Darauf müssen Sie achten, wenn Sie Ihr Mehrfamilienhaus verkaufen wollen

Contents
  1. Haus verkaufen ohne Makler – so gehen Sie vor [Ratgeber]
  2. 3. Unterlagen besorgen
  3. 4. Kommunikation mit Interessenten
  4. 5. Besichtigungstermine durchführen
  5. 6. Verkaufspreis verhandeln
  6. 7. Kaufvertrag ausarbeiten
  7. 8. Termin beim Notar
  8. Sollte ich mein Haus mit oder ohne Makler verkaufen?
  9. Vorteile/Nachteile eines Maklers
  10. Warum Haus nicht mit Makler verkaufen?
  11. Fazit
  12. Mehrfamilienhaus richtig verkaufen
  13. Wie sind Ihre Erfahrungen mit Privatverkäufern von Mehrfamilienhäusern?
  14. Wie entscheidend sind die Kontakte für den Mehrfamilienhausverkauf?
  15. Wie erleben Sie die Entwicklung auf dem Mehrfamilienhausmarkt?
  16. Spielt die Lage beim Verkaufspreis eine entscheidende Rolle?
  17. Wo liegt der Unterschied bei der Preisermittlung von Mehrfamilienhäusern im Vergleich zu Eigentumswohnungen?
  18. Wie hoch ist der Anteil der Investoren, die eine Umwandlung in Eigentumswohnungen planen?
  19. Welche Gründe sehen Sie für die hohe Zunahme von Eigentumswohnungen bei Mehrfamilienhäusern?
  20. Was spricht für eine Aufteilung in Eigentumswohnungen vor dem Verkauf?
  21. Haben Sie Einfluss auf die spätere Nutzung nach dem Verkauf?
  22. Welche Bedeutung hat das Vorkaufsrecht beim Mehrfamilienhausverkauf?
  23. Welche steuerlichen Aspekte sind für Verkäufer zu beachten?
  24. Welche Unterlagen sind für den Verkauf eines Mehrfamilienhauses erforderlich?
  25. Wie bereitet man sich auf einen „investorengerechten“ Verkauf vor?
  26. Ihr Fazit: Was spricht für den Verkauf eines Mehrfamilienhauses über Immobilienmakler? 
  27. Immobilie verkaufen ohne Makler: Das müssen Sie beachten
  28. 1. Schlechte Vorbereitung
  29. 2. Falschen Wert und Verkaufspreis der Immobilie festlegen
  30. 3. Unprofessionelle Präsentation der Immobilie
  31. 4. Unzureichende Vermarktung der Immobilie
  32. 5. Schlechte Kommunikation mit Kaufinteressenten
  33. 6. Zusatzkosten unterschätzen
  34. 7. Kaufvertrag dem Notar überlassen
  35. Darauf sollten Sie beim Kauf einer gebrauchten Immobilie achten
  36. Ausreichend Budget für den geplanten Hauskauf
  37. Der Zustand der Immobilie
  38. Vor Ort: Hausbesichtigung mit einer Immobilienspezialistin
  39. Das sagt der Energieausweis über das Haus aus
  40. Möglichkeit des Um- oder Ausbaus checken
  41. Prüfen Sie den aufgerufenen Preis der Immobilie
  42. Besonderheiten beim Kauf einer Eigentumswohnung

Haus verkaufen ohne Makler – so gehen Sie vor [Ratgeber]

Darauf müssen Sie achten, wenn Sie Ihr Mehrfamilienhaus verkaufen wollen

Möchten Sie Ihr Haus verkaufen, gibt es einige Dinge, die Sie beachten müssen. Mithilfe der folgenden Liste bekommen Sie einen guten Überblick darüber, was zu tun ist.

Beachten Sie beim Hausverkauf ohne Makler die 8 wichtigsten Schritte, Credit: iStock

Als Erstes möchten Sie sicherlich wissen, wie viel Ihr Haus überhaupt wert ist. Diese Zahl ist aber nicht nur wichtig, damit Sie selbst eine gute Einschätzung haben, was Sie erwartet, sondern auch, damit Sie Ihr Haus auch zum idealen Preis anbieten können.

Auf der einen Seite möchten Sie Ihr Haus ja nicht zu günstig verkaufen, auf der anderen Seite sollten Sie den Preis aber auch nicht zu hoch ansetzen – denn so verkauft sich die Immobilie nicht.

Mit unserem kostenlosen Immobilienwert-Rechner, können Sie den ungefähr zu erwartenden Verkaufspreis ermitteln. Der Rechner verwendet eine der größten Immobiliendatenbanken Deutschlands und die Ermittlung dauert nur eine Minute.

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Um Ihr Haus später über eine Anzeige zu verkaufen, müssen Sie zunächst ein gutes Exposé erstellen. Dieses sollte Informationen und Bilder des ganzen Hauses enthalten. 

Achten Sie darauf, dass die Texte professionell klingen und die Fotos hochwertig aussehen. Unter Umständen lohnt es sich sogar, das Haus zu diesem Zweck mit gemieteten Möbeln auszustatten. Je nach Objekt kann das sogenannte Homestaging noch viel rausholen und den Verkaufspreis steigern.

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Überlegen Sie sich auch, zu welchem Zeitpunkt Immobilien der Art Ihres Hauses am besten verkauft werden und wo Sie die Anzeige dafür inserieren wollen. Suchen Sie nach einer Familie als Käufer? Handelt es sich um eine kleine Immobilie? Oder doch ein Luxusobjekt? 

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Sprechen Sie mit Ihrer Anzeige gezielt die richtigen Käufer an – so ist es am wahrscheinlichsten, dass Sie einen hohen Verkaufspreis erzielen.

3. Unterlagen besorgen

Für den Verkauf sind eine Menge Unterlagen notwendig. Dazu gehören:

    • aktuelle Unterlagen zu eingetragenen Grundschulden
    • Lageplan mit Flurkartenauszug
    • Baugenehmigungsurkunde
    • Baubeschreibung
    • ggf. Abnahmebescheinigung
    • Auszug aus dem Baulastenverzeichnis
    • Berechnung der Wohnfläche
    • Nutzfläche und Umbauter Raum (UR) bzw. Brutto-Rauminhalt (BRI)
    • Verbraucherausweis
    • Aufstellung über Instandhaltungs-/Modernisierungsmaßnahmen
    • Betriebskostenaufstellung der letzten zwei Jahre

Handelt es sich bei der Immobilie um ein Mehrfamilienhaus, kommen außerdem folgende Unterlagen hinzu:

    • Teilungserklärung
    • Nachweis über Wohn- und Nutzungsrechte
    • Sanierungsvermerke
    • Eigentümerversammlungsprotokolle
    • Auszug Baulastenverzeichnis
    • Originalkaufverträge

Beachten Sie auch, dass bei einem denkmalgeschützten Haus weitere Papiere hinzukommen.

4. Kommunikation mit Interessenten

Auf Ihre Anzeige hin werden sich potenzielle Käufer melden. Antworten Sie Ihnen zeitnah und versuchen Sie, all Ihre Fragen zu beantworten. Laden Sie Interessierte zu einer Besichtigung ein.

5. Besichtigungstermine durchführen

Meist ist es mit einer Besichtigung nicht getan und Sie werden mehrfach potenzielle Käufer durch Ihr Haus führen müssen. 

Denken Sie auch daran, sich vorher selbst noch einmal alle Information zu Ihrem Haus zusammen zu suchen. Immerhin sollten Sie aufkommende Fragen mit entsprechendem Fachwissen beantworten können.

6. Verkaufspreis verhandeln

Oft versuchen potenzielle Käufer, noch etwas am Preis zu verhandeln. Ist der Verkaufspreis hoch angesetzt, könnten Sie damit noch etwas heruntergehen – müssen Sie aber nicht. Hier sollten Sie realistisch einschätzen, ob es sich lohnt, bei dem Preis zu bleiben oder Sie ruhig etwas nachgeben dürfen.

7. Kaufvertrag ausarbeiten

Haben sich beide Parteien auf einen Preis geeinigt, wird der Kaufvertrag aufgesetzt. In diesem sollten Sie die Rechte beider Seiten berücksichtigen. Entweder eignen Sie sich hierfür entsprechendes Fachwissen an oder lassen einen Profi den Vertrag erstellen.

8. Termin beim Notar

Um den Verkauf offiziell zu machen, ist ein Notartermin notwendig. Dort unterzeichnen beide Parteien den Vertrag.

Sollte ich mein Haus mit oder ohne Makler verkaufen?

Ein Makler hat bestimmte Vor- und Nachteile. Im Folgenden führen wir Ihnen die wichtigsten Fakten auf, sodass Sie selbst entscheiden können, ob Sie Ihr Haus mit oder ohne Makler verkaufen möchten.

Vorteile/Nachteile eines Maklers

Vorteile:

  • Ermittelt den Wert einer Immobilie und stellt Sie auf Immobilienplattformen ein
  • Führt Besichtigungen mit potenziellen Käufern durch
  • Besorgt eventuell sogar fehlende Unterlagen

Nachteile:

  • Fehlende Diskretion: Immobilie wird meist öffentlich präsentiert
  • Viele Besichtigungen
  • Preisverhandlungen mit potenziellen Käufern
  • Verlangt einen Anteil des Verkaufspreises

Verkaufen Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung über WirkaufenjedeWohnung, kommen Ihnen alle Vorteile eines Maklers zugute. Da Sie nicht an eine Privatperson verkaufen, fallen die zahllosen Besichtigungen und eventuelle Preisverhandlungen weg. Ihre Immobilie muss zudem nicht im Internet präsentiert werden. Die Maklerprovision entfällt bei uns natürlich auch.

Vereinbaren Sie einfach ein kostenloses Telefon-Beratungsgespräch mit uns.

Ein Makler hat bestimmte Vorteile. So kümmert dieser sich zunächst um die Wertermittlung Ihrer Immobilie, erstellt ein Gutachten und kümmert sich hinterher um die Anzeigenschaltung auf den gängigen Immobilienplattformen. 

Auch die folgenden Besichtigungen werden vom Makler organisiert und durchgeführt. Viele Makler kümmern sich zudem um das Besorgen von fehlenden Unterlagen.

Warum Haus nicht mit Makler verkaufen?

Leider bringt der Verkauf über einen Makler auch einige Nachteile mit sich. Da diese Ihr Haus höchstwahrscheinlich auf den gängigen Immobilienplattformen einstellt, ist der Verkaufsvorgang zum Einen nicht besonders diskret.

Zum Anderen müssen dann meist einige Besichtigungen angesetzt werden, bis ein geeigneter Käufer gefunden wurde. Gibt es dann einen, kommt es selbst mit Makler oft zu Preisverhandlungen. Dies empfinden viele als sehr mühsam.

Der vielleicht wahrscheinlich größte Nachteil eines Maklers: Er kostet Geld. Natürlich möchte ein Makler für seine Arbeit in Form einer Provision am Verkauf beteiligt werden. Diese entstehenden Kosten sollten Sie vorher unbedingt mit einberechnen.

Fazit

Ein Makler bringt bestimmte Vorteile mit sich, aber leider auch einige Nachteile – nicht zuletzt die hohen Kosten. Ob Sie Ihr Haus nun mit oder ohne Makler verkaufen, ist ganz allein Ihre Entscheidung.

Neben dem eigenständigen Verkauf an eine Privatperson haben Sie auch die Möglichkeit, direkt an WirkaufenjedeWohnung zu verkaufen. Bei uns sparen Sie sich das Erstellen einer Anzeige, die unzähligen Besichtigungen und natürlich auch die Maklerprovision. 

Wir kaufen auch Immobilien mit Sanierungsstau oder fehlenden Unterlagen. Lassen Sie sich gerne kostenlos und selbstverständlich absolut unverbindlich von uns per Telefon beraten.

Источник: https://www.wirkaufenjedewohnung.de/haus-verkaufen-ohne-makler/

Mehrfamilienhaus richtig verkaufen

Darauf müssen Sie achten, wenn Sie Ihr Mehrfamilienhaus verkaufen wollen

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  • Der Verkauf eines Mehrfamilienhauses ist komplex und risikobehaftet, da es sich um eine besonders wertvolle Immobilie handelt
  • Ein erfolgreicher Verkauf erfordert Fachkenntnisse und langjährige Erfahrung
  • Ein guter Makler sorgt für mehr Sicherheit und kennt potenzielle Investoren.
  • Unser Service: Wir empfehlen Ihnen drei gute Makler in Ihrer Region. 

Frau Ulrike Gaedecke von Gaedecke-Immobilien in Berlin ist seit mehr als 30 Jahren im Maklergeschäft für Mehrfamilienhäuser tätig. Sie hat Rechtswissenschaften studiert, anschließend eine Ausbildung zur Immobilienkauffrau absolviert und war mehrere Jahre als Gutachterin tätig.

Im Jahr 1957 wurde die Firma durch ihren Vater in Hannover gegründet. Aber schon die Urgroßmutter von Ulrike Gaedecke beschäftigte sich im Jahr 1928 mit Mehrfamilienhäusern, wenn auch noch nicht als Firma. Seit 2010 ist Gaedecke-Immobilen auch in Berlin ansässig.

Durch die Komplexität der Objekte, den viel höheren Verkaufspreis und die Unwissenheit von Verkäufern können bei Mehrfamilienhäusern viel schneller große finanzielle Schäden entstehen. Das geschieht z. B. durch Angaben der Eigentümer, die im Nachhinein nicht haltbar sind.

Das bedeutet, man geht als Verkäufer ein hohes Risiko ein, nach Abschluss des Notarvertrags in die Haftung genommen zu werden und dann nur einen Teil der Verkaufssumme zu sehen. Ein Beispiel ist die Angabe des Mietpreises als Summe, welche die Eigentümer am Ende des Monats auf ihrem Konto haben.

Die Käufer tragen diesen Betrag oft gutgläubig ein und im Nachhinein stellt sich heraus, dass es sich um die Warmmiete handelte, von der verschiedenste Kosten abgezogen werden müssen.

Somit stimmten die Angaben nicht und der Verkäufer bekommt am Ende viel weniger Erlös für sein Haus, als er erwartet hat.

Aus diesem Grund sollten sich Eigentümer von Mehrfamilienhäusern mit Verkaufsabsichten unbedingt im Vorfeld fachlich beraten lassen oder besser noch einen Makler beauftragen. Dieser bietet auch den Vorteil, den gesamten Verkauf abzuwickeln und die entsprechenden Unterlagen auereiten zu können.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit Privatverkäufern von Mehrfamilienhäusern?

Eigentümer denken meist, dass sie aufgrund ihrer Verwaltungserfahrung auch automatisch Kenntnisse für den Verkauf ihrer Immobilie besitzen. Oft entspricht die Verwaltung aber nicht den heutigen Mietgesetzen, sodass viele Probleme nach der Übergabe auftauchen können.

Zum Beispiel ist das bei Mieterhöhungen der Fall, die nicht gesetzlich wirksam durchgeführt worden sind. Im bisherigen Mietverhältnis wurde das so hingenommen, aber beim neuen Eigentümerverhältnis wehren sich die Mieter dagegen.

Dies kann dann rückwirkend einen negativen Einfluss auf den Kaufpreis haben.

Wie entscheidend sind die Kontakte für den Mehrfamilienhausverkauf?

Eigentümer stellen es sich oft einfach vor, auch ohne Kontakte ihre Immobilie zu veräußern. Man gibt eine Anzeige im Internet auf und es melden sich sehr viele Kaufinteressenten, meist Investoren.

Hier ist es aber das große Problem, die Spreu vom Weizen zu trennen. Denn leider legen es viele Anleger darauf an, Privatleute „über den Tisch zu ziehen“. Unter Maklern sind diese natürlich bekannt.

Beim Verkauf stellt sich unter anderem die Frage, wem man vertrauliche Unterlagen wie bestehende Mietverträge offenlegt und die Erlaubnis erteilt, ein Objekt näher in Augenschein zu nehmen.

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 Hinzu kommt die unterschiedliche Zahlungsmoral von Anlegern. Ohne Kenntnisse auf dem örtlichen Immobilienmarkt können Eigentümer natürlich ganz schnell in eine Falle tappen, die sie gar nicht überblicken.

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Makler hingegen profitieren von ihren langjährigen Erfahrungen mit verschiedenen Investoren.

Wie erleben Sie die Entwicklung auf dem Mehrfamilienhausmarkt?

Seit Anfang der 90er Jahre gab es in Berlin verstärkt Anfragen durch Rückübereignung von Immobilien.

Die Preise für Mehrfamilienhäuser sind in vielen Großstädten wie in Hannover, Hamburg und Berlin in guten Lagen durchgehend angestiegen.

Inzwischen hat sich der Verkaufspreis mindestens auf dem Niveau der 20-fachen Jahresnettomiete verfestigt. Wir haben viele Kunden, die zu diesem Preis Häuser sofort und ohne Exposé oder Rückfrage bei der Bank kaufen.

Spielt die Lage beim Verkaufspreis eine entscheidende Rolle?

In Berlin werden Mehrfamilienhäuser in Spandau schon anders gehandelt als im Prenzlauer Berg oder in Charlottenburg, sodass man sagen kann: „Mieteinnahme ist nicht alles“.

Die Lage ist besonders entscheidend für den steigenden Anteil von Investoren, die bisher vermietete Mehrfamilienhäuser in Eigentumswohnungen umwandeln möchten.

Investoren achten daher ganz besonders auf eine sehr gute Lage.

Wo liegt der Unterschied bei der Preisermittlung von Mehrfamilienhäusern im Vergleich zu Eigentumswohnungen?

Sie müssen die Unterschiede der einzelnen Wohnungen innerhalb eines Mehrfamilienhauses berücksichtigen. Es gibt zum Beispiel Wohnungen im Dachgeschoss ohne Fahrstuhl oder Wohnungen im Erdgeschoss, die schattiger liegen.

Diese bringen natürlich weniger Kaufpreis pro Quadratmeter als eine Wohnung im ersten oder zweiten Obergeschoss.

Zu unterscheiden ist auch der Grundriss: Hat die Wohnung ein innenliegendes Bad? Wie ist die Ausstattung? Hier wird dann für das ganze Gebäude ein Mittelwert genommen, der zugleich als Vergleichswert dient.

Verkaufen mit Makler – Ihre Vorteile

  • Guter Verkaufspreis! Ein guter Makler erzielt für Sie einen guten Verkaufspreis.
  • Mehr Sicherheit! Ein guter Makler prüft die Bonität potenzieller Käufer frühzeitig.
  • Zeitersparnis! Ein guter Makler verkauft Ihre Immobilie schneller.

Unser Service: Wir empfehlen Ihnen einen guten Makler in Ihrer Region.

Wie hoch ist der Anteil der Investoren, die eine Umwandlung in Eigentumswohnungen planen?

Hier in Berlin machen diese Investoren einen sehr hohen Anteil aus. Meiner Erfahrung nach würde ich sagen, 80 Prozent planen eine derartige Umwandlung.

Welche Gründe sehen Sie für die hohe Zunahme von Eigentumswohnungen bei Mehrfamilienhäusern?

Wir haben in Deutschland zunehmend Mietgesetze, die eine Vermietung sehr schwierig machen, wie z. B. die Mietpreisbremse. Aber auch Sanierungsauflagen oder Modernisierungsumlagen reduzieren die Möglichkeiten für zukünftige Vermieter.

Somit gibt es immer mehr Investoren, die Mehrfamilienhäuser in Eigentumswohnungen umwandeln. Meist wird den bisherigen Mietern die Kaufoption angeboten, aber wenn diese nicht kaufen können oder wollen, wird die Wohnung anderweitig angeboten.

Was spricht für eine Aufteilung in Eigentumswohnungen vor dem Verkauf?

Ich rate unseren Kunden davon ab, Mehrfamilienhäuser vor dem Verkauf in Eigentumswohnungen aufzuteilen. Denn die erhoffte Gewinnmaximierung tritt in der Regel nicht ein. Zum einen muss man für eine notwendige Teilungserklärung mit Kosten von 10.000 bis 15.

000 Euro je nach Objekt rechnen. Diesen finanziellen und zeitlichen Aufwand muss der private Verkäufer übernehmen. Zum anderen hat ein Käufer möglicherweise ganz andere Vorstellungen davon, wie er Dachbodenflächen oder Kellerflächen zuordnen möchte.

Vielleicht möchte er auch das Dach noch ausbauen, was eine neue Teilungserklärung erfordern würde. Somit sollte man beim Verkauf eines gesamten Hauses die Aufteilung lieber direkt dem zukünftigen Erwerber überlassen.

Aufteilen sollte der Verkäufer nur, wenn er den schrittweisen Verkauf der einzelnen Wohnungen in Betracht zieht.

Haben Sie Einfluss auf die spätere Nutzung nach dem Verkauf?

Ja, wir haben Verkäufer, denen es wichtig ist, dass die Mieter auch nach dem Verkauf in ihren Wohnungen bleiben können. Hier haben wir spezielle Käuferkunden, die z. B.

schon andere Objekte gekauft haben und von denen wir wissen, dass die Mieterstruktur erhalten bleibt. So können wir Verkäufern zeigen, wer ihr Objekt kauft und was mit einem Haus geschieht.

Außerdem kann man als Verkäufer auch Sozialklauseln im Kaufvertrag vereinbaren, um die Mieter zu schützen.

Welche Bedeutung hat das Vorkaufsrecht beim Mehrfamilienhausverkauf?

Das Vorkaufsrecht der Mieter kann nur berücksichtigt werden, wenn einzelne Wohnungen verkauft werden sollen. Beim kompletten Hausverkauf haben Mieter kein Vorkaufsrecht. Allerdings wird das Vorkaufsrecht von Gemeinden immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Denn durch den zunehmenden Zuzug von Menschen aus anderen Ländern geraten die Gemeinden unter enormen Druck, Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Gemeinden haben jahrzehntelang ihr Vorkaufsrecht nicht wahrgenommen – zukünftig kann es aber gut sein, dass sie öfters darauf zurückgreifen werden.

Welche steuerlichen Aspekte sind für Verkäufer zu beachten?

Wir werden viel mit steuerlichen Fragen von Kunden konfrontiert, können aber als Makler nur auf den Steuerberater verweisen. Auf Wunsch können wir Hinweise darauf geben, was der Kunde den Steuerberater fragen sollte, wie z. B. „Ist sein Verkauf zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll?“

Generell fragen Kunden nach steuerlichen Regelungen, die allgemein für Immobilien gelten, wie etwa Haltefristen.

Wenn man ein Objekt etwa erst für fünf Jahre besitzt und innerhalb der letzten fünf Jahre schon drei Objekte verkauft hat, dann sollte man erst einmal abwarten.

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Denn die „Drei-Objekt-Grenze“ führt anderenfalls dazu, dass man Steuern auf den Verkaufserlös zahlen muss. Auch die Frist für die Spekulationssteuer ist zu beachten.

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Im Erbfall gibt es ebenfalls steuerliche Besonderheiten im Erbfall. Man muss nämlich den Wert der Immobilie auf Basis des örtlichen Mietspiegels schätzen, ohne die tatsächliche Miete zu berücksichtigen. Das heißt, wenn die Miete bei 3,50 Euro lag, der Mietspiegel aber bei 5,00 Euro liegt, wird man 5,00 Euro pro Quadratmeter für ein geerbtes Mehrfamilienhaus versteuern müssen.

Welche Unterlagen sind für den Verkauf eines Mehrfamilienhauses erforderlich?

Das Wichtigste für den Verkauf ist die vollständige Zusammenstellung aller Unterlagen. Verkäufer sollten vom Bauamt die komplette Bauakte des Objekts mit allen Grundrissen und eventuellen Baugenehmigungen für Umbauten anfordern und kopieren. Hierdurch kann man verhindern, dass man beispielsweise ein ausgebautes Dachgeschoss ohne Baugenehmigung verkauft.

In der Praxis ist es erstaunlich, wie unwissend die Verkäufer manchmal sind. Das gilt nicht nur für die Eigenschaften der Immobilie, sondern auch für das Grundbuch.

Manchmal sind nämlich die Verkäufer gar nicht als Eigentümer eingetragen oder werden von alten Grundschulden überrascht. Normalerweise kann man sich eine Löschungsbewilligung von der Bank besorgen, wenn das Darlehen bezahlt ist.

Sollten die Grundschulden allerdings sehr alt sein, ist es unter Umständen gar nicht so leicht, rechtzeitig zum Notartermin die nötigen Dokumente vorzulegen.

Wie bereitet man sich auf einen „investorengerechten“ Verkauf vor?

Man kann sich sehr gut auf den Verkauf vorbereiten, indem man die Rechnungen für alle haustechnischen Anlagen soweit rückwirkend wie möglich vorzeigt. Idealerweise sollten Käufer diese auewahren oder wiederbeschaffen, um zumindest eine Kopie vorrätig zu haben.

Die Dokumentation sollte weit über die sonst üblichen zehn Jahre für Rechnungen hinausgehen, da ein Dach zum Beispiel 80 Jahre alt sein kann. Hier ist es wichtig dokumentieren zu können, dass alle Leistungen fachgerecht ausgeführt wurden.

Auch die regelmäßige Wartung von Öltanks sollte durch alte Rechnungen nachvollziehbar sein.

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Ein weiterer wichtiger Punkt ist die ausführliche Dokumentation der Mieterkorrespondenz, insbesondere aller Mietverträge. Hier sind die entsprechenden Schreiben wichtig.

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Wann ist welche Mieterhöhung erfolgt? Gibt es dafür eine Vereinbarung und hat der Mieter das anerkannt? Welche Mietmängel gab es während der Mietzeit? Solche Schreiben sollten ordentlich in der Mieterakte vorrätig gehalten werden, damit der zukünftige Eigentümer sich von der Nachhaltigkeit des Mietwertes ein Bild machen kann. Das ist für Investoren eine entscheidende Grundlage für ihre Kaufentscheidung.

Ihr Fazit: Was spricht für den Verkauf eines Mehrfamilienhauses über Immobilienmakler? 

Ich habe schon viele Hinweise dazu gegeben, welche Fallstricke unter Umständen einen privaten Verkäufer erwarten können.  Mindestens genauso wichtig sind aber auch folgende Punkte:

1. Insbesondere bei Mehrfamilienhäusern handelt es sich um einen erheblichen Vermögenswert, mit dem man nicht spielen sollte.

Der Versuch, die Immobilie „erst einmal allein zu verkaufen“, ist hier noch weniger angebracht als bei anderen Immobilien. Denn der eventuelle Verlust bei einem Mehrfamilienhaus ist wesentlich härter zu verschmerzen.  

Ein guter Makler besitzt immer eine Vermögensschaden-Versicherung, falls doch einmal etwas schief gehen sollte. Dies Risiko trägt der Verkäufer sonst ganz allein!

2. Jeder Verkauf hat auch eine emotionale Seite, meistens beim Verkäufer. 

Einen unabhängigen Profi zur Seite zu haben, der den Verkauf nach rationalen Gesichtspunkten sachgerecht durchführt, ist vor allem bei den Kaufpreisverhandlungen und der Kaufpreissicherung ein absoluter Vorteil für den Verkäufer. 

3. Der Verkäufer hat mit einem Makler einen versierten Berater an seiner Seite. 

Gerade Verkäufer mit einem nur durchschnittlichen Wissen zum Immobilienmarkt schätzen einen Makler. Denn so können sie sich über ihre eigenen Ideen zum Verkauf austauschen und diese mit Hilfe des Maklers umsetzen.

Источник: https://www.makler-vergleich.de/immobilien-verkauf/hausverkauf/hausverkauf-tipps-ratgeber/mehrfamilienhaus-verkaufen.html

Immobilie verkaufen ohne Makler: Das müssen Sie beachten

Darauf müssen Sie achten, wenn Sie Ihr Mehrfamilienhaus verkaufen wollen

Viele Immobilienbesitzer entscheiden sich, Ihr Haus oder Ihre Wohnung selbst zu verkaufen – oft mit dem Gedanken, die Maklerprovision einzusparen und die Immobilie schnell zu verkaufen.

Hier ist jedoch große Vorsicht geboten, denn ohne entsprechendes Know-how kann so einiges schief gehen.

Wir zeigen Ihnen die größten Fehler beim Immobilienverkauf ohne Makler und wie Sie diese vermeiden können.

1. Schlechte Vorbereitung

Schnell eine Anzeige ins Internet stellen und schauen was passiert: Mit dieser Einstellung werden Sie höchstwahrscheinlich keine Kaufinteressenten finden oder Ihre Immobilie weit unter ihrem Wert verkaufen. Ein durchdachter Plan muss her, und zwar bevor die Verkaufsanzeige veröffentlicht wird.

Zu den Vorbereitungsmaßnahmen zählen:

  • Informationen über den regionalen Immobilienmarkt einholen und den Wert des Objektes ermitteln
  • Alle Unterlagen für den Verkauf einholen, zum Beispiel Kopien von Grundriss und Lageplan, Grundbuchauszug, Energieausweis sowie Wohnflächen- und Grundstückberechnungen
  • Die Immobilie innen und außen für Besichtigungen vorbereiten.
  • Viel Zeit einplanen, speziell für Behördengänge, die Kommunikation mit potenziellen Käufern und Besichtigungen
  • Antworten zu möglichen Fragen von Kaufinteressenten vorbereiten

Holen Sie alle Unterlagen ein, bevor Sie beginnen Ihre Immobilie zu verkaufen!

2. Falschen Wert und Verkaufspreis der Immobilie festlegen

Viele Haus- oder Wohnungsbesitzer nehmen als Basis für die Immobilienbewertung den Kaufpreis, den sie einst ausgaben, und hoffen, zumindest die damals investierte Summe zurückzubekommen.

Tatsächlich kann diese weit darunter oder aber darüber liegen. Entscheidend für die Höhe des Verkaufspreises sind am Ende Angebot und Nachfrage zum Zeitpunkt des Immobilienverkaufs.

Diesen vorauszusehen, erfordert viel Erfahrung.

Eine Grundlage für den Verkaufspreis bildet der Wert der Immobilie: Um diesen zu ermitteln, können Sie die ortsüblichen Immobilienpreise sowie vergleichbare Immobilien analysieren. Eine verlässlichen und objektiven Wert erhalten Sie allerdings nur von einem ausgebildeten und zertifizieren Gutachter.

3. Unprofessionelle Präsentation der Immobilie

Niemand möchte eine Immobilie kaufen, die bereits auf den Fotos ungemütlich und unaufgeräumt wirken. Bevor Sie Ihre Immobilie für die Vermarktung und Besichtigungen freigeben, sollte diese ansprechend aussehen:

  Machen Sie Ordnung in den Räumen wie auch gegebenenfalls im Garten. Lassen Sie keine persönlichen Gegenstände herumliegen, die bei der Besichtigung ablenken können.
  Nehmen Sie etwas Geld in die Hand und beseitigen Sie die größten optischen Mängel (zum Beispiel Wände neu streichen, Duschvorhang erneuern, alte Möbel austauschen). Derartige Anpassungen können einen höheren Verkaufspreis erzielen!
    Fotos von den Räumlichkeiten und Außenansicht müssen hochwertig sein, denn sie sind das Aushängeschild der Immobilie. Achten Sie beim Fotografieren auf gute, natürliche Lichtverhältnisse und nutzen Sie Weitwinkel, um die Räume vollständig zu erfassen.
  Führen Sie Besichtigungen zu einer Tageszeit durch, an der die Innenräume am besten beleuchtet sind. Sorgen Sie für frische Raumluft und angenehme Raumtemperaturen.
  Erstellen Sie für Ihre Immobilie ein strukturiertes und anschauliches Exposé, das alle wichtigen Informationen, Bilder und Unterlagen enthält.

Fotografieren Sie die Innenräume Ihrer Immobilie bei Tageslicht

4. Unzureichende Vermarktung der Immobilie

Ein Online-Inserat auf eines der vielzähligen Immobilienportale zu stellen, ist meist nicht ausreichend. Nutzen Sie vielmehr vier oder fünf Portale und die eine oder andere regionale Zeitung, um Ihre Zielgruppe zu erweitern.

In Ihrer Nachbarschaft können Sie mit Flugblättern und einem „Zu Verkaufen“-Schild auf Ihr Verkaufsobjekt aufmerksam machen.

Erzählen Sie in Ihrem Bekanntenkreis und in der Arbeit von Ihrem Verkaufsvorhaben – das ist nicht nur kostenlos, sondern auch äußerst effizient.

Hausverkauf hier starten

5. Schlechte Kommunikation mit Kaufinteressenten

Um Ihre Wohnung oder Ihr Haus verkaufen zu können, müssen Sie für potenzielle Käufer erreichbar sein: telefonisch, via E-Mail und im Idealfall auch über Fax.

Falls Sie einen Anruf verpassen, rufen Sie so schnell wie möglich zurück.

Muss der Anrufer oder Absender länger als einen Tag auf Ihre Antwort warten, kann er den Eindruck bekommen, dass Sie es mit dem Verkauf nicht ernst meinen.

Gute Kommunikation bedeutet aber auch Transparenz: Beantworten Sie Fragen von Interessenten nach bestem Gewissen und bereiten Sie sich im Vorfeld auf mögliche Fragen vor.

6. Zusatzkosten unterschätzen

Wenn Sie Ihre Immobilie privat verkaufen, sparen Sie zwar die Kosten für die Maklerprovision. Dennoch gibt es eine Reihe an zusätzlichen Ausgaben, die mehrere tausend Euro betragen. Darunter fallen Kosten für:

  • Gutachten, zum Beispiel Wertgutachten und Energieausweis
  • Werbemaßnahmen, zum Beispiel Inserate
  • Steuern, zum Beispiel Spekulationssteuer
  • Vorfälligkeitsentschädigung im Falle eines vorzeitig aufgelösten Kredits
  • Renovierungsarbeiten
  • Löschung der Grundschuld im Grundbuch

7. Kaufvertrag dem Notar überlassen

Wenn Sie in Deutschland eine Immobilie verkaufen, muss der Kaufvertrag von einem Notar beglaubigt werden. Dieser ist allerdings nur für die Vertragsgestaltung und die Änderungen im Grundbuch zuständig.

Die genauen Verkaufsdetails und sämtliche (mündliche) Absprachen müssen von den Vertragsparteien selbst im Vertrag festgehalten werden – und das in juristischer Fachsprache.

Kontrollieren Sie also noch vor dem Notartermin, ob alle Absprachen vollständig und korrekt verschriftlicht sind.

Prüfen Sie den Kaufvertrag vor dem Notartermin auf seine Richtigkeit und Vollständigkeit

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Источник: https://service.focus.de/immobilienverkauf/immobilie-verkaufen/

Darauf sollten Sie beim Kauf einer gebrauchten Immobilie achten

Darauf müssen Sie achten, wenn Sie Ihr Mehrfamilienhaus verkaufen wollen

Sie haben lange gesucht und endlich ein Haus gefunden – auf den ersten Blick passt alles. Setzen Sie sich jetzt nicht unter Druck. Nehmen Sie sich Zeit für die Kaufentscheidung, damit nach dem Kauf nicht das böse Erwachen kommt. Klären Sie vorab die wichtigsten Fragen.

Ausreichend Budget für den geplanten Hauskauf

Wer sich den Traum der eigenen vier Wände erfüllen will, muss seine finanzielle Situation realistisch einschätzen – und möglichst schon etwas gespart haben.

Auch in Zeiten niedriger Zinsen und günstiger Kredite sollte der Kauf einer Immobilie gut durchdacht und geplant sein.

Nehmen Sie sich bei der Berechnung des Budgets genug Zeit um sicherzustellen, dass Sie sich später die monatlichen Raten auch leisten können.  

Ist das nicht Ihre Sparkasse?

„In Anbetracht der aktuellen angespannten Marktlage bei gebrauchten Immobilien sollte man den eigenen finanziellen Rahmen klar abstecken, schon bevor man sich auf die Suche nach einer geeigneten Immobilie macht“, empfiehlt Roland Hustert, Geschäftsführer der LBS Immobilien GmbH NordWest. „Eine Finanzierungsberatung bei der eigenen Sparkasse oder Hausbank, vielleicht auch noch bei weiteren Instituten, ist unerlässlich“.

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Klären Sie also vorab, ob und wie Sie Ihre Traumimmobilie finanzieren können. Holen Sie sich vor dem Kauf ein Angebot für die Finanzierung ein und lassen Sie es sich von Ihrer Bank oder Sparkasse bestätigen.

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So verbessern Sie Ihre Chancen auf den Zuschlag, wenn der Verkäufer oder Makler mehrere Interessenten für eine Immobilie hat.

„Wer seine finanziellen Möglichkeiten kennt, kann sich spontan entscheiden und einen sehr kurzfristigen Kaufvertragsabschluss anbieten“, ergänzt Hustert.

Sie ist und bleibt das wichtigste Kriterium beim Hauskauf: die Lage der Immobilie. Denn sie entscheidet maßgeblich über den Wert des Objekts, also auch über den späteren Wiederverkaufswert.

Liegt das Haus fernab vom Schuss oder haben Sie alles, was für den Alltag wichtig ist, in der Nähe? Nehmen Sie sich Zeit, Ihr künftiges Wohnumfeld genau zu erkunden – vor allem dann, wenn Sie neu in der Stadt oder dem Ort sind.

Achten Sie auf Einkaufsmöglichkeiten vor Ort, auf Arztpraxen und eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Sonst müssen Sie später lange Wege in Kauf nehmen. Für Familien mit Kindern ist interessant: Wie sind die Betreuungsmöglichkeiten für den Nachwuchs – gibt es beispielsweise Schulen und Kitas in der Nähe?

Prüfen Sie auch, ob es sich um eine ruhige Gegend handelt, oder ob mit Lärmbelästigungen durch Straßenverkehr oder einen Gewerbebetrieb zu rechnen ist.

Um das festzustellen, gehen Sie am besten zu unterschiedlichen Tageszeiten zu Ihrem Traumhaus. Das ist vor allem deshalb wichtig, weil „Lärm“ etwas sehr Subjektives ist.

Bei dieser Gelegenheit können Sie vielleicht schon Ihre künftigen Nachbarn kennenlernen.

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Erkundigen Sie sich, ob in unmittelbarer Nähe Ihres künftigen Eigenheims Neubauten geplant sind, die für Sie nachteilig sein können. Zum Beispiel Gewerbeimmobilien oder eine Tankstelle. Hier gibt der Bebauungsplan für das Wohngebiet Auskunft.

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Es ist sicherlich schön, am Fluss zu wohnen – aber wie oft gibt es dort Überschwemmungen? Erkundigen Sie sich, was eine Elementarversicherung für solche Fälle kostet und ob Sie von der  Versicherung in dieser Lage überhaupt aufgenommen werden.

Schreiben Sie auf, welche Kriterien für die Lage des Hauses Ihnen wichtig sind und machen Sie einen Abgleich mit den örtlichen Gegebenheiten. So sehen Sie schnell, was passt und was nicht. Stimmt die Lage nicht, lassen Sie besser die Finger vom Kauf.

Der Zustand der Immobilie

Auf den ersten Blick sieht die Immobilie schick aus? Vorsicht! Lassen Sie sich nicht täuschen. Als Laie können Sie meist nicht erkennen, ob das Haus Mängel hat. „Ein seriöser Makler bietet keine Immobilie an, ohne die Mängel zu nennen“, sagt Immobilienexperte Hustert.

„Kauft man ein Objekt privat oder von einem Makler, den man nicht einschätzen kann, sollte man in jedem Fall einen Sachverständigen oder Gutachter befragen, um nach dem Kauf keine bösen Überraschungen zu erleben.“ Denn so manches scheinbar günstig erworbene Schnäppchen hat sich später als Schrottimmobilie herausgestellt.

Unterstützung bekommen Sie zum Beispiel vom TÜV, vom Verband Privater Bauherren oder vom Bauherren-Schutzbund e. V.

„Wir schauen uns die Gegebenheiten sehr genau an“, erklärt Ludger Weidemüller, ein vom Bauherren-Schutzbund berufener unabhängiger Bauherrenberater.

„Gibt es eine Belastung mit Schadstoffen wie Holzschutzmittel oder Asbest? Hat sich im Mauerwerk Schwamm eingenistet? Wie gut ist die Wärmedämmung? Das sind nur einige Kriterien, nach denen das Haus durch den Sachverständigen begutachtet wird.“

Bei mangelnder Wärmedämmung, wie es bei vielen alten Immobilien der Fall ist, bringe auch die beste moderne Heizung nichts, räumt Weidemüller ein. Hier müsse oft deutlich nachgebessert werden. Typische Schwachstellen sind auch veraltete Elektro- und Abwasserleitungen.

Nehmen Sie zur Besichtigung des Hauses eine Checkliste mit und notieren Sie alle entdeckten Mängel – Raum für Raum: Checkliste für die Immobilienbesichtigung

Vor Ort: Hausbesichtigung mit einer Immobilienspezialistin

Für den Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung gilt: „Gekauft wie gesehen“. Für Schäden, die erst nach Vertragsunterzeichnung entdeckt werden, gibt es in der Regel keine Gewährleistung. Deshalb: Augen auf vor dem Kauf!  

Bei einer Besichtigung mit einem Sachverständigen wird schnell klar, wo nachgebessert werden muss. „Wir machen nach der Objektbegehung eine Grobkalkulation und geben einen Richtwert, welche Kosten auf den Käufer zukommen können“, so Ludger Weidemüller.

Wer ein Haus kaufe, gehe einige Kompromisse ein, aber alles habe seine Grenzen.

„Muss der Käufer zu viele Kompromisse machen oder ist der finanzielle Aufwand für die Instandsetzung oder Sanierung unverhältnismäßig hoch, dann rate ich auch schon mal ab vom Kauf.“

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Besprechen Sie mit dem Fachmann, welche Mängel dringend beseitigt werden müssen und welche Maßnahmen vielleicht noch Zeit haben. Holen Sie sich Kostenvoranschläge ein.

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Liegt der Aufwand noch in Ihrem finanziellen Rahmen? Denn eins wird bei gebrauchten Immobilien oft unterschätzt: Sie können zwar durchaus günstiger in der Anschaffung sein als ein Neubau, ziehen aber oft erhebliche Folgekosten nach sich, wenn noch viel gemacht werden muss.

Das sagt der Energieausweis über das Haus aus

Der Verkäufer der Immobilie muss Ihnen vor dem Hauskauf einen gültigen Energieausweis vorlegen. Dieser Ausweis, manchmal auch Energiepass genannt, funktioniert wie eine Ampel: Steht der Pfeil im grünen Bereich, ist der Energieverbrauch gering. Bei Gelb oder Rot gibt es viel Verbesserungspotenzial. Möglicherweise müssen Heizung und Wärmedämmung modernisiert werden.

Als Käufer sehen Sie so auf Anhieb, wie die Energiebilanz des Hauses ist und mit welchen Betriebskosten Sie für das Eigenheim rechnen müssen.

Lassen Sie sich auch die Heizkostenabrechnungen der vergangenen Jahre zeigen, um ein genaueres Bild zu bekommen.

Es kann zudem sinnvoll sein, einen Energieberater einzubeziehen, der energetische Schwachstellen am Haus aufzeigt und Ihnen Tipps für deren Beseitigung gibt.

Möglichkeit des Um- oder Ausbaus checken

Das Haus gefällt Ihnen, aber der Platz reicht nicht aus und Sie planen deshalb einen Anbau oder möchten das Gebäude aufstocken? Oder wollen Sie Wände entfernen lassen, um einen größeren Raum zu schaffen? Darf eine Gartenhütte im Garten stehen – und wenn ja, wie groß darf sie sein? Jedes Baugebiet hat seine eigenen Regeln. Gehen Sie deshalb vor dem Kauf zum Bauamt und machen sich schlau. „Der Käufer sollte sich vor dem Erwerb über die örtlichen Besonderheiten informieren“, rät Ludger Weidemüller, der selbst als Architekt arbeitet. „So erlebt er später keine Überraschungen, wenn nicht alles, was er gern ändern würde, möglich ist“, so Weidemüller weiter. Bei sehr alten Gebäuden gibt es möglicherweise Auflagen vom Denkmalschutz, die beachtet werden müssen. Klären Sie auch für Um- und Ausbauten den Finanzbedarf.

Beantragen Sie beim Grundbuchamt eine Einsicht ins Grundbuch. Dort steht, wer der Eigentümer des Grundstücks ist, aber auch welche Belastungen möglicherweise noch auf der Immobilie liegen.

Grundschulden zum Beispiel. Vielleicht gibt es auch Beschränkungen für das Grundstück. Und prüfen Sie, ob alle Anbauten und Veränderungen dort aufgelistet sind.

Sonst sind Sie als neuer Eigentümer bei einer Kontrolle dafür haftbar.

Prüfen Sie den aufgerufenen Preis der Immobilie

Sie haben eine tolle Immobilie gefunden, die Ihren Anforderungen entspricht? Jetzt müssen Sie sich mit dem Verkäufer nur noch über den Preis einigen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob das Angebot wirklich marktgerecht ist oder der Verkäufer Sie womöglich über den Tisch ziehen will, nutzen Sie unseren S-ImmoPreisfinder.

Mit ihm bekommen Sie kostenlos eine erste Einschätzung zum Wert eines Hauses oder einer Wohnung. Er verarbeitet echte Marktdaten zu einer realistischen Preisindikation.

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Sie haben sich für den Erwerb der Immobilie entschieden? Prüfen Sie den Kaufvertrag, bevor Sie ihn unterschreiben. Der Entwurf muss spätestens zwei Wochen vor dem Notartermin vorliegen, damit Sie noch Zeit für Änderungswünsche haben.

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So können Sie sich ohne Zeitdruck mit dem Inhalt auseinandersetzen und ihre Kaufentscheidung überdenken. Denn sobald der Vertrag durch einen Notar beurkundet ist, kann er praktisch nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Um teure Auseinandersetzungen vor Gericht zu mindern, kann bei einem Hauskauf zusätzlich eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll sein.  

Besonderheiten beim Kauf einer Eigentumswohnung

Beim Kauf einer Eigentumswohnung kommen weitere Aspekte hinzu. Sie werden Mitglied einer Eigentümergemeinschaft. Sehen Sie sich deshalb vorab die Teilungserklärung, den Wirtschaftsvertrag und den Verwaltervertrag genau an.

Lassen Sie sich die Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen geben. So erkennen Sie schnell, in was für eine Gemeinschaft Sie sich einkaufen. Schließlich leben Sie hier auf engerem Raum mit Ihren Nachbarn zusammen.

Und nicht vergessen: Erkundigen Sie sich nach der Höhe des Wohngeldes, das Sie als Eigentümer der Wohnung regelmäßig zahlen müssen.

Sie haben endlich Ihr Traumhaus gefunden. Auf den ersten Blick passt alles. Doch bevor sie den Kaufvertrag unterschreiben, sollten Sie einen zweiten Blick riskieren und folgende Dinge bei ihrem Hauskauf beachten:

  • Nehmen Sie zur Besichtigung der Immobilie eine Checkliste mit Kriterien und Wünschen mit, die Ihnen bei der Entscheidung hilft. Notieren Sie alle entdeckten Mängel und Auffälligkeiten – Raum für Raum.
  • Bereiten Sie sich gründlich auf die Immobilienbesichtigung vor, in dem sie im Vorfeld ein Exposé oder den Grundriss des Hauses anfordern.
  • Klären Sie Fragen wie Bausubstanz, Baujahr, energetischer Zustand und Grund für den Verkauf bereits im Vorfeld.
  • Vereinbaren Sie einen Besichtigungstermin an einem Werktag bei Tageslicht. So können Sie schneller Mängel feststellen und die Geräuschkulisse der Umgebung prüfen.
  • Nehmen Sie eine Begleitperson als unabhängigen Beobachter mit.
  • Kontrollieren Sie, ob die Größe, Helligkeit und Nutzbarkeit mit Ihren Vorstellungen übereinstimmen
    Überprüfen Sie den Zustand der Immobilie: Abgenutzte Böden und Badezimmer und ungünstig gelegene Steckdosen können weitere Kosten verursachen.
  • Informieren Sie sich, ob und welche Sanierungsmaßnahmen nach dem Neukauf wirklich nötig sind.
  • Holen Sie sich den Rat von einem Fachmann oder Sachverständigen.
  • Informieren Sie sich beim Bauamt über Objekt und Lage.

Wer den Wunsch vom Eigenheim verwirklichen will, muss dafür einiges an Geld in die Hand nehmen. Doch Sie können sich als angehende Immobilienbesitzer auch Unterstützung durch staatliche Förderprogramme holen – sei es Wohnriester, Baukindergeld oder Wohnungsbauprämie. Diese Möglichkeiten der staatlichen Förderung gibt es.  

  1. Budget planen
  2. Passende Immobilie finden
  3. Besichtigungstermin vereinbaren
  4. Grundbuch einsehen
  5. Einigung mit dem Verkäufer bei der Preisverhandlung
  6. Passende Baufinanzierung finden und unterzeichnen
  7. Kaufvertrag aufsetzen
  8. Kaufvertrag vom Notar beurkunden lassen
  9. Kaufpreis und Nebenkosten zahlen
  10. Schlüsselübergabe  

Sie sollten vor dem Kauf einer gebrauchten Immobilie unter anderem diese Fragen stellen:

1.    Wie ist der aktuelle Zustand des Objekts?

•    Alter der Wasser- und Abwasserleitungen sowie Elektroleitungen•    Lag bereits ein Wasserschaden vor?•    Anzeichen von Schimmelbildung oder Pilzbefall•    Zustand des Kellers•    Struktur des Daches

•    Intakte Bausubstanz

2.    Wie hoch waren die Betriebskosten in den letzten Jahren? (Hohe Kosten können mit einer schlechten oder nicht vorhandenen Außenisolierung oder undichten Fenstern zusammenhängen.)

3.    Wie sind Energieeffizienz und Energiebedarf des Hauses?

4.    Wann wurde das letzte Mal eine Sanierung durchgeführt? Gab es größere Schäden an der Immobilie?

5.    Wie alt ist die Heizungsanlage?

6.    Gibt es auf dem Grundstück Altlasten?

7.    Können noch Grundstücke in der Umgebung verbaut werden?

8.    Wie ist die Infrastruktur ausgebaut?

Sie spielen mit dem Gedanken, sich ein Eigenheim zu kaufen? Wir beraten Sie gern.

Ist das nicht Ihre Sparkasse?

Источник: https://www.sparkasse.de/themen/eigenheim-finanzieren/kauf-einer-gebrauchten-immobilie.html

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