Bad mit freistehender Badewanne

Die freistehende Badewanne – Der Wow-Effekt in Ihrem Badezimmer

Bad mit freistehender Badewanne

Die freistehende Badewanne als Alternative zur Einbaubadewanne.

Eine freistehende Badewanne eignet sich nicht für jedes Badezimmer.

Da im Bestfall mindestens 55 cm Abstand zur Wand rund um die Wanne sein sollte, sollte Ihr Badezimmer eine Größe von etwa 10 qm haben. Ansonsten wird es im Bad sehr eng.

Auch eine Reinigung rund um die Badewanne erweist sich sonst als äußerst schwierig. Besonders gut zur Geltung kommt eine freistehende Badewanne aber erst ab einer Größe von etwa 15 qm.

Um etwas Platz zu sparen, ist es möglich, die kurze Seite der Wanne an einer Wand montieren.

Dabei können auch die Armaturen und Wasserrohre an und in der Wand montiert werden.

Die Wanne wäre so nicht mehr komplett freistehend, bietet aber einen ähnlich hohen Komfort zugunsten Ihrer Bewegungsfreiheit im Badezimmer.

Wenn Sie die Wanne nicht an einer Wand montieren, verlaufen die Rohre im Boden. Bedenken Sie bei einer Wanne mit Füßen, dass Sie hier die Rohre unter der Wanne sehen.

Liegt die Badewanne direkt auf dem Boden, verschwinden die Rohre im Boden.

[attention type=yellow]

Entscheiden Sie sich für eine freistehende Wanne mit Füßen, achten Sie außerdem darauf, dass der Abstand zum Boden groß genug ist, um darunter sauber zu machen.

[/attention]

Bei der Installierung in einem Altbau ist es nicht immer möglich, die Rohre nachträglich zu verbauen. Hier kann Abhilfe geschaffen werden, indem Sie ein zusätzliches Podest bauen, auf dem die Wanne stehen kann. In diesem Podest werden dann die Rohre verbaut.

Beim Einbau ist es auch wichtig zu wissen, wie Sie die Badewanne nutzen werden. Werden Sie nur darin baden oder auch duschen? Wenn Sie beides machen möchten, ist der Einbau eines Spritzschutzes wichtig und sinnvoll. So gelangt auch im Stehen kein Wasser ungewünscht auf den Boden.

Zu berücksichtigen ist hier, dass für eine Duschoption auch eine dementsprechende Armatur eingebaut werden muss. Je nach Position der Wanne kann eine Brause entweder am Boden als große Standarmatur oder an der nächstgelegenen Wand montiert werden.

Ein weiterer Zusatz, den es beim Einbau zu beachten gibt, ist ein integrierter Überlauf. Durch diesen läuft das Wasser ab einer gewissen Höhe wieder ab. So wird verhindert, dass Wasser aus der Badewanne überläuft.

2. Vorteile & Nachteile

Elegant und praktisch: die freistehende Badewanne.

Mit einer freistehenden Wanne bringen Sie ein kleines bisschen Luxus in die eigenen vier Wände. Der Vorteil, der hier auf der Hand liegt ist natürlich das beeindruckende Erscheinungsbild einer freistehenden Badewanne. Es hat etwas sehr edles, was man oft nur aus luxuriösen Hotelzimmern kennt.

PlusOne/Shutterstock.com

Außerdem ist es ein Gewinn für die Optik Ihres Badezimmers, dass Sie den Stellplatz der Wanne völlig frei wählen können.

Gerade bei einem größeren Raum ist es schön, beim Einbau der Badewanne nicht an die Wände gebunden zu sein.

[attention type=red]

Ob mitten im Raum als Zentrum der Aufmerksamkeit oder aber vielleicht vor einem Fenster mit schöner Aussicht: Sie entscheiden, wo Sie Ihre Wanne platzieren.

[/attention]

Ein weiterer Vorteil ist, dass freistehende Wannen auch für Bäder mit Wandschrägen geeignet sind. Da die Wanne nicht an einer Wand montiert werden muss, spielt es keine Rolle, ob sie an eine Wand anschließen kann oder nicht.

Ein Nachteil ist möglicherweise, dass es bei einer freistehenden Wanne meist keine von vornherein integrierten Ablageflächen gibt. Als Alternative können Sie hier zu Zubehör wie einem Rollwagen oder einer Badewannenablage greifen.

Außerdem sollte, wie bei anderen Badewannen auch, die Statik des Bodens geprüft werden. Vor Allem in Altbauten ist es denkbar, dass Ihr Fußboden das Gewicht einer Badewanne nicht tragen kann. Besonders Wannen aus Beton oder Naturstein haben auch ungefüllt ein hohes Eigengewicht.

3. Kosten – Das erwartet Sie

Mit höherem Komfort stoßen Sie gleichzeitig auf höhere Kosten.

Die Kosten sind hier verhältnismäßig höher. Eine freistehende Badewanne ist aus verschiedenen Gründen kostspieliger als eine ordinäre Badewanne.

Während letztere schon ab etwa 100 € erhältlich ist, befindet sich der Preisrahmen von freistehenden Badewannen im vierstelligen Bereich. Je nach Modell und Material gibt es nach oben hin eigentlich keine Grenze.

In den folgenden Abschnitten zum Material wird noch einmal ausgeführt, mit welchen Kosten Sie rechnen können.

4. Material – Welches passt am besten in Ihr Bad?

Stahl-Email ist bei Badewannen ein lang bewährtes Material.

Der robuste Werkstoff aus Stahlblech und Glas wird schon seit Jahrzehnten zur Herstellung von Badewannen genutzt.

Und das nicht ohne Grund: Bei guter Pflege hält sich so eine Badewanne ein Leben lang und beschert Ihnen so viele entspannende Stunden.

Durch die Trägheit des Stoffes ist leider keine große Formvielfalt gegeben. Außerdem ist das Material recht schwer, was einen Einbau alleine kompliziert gestalten würde. Holen Sie sich hier auf jeden Fall Hilfe hinzu.

Bei dem Wort Stahl denkt wohl jeder erstmal an ein kaltes und keineswegs gemütliches Material. Was den Werkstoff für Badewannen aber so beliebt macht, ist die Email-Oberfläche. Diese beschichtet den Stahl glänzend und geschmeidig. Durch diese glatte Oberfläche ist das Material außerdem besonders hygienisch und pflegeleicht.

Auch ist das Modell aus Stahl besonders robust und unempfindlich. Stahlemail verfärbt sich nicht und ist allgemein nicht empfänglich für Einflüsse von außen. Besonders für größere Badewannen eignet sich Stahl besser, da dieser sich nicht verformt und so mehr Belastung aushält.

Ein Nachteil bei der Badewanne aus Stahl-Email ist, dass sie sich auf der Haut recht kalt anfühlt. Dies wird aber dadurch ausgeglichen, dass sich das Material bei der Befüllung mit warmem Wasser schnell aufwärmt.

Die Kosten einer Stahl-Email Badewanne sind schwer einzugrenzen. Günstige Modelle sind bereits ab 130 € verfügbar, während ausgefallenere Ausführungen bis zu 5.000 € oder mehr kosten können.

Acryl

Das Material beeinflusst Ihr Badeerlebnis.

Acryl ist ein besonders leichtes Material, was den Einbau verhältnismäßig unkompliziert gestaltet.

Dadurch ist es auch gut für einen Einbau in Altbauten geeignet, wo der Boden nicht immer ein schwereres Gewicht aushält. Auch ist der Stoff rutsch- und bruchfest sowie unempfindlich für Stöße.

Sollte doch mal etwas vom Material absplittern, lässt sich der Schaden in der Regel leicht reparieren.

[attention type=green]

Allerdings verkratzt das Material recht leicht, weshalb Sie bei der Reinigung auf kratzige Schwämme verzichten sollten. Durch seine Flexibilität ist Acryl leicht formbar, wodurch Sie bei Acryl-Wannen einer vielfältigen Auswahl an Formen gegenüberstehen.

[/attention]

Freistehende Badewannen aus Acryl sind etwas günstiger als Vergleichsmodelle aus Stahl-Email.

Die Preisspanne befindet sich allerdings in einem ähnlichen Rahmen, nämlich bei ungefähr 100 € bis 5.000 €.

Doch auch hier gilt: Wenn die Ausstattung noch Extras wie etwa eine außergewöhnliche Form oder Massagedüsen haben soll, steigen die Preise dementsprechend.

Beton

Beton hat ein sehr puristisches Aussehen und kann durch die Zugabe von Pigmenten auch farblich variiert werden.

Auch die Haptik der Wannenoberfläche kann sich durch verschiedene Behandlungen unterscheiden.

Ein Schleifen, Polieren oder Beschichten des Materials führt zu einer jeweils ganz unterschiedlichen Wahrnehmung des Werkstoffes.

Da Beton gegossen wird, sind bei diesem Material auch individuelle Anfertigungen von ungewöhnlichen Wannenformen möglich. Dementsprechend steigen die Kosten einer solchen Wanne. Der Preisrahmen einer Badewanne aus Beton liegt je nach Hersteller, Größe und verbautem Zubehör etwa zwischen 2.000 € und 5.000 €.

Beachten Sie, dass eine Wanne aus Beton zwischen 500 kg und 1000 kg wiegen kann und so nicht für jede Wohnung geeignet ist.

Holz

Eine Badewanne aus Massivholz ist eine zugleich exklusive wie kostspielige Investition. Ohne Frage: Sie bietet einen außergewöhnlichen Blickfang im eigenen Badezimmer. Ob elegant oder rustikal: Eine Wanne aus Holz passt sich verschiedenen Stilen hervorragend an.

Das Holz hat aber auch praktische Vorteile: Es speichert die Wärme des Wassers besonders lange und ermöglich Ihnen so ein ausgedehntes Badeerlebnis.

Durch eine Behandlung mit speziellen Ölpflegemitteln bleibt das Holz außerdem dauerhaft wasserdicht. So lässt es sich auch unkompliziert reinigen.

[attention type=yellow]

Zudem wiegt sie nicht so viel wie verwandte Modelle aus Beton oder Naturstein und kann so einfacher eingebaut werden.

[/attention]

Die beliebtesten Holzarten sind aufgrund ihrer Beständigkeit Ahorn-, Eichen- und Nussbaumholz. Aber auch Hölzer wie Eiche, Birne, Fichte oder Lärche stehen Ihnen zur Auswahl.

Egal, für welches Holz Sie sich entscheiden, eine Holzwanne bringt eine Naturverbundenheit zum Ausdruck, welche sonst nur schwer in das Eigenheim transportiert werden kann.

Zuletzt ist Holz als Material sehr rutschfest und wird nicht so schnell von Schmutz und Kalk befallen.

So einzigartig und schön eine Holzwanne auch sein mag, sie hat ihren Preis. Holzwannen sind meist Unikate, die individuell handgefertigt werden.

Preislich befinden Sie sich hier meist im hohen vierstelligen Bereich bis hin zu fünfstelligen Beträgen. Je nach gewünschtem Zubehör, Design, Größe und Holzart sind die Preise nach oben hin offen.

Natürlich finden Sie auch günstigere Modelle, etwa ab 1.000 €. Hier leidet allerdings meist die Qualität unter dem niedrigen Preis.

5. Zubehör – So werten Sie Ihre Badewanne noch auf

Mit zusätzlichen Funktionen wird Ihre freistehende Badewanne zu einem kleinen Wellnessbereich.

Eine Badewanne an sich bringt eigentlich schon fast alles mit, was es zum Entspannen braucht. Trotzdem gibt es einige Extras, die Ihr Badeerlebnis noch verbessern können. Viele freistehende Badewannen haben keine Ablagefläche. Falls dies für Sie jedoch wichtig ist, können Sie auch Badewannen mit integrierten Ablageflächen erwerben.

Optional gibt es Badewannenablagen, beispielsweise aus Holz, welche auf dem Rand der Badewanne aufliegen. Hier können Sie eine Tasse Tee, ein Buch oder andere Kleinigkeiten ablegen, ohne dass diese nass werden.

[attention type=red]

Ebenfalls komfortfördernd ist ein Nackenpolster. Schnell an der Wand der Wanne befestigt ist dieses der perfekte Begleiter für gemütliche Abendstunden.

[/attention]

Eine etwas größere Anschaffung ist eine Wanne mit integrierte Düsen. So baden Sie in den eigenen vier Wänden wie in einem Whirlpool. Ein und dasselbe Modell wird mit solchen Massagedüsen etwas teurer ausfallen, allerdings finden Sie derartige Badewannen bereits ab einem Preis von etwa 1.000 €.

Wer es besonders ausgefallen mag, kann sich an seine freistehende Badewanne auch noch LED-Lichter montieren. Diese sorgen für ein schönes Licht beim Baden und machen, passend eingesetzt, optisch richtig was her.

6. Fazit – Lohnt sich das?

Ob sich so eine freistehende Badewanne für Sie lohnt und ob Sie damit zufriedener sind als mit einer Einbauwanne, können Sie sich nur selbst beantworten.

Eine freistehende Wanne sieht toll aus und hat auch praktische Vorteile, doch ebenso hat die Einbauwanne ihre eigenen Vorteile.

Es kommt ganz darauf an, wie viel Platz Sie in Ihrem Badezimmer haben, wie groß Ihr Budget ist und schließlich natürlich wie Ihr ganz persönlicher Geschmack ist.

7. Fachpartner finden

Sie planen eine neue Badewanne für Ihr Badezimmer und benötigen fachmännischen Rat vor Ort?

Ihr Installateur in Ihrer Nähe hilft Ihnen gerne.

Источник: https://tipp-zum-bau.de/freistehende-badewanne/

Tipps für freistehende Wanne im kleinen Bad

Bad mit freistehender Badewanne

Große Wannen sind ideal zum Abtauchen und Entspannen, doch leider passen die Modelle nicht in jedes Badezimmer.

Besitzen Sie ein kleines Bad, so ist die Chance auf eine imposante Duo-Badewanne für zwei doch eher gering – schließlich sollte noch Platz für Toilette und Waschbecken sein.

Aber es gibt einige Möglichkeiten, um eine freistehende Badewanne in ein kleines Badezimmer zu integrieren und gleichzeitig eine Wohlfühloase zu schaffen. Auf Eckbadewannen, Sitzwannen oder Raumsparwannen können Sie verzichten!

Tipps für kleine Bäder

  • Stellen Sie die Rechteck-Badewanne mit der Kopfseite an die Wand, dann passen auch WC und Waschbecken mit in den Raum.
  • Bei Dachschrägen platzieren Sie das freistehende Modell unter die Schräge, so haben Sie genug Platz für Objekte, die mehr Deckenhöhe benötigen. Außerdem können Sie beim Baden in den Sternenhimmel schauen – vorausgesetzt die Variante steht unter dem Fenster
  • Planen Sie in der Wanne zu duschen? Dann rechnen Sie 20 cm Abstand zwischen Decke und der Körpergröße der größten Person im Haus ein.
  • Befestigen Sie die Armaturen an der Wand, so sparen Sie Raum ein. Zudem lassen sich diese besser reinigen.
  • Möglichst viel Boden zeigen: Varianten auf Löwenfüßen geben den Blick frei auf den Boden, dadurch scheint das Bad offener und geräumiger.
  • Nutzen Sie den Stauraum über der freistehenden Badewanne für Hängeregale und Spiegel, so wirkt der Raum größer und das Modell kommt besser zu Geltung.

Mindestmaße im Badezimmer

Zunächst schauen wir uns mal die Maße der freistehenden Badewanne genauer an: Die Standardabmessung für ein Modell liegt bei 170 x 80 cm und benötigt genau 5,3 m² Platz im Bad – inklusive 55 cm Abstand zu allen Seiten.

Das ist nicht gerade wenig, schließlich besitzt das deutsche Durchschnittsbad gerade mal eine Größe von 7,8 m² und davon sind bereits 3 m² an WC und Waschbecken vergeben. Eine freistehende Badewanne benötigt in der Regel 7,3 m² oder besser 8,3 m².

Aber auch 7 m² sind kein Problem, schieben Sie die Wanne einfach in die Ecke, so sparen Sie Platz ein und haben noch genug Platz für andere Sanitärobjekte.

Dachschrägen? Kein Problem!

Möchten Sie die freistehende Badewanne in ein Badezimmer mit Dachschrägen montieren, dann achten Sie zuerst auf die Mindestmaße. Sind diese erfüllt, dann geht es ans Ausmessen, schließlich soll ja nicht nur die Badewanne Platz im neuen Raum finden. Schauen Sie also, ob über allen Elementen im Bad reichlich Fläche zum Stehen und Sitzen vorliegt.

In der Regel gehen Sie einfach von den folgenden Maßen aus: Am Stellplatz des Waschtisches sollte die Deckenhöhe mindestens 2,30 m betragen und über der Toilette sollte noch ein 1,30 m hoher Freiraum sein, sodass jeder problemlos auf dem WC sitzen kann.

Die Badewanne lässt sich dann am besten unter die Dachschräge platzieren, ein Stellplatz unter einem Fenster verschafft Ihnen zugleich den Ausblick in den Sternenhimmel – wie romantisch!

Mindestmaße im kleinen Bad

  • Waschtisch: mindestens 2,30 m Deckenhöhe
  • Toilette: mindestens 1,30 m Raum vom Boden nach oben
  • Duschbrause: mindestens 20 cm Abstand zwischen Mensch und Decke

Platzsparend duschen

Eine freistehende Badewanne lässt sich auch als Dusche umfunktionieren.

Mit hoch an der Wand hängenden Armaturen, einem Duschset oder einer speziellen, freistehenden Dusch-Armatur sind die Voraussetzungen dafür leicht zu erfüllen.

Je nach Gestaltung kann sich das Duschen jedoch erschweren, da Modelle mit Rollrand den einfachen Stand unter der Duschbrause behindern. In solch einem Fall wäre ein Duschkopf an der Decke die beste Lösung.

Vorsicht bei Dachschrägen: Von einer Platzierung unter der Schräge ist abzuraten, schließlich benötigen auch Armaturen und Duschkopf einen Platz. Damit Ihr Kopf vor Beulen geschützt ist, sollten Sie mit einem Mindestabstand von 20 cm zwischen Kopf und Decke rechnen. Bei Dachschrägen ist dieser Abstand jedoch nur schwer einzuhalten.

Mehr Raum mit wandhängende Armaturen

In kleinen Bädern empfehlen sich Armaturen und Wasserhähne an den Wänden, um Platz zu sparen und gleichzeitig den Pflegeaufwand im Badezimmer möglichst gering zu halten.

Da Objekte und Leitungen vom Boden verschwinden und an der Wand Platz nehmen, entsteht freier Raum im Badezimmer selbst – ideal um die freistehende Badewanne besser in Szene zu setzen. Zudem sind wandhängende Mischarmaturen einfacher zu reinigen, da diese weniger verschmutzte Fläche bieten.

Freistehende Armaturen sind zwar schön anzusehen, doch gleichzeitig benötigen solche Wasserhähne mehr Raum für einen freien Stand und den Anschluss.

Großes Bad durch einen optischen Trick

Eine freistehende Badewanne ist im Prinzip besonders gut in einem großen Raum aufgehoben – doch auch in kleinen Bädern macht sie sich ausgesprochen gut. Zugleich profitiert ein Zimmer mit geringen Ausmaßen von dem Modell, da es optisch mehr Freiraum erhält: Da zusätzlicher Boden zu sehen ist, wirkt der Raum geräumiger und offener.

Somit eignen sich gerade Modelle auf Löwen- oder Klauenfüßen gut, um dem Badezimmer mehr Tiefe zu bieten. Auch Tageslicht ist wichtig, um das Badezimmer optisch größer wirken zu lassen und die freistehende Badewanne damit mehr in den Mittelpunkt zu stellen.

Zusätzliche Spiegel reflektieren das Licht und hellen damit das Bad auf, zudem lassen sie es ausladender erscheinen – greifen Sie für einen deutlichen Effekt ruhig auf großrahmige Spiegel zurück.

Tipp: Eine einheitliche Fliesengestaltung für Böden und Wände lässt den Raum groß erscheinen. Vor allem bei hellen Fliesenfarben und schmalen Fliesenfugen ist der Effekt deutlich.

Stauraum schaffen

Jeder kennt es, in kleinen Bädern ist einfach viel zu wenig Platz. Das Problem ist aber kinderleicht zu beheben. Nutzen Sie den Raum über der freistehenden Badewanne, um Hängeregale oder Einbauschränke zu platzieren.

Mit offenen Regalen erscheint das Bad gleich größer und freundlicher, da mehr Fläche zu sehen ist. Bei Dachschrägen eignen sich Einbauschränke oder –regale, die ein Schreiner an die Schräge anpasst.

Sowieso sollten Sie möglichst alle Ablageflächen vom Boden an die Wand verlegen, so fällt der Fokus direkt auf das anmutige Badewannen-Objekt.

Haben Sie noch Tipps, um eine freistehende Badewanne perfekt in ein kleines Bad zu platzieren? Dann schreiben Sie uns einen Kommentar an info@calmwaters.de.Sie möchten lieber Wasser sparen? Dann greifen Sie zur Körperformwanne.

Источник: https://www.calmwaters.de/ratgeber/freistehende-badewanne-kleines-bad

Kleine Bäder – Bildergalerie für kleine Bäder mit freistehender Badewanne

Bad mit freistehender Badewanne

Bei einer Umfrage, was in Badezimmern am meisten vermisst wird, ist die Antwort ganz klar: Platz! Ein Drittel der Befragten wünscht sich ein größeres Bad.

Dabei hängt das Gefühl von Weite und Bewegungsmöglichkeit nicht allein vom tatsächlich vorhandenen Raum ab, sondern zu einem großen Teil von der effizienten Gliederung des Raumes und der sinnvollen Anordnung der einzelnen Sanitärobjekte. Dieser Faktor wird leider immer noch unterschätzt.

Mit einer cleveren Planung und modernem Badzubehör können Sie kleine „Nasszellen“ mit vielen Ecken und Kanten in geräumig wirkende Wohlfühl-Oasen verwandeln. Das Geheimnis liegt im Detail und an perfekt aufeinander abgestimmten Accessoires.

So können Sie auch bei geringen Platzverhältnissen sehr viel Wohlfühlatmosphäre schaffen. Frei nach der Philosophie: Viel Bad auf wenig Raum. Die Varianten der Gestaltung sind fast grenzenlos. Auch Minibäder, Schlauchbäder oder Bäder im Dachgeschoss lassen sich heute in eine geräumige, die Sinne ansprechende, Badezimmerlandschaft verwandeln.

Die richtige Position ist entscheidend!

Spielen Sie bei der Aufteilung des neuen Bades mit Ihren Möglichkeiten: Soll die neue Badewanne unter der Schräge stehen? Direkt vor dem Fenster mit Blick nach Draußen? Gerade oder doch schräg im Raum? Die richtige Einteilung ist entscheidend und kann bei guter Planung enorm platzsparend sein.

Soll die Badewanne gerade an der Wand stehen?

Natürlich muss eine freistehende Badewanne nicht zwingen auch „frei“ im Raum stehen. Sie macht auch an der Wand entlang eine gute Figur und die restliche Fläche des Bades können Sie für die anderen Badmöbel und Einrichtungsgegenstände nutzen. Gerade bei länglichen Schlauchbädern macht diese Aufteilung am meisten Sinn.

Die Badewanne avanciert zum Solitär

Bei manchen Räumen bietet es sich an, die Badewanne so zu stellen, dass sie eine imaginäre Raumgrenze darstellt.

Zum Beispiel, wenn der Raum zwei große Fenstern hat, die man gerne freilassen möchte und die Badewanne geschickt so platziert, dass sie genau in den Mittelteil der Fenster passt, der das Mauerteil darstellt.

Durch diese Stellweise verschenkt man keinen Zentimeter des bei kleinen Bädern dringend gebrauchten Sonnenlichteinwurfs durch die Fenster.

Schräg platziert – entgegengesetzt der Wand

Sie können die Badewanne auch so schräg stellen, dass die beiden Wannenenden zwei Wände quasi miteinander verbinden und so eine freie Ecke entsteht. Diese können Sie mit einem Eckregal oder einem Eckschrank raffiniert nutzen, um zusätzlichen Stauraum zu erhalten. Auch Dekoartikel wie Duftkerzen oder getrocknete Blüten, lassen sich wunderbar auf dem geschaffenen Platz in Szene setzen.

Freunden Sie sich mit einem 3D-Planer an

Bad-Raumplanung leicht gemacht! Im Internet gibt es unzählige, kostenlose 3D-Planer, die Ihnen helfen, sich Ihr neues Badezimmer besser vorstellen zu können und andere Eventualitäten besser planen zu können. Die meisten, kostenfreien 3D-Planer sind so konzipiert, dass sich auch der Laie schnell damit anfreunden und schnell ein tolles Ergebnis erzielen kann.

Dachschrägen und Nischen gekonnt Nutzen

Liegt Ihr Badezimmer unterm Dach, können Sie sich die Dachschräge auch zu Nutzen machen und mit Ihrer Badewanne eine gemütliche Kuschelecke erschaffen.

Wichtig ist die richtige Deckenverkleidung, denn wenn Sie beim Baden ständig auf alte Holzpaneelen schauen müssen, stellt sich wohl keine Entspannung ein.

Doch vorhandene Nischen oder Dachschrägen lassen sich auch mit einem dünnen Vorhang gekonnt abtrennen, so dass die Badewanne wie in einem kleinen Séparée zu stehen scheint.

Warum überhaupt ins Badezimmer?

Was früher undenkbar erschien, kommt heute immer mehr in Mode: Die Badewanne wird in einen anderen Raum integriert.

Wieso nicht eine Ecke des großen Schlafzimmers auswählen, der sich in eine kleine Wellnessoase verwandeln kann? Mit modernen Installationsmöglichkeiten ist dies alles kein Problem mehr und Sie haben weit mehr Auswahl an den Untergrundmöglichkeiten, auf denen die Badewanne stehen soll, als nur normale Fliesen.

So kann sich auch ein schöner Holzboden wunderbar mit dem schimmernden Material einer freistehenden Badewanne aus Mineralguss kombinieren lassen, die zusammen wohlige Wärme versprühen. Dabei spielt es keine Rolle, ob dies im Schlafzimmer, im Ankleidezimmer oder in einem anderen Raum des Hauses sein soll.

Kleine Tipps, große Wirkung: Die platzsparende Einrichtung kleiner Bäder:

Versuchen Sie nicht, ein kleines Bad abzuteilen, sondern fliesen Sie es, nach Möglichkeiten, komplett durch! Offene Duschen sparen enorm viel Platz und lassen den ganzen Raum riesengroß und einladend wirken. Sparen Sie nicht am Luxus der Ausstattung: Verwenden Sie natürliche Materialien wie Stein, Holz oder Badewannen aus Mineralguss. Diese lassen Ihr Bad sinnlich und behaglich erscheinen.

Spielen Sie mit dem Licht und lassen Sie von naturfarbenen Fliesen das Deckenlicht reflektieren: Dies wirkt warm und weich. Achten Sie beim Holzkauf auf Lärchenholz. Dieses ist von Natur aus wasserabweisend und eignet sich somit hervorragend für den Einsatz in Badezimmer.

[attention type=green]

Wer mag, kann das Holz noch mit einer zusätzlichen Schutzschicht aus weißem Holzöl behandeln. Somit schützen Sie ihr Holz zusätzlich vor Wasserflecken und hellen außerdem den Raum optisch auf.

[/attention]

Generell wirken helle und sinnliche Oberflächen beruhigend in einem kleinen Bad und lassen es so größer erscheinen.

Das richtige Licht schafft optische Wohnfläche

Licht lässt ein kleines Bad geräumiger wirken, wenn es richtig eingesetzt wird. Manchmal helfen schon kleine Tricks, wie z.B. das neue Ausrichten der vorhandenen Deckenbeleuchtung.

Oder Sie setzten gleich auf flächenbündige Bodenbeleuchtung und geben dem kleinen Raum Weite.

Wenn Sie Lust auf noch mehr Veränderung haben: Befestigen Sie Oberlichter in Decke oder Wände oder erweitern Sie sogar die Fenster.

Greifen Sie zum alten Trick: Spiegel

Dass große Spiegel einen kleinen Raum größer erscheinen lassen, ist nichts Neues. Also wieso nicht einen großen Spiegel geschickt positionieren, nach Möglichkeiten in der Raummitte.

Denn dieser reflektiert einerseits den Raum selbst, andererseits spiegelt er das Licht wider: Sowohl Tageslicht als auch die künstliche Beleuchtung. Somit verleihen Sie dem Badezimmer mehr Helle und Weite.

Den größten Effekt erzielen Sie, wenn der Spiegel so hängt, dass er nicht nur viel Licht auffangen und wiedergeben kann, sondern auch die vom Spiegelbild getroffene Fläche hell ist.

Die richtige Auswahl der Fliesen

Wenn die Fläche, die Sie verfliesen müssen, eh sehr klein ist, können Sie auch im wahrsten Sinne des Wortes dicker auftragen: Greifen Sie zu Mosaikfliesen, die wirken edel und bringen den nötigen Hauch von Luxus in ein kleines Bad. Oder verleihen Sie mit hochwertigen Fliesen mit echtem Blattgold Ihrem Badezimmer einen Hauch von Sonnenschein. Dies hat vor allem bei kleinen Bädern ohne Fenster einen enormen Effekt.

Wenn Wände und Boden mit den gleichen Materialien gestaltet werden, öffnet sich ein kleines Bad nahezu einladend. Durch diese Einheit, die entsteht, erscheint das kleine Bad recht großzügig. Achten Sie darauf, dass die Fugen eng gehalten werden: Je enger, desto mehr kommt optische Ruhe in Ihr Bad.

Vermeiden Sie, vor allen bei den Wänden, auf knallige Farben und große Muster, die in kleinen Räumen häufig erdrückend wirken.

Richtig Verstauen – Kleine Helferlein im Bad müssen aus dem Blickwinkel

Was bei großen Badezimmern meist vorhanden ist, darf auch bei kleinen Bädern nicht fehlen: Viel Stauraum, der gleichzeitig als Nutzfläche dient.

Als schlaue Investition erweist sich meist ein Waschtisch mit Doppelwaschbecken und Ablagefläche.

Kleine Badezimmerutensilien wie Zahnpastatuben oder Shampooflaschen verschwinden in dekorativen Bastkörben, kleinen Rollcontainern oder gar einem an einem Seil befestigten Korb, der an der Decke hängt und nur bei Bedarf herunter gelassen wird.

Die Wandfläche über der Badewanne wird zur Auewahrung von Gegenständen meist selten benutzt. Über einer freistehenden Badewanne können auf einem Regal kleine Schachteln, Dosen, Tuben und auch Deko untergebracht werden. Auch ein Spiegelschrank mit Eckregal ist eine platzsparende Lösung, die viel Platz für Handtücher und Badaccessoires bieten.

Источник: https://www.baedermax.de/bilder-galerie-kleine-baeder-2.html

Heimtextilien
Schreibe einen Kommentar

;-) :| :x :twisted: :smile: :shock: :sad: :roll: :razz: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :grin: :evil: :cry: :cool: :arrow: :???: :?: :!: