Dachfläche mieten für Photovoltaikanlagen – So gehts

Contents
  1. Dachfläche vermieten
  2. Vermietung von Dachflächen für Photovoltaikanlagen
  3. Vereinbarte Miete gegen Dachnutzung
  4. Kostenlose Dachsanierung gegen Dachnutzung
  5. Voraussetzungen zur Dach Verpachtung für Photovoltaik
  6. Dachflächen vermieten / verpachten – wie läuft es ab?
  7. Einspeiseantrag beim Netzbetreiber beantragen
  8. Pachtverträge zwischen den Parteien
  9. Was passiert nach der Dachvermietung?
  10. Fragen & Antworten
  11. Welche Vorteile gibt es für mich?
  12. Sie benötigten eine kostenlose Dachsanierung?
  13. Werden auch Asbest Dächer saniert?
  14. Wie helfe ich der Umwelt mit der Installation einer PV Anlage?
  15. Kann mein Dach bei der Montage der Photovoltaikanlage beschädigt werden?
  16. Kann der Strom auch direkt genutzt werden?
  17. Wie lange hält eine Photovoltaikanlage?
  18. Sie wollen Ihr Dach vermieten bzw. Ihre Dachfläche vermieten oder eine kostenlose Dachsanierung?
  19. Dach vermieten und sichere Mieteinnahmen generieren
  20. Die eigene Dachfläche für eine Photovoltaikanlage vermieten
  21. Welche Vorteile bietet das Vermieten der Dachfläche?
  22. Wie hoch sind die zu erwartenden Mieteinnahmen aus der Dachvermietung?
  23. Die Dachfläche vermieten – wer übernimmt die Kosten?
  24. Welche Voraussetzungen sind bei der Dachvermietung durch beide Parteien zu erfüllen?
  25. Verlegung der elektrischen Leitungen
  26. Anbindung an das öffentliche Stromnetz
  27. Zugang zur Anlage und den notwendigen Wechselrichtern
  28. Garantierte Abnahme des Stroms für den Eigenverbrauch
  29. Rückbaumaßnahmen
  30. Versicherungen
  31. Kosten der Wartung und Instandhaltung
  32. Dachfläche vermieten: Lohnt das?
  33. Nicht jedes Dach ist geeignet
  34. Schriftlicher Vertrag ist Pflicht
  35. Dachvermietung für Solaranlagen – lohnt sich kaum 2020!
  36. Rückblick auf die Geschichte
  37. Erfahrungen aus dem Internet
  38. Eigene Solaranlage kaufen
  39. Teil einer Energiegemeinschaft werden

Dachfläche vermieten

Dachfläche mieten für Photovoltaikanlagen - So gehts

Die Dachflächenvermietung für Photovoltaikanlagen eignet sich immer dann, wenn man große Flächen (z..B. größere Gebäude, Lagerhallen, Produktionshallen usw.) zur Vermietung bereitstellen kann. Auch Hauseigentümer haben die Möglichkeit mit der Dachfläche ihres Eigenheims Mieteinnahmen zu generieren.

Allerdings gilt es zu berücksichtigen, dass die zu vermietende Fläche alle notwendigen Kriterien erfüllt und nicht zu klein ist. Solaranlagen-ABC vermittelt Unternehmen, die Ihre Dachfläche anmieten, Ihr Dach kostenlos sanieren oder Ihnen dafür attraktive Pachtzahlungen bieten.

Sollten sie auch über eine ausstehende Dachsanierung nachdenken, kann die Installation der PV – Anlage mit einer Dachsanierung kombiniert werden.

Vermietung von Dachflächen für Photovoltaikanlagen

Insbesondere für Eigentümer landwirtschaftlicher Betriebsstätten (Agrargenossenschaften, Tierproduktionsanlagen, Landwirtschaftliche Einrichtungen im Allgemeinen, große Produktions- und Lagerhallen, Gewerbebetriebe und Wohnungsbaugenossenschaften, öffentliche Einrichtungen wie Hallenbäder, Schulen und Großbetriebe  mit überschüssiger Freifläche, welche nicht selbst eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach betreiben jedoch die Stromerzeugung aus umweltfreundlicher Solarenergie fördern möchten, ist die Dach- oder Flächenvermietung an Dritte geeignet. Der Eigentümer der Immobilie oder der Grundstücksfläche stellt dazu einem Investor die Dachfläche zur Verfügung. Dieser errichtet auf der gemieteten Dachfläche eigenständig eine Photovoltaikanlage und ist für die Wartung und Pflege dieser verantwortlich. Dem Eigentümer entstehen somit keine Kosten für Photovoltaikanlagen. Für die Vermietung erhält der Eigentümer der Immobilie oder des Grundstück eine monatliche oder jährliche Miete vom Betreiber der Photovoltaikanlage, eine Einmalpachtzahlung oder eine kostenlose Dachsanierung. Somit kann sich auch eine Solaranlage lohnen.

Vereinbarte Miete gegen Dachnutzung

Häufig wird dieses Geschäftsverhältnis durch einen Pachtvertrag geregelt. Der Betreiber der Photovoltaikanlage erhält mögliche Förderungen und die aktuell gültige Einspeisevergütung durch die Einspeisung des erzeugten Stroms in das Netz des ansässigen Netzbetreibers.

Der Vermieter der Dach- oder Freifläche erhält im Gegenzug vom Betreiber die vereinbarte Miete. Die Höhe der Pacht für das Dach oder die Freifläche wird individuell bestimmt. Je nach Vereinbarung zwischen Eigentümer und Investor kann die Pachtzahlung jährlich festgesetzt werden oder monatlich anfallen.

Auch die Möglichkeit einen gewissen Prozentsatz von der jährlich erwirtschafteten Gesamtleistung als Pachtzins festzusetzen besteht.

Kostenlose Dachsanierung gegen Dachnutzung

Für Besitzer von großen Dachflächen wie z.B. große Produktions- und Lagerhallen, Gewerbebetriebe und Wohnungsbaugenossenschaften, öffentliche Einrichtungen und weitere ist meist eine kostenlose Dachsanierung von größeren Interesse.

Dabei erhält der Vermieter der Fläche eine komplette Sanierung des Daches von einem Dachdeckermeisterbetrieb mit voller Gewährleistung gemäß § 13 VOB/B.

Aber auch bei dieser Variante kann der Vermieter an den Einnahmen der Photovoltaikanlage beteiligt werden.

Voraussetzungen zur Dach Verpachtung für Photovoltaik

Die Voraussetzungen für Flachdächer:

  • Die Prüfung der Statik muss ein positives Ergebnis liefern
  • Die Dachfläche darf nicht verschattet sein
  • Für die nächsten 20 Jahre darf die zu vermietenden Fläche nicht sanierungsbedürftig sein
  • Eine erstrangige Dienstbarkeit sollte vorhanden sein

Die Voraussetzungen für Schräg-/ Sheddächer

  • Die Prüfung der Statik muss ein positives Ergebnis liefern
  • Die Fläche darf nicht verschattet sein
  • die zu vermietenden Fläche sollte die nächsten 20 Jahre nicht sanierungsbedürftig sein
  • Eine erstrangige Dienstbarkeit sollte vorhanden sein
  • Größe bei Flachdächern sollte mindestens 600 Quadratmeter betragen
  • Ausrichtung sollte möglichst in Richtung Süden/ Südost/ Südwest gegeben sein
  • Neigung der Dachfläche sollte zwischen 15 bis 45 Grad betragen

Sollten Sie über Gebäude mit sanierungsbedürftigen Dachflächen verfügen und die Vorteile einer Dachvermietung nutzen wollen, so bietet das PV-Bauunternehmen die Möglichkeit, Ihr altes Dach z.B. Wellasbestplatten vollständig und kostenlos zu entfernen, fachgerecht zu entsorgen und nach der Neueindeckung mit Stahltrapezblechen auf Ihren Dächern eine PV-Anlage zu installieren. Bei dieser sinnvollen Kombination einer Dach-Neueindeckung mit anschließendem Verpachtungsmodell zur Photovoltaiknutzung werden in der Regel die gesamten Sanierungskosten mit den Pachtzahlungen gedeckt. Sollten Sie also sanierungsbedürftige Dachflächen besitzen nicht aber die Kosten der Sanierung tragen wollen, so ist dieses Modell eine ideale Lösung für Sie. 

Weitere Beispiele sehen Sie auf dem SunLife Channel und Dachvermieten.net

Dachflächen vermieten / verpachten – wie läuft es ab?

Sollten Sie sich für die Verpachtung Ihrer Dachfläche entscheiden, so beginnt jedes Projekt mit einem ersten persönlichen Beratungsgespräch und einem Termin vor Ort.

Bei diesem Zusammentreffen zwischen Vermieter und Investor lernen Sie zunächst einmal das Photovoltaik-Unternehmen und deren angebotene Leistungen kennen.

Dieses Treffen werden offene Fragen des zukünftigen Vermieters im Detail besprochen bzw. beantwortet.

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Das Dachdecker / PV-Unternehmen / Anlagenbetreiber entwickelt eigenständig das gesamte PV-Bauprojekt und schafft damit die nötigen Voraussetzungen für eine reibungslose Umsetzung.

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Sie haben bis auf die Abstimmung des Nutzungsvertrages keinerlei Verantwortung für die Projektentwicklung, den Bau oder die Inbetriebnahme der PV-Anlage.

Ihnen als Eigentümer entstehen keine Kosten durch die Installation der Photovoltaikanlage.

Es ist darauf zu achten, dass nicht jede Dachfläche oder jede freie Fläche zur Vermietung für Photovoltaikanlagen geeignet ist. Die zu vermietende Dachfläche sollte wenn möglich neu errichtet oder bereits saniert sein. In jedem Fall sollte die Dachfläche in einem einwandfreien Zustand sein.

Bäume sollten ebenso wenig in der unmittelbaren Umgebung vorhanden sein, denn Schatten auf Dächern schmälert den Ertrag des Investors. Als ideal zur Dachvermietung erweisen sich Schrägdächer mit einer südlichen Ausrichtung.

Bei der Dachvermietung mit kostenloser Dachsanierung kümmert sich das Dachdeckerunternehmen um den einwandfreien Zustand der Dachfläche.

Das Dachdeckerunternehmen welche später die PV-Anlage montiert, prüft vorab über Google Earth die Ausrichtung des Daches. Verläuft die Prüfung für Sie positiv, wird mit Ihnen ein entsprechender Pachtvertrag besprochen und geschlossen. Nach der Projektierung und Ausführung aller Arbeiten wird die Photovoltaikanlage installiert und an das öffentliche Netz Ihres Netzbetreibers angeschlossen.

Einspeiseantrag beim Netzbetreiber beantragen

Für die Vorbereitung des Pachtvertrages ist es notwendig, dass das PV-Unternehmen mit Ihrer Zustimmung bei Ihrem Netzbetreiber unverbindlich und kostenlos einen Einspeisung prüft bzw. schon einen Einspeiseantrag initiiert.

 Mit diesem Antrag wird geprüft, an welchen Netzverknüpfungspunkten (NVP) die Photovoltaikanlage ans Stromnetz vor Ort angeschlossen werden kann.

Nachdem alle Unterlagen beim Netzbetreiber eingereicht sind,  kann es bis zu acht Wochen dauern, den Netzverknüpfungspunkt zu ermitteln und zu berechnen.

Pachtverträge zwischen den Parteien

Nach einer positiven Aussage zur Einspeiseanfrage wird danach zwischen Ihnen und dem Photovoltaikunternehmen der Pachtvertrag ausgearbeitet und geschlossen. Zur dinglichen Sicherung der Photovoltaikanlage benötigt das PV-Unternehmen und gegebenenfalls eine mitfinanzierende Bank eine erstrangige Eintragung einer beschränkt persönlichen Dienstbarkeit in Ihrem Grundbuch.

Was passiert nach der Dachvermietung?

Nach Ablauf des Pachtvertrages wird das PV-Unternehmen die Anlage demontieren. Der Rückbau der Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach erfolgt für die Vermieter unentgeltlich, da das Photovoltaikunternehmen dazu vertraglich verpflichtet.

Der Wiederverkaufs- oder Recyclingwert der PV-Anlagen Komponenten könnte unter Umständen höher sein als die Demontage. Somit bleiben Sie garantiert auf keinen Kosten sitzen, die mit dem Anlagenrückbau in Verbindung stehen.

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Alternativ können Vermieter sogar selber Betreiber der PV-Anlage werden, indem Sie die PV-Anlage zu einem geringen Preis übernehmen.

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Die Anlagenübernahme könnte eine sehr attraktive Möglichkeit darstellen, da Sie entweder den Strom aus der PV-Anlage selber nutzen könnten, um so Ihre eigenen Stromkosten um ein Vielfaches zu senken oder aber den erzeugten Strom ins Stromnetz einspeisen und dafür einen bestimmten Vergütungspreis erhalten.

Fragen & Antworten

Wir werden Ihnen hier die meist gestellten Fragen, die sich mit dem Thema “Dach vermieten & Dachfläche vermieten” beschäftigen, in einer (FAQ) Frage Antwort Übersicht, beantworten.

Welche Vorteile gibt es für mich?

  • kostenlose Dachsanierung
  • eine Photovoltaikanlage unterstützt ein positives Firmenimage
  • eine PV-Anlage bietet eine werbewirksame Gebäude Optik
  • eine PV-Anlage erhöht den Wert Ihrer Immobilien
  • eine PV-Anlage liefert einen großen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz
  • eine Photovoltaikanlage schützt die Dachhaut vor Witterungseinflüssen
  • Als Betreiber einer PV-Anlage helfen Sie aktiv bei der Energiewende
  • Sie profitieren vom selbst-erzeugten, günstigen Öko-Strom
  • PV-Anlagen verfügen über eine sehr hohe Lebensdauer

Sie benötigten eine kostenlose Dachsanierung?

Durch die Dach Verpachtung bzw. Dach Vermietung wird Ihre Dachsanierung kostenlos von uns übernommen. Wir decken das gesamte Dach mit einem neuen soliden und wetterbeständigen Trapezblech Dach ein.

Werden auch Asbest Dächer saniert?

Ja, es besteht auch die Möglichkeit Asbest-Dächer zu sanieren. Unsere Dachdecker entfernen und entsorgen fachgerecht die alten Wellasbestplatten und Sie erhalten eine kostenlose Dachsanierung.

Sollten Ihre Dächer also noch Asbest enthalten und Sie möchten diese entsorgen, so ist die Kombination mit der Verpachtung eine ökonomisch äußerst sinnvolle Lösung. So müssen Sie sich um nichts kümmern das übernehmen alles wir.

Wir tragen auch die Kosten und Sie profitieren durch die Verpachtung und die zusätzlichen langfristigen Mieteinnahmen.

Wie helfe ich der Umwelt mit der Installation einer PV Anlage?

Durch die Installation einer Photovoltaik Anlage helfen Sie der Umwelt gleich in mehreren Aspekten:

  • Der gewonnene Strom aus der Solarenergie ist eine der umweltfreundlichsten Energiequellen: Es werden für die Erzeugung keinerlei fossilen Energieträger benötigt.
  • Der eigen produzierte Strom aus einer PV-Anlage ist also Co2 – neutral und nimmt keinen negativen Einfluss auf unser Weltklima ein.
  • Im Gegensatz zur Verbrennung fossiler Energieträger oder gar der Stromgewinnung aus der Atomenergie, ist der produzierte Strom aus einer Solaranlage absolut risikofrei und schädigt nicht die Umwelt oder die Gesundheit des Menschen.
  • Je mehr Ökostrom in das öffentliche Netz eingespeist wird, desto schneller gelingt die Energiewende.

Kann mein Dach bei der Montage der Photovoltaikanlage beschädigt werden?

Grundsätzlich können wir das verneinen. Bei einem Schrägdach werden die Module mit Montageschienen über den Ziegeln befestigt. Diese Module werden mittels speziellen Dachhaltern direkt auf den Dachsparren montiert.

Eine ausreichende Kühlung entsteht durch die natürliche Hinterlüftung zwischen Dachbelag und den Modulen. Für die zusätzliche Dachbelastung bei einem Schrägdach sollten Sie eine Mindestreserve von etwa 30kg/m² beachten.

Auf einem Flachdach besteht die Möglichkeit der Installation ohne Dachdurchdringung.

Kann der Strom auch direkt genutzt werden?

Es gibt die Möglichkeit, dass Sie während der Dachflächenverpachtung bzw. Dachverpachtung einen Teil des produzierten Stroms direkt käuflich erwerben und so selbst nutzen können.

Dadurch haben Sie die Möglichkeit günstigen und sauber erzeugten Strom zu benutzen.

Zudem können Sie sich mit einer Photovoltaik-Anlage durch einen langen Stromertrag gegen steigende Strompreise absichern und der Anlagenbetreiber profitiert gleichzeitig von einem höheren Verkaufserlös.

Wie lange hält eine Photovoltaikanlage?

Eine Photovoltaikanlage kann eine Laufzeit von insgesamt etwa 50 Jahren erreichen. Die Leistungsabnahme liegt Studien zufolge bei nur ca. 0,1% pro Jahr. Nach 40 Jahren kann Ihre Photovoltaikanlage also noch ca. 96% der Anfangsleistung erwirtschaften.

Sie wollen Ihr Dach vermieten bzw. Ihre Dachfläche vermieten oder eine kostenlose Dachsanierung?

Folgende Unterlagen benötigen wir von Ihnen für eine erstmalige Beurteilung des Daches:

  • Adresse der entsprechenden Gebäude
  • Information über aktuelle Gebäudenutzung
  • Bilder von außen und von innen das Dach / den Dachstuhl
  • Grundbuchauszug
  • Einen amtlichen Lageplan
  • Unterschriebene Vollmacht zur Netzanfrage an den Energieversorger

Anfrage Dachflächen Vermietung

Bilder: © countrypixel – fotolia.com, © Simon Kraus – fotolia.com

Источник: https://www.solaranlagen-abc.de/dachflaeche-vermieten/

Dach vermieten und sichere Mieteinnahmen generieren

Dachfläche mieten für Photovoltaikanlagen - So gehts

Eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Firmendach liegt im Trend. Vor dem Hintergrund des Klimawandels und der damit verbundenen Reduzierung des CO2-Ausstoßes wird es immer wichtiger, in regenerative Energien zu investieren.

Ganz nebenbei präsentieren Sie sich mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach schon weithin sichtbar als fortschrittliche, umweltbewusste Firma.

Wie auch Sie etwas für die Umwelt tun können und gleichzeitig eine neue Einnahmequelle erschließen, erfahren Sie hier, auf unserer Seite.

Die eigene Dachfläche für eine Photovoltaikanlage vermieten

Um eine Solaranlage zu errichten, sind eine Reihe von Rahmenbedingungen zu beachten – grundsätzlich aber kann eine Photovoltaikanlage auf jedem Dach errichtet werden – solange es hinsichtlich der Statik dafür geeignet ist.

Die zunächst wichtigsten Erfolgsfaktoren für eine Photovoltaikanlage:

  • Art des Daches (Satteldach, Flachdach, Pultdach usw.)
  • Die Ausrichtung der Dachfläche
  • Die Neigung der Dachfläche
  • Verschattung durch Bäume oder andere Gebäude
  • Und natürlich die Größe der Dachfläche

Die Fläche ist optimal geeignet, wenn das Dach exakt nach Süden ausgerichtet ist und dabei eine Neigung von ca. 35 Grad hat. Hierbei handelt es allerdings um die Idealvorstellung und insbesondere bei einer größeren Dachfläche, wie sie bei Gewerbeimmobilien üblich ist, wird die Dachneigung selten erreicht. Beim Vermieten einer Gewerbefläche für Solarmodule spielt aber in der Regel die Größe des Objekts die wichtigere Rolle, sodass eine weniger optimale Lage in den Hintergrund tritt. Eine vorhandene Verschattung ist insoweit für das Dach von Bedeutung, weil damit die Panele in ihrer Leistungsfähigkeit reduziert werden, die mit dem verschatteten Panel in Verbindung stehen. Eine letzte Größe für die Effizienz einer Solaranlage ist die Größe der Dachfläche. Dieser Effekt ist allerdings mittelbar, weil er sich primär auf die Stückkosten der Anlage bezieht. Es gilt, dass die Photovoltaikanlage je installierter Kilowattstunde Leistung im Schnitt günstiger errichtet werden kann, je größer die Dachfläche am Ende ist.

Sind die Rahmenbedingungen für Aufstellung einer Solaranlage geeignet, stellt sich für den Hauseigentümer die Frage nach der Finanzierung der Photovoltaikanlage.

Auch wenn die Stückkosten der Anlage mit der Größe sinken, gerade bei Gewerbetreibenden stellt die Finanzierung einer adäquat großen Anlage eine Herausforderung dar. Der Grund ist in der notwendigen Finanzierung der Module zu finden, die in der Regel über ein Darlehen erfolgt.

Diese Finanzierung kann sich aber auch auf die Bonität des gesamten Unternehmens und auf eingeräumte Kreditlinien auswirken und auf diesem Weg die Gesamtfinanzierung des Unternehmens beeinträchtigen.

Darüber hinaus wird der Ertrag auch den Gewerbeeinnahmen zugeschlagen und unterliegt ebenfalls der Gewerbeertragssteuer. Daneben gehört auch einiges an Know-how zur Errichtung und Betrieb einer Photovoltaikanlage.

Wer als Unternehmen trotzdem die Dachfläche gewinnbringend nutzen möchte, der hat die Möglichkeit, die Dachfläche zu vermieten. Bei der Dachvermietung stellt der Gewerbetreibende ihr Dach zur Verfügung und ein dritter Anbieter installiert darauf eine Photovoltaikanlage. Damit eine Anlage auf dem Dach installiert werden kann, sind aber eine Reihe von Voraussetzungen zu erfüllen.

Welche Vorteile bietet das Vermieten der Dachfläche?

Wenn Sie Ihre Dachfläche an einen Dritten vermieten, dann erhält dieser natürlich die Einspeisevergütung.

Der Gesetzgeber hat im Rahmen der Neugestaltung des EEG (Energie-Einspeise-Gesetz) vor einigen Jahren darauf bestanden, dass Sie als Hauseigentümer den Strom der Anlage zunächst selber nutzen und dann erst in einem zweiten Schritt in das öffentliche Netz abgeben. Aus diesem Grund liegt die Einspeisevergütung auch deutlich unter dem durchschnittlichen Strompreis.

Der Betreiber einer solchen Anlage hat somit ein großes Interesse daran, seinen Strom zu verkaufen. Hier ist der Hauseigentümer prädestiniert – denn immerhin wurde die Solaranlage auf Ihrer Dachfläche installiert und sämtliche Leitungen liegen auf Ihrem Grundstück.

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Es besteht eine Win-Win-Situation, denn zum einen erhalten Sie als Hauseigentümer ihren Strom ökologisch nachhaltig über die PV Produktion auf dem eigenen Dach, zum anderen hat der Betreiber der Anlage auch einen garantierten Abnehmer für seinen Strom. Und Schlussendlich reduziert die Solaranlage auch den CO2-Ausstoß, was wieder der Umwelt zugutekommt.

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Darüber hinaus bietet die Dachflächenvermietung eine nicht zu unterschätzende Erlösquelle. Immerhin stellen Sie als Gebäudeeigentümer Ihr Dach zur Verfügung, auf dem ein Investor eine Anlage installiert.

Ohne diese Dachfläche würde der Business-Case für den Investor nicht aufgehen. Daher sind Investoren auch bereit für die Miete der Dachfläche einen Betrag zu leisten.

Es lohnt sich für den Gewerbetreibenden, denn immerhin trägt er keinerlei Investitionen für die Photovoltaikanlage und erhält neben der Miete gegebenenfalls auch günstigeren Strom.

Wie hoch sind die zu erwartenden Mieteinnahmen aus der Dachvermietung?

Die Höhe der Miete ist immer abhängig von der Größe der Photovoltaikanlage und dem Wirkungsgrad. Je besser die Rahmenparameter der Photovoltaikanlage, umso höher wird auch die Miete ausfallen.

Hintergrund ist, dass der Betreiber bei einer größeren Anlage geringe Stückkosten hat und somit am Ende auch mehr vom Ertrag an den Eigentümer abgeführt werden kann.

Die möglichen Mieteinnahmen können Sie mit dem Solarrechner oben auf dieser Seite berechnen.

Die Dachfläche vermieten – wer übernimmt die Kosten?

Wer sein Dach vermieten will, der möchte natürlich nicht selbst die Investition in eine Photovoltaikanlage tragen. Sinn und Zweck ist ja gerade, dass nur die Dachfläche bereitgestellt werden muss.

Und um es klar und deutlich zu formulieren, Angebote, bei denen sich der Immobilienbesitzer an den Kosten für die Photovoltaikanlage beteiligen soll, sind als unseriös einzustufen. Wenn Sie ihr Dach vermieten wollen, dann müssen Sie einige Dinge beachten.

Dazu gehört, dass der Investor während der Bauphase der Anlage und für spätere Wartungsarbeiten der Zugang zur Ihrem Gebäude ermöglicht werden muss.

Welche Voraussetzungen sind bei der Dachvermietung durch beide Parteien zu erfüllen?

Die Dachfläche ist für einen Investor von Interesse, wenn sie eine bestimmte Größe überschreitet. Dabei ist die Dachvermietung umso interessanter, je mehr Dachfläche der Eigentümer vermieten kann.

Aber eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat auch Auswirkungen auf das Gebäude. Bspw. ist zu berücksichtigen, dass ein Photovoltaik Modul bis zu ca. 10 kg pro qm wiegen kann. Für eine Dachfläche von 600qm bedeutet das zwar „nur“ ein Mehrgewicht von ca.

6 Tonnen, trotzdem sollte insbesondere in Regionen, in denen mit höherer Schneelast zu rechnen ist, überschlagen werden, ob auch bei Schneelast das Dach stabil bleibt. Im Normalfall beauftragt der Investor einen Statiker, der die Eignung des Daches prüft.

Zusammengefasst sollten Sie die folgenden Fragen mit dem Mieter Ihres Daches besprechen:

  • Dachkonstruktion
  • Installation von Schneefängern
  • Verlegung der elektrischen Leitungen
  • Anbindung an das öffentliche Stromnetz
  • Zugang zu der Photovoltaikanlage und den notwendigen Wechselrichtern
  • Zeitraum der Abnahme von Strom zur Eigennutzung und Preis für diesen Zeitraum und Regelung, die klärt, wie im Anschluss verfahren wird
  • Eventuelle Rückbaumaßnahmen und wer die Kosten trägt
  • Definition der Miethöhe
  • Versicherungen für Stromausfall und eventuell entstehenden Schäden
  • Kosten der Wartung und Instandhaltung bei der Pflege der Photovoltaikanlage

Diese Fragen sollten zwischen den Parteien in einem Pachtvertrag geregelt werden. Im Folgenden wird noch einmal im Detail auf die einzelnen Punkte sowie auf mögliche Besonderheiten eingegangen, wobei die beiden ersten Punkte bereits erwähnt wurden.

Verlegung der elektrischen Leitungen

Sind die Module auf dem Dach installiert, müssen entsprechende elektrische Leitungen gelegt werden. Es ist zu klären, ob diese an der Fassade entlanggeführt werden können und wo sich der Wechselrichter befinden soll.

Der Wechselrichter, der produzierten Gleichstrom der Photovoltaikanlage in den – bei uns üblichen – Wechselstrom umwandelt, sollte an einem kühlen Ort innerhalb des Gebäudes installiert werden.

Da auch der Strom für die Eigennutzung produziert werden soll, muss dann hinter dem Wechselrichter ein Stromzähler eingebaut werden, mit dem sowohl der Eigenverbrauch wie auch die Abgabe an das öffentliche Netz ermittelt werden kann. Ohne diese Geräte lassen sich die Einnahmen nicht ermitteln. Der Eigentümer der Solaranlage benötigt einen problemlosen Zugang zu den Zählern.

Dies sollte im Pachtvertrag definiert werden. Darüber hinaus sollte der Pachtvertrag auch Regelungen treffen, nach denen der Vermieter Änderungen nur nach Rücksprache mit dem Betreiber vornehmen darf. Schlussendlich sollte der Pachtvertrag auch eine Regelung beinhalten, dass dem Mieter der Zugang zum gesamten Photovoltaik System nicht verwehrt werden darf.

Anbindung an das öffentliche Stromnetz

Um Photovoltaik effizient nutzen zu können, ist für die Einspeisung des nicht im Eigenverbrauch genutzten Strom eine Anbindung an das öffentliche Netz notwendig. Dazu kann die Installation eines neuen Zählers notwendig werden.

Nicht selten sind die Photovoltaik Module auf einem anderen Gebäude installiert als die Wechselrichter und es müssen ggf. Anbindungen an das Stromnetz erfolgen.

Auch hier gilt es beim Verpachten zu definieren, wer die Kosten hierfür übernimmt.

Zugang zur Anlage und den notwendigen Wechselrichtern

An anderer Stelle wurde es bereits erwähnt – aber auf diesen wichtigen Punkt beim Vermieten des eigenen Dachs muss große Aufmerksamkeit gerichtet werden: Funktionieren die Wechselrichter nicht oder gibt es Beeinträchtigungen bei den Modulen, ist die Leistungsfähigkeit des gesamten Systems gefährdet. Daher muss definiert werden, dass der Zugang in keinster Weise behindert ist und bei Störungen auch reagiert werden kann. Gleichzeitig müssen Regelungen getroffen werden, wie die Photovoltaikanlage ihren Betriebszustand meldet. Erfolgt dies via mobiler Datenübertragung ist vorab die Netzverfügbarkeit zu prüfen, kommuniziert das System via WLAN ist ein entsprechender Netzzugang sicherzustellen. Muss dieser separat gelegt werden, dann ist selbstverständlich auch zu regeln, wer diese Kosten trägt.

Garantierte Abnahme des Stroms für den Eigenverbrauch

Beide Parteien haben selbstverständlich ein großes Interesse, dass Strom produziert und abgenommen wird. Ohne eine garantierte Abnahme erzielt der Betreiber einen niedrigeren Ertrag und der Dachbesitzer muss zu einem herkömmlichen Preis den Strom zahlen und hat lediglich die Miete der Photovoltaik Module.

Die Dachflächenvermietung funktioniert aber nur, wenn beide Parteien einen Vorteil haben. Deshalb muss im Pachtvertrag eine Regelung über den Preis getroffen werden. Dabei kann durchaus eine dynamische Komponente eingebaut werden, da der Strompreis langfristig steigen wird. Denkbar ist bspw. eine Preiserhöhung an einen Strompreisindex.

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Geregelt werden muss aber auch die Dauer der Belieferung. Da das EEG für Photovoltaik Systeme eine garantierte Einspeisevergütung von 20 Jahren festschreibt, sollte dieser Zeitraum auch mindestens festgeschrieben werden.

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Photovoltaik Module produzieren aber deutlich länger Strom, sodass ein Pachtvertrag auch Regelungen über den Zeitraum von 20 Jahren hinaus enthalten sollte.

Rückbaumaßnahmen

Wer über einen langen Zeitraum vermieten will, der kann bei einer Dachvermietung nicht mit Bestimmtheit sagen, in welcher Form das Gebäude nach 20 Jahren noch genutzt wird.

Vielleicht steht das Gebäude, auf dem sich die Photovoltaik Module befinden, einem modernen Neubau einer größeren Halle im Weg oder zwischenzeitlich wurde der Betrieb aufgegeben.

Es kann also immer wieder vorkommen, dass beim Verpachten ein Rückbau der gesamten Module notwendig wird. Dieser Punkt sollte im Pachtvertrag geregelt werden.

Versicherungen

Vor dem Vermieten muss die Anlage zunächst errichtet werden. Dazu muss der Solaranlagenbauer auf das Dach und die Module mit der Dachkonstruktion verbinden. Die dazu notwendigen Haltvorrichtungen werden mit den Sparren verbunden, bzw. bei Flachdächern auf eine Metallkonstruktion aufgesetzt.

Auch wenn es beim Vermieten nicht die Regel ist, Schäden können am Gebäude entstehen. Diese sind im Normalfall durch die Versicherung des Anlagenbauers abgedeckt.

Für mögliche, während des Betriebs auftretende Schäden an der Anlage sollte geklärt werden, wer die Kosten trägt und die Reaktionszeiten des Anbieters definiert werden.

Kosten der Wartung und Instandhaltung

Damit die Dachflächenvermietung langfristig erfolgreich ist, müssen die Module, aber auch die Wechselrichter regelmäßig gewartet werden.

Die Wartungsintervalle sollten in jedem Fall schriftlich fixiert werden und auch der Umfang ist zu beschreiben. Damit haben beide Parteien eine Garantie, dass das System langfristig erfolgreich betrieben werden kann.

Natürlich geht es auch an dieser Stelle um den monetären Aufwand und auch diese Fragestellung ist unbedingt im Vertrag zu behandeln.

Zusammengefasst lässt sich sagen: Photovoltaik lohnt sich für nahezu jeden, selbst wenn er nicht in eine eigene Photovoltaikanlage investieren will! Wer den hohen Aufwand und die Kosten für eine eigene Photovoltaikanlage scheut, kann sein Dach vermieten und den erzeugten Strom zu günstigen Konditionen selbst nutzen. Darüber hinaus erhält der Vermieter auch eine Miete. Je größer die vermietete Dachfläche ist, desto genauer sind die Rahmenbedingungen des Anlagenbetriebs in einem Pachtvertrag zu definieren. Die Verhandlungsposition des Vermieters wächst dabei mit der Größe der Anlage und seiner Fähigkeit den auf dem Dach produzierten Strom auch abnehmen zu können. Damit der Gebäudebesitzer langfristig sicher planen kann, sollte er das Dach 20 Jahre verpachten. Grundsätzlich lohnt es sich, die Dachfläche langfristig zu vermieten.

Источник: https://solardachmiete.de/

Dachfläche vermieten: Lohnt das?

Dachfläche mieten für Photovoltaikanlagen - So gehts

Ob Privathaus, Lagerhalle oder Produktionsstätte: Nahezu jedes Gebäude hat ein Dach, und nahezu jeder hält saubere Energie für eine gute Sache.

Zusammengenommen ergibt das oft einen guten Grund, eine Photovoltaik-Anlage zu installieren.

Allerdings hat beileibe nicht jeder die Zeit, die Muße, das Wissen oder auch die finanziellen Mittel, die nötig sind, um solch ein Projekt durchzuführen.

Die Dachfläche vermieten kann lukrativ sein

Es gibt noch einen anderen Weg, die Energiewende zu unterstützen: durch die Vermietung von Dachfläche.

Zahlreiche Initiativen und Kommunen haben beispielsweise früh sogenannte Bürgersolaranlagen entwickelt.

Sie ermöglichen es Interessierten, mit kleinem Kapitaleinsatz in Erneuerbare Energien zu investieren, während öffentliche Gebäude wie Busbahnhöfe, Schulen oder Kindergärten zur Energiewende beitragen.

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Das Gleiche funktioniert auch mit dem eigenen Dach. Reich wird man mit der Vermietung zwar nicht, aber sie kann sich bezahlt machen – wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

[/attention]Eine Photovoltaikanlage wird installiert © Marina Lohrbach, stock.adobe.com

Die Vorteile sind schnell aufgezählt: Die Einnahmen fließen sicher über 20 Jahre – das entspricht der Dauer der staatlichen garantierten Förderung für PV-Anlagen.

Zudem wird mit dem Dach eine Fläche genutzt, die ansonsten brachliegen und keinen Ertrag bringen würde. Mit dem Prüf- und Papierkram hat man zudem wenig zu tun, da sich der Investor um den Betrieb und die Wartung der Anlage kümmert.

Die Kosten übernimmt er in den meisten Fällen ebenfalls – anderslautende Angebote sind mit Vorsicht zu genießen.

Steht ohnehin eine Dachsanierung an, kann sie eventuell mit der PV-Anlage, die nach der Sanierung draufgesetzt wird, (teil-)finanziert werden.

So sind sowohl jährliche Zahlungen des Investors als auch eine Abschlagszahlung zu Beginn der Laufzeit möglich – die dann in die Sanierung des Daches fließen kann.

Ein solches Vorhaben sollte gemeinsam und vorab geplant werden: Die De- und Wiederinstallation von PV-Anlagen ist teuer und aufwendig. Ist eine Sanierung in den nächsten 20 Jahren vorgesehen, werden Investoren in der Regel Abstand davon nehmen, die Dachfläche anzurühren.

Dachsanierung und Auau einer PV-Anlage: Pächter übernimmt einen Teil der Kosten

Nicht jedes Dach ist geeignet

Bevor nun der Abakus ausgepackt wird, sind einige Faktoren zu beachten. So muss geprüft werden, ob die Statik des Daches beziehungsweise des Gebäudes der Last einer Solarstromanlage gewachsen ist.

Auch den zu erwartenden Ertrag aufgrund der Lage und der Ausrichtung wird ein Investor prüfen, bevor er eine Zusage macht. Darüber hinaus sind große Dachflächen lohnender: Der Aufwand, eine Anlage zu installieren, ist immer vorhanden.

Kann man viele Module nebeneinander platzieren – etwa auf einer Reithalle –, ist der Ertrag jedoch größer als bei einem kleinen Einfamilienhaus.

Solaranlage auf einem Hausdach: Statische Voraussetzungen prüfen[attention type=green]

Viele Anlagenbetreiber auf der Suche nach potenziellen Flächen, geben daher eine nutzbare Mindestgröße vor – unter dieser führen sie keine Projekte durch. Zu beachten ist auch, dass die Nutzung des eigenen Daches durch die Anlage stark eingeschränkt sein kann.

[/attention]Dachfläche vermieten: Die Voraussetzungen müssen stimmen

Sind alle Voraussetzungen erfüllt, bleibt die Gretchenfrage, ob sich das Ganze lohnt. Die Größe der Dachfläche allein ist wenig aussagekräftig, da unter anderem die sogenannte Ernte, also der zu erwartende Ertrag, sehr unterschiedlich sein kann. Die zu erzielende Pacht kann dadurch zwischen zwei und zehn Euro pro Quadratmeter und Jahr variieren.

Das erschwert pauschale Aussagen: Es macht einen Unterschied, ob für ein Einfamilienhaus mit 40 Quadratmeter Dachfläche über 20 Jahre 1600 Euro (2 Euro Pacht pro Quadratmeter mal 40 Quadratmeter Fläche mal 20 Jahre Laufzeit) oder 8000 Euro (10 Euro mal 40 Quadratmeter mal 20 Jahre) fließen.

Alternativ ist es auch möglich, sich mit dem Investor über eine Aufteilung der Einnahmen durch den gewonnenen Strom zu einigen.

Lohnt sich die Dachflächenvermietung? © vencav, fotolia.com

Wird eine PV-Anlage für die Eigennutzung installiert, muss man zunächst in Vorleistung gehen und rund 7.000 Euro Kosten für 40 Quadratmeter Dachfläche einkalkulieren.

Dafür können die Stromkosten des eigenen Haushalts wegfallen und/oder Ertrag durch in das Stromnetz eingespeisten Strom fließen. Auch hier sollte ein Fachmann vor Ort zurate gezogen werden, um belastbare Zahlen für die individuelle Situation zu gewinnen.

Einzurechnen sind in einem solchen Fall beispielsweise auch die Betriebskosten und die mit den Jahren etwas nachlassende Leistung der PV-Module.

Es kommt also auf die eigene Kalkulation an, wie viel Kosten etwa durch die Selbstnutzung des Stroms vermieden werden – sprich: wie hoch der eigene Stromverbrauch ist –, und entsprechend, welchen Ertrag man durch die Einspeisung einrechnet. Angenommen, eine Anlage erzeugt jährlich 4.000 kWh. Über 20 Jahre wären das 80.000 kWh.

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Geht man von einem Anteil von je 50 Prozent Eigennutzung und Einspeisung aus, ist nach derzeitigem Stand mit einem Ertrag von 4.600 Euro für den eingespeisten Strom (40.000 kWh mal 11,5 Cent Einspeisevergütung) und 11.000 Euro für den eingesparten Stromankauf (40.

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000 kWh mal 27,5 Cent als Durchschnittspreis für Strom, den man sonst einkaufen müsste) zu rechnen.

Diese Aufstellung kann jedoch nur schematisch sein und besitzt, ebenso wie die Kostenseite, einige Variablen. In der Regel ist die Eigennutzung langfristig lohnender, aber wie gesagt: Sie kostet dafür mehr Zeit und es ist nicht jedermanns Sache, zum Stromerzeuger auf eigene Rechnung zu werden.

Schriftlicher Vertrag ist Pflicht

Darüber hinaus sind in beiden Fällen steuerliche und haftungsrechtliche Aspekte zu beachten. Auch ist es denkbar, dass man als Vermieter sein Eigentum innerhalb der nächsten 20 Jahre verkauft, umzieht und somit nicht mehr Vertragspartner ist.

Aus allen bisher genannten Gründen ist es zwingend notwendig, bei der Vermietung des eigenen Daches einen sauberen Vertrag aufzusetzen. Die Stiftung Warentest empfiehlt in ihrem Ratgeber „Photovoltaik“ unter anderem, darin die Eigentums- und Nutzungsrechte, Laufzeit und Kündigungsrechte sowie die Haftung festzuhalten beziehungsweise zu regeln.

Zudem müsse die Nutzung des Gebäudedachs durch den Solaranlagenbetreiber im Grundbuch des Dacheigentümers als Grunddienstbarkeit eingetragen werden.

Rechtliche Fragen klären und im Vertrag festhalten © vegefox.com, stock.adobe.com

Ist alles durchgerechnet und hat sich die Vermietung des eigenen Daches als eine gute Option erwiesen, gilt es schließlich, einen Investor zu finden.

Mögliche Ansprechpartner sind Fachbetriebe und Solateure in der Umgebung, die die Gegebenheiten vor Ort kennen und möglicherweise von anderen Kunden wissen, die auf der Suche nach Dachflächen sind.

Auch im Internet gibt es einige Dachbörsen, auf denen sich Anbieter und Nachfrager finden können.

Источник: https://www.solaranlage-ratgeber.de/photovoltaik/photovoltaik-wirtschaftlichkeit/dachflaeche-vermieten-lohnt-das

Dachvermietung für Solaranlagen – lohnt sich kaum 2020!

Dachfläche mieten für Photovoltaikanlagen - So gehts

Bei der Dachvermietung können Eigenheimbesitzer die eigene ungenutzte Dachfläche an einen externen Anbieter vermieten. Diese Fläche wird dann zur Installation einer Photovoltaik-Anlage genutzt, welche Solarstrom erzeugt, der dann in das öffentliche Netz eingespeist wird.

Die Besitzer des Gebäudes bekommen dafür entweder eine einmalige oder eine jährliche Zahlung. Manchmal wird auch eine kostenlose Dachsanierung als Ausgleich angeboten. Obendrein kann der Solarstrom von der vermieteten Dachfläche häufig auch sehr günstig direkt bezogen werden.

Rückblick auf die Geschichte

Bis vor einigen Jahren war die Dachvermietung ein Modell, von dem Eigenheimbesitzer in Deutschland wirklich profitieren konnten. 2005 lag die Einspeisevergütung für Solarstrom zum Beispiel bei etwa 50 Cent pro Kilowattstunde (auf 20 Jahre festgeschrieben). Selbst auf fremden Dächern inklusive Mietzahlungen war die Installation einer Photovoltaik-Anlage damit ein lohnendes Geschäft.

Mittlerweile liegt die Einspeisevergütung jedoch bei unter 8 Cent pro Kilowattstunde für große Anlagen bzw. bei rund 9 Cent für durchschnittlich große Photovoltaik-Anlagen auf Eigenheim-Dächern.

Damit ist es in den meisten Fällen sehr unwirtschaftlich geworden, zusätzliche Dachflächen für den Bau von Solaranlagen anzumieten.

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Diese Entwicklung war initial genauso vorgesehen, um den Ausbau der Solarenergie anzukurbeln, bis die Anschaffungskosten deutlich fallen (was mittlerweile eingetreten ist).

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Lohnt sich eine Solaranlage für Sie?

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Im März 2020 liegt die Einspeisevergütung für große Photovoltaik-Anlagen auf Nichtwohngebäuden bei unter 8 Cent pro Kilowattstunde. Der stetige Abwärtstrend der letzten Jahre hat die Wirtschaftlichkeit von Dachvermietungen deutlich negativ beeinflusst. Auf den vergleichsweise kleinen Dächern von Einfamilienhäusern lohnt sich eine Dachvermietung nicht mehr.

Heutzutage wird ein echter Gewinn bei großen Solaranlagen auf Freiflächen auch nicht mehr durch die Einspeisevergütung, sondern durch die sehr geringen Kosten bei der Strom-Erzeugung erzielt.

Richtig dimensioniert, ist ein großer Solarpark damit eine echte Konkurrenz für Atom- oder Kohlekraftwerke.

Eigenheimbesitzer/innen hingegen sollten sich nach Alternativen umsehen, um eine Solaranlage wirtschaftlich sinnvoll zu nutzen, und eher auf einen hohen Eigenverbrauch des vor Ort produzierten Stroms setzen.

Für eine wirtschaftliche Dachvermietung werden heutzutage 600 Quadratmeter oder mehr an nutzbarer Dachfläche benötigt (ein Einfamilienhaus hat etwa 30 bis 70 m²).

Eine größere Scheune mag daher gerade noch in Frage kommen, aber meist werden nur noch sehr große Ställe oder Gewerbehallen für die Dachvermietung genutzt.

Das typische Einfamilienhaus ist also für die Dachvermietung nicht geeignet.

2020 müssen sich Hausbesitzer/innen zwischen verschiedenen Vergütungsarten bei der Dachvermietung entscheiden. Es gibt einmalige Zahlungen im Bereich von 4.000 bis 9.000 Euro, die eine Nutzungsdauer von 20 Jahren abdecken.

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Oder es wird jährlich abgerechnet, dann bekommen sie für die vermietete Dachfläche rund 5 Prozent Gewinnbeteiligung oder 2 bis 5 Euro pro Quadratmeter.

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Schließlich wird in einigen Fällen auch eine kostenlose Dachsanierung angeboten, womit dann alle weiteren Ansprüche abgegolten wären.

Zuvor wurde bereits gesagt, dass meist nur noch Dachflächen ab 600 Quadratmeter oder mehr vermietet werden können. Für Eigenheimbesitzer ist eine Dachvermietung daher keine Option mehr.

Für die Berechnung der Wirtschaftlichkeit möchten wir jedoch einmal hypothetisch ermitteln, was Sie theoretisch verdienen könnten: Vermieten Sie als Privatperson rund 40 Quadratmeter Dachfläche, dann wären das bei 3 Euro pro Quadratmeter etwa 120 Euro im Jahr und 2.400 Euro in 20 Jahren.

Ob sich bei einer großen Dachflächen mehr lohnt, diese zu vermieten oder eine Solaranlage zu kaufen, hängt davon ab, zu welchen Konditionen Sie einen Kredit bei der Bank bekommen.

Bei guten Bedingungen ist eine eigene gekaufte Anlage meist lukrativer, aber das lässt sich nicht pauschal für jeden Fall sagen.

Das finanzielle Risiko ist beim Kauf einer eigenen Anlage in jedem Fall höher als bei der Dachvermietung.

Erfahrungen aus dem Internet

Im Internet gibt es einen regen Austausch zum Thema Dachvermietung und Erfahrungen aus der Praxis. Besonders Landwirte sind sich dabei im Allgemeinen einig, dass sich eigene Investitionen mehr lohnen als die Vermietung der Dachflächen.

Sind diese Flächen nämlich erst einmal an Dritte vergeben, haben diese 20 Jahre lang die Nutzungsrechte daran und eine eigene PV-Anlage lässt sich dann nicht mehr realisieren.
Es gibt selbstverständlich auch negative Erfahrungen mit gekauften PV-Anlagen, besonders, wenn viele Schäden an Wechselrichtern aufgetreten sind.

In solchen Fällen sieht es mit der Wirtschaftlichkeit bei eigenem finanziellen Risiko eher problematisch aus.

Lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage für Sie?

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Wenn Sie als Eigenheimbesitzer 2020 Geld mit einem ungenutzten Dach verdienen möchten, haben Sie insgesamt drei Optionen, die sich deutlich mehr lohnen als die Dachvermietung. Zum einen können Sie eine eigene Photovoltaik-Anlage kaufen bzw.

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über einen Kredit finanzieren. Alternativ kann eine Solaranlage gemietet werden. Sollte auch das nicht gewünscht sein, bietet sich noch der Beitritt in eine sogenannte Energiegemeinschaft an, um Solarstrom zu erzeugen und damit Geld zu verdienen.

In Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit, ist eine gemietete Solaranlage die beste Möglichkeit, um mit kleinen Dachflächen und ohne Risiko Geld zu verdienen. Der Ertrag ergibt sich dabei vor allem aus den eingesparten Stromkosten durch einen hohen Eigenverbrauch.

Ein weiterer Vorteil ist, dass alle Leistungen rund um die Photovoltaik-Anlage bereits in den Mietkosten enthalten sind und von einem Anbieter bezogen werden können. Dadurch fallen keine Extrakosten für Versicherungen, Wartung oder Reparaturen an.

Die Miete einer Solaranlage für Ihr Eigenheim ist bei DZ-4 bereits ab 59 Euro im Monat möglich.

Eigene Solaranlage kaufen

Der Kauf einer eigenen Photovoltaik-Anlage für ein Einfamilienhaus wird Sie 9.000 bis 13.000 Euro kosten, mit Stromspeicher sogar noch mehr (ab 16.000 Euro).

Wer ohnehin Geld investieren möchte oder einen zinsgünstigen Kredit bekommt, sollte den Kauf einer Solaranlage in Betracht ziehen. Bei einem normalen Einfamilienhaus sind die Kosten und Risiken gut kalkulierbar.

Dennoch kann es auch sinnvoll sein die eigene Liquidität bewahren zu wollen, um finanziell flexibel zu bleiben. Dann kann die Solaranlage zur Miete eine gute Alternative sein.

Teil einer Energiegemeinschaft werden

Speziell für Photovoltaik gibt es sogenannte Energiegemeinschaften, die teilweise sehr solidarisch, aber auch wirtschaftlich orientiert agieren.

Das Modell ist der Dachvermietung sehr ähnlich, es wird jedoch ein stärkerer Fokus auf günstigen Ökostrom für den Eigenverbrauch gelegt.

Auch hier sei darauf hingewiesen, dass die Energiegemeinschaften eher an größeren Dachflächen orientiert sind.

„Seitdem ich DZ-4 Kunde bin, mache ich mir keine Sorgen mehr um die Strompreisentwicklung.“

Erfahrungsbericht

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Wir klären den Unterschied zwischen Photovoltaik und Solarthermie und vergleichen außerdem Preise sowie Wirtschaftlichkeit.

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Ratgeber Solaranlage

Lohnt sich ein Stromspeicher für Photovoltaik? Ein Blick auf Vorteile, Nachteile, Preise und Autarkie.

Ratgeber Stromspeicher

Источник: https://www.dz-4.de/ratgeber/solaranlagen/dachvermietung

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