Abkühlung mit dem Ventilator: So finden Sie den richtigen!

Contents
  1. Verlässliche Tipps zum Kühlen der Wohnung
  2. Das erwartet dich hier
  3. Kühlung der Wohnung I: Kurzfristige Lösungen
  4. 1. Richtig lüften schützt vor Hitze
  5. 2. Vorhänge schirmen Sonneneinstrahlung ab
  6. 3. Ein Ventilator sorgt für angenehmen Luftzug
  7. 4. Wohnung runterkühlen mit feuchten Tüchern
  8. 5. Elektrogeräte ausschalten gegen Betriebswärme
  9. 6. Gut schlafen trotz Hitze in der Wohnung
  10. Kühlung der Wohnung II: Mittelfristige Lösungen
  11. 1. Jalousien und Sonnensegel installieren
  12. 2. Klimaanlage nutzen
  13. Kühlung der Wohnung III: Langfristige Lösungen
  14. 1. Wärmedämmung für Hauswände
  15. 2. Sonnenschutzverglasung einbauen
  16. 3. Flächenheizungen zur Kühlung der Wohnung einsetzen
  17. 4. Lüftungsanlage erweitern
  18. 5. Pflanzen als natürliche Klimaanlage
  19. Bei Hitze einen kühlen Kopf bewahren mit dem richtigen Ventilator!
  20. Welche Arten von Ventilatoren gibt es?
  21. Standventilatoren
  22. Tischventilatoren
  23. Deckenventilatoren
  24. Turmventilator
  25. Welche Vorteile und Nachteile haben die verschiedenen Ventilator-Arten?
  26. Wie funktioniert ein Säulenventilator?
  27. Kann ein Ventilator die Raumtemperatur senken?
  28. Warum kühlt der Ventilator?
  29. Kann ein Ventilator überhitzen?
  30. Ist ein Ventilator ungesund?
  31. Ist ein Ventilator sinnvoll?
  32. Wohnung kühlen – ganz ohne Klimaanlagen-Wahnsinn
  33. Wohnung kühlen: mit feuchten Handtüchern oder Laken
  34. Räume kühlen ohne Klimaanlage: Fenster auf oder zu?
  35. Zimmer kühlen – mit Dunkelheit
  36. Luft kühlen ohne Klimaanlage – per Ventilator
  37. Ventilator-Tricks für mehr Kühlung
  38. Noch 7 kleine Tipps für eine kühlere Wohnung
  39. Wichtig: Kein Kühlschrank kühlt die Wohnung!
  40. Dachgeschosswohnung kühlen: nur dämmen hilft

Verlässliche Tipps zum Kühlen der Wohnung

Abkühlung mit dem Ventilator: So finden Sie den richtigen!

Wir verraten dir, wie du Hitzeperioden gut überstehst und deine 4-Wände angenehm kühl bleiben.

Das erwartet dich hier

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov empfinden die Deutschen eine Temperatur von etwa 23 °C als optimal. Kein Wunder also, dass es vielen Bundesbürgern im Winter zu kalt und im Sommer zu heiß ist.

Das Klagen über zu niedrige oder zu hohe Temperaturen ist nicht unbegründet: Bei einer Außentemperatur von 20 bis 25 °C fällt es dem menschlichen Kreislauf am leichtesten, die eigene Körpertemperatur zu regulieren und konstant auf 37 °C zu halten.

Doch im Sommer ist es schnell vorbei mit der gemäßigten Wärme. Erschwerend kommt hinzu, dass sich extreme Hitzeperioden auch in Deutschland häufen.

[attention type=yellow]

Das haben die Sommer 2018 und 2019 gezeigt, in denen gleich mehrmals neue Hitzerekorde aufgestellt wurden und sich das ganze Land nach Abkühlung sehnte.

[/attention]

Wenn über mehrere Tage oder sogar Wochen tropische Temperaturen herrschen und auch die Nächte kaum Abkühlung bringen, kann es gerade in geschlossenen Räumen schier unerträglich heiß werden. Die ideale Raumtemperatur unterscheidet sich je nach Wohnbereich:

RaumEmpfohlene Temperatur
Schlafzimmer16 bis 18 °C
Küche18 bis 20 °C
Wohnzimmer20 bis 22 °C
Kinderzimmer20 °C
Bad22 bis 24 °C

Am Arbeitsplatz hängt die ideale Temperatur von der ausgeübten Tätigkeit ab – je anstrengender der Job ist, desto stärker sollte der Raum heruntergekühlt werden. Für Bürotätigkeiten sind mindestens 20 °C vom Gesetzgeber vorgeschrieben, bei schweren körperlichen Arbeiten genügen 12 °C. Wenn die Temperatur 26 °C überschreitet, muss der Arbeitgeber Maßnahmen ergreifen, um die Wärme zu senken.

Mit gut gedämmten Räumen, Sonnenschutz und einer Klimaanlage lassen sich diese Richtwerte leicht einhalten. Doch was kannst du machen, wenn du nicht optimal auf die Hitze vorbereitet bist und im Sommer die Raumtemperatur senken möchtest, auch ohne Klimaanlage?

Kühlung der Wohnung I: Kurzfristige Lösungen

Schon mit ein paar schnellen und einfachen Tipps schaffst du es, deine Wohnung kühl zu halten oder die Raumtemperatur zu senken – ohne Klimaanlage, ohne lange Vorbereitung und ohne finanziellen Aufwand. Damit sorgst du auch bei plötzlich steigenden Temperaturen für eine angenehme Kühle in deinem Schlafzimmer, Wohnzimmer oder an deinem Arbeitsplatz.

1. Richtig lüften schützt vor Hitze

Die Versuchung ist natürlich groß, bei Hitze einfach die Fenster aufzureißen und so für einen erfrischenden Luftzug zu sorgen.

Doch der Effekt ist nur von kurzer Dauer: Ist die warme Außenluft erst einmal im Raum, wird das Kühlen schwierig – trotzdem kannst du zur Kühlung deiner Wohnung im Sommer lüften. Öffne alle Fenster morgens oder abends, wenn die Temperaturen draußen nicht zu hoch sind.

So sorgst du für Durchzug. Insbesondere zur Mittags- und Nachmittagszeit sollten die Fenster aber geschlossen bleiben, damit keine warme Luft hineinströmt.

Gut durchzulüften, ist eine Möglichkeit, die Wohnung runterzukühlen

2. Vorhänge schirmen Sonneneinstrahlung ab

Auch einfallende Sonnenstrahlen heizen deine Wohnung auf. Deshalb sollten deine Vorhänge tagsüber zugezogen bleiben. Besonders geeignet sind helle, blickdichte Gardinen, da sie das Sonnenlicht besser reflektieren und sich weniger stark aufheizen als dunkle Stoffe.

3. Ein Ventilator sorgt für angenehmen Luftzug

Besitzt du einen Ventilator, hast du ihn wahrscheinlich schon benutzt, um die Raumtemperatur auch ohne Klimaanlage zu senken. Beachtest du ein paar Gesichtspunkte und Tipps, kannst du die Kühlung deiner Wohnung mit einem Ventilator gut unterstützen:

  • Benutze den Ventilator nur, wenn du dich im Zimmer aufhältst. Er sorgt ausschließlich für einen erfrischenden Luftzug, kühlt den Raum aber nicht nachhaltig ab.
  • Stelle den Ventilator morgens oder abends ans Fenster, um den Luftaustausch zu beschleunigen. Achte darauf, dass er die warme Luft aus dem Zimmer bläst – er sollte also mit den Rotorblättern Richtung Fenster aufgestellt sein.
  • Stelle eine Schale oder einen Eimer mit Eiswürfeln vor den Ventilator. Damit erzielst du einen ähnlichen Effekt wie bei einer Klimaanlage – und kannst ganz ohne sie deine Wohnung schnell kühlen.

4. Wohnung runterkühlen mit feuchten Tüchern

Du hast keinen Ventilator? Kein Problem. Feuchte Tücher erzeugen Verdunstungskälte und helfen dir beim Runterkühlen deiner Wohnung.

Hänge ein feuchtes Handtuch oder ein Baumwolllaken direkt vor dem Fenster oder auf einem Wäscheständer in der Wohnung auf – die Feuchtigkeit im Stoff wird an die Umgebungsluft abgegeben und hilft durch das Phänomen der Verdunstungskälte dabei, deine Zimmer zu kühlen. Wichtig ist aber, dass du deine Wohnung morgens und abends gründlich lüftest, um zu hoher Luftfeuchtigkeit vorzubeugen.

5. Elektrogeräte ausschalten gegen Betriebswärme

Fernseher, Laptops und Stereoanlagen strahlen im Betrieb und selbst noch im Stand-by enorme Wärme aus. Im Sommer sorgst du durch das vollständige Ausschalten deiner Elektrogeräte für eine Kühlung von Räumen und sparst zusätzlich Strom. Auch der Herd in der Küche wirkt im längeren Betrieb wie ein Heizkörper.

An sehr heißen Tagen sollte man backen vermeiden und lieber ein kaltes Eis naschen.

Nicht nur bei der Kühlung der Wohnung empfiehlt sich ein überlegter Einsatz deiner Küchengeräte, er ist auch hilfreich zum Energiesparen in der Küche.

6. Gut schlafen trotz Hitze in der Wohnung

Sollte es dir in deiner Wohnung abends immer noch zu heiß sein, helfen kleine Haushaltstricks beim Einschlafen. Lege dein Nachthemd, deinen Pyjama oder deine Decke vor dem Schlafengehen kurz in die Gefriertruhe. Der kalte Stoff hilft deinem Körper beim Runterkühlen.

In einem heißen Raum kann auch eine mit eiskaltem Wasser gefüllte Wärmflasche einen angenehmen Effekt haben.

Auf eine kalte Dusche vor dem Schlafengehen solltest du hingegen verzichten, denn sie bringt den Kreislauf in Schwung, macht wach und sorgt dafür, dass die Wärme schlechter aus dem Körper transportiert wird.

Kühlung der Wohnung II: Mittelfristige Lösungen

Die kurzfristigen Tricks für das Kühlen eines Raumes helfen zwar, die Temperaturen auf ein erträgliches Maß zu senken – für kalte Zimmer reichen sie aber meist nicht aus. Wenn du etwas Geld in die Hand nimmst, bist du für kommende Wärmeperioden jedoch gut gerüstet.

1. Jalousien und Sonnensegel installieren

Vorhänge unterstützen dich zwar bei der Kühlung der Wohnung – besser ist es aber, wenn der Sonnenschutz außen vor der Fensterscheibe angebracht ist. Jalousien sind zum Senken der Raumtemperatur ohne Klimaanlage hervorragend geeignet. Auch Sonnensegel, die vor dem Fenster montiert sind, halten das Sonnenlicht zuverlässig ab.

Jalousien helfen bei der Kühlung der Wohnung

2. Klimaanlage nutzen

Die Anschaffung einer Klimaanlage ist eine der effektivsten Möglichkeiten, die Raumtemperatur zu senken. Achte beim Kauf neben dem Anschaffungspreis vor allem auf den Stromverbrauch und die Leistung, um bei der nächsten Hitzewelle keinen finanziellen oder wärmebedingten Schock zu bekommen.

Kühlung der Wohnung III: Langfristige Lösungen

Um die Wärme im Sommer wirklich vollständig aus den eigenen vier Wänden zu halten, sind größere Bauvorhaben notwendig. Insbesondere bei Dachgeschosswohnungen oder Fassaden, die nach Süden zeigen, lohnen sie sich aber, um die Hitze in der Wohnung zu bekämpfen.

1. Wärmedämmung für Hauswände

Die Wärme kommt im Sommer nicht nur durch die Fenster, auch die Wände eines Gebäudes heizen sich bei langanhaltend hohen Temperaturen auf.

Um dem vorzubeugen, ist eine hochwertige Wärmedämmung zur Kühlung von Räumen unerlässlich.

Die Umbaumaßnahmen erfordern zwar viel Geld, Zeit und Aufwand, aber helfen dir im Sommer enorm, die Wohnung runterzukühlen – und außerdem sparst du im Winter durch sie Heizkosten.

2. Sonnenschutzverglasung einbauen

Tausche deine normalen Fensterscheiben gegen eine Sonnenschutzverglasung, damit einfallendes Licht reflektiert wird. Die Glasscheiben gibt es in zwei Varianten:

  • Eine Art weist nur die Infrarotstrahlung ab und kann damit optimal die Wohnung runterkühlen. Die reflektierende Schicht ist für das menschliche Auge nicht sichtbar – die Scheibe sieht aus wie normales Fensterglas.
  • Die andere Variante ist, ähnlich einer Sonnenbrille, getönt. Sie weist auch das sichtbare Licht ab und macht den Raum dadurch etwas dunkler – senkt aber auch die Zimmertemperatur beträchtlich.

Sanierungsmaßnahmen, die das Wohnen nachhaltiger und energieeffizienter machen, werden mit verschiedenen Förderprogrammen unterstützt. Mache dich am besten vor dem Einbau kundig, ob du mit einer finanziellen Unterstützung rechnen kannst.

3. Flächenheizungen zur Kühlung der Wohnung einsetzen

Wand- und Fußbodenheizungen werden eigentlich mit der Erwärmung des Hauses in Verbindung gebracht, eignen sich mit den passenden Komponenten aber auch für das Kühlen deiner Zimmer.

Dafür benötigst du eine Wärmepumpe, mit der du unkompliziert auch kaltes Wasser durch die Heizrohre leiten und damit deine Wohnung auf eine angenehme Temperatur runterkühlen kannst.

Achte aber darauf, dass der Taupunkt auf der Oberfläche nicht unterschritten wird – ansonsten herrscht speziell auf glatten Bodenbelägen Rutschgefahr.

4. Lüftungsanlage erweitern

Die Lüftungsanlage dient im Winter als energieeffizientes Hilfsmittel zur Beheizung der Räume: Ein Wärmetauscher entzieht der hinausströmenden Luft die Wärme und erwärmt damit die einströmende Luft.

Bei hohen Außentemperaturen lässt sich dieser Vorgang mit einem sogenannten Sommerbypass umgehen, der die frische Zuluft am Wärmetauscher vorbei leitet – sie wird dadurch nicht erwärmt.

Wie beim Lüften per Fenster ist es sinnvoll, die Anlage vor allem in den Morgen- und Nachtstunden zu betreiben.

Eine begrünte Hausfassade senkt die Raumtemperatur auch ohne Klimaanlage

5. Pflanzen als natürliche Klimaanlage

Die besonders umweltfreundliche, aber auch deutlich langsamer wirkende Alternative ist, den eigenen Garten mit Bäumen zu bepflanzen.

Die Blätter wirken im Sommer wie ein Sonnenschirm für das Haus, im Winter hingegen lassen die kahlen Zweige das warme Licht hindurch.

Kletterpflanzen wie Efeu oder Wilder Wein an der Hausfassade senken die Raumtemperatur auch ohne Klimaanlage spürbar. Sie wirken wie eine zusätzliche Isolationsschicht – und sind außerdem echte Hingucker.

Источник: https://www.enbw.com/blog/wohnen/energie-sparen/wohnung-im-sommer-kuehlen/

Bei Hitze einen kühlen Kopf bewahren mit dem richtigen Ventilator!

Abkühlung mit dem Ventilator: So finden Sie den richtigen!

Heiße Luft im Raum? An schwülen Tagen mit brüllender Hitze wirkt alles träge und schwer. Auch die Luft. Ventilatoren machen der Luft Beine und bringen etwas Schwung in den Raum.

Sie sind daher immer wieder aufs Neue das erste Mittel, um bei Hitze Abhilfe zu schaffen.

Doch bringt ein Ventilator überhaupt etwas? Welche Arten von Ventilatoren gibt es? Kann mit einem Ventilator die Zimmertemperatur gesenkt werden? Und sind Ventilatoren ungesund?

Welche Arten von Ventilatoren gibt es?

Ventilatoren sind ein besonders beliebtes und erschwingliches Hilfsmittel, um die sommerliche Hitze erträglicher zu gestalten.

Es werden folgende Ventilator-Arten unterschieden:

  • Standventilatoren
  • Tischventilatoren
  • Deckenventilatoren
  • Turmventilatoren/Säulenventilatoren

Standventilatoren

Standventilatoren lassen sich, wie der Name schon verrät, im Raum aufstellen. Sie sind nicht nur recht groß, sondern können über eine Teleskopstange in der Höhe verstellt werden.

Stabile Standfüße sorgen für einen sicheren Halt. Sowohl Laufräder als auch Flügel werden beim Standventilator durch ein Gittergehäuse nach außen hin geschützt.

Diese Ventilatoren sind in der Regel so konzipiert, dass sie einen großen Bereich im Raum abdecken.

Tischventilatoren

Auch beim Tischventilator ist der Name Programm. Er ist dafür konzipiert, auf einem Tisch oder anderen ebenen Oberflächen wie einem Schrank platziert zu werden.

Tischventilatoren sind die Klassiker unter den Ventilatoren. Es handelt sich dabei in der Regel um kleine Axialventilatoren, d. h.

ihr Laufrad mit Flügeln befindet sich auf einer über einen Elektromotor angetriebenen Achse. Der Tisch dreht nicht mit.

Deckenventilatoren

Wenn die Luft an die Decke geht…

Das Besondere an Deckenventilatoren ist, dass sie fest an der Zimmerdecke montiert werden. Wird die Flügelgröße richtig gewählt, lässt sich der gesamte Raum mit dieser Ventilator-Art abdecken. Auch die Positionierung an der Decke sorgt hier für einen optimalen Luftstrom mit großer Reichweite.

Turmventilator

Der Turmventilator oder auch Säulenventilator ist eine moderne Erscheinungsform des Ventilators. Damit die Luft hier gleichmäßig aus dem an einen Turm oder eine Säule erinnernden Gehäuse strömen kann, wird eine Lamellenkonstruktion anstatt des herkömmlichen Laufrads eingesetzt.

Welche Vorteile und Nachteile haben die verschiedenen Ventilator-Arten?

Der Zweck eines Ventilators ist stets derselbe, doch die Modelle eignen sich je nach Verwendung und Einsatzort unterschiedlich gut.

Die verschiedenen Ventilator-Arten weisen folgende Vor- und Nachteile auf:

VorteileNachteile
Standventilator+   große Reichweite+   hoher Luftdurchsatz+   flexibel aufstellbar+   höhenverstellbar–  recht klobig–  Design–  meist recht laut
Tischventilator+   kompakt & klein+   günstig–  begrenzte Leistung/Reichweite–  beschränkt aufstellbar
Deckenventilator+   hoher Luftdurchsatz+   hohe Raumabdeckung+   geräuscharm+   dekorativ–  permanent installiert–  recht teuer–  nicht flexibel einsetzbar–  erfordert eine gewisse Raumhöhe
Säulenventilator+   Luftsäule+   stilvolles Design+   unscheinbar+   platzsparend+   geräuscharm–  geringerer Luftdurchsatz–  nicht höhenverstellbar

Tabelle: Vorteile und Nachteile der verschiedenen Ventilator-Arten  

Tipp: Deckenventilatoren mit Rücklauetrieb können auch im Winter eingesetzt werden, um die warme, unter der Decke angestaute Luft besser im Raum zu verteilen. Da ermöglicht eine Heizkostenersparnis von bis zu 30 Prozent im Raum.

Wie funktioniert ein Säulenventilator?

Wenn sich die Ventilatoren türmen…

Wie bereits erwähnt, sieht der Säulenventilator nicht nur auffallend modern aus, sondern unterscheidet sich auch in seiner Funktionsweise von anderen Ventilatoren. Außerdem verfügt er über keine Rotorblätter. Wie funktioniert ein Säulenventilator bzw. Turmventilator also?

Am hinteren Teil des Gerätes saugt eine Lamellenkonstruktion die Luft an und wandelt den Luftstrom so um, dass er gleichmäßig in den Raum geblasen wird. Die Lamellen sind auf der gesamten Höhe des Säulenventilators angebracht, weshalb praktisch Luft aus der gesamten Höhe der Vorderseite strömt.

Der Motor des Säulenventilators befindet sich am unteren Ende der Säule und die Schwenkfunktion wird um den Standfuß oder im Inneren des Gehäuses realisiert. Durch ihr schlankes Gehäuse stoßen Turmventilatoren auch bei der Schwenkung nicht gegen Möbel oder Kartenhäuser und der Betrieb erfolgt besonders leise – zwei Vorteile gegenüber Standventilatoren.

Hinweis: Säulenventilatoren werden häufig auch in Kombination mit einem Luftbefeuchter angeboten. Diese Modelle können sowohl im Sommer als auch im Winter eingesetzt werden.

Kann ein Ventilator die Raumtemperatur senken?

Diese Frage lässt sich schnell beantworten: Nein. Grundsätzlich verfügt ein Ventilator über keinerlei tatsächlich kühlende Komponenten. Im Gegensatz zu einer Klimaanlage verändert er nicht direkt die Temperatur der Luft, sondern bringt sie schlichtweg in Bewegung.

Jetzt kommen Tatsachen auf den Tisch!

Durch den erzeugten Luftstrom kommt es zu einem schnelleren Luftaustausch an der Stelle, an die der Ventilator bläst – beispielsweise unsere Haut.

Die Luft um die Haut wird vom menschlichen Körper aufgewärmt, anschließend vom Ventilator weggeblasen und schafft Platz für „neue“ Luft.

 Ist die Umgebungsluft jedoch wärmer als die Hauttemperatur, fällt dieser Effekt weg.

Da der Motor des Ventilators Strom verbraucht, entsteht sogar ein bisschen Eigenwärme und diese wird an die Luft im Raum abgegeben. Genau genommen erhöht sich damit die Umgebungstemperatur sogar etwas. Für kühle Luft müssen Sie es sich also weiterhin im Kühlschrank gemütlich machen.

Schalten Sie den Ventilator am besten aus, wenn Sie den Raum verlassen. So gibt er im leeren Raum nicht weiterhin Wärme an die Luft ab und es wird nicht unnötig Strom verbraucht.

Tipp: Verschaffen Sie sich etwas Abkühlung, indem Sie ein feuchtes Handtuch vor den Ventilator hängen. Befeuchten Sie das Handtuch regelmäßig, damit der Effekt gut spürbar ist. Ein Nachteil hat der Handtuch-Trick: Die Luftfeuchtigkeit im Raum steigt, weshalb manche die Luft eher schwül als erfrischend empfinden.  

Warum kühlt der Ventilator?

Ein Ventilator senkt die Raumtemperatur also nicht, warum wirkt er dann dennoch erfrischend? Der Luftaustausch bringt einen weiteren „kühlenden“ Effekt mit sich.

An warmen Tagen schwitzen wir und der Schweiß verdunstet auf der Haut. Damit der Schweiß verdunsten kann, wird Energie benötigt. Diese entzieht der Schweiß unserer Haut in Form von Wärme und die Haut kühlt sich dabei ab.

Die Luft kann man sich hier wie einen Schwamm vorstellen. Sie nimmt die Feuchtigkeit (in diesem Fall unseren verdunsteten Schweiß auf) – allerdings nur bis zu einem gewissen Grad. Ist die Luft um unsere Haut zu feucht, nimmt sie die Feuchtigkeit nur noch schlecht bzw. nicht mehr auf. Dadurch lässt auch der kühlende Effekt auf unserer Haut nach.

Hier kommt der Ventilator ins Spiel: Durch den Luftaustausch wird stets „neue“, trockenere Luft zu unserer Haut hin geblasen. Unser natürlicher Kühlmechanismus wird dadurch verstärkt. Ventilatoren kühlen also die Luft nicht, können jedoch auch bei Temperaturen oberhalb unserer Körpertemperatur eine erfrischende Kühlung bewirken.

Hinweis: Der von uns als erfrischend empfundene Luftaustausch eines Ventilators wirkt nur bis zu einer bestimmten Umgebungstemperatur! Saunagänger wissen, dass bei hohen Temperaturen der Effekt des Luftaustauschs (z. B. durch ein wedelndes Handtuch) sich umkehrt und erhitzend wirkt.

Kann ein Ventilator überhitzen?

Nebenberuf: Staubfänger

Grundsätzlich birgt der Betrieb eines jeden Geräts eine gewisse Brandgefahr.

Allerdings ist das Risiko einer Überhitzung bei einer gut funktionierenden Steckdose und einem Ventilator mit funktionsfähiger Lüftung sehr gering.

Wie bei jedem anderen Elektrogerät ist es wichtig, dass die Lüftungsschlitze frei sind.

[attention type=red]

Außerdem sind Ventilatoren in der Regel mit Thermosicherungen versehen, die das Gerät bei Überhitzung abschalten. Für den Dauerbetrieb bei Nacht ist es eher aus gesundheitlichen Gründen empfehlenswert, die niedrigste Stufe zu wählen. Dabei ist die Leistung des Elektromotors auch am geringsten.

[/attention]

Übrigens ist der Ventilatortod in Südkorea ein regelrechter Mythos. Als Erklärung nennen Vertreter dieses Glaubens unter anderem, dass der Ventilator den Sauerstoff im Raum verbrauche und einen Atemstillstand hervorrufe. In Südkorea werden Ventilatoren häufig mit einer Zeitschaltuhr versehen.

Tipp: Achten Sie darauf, Ihren Ventilator regelmäßig zu reinigen und von Staub, Insekten und Schmutz zu befreien. Insbesondere Bodenventilatoren sind einer hohen Verschmutzung ausgesetzt. Wartungs- und Reinigungsarbeiten erhöhen nicht nur die Lebensdauer Ihres Ventilators, sondern verhindern auch eine Überhitzung durch Ablagerungen.    

Ist ein Ventilator ungesund?

Wie trocknen Sie sich die Haare?

Während Ventilatoren aus technischer Sicht in der Regel viele Stunden lang gefahrenfrei betrieben werden können, stellt sich die Frage, wie sich das auf die Gesundheit auswirkt. Denn Fakt ist: Zugluft ist gesundheitsschädlich.

Trifft der Luftzug gleichmäßig auf den Hals, senkt sich allein beim Atmen die Temperatur der Rachenschleimhäute und Viren haben bessere Lebensbedingungen.

Durch die Zugluft fangen wir uns also zwar keine zusätzlichen Viren ein, die bereits vorhandenen können es sich allerdings richtig gemütlich machen.

Es besteht selbst bei warmen Temperaturen die Gefahr einer Sommererkältung.

Zu weiteren möglichen Folgen eines konstanten Luftzugs gehören nicht nur gereizte und trockene Augen, sondern sogar Muskelverspannungen. Das kennen wir beispielsweise vom Nacken: Trifft die Zugluft für längere Zeit auf eine bestimmte Stelle, kühlt diese aus und verspannt sich.

Die aufgewirbelte Luft verteilt auch Staubpartikel und Pollen und kann Allergieanfällen oder gereizte Nebenhöhlen verursachen. Während einige Menschen Ventilatoren tage- oder nächtelang ohne Beschwerden nutzen können, ist vor allem für Menschen mit Asthma, Allergien oder einem empfindlichen Immunsystem Vorsicht angesagt.

Ist ein Ventilator sinnvoll?

Wenn die Luft glüht, hilft nur ein erfrischendes Bad oder ein angenehmer Wind. Da Planschbecken im Büro, Wohnzimmer und in der Küche eher unüblich sind, greifen wir meistens zum Ventilator. Doch ist ein Ventilator sinnvoll?

Das hängt ganz davon ab, was damit bezweckt werden soll: Ein Ventilator kann die Raumtemperatur konzeptbedingt nicht senken, hat bis zu einer bestimmten Umgebungstemperatur aber eine kühlende Wirkung auf der menschlichen Haut. Wer sich also mit einer angenehmen Brise etwas Kühlung verschaffen will, für den macht ein Ventilator Sinn.

Soll jedoch die Raumtemperatur tatsächlich gesenkt werden, ist der Einsatz eines Ventilators alles andere als sinnvoll. Hier helfen nur Geräte, die zur Kühlung des Raumes entwickelt werden, wie zum Beispiel Klimaanlagen.

[attention type=green]

Die Vorstellung eines USB-Ventilators an der Decke zeigt außerdem, dass die verschiedenen Arten von Ventilatoren nur dann richtig Wind in die Sache bringen, wenn sie richtig eingesetzt werden. Und wer nicht gerade eine Staubschleuder auf Knopfdruck aktivieren möchte, sollte nicht vergessen, seinen Ventilator regelmäßig zu reinigen.

[/attention]Bei Hitze einen kühlen Kopf bewahren mit dem richtigen Ventilator!

Источник: https://www.elektro4000.de/magazin/bei-hitze-einen-kuehlen-kopf-bewahren-mit-dem-richtigen-ventilator/

Wohnung kühlen – ganz ohne Klimaanlagen-Wahnsinn

Abkühlung mit dem Ventilator: So finden Sie den richtigen!

Auch ohne Klimaanlage kannst du im Sommer deine Wohnung kühlen: Hier einige Tipps, die in jeder Wohnung die Temperatur um einige Grad senken, wenn im Sommer die Hitze unerträglich wird

Klimaanlagen sind teuer, aufwendig zu installieren – und ökologisch gesehen völliger Schwachsinn. Selbst eine kleine Kühlanlage mit zum Beispiel 880 Watt verbraucht mehr Strom als 100 Energiesparlampen. Zugleich schieben Klimaanlagen die warme Luft nur von einem Ort zum anderen, meist von drinnen nach draußen – und dabei heizen sie die ganze Welt noch weiter auf.

Dabei gibt es umweltverträglichere und günstigere Alternativen.

Wohnung kühlen: mit feuchten Handtüchern oder Laken

Am bekanntesten ist die Methode, feuchte Handtücher oder Baumwoll-Bettlaken aufzuhängen. Dabei tränkst du den Stoff mit kaltem Wasser und wringst ihn etwas aus. Anschließend hängst du das Handtuch entweder direkt vor das Fenster oder über einen Wäscheständer mitten im Raum.

Der Trick dabei: Beim Trocknen wird der Luft Wärme entzogen. Diese Wärme kühlt nicht nur das feuchte Handtuch, sondern auch die Umgebungsluft – durch die sogenannte „Verdunstungskälte“ kannst du so die Wohnung kühlen.

Wohnung kühlen: feuchte Tücher helfen (Foto: Pixabay / CC0 / janpentinga)

Hinweis: In Wohnungen, die mit Schimmel kämpfen, ist der Handtuch-Tipp natürlich mit Bedacht einzusetzen, weil sich auch die Luftfeuchtigkeit erhöht, wenn du viele Handtücher aufhängst.

Außerdem gilt: Viel hilft nicht immer viel. Wer so viele Handtücher aufhängt, dass die Luftfeuchtigkeit deutlich ansteigt, nimmt die feuchte Luft unter Umständen wärmer wahr als trockene.

Ergo: Immer auch für gute Lüftung sorgen!

Tipp: Teppiche im Sommer in den Keller verfrachten – sie verhindern, dass der Boden Wärme aufnimmt.

Noch ein paar Hitzetipps – per Video von Dr. Eckart von Hirschhausen:

Räume kühlen ohne Klimaanlage: Fenster auf oder zu?

Räume kühlen ohne Klimaanlage? Das geht eigentlich gar nicht – was aber geht: Die Wärme gar nicht erst reinlassen. Wer sich also fragt, wie man die Wohnung am besten (und auch ohne Ventilator) kühlen kann, findet die Antwort in den Fenstern:

  • Schließ tagsüber alle Fenster und Türen, um die Wohnung gegen warme Luft abzudichten. Stell auch kein Fenster auf Kipp!
  • Faustregel: Spätestens, wenn die Sonne auf die Fenster scheint, wird es Zeit, diese zu schließen.
  • Öffne Fenster und Türen erst am Abend, um die natürliche Abkühlung zu nutzen.
  • Faustregel: Mach Fenster und Türen erst dann auf, wenn es draußen tatsächlich spürbar kühler ist drinnen.
  • Sorg dafür, dass nachts, wenn es dunkel ist, alles möglichst auf Durchzug steht. Achte aber darauf, das zum Beispiel Fenster befestigt sind, damit diese nicht unkontrolliert zu- oder aufschlagen und dann Schaden nehmen.

Auf diese Weise Räume und Zimmer zu kühlen, funktioniert wirklich, wenn man es kompromisslos macht. Man muss allerdings in Kauf nehmen, dass es tagsüber ein bisschen müffelt. Und: Bei lang andauernder Hitze kühlt sich irgendwann das Mauerwerk nicht mehr ab, je nach Wohnsituation. Dann ist auch diese Methode nicht mehr so effektiv. Probieren solltest du es in jedem Fall!

Hinweis: Manche Webseiten raten komplett davon ab. Auch Wetterexperte Jörg Kachelmann plädiert dafür, die Fenster auch bei Hitze offen zu lassen und ausgiebig zu lüften.

Nur so lasse sich Feuchtigkeit und Kohlendioxid aus der Wohnung heraustransportieren. Die Wahrheit liegt wohl dazuwischen: Die Methode mit geschlossenen Fenstern funktioniert am besten, je weniger Menschen sich tagsüber in der Wohnung aufhalten.

[attention type=yellow]

Je mehr Menschen tagsüber zuhause sind, desto mehr heizen sie die Wohnung durch ihre Körperwärme auf – und erhöhen gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit im Raum. Das ist auch abhängig von der Raumgröße und den baulichen Gegebenheiten.

[/attention]

Unser Rat: Probier es einfach aus! Gegebenenfalls wenigstens Stoßlüften als Dauerlüften – oder Dauerlüften nur auf der schattigen Hausseite.

Zimmer kühlen – mit Dunkelheit

Noch ein Schritt weiter: Sperr tagsüber auch das Licht aus, mindestens an den Sonnenseiten.

  • Ideal sind Rollladen und Jalousien, die sich ausserhalb des Fenster empfinden. Sie sorgen dafür, dass die Hitze schon vor dem Fenster eine Barriere vorfindet.
  • Nicht perfekt, aber besser als nichts sind Vorhänge auf der Innenseite der Wohnung.
  • Mit einer Stange für Duschvorhänge (Teleskopstange, Pressstange) und einem alten Handtuch kann man sich an Außenfenster und Balkontüren auch einen improvisierten Außenvorhang basteln. Das bringt bei sonnenbeschienenen Stellen erstaunlich viel!

Weitere Tipps dazu:

  • Da die Sonne im Sommer schon am Morgen sehr heiß in die Wohnung scheint, sollten die Fenster auf der Ostseite der Wohnung bereits am Morgen abgedunkelt sein.
  • Da die Sonne in der Mittagszeit am stärksten ist, sollten vor allem die Fenster zur Süd- und Westseite gut abgedunkelt sein.

Ideal sind Jalousien außen vor dem Fenster, da sie bestmöglich vor der Sonneneinstrahlung schützen. Bei Innen-Rollos solltest du darauf achten, dass sie eine reflektierende Sonnen- und Wärmebeschichtung haben, sonst erwärmen sie die Luft diesseits des Fensters.

Luft kühlen ohne Klimaanlage – per Ventilator

Ventilatoren sind die erste Wahl, wenn die Hitze unerträglich wird.

Ja, auch sie verbrauchen Strom, aber dieser macht nur einem Bruchteil des Stromverbrauchs einer Klimaanlage aus und entspricht etwa ein bis zehn Energiesparlampen.

Der Ventilator ist somit eine nachhaltigere Alternative zur Klimaanlage und kann auch mehr, als nur die Luft zu verwirbeln – gerade im Zusammenspiel mit den oben genannten feuchten Laken.

Ausdrücklich stromsparende Ventilatoren (3 bis 17 Watt), um die Wohnung zu kühlen, gibt’s zum Beispiel** bei Memolife.

Zimmer kühlen: mit energiesparendem Ventilator (Foto: memolife.de)

Noch besser sind theoretisch Ventilatoren mit Solar-Panel. Sie verbrauchen nur so viel Strom, wie durch die Sonne auch selbst erzeugt wird und arbeiten automatisch nur dann, wenn sie gebraucht werden. Allerdings gibt es sie in der Praxis bislang meist nur als Sets zum Einbau in Dachzimmer oder ähnliches.

Aber Vorsicht: Bei Hitze über 35 Grad ist ein Ventilator allein nicht mehr empfehlenswert – lies dazu: Deshalb solltest du lieber keinen Ventilator benutzen. Und natürlich setzt ein Ventilator auch Wärme frei – die Kühleffekt ist vor allem subjektiv.

Ventilator-Tricks für mehr Kühlung

Zimmer kühlen ohne Klimaanlage? Mit den folgenden Ventilator-Tricks geht’s ein bisschen besser:

  1. Schalte den Ventilator aus, wenn du den Raum verlässt. Denn: Der Ventilator kühlt nicht die Luft oder Gegenstände, sondern nur den Menschen – durch die Kälte, die bei der Verdunstung von Schweiß entsteht.
  2. Auch wenn es verführerisch erscheint: Lass dich nicht direkt vom Ventilator mit Luft anblasen, denn das kann für trockene Augen oder auch Schmerzen sorgen. Lass stattdessen den Ventilator indirekt blasen, etwa indem du den Luftstrom auf den Boden richtest.
  3. Verwende nicht die höchste Stufe des Ventilators: Ja, die bewegt mehr Luft, aber dafür hast du auch deutlich mehr Lärm, der auch nicht gesund ist und dich anstrengt, ohne dass du es bewusst wahrnimmst. Auch verbrauchst du so mehr Energie – auch die heizt den Raum auf.
  4. Wenn du am Abend kühle Luft in den Raum blasen willst, prüfe genau, wie der natürliche Luftzug verläuft (Finger nassmachen). Abhängig vom natürlichen Luftstrom kann es zuweilen besser sein, warme Luft am einen Fenster hinauszublasen oder kühle Luft am anderen hereinzuholen. Wenig bringt es, mit dem Ventilator gegen den natürlichen Luftstrom anzublasen.
  5. Ein Ventilator zusammen mit einem feuchten Handtuch kann die Temperatur auch senken – allerdings ist hier wieder die Luftfeuchtigkeit zu bedenken.
  6. Achte auf ausdrücklich stromsparende Ventilatoren (3–17 Watt), um die Wohnung zu kühlen. Solche gibt es in nachhaltigen Shops wie** Memolife.

Noch 7 kleine Tipps für eine kühlere Wohnung

Und hier noch leckere, coole Rezepte, die die zumindest von innen abkühlen:

Wichtig: Kein Kühlschrank kühlt die Wohnung!

Dich vor den offenen Kühlschrank zu stellen, sorgt nicht für niedrige Temperaturen. Denn wenn der Kühlschrank lange offen steht, braucht er auch lange zum Herunterkühlen. Dafür ist viel Energie nötig – und der Kühlschrank gibt dann mehr Wärme an seiner Rückseite ab.

Anders gesagt: Der Kühlschrank kühlt nur nach innen, aber nicht nach außen. In unsere Wohnungen (und übrigens auch ins Weltklima) hinein arbeitet er stets als Heizung. Lies auch: Die optimale Kühlschranktemperatur einstellen und Lebensmittel richtig lagern – ohne Kühlschrank.

Klimaanlagen erzeugen mehr Wärme als Kälte. (Foto: Pixabay / CC0 / falco)

Dachgeschosswohnung kühlen: nur dämmen hilft

In Dachgeschosswohnungen lässt eine schlechte Isolierung die Raumtemperatur im Sommer schnell auf über 30 Grad ansteigen. Gegen eine schlechte Dämmung helfen leider auch die besten Tricks nicht viel und es ist sehr schwierig, speziell eine Dachgeschosswohnung zu kühlen. Doch bei vielen alten Häusern kann eine Dämmung auch nachträglich vorgenommen werden.

Text: S. C. Schulz/A. Winterer

Weitere Beiträge dazu bei Utopia: 

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter: Utopia auf Instagram

Источник: https://utopia.de/ratgeber/wohnung-kuehlen-ohne-klimaanlage-tipps/

Heimtextilien
Schreibe einen Kommentar

;-) :| :x :twisted: :smile: :shock: :sad: :roll: :razz: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :grin: :evil: :cry: :cool: :arrow: :???: :?: :!: