Dämmstoffe – so realisieren Sie eine effektive Fassadendämmung

Contents
  1. Fassadendämmung – Übersicht zu Möglichkeiten der Wanddämmung
  2. Wanddämmung – innen oder außen?
  3. Fassadendämmung von außen – Möglichkeiten
  4. Was geht sonst noch als Wanddämmung?
  5. Energiesparen durch Haus dämmen – So lässt sich das Projekt effektiv realisieren
  6. Nachhaltig dämmen – Natürliche Dämmmaterialien haben große Vorteile
  7. Wo kann ich die THERMOFLOC Zellulose Dämmung beim Haus dämmen einsetzen?
  8. 8 Vorteile der THERMOFLOC Zellulosedämmung
  9. Die Dachdämmung: Kosten, Methoden und Möglichkeiten
  10. Verschiedene Varianten der Dachdämmung
  11. Die Aufsparrendämmung
  12. Die Zwischensparrendämmung
  13. Die Untersparrendämmung
  14. Dämmung beim Flachdach
  15. Verschiedene Dämmmaterialien im Vergleich
  16. Die Kosten der Dachdämmung
  17. Das kostet eine Dachdämmung pro Quadratmeter
  18. Kann ich mein Dach selbst dämmen?
  19. Dachdämmung direkt beim Bau
  20. Nachträgliche Dachdämmung
  21. Die Vorteile eines gedämmten Daches
  22. So viel können Sie durch ein gedämmtes Dach sparen
  23. Der Umwelt zuliebe: CO2-Einsparungen durch eine Dachdämmung
  24. Individuelle Planung für die optimale Dachdämmung
  25. Jetzt Dachdämmung planen
  26. Dämmstoffe & Dämmplatten für Haus, Fassade und Dach
  27. Übersicht der Materialien von Dämmstoffen
  28.   Mineralische Dämmstoffe
  29.   Mineralisch-synthetische Dämmstoffe
  30.   Synthetische Dämmstoffe
  31.   Pflanzliche Dämmstoffe
  32.   Tierische Dämmstoffe
  33. Die Einsatzgebiete der verschiedenen Dämmstoffe
  34.   Dämmstoffe für Fassaden
  35.   Innendämmung
  36.   Dachdämmung
  37.   Oberste Geschossdämmung
  38.   Kellerdämmung
  39. Baustoffklassen
  40. Brandschutzeigenschaften
  41. Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert)
  42. Dämmdicke
  43. Förderungen bei Dämmungen

Fassadendämmung – Übersicht zu Möglichkeiten der Wanddämmung

Dämmstoffe – so realisieren Sie eine effektive Fassadendämmung

30.07.2012Lenz

Neben der Dachdämmung bietet die Fassadendämmung die meisten Einsparpotentiale am Haus. Etwa 20-25% Energiekostenersparnis durch eine gute Wanddämmung sind keine Seltenheit, aber natürlich je nach baulichen Begebenheiten auch nicht immer zu erreichen.

Es gibt einige verschiedene Möglichkeiten seine Hauswand zu dämmen um ein ideales Ergebnis zu erzielen. Welche Möglichkeiten es zum Fassade dämmen gibt, soll dieser Artikel in einer Übersicht etwas näher zeigen. Detailartikel zu den hier angesprochenen Verfahren finden sich selbstverständlich auch hier auf hausdaemmung.

info.

Wanddämmung – innen oder außen?

Wie oben bereits angesprochen gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Fassadendämmung. Jedes Verfahren hat wie immer seine Vor-und Nachteile. Aber zuerst sollte die Frage geklärt werden, ob man beim Hauswand dämmen eher eine Außendämmung oder doch besser eine Innendämmung umsetzten will.

Die Wanddämmung als Innendämmung bietet sich immer dann an, wenn nach außen sichtbare Fassaden erhalten bleiben sollen. So zum Beispiel bei Fachwerkhäusern (mit schönem Fachwerk) oder denkmalgeschützten Bauwerken.

Hier ist eine Fassadendämmung auf der Außenseite der Hauswände sehr schwierig umzusetzen um den entsprechenden Auflagen der überwachenden Behörden gerecht zu werden. Allerdings erschöpfen sich hier aber meist schon die Argumente eine Innendämmung vorzunehmen.

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Eine Hauswand innen zu dämmen birgt aber auch viele Risiken und Probleme. So stehen hier die Taupunktproblematik und in Folge von nicht korrekt ausgeführten Dampfsperren bei der Wanddämmung erhebliche Bauschäden auf der Negativliste der Innendämmung.

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So sollte eine Fassadendämmung immer von außen erfolgen wenn nicht wirklich zwingende Gründe für eine Innendämmung vorliegen. Mehr zum Thema Innendämmung finden Sie auch in diesem Artikel.

Fassadendämmung von außen – Möglichkeiten

Es gibt mehrere Möglichkeiten eine Fassade zu dämmen, wenn man von außen an die Sache herangehen möchte. Hier eine kurze Übersicht:

1. Die wohl bekannteste Fassadendämmung ist die so genannte WDVS Dämmung.

WDVS steht dabei für Wärmedämmverbundsystem und beschreibt eine Außenhautdämmung mit Dämmplatten meist aus EPS oder XPS, welche auf die bestehende Außenhaut der Wände aufgeklebt und/oder gedübelt werden.

Die WDVS Dämmung ist oftmals die günstigste Lösung um eine effektive Fassadendämmung zu realisieren, sie birgt aber auch Gefahren und bringt unter Umständen manche Probleme mit sich. Mehr dazu hier.

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Eine weitere gute Möglichkeit eine effektive Wanddämmung umzusetzen, ist die so genannte Vorhangfassade, bei der die Wanddämmung meist mit klassischen Glaswolle- oder Mineralwolldämmplatten ausgeführt wird um dann die Dämmkonstruktion mit einer neuen Sichtfassade (z.B. aus Holz) zu versehen. Diese Form die Hauswand zu dämmen ist recht Fehlertolerant und kann mit handwerklichem Geschick durchaus auch in Eigenleistung erbracht werden. Mehr zur Vorhangfassade erfahren sie hier.

3. Eher eine Zwischenwanddämmung denn eine Außenwanddämmung ist die so genannte Kerndämmung. Bei Bestandsbauten wurden in der Vergangenheit manche Außenwände zweischalig mit einem Luftzwischenraum erbaut. Dieser Zwischenraum der Doppelwände kann nun nachträglich mit Dämmmaterial ausgefüllt werden um bessere Dämmwerte am Gebäude zu erreichen.

Im Bestand ist diese Form der Wanddämmung oft nur bedingt effektiv, da die Zwischenräume die Dämmstoffdicke stark begrenzen und die Ausführung je nach baulichen Gegebenheiten nicht immer einfach umzusetzen ist. Ein Fachbetrieb wird in jedem Fall zur Umsetzung dieser Form Fassadendämmung benötigt. Auch zu diesem Thema gibt es noch einen ausführlichen Artikel.

Hier geht’s zur Kerndämmung

4. Als letzte Variante die Fassade zu dämmen wäre noch das Auringen von Dämmputz zu erwähnen.

In der Praxis ist diese Form der Fassadendämmung allerdings meist nur als Notlösung anzusehen, wenn andere Dämmmaßnahmen nicht durchführbar sein sollten, da die erreichbaren Dämmwerte nur unbefriedigende Ergebnisse bringen können.

Je nach Umstand ist aber eine Kombination mit anderen Dämmmaßnahmen der Fassadendämmung durchaus sinnvoll. Der Einsatz in Kombination mit anderen Dämmmaßnahmen sollte unbedingt mit einem erfahrenen Experten im Vorfeld besprochen werden um spätere Bauschäden zu vermeiden.

Was geht sonst noch als Wanddämmung?

Neben oben genannten, herkömmlichen Dämmverfahren für die Fassade sind auch noch Dämmmaßnahmen am Markt, die nicht nur zur Dämmung eingesetzt werden, sondern ebenso zur zusätzlichen Energiegewinnung beitragen sollen.

Namentlich soll hier die so genannte „transparente Fassadendämmung“ genannt werden, die allerdings derzeit noch so kostenintensiv ist, dass sie nur für wenige Bauobjekte in Frage kommt (600-1000€/m² – stand 2012).

Ergänzend zur klassischen Wanddämmung kann zum Beispiel aber auch darüber nachgedacht werden, eine Fassadenbegrünung umzusetzen um eine zusätzliche Schutzschicht (besonders zur Kühlung im Sommer) aufzubringen.

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Früher oft belächelt oder sogar als Wandzerstörend verteufelt, werden heute wieder öfter solche biologischen Kombinationslösungen umgesetzt, die übrigens ganz nebenbei auch noch zu einem verbesserten Wohnklima durch vermehrte Sauerstoffproduktion beitragen können.

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Nutzen Sie die Detailartikel zu den verschiedenen Varianten zur Wanddämmung um sich noch genauer zu informieren und eine Auswahl für Ihr Vorhaben zu treffen. Die Artikel zeigen sowohl die Vorteile aber auch die Nachteile der unterschiedlichen Fassadendämmungen auf und klären darüber auf was bei der Umsetzung besonders beachtet werden sollte, bzw. welche dieser Maßnahmen in Eigenleistung zu erbringen sind oder an welcher Stelle ein Fachbetrieb unabdingbar ist. Viel Erfolg bei der Umsetzung ihrer Fassadendämmung!

Источник: http://www.hausdaemmung.info/fassadendaemmung-uebersicht.php

Energiesparen durch Haus dämmen – So lässt sich das Projekt effektiv realisieren

Dämmstoffe – so realisieren Sie eine effektive Fassadendämmung

Wussten Sie, dass rund 30 Prozent der Energie über ein schlecht gedämmtes Dach entweichen kann? Im Bereich der Wanddämmung steigt dieser Wert sogar noch deutlich an.

Daher ist es notwendig, das Haus effektiv zu dämmen. Es lassen sich damit nicht nur Energieeinsparungen erzielen, auch der Wohnkomfort steigt.

Im Sommer bleibt ein gut gedämmtes Haus im Innenraum angenehm kühl, während im Winter eine gleichmäßige und wohlige Wärme entsteht.

Nachhaltig dämmen – Natürliche Dämmmaterialien haben große Vorteile

Wenn Sie das Haus dämmen, dann ist die Auswahl der Materialien einer der wichtigsten Punkte. Natürliche Dämmstoffe sorgen für ein gutes Wohnklima und unterstützen die Gesundheit und das Wohlbefinden.

In diesem Bereich hat sich die THERMOFLOC Zellulosedämmung bereits vielfach bewährt. Der Dämmstoff besteht aus sortenreinen Papieren, die frei von Schadstoffen sind.

Die Zellulose ist nicht nur nach dem Einbau von Vorteil, bereits bei der Produktion werden die Vorzüge sichtbar: Für die Herstellung ist im Vergleich zu anderen Produkten nur ein geringer Energieeinsatz notwendig.

THERMOFLOC ist ein 100% boratfreier und naturnaher Dämmstoff mit einzigartigen Eigenschaften bei der Wärmedämmung.

  • kostengünstige und schnelle Installation
  • Dämmstoff mit hervorragenden Dämmwerten
  • Wärmedämmung mit optimalen Brandschutzeigenschaften
  • ideale Feuchtigkeitsregulierung 

THERMOFLOC ist ein moderner Dämmstoff, der hinsichtlich Wärmedämmeigenschaften, Baubiologie und in der Verarbeitung keine Wünsche offen lässt. Immer mehr Bauherren und Hausbesitzer in ganz Europa setzen auf den Zellulosedämmstoff von THERMOFLOC. Die THERMOFLOC Wärmedämmung sorgt das ganze Jahr hindurch für ein behagliches Wohnraumklima und senkt Heizkosten beträchtlich. Ältere Dächer können ohne Abdecken der Dachziegel schnell und unkompliziert gedämmt werden.

  • Wärmedämmung ohne Verschnitt
  • schnelle Verarbeitung und einfache Baustellenlogistik mit THERMOBLOW
  • Dämmung für Dächer, Böden und Wände
  • individuelle Dämmstoffstärken und 100%ige Befüllung der Hohlräume

Informieren Sie sich auch über das THERMOFLOC-Dampremsvlies, Dachschalungsbahn, THERMOBAG und die THERMOFLOC-Klebetechnik.

Die THERMOFLOC Zellulose Dämmung kann sowohl beim Neubau als auch im Rahmen der Modernisierung eingebracht werden. Der Aufwand ist gering, sodass Sie von einer hohen Zeitersparnis profitieren.

Sie beauftragen eine Fachfirma, da eine spezielle Einblasmaschine benötigt wird. In Windeseile ist der Dämmstoff eingebracht, wobei sich die Dicke des Materials individuell festlegen lässt.

Dadurch passen Sie die Dämmwirkung an die jeweiligen Begebenheiten an und füllen kleine wie auch große Zwischenräume auf.

Wo kann ich die THERMOFLOC Zellulose Dämmung beim Haus dämmen einsetzen?

  • Wanddämmung: Das Material verhindert die Wärmeübertragung von innen nach außen und von außen nach innen. Dadurch erzielen Sie Energieeinsparungen und der Wohnkomfort steigt.
  • Zwischensparrendämmung/Untersparrendämmung im Dachbereich: Durch die Dämmung des Daches verhindern Sie, dass aufsteigende Wärme ungenutzt entweichen kann. Im Sommer hält die Dämmung die Sonnenstrahlen vom unkontrollierten Aufheizen der Räumlichkeiten ab.
  • Fußbodendämmung: Im Gegensatz zu vielen anderen Dämmmaterialien entsteht bei der Verwendung der THERMOFLOC Zellulose kein Verschnitt.

8 Vorteile der THERMOFLOC Zellulosedämmung

  1. Die Zellulosedämmung ist umweltverträglich und nachhaltig.
  2. Der Dämmstoff ist gut verträglich und erzeugt ein gesundes Wohnklima.
  3. Das Material verfügt über das Natureplus-Gütesiegel.
  4. Die Dämmwerte der THERMOFLOC Zellulose sind sehr gut.
  5. Durch die Einblasmaschine lassen sich verschiedene Dämmstärken realisieren.
  6. Das Einbringen wird durch eine Fachfirma schnell und kostengünstig ausgeführt.
  7. Sie erzielen lukrative Energieeinsparungen.
  8. Die Dämmung kann bei Neubauten wie auch bei Modernisierungen genutzt werden.

Durch eine hochwertige Dämmung erzielen Sie Energieeinsparungen und erhöhen den Wohnkomfort.

Zum Haus dämmen gehören verschiedene Bereiche wie die Wanddämmung, die Fußbodendämmung und die Dämmung des Dachraums. All diese Punkte lassen sich mit der THERMOFLOC Zellulosedämmung realisieren. Der natürliche Baustoff überzeugt bei der Dämmwirkung, der Nachhaltigkeit und der Erhöhung vom Wohnkomfort.

Somit handelt es sich um ein hochwertiges Dämmmaterial, welches noch einen weiteren Vorteil aufweist: Durch die nachhaltige und effektive Dämmung steigern Sie den Hauswert und profitieren daher bei einem späteren Verkauf.

Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Bitte füllen Sie das folgende Formular aus, unsere Berater und Beraterinnen freuen sich auf Ihre Anfrage.

Источник: https://www.thermofloc.de/haus-daemmen

Die Dachdämmung: Kosten, Methoden und Möglichkeiten

Dämmstoffe – so realisieren Sie eine effektive Fassadendämmung

Die Leistung und Kosten für die Dachdämmung spielen eine wichtige Rolle. Die MeinDach Partnerbetriebe sorgen für optimale Lösungen von der Planung bis zur Dachdämmung.

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Nicht erst, seit es die Energieeinsparverordnung (EnEV) fordert, ist die Dämmung von Dächern besonders in Mode gekommen. Denn gedämmte Dächer sparen nicht nur Energie, sondern erhöhen auch den Wohnkomfort deutlich.

Wir zeigen Ihnen, worauf Sie bei der Dämmung des Daches achten müssen, welche Dämmstoffe und Methoden es gibt und welche Möglichkeiten sich für Sie durch die Dachdämmung ergeben.

Zudem werfen wir einen Blick auf die Kosten für die Dachdämmung- auch darauf, wie Sie Ihre Heizkosten reduzieren können – und zeigen Ihnen, wie einfach und effektiv Sie Ihr Dachprojekt durch die MeinDach Partnerbetriebe realisieren lassen können.

Verschiedene Varianten der Dachdämmung

Bei der Dämmung des Daches können verschiedene Methoden und Varianten in Frage kommen.

Wir werfen für Sie einen Blick auf die unterschiedlichen Methoden und erläutern deren Vor- und Nachteile und zeigen den Aufwand, der mit der jeweiligen Art der Dachdämmung verbunden ist.

So können Sie sich in Absprache mit dem MeinDach Partnerbetrieb für eine passende Lösung entscheiden und von der effektiven Umsetzung durch Dachdecker und Zimmerer profitieren.

Die Aufsparrendämmung

Die Aufsparrendämmung ist in der Regel eine Lösung für eine vollständige Dachsanierung. Diese Methode bietet sich vor allem dann an, wenn entweder das Dachgeschoss bereits ausgebaut ist oder aufgrund der Sparrenhöhe keine alternative Lösung gewählt werden kann.

Da bei der Aufsparrendämmung eine vollflächige Dämmschicht auf das Dach aufgebracht wird, kommt es zu einer besonders effektiven Wärmedämmung und zu einem guten Hitzeschutz für den Dachboden.

Daher handelt es sich bei der Aufsparrendämmung um die effektivste Lösung, da bei einer entsprechenden Dicke des Dämmmaterials ein enorm guter Wärmeschutz erreicht werden kann, ohne dass die bewohnbare oder nutzbare Fläche des Dachbodens eingeschränkt wird.

Allerdings handelt es sich auch um eine besonders aufwendige Variante, da für die Dämmung die gesamte Dacheindeckung abgetragen werden muss. Aus diesem Grund eignet sich die Aufsparrendämmung entweder für den Neubau oder für Bestandsimmobilien, wenn

eine Dachsanierung ansteht und somit die Dacheindeckung eh abgetragen und erneuert werden muss.

Die Zwischensparrendämmung

Die Zwischensparrendämmung ist eine Form der Dachdämmung, welche sich vor allem für noch nicht ausgebaute Dachböden eignet. Diese Art der Dämmung ist unter anderem für die Altbausanierung bestens geeignet und kann in der Regel mit geringem Aufwand realisiert werden.

Bei einer noch intakten Dachkonstruktion und Dacheindeckung ist diese Variante sehr beliebt. Das Dämmmaterial wird bei der Zwischensparrendämmung fugendicht zwischen den vorhandenen Dachsparren angebracht. Dabei spielt die Sparrenhöhe eine wichtige Rolle, da das Dämmmaterial eine gewisse Dicke haben muss.

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Hier kann unter anderem durch die Aufdopplung der Dachsparren die notwendige Dicke erreicht werden. Nach der eigentlichen Dämmung muss das Dämmmaterial von der Innenseite durch eine Dampremse vor Feuchtigkeit geschützt werden. Somit wird eine Schimmelbildung im Innern des Dämmmaterials verhindert.

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Den Abschluss einer solchen Maßnahme bildet die Innenverkleidung, sodass die Dämmung des Daches von Innen und Außen nicht mehr sichtbar ist.

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Die Untersparrendämmung

Die Untersparrendämmung ist in der Regel keine eigene Dämmform, sondern eine effektive Ergänzung zur Zwischensparrendämmung. Ist die Sparrenhöhe bei der Zwischensparrendämmung zu gering, kann statt der Aufdopplung der Sparren auch eine zusätzliche Untersparrendämmung gewählt werden.

Durch eine Untersparrendämmung kann die Effizienz der Zwischensparrendämmung um bis zu 25 Prozent angehoben werden. Allerdings bedeutet eine solche Dämmung auch immer einen spürbaren Raumverlust im Innenraum des Dachbodens.

Daher werden nach Möglichkeit bei der Untersparrendämmung Dämmstoffe mit einer sehr hohen Dämmwirkung und einer sehr geringen Auauhöhe eingesetzt, um den Raumverlust so gering wie nur möglich zu halten.

Dämmung beim Flachdach

Die Dämmung bei einem Flachdach hängt von der Art der Dachnutzung ab. Unterschieden wird nach genutzter und ungenutzter Dachfläche. Es hängt also stark davon ab, ob das Flachdach begehbar ist, welche Variante der Dachdämmung und welche Materialien in Frage kommen.

In den meisten Fällen erfolgt eine Dämmung eines Flachdachs von innen, sodass es durch die Dämmung zu einer Verringerung der Deckenhöhe kommen kann. Am besten lassen Sie sich von einem MeinDach Partnerbetrieb umfassend beraten, wenn Sie eine Dämmung Ihres Flachdachs planen.

Denn dank der vielen unterschiedlichen Bauformen und der unterschiedlichen Arten der Nutzung muss jede Planung für eine Dämmung individuell erstellt und angepasst werden.

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Verschiedene Dämmmaterialien im Vergleich

Nicht alle Dämmmaterialien sind für den Einsatz am Dach geeignet. Allerdings gibt es auch für Dächer eine ganze Reihe unterschiedlicher Dämmstoffe mit unterschiedlichen Eigenschaften, welche für Ihr Dachprojekt in Frage kommen.

Wir stellen Ihnen die verschiedenen Dämmstoffe vor, können aber keinen Ratschlag zur Auswahl der Dämmstoffe geben.

Denn die Auswahl sollte immer in direkter Absprache mit dem zuständigen Fachbetrieb erfolgen, da die Wahl unter anderem abhängig von der Art des Daches und dem vorherrschenden Dämmungsbedarf ist. Unsere MeinDach Partnerbetriebe beraten Sie bei der Auswahl der passenden Dämmstoffe umfassend.

Denn Faktoren wie die Kosten, die Methode der Dämmung, aber auch die Traglast des Daches und die Umweltverträglichkeit der gewählten Dämmstoffe spielen eine wichtige Rolle und müssen stets bedacht werden. Dämmstoffe für das Dach sind unter anderem:

  • EPS – Expandiertes Polystyrol
  • XPS – Extrudiertes Polystyrol
  • Mineralwolle – Glas- und Steinwolle
  • PUR – Polyurethan-Hartschaumplatten
  • Holzfaser
  • Hanf

Jeder Dämmstoff bietet eigene Vor- und Nachteile und kann bei verschiedenen Dämmungs-Methoden eingesetzt werden. Die MeinDach Partnerbetriebe beraten Sie umfassend über die verschiedenen Möglichkeiten und finden für Sie die passende Lösung für eine optimale Dachdämmung bei transparenten Kosten.

Die Kosten der Dachdämmung

Die Kosten einer Dachdämmung hängen von vielen Faktoren ab und können daher nicht genauer bestimmt werden. Grob kann man sagen, dass die Kosten für die Dämmung eines Steildaches zwischen 15 und 55 Euro pro Quadratmeter liegen.

Für die Dämmung eines Flachdaches sieht das etwas komplizierter aus. Erfahren Sie hier mehr über die Dämmung eines Flachdachs sowie zu den Kosten für ein neues Flachdach.

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Denn abhängig von der Größe des Daches, des Aufwands der eigentlichen Dämmung und der verwendeten Dämmmaterialien können die Kosten enorm variieren.

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Am besten und effektivsten ist es, wenn Sie sich ein individuelles und faires Angebot von einem der MeinDach Partnerbetriebe in Ihrer Region erstellen lassen. So erhalten Sie nach einer Begutachtung vor Ort einen realistischen Kostenvoranschlag und ein individuelles Angebot von einem ausgewählten Meisterbetrieb in Ihrer Region.

Das kostet eine Dachdämmung pro Quadratmeter

Bei einem Steildach gilt die sehr grobe Angabe von 15 bis 55 Euro pro Quadratmeter für die Dämmung, da wie beschrieben, sehr viele unterschiedliche Faktoren eine Rolle spielen.

Wichtig ist, dass Sie stets bedenken, dass eine Dachdämmung auf Dauer zu einer deutlichen Reduzierung Ihrer Energiekosten führt und sich die Kosten somit im Laufe der Zeit amortisieren. Lassen Sie sich von einem ausgewählten MeinDach Partnerbetrieb in Ihrer Region umfassend beraten.

Diese Betriebe verfügen nicht nur über langjährige Erfahrung in der Dachdämmung, sondern können Sie auch über die unterschiedlichen Lösungen und den besten Kosten-Nutzen-Faktor für Ihr individuelles Dach beraten.

So finden Sie für sich die optimale Lösung und profitieren auf Dauer enorm vom perfekt gedämmten Dach. Fordern Sie einfach ein individuelles Angebot an und profitieren Sie von der fachgerechten Dachdämmung durch deutsche Meisterbetriebe.

Kann ich mein Dach selbst dämmen?

Immer wieder versuchen Bauherren und Hausbesitzer bares Geld zu sparen, indem Arbeiten zur Dachdämmung selbst übernommen werden. Das Problem dabei liegt meist im Detail. Denn auch wenn viele Arbeiten einfach aussehen, so können bereits kleine Fehler zu echten Problemen führen.

Denn ohne eine fachgerechte Ausführung und eine professionelle Überprüfung der Arbeiten kommt es bei der Dachdämmung sehr schnell zu Kältebrücken.

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Die einzelne Kältebrücke erscheint erst einmal nicht als Problem, doch in der Regel werden viele dieser Brücken bei den privaten Versuchen der Dachdämmung nicht entdeckt. Dies kann unter anderem dazu führen, dass die Effekte der Dachdämmung verpuffen und Sie von der Dämmung kaum noch profitieren.

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Aus diesem Grund ist es immer ratsamer einen Fachbetrieb zu beauftragen. Mit MeinDach finden Sie passende Meisterbetriebe mit viel Erfahrung in Ihrer Region.

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Dachdämmung direkt beim Bau

Besonders effektiv ist es natürlich, wenn Sie sich direkt während der Bauplanung bereits für eine Dachdämmung entscheiden.

Denn so lässt sich die Sanierung mit dem geringstmöglichen Aufwand und somit auch mit den geringstmöglichen Kosten für die Dachdämmung realisieren.

Denn die Dämmung kann direkt während des Dachauaus optimal integriert werden, was die Arbeitszeit am Dach bei der Dämmung für Sie deutlich reduziert.

Wenden Sie sich einfach an die passenden MeinDach-Partnerbetriebe in Ihrer Region und profitieren Sie von der hohen Zuverlässigkeit und der fachgerechten Arbeit. Starten Sie noch heute Ihr Dachprojekt über MeinDach. So können Sie ganz einfach und ohne Aufwand mit einem professionellen Dachdecker und Zimmerer aus Ihrer Region die Dachdämmung bereits während der Bauphase realisieren.

Nachträgliche Dachdämmung

Viel häufiger ist allerdings die nachträgliche Dachdämmung. Denn viele Immobilienbesitzer haben sich beim Bau noch keine Gedanken über die Dämmung des Daches gemacht und möchten dies nun nachholen.

Sei es, um den Dachboden als Wohnraum auszubauen oder um von den vielen weiteren Vorteilen eines gedämmten Daches zu profitieren. Bei der nachträglichen Dachdämmung spielen allerdings viele Faktoren eine wichtige Rolle.

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Daher ist es in der Regel nicht möglich, pauschale Angaben zu den Kosten für die Dachdämmung oder zu den verschiedenen technischen Möglichkeiten zu machen. Welche Lösung jeweils in Frage kommt, hängt maßgeblich vom Auau des Daches, vom Zustand des Dachstuhls und von vielen weiteren Faktoren ab.

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Über MeinDach können Sie zuverlässige Dachdecker oder Zimmerer in Ihrer Region finden, welche Ihr Dachprojekt professionell begleiten und für eine optimale Dachdämmung sorgen.

Die Vorteile eines gedämmten Daches

Ein gedämmtes Dach bietet viele verschiedene Vorteile. Zum einen macht es den Bereich des Dachbodens deutlich bewohnbarer, da sowohl im Sommer als auch im Winter die Dachdämmung für eine optimale Temperaturregulierung des Dachbodens sorgt.

Im Sommer wird die oftmals schlimme Hitze direkt unter dem Dach durch die Dachdämmung minimiert, da sich der Raum durch die Dämmung viel langsamer und geringer aufheizen kann.

Im Winter hingegen bleibt die Wärme im Raum erhalten, da der Wärmeaustausch zwischen Innenraum und Außenbereich durch die Dachdämmung spürbar reduziert wird. Das sorgt nicht nur für ein angenehmeres Wohnklima, sondern senkt zugleich auch die benötigte Heizenergie deutlich ab.

Daher können Sie durch eine professionelle Dachdämmung langfristig enorm viel Geld einsparen und Ihre Heizkosten reduzieren.

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So viel können Sie durch ein gedämmtes Dach sparen

Durch ein nicht gedämmtes Dach geht viel Heizenergie verloren. Je nach Auau und Größe des Gebäudes können bis zu 20 Prozent der Heizenergie allein über das nicht gedämmte Dach verloren gehen.

Dieser Wert kann sogar noch gesteigert werden, wenn der Dachboden als Wohnraum genutzt und somit aktiv beheizt wird. Sie können also durch eine Dachdämmung bis zu 20 Prozent Ihrer bisherigen Heizkosten reduzieren und somit deutlich an Geld sparen.

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Abhängig von der Größe des Hauses und der verwendeten Heizungsanlage sind dies enorme Einsparungen, sodass sich die Kosten für die Dachdämmung im Laufe der Jahre problemlos amortisieren können.

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Da durch eine fachgerechte Dachdämmung in der Regel auch ein verbesserter Schallschutz einhergeht, profitieren Sie zusätzlich durch eine Verbesserung des Wohnkomforts.

Der Umwelt zuliebe: CO2-Einsparungen durch eine Dachdämmung

Neben den persönlichen Vorteilen und Einsparungen bietet eine Dachdämmung auch eine gute und effektive Möglichkeit die Umwelt zu entlasten. Denn auch unser persönlicher Energieverbrauch trägt zur Verschmutzung der Umwelt bei, vor allem dann, wenn wir auf eine nicht CO2-neutrale Heizanlage setzen.

In diesen Fällen kann auch der CO2-Ausstoß der Heizung durch eine Dachdämmung um bis zu 20 Prozent reduziert werden, da der Heizbedarf durch die Dachdämmung deutlich und spürbar sinkt.

Sie entlasten durch die Dämmung also nicht nur Ihren Geldbeutel spürbar, sondern tragen auch aktiv zum Schutz der Umwelt und zu deren Erhalt bei. Ein wichtiges Argument für viele Menschen und ein einfacher Schritt, um die Umwelt zu entlasten und zugleich selbst von dieser Lösung effektiv zu profitieren.

Und seit Inkrafttreten des Klimapaketes Anfang 2020 werden Ihre Bemühungen durch Fördermöglichkeiten wie die KfW-Förderungen noch weiter unterstützt. 

Individuelle Planung für die optimale Dachdämmung

Profitieren Sie bei Ihrer Dachdämmung vom effizienten und optimal organisierten MeinDach Prozess. Sie erstellen über MeinDach ein Dachprojekt und fordern ein individuelles Angebot an. Der MeinDach Angebotsassistent führt Sie durch den gesamten Prozess und Sie erhalten ein kostenloses Angebot.

Ausgewählte Meisterbetriebe aus Ihrer Region übernehmen die Dachdämmung in diesem Prozess und sorgen für optimale Ergebnisse und helfen, die Heizkosten reduzieren. Über MeinDach finden Sie den passenden Dachdecker oder Zimmerer für Ihr individuelles Dachprojekt.

Jetzt ganz einfach ein kostenfreies Angebot über MeinDach anfordern und von den kompetenten Leistungen profitieren.

Jetzt Dachdämmung planen

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Источник: https://www.meindach.de/ratgeber/die-dachdaemmung-kosten-methoden-und-moeglichkeiten/

Dämmstoffe & Dämmplatten für Haus, Fassade und Dach

Dämmstoffe – so realisieren Sie eine effektive Fassadendämmung

Grundsätzlich lassen sich zwei unterschiedliche Typen von Dämmstoffen unterscheiden: Dämmstoffe beziehungsweise -matten und Dämmplatten. Welche Variante Sie wählen, hängt vor allem vom Einsatzgebiet ab.

Dämmstoffe sind flexibler und bieten sich etwa für die Dämmung von Dächern an, da sie sich besser an unebene Flächen anpassen.

Dämmplatten eignen sich dagegen optimal für die Dämmung von Außenfassaden oder Decken.

Übersicht der Materialien von Dämmstoffen

Ob Platten oder Matten: Dämmstoffe können aus sehr unterschiedlichen Materialien bestehen.

So unterscheidet man etwa zwischen synthetischen, mineralischen und ökologischen/pflanzlichen Dämmstoffen, die jeweils andere Wärmeleitfähigkeiten aufweisen.

Je geringer die Wärmeleitfähigkeit, desto besser dämmt das Material und desto dünner können die Platten beziehungsweise Matten ausfallen.

  Mineralische Dämmstoffe

Unter die mineralischen Dämmstoffe fallen zum Beispiel Calciumsilikat, Blähton und Perlit.

Calciumsilikat zählt dabei zu den teuersten Dämmmaterialien, zugleich zu denen mit der geringsten Wärmeleitfähigkeit und damit zu den effizientesten.

 Blähton ist dagegen vergleichsweise günstig, dafür dicker und mit höherer Wärmeleitfähigkeit. Perlit liegt sowohl preislich als auch in der Effizienz genau dazwischen.

  Mineralisch-synthetische Dämmstoffe

Glaswolle verfügt über eine mittelhohe Wärmeleitfähigkeit.

Hierzu gehören alle Arten von Mineralwolle: Glas- und Steinwolle sind sich in ihren Dämmeigenschaften sehr ähnlich und auch preislich nah beieinander.

Sie sind mit einer Dicke von rund 14 Zentimetern vergleichbar mit Calciumsilikat. Sie sind nicht brennbar, schimmeln nicht und sind daher für die Fassadendämmung im Haus sehr beliebt.

  Synthetische Dämmstoffe

Styropor, auch EPS oder Polystyrol genannt, ist einer der gängigsten synthetischen Dämmstoffe. Es weist sehr gute Dämmeigenschaften auf, ist dünn und lässt sich einfach verarbeiten. Zudem ist es witterungsbeständig und resistent gegenüber Feuchtigkeit. Auch preislich ist es interessant, da es zu den günstigsten Dämmmaterialien gehört.

  Pflanzliche Dämmstoffe

Pflanzliche Dämmstoffe sind mit einer Dicke von rund 15 Zentimetern sehr dünn.

Zu den pflanzlichen oder auch ökologischen Dämmstoffen zählen vor allem Flachs, Hanf, Holzwolle und andere Holzfasern, Kokosfasern, Seegras und Kork.

Ihre Dämmeigenschaften ähneln sich allesamt: Ökologische Dämmstoffe verfügen über gute Wärmedämmeigenschaften und halten zudem Schall effektiv ab.

 Allerdings sind die pflanzlichen Dämmstoffe brennbar und vergleichsweise teuer.

  Tierische Dämmstoffe

Eine Dämmung aus Schafwolle stellt ebenfalls eine nachhaltige Möglichkeit dar, Fassaden und Dächer zu dämmen. Die Dämmeigenschaften der gereinigten und mit Borsalz für den Brandschutz angereicherten Wolle sind sehr gut, zudem wirkt sie schalldämmend, nimmt rund 30 Prozent Feuchtigkeit auf und leitet sie wieder ab. Das hat einen positiven Effekt auf das Klima im Haus.

Die Einsatzgebiete der verschiedenen Dämmstoffe

Soll die Dämmung „nur“ Wärme im Haus halten oder auch Schall abhalten? Und welchen Bereich möchten Sie dämmen? Diese beiden Fragen sind entscheidend für die Auswahl des passenden Dämmmaterials. Hier erfahren Sie, welche Dämmstoffe sich für welches Einsatzgebiet bewährt haben.

  Dämmstoffe für Fassaden

Die Fassadendämmung im Wärmedämmverbundsystem ist eine der preisgünstigsten Lösungen und zugleich sehr effektiv. Sie können hier zwischen zahlreichen Dämmstoffen wählen.

Bewährt haben sich vor allem mineralische, mineralisch-synthetische sowie rein synthetische Stoffe. Glas- und Steinwolle sowieso Styropor kommen hier aufgrund ihrer guten Wärmeleiteigenschaften und ihrer Resistenz gegenüber Schimmel und Feuchtigkeit gerne zum Einsatz.

Die Platten sind zudem sehr dünn, sodass kaum Veränderungen an der Fassade sichtbar sind.

  Innendämmung

Bei einer Innendämmung wird der Dämmstoff an Decken und Innenwänden angebracht. Diese Variante kommt vor allem in denkmalgeschützten Altbauten zum Einsatz, um die ursprüngliche Fassade zu schützen.

Neben den synthetischen und mineralischen Dämmstoffen erweisen sich hier auch die ökologischen Alternativen als sinnvoll – vor allem, wenn Sie zusätzlich einen Schallschutz integrieren möchten.

Auch Calciumsilikat ist ein hervorragendes, wenn auch teures Material für die Innendämmung, vor allem durch seine guten feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften.

  Dachdämmung

Für die Dachdämmung bieten sich in erster Linie mineralische Dämmstoffe wie Glas- und Steinwolle an. Ihr großer Vorteil: Sie passen sich auch an unebene Oberflächen an, wie sie sich häufig in den Zwischensparren des Dachs finden.

Die Materialien halten zudem Hitze ab – was etwa bei einer Dämmung aus Styropor nicht so stark der Fall ist. Nachhaltige Alternativen sind beispielsweise Hanf, Kokosfasern oder Flachs.

Allerdings sollte hier der Brandschutz bedacht werden – die Fasern sind brennbar und kommen daher nur bedingt für die Dachdämmung infrage.

  Oberste Geschossdämmung

Bis zu 20 Prozent Wärme können über das Dach verloren gehen. Wird der Dachboden nicht als Wohnraum genutzt, genügt es häufig, die oberste Geschossdecke zu dämmen, anstatt gleich das gesamte Dach mit Dämmmaterial auszustatten.

Welches Dämmmaterial Sie verwenden, ist vor allem von der Art der Dämmung abhängig. Arbeiten Sie mit einer Dampfsperre, eignen sich Dämmmatten aus Mineralwolle oder auch biologische Dämmstoffe.

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Die Dampfsperre schützt das Dämmmaterial und die Wand- beziehungsweise Deckenkonstruktion vor Feuchtigkeit und besteht meist aus einer diffusionsdichten Folie. Eine sogenannte Einblasdämmung ist die schnelle und günstige Alternative.

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Sie kommt ohne Dampfsperre aus und das Dämmmaterial, zum Beispiel Zellulosefasern oder auch Hanf, Stroh oder Kokosfasern, wird in zuvor integrierte Hohlräume geblasen.

  Kellerdämmung

Rund zehn Prozent der Wärme im Haus gehen durch den Keller verloren. Grund genug, auch im Untergeschoss eine effektive Wärmedämmung einzubauen. Darüber hinaus verringert die Dämmung die Schimmelgefahr. Im Kellergeschoss bieten sich primär synthetische und mineralische Dämmstoffe an.

In unbeheizten und nur als Lagerraum genutzten Kellern genügt es meist, entsprechende Platten an der Decke anzubringen, etwa aus Mineralwolle oder Styropor. Wird der Keller als zusätzlicher Wohnraum genutzt, ist eine zusätzliche Dämmung der Wände angebracht, auch Perimeterdämmung genannt. Hier werden Dämmplatten an die Außenfassade angebracht.

Als sinnvoll erweisen sich Platten, die sehr feuchtigkeitsresistent sind, wie solche aus Styropor.

Baustoffklassen

Baustoffklassen werden nach DIN 4102 in brennbare und nicht brennbare Baustoffe eingeteilt. Für die Dämmung von Fassaden, Wänden und Decken ist die Baustoffklasse hinsichtlich des Brandschutzes wichtig. Die Baustoffklassen reichen von A1 bis B3. Dabei sind A1 und A2 nicht brennbar, B1 ist schwer entflammbar, B2 normal und B3 leicht entflammbar.

Brandschutzeigenschaften

Die besten Brandschutzeigenschaften, nämlich Baustoffklasse A1 und A2, haben die folgenden Dämmstoffe:

  • Blähton
  • Calciumsilikat
  • Perlit
  • Mineralwolle

In Brandschutzklasse B2 sind Styropor, Flachs, Hanf, Holzfasern und Stroh eingeordnet. Auch Zellulosefasern und Schilf fallen in diese Klasse. Die Materialien werden in der Regel mit Brandschutzmitteln behandelt.

Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert)

Je niedriger der Wärmedurchgangskoeffizient ist, desto besser die Dämmeigenschaften.

Der Wert wird zum Beispiel von der Rohdichte des Dämmmaterials, der Anordnung und Größe der Poren sowie dem Feuchtigkeitsgehalt des Dämmstoffes beeinflusst.

Der Wärmedurchgangskoeffizient ist auch für eine mögliche staatliche Förderung wichtig. Hier darf er den U-Wert von 0,14 W/(qmK) nicht überschreiten.

Dämmdicke

Die Dicke der Dämmmaterialien sagt nicht unbedingt etwas über ihre Dämmqualität aus. 

Je besser ein Stoff dämmt, desto weniger müssen Sie auftragen, um die seit dem Mai 2014 geltende Energieeinsparverordnung (EnEV) einzuhalten. Wichtig wird die Dämmdicke auch bei der Innendämmung, da die Dicke die Raumgröße beeinflusst.

Förderungen bei Dämmungen

Wenn Sie sich für eine Fassadendämmung entscheiden, können Sie Fördermittel beantragen. Zusätzlich zu den staatlichen Fördergeldern bieten auch einzelne Bundesländer Fördermittel an. Informieren Sie sich dazu bei Ihrem zuständigen Landesbau- oder Gemeindeamt.

Förderung Förderprogramm Details Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Kreditanstalt für Wiederauau (KfW)
Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

– energetische Maßnahmen zur Wärmedämmung an Gebäudehüllen

– dazu zählen: Außenwände, Dachflächen, Decken und Wände, Bodenflächen, Fenster, Fenstertüren, Dachflächenfenster, Glasfenster, Außentüren und Vorhangfassaden, sommerlicher Wärmeschutz

Energieeffizient Sanieren – Kredit 151, 152

– Einzel­maßnahmen für Wohnimmobilien wie Wärme­dämmung von Wänden, Dachflächen, Keller- und Geschoss­decken

– Voraus­setzungen: Ein­bindung eines Experten für Energie­effizienz, Bauantrag oder Bau­anzeige vor dem 01.02.2002, Anstreben eines KfW-Effizienz­haus-Standard

  Wichtige Änderung:

Источник: https://www.aroundhome.de/waermedaemmung/daemmstoffe/

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