Brennholz lagern: So gehen Sie vor

Contents
  1. So lagern Sie Brennholz richtig
  2. Die besten Brennhölzer: Laub- oder Nadelhölzer?
  3. Brennholz richtig lagern
  4. Brennholz sägen: vom Baumstamm zum Holzscheit
  5. Brennholz kaufen: Brennholzpreise im Überblick
  6. Brennholz richtig stapeln
  7. Brennholz und Kaminholz richtig lagern
  8. Wieso Brennholz richtig lagern wichtig ist
  9. Sollte Kaminholz besser drinnen oder draußen lagern?
  10. Brennholz stapeln – So stapeln Sie Holzscheite stabil und sicher
  11. Kann jedes Holz als Brennholz verwendet werden?
  12. Das richtige Brennholz – Kennen Sie Ihre Anforderungen
  13. Brennhölzer – Kennen Sie die Unterschiede
  14. Diese Materialien sind zum Heizen verboten
  15. Brennholz kaufen
  16. Brennholz selber machen
  17. Brennholz lagern: Tipps, Tricks & Vorschriften
  18. Beliebte Orte zum Brennholz lagern:
  19. Brennholz richtig lagern und stapeln: Unsere Anleitung
  20. Vor dem Verbrennen: Maximal 20 Prozent Restfeuchte
  21. Welches Holz eignet sich für Kamin & Terrasse?
  22. FAQ: Beliebte Fragen zum Brennholz lagern
  23. Brennholz richtig lagern – so geht’s
  24. Brennholz vor dem Lagern zerkleinern
  25. Schutz vor der Witterung
  26. Luft und Licht
  27. Häufige Fehler bei der Lagerung von Brennholz
  28. Grundsätzliches zur Brennholzlagerung
  29. Brennholz lagern: Was Sie unbedingt beachten sollten
  30. Warum sollte Brennholz gelagert werden?
  31. Wenn Feuerholz nicht richtig gelagert wird
  32. Wo kann das Holz am besten gelagert werden?
  33. So wird das Feuerholz richtig gestapelt!
  34. Der Zahn der Zeit: Wie lange sollte Brennholz gelagert werden?
  35. Brennholz lagern – und zwar richtig!
  36. Warum Brennholz lagern muss
  37. Die optimale Lagerzeit
  38. Der richtige Lagerplatz
  39. Das Kaminholzregal

So lagern Sie Brennholz richtig

Brennholz lagern: So gehen Sie vor

Bei den steigenden Kosten für Heizöl und -gas schätzen immer mehr Menschen einen Kamin oder Ofen, um damit in der kalten Jahreszeit ihre Wohnräume zu heizen.

Die Qualität des Brennholzes ist dabei nicht zu unterschätzen und ein wichtiges Kriterium für einen guten Brennwert ist das Lagern der Holzscheite.

Wir erklären in diesem Artikel, worauf es bei der Lagerung ankommt und verraten hilfreiche Tricks.

Neben der Holzart bestimmt der Trocknungsgrad darüber, welche Eigenschaften das Holz während des Brennens entfaltet. Da trockenes Holz am besten brennt, sollte man Brennholz so früh wie möglich einlagern. Dabei gibt es einige Aspekte zu beachten, um für die Heizperiode gut vorbereitet zu sein.

Die besten Brennhölzer: Laub- oder Nadelhölzer?

Besonders gut geeignet sind alle Harthölzer, sie sind jedoch relativ teuer. Dazu zählen alle Laubbäume wie Buche, Ahorn, Kirschbaum, Esche und Eiche. In ihrem Heizwert sind diese Holzarten alle miteinander vergleichbar, während der Verbrennung lassen sich allerdings einige Unterschiede feststellen.

  • Eiche: vermehrter Funkenflug, kleine Flamme, glüht lange nach, benötigt dafür aber hohe Temperaturen
  • Birke: hat eine geringe Brenndauer, ätherische Öle im Holz färben die Flamme blau
  • Buche: lässt sich gut entzünden, entwickelt viel Glut und brennt dadurch am längsten

Weiche Holzarten wie Fichte, Tanne, Kiefer und Douglasie

Weichhölzer sind preiswerter und landen ebenso häufig als Brennholz in deutschen Kaminöfen. Zu den weichen Holzarten gehören die Fichte, Tanne, Kiefer und Douglasie. Das Harz, das in Nadelhölzern und auch in Birkenholz enthalten ist, verursacht beim Verbrennen einen starken Funkenflug.

Aus diesem Grund sind diese Holzarten für offene Kamine eher ungeeignet. Bei geschlossenen Kaminen oder Öfen versprühen die Nadelhölzer allerdings einen sehr angenehmen Duft und das Harz erzeugt das typische Knistern im Feuer. Da weiche Holzarten schneller verbrennen und man dementsprechend oft nachlegen muss, entsteht auch mehr Asche.

Aus diesem Grund und weil der Kamin wegen des hohen Harzgehalts mehr verrußen kann, bevorzugen viele eher hartes Brennholz.

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Tipp: Fichte brennt zwar nicht sehr lang, entwickelt aber sehr hohe Temperaturen und hat dadurch sogar einen reinigenden Effekt auf den Kaminofen.

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Da sich Nadelhölzer im Vergleich zu Laubholz wesentlich schneller entzünden, werden sie vor allem zum Anmachen verwendet. Nadel- wie Laubhölzer müssen dazu generell gut durchgetrocknet sein – sowohl zum Anfeuern als auch zum Brennen. Daher ist die richtige Lagerung von Brennholz so wichtig.

Brennholz richtig lagern

Brennholz kann man gut an der Südseite des Hauses lagern.

Am besten lagern Sie Brennholz an einem Ort, der

  • sonnig und trocken,
  • gut belüftet
  • und vor Witterungseinflüssen geschützt ist.

Eine Hauswand, die nach Süden ausgerichtet ist, stellt zum Beispiel einen idealen Platz dar. Lagern Sie das Scheitholz aber mit mindestens 5-10 cm Zentimetern Abstand zur Hauswand, um eine optimale Luftzirkulation zu gewährleisten. Sie können das Feuerholz auch komplett frei übereinander schichten, unter einem Schleppdach (zum Beispiel am Gartenhaus) oder in Form einer Holzmiete lagern.

Letztere ist eine traditionelle Weise des Lagerplatzes. Die Holzscheite werden zu einer runden, nach oben schmaler werdenden Konstruktion geschichtet. Eine genaue Bauanleitung für eine Holzmiete finden Sie hier. Das Lager für das Feuerholz sollte mindestens so groß sein, dass Sie für ein bis zwei Jahre auf Vorrat lagern können. Nur so haben Sie immer gut getrocknetes Holz zum Heizen.

Das Feuerholz muss lange genug gelagert und getrocknet werden.

Damit das Scheitholz von unten keine Feuchtigkeit zieht, sollten Sie bei jeder Lagervariante einen Untergrund aus Steinen, Europlatten oder Kanthölzern errichten. Von oben schützen Überdachungen das Holz vor der Witterung. Decken Sie das Holz nicht mit Plastikplanen oder Ähnlichem ab. Die sind luftundurchlässig und es staut sich häufig Feuchtigkeit, die die Schimmelbildung anregt.

Prinzipiell können Sie Feuerholz auch im Keller lagern. Hier sollte man allerdings nur Brennholz auewahren, das bereits eine Zeit lang getrocknet wurde und nur noch wenig feucht ist. In geschlossenen Räumen bildet sich aufgrund der geringen Luftzirkulation sonst sehr schnell Schimmel und das Holz beginnt zu faulen.

Tipp: Brennholz darf eine Feuchtigkeit von maximal 20 Prozent vorweisen, um es zum Heizen zu verwenden. Sie können diesen Wert mit einem einfachen Feuchtemesser prüfen. Im Durchschnitt dauert es zwei bis drei Jahre, bis die Holzscheite auf die gewünschte Holzfeuchte getrocknet sind.

Diese Zahl unterscheidet sich je nach Holzart und Lagerstandort. Sehr viele ältere Holzbestände eignen sich genauso wenig wie nasses Holz zum Heizen. Die gasreichen Bestandteile im Holz verflüchtigen sich im Laufe der Zeit und das Holz verliert dann an Heizwert.

Lagern Sie das Kaminholz also nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang.

Brennholz sägen: vom Baumstamm zum Holzscheit

Um das Holz zum Anzünden des Kaminofens nutzen zu können, muss es zunächst in Holzscheite gespalten und geschnitten werden. Wenn Sie frisches Holz aus dem Wald holen, sollten Sie es möglichst zeitnah verarbeiten, da sich feuchtes Holz leichter als getrocknetes Holz spalten lässt. Um die Stämme oder großen Holzklötze zu zerkleinern, gibt es verschiedene Helfer:

Wer fit ist, kann Brennholz auch mit der Axt spalten.

  • Kreis- und Kettensägen
  • Holzspalter
  • oder die klassische Axt.

Letzteres setzt allerdings eine gute körperliche Fitness voraus und nimmt zudem die meiste Zeit in Anspruch. Gerade bei großen Mengen Holz lohnt sich die Anschaffung eines Spalters oder einer Säge.

Und so geht’s: Scheite bis zu einer Länge von 30 cm müssen nur halbiert werden. Bei längeren Scheiten empfiehlt es sich, das Holz zu vierteln.

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Durch das Spalten entstehen dreieckige Klötze, die wesentlich schneller trocknen als runde Baumstämme. Grundsätzlich ist es von Vorteil, wenn die Scheite alle ungefähr gleich groß sind, da sie sich so leichter stapeln lassen.

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Denken Sie aber auch daran, einige kleinere Holzstifte zu produzieren, die zum Anzünden verwendet werden können.

Brennholz kaufen: Brennholzpreise im Überblick

Sie können kamin- oder ofenfertiges Brennholz alternativ zur eigenen Verarbeitung auch fertig kaufen. Viele regionale Anbieter liefern das Holz sogar bis nach Hause. Die Preise richten sich dabei nach der Holzart und der Größe der Scheite. Baumärkte und Gartencenter bieten ebenfalls bereits geschnittenes Feuerholz zum Kauf an.

Auch am Gartenhaus kann man Brennholz sehr gut stapeln und lagern.

Beim Kauf größerer Mengen wird der Preis pro Schüttraummeter (SRM) angegeben, dabei entspricht ein SRM einem Kubikmeter lose geschütteten Holzscheiten. Das Problem ist, dass die Scheite beim Schütten wild durcheinander fallen und oft große Hohlräume entstehen.

Deswegen kann die tatsächliche Holzmenge hier variieren. Der Preis für frisches Hartholz liegt aktuell bei durchschnittlich 66 Euro pro SRM; Für bereits getrocknetes Holz muss man mit ca. 80 Euro pro SRM rechnen.

Die Preise für Weichhölzer sind etwas niedriger: Hier bekommen Sie einen Schüttraummeter ab 52 Euro für frisches bzw. 66 Euro für trockenes Holz.

Nun kommt es also nur noch darauf an, das Holz auch richtig zu stapeln, damit es bis zum Winter durchtrocknen kann.

Tipp: Kaltes Holz lässt sich wesentlich schlechter entzünden. Lagern Sie das Brennholz daher an sehr kalten, eisigen Tagen schon ein paar Tage vorher im Wohnzimmer. Dort kann es langsam die Zimmertemperatur annehmen und es entweicht zusätzlich die im Holz enthaltene Restfeuchte.

Brennholz richtig stapeln

In einem Unterstand kann man Brennholz ordentlich lagern.

Lagern Sie das Holz immer mit der Rinde nach unten. So verhindern Sie, dass die Scheite faulen.

Außerdem gehört das schmale Ende des Stapels immer zur Westseite, der Wetterseite, ausgerichtet. Richtet man das Kaminholz mit der Längsseite hierhin aus, ist das Holz stark den verschiedenen Witterungen ausgesetzt.

Das sollte unbedingt vermieden werden. Das Übereinanderstapeln erfolgt dann in zwei einfachen Schritten.

  1. In der untersten Reihe legen Sie ein Holzscheit neben das andere. Füllen Sie so die ganze Breite Ihres Holzlagers aus. Die Scheite sollten nicht zu eng aneinander liegen, damit das Holz gut durchlüftet wird. Nur so trocknet das Kaminholz richtig durch.Lagert man Brennholz ohne Stapelhilfe, so sorgen versetzte Reihen für die nötige Stabilität.
  2. In der zweiten Reihe beginnen Sie wieder vorne, legen das Holz aber nun quer auf die unteren Scheite. Je nach Länge passen zwei bis drei Scheite quer nebeneinander auf die erste Reihe. Auf diese Weise bauen Sie eine stabile Konstruktion auf, die Wind und Wetter standhält. Einen noch sichereren Halt bieten sogenannte Stapelhilfen, die besonders an den Rändern für Stabilität sorgen.

Eine Holzmiete aus Feuerholz

Wer sein Holz dekorativ lagern möchte, sollte die Holzmiete wählen. Auf großen Grundstücken sind die runden Holzpyramiden ein echter Hingucker. Da solche Holzmieten meist frei stehen, muss das Holz durch eine luftdurchlässige Abdeckung vor Feuchtigkeit geschützt werden. Achten Sie aber darauf, dass die Plane nur locker aufgelegt wird, sodass immer noch genug Luft zirkulieren kann.

Wer Lust hat, kann Brennholz auch dekorativ anrichten und lagern.

Noch dekorativer ist eine bunt gemischte Wand aus verschiedenen Hölzern. Wenn man unterschiedliche Holzarten zum Heizen benutzt, kann man sie sehr schön zu einer lebendig aussehenden Wand stapeln. Dabei kann man mit ein bisschen Kreativität und Geschick sogar Muster oder Motive in die Wand einbauen. Hierbei sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt.

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Источник: https://www.gartenhaus-gmbh.de/magazin/so-lagern-sie-brennholz-richtig-2/

Brennholz und Kaminholz richtig lagern

Brennholz lagern: So gehen Sie vor

Rechtzeitig vor den kalten Monaten verraten wir die wichtigsten Punkte, die es bei der Lagerung von Brennholz zu beachten gibt. So steht dem kuscheligen Winter vor dem heimischen Kamin nichts mehr im Wege.

Wieso Brennholz richtig lagern wichtig ist

Brennholz zu lagern ist wichtig, aber warum? Wenn Holz gut brennen soll, benötigt es eine gewisse Trockenzeit. Währenddessen entweicht die Feuchtigkeit aus den Holzscheiten.

Wenn Kaminholz richtig gelagert wird, erhöht sich nicht nur der Heizwert – respektive die Brenndauer der Holzscheite – sondern es wird auch vor Witterung und Schimmel geschützt.

Doch nicht nur wie, sondern auch wo die Holzscheite gelagert werden, gilt es zu beachten. An welcher Hauswand die Scheite gestapelt werden sollten, welche unterschiedlichen Eigenschaften die verschiedenen Hölzer mitbringen, wie eine gute Luftzirkulation entsteht und viele weitere Kriterien verraten wir hier.

Sollte Kaminholz besser drinnen oder draußen lagern?

Grundsätzlich sollte Kaminholz draußen lagern – und zwar sonnig, trocken und gut belüftet, denn eine geringe Luftzirkulation begünstigt Schimmel.

Unter Umständen kann auch der Keller zur Lagerung des Feuerholzes genutzt werden, sofern sich eine sonnige, gut belüftete und trockene Ecke finden lässt. Doch Vorsicht: Das Brennholz sollte bei der Lagerung in einem Keller schon vorgetrocknet sein. Generell ist von der Lagerung des Brennholzes in geschlossenen Räumen, wie dem Keller oder der Garage eher abzuraten.

Bei der Lagerung im Freien sollte darauf geachtet werden, dass das Holz vor Witterung geschützt ist. Ein Vordach schützt es vor Unwetter.

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Und wo lagert Kaminholz sonnig? Richtig: An einer zur Süd- oder Westseite ausgerichteten Hauswand lagert das Holz genau richtig, denn hier bekommt es bei schönem Wetter ausreichend Sonnenwärme ab.

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Ein kleiner Abstand von etwa 5-10 cm zur Hauswand ist wichtig, damit die Luft zirkulieren kann. Außerdem sollten die Holzscheite richtig gestapelt werden, um eine gute Luftzirkulation zu ermöglichen.

Wie das geht, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Brennholz stapeln – So stapeln Sie Holzscheite stabil und sicher

Das Kaminholz ist geschützt, es lagert am richtigen Ort und die Arbeit ist getan.

Falsch gedacht: Beim nächsten Gang in den Garten ist das Holz über den ganzen Rasen verteilt und Sie erkennen, dass ein paar Holzscheite bereits von Fäulnis betroffen sind.

Der Grund: Das Holz war nicht stabil aufgestapelt und zu allem Überfluss ist Feuchtigkeit in einige Scheite eingezogen. Damit das nicht passiert, haben wir ein paar Tipps zusammengestellt, wie man die Holzscheite richtig stapelt.

Achten Sie beim Stapeln auf den richtigen Untergrund. Das Brennholz kann durch die Feuchtigkeit im Boden anfangen zu faulen, denn durch den Rasen zieht schnell Feuchtigkeit ein.

Um das zu vermeiden, lagern Sie Ihr Brennholz auf einem trockenen Boden und legen Sie es am besten mit der Rinde nach unten. Ein Untergrund aus Steinen oder Kanthölzern schützt das Brennholz vor dieser Feuchtigkeit.

Auch eine Europalette kann Abhilfe verschaffen.

Darüber hinaus entsteht durch kleine Abstände zwischen den Scheiten ein Luftzug. Durch diese Luftzirkulation kann das Holz gut trocknen. Beim Aufstapeln daher darauf achten, kleine Zwischenräume zwischen den Holzscheiten zu lassen.

So wird eine solide Basis geschaffen, wenn Sie die Holzscheite in der untersten Reihe mit kleinen Lücken zueinander positionieren. Für weitere Stabilität sollten Sie immer eine Reihe quer und eine Reihe längs im Wechsel aufstapeln.

Kann jedes Holz als Brennholz verwendet werden?

Bei der Wahl des Brennholzes gibt es einiges zu beachten. Grundsätzlich eignen sich alle Holzarten zum Heizen, denn unabhängig von der Holzart gibt ein Kilo Holz immer die gleiche Menge Wärme ab.

Allerdings besitzt jede Holzart unterschiedliche Eigenschaften, die dafür sorgen, dass sich das Holz mehr oder weniger gut als Kaminholz eignet. Heizwert pro Raummeter, Brenndauer, Trockenzeit, Funkenflug, Flammenbild, Duft, sowie Umweltfreundlichkeit und Verschmutzung des Kamins sind einige Aspekte, die bei der Entscheidung für das richtige Holz eine Rolle spielen.

Entscheidend ist auch das Gewicht pro Kubikmeter. Je nachdem eignen sich einige Hölzer mehr oder weniger gut als Kaminholz.

Das richtige Brennholz – Kennen Sie Ihre Anforderungen

Verwenden Sie den Ofen der Gemütlichkeit wegen oder benötigen Sie Holz für Ihren Kamin als primäre Heizquelle? Je genauer man den Verwendungszweck bestimmen kann, desto konkreter können Sie bei der Wahl und Zusammenstellung der Brennhölzer sein.

Grob lässt sich Brennholz in die beiden Kategorien Hart- und Weichhölzer unterscheiden. Das schwere Hartholz lässt sich von allen Laubbäumen gewinnen und besitzt im Vergleich zu den weicheren Nadelhölzern einen höheren Brennwert.

Es benötigt mehr Zeit zum Entzünden, brennt aber auch deutlich länger und eignet sich daher gut, um einen Raum für längere Zeit zu beheizen.

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So hat beispielsweise ein Raummeter von schwererem Eichenholz einen höheren Brennwert als ein Raummeter des leichteren Fichtenholzes.

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Während Harthölzer länger brennen, lässt sich leichtes Holz dafür deutlich einfacher entzünden und durch das Harz, das in vielen Weichhölzern enthalten ist, verursacht es beim Verbrennen das charakteristisch, wohlige Knistern.

Für Öfen und offene Feuerstellen ist von harzhaltigen Hölzern wie Fichte jedoch abzuraten. Durch das Harz in dem Holz entstehen vermehrt Funken und somit Brandgefahr.

Brennhölzer – Kennen Sie die Unterschiede

Mit der folgenden Übersicht finden Sie schnell das Ofenholz, das Ihren Anforderungen entspricht:

●Gemischte Laubbäume bestehen aus leichten Hölzern mit dünner Rinde. Dieses Holz eignet sich gut als Anzündholz oder als Brennholz mit Gemütlichkeitsfaktor und ist in der Regel günstig als Discountholz zu kaufen.

●Birke lässt sich leicht anzünden und kann sowohl in Kaminöfen, als sogenannte Schwedenfackel mit hohem Wirkungsgrad, sowie Kaminen und offenen Feuerstellen verwendet werden.

●Esche hat eine lange Wärmedauer, eignet sich sehr gut für Kaminöfen und Kessel und lässt sich – unter Umständen mithilfe von Anzündhölzern – leicht entzünden.

●Buche lässt sich nur schwer anzünden. Daher sollte ein leichteres Holz als Anzündholz verwendet werden. Wie Eschenholz hat es eine lange Wärmedauer und eignet sich sehr gut für Kaminöfen und Kessel.

●Eiche lässt sich ebenfalls schwer anzünden. Auch hier empfiehlt sich ein leichtes Holz für den Start. Eiche brennt optimal, wenn ein starker Luftzug besteht.

Kaminhölzer mit hohem Brennwert sind in der Regel teurer als leichte Hölzer. Wer sich für das günstigere, leichte Holz entscheidet, muss also häufiger Kaminholz nachlegen.

Empfehlenswert ist ein gemischtes Verhältnis von Hart- und Weichhölzern, da sich das leichte Holz zum Anzünden und anschließend die schweren Hölzer zum Heizen eignen. Welche Materialien auf jeden Fall nicht zum Beheizen Ihres Kamins nehmen sollten, erfahren Sie im nächsten Absatz.

Diese Materialien sind zum Heizen verboten

Sie ärgern nicht nur Ihren Nachbarn, sondern schaden auch sich, Ihrem Kamin und nicht zuletzt der Umwelt, wenn Sie die falschen Rohstoffe zum Heizen verwenden. Aufgrund der enthaltenen Giftstoffe ist es strikt verboten selbst mit kleinsten Mengen der folgenden Materialien zu heizen:

●Behandeltes Holz: Darunter fällt unter anderem bedrucktes Holz, wie etwa Europaletten, oder beschichtetes Holz

●Holzabfälle mit Farb-, sowie Leimrückständen oder gar lackiertes Holz

●Bauschutt, wie Gipsplatten, oder Holzreste, die Schrauben oder Nägel enthalten. Auch Spanplatten dürfen nicht verheizt werden

●Haushaltsmüll: Es erübrigt sich eigentlich – der Vollständigkeit halber sei dennoch gesagt: Milchkartons, Papier- und Pappe, Werbeprospekte oder Zeitungen und erst Recht Plastikmüll gehört nicht in den Kamin oder den Heizofen

Der Rauch verrät, ob Sie mit ungeeignetem oder verbotenen Stoffen heizen. Ist dieser dunkel, dicht und riecht nach Brand, ist der verwendete Heizstoff nicht nur störend für Mensch und Umwelt sondern auch verboten. Heizen Sie hingegen mit trockenem und sauberem Holz, sieht der Rauch hellweiß und nahezu durchsichtig aus.

Brennholz kaufen

Brennholz gibt es in der Regel im Baumarkt aber auch im Internet zu bestellen. Wer sein Feuerholz schon vorgefertigt kaufen will, sucht nach dem sogenannten Spaltholz. Wie der Name verrät, ist dieses Holz praktischerweise schon gespaltet worden.

Wer selber zur Tat schreiten will, kauft sich sogenannte Rundhölzer. Der Weg in den Baumarkt lohnt sich für Anfänger, die sich eine persönliche Beratung vom Fachpersonal wünschen. Allen Heimwerker-Spezialisten seien Rundhölzer und das richtige Werkzeug ans Herz gelegt.

Brennholz selber machen

Für jeden, der sich selbst um sein Kaminholz kümmern will, heißt die Devise: In den Wald gegangen und die Axt geschwungen. Doch Vorsicht: Dass das Fällen von Bäumen in öffentlichen Wäldern untersagt ist, liegt auf der Hand, doch auch in Ihrem Garten benötigen Sie in der Regel eine Baumfällgenehmigung.

Ob Sie tatsächlich eine Genehmigung brauchen, hängt unter anderem von der Baumsorte und dem Alter des Baumes ab. Auch ob der Baum zu unzumutbaren Nachteilen der Grundstücksnutzung führt oder ob es eine Baumschutzsatzung in Ihrer Gemeinde oder Stadt gibt, ist entscheidend.

Kaufen Sie Ihr Holz schon vorgefertigt in Scheiten oder hacken Sie selber? Und wie lagern Sie Ihr Holz – haben Sie weitere Anregungen, Tipps und Tricks zum Thema Brennholz lagern? Schreiben Sie uns gerne Ihren Kommentar.

Von RND

Источник: https://www.haz.de/Nachrichten/Wissen/Uebersicht/Brennholz-und-Kaminholz-richtig-lagern

Brennholz lagern: Tipps, Tricks & Vorschriften

Brennholz lagern: So gehen Sie vor

Ob im Kamin oder der Feuerschale: Ein loderndes Feuer schafft Atmosphäre. Dafür braucht es einen stets gut gefüllten Vorrat entzündbaren Materials. Wer also regelmäßig den Luxus wohliger Flammen verspüren möchte, muss in Vorleistung gehen. Das Brennholz lagern, sodass es optimal geschützt ist, stellt dabei eine kleine Herausforderung dar.

Alles was Du über Brennholz lagern wissen solltest erfährst Du in unserem Artikel | © swa182 – stock.adobe.com

Es braucht einen luftigen Platz, um gut trocknen zu können. Das beugt der Fäulnisbildung und dem zu schnellen Zerfall vor. Weshalb keine neue Feuchtigkeit eindringen darf. Außerdem müssen in manchen Regionen Vorschriften zum Brandschutz beachtet werden.

Wir geben dir heute die besten Tipps, um Brennholz perfekt zu lagern.

Beliebte Orte zum Brennholz lagern:

  • Als Kaminholz wird es nahe der Feuerstelle gelagert. Allerdings gilt es den Sicherheitsabstand einzuhalten. Alternativ kann das Holz in einer feuerfesten Kiste mit Deckel direkt neben der Feuerstelle unterkommen.
  • Um für die Feuerschale grifereit zu sein, benötigt das Holz einen dekorativen Platz auf deiner Terrasse.
  • Größere Mengen von frischem Brennholz sollten erst einmal im Garten gelagert werden. Dort kann es den Großteil seiner Restfeuchte verlieren, um es dann in kleineren Portionen zum Verbrennen zu holen.
  • Eine trockene Lagerung ist durchaus auch in der Garage oder dem Keller möglich. Allerdings müssen dafür die Gegebenheiten optimal sein. Neben einer guten Belüftung, sollten hier keine zu großen Temperaturschwankungen bestehen. Dies gelingt mit der richtigen Dämmung, Bodenauau sowie dem Lagerort des Holzes (auf Paletten, in einer Gitterbox o.Ä.).

Brennholz richtig lagern und stapeln: Unsere Anleitung

  1. Wenn du das Brennholz frisch geschlagen oder in diesem Zustand hast anliefern lassen, muss es erst mal eine Weile trocknen. Wichtig ist dabei, dass von unten wie oben keine Feuchtigkeit nachkommt.
  2. Weshalb du es stets auf einer leicht erhöhten Position stapeln solltest.

    Ein Podest aus Steinplatten oder eine Gitterbox eignen sich dafür. Über Holzpaletten könnte die Nässe aufsteigen. Legst du eine Plane drunter, kann die Feuchtigkeit nur schwer abfließen. Ein ordentlicher Regen und dein Brennholz ist für einige Zeit unbrauchbar.

  3. Wähle einen sonnigen Standort, am besten in Südlage vom Haus.

    Schatten gilt es zu vermeiden, ebenso das Stapeln am Hang. Dort fließt bei Regen viel Wasser entlang und staut sich ggf. im Holzstapel.

  4. Zum Abdecken darfst du wiederum eine Plane nehmen. Diese sollte nicht durchgehend auf den Holzscheiten ruhen. Besser wäre noch eine kleine Überdachung (bspw. als Anbau vor einer Hauswand).

    Achte nur darauf, dass das Holz keinen direkten Kontakt zur Fassade hat. Das könnte unschöne Flecken geben und behindert die optimale Luftzirkulation.

  5. Achte beim Stapeln auf eine stabile und zugleich lockere Stapelweise. Hierzu gehört etwas Übung. Längere Scheite kommen nach unten, um dorthin den Schwerpunkt zu verlagern.

Was die Technik und Kniffe beim Holz stapeln anbelangt, haben wir für dich eine tolle Bauanleitung gefunden:

Vor dem Verbrennen: Maximal 20 Prozent Restfeuchte

Wichtigster Sinn und Zweck der Brennholzlagerung ist es, das die Scheite an Feuchtigkeit verlieren. Unabhängig von der gewählten Holzart, sollte diese beim Verbrennen nur noch höchstens 20 Prozent Restfeuchte besitzen.

Dies kannst du mit einem Feuchtemesser feststellen. Mit der Zeit wirst du Erfahrung sammeln und grob abschätzen können, wann die Lagerung ausgereicht hat.

Wundere dich bitte nicht, denn je nach Ausgangslage kann die Trocknung einige Monate in Anspruch nehmen.

Andernfalls raucht dein Holz sehr stark oder lässt sich erst gar nicht richtig anzünden.

Übrigens: Brennholz kann auch zu lang gelagert werden! Zu trocken und es verbrennt rasend schnell im Kamin.

Welches Holz eignet sich für Kamin & Terrasse?

Vermutlich wirst du jenes Holz stapeln, welches dein Garten hergibt. Falls du es dir anliefern lassen möchtest, besteht die freie Auswahl. Wobei wir immer zu Harthölzern tendieren würden. Sie sind teurer, brennen aber meist länger, da ihr Heizwert hoch ist. Dazu zählen Ahorn, Buche, Esche und Eiche.

Bei den Weichhölzern heißen die Favoriten Tanne, Kiefer und Fichte. Nadelgehölze besitzen einen höheren Harzanteil.

Du musst deshalb mit einem stärkeren Funkenflug rechnen. Im Kamin kein Problem, bei der Feuerschale solltest du einen entsprechenden Funkenschutz darüber decken.

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Das Harz sorgt für einen interessanten Geruch, welcher die Natur ins Wohnzimmer holt.

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Bei Kaminen solltest du dich vorher informieren, für welche Holzarten dieser ausgelegt ist. Schamottsteine und Platten erweisen sich als unterschiedlich hitzeresistent. Fichte verbrennt bspw. sehr schnell und bei hohen Temperaturen. Dafür müssen Ofen und Schornstein ausgelegt sein. Bei Unsicherheiten erkundige dich bitte bei deinem Schornsteinfeger oder einem fachkundigen Ofenbauer.

FAQ: Beliebte Fragen zum Brennholz lagern

Wir schließen unseren Ratgeber mit Antworten auf die wichtigsten Fragen ab, welche rund um das Einlagern von Brennholz gestellt werden.

Источник: https://ordnungsprinz.de/brennholz-lagern/

Brennholz richtig lagern – so geht’s

Brennholz lagern: So gehen Sie vor

Für das ideale Kaminfeuer muss das Brennholz richtig lagern. Nur unter den passenden Bedingungen trocknet es optimal und ohne Schimmelpilzbefall aus. Kaminbesitzer sollten darum nach dem Erwerb des Holzes ein paar einfache, aber wichtige Schritte beachten.

Brennholz vor dem Lagern zerkleinern

Rundhölzer, also ganze Äste oder Stücke des Stamms, brauchen sehr lange zum Trocknen. Daher ist es ratsam, alle Holzstücke, die einen Durchmesser von mindestens fünf Zentimetern haben, vor der Lagerung zumindest einmal zu spalten.

Bei größeren Klötzen gilt es, sie auf eine Länge von etwa 30 Zentimetern zu kürzen, damit sie als Scheite in den Ofen passen. Sie sollten an der dicksten Stelle nicht mehr als zehn Zentimeter Durchmesser haben. So lässt sich das Holz auch gut stapeln, ohne dass die Lücken für die dringend notwendige Luftzirkulation zu klein werden.

Je nachdem, um welche Holzsorte es sich handelt, kann die Trocknung unterschiedlich lange dauern.

Zu den schnell trocknenden Sorten zählen etwa:

Deutlich länger zum Trocknen braucht das Holz von:

Frisch erworbenes, rasch trocknendes und sorgfältig zerkleinertes Holz sollte unter günstigen Bedingungen mindestens ein Jahr gelagert werden. Meist jedoch werden zwei Jahre der Lagerung veranschlagt, damit man sichergehen kann, dass die Feuchtigkeit im Holz bei unter 20 Prozent liegt.

Schutz vor der Witterung

Wer Brennholz richtig lagern möchte, muss es vor Feuchtigkeit schützen. Gut dafür geeignet sind etwa weit herabgezogene Dächer an der Süd- oder Westseite des Hauses – hier peitscht selten der Regen unter das Schutzdach. Wer kein solches Dach besitzt, kann sich einen einfachen Unterstand für das Holz bauen.

Ein Dach aus Wellblech oder Kunststoff hält den Regen ab. Das Holz sollte auch nicht direkt auf der Erde gestapelt werden, weil sonst die Feuchtigkeit aus dem Boden in die unterste Schicht einziehen kann. Das führt zu Schimmel und Fäulnis.

Als Unterlage eignen sich etwa Paletten oder Ziegelsteine – rund fünfzehn Zentimeter Abstand vom Boden schützen das Holz vor der klammen Feuchtigkeit.

Luft und Licht

Ideal ist es, wenn das Brennholz so gelagert wird, dass es ein bisschen Sonne abbekommt. Wichtiger aber ist eine ausreichend gewährleistete Luftzirkulation. Zumeist wird das Brennholz in mehreren Reihen geschichtet. Die hinterste von ihnen sollte etwa eine Handbreit von der Hauswand oder der Rückwand des Unterstands entfernt sein.

Oben schließt die Reihe auch mit ausreichend Luft unter dem Dach an. Die nächste Reihe wird ebenfalls nicht direkt vor der ersten begonnen – auch hier sorgt eine Handbreit Abstand dafür, dass die Luft zirkulieren und die Trocknung des Holzes beschleunigen kann.

Halb offene Lagerstätten für Brennholz ziehen manchmal Vögel an, die hier nisten – das beeinträchtigt die Qualität des Holzes jedoch nicht.

Häufige Fehler bei der Lagerung von Brennholz

Unter keinen Umständen sollte Brennholz im Keller lagern. Hier besteht keine Chance, dass die Feuchtigkeit entweichen kann, und auch die dringend notwendige Luftzirkulation ist nicht gegeben. Entsprechend trocknet das Holz hier nicht aus, sondern beginnt oft sogar zu schimmeln. Gleiches gilt für einen geschlossenen Schuppen.

Manchmal wird dazu geraten, einen Holzstapel nach der sommerlichen Trocknungsphase im Herbst mit einer Plane abzudecken – auch davon ist abzuraten. Unter der Plane sammelt sich Schwitzwasser, das nicht entweichen kann, und das Holz verdirbt.

Wer allerdings eine offene Holzmiete gebaut hat und in einem heißen, trockenen Sommer auf das Dach verzichtet, kann dies gegebenenfalls durch eine Plane ersetzen, wenn der Regen wieder einsetzt – allerdings nur, wenn mindestens eine Seite des Lagerplatzes offen und die Luftzirkulation somit gewährleistet bleibt.

Grundsätzliches zur Brennholzlagerung

Je trockener das Brennholz, desto besser – so lautet einer der Grundsätze. Allerdings heißt das nicht, dass das Brennholz beliebig lange lagern sollte. In Holz, das schon mehr als vier Jahre lang gelagert wird, sind schon Abbauprozesse im Gang, die sich negativ auf die Energieeffizienz auswirken und den Heizwert mindern.

Holz trocknet schneller, wenn es nicht in sehr großen Mengen, sondern in mehreren kleineren Stapeln gelagert wird. Je mehr Luft die einzelnen Scheite bekommen, desto schneller geht die Trocknung vonstatten.

Wer sich nicht sicher ist, ob das Brennholz bereits den idealen Restfeuchtigkeitswert von unter 20 Prozent erreicht hat, kann im Bauhandel ein kostengünstiges Holzfeuchtemessgerät erstehen.

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Es lohnt sich, denn wer zu nasses Holz verbrennt, belastet die Umwelt und riskiert eine Versottung des Kamins.

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Quellen:
Gartenhaus-GmbH
Kaminholz-Wissen
Heizungsfinder

Bildquellen:Abbildung 1: ©cocoparisienne (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Abbildung 2: ©wjule (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Источник: https://www.aktion-holz.de/holzblog/brennholz-richtig-lagern

Brennholz lagern: Was Sie unbedingt beachten sollten

Brennholz lagern: So gehen Sie vor

Jens Truog

Für viele Besitzer von einem Kaminofen oder Kaminbausatz stellt die richtige Lagerung von Brennholz ein großes Problem dar.

Gerade wer nicht auf fertig getrocknetes Holz aus dem Fachhandel zurückgreift, sondern sein eigenes Holz im Wald schlägt, muss auf viele wichtige Aspekte Rücksicht nehmen. Auf den ersten Blick mag die richtige Lagerung von Feuerholz als trivial erscheinen, dennoch kann dabei einiges schief gehen.

Damit die Vorfreude auf den gemütlichen Abend vor dem Kamin nicht getrübt wird, erklären wir in diesem Beitrag einmal ausführlich, was beim richtigen Brennholz-Lagern alles zu beachten ist.

Warum sollte Brennholz gelagert werden?

Frisch geschlagenes Holz weist oftmals noch eine Restfeuchte zwischen 40% und 60% auf. Das ist natürlich für den Kamin noch viel zu feucht. Je nachdem, um welche Holzart es sich handelt und in welcher Jahreszeit das Holz geschlagen wurde, unterscheidet sich der Feuchtigkeitsgehalt.

Das sind allerdings nur die beiden wichtigsten Faktoren, denn es gibt noch zahlreiche andere Bedingungen, die sich auf den Wassergehalt des Holzes auswirken. Für Kaminholz ist eine Restfeuchte von unter 20 Prozent optimal, weshalb es während der Lagerung trocknen muss.

Damit das Kaminholz auch richtig trocknet, gilt es besonders auf drei Faktoren zu achten:

  • eine gute Sonneneinstrahlung am Lagerort
  • gute Luftzirkulation zwischen dem Holz
  • Schutz vor Feuchtigkeit und Witterung

Aus diesen Gründen sollte das Feuerholz keinesfalls in geschlossenen Räumen, im Keller oder in einem Gartenschuppen lagern, denn dort ist die Sonneneinstrahlung und die Luftzirkulation viel zu gering, um das Feuerholz optimal zu trocknen.

Etwas anderes ist es, wenn das Kaminholz bereits getrocknet wurde.

Dann können Sie es selbstverständlich in geschlossenen Räumen auewahren, wo das Brennholz vor weiterer Feuchtigkeit geschützt ist – etwa im Wohnzimmer direkt neben dem Kamin in einem schönen Kaminholzregal oder in einem handlichen Holzkorb oder in einer praktischen Kaminholztasche.

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Wenn Feuerholz nicht richtig gelagert wird

Beim Lagern von Kaminholz kann vieles falsch gemacht werden. Im schlimmsten Falle fängt das Brennholz an zu schimmeln, wodurch dieses kaum mehr zum Verbrennen taugt. Doch das muss nicht sein! Wir zeigen Ihnen, Tipps zum Lagern von Brennholz:

  • Bereiten Sie das Holz für die Lagerung vor! Desto kürzer die Scheite, umso geringer ist auch die Trocknungszeit. Das Holz sollte unbedingt gespalten werden, denn so trocknet es besser und lässt sich zudem auch besser stapeln.
  • Suchen Sie sich einen geeigneten Lagerplatz! Das Holz sollte zwar vor Feuchtigkeit geschützt, aber dennoch luftig gelagert werden. Der Keller oder die Garage scheiden damit aus, denn ohne Luftzirkulation droht die Bildung von Schimmel. Der folgende Absatz geht näher auf das Thema ein.
  • Feuerholz will richtig gestapelt werden! Stapeln Sie dieses immer mit mindestens einer Handbreit Abstand zum Boden und zur Wand, denn so vermeiden Sie die Bildung von Schimmel. Stapeln Sie Ihr Brennholz immer in länglichen Reihen, zwischen denen die Luft zirkulieren kann. So trocknet es schneller.

Wo kann das Holz am besten gelagert werden?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie und wo das Brennholz zum Trocknen gelagert werden kann. Ganz wichtig ist allerdings folgendes:

Kaminholz sollte niemals im Keller gelagert werden, da dort keine ausreichende Luftzirkulation stattfindet!

  • Als freistehender Stapel, der vor Feuchtigkeit durch eine Abdeckplane geschützt wird, wobei die Holzscheite auf unterlegten Europaletten, Steinen oder Kanthölzern für eine optimale Luftzirkulation aufgeschichtet werden.
  • Als Holzstapel, der trocken unter einem Schleppdach oder Carport gelagert wird. Je nach Untergrund empfiehlt sich dabei ebenfalls das Aufschichten auf Europaletten, Steinen oder Kanthölzern für die Luftzirkulation.
  • Als Holzmieten, wobei es sich um eine besondere Art des Stapelns von Holz handelt. Dabei werden die zylinderförmig gestapelten Holzscheite mit einem Dach aus Holzscheiten-Ziegeln vor dem Regen und der Witterung geschützt.
  • An der Hauswand gestapelt, wobei sich dafür am Besten die Südseite des Hauses eignet. Um dabei eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten, sollte der Holzstapel in einem Abstand von mindestens 10-15 Zentimetern zur Hauswand aufgeschichtet werden und außerdem zum Boden hin geschützt sein.
  • In einem speziellen Kaminholzunterstand für den Außenbereich, in welchem die Holzscheite nicht nur bequem gestapelt werden können, sondern auch durch den Abstand mit einer guten Luftzirkulation optimal trocknen.

Der richtige Lagerort ist die eine Sache, doch der Holzstapel muss auch ordentlich aufgeschichtet werden, denn sonst herrscht Einsturzgefahr. Eine bewährte Methode um Scheitholz zu stapeln ist die Brennholzmiete. Auch wenn es auf dem ersten Blick nicht so scheint, bietet sie dem Holz bestmögliche Bedingungen zum Trocknen und ist zudem auch noch Platzsparend.

So wird das Feuerholz richtig gestapelt!

Bei der optimalen Lagerung von Brennholz, sollte das Holz nicht nur vor Feuchtigkeit und der Witterung geschützt sein, sondern dabei auch noch stabil und sicher stehen. Zum richtigen Lagern gehört also auch das richtige Aufschichten des Holzes. Beim Stapeln des Holzes gibt es einige wichtige Punkte, die unbedingt beachtet werden sollten:

  • Das Brennholz sollte immer mit der Rinde nach unten lagern, damit die Scheite nicht im Holzstapel faulen.
  • Das schmale Ende des Holzstapels sollte immer zur Wetterseite hin ausgerichtet werden.
  • In der untersten Reihe sollten die Holzscheite immer mit einem leichten Abstand nebeneinandergelegt werden, sodass das Holz gut durchlüftet werden und dabei optimal getrocknet werden kann.
  • In der zweiten Reihe wird wieder von vorn begonnen, wobei die Holzscheite jetzt aber quer auf die unterste Reihe gelegt wird. So wird nun die gesamte Reihe auf dem Holzstapel aufgefüllt.
  • Anschließend wird immer abwechselnd eine Reihe längs und eine Reihe quer auf den Holzstapel aufgeschichtet. So steht dieser am Ende stabil und sicher.

Der Holzstapel steht felsenfest und das Brennholz kann sicher trocknen. In unserem Ratgeber zum Trocknen von Holz gibt es hierzu weitere Informationen. Wer sein Brennholz fertig kauft, sollte sich in jedem Falle mit dem Thema Brennholz-Einheiten befassen, um sicher zu gehen das Holz nicht teurer als nötig zu kaufen.

Der Zahn der Zeit: Wie lange sollte Brennholz gelagert werden?

Nun wissen Sie zwar schon wie Sie Ihr Holz Feuerholz richtig lagern, doch wie lange lagert man Brennholz eigentlich? Man könnte meinen, dass man Brennholz beliebig lange lagern kann. Dem ist aber nicht so, denn tatsächlich kann Feuerholz überlagert werden.

Von überlagertem Holz spricht man, wenn natürliche Abbauprozesse einsetzen und sich die gasreichen Bestandteile im Holz verflüchtigt haben. Überlagertes Feuerholz zu verbrennen ist nicht sonderlich effektiv.

Die Überlagerung des Feuerholzes führt nämlich zu einer Verringerung des Brennwertes um bis zu 3% jährlich. Hinzu können Schädlinge wie Holzwürmer kommen, welche sich ebenfalls nicht positiv auf den Heizwert auswirken.

Daher sollten Sie bei Brennholz eine maximale Lagerzeit von fünf Jahren nicht überschreiten.

Wie lange das Kaminholz allerdings lagern sollte, bevor es im Kamin oder Kaminofen verfeuert werden kann, wird indes heiß diskutiert.

Entscheidend ist in jedem Falle die Restfeuchte des Holzes, welche wie bereits oben im Beitrag erwähnt unterhalb von 20 Prozent liegen sollte.

Sobald das Brennholz diesen Wert erreicht hat, kann es mit einer optimalen Brennleistung verfeuert werden, ohne dass dabei übermäßig Qualm und Ruß entstehen. Doch nach welcher Lagerzeit hat das Kaminholz eine Restfeuchte von unter 20 Prozent erreicht?

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Das geht schneller, als es viele für möglich halten, denn eine optimale Restfeuchte kann bereits nach einem Sommer erreicht werden. Natürlich hängt es auch davon ab, wann das Brennholz geschlagen, gespalten und zu einem Holzstapel aufgeschichtet wurde. In der Regel sollten aber 6-9 Monate vollkommen ausreichen, die das Holz vor dem Verfeuern gelagert werden sollte.

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Источник: https://www.ofen.de/blog/brennholz-lagern-was-sie-unbedingt-beachten-sollten.html

Brennholz lagern – und zwar richtig!

Brennholz lagern: So gehen Sie vor

Sie haben so viel Spaß bei der Arbeit mit Ihrer Wippsäge, dass Sie gar nicht mehr aufhören möchten? Das ist schön, verursacht aber eine Menge Brennholz.

In diesem Artikel erfahren Sie, warum und wie lange Sie Ihr Brennholz lagern sollten. Außerdem zeigen wir Ihnen, was Sie bei der Lagerung beachten sollten und wie Sie den Feuchtigkeitsgehalt in Ihrem Brennholz bestimmen können.

Warum Brennholz lagern muss

Vielleicht haben Sie schon einmal versucht, frisch geschlagenes Holz zu verfeuern. Das klappt, wenn überhaupt, meist nur mit mäßigem Erfolg. Denn frisch geschlagenes Brennholz hat einen Wasseranteil von circa 50 %.

Und das hat gleich zwei Nachteile: Zum einen muss die Feuchtigkeit im Holz verdampfen. Das kostet Energie, die dann zum Heizen fehlt. Zum anderen schadet das Verbrennen von feuchtem Holz dem Ofen und der Umwelt.

Die Menge an Kohlenmonoxid, Feinstaub und anderen Schadstoffen steigt mit zunehmender Feuchtigkeit im Brennholz. Außerdem kann durch ein Mehr an Rußpartikeln Ihr Schornstein versotten und es kann Glanzruß entstehen.

Im schlimmsten Fall droht ein Kaminbrand.

Die Restfeuchtigkeit in Ihrem Brennholz sollte vor dem Verheizen weniger als 20 % betragen. Optimal gelten Werte von 12 bis 15 %. Das spiegelt sich auch im Heizwert wieder.

Der liegt bei frischem Holz mit einer Restfeuchtigkeit von 50 % bei ca. 2,3 kWh/kg. Liegt die Restfeuchte bei nur noch 15 %, so steigt der Heizwert auf ca. 4,3 kWh/kg.

Sie erreichen also pro Kilogramm Holz die doppelte Wärmeleistung.

Die optimale Lagerzeit

Es lohnt sich also, das Holz trocknen zu lassen. Dazu braucht es allerdings etwas Geduld und je nach Holzart und Lagerplatz ca. ein bis drei Jahre Wartezeit. Denn erst dann hat das Holz seine optimale Restfeuchte erreicht.

Nach einem Jahr liegt der Feuchtigkeitsgehalt hingegen noch immer bei über 30 %. Zu lange darf das Holz allerdings auch nicht lagern. Denn mit der Zeit verflüchtigen sich die gasreichen Bestandteile im Holz.

Der Heizwert sinkt dann wieder etwas.

Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie vor dem Verbrennen stichprobenartig den Feuchtigkeitsgehalt in Ihrem Brennholz Holz messen. Das geht ganz einfach und schnell mit einem Holzfeuchtemessgerät.

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Wenn Sie sich nicht extra ein Holzfeuchtemessgerät kaufen möchten, müssen Sie den Feuchtigkeitsgehalt schätzen.

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Generell gilt, dass im Winter geschlagenes Holz einen geringeren Feuchtigkeitsgehalt als im Sommer geschlagenes hat und entsprechend schneller trocknet. Nadel- bzw. Weichholz trocknet schneller als Laub- bzw. Hartholz. An sehr sonnigen und trockenen Standorten trocknet das Holz schneller als an schattigeren oder feuchteren. Auch eine gute Durchlüftung beschleunigt den Trocknungsprozess.

Teilweise kann im Frühjahr geschlagenes Weichholz bei optimaler Lagerung schon im nächsten Winter verheizt werden. Ansonsten gelten Lagerzeiten von ca. einem Jahr. Bei Harthölzern liegt die Wartezeit bei zwei bis drei Jahren.

Sie sollten also darauf achten, stets einen zwei- bis dreifachen Jahresbedarf an Brennholz zur Verfügung zu haben, um die korrekte Lagerzeit einhalten zu können.

Der richtige Lagerplatz

Wie die Wäsche auf der Wäscheleine mag es auch Ihr Brennholz sonnig, trocken und gut belüftet. Da man es aber bei Regen nicht einfach ins Haus holen kann, sollten Sie einen überdachten Ort suchen. Idealerweise an der wetterabgewandten Seite Ihres Grundstücks, der Südwestseite.

Kellerräume und Garagen sind hingegen ungeeignet zur Trocknung Ihres Brennholzes. Meist mangelt es in Kellern und Schuppen an Luftzirkulation und Sonneneinstrahlung. Im Keller ist zudem die Luftfeuchtigkeit häufig zu hoch.

Bereits getrocknetes Brennholz können Sie übergangweise jedoch auch in Keller, Schuppen oder Garage lagern. Es wird zudem empfohlen, im Winter das Brennholz schon einige Tage vor dem Verheizen ins Wohnzimmer zu holen. Wärmeres Holz lässt sich leichter entzünden als kaltes.

Das Kaminholzregal

Wer sich nicht selbst etwas zimmern möchte, findet im Fachhandel eine große Auswahl an fertigen Möglichkeiten zur korrekten Holzlagerung.

Ein sogenanntes Kaminholzregal oder einfach Holzlager verfügt zumeist schon einen Boden, der eine optimale Luftzirkulation ermöglicht. Auch verhindern Seitenwände ein Zusammenfallen des Holzstapels.

Teilweise wird die Konstruktion durch Querstreben an der Rückseite zusätzlich gesichert. Natürlich verfügen die Holzlager auch über ein Dach zum Schutz vor Regen.

Sie werden für gewöhnlich an eine Hauswand gestellt, können in Einzelfällen aber auch frei stehen.

Im Folgenden finden Sie einige aktuell sehr beliebte Kaminholzregale bei Amazon.de:

Zuletzt aktualisiert am 20. Januar 2021 um 17:43 – Bildquelle: Amazon. Alle Angaben ohne Gewähr.

Источник: https://wippsaege-brennholzsaege.de/brennholz-richtig-lagern/

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