Dachumbau: Noch eins draufgesetzt

Bützow: Warnow-Klinik setzt noch eins drauf

Dachumbau: Noch eins draufgesetzt

Montage für moderne Palliativstation mit zwölf Betten hat begonnen

von Ralf Badenschier
20. Mai 2014, 18:23 Uhr

Am Montag begannen die Montagearbeiten. Die ersten beiden Außenwände stehen. Und bereits in der  kommenden Woche soll das provisorische Dach gesetzt sein. „Spätestens Ende November soll die neue Paliativstation der Warnow-Klink fertig sein“, sagt Klinik-Geschäftsführer Thomas Blum.

Vor dreieinhalb Jahren, im Herbst 2010, eröffnet  die Warnow-Klinik diesen Bereich für Patienten, die dort auf ihrem letzten Lebensabschnitt betreut werden.  „Wir haben mit fünf Betten begonnen, haben dafür Räume in der Station II der Klinik genutzt“, erklärt Blum.

Doch schon bald zeigte sich, dass das vorhandene Angebot so nicht ausreicht, die Bedingungen „besser sein könnten“. Denn es geht nicht nur um die Unterbringung der Palliativpatienten, sondern auch um verschiedene Therapieformen, wie Musik- und Kunsttherapien. Auch Platzmäßig stieß man an Grenzen.

Man habe zeitweise bis zu zehn, elf Betten benötigt.

 „Wir haben einen sehr hohe Auslastungsgrad“, erklärt der Geschäftsführer bezogen auf die gesamte Warnow-Klinik. Er verweist er auf eine Bettenbelegung von 91 Prozent im vergangenen Jahr. „Dann wird es zeitweise auch schon mal eng. Bundesweit lag dieser Wert bei 76 Prozent“, zieht Blum einen Vergleich.

Das alles habe bereits während des Erweiterungsbaus vor zwei Jahren  zu den Überlegungen geführt, eine neue Palliativstation zu errichten. Beim Land stieß man auf offenen Ohren. Das fördert zu fast 100 Prozent den Neubau. Von den rund 1,7 Millionen Euro Baukosten kommen 1,6 aus Schwerin.

So setzt jetzt die Warnow-Klinik im wahrsten Sinne des Wortes noch eins drauf. Denn die Palliativstation wird auf den neu errichten Erweiterungsbau draufgesetzt. Der Vorteil der langen Planung: „Wir haben das bereits mit berücksichtigt.“ Der Fahrstuhl wurde eine Etage höher gezogen und auch die Schächte für die Versorgungsleitungen sind entsprechend vorbereitet worden.

[attention type=red]

Am Montag begann nun die Montage der Wandelemente. Denn es wird eine besondere Bauweise angewandt. Es gibt Holztafelelemente. Die werden zusammengesteckt. In zehn Tagen wird das Grundgerüst stehen. Dann erfolgt der ganz normale Innenausbau und auch die Wärmedämmung.

[/attention] [attention type=yellow]

Insgesamt sollen acht Zimmer mit zwölf Betten entstehen, zudem ein Gästezimmer, in dem auch mal ein Angehöriger übernachten kann. In einem Wohnzimmer ist Platz für gemeinsame Stunden und auch eine Dach-Terrasse wird es geben. „Wenn alles fertigt ist, haben wir wirklich perfekte Bedingungen“, ist sich Thomas Blum sicher.

[/attention] [attention type=green]

Das bezieht er sowohl auf die Patienten, als auch auf die Mitarbeiter, die dort tätig sein werden.Ralf Badenschier

[/attention]

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien – und folgen uns auch auf und :

Montage für moderne Palliativstation mit zwölf Betten hat begonnen

von Ralf Badenschier
20. Mai 2014, 18:23 Uhr

Am Montag begannen die Montagearbeiten. Die ersten beiden Außenwände stehen. Und bereits in der  kommenden Woche soll das provisorische Dach gesetzt sein. „Spätestens Ende November soll die neue Paliativstation der Warnow-Klink fertig sein“, sagt Klinik-Geschäftsführer Thomas Blum.

Vor dreieinhalb Jahren, im Herbst 2010, eröffnet  die Warnow-Klinik diesen Bereich für Patienten, die dort auf ihrem letzten Lebensabschnitt betreut werden.  „Wir haben mit fünf Betten begonnen, haben dafür Räume in der Station II der Klinik genutzt“, erklärt Blum.

Doch schon bald zeigte sich, dass das vorhandene Angebot so nicht ausreicht, die Bedingungen „besser sein könnten“. Denn es geht nicht nur um die Unterbringung der Palliativpatienten, sondern auch um verschiedene Therapieformen, wie Musik- und Kunsttherapien. Auch Platzmäßig stieß man an Grenzen.

Man habe zeitweise bis zu zehn, elf Betten benötigt.

 „Wir haben einen sehr hohe Auslastungsgrad“, erklärt der Geschäftsführer bezogen auf die gesamte Warnow-Klinik. Er verweist er auf eine Bettenbelegung von 91 Prozent im vergangenen Jahr. „Dann wird es zeitweise auch schon mal eng. Bundesweit lag dieser Wert bei 76 Prozent“, zieht Blum einen Vergleich.

Das alles habe bereits während des Erweiterungsbaus vor zwei Jahren  zu den Überlegungen geführt, eine neue Palliativstation zu errichten. Beim Land stieß man auf offenen Ohren. Das fördert zu fast 100 Prozent den Neubau. Von den rund 1,7 Millionen Euro Baukosten kommen 1,6 aus Schwerin.

So setzt jetzt die Warnow-Klinik im wahrsten Sinne des Wortes noch eins drauf. Denn die Palliativstation wird auf den neu errichten Erweiterungsbau draufgesetzt. Der Vorteil der langen Planung: „Wir haben das bereits mit berücksichtigt.“ Der Fahrstuhl wurde eine Etage höher gezogen und auch die Schächte für die Versorgungsleitungen sind entsprechend vorbereitet worden.

[attention type=red]

Am Montag begann nun die Montage der Wandelemente. Denn es wird eine besondere Bauweise angewandt. Es gibt Holztafelelemente. Die werden zusammengesteckt. In zehn Tagen wird das Grundgerüst stehen. Dann erfolgt der ganz normale Innenausbau und auch die Wärmedämmung.

[/attention] [attention type=yellow]

Insgesamt sollen acht Zimmer mit zwölf Betten entstehen, zudem ein Gästezimmer, in dem auch mal ein Angehöriger übernachten kann. In einem Wohnzimmer ist Platz für gemeinsame Stunden und auch eine Dach-Terrasse wird es geben. „Wenn alles fertigt ist, haben wir wirklich perfekte Bedingungen“, ist sich Thomas Blum sicher.

[/attention] [attention type=green]

Das bezieht er sowohl auf die Patienten, als auch auf die Mitarbeiter, die dort tätig sein werden.Ralf Badenschier

[/attention]

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien – und folgen uns auch auf und :

Page 3

Montage für moderne Palliativstation mit zwölf Betten hat begonnen

von Ralf Badenschier
20. Mai 2014, 18:23 Uhr

Am Montag begannen die Montagearbeiten. Die ersten beiden Außenwände stehen. Und bereits in der  kommenden Woche soll das provisorische Dach gesetzt sein. „Spätestens Ende November soll die neue Paliativstation der Warnow-Klink fertig sein“, sagt Klinik-Geschäftsführer Thomas Blum.

Vor dreieinhalb Jahren, im Herbst 2010, eröffnet  die Warnow-Klinik diesen Bereich für Patienten, die dort auf ihrem letzten Lebensabschnitt betreut werden.  „Wir haben mit fünf Betten begonnen, haben dafür Räume in der Station II der Klinik genutzt“, erklärt Blum.

Doch schon bald zeigte sich, dass das vorhandene Angebot so nicht ausreicht, die Bedingungen „besser sein könnten“. Denn es geht nicht nur um die Unterbringung der Palliativpatienten, sondern auch um verschiedene Therapieformen, wie Musik- und Kunsttherapien. Auch Platzmäßig stieß man an Grenzen.

Man habe zeitweise bis zu zehn, elf Betten benötigt.

 „Wir haben einen sehr hohe Auslastungsgrad“, erklärt der Geschäftsführer bezogen auf die gesamte Warnow-Klinik. Er verweist er auf eine Bettenbelegung von 91 Prozent im vergangenen Jahr. „Dann wird es zeitweise auch schon mal eng. Bundesweit lag dieser Wert bei 76 Prozent“, zieht Blum einen Vergleich.

Das alles habe bereits während des Erweiterungsbaus vor zwei Jahren  zu den Überlegungen geführt, eine neue Palliativstation zu errichten. Beim Land stieß man auf offenen Ohren. Das fördert zu fast 100 Prozent den Neubau. Von den rund 1,7 Millionen Euro Baukosten kommen 1,6 aus Schwerin.

So setzt jetzt die Warnow-Klinik im wahrsten Sinne des Wortes noch eins drauf. Denn die Palliativstation wird auf den neu errichten Erweiterungsbau draufgesetzt. Der Vorteil der langen Planung: „Wir haben das bereits mit berücksichtigt.“ Der Fahrstuhl wurde eine Etage höher gezogen und auch die Schächte für die Versorgungsleitungen sind entsprechend vorbereitet worden.

[attention type=red]

Am Montag begann nun die Montage der Wandelemente. Denn es wird eine besondere Bauweise angewandt. Es gibt Holztafelelemente. Die werden zusammengesteckt. In zehn Tagen wird das Grundgerüst stehen. Dann erfolgt der ganz normale Innenausbau und auch die Wärmedämmung.

[/attention] [attention type=yellow]

Insgesamt sollen acht Zimmer mit zwölf Betten entstehen, zudem ein Gästezimmer, in dem auch mal ein Angehöriger übernachten kann. In einem Wohnzimmer ist Platz für gemeinsame Stunden und auch eine Dach-Terrasse wird es geben. „Wenn alles fertigt ist, haben wir wirklich perfekte Bedingungen“, ist sich Thomas Blum sicher.

[/attention] [attention type=green]

Das bezieht er sowohl auf die Patienten, als auch auf die Mitarbeiter, die dort tätig sein werden.Ralf Badenschier

[/attention]

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien – und folgen uns auch auf und :

Источник: https://www.svz.de/lokales/buetzower-zeitung/warnow-klinik-setzt-noch-eins-drauf-id6608546.html

Einen draufsetzen: Ratgeber Dachaufstockung

Dachumbau: Noch eins draufgesetzt

Ein schick ausgebautes Dach schafft zusätzliche Wohnfläche. Immobilienbesitzer nutzen diese bequeme Möglichkeit, um das Objekt zu erweitern. Beim Ausbau ist der Bauherr an bauliche Vorgaben gebunden.

Der Nachwuchs wird älter und fordert sein eigenes Reich ein. Für die Eltern soll zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden. Für gelegentliche Übernachtungsgäste wollen Sie ein separates Zimmer einrichten. Es gibt unzählige Gründe, die eigene Immobilie um ein oder zwei Räume zu erweitern. Vielleicht ist sogar ein zusätzliches Bad oder eine Küche gewünscht.

Dann liegt der Gedanke nahe, das oberste Stockwerk aufzustocken und in die Höhe zu bauen. Dachwohnungen vermitteln ein besonderes Gefühl von Behaglichkeit und sind bei Mietern und Käufern äußerst gefragt. Es ist also verständlich, dass Sie von Ihrer Idee begeistert sind und das Dachgeschoss ausbauen wollen.

Doch was müssen Sie beachten, wenn Sie Ihre Immobilie aufstocken und so zusätzlichen Wohnraum unter dem Dach schaffen wollen? Bevor Sie Ihr Vorhaben umsetzen, sollten Sie sich über die geltenden baulichen Vorgaben informieren. So vermeiden Sie im Nachhinein Ärger mit der Baubehörde und mit Ihren Nachbarn.

Diese Gründe sprechen für eine Aufstockung

Sie sind Immobilienbesitzer und wollen mit dem Ausbau des Dachs zusätzliche Wohnfläche schaffen. Ihre Kinder werden älter und selbständiger. Ihr jetziges Kinderzimmer ist zu klein, doch weitere Räume stehen im Haus nicht zur Verfügung. Vielleicht arbeiten Sie in Zukunft häufiger von zu Hause aus, haben aber keine räumliche Kapazität für ein kleines Büro.

Unter Umständen wünschen Sie sich einen Hobbyraum, in dem Sie sportlich aktiv werden oder Ihrer Leidenschaft nachgehen. Ein ganz wichtiges Argument für eine Aufstockung des obersten Stockwerks ist der Wunsch nach einem Mehrgenerationenhaus. Wenn Sie Ihre Eltern oder Schwiegereltern zu sich holen wollen, benötigen Sie mehr als nur ein zusätzliches Zimmer.

Vermutlich ist ein weiteres Badezimmer erforderlich und auch eine Küche ist notwendig. Vielleicht wollen Ihre Kinder mit dem Partner für einige Jahre bei Ihnen im Haus leben. Ein einzelner Raum erfüllt dann ebenfalls nicht die Bedürfnisse der jungen Leute.

Die Ursachen sind also sehr unterschiedlich, doch immer steht der Bedarf nach zusätzlicher Wohnfläche im Vordergrund.

Wenn neben einem Wohn- oder Schlafraum auch noch eine Koch- und Duschgelegenheit erforderlich ist, kommen Sie um den Bau eines zusätzlichen Geschosses nicht mehr herum.

Einen separaten Anbau in ebenerdiger Form zu schaffen, kommt gerade bei kleinen Grundstücken nicht in Frage. Zusätzlicher Boden ist meist nicht zu erwerben, aber selbst wenn es möglich ist, kostet Bauland sehr viel Geld. Deshalb liegt der Wunsch nach einer Aufstockung des Hauses auf der Hand.

Oft ist sie die günstigste und schnellste Variante für zusätzliche Wohnfläche zu sorgen. Für die Erweiterung Ihres Hauses haben Sie verschiedene Möglichkeiten. In der Regel besteht für die Bewohner übrigens keine Notwendigkeit, das Objekt während des Ausbaus zu verlassen.

Meist können Sie in dieser Phase weiterhin in Ihrem Haus wohnen.

Den Anfang macht der Architekt

Sobald Sie sich entschieden haben Ihre Immobilie auszubauen, sollten Sie einen Architekten beauftragen. Er ist Ihr Ansprechpartner, wenn es um die Prüfung der Varianten, um die Planung und um die Baugenehmigung geht.

Ein guter Fachmann wird zuerst Ihre Wünsche und Ihren konkreten Flächenbedarf ermitteln. Er fragt Sie nach dem Zweck des Ausbaus.

Je genauer Sie ihm schildern, wofür der Wohnraum nötig ist und welche Vorstellungen Sie haben, desto präziser erstellt er die ersten Entwürfe für Ihr Ausbauprojekt.

[attention type=yellow]

Anhand Ihrer Angaben prüft der Planer auch, welche Varianten für die Aufstockung überhaupt in Frage kommen. Dabei berücksichtigt er neben Ihren individuellen Wünschen vor allem die Beschaffenheit Ihres Objekts. Auf der Basis Ihrer Vorgaben erarbeitet er eine erste Planung, wie das ausgebaute Dach aussehen kann.

[/attention]

Diese Planung verfeinert er vermutlich mehrfach, bis sie Ihren Wünschen entspricht. Sobald ein Entwurf vorliegt, der Ihre Zustimmung findet, erstellt der Fachmann eine Kostenrechnung für Ihr Bauprojekt. Jetzt liegen alle Informationen vor die Sie benötigen, um sich endgültig für den Ausbau nach dem entwickelten Entwurf zu entscheiden.

Sind Sie mit dem Vorschlag Ihres Architekten einverstanden, legt er sie mit allen erforderlichen Unterlagen bei der zuständigen Baubehörde vor. Diese wird prüfen, ob der gewünschte Ausbau zum Bebauungsplan passt.

Sie kontrolliert, dass das städtebauliche Bild nicht zerstört wird. Vor allem überprüft sie die Statik, weil die bestehende Konstruktion Ihres Hauses mit dem angebauten Dach stark belastet wird.

Das Fundament muss diese zusätzlichen Belastungen aushalten.

Ist das nicht der Fall, muss es verstärkt werden. In der Phase der Überprüfung der Unterlagen steht der Architekt in ständigem Kontakt mit der Baubehörde. Er beantwortet Rückfragen und liefert erforderliche Dokumente nach. Sobald die Behörde die Baugenehmigung erteilt hat, dürfen Sie den Ausbau an einen Fachbetrieb vergeben.

Diese Varianten sind möglich

Die häufigsten Alternativen einer Dachaufstockung sind die Erhöhung des Kniestocks und der Bau einer neuen Etage.

Unter dem Kniestock versteht man die Außenwand, auf der die Konstruktion des alten Dachs aufliegt. Um den Kniestock zu erhöhen, muss das alte Dach abgedeckt und entfernt oder mindestens angehoben werden.

Danach wird der Kniestock durch Maurerarbeiten oder durch fertige Holzbauteile erhöht.

Schon durch eine Anhebung des Kniestocks um rund 80 Zentimeter lässt sich die Wohnfläche in einem bestehenden Dachgeschoss um rund 30 Prozent erweitern.

[attention type=red]

Bei einer Immobilie mit Steildach reicht eine Erhöhung des Kniestocks häufig schon aus, um die erforderliche Wohnfläche zu schaffen.

[/attention]

Kommt diese Alternative nicht in Frage, können Sie auch ein ganzes Stockwerk auf die oberste Etage aufsetzen. Bei einem Haus mit einem Flachdach bietet sich vielleicht eine Erweiterung durch ein Steildach an.

Das alte Flachdach wird dann abgetragen, danach wird ein neues Steildach aufgebracht. Diese Variante lässt sich oft mit einer Erhöhung des Kniestocks kombinieren, um mit wenig Aufwand zusätzliche Fläche zu schaffen.

Der Architekt wird diese Alternativen bei seiner Planung prüfen und anhand Ihrer Wünsche und der bestehenden Konstruktion ermitteln, welche Variante machbar ist und in einem vernünftigen Kosten-Nutzen-Verhältnis steht.

Zur Prüfung der Alternativen gehört auch die Frage nach der Art der Bauweise. Grundsätzlich steht der Ausbau in Massivbauweise mit Stein oder Beton der Leichtbauweise gegenüber. Bei einem Dachausbau in Massivbauweise bleiben die klimatischen Verhältnisse im Sommer und im Winter recht stabil.

Es entsteht also weder ein Hitzestau noch ist es unter dem Dach sehr kalt. Der Vorteil der Leichtbauweise liegt vor allem in dem geringeren Gewicht der Bauteile. Eine Verstärkung des Fundaments lässt sich bei Nutzung der Leichtbauweise häufig vermeiden.

Unabhängig von der gewählten Bauweise ist noch an die Dämmung und an den Brandschutz zu denken.

Denn mit einer guten Dämmung bleibt es im Winter gemütlich warm und die Heizkosten bleiben überschaubar. Gleichzeitig halten sich die Temperaturen im Sommer in einem erträglichen Rahmen, selbst wenn es heiß wird. Von der Art des Dachausbaus ist auch abhängig, ob eine finanzielle Förderung für Ihr Vorhaben möglich ist.

Die Frage nach der Finanzierung

Der Dachausbau gehört zu den teuersten Änderungen an Ihrer Immobilie. Je nach Umfang können die Kosten leicht einen geringen fünfstelligen Betrag ausmachen.

Wenn Sie Ihr Vorhaben mit Hilfe eines Baukredits finanzieren wollen, bietet es sich an, das Dach zeitgleich energetisch zu sanieren.

Energieeffiziente Renovierungsmaßnahmen an einer Immobilie lassen sich zu sehr attraktiven Konditionen finanzieren.

Die Kreditanstalt für Wiederauau bietet interessante Darlehen für die energetische Sanierung von Immobilien an. Als Bauherr profitieren Sie von zinsgünstigen Baukrediten mit flexiblen Rückzahlungsoptionen.

[attention type=green]

Damit ein solches Baudarlehen für Sie in Frage kommt, muss Ihre Immobilie nach dem Ausbau bestimmte energetische Anforderungen erfüllen. Ein guter Architekt wird die Möglichkeiten schon bei seiner Planung berücksichtigen.

[/attention]

Den Ausbau des Dachs finanzieren Sie dann mit einem günstigen Darlehen der Kreditanstalt für Wiederauau. Sie müssen ihn also nicht aus vorhandenen Rücklagen bezahlen.

Fazit

Im ersten Augenblick mag es sich sehr aufwändig anhören, durch eine Dachaufstockung mehr Wohnfläche zu schaffen.

Dank modernster Ausbaumethoden und Baumaterialien ist die Erweiterung eines Flach- oder Steildachs heute aber meist kein Problem mehr. Sie kann sogar mit einer energetischen Sanierung der Immobilie kombiniert werden.

Dadurch sichern Sie sich den Zugriff auf geförderte Darlehen der Kreditanstalt für Wiederauau für eine günstige und flexible Finanzierung Ihres Projekts.

Linktipps zum Thema:

Hier klicken & passende Dienstleister in Ihrer Nähe finden!

KennstDuEinen.de ist ein Bewertungsportal für Dienstleister aller Branchen. Suchen und finden Sie die besten Dienstleister in Ihrer Nähe!

Alle Städte mit Dachaufstockung

Источник: https://www.kennstdueinen.de/magazin/einen-draufsetzen-ratgeber-dachaufstockung/

Einen draufgesetzt: das Satteldach

Dachumbau: Noch eins draufgesetzt

Ein Dreieck, das auf ein Viereck kommt: So lässt sich das Satteldach mit ganz einfachen Worten beschreiben. Der Dachtyp ist der Klassiker in kühlen und gemäßigten Klimazonen und bringt im Vergleich zu anderen einige Vorzüge mit. 

Das Satteldach mit seiner typischen Neigung ist bei Bauherren nach wie vor beliebt. Es ist praktisch und preiswert, denn die Konstruktion ist recht einfach. Das hält damit die Kosten im Rahmen. Außerdem bietet ein Satteldach noch Raum für Individualität.

Was ist ein Satteldach?

Ein Satteldach besteht aus zwei gegeneinander geneigten Dachflächen, die an ihrer höchsten Stelle, dem Dachfirst, miteinander verbunden sind.

Das Satteldach liegt dabei gleichmäßig auf den Geschossen des Gebäudes und schließt mit seinem First entweder parallel mit beiden Giebeln ab oder ragt über sie hinaus. Es wird als Sparrendach oder Pfettendach konstruiert.

Diese Dachform hat sich in unseren Breiten über Jahrhunderte hinweg bewährt.

Die Renaissance der Satteldächer

Nach dem Krieg wurden wurden Satteldächer als ewig gestrig verschmäht. Doch als die Flachdach-Konstruktionen aus den sechziger und siebziger Jahren sich tendenziell als undicht erwiesen, gewann das witterungsbeständige Satteldach wieder an Oberwasser.

Vorteile des Satteldachs

So modern können Satteldächer sein: das Hausmodell Vallvik von Eksjöhus

Wegen seiner gleichmäßigen Bauform kann das Satteldach flexibel umgesetzt werden: Es ist so schlicht, dass unterschiedliche Dachneigungen und Traufhöhen möglich sind. In Deutschland sind vor allem Satteldächer mit einer Dachneigung zwischen 38 und 45 Grad verbreitet. Vorteil: Diese Dachneigung lässt genügend Raum für einen späteren Dachgeschoss-Ausbau, ohne dass die Dachneigung dabei zu steil ausfällt.

Langlebig und pflegeleicht

Daneben punktet ein Satteldach mit seiner langen Lebensdauer und dem niedrigen Wartungsaufwand. Regen und Schnee werden leicht abgetragen. Weil das Satteldach eine sehr geringe Angriffsfläche bietet, wird es von der Witterung kaum in Mitleidenschaft gezogen – es hält länger und braucht weniger Pflege als andere Dachformen.

Kostengünstige Dachform

Ein weiterer Pluspunkt: Die rechtwinkligen Dachflächen sind verhältnismäßig leicht auszuführen. Das spart beim Hausbau bares Geld, weshalb sich auch die Kosten bei Satteldächern meist in Grenzen halten.

Außerdem kann der Raum unter einem Satteldach nahezu ohne Einschränkung genutzt werden.

Wer beim Dachzimmer nicht auf hohe Möbel verzichten möchte, sollte bei der Hausplanung auf eine besonders flache Dachneigung von etwa 25 Grad setzen.

Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile:

Satteldach mit Gaube: das Eksjöhus-Modell Knutstorp

  • preisgünstig
  • witterungsbeständig
  • umweltfreundliche Dacheindeckung mit Naturmaterialien möglich
  • einfache Konstruktion, niedrige Baukosten
  • vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten
  • robust und witterungsbeständig
  • geringer Wartungsaufwand
  • Raumgewinn oberhalb des Obergeschosses
  • Integration von Dachgauben möglich
  • umweltfreundliche Eindeckung denkbar
  • gut für Photovoltaik und Solarthermie nutzbar
  • zeitlose Form

Die wenigen Nachteile:

  • Wohnraumverlust bei steilen Satteldächern
  • Belichtungsmöglichkeiten nur durch Dachfenster

Die Rolle der Witterung

Schneetauglich: das Satteldach von Mellangarden

Berücksichtigen sollte man bei der Planung eines Satteldachs allerdings die örtlichen Wetterbedingungen. In Gegenden mit häufigen Regenfällen bietet sich ein steiler konstruiertes Satteldach eher an, weil der Regen so schneller abfließt.

Ist mit viel Schnee zu rechnen, sollte der ideale Winkel genau berechnet werden. Denn ist die Neigung zu flach, bleibt der Schnee auf dem Dach liegen und übt Druck aus. Ist die Konstruktion dagegen zu steil, rutscht der gesamte Schnee unkontrolliert ab und kann Schäden an Terrasse oder Bäumen verursachen.

Auch Wind ist ein Kriterium, das bei der Auswahl der Dachneigung Beachtung finden sollte: Wo es häufiger sehr windig ist, sollte das Dach eine steile Neigung haben. So trocknet die Dachfläche schneller und die Nässe kann keine Schäden am Satteldach anrichten.

Auch Carport mit Satteldach vor Schnee schützen

In schneereichen Gegenden bietet es sich an, auch ein eventuell vorhandenes Carport mit einem Satteldach auszustatten. Gelegentlich schreiben Bauämter für Carports sogar ausdrücklich vor, dass sie mit Satteldächern gebaut werden – auch weil in manchen Regionen dieser Dachtyp besser ins architektonische Gesamtbild passt als ein Flachdach.

Источник: https://erfahrungen.eksjohus.de/einen-draufgesetzt-das-satteldach/

Heimtextilien
Schreibe einen Kommentar

;-) :| :x :twisted: :smile: :shock: :sad: :roll: :razz: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :grin: :evil: :cry: :cool: :arrow: :???: :?: :!: