Dank Solarstrom haben Sie keine Angst mehr vor der Stromrechnung

Contents
  1. Solarenergie lohnt sich nicht? Das sind die 6 größten Irrtümer über PV-Anlagen
  2. Gefährliches Halbwissen führt zu Irrtümern
  3. 1. „Photovoltaik lohnt sich nicht“
  4. 2. „Solaranlagen werden kaum bis gar nicht mehr gefördert“
  5. 3. „Zur Herstellung einer Solaranlage ist mehr Energie nötig, als sie jemals erzeugen kann“
  6. 4. „Die Feuerwehr löscht Häuser mit Solaranlagen nicht“
  7. 5. „Nur die Südseite lohnt sich“
  8. 6. „Auf die richtige Größe kommt es an“
  9. Ehrliches Feedback von Solaranlagenbesitzern
  10. Photovoltaikanlage kaufen und Stromrechnung senken
  11. Kosten und Finanzierung einer Photovoltaikanlage
  12. Wie groß sollte meine PV-Anlage sein?
  13. Solarstromanlage kaufen – Kosten | mit Speicher
  14. Die Solarstromanlage – mehr Power für das eigene Haus
  15. Solarstromanlagen sind aus vielen Gründen sehr beliebt
  16. Solarstrom – der Umwelt zuliebe
  17. Die Solarstromanlage und die Kosten
  18. Die Preisentwicklungen bei Solarstromanlagen
  19. Keine Angst vor den Kosten – die Rendite lohnt sich
  20. Solarstromanlage selbst bauen und sparen?
  21. Denken Sie vor allem an die Gefahren
  22. Fachfirmen bieten viel mehr Sicherheit
  23. Verschiedene Montageformen im Blick
  24. InDach- oder AufDach-Anlage
  25. Experten raten zu größeren Anlagen
  26. Die eigene Solaranlage mit Speicher kaufen
  27. Alle Werte bequem und sicher berechnen
  28. Fazit: Solarstromanlagen mit Speicher immer attraktiver
  29. Lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage 2021
  30. Rechnet sich eine Photovoltaik-Anlage 2021?
  31. Sinkende Einspeisevergütung macht Volleinspeisung weniger lukrativ
  32. Gute Rendite dank Einspeisung und Eigenverbrauch
  33. Rechenbeispiel 1: So rechnet sich Photovoltaik – Rendite dank Eigenverbrauch
  34. Rechenbeispiel 2: So rechnet sich Photovoltaik 2021 – mit und ohne Darlehensfinanzierungen
  35. Stromspeicher machen Betreibermodell „Eigenverbrauch“ erst möglich
  36. Gestehungskosten vs. Einspeisevergütung
  37. Fazit

Solarenergie lohnt sich nicht? Das sind die 6 größten Irrtümer über PV-Anlagen

Dank Solarstrom haben Sie keine Angst mehr vor der Stromrechnung

gettyimagesWir erklären Ihnen die 6 größten Irrtümer zu Solaranlagen.

Mit einer eigenen Solaranlage auf dem Dach werden Besitzer unabhängiger in der Stromversorgung. Doch Interessenten haben Zweifel vor einem Kauf. Wir haben uns 6 Gegenargumente angesehen und sie auf ihren Wahrheitsgehalt untersucht.

Gefährliches Halbwissen führt zu Irrtümern

Die stetig wachsende Relevanz der Thematik führt dazu, dass im Internet eine Fülle an Informationen rund um PV-Anlagen zu finden ist.

Auf der einen Seite können sich Eigenheimbesitzer dadurch ausführlich über das Für und Wider einer eigenen Solaranlage erkundigen.

Auf der anderen Seite bietet es eine Plattform für Unsicherheiten oder gar Unwahrheiten. Dadurch verbreiten sich immer mehr hartnäckige PV-Irrtümer.

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Wer sich vor der Investition in eine Solaranlage einer guten Beratung sicher sein will, fragt ein unverbindliches Angebot bei Solar-Experten wie dem Online-Anbieter zolar an. Hier erhalten Interessenten eine kostenfreie Beratung, die individuell auf das eigene Zuhause und die eigenen Erwartungen abgestimmt ist.

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Einige hartnäckigen Gerüchte lassen sich aber auch ohne persönliche Beratung bereits vorab aus der Welt schaffen. Im Folgenden betrachten wir deshalb fünf weitverbreitete Behauptungen näher, um herauszufinden, wie viel Wahrheit tatsächlich dahintersteckt.

1. „Photovoltaik lohnt sich nicht“

Fast jeder, der sich mit dem Thema Photovoltaik auseinandersetzt, ist schon einmal auf die Aussage gestoßen, dass sich Solaranlagen nicht lohnen. Es ist das vermutlich weitverbreitetste Argument gegen die Installation einer Solaranlage.

Allein im Sinne der Nachhaltigkeit lohnt sich die Installation einer Solaranlage immer, denn die Sonne kann uns mit nahezu unerschöpflicher Energie versorgen, ohne dabei dem Klima zu schaden. Jede mit einer Photovoltaik-Anlage produzierte Kilowattstunde Strom schont also die Umwelt. Folglich gilt: Je mehr Solaranlagen es gibt, desto nachhaltiger wird unsere Energieversorgung. 

Auch im Bereich der Stromkosten lässt sich festhalten, dass die Sonne uns ihre Energie vollkommen kostenlos zur Verfügung stellt. Jede Kilowattstunde Strom, die im Eigenheim selbst erzeugt und verbraucht werden kann, spart teuren Netzstrom, der sonst für circa 30 Cent pro Kilowattstunde eingekauft werden muss. 

Da zugleich seit Jahren die Solarmodulpreise kontinuierlich fallen, liegen die Gestehungskosten von selbst produziertem Solarstrom aktuell bei nur 11 bis 13 Cent pro Kilowattstunde.

Solaranlagen-Besitzer sparen also mehr als die Hälfte der Stromkosten. Dadurch steigen mit jeder genutzten Kilowattstunde Solarstrom aus der eigenen PV-Anlage die gesamten, finanziellen Ersparnisse.

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2. „Solaranlagen werden kaum bis gar nicht mehr gefördert“

In Deutschland gibt es nach wie vor eine Einspeisevergütung, die den Grundstein für viele Investitionen legt und staatlich garantiert ist.

Genau genommen handelt es sich dabei nicht um eine Subvention, dennoch agiert sie wie eine Förderung, da eine geregelte Überschussausgleichszahlung stattfindet, die sich an den Leistungen der Stromproduktion orientiert.

Seit der Abschaffung des Solardeckels im Juli 2020 (wir berichteten) können sich Eigenheimbesitzer wieder sicher sein, diese Vergütung für neu ans Netz angebundene Anlage für die nächsten 20 Jahre zu erhalten.

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Zudem gibt es eine Vielzahl an Bundesland- oder Kommunen-spezifischen Förderprogrammen, die Installationen und Nachrüstungen von Photovoltaik und privaten Ladestationen finanziell unterstützen.

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Wenngleich die Konditionen hier sehr unterschiedlich sein können, ist es ratsam sich einen Überblick zu verschaffen. Auf der Website von zolar findet man eine Zusammenfassung der aktuell zur Verfügung stehenden Fördertöpfe.

Das Unternehmen informiert seine Kunden zudem im Beratungsprozess über potenzielle Finanzierungsmöglichkeiten und unterstützt bei der Antragsstellung von Förderungen.

Fallende Preise und Fördermaßnahmen – eine PV-Anlage lohnt sich heute mehr denn je

3. „Zur Herstellung einer Solaranlage ist mehr Energie nötig, als sie jemals erzeugen kann“

Laut Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) beläuft sich die energetische Amortisationszeit einer Solaranlage auf etwa zwei Jahre. Bei einer durchschnittlichen Lebensdauer einer Anlage von circa 25 Jahres wird also knapp zehneinhalbmal so viel Energie gewonnen, wie zur Herstellung benötigt wird.

Abhängig vom Standort, erzeugt ein Solarmodul nämlich circa 250 kWh Strom pro Jahr. Auf seine Lebensdauer hochgerechnet, sind das erstaunliche 6.250 kWh, die den Energieaufwand von circa 600 kWh für die Herstellung eines Polysilizium-Moduls mehr als wieder ausgleichen.

Selbst, wenn die Nutzung und das Recycling eines solchen Moduls einberechnet werden, liegt der Energieaufwand hierfür bei circa 2000 kWh. Das ist immer noch deutlich niedriger, weshalb der bei der Herstellung entstehende Energieaufwand nur wenig ins Gewicht fällt.

4. „Die Feuerwehr löscht Häuser mit Solaranlagen nicht“

Weiterhin besteht bei vielen Eigenheimbesitzern die unbegründete Angst, dass die Feuerwehr ein Haus mit Solaranlage auf dem Dach nicht löschen, sondern vielmehr kontrolliert abbrennen lassen würde.

Wenngleich die elektrische Spannung bei Solaranlagen eine Besonderheit für Einsatzkräfte darstellt, ist die Feuerwehr angehalten alle Brände zu löschen.

2010 veröffentlichte der Deutsche Feuerwehrverband deshalb Richtlinien zum Umgang mit Bränden von Gebäuden und Freiflächen mit Photovoltaikanlagen.

Vor allem das Einhalten von gewissen Sicherheitsabständen gewährleistet, dass die Feuerwehrleute geschützt sind und gleichzeitig uneingeschränkt Hilfe leisten können.

2014 wurde ein weiteres Merkblatt ergänzt, welches den Umgang mit Lithium-Ionen-Speichern thematisiert.

Wer den eigenen Strom selbst erzeugt lebt unbeschwert und nachhaltig

5. „Nur die Südseite lohnt sich“

Schließlich besteht oftmals die Annahme, dass eine Solaranlage nur bei unverschatteter Südausrichtung des Daches ausreichend Strom erzeugen könnte. Dies geht oftmals einher mit der Befürchtung, dass die Sonne in Deutschland nicht stark genug scheint. Diese Bedenken sind allerdings vollkommen unbegründet.

Selbstverständlich gibt es regionale Unterschiede und insgesamt gilt, je südlicher der Standort, desto höher die Solarerzeugnisse, aber auch in Hamburg ist jährlich mit knapp 1.400 Sonnenstunden zu rechnen, was für einen lohnenswerten Betrieb einer PV-Anlage vollkommen ausreicht.

Zudem wird die Technologie der Module stetig verbessert. Dadurch können auch bei Bewölkung gute Erzeugungswerte erreicht werden.

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In Deutschland wird im Allgemeinen davon ausgegangen, dass bereits eine Modulfläche von acht Quadratmetern ausreicht, um einen 1-Personen-Haushalt mit Solarstrom zu versorgen.

[/attention]Die Ausrichtung der Photovoltaik-Anlage ist hierbei nicht so relevant, wie viele vermuten.

Neben der Südseite eines Daches eignen sich auch die West- und Ostseite hervorragend für die Installation von Solarmodulen. Die geringere Stromausbeute lässt sich hier durch zusätzliche Module kompensieren. 

6. „Auf die richtige Größe kommt es an“

Wichtig ist, dass eine Anlage abgestimmt ist auf die individuellen Bedürfnisse, den Verbrauch und die Gegebenheiten des Daches. Bei der richtigen Planung kann eine Photovoltaik-Anlage sowohl wirtschaftlich als auch nachhaltig arbeiten. Vor allem stellt sie keine erhöhte Gefahr für Ihr Eigenheim dar.

Nichtsdestotrotz ist Photovoltaik ein durchaus komplexes Thema, dem man sich nicht ausschließlich allein nähern sollte. Die vielen Halbwahrheiten, die fälschlicherweise im Internet kursieren, schüren in den allermeisten Fällen unbegründete Zweifel.

Dabei lassen sich diese und weitere Irrtümer mit einer unabhängigen Beratung von Solar-Experten im Rahmen eines unverbindlichen Angebots einfach aus der Welt schaffen.

Mit der richtigen Anlage hat man 20 Jahre und länger wirtschaftliche Vorteile, ist unabhängig vom Netzbetreiber und den steigenden Stromkosten und tut dabei noch etwas Gutes für die Umwelt.

Ehrliches Feedback von Solaranlagenbesitzern

Wer neben der Beratung durch Solar-Experten auch echtes Feedback von Solaranlagenbesitzern möchte, kann einen Rückruf mit den sogenannten „zolar Helden“ vereinbaren.

Dabei handelt es sich um Eigenheimbesitzer, die beim deutschlandweiten Anbieter für PV-Lösungen bereits eine Solaranlage gekauft haben und Interessenten offen und ehrlich von ihren Erfahrungen berichten.

Wollen auch Sie sich von den Vorteilen der Photovoltaik überzeugen? Fragen Sie jetzt ein Angebot an und klären Sie mit Ihrem persönlichen Solar-Berater alle Ungewissheiten, die Sie bezüglich Photovoltaik haben.

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Источник: https://efahrer.chip.de/solaranlagen/solarenergie-lohnt-sich-nicht-das-sind-die-6-groessten-irrtuemer-ueber-pv-anlagen_102849

Photovoltaikanlage kaufen und Stromrechnung senken

Dank Solarstrom haben Sie keine Angst mehr vor der Stromrechnung

Die Photovoltaikanlage erzeugt Strom aus Sonnenenergie. Die Anlage lässt sich um Energiemanagement und einen Speicher erweitern.

Eine Photovoltaikanlage erzeugt elektrischen Strom aus Sonnenenergie. Herz der PV-Anlage sind Solarmodule, in denen Solarzellen zusammengeschaltet sind. Diese Zellen wandeln die Sonneneinstrahlung in Gleichstrom.

Ein Wechselrichter wandelt den Gleich- in Wechselstrom um, den Haushalts­geräte nutzen können. Weiterhin gehören Verkabelung, Anschlusselektrik, Zähler für die Abrechnung und bei Auf-Dach-Anlagen die Unterkonstruktion zur Photovoltaikanlage. Erweitern lässt sich die Anlage um Komponenten wie ein Energiemanagementsystem oder einen Batteriespeicher.

Um zu erfahren, ob sich Photovoltaik für Sie lohnt

Unverbindliches Angebot

Solaranlage ist der Oberbegriff für Anlagen zur Erzeugung von Strom (Photovoltaik) und Wärme (Solarthermie) aus Sonnenenergie. Umgangssprachlich werden Photovoltaikanlage und Solaranlage oft synonym verwendet.

Photovoltaikanlagen erzeugen Strom aus Sonnenlicht. Die Sonnenstrahlen treffen auf die Solarzellen in den Modulen. Dort wird die Sonnenenergie in elektrische Energie in Form von Gleichstrom umgewandelt. Da sowohl im Hausnetz als auch im öffentlichen Stromnetz Wechselstrom fließt, muss der Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt werden. Diese Aufgabe übernimmt ein Wechselrichter.

Die selbst erzeugte Solarenergie kann nun direkt im eigenen Haushalt genutzt werden. Besteht dort kein Bedarf, muss sie ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Soll der Solarstrom zu einem anderen Zeitpunkt, also z. B. in der Nacht oder bei schlechtem Wetter genutzt werden, muss er in einem Stromspeicher gespeichert werden.

Eine ausführliche Erläuterung zur Funktion der Photovoltaikanlage finden Sie hier.

Hauptbestandteile einer PV Anlage sind Photovoltaikmodule. Je besser die Technologie dahinter ist, desto höher und langfristig sicherer sind die Erträge – wie bei den hochwertigen Glas-Glas-Modulen von SOLARWATT.

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Der Gleichstrom, den Solaranlagen erzeugen, kann meist nicht direkt genutzt werden. Darum wandelt ein Wechselrichter diesen in Wechselstrom um. Sie haben die Wahl zwischen einer Vielzahl an Wechselrichtern – wir helfen Ihnen gern weiter, den passenden zu finden.

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Unterkonstruktionen von PV-Anlagen dienen der Aufständerung der Module auf Dächern. Um Belastungen durch Witterungseinflüsse standzuhalten und aufgrund des Gewichtes der Module müssen Unterkonstruktionen besonders hochwertig sein.

Die Kabel einer Solaranlage sorgen für die Stromübertragung von den Modulen zum Wechselrichter. Für einen einwandfreien Betrieb sollten Photovoltaik-Kabel bester Qualität verlegt werden, die gegenüber äußeren Einflüssen robust sind.

Für die Installation einer Photovoltaikanlage sind bestimmte bauliche Voraussetzungen einzuhalten. Im Vorfeld zu berücksichtigen sind bspw. Dachausrichtung, Dachneigung sowie Größe und Beschaffenheit der Dachfläche.

Bei einem Dach mit vielen Fenstern oder Gauben verringert sich die Nutzfläche für das PV System. Damit wird der Ertrag an Solarenergie im Vergleich zu einem Dach ohne Besonderheiten deutlich geringer ausfallen.

Weitere wichtige Faktoren sind die Dachstatik und eventueller Schattenwurf.

Auf Flachdächern werden die Solarmodule mit Hilfe von Metallrahmen aufgerichtet, auf Schrägdächern parallel zur Dachfläche montiert. Bei Abweichungen müssen ggf. mehr Module für die gleiche Leistung angebracht werden. Grundsätzlich gilt: Eine Dachneigung zwischen 20° und 30° ist ideal für die Erzeugung von Solarstrom.

In allen Regionen Deutschlands ist die Sonneneinstrahlung ausreichend hoch, um eine Photovoltaikanlage wirtschaftlich zu betreiben. (mehr erfahren)

Schatten kann bei einer Photovoltaikanlage zu einer verminderten Leistung führen. Deshalb ist es ratsam, die Dachfläche vor der Installation hinsichtlich einer möglichen Verschattung, auch in Zukunft durch Baumwuchs oder Baupläne der Nachbarn, zu beobachten.

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Eine Dachausrichtung nach Süden ist für die Photovoltaik ideal. Allerdings können Photovoltaikanlagen auch auf Dachflächen angebracht werden, die anders ausgerichtet sind. Um die gleiche Leistung zu erhalten, kann jedoch eine höhere Anzahl an Modulen notwendig werden.

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Für den Anschluss an das öffentliche Stromnetz müssen Solarkabel vom Dach in den Keller bzw. Hauswirtschaftsraum verlegt werden.

Kosten und Finanzierung einer Photovoltaikanlage

Die Investition in eine Photovoltaikanlage rechnet sich trotz niedriger Einspeisevergütung. Doch zunächst erfordert eine Photovoltaikanlage eine größere Investition. Wir zeigen Ihnen, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen, ab wann eine Anlage wirtschaftlich ist und welche Finanzierungsmöglichkeiten Sie haben. Mehr erfahren

Photovoltaik in Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (kurz EEG) hatte in der Vergangenheit maßgeblichen Anteil daran.

Infolge der kontinuierlichen Kürzung der Einspeisevergütung auf aktuell 12,20 Cent je Kilowattstunde (kWh) Solarstrom und einem derzeitigen Netzstrompreis von etwa 28 Cent je kWh heißt das neue Gebot der Stunde jedoch nicht mehr Einspeisen, sondern Eigenverbrauchsoptimierung mit Photovoltaikanlagen.

Dass diese Entwicklung keineswegs zu einem Rückgang der Photovoltaik in Deutschland geführt hat, zeigen folgende Zahlen: 2015 hat sich die Produktion von Photovoltaikanlagen im Vergleich zum Vorjahr um rund 4,8 % erhöht. Der Anteil der Photovoltaik am gesamten deutschen Brutto-Strommix lag bei ca. 6 %.

Die Verpflichtung Deutschlands, bis zum Jahr 2050 den Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch auf mindestens 80 % zu steigern, ist der maßgebliche Antreiber für die steigende Zahl der installierten Photovoltaikanlagen.

Wie groß sollte meine PV-Anlage sein?

Die Auslegung einer PV-Anlage ist von vielen Faktoren abhängig. Wichtige Bemessungsgrößen sind der Jahresstromverbrauch des Haushaltes und die zur Verfügung stehende Dachfläche. Eine typische Photovoltaikanlage für einen Haushalt in Deutschland hat eine Maximalleistung von etwa 5 kWp.

Im Zuge der als Sektorenkopplung bezeichneten Nutzung von Strom für Elektomobilität und zur Wärmeerzeugung, steigt der Strombedarf und damit auch die Größe der Anlagen. Da für PV-Anlagen ab 10 kWp der selbst produzierte und selbst verwendete Solarstrom mit der EEG-Umlage belastet wird, ist es häufig wirtschaftlich sinnvoll, unter dieser Grenze zu bleiben.

Wir empfehlen Ihnen: Lassen Sie sich zur Auslegung Ihrer PV-Anlage von unseren Experten beraten!

Ich wünsche eine Beratung

Kontrollieren Sie das Angebot auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Daten.

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Sobald Sie unserem Fachpartner den Auftrag erteilt haben, stimmt dieser mit Ihnen den Installationstermin ab. Nach der Fertigstellung und einer umfassenden Prüfung inkl. Erstellung eines Prüfprotokolls erfolgt die Übergabe an Sie.

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Am Tag der Übergabe erhalten Sie eine umfassende Einweisung in die Anlage und deren Bedienung, so dass Sie diese im Anschluss in Betrieb nehmen können.

Vergessen Sie nicht, die Anlage nach Inbetriebnahme beim Marktstammdatenregister anzumelden.

Eine Solaranlage muss in regelmäßigen Abständen gewartet werden.

Unser Tipp: Schließen Sie einen Wartungsvertrag mit unserem Fachpartner vor Ort ab. Sie müssen sich nicht um die Einhaltung der Wartungsintervalle kümmern und haben immer einen Ansprechpartner.

Montage und Installation einer Photovoltaikanlage sollten ausschließlich durch Fachbetriebe vorgenommen werden. Unsere kompetenten Fachpartner in Ihrer Nähe helfen Ihnen gern dabei.

Die Photovoltaikanlagen werden mit einer Unterkonstruktion auf der vorhandenen Dacheindeckung angebracht und eignen sich somit besonders für Bestandsimmobilien, bei denen PV nachgerüstet werden soll.

Die Module werden in geringem Abstand zu den Dachziegeln angebracht, wobei unbedingt auf eine ausreichende Luftzirkulation hinter den Modulen zu achten ist.

Bei der Installation ist besondere Vorsicht geboten, um weder Dachziegel noch die Dämmung zu beschädigen.

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Bei Ziegeldächern, die in Deutschland am weitesten verbreitet sind, werden zur Montage der Unterkonstruktion Haken in die Dachsparren geschraubt.

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Auf die Haken montiert der Installateur anschließend Schienen, in denen die Solarmodule befestigt werden. Je nach Modulart können diese verschraubt, eingehängt oder auch mit Klammern befestigt werden.

Eine Alternative zu herkömmlichen Solar Auf-Dach-Anlagen sind In-Dach-Systeme.

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Trotz eines geringen Wartungsbedarfs bei PV-Anlagen darf dieses Thema nicht außer Acht gelassen werden. Eine Photovoltaikanlage besteht aus verschiedenen Komponenten, die zum einen den äußeren Einflüssen unterschiedlich stark ausgesetzt sind und zum anderen unterschiedlich hohe Lebensdauern haben.

Besonders gering ist der Wartungsaufwand bei Solarmodulen. Insbesondere die hochwertigen Glas-Glas-Module von SOLARWATT sind sehr langlebig und extrem robust. Im Vergleich dazu treten bei Verkabelungen und Wechselrichtern eher Beeinträchtigungen auf, die durch regelmäßige Wartungen schnell behoben werden können.

Weitere Informationen zum Thema Wartung finden Sie hier.

Bei der Installation einer PV Anlage sind immer auch rechtliche Fragen zu beachten. Dazu gehören u.a.:

  • Ist eine Baugenehmigung notwendig?
  • Wie werden Einnahmen aus der Anlage steuerlich eingeordnet?
  • Welche Garantien/Gewährleistungen gelten für die Komponenten?

Für die Installation einer Photovoltaikanlage auf einem normalen Hausdach ist in der Regel keine Genehmigung erforderlich, da das Anbringen als bauliche Maßnahme gilt.

Für die Installation an denkmalgeschützten Häusern gelten Sonderregeln.

Weitere Ausnahmefälle sind, je nach Bundesland, Anlagen, die aus dem Gebäude herausragen oder Vorgaben, die aus örtlichen Bebauungsplänen hervorgehen.

Informieren können Sie sich zu den jeweiligen Vorschriften in den geltenden Bauordnungen. Prüfen Sie, ob und welche Veränderungen an der Umgebung vorgenommen werden dürfen, um die Leistung der PV Anlage zu verbessern.

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Bezogen auf das natürliche Umfeld einer geplanten Anlage gilt besondere Vorsicht. Die Bauordnungen geben vor, inwieweit die Umgebung an die Erfordernisse einer Photovoltaikanlage angepasst werden darf. Darunter fällt beispielsweise, ob ein Baum gefällt werden darf, um die Verschattung zu verhindern.

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Ein weiteres rechtlich relevantes Thema ist die Finanzierung einer Solaranlage. Dazu gehört unter anderem die Einspeisevergütung, die im EEG vom Gesetzgeber festgeschrieben wurde.

Darunter ist ein festgelegter Betrag zu verstehen, den Anlagenbetreiber für die Einspeisung des Solarstroms aus ihrer Anlage vom Netzbetreiber erhalten.

Aufgrund der niedrigen Vergütung ist dieses Modell vor allem bei Neuinstallationen nicht mehr relevant.

Eine weitere Finanzierungsmöglichkeit bieten die sogenannten Solarkredite. Verschiedene Banken, darunter die Kreditanstalt für Wiederauau (KfW) bieten Verbrauchern Kredite für die Anschaffung und Installation einer Photovoltaikanlage an. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Informieren Sie sich bitte vor der Installation einer Photovoltaikanlage über geltende Bauordnungen und eventuell notwendige Genehmigungen.

Eigenverbrauch des selbst erzeugten Solarstroms optimieren

Was bedeutet es, den Eigenverbrauch zu optimieren? Im Mittelpunkt steht der Gedanke, möglichst viel des selbst erzeugten Solarstroms im eigenen Haushalt zu verbrauchen. Je mehr kostenloser Solarstrom durch den Anlagenbetreiber verbraucht wird, desto geringer ist der Bedarf an teurem Netzstrom.

Dass sich das lohnt, zeigt eine einfache Rechnung: Wer Solarstrom produziert und diesen ins Netz einspeist, bekommt eine Vergütung von unter 12 Cent je kWh.

Wird später Netzstrom für rund 29 Cent je kWh eingekauft, zahlen Sie für den verbrauchten Strom trotz Photovoltaikanlage rechnerisch noch ca. 17 Cent. Der erzeugte Strom, der selbst verbraucht wird, muss nicht vom Versorger eingekauft werden.

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Er schlägt nur mit den sogenannten „Gestehungskosten“, also den deutlich geringeren Kosten für seine Erzeugung (zwischen 7,23 und 11.54 Cent) zu Buche.

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Wie erreichen Sie einen möglichst hohen Eigenverbrauch? Kombinieren Sie Ihre Solaranlage mit einem Stromspeicher, wie im SOLARWATT PV-Komplettpaket.

Dieser speichert den überschüssigen Strom solange, bis Sie ihn wirklich benötigen.

Da der Stromverbrauch in den Abendstunden und an den Wochenenden am höchsten ist, können Sie in dieser Zeit den gespeicherten Strom anstelle des teuren Netzstroms nutzen.

Ein hoher Eigenverbrauch sorgt also zum einen für eine niedrigere Energierechnung und zum anderen für mehr Unabhängigkeit. Denn je weniger Netzstrom Sie benötigen, desto unabhängiger werden Sie von Ihrem Energieversorger.

Die Verbindung von Photovoltaikanlage und Stromspeicher ist derzeit in aller Munde. Doch lohnt sich die Installation eines Speichers wirklich? Ganz klar: Ja.

Seitdem die Bundesnetzagentur die Vergütung für Strom, der in das öffentliche Stromnetz eingespeist wurde (Einspeisevergütung), für Anlagenbetreiber radikal reduziert hat, lohnt es sich mehr, den kostenlosen Solarstrom selber zu verbrauchen.

Ein Stromspeicher, auch Solarstromspeicher genannt, sorgt dafür, dass der Solarstrom genau dann zur Verfügung steht, wenn er gebraucht wird. Das heißt, gespeicherter Solarstrom ist Tag und Nacht verfügbar.

Als Anlagenbetreiber benötigen Sie dadurch weniger teuren Netzstrom; die Energiekosten sinken und die Unabhängigkeit steigt.

Der MyReserve Stromspeicher ist ein modulares System, das sich Ihren Bedürfnissen anpasst. [attention type=yellow]

SOLARWATT hat verschiedene Photovoltaikanlagen im Angebot. Je nachdem, ob Sie Ihren Stromverbrauch ohne großen Aufwand optimieren, Ihren kostenlosen Sonnenstrom für Ihr Warmwasser einsetzen oder einfach den höchsten Eigenverbrauch erreichen möchten: Sie haben mit unseren Komplettpaketen die Wahl zwischen verschiedenen Anlagen in unterschiedlichen Leistungsklassen. 

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Der Prozess von der Informationssuche bis zur Installation und Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage ist sehr komplex und bedarf einer umfassenden Planung. Wir stehen Ihnen bei den einzelnen Schritten zur Seite und beraten Sie gern. Unsere zuverlässigen Fachpartner helfen zudem bei der genauen Planung und übernehmen die Installation der SOLARWATT Komplettpakete für Sie.

Ich wünsche eine Beratung.

Источник: https://www.solarwatt.de/photovoltaikanlage

Solarstromanlage kaufen – Kosten | mit Speicher

Dank Solarstrom haben Sie keine Angst mehr vor der Stromrechnung

Bei der Anschaffung einer eigenen Solarstromanlage gilt es einige Punkte zu beachten. Wir zeigen Ihnen, worauf es wirklich ankommt und was Sie wissen sollten!

Die Solarstromanlage – mehr Power für das eigene Haus

Eine eigene Solaranlage auf dem Dach ist nicht nur schön, sondern auch äußerst praktisch. Wenn Sie eine eigene Anlage kaufen möchten, aber noch zweifeln oder Fragen haben, finden Sie auf diesen Seiten viele Antworten.

Wir zeigen Ihnen, warum sich eine solche Anlage für Sie lohnt, welche Vorteile Sie genießen werden und wovon Sie bei einer eigenen Solarstromanlage am stärksten profitieren werden.

Solarstromanlagen sind aus vielen Gründen sehr beliebt

Solarstromanlagen werden immer beliebter. Das ist nicht verwunderlich, haben die Anlagen doch zum einen stark an Leistung gewonnen und sind auf der anderen Seite attraktiv günstiger geworden. Doch es gibt noch viel mehr gute Gründe für eine eigene Solarstromanlage.

Zum einen ist natürlich der finanzielle Aspekt zu betrachten. Denn eine Anlage produziert nicht nur Strom, sondern sorgt auch für Gewinn. Sie können Solarstromanlagen als Wertanlage betrachten, welche über die Dauer des Gebrauchs eine stabile und attraktive Rendite abwirft.

Zudem machen Sie sich deutlich unabhängiger von einer solchen Anlage. Die zu erwartenden Kostensteigerungen auf dem Energiemarkt betreffen Sie weniger.

Selbst wenn der Strompreis merklich ansteigt, betrifft Sie dieser Faktor kaum. Schließlich produzieren Sie den großen Teil des verbrauchten Stroms einfach selbst.

Solarstrom – der Umwelt zuliebe

Auch der Umweltschutz ist ein sehr wichtiger Faktor für die meisten Käufer. Denn in Deutschland wird immer noch in der Regel ein Strommix angeboten, welcher in Teilen aus Kohlestrom gespeist wird.

Wenn Sie die Energie mit Ihrer Solarstromanlage jedoch selbst erzeugen, können Sie sich darauf verlassen, dass der von Ihnen verbrauchte Strom absolut nachhaltig und ökologisch ist. Je höher der Eigenverbrauch des erzeugten Stroms, umso besser.

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Zudem tragen Sie auch aktiv und gegen Bezahlung zu einem besseren Strommix in Deutschland bei, da Sie den nicht verbrauchten Strom in das allgemeine Stromnetz einspeisen.

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Je mehr Menschen also eine eigene Solaranlage auf dem Dach installieren, umso besser wird die nachhaltige Stromversorgung in Deutschland.

Solarstromanlage ©KB3 – stock.adobe.com

Die Solarstromanlage und die Kosten

Selbstverständlich müssen wir auch über die Kosten sprechen. Denn in vielen Köpfen haben sich die Preise festgesetzt, welche noch vor 15 bis 20 Jahren für die Solarstromanlagen aufgerufen werden.

Sie gelten bei vielen Menschen immer noch als sehr teuer und somit als hohe Investition. Dabei stimmt dies überhaupt nicht mehr. Dank der vielen Entwicklungen der letzten Jahre sind die Investitionskosten bei Solaranlagen enorm gesunken.

Eine passend dimensionierte Anlage für ein Einfamilienhaus mit einer vierköpfigen Familie kann bereits für unter 10.000 Euro realisiert werden. Und das ohne Probleme. Betrachten wir einmal die Entwicklung der Preise in den letzten Jahren.

Die Preisentwicklungen bei Solarstromanlagen

Grundsätzlich gilt es erst einmal die geltende Einheit zu definieren. Bei Solaranlagen ist diese Einheit der Kilowattpeak. Dies ist die Nennleistung der Anlage, welche nach strengen Vorgaben ermittelt wird.

So können die verschiedenen Solaranlagen in ihrer Leistung optimal miteinander verglichen werden. Die Preise der Anlagen werden zudem in der Regel auch in Kilowattpeak (kWp) angegeben. Im Jahr 2004 kosteten Solaranlagen noch rund 4.500 Euro pro kWp.

Doch die Preise haben sich deutlich verändert. Aktuell liegen die Preise für diese Anlagen zwischen 1.300 und 1.500 Euro pro kWp. Somit sind die Preise um gut zwei Drittel gesunken.

Dementsprechend können selbst größere Anlagen mittlerweile sehr gut und einfach finanziert werden. Die Summen sind so niedrig, dass die meisten Banken bei guter Bonität nicht einmal mehr Sicherheiten von den Kunden verlangen.

Keine Angst vor den Kosten – die Rendite lohnt sich

Solarstromanlage auf Freifläche ©Ingo Bartussek – stock.adobe.com

Auch wenn die Preise niedrig sind, so ist es dennoch immer noch eine gewisse Investitionshöhe, auf welche Sie sich einlassen müssen. Doch auf der anderen Seite gilt es zu bedenken, dass Sie mit einer eigenen Solarstromanlage auf dem Dach natürlich auch Geld verdienen oder Kosten einsparen.

Zum einen erhalten Sie eine Einspeisevergütung für den ins Stromnetz eingespeisten Strom. Auf der anderen Seite sparen Sie bei jeder Stromrechnung bares Geld, weil Sie den selbst erzeugten Strom genutzt haben.

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Das bedeutet, dass Sie Monat für Monat deutlich von Ihrer Anlage profitieren. Somit ist es nicht verwunderlich, dass sich die Anlagen nicht nur selbst tragen, sondern Sie mit diesen auch eine gute und vor allem sichere Rendite erzielen können.

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Eine Rendite, welche Ihnen heute von keiner Bank in dieser Höhe mehr geboten wird. Als langfristige und finanziell reizvolle Geldanlage dienen Solarstromanlagen also zusätzlich noch.

Solarstromanlage selbst bauen und sparen?

Auch wenn die Preise der Anlagen in den letzten Jahren enorm gesunken sind, so versuchen immer noch viele Menschen weiter zu sparen. Dabei kommen vor allem Anleitungen aus dem Internet zum Einsatz, um eine solche Anlage selber bauen zu können.

Viele dieser Anleitungen sind zwar sehr gut, aber dennoch raten wir ausdrücklich von der Selbstmontage und dem selber Bauen ab. Und das hat zwei maßgebliche Gründe.

Denken Sie vor allem an die Gefahren

Zum einen müssen Sie die Gefahren bedenken. Sie arbeiten dort mit Anlagen, welche bei Lichteinstrahlung damit beginnen Energie zu produzieren. Das bedeutet unter Umständen durchaus Lebensgefahr und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Auf der anderen Seite stehen auch die Versicherungen. Kommt es aufgrund einer mangelhaften Installation zu einem Schaden am Haus, beispielsweise zu einem Brand, kann es schnell problematisch werden.

Denn bei einem selbst gebauten Gerät und einer nicht fachgerechten Montage können die Versicherungen die Erstattung der Kosten versagen. Im schlimmsten Fall bleiben Sie somit auf den Kosten sitzen. Die potentiellen Einsparungen durch den Selbstbau negieren sich also sofort.

Fachfirmen bieten viel mehr Sicherheit

Auch wenn es ein klein wenig teurer ist, rentiert sich eine Fachfirma mit einer kompletten Solaranlage in jedem Fall für Sie. Zum einen sind die Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt und bieten somit die volle Leistung.

Auf der anderen Seite wird die Montage durch Fachkräfte übernommen, welche für diese Arbeiten ausgebildet wurden. Darüber hinaus sind Fachfirmen immer auch versichert. Kommt es also zu Schäden oder Problemen, können Sie die Firmen in Regress nehmen und müssen nicht befürchten auf den Kosten sitzen zu bleiben.

Wenn Sie also eine eigene Solarstromanlage kaufen, dann sollten Sie auch dort auf echte Qualität achten und die Arbeiten zudem von erfahrenen Fachkräften durchführen lassen.

Verschiedene Montageformen im Blick

Solarstromanlagen können unterschiedlich montiert werden. Sonderformen sind beispielsweise auf Flachdächern zu finden, da hier die Solarmodule auf dem Dach gezielt ausgerichtet werden müssen.

Solarstromanlage Flachdach ©Michael Neuhauß – stock.adobe.com

Doch auch bei den üblichen Schrägdächern gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Sie haben die Wahl zwischen der InDach- und der AufDach-Montage. Wir erklären Ihnen die Unterschiede.

InDach- oder AufDach-Anlage

Die AufDach-Montage stellt die bisher weit verbreitete und übliche Form der Montage dar. Dabei werden die Montagesysteme mit Dachhaken am Dachstuhl befestigt und oberhalb der Dacheindeckung angebracht.

Die Solarmodule schweben somit leicht über der Dacheindeckung und sind somit gut hinterlüftet. Nachteilig an dieser Konstruktion ist allerdings, dass diese Anlagen bei starken Winden gefährdet sein können.

Die InDach-Montage liegt auf der anderen Seite gerade im Trend. Dabei ersetzen die Solarmodule die normale Dacheindeckung vollständig. Ihr Dach wird sozusagen mit Solarmodulen neu gedeckt.

Vor allem bei Neubauten oder auch bei anstehenden Dachsanierungen rentieren sich diese Lösungen besonders stark. Sie sparen die Kosten für die neue Dacheindeckung, was die Kosten der Anlage ein wenig mindert.

Solarstromanlage Reihenhaus ©Hans Engbers – stock.adobe.com

Experten raten zu größeren Anlagen

Ein weiteres Argument für eine InDach-Anlage ist auf Seiten der wissenschaftlichen Experten zu finden. Denn diese weisen darauf hin, dass die meisten der aktuell genutzten Anlagen in Zukunft zu klein sein dürften.

Der steigende Energieverbrauch, auch durch die Elektromobilität macht es nötig, deutlich mehr Energie selbst zu erzeugen. Aus diesem Grund profitieren Sie von einer InDach-Anlage deutlich stärker.

Die eigene Solaranlage mit Speicher kaufen

Eine Anlage mit Speicher ist in jedem Fall anzuraten. Zwar müssen Sie für solche Anlagen nochmals deutlich mehr Geld investieren, profitieren dafür aber auch von vielen verschiedenen Vorteilen. Es gibt einige hervorragende Angebote auf dem Markt.

Und die Preise für die Speicher sollten Sie nicht abschrecken. Gerade bei InDach-Anlagen gibt es eine gute Möglichkeit diese zu senken.

Denn dank der Förderung der KfW-Bank gibt es einen Tilgungszuschuss von rund 600 Euro pro kWp der Solarstromanlage beim Kauf eines Stromspeichers.

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Bei großen Anlagen sparen Sie so problemlos einige tausend Euro.

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Zumal Sie mit einer Anlage mit Speicher den Eigenverbrauch in die Höhe treiben und somit die Einsparungen bei der Stromrechnung deutlich vergrößern. Insgesamt steigt durch die höhere Investition sogar Ihre Rendite.

Alle Werte bequem und sicher berechnen

Sie können die verschiedenen Szenarien und Möglichkeiten ganz einfach berechnen. Vor allem dann, wenn Sie überlegen, dass Sie durch eine solche Anlage mit Speicher rund zwei Drittel Ihres Jahresstrombedarfs problemlos selbst decken können.

Ein Blick auf die letzte Stromrechnung beziehungsweise Endabrechnung genügt, um die Einsparungen pro Jahr bequem zu berechnen. So werden Sie schnell erkennen, dass Sie auf eine Laufzeit von rund 20 Jahren enorme Gewinne machen können.

Und das auch ohne die Einspeisevergütung, welche nochmals separat hinzukommt.

Fazit: Solarstromanlagen mit Speicher immer attraktiver

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich eine eigene Solarstromanlage für praktisch jedes Gebäude rentiert. Dabei sollten Sie sich in jedem Fall von dem Gedanken verabschieden, dass Sie eine solche Anlage selber bauen oder diese selbst montieren können.

Denn sowohl die Gefahren als auch die versicherungstechnischen Schwierigkeiten sprechen eine eindeutige Sprache. Dank der gesunkenen Investitionskosten ist es allerdings grundsätzlich kaum noch ein Problem, eine komplette Anlage zu finanzieren.

Wenn Sie eine Anlage mit Speicher wählen, profitieren Sie zudem noch von der Förderung durch die KfW-Bank. Vor allem bei großen InDach-Anlagen rentiert sich eine solche Lösung ungemein.

Sie können sich von uns ganz bequem eine passende Anlage nach Ihren Wünschen und Vorgaben berechnen lassen. So finden wir für Sie die passenden Angebote direkt aus Ihrer Region.

Nutzen Sie jetzt kostenfrei und unverbindlich unseren komfortablen Service.

Источник: https://solaranlage-angebotsvergleich.de/solarstromanlage-kaufen-kosten-mit-speicher/

Lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage 2021

Dank Solarstrom haben Sie keine Angst mehr vor der Stromrechnung

Die staatliche Solarvergütung fürs Einspeisen von selbst erzeugtem Solarstrom ins öffentliche Netz sinkt stetig. Derzeit liegt sie bei 8,16 Cent (ct) pro Kilowattstunde (kWh) für kleinere Anlagen bis 10 KilowattPeak (kWp) (Stand Januar 2021).

Dennoch rechnet sich die Neuinstallation einer Photovoltaik-Anlage auch in 2021: Dann nämlich, wenn Sie den damit eigens erzeugten Solarstrom Großteils selbst verbrauchen.

Sie senken damit Ihre Stromrechnung, denn der Eigenverbrauch mindert die Strommenge, die Sie aus dem Netz beziehen, um Ihren Haushalt mit Strom zu versorgen. Kaufen Sie eine PV-Anlage bis 10 kWp, müssen Sie für den Eigenverbrauch auch keine Abgabe bezahlen.

Für den PV-Strom zum Eigenverbrauch in 2021 sprechen auch die staatlichen Förderungen, zum Beispiel für Stromspeicher, die Sie brauchen, wenn Sie das Betreibermodell „Eigenverbrauch“ realisieren wollen.

Lohnt sich eine Solaranlage © Andrey Popov, fotolia.com

Lohnt es sich, 2021 eine Photovoltaik-Anlage anzuschaffen? Während für die einen die Klimabilanz der Erzeugung von Solarstrom Grund genug dafür ist, die Frage mit einem klaren „Ja! Photovoltaik lohnt sich immer!“ zu beantworten, stellen andere wirtschaftliche Aspekte in den Vordergrund und fragen, was Anschaffung und Betrieb der Anlage über die Jahre kosten, um diese Kosten anschließend mit der zu erwartenden Einspeisevergütung und/oder der zu erwartenden Ersparnis an Netzstrom zu verrechnen. Wir rechnen das für Sie durch.

Der Umwelt zuliebe lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage auf jeden Fall © Marco2811, fotolia.com

Rechnet sich eine Photovoltaik-Anlage 2021?

Wer 2021 eine PV-Anlage kaufen möchte, muss wissen, dass die Zeiten vorbei sind, in denen sich mit der Volleinspeisung des selbst erzeugten solaren Stroms eine satte Rendite erwirtschaften ließ, sobald sich die Anlage nach acht bis zehn Jahren erst einmal wirtschaftlich amortisiert hatte.

Die Berechnung des finanziellen Potentials der PV-Anlage. Bei steigenden Strompreisen lohnt es sich den Strom selbst mit einer Photovoltaikanlage zu produzieren

Sinkende Einspeisevergütung macht Volleinspeisung weniger lukrativ

Die Einspeisevergütung, die einst bei bis zu 30 Cent pro kWh lag, beträgt mittlerweile für kleinere Anlagen, wie sie auf Ein- und Zweifamilienhäusern üblich sind, in Abhängigkeit von der Anlagengröße lediglich noch 8,16 ct/kWh für 20 Jahre (Stand Januar 2021). Die aktuelle Einspeisevergütung finden Sie auf der Webseite der Bundesnetzagentur.

Entwicklung der Einspeisevergütung

Gute Rendite dank Einspeisung und Eigenverbrauch

Das Fraunhofer-Institut ISE beantwortet die Frage „Kann eine neue PV-Anlage gute Renditen bringen?“ in der Faktensammlung „Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland“ vom Februar 2018 dennoch mit „Ja.“ Zur Begründung führt das ISE an, dass Betreiber neu errichteter Photovoltaik-Anlagen

  • mit Stromeinspeisung ins Netz
  • und mit Eigenverbrauch

Erträge erzielen können. Obwohl der Gesetzgeber beide Geschäftsmodelle mit einem Bündel Maßnahmen beschneide, seien wegen der stark gesunkenen Preise für PV-Module gute Renditen möglich.

Dies gelte, so schreibt das ISE weiter, auch für PV-Anlagen ohne oder mit nur geringem Eigenverbrauch.

Der Eigenverbrauch lohne sich demnach umso mehr, je größer die Differenz zwischen den Bezugskosten für Strom und den Stromgestehungskosten (siehe unten) der PV-Anlage ausfalle.

Eine Photovoltaik-Anlage wird inbesondere bei langem Betrieb wirtschaftlich

Rechenbeispiel 1: So rechnet sich Photovoltaik – Rendite dank Eigenverbrauch

Ein anschauliches Beispiel dafür, dass und wie sich Photovoltaik wegen des Eigenverbrauchs rechnet, liefert der Focus.

Das Wochenmagazin schreibt, dass eine – mit Hilfe einer modernen PV-Anlage erzeugte – kWh Solarstrom den Betreiber je nach Ausrichtung der Dachfläche und Komplexität der Befestigung zwischen 11 und 13 Cent koste (siehe auch unten Gestehungskosten).

Damit sei der eigens erzeugte Solarstrom nur noch halb so teuer wie Versorger-Strom aus der Steckdose. Der Focus sieht insbesondere für kleine PV-Anlagen auf privaten Häusern interessante Chancen – selbst ohne großartige Förderung.

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Entscheidend sei demnach allein, wie viel eigens erzeugten Solarstrom die Hausbewohner selbst nutzen könnten. Laut dem Rechenbeispiel des Focus seien 8 Prozent Eigenkapitalrendite durchaus möglich:

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In seiner Musterrechnung geht der Focus von einem 4-Personen-Haushalt im Großraum München aus, der im Jahr 4.500 Kilowattstunden (kWh) Strom verbraucht.

Dem zufolge könne der Haushalt mit einer PV-Anlage, die eine maximale Leistung von 4 kWp im ersten Jahr aufweise, bereits fast 500 Euro sparen, wenn die Anlage 38 Prozent des Strombedarfs decke (Eigenverbrauchsanteil).

Simon-Boris Estermann vom Fachverband Energie- und Gebäudetechnik (FEG) bestätigt gegenüber dem Focus, dass ein Eigenverbrauch von 38 Prozent heute durchaus realistisch sei. Er ließe sich tagsüber realisieren, wenn Stromfresser wie Waschmaschine & Co. gezielt betrieben würden. Interessant: Eine gute Möglichkeit, den Eigenverbrauch zu erhöhen, sind E-Mobile auf zwei und vier Rädern!

PV Anlage: Sauberer Strom für die E-Mobilität. E-Mobile erhöhen den Eigenverbrauch

Über die 20 Jahre Laufzeit der Anlage gesehen und unter der Annahme, dass die Strompreise auch künftig stetig steigen, bringe der Eigenverbrauch dem Beispielhaushalt demnach insgesamt eine Ersparnis von mehr als 10.000 Euro.

Das entlaste das Haushaltsbudget und mache die Anschaffungskosten mehr als wett. Eine solche Anlage würde sich bereits nach neun Jahren amortisieren. Die Rendite auf das eingesetzte Eigenkapital betrüge 7,9 Prozent und liege deutlich höher als bei aktuellen Festgeld-Angeboten.

Die Rendite sei zudem umso höher, je kleiner die Anlage ausfalle. Es gelte: Mit steigendem Eigenverbrauchs-Anteil steige auch die Rendite. An dieser Relation hat sich nichts Grundlegendes verändert, wenngleich die Zahlen, mit denen der Focus in dem Beispiel operierte, nicht mehr exakt stimmen.

Wie eine solche Rechnung heute aussehen könnte sehen Sie im folgenden Rechenbeispiel 2.

Solarstrom lohnt sich langfristig

Rechenbeispiel 2: So rechnet sich Photovoltaik 2021 – mit und ohne Darlehensfinanzierungen

Unsere nachfolgende Tabelle zeigt Ihnen am Beispiel einer 5-kWP-Solaranlage, die auf einem mit 30 Grad gen Süden ausgerichteten Dach optimale Erträge einfährt, auf, wie Sie die Amortisationszeit einer PV-Anlage berechnen können.

Angegeben sind drei Möglichkeiten: die Finanzierung Ihrer Photovoltaik-Anlage gänzlich aus eigener Tasche oder mit Hilfe von Darlehen der KfW, die entweder 50 oder 100 Prozent der Investitionssumme abdecken (Programm 270, effektiver Zinssatz 1,03 % (Stand Januar 2021), Laufzeit 10 Jahre.

Eigenfinanzierung /50 Prozent/ 100 Prozent Darlehensfinanzierung
Kosten Solarmodul (Januar 2021: 1.400 €/kWp)

7.000 €

Netzanschluss u. Abnahme

750 €

Summe Anschaffung

7.750 €

Kreditzinsen insgesamt0 €203,67 €407,35 €
Summe Ausgaben7,750 €7.953,67 €8.157,35 €
Einspeisevergütung (Januar 2021: 8,16 Cent/kWh) pro Jahr bei 4.000 kWh Ertrag

326,40 €

Laufende Kosten(Versicherung, Reparaturen, Reinigung…)

250 €

Stromkostenersparnis durch Eigenverbrauch von 4.000 kWh Solarstrom (durchschnittlicher Strompreis Januar 2021: 31 Cent/kWh, angenommene Gestehungskosten von 10 Cent/kWh)

840 €

Die Amortisationszeit hängt entscheidend davon ab, wie das Verhältnis zwischen selbstgenutztem und eingespeistem Strom gewählt wird.

Diese kann bei günstigem Einkauf, vollständigem Eigenverbrauch des Stroms und Eigenfinanzierung zehn Jahre, bei teurerem Einkauf, vollständiger Fremdfinanzierung und Fremdnutzung des Stroms sehr viel länger betragen.

Dies sind freilich die Extrempositionen: Viele Kombinationen sind lohnenswert! Das Beispiel zeigt jedoch, wie wichtig eine genaue Renditeberechnung im Vorfeld ist.

Tipp: Mit unserem Photovoltaik Renditerechner können Sie sich mit Ihren Daten (Dachfläche, Ausrichtung etc.) Ihre Solarrendite einfach ausrechnen. Photovoltaikanlagen versprechen gute Renditen

Stromspeicher machen Betreibermodell „Eigenverbrauch“ erst möglich

Sei kein Speicher vorhanden, hänge das Eigenverbrauchspotential laut ISE vom Erzeugungs- und Verbrauchsprofil ab: Haushalte würden je nach Größe der PV-Anlage 20 bis 40 Prozent bezogen auf den erzeugten Strom erzielen.

Die Kilowattstunde Solarstrom kostet 2021 fast nur noch ein Drittel von herkömmlich erzeugtem Strom © gourmecana, fotolia.com

Die Frage, ob sich die Anschaffung einer PV-Anlage mit Speicher 2021 lohnt, lässt sich nicht pauschal beantworten.

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Gleichwohl steht fest, dass ein Stromspeicher den Eigenverbrauch zu verdoppeln und damit den Strombezug vom Stromlieferanten entsprechend zu senken vermag.

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Eine differenzierte Antwort auf die Frage ist deshalb nötig, weil Stromspeicher nicht gleich Stromspeicher ist:

Ein Stromspeicher hilft den Eigenverbrauch zu erhöhen

  • Die derzeit vorwiegend genutzten preiswerteren Blei-Akkus sind auf 2.000 Ladezyklen begrenzt und ihre Entladetiefe liegt bei 50 Prozent. Sie können demnach also nur die Hälfte des gepufferten Solarstroms zum Eigenverbrauch nutzen.
  • Lithium-Speicher sind dagegen effizienter, mit bis zu 6.000 Ladezyklen erheblich langlebiger und Sie können bis zu 90 Prozent des gespeicherten Stroms nutzen – aber sie sind mit 6.000 bis 15.000 Euro auch teurer.

Ein Solarstromspeicher lohnt sich für Sie wenn,

  • Sie eine PV-Anlage neu kaufen.
  • Sie den eigens erzeugten Solarstrom Großteils selbst verbrauchen.
  • Sie die Unabhängigkeit von Energieversorger und steigenden Strompreisen suchen.
  • Sie Wert auf erneuerbaren Strom legen.
  • Sie einen Solarstromspeicher mit hoher Lebenserwartung gewählt wird.

Ist ihre PV-Anlage dagegen bereits länger in Betrieb und verbrauchen Sie den Strom nicht überwiegend selbst, ist es ratsam, einen Solarstromspeicher nicht oder erst dann zu integrieren, wenn die garantierte Einspeisevergütung nicht mehr gezahlt wird.

Solarstromspeicher: Vorteile und Nutzen

Allen, die schon eigens erzeugten Solarstrom verbrauchen, sei gesagt: Die Anschaffung eines Stromspeichers lohnt sich schon heute.

Gestehungskosten vs. Einspeisevergütung

Die Stromgestehungskosten schätzt das ISE nach der Kapitalwertmethode auf 10 bis 13 ct/kWh. Damit ist der Preis gemeint, zu dem eine kWh Strom während der kompletten Laufzeit von 20 Jahren gezahlter Einspeisevergütung erzeugt werden kann.

Wozu das ISE in seiner Faktensammlung auch anmerkt, dass der Ertrag der PV-Anlage in sonnenreichen Regionen höher ausfalle als in sonnenärmeren.

Der regionale Unterschied übertrage sich in der Einstrahlung jedoch nicht 1:1 auf den spezifischen Ertrag, weil auch die Betriebstemperatur der Module oder die Dauer der Schneeauflage eine Rolle spiele.

Für Sie als potentiellen PV-Anlagen-Betreiber heißt das: Sie erzeugen mit ihrer Anlage nutzbaren Solarstrom preisgünstiger, als wenn Sie Strom von Ihrem Netzbetreiber für derzeit durchschnittlich 31 ct/kWh (Stand Janaur 2021) kaufen.

Wegen der oben bereits bezifferten Einspeisevergütung von 8,16 ct/kWh (Stand Januar 2021) kommen Sie selbst mit einer Volleinspeisung auf keine großen Renditen. Denn Sie erzeugen Strom für 10 bis 13 ct/kWh und verkaufen ihn für weniger als 13 ct/kWh.

Wenn Sie den eigens erzeugten Strom komplett einspeisen, dann lohnt sich eine PV-Anlage nur, wenn sie

  • in einer sonnenreichen Region steht und optimal gen Sonne ausgerichtet ist,
  • sehr preisgünstig gekauft wird
  • und aus hochleistungsfähigen Modulen und Wechselrichtern besteht.

Wichtig: Laut ISE sei die Rendite einer PV-Anlage übrigens auch während der EEG-Vergütungsdauer mit einem gewissen Risiko behaftet, denn weder Herstellergarantien noch Anlagen-Versicherungen gegen Brand, Hagel, Diebstahl oder Minder-Ertrag würden das Investorenrisiko auf Null senken.Der Eigenverbrauch von Solarstrom macht eine PV-Anlage heute lukrativ © vencav, fotolia.com

Fazit

Der Eigenverbrauch von Solarstrom macht eine PV-Anlage heute lukrativ. Denn damit kann Strom erheblich günstiger selbst erzeugt werden, als er vom Netzbetreiber angeboten wird. Mit voraussichtlich steigenden Strompreisen und wegen sinkender Modulpreise auch sinkenden Gestehungskosten für den selbst erzeugten Strom lohnt sich die Photovoltaik-Anlage zum Eigenverbrauch umso mehr.

Die Strompreise steigen. Gut, wer Strom selbst produziert

Es muss aber auch berücksichtigt werden, dass die Mehrausgaben für einen Stromspeicher und möglicherweise smarte Haustechnik die Gestehungskosten Ihres Stroms in der Summe wieder anheben können. Sie sollten daher einen guten Mix aus Eigenverbrauch und Einspeisung anstreben.

Lohnenswert machen auch Förderungen oder Solarkredite die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage. Empfehlenswert ist zudem das Einholen mehrerer Angebote um die Preise für Solaranlagen zu vergleichen.

Источник: https://www.solaranlage-ratgeber.de/photovoltaik/photovoltaik-wirtschaftlichkeit/lohnt-sich-eine-photovoltaik-anlage

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