Badboden: Die 10 besten Fliesen-Alternativen

Contents
  1. Alternativen zu Fliesen im Bad | kreative Ideen für Wand & Boden!
  2. Den Fliesen Lebewohl sagen und ungeahnte Möglichkeiten entdecken!
  3. Fliesen und Kacheln – die Nachteile der typischen Badauskleidung
  4. Fugenfreie Bodenalternativen für eine moderne Badgestaltung
  5. Den erstklassigen Allrounder verwenden – mit Vinylboden zum Traumbadezimmer
  6. Umweltfreundlich und schön zugleich – innovativer Korkboden fürs Badezimmer
  7. Der etwas andere Teppich – Steinteppich im Badezimmer verlegen
  8. Entgegen allen Vorurteilen – Holzboden für natürlicheres Aussehen
  9. Die Wände verschönern – Wandfliesen durch moderne Alternativen ersetzen
  10. Schnell und fugenlos renovieren mit Wandverkleidungen
  11. Tapete im Bad – die wasserdichte Alternative
  12. Welche Alternativen gibt es zu Fliesen im Bad?
  13. Vinyl
  14. Kork
  15. Holz
  16. Laminat
  17. Naturstein
  18. Glas
  19. Steinteppich
  20. Der perfekte Boden im Bad: Alle Alternativen zu Fliesen & was sie kosten
  21. Was macht einen guten Boden im Badezimmer aus?
  22. Überblick: Welcher Bodenbelag passt ins Badezimmer?
  23. Perfekt: Fliesen im Badezimmer
  24. Vorteile von Fliesen im Bad
  25. Nachteile von Fliesen im Bad
  26. Fazit zu Fliesen
  27. Steinboden im Badezimmer: Reizvoller Luxus
  28. Vorteile von Steinboden im Badezimmer
  29. Nachteile von Steinboden im Bad
  30. Fazit zu Steinboden
  31. Echt Holz: Parkett im Badezimmer
  32. Vorteile von Parkett im Bad
  33. Nachteile von Parkett im Badezimmer
  34. Fazit zu Parkett im Badezimmer
  35. Laminat als Bodenbelag im Bad
  36. Vorteile von Laminat im Badezimmer
  37. Nachteile von Laminat im Bad
  38. Fazit zu Laminat im Badezimmer
  39. Kork als Alternative?
  40. Vorteile von Korkboden im Badezimmer
  41. Nachteile von Korkboden im Bad
  42. Fazit zu Korkboden im Badezimmer
  43. Designboden (Vinyl/PVC) im Badezimmer
  44. Vorteile von Designboden im Bad
  45. Nachteile von Designboden im Badezimmer
  46. Fazit zu Designboden im Badezimmer
  47. Linoleum im Badezimmer?
  48. Vorteile von Linoleum im Badezimmer
  49. Nachteile von Linoleum im Bad
  50. Fazit zu Linoleum im Badezimmer
  51. Fazit: Der beste Bodenbelag fürs Badezimmer
  52. Alternativen zu Fliesen im Bad
  53. Designbeläge
  54. Teppich aus Steinen
  55. Korkfußboden
  56. Holz im Bad
  57. Laminat im Badezimmer
  58. Fliesen und alternative Bodenbeläge im Mix

Alternativen zu Fliesen im Bad | kreative Ideen für Wand & Boden!

Badboden: Die 10 besten Fliesen-Alternativen

In nahezu jedem Badezimmer sieht es heutzutage gleich aus: Fliesen wohin das Auge reicht. Wenn Sie zur Miete in einem älteren Haus wohnen ist Ihnen dieses Thema besonders präsent. In die Jahre gekommene Badezimmer zeugen meist von altbackenen Fliesen mit ausgedienten Mustern, im schlimmsten Fall reichen diese sogar bis unter die Decke.

Wenn Sie sich und Ihr Badezimmer darin wiedererkennen oder einfach mal etwas Neues ausprobieren möchten, sollten Sie jetzt gut aufpassen! Wir zeigen Ihnen verschiedene Mittel und Wege um Ihrem Bad einen neuen Anstrich zu verleihen. Ganz gleich ob Wand- oder Bodenfliesen, mit ein wenig Zeit und Arbeit lässt sich auch das älteste Bad wieder in eine wahre Wohlfühloase verwandeln!

Den Fliesen Lebewohl sagen und ungeahnte Möglichkeiten entdecken!

Sie denken bei alten Fliesen helfe nur eins: Abschlagen? Falsch! Während man sich früher mit einer begrenzten Auswahl an Fliesen begnügen musste, sind die Möglichkeiten heute schier endlos! Neben den klassischen Steinfliesen gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Wand- und Bodenbelägen mit denen Sie Ihr Badezimmer vollkommen neu auskleiden können. Ganz gleich welchen Stil Sie anstreben, mit einigen Handgriffen lässt sich so gut wie jedes Renovierungskonzept umsetzen.

Um Ihnen den Überblick zu erleichtern, zeigen wir Ihnen hier einige kreative Ideen für die Neugestaltung Ihres Badezimmers. Dabei wollen wir uns nicht auf ein Produkt beschränken, sondern Ihnen die gewaltigen Ausmaße des Sortiments nahebringen.

Fliesen und Kacheln – die Nachteile der typischen Badauskleidung

Wenn Sie grade dabei sind, Ihr zukünftiges Badezimmer zu planen denken Sie vermutlich an eins: Fliesen! Sie prägen noch immer das Bild der meisten deutschen Badezimmer, obwohl es heutzutage einige wandelbare Alternativen gibt. Für die Feuchtraumauskleidung typisch, weisen sie dennoch vereinzelte Nachteile auf, derer man sich stets bewusst sein sollte.

Anders als vermutet können Fliesen und Kacheln oft auch alles andere als pflegeleicht sein.

Nach dem Duschen müssen die Kacheln in der Kabine eigentlich getrocknet werden, halten Sie sich daran? Die meisten denken, dass Sie mit Fliesen ein Rund-um-Sorglos-Paket in ihr Bad bringen, aber Fugen leiden oft unter der nachlässigen Reinigung und werden schnell unschön. Zudem sind Fliesen sehr brüchig. Durch Feuchtigkeit und Nässe ist es im Bad schnell rutschig, wenn man etwas aus der Hand auf den Boden fallen lässt, ist oft nicht nur der Gegenstand beschädigt, sondern auch die darunterliegende Fliese! Diese kann splittern oder abbrechen und lässt sich im Nachhinein nur sehr schwer austauschen. Warum also nicht für eine Fliesen-Alternative entscheiden und dem Bad einen vollkommen neuen Look verleihen!

Fugenfreie Bodenalternativen für eine moderne Badgestaltung

Besonders im Bereich der Bodenbeläge gibt es eine breite Auswahl an unterschiedlichen Fußböden, die sich hervorragend für die Verwendung im Badezimmer eignen.

Sie alle vereinen praktische, technische Eigenschaften mit beeindruckender Optik.

Sie haben genug von den kalten Steinfliesen, die Ihnen jeden Morgen im Bad begegnen und für eine Gänsehaut sorgen? Dann entdecken Sie die einfachen und schönen Wege, Ihren Badezimmerboden neuen Glanz zu verleihen!

Den erstklassigen Allrounder verwenden – mit Vinylboden zum Traumbadezimmer

Vinylboden ist ein wahrer Alleskönner. Dank seiner erstklassigen Merkmale stattet er jeden Raum in bester Weise aus und hält allen Belastungen formschön stand. Der Designbelag besteht aus elastischem Vinyl und einer Trägerschicht, auf die ein Dekor gedruckt wurde.

Dieunterschiedlichsten Materialien können so vollkommen authentisch und natürlich abgebildet werden.

Oftmals hat dies sogar zur Folge, dass Vinyl mit seinen optischen Vorbildern verwechselt wird! Eine transparente Nutzschicht schützt das Dekor und den Boden und macht diesen besonders langlebig und strapazierfähig.

Da es sich bei Vinyllaminat um ein Kunststoffprodukt handelt, ist es vollkommen wasserdicht und zieht auch bei stärkerer Feuchtigkeit keine Nässe.

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Das Klebevinyl von Gerflor eignet sich vorzüglich um im Badezimmer ausgelegt zu werden.

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Mit den unterschiedlichsten Dekoren können Sie Ihren Raum ganz nach Ihren individuellen Vorstellungen gestalten und Ihren persönlichen Stil miteinbinden.

Umweltfreundlich und schön zugleich – innovativer Korkboden fürs Badezimmer

Wenn Sie gerne einen Bodenbelag verlegen möchten, der nicht nur für Sie, sondern auch für die Umwelt einen positiven Effekt beinhaltet, sollten Sie sich vor allem mit Korkböden beschäftigen! Das natürliche Material wird aus der Rinde der Korkeiche gewonnen, welche hauptsächlich im Mittelmeerraum wächst.

Das pflanzliche Gewebe besteht aus einer Anhäufung von Zellen, welche ein luftähnliches Gas beinhalten und mit mehreren überlappenden Schichten aus Cellulose und Suberin ausgekleidet sind.

Der Kork erhält dadurch seine charakteristischen Eigenschaften, welche ihn robust, flexibel und auch wasserundurchlässig machen!

Die Korkböden von Granorte sind ein gutes Beispiel für die Symbiose aus hervorragendem Aussehen und unübertrefflicher Nachhaltigkeit. Sie sind gleichermaßen schonend für den Menschen und die Umwelt und bieten darüber hinaus vielfältige Gestaltungs- und Designmöglichkeiten für Ihr Badezimmer.

Der etwas andere Teppich – Steinteppich im Badezimmer verlegen

Teppich im Badezimmer? Das geht! Sie müssen sich lediglich für den richtigen Teppich entscheiden. Ein weicher Hochflor Teppich eignet sich selbstverständlich nicht so gut für die Verlegung in Feuchträumen, Steinteppiche hingegen schon.

Diese bestehen aus tatsächlichen Steinen, welche in Acryl oder Epoxidharz eingegliedert sind. Mit verschiedenen Farben, Körnungen und Größen lässt sich jedem Bad eine exzentrische Note verleihen.

Wenn Sie sich für einen Steinteppich entscheiden, sollten Sie jedoch darauf achten, dass Sie den vorhandenen Untergrund zunächst grundieren. Der Belag kann dann in verschiedenen Schichtstärken (meist von 6 bis 12 mm) aufgetragen werden.

Besondere Natürlichkeit und zartes Design lassen sich mit den Steinteppichen von Renofloor erzielen. Von sehr groben bis hin zu leichten und schlichten Strukturen ist bei Renofloor alles enthalten. Gleichzeitig können mit verschiedenen Farben die unterschiedlichsten Effekte hervorgerufen werden, mit denen sich auch Ihr Badinterieur gut vereinen lässt.

Entgegen allen Vorurteilen – Holzboden für natürlicheres Aussehen

Früher galt es als unmöglich Holzboden im Badezimmer zu verlegen. Dank moderner Abdichtungstechnologien, sowie schützenden Versiegelungen können Sie Ihr Bad jetzt auch mit den hölzernen Planken auskleiden.

Das Material wird dadurch bestens vor dem Aufquellen geschützt, sodass Sie selbst bei größeren Wassereinwirkungen keine Sorge vor bleibenden Schäden haben müssen. Wichtig ist vor allem die fachgerechte Verlegung, damit sich keine Fugen bilden.

Gleichzeitig sollte eine wasserdichte Versiegelung aufgetragen werden, um einen einheitlichen Feuchtigkeitsschutz gewährleisten zu können.

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Das Parkett von Parador rückt auch Ihr Badezimmer in ein vollkommen natürliches Licht und besticht durch eine breite Designauswahl.

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Den Gestaltungsmöglichkeiten sind mit dem namenhaften Hersteller keinerlei Grenzen gesetzt.

Durch eine Imprägnierung der Lamellen und Deckladen dringt noch weniger Feuchtigkeit in den Boden ein, sodass Sie sich auch bei erhöhter Luftfeuchtigkeit keine Sorgen um Schäden an Ihrem Parkett machen müssen.

Die Wände verschönern – Wandfliesen durch moderne Alternativen ersetzen

Neben dem Boden sind auch die Wände von Badezimmern typischerweise mit Fliesen ausgestattet. Wer davon genug hat kann auch hier auf geschickte Fliesenalternativen setzen, mit denen sich jedes Badezimmer gekonnt in Szene setzen lässt.

Sie sollten bei jedem Wandbelag jedoch immer darauf achten, dass dieser keine Fugen beinhaltet oder bildet. Die feinen Hohlräume können sonst mit Feuchtigkeit durchzogen werden, was im schlimmsten Fall Schimmel begünstigt. Sorgen Sie daher stets für eine gute Lüftung und idealer Weise für die Verfugung von Versatzkanten.

Schnell und fugenlos renovieren mit Wandverkleidungen

Für eine besonders einfache Neugestaltung des Badezimmers eignen sich vor allem Wandverkleidungen. Ein großer Vorteil dabei ist, dass die alten Fliesen nicht aufwendig abgetragen werden müssen, sondern schlicht als Untergrund für die Verkleidung dienen können.

Die fugenlosen Optionen bieten eine schnelle und schöne Lösung um alte Fliesen im Nu verschwinden zu lassen. Auf dem Markt gibt es eine riesige Auswahl an verschiedenen farbigen Wandverkleidungen und Paneelen, die in unterschiedlichen Materialien und Größen angeboten werden.

Die wasserfesten und robusten Paneele aus speziellem Kunststoffmaterial werden ganz einfach mit einem Silikonkleber an die Wand angebracht und halten dort jeglichen Belastungen stand.

In unserem BRICOFLOR-Onlineshop finden Sie Wandpaneele für das Badezimmer in allen denkbaren Formen, Farben und Größen. Lassen Sie sich von dem breiten Angebot inspirieren und holen auch Sie sich die praktische Wandverkleidung für Ihr Renovierungsvorhaben nach Hause!

Tapete im Bad – die wasserdichte Alternative

Man glaubt es kaum aber auch Tapeten können inzwischen mehr als nur Raufaser. Selbst im Badezimmer können die praktischen Wandbeläge zum Einsatz kommen.

Dafür gibt es spezielle Tapeten, die resistent gegenüber Feuchtigkeit, Dampf und hohen Temperaturschwankungen sind. Ihre alten Wandfliesen müssen Sie dafür nicht entfernen. Die Tapeten können ganz einfach über die Fliesen geklebt werden.

Freuen Sie sich auf glatte und ansehnliche Wände mit der Tapetenalternative für Ihr Badezimmer!

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Wir hoffen, dass wir Ihnen einige Anregungen für die Umgestaltung Ihres Badezimmers liefern konnten. Wir freuen uns schon, Sie bei Ihrem Renovierungsvorhaben unterstützen zu dürfen.

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Wenn Sie weitere Fragen haben sollten, kontaktieren Sie gerne einen unserer freundlichen und kompetenten Mitarbeiter.

Sie erreichen uns telefonisch, per E-Mail oder über unser Kontaktformular!

Источник: https://www.bricoflor.de/blog/2019/12/04/alternativen-zu-fliesen-im-bad-kreative-ideen-fuer-wand-boden

Welche Alternativen gibt es zu Fliesen im Bad?

Badboden: Die 10 besten Fliesen-Alternativen

Jahrzehntelang waren Fliesen die erste Wahl für den Bodenbelag im Bad. Heute stehen Bauherren zahlreiche Alternativen zu Verfügung. Wir stellen die besten Optionen vor.

Fliesen sind robust, lange haltbar und vielseitig einsetzbar. Nicht umsonst galten sie lange Zeit als unumstrittene Nummer 1 der Bodenbeläge im Bad.

Doch ihr Einsatz bringt auch einige Nachteile mit sich: Im Winter können Fliesen ein wenig fußkalt sein, sie müssen unbedingt von einem Profi verlegt werden und ihre Ästhetik sagt eben doch nicht Jedem zu.

Deshalb stellen wir in diesem Artikel verschiedene Materialien vor, die sich zur Modernisierung oder zum Umbau des Badezimmers eignen.

Vinyl

Designbeläge aus Vinyl sind wahlweise in Holz-, Stein- oder Metalloptik erhältlich.

Sie bestehen aus einer PVC-Unterschicht, einer Trägerschicht und einer sehr dünnen Aufdruckschicht. Eine weitere transparente Nutzschicht schützt und verschließt die Platte.

Bei der Installation können Bauherren zwischen Klick-Vinyl und selbstklebenden Vinylplanken wählen.

Designbeläge sind unempfindlich gegenüber Wasser und Chemikalien und verbreiten eine wohnliche Stimmung. Sie können leicht und schnell verlegt werden und sind geräuscharm. Vinylplatten müssen weder geölt noch poliert werden und sind dementsprechend einfach zu reinigen.

Ihre einzige Schwachstelle: Sie beeinträchtigen die Trittschalldämmung, deshalb kann ihr Einsatz vor allem in Mietwohnungen Probleme verursachen. Diese Auswirkung lässt sich jedoch dadurch abschwächen, dass man eine Dämmmatte einbaut.

Kork

Wird Kork fachgerecht versiegelt und mit einem Kantenschutz versehen, kann er auch mit Wasser in Berührung kommen. Eine zusätzliche Versiegelung mit Wasserlack sorgt dafür, dass der Korkboden trocken bleibt und ein Aufquellen verhindert wird.

Durch seine geringe Höhe von nur 4 mm eignen sich Korkfliesen gut zur Sanierung im Badezimmer. Sie wirken warm und gemütlich, dämpfen den Schrittschall, isolieren nach unten und besitzen eine lange Haltbarkeit.

Holz

Durch moderne Beschichtungs- und Versiegelungstechniken kann auch Holz im Bad verwendet werden. Experten raten trotz dieser Methoden zu feuchtunempfindlichen quellarmen Hölzern. Teakholz oder Merbauholz kommen dank ihrer tropischen Herkunft gut mit Feuchtigkeit klar. Unter den einheimischen Hölzern sind Douglasie, Eiche oder Nussbaum empfehlenswert.

Die Pflege von Echtholzböden ist aufwendig. Eine Vorbehandlung mit Ölen oder Lacken ist genauso aufwendig wie eine regelmäßige Reinigung. Beim Einbau muss das Holz so verlegt werden, dass keine Fugen entstehen, in die Wasser eindringen könnte. Schließlich müssen Kante und Oberfläche wasserdicht versiegelt und mit elastischen Dichtstoffen abgedichtet werden.

Ein Vorteil von Holz besteht in seiner Eigenschaft, Feuchtigkeit aufzunehmen. Dadurch lässt sich Schimmel vorbeugen. Viele Holzarten haben zudem eine antibakterielle Wirkung. Jedoch benötigt Holz generell mehr Zeit zur Pflege. Stehende Pfützen sollten unbedingt vermieden werden und eine gute Durchlüftung ist notwendig, damit das Holz schnell trocknen kann.

Laminat

Feuchtraumlaminat ist speziell für den Einsatz in Bädern ausgelegt.

Die Trägerplatte ist hier imprägniert und verfügt über einen besonderen Kantenschutz – schließlich sind die Kanten der Laminatelemente besonders empfindlich gegenüber Feuchtigkeit.

Meist besitzt auch die Deckschicht eine Imprägnierung mit Kunstharz. So ist sie komplett widerstandsfähig gegenüber Wasserdampf.

Steinspachtel kann dazu verwendet werden, die Wände im Badezimmer zu verputzen. Er besteht aus natürlichen Materialien mit unterschiedlicher Körnung, die durch Kunstharz verbunden werden. Der Wandbelag ist luftdurchlässig und feuchteresistent.

Kunstharz wird in verschiedenen Farben und Kombinationen angeboten. Es ist besonders wasserdicht, strapazierfähig und dank fehlender Fugen leicht zu reinigen.

Naturstein

Natursteine aus Marmor und Granit lassen sich mit einigen Grundkenntnissen und dem passenden Mörtel relativ einfach als Wand- und Bodenbelag verlegen. Durch ihre Widerstandsfähigkeit und Farbstabilität verleihen sie dem Raum mehr Ruhe. Eine Imprägnierung schützt die Oberflächen und sorgt so dafür, dass eine einfache Reinigung möglich ist.

Wird kein säurebeständiger Naturstein wie Kalkstein oder Marmor verwendet, dürfen keine säurehaltigen Substanzen wie Essig, Zitronensaft oder hochalkalischer Reiniger benutzt werden, da diese die Natursteine angreifen und die Politur zerstören. Ansonsten reichen normalerweise klares Wasser und ein milder Reiniger zur Pflege des Bodens aus.

Glas

Auch Glas eignet sich für einen Umbau oder eine Modernisierung. Die für die Wand geeigneten Glaspaneele sind thermisch absolut beständig.

Daher können sie problemlos auch direkt an der Dusche oder der Badewanne montiert werden. Die Vorteile von Glas sind, dass es sich einfach reinigen lässt.

Außerdem ist es unempfindlicher gegenüber Kalkrückständen, die sich oft in den Fugen sammeln.

Steinteppich

Steinteppiche bestehen aus Steinkieseln und Bindemitteln, wobei als Bindemittel meist Epoxidharz verwendet wird. Steinteppiche sind in den verschiedensten Farben, Korngrößen und Formen erhältlich.

Durch seine körnige Struktur besitzt der Steinboden eine gute Haftung. Die Schichtstärken der Steinteppiche reichen von 6 bis 12 mm und können auf allen Montageflächen, die fest und tragfähig sein, ohne Fugen verlegt werden.

Zum Auftragen werden die Einzelteile des Bindemittels vermengt und mit den ausgesuchten Steinen vermischt. Die Mischung wird, ähnlich wie es beim Estrich der Fall ist, auf einen bestehenden Bodenbelag aufgetragen.

Durch seinen Porenverschluss ist die Oberfläche nahezu völlig wasserdicht.

Steinteppiche besitzen eine charaktervolle und zeitlose Ausstrahlung. Sie sind gesundheitsverträglicher als jedes andere Material, lassen sich komplett fugenlos verlegen, sind langlebig und preisgünstig. Auch in Nassbereichen sind sie rutschhemmend und verfügen über hohe Abriebfestigkeit.

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Источник: https://www.besserrenovieren.de/bad/belag/welche-alternativen-gibt-es-zu-fliesen-im-bad?page=all

Der perfekte Boden im Bad: Alle Alternativen zu Fliesen & was sie kosten

Badboden: Die 10 besten Fliesen-Alternativen

In keinem anderen Raum im Haus hantieren die Bewohner mehr mit Wasser als im Badezimmer. Logisch also, dass die im Bad verwendeten Materialien vor allem Nässe und Feuchtigkeit gut vertragen müssen. Das gilt in erster Linie für den Boden – die Wahl des richtigen Bodenbelags im Badezimmer ist also extrem wichtig.

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Fliesen sind der Klassiker fürs Badezimmer. Aber wie sieht es mit Steinboden, Parkett, Laminat, Designboden (Vinyl) oder gar Kork und Linoleum aus? Kann man die ebenfalls in Feuchträumen verwenden? Wir zeigen, wie gut sich die Bodenbeläge fürs Bad eignen, nennen die Vorteile und Nachteile und geben einen Hinweis auf die Kosten.

Was macht einen guten Boden im Badezimmer aus?

Bevor wir uns den Vorteilen und Nachteilen der Bodenbeläge widmen, beschäftigen wir uns mit der Frage, was einen guten Badezimmer-Fußboden überhaupt ausmacht.

  • Der Belag sollte wasserfest sein und darf nicht aufquellen.
  • Rutschfestigkeit ist wichtig. Wo Wasser steht, kann es schnell zu Unfällen kommen.
  • Der Bodenbelag im Badezimmer sollte barfuß-freundlich sein. Wir wollen ein angenehmes Gefühl, wenn wir mit nackten Füßen über den Boden gehen.
  • Der Boden im Bad sollte Schimmelbildung verhindern – oder zumindest nicht fördern.
  • Pfützen dürfen keine dauerhaften Flecken hinterlassen.
  • Staub und Dreck müssen schnell verschwinden.
  • Und schick sollte der Boden dann auch noch sein und uns viele Jahre lang gefallen.

Überblick: Welcher Bodenbelag passt ins Badezimmer?

Hier seht ihr auf einen Blick, was jeder einzelne Bodenbelag im Bad kann:

Vergleich: Fußbodenbeläge

Perfekt: Fliesen im Badezimmer

Nicht umsonst werden Schwimmbäder gefliest. Fliesen im Badezimmer sind meist erste Wahl, nicht nur weil sie sehr günstig sind.

Vorteile von Fliesen im Bad

  • Fliesen sind widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit, das ist einer ihrer größten Vorteile.
  • Bei Qualität, Format und Design gibt es eine riesige Auswahl. Farbige Mosaike oder großformatige Fliesen in hellgrauer Betonoptik. Sehr edel!
  • Fliesen sind sehr langlebig und gut zu reinigen. Neutralreiniger plus etwas Essig reichen aus.
  • Kosten: Fliesenboden fürs Bad gibt es bereits für wenig Geld – ab vier, fünf Euro pro Quadratmeter.

Nachteile von Fliesen im Bad

  • Fliesen sind hart und fußkalt, es sei denn, man hat eine Fußbodenheizung. Und im Zweifel helfen auch kuschelige Badvorleger.
  • Wasser und Fliesen ergeben mitunter eine rutschige Kombination. Wer sich in seinem Bad nicht unfreiwillig hinlegen möchte, sollte auf eine gute Rutschfestigkeit achten (Rutschhemmungsklassen R 9 bis R 13). Ansonsten kann man Fliesen auch nachträglich rutschfest machen.

Fazit zu Fliesen

Fliesen sind der Klassiker für Feuchträume und damit perfekt fürs Badezimmer. Der Austausch kann allerdings recht mühsam und kostenintensiv sein. Daher solltet ihr vielleicht nicht unbedingt dem aktuellen Muster- oder Farbtrend folgen, den ihr in wenigen Jahren bereut.

Fliesen im Bad sind der Klassiker. © Getty Images / Westend61

Steinboden im Badezimmer: Reizvoller Luxus

Ein Marmorbad hat nicht jeder. Naturstein steht für das Unverwechselbare, so ein Bodenbelag ist ein Unikat.

Vorteile von Steinboden im Badezimmer

  • Stein ist ein absolut natürlicher Bodenbelag.
  • Steinböden sind sehr widerstandsfähig. Wasser kann beispielsweise einem Granitboden nichts anhaben, auch nicht auf Dauer.
  • Stein ist sehr langlebig. Daran erfreuen sich noch eure Enkel.

Nachteile von Steinboden im Bad

  • Der größte Nachteil von Steinböden ist sicher ihr Preis: Das Material kostet 30 bis ca. 90 Euro pro Quadratmeter, dazu kommt die Verlegung. Ein klarer Nachteil für kleine Budgets.
  • Vorsicht bei hartem Wasser: Auf weichem Stein wie Marmor können Kalkflecken zurückbleiben.
  • Manche Steinarten wie Marmor oder Kalkstein mögen keine Säuren, Essigwasser ist also tabu. Stattdessen solltet ihr für eine gründliche Reinigung und Pflege Naturstein-Politur mit Wachs verwenden.
  • Naturstein als Bodenbelag lässt sich nur schwer wieder entfernen. Ihr solltet euch also bei der Auswahl ganz sicher sein.

Fazit zu Steinboden

Naturstein ist als Bodenbelag im Badezimmer eine feine aber mitunter pflegeaufwendige und etwas kostspielige Wahl. Für alle, die vielleicht nicht selbst putzen müssen.

Natursteinboden im Badezimmer wirkt sehr edel. © Getty Images

Echt Holz: Parkett im Badezimmer

Parkett ist reines Holz – plus Wachs oder Lack. Sonst nichts. Perfekt für Menschen, die auch im Bad Wert legen auf natürliche Materialien.

Vorteile von Parkett im Bad

  • Parkett im Bad ist super wohnlich, fühlt sich angenehm und warm unter den Füßen an.
  • Dank der offenen Poren reguliert Parkett die Feuchtigkeit in der Raumluft. Allerdings schwindet dieser Effekt, wenn die Oberfläche gegen Nässe geschützt ist.
  • Parkett lässt sich mehrmals abschleifen, neu wachsen oder lackieren und sieht dann aus wie neu.
  • Insgesamt hält der Bodenbelag bei entsprechender Pflege Jahrzehnte lang.

Nachteile von Parkett im Badezimmer

  • Im Bad gibt es auch mal Pfützen, und stehendes Wasser mag Parkett als Bodenbelag im Badezimmer nicht. Das Holz kann aufquellen und dauerhafte Flecken bekommen, da hilft dann nur noch Abschleifen. Deshalb benötigt Parkett in Feuchträumen eine gute Versiegelung – und die verschließt die Poren.
  • Die Fugen zwischen den Dielen müssen mit einem geeigneten Dichtmaterial verklebt werden, um den Abfluss von Wasser in tiefere Schichten zu verhindern.
  • Echtholz geht ins Geld. Einfaches Parkett gibt es für 20 Euro, gutes Eichenparkett kostet mindestens 40 Euro pro Quadratmeter.

Fazit zu Parkett im Badezimmer

Parkett im Badezimmer ist wunderschön und natürlich, aber nicht unbedingt der beste Bodenbelag. An die Qualitäten von Fliesen kommt es nicht heran.

Sehr wohnlich: Ein Bad mit freistehender Badewanne und Parkett-Boden. © HARO

Laminat als Bodenbelag im Bad

Als Bodenbelag im Badezimmer kommt auch Laminat ins Spiel. Der größte Konkurrent zu Parkett – was die Optik betrifft.

Vorteile von Laminat im Badezimmer

  • Laminat ist nicht nur in Holzoptik, sondern auch in unzähligen anderen Designs erhältlich. Wie wäre es mit Kieselsteinen? Oder einem Muscheldesign?
  • Im Vergleich zu Parkett ist Laminat preiswert. Für rund 15 Euro pro Quadratmeter bekommt ihr schon eine gute Qualität.
  • Laminat gibt es in verschiedenen Beanspruchungsklassen. 21 oder 22 dürfte für das Bad ausreichen.
  • Je nach Oberflächenstruktur fühlt sich Laminat unter den Füßen angenehm an.
  • Der Bodenbelag ist sehr pflegeleicht: saugen und feucht wischen. Fertig!

Nachteile von Laminat im Bad

  • Schon bei kleineren Schäden (Löcher) oder an den Fugen kann Feuchtigkeit eindringen und das Laminat aufquellen.
  • Leider laut: Häufig entstehen beim Auftreten unangenehme Geräusche, es sei denn, ihr sorgt für eine gute Trittschalldämmung. Die gibt es zum Glück oft inklusive.

Fazit zu Laminat im Badezimmer

Mit robuster Oberfläche und guter Versiegelung für Feuchträume ist Laminat zwar für Badezimmer geeignet, aber dennoch kein perfekter Bodenbelag.

Für Badezimmer gibt es Laminat, das mit einem Nässeschutz versehen ist. © Getty Images/iStockphoto

Kork als Alternative?

Was die Rinde der Korkeiche hergibt, taugt auch als Fußboden. Entweder als Bahn von der Rolle oder in Plattenform zum einfachen Verlegen.

Vorteile von Korkboden im Badezimmer

  • Kork ist natürlich.
  • Der Bodenbelag federt, was beim Gehen sehr angenehm ist.
  • Das Material dämpft Schall, isoliert und fühlt sich herrlich warm an unter den Füßen.
  • Korkboden ist ähnlich pflegeleicht wie Laminat oder Vinyl.

Nachteile von Korkboden im Bad

  • Wenn Kork nass wird, dann quillt das Material auf. Wenn man ihn ins Bad legen will, dann muss er mit Wasserlack versiegelt werden, zudem ist ein spezieller Kantenschutz notwendig. Und dann ist der Belag schon nicht mehr so natürlich.
  • Kork ist anfällig für Fäulnis und Schimmel.
  • Weil Kork so gut dämmt, kann man ihn nicht in Bädern mit Fußbodenheizung einsetzen.
  • Kork ist nicht lichtecht. Im Bad ohne Fenster ist das aber nicht so relevant.
  • Korkboden ist relativ teuer. Die Preise liegen bei 20 bis 70 Euro pro Quadratmeter.

Fazit zu Korkboden im Badezimmer

Korkboden ist für Feuchträume nicht ideal. Fürs Bad eignet sich ausschließlich verklebter Korkboden, der versiegelt wurde. Durch die Fugen in Korkparkett im Klick-System kann Wasser eindringen. Es ist deshalb nicht fürs Badezimmer geeignet.

Designboden (Vinyl/PVC) im Badezimmer

Designboden besteht aus Kunststoff plus Dekorschicht. Ein weitgehend künstlicher Bodenbelag, der aber immer beliebter wird. Kein Wunder, bei den Vorteilen.

Vorteile von Designboden im Bad

  • Designboden gibt es in einer riesigen Auswahl. Praktisch jede Optik ist möglich, auch die von Materialien, die sich sonst nicht fürs Badezimmer eignen würden.
  • Designboden ist elastisch und damit gelenkschonend.
  • Vinyl fühlt sich gut und warm an unter den Fußsohlen.
  • Der Bodenbelag gilt als rutschfest.
  • Dank seiner geringen Auauhöhe von 4 bis 5 Millimetern punktet Designboden bei der Badmodernisierung. Oft könnt ihr die Platten einfach auf den alten Boden legen.
  • Preislich ok: Designboden kostet 20 bis 50 Euro pro Quadratmeter.

Nachteile von Designboden im Badezimmer

  • Fast der einzige Nachteil von Designboden im Bad ist seine nicht ganz perfekte Wasserfestigkeit. Es gibt aber heute Varianten, die für die Nutzung bei Nässe freigegeben sind.
  • Der Bodenbelag ist nichts für Liebhaber natürlicher Böden.
  • Schwere Möbel können Dellen hinterlassen. Vielleicht im Badezimmer nicht ganz so wichtig.

Fazit zu Designboden im Badezimmer

Designboden ist im Badezimmer okay, wenn die Nutzer beim Planschen ein wenig aufpassen und wenn man im Feuchtraum Vinyl als Vollmaterial wählt, das vollverklebt wird. Vinyl auf sogenannten HDF-Trägern ist weniger geeignet, da es durch die Feuchtigkeit aufquellen kann.

Gegen die Vorteile von Fliesen oder Stein kommt der Bodenbelag jedoch nicht an. Tipp: Hat euer Gäste-WC keine Dusche, geht Designboden klar.

Ein Vinylboden kann das Badezimmer zum echten Hingucker machen. © Parador

Linoleum im Badezimmer?

Linoleum als Bodenbelag besteht zu rund 80 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen: Leinöl, Harz, Holzmehl und Kalkstein. Oft mit Dekorschicht, etwa in Marmor.

Vorteile von Linoleum im Badezimmer

  • Linoleum ist rutschfest.
  • Der Bodenbelag widersteht auch größeren Temperaturschwankungen.
  • Tipp für Renovierer: Die Auauhöhe von rund 3 Millimetern ist ziemlich gering.
  • Linoleum ist antibakteriell. Eine gute Eigenschaft fürs Bad, wo die Feuchtigkeit einen herrlichen Nährboden für allerlei Lebendiges bietet.
  • Linoleum ist elastisch und schont die Gelenke.
  • Der Bodenbelag erzeugt ein besonders ruhiges Ambiente, da es nur wenige Fugen gibt.
  • Preislich liegt Linoleum im Mittelfeld. Bahnware kostet je nach Stärke und Design zwischen 15 und 50 Euro pro Quadratmeter. Das teurere Klick-Linoleum ist fürs Badezimmer nicht geeignet.

Nachteile von Linoleum im Bad

  • Dringt Wasser ein, dann quillt Linoleum auf. Dann wellt es sich und wird auch nach dem Trocknen nie wieder völlig glatt. Deshalb muss Linoleum im Badezimmer immer vollflächig verklebt werden.
  • Der Belag bietet weniger Design-Optionen als etwa Vinylboden.

Fazit zu Linoleum im Badezimmer

Linoleum hat viele Vorteile, aber für das Badezimmer gibt es bessere und schönere Bodenbeläge.

Soll es dennoch dieser Bodenbelag sein, dann ist die vollflächige Verklebung und Verfugung wichtig, damit kein Wasser zwischen den Fugen in den Boden versickern kann.

Ganz besonders sorgfältig muss Linoleum in Bereichen wie Dusche oder Badewannen, wo es schnell zu stehendem Wasser kommen kann, verlegt werden.

Fazit: Der beste Bodenbelag fürs Badezimmer

Im Badezimmer sind Fliesen immer noch die beste Alternative, zumal auch der Preis sehr attraktiv ist. Stein überzeugt ebenfalls, allerdings nicht jede Sorte.

Parkett, Laminat und Designboden benötigen einen sehr zuverlässigen Nässeschutz und bei ihrer Verlegung muss einiges beachtet werden, damit sie den dauerhaften Kontakt mit Wasser aushalten.

Linoleum und Kork mögen es gar nicht feucht und machen als Bodenbelag im Badezimmer unterm Strich keine so gute Figur.

Источник: https://wohnglueck.de/artikel/bodenbelag-im-badezimmer-5889

Alternativen zu Fliesen im Bad

Badboden: Die 10 besten Fliesen-Alternativen

Fliesen an Wand und Boden sind in unseren Badezimmern seit Jahrzehnten Standard. Vor allem hinsichtlich der Bodenbeläge gibt es jedoch zahlreiche Alternativen. Es muss nicht immer Fliese sein! Auch elastische Bodenbeläge, Holz oder Laminat können bei richtiger Verlegung und Abdichtung vollwertige Aufgaben im Bad übernehmen.

Vinyl Fußboden eignen sich auch für das Badezimmer © Ingo Bartussek, fotolia.com

Designbeläge

Als Designbeläge werden Bodenbeläge aus Vinyl bezeichnet, die Holz, Stein oder Metall täuschend echt nachahmen. Die Beläge bestehen aus einer Unterschicht aus PVC und einer Trägerschicht, auf die eine entsprechende Dekorschicht aufgeklebt ist. Eine transparente Nutzschicht versiegelt das Dekor.

Die hochstrapazierfähigen Beläge werden in vielen Dekors vor allem auf stark beanspruchten Flächen verlegt.

Durch die geringe Materialstärke eignen sich Designbeläge mit einer Dicke von zwei bis fünf Millimetern besonders gut für die Sanierung von Wohnräumen, die Verlegung ist je nach Untergrund auch auf dem bereits verlegten Boden möglich.

Die für das Badezimmer geeigneten Designbeläge sind bei fachgerechter Verlegung und Abdichtung unempfindlich gegen Wasser und Chemikalien und erzeugen eine warme und wohnliche Atmosphäre. Im Handel sind die Beläge als Klicksystem oder als selbstklebende Vinylplanken erhältlich.

Badezimmer: Alternativen zu FliesenTipp: Der Austausch eines Bodenbelags durch einen Designbelag kann die Trittschalldämmung stark beeinträchtigen. Vor allem in Mietwohnungen ist dies relevant. Durch den Einbau einer Dämmmatte kann dieser Effekt abgeschwächt werden.

Teppich aus Steinen

Sogenannte Steinteppiche bestehen aus in Acryl oder Epoxidharz eingebetteten Steinen in unterschiedlichen Farben, Korngrößen und Kornformen. Die vielseitig einsetzbaren Böden eignen sich auch fürs Badezimmer, die Verlegung des langlebigen Belages ist vergleichsweise einfach.

Zur Vorbereitung wird der vorhandene Boden grundiert, zum Beispiel mit flexibler Zementschlämme. Die körnige Struktur sorgt für eine gute Haftung des anschließend verlegten Steinteppichs.

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Steinteppiche sind in unterschiedlichen Schichtstärken von 6 bis 12 mm erhältlich und fugenlos verlegbar auf allen festen und tragfähigen Untergründen. Zum Auftragen werden die Komponenten des Bindemittels gemischt und mit den gewählten Steinen gründlich vermengt.

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Anschließend wird die Masse in der gewünschten Stärke auf den Boden aufgestrichen. Ein Porenverschluss der Oberfläche sorgt im Badezimmer dafür, dass der Belag zu 99 % wasserdicht wird.

Korkfußboden

Bodenbeläge aus Korkfliesen eignen sich perfekt für Badezimmer. Fußwarm und langlebig schaffen sie eine behagliche Atmosphäre und halten bei fachgerechter Verlegung auch die Feuchtigkeit im Badezimmer problemlos aus.

Eine Versiegelung mit Wasserlack und ein spezieller Kantenschutz verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit, halten den Korkboden trocken und verhindern das Aufquellen. Für lange Haltbarkeit ist ein tragfähiger und flächig abgedichteter Untergrund wichtig.

Besonders rund um Dusche und Badewanne muss diese so ausgeführt sein, dass kein Wasser unter den Belag gelangen kann.

Korkboden © abcmedia, fotolia.comTipp: Fürs Bad eignet sich ausschließlich verklebter Korkboden, Korkparkett im Klick-System ist durch den Fugenanteil nicht geeignet. Durch die geringe Auauhöhe von 4 mm eignen sich Korkfliesen auch bestens für die Sanierung.Badezimmer: weitere Alternativen zu Fliesen

Holz im Bad

Gerade im Badezimmer sind warme und behagliche Fußböden erwünscht.

Warum also nicht ein Bodenbelag aus Holz im Badezimmer? Das alte Vorurteil, dass Holz für Feuchträume nicht geeignet ist, gilt aufgrund der neuen Abdichtungstechnologien und moderner Beschichtungs- und Versiegelungsprodukte längst nicht mehr. Ob Holzdielen oder Parkett – richtig verlegt machen die natürlichen Beläge im Bad keine Probleme.

Badewanne freistehend auf Holzboden © ALDECAstudio, fotolia.com

Durch das Klima im Bad mit erhöhter Luftfeuchtigkeit eignen sich vor allem feuchtunempfindliche und quellarme Hölzer für das Badezimmer. Sehr gut verarbeiten lassen sich thermisch behandelte Hölzer, ebenso tropische Hölzer wie Teak oder Merbau. Als einheimische Hölzer eignen sich Douglasie, Eiche oder Nussbaum, da diese Hölzer nur wenig auf Feuchtigkeit reagieren.

Unabhängig von der gewählten Holzart ist eine sorgfältige und fugenarme Verarbeitung bei Holzböden im Badezimmer besonders wichtig. Das Holz wird aus Abdichtungsgründen vollflächig verklebt, die Kanten werden mit elastischen Dichtstoffen abgedichtet.

Ideal ist die Oberflächenbehandlung mit Ölen und Wachsen, Versiegelungen bieten die Gefahr, dass durch feinste Haarrisse Feuchtigkeit ins Holz eindringt und anschließend nicht mehr abtrocknen kann. Tabu sind stehende Pfützen auf Holzböden, für eine gute Belüftung und möglichst schnelle Abtrocknung muss in jedem Fall gesorgt werden.

Beginnt das Holz, Wasser aufzusaugen, dann muss die Oberfläche nachgeölt oder neu gewachst werden.

Tipp: Nicht geeignet als hölzerner Belag im Bad ist die für Vollholzparkett so beliebte Buche, da dieses Holz bei Nässe stark aufquillt.

Laminat im Badezimmer

Im Handel ist sogenanntes wasserfestes oder feuchtraumgeeignetes Laminat erhältlich und wird auch für die Verlegung im Badezimmer als geeignet empfohlen.

Die Bodenbeläge haben laut Herstellerangaben eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit und Spritzwasser, sind formbeständig und pflegeleicht. Verlegt werden die Klickelemente wie herkömmliches Laminat, für die geleimte Variante muss wasserfester Kleber verwendet werden.

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Eine abschließende Versiegelung wird empfohlen. Ebenso wie bei anderen Klickböden, zum Beispiel Fertigparkett oder Korkparkett liefern die Fugen die größte Schwachstelle.

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Von dort kann Feuchtigkeit in die Trägerplatte aus Pressspan eindringen und zu Wasserschäden führen, die den Belag zerstören. Laminat im Badezimmer ist deshalb nur sehr eingeschränkt zu empfehlen und muss auf jeden Fall vom erfahrenen Fachbetrieb verlegt werden.

Bodenbelag verlegen: Laminat im Badezimmer © Alexander Raths, fotolia.com

Fliesen und alternative Bodenbeläge im Mix

Wer Holz oder einen anderen Bodenbelag im Bad den Fliesen vorzieht, aber dennoch nicht auf die Sicherheit, die eine fachgerecht verlegte Fliese bietet, verzichten will, der kann auch mixen.

So ist es möglich, die ausgesprochenen Nassbereiche rund um Dusche und Badewanne zu fliesen, während die weniger betroffenen Zonen mit alternativen Materialien belegt werden.

Dadurch können reizvolle Effekte entstehen, da die Funktionszonen im Badezimmer auch optisch erkennbar sind.

Tipp: Die Anschlüsse zwischen den Belagsarten müssen besonders sorgfältig abgedichtet werden, für einen optisch harmonischen wie auch funktionalen Übergang sorgen spezielle Profile aus Metall oder Kunststoff.

Источник: https://www.sanier.de/badezimmer/alternativen-zu-fliesen-im-bad

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