für die Anwendung einer Lichttherapie. Die automatische Wassersparfunktion sowie ein Thermostat, das für die gewünschte Wassertemperatur sorgt, runden das eigene Spa-Gefühl perfekt ab.

Freistehende Badewanne: Luxus auch im kleinen Bad

Ein großes Badezimmer mit einer freistehenden Badewanne und einem wunderschönen Ausblick – man wird ja auch mal träumen dürfen. (#5)

Auch wenn Ihr Bad recht klein ist, so kann eine freistehende Badewanne eingebaut werden. Wie das möglich ist? Für eine freistehende Badewanne wird ca.

fünf Quadratmeter Platz benötigt – das heißt rund um die Badewanne muss ein Abstand von mindestens 55 Zentimetern gewährleistet sein.

Andere Armaturen wie Waschbecken und WC können auf lediglich drei Quadratmetern installiert werden.

Ein toller Kompromiss: um Platz zu sparen, platzieren Sie Ihre Badewanne mit der Stirnseite an eine Badezimmerwand.

Auf diese Weise wird nicht nur rund ein Quadratmeter gespart, so ist es auch möglich, eine (fast) freistehende Badewanne in einem ca. sieben Quadratmeter großen Bad einzubauen.

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Zudem müssen durch diese Stellweise die Wasserleitungen nicht im Fußboden verlegt werden sondern können stattdessen in der Wand verlaufen.

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Eine Installationswand spart in kleinen Bädern zusätzlich Platz und bietet Stauraum. Dabei werden die Wasserleitungen in einer Leichtbauwand verlegt und sind dadurch von beiden Seiten nutzbar. So kann neben dem Waschbecken bzw. der Toilette eine Dusche eingebaut werden – auf der anderen Seite bietet die Wand Platz für einen Wandspiegel, eingebaute Ablageflächen oder Einbauschränke.

Gemütliche Badezimmer mit Holz

Verwandeln Sie ihr Bad in ein zweites Wohnzimmer: Echtholzlaminat und eine Echtholzverkleidung strahlen besonders viel Wärme aus und machen das Bad so richtig gemütlich. (#6)

Möchten Sie Ihr Bad vor allem wohnlich und gemütlich gestalten, so ist dies am besten mit Holz umsetzbar. Das Naturprodukt strahlt Wärme aus und lässt ein Bad besonders einladend erscheinen.

Vor allem Lärchenholz ist für Badezimmer gut geeignet, da es von Natur aus wasserabweisend ist und als Parkett, Echtholzlaminat oder Verkleidung ideal für Bäder verwendet werden kann.

In ein zweites Wohnzimmer können Sie Ihr Bad mit einer Bildergalerie verwandeln. Diese macht sich vor allem an der Blickseite der Badewanne gut und kann durch unterschiedlich große Holzrahmen abwechslungsreich gestaltet werden.

Weiße Holzverkleidung, ein Flechtkorb, ein Hocker im Landhaus Stil, eine Orchidee, ein paar Bürsten – so einfach kann dekorieren sein! (#7)

Bildnachweis: © shutterstock – Titelbild Photographee.eu , -#1 Toncsi, -#2 united photo studio, -#3 Robert Kneschke, -#4 mythja, -#5 PlusONE, -#6 Photographee.eu, -#7 united photo studio

Источник: https://www.architektur-welt.de/badezimmer-ideen/

Badgestaltung: So planen Sie Ihr neues Wohlfühlbad

11 Ideen, wie Sie Ihr Badezimmer individuell gestalten können

Sie möchten Ihr Badezimmer neu gestalten? Wir zeigen Ihnen, worauf Sie beim Planen Ihres neuen Bads achten müssen und welche Veränderungen Sie mit einer Sanierung oder einer Renovierung bewirken können. Außerdem geben wir Ihnen Tipps, wie Sie auch mit kleineren Maßnahmen ein neues Badgefühl mit mehr Stauraum schaffen.

Renovieren, Sanieren oder Neubau?

Bevor Sie Ihr neues Bad planen, stellen Sie sich folgende Fragen: Reichen Renovierungsmaßnahmen aus, wollen Sie Ihr altes Bad komplett sanieren oder möchten Sie es gar in einen neuen Raum verlegen? Machen Sie sich zunächst in Ruhe Gedanken darüber, wie Sie sich die (neue) Badaufteilung vorstellen und welche Art der Ausstattung Sie sich wünschen.

Badrenovierung

Eine Renovierung Ihres Badezimmers bedeutet den geringsten Aufwand für Sie. Dabei werden lediglich einzelne Elemente erneuert, etwa Ihre alte Dusche durch eine modernere ersetzt. Der Vorteil: durch eine zeitgemäße Ausstattung erhöht sich der Nutzwert Ihres Badezimmers.

Badsanierung

Von einer Sanierung spricht man, wenn das Badezimmer komplett erneuert wird. Das heißt, der Raum wird neu aufgebaut, erhält zum Beispiel neue Boden- und Wandfliesen und neue Sanitäranlagen.

Eine Badsanierung ist dann sinnvoll, wenn es mit einzelnen Renovierungsmaßnahmen nicht getan ist, sondern Sie Ihrem Bad eine neue Struktur geben und es umfassend erneuern möchten.

Beim Sanieren können die Anschlüsse meist beibehalten werden.

Badezimmerumzug

Ein kompletter Umzug des Bades bedeutet den höchsten Aufwand. Anders als bei der Sanierung können Sie hier nicht auf bereits vorhandene Installationen auauen, sondern es müssen neue Rohre und neue Anschlüsse gelegt werden.

Das Badezimmer in einen ganz anderen Raum zu verlegen ist dann sinnvoll, wenn Sie zu wenig Platz haben und auch kein Durchbruch in die Räume nebenan möglich ist. Auch falls Sie sich mit dem Thema Barrierefreiheit beschäftigen müssen, bietet sich ein Umzug ins Erdgeschoss an.

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Möchten Sie Ihr Bad umziehen, sollten Sie unbedingt Experten zu Rate ziehen. Diese legen nicht nur die neuen Anschlüsse, sondern sorgen auch dafür, dass die Fliesen und Sanitäranlagen korrekt angebracht und die Elektrik überprüft werden.

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Wenn Sie die grundlegende Frage geklärt haben, wie umfassend Sie Ihr Bad erneuern wollen, kann es an die Planung gehen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, welche Maßnahmen für eine optimale Badgestaltung bei einer Badsanierung beziehungsweise einer Badrenovierung möglich sind.

Sanierungsmaßnahmen für eine bessere Raumnutzung

Wenn Sie beschließen, Ihr Bad zu sanieren, dann dürfen Sie gern radikal vorgehen: Für eine optimalere Raumstruktur können Wände eingerissen oder die Sanitäranlagen komplett neu angeordnet werden.

Bad vergrößern mit einem Durchbruch

Bad zu klein? Wagen Sie den Durchbruch!

Zu klein, zu eng, zu wenig Platz. Dieses Problem verfolgt nicht nur Sie. Doch nun haben Sie die Chance Ihren Badezimmer-Traum zu verwirklichen und bei der Sanierung des Raumes einen Durchbruch machen – für mehr Freiheit!

Vor allem angrenzende kleine Zimmer wie eine Besenkammer, eine ungenutzte Speisekammer, die Kinderzimmer von Kindern, die schon längst ihr eigenes Heim haben, oder einfach ein Teil des Flures können schnell die Erweiterung Ihres Badezimmers werden. Achten Sie aber darauf, dass Sie keine tragenden Wände entfernen. Diese sind im Grundriss Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung eingezeichnet – im Zweifel immer Experten hinzuziehen!

Ein Durchbruch kann viele Vorteile mit sich bringen. Neben der Badewanne können Sie nun endlich auch eine Dusche installieren. Vor allem bodengleiche Duschen verleihen Ihrem Bad neuen Glanz.

Auch die schon lang ersehnte Wellness-Oase steht nun kurz vor der Verwirklichung. Wenn Sie einen abgeteilten WC-Bereich in Ihrem neuen Bad planen, schaffen Sie ganz schnell eine angenehmere und gemütlichere Atmosphäre in Ihrem Badezimmer.

Ein abgetrennter Dusch- oder Badebereich gibt Privatsphäre und schafft Spa-Feeling – falls nun genügend Platz vorhanden ist, legen Sie Ihre Yogamatte einfach in Ihre neue Wellnessoase.

Noch mehr Tipps für kleine Bäder gibt es hier.

Badaufteilung ändern

Die Aufteilung Ihres Badezimmers ist ausschlaggebend für die Wirkung des Raumes sowie für die Platzoptimierung. Indem Sie Ihr Bad im Rahmen einer Sanierung umstrukturieren, schaffen Sie nicht nur einen neuen Look, sondern auch Platz für beispielsweise eine zusätzliche Dusche, wenn Sie bisher nur eine Badewanne mit Duschmöglichkeit hatten.

Schlauchbäder durch eine neue Raumeinteilung optimieren

Alte Bäder, vor allem Schlauchbäder, wirken durch ihre klassische Aufteilung oft beengt. Durch neue Konzepte können Sie Ihr vielleicht nicht optimal geschnittenes Bad tatsächlich größer machen, beispielsweise, indem Sie die Waschmaschine und den Trockner hinter Schiebetüren verstecken.

Unsere Vorher-Nachher-Skizze zeigt Ihnen, inwieweit sich der Raum eines Schlauchbades durch eine neue Aufteilung besser nutzen lässt:

Links das alte Bad, rechts das neue mit größerer Dusche und zeitgemäßem Waschtisch.

Tschüss, uninspiriertes Bad

Altmodische Standardplanungen können Sie nun korrigieren und die Badewanne findet ihren Platz jetzt nicht mehr direkt neben der Dusche. Versetzen Sie die Badewanne zum Beispiel unter das Fenster und gewinnen Sie dadurch mehr Raum.

So wirkt das Bad offener und freundlicher. Auch Raumteiler durch halbhohe Mauern helfen, ein neues Badgefühl zu zaubern.

Es können Teilräume mit WC und Waschbecken oder Badewanne und Dusche geschaffen werden, welche dem Raum eine neue Struktur geben.

Getrennte Bereiche für mehr Struktur.

Immer die Machbarkeit im Auge behalten

Bei einer neuen Badaufteilung ist immer die technische Machbarkeit, vor allem bei den Ablaufrohren, zu beachten.

Die Position der Toilette ist meist in unmittelbarer Nähe des Fallrohres und sollte auch möglichst dort bleiben, außer, das Ablaufrohr des WCs kann in Vormauerungen oder hinter der Badewanne mit ausreichendem Gefälle zum Fallrohr verlegt werden. Auch für bodengleiche Duschen und Duschrinnen ist das Gefälle der Ablaufleitung zum Fallrohr wichtig.

Bei einer bodengleichen Dusche ist ein ein- bis zweiprozentiges Gefälle des Ablaufrohres zum Fallrohr unabdingbar. Auch der Duschbereich im Gesamten sollte sich um circa ein bis zwei Prozent neigen.

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Beachten Sie die Auauhöhe des Duschabflusses, da alles in den Boden einbaubar sein muss, wenn sich nicht darunter ein Raum (etwa der Keller) befindet, durch den Sie die Abläufe leiten können.

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Diese Höhen- und Gefällethematik muss sorgfältig geprüft werden, da ältere Duschwannen oft höher sitzen und damit auch die Ablaufrohre meist höher, direkt unter der Wanne verlaufen.

©Geberit Vertriebs GmbH

Eine gute Lösung bietet Geberit mit dem Kombibogenabzweig, der erlaubt, unter dem Niveau des WC-Ablaufanschlusses DN100 (im Bild: oberer, größerer Anschluss) ein Ablaufrohr DN50 von einem bodengleichen Duschbereich ins Fallrohr einzuleiten.

Badrenovierung: Kleine Veränderungen mit großer Wirkung

Auch wenn Sie die aktuelle Badaufteilung beibehalten und nur einzelne Elemente renovieren möchten, kann Ihr Bad mit den richtigen Tricks in neuem Glanz erstrahlen.

Optimale Raumnutzung mit der richtigen Dusche

  • Tauschen Sie Ihre bisherige Standard-Badewanne von 170×75 cm gegen eine größere zum Beispiel 175×80 cm oder 180×80 cm Wanne aus.
  • Entscheiden Sie sich für eine neue Duschwanne: Mit einer rechteckigen Duschwanne lässt sich der Raum in Ihrem Badezimmer womöglich besser nutzen.

    Eine Viertelkreisform ist dank ihrer abgerundeten Ecken eine gute Lösung, um beispielsweise die Verletzungsgefahr für Kinder zu reduzieren und Platz zu sparen, etwa wenn sich die Dusche gegenüber dem Waschtisch befindet.

  • Durch bodengleiche Duschen mit Falttüren zum Wegklappen oder sehr flache Duschwannen, die auch bodeneben eingebaut werden können, gewinnt das Badezimmer optisch an Raum. Setzen Sie die Duschwannen so tief, wie es technisch nur möglich ist. Dazu erfahren Sie weiter unten im Artikel mehr.

    Auch eine platzsparende Kombination aus Dusche und Wanne muss heutzutage nicht mehr langweilig sein.

  • Eine Glasdusche ist eine gute Möglichkeit, um den Raum größer und freundlicher wirken zu lassen. Der Einbau von großen Spiegeln unterstützt diesen Effekt zusätzlich.

Mehr Transparenz im Badezimmer dank einer Glasdusche.

Mehr Luxus im Bad: Rainfallbrause & Co

Manövrieren Sie Ihr Badezimmer in Richtung Luxusbad, indem Sie es entsprechend beleuchten, eine elektrische Fußbodentemperierung einbauen oder die Dusche mit einer Rainfallbrause ausstatten.

Die elektrische Fußbodentemperierung ist nur wenige Millimeter dick und kann direkt unter den Bodenfliesen gelegt werden. Sie ist keine klassische Fußbodenheizung, temperiert aber den Badezimmerboden auf angenehme Weise.

Hier hilft Ihnen ein Fachmann gerne weiter.

Einrichtungstipps für eine ideale Raumnutzung

Die Umbauarbeiten sind geschafft: Jetzt steht die Einrichtung des Badezimmers an. Wir zeigen Ihnen, wie Sie gekonnt Stauraum schaffen und ihn auch nutzen können. Außerdem: Wie wichtig ist ein Handtuchwärmer?

Clevere Lösungen für mehr Stauraum

Nischen wollen genutzt werden.

In Sachen Stauraum ist ebenfalls eine gute Planung gefragt. Überlegen Sie sich, was Sie benötigen, von Schminkutensilien über Handtücher bis hin zu Föhn und Co. Folgende Lösungen bieten sich an, um größere und kleinere Badutensilien zu verstauen:

  • Planen Sie Hängeschränke, Unterschränke und Regale bei der Gestaltung Ihres neuen Badezimmers mit ein.
  • Bauen Sie Ihren Spiegelschrank in eine Mauernische.
  • Außerdem können Sie Ihren Wasch-Trocken-Turm hinter Falttüren verstecken und an diesen zusätzlich Regalbretter anbringen – so sparen Sie Platz und gewinnen Stauraum.

Handtuchheizung: Angenehm und platzsparend

Wer kuschelt sich nicht gern in ein warmes Handtuch?

Während Sie Ihr neues Bad planen, taucht die Frage auf, ob der alte Heizkörper durch einen Handtuchheizkörper ersetzt wird? Dafür sprechen einige Gründe:

  • Eine Handtuchheizung sieht gut aus und ist sehr angenehm – der Wellnessfaktor im neuen Bad steigt!
  • Handtuchheizkörper gibt es in vielen Designs und Abmessungen – sie finden überall ihren Platz: Über der Badewanne, neben der Dusche oder hinter der Tür. So haben Sie die warmen flauschigen Handtücher nach der Hygieneroutine immer grifereit.
  • Doppellagige Heizkörper mit hoher Leistung können das Badezimmer allein beheizen – die alte Heizung kann weg. So sparen Sie Platz, der für Schränke oder gar eine Badewanne genutzt werden kann.
  • Es gibt Handtuchheizkörper in rein elektrischer Ausführung oder für einen „gemischten“ Betrieb mit Elektroheizpatrone, die auch im Sommer bei abgeschalteter Zentralheizung erlaubt, den Handtuchheizkörper zu heizen.

Neues Bad ahoi

Vergessen Sie nicht, beim Badplanen beziehungsweise bei der neuen Badgestaltung Experten wie Elektriker zu Rate zu ziehen. Es ist unbedingt erforderlich, dass die Leitungen geprüft werden und das Bad komplett an einen Fehlstromschutzschalter angeschlossen wird. Auch gewisse Abstände der Elektroanschlüsse zu Badewanne, Dusche und Co. müssen eingehalten werden.

Übrigens: In unserem Magazin finden Sie viele hilfreiche Artikel rund um die Badrenovierung und -sanierung:

Kennen Sie bereit unseren Duschkabinen-Konfigurator? Nutzen Sie ihn, um die passende Duschkabine zu finden: mit wenigen Klicks erhalten Sie Duschen-Lösungen für Ihre individuelle Badsituation.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Planung der neuen Badgestaltung sowie schöne Stunden in Ihrem neuen Wohlfühl-Bad!

Bilder: Titelbild: iStock/Branislav/robinimages/EloisaConti, Bild 1: iStock/moman11, Bild 2: iStock/lolostock, Bild 3: iStock/piovresempre, Bild 4: iStock/robinimages, Bild 5: Geberit Vertriebs GmbH, Bild 6: iStock/Jawcam, Bild 7: iStock/racheaelrussell

Источник: https://www.duschenprofis.de/magazin/badgestaltung/

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