7 Tipps für eine optimale Arbeitsfläche in der Küche

Contents
  1. Küche richtig einräumen: Geheimtipps für mehr Platz
  2. Die Küchen-Zonen im Überblick:
  3. Kurze Wege durch Zonenplanung
  4. Zone Bevorraten: Lebensmittel grifereit lagern
  5. Zone Auewahren: Küchenhelfer dort auewahren, wo sie gebraucht werden
  6. Zone Spülen: Kurze Wege mit dem Essgeschirr
  7. Zone Vorbereiten: Küchenwerkzeuge fest im Griff
  8. Zone Kochen/Backen: Platz rund um den Herd nutzen
  9. Unsere Tipps für die übersichtliche Organisation der Küche
  10. Kleine Küche? Mit diesen Tipps wird sie zum Stauraum-Wunder
  11. 1. Mehr Stauraum in neuen Schrankauszügen
  12. 2. In kleinen Küche in die Höhe gehen
  13. 3. Platz bis ins hinterste Eck nutzen
  14. 4. Raumgewinn mit nur zehn Zentimetern mehr Arbeitsplatte
  15. 5. Stauraum-Reserven unterm Schrank aufspüren
  16. 6. Ordnungshelfer schmücken und nutzen die Wand
  17. 7. Küchennische clever nutzen
  18. Küchenplanung Tipps – schöner, praktischer, gemütlicher
  19. 7 Küchenplanung Tipps: Ergonomische Küchenplanung
  20. 7 Küchenplanung Tipps: Genügend Platz schaffen
  21. 7 Küchenplanung Tipps: Kochmuffel oder viel Platz für Freunde
  22. 7 Küchenplanung Tipps: Farben
  23. 7 Küchenplanung Tipps: Beleuchtung
  24. 7 Küchenplanung Tipps: Pinnwand & Tafellack
  25. 7 Küchenplanung Tipps: Mehr Ordnung mit Einmachgläsern
  26. Die optimale Arbeitshöhe in der Küche
  27. Küchen-Ergonomie: Was ist die richtige Arbeitsflächenhöhe für meine neue Küche?
  28. Sind unterschiedliche Arbeitshöhen in der Küche sinnvoll?
  29. Gibt es auch eine Ergonomie hinsichtlich Tischtiefe und dem damit verbundenen Greifraum?
  30. Welche Informationen benötigen wir, um Ihre neue Küche zu planen?

Küche richtig einräumen: Geheimtipps für mehr Platz

7 Tipps für eine optimale Arbeitsfläche in der Küche

Blum SPACE TOWER; Fotocredit: Blum

Um herauszufinden, was man oft braucht und wie man Küchengeräte benutzt, ist es hilfreich, sich einen Tag bei seinen Küchenaktivitäten zu beobachten oder zumindest in Gedanken typische Arbeitsabläufe durchzuspielen.

Um ungewollten akrobatischen Übungen vorzubeugen, gilt grundsätzlich: Alles, was oft benötigt wird, sollte auf mittlerer Höhe untergebracht werden, also so, dass man ohne Probleme dazukommt. Die weniger oft gebrauchten Utensilien werden leicht erhöht oder in gut erreichbaren Tiefen verstaut.

Dinge, die man so gut wie nie benötigt, kommen ganz oben oder unten hin – wenn man sich einmal im Jahr strecken muss, um die Ausstecher für Weihnachtskekse hervorzukramen, ist das nicht so tragisch.

Die Küchen-Zonen im Überblick:

  • Bevorraten
  • Auewahren
  • Spülen
  • Vorbereiten
  • Kochen/Backen

Kurze Wege durch Zonenplanung

Wenn man die Arbeitsabläufe in einer Küche gedanklich einmal durchspielt, sieht ein typisches Szenario in etwa so aus: Man nimmt z.B.

Gemüse aus dem Kühlschrank und marschiert damit zur Spüle, wo das Ganze geputzt wird. Anschließend schnappt man sich Schneidbrett und Messer und zerkleinert das Gemüse auf der Arbeitsfläche.

Danach wandern die Gemüseschnipsel weiter und landen schließlich im Kochtopf.

So oder so ähnlich sehen viele Arbeitsabläufe in einer Küche aus.

Es gibt grundsätzlich nämlich Dinge, die unabhängig vom Koch in jeder Küche vor sich gehen: Spülen, Vorbereiten, Kochen/Backen, Auewahren und Bevorraten.

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Um die Küche optimal zu gestalten wird anhand der eben erwähnten Arbeitsvorgänge eine Zonenplanung vorgenommen. Diese Zonen sollten so organisiert sein, dass der Koch möglichst kurze Wege zurücklegen muss.

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Hier geht es zum einen schon bei der Küchenplanung darum, wie die Geräte, Schränke etc. angeordnet werden. Wenn du noch einmal an das Beispiel von vorhin zurückdenkst, wäre die optimale Organisation in einer klassischen einzeiligen Küche folgendermaßen: Bevorraten (Kühlschrank), Auewahren (Schneidbrett etc.

im Schrank), Spülen, Vorbereiten (Arbeitsfläche) und Kochen/Backen. Je nach Präferenz oder abhängig davon, ob du Links- oder Rechtshänder bist, werden diese Zonen von links nach rechts oder umgekehrt angeordnet. Daneben ist auch entscheidend, wie die Schränke beschaffen und eingeräumt sind.

So können ungewollte Marathonläufe und größere Suchaktionen in der Küche vermieden werden.

Zone Bevorraten: Lebensmittel grifereit lagern

In dieser Zone werden die verschiedensten Lebensmittel untergebracht: Produkte wie Reis, Nudeln, Mehl, Zucker, Tee, Kaffee oder haltbare Konserven zählen dazu. Genauso aber auch Lebensmittel, die gekühlt oder eingefroren werden müssen. Aus diesem Grund gehören auch Kühl- und Gefriergeräte in diesen Bereich.

Wie groß die Zone Bevorraten angelegt wird, hängt in erster Linie davon ab, ob noch andere Räumlichkeiten wie ein Keller oder eine Vorratskammer vorhanden sind. Darüber hinaus macht es natürlich auch einen Unterschied, ob täglich eine halbe Fußballmannschaft verköstigt wird oder ob nur für zwei Personen gekocht wird.

Geeignete Vorratsschränke sind zum Beispiel ausziehbare Hochschränke. Sie sind besonders praktisch, weil so alle verstauten Güter leicht erreichbar sind.

 Bei einem Schrank mit Scharniertüren besteht nämlich immer das Problem, dass ganz hinten verstaute Dinge schlecht zu erreichen sind.

 Neben dem klassischen ausziehbaren Apothekerschrank gibt es auch Varianten, bei denen einzelne Elemente getrennt voneinander herausgezogen werden können. So ist immer genau das parat, was gerade gebraucht wird.

Blum SPACE TOWER mit LEGRABOX free; Fotocredit: Blum

Zone Auewahren: Küchenhelfer dort auewahren, wo sie gebraucht werden

In dieser Zone werden Geschirr und allerlei Küchenutensilien auewahrt. Dinge wie Besteck, Teller, Tassen, Gläser etc. finden hier ihren Platz. Idealerweise grenzt dieser Auewahrungsbereich direkt an die Zone Spülen, da Geschirr sehr oft abgespült und nachher wieder verräumt wird.

Zum Auewahren eignen sich Ober- und Unterschränke. Besonders günstig ist es, wenn Unterschränke mit Auszügen ausgestattet sind, da durch das Herausziehen alle Dinge gut erreicht werden können.

Eine Faustregel ist außerdem: Schweres Geschütz kommt nicht nach oben. Sprich: Schwere Teller, Schüsseln etc. sollten gut erreichbar verstaut werden, wenn sie denn häufig benötigt werden.

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Leichter ist es dagegen, ein paar Gläser aus einem Oberschrank zu entnehmen. Diese dürfen also ruhig in der Höhe verstaut werden.

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Blum LEGRABOX; Fotocredit: Blum

Zone Spülen: Kurze Wege mit dem Essgeschirr

Wie der Name schon sagt, geht es in diesem Bereich hauptsächlich ums Spülen. Ein Spülbecken mit Armatur sowie ein Geschirrspüler dürfen also in dieser Zone nicht fehlen.

Jeder, der in einem fremden Haushalt schon einmal auf der Suche nach dem Müllkübel war, wird wohl in den meisten Fällen unter dem Spülbecken fündig geworden sein.

Macht auch viel Sinn: Dreckige Teller wollen nicht nur gespült, sondern auch von Essensresten und Müll befreit werden.

Mülltrennsysteme werden am besten in Unterschränken verstaut. Es gibt die Möglichkeit, in einem klassischen Scharnierschrank Müllkübel zu platzieren, die beim Öffnen der Tür automatisch herausklappen. Daneben kann auch ein System mit Auszug gewählt werden.

Besonders bequem ist eine grifflose Variante, die auf Druck reagiert. So kann auch der Fuß zum Öffnen verwendet werden, wenn gerade eine dritte Hand fehlt.

Neben Abfalleimern finden auch Putzuntensilien oder Geschirrspülerzubehör wie Tabs oder Klarspüler in den Unterschränken dieser Zone ihren Platz.

Blum Müllauszug TANDEMBOX antaro; Fotocredit: Blum

Zone Vorbereiten: Küchenwerkzeuge fest im Griff

In dieser Zone passiert die wahre Action: Ob eine Gans gestopft oder einfach eine Paprika zerkleinert wird – das passiert in der Zone Vorbereiten. Logisch also, dass hier eine große Arbeitsfläche die Hauptrolle spielt.

Da zum Arbeiten meist Werkzeug benötigt wird, ist es auch sinnvoll, Küchenhelfer wie Messer, Schneidbretter, Dosenöffner, Küchenwaage und Mixer grifereit aufzubewahren. Gewürze und Essig/Öl finden ebenfalls nahe der Arbeitsfläche ihren Platz.

Die Zone Vorbereiten liegt idealerweise zwischen der Spüle und dem Kochfeld, da man so bequem zwischen Wasser, Herd und Mülleimer hin- und herwechseln kann.

Blum AMBIA-LINE Messerhalter und Schubkastenrahmen; Fotocredit: Blum

Zone Kochen/Backen: Platz rund um den Herd nutzen

Nach der ganzen Vorbereitung werden die Lebensmittel schließlich gekocht oder gebacken. Dementsprechend sind in dieser Zone Elektrogeräte wie Herd, Backofen, Dampfgarer, Mikrowelle und Dunstabzug untergebracht.

Speziell bei Backöfen oder Dampfgarern auf Arbeitshöhe kann es sein, dass diese nicht mehr direkt neben dem Herd platziert werden (klassisch findet man einen Backofen ja unter dem Herd). Wo Backofen oder Dampfgarer eingeplant werden, ist von den individuellen Arbeitsabläufen abhängig.

Empfehlenswert ist es auf jeden Fall, diese in der Nähe zum Kochfeld zu platzieren.

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In den Schränken der Zone Kochen/Backen finden Dinge wie Töpfe, Pfannen und Kochbesteck ihr Zuhause, damit sie direkt da sind, wo sie gebraucht werden. Praktisch ist auch, Küchenpapier in der Nähe zu haben, falls mal ein Malheur passiert.

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Blum LEGRABOX pure; Fotocredit: Blum

Unsere Tipps für die übersichtliche Organisation der Küche

  • Küchengeräte verräumenMal ehrlich: Wie oft brauchen wir Saftpresse, Waffeleisen und Co. wirklich? Oft stehen diese Geräte auf der Arbeitsfläche herum und nehmen eigentlich nur Platz weg. Das heißt nicht, dass man auf frisch gepressten Saft oder Waffeln verzichten soll. Es bedeutet lediglich, dass die Geräte in Schränken verstaut werden sollten, wenn sie nicht gebraucht werden. Positiver Nebeneffekt: So werden sie auch nicht zu Staubfängern.
  • Küchenhelfer grifereit auewahrenIn der Hektik kommt es oft vor, dass ziemlich schnell ein Topflappen oder Geschirrtuch her muss. Deshalb ist es gut, diese immer in Sicht- und Griffnähe zu haben.

Источник: https://www.kuechenfinder.com/guide/schraenke-moebel/kueche-richtig-einraeumen

Kleine Küche? Mit diesen Tipps wird sie zum Stauraum-Wunder

7 Tipps für eine optimale Arbeitsfläche in der Küche

Wohin mit den ganzen Töpfen, Pfannen, dem vielen Geschirr und dem Lebensmittelvorrat? Eure kleine Küche platzt aus allen Nähten. Da geht es euch wie vielen. Zwei Drittel aller Küchenbenutzer wünschen sich laut aktueller Studie mehr Stauraum. Das Patentrezept: Vollauszüge mit raffiniertem Innenleben bieten reichlich Platz, Ordnung und Übersicht.

Wollt ihr keine neue Küche kaufen oder nachrüsten, solltet ihr ungenutzte Raumreserven aufspüren. Hier unsere sieben Stauraum-Ideen für mehr Platz in der Küche.

1. Mehr Stauraum in neuen Schrankauszügen

Die neue Generation Auszüge bietet euch dank höherer Rück- und Seitenwände bis zu 55 Prozent mehr Stauraum als herkömmliche Schubladen. Und da sie sich komplett ausziehen lassen, seht ihr auf einen Blick, was noch da ist und müsst nicht den ganzen Kopf in den Schrank stecken. Noch mehr Vorräte und Küchenutensilien bringt ihr in extrabreiten und -tiefen Auszügen unter.

Vollauszüge wie dieser von Blum lassen sich komplett herausziehen für die beste Übersicht. © Blum

Dank genormter Maßen der Einbauküchen könnt ihr Schübe nachträglich einsetzen. Drei Varianten stehen euch zur Wahl: Beim Vollauszug zieht ihr die Schublade komplett aus dem Korpus heraus, beim Teilauszug bis auf einen Auszugsverlust von etwa 15 bis 20 Zentimetern. Der dritte im Bunde ist der Teleskopauszug: Hier laufen die Schubladen auf Teleskopschienen.

Wollt ihr eure Klapptüren behalten, baut ihr die Auszüge einfach dahinter ein. Clevere Ordnungssysteme erleichtern euch in den Schüben das Finden von Bratenwender und Dosentomaten.

2. In kleinen Küche in die Höhe gehen

Besitzt ihr eine kleine Küche, geht ihr einfach in die Höhe. Nach den inzwischen nicht mehr wegzudenkenden Apothekerschränken erobern jetzt Hochschränke mit integrierten Innenauszügen die Küchenzeile. Hier könnt ihr ebenfalls von beiden Seiten einsehen und auf den Inhalt zugreifen.

In eurer Miniküche müsst ihr den wenigen Platz optimal ausnutzen. Oberschränke bis unter die Decke schaffen Stauraum und minimieren zusätzlich Staubecken. Euren vorhandenen Küchenblock stockt ihr einfach mit passenden Schrankaufsätzen auf.

  • Ein kleines Stauraumwunder mit ausklappbarem Esstisch und herausfahrbarem Arbeitsblock hat Küchenhersteller ewe in dieses Appartement gebaut. © ewe
  • In der Miniküche unter der Schrägen montiert Häcker zusätzlichen Stauraum in wohnlicher Form an die Wand. © Häcker
  • Ein Klapptisch mit integrierten Schubladen bildet das Zentrum der kleinen Ikea-Küche. © Ikea
  • Next125 bringt in seiner kompakten Küche sogar noch eine Esstheke unter. © Sven Koellmann
  • Die Klapptüren der Ballerina-Küche bieten auch bei wenig Bewegungsfreiheit beste Übersicht auf den Schrankinhalt. © Ballerina
  • Passt sich jeder Küche an, sei sie auch noch so klein: Die Concept Kitchen n-by-Naber wird ohne Werkzeug nach einfachem Steckprinzip aufgebaut. © Naber
  • Eine Kochtheke findet wie hier bei Sachsenküchen im kleinsten Raum Platz. © Sachsenküchen

3. Platz bis ins hinterste Eck nutzen

Jede Lücke solltet ihr füllen. Superschmale Unterschrankauszüge nehmen zum Beispiel Gewürze, Essig- und Ölflaschen auf oder auch Backbleche, am besten grifereit neben dem Herd.

Lockt in eurer kleinen Küche den toten Winkel aus der Reserve. Dafür gibt es inzwischen raffinierte Ecklösungen. Da müsst ihr nicht mehr halb in den Schrank hineinklettern.

Die modernen Varianten des Karussellschranks haben drehbare Fachböden, die über die eigene Mittelachse komplett nach außen schwenken.

Und Spezialschubladen könnt ihr ganz herausziehen, bis ins sprichwörtliche hinterste Eck’ einsehen und nutzen.

  • Wahrer Platzsparer: Die Faltschiebetür von Hettich steht auch geöffnet beim Aufsatzschrank nicht im Weg. © Hettich
  • Clevere Ordnungssysteme wie dieses von Ikea organisieren die Küche: Dosen verwahren Gewürze, Boxen verschiedene Lebensmittel. © Ikea
  • Selbst hinter der Klapptür verbirgt Blum Schübe, in denen der Koch alles sicher und grifereit verstauen kann. © Kuhnle + Knödler
  • Akzente in Sachen Ordnungsliebe setzt Next125 mit einem formschönen Nischensystem zwischen Arbeitsplatte und Oberschrank. © Next125/Schüller Möbelwerk KG
  • Der extra schmale Unterschrankauszug von Kesseböhmer nimmt neben dem Herd Gewürze, Essig- und Ölflaschen auf. © Kesseböhmer
  • Mit einem Griff den ganzen Schrankinhalt auf Griffhöhe, das iMove-System von Kesseböhmer macht‘s möglich. © Kesseböhmer
  • Leicht erweitert die unterste Schublade um den Sockelraum, um Platz für Schweres wie Flaschen oder die Altpapiersammlung zu schaffen. © Leicht
  • Die Spezialauszüge von VauthSagel holen Stauraum aus der hintersten Schrankecke. © VauthSagel
  • Die grifflosen Vollauszüge mit raffinierter Innenausstattung von KüchenTreff bieten viel Platz und öffnen sich mit sanftem Fingertipp. © KüchenTreff

4. Raumgewinn mit nur zehn Zentimetern mehr Arbeitsplatte

Mit extratiefen Arbeitsplatten bekommt ihr in eurem Küchenblock mehr Raum zum Vorbereiten und Platz für Gerätschaften wie Kaffeemaschine, Toaster oder Saftpresse. Ihr braucht nur eure Unterschränke hervorziehen und mit einer neuen, tieferen Küchenarbeitsplatte versehen. Zehn Zentimeter reichen schon für ordentlichen Platzgewinn.

5. Stauraum-Reserven unterm Schrank aufspüren

Forscht nach ungenutzten Raumreserven. Im Sockel unterhalb der Küchenzeile könnt ihr komfortable Schubkästen integrieren. Diese Sockelschubladen vergrößern das Schrankvolumen nicht nur spürbar.

Wenn ihr sie als Tritt zweckentfremdet, erreicht ihr auch optimal die Oberschränke unter der Decke.

Erweitert ihr die unterste Schublade um den Sockelraum, finden darin hohe und schwere Gegenstände wie Küchengeräte oder Getränkekisten Platz.

Die Sockelschublade von Blum verwahrt nicht nur schweres Kochgeschirr, sie macht sich auch als Tritt nützlich. © Blum

6. Ordnungshelfer schmücken und nutzen die Wand

An der Wand zwischen Oberschrank und Arbeitsplatte bringen Paneele, Funktionssäulen, Relingstangen, Multifunktionswände und andere Nischensysteme alles unter, was ihr gern grifereit habt und sich schön zur Schau stellen lässt. Solche smarten Ordnungshelfer für die sogenannte Nische lassen sich ideal nachrüsten.

Schöner Schauraum von Team 7: Im Nischensystem zwischen Arbeitsplatte und Oberschrank präsentieren sich formschöne Helfer. © Gianni Antoniali

7. Küchennische clever nutzen

Mögt ihr eure Kaffeemaschine, den Toaster oder andere Küchengeräte nicht auf der Arbeitsplatte stehen haben, versteckt ihr sie einfach in Aufsatzschränken hinter Alurollläden, Falt- oder Schiebetüren.

Diese bewährten Öffnungsmechanismen findet ihr mittlerweile auch an Oberschränken. Ihr Vorteil: absolute Kopffreiheit. Gerade in der Enge kleiner Küchen ist das nicht zu vernachlässigen.

Gleiches erreicht ihr übrigens auch mit den neuen Lifttüren und Winkelklappen.

Источник: https://wohnglueck.de/artikel/kleine-kueche-stauraum-schaffen-tipps-27865

Küchenplanung Tipps – schöner, praktischer, gemütlicher

7 Tipps für eine optimale Arbeitsfläche in der Küche

Die Küche ist das Herzstück jeder Wohnung. In der Küche wird nicht nur gekocht, sondern auch gequatscht, getrunken und gegessen. An den Wochenenden wir hier das Frühstück genossen und an anderen Tagen der Partner oder die Freunde bekocht.

Und nicht ohne Grund erzählt man sich oft, dass die spontanen Küchenpartys die schönsten waren. Die Küche ist also der zentralste und kommunikativste Platz in eurer Wohnung und das erste was ihr morgens, abgesehen von eurer Tasse Kaffee in der Hand, genießen könnt.

Damit diese zum absoluten Wohlfühlort wird, haben wir für euch 7 Küchenplanung Tipps gesammelt.

7 Küchenplanung Tipps: Ergonomische Küchenplanung

Was ganz wichtig ist, aber doch manchmal nicht bedacht wird, ist die richtige Arbeitshöhe in eurer Küche. Eine neue Küche ist etwas dauerhaftes, deswegen lohnt es sich hier genau nachzumessen, um Rückenschmerzen und Verspannungen erst gar nicht entstehen zu lassen.

Nachgemessen wird bei der Person, die am häufigsten in der Küche zu tun haben wird. Die Ellenbogenhöhe ist dabei entscheidend. Ermittelt wird die Ellenbogenhöhe, indem ihr die Differenz zwischen Boden und angewinkelten Armen ausmesst.

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Dabei sind die Arme locker nach vorn gestreckt – ähnlich wie bei der normalen Arbeitshaltung in eurer Küche während dem schneiden und umrühren. Der ermittelte Wert wird um 10 bis 15 Zentimeter reduziert und ergibt dann die Arbeitshöhe für eure Küche.

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Lasst euch an dieser Stelle im Küchenstudio gut beraten, es wird sich am Ende für sehr lange Zeit auszahlen. Und schaut auch, dass genug Platz zwischen der Abzugshaube und den Herdplatten ist!

7 Küchenplanung Tipps: Genügend Platz schaffen

Je mehr Geschirr und Küchenutensilien ihr habt, umso mehr Stauraum, sprich Schränke braucht ihr. Klar. Gerade in kleinen Küchen muss darauf geachtet werden, dass am Ende auch alles unterkommt. Große und tiefe Hängeschränke bieten zum Beispiel sehr viel Stauraum. Diese gibt es in sehr vielen verschiedenen Fronten, wie zum Beispiel aus Beton.

Kombiniert ihr das ganze mit natürlichen Materialen wie zum Beispiel einer Arbeitsplatte aus Holz, wirkt das ganze nicht kühl und auch nicht zu dicht gedrängt, sondern eher stylisch und modern. Schwere und sperrige Gegenstände packt ihr natürlich in die Unterschränke und die Vorräte wenn möglich in einen Apothekerschrank.

Ordnung halten schafft Platz und immer schön wieder alles dahin packen, wo ihr es rausgeholt habt.

7 Küchenplanung Tipps: Kochmuffel oder viel Platz für Freunde

Es soll sie bekanntermaßen geben, die Menschen, die nicht gerne kochen. In diesem Fall könnt ihr euch überlegen wie viel Platz ihr für die Arbeitsfläche und die Küchenschränke braucht. Wer kaum Küchengeräte und Lebensmittel zu Hause hat, braucht auch weniger Platz, klar.

Gehört ihr aber zu denjenigen die aus Freude kochen und dazu auch noch gerne Freunde einladen, ja dann solltet ihr genügend Platz bedenken. Ein großer Esstisch und genügend Sitzmöglichkeiten sind dann ein Muss.

Mit einer Sitzbank zum Beispiel könnt ihr viel mehr Sitzplätze rausholen als mit einzelnen Stühle und ausziehbare Tische sind perfekt für WG-Abende oder Familienfeste. Ein großer Tisch kann dazu noch perfekt als zusätzliche Arbeitsfläche genutzt werden.

Wie meine Küche aussieht, dass zeige ich euch in meinem Video:

7 Küchenplanung Tipps: Farben

Das Thema Farbe ist ein wichtiger Punkt für eure Küchenplanung. Inspiration könnt ihr euch in Zeitschriften, bei Pinterest oder Instagram holen und euch daraus ein Moodboard für eure Küche basteln. Beschränkt euch auf zwei oder drei Farben.

Das erfordert manch mal etwas Zurückhaltung, wird sich am Ende aber lohnen. Das gilt übrigens nicht nur für eure Küche sondern auch für den Rest der Wohnung. Zu viele Farben und Muster lassen Räume schnell unaufgeräumt und klein wirken.

Plant am Anfang lieber alles etwas ruhiger und wenn es euch danach doch noch zu steril wirkt, könnt ihr immer noch mit zum Beispiel mit einem farbigen Kühlschrank, knalligen Hängeleuchten oder einem bonbonfarbenen Toaster die Küche bunter gestalten.

Mein absolutes Lieblingsstück ist ein pastellfarbener SMEG Kühlschrank. Ein absoluter Traum!

7 Küchenplanung Tipps: Beleuchtung

Die richtige Beleuchtung solltet ihr bei eurer Küchenplanung auf keinen Fall vergessen.
Sogenannte Hilfslichter über der Arbeitsplatte, am Spülbecken und über dem Kochbereich gehören auf jeden Fall dazu. Aber das dekorative Licht darf natürlich auch nicht fehlen:

  • Ihr könnt kleine Hängeleuchten an einem langen Kabel an Deckenhaken befestigen. Eine elegante Alternative zu altmodischen Strahlern.
  • Mehrere Hängeleuchten in einer Reihe über die Kücheninsel oder den Küchentisch hängen.
  • Eine alten Lampenfuß auf dem Flohmarkt besorgen und mit einem neuen Lampenschirm zum Beispiel mit einer knalligen Farbe ausstatten.
  • Was manche als Kitschig empfinden, aber sehr viel Gemütlichkeit schafft: Lichterketten. Umwickelt einen Holzstamm oder eine Holzleiter mit einer Lichterkette und ihr habt eine sehr günstige indirekte und gemütliche Beleuchtung in eurer Küche.
  • Augen auf bei außergewöhnlichen Tischleuchten. Es muss nicht immer der Lampenladen oder Ikea sein, Flohmärkte und Ebay-Kleinanzeigen bieten sich gerade zu an, um individuelle und einmalig schöne Stücke für eure Küche zu finden.

Das sind meine Küchenleuchten

7 Küchenplanung Tipps: Pinnwand & Tafellack

Pinnwand für deine Einkaufszettel
Eine Pinnwand in der Küche bietet viel Platz für Einkaufszettel, Postkarten oder Fotos.

Hübsch aussehen und easy zum Selber machen ist zum Beispiel eine Pinnwand aus Weinkorken. Nehmt euch einen Bilderrahmen oder ein Tablett und klebt die Weinkorken im Kreis und so dicht wie möglich nebeneinander.

Was bleibt ist eine DIY Pinnwand an der kein Termin mehr verloren geht.

ODER: Besorgt euch kleine, runde Korkmatten im Baumarkt und klebt diese mit Hilfe von Powerstrips an die Wand. Wer mag kann jetzt noch einzelne Korkmatten bunt anmalen. Fertig ist eure eigens kreierte Pinnwand für die Küche.

Tafellack für deine Rezepte
Findet ihr in verschiedenen Farben im Baumarkt oder Bastelbedarfsläden. Mit Hilfe von Tafellack lässt sich die Wand in eurer Küche mit wenigen Pinselstrichen zur Tafel umfunktionieren. Ihr könnt euch die Lieblingsrezepte notieren oder euch künstlerisch austoben. Es sieht am Ende auf jeden Fall ziemlich klasse aus.

7 Küchenplanung Tipps: Mehr Ordnung mit Einmachgläsern

Ziemlich hübsch Ordnung halten könnt ihr in eurer Küchen mit beschrifteten Einmachgläsern. Die Einmachgläser gibt es zum Beispiel in allen Größen günstig bei Ikea zu kaufen. Die Schrift bzw.

das was darauf stehen soll, könnt ihr in Word notieren oder Vorlagen wie zum Beispiel bei the painted hive kostenlos herunterladen.

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Anschließend wird die Beschriftung mit Hilfe von durchsichtiger Klebefolie oder selbst haftende Fensterfolie ausgedruckt und auf die Einmachgläser geklebt.

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Somit könnt ihr Zucker & Salz nie wieder verwechseln oder eure verschiedenen Mehlsorten ordnen. Das sieht zum Beispiel ziemlich klasse aus, wenn ihr über anstattt von Hängeschränken über der Arbeitsplatte in Kopfhöhe ein langes Brett anbringt und darauf die Einmachgläser nebeneinander aufstellt. Mehr Tipps zum Thema “Ordnung in der Küche gibt es im Video:

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Источник: https://www.lilies-diary.com/kuechenplanung-tipps/

Die optimale Arbeitshöhe in der Küche

7 Tipps für eine optimale Arbeitsfläche in der Küche

Laut dem DAK Gesundheitsreport vom Jahr 2018 sind Rückenschmerzen die zweithäufigste Einzeldiagnose bei den deutschen Krankmeldungen.

Häufig werden diese durch eine falsche Haltung und damit verbundene Verspannungen der Muskulatur ausgelöst. Ergonomisches Arbeiten kann vorbeugend wirken.

Wir nehmen diese Fakten zum Anlass, die Frage nach der optimalen Arbeitshöhe in der Küche zu beleuchten.

Küchen-Ergonomie: Was ist die richtige Arbeitsflächenhöhe für meine neue Küche?

Der Küchennutzer nimmt eine rückenbelastende Haltung ein, wenn die Arbeitshöhe zu niedrig oder zu hoch konzipiert ist.

Ist die Küchenarbeitsplatte zu niedrig, beugt er sich beim Arbeiten nach vorne. Ist sie zu hoch angesetzt, bedeutet dies vermehrten Krafteinsatz und eine Verspannung der Wirbelsäule.

Das trifft insbesondere dann zu, wenn schneidende oder hackende Tätigkeiten ausgeführt werden.

Ideale Arbeitsbedingungen haben viele Vorteile. So lassen sich z.B. akute Schmerzen lindern, bereits vorhandene Probleme verschlimmern sich nicht zwangsläufig und die Arbeitsabläufe werden vereinfacht. Es stellt sich nun die Frage, wie sich die ergonomische Arbeitshöhe ermitteln lässt.

Liegt der Abstand zwischen angewinkeltem Ellenbogen und Arbeitsplatte zwischen 10 und 15 cm, gilt die Arbeitsflächenhöhe als komfortabel und rückenschonend.

Wir meinen, beraten lassen und probieren geht auch hier über studieren! In unserer Küchenausstellung und zusammen mit Ihrem persönlichen Küchenberater kann auf Ihre individuellen Vorlieben und eine eventuell bestehende Problematik eingegangen und die verschiedenen Möglichkeiten ausprobiert werden. Einen Küchenberatungstermin können Sie bequem online vereinbaren.

Es gibt zwar nach wie vor Standardhöhen, die zwischen 90 und 94 cm liegen, aber warum mit einem Standardmaß zufrieden sein, wenn sich die Arbeitshöhe in der Küche ganz auf Sie zugeschnitten konfigurieren lässt?

Sind unterschiedliche Arbeitshöhen in der Küche sinnvoll?

Nachdem die Arbeitshöhe auf den Hauptküchennutzer abgestimmt ist, stellt sich die weitergehende Frage, ob es sinnvoll ist, verschiedene Höhen einzuplanen. Jede Küchenzone stellt ihre eigenen Anforderungen an den Bewegungsapparat.

Aus diesem Grund ist es durchaus empfehlenswert, auf eine durchgängige Arbeitsplatte zu verzichten und die Höhe der Küchenarbeitsfläche den verschiedenen Funktionsbereichen anzupassen. Die Hauptfunktionsbereiche sind Vorbereiten, Kochen und Spülen.

Die an Körpergröße und/oder Ellenbogenhöhe angepasste Arbeitsflächenhöhe ist ideal für die Vorbereitung der Lebensmittel. Der weitere Arbeitsablauf im Kochbereich und in der Spülzone kann allerdings noch optimiert werden.

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Beim Kochen sollte sich die Höhe nach der Topfoberkante richten, damit beim Rühren in hohen Töpfen die Arme und der Schulterbereich nicht überansprucht werden. So ist es sinnvoll, die Arbeitshöhe des Kochfelds abzusenken. Eine Kochfeldhöhe, die etwa 25 cm unterhalb des Ellenbogens liegt, kann entlastend wirken.

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Der Spülbereich hingegen ist etwas höher angesetzt besser, da als Referenzmaß der Spülenboden herangezogen wird.

Sitzarbeitsplätze sollten bei der Küchenplanung berücksichtigt werden, denn langes Stehen ermüdet und belastet die Venen. Selbst in kleinen Küchen lässt sich z.B. durch Einbau von ausziehbaren bzw. ausklappbaren Platten ein Sitzarbeitsplatz mühelos realisieren.

Gibt es bei Ihnen keinen Hauptküchennutzer sondern mehrere, unterschiedlich große Hobbyköche, so besteht die Möglichkeit, Küchenmodule mit einer Hubautomatik einzuplanen. Küchenmöbel und Sockelsysteme können damit per Knopfdruck auf die jeweils passende ergonomische Höhe eingestellt werden.

Gibt es auch eine Ergonomie hinsichtlich Tischtiefe und dem damit verbundenen Greifraum?

Aus ergonomischer Sicht ist es natürlich sinnvoll, wenn eine gute Kopffreiheit zum Oberschrank gegeben und der Inhalt der Hängeschränke und Regale gut erreichbar ist, ohne übermäßige Streckbewegungen auszuführen. Der Abstand zwischen Arbeitsplatte und Oberschrank sollte mindestens 50 cm betragen.

Hat die Küchenarbeitsplatte nun eine Tiefe, die über die standardmäßigen 60 cm hinausgeht, so vergrößert sich auch der Abstand zum Oberschrank, der Greifraum dehnt sich aus. (Anm.: Diese Standardtiefe ergibt sich aus den üblichen Abmessungen der Küchengroßgeräte.

) Umgekehrt ermöglicht die tiefere Arbeitsplatte eine Oberschrankmontage in geringerer Höhe mit verbessertem Einblick und mehr verfügbarer Arbeitsfläche.

Welche Informationen benötigen wir, um Ihre neue Küche zu planen?

Wir sind ein mittelständisches Unternehmen mit langjähriger Tradition, Expertise und Persönlichkeit. Daher nehmen wir uns Zeit, Sie in allen Fragen rund um Ihre Küche zu beraten und die entsprechenden Informationen im Gespräch zu ermitteln.

Sie brauchen bei uns keine mühsamen Vorarbeiten leisten! Möchten Sie sich schon einmal inspirieren lassen, stöbern Sie vorab in unserem Flamme Küchenmagazin. Wir bieten Ihnen hochwertige, individuell konfigurierbare Küchen.

Unser Name bürgt für Qualität, ausgezeichneten Service und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Verfügen Sie über einen Grundriss Ihrer Küche mit eingezeichneten Anschlüssen, so bringen Sie diesen einfach in unser Flamme-Haus mit.

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Источник: https://www.flamme.de/magazin/kueche/die-optimale-arbeitshoehe-in-der-kueche

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