5 Regale, die in Ihrem Badezimmer nicht fehlen sollten

Contents
  1. 5 Einrichtungsfehler im Badezimmer
  2. 3. Lichtbedarf unterschätzt 
  3. 4. Der Spiegel passt nicht 
  4. 5. Pflanzen vergessen 
  5. Schlusswort
  6. Artikelserie „Einrichtungsfehler“
  7. Grün ist das Glück – Die 12 besten Pflanzen für Ihr Badezimmer
  8. 1.   Was gedeiht im Dunkeln?
  9. Aspidistra – Die Schusterpalme
  10. Zamioculcas – Die Glücksfeder
  11. Spathiphyllum – Das Einblatt
  12. 2.   Hell & Warm im Badezimmer?
  13. Monstera Deliciosa (Fensterblatt)
  14. Guzmania
  15. Aechmea miniata
  16. 3.   Kleines Badezimmer begrünen
  17. Sansevierien – Der Bogenhanf
  18. Epipremnum pinnatum – Die Efeutute
  19. Tillandsia usneoides – das Louisiana-Moos
  20. 4.  Bringen Sie Ihr Bad zum Blühen und Duften
  21. Anthurie – Die Flamingoblume
  22. Orchideen – Die Cattleya
  23. Jasminum sambac – Arabischer Jasmin
  24. 5.   Zu viel Platz im Bad? So wird Ihr Bad zur Tropenoase
  25. Badezimmer organisieren
  26. 1. Entrümpeln und Ausmisten
  27. 2. Halten Sie nur die gebrauchten Artikel auf den sichtbaren Oberflächen
  28. 3. Die Innenwände der Schranktüren nutzen
  29. 4. Schubladenteiler verwenden
  30. 5. Eine Box für jedes Familienmitglied
  31. 6. Kosmetikeimer in praktischer Grösse
  32. 7. Stellen Sie einen Wäschebehälter auf
  33. 8. Hängen Sie Handtücher anstelle von Handtuchhaltern an Haken
  34. 9. Verwenden Sie Acrylbehälter
  35. 10. Etiketten verwenden
  36. ▷ Bad, Fenster, Elektrik: Wann Mietern eine Renovierung zusteht
  37. Renovierung oder Modernisierung: Was darf der Mieter fordern?
  38. Renovierung: Dann hat der Mieter ein Anrecht darauf
  39. Drei Beispiele: Wann dem Mieter eine Renovierung zusteht
  40. Ausnahmen: Dann hat der Mieter kein Anrecht auf eine Renovierung
  41. Modernisierung: Dann hat der Mieter ein Anrecht darauf
  42. FAQ – Wann Mietern eine Renovierung zusteht
  43. Bad einrichten – Badezimmerplanung in 5 Schritten
  44. Duschen und Wannen
  45. Badarmaturen
  46. Regale
  47. Heizkörper
  48. Badaccessoires und Dekoration

5 Einrichtungsfehler im Badezimmer

5 Regale, die in Ihrem Badezimmer nicht fehlen sollten

Der Fehler: Überall steht Kleinkram herum: Schmink-, Dusch- und Pflegeutensilien zusammen mit Deko- und Hygieneartikeln türmen sich auf nahezu jeder freien Fläche. Das ist nicht nur schwer sauber zu halten, es lässt das Badezimmer auch übervoll wirken. Und das reduziert den Wohnlichkeitsfaktor doch deutlich.

So geht’s besser: Zu wenig Platz und ein bisschen Bequemlichkeit sind häufige Gründe für vollgestellte Flächen im Bad.

Wer Schränke im Bad hat, verstaut die Pflegeprodukte trotzdem besser in Spiegelschrank, Waschbeckenunterschrank und Co. Auch dann, wenn Creme, Zahnpasta und Co. täglich gebaucht werden.

Ein leerer Waschbecken- und Badewannenrand sieht deutlich aufgeräumter aus – und lässt sich leichter reinigen.

Offene Regale wirken zwar luftiger, aber dann sollten Kisten und Körbe zur übersichtlichen Lagerung dienen. Einheitliche Sortierhilfen mit und ohne Deckel reduzieren die Anzahl an Flaschen und Döschen auf den sichtbaren Flächen.

3. Lichtbedarf unterschätzt 

Der Fehler: Es gibt nur ein einzelnes Licht für alles, oftmals als Deckenleuchte im hartweißen Neonlicht-Modus. Oder es gibt im Gegenteil nur dezentes Stimmungslicht, das den ganzen Raum in schummerige Gemütlichkeit taucht. Dabei gibt es auch im heimischen Wellnesstempel die eine oder andere Tätigkeit, die ausreichend Licht benötigt.

Ist das Badlicht zu dunkel, fallen einige Aspekte der Körperhygiene schwer. Ist das Licht zu hart und grell, wird das Schminken schwierig. 

So geht’s besser: Mindestens zwei Lichtquellen einplanen. 

  1. Sattes, warmes Grundlicht von der Decke
  2. Funktionslicht am Spiegel/über dem Waschbecken

Stimmungsvoll wird es mit der dritten Lichtart, dem Akzentlicht. Das sorgt für schummrige Beleuchtung, wenn es zur Entspannung nach einem langen Tag in die Badewanne geht. Das Grundlicht wird für alle andere inklusive Putzen genutzt. Das Funktionslicht am Spiegel zur Gesichtspflege und zum Schminken.

4. Der Spiegel passt nicht 

Der Fehler: Kein Bad ohne Spiegel, aber manchmal ist der Spiegel viel zu klein oder deplatziert im Raum. Oder er ist so überdimensioniert, dass das Auge nirgendwohin ausweichen kann.

So geht’s besser: Typischerweise erstreckt sich der Spiegel über die Länge des darunterliegenden Waschbeckens.

Zum Rasieren und zur Gesichtspflege ist das nur bedingt geschickt, schließlich müsste man dann mit dem Gesicht deutlich dichter an die Spiegelfläche heran.

Die geschicktere Lösung besteht in variablen Vergrößerungsspiegeln, dich sich im Badschrank oder dem Spiegelschrank verstecken lassen.

In manchen Bädern kann sich auch eine Aufteilung der Spiegelfläche anbieten. Dann fällt der Bereich über dem Waschbecken kleiner aus und wird durch weitere Flächen an der Dusch-Außenseite, einer Wand nahe dem Fenster o.ä. ergänzt.

5. Pflanzen vergessen 

Der Fehler: Die Dekoration steht, aber irgendwas fehlt noch? Pflanzen! Sie bringen Lebendigkeit in jeden Raum. Ja, auch ins Bad. Gerade dort werden sie aber oft vergessen oder bewusst ausgeblendet. Meistens aus Platzgründen.

So geht’s besser: Es gibt inzwischen sehr viele, wunderbare Ideen zur Badgestaltung mit Pflanzen. Wer nun aber keinen Platz für einen Moos-Teppich in Wandgröße hat, kann ganz einfache kleine Zierpflanzentöpfe auf dem Fensterbrett verteilen. Die sind zum Lüften schnell beiseite geräumt und nehmen kaum Raum ein.

Sogenannte „Aufsitzerpflanzen“ brauchen noch weniger Platz und nicht einmal Erde. Sie werden auf kleinen Rinden- oder Tonstückchen platziert und ziehen sich das benötigte Wasser aus der Luft.

Hängeampeln und Rankpflanzen bringen lebendige Akzente in großzügige Duschen; wer mag kann auch große Topfpflanzen in freie, ungenutzte Badezimmerecken stellen.

Pflanzen in verschiedenen Grünschattierungen sind auch perfekt für sonst eher steril wirkende, sehr Ton-in-Ton gehaltene Bäder.

Schlusswort

Das waren fünf schnelle Tipps für schönere Badezimmer. Wenn Sie die Chance haben, ganz von vorne zu planen, haben wir einen Artikel mit vielen nützlichen Tipps zur Badplanung für Sie!

Artikelserie „Einrichtungsfehler“

In einer Serie schauen wir uns Raum für Raum an, welche Einrichtungsfehler besonders typisch sind und wie es besser geht. Bisher erschienen:

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Источник: https://wohnparc.de/raeume/weitere-raeume/5-einrichtungsfehler-im-badezimmer/

Grün ist das Glück – Die 12 besten Pflanzen für Ihr Badezimmer

5 Regale, die in Ihrem Badezimmer nicht fehlen sollten

Ihr Bad soll eine Oase der Entspannung werden? Pflanzen sind Ihre Lösung! Doch nicht jede Pflanze passt in jedes Bad und zu jedem Geschmack. Floristmeister Manfred Hoffmann verrät, welche Pflanzen für große, kleine, dunkle oder helle Bäder am besten sind – und damit perfekt zu Ihnen und Ihrer persönlichen grünen Oase passen.

Ein Badezimmer im Grünen – eine paradiesische Vorstellung.

Pflanzen im Bad sind nicht nur dekorativ. Sie sorgen auch für ein deutlich besseres Raumklima und bewirken, dass Sie sich optimal im Bad entspannen können. Doch nicht jede Pflanze ist für das Badezimmer geeignet. Und auch nicht jede Badpflanze passt in jedes Badezimmer.

Achten Sie daher auf Ihr Badklima, damit es bei Ihnen wächst und gedeiht: Wie sind die Temperaturen? Wie feucht ist es in Ihrem Bad? Entscheidend ist zudem die Helligkeit: Während manche Pflanzen viel Licht brauchen, wachsen andere auch im Dunklen.

Floristenmeister Manfred Hoffmann

Wie Sie die besten Pflanzen für unterschiedliche Badezimmertypen finden? Wir haben uns mit dieser Frage an Manfred Hoffmann gewandt. Er ist nicht nur Floristmeister, sondern auch Produkt-Entwickler und Kreativ-Direktor des Fachverbands Deutscher Floristen.

1.   Was gedeiht im Dunkeln?

Nicht jeder hat das Glück, mit einem hellen Badezimmer gesegnet zu sein. Viele Badezimmer verfügen nicht einmal über ein Fenster.

Ohne Licht wächst aber keine Pflanze, erklärt Manfred Hoffmann: „Pflanzen brauchen Licht. Wenn das Bad gar keinen Tageslicht-Einfall hat, würde ich entweder eine Pflanzen-Beleuchtung einrichten oder gegebenenfalls sogar eine gut gemachte künstliche Pflanze auswählen.“

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Aber auch echte Pflanzen gibt es, die sich in einem dunklen Bad ohne Fenster und wenig Tageslicht wohlfühlen. Manfred Hoffmanns Empfehlungen: „Die Aspidistra, gemeinhin als Schusterpalme bekannt, sowie die Zamioculcas, die Glücksfeder kommen beide mit sehr wenig Licht und Wasser aus und eignen sich daher auch als schöne Dekoration für das lichtarme Bad.“

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Ans Herz gelegt sei Ihnen zudem das Einblatt, das sich als sehr lichtgenügsame Badpflanze bewährt.

Aspidistra – Die Schusterpalme

Die Aspidistra sollten Sie etwa alle drei Jahre umtopfen, um den Wurzeln Platz zu verschaffen.

Die Schusterpalme ist ein echter Pflanzenklassiker für dunkle Ecken. Ihren Ursprung hat das Maiglöckchengewächs in China, von wo es vor mehr als 200 Jahren nach Europa gebracht wurde. Die dunkelgrünen Blätter wachsen auch weitgehend ohne Licht und sorgen in Ihrem Badezimmer für ein besseres Raumklima.

Wichtig ist – wie bei fast allen Pflanzen – dass Sie Staunässe vermeiden. Entfernen Sie nach dem Gießen daher angesammeltes Wasser im Topf. Viel Wasser benötigt die Schusterpalme sowieso nicht.

Zamioculcas – Die Glücksfeder

Die Glücksfeder ist immergrün – auch mit wenig Licht im Bad.

Robust, pflegeleicht und schön: Die Zamioculcas erfüllt alle Voraussetzungen, um die Natur in Ihr lichtarmes Bad zu holen. Je dunkler es ist, desto dunkler wird das Grün der Blätter.

Sogar lange Durststrecken verzeiht die „Zamie“.

In ihrer ostafrikanischen Heimat hat sie gelernt, das Wasser lange in ihren Wurzeln zu speichern – eine feuchte Umgebung mag sie trotzdem und passt daher perfekt in Ihr Bad.

Spathiphyllum – Das Einblatt

Das Einblatt überzeugt mit Eleganz.

Das Spathiphyllum, besser bekannt als Einblatt, ist die ideale Wahl für Ihr dunkles Badezimmer. Sie braucht nämlich kaum Licht. Zugleich verleiht das Einblatt Ihrem Bad dank seiner dunkelgrünen Blätter und dem hellen Blütenkolben, der von einem weißen Hochblatt eingerahmt ist, ein edles Antlitz. Das Einblatt liebt hohe Luftfeuchtigkeit – die perfekte Wahl fürs Bad.

2.   Hell & Warm im Badezimmer?

Wenn Sie ein helles und warmes Bad besitzen, fällt Manfred Hoffmanns Wahl auf seinen persönlichen Liebling Philodendron Xanadu, die das Badezimmer in einen richtigen Wohlfühltempel verwandelt: „Mit ihren markanten Blättern ist sie wunderschön anzusehen, sie ist sehr robust und ein toller Allrounder – nicht nur im Badezimmer.“

Zu empfehlen sind zudem die Guzmania und die Aechmea, die sich beide bei ausreichend Licht im Bad prächtig entwickeln.

Monstera Deliciosa (Fensterblatt)

Manfred Hoffmanns absoluter Favorit fürs Badezimmer: Die Monstera Deliciosa

Auch wenn Sie über keinen grünen Daumen verfügen, werden Sie mit der Monstera Deliciosa glücklich, da sie sehr pflegeleicht ist. Allerdings benötigt die Pflanze viel Licht – ohne direkter (Mittags-)Sonne ausgesetzt zu werden.

Auch bei den Temperaturen zeigt sich das auch Fensterblatt genannte Gewächs als widerständig und mag alles zwischen 20 und 30 Grad. Haben Sie es in Ihrem Bad gerne warm, finden Sie hier also die richtige Pflanzenergänzung.

Guzmania

Guzmanien mögen es, wenn im Trichter immer etwas Wasser steht.

Die Guzmania kommt aus dem tropischen Regenwald und dürstet daher nach einer hohen Luftfeuchtigkeit, viel Wasser und Wärme. Im Bad fühlt sie sich daher pudelwohl – wenn sie nicht direkter Sonne ausgesetzt wird.

Sie dankt einen guten Standort und Fürsorglichkeit dafür mit einem einzelnen, dekorativen Blütenstand mit leuchtend rötlichen Deckblättern, die gleich mehrere Monate bleiben.

Aechmea miniata

Die Aechmea mögen viel Licht, aber sind froh, wenn sie keiner direkten Mittagssonne ausgesetzt werden.

Wie die Guzmanien zählen auch die Aechmeen zu den Bromeliengewächsen. Die Aechmea miniata ist relativ klein und passt daher so gut ins Badezimmer. Wichtig: Sie mag es hell, und das Gießwasser sollte zumindest Zimmertemperatur besitzen, wenn Sie sich langfristig an ihr im Bad erfreuen wollen.

3.   Kleines Badezimmer begrünen

Im kleinen Badezimmer muss man froh sein, wenn überhaupt alles reinpasst, was gebraucht wird. Daher kommt hier die Dekoration oft zu kurz. Die Lösung sind platzsparende Pflanzen oder Blumenampeln.

Sansevierien – Der Bogenhanf

Sansevierien gelten als weitgehend unzerstörbar.

Manfred Hoffmanns Favorit im kleinen Badezimmer ist der Bogenhanf, auch Sansevierien genannt, denn der ist „platzsparend und unkompliziert. Ihr Vorteil ist, dass es die Pflanze in verschiedensten Größen gibt, die platzsparend direkt in die Höhe wachsen.“

Epipremnum pinnatum – Die Efeutute

Platzsparender ist die Efeutute in einer Blumenampel.

Findet sich auf Fensterbrett, Regal oder Boden partout kein Platz, heißt die Alternative Blumenampel. Geeigneter Bewohner ist die Efeutute.

Ihren Ursprung hat die Pflanze mit den hängenden Blättern in asiatischen Wäldern. Unterhalb hoher Bäume war die „Epipremnum pinnatum“ Feuchtigkeit und Dunkelheit gewohnt – und passt so auch in Ihr lichtarmes Badezimmer. Allerdings sollten Sie wissen, dass die Tute im dunklen Badezimmer vergrünt und Ihre schöne Zeichnung verliert.

Tillandsia usneoides – das Louisiana-Moos

Auch im Badezimmer ein platzsparender Hingucker: Louisiana-Moos

Auch das Louisianamoos ist prädestiniert fürs (kleine) Badezimmer: Sie ist eine Sumpfpflanze, der es gar nicht feucht genug sein kann. Damit die Blätter hängen können, bietet es sich an, sie in eine Blumenampel zu setzen. Ideal: Gießen müssen Sie das Louisianamoos gar nicht, da es das Wasser und alle Nährstoffe einfach über ihre Blätter aufnimmt.

4.  Bringen Sie Ihr Bad zum Blühen und Duften

Blüten lassen Ihr Badezimmer erstrahlen. Allerdings verweist Manfred Hoffmann darauf, dass „Blühpflanzen in der Regel nicht ganzjährig, sondern immer nur temporär blühen.

“ Der Floristmeister rät allen Blütenfreunden zu den genannten Bromelienarten „mit ihren exotisch anmutenden Blüten, sowie natürlich allen Orchideen-Sorten.

Wenn ich eine persönliche Favoritin in diesem Bereich nennen sollte, wäre es die Anthurie.“

Toll sieht es aus, wenn die Blüten zur Farbe des Badezimmers passen. Je besser das passt, desto schöner die Wirkung auf das Raumgefühl!

Anthurie – Die Flamingoblume

Bei richtiger Pflege blüht die Flamingoblume fast das ganze Jahr.

Warum Manfred Hoffmann die Anthurie, die ob ihres Aussehens auch Flamingoblume genannt wird, favorisiert? „Diese aussagestarke Pflanze trägt bei gutem Lichteinfall fast ganzjährig Blüten. Sie hat aber auch als Grünpflanze ein sehr dekoratives Erscheinungsbild.“ Tatsächlich wirkt eine Anthurie im Bad geradezu sinnlich.

Orchideen – Die Cattleya

Gibt es auch noch in Weiß und Gelb: Die Cattleya

Wer Blüten im Bad ebenso liebt wie wir, der sollte sich Orchideen aufstellen. Fürs Bad eignet sich vor allem die Cattleya. Die Pflanze benötigt zwar reichlich Licht, um zu blühen, dankt es aber mit strahlenden Farben. Wer im Winter im Bad nicht ohne Saunatemperaturen auskommt, muss auf die Orchidee allerdings verzichten, denn dauerhaft wärmer als 21 Grad mag die Blume es ganz und gar nicht.

Jasminum sambac – Arabischer Jasmin

Der arabische Jasmin erträgt sogar etwas Trockenheit mit Gelassenheit.

Wer nicht nur hübsche Blüten im Bad haben will, sondern auch noch beduftet werden möchte, findet im arabischen Jasmin seine perfekte Badpflanze, die „einen sehr angenehmen Duft verströmt“, weiß Manfred Hoffmann. Er ist robuster als normaler Jasmin und kann sogar ganzjährig blühen – und theoretisch sogar zur Aromatisierung Ihres Tees verwendet werden. Aber dafür ist sie doch zu hübsch im Bad, oder?

5.   Zu viel Platz im Bad? So wird Ihr Bad zur Tropenoase

So viel Platz haben die wenigsten im Bad. Aber auch mit weniger Pflanzen wird Ihr Bad zur Tropenoase.

Wenn Sie richtig viel Platz und Licht im Bad haben, empfiehlt Ihnen Manfred Hoffmann Palmen fürs Bad: „In einem tollen Gefäß schaffen sie sofort eine mediterrane Atmosphäre und bringen Urlaubsfeeling.“ Ideal sind hier die Kokos- oder Yucca-Palme.

Sehr chic findet Experte Manfred Hoffmann zudem die Strelitzie, da sie den Aufenthalt im Badezimmer zu einem kleinen Spa-Erlebnis macht.

Nicht fehlen darf die obligatorische Regenwalddusche, die das Wellnesserlebnis erst perfekt macht – wie das Beispiel von freshideen.com zeigt:

Regenwaldduschen sehen toll aus – und bieten ein wunderbares Duscherlebnis.

Wollen Sie den Effekt eines kleinen Urwalds noch weiter verstärken, empfehlen wir Ihnen unsere Wandspiegel, die die Pflanzenpracht durch die Spiegelung noch einmal vervielfachen. So fühlen Sie sich schnell wirklich wie in einem Regenwald.

Wichtig: Achten Sie darauf, dass die Pflanzen in Ihrem Bad weder Nadeln noch Stacheln haben – Sie sollen sich ja nicht an ihnen stechen, sondern sich an ihrem Blick erfreuen und das tolle Raumklima genießen.

Im Grünen entspannt träumen – ein Traum.

Zum Abschluss noch ein genereller Tipp von Manfred Hoffmann: „Für alle Pflanzen gilt, egal in welcher Badsituation sie eingesetzt sind, dass man sie unbedingt entsprechend der Nährstoffangaben aus dem Fachhandel versorgen sollte. Nur so ist ein langes Pflanzenleben garantiert!“

Wir wünschen Ihnen entspannte Erholung im grünen Glück daheim und danken Manfred Hoffmann für seine Unterstützung und Expertise!

Bilder: Titelbild: © iStock.com/Antoninapotapenko, Bild 2: © Manfred Hoffmann, Bild 3: © iStock.com/ELyrae, Bild 4: © iStock.com/Viktor_Kitaykin, Bild 5: © iStock.com/ACMPhoto, Bild 6: © iStock.com/Achim Prill, Bild 7: © iStock.com/iropa, Bild 8: © iStock.

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com/Casanowe, Bild 9: © iStock.com/AwakenedEye , Bild 10: © iStock.com/graphicdna, Bild 11: © iStock.com/Mjudy, Bild 12: © iStock.com/idmanjoe, Bild 13: © iStock.com/qingwa, Bild 14: © iStock.com/joloei, Bild 15, 16: © freshideen.com, Bild 17: © iStock.

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com/cbsva

Источник: https://www.concept2u.de/blog/12-beste-badezimmerpflanzen.html

Badezimmer organisieren

5 Regale, die in Ihrem Badezimmer nicht fehlen sollten

Das Badezimmer ist einer der wichtigsten Räume der ganzen Wohnung, denn hier werden nicht nur die täglichen Hygiene-Routinen ausgeführt.

Vielmehr ist das Bad auch ein Raum, um sich Zeit für sich selbst zu nehmen und sich zum Beispiel in der Badewanne zu entspannen, genüsslich zu duschen oder kleine Wellness- und Beautybehandlungen durchzuführen.

Für Frauen ist es zudem oft der Ort, an dem sie sich schminken und das Beste aus sich selbst herausholen.

Aufgrund dieser Bedeutung hat es hohen Wert, das Badezimmer auf höchstes Wohlbefinden auszurichten und zu gestalten. Die Einrichtung sollte schön, aber auch praktisch sein. In diesem Artikel erhalten Sie 10 Tipps und Tricks, wie Sie Ihr Badezimmer organisieren können, sodass es zur echten Wohlfühloase wird. Einige der Tipps können Sie sogar sofort nach dem Lesen des Artikels umsetzen.

1. Entrümpeln und Ausmisten

Bevor Sie mit der eigentlichen Organisation beginnen, sollten Sie entrümpeln und ausmisten. Denn auch im Badezimmer sammeln sich nach der Zeit vermehrt Artikel an, die Sie entweder nicht mehr benutzen möchten oder können, da sie abgelaufen sind. Mit dem Ausmisten des Badezimmers schaffen Sie Platz und Überblick.

2. Halten Sie nur die gebrauchten Artikel auf den sichtbaren Oberflächen

Auf den unmittelbar zugänglichen Flächen sollten Sie nur Artikel platzieren, die auch derzeit in Gebrauch sind. Viele kaufen Kosmetikprodukte auf Vorrat, was auch nicht schlimm ist. Diese Vorräte sollten Sie jedoch woanders auewahren.

Haben Sie beispielsweise 5 verschiedene Bodylotions, so müssen diese nicht alle in greiarer Nähe auf dem Badezimmerregal stehen. Stellen Sie nur eine Bodylotion dort hin und parken Sie die anderen vier woanders.

So nehmen Vorratsprodukte nicht unnötig Platz weg.

3. Die Innenwände der Schranktüren nutzen

Sie können eine Menge zusätzlichen Stauraum im Badezimmer gewinnen, wenn Sie die Innenseiten Ihrer Schranktüren verwenden. Benutzen können Sie diese für eine Vielzahl von Gegenständen oder Haarstylingprodukten. Besonders praktisch sind diese Organisationshelfer für Produkte, die Sie regelmässig, aber nicht mehrmals am Tag verwenden.

4. Schubladenteiler verwenden

Es gibt so viele kleine Gegenstände, die in überfüllten Badezimmerschubladen verloren gehen können.

Zeichnen Sie sich Trennlinien, um alles zu einer Kategorie zu bündeln und es viel schneller und einfacher auffindbar zu machen.

Schubladenteiler aus Acryl sorgen für Ordnung und halten den Raum hell und luftig. Sie können sogar eine Schubladeneinlage hinzufügen, wenn Sie Ihr eigenes Design haben möchten.

Schubladenteiler lassen eine Kategorisierung der verwendeten Gebrauchsgegenstände zu. So findet man schnell, was man braucht. (Bild: mdbildes – shutterstock.com)

5. Eine Box für jedes Familienmitglied

Gerade, wenn das Bad von mehreren Personen benutzt wird, hilft es, wenn jeder eine eigene Auewahrungsmöglichkeit, wie eine Box o. Ä. hat. Jeder hat einen Behälter, der mit allen persönlichen Pflegeartikeln gefüllt ist, die sie jeden Tag benutzen. Dazu zählen in der Regel Zahnbürste, Zahnpasta, Deo, Gesichtscremes und Duschzeug.

6. Kosmetikeimer in praktischer Grösse

Auch ein kleiner Kosmetikeimer sollte in einem gut organisierten Badezimmer nicht fehlen. Kosmetikeimer sind leicht zu bedienen, praktisch und nehmen nur wenig Platz weg.

Zudem werden andere Familienmitglieder damit angehalten, leere Kosmetikprodukte gleich in den Müll zu werfen.

Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich auf den Regalen, Ablagen und in den Schränken viele leere Verpackungen ansammeln, die langfristig nur unnötig Platz wegnehmen.

7. Stellen Sie einen Wäschebehälter auf

Ein Wäschebehälter im Badezimmer, der speziell für nasse und schmutzige Handtücher geeignet ist, erleichtert das Aufräumen und das Waschen erheblich. Die Waschroutine wird damit viel einfacher und es fliegen keine Handtücher im Bad herum. Sollte es Platztechnisch schwierig sein, dann versuchen Sie, den Wäschebehälter in einer Nische zu platzieren.

8. Hängen Sie Handtücher anstelle von Handtuchhaltern an Haken

Es ist viel einfacher, Badetücher an einem Haken aufzuhängen, als sie an einem Handtuchhalter platzieren. Ausserdem lässt es das Handtuch besser trocknen.

Bewahren Sie die Handtuchhalter für Handtücher auf und lassen Sie die Handtücher von jedem anhaken – am besten gibt es für jedes Familienmitglied einen eignen Haken.

Es ist also schön zu wissen, dass jeder sein eigenes Handtuch bekommt und die Haken sparen so viel Platz, dass dies auch bei einer grösseren Familie möglich ist.

9. Verwenden Sie Acrylbehälter

Acrylbehälter mit Klappdeckel eignen sich hervorragend für viele Auewahrungszwecke im ganzen Haus. Eine mittlere Grösse funktioniert im Bad einwandfrei.

Auf Regalböden und anderen Stauräumen im Badezimmer lässt sich mit solchen Behältern viel mehr auewahren, als wenn die Gegenstände und Produkte lose herumliegen.

Die Behälter eignen sich zudem hervorragend zum Stapeln und ein klares Design ermöglicht es, schnell zu erkennen, was sich darin befindet.

10. Etiketten verwenden

Mithilfe von Etiketten können Sie leichter finden, wonach Sie suchen, und wissen ausserdem, wo Sie es zurückstellen können. Jetzt können andere Familienmitglieder nicht mehr behaupten, dass sie nicht wissen, wohin etwas gehört.

Ein niedlicher Aufkleber kann dem Raum auch mehr Design und Personifizierung hinzufügen. Die Etiketten können Sie beispielsweise auf Ordnungsboxen, Acrylbehältern oder auch auf den Schubladen auringen. So weiss jeder, wo etwas hingehört und die Ordnung im Bad ist damit nicht nur von kurzer Dauer.

Auch optisch können Sie damit für mehr Wohlbefinden im Bad sorgen.

Titelbild: Pixel-Shot – shutterstock.com

Источник: https://haushaltsapparate.net/badezimmer-organisieren-10-tipps-tricks/

▷ Bad, Fenster, Elektrik: Wann Mietern eine Renovierung zusteht

5 Regale, die in Ihrem Badezimmer nicht fehlen sollten

Wer Miete zahlt, sollte erwarten können, dass die Wohnung gut in Schuss ist – oder? Eine Renovierung zur Instandhaltung steht Mietern meist zu, eine Modernisierung eher nicht. Ein Überblick, was vom Vermieter verlangt werden kann und welche Ausnahmen es gibt.

Wenn das Bad einen 70er-Jahre-Charme versprüht, der Parkettboden zerkratzt oder das Fenster   undicht ist, dann kann sich ein Mieter schon ärgern, schließlich zahlt er ja Miete. Unter gewissen Umständen kann er sich deshalb aber an seinen Vermieter wenden, der dann verpflichtet sein kann, die Wohnung zu renovieren oder gar zu modernisieren.

Renovierung oder Modernisierung: Was darf der Mieter fordern?

Wann der Vermieter tatsächlich tätig werden muss, hängt in erster Linie davon ab, ob es sich um eine Renovierung im Sinne der Instandhaltung handelt oder um eine Modernisierung der Mietwohnung. Bei Instandhaltung muss der Vermieter in der Regel ran, bei Modernisierungen meist nicht.

  • Renovierung: Die Instandhaltung der Wohnung steht dem Mieter in der Regel zu. Laut Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB) ist der Vermieter dazu verpflichtet, die Wohnung und ihre Nutzbarkeit zu erhalten – für die der Mieter mit seiner Miete zahlt (§ 535 BGB).
  • Modernisierung: Diese Maßnahme geht über die Instandhaltung der Wohnung hinaus, denn durch sie werden Teile der Wohnung oder die gesamte Wohnung verbessert (§ 555b BGB).

Grob zusammengefasst lässt sich sagen: Eine Renovierung bessert aus, eine Modernisierung verbessert die Wohnung.

Renovierung: Dann hat der Mieter ein Anrecht darauf

Warum dem Mieter meist die Renovierung zusteht, erklärt Oliver Fouquet, Fachanwalt für Mietrecht in Nürnberg, so: „Mit seiner Kaltmiete zahlt der Mieter dafür, dass er die Wohnung nutzen darf. Damit hat er bereits für die üblichen Gebrauchsspuren der Wohnung gezahlt.“ So steht es auch im Gesetz (§538 BGB).

Mit der Zeit werden solche Spuren jedoch immer sichtbarer: Abgewetzte Teppichböden oder zerkratzte Arbeitsflächen in der Küche können die Folge sein.

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Gesetzlich gibt es keine genau festgeschriebene Regelung, nach welcher Nutzungsdauer der Mieter die Erneuerung von Boden oder Flächen fordern kann.

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Sinngemäß steht ihm dies nur zu, wenn diese so abgenutzt sind, dass er sie nicht oder nur beeinträchtigt nutzen kann (siehe § 535 BGB).

Drei Beispiele: Wann dem Mieter eine Renovierung zusteht

Mit der Länge der Mietzeit zeichnen sich immer mehr Gebrauchsspuren ab, auch im Bad: Fliesen lösen sich von den Wänden oder der Lack an der Badewanne platzt und der Wasserhahn rostet. Für die Spuren der Zeit hat der Mieter mit seiner Miete gezahlt.

Wenn diese so erheblich werden, dass er die Wohnung nicht oder nur stark eingeschränkt nutzen kann, hat er gute Chancen auf deren Renovierung.

Jedenfalls, wenn er die Badeinrichtung nicht mit Absicht, grob fahrlässig oder durch übermäßiges Benutzen demoliert hat.

Achtung: Nur weil die Optik des Bades nicht mehr modern ist oder den Geschmack des Mieters nicht mehr trifft, muss der Vermieter nicht tätig werden.

Mit seiner Miete hat der Mieter bereits für die üblichen Verschleißerscheinungen an Teppich, Laminat oder Parkett bezahlt.

Erst, wenn der Boden nahezu unbenutzbar ist, kann der Mieter je nach Situation eine Erneuerung fordern. Die Erneuerung des Bodens ist in der Regel Vermieterpflicht.

Aber: wenn der Mieter den Boden durch übermäßigen Gebrauch oder eigene Schuld derart heruntergewirtschaftet hat, muss er selbst für den Austausch aufkommen.

Die Instandhaltung der Heizung ist Aufgabe des Vermieters. Dazu gehört auch, dass er Schäden daran behebt oder durch einen Handwerker beheben lässt, und sie bei Totalschaden austauscht.

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Wenn der Mieter die Heizung jedoch selbst demoliert hat, kann er keine Reparatur fordern, sondern muss den Schaden selbst ersetzen.

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Wenn der Mieter renoviert hat, obwohl es Aufgabe des Vermieters gewesen wäre, kann er hinterher seine Ausgaben vom Vermieter zurückfordern (BGH VIII ZR 302/07). Das gilt aber nur für die Kosten des Arbeitsmaterials und der bezahlten Helfer. Seinen eigenen Arbeitsaufwand kann der Mieter sich nicht zurückzahlen lassen.

Ausnahmen: Dann hat der Mieter kein Anrecht auf eine Renovierung

Doch auch wenn der Vermieter in den meisten Fällen für Renovierungen im Sinne der Instandhaltung verantwortlich ist, so gibt es hierbei Ausnahmen:

Keine Renovierungspflicht beim Einzug:
„Gemietet wie gesehen“ – dieser Spruch gilt laut Fouquet oft beim Mieten von Wohnungen. Wenn der Mieter bei der Besichtigung Schäden sieht und in diesem Wissen den Mietvertrag unterzeichnet, kann er hinterher keine Renovierung fordern.

Dies gilt auch, wenn der Mieter die Wohnung vorbehaltlos abnimmt. Hinterher kann der Mieter zudem keine Mietminderung wegen der sichtbaren Schäden vornehmen (§ 536b).

Der Mietrechtsanwalt Oliver Fouquet empfiehlt daher, bei der Wohnungsbesichtigung aufmerksam zu sein und Mängel direkt anzusprechen und in einem Wohnungsübergabeprotokoll zu dokumentieren.

Habe er die Schäden der neuen Wohnung jedoch nicht sehen können, weil sie etwa verdeckt oder nicht erkennbar waren, könne er oft noch die Instandsetzung fordern, so der Experte.

Wer eine unrenovierte Wohnung übernimmt, kann dann eine Renovierung einfordern, wenn eine wesentliche Verschlechterung des sogenannten Dekorationszustandes eingetreten ist – es optisch also nicht mehr hinnehmbar ist. Laut BGH-Urteil muss der Mieter in dem Fall jedoch die Kosten zur Hälfte mittragen (Az.: VIII ZR 163/18 und VIII ZR 270/18)

Wer selbst schuld ist, repariert selbst:
Der Mieter steht in der Pflicht, auf die Wohnung gut acht zu geben und Schaden zu vermeiden oder abzuwenden (§§ 280 Abs. 1, 538 BGB). Verletzt er diese Obhutspflicht, muss er den Schaden selbst reparieren.

Etwa bei Brandlöchern im Boden müsse der Mieter Schadensersatz leisten, sagt Fouquet. Wenn dieser Boden bereits älter sei, müsse der Mieter jedoch nicht den Preis eines neuen zahlen. Denn dann werde der Wert des Bodens nach Zeitwert berechnet.

Schönheitsreparaturen im Mietvertrag vereinbart:
Wenn im Mietvertrag eine Renovierungsklausel steht, muss der Mieter bestimmte kleinere Arbeiten selbst übernehmen und kann sie nicht vom Vermieter fordern.

Dazu zählen etwa das Streichen der Wände oder der Türen in der Wohnung.

In einigen Fällen kann es aber sein, dass diese Vereinbarung ungültig ist und doch der Vermieter für das Streichen zuständig ist – etwa, wenn starre Renovierungsfristen vorgeschrieben sind oder die Wohnung bei Einzug unrenoviert war.

Modernisierung: Dann hat der Mieter ein Anrecht darauf

Während dem Mieter die Instandhaltung meist zusteht, kann er nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Modernisierung fordern. Unter Modernisierung versteht man Maßnahmen, die die Wohnung auf Dauer auf bestimmte Weise verbessern (§ 555b BGB).

Als Modernisierung zählen Maßnahmen, die:

  • den Gebrauchswert der Wohnung erhöhen, zum Beispiel der Einbau einer Zentralheizung
  • die Wohnverhältnisse auf Dauer verbessern, zum Beispiel das Anbringen eines Türöffners mit Gegensprechanlage oder den Einbau eines Aufzuges in einem mehrstöckigen Haus
  • Energie einsparen, zum Beispiel eine verbesserte Wärmedämmung

Auch wenn dem Mieter grundsätzlich keine Modernisierung zusteht, hat er laut Bundesgerichtshof ein Anrecht auf einen gewissen Mindeststandard (Az.: VIII ZR 343/08; VIII ZR 281/03). So muss beispielsweise selbst in einem unsanierten Altbau das Stromnetz ausreichen, damit der Mieter gleichzeitig die Waschmaschine und einen Staubsauger einschalten kann.

Wichtig: Laut Mietrechtsexperte Fouquet kann der Mieter eine Stromversorgung nach Mindeststandard fordern, ohne eine Mieterhöhung fürchten zu müssen: „In diesem Fall liegt die Wohnung derart unter dem Standard, dass der Ausbau des Stromnetzes auf Mindeststandard keine Modernisierung im eigentlichen Sinn sein kann.“

Eine Ausnahme sei nur dann möglich, wenn im Mietvertrag stünde, dass die Wohnung unter dem absoluten Mindeststandard liegt und der Mieter das als gegeben hinnimmt.

FAQ – Wann Mietern eine Renovierung zusteht

Ja, unter Umständen kann er das. Der Vermieter ist verpflichtet die Wohnung im vertragsgemäßen Zustand zu erhalten (§535 BGB). Wenn es also berechtigte Mängel gibt, so muss er diese beseitigen – möglicherweise durch eine Renovierung. Das kann der Fall sein, wenn die Wände schimmeln. Diese muss der Vermieter dann trocknen und wieder herrichten.

Es gibt aber Ausnahmen: Wenn beispielsweise der Mieter selbst für den Mangel verantwortlich ist, so ist der Vermieter von seiner Pflicht entbunden. Hat der Mieter zum Beispiel durch falsches Lüften den Schimmel an den Wänden selbst verursacht, so muss er auch für die Beseitigung aufkommen.

In der Regel nicht. Einzige Ausnahme: Die Modernisierung erfolgt aufgrund eines nicht vorhandenen Mindeststandards (BGH, Az.: VIII ZR 343/08; VIII ZR 281/03). Wenn beispielsweise die Sicherungen herausfliegen, weil mehr als zwei elektrische Geräte angeschlossen wurden, so kann der Vermieter verpflichtet sein, die Elektrik zu erneuern.

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Es gibt keine festgeschriebene Regel, wann ein Vermieter ein Bad sanieren muss. Bestehende Mängel muss er nach Paragraf 535 BGB sofort beheben, dazu ist in der Regel aber keine vollständige Badsanierung notwendig. Aufgrund eines veralteten und unmodernen Designs haben Mieter kein Recht auf eine Sanierung.

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Nein, dazu ist ein Vermieter nicht verpflichtet. Für Mieter, die in eine unrenovierte Wohnung ziehen, hat dies zur Folge, dass eine Renovierungsklausel im Mietvertrag unwirksam ist (BGH, Az.: AZ.: VII ZR 185/14).

Sollte sich der Zustand einer unrenovierten Wohnung im Laufe der Jahre weiter verschlechtern, so hat der Mieter die Möglichkeit, vom Vermieter eine Renovierung einzufordern.

Jedoch müssen in dem Fall die Kosten jeweils zur Hälfte von Mietern und Vermieter getragen werden (BGH, Az.: VIII ZR 163/18 und VIII ZR 270/18).

Ist die Küche mitgemietet, so ist der Vermieter dann zum Handeln gezwungen, wenn die Nutzbarkeit nachlässt. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn die Elektrogeräte, wie die Geschirrspülmaschine, kaputt sind, von den Schränken die Griffe abfallen oder Ähnliches.

Jedoch ist der Vermieter nur verpflichtet, die Küche funktionstüchtig zu halten, er muss sie nicht modernisieren. Kann er also einen abgefallenen Griff reparieren, muss deshalb kein neuer Schrank her.

Auch wenn die Schäden an der Küche kein normaler Verschleiß sind, sondern vom Mieter zu verantworten sind, muss der Vermieter nicht selbst handeln. Er hat unter Umständen hier sogar das Recht auf Schadenersatz.

Ebenfalls kein Grund für eine neue Küche ist ein veraltetes, unmodernes Design.

Das kommt auf die Ausgangssituation an. Gibt es einen Mangel in der Mietwohnung, den der Mieter nicht selbst zu verschulden hat, so trägt der Vermieter die Kosten für die Renovierung.

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Gibt es im Mietvertrag eine wirksame Schönheitsreparaturklausel, muss der Mieter die Kosten tragen.

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Wenn eine Wohnung unrenoviert übergeben wurde, der optische Zustand über die Zeit weiter verschlechtert, so kann der Mieter eine Renovierung fordern, muss aber dann die Hälfte der Kosten bezahlen (Az.: VIII ZR 163/18 und VIII ZR 270/18).

Bei einer Modernisierung kann der Vermieter einen Teil der Kosten über eine Mieterhöhung auf den Mieter umlegen, jedoch hat der Gesetzgeber hierbei Grenzen gesetzt.

Источник: https://ratgeber.immowelt.de/a/bad-fenster-elektrik-wann-mietern-eine-renovierung-zusteht.html

Bad einrichten – Badezimmerplanung in 5 Schritten

5 Regale, die in Ihrem Badezimmer nicht fehlen sollten

Ein wichtiger Schritt in der Badplanung

Ist die Planungsphase erfolgreich abgeschlossen, benötigst du im zweiten Schritt die passenden Produkte für deine Badeinrichtung. Denn mit den richtigen Badmöbeln und Badezubehör wird dein Badezimmer zum Home-Spa. Im Folgenden gehen wir auf die verschiedenen Möbel ein und erläutern ihre Vor- und Nachteile.

Duschen und Wannen

Eine Dusche Badewanne oder sogar beides? Diese Frage richtet sich meistens nach der Größe deines Badezimmers. Bei einem kleinen Badezimmer solltest du dir über deine Dusch- und Badegewohnheiten Gedanken machen.

Falls du nicht auf beides verzichten kannst, solltest du über eine Kombi-Wanne mit Duschzone nachdenken. Außerdem solltest du beachten, wie viele Personen das Bad gleichzeitig nutzen und vor allem wie alt diese sind. Bei kleinen Kindern solltest du eher eine Badewanne bevorzugen.

Zusätzlich solltest du auf dein Budget achten. Grundsätzlich ist eine Dusche preiswerter als eine Badewanne. Auch in dem Aspekt Wasserverbrauch ist eine Dusche die preiswertere Variante. Hierbei kommt es allerdings auch auf deine Gewohnheiten an.

Wenn du morgens eine halbe Stunde unter dauerhaft laufenden, heißen Wasser duschst, verbrauchst du natürlich mehr Wasser als bei einem Bad.

Badarmaturen

Den eigenen Bad-Stil zu finden ist bei einer großen Auswahl nicht immer leicht. Wir versuchen dir eine Orientierungshilfe zu geben, sodass du schnell deine passende Armatur für dein Badezimmer, Die Dusche oder Wanne findest. Ein ganz wichtiger Punkt bei der Auswahl von Armaturen ist die Qualität und Verarbeitung.

Wenn du also eine Armatur möchtest, die auch noch nach Jahren der Nutzung zuverlässig funktioniert, solltest du lieber ein paar Euro mehr in Marken-Armaturen investieren. Es gibt drei verschiedene Armaturen: Wannenarmaturen, Duscharmaturen und Waschbeckenarmaturen. Meist besitzen Wannenarmaturen noch einen zusätzlichen Anschluss für eine Handbrause.

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Ob du dich für ein Dusch-Set, eine Multifunktionsdusche, Regen- oder Wasserfalldusche entscheidest bleibt dir überlassen. Das Design umfasst ebenfalls viele verschiedene Facetten: Von modern, neutral bzw. klassisch bis zu eleganten und luxuriösen Armaturen in den unterschiedlichsten Materialien.

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Außerdem solltest du darauf achten, eine Armatur mit Temperaturregler und Temperaturbegrenzung zu kaufen, um dich besser vor Verbrühungen zu schützen!

Regale

Du möchtest dein Badezimmer gemütlich einrichten und dazu praktischen Stauraum gewinnen? Bei der Wahl der passenden Badmöbel kommt es deshalb sowohl auf eine ansprechende Optik, als auch auf eine hohe Funktionalität an. Außerdem sollte das Design sowie das Material zu deinen Fliesen und der restlichen Badeinrichtung passen.

Regale gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Ob ein Wandregale oder Standregal bzw. Eckregale oder Hängeregal, hierbei bist du bei deiner Entscheidung völlig frei. Für die meisten Badezimmer empfiehlt sich eine Kombination aus sowohl hängenden als auch stehenden Regalen. Wir von form.

bar bieten dir Badregal nach Maß, die du nach deinen Vorstellungen und Wünschen ganz individuell an deine Raumsituation anpassen kannst. Besonders bei kleinen Badezimmern kannst du so optimal deinen Platz ausnutzen und auch schräge Wände oder Nischen nutzen.

Einfach Maße angeben, Material und Farbe wählen und anschließend dein Regal nach Belieben verformen. Natürlich kannst du auch Türen oder Schubkästen zu deinem Regal hinzufügen.

Beim Bad einrichten darf ein passendes WC natürlich nicht fehlen. Nun solltest du dir im Klaren sein, welche technischen Voraussetzungen du benötigst und wie viel du für dein neues WC ausgeben möchtest. Du hast die Wahl zwischen einem Wand- oder Hänge WC, einem Tief oder Flachspüler oder sogar einer Duschtoilette.

Auch hier solltest du dir wieder die Frage stellen welche Personen das WC nutzen. Gerade für Senioren und Kinder spielt die Sitzhöhe eine große Rolle. Werden Halte oder Abstützmöglichkeiten benötigt bzw. ist das Toilettenpapier sicher greiar? Außerdem darf der passende WC-Deckel natürlich auch nicht fehlen.

Diese gibt es in den verschiedensten Designs.

Heizkörper

Auch Badheizkörper gibt es in verschiedenen Größen und Ausführungen. Von der elektrischen Fußbodenheizung über funktionale Wärmespender oder Heizkörper in unterschiedlichen Design-Modellen. Sehr beliebt sind die sogenannten Handtuchheizkörper.

Diese sind nicht nur platzsparend und modern, sondern liefernd dir nach dem Duschen ein warmes kuscheliges Handtuch. Neben den optischen Hinguckern im Badezimmer lassen sich auch optimal Fußbodenheizungen mit den Fliesen kombinieren.

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So sind die sonst kalten Fliesen schön warm und es wird eine gleichmäßige Wärme im Raum verteilt. Wenn du allerdings noch einen älteren Heizkörper im Bad hast und dir die Zeit bzw.

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das Geld fehlt, diesen zu ersetzen, hast du auch die Möglichkeit deinen Heizkörper zu verkleiden oder sogar eine Sitzmöglichkeit daraus zu machen. Wir bieten dir Verkleidungen oder Sitzbänke nach Maß, die du optimal an oder über deiner Heizung platzieren und anpassen kannst!

Badaccessoires und Dekoration

Es gibt keinen einfacheren Weg, Akzente zu setzen als mit schönen Accessoires. Natürlich sollte im Badezimmer stets darauf geachtet werden, dass die Funktion im Vordergrund steht, doch lassen sich mit der richtigen Bad Dekoration Schwächen eines Raumes geschickt kaschieren und Stärken ideal in Szene setzen.

Von harmonischen Kerzen oder Muscheln über farbige Seife bis hin zu Duschvorhängen in unterschiedlichen Designs. Farblich Passende Handtücher, Badematten, Seifenspender und Zahnputzbecher runden den Bedarf für dein Bad ab.

Es gibt jede Menge Deko-Elemente, mit denen sich dein neues Badezimmer ganz leicht verschönern lässt – und das ohne großen Aufwand!

Источник: https://www.form.bar/badezimmer-einrichten

Heimtextilien
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