Bauweise

Wir bauen ein Haus – die richtige Bauweise finden – I-blog

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Die Entscheidung ist gefallen: Der Traum vom eigenen Haus soll endlich in Erfüllung gehen. Ein wichtiger Schritt dorthin: Die passende Bauweise festlegen.

Leichter gesagt als getan, bei den vielen Auswahlmöglichkeiten mit all ihren Vor- und Nachteilen. Wichtig ist: Es gibt kein „gut“ oder „schlecht“. Die Entscheidung für eine Bauweise hängt ganz von Ihren Vorlieben, Wünschen und finanziellen Möglichkeiten ab.

Wir haben für Sie die wichtigsten Bauweisen im Überblick zusammengefasst.

Die Massivbauweise: für Traditionelle

Hier ist der Name Programm: Mit Massivbau sind jene Baukonstruktionen gemeint, die aus massiven Materialen wie Mauerwerk, Beton und Ziegeln errichtet werden. In der Massivbauweise sind Wände und Decken ein tragendes Element des Gebäudes, es gibt also keine Trennung zwischen tragender und raumabschließender Funktion.

Nachträgliche Änderungen, wie zum Beispiel das Verschieben von Wänden, können beim Massivbau meist ohne große Komplikationen vorgenommen werden.
Es dauert etwa vier bis acht Monate, bis ein Massivhaus fertig gebaut ist – das ist deutlich länger als bei einem Fertighaus.

Grund dafür liegt in der Trockenzeit der Materialien, da kann die Witterung schon mal einen Strich durch die Rechnung machen…

Vorteil Massivbauweise:+ lange Lebensdauer+ sehr guter Schall- und Wetterschutz

+ problemloses Umbauen

Die Leichtbauweise: für Holzliebhaber

Ein Leichtbauhaus besteht größtenteils aus einem heimisch nachwachsendem Rohstoff: Holz. Dabei wird die Außenwand aus einem Holzrahmen gebaut, der mit Dämmstoff ausgefüllt wird.

Die Innenseite des Hauses wird mit Holz- oder Gipskartonplatten verkleidet. Die Zellulose des Holzes und die Lufteinlagerungen wirken isolierend und sorgen für einen niedrigen Energieverbrauch.

Da die einzelnen Bauteile industriell vorgefertigt werden, profitiert man im Vergleich zum Massivhaus von einer verkürzten Bauzeit.

Vorteile Leichtbauweise:+ schnelle Bauzeit+ umweltfreundlicher Baustoff

+ gesundes Raumklima und Atmungsaktivität

Die Fertigbauweise: für Eilige

Die Einzelteile eines Fertighauses werden industriell vorgefertigt und erst auf der Baustelle endmontiert. Diese Vorgehensweise verlangt zwar im Vorfeld eine sorgfältige Planung, ermöglicht aber eine extrem kurze Bauzeit. Innerhalb weniger Tage ist das Haus geschlossen und dicht.

Außerdem: Niedrige Energiewerte, wie zum Beispiel die eines Passivhauses, können bei Fertighäusern leichter erreicht werden als bei anderen Bauweisen.

Entgegen dem Glauben vieler muss ein Fertighaus nicht „ein Haus von der Stange“ sein: Genügend Anbieter ermöglichen den Bauherren eine individuelle Gestaltung.

Vorteile Fertigbauweise:+ kurze Bauzeit+ vergleichsweise günstig wegen der hohen Herstellungszahl der Fertigelemente

+ selten Komplikationen beim Aufstellen

Energiesparhäuser: für umweltbewusste Energiesparer

Genau genommen beschreibt das Energiesparhaus keine Bauweise, sondern einen Baustandard. Im Prinzip kann jedes Haus, unabhängig von Baustoff und Form, als energiesparendes Haus gebaut werden.

Dank sehr guter Wärmedämmung und alternativer Energiegewinnung profitiert man als Bewohner eines Energiesparhauses von einem besonders niedrigen Energieverbrauch.

Je nachdem, wie viel Energie verbraucht wird, gibt es folgende Klassifizierung:

Drei-Liter-Haus: Der Heizölverbrauch darf pro Quadratmeter nicht mehr als drei Liter betragen.
Niedrigenergiehaus: Der Heizwärmebedarf darf 70 Kilowattstunden nicht überschreiten.

Passivhaus: Mehr als 90% des Wärmebedarfs werden aus passiven Energiequellen, wie zum Beispiel Sonnenenergie und Abwärme, gewonnen.
Nullenergiehaus: Es wird eigene Energie erzeugt, etwa durch Solaranlagen und Photovoltaik.

Plusenergiehaus: Es wird mehr Energie produziert, als verbraucht wird.

Durch die Installation der Niedrigenergiebauteile und der energiesparenden Maßnahmen entstehen beim Bau eines Energiesparhauses höhere Anschaffungskosten als bei herkömmlichen Häusern.

Der Mehraufwand in der Bauphase macht sich aber später bezahlt – der kostensparende Betrieb ist der größte Vorteil eines Energiesparhauses.

Gut zu wissen: Für den Bau von Energiesparhäusern gibt es spezielle Förderungen, da die Verbesserung der Energieeffizienz und die Verringerung des CO2-Ausstoßes zu den Zielen der EU zählen.

Vorteile Energiesparhaus:+ geringe Betriebskosten+ umweltschonend

+ Bauförderungen

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Источник: https://www.internorm.com/blog/ratgeber-hausbau/richtige-bauweise/

Bauweisen im Vergleich – Welche Bauweise ist die beste?

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  1. HSB HOME
  2. Hausbau-Grundlagen
  3. Die optimale Bauweise

WENN es um die Bauweisen im Allgemeinen und später um die Entscheidung der meisten Bauherren geht, in welcher Bauweise das eigene Einfamilienhaus schlussendlich gebaut werden soll, könnten die Meinungen der angehenden Hausbesitzer nicht unterschiedlicher sein. Sich hier als Laie für das „Richtige“ zu entscheiden, ist jedenfalls ganz schön schwer. 

Gerade in der Anfangsphase auf dem Weg zum eigenen Haus scheitert sogar das eine oder andere geplante Bauvorhaben nur an den ungezählten Möglichkeiten, die jeder Bauherr in der heutigen Zeit  hat. Zugegeben, das sind sicherlich nur vereinzelte Fälle und damit Ausnahmen.

Aber die Auswahl an möglichen Bauweisen ist tatsächlich ziemlich groß und von Leuten, die sich das erste Mal mit dem Hausbauen beschäftigen, nicht immer auf Anhieb zu durchblicken:

  • Massivbauweise, Fertigbauweise, Blockhaus, Skelettbauweise, Massivholzbau oder Fachwerkhaus, wobei das nur die wichtigsten Haupt-Unterscheidungsmerkmale der verschiedenen Bauweisen sind.

Davon bietet allerdings jede einzelne Bauweise wiederum viele andere Möglichkeiten. Ziegelmassiv, Ziegel-Fertigteil, Betonbau, Holzrahmen-Bauweise, Holztafeln, Blockbohlen oder eine Kombination der einzelnen Bauweisen.

Unabhängig von der Bauweise sind darüber hinaus viele Häuser auch als Ausbauhaus oder Bausatzhaus zu bekommen.

Dass es dann auch noch die Unterscheidung nach Baustilen und Dachformen gibt, macht die Sache auch nicht gerade viel einfacher…

Landhausstil, moderner, luxuriöser, futuristischer, mediterraner oder doch lieber regionaler Baustil.

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Zu guter Letzt kommt es bei der Entscheidung für die am besten geeignete Bauweise oft vor allem auch noch darauf an, wer die zukünftigen Bewohner des Hauses sind, was dann vielleicht auch noch das gezielte Informieren über die Themen Mehrgenerationenhaus oder Bauen mit Kindern ERfordert. Da wundert es nicht, dass mancher Bauwillige bald einmal ziemlich ÜBERfordert ist.

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Und von den eher außergewöhnlichen Möglichkeiten, sein eigenes Traumhaus zu bauen, wurde hier noch gar nicht gesprochen – beispielsweise von der Idee, ein Erdhaus haben zu wollen. Ja, auch das kommt gar nicht mehr so selten vor…

© By Archi0780 | Quelle: Wikimedia Commons

Aber aus welchen Gründen auch immer die Auswahl so schwer fallen mag – meistens geht es dabei gar nicht um die eine oder andere Bauweise, sondern eigentlich um etwas ganz anderes…

Einfach auf das Wesentliche konzentrieren – die verschiedenen Bauweisen gehören NICHT dazu

Ist einmal die grundsätzliche Entscheidung gefällt worden, ein eigenes Haus bauen zu wollen, warten jedenfalls schon die nächsten Entscheidungen, die zu treffen sind, wobei die wichtigsten Fragen überhaupt sind:

Merkwürdig ist nun aber, dass sich die meisten Bauherren noch vor der Klärung der wirklich wichtigen Fragen vor allem auch mit den verschiedenen Bauweisen beschäftigen.

Zwangsläufig führt das dann dazu, dass sich angehende Hausbesitzer auf der Suche nach der vermeintlich optimalen Bauweise in unendlich vielen Details verlieren – und damit Ihr eigentliches Ziel oft völlig aus den Augen verlieren.

  • Produktkataloge über alle möglichen Haustechnik-Themen werden gesammelt und studiert – ohne zu wissen, was für das eigene Haus überhaupt geeignet ist.
  • Vor- und Nachteile von allen möglichen Baustoffen und Baumaterialien werden mit allen möglichen Leuten diskutiert – ohne die jeweiligen bauphysikalischen Eigenschaften genau zu kennen.
  • Urteile über mehr oder weniger bekannte Energie-Standards werden gefällt – ohne zu wissen, was HEUTE längst Stand der Technik ist.

Die schlussendlichen Entscheidungen, die eigentlich nach und nach zu treffen wären, bleiben dabei allerdings oft auf der Strecke, weil schlicht und einfach vor lauter Bäumen der sprichwörtliche Wald nicht mehr gesehen wird. Vielleicht bringt die folgende Betrachtung des Autors dieser Website etwas Licht ins Dunkel.

Über die optimale Bauweise

Fertighäuser waren lange Zeit durch die verräterischen Fugen im Bereich der Fassadenflächen ganz leicht als solche zu erkennen. Mangels ausgereifter Herstellungsverfahren wurden die dünnen und empfindlichen Fassadenplatten erst vor Ort aufgebracht, weil die Platten einen Transport nicht schadlos überlebt hätten.

Auch die konstruktiven Holzriegelwände wurden damals noch halbfertig zur Baustelle gebracht. Erst dort wurden später die nötigsten Dämmschichten eingebracht und die Installationsleitungen montiert.

Dann wurden die Wände beidseitig mit Rigipsplatten beplankt. Also mit Platten aus Gips, die – um die nötige Stabilität zu erlangen – beidseitig mit einer Kartonage bezogen werden.

Der Name Rigips ist übrigens genau genommen ein Produkt- und Herstellername, aber trotzdem werden Gipskartonplatten im deutschsprachigen Raum auch heute noch gerne als Rigips-Platten bezeichnet.

  • Diese Bezeichnung wird allerdings nicht vom bekannten Herstellernamen abgeleitet, sondern von der lettischen Hauptstadt Riga, wo bereits vor dem zweiten Weltkrieg unter dem landläufigen Namen „Rigaer Gips“ die ersten Gipskartonplatten auf europäischem Festland hergestellt wurden.

Wie auch immer: Das damals völlig neue Produkt Gipskartonplatte ist dafür verantwortlich, dass Fertighäuser fallweise auch heute noch als „Karton-Häuser“ oder „Häuser aus Pappe“ bezeichnet werden, wobei in Österreich – zumindest bei der älteren Generation – auch noch gerne der Begriff „Pappendeckel-Haus“ genutzt wird. Und das kann doch wohl kein richtiges Haus sein…

Es mag also durchaus sein, dass eventuelle Vorurteile gegenüber Fertighäusern noch auf diese veralteten Sichtweisen zurückzuführen sind.

Zwar nimmt die Zahl der Fertighäuser stetig zu – trotzdem vertraut die Mehrheit der Bauherren immer noch auf das „klassische“ Massivhaus.

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Stein auf Stein und Ziegel auf Ziegel ist demnach für viele Bauherrn nach wie vor die einzig wahre Bauweise. Oder etwa doch nicht?

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Betrachten wir die Werbung. Im direkten Vergleich der unterschiedlichen Bauweisen werden immer die besonderen Produkteigenschaften der zum Bau verwendeten Materialien hervorgehoben.

  • Der beste Ziegel, den es je gegeben hat.
  • Die unschlagbare Klimawand.
  • Vorgefertigte Elemente, die günstiger sind.
  • Massive Ziegelwände, die langlebiger sind.
  • Wände aus Holz, die natürlicher sind.
  • Baustoffe woraus auch immer, die ökologischer sind.

Und so weiter und so fort. Argumente MUSS es für JEDES Produkt und Material geben – sonst wäre ja irgendetwas völlig umsonst entwickelt worden. Daher ist aber auch jeder bestrebt, sein eigenes Produkt bestmöglich zu präsentieren. Und es gehört – leider – auch zur Werbung, Produkte oder Materialien der Mitbewerber mehr oder weniger schlecht zu machen.

Ihnen ist dabei aber mit derartigen Werbungen und Einflüssen von außen nicht wirklich geholfen. Im Gegenteil: Mit jeder neuen Variante werden Sie immer unsicherer. Weil Sie selbst nämlich gar nicht beurteilen können, welche der möglichen Bauweisen nun tatsächlich die „beste“ ist.

Aus rein technischer Sicht weist jedenfalls keine der „konkurrierenden“ Bauweisen gravierende Vor- oder Nachteile auf und jede Bauweise hat zu 100% ihre Berechtigung. Und Sie als Laie können die wirklichen Unterschiede der verschiedenen Bauweisen ohnehin nicht erkennen. Das müssen Sie aber auch nicht.

Als Bauherr ist es jedenfalls nicht Ihre Aufgabe, sich als Tester aller am Markt befindlichen Herstellungstechniken und Ausführungsvarianten zu behaupten. Die Fülle an Informationen, die Sie dabei zu verarbeiten haben, würde nur Ihren Blick aufs Wesentliche trüben. Gerade darauf sollten Sie sich aber konzentrieren – nämlich auf das wirklich Wesentliche.

Denken Sie daher zurück an Ihre grundsätzliche Entscheidung, ein eigenes Haus haben zu wollen..

  • Was waren Ihre Beweggründe?
  • Welches Bild von „Ihrem“ Haus hatten Sie vor Ihrem geistigen Auge?
  • Spielte in Ihrem Traum vom eigenen Haus die Bauweise eine Rolle?
  • War in Ihrer Vorstellung vom eigenen Haus eine bestimmte Bauweise erkennbar?

Wenn eine bestimmte Bauweise bei Ihren damaligen Überlegungen nicht wirklich vordergründig war, sollten Sie sich auch heute nicht zu intensiv mit der Frage nach der optimalen Bauweise auseinandersetzen, weil es diese schlicht und einfach nicht gibt.

Beim heutigen Stand der Technik können Sie guten Gewissens davon ausgehen, dass Sie von jedem Anbieter ein Haus bekommen werden, das allen – zumindest technischen – Anforderungen gerecht wird.

  • Vorausgesetzt, das Haus wird von Fachleuten in einwandfreier Qualität errichtet.

Demnach taugt das beste Massivhaus nichts, wenn es nicht luftdicht gebaut wurde. Und so schön kann ein Fertighaus gar nicht sein, wenn es aus Materialien gefertigt wurde, die weder zugelassen noch gesund sind.

Sie sollten Ihre Entscheidung für eine bestimmte Bauweise also nicht nur von technischen Ausführungsdetails abhängig machen. Ein eigenes Haus ist nämlich viel mehr als ein „technisches Produkt“.

Beispielsweise auch eine Wohlfühl-Oase. Ein Argument für eine bestimmte Bauweise könnte demnach ohne weiteres auch eine Entscheidung „aus dem Bauch heraus“ sein.

Und zwar völlig unabhängig von technischen Daten.

  • Wenn Sie beispielsweise Holz – aus welchen Gründen auch immer – „heimelig“ finden, spricht nichts gegen ein Haus mit viel sichtbarem Holz. In diesem Fall wäre vielleicht sogar ein Blockhaus eine Überlegung wert. Oder ein Massivhaus mit massiven Holzdecken. Viel Holz kann bei jeder Bauweise verwendet werden, auch bei Fertighäusern.
  • Wenn Sie ein Architektenhaus wollen, haben Sie alle Möglichkeiten. Nicht nur den Massivbau. Den Fertighäusern der neuesten Generation sieht man es heute nicht mehr an, dass „dahinter“ ein Holzriegelbau steht. Die Zeiten der verräterischen Fugen im Fassadenbereich sind auf alle Fälle schon lange vorbei.

Für welche Bauweise Sie sich schlussendlich entscheiden, liegt alleine an Ihnen. Wenn Sie also aus ganz persönlichen Gründen keine bestimmte Bauweise bevorzugen, sondern wirklich „nur ein wunderschönes Traumhaus“ haben wollen, sollten Sie sich die Entscheidung leicht machen:

  • Wählen Sie einfach genau den Anbieter, der Ihnen für die Verwirklichung Ihres Traums vom eigenen Haus unabhängig von der Bauweise das beste und umfassendste Gesamtpaket anbietet.
  • Und wenn Sie dann auch noch die Bauweise bekommen, die Ihnen – vielleicht nur im Unterbewusstsein – ohnehin schon immer „vorgeschwebt“ ist, umso besser.

Die Erkenntnis daraus: Hausbauen kann so einfach sein, wenn man es richtig macht und die „beste“ Bauweise gibt es schlicht und einfach nicht. Nur jene, die am besten zu Ihnen und Ihren Vorstellungen vom eigenen Haus passt. Und genau das ist dann die in jeder Hinsicht optimale Bauweise – für SIE.

Zu guter Letzt noch eine Antwort auf eine Frage, die Sie sich vielleicht auch schon länger gestellt haben…

Wie ist das mit den Baupreisen für die verschiedenen Bauweisen?

Eine berechtigte Frage – oder auch wieder nicht. Es spielt nämlich im Wesentlichen keine Rolle, in welcher Bauweise ein Haus angeboten oder gebaut wird. Sie dürfen daher mit ruhigem Gewissen davon ausgehen, dass bezugsfertige Häuser am Ende immer gleich viel kosten – und zwar unabhängig von der gewählten Bauweise.

Die auf meiner Website veröffentlichen Preise und Baukosten wurden der Einfachheit halber auf ein Haus in „klassischer“ Ziegel-Massivbauweise abgestimmt. Schlicht und einfach deshalb, weil das noch immer die beliebteste Bauweise ist und vermutlich auch noch lange bleiben wird – obwohl auch jede andere Bauweise ihre Berechtigung hat.

Vorausgesetzt wird in jedem Fall, dass das von IHNEN bevorzugte Einfamilienhaus in jeder Hinsicht dem jeweils gewählten Energie-Standard entspricht, alle bauphysikalischen Anforderungen erfüllt und insgesamt nach dem aktuellsten Stand der Technik errichtet wird.

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Die Preise auf dieser Website Haus-Selber-Bauen.com können daher zu Vergleichszwecken problemlos auch beispielsweise für ein geplantes Holzriegelhaus herangezogen werden, für ein massives Holzhaus, für ein Fertighaus in Rahmenbauweise, für ein Haus in Mischbauweise oder für jede beliebige andere Bauweise.

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FAZIT: Konzentrieren Sie sich einfach auf Ihr neues Haus, ohne allzu viele Gedanke an eine bestimmte Bauweise zu verschwenden…

Die schönsten Traumhäuser der Welt..

Источник: https://www.haus-selber-bauen.com/bauweisen.html

Welche Bauweisen von Häusern gibt es eigentlich?

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Fertighäuser eignen sich besonders, wenn Sie schnell zu Ihrem Traumhaus kommen möchten.

Bereits seit 1900, damals erfunden von Gustav Lilienthal, dem Bruder des berühmten Flugzeug-Pioniers Otto Lilienthal, ist das Fertighaus eine bestehende Konstante im deutschen Häuserbau.

Anfangs galt der Haustyp Fertighaus als billige Alternative für diejenigen, denen das herkömmliche Massivhaus zu teuer oder zu zeitaufwendig erschien. In den letzten Jahrzehnten hat das Fertighaus allerdings stark an Beliebtheit zugelegt.

Heute ist jeder fünfte Neubau in Deutschland ein Fertighaus und selbst anfängliche Kritiker sehen die Vorteile dieser Bauweise.

  Was ist das Besondere am Fertighaus?

Wie der Name schon sagt, wird das Fertighaus in einem Werk vorgefertigt und muss auf dem Baugrundstück nur noch zusammengesetzt werden.

Ein großer Vorteil des Fertighauses ist deshalb seine kurze Bauzeit – der Rohbau, der selbstverständlich wasserdicht ist, inklusive Dach steht so schon meist nach zwei Werktagen.

Zwischen Vertragsschluss und Einzug liegt oftmals nur ein halbes Jahr.

  Mythos Fertighaus: Dünne Wände und keine Keller?

Rund um das Fertighaus kursieren viele Mythen und gefährliches Halbwissen. Oft hört man, dass dünne, kaum belastbare Wände in Fertighäusern verbaut werden. Das stimmt so nicht. Bei der tragenden Wandkonstruktion von Fertighäusern setzen die Hersteller meistens auf Holz.

Am häufigsten kommt massives Nadelholz zum Einsatz, welches dank seiner Eigenschaften für sichere Stabilität sorgt. In den letzten Jahren hat sich in der Bauweise von Fertighäusern einiges getan. Heutzutage bestehen Wände von Fertighäusern oft aus Ziegeln oder Leichtbeton.

Qualitativ unterscheiden sich Fertighäuser und Massivhäuser somit kaum noch.

  Auch Fertighäuser können einen Keller haben!

Oft hört man auch, dass es nicht möglich sei, ein Fertighaus zu unterkellern. Es ist richtig, dass eine Unterkellerung bei vielen Fertighäusern nicht inklusive ist.

Dennoch steht Ihnen als Bauherr die Option offen, mit einem Kooperationspartner des Anbieters das Fertighaus zu unterkellern. Mit rund 40.000 Euro müssen Sie für einen Keller rechnen, dennoch lohnt sich die Investition in den meisten Fällen.

Die dadurch entstehende Fläche kann als Wohnraum, Arbeitszimmer oder Hobbyraum ideal genutzt werden.  

 Dämmung

Die Dämmung in modernen Fertighäusern ist extrem gut. Viele Fertighäuser sind deshalb Energiesparhäuser, wie beispielsweise Passivhäuser oder KfW-Effizienzhäuser. Auf Wunsch des Bauherrn lässt sich ein Fertighaus auch zum Plusenergiehaus ausbauen, einem Haus also, das mehr Energie produziert, als es verbraucht.

  Individualität statt Massenware

Heutzutage ist so gut wie jedes Fertighaus ein Unikat. Häuser als Massenware gehören längst der Vergangenheit an. Meist werden gewisse Rahmenbedingungen durch den Anbieter vorgegeben.

In sogenannten Musterhäusern können sich zukünftige Bauherren ein Bild von ihrem zukünftigen Haus machen. Diese Häuser zeigen einerseits, in welchem Rahmen eine Individualisierung vollzogen werden kann und dienen andererseits als Inspirationsquelle.

Von der Architektur, über die Innenausstattung bis hin zum Grundriss – die Möglichkeiten der individuellen Anpassung sind enorm vielfältig.  

Vor- und Nachteile von Fertighäusern   Vorteile    Nachteile 
  niedrige Baukosten  teilweise geringere Wärmespeicherfähigkeit der Wände
  Baukosten sind im Vorfeld festgelegt  Materialwahl begrenzt
  kurze Bauzeit   häufig niedriger Wiederverkaufswert
  Musterhäuser als Beispielobjekte  Luftdichtigkeit kann problematisch sein
  Haustechnik aufeinander abgestimmt
  minimiertes Witterungsrisiko während des Baus

Die Bauweise Massivhaus

Die Massivbauweise ist in Deutschland wohl die gängigste Art, ein Haus zu bauen.

Neben der individuellen Hausplanung, entweder vom Bauherrn selbst oder in Absprache mit einem Architekten, punktet das Massivhaus vor allem mit guter Qualität, einem angenehmen Raumklima und einem hohen Wiederverkaufswert. Doch die Massivbauweise hat auch Nachteile.

Gerade im Vergleich zum Fertighaus ist die gesamte Bauphase um einiges länger. Die Bauzeit variiert je nach Größe und Ausstattung zwischen fünf und acht Monaten.

Gerade die Rohbauphase, die beim Massivhaus durch die Arbeit vor Ort gerne bis zu vier Wochen in Anspruch nehmen kann, zieht die gesamte Bauzeit in die Länge. Zum Vergleich: Der Rohbau eines Fertighauses steht meist schon nach zwei bis drei Tagen. Bei der Dauer des Innenausbaus sowie der Unterkellerung unterscheiden sich die beiden Bauarten allerdings kaum.

Einer der größten Vorteile des Massivhauses ist die Möglichkeit der individuellen Gestaltung.

  Ziegel oder Kalksandstein? Die Materialwahl beim Massivhaus

Als Bauherr haben Sie freie Hand beim Grundriss und der Größe, aber auch bei der Wahl der Baumaterialien. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen den vier gängigsten Steinen für den Hausbau: Ziegel, Kalksandstein, Porenbeton und Leichtbaustein.

Jeder Steintyp hat Vor- und Nachteile, deshalb ist die Wahl des richtigen Materials durchaus wichtig für den gesamten Hausbau. Der Ziegelstein, der aus Lehm und Ton gebrannt wird, ist der Klassiker, der seit Jahrhunderten Verwendung findet.

Dank seiner feuchteregulierenden Eigenschaften und guten Schall- und Wärmedämmung ist er auch heute noch sehr beliebt.

  Unterschiede bei Dämmwirkung und Schallschutz

Der Porenbetonstein besteht aus einer Mischung aus Aluminiumpulver, Kalk, Quarzsand und Zement. Das Aluminiumpulver sorgt dafür, dass die Masse auläht. Dadurch bilden sich viele kleine Poren. Der Porenbetonstein ist vor allem für seine Dämmwirkung bekannt.

Wenn Sie Porenbeton verwenden möchten, müssen Sie allerdings Abstriche beim Schallschutz machen, ganz im Gegenteil zum Kalksandstein. Letzterer ist sehr massiv und schwer, die ideale Voraussetzungen für besten Brand- und Schallschutz.

Der Leichtbaustein ist wohl der innovativste der hier aufgeführten Steine. Er verbindet die Eigenschaften verschiedener Materialien miteinander. Der Außenkern besteht aus einer Kombination aus Zement und Blähton beziehungsweise Bims. Im Steininneren befindet sich ein Dämmkern.

Der Leichtbaustein liefert so die beste Kombination aus Schall- und Wärmeschutz.

Vor- und Nachteile von Massivhäusern   Vorteile    Nachteile
  besserer Schallschutz  vergleichsweise lange Bauzeit
  bessere Winddichtigkeit  höhere Baukosten
  frei planbarer Grundriss  längere Trocknungszeit
  ausgeglichenes Raumklima
  hoher Wiederverkaufswert
  individuelle Hausplanung

Die Bauweise Holzhaus

Holzhäuser sind nach wie vor sehr gefragt. Optisch gesehen kommt Holz nie aus der Mode. Ganz egal, ob Sie es lieber rustikal oder modern mögen – das Holzhaus lässt sich je nach Belieben planen und ist zusätzlich relativ günstig, nachhaltig und ökologisch.

 Grundsätzlich wird zwischen zwei verschiedenen Bauweisen unterschieden: der Rahmenbauweise und der massiven Bauweise. Bei der Rahmenbauweise sorgt ein Ständerwerk aus Holz für die vertikale Aussteifung des Gebäudes. Durch die Beplankung mit Holzplatten wird auch horizontale Stabilität garantiert. Eine Unterart der Rahmenbauweise ist der Holztafelbau.

Der Unterschied liegt bei der Anzahl industriell vorgefertigter Teile, die bei dem Holztafelbau deutlich höher ist.

Beim Massivbau aus Holz besteht die gesamte tragende Konstruktion aus Holzelementen.

  Blockhaus und Holzfassade

Die meisten Fertighäuser in Deutschland setzen auf den Holztafelbau. Der Klassiker ist der Blockhausbau, bei dem große Balken miteinander verschränkt werden und so eine stabile Fassade entsteht.

Das bekannte Fachwerkhaus und der Strohballenbau sind ebenfalls Bauvarianten des Holzbaus. Wenn Ihnen die Holzoptik gefällt, Sie aber dennoch auf die Vorteile eines herkömmlichen Massivbaus nicht verzichten wollen, ist die Holzfassade wahrscheinlich die perfekte Mischung.

So kann einem aus Stein gebauten Massivhaus der moderne Look eines Holzhauses verliehen werden.

  Holz ist nicht gleich Holz – die Materialwahl bei Holzhäusern

Holz ist ein Naturprodukt und unterliegt deshalb strengen Normen. Zudem verhält sich jedes Holz anders. Rahmenbedingungen und Regeln sind somit notwendig, um Holz als Industrieprodukt zu vereinheitlichen.

Laut DIN 1052 sind für tragende Zwecke in der Kategorie Nadelhölzer beispielsweise Fichte, Kiefer, Lärche und Douglasie erlaubt. Buche, Eiche, Teak und Merbau sind Beispiele für Laubhölzer, die für tragende Zwecke verbaut werden dürfen. Dennoch muss jedes Holz nochmals auf seine Zulässigkeit überprüft werden.

Die Abstände von Jahresringen dürfen beispielsweise nur eine bestimmte Maximalgröße aufweisen und auch die Feuchtigkeit unterliegt strengen Regeln.

Vor- und Nachteile von Holzhäusern   Vorteile   Nachteile
  Holz ist flexibel einsetzbar  niedriger Wiederverkaufswert
  kurze Bauzeit dank industrieller Vorfertigung  höhere Versicherungssummen
  natürliche Feuchtigkeitsregelung  chemische Behandlung wegen Feuerwiderstand oder Schädlingen möglich
  Verwendung von regionalen Baustoffen möglich  intensive Pflege nötig
  nachwachsender Rohstoff  schlechterer Schallschutz
  natürliche Wärmedämmung

Welche Bauweise passt zu mir?

  Bauzeit Rohbau  Baukosten Individuell planbar Keller möglich Musterhaus/Katalog
Fertighaus1 – 3 Tageab ca. 250.000 EuroJa, aber EinschränkungenJaJa
Massivhaus3 – 4 Wochenetwa 320.

000 Euro

JaJaNein
Holzhaus1 – 4 Wochenab ca. 90.000 EuroJa, aber EinschränkungenJaNein, außer Fertighaus

Selbstverständlich sind die hier angegebenen Werte reine Richtlinien.

Je nach Größe, Lage und Auswahl der Materialien variieren die Preise und die Bauzeit.

Vorschriften beim Hausbau: Die Energiesparverordnung (EnEV)

Die Energiesparverordnung hat besonders nach ihrer Verschärfung für alle Neubauten im Jahr 2016 erneut für Aufsehen gesorgt. Neu gebaute Häuser, ganz egal, ob Fertig-, Massiv- oder Holzhaus, müssen gewisse Energievorschriften erfüllen, um rechtmäßig zugelassen zu werden.

Grund hierfür ist das Bestreben der Bundesregierung, bis 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand in Deutschland zu haben. Es gilt also, die Freisetzung von Kohlenstoffdioxid zu kompensieren beziehungsweise vollständig zu vermeiden.

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Das EnEV schreibt eine Reihe von Pflichten, beispielsweise die Wärmedämmung für Dachböden, vor. Seit 2014 wird ein Bußgeld in Höhe von 50.000 Euro bei Verstößen verhängt.

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Das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) schreibt zudem vor, dass die bevorzugte Stromeinspeisung aus erneuerbaren Quellen erfolgen muss. Ist der Hausbau also vielleicht die richtige Zeit, um über eine Solaranlage nachzudenken?

Förderungsmittel für den Hausbau

Ganz egal, für welche Bauweise Sie sich letzten Endes entscheiden, eine solide Baufinanzierung in Kombination mit Förderungsmitteln sind die finanziellen Grundsteine bei jedem Häuserbau. Die Kreditanstalt für Wiederauau (KfW) ist wohl die bekannteste staatliche Förderungsanstalt.

Die KfW bietet Zuschüsse und zinsgünstige Kredite für den Hausbau, aber auch für den Kauf einer bestehenden Immobilie oder einer energieeffizienten Sanierung. Es gibt verschiedene KfW-Programme, wie beispielsweise das Programm 153: Energieeffizient bauen.

Je nach Bauvorhaben bieten die unterschiedlichen Programme die passende Förderung.

  Achtung:

Doch auch Bundesländer, Kommunen oder die Kirche fördern das Bauen eines Eigenheims. Die Kriterien, wann Sie von einer Förderung profitieren, sind unterschiedlich und müssen je nach Fall begutachtet werden. Das noch bis zum 31.03.

2021 geltende Baukindergeld unterstützt Familien mit einem Zuschuss in Höhe von 1.200 Euro pro Kind und Jahr beim Kauf oder Bau des ersten Eigenheims.

Auch wenn es eine Zeit braucht, sich durch die Förderungsprogramme zu lesen – für jeden Hausbau gibt es mit Sicherheit die richtige Förderung.

Fertig-, Massiv- oder Holzhaus – Die Kosten im Überblick

  Fertighaus Massivhaus Holzhaus
Kosten Kellerdurchschnittlich 40.000 Eurodurchschnittlich 40.000 Eurodurchschnittlich 40.000 Euro
Kosten Bodenplattedurchschnittlich 7.000 Eurodurchschnittlich 10.000 Eurodurchschnittlich 7.000 Euro 
Gesamtkostendurchschnittlich 300.000 Eurodurchschnittlich 320.000 Eurodurchschnittlich 120.000 Euro 

Источник: https://www.aroundhome.de/haus-bauen/bauweisen/

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