Brennwertheizung: Vorteile, Nachteile und Kosten im Überblick

Brennwerttechnik für Ölheizung nutzen

Brennwertheizung: Vorteile, Nachteile und Kosten im Überblick

Brennwertheizung: Vorteile, Nachteile und Kosten – DAS HAUS

Brennwertheizung: Vorteile, Nachteile und Kosten im Überblick

Die Brennwertheizung: Funktion, Kosten und Fördermittel | Ratgeber

Brennwertheizung: Vorteile, Nachteile und Kosten im Überblick

Lohnen sich Brennwertheizungen wirklich?

Brennwertheizung: Vorteile, Nachteile und Kosten im Überblick

Brennwertheizungen gelten als effizient, umweltfreundlich und kostengünstig. Sie verdrängen alte Standardheizungen immer mehr vom Markt. Erfahren Sie bei Heizungsbau.net, welche Vor- und Nachteile wirklich mit den Brennwertheizungen einhergehen!

Die Brennwertheizung ist immer mehr auf dem Vormarsch: Sie ersetzt ehemalige Standardmodelle.

Die ehemals beliebten Niedertemperaturkessel entsprechen durch ihren vergleichsweise niedrigen Nutzungsgrad längst nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik.

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Über vier Millionen Modelle der Gas-Brennwertheizung wurden im Jahr 2014 betrieben – durch die zahlreichen Vorteile dieser Heizungen steigt die Anzahl immer weiter an.

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Wie funktioniert eine Brennwertheizung?

Eine Brennwertheizung ist eine Form der Warmwasserheizung. Die Besonderheit einer Brennwertheizung ist ihre Fähigkeit, sowohl die Hitze als auch den Wasserdampf aus der Verbrennung von Gas oder Öl als Energiequelle zu nutzen. Diese Form der Heizung gilt daher als besonders energieeffizient und nutzt die verwendeten Ressourcen optimal.

UNSER TIPP:

Erdgas als Brennstoff ist effektiver als die Verwendung von Öl, denn bei der Verbrennung von Gas entsteht deutlich mehr Wasserdampf.

Das Heizungswasser wird sowohl durch den Wasserdampf als auch durch die Gaszufuhr erhitzt. Grundsätzlich werden bei der Brennwertheizung zwei Wärmetauscher verwendet, die sich im Heizkessel befinden.

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Nachdem das Wasser im ersten Wärmetauscher Brennraum erhitzt wurde, wird das Brennmaterial an den zweiten Wärmetauscher weitergeleitet.

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Dort kondensiert der Wasseranteil aus den dabei entstehenden Abgasen und wird abgekühlt, sodass Kondenswasser entsteht: Der Prozess der Abkühlung ist hier besonders wichtig, denn nur so kann die zusätzliche Wärme entstehen.

Das Kondensat wird abgeführt, während die Kondensationswärme für einen zusätzlichen Wärmegewinn sorgt, der den Heizungsrücklauf erhitzt. Die entstandenen Abgase aus der Kondensation müssen von einem Gebläse in ein Abgasrohr weggetragen werden.

Die entstandene Wärme aus der Verbrennung des Gases und dem Wasserdampf wird für die Erhitzung des Heizungsrücklaufs genutzt, der so als Heizungsvorlauf wieder zum Heizkörper geführt wird. Hier beginnt der Kreislauf von vorne und sorgt für die Erhitzung der Heizkörper in den Wohnräumen.

Worin liegt der Unterschied zwischen Heizwert und Brennwert?

Als Heizwert wird der Energiegehalt eines Brennstoffes bezeichnet, der bei einer Verbrennung ohne Kondensation zur Verfügung steht. Beim Brennwert wird zusätzlich die Wärmeenergie im Wasserdampf, der bei der Verbrennung entsteht, mit einbezogen.

Das heißt, je mehr Wasserdampf entsteht, umso größer ist die Steigerung der Energieeffizienz bei einer Brennwertheizung. Wie viel Wasserdampf bei einer Verbrennung entsteht, ist abhängig vom Wasserstoffgehalt des Brennstoffes. Bei Heizöl ist der Wasserstoffgehalt etwas geringer als zum Beispiel bei Erdgas.

Daher ist die Effizienzsteigerung bei Gas-Brennwertheizungen etwas höher als bei einer Öl-Brennwertheizung.

Aus dem Heizwert eines Brennstoffs kann der Brennwert mit einem Umrechnungsfaktor einfach ermittelt werden. Für Heizöl ist der Umrechnungsfaktor 1,06 und für Erdgas beträgt der Faktor 1,11. Umgekehrt, um vom Brennwert auf den Heizwert zu schließen, wird der höhere Brennwert einfach durch den Umrechnungsfaktor dividiert.

Vor- und Nachteile einer Brennwertheizung

Im Vergleich zu den veralteten Standardkesseln überzeugt eine Brennwertheizung durch Effektivität und Leistung. Allerdings gibt es dennoch einige Nachteile: So wird für den genannten Abtransport der Abgase nach der Energiegewinnung Strom benötigt.

Nur so kann der Wasserdampf genutzt werden. Darüber hinaus sind diese Heizungen in der Anschaffung etwas teurer als die alten Heizungsmodelle.

Dies ist darin begründet, dass bei der Installation dieser Heizungsmethoden nicht selten Änderungen am Schornstein vorgenommen werden müssen, um die Abgase abtransportieren zu können.

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Für gewöhnlich überwiegen die Vorteile einer Brennwertheizung – vor allem aufgrund der hohen Effizienz: Der Nutzungsgrad ist deutlich höher als bei Standardkesseln die mit Öl oder Gas betrieben werden?, da der Wasserdampf nicht einfach an die Umgebung abgegeben, sondern ebenfalls zur Energiegewinnung genutzt wird.

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 Außerdem kann die Nutzung einer Brennwertheizung sehr einfach mit anderen alternativen Methoden zur Energiegewinnung kombiniert werden: So können Sie als Hausbesitzer zum Beispiel Solarkollektoren auf dem Dach anbringen lassen, die der Heizungsbauer mit der Brennwertheizung verbindet.

Alternativ ist auch die Nutzung der Erdwärme möglich.

Damit erweist sich die Brennwertheizung als besonders umweltfreundlich: Nicht nur die Verbindung mit alternativen Energien, sondern auch die effizientere Energienutzung sorgt dafür, dass die Umwelt effektiv geschont wird. Dies kommt letztendlich auch Ihrem Geldbeutel zugute: Mit der Nutzung einer Brennwertheizung können bis zu 30 % der Energie eingespart werden.

Nicht zuletzt ist dieses Heizungsmodell flexibel in der Anbringung: Die Heizung kann sowohl auf dem Dachboden als auch im Keller oder sogar in den Wohnräumen als Wandmodell eingebaut werden.

Anschaffung und Installation

Wie erwähnt ist die Anschaffung einer Brennwertheizung etwas teurer als der Kauf eines Niedertemperaturkessels, allerdings lohnt sich diese Investition durch den geringeren Energieverbrauch vor allem langfristig.

Zudem gibt es staatliche Förderungen, die die Anschaffung eines Brennwertkessels unterstützen: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert zum Beispiel den Austausch des alten Heizkessels gegen eine Brennwertheizung mit mindestens 2.000 Euro, wenn die Heizung mit Solarkollektoren verbunden ist.

Die Solarkollektoren können auch dann getrennt finanziell unterstützt werden, wenn sie im Wärmebereich genutzt werden. Grundsätzlich kann die Installation einer solchen Heizanlage etwa 20.000 Euro kosten – die genauen Ausgaben für Ihr Haus und Ihre Brennwertheizung können jedoch leicht davon abweichen.

Ein Heizungsbauer kann Ihnen bei der Wahl eines Modells und bei weiteren Fragen behilflich sein.

Der Fachmann schließt die neue Heizung ebenfalls an. Versuchen Sie nicht, die Brennwertheizung selbst anzuschließen und in Betrieb zu nehmen – um die volle Funktionsfähigkeit zu gewährleisten und das Modell nicht zu beschädigen, muss in jedem Fall der Heizungsbauer mit dem Einbau und der Einstellung beauftragt werden. Einmal jährlich wird die Brennwertheizung vom Profi gewartet.

Fazit

Eine Brennwertheizung unterscheidet sich vor allem durch ihren Nutzungsgrad von herkömmlichen Standardkesseln, die immer mehr vom Markt verdrängt werden. Die Nutzung des Wasserdampfes zur Energiegewinnung macht diese Heizform so effizient.

Auch in umwelttechnischen und finanziellen Punkten überzeugt diese Form der Heizung: Durch die Energieeinsparungen sparen Sie Geld und schützen die Umwelt! Für den Einbau und die Installation sollte jedoch immer ein Heizungsbauer angestellt werden, denn nur so können Sie sichergehen, dass Ihre neue Heizung richtig funktioniert.

Brennwertheizungen gelten als effizient, umweltfreundlich und kostengünstig. Sie verdrängen alte Standardheizungen immer mehr vom Markt. Erfahren Sie bei Heizungsbau.net, welche Vor- und Nachteile wirklich mit den Brennwertheizungen einhergehen!

Die Brennwertheizung ist immer mehr auf dem Vormarsch: Sie ersetzt ehemalige Standardmodelle.

Die ehemals beliebten Niedertemperaturkessel entsprechen durch ihren vergleichsweise niedrigen Nutzungsgrad längst nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik.

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Über vier Millionen Modelle der Gas-Brennwertheizung wurden im Jahr 2014 betrieben – durch die zahlreichen Vorteile dieser Heizungen steigt die Anzahl immer weiter an.

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