Baugrund im Speicher entdeckt

Contents
  1. Grundstückskauf Schritt für Schritt – Notar Dr. André Bonneß
  2. 1. Schritt: Bestimmen Sie Ihren finanziellen Rahmen
  3. 2. Schritt: Besorgen Sie sich eine vorläufige Finanzierungszusage
  4. 3. Schritt: Suchen Sie eine passende Immobilie
  5. 4. Schritt: Wenn Sie etwas gefunden haben, prüfen Sie, ob es geeignet ist
  6. 5. Schritt: Prüfen Sie auf mögliche Mängel
  7. 6. Schritt: Verhandeln Sie den Kaufpreis und die übrigen Vertragdetails
  8. 7. Schritt: Beauftragen Sie den Notar mit der Erstellung eines Vertragsentwurfs
  9. 8. Schritt: Sichern Sie Ihre Kaufpreisfinanzierung
  10. 9. Schritt: Vereinbaren Sie einen Beurkundungstermin
  11. 10. Schritt: Die Beurkundung des Kaufvertrags
  12. 11. Schritt: Abwicklung des Kaufvertrags
  13. 12. Schritt: Mitteilung der Kaufpreisfälligkeit
  14. 13. Schritt: Grunderwerbsteuer
  15. 14. Schritt: Übergabe
  16. 15. Schritt: Bestätigung der Kaufpreiszahlung
  17. 16. Schritt: Beantragung der Eigentumsumschreibung
  18. 17. Schritt: Eigentumsumschreibung
  19. 18. Schritt: Übersendung der Eintragungsnachricht
  20. So findest du ein Grundstück für dein Minimal Haus
  21. Suche speichern
  22. Analoge Medien nutzen
  23. Zu Gast auf dem Dorffest
  24. 3, 2, 1 – Deins
  25. Teil der Community werden
  26. Grundstückskauf
  27. 1. Budget für Grundstück ermitteln
  28. 3. Detail-Informationen des Grundstückes recherchieren
  29. Grundstück kaufen und pachten | Grundstücke finden mit immobilo.de
  30. Grundstück gefunden? Dann beginnt die Informationssuche!
  31. Der Umfang der Bauerlaubnis:
  32. Die Erschließung:
  33. Die Nutzungsform:
  34. Ein Grundstück kaufen oder doch lieber pachten?
  35. 10 einfache Wege, um ein günstiges Grundstück zu finden
  36. 1. Grundstücke per Erbbaurecht erwerben
  37. 2. Grundstücke der Kommunen erwerben
  38. 3. Auf Baulücken zurückgreifen
  39. Nebenbei bemerkt: Wie wird ein Grundstück zu Bauland? 
  40. 4. Sich mit Bauträgergrundstücken zufriedengeben
  41. 5. Im Bekanntenkreis herumfragen
  42. 6. Kleinanzeigen durchforsten

Grundstückskauf Schritt für Schritt – Notar Dr. André Bonneß

Baugrund im Speicher entdeckt

Sie möchten ein Haus, eine Wohnung oder ein Grundstück kaufen? Wir erklären Ihnen den Ablauf:

1. Schritt: Bestimmen Sie Ihren finanziellen Rahmen

Bevor Sie mit der Suche nach einer Immobilie beginnen, sollten Sie überlegen, was der maximale Kaufpreis ist, den Sie sich leisten können. Bedenken Sie Ihr laufendes Einkommen und Ihre regelmäßig wiederkehrenden Ausgaben. Planen Sie auch unregelmäßige und einmalige Ausgaben ein.

Kalkulieren Sie nicht mit Einnahmen, die ungewiss sind. Wenn Sie zum Erwerb der Immobilie einen Kredit aufnehmen müssen, was normal ist, bedenken Sie, dass die Zinsen nicht immer so niedrig bleiben werden, wie sie heute sind.

Werden Sie die Zinsbelastung auch dann noch aus Ihrem laufenden Einkommen tragen können, wenn das Zinsniveau später deutlich höher liegt als heute? Es ist ratsam, trotz des momentan niedrigen Zinsniveaus den Kredit möglichst rasch zu tilgen und entsprechend hohe Tilgungsraten festzulegen.

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Reicht Ihr Einkommen dafür aus? Wenn Sie bestimmt haben, wie hoch die Summe ist, die Sie für den Erwerb der Immobilie maximal ausgeben können, beachten Sie, dass zu dem eigentlichen Kaufpreis noch Nebenkosten hinzukommen: Maklercourtage, Grunderwerbsteuer, Notar- und Gerichtskosten, Umzugskosten, Renovierungskosten.

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Diese Positionen ziehen Sie von Ihrem maximal zur Verfügung stehenden Betrag ab und erhalten so Ihren maximalen Kaufpreis. Diese Obergrenze sollten Sie auf keinen Fall überschreiten.

2. Schritt: Besorgen Sie sich eine vorläufige Finanzierungszusage

Auch wenn Ihnen keine Bank eine verbindliche Kreditzusage erteilen wird, solange Sie nicht wissen, was Sie kaufen wollen und einen Kaufvertragsentwurf vorlegen können, ist es sinnvoll schon mal zu klären, wie hoch der Betrag ist, den eine Bank Ihnen finanzieren würde und sich darüber eine – unverbindliche – schriftliche Bestätigung geben zu lassen. Dann können Sie beruhigter suchen. Außerdem hilft es, wenn Sie dem Verkäufer eine solche Bestätigung vorlegen können. Sie kann den Ausschlag geben, dass der Verkäufer Ihnen den Vorzug vor anderen Kaufinteressenten gibt.

3. Schritt: Suchen Sie eine passende Immobilie

Suchen Sie eine passende Immobilie und bleiben Sie dabei immer unter Ihrer festgelegten Kaufpreisobergrenze.

Bei der Immobiliensuche sollten Sie zuerst auf die Lage (Stadt, Stadtteil, Umfeld, Infrastruktur, Nachbarn) und dann erst auf das Haus oder die Wohnung achten.

Wenn Ihnen das Haus oder die Wohnung nicht hundertprozentig gefällt, können Sie sie mit der Zeit vielleicht nach Ihren Wünschen umgestalten. Wenn die Lage mies ist, können Sie daran in aller Regel nichts ändern.

4. Schritt: Wenn Sie etwas gefunden haben, prüfen Sie, ob es geeignet ist

Nur Sie als Käufer können beurteilen, ob das Haus, die Wohnung oder das Grundstück für Ihre Zwecke geeignet ist. Wenn Sie eine Wohnung auch als Büro nutzen möchten, prüfen Sie, ob das zulässig ist. Wenn Sie ein Grundstück bebauen möchten, prüfen Sie, ob es Bauland ist, die von Ihnen geplante Bebauung zulässig wäre und die Erschließung gesichert ist.

5. Schritt: Prüfen Sie auf mögliche Mängel

Bei gebrauchten Immobilien wird die Haftung des Verkäufers für Mängel normalerweise ausgeschlossen. Es ist also Ihr Risiko als Käufer, ob das Objekt Mängel aufweist. Prüfen Sie gründlich und holen Sie fachkundigen Rat ein. Eine Begutachtung durch einen qualifizierten Immobiliensachverständigen lohnt sich. Aber nur wenn Sie auch ein schriftliches Gutachten von ihm bekommen.

6. Schritt: Verhandeln Sie den Kaufpreis und die übrigen Vertragdetails

Wenn Sie wissen, was Sie kaufen wollen, verhandeln Sie mit dem Verkäufer den Kaufpreis, die Zahlungsbedingungen und die übrigen Vertragsdetails. Sie sollten alles miteinander geklärt haben, bevor Sie den Notar mit der Erstellung eines Vertragsentwurfs beauftragen.

7. Schritt: Beauftragen Sie den Notar mit der Erstellung eines Vertragsentwurfs

Wählen Sie einen Notar Ihres Vertrauens aus und beauftragen Sie ihn mit der Erstellung eines Kaufvertragsentwurfs. Informieren Sie den Notar über alles, was Sie mit dem Verkäufer vereinbart haben.

Der notarielle Kaufvertrag muss Ihre Absprachen vollständig wiedergeben. Wenn Sie den Vertragsentwurf erhalten, prüfen Sie ihn.

Sollten Sie Änderungswünsche haben, teilen Sie diese dem Notar bitte so rechtzeitig vor der Beurkundung mit, dass der Notar den geänderten Entwurf noch allen Beteiligten zukommen lassen kann.

8. Schritt: Sichern Sie Ihre Kaufpreisfinanzierung

Legen Sie den Kaufvertragsentwurf Ihrer Bank vor und lassen Sie sich ein verbindliches Finanzierungsangebot geben. Es ist sinnvoll, Finanzierungsangebote mehrerer Banken einzuholen und die Konditionen zu vergleichen.

Die Unterschiede können beträchtlich sein. Wenn die Unterschiede nicht beträchtlich sind, sollten Sie einer Bank, bei der Sie schon Kunde sind, den Vorzug vor einer anderen Bank geben und einer Filialbank den Vorzug vor einer Internetbank.

In der Regel bekommen Sie dort den besseren Service.

9. Schritt: Vereinbaren Sie einen Beurkundungstermin

Vereinbaren Sie gemeinsam mit dem Verkäufer einen Beurkundungstermin beim Notar, um den Kaufvertrag zu unterschreiben. Falls Ihnen schon das Grundschuldbestellungsformular Ihrer finanzierenden Bank vorliegt, geben Sie es einige Tage vor dem Beurkundungstermin dem Notar. Dann können Sie die Grundschuld gleich im Anschluss an den Kaufvertrag beurkunden lassen.

Prüfen Sie, ob bei der Bestellung der Grundschuld noch andere Personen als die Käufer mitwirken müssen (zum Beispiel weitere Darlehensnehmer oder Ehepartner). Wenn Ihnen das Grundschuldbestellungsformular bei Beurkundung des Kaufvertrags noch nicht vorliegt, ist das nicht schlimm.

Dann vereinbaren Sie für die Beurkundung der Grundschuld einen eigenen Beurkundungstermin beim Notar.

10. Schritt: Die Beurkundung des Kaufvertrags

Der große Moment, jetzt wird’s verbindlich. Der Notar prüft die Ausweise der Vertragsparteien und liest den Kaufvertrag allen Beteiligten vor. Er erläutert den Vertragstext und klärt etwa noch offene Details. Sie dürfen den Notar beim Vorlesen ruhig unterbrechen und Fragen stellen. Anschließend unterschreiben alle Vertragsparteien und der Notar die Urkunde.

11. Schritt: Abwicklung des Kaufvertrags

Der Notar schickt allen Beteiligten Abschriften des Vertrags zu und fordert die zur Abwicklung benötigten Unterlagen an. Er beantragt die Eintragung Ihrer Vormerkung im Grundbuch.

Der Notar zeigt den Vertrag auch beim Finanzamt an, damit die Grunderwerbsteuer festgesetzt werden kann.

12. Schritt: Mitteilung der Kaufpreisfälligkeit

Wenn alle erforderlichen Unterlagen da sind, schreibt der Notar dem Käufer, dass die Voraussetzungen für die Kaufpreisfälligkeit vorliegen (Fälligkeitsmitteilung). Bei einer direkten Kaufpreiszahlung zahlen Sie dann die zur Ablösung nicht übernommener Belastungen benötigten Beträge unmittelbar an die abzulösenden Gläubiger und den Rest an den Verkäufer.

Bei einer Zahlung über Notaranderkonto entfällt die Fälligkeitsmitteilung durch den Notar. Sie zahlen den Kaufpreis einfach zum vereinbarten Termin auf das Notaranderkonto ein, und der Notar leitet ihn zu gegebener Zeit an die abzulösenden Gläubiger und den Verkäufer weiter.

13. Schritt: Grunderwerbsteuer

Das Finanzamt schickt Ihnen den Grunderwerbsteuerbescheid zu. Sie überweisen die Grunderwerbsteuer direkt an das Finanzamt. Die Fälligkeit der Grunderwerbsteuer hängt nicht von der Kaufpreisfälligkeit ab. Wann die Grunderwerbsteuer fällig wird, richtet sich nach der Bearbeitungsdauer beim Finanzamt.

Wenn Sie den Grunderwerbsteuerbescheid für falsch halten, können Sie beim Finanzamt Einspruch einlegen.

Nach Zahlung der Grunderwerbsteuer übersendet das Finanzamt dem Notar die sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigung, die der Notar dem Grundbuchamt vorlegen muss, um das Eigentum auf Sie umschreiben lassen zu können.

14. Schritt: Übergabe

Nachdem Sie den Kaufpreis gezahlt haben, übergibt Ihnen der Verkäufer die Schlüssel und die sonstigen Unterlagen zum Haus, zur Wohnung oder zum Grundstück. Sie sollten bei der Übergabe ein Protokoll machen, in dem Sie Zählerstände festhalten und etwaige Mängel notieren, die der Verkäufer noch zu beseitigen hat.

15. Schritt: Bestätigung der Kaufpreiszahlung

Der Verkäufer bestätigt dem Notar den Eingang des Kaufpreises. Die abzulösenden Gläubiger bestätigen dem Notar den Eingang der von ihnen geforderten Ablösebeträge.

16. Schritt: Beantragung der Eigentumsumschreibung

Der Notar beantragt beim Grundbuchamt die Eigentumsumschreibung auf den Käufer und die Löschung der nicht übernommenen Belastungen.

17. Schritt: Eigentumsumschreibung

Das Grundbuchamt trägt den Käufer als Eigentümer ein, löscht die nicht übernommenen Belastungen und informiert den Notar darüber.

18. Schritt: Übersendung der Eintragungsnachricht

Der Notar informiert Verkäufer und Käufer über die erfolgte Eigentumsumschreibung und Lastenfreistellung im Grundbuch. Damit ist der Kaufvertrag abgewickelt.

Источник: https://www.notariat-sasel.de/de/grundstueckskauf-schritt-fuer-schritt

So findest du ein Grundstück für dein Minimal Haus

Baugrund im Speicher entdeckt

Jeder hat seinen ganz persönlichen Sehnsuchts-Ort parat, wenn es um die Frage geht, wo man am liebsten wohnen möchte. Obwohl die Entscheidung nach dem Wo schnell mit dem Herzen beantwortet ist, sollten Kriterien wie beispielsweise die Verkehrsanbindung ebenfalls berücksichtigt werden. Beachte folgende Punkte bei der Suche nach dem richtigen Ort:

  • Achte auf die Anbindung. Ist das Grundstück mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, bist du flexibler und nicht immer auf ein Auto angewiesen.
  • Überprüfe die Infrastruktur vor Ort. Wenn das Grundstück bereits an das öffentliche Netz angeschlossen ist (Wasser, Abwasser, Strom), sparst du die Kosten für die Erschließung. Alternativ könntest du über ein autarkes Haus nachdenken.
  • Achte darauf, ob du Handy-Empfang hast und die Internetverbindung gut ist.
  • Überprüfe die natürlichen Gegebenheiten. Liegt das Grundstück beispielsweise in einer hohen Schneelastzone, einem von Hochwasser gefährdeten Gebiet oder Erdbebenzone benötigst du unter anderem besondere Gebäudeversicherungen.
  • Informiere dich, um welche Art von Grundstück es sich handelt und ob eine Bebauung möglich ist. Hier können wir dich gern beraten.
  • Gönne dir eine kleine Auszeit, um deine neue Heimat kennenzulernen. Welche Vorzüge und Highlights bietet die Region – Gibt es Naherholungsorte und kulturelle Angebote?
  • Lerne deine Nachbarn kennen. Denn nirgendwo lebt es sich besser, als in Gemeinschaft.

Bei den meisten Bauvorhaben ist in Deutschland eine Baugenehmigung Pflicht. Vor allem wenn die Gebäude fest im Boden verankert werden. Ob sich das Grundstück zur Bebauung mit einem Cabin One eignet, hängt von der Art der Nutzung ab und wird durch die Baunutzungsverordnung und das Baugesetzbuch geregelt.

In der Stille der Natur oder lieber gut angebunden an den Trubel der Stadt? Welches Grundstück das richtige für dich ist, hängt auch von der Art der Nutzung ab.

Wenn du dauerhaft im Cabin One wohnen möchtest, sollte das Grundstück folgende Bedingungen erfüllen:

  • Das Grundstück muss laut Baunutzungsverordnung für Wohnzwecke geeignet sein. Das sind zum Beispiel reine Wohngebiete, Kleinsiedlungsgebiete, Dorfgebiete, Mischgebiete, urbane Gebiete, Kerngebiete oder Gebiete zur Erhaltung und Entwicklung der Wohnnutzung.
  • Die örtlichen Bauvorschriften und Ortsgestaltungsansätze, die die Art der Häuser und der Bebauung vorschreiben, erlauben den Bau einer Cabin. Am besten eignen sich Grundstücke im Innenbereich auf denen der Bebauungsplan eine eingeschossige Bebauung vorsieht oder Grundstücke im Innenbereich ohne Bebauungsplan. Dort wird nämlich nach §34 BauGB individuell von der Gemeinde geprüft, ob sich das Haus „in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt“. Eine Bebauung im Außenbereich ist in den meisten Fällen nicht zulässig.
  • Das Grundstück ist an die vorhandenen Medien angeschlossen (Strom Zuwasser, Abwasser ) oder ist ohne weitere Umstände anschließbar
  • Die Zulieferwege lassen zu, dass Kran und Tieflader bis an das Grundstück heranfahren können.

Solltest du das Cabin One nur als gelegentlichen Zufluchtsort nutzen wollen, eignen sich vor allem so genannte Wochenendhausgebiete. Hier sieht die Baunutzungsverordnung (§ 10) zeitweiliges Freizeitwohnen vor, das dem Zweck der Erholung dient.

Solche Gebiete gibt es häufig in landschaftlich reizvollen Regionen. Bebauungspläne werden hier oftmals recht großzügig ausgelegt, da der entstehende Wohnraum lediglich temporär genutzt wird und Anforderungen damit niedriger ausfallen.

Ein weiterer Vorteil: In vielen Bundesländern kommt der Bau in diesen Gebieten ohne Baugenehmigung aus, sofern die Grundfläche nicht mehr als 50qm beträgt.

Manche Gemeinden erlauben sogar in ihrem Bebauungsplan ein dauerhafte Wohnnutzung in Wochenendhausgebieten, sofern die Energieeinsparverordnung (EnEV) beim Bau eingehalten wird.

Das Cabin One eignet sich ideal als Ferienhaus von den Bergen bis ans Meer. Hierfür eignen sich sogenannte Sondergebiete. In diese Kategorie fallen laut Baunutzungsverordnung Campingplätze und Ferienhausgebiete (§ 10) und u.a. Gebiete für den Fremdenverkehr und die Fremdenbeherbergung, wie Kurgebiete, Klinikgebiete oder Hafengebiete (§ 11).

In wenigen Ausnahmen kann man ohne Bauantrag mit dem Bauen beginnen. Der Bauherr muss lediglich sein Bauvorhaben „anzeigen“. Welche Gebäude unter diese Bestimmung fallen, kannst du den Paragraphen „Genehmigungsfreistellung“ oder „verfahrensfreie bzw. genehmigungsfreie Bauvorhaben“ der jeweiligen Bauordnung der Länder entnehmen.

Du hast das Gefühl, das bei deiner Suche bisher noch nicht das richtige Grundstück dabei war? Wir haben dir ein paar Tipps zusammengestellt, wie du den perfekten Ort für dein Minimal Haus finden kannst.

Suche speichern

Auf gängigen Immobilienwebsites und auf eBay Kleinanzeigen kannst du deine Suche und gesetzten Filter speichern und wirst immer dann informiert, wenn neue Anzeigen online gehen. Damit kannst du Zeit sparen und sofort auf neue Angebot reagieren

Analoge Medien nutzen

Der Blick in die Zeitung lohnt sich. Vor allem ältere Menschen schreiben ihre Grundstücke gern noch im Anzeigenteil der Regionalzeitungen oder mit einem Zettel am Schwarzen Brett im Supermarkt aus.

Zu Gast auf dem Dorffest

Solltest du bereits eine Region in der engeren Auswahl haben, solltest du regionale Veranstaltungen besuchen, wo du dich im direkten Gespräch mit den Bewohnern austauschen und nach freien Grundstücken erkundigen kannst. Auch ein Aushang an der analogen Pinnwand der Dörfer ist einen Versuch wert.

3, 2, 1 – Deins

Zwangsversteigerungen sind oft eine gute Möglichkeit, an günstigere Grundstücke zu gelangen. Auf Portalen wie www.zvg-portal.de veröffentlichen viele Gerichte ihre Versteigerungstermine, sowie Informationen zu den Objekten.

Teil der Community werden

In Deutschland entstehen immer mehr sogenannten Tiny House Villages und Projekte für Alternativen Wohnraum. Tausche dich mit den Menschen vor Ort oder in Foren aus, um über Neuigkeiten informiert zu werden. Wir haben dir hier die spannendsten Projekte zusammengestellt:

Tiny Grundstücke Hornburg

Tiny House Village Mehlmeisel 

Eco Village Hannover

Tiny Houses Stellplatz Börse

Источник: https://cabin-one.com/so-findest-du-ein-grundstueck-fuer-dein-minimal-haus/

Grundstückskauf

Baugrund im Speicher entdeckt

Die niedrigen Darlehenszinsen bei der Baufinanzierung haben für einen Bauboom in Deutschland gesorgt und wer bauen möchte, benötigt ein Baugrundstück. immoverkauf24 informiert über den Ablauf des Grundstückskaufes und gibt zukünftigen Bauherren wichtige Tipps und Informationen.

Grundstück richtig kaufen! Hier Ratgeber für Kauf & Finanzierung – PDF!

Der Grundstückskauf läuft im besten Falle wie folgt ab:

1. Budget für Grundstück ermitteln

Wie teuer das Grundstück sein darf, hängt in erster Linie vom verfügbaren Gesamtbudget für das Bauvorhaben ab. Im Rahmen einer ersten Anfrage bei der Bank bzw. mit Hilfe des immoverkauf24-Budgetrechners wird ermittelt, welchen Betrag Sie für den Grundstückskauf und Hausbau inkl. Nebenkosten ausgeben können.

Hierbei werden Ihr Einkommen und Ihr Eigenkapital einbezogen.

Budgetrechner nutzen Hier Ihren maximalen Kaufpreis ermitteln!

Nachdem das Gesamtbudget feststeht, werden anhand des Bodenrichtwerts die ortsüblichen Grundstückpreise sowie die Baukosten für die gewünschte Immobilie recherchiert.

Es lässt sich auch sagen:

  • Gesamtbudget abzgl. Preis für den Neubau = Budget für das Grundstück inkl. Kaufnebenkosten

Kaufnebenkostenrechner Jetzt Nebenkosten kalkulieren!

Achtung:

Viele Bauherren unterschätzen ungeplante Mehrkosten beim Hausbau. Erfahrungsgemäß sollte ein nicht zu knapper Puffer für alle Eventualitäten eingeplant werden.

Bestenfalls halten Sie einen Teil Ihres Eigenkapitals hierfür zurück. Alternativ kann auch im Vorwege etwas höher als die angebotenen Baukosten finanziert werden.

Im Regelfall wird von der Bank bereits ein Puffer in Höhe von ca. 10 % eingeplant.

Ein Baugrundstück ist oft schwer zu finden. Unsere Empfehlungen:

  • Fragen Sie bei der Gemeinde nach, wann und wo ein Neubaugebiet entstehen wird und lassen Sie sich ggf. als Kaufinteressent vormerken.
  • Suchen Sie auf den Immobilienportalen nach Baugrundstücken.
  • Sprechen Sie die großen Bauunternehmen der Region an. Diese kaufen oft Grundstücke, um darauf Häuser bauen zu können. Lassen Sie sich für das nächste Projekt vormerken. Hier finden sich auch häufig Partner für ein Doppelhaus.
  • Spazieren Sie durch die Gegenden, in denen Sie gern wohnen würden und halten Sie Ausschau nach freien Grundstücken.

3. Detail-Informationen des Grundstückes recherchieren

Vor Grundstückskauf sollten folgende Punkte geklärt sein:

  • Welche Bebauung ist auf dem Grundstück erlaubt? Was genau steht im Bebauungsplan?
  • Wie ist die Bodenbeschaffenheit? Ist z.B. ein teurer Bodenaustausch erforderlich?
  • Was kostet ein Keller?
  • Wie ist die Zufahrt geregelt?
  • Ist das Grundstück voll erschlossen oder kommen zusätzliche Kosten hinzu?

Als Käufer sollte man die genauen Verwendungsabsichten für das Grundstück im Vorwege durchdacht haben. Ist das Grundstück gekauft und zum Beispiel die Bebauung mit einem Haus mit Flachdach laut Bebauungsplan nicht erlaubt, so kann es eine böse Überraschung geben wenn der Traum des Bauherren eigentlich ein Architektenhaus ist.

Die Verhandlungsmöglichkeiten beim Grundstückspreis sind sehr abhängig von der Lage des Grundstücks.

Je rarer Grundstücke in einer Stadt oder Lage sind, desto höher sind dort die Immobilienpreise und desto mehr Interessenten gibt es.

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In weniger beliebten Gegenden, zum Beispiel in den neuen Bundesländern oder ländlichen Regionen, gibt es weniger Interessenten und einen größeren Verhandlungsspielraum.

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Grundsätzlich ist in der Regel ein kleiner Verhandlungspuffer beim Grundstückspreis einkalkuliert, fragen Sie den Makler danach. Haben Sie das Gefühl, dass es außer Ihnen keine weiteren Interessenten gibt, so können Sie auch ein Gebot für das Grundstück abgeben und abwarten, ob der Verkäufer hierauf eingeht.

Wichtig:

Informieren Sie sich über den Bodenrichtwert für die Region Ihres Grundstückes. Liegt der Angebotspreis über dem Bodenrichtwert, so sollten Sie recherchieren, warum dies der Fall ist.

Sind die Kaufpreise seit Erscheinen der Bodenrichtwerte gestiegen? Hat das Grundstück eine Besonderheit, die dies rechtfertigt? In sehr begehrten Lagen wird häufig auch mehr gezahlt und als Käufer muss man mancherorts froh sein, den Zuschlag für ein Grundstück bekommen zu haben. Hier ist in erster Linie wichtig, dass der Grundstückskauf in das eigene Budget passt.

Haben Sie das passende Grundstück gefunden und eine Zusage für dieses erhalten, ist der nächste Schritt, die passende Baufinanzierung zu finden. Sobald eine Finanzierungszusage der Bank vorliegt, kann der Notartermin vereinbart werden.

Mit der Finanzierungszusage kann die notarielle Beurkundung des Grundstückskaufes erfolgen. Der Käufer hat hierbei die Notarwahl. Es erfolgt die Eintragung des neuen Eigentümers in das Grundbuch.

Beim Grundstückskauf handelt es sich um eine Anschaffung, deren finanzielle Tragweite groß ist. Wer sich nicht ausreichend informiert, kann böse Überraschungen erleben.

Diese Fehler sollten Sie vermeiden:

  • Spätere Baukosten unterschätzt: Stellen Sie zunächst die Finanzierung auf und ermitteln Sie, ob Ihnen nach Grundstückskauf ausreichend Geld für den Hausbau nach Ihren Wünschen bleibt. Das schönste Grundstück nützt Ihnen nichts, wenn Sie am Ende ohne Haus dastehen oder schwerwiegende Abstriche machen müssen. Erfahrungsgemäß wird ein Neubau immer teurer, als man denkt. Viele Banken finanzieren nur das Grundstück, wenn auch die Neubaufinanzierung gestemmt werden kann.
  • Zu viel gezahlt: Informieren Sie sich gründlich über die Grundstückspreise in der Gegend, in der Sie kaufen möchten. Besonders bei privatem Grundstücksverkauf muss auf einen realistischen Quadratmeterpreis geachtet werden. Bei Angeboten von Immobilienmaklern ist davon auszugehen, dass diese in Gesprächen mit dem Verkäufer einen marktüblichen Preis abgestimmt haben und ein kleiner Verhandlungsspielraum besteht.
  • Schlechte Lage gewählt: Je nach Anforderungen an den neuen Wohnort müssen verschiedene Kriterien hinsichtlich Umgebung und Infrastruktur geprüft werden. Wie sieht es mit der Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz aus? Gibt es Schulen und Kindergärten in der Nähe? Wo sind Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte und Apotheken? Überlegen Sie, wie Ihre Umgebung gestaltet sein soll, um komfortabel leben zu können und welche Abstriche Sie machen können.
  • Keine behördlichen Informationen eingeholt: Überprüfen Sie unbedingt den Bebauungsplan, das Altlastenkataster und das Grundbuch des Grundstücks. So stellen Sie sicher, dass Sie in der gewünschten Form bauen dürfen, dass der Baugrund nicht mit Altlasten verschmutzt ist und somit teure Entsorgungs- und Bodenaustauschkosten anfallen sowie dass der Verkäufer tatsächlicher Eigentümer des Grundstücks ist.
  • Kaufnebenkosten nicht berücksichtigt: Viele Immobilienkäufer übersehen bei der Kalkulation die Kaufnebenkosten. Denken Sie daran, dass beim Grundstückskauf auch Kosten für den Notar und die Grunderwerbsteuer anfallen.

Wer ein Grundstück kauft, sollte sich gründlich informieren und keinen wichtigen Punkt vergessen. Die immoverkauf24 Checkliste steht Ihnen als kostenloser Download bereit. Gehen Sie die Punkte durch und holen Sie alle wichtigen Informationen ein!

Grundstückskauf PDF Checkliste kostenlos downloaden

Beim Grundstückskauf entstehen unterschiedliche Nebenkosten. Neben dem Kaufpreis müssen die Notarkosten und die Grunderwerbsteuer gezahlt werden. Diese ist je nach Bundesland unterschiedlich. Nutzen Sie unseren Kaufnebenkostenrechner, um die Nebenkosten für den Kauf Ihres Grundstücks zu kalkulieren. Auch die Maklercourtage kann hier mit einbezogen werden.

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Ein Vorvertrag, der nicht notariell beurkundet wurde, ist beim Grundstückskauf rechtlich nicht bindend. § 311b des BGB legt eindeutig fest, dass der Verkauf einer Immobilie durch einen notariell beurkundeten Vertrag erfolgen muss (siehe Punkt 3). Trotz dessen sind Vorverträge beim Grundstückskauf gängige Praxis.

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Sie vermitteln dem Makler oder Verkäufer die Ernsthaftigkeit der Kaufabsichten des Kaufinteressenten und geben andererseits dem Kaufinteressenten eine gefühlte Sicherheit, tatsächlich Erwerber der Immobilie zu werden. Es kann jedoch kein Verkäufer aufgrund eines Vorvertrages dazu verpflichtet werden, sein Grundstück an die andere Vertragspartei zu verkaufen.

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Nur mit notarieller Beurkundung geht der Verkäufer eine Rechtsverbindlichkeit ein.

Um den Grundstückskauf erfolgreich abzuschließen und mit dem Hausbau starten zu können, müssen zahlreiche Bauherrenpflichten erfüllt werden. Folgende Tabelle gibt Aufschluss über die benötigten Dokumente und Abläufe in den verschiedenen Phasen des Grundstückskaufs:

Phase des GrundstückskaufesDokumenteErhalt vonAbgabe an
1. FinanzierungKaufvertragsentwurfNotarBank
GrundbuchauszugEigentümer, GrundbuchamtBank
Flurkarte/LageplanEigentümer, Vermessungsamt, KatasteramtBank
EinkommensnachweiseArbeitgeber / eigene AblageBank
SteuerbescheideFinanzamt / eigene AblageBank
EigenkapitalnachweisBank / eigene UnterlagenBank
aktuelles Fotos des GrundstückesEigentümer, eigens erstelltBank
FinanzierungszusageBankNotar
2. Kauf & Beurkundungfinaler KaufvertragNotar
GrundbuchauszugNotar
ggf. Heiratsurkundeeigene UnterlagenNotar
3. GrundbucheintragungUnbedenklichkeitsbescheinigungFinanzamt
Anzeige des Grundstückserwerbes beim FinanzamtNotar

Die Finanzierung eines unbebauten Grundstücks unterscheidet sich von der Hausfinanzierung dadurch, dass das Wohneigentum nicht zwangsläufig komplett, also inklusive Baukosten finanziert wird. Je nach Terminierung von Grundstückskauf und Baubeginn kann es dazu kommen, dass das Immobiliendarlehen in zwei Schritten aufgenommen wird.

Soll kurze Zeit nach Grundstückserwerb mit dem Bau begonnen werden, so wird der Immobilienkredit einmalig in voller Summe abgeschlossen. Wird zunächst nur das Grundstück angeschafft und der Baubeginn liegt in weiterer Zukunft, so wird nur das Grundstück finanziert und der Neubau kurz vor Baubeginn.

immoverkauf24 Tipp:

Achten Sie darauf, dass der Darlehensanteil für die Baukosten bis Baubeginn ohne Bereitstellungszinsen angeboten wird. Die Bereitstellungsfreie Zeit sollte dementsprechend sehr weitgehend durchdacht sein, um unnötige Kosten zu vermeiden. Die Finanzierungsberater von immoverkauf24 machen Ihnen gern ein unverbindliches Finanzierungsangebot.

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Источник: https://www.immoverkauf24.de/baufinanzierung/immobilienkauf/grundstueckskauf/

Grundstück kaufen und pachten | Grundstücke finden mit immobilo.de

Baugrund im Speicher entdeckt

Sie möchten kein fertiges Haus kaufen , sondern eher Ihrer Kreativität und Schaffenskraft beim Bau eines neuen Hauses freien Lauf zu lassen und benötigen das passende Bauland? Oder Sie suchen einfach ein Pachtgrundstück als Garten oder für Ihr Gewerbe ? Die Suche auf immobilo.

de ermöglicht es Ihnen mit nur wenigen Klicks eine Vielzahl freier Grundstücke zum Kauf oder zur Pacht in Ihrem Wunschort zu finden.

Sie finden hier zahlreiche Angebote verschiedener Immobiliensuchmaschinen in einer Suche gebündelt und bekommen somit sehr schnell einen guten Überblick über das gesamte, örtliche Angebot.

Je genauer dabei Ihre Vorstellungen bezüglich Preisrahmen und Größe des Grundstücks sind, desto detailliertere Suchergebnisse können Sie finden und so unliebsame Angebote von vornherein ausschließen.

Finden Sie einmal keine Inserate, die Ihren Suchkriterien entsprechen, hilft Ihnen das kostenlose Suchabonnement von immobilo weiter.

Unter Angabe Ihrer E-Mail-Adresse werden Sie täglich darüber informiert, wenn es neue Angebote passend zu Ihrer Suche gibt.

Grundstück gefunden? Dann beginnt die Informationssuche!

Haben Sie erst einmal ein schönes Grundstück gefunden und den ersten Kontakt zum Verkäufer oder Verpächter aufgenommen, gilt es, die wichtigsten Informationen zusammen zu tragen, bevor es an die Vertragsunterschrift geht.

Andernfalls könnte sich später herausstellen, dass das erworbene oder gepachtet Grundstück gar nicht für die von Ihnen geplanten Nutzung geeignet ist.

So sollten Sie unter anderem die folgenden Aspekte vor Vertragsabschluss prüfen:

Der Umfang der Bauerlaubnis:

Sogenannte Dienstbarkeiten können die Nutzung eines Grundstücks einschränken und werden oft im Grundbuch festgehalten. Dazu legt die zuständige Behörde in der Regel eine sogenannte Baunutzungszahl fest.

Diese bestimmt, wie dicht ein Grundstück bebaut werden darf, wie viele Geschosse ein Haus haben darf oder wie weit Sie an die Straße ran bauen können.

Prüfen Sie vorab mit den Behörden, dem Verkäufer oder Verpächter, wie die Regelungen sind und ob diese zu Ihren Vorstellungen passen.

Die Erschließung:

Damit ein Grundstück an öffentliche Anlagen, wie unter anderem Gasgesellschaften und Stromversorgungsbetrieben, angeschlossen wird, müssen Sie Erschließungsbeiträge an die zuständigen Einrichtungen zahlen.

Der Kauf- oder Pachtvertrag eines Grundstücks kann diese Kosten bereits enthalten. Teilweise müssen Sie diese jedoch erst zum Erwerbspreis hinzurechnen.

Auch hier gilt es, sich vorab zu informieren, um nicht einkalkulierten Zusatzkosten aus dem Weg zu gehen.

Die Nutzungsform:

Immer wieder hört man von Fällen, in denen stolze Häuslebauer Ihr neues Eigenheim auf einem Grundstück erreichten und kurz darauf die Ernüchterung folgt, dass diese gar nicht zulässig war, da es sich um ein Grundstück zur ausschließlich gewerblichen Nutzung handelt.

In diesem Fall ist der Bau eines privat genutzten Hauses untersagt.

Informieren Sie sich immer vor dem Kauf oder der Pacht bei der zuständigen Behörde, ob es sich um ein Gewerbegebiet, ein Mischgebiet oder ein reines Wohngebiet handelt, in dem sich Ihr Wunschgrundstück befindet.

Je nachdem, was Sie mit dem Grundstück vorhaben, ob Sie es bebauen oder nur als Gartenfläche nutzen möchten, ob es gewerblich oder privat genutzt werden soll, müssen eventuell noch weitere Faktoren berücksichtigt werden. So ist es sinnvoll, dass Sie zuvor genutzte Flächen auf Altlasten prüfen.

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Dabei geht es unter anderem darum, ob der Boden durch Stoffe kontaminiert ist oder ob alte Bauten wie Schuppen auf dem Grundstück stehen, die Abrissarbeiten notwendig machen.

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Es gilt also: Wollen Sie ein Grundstück kaufen oder pachten, sollten Sie nicht überstürzt handeln und vor der endgültigen Entscheidung so viele Informationen wie möglich einholen.

Ein Grundstück kaufen oder doch lieber pachten?

Für Privatpersonen ist der Grundstückskauf in vielen Fällen die beste Lösung. Zwar gehen dadurch alle mit dem Grundstück verbundenen Pflichten auf sie über, aber eben auch die vollen Nutzungsrechte.

Gerade diejenigen, die einen Hausbau planen, sind oft froh, wenn ihnen das darunter liegende Land auch gehört und nicht nach Ablauf der Pachtlaufzeit das Familieneigentum auf der Kippe steht. Für einen Grundstückskauf sollten Sie jedoch unbedingt ein ausreichendes Startkapital mitbringen. Falls dieses nicht vorhanden ist, kann die Pacht eine Alternative sein.

Hier müssen Sie nicht direkt eine große Kaufsumme auringen, sondern können sich mit dem Pächter auf eine monatliche oder jährliche Zahlung einigen. Allerdings sollten Sie hier unbedingt lange Laufzeiten vereinbaren – 50 bis 100 Jahre sind durchaus gängig und auch notwendig, wenn Sie auf dem Gelände Ihr Eigenheim bauen möchten.

Für Unternehmen bietet sich häufig eher eine Grundstückspacht an, denn diese sorgt für eine gewisse Flexibilität, welche bei einem Grundstückskauf weniger gegeben ist. Schlussendlich müssen Sie jedoch im Einzelfall für sich entscheiden, ob die Pacht oder der Kauf für Sie attraktiver ist.

Источник: https://www.immobilo.de/grundstueck

10 einfache Wege, um ein günstiges Grundstück zu finden

Baugrund im Speicher entdeckt

Grundstück finden Tipps: Wie komme ich an ein Grundstück?

Dank stetig steigender Mieten wird das Leben in Großstädten besonders für Familien langsam unbezahlbar. Die Lösung lautet deshalb für viele, der Stadt den Rücken zu kehren und ins Umland zu ziehen.

Ein Haus verspricht nicht nur Unabhängigkeit vom Vermieter. Die Kreditraten fallen bisweilen niedriger aus als der Mietpreis für eine familiengerechte Wohnung! Möglich machen es die niedrigen Zinsen, die derzeit auf Kredite entfallen. Ist der Kredit erst abbezahlt, fallen sogar nur noch die Nebenkosten fürs Haus an.

Grundstück finden Tipps

Weil sich in den vergangenen Monaten und Jahren viele Familien dazu entschlossen haben, an den Stadtrand oder sogar aufs Land zu ziehen, werden die Grundstücke allerdings knapp. –Insbesondere im nahen Umfeld der Städte. Das Bauland, das jetzt noch zur Verfügung steht, wird oftmals zu völlig überzogenen Preisen angeboten.

Welche Möglichkeiten bieten sich der potentiellen Bauherrenfamilie also, um doch noch günstig an ein Grundstück zu gelangen? Eines vorab: Es gibt eine Menge Alternativen zu Immobilienplattformen und Maklern. Welche das sind, verrate ich euch in meinen Grundstück finden Tipps:

1. Grundstücke per Erbbaurecht erwerben

Gängiger ist der umgangssprachliche Begriff Erbpacht>>. Hier gelangt der Bauherr nicht über den Kauf an ein Grundstück, sondern über die Zahlung eines Erbbauzinses. Er mietet das Grundstück also quasi, kann es jedoch nach eigenen Vorstellungen nutzen und bebauen.

Das Erbbaurecht erlischt nach Ablauf einer vereinbarten Zeit (zumeist 99 Jahre). Erbbaurechte werden vor allem von Kommunen, Kirchen und Stiftungen vergeben. Immer mehr Städte (u.a.

Berlin) denken darüber nach, das Erbbaurecht einzuführen, statt Grundstücke zu verkaufen, um den steigenden Grundstücks- und Immobilienpreisen entgegenzuwirken.

2. Grundstücke der Kommunen erwerben

Ein Blick auf die Webseite der Gemeinde, in welcher gebaut werden soll, lohnt sich. Denn hier veröffentlichen viele Kommunen ihre eigenen Immobilienangebote, darunter auch Grundstücke. Die sind i.d.R. günstiger als jene Baugrundstücke, die von Maklern, Banken oder Privatpersonen angeboten werden. Denn Vermittlungsprovisionen entfallen und Gemeinden arbeiten weniger profitorientiert.

Wer nicht jeden städtischen Online-Auftritt einzeln aufrufen will, der werfe einfach einen Blick auf die Seite bundesimmobilien.de. Hier listet der Bund deutschlandweit alle seine Immoblienangebote. Darunter fallen auch freie Grundstücke.

3. Auf Baulücken zurückgreifen

Bevor Gemeinden neues Bauland erschließen, versuchen sie natürlich erst einmal, vorhandene Baulücken loszuwerden. Für Bauträger sind diese Grundstücke wenig attraktiv, weil sie oft größere Flächen erwerben wollen. Schließlich wollen sie große Einfamilienhäuser an den Mann bringen.

Baulücken hingegen sind oftmals schmal. Hier benötigt man spezielle Lösungen, z.B. mittels Architektenhäuser. Wer eine solche Lösung nicht scheut, der wird mit einer besseren Lage belohnt. Baulücken befinden sich nämlich meistens innerorts in gewachsenen Wohnanlagen. Im Gegensatz zu Neubaugebieten sind hier Grünanlagen, Ärzte, Kitas und Schulen usw. bereits vorhanden.

Nebenbei bemerkt: Wie wird ein Grundstück zu Bauland? 

Ich selbst wohne in einem Ort, der bis in die 90er Jahre fast ausschließlich aus Erholungsgrundstücken (auch Freizeitgrundstücke>> genannt) bestand. Nach und nach wurden jene Grundstücke verkauft und mit Wohnhäusern bebaut.

Anders als zum Beispiel Ackerland liegen Erholungs- bzw. Freizeitgrundstücke oftmals innerhalb von Ortschaften und sind bereits erschlossen. Sie dürfen unter strengen Vorgaben bebaut werden, allerdings darf man dort keinen Wohnsitz anmelden! Einige stellen auch einfach einen Bauwagen dort ab, um ihn als Gartenhaus zu nutzen.

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Da sich solche Grundstücke oftmals innerhalb eines Flächennutzungsplanes befinden, kann es sein, dass bereits ein Bebauungsplan erstellt worden ist. Dieser regelt genau, was auf dem Grundstück gebaut werden darf – und was nicht. Unter Umständen kann das Grundstück als Wohngebiet ausgewiesen werden! Hier sollte man auf jeden Fall mal beim Bauordnungsamt nachfragen!

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Generell gilt: Sieht die Gemeinde keinen Bedarf, neues Bauland auszuweisen, dann hat man kaum Chancen, Grünland in Bauland umzuwandeln (Fachbegriff nennt sich Umlegung).

4. Sich mit Bauträgergrundstücken zufriedengeben

Bauträger (z.B. massa, Heinz von Heiden, Bien Zenker und gefühlt 1 Mio. andere Firmen) sind nicht dumm. Sie warten nicht erst, bis ein Kunde mit einem geeigneten Grundstück zu ihnen kommt. Nein, sie kaufen selbst größere Flächen geeigneten Baugrunds, um diesen an potentielle Kunden weiterzuveräußern.

Diese erwerben dann nicht nur ein Baugrundstück, sondern verpflichten sich auch noch, auf diesem ein Haus mit ebenjenem Bauträger zu errichten. Immerhin erhält der Kunde dank dieser Option ein relativ günstiges Grundstück. Wenn er noch kein bestimmtes Haus im Sinn hatte, erübrigt sich zudem die Wahl des Bauträgers.

5. Im Bekanntenkreis herumfragen

Ich weiß, solange der Kredit nicht einmal beantragt wurde und auch sonst nichts in Sack und Tüten ist, sprechen wenige gern über ihren Traum vom Haus. Das aber lohnt sich, denn nirgends sonst erhält man so viele Geheimtipps aus der Region. Dazu gehören auch Empfehlungen für Firmen, Baufinanzierer oder eben Makler.

Der Bauboom hat fast jeden ergriffen. Somit haben viele ihre ganz eigenen Erfahrungen gesammelt. Welche Schritte nützlich sind und welche nur verschwendete Zeit: bei Freunden, Nachbarn und Verwandten erfährt man’s.

6. Kleinanzeigen durchforsten

Nur die Wenigsten wissen, wie viel Geld ein Immobilieninserat auf Plattformen wie Immobilienscout oder Immonet kostet. Die Preise sind derart in die Höhe geschnellt, dass vor allem Privatleute davor zurückschrecken.

Doch nicht alle, die privat ihr Haus oder Grundstück verkaufen wollen, beauftragen einen Makler oder inserieren ihr Angebot. Sie greifen lieber auf kostenlose Portale zurück. Das bekannteste davon ist sicherlich: ebay Kleinanzeigen. Je nach Region gibt es aber auch andere Möglichkeiten – Zeitungen zum Beispiel.

Ganz im Ernst (und keine Werbung!!!), mein Traumhaus habe ich auch auf ebay Kleinanzeigen gefunden

Источник: https://www.top-elternblogs.de/magazin/grundstueck-finden-tipps/

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