Darum brauchen Sie beim Hausverkauf einen Energieausweis

Contents
  1. Energieausweis Hausverkauf
  2. Wann Sie den Ausweis vorlegen müssen 
  3. Wann der Bedarfsausweis, wann der Verbrauchsausweis infrage kommt 
  4. Vorsicht vor Betrügern
  5. 1. Warum ist der Energieausweis beim Hausverkauf wichtig?
  6. 2. Muster-Energieausweis
  7. 3. Nachweispflicht als Immobilienbesitzer
  8. Generelle Pflichtangaben für Wohngebäude in Exposé und Immobilienanzeigen
  9. Bedarfsausweis
  10. Der Verbrauchsausweis
  11. 5. Wer darf einen Energieausweis erstellen?
  12. Weitere Voraussetzungen für Energiepassausstellberechtigte
  13. Energieausweis: Das müssen Sie wissen
  14. In Immobilienanzeigen verpflichtend
  15. Bedarfs- oder verbrauchsorientiert – die verschiedenen Energieausweise
  16. Wann der Bedarfsausweis vorgeschrieben ist
  17. Das Ampelsystem der Effizienzklassen
  18. Was sonst noch im Energieausweis steht
  19. Nicht nur auf den Energieausweis verlassen
  20. Wer stellt einen Energieausweis aus?
  21. Gültigkeit des Energieausweises
  22. Bestehen Sie auf den Energieausweis
  23. Wichtige Fragen und Antworten
  24. Energieausweis beim Hausverkauf – Pflichten, Kosten & mehr
  25. Was ist der Energieausweis beim Hausverkauf?
  26. Ausnahmen beim Energieausweis für den Hausverkauf
  27. Bedarfsausweis oder Verbrauchsausweis: Welcher Energieausweis ist beim Hausverkauf notwendig?
  28. Unterschiedlicher Energieausweis beim Hausverkauf möglich – welche Option ist die beste?
  29. Wo gibt es den Energieausweis für den Hausverkauf und wie hoch sind die Kosten?
  30. Energieausweis: die wichtigsten Infos für Eigentümer, Mieter und Käufer
  31. Wann brauchen Sie einen Energieausweis?
  32. Welche Arten von Energieausweis gibt es?
  33. Was sagen die Energiekennziffern aus?
  34. Wie Sie einen seriösen Ausweisaussteller finden

Energieausweis Hausverkauf

Darum brauchen Sie beim Hausverkauf einen Energieausweis

Viele Verbraucher denken beim Begriff Energieausweis zuerst an die Energieeffizienz-Label, die seit Jahren auf Haushalts- und Elektrogeräten zu finden sind.

Dass mittlerweile ein solches Dokument auch die Energieeffizienz von Gebäuden ausweist, ist dagegen weniger bekannt. Wollen Sie ein Haus oder eine Wohnung verkaufen oder neu vermieten, brauchen Sie den Ausweis.

Und als Kauf- oder Mietinteressent sollten Sie auch immer einen Blick hineinwerfen.

Der Energieausweis soll über die Energieeffizienz von Wohngebäuden informieren. Wer ein Haus kaufen will oder sich als Mieter für eine Wohnung interessiert, soll anhand der Angaben unterschiedliche Angebote auf ihre Energiekosten hin vergleichen können.  

Dabei gibt es zwei verschiedene Wege, um die Energieeffizienz einer Immobilie festzustellen:

  1. Beim verbrauchsorientierten Energieausweis wird der Energieverbrauch anhand der Verbrauchszahlen der vergangenen drei Jahre ermittelt. Da es sich um die tatsächlichen Werte handelt, hängen die Daten stark vom Verhalten der Bewohner ab.
  2. Beim bedarfsorientierten Energieausweis wird der Energiebedarf des Gebäudes anhand verschiedener Faktoren wie Gebäudealter und -typ, Heizungstechnik und Dämmung berechnet.

Zusätzlich enthält der Energieausweis Angaben zum Baujahr des Hauses, der Art der Heizung sowie den Endenergieverbrauch oder -bedarf in Kilowattstunde pro Quadratmeter (kWh/m2). Seit 2014 sind auch die Energieeffizienzklassen im Ausweis angegeben. 

Ob Sie ein neues Haus bauen, Ihre Immobilie umfassend sanieren, Ihr Haus oder Ihre Wohnung verkaufen oder neu vermieten: In diesen Fällen ist ein Energieausweis Pflicht. Auch wenn Sie eine Eigentumswohnung verkaufen oder vermieten, müssen Sie einen Energieausweis vorlegen. So sieht es die Energieeinsparverordnung (EnEV) vor.

Wenn Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung selbst nutzen, brauchen Sie keinen Energieausweis. Auch Baudenkmäler oder Gebäude, deren Nutzfläche weniger als 50 Quadratmeter umfasst, sind von dieser Pflicht ausgenommen.

Falls Sie sich unsicher sind, ob Sie einen Energieausweis beantragen müssen, können Sie auf der Website der Energieagentur NRW einen kostenlosen Online-Check machen.

Wann Sie den Ausweis vorlegen müssen 

Spätestens wenn potenzielle Käuferinnen oder Mieter sich die Immobilie anschauen, müssen Sie als Eigentümer den Energieausweis vorlegen. Kümmern Sie sich also rechtzeitig darum, die erforderlichen Unterlagen bereitzustellen und eventuell einen Energieberater zu beauftragen.

Verstoßen Sie gegen diese Vorschrift, droht Ihnen ein Bußgeld von bis zu 15.000 Euro.

Achtung: Seit 2014 müssen Sie die wichtigsten Kennwerte des Energieausweises, darunter der Energiebedarf oder -verbrauch sowie der Energieträger, bereits in der Verkaufsanzeige angeben.

Je nach Bundesland sind unterschiedliche Behörden, etwa die Bauaufsichtsbehörde oder das Bauordnungsamt, zuständig. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie alle Anforderungen erfüllen, sollten Sie sich mit der zuständigen Stelle in Kontakt setzen.

Wann der Bedarfsausweis, wann der Verbrauchsausweis infrage kommt 

Für Wohngebäude mit bis zu vier Wohneinheiten, deren Bauantrag vor dem 1. November 1977 gestellt wurde, benötigen Sie einen Bedarfsausweis. Nur wenn die Immobilie durch eine umfassende Sanierung die Anforderungen der 1. Wärmeschutzverordnung erfüllt, gilt diese Pflicht nicht.

Auch bei Neubauten ist ein Bedarfsausweis notwendig.

In allen anderen Fällen, in der der Bedarfsausweis nicht zwingend vorgeschrieben ist, können Sie als Eigentümer selbst entscheiden, ob Sie bei Sanierung, Verkauf oder Vermietung einen Bedarfs- oder Verbrauchsausweis vorlegen.

Wer einen Energieausweis ausstellen will, muss über bestimmte Qualifikationen verfügen.

Die Energiesparverordnung schreibt vor, dass nur Menschen mit einer technischen oder naturwissenschaftlichen Ausbildung mit Schwerpunkt im Bereich Gebäudebau und -technik einen Energieausweis ausstellen dürfen.

[attention type=yellow]

Zu diesem Personenbereich gehören zum Beispiel Architekten, Bauingenieure, aber auch selbstständige Handwerker und Handwerksmeister. Zusätzlich müssen Aussteller über eine Zusatzqualifikation, zum Beispiel eine mehrjährige Berufserfahrung oder eine Fortbildung, verfügen.

[/attention]

Da es kein eigenes Zertifikat gibt, welches speziell dazu berechtigt, Energieausweise auszustellen, ist die Suche nach einem geeigneten Dienstleister nicht gerade einfach. Bei der Suche nach einem kompetenten Aussteller können drei Portale helfen:

  1. So bietet etwa die Deutsche Energie-Agentur (Dena) eine Datenbank an, mit der Sie nach entsprechenden Experten suchen können. Alle dort aufgenommenen Fachleute erfüllen die Kriterien zur Ausstellung von Energieausweisen nach der Energiesparverordnung.
  2. Die Dena betreut außerdem eine weitere Expertenliste für Energieeffizienz der Förderprogramme des Bundes. Dort können Sie auch spezialisierte Anbieter finden, wenn Sie Ihr Gebäude energieeffizient sanieren möchten.
  3. In diesem Fall sollten Sie auch prüfen, ob Sie für eine energetische Modernisierung Fördermittel des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) beantragen können. Auch diese Institution bietet eine Datenbank an, mit der Sie nach Ausstellern von Energieausweisen für Gebäude suchen können.

Bevor Sie einen Energieausweis beantragen, sollten Sie sich darüber informieren, welcher Typ für Ihre Immobilie vorgeschrieben ist. Wie oben beschrieben, haben Sie oft die Wahl zwischen Verbrauchs- und Bedarfsausweis.

Ersterer ist günstiger, aber weniger aussagekräftig. Letzterer ist deutlich teurer, da die Erhebung der Daten aufwendiger ist.  

Ein Verbrauchsausweis kann bis zu 100 Euro kosten, ein Bedarfsausweis gut mehrere Hundert Euro.

Eine Vor-Ort-Begehung ist bei beiden Ausweisarten nicht standardmäßig inbegriffen und kostet extra. Sie ist aber gerade beim Bedarfsausweis sinnvoll, da dafür wesentlich mehr Daten erforderlich sind.

Wie viel genau ein Ausweis kostet, hängt aber letztlich von der Art der Immobilie und der Komplexität der darin verbauten Gebäudetechnik ab.

Im Internet bieten viele Aussteller Verbrauchs- und Bedarfsausweise wesentlich günstiger an. Das liegt in der Regel daran, dass die Anbieter die notwendigen Daten online von Ihnen abfragen und ohne Besichtigungstermin vor Ort überprüfen. Solche Auswertungen sind zulässig, können aber zu ungenauen oder falschen Angaben zum Energiestandard des Gebäudes führen.

Um sich Ärger zu ersparen, sollten Sie verschiedene Angebote auf Preis und Leistung hin vergleichen. Auch als Eigentümer kann es sich für Sie lohnen, mehr Geld für einen Bedarfsausweis inklusive Vor-Ort-Begehung auszugeben.

Mit den ausführlichen Informationen aus der energetischen Bewertung des Gebäudes lassen sich wichtige Schlüsse für mögliche Investitionen ziehen. Die Modernisierungs-Tipps sind individuell auf Ihre Immobilie zugeschnitten.

[attention type=red]

Gerade wenn Sie Ihr Haus energetisch sanieren wollen, ist der Bedarfsausweis die bessere Wahl.

[/attention]

Als potenzieller Käufer oder potenzielle Mieterin haben Sie ein Recht darauf, den Energieausweis einzusehen. Legen Sie eine Kopie des Dokuments in Ihren Unterlagen ab.  

Für Laien ist es nicht ganz einfach, aus den verschiedenen Kennwerten des Energieausweises schlau zu werden. Diese Angaben sind besonders wichtig:

  1. Auf der ersten Seite finden Sie Informationen zum Alter und Typ des Gebäudes oder um welchen Gebäudeteil es sich im Fall einer Wohnung handelt. Außerdem ist dort auch bereits angegeben, ob es sich um einen Verbrauchs- oder Bedarfsausweis handelt.
  2. Auf der zweiten Seite können Sie die Energieeffizienz des Gebäudes auf einer Farbskala ablesen. Energieeffiziente Gebäude landen im grünen Bereich der Skala, Immobilien mit einem hohen Energieverbrauch im roten Farbbereich. Seit 2014 gibt es wie bei Elektrogeräten eine Einstufung in Energieeffizienzklassen von A+ bis H. Der Primär-Energiebedarf berücksichtigt den Energiebedarf inklusive des gesamten Prozesses der Energiebereitstellung (Erkundung, Gewinnung, Umwandlung). Anhand dieses Wertes können Sie einschätzen, wie umweltschonend das Gebäude ist. Der Endenergiebedarf gibt die jährlich benötigte Energiemenge für Heizung, Lüftung und Warmwasserbereitung an. 
  3. Auf der dritten Seite finden Sie die „Vergleichswerte Endenergie“. Diese Skala zeigt Ihnen, ebenfalls anhand von Farbschema und Effizienzklassen, wie viel Energie bestimmte Gebäudetypen durchschnittlich benötigen. Ein Bestandsgebäude liegt mit 150 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m2a) in der Energieklasse E. Ein neugebautes Einfamilienhaus schneidet mit einem Verbrauch zwischen 50 und 75 kWh/m2a dagegen wesentlich besser ab und landet in der Effizienzklasse B.
  4. Die vierte Seite des Energieausweises listet verschiedene Vorschläge auf, wie Eigentümer die Energie-Bilanz der Immobilie verbessern können. Hausbesitzer sind nicht dazu verpflichtet, diese Empfehlungen umzusetzen.

Bei der Besichtigung der Immobilie sollten Sie sich nicht einzig und allein auf die Angaben des Energieausweises verlassen.

Ebenso sinnvoll ist es, Alter und Lage des Gebäudes, die Fensterisolierung, den Heizungstyp sowie die Dämmung von Dach und Wänden zu ermitteln, um abzuschätzen, wie hoch die Energiekosten voraussichtlich ausfallen werden.

Am besten können Sie die voraussichtlichen Heizkosten abschätzen, wenn der Verkäufer oder Vermieter Ihnen die Abrechnungen der Vorjahre zur Verfügung stellt. Dazu ist er allerdings nicht verpflichtet.

Falls Sie aus den Angaben im Ausweis nicht schlau werden, lassen Sie sich von der örtlichen Verbraucherzentrale beraten. Mit deren Experten können Sie Kennzahlen gemeinsam durchgehen und die voraussichtlichen Energiekosten berechnen. 

Als Verkäufer sind Sie verpflichtet, potenziellen Käufern Einblick in die Daten des Energieausweises zu geben. Bei der Besichtigung genügt es, wenn Sie den Ausweis oder eine Kopie gut sichtbar aushängen oder auslegen.

Aber selbst wenn es zu keinem Besichtigungstermin kommt, müssen Sie das Dokument vorlegen; spätestens dann, wenn Sie der Mietinteressent dazu auffordert. Nach Abschluss des Kaufvertrages müssen Sie dem Käufer den Energieausweis oder eine Kopie übergeben.

Wichtig: Liegt der Energieausweis schon vor, wenn Sie eine Verkaufsanzeige in kommerziellen Medien aufgeben, dann müssen Sie darin bereits wichtige Eckdaten angegeben. Dazu gehören

  1. die Art des Energieausweises,
  2. der Energieverbrauch beziehungsweise Energiebedarf,
  3. der wesentliche Energieträger des Gebäudes sowie
  4. Baujahr und Effizienzklasse, wenn es sich um ein Wohngebäude handelt (§16a EnEV).

Welche weiteren Unterlagen Sie für den Hausverkauf benötigen, können Sie in unserem Ratgeber Haus verkaufen nachlesen.

Ein neuer Energieausweis ist zehn Jahre gültig. Nach Ablauf dieses Zeitraums müssen Sie ein neues Dokument beantragen. Ein abgelaufener Ausweis lässt sich nicht verlängern.

Die Aussagekraft des Energieausweises steht in der Kritik.

[attention type=green]

Grund: Die Werte des Bedarfs- und Verbrauchsausweises sind nicht miteinander vergleichbar, was den Vergleich zwischen Gebäuden mit unterschiedlichen Ausweistypen erschwert.

[/attention]

Auch lassen sich anhand der Angaben aus den Energieausweisen nicht direkt die tatsächlichen Energiekosten ableiten.

Vorsicht vor Betrügern

Immer wieder kommt es zu Vorfällen, in denen Betrüger versuchen, aus der Angst vor einem Bußgeld Profit zu schlagen.

Lassen Sie sich nicht verunsichern oder unter Druck setzen, falls Sie zum Beispiel per Telefon dazu aufgefordert werden, schnell eine Energieberatung oder einen neuen Energieausweis in Auftrag zu geben. Am Ende werden Ihnen viel zu teure Leistungen in Rechnung gestellt.

Informieren Sie sich erst, ob für Ihre Immobilie eine Energieausweis-Pflicht besteht und suchen Sie sich dann besser selbst einen Experten.

Wir wollen mit unseren Empfehlungen möglichst vielen Menschen helfen, ihre Finanzen selber zu machen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Netz verfügbar. Wir finanzieren unsere aufwändige Arbeit mit sogenannten Affiliate Links. Diese Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*).

Bei Finanztip handhaben wir Affiliate Links aber anders als andere Websites. Wir verlinken ausschließlich auf Produkte, die vorher von unserer unabhängigen Experten-Redaktion empfohlen wurden. Nur dann kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Geld bekommen wir, wenn Du auf einen solchen Link klickst oder beim Anbieter einen Vertrag abschließt.

Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Verbraucher ist.

Mehr Informationen über unsere Arbeitsweise findest Du auf unserer Über-uns-Seite.

Источник: https://www.finanztip.de/haus-verkaufen/energieausweis/

1. Warum ist der Energieausweis beim Hausverkauf wichtig?

Durch die Analyse ihrer Immobilie zur Erstellung eines Energieausweises werden die energetischen Stärken und Schwächen des Gebäudes erkennbar.

Sie haben dadurch die Möglichkeit, vor dem Hausverkauf die Energiebilanz durch entsprechende Sanierungsmaßnahmen zu verbessern. Außerdem können Sie mit geeigneten Energiesparmaßnahmen die Betriebskosten reduzieren.

Nach den Sanierungen wird der Energieausweis entsprechend angepasst. Das kann sich positiv auf ihre Verkaufschancen auswirken und den Kaufpreis auswirken.

2. Muster-Energieausweis

Sie fragen sich, welche Angaben im Energieausweis gemacht werden müssen? Mithilfe unseres Muster-Energieausweises erhalten Sie alle notwendigen Informationen zum Energieausweis. Nachstehend können Sie unseren Muster-Energieausweis als PDF downloaden.

PDF-Datei zum Download
Muster Energieausweis

3. Nachweispflicht als Immobilienbesitzer

Als Immobilienbesitzer besteht für Sie bei Verkauf, Vermietung oder Verpachtung einer Immobilie eine Nachweispflicht. Sie müssen also einen Energieausweis für Ihr Haus vorlegen können.

Diesen müssen Sie als Kopie spätestens 14 Tage nach Vertragsabschluss an den neuen Eigentümer oder Mieter übergeben. Berücksichtigen Sie diese Vorschrift nicht, begehen Sie eine Ordnungswidrigkeit.

Gemäß Energieeinsparverordnung kann diese mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Des Weiteren drohen Abmahnungen. 

Generelle Pflichtangaben für Wohngebäude in Exposé und Immobilienanzeigen

  • Energieausweis: Ob Sie einen Bedarfs- oder einen Verbrauchsausweis benötigen, ist von der Anzahl der Wohneinheiten im Gebäude und dem Baujahr abhängig.
  • Der entsprechende Kennwert: Aus den Unterlagen muss der Endenergiebedarf bzw. der effektive Energieverbrauch hervorgehen.
  • Das Baujahr: Der Bau Ihrer Immobilie gibt Kaufinteressenten einen Eindruck davon, welche Energieeffizienz sie erwarten können. Außerdem bestimmt es die Ausweisart.
  • Angaben zur Befeuerungsart: Damit ist der Energieträger der Heizung gemeint, der ein wesentlicher Bestandteil des energetischen Zustands Ihres Hauses ist.
  • Die Energieeffizienzklasse: Diese muss nur in Energieausweisen ausgewiesen sein, die nach dem 01. Mai 2014 neu ausgestellt wurden. 

Die Pflicht, diese Daten anzugeben, gilt seit dem 01. Mai 2014. Verstöße diesbezüglich werden jedoch erst seit Mai 2015 geahndet.

  • Der Nachweis über die Energieeffizienz eines Gebäudes ist am 01.05.2014 Pflicht geworden.
  • Rechtsgrundlage ist die Novelle der Energiesparverordnung (EnEV) von 2014.
  • Die EnEV definiert für das öffentlich-rechtliche Zertifikat den Begriff „Energieausweis“. Im deutschen Sprachgebrauch wird er aber auch Energiesparausweis oder Energiepass genannt.
  • Der Endenergiebedarf wird nicht mehr nur als Bandtacho (Farbskala) angezeigt, sondern zusätzlich in Form von Energieeffizienzklassen dargestellt.
  • Alle Energieausweise besitzen ab Ausstellungsdatum eine 10-jährige Gültigkeit.

Es gibt zwei Arten von Energieausweisen: den Verbrauchsausweis und den Bedarfsausweis. Beide unterscheiden sich maßgeblich in den Kosten. Auch die Bewertungsgrundlage, anhand derer die Energieeffizienz bemessen wird, variiert.

Bedarfsausweis

Der Bedarfsausweis ist die teurere Variante der beide Energieausweise.

Für Häuser mit bis zu vier Wohneinheiten, die vor 1978 erbaut und zwischenzeitlich nicht energetisch saniert wurden, ist dieser Energieausweis Pflicht.

In Deutschland wurden drei von vier Gebäuden vor der Wärmeschutzverordnung von 1977 erbaut. Darum benötigt der größte Teil diesen bedarfsorientierten Energieausweis.

Die Angaben im Energiebedarfsausweis

Für den bedarfsbasierten Energieausweis benötigen Sie Angaben über die Dämmstärken des Daches bzw. der Geschossdecke, der Außenwände und des Kellers. In die Beurteilung fließen weiterhin Art und Baujahr der Fenster, sowie Angaben zu Alter und Isolierungszustand der Heizung und Warmwasserauereitung ein. 

Erforderliche Daten sind:

  • Nutzflächenangabe des Gebäudes
  • Anzahl der Wohneinheiten
  • Baujahr des Gebäudes
  • Baujahr der Heizungsanlage
  • Form des Hauses mit angrenzender Bebauung
  • Form und Beheizung von Dach- und Kellergeschoss
  • Konstruktionsart und Dämmung Dach, oberste Geschossdecke, Außenwände und Fußboden zum Keller oder Erdreich
  • Angaben zu den Fenstern
  • Angaben zu Alter und Zustand der Heizung und Warmwasserauereitung

Nach Auswertung der Gebäudeangaben und unter Annahme standardisierter Rahmenbedingungen wie Klimadaten, Nutzverhalten und Raumtemperatur werden die Energiebedarfskennwerte bestimmt.

Vorteil: Neutrale Kennwerte unabhängig vom individuellen Heiz- und Wohnverhalten der Bewohner.

Nachteil: Genauigkeit der Auswertungsergebnisse ist abhängig vom Aufwand und von der Exaktheit der Datenaufnahme sowie der Erfahrung des Gutachters.

Der Verbrauchsausweis

Der verbrauchsorientierte Energieausweis wird für alle Häuser ausgestellt, die nach 1978 erbaut worden sind. Der Verbrauchsnachweis ist weniger umfangreich, weil er sich an den tatsächlichen Verbrauchsdaten orientiert. Grundlage bildet der Energieverbrauch der vergangenen drei Jahre.

Die Angaben im Energieverbrauchsausweis 

Die Energieverbrauchskennwerte des gesamten Gebäudes werden auf Grundlage von Heizkostenabrechnungen oder anderen geeigneten Verbrauchsdatenmessungen der letzten drei Jahre ermittelt.

Der Energieverbrauch im Verlauf wird über sogenannte Klimafaktoren auf einen deutschlandweiten Mittelwert umgerechnet.

[attention type=yellow]

So führen zum Beispiel besonders harte Winter nicht zu einer schlechteren Bewertung des Gebäudes. 

[/attention]

Erforderliche Daten sind:

  • Nutzflächenangabe des Gebäudes
  • Anzahl der Wohneinheiten
  • Leerstand in Prozent
  • Baujahr des Gebäudes
  • Baujahr der Heizungsanlage
  • Energieträger/Heizungssystem
  • Energieverbrauch der letzten drei Jahre
  • Warmwasserverbrauch und die mittlere Warmwassertemperatur

Vorteil: Die Ermittlung der Daten ist mit geringerem Aufwand verbunden und weniger fehleranfällig.

Nachteil: Die Kennwerte beruhen auf dem individuellen Heizverhalten der Nutzer des Gebäudes. Die Ergebnisse können durch Leerstände oder durch falsch ermittelte Zahlen der Gesamtnutzfläche ungenau werden.

Unser Tipp: Wenn Sie einen Makler für den Hausverkauf beauftragen, wird der Energieausweis kostenlos erstellt.

Verkaufen mit Makler – Ihre Vorteile

  • Guter Verkaufspreis! Ein guter Makler erzielt für Sie einen guten Verkaufspreis.
  • Mehr Sicherheit! Ein guter Makler prüft die Bonität potenzieller Käufer frühzeitig.
  • Zeitersparnis! Ein guter Makler verkauft Ihre Immobilie schneller.

Unser Service: Wir empfehlen Ihnen einen guten Makler in Ihrer Region.

5. Wer darf einen Energieausweis erstellen?

Eigentümer von Bestandsimmobilien können einen Energieausweis bei ausgewiesenen Personengruppen beantragen.

Zu den Ausstellungsberechtigten zählen unter anderem (Fach-) Hochschulabsolventen der Fachrichtungen (Innen-)Architektur, Hochbau, Bauingenieurwesen, technische Gebäudeausrüstung, Bauphysik, Maschinenbau und Elektrotechnik.

Darüber hinaus auch Absolventen einer anderen technischen oder naturwissenschaftlichen Fachrichtung mit Schwerpunkt auf einem der genannten Gebiete.

Daneben können auch Handwerksmeister aus dem Bau- und Ausbaubereich oder Schornsteinfeger Energieausweise ausstellen. Voraussetzung ist, dass sie eine entsprechende Zusatzausbildung nach EnEV 2009, Anlage 11, absolviert haben. 

Die dritte Gruppe, die zur Erstellung und Ausgabe von Energieausweisen berechtigt ist, sind staatlich anerkannte oder geprüfte Techniker. Informieren Sie sich, ob der Techniker ihrer Wahl die Beurteilung von Gebäudehülle, Heizungs- und Warmwasserbereitungsanlagen, Lüftungs- und Klimaanlagen vornehmen kann.

Weitere Voraussetzungen für Energiepassausstellberechtigte

Über die genannten Bedingungen hinaus müssen Ausstellberechtigte mindestens eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Studienschwerpunkt im Bereich energiesparendes Bauen oder einschlägige Berufserfahrung von zwei Jahren.
  • Abgeschlossene Fortbildung nach den Vorgaben der EnEV.
  • Öffentliche Bestellung als vereidigter Sachverständiger im Bereich energiesparendes Bauen.

Zusätzliche Anlaufstellen für einen Energieausweis 

Nicht alle Personengruppen müssen die genannten Qualifikationen vorweisen. Eine Ausnahme bilden sogenannte Energieberater oder Energiefachberater. Sie können unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls Energieausweise für den Hausverkauf ausstellen.

Источник: https://www.makler-vergleich.de/immobilien-verkauf/hausverkauf/hausverkauf-schritte-ablauf/hausverkauf-unterlagen/energieausweis-bei-hausverkauf.html

Energieausweis: Das müssen Sie wissen

Darum brauchen Sie beim Hausverkauf einen Energieausweis

  • In der Regel dürfen Immobilien nur noch mit einem gültigen Energieausweis verkauft (oder neu vermietet) werden.
  • Es gibt den bedarfs- und den verbrauchsorientierten Energieausweis.
  • Die Preise dafür unterscheiden sich deutlich.
  • Die Erstellung eines Energieausweises ist nur von dafür ausgebildeten Experten zulässig.
  • Billiganbieter im Internet sind meist unseriös.

Wenn Sie ein Haus oder eine Wohnung kaufen, interessieren Sie sich für alle technischen Daten rund um die Immobilie. Dazu zählen aber nicht nur Quadratmeterzahlen, Bausubstanz und Baujahr. Auch die Energieeffizienz gehört zu den entscheidenden Kriterien, die Sie prüfen sollten, bevor Sie zuschlagen und das Objekt kaufen.

Entscheidend für die Bewertung der Effizienz ist der sogenannte Energieausweis. Er bietet eine Evaluierung der energetischen Daten: Je besser die Immobilie beim Stromverbrauch abschneidet, desto niedriger sind theoretisch die zu erwartenden Energiekosten.

In Immobilienanzeigen verpflichtend

Beim Verkauf einer Immobilie ist der aktuelle Eigentümer verpflichtet, einen Energieausweis zu beschaffen und spätestens bei der Besichtigung ungefragt vorzuzeigen. Gesetzliche Grundlage dafür ist die Energieeinsparverordnung (EnEV) von 2014. Sie regelt auch, dass bestimmte Angaben aus dem Energieausweis auf jeden Fall in der Immobilienanzeige enthalten sein müssen:

  • Baujahr der Immobilie
  • Effizienzklasse der Immobilie
  • Energieträger für die Heizung im Gebäude
  • Endenergiebedarf oder Energieverbrauchswert

Bedarfs- oder verbrauchsorientiert – die verschiedenen Energieausweise

Es gibt zwei Varianten von Energieausweisen: Der verbrauchsorientierte Ausweis gibt an, wie viel Energie die Bewohner der Immobilie jährlich verbraucht haben. Grundlage für die Berechnung sind die Heizkostenabrechnungen der vergangenen drei Jahre.

Die Zahlen sagen aber nicht, ob die Bewohner besonders sparsam waren oder ob sie es gerne sehr warm mochten.

Das ist der Nachteil beim verbrauchsorientieren Energieausweis: Die persönlichen Vorlieben der bisherigen Eigentümer beim Heizen können die Effizienzwerte des Gebäudes überschatten.

[attention type=red]

Wenn die Immobilie beispielsweise in den vergangenen Jahren leer stand, sagt der Verbrauchsausweis gar nichts aus.

[/attention]

Der Bedarfsausweis ist umfassender und basiert nicht auf den tatsächlichen Verbrauchsdaten. Stattdessen untersucht der Aussteller des Ausweises die wichtigsten Eckdaten in seiner Berechnung.

Dazu zählen Baujahr, Angaben zum Gebäudetyp (wie Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus), Bauunterlagen und weitere technische Daten, vor allem über die Heizung im Objekt.

Auf dieser Grundlage wird der Energiebedarf berechnet und im Energieausweis eingetragen.

Wann der Bedarfsausweis vorgeschrieben ist

Zumeist können Eigentümer von Immobilien wählen, ob sie beim Verkauf einen verbrauchs- oder einen bedarfsorientierten Energieausweis beantragen. Es gibt allerdings Ausnahmen, bei denen der aufwändigere Bedarfsausweis Pflicht ist:

  • Das trifft zu für alte Bestandsgebäude, deren Bauantrag vor dem 1. November 1977 gestellt wurde und in denen es bis zu vier Wohnungen gibt.
  • Von dieser Pflicht ausgenommen sind Gebäude, die nach 1977 energetisch saniert wurden. Dann reicht ein Verbrauchsausweis.
  • Bei Gewerbeimmobilien greift diese Regelung nicht. Es genügt auch bei älteren Gebäuden der Verbrauchsausweis. Kompliziert wird es bei Mischgebäuden. Wenn weder Gewerbe- noch Wohnnutzung dominiert, werden die Gebäudeteile getrennt behandelt.

Das Ampelsystem der Effizienzklassen

So kompliziert die Erhebung der Daten für den Energieausweis sein kann, so einfach ist es, ihn zu lesen: Im Prinzip funktioniert die Anzeige im Ausweis wie eine Ampel.

Zeigt der Pfeil in den grünen Bereich, ist der zu erwartende Energieverbrauch eher gering. Steht die Anzeige auf Gelb, gibt es Verbesserungspotenzial.

Im roten Bereich müssen Sie sich auf hohe Energiekosten oder eine grundlegende Sanierung einstellen.

Neben der farblichen Einteilung gibt es im Energieausweis auch eine Einteilung nach Energieeffizienzklassen. Sie kennen das vielleicht von technischen Geräten wie beispielsweise Kühlschränken. Bei Immobilien reicht das Spektrum von der besten Klasse A+ bis zur schlechtesten H.

Außerdem können Sie dem Energieausweis den genauen Energieverbrauch in Kilowattstunden (kWp) entnehmen.

Was sonst noch im Energieausweis steht

Die wichtigsten Daten stehen gleich oben auf der ersten Seite und sind gut zu erkennen: Die Ampel zeigt an, in welchem Bereich sich der Energieverbrauch bewegt. Zudem finden sich dort Angaben zum Gebäude und zur Fläche sowie Aussagen zur Nutzung von erneuerbaren Energien und zum Lüftungskonzept.

Wichtig ist auch der Primärenergiekennwert (PE-Kennwert). Daraus lassen sich die Auswirkungen der Energieversorgung für die Umwelt ablesen, weil auch die Art des Brennstoffs eine Rolle spielt. Deshalb schneiden hier Immobilien, die mit erneuerbaren Energien versorgt werden, besonders gut ab.

Seit dem 1. November 2020 enthält der Energieausweis zusätzliche Angaben zu den CO2-Emmissionen, die durch Primärenergieverbrauch in einem Gebäude entstehen. Die Maßnahme soll den tatsächlichen Energiebedarf und den daraus entstehenden CO2-Ausstoß transparenter machen.

Nicht nur auf den Energieausweis verlassen

Durch die farbliche Kennzeichnung, die Effizienzklasse und die anderen Daten bekommen Sie wichtige Fingerzeige auf den Energieverbrauch der Immobilie. Dennoch sollten Sie sich nicht allein auf den Energieausweis verlassen, da zahlreiche weitere Faktoren Ihre zukünftigen Energiekosten beeinflussen können.

Prüfen Sie deshalb, wie aussagekräftig der Energieausweis in Ihrem Fall ist. Wie schon beschrieben: Wenn eine Immobilie lange Zeit leer stand, sagt der Verbrauchsausweis nicht viel aus. Außerdem gilt der Energieausweis immer für ganze Gebäude. In der Dachgeschosswohnung könnten Sie aber womöglich einen ganz anderen Energieverbrauch als im Erdgeschoss haben.

Vor allem bei Verbrauchsausweisen ist deshalb eine gewisse Vorsicht geboten. Informieren Sie sich beim Verkäufer über möglichst viele weitere Details, wenn Sie die Energiekosten genau abschätzen wollen.

Wer stellt einen Energieausweis aus?

Das dürfen nur Fachleute mit spezieller Ausbildung. Das sind in der Praxis oft Architekten, Heizungsbauer, Schornsteinfeger und Ingenieure. Den bedarfsorientierten Energieausweis stellt normalerweise ein zertifizierter Energieberater aus.

Es gibt auch im Internet zahllose Angebote für das Erstellen von Energieausweisen. Darunter befinden sich leider auch schwarze Schafe. Schauen Sie sich deshalb den Energieausweis genau an und prüfen Sie, so gut es Ihnen möglich ist, wie plausibel die Angaben sind.

Gültigkeit des Energieausweises

Der Energieausweis ist zehn Jahre gültig. Das gilt gleichermaßen für den Verbrauchs- und den Bedarfsausweis. Ob die Gültigkeitsdauer abgelaufen ist, kann in den meisten Fällen der Kopfzeile des Energieausweises entnommen werden (siehe dort „Gültig bis …“).

Bestehen Sie auf den Energieausweis

Bei allen Schwächen, die vor allem der Verbrauchsausweis hat: Wenn Sie sich für den Kauf einer Immobilie interessieren, sollten auf jeden Fall auf Vorlage des Energieausweises bestehen. Falls sich der Verkäufer weigert, begeht er eine Ordnungswidrigkeit. Diese wird mit bis zu 15.000 Euro Bußgeld geahndet.

Wichtige Fragen und Antworten

Laut Gebäudeenergiegesetz (GEG) dürfen den Energieausweis nur Personen mit besonderen Aus- oder Weiterbildungen sowie Berufspraxis ausstellen. Dazu zählen unter anderem Ingenieure, Architekten und Handwerker. Im GEG sind alle Voraussetzungen dafür festgelegt.

Da es aber kein amtliches Zertifikat für die Zulassung gibt, sind klare Angaben des Ausstellers wichtig, dass er die GEG-Anforderungen erfüllt. Wer Energieausweise ohne Berechtigung ausstellt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Die kann mit bis zu 10.000 Euro Bußgeld bestraft werden.

In der Energieeffizienz-Expertenliste  ist eine Datenbank mit Energieberatern hinterlegt, deren Qualifikation regelmäßig überprüft wird. Sie wird von der Deutschen Energieagentur (dena) betreut.

[attention type=green]

Der Energieausweis, oder auch Energiepass, weist den energetischen Zustand des betreffenden Gebäudes aus. Er beurteilt diesen und gibt Hinweise auf die künftigen Betriebskosten. Außerdem enthält er wichtige Informationen über die Heizungsart (etwa Gas, Holzpellets oder Öl) und beziffert weitere energetische Kennwerte.

[/attention]

Anhand des Energieausweises lässt sich erkennen, wie hoch die laufenden Energiekosten ausfallen werden. Diese Informationen sind eine wichtige Entscheidungshilfe beim Kauf eines Hauses oder einer Wohnung.

Bei Verkauf oder Neuvermietung einer Immobilie sind die Eigentümer dazu verpflichtet, den Energieausweis vorzulegen. Ausgenommen davon sind denkmalgeschützte Gebäude sowie Häuser mit einer Nutzfläche von weniger als 50 Quadratmetern.

Für Wohngebäude mit bis zu vier Wohneinheiten, die auf der Grundlage der Wärmeschutzverordnung 1977 oder später errichtet wurden, besteht Wahlfreiheit beim Energieausweis.

Für Wohngebäude mit mehr als vier Wohneinheiten gilt ebenfalls Wahlfreiheit – unabhängig vom Baujahr.

Für Wohngebäude mit bis zu vier Wohneinheiten, die vor Geltung der Wärmeschutzverordnung 1977 errichtet wurden, ist hingegen der bedarfsorientierte Energieausweis (Bedarfsausweis) vorgeschrieben.

Nein. Verkaufen Eigentümer eine Immobilie ohne Energieausweis oder mit fehlerhaften Angaben, droht ihnen ein Bußgeld von bis zu 15.000 Euro.

Der Preis eines Energieausweises hängt von vielen Faktoren ab. Der Aufwand zur Erstellung eines Bedarfsausweises ist in der Regel sehr viel höher als der zur Erstellung eines Verbrauchsausweises.

[attention type=yellow]

Das liegt daran, dass dem Bedarfsausweis eine theoretische Kalkulation zugrunde liegt, die die Haustechnik und Bauweise des Gebäudes (Dach, Heizung, Fenster und Wände) als Grundlage für die Berechnung des theoretischen Energiebedarfes nutzt.

[/attention]

Als Faustregel kann man sagen, für ein durchschnittliches Einfamilienhaus kostet der Verbrauchsausweis 50 bis 100 Euro, der Bedarfsausweis 300 bis 500 Euro.

Sie haben ein Haus mit guter Energiebilanz gefunden? Wir helfen gern bei der Finanzierung.

Ist das nicht Ihre Sparkasse?

Источник: https://www.sparkasse.de/themen/eigenheim-finanzieren/energieausweis.html

Energieausweis beim Hausverkauf – Pflichten, Kosten & mehr

Darum brauchen Sie beim Hausverkauf einen Energieausweis

Sie haben vor, nach vielen Jahren Ihr Eigenheim zu verkaufen? Dann benötigen Sie den Energieausweis um das Haus zu verkaufen.

Gerade bei einer Immobilie, die schon in die Jahre gekommen ist, kann eine schlechte Energieeffizienz den Verkaufspreis empfindlich drücken. Ein Hausverkauf ohne Energieausweis ist allerdings nicht möglich.

Erfahren Sie hier, was Sie beim Energieausweis für den Hausverkauf beachten müssen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist der Energieausweis beim Hausverkauf?

Der Energieausweis beim Hausverkauf sowie bei der Vermietung existiert seit 2008 und ist seit 2014 Pflicht. Bis zum Mai 2015 konnte beim Hausverkauf für den Energieausweis eine Übergangsfrist genutzt werden. Seitdem ist ein Hausverkauf ohne Energieausweis ein Verstoß gegen das Gesetz und zieht entsprechend Strafen nach sich.

Es handelt sich bei dem Energieausweis für den Hausverkauf um ein Dokument, in dem der energetische Zustand der Immobilie festgehalten wird. Sie können daraus ableiten, wie hoch der tatsächliche Energieverbrauch eines Hauses ist.

Manchmal wird der Energieausweis beim Hausverkauf auch als Energiepass bezeichnet. Beim Hausverkauf ist der Energieausweis Verzicht einmal abgesehen von den gesetzlichen Regelungen nicht empfehlenswert.

Denn nur so kann sich der potenzielle Eigentümer ein Bild davon machen, welcher Energieverbrauch und welche Sanierungsmaßnahmen auf ihn zukommen.

Wenn Sie ein Haus verkaufen sind im Energieausweis die folgenden Angaben aufgeführt:

  • Baujahr des Gebäudes
  • Typ der Heizung
  • Art des Energieausweises für den Hausverkauf – hier wird zwischen Verbrauchs- und Bedarfsausweis unterschieden
  • Angabe des Energiebedarfes oder des Energieendverbrauches in kWh pro Quadratmeter
  • Geht es um einen neuen Energieausweis für den Hausverkauf, muss in dem Dokument die Energieeffizienzklasse gelistet sein.

Ausnahmen beim Energieausweis für den Hausverkauf

Ein Haus verkaufen ohne Energieausweis ist nicht möglich. Sie benötigen nicht nur einen Energieausweis für den Hausverkauf, sondern auch bei der Vermietung. Das gilt ebenfalls für Verkauf und Vermietung von Eigentumswohnungen. Auch wenn es sich um eine gewerbliche Immobilie handelt, ist der Energieausweis für den Hausverkauf vorzulegen.

Ebenso, wenn Sie einen Immobilien Teilverkauf  oder einen Verkauf auf Leibrente durchführen möchten. Bei einer Eigentumswohnung ist für das gesamte Haus der Energieausweis maßgeblich, nicht für eine einzelne Wohneinheit.

[attention type=red]

Das heißt, wenn Sie eine Dachgeschosswohnung verkaufen, benötigen Sie für das komplette Haus den Energieausweis ebenso wie für die Vermietung der Erdgeschosswohnung.

[/attention]

Beim Hausverkauf ist der Energieausweis Verzicht in den folgenden Fällen möglich – hier sieht der Gesetzgeber Ausnahmeregelungen vor:

  • Bei sehr kleinen Gebäuden mit einer maximalen Nutzfläche von 50 qm ist beim Hausverkauf der Energieausweis Verzicht zulässig.
  • Der Energieausweis um ein Haus zu verkaufen ist nicht erforderlich, wenn das Objekt unter Denkmalschutz steht.
  • Bei einem Haus ist der Energiepass nicht vorzulegen, wenn das Objekt von Ihnen oder dem zukünftigen Besitzer abgerissen werden soll.

Bedarfsausweis oder Verbrauchsausweis: Welcher Energieausweis ist beim Hausverkauf notwendig?

Wenn Sie einen Energieausweis für den Hausverkauf benötigen, haben Sie häufig die Wahl zwischen dem Verbrauchsausweis und dem Bedarfsausweis. Keinen Gedanken müssen Sie sich beim Verkauf Ihrer Eigentumswohnung machen- denn für das gesamte Haus ist der Energieausweis bereits bei Ihrem Immobilienverwalter vorhanden.

Der Energieausweis basiert auf den durchschnittlichen Verbrauchswerten im Zeitraum der letzten drei Jahre. Dabei tauchen auf dem Energieausweis für den Hausverkauf die abgerechneten Werte auf. Es handelt sich dabei um den sogenannten Verbrauchsausweis.

 Wird der Energieausweis als Bedarfsausweis ausgestellt, muss eine Analyse des gesamten Hauses erfolgen. Beurteilt werden Zustand von Heizung, Fenster, Dach und Wänden. Aus dieser Hochrechnung wird der theoretische Bedarf ermittelt.

Der Energieausweis um das Haus zu verkaufen muss immer erstellt werden, wenn das Gebäude vor dem Stichtag 1. November 1977 erbaut wurde und das Haus maximal fünf Wohnungen hat.

Das Haus verkaufen ohne Energieausweis, der den Bedarf ermittelt, ist möglich, wenn Sie nachweisen können, dass Sie mit Modernisierungen die Wärmeschutzverordnung aus dem Jahr 1977 erfüllt haben.

Der Bedarfsausweis wird auch bei einem Neubau erstellt, wenn noch keine drei Abrechnungsperioden zusammengekommen sind. Daher ist auch bei einem Neubau kein Hausverkauf ohne Energieausweis möglich.

Unterschiedlicher Energieausweis beim Hausverkauf möglich – welche Option ist die beste?

Vielleicht haben Sie auf den Energieausweis beim Hausverkauf das erste Mal einen Blick geworfen. Dort sehen Sie eine Skala mit verschiedenen Farben, die hilft, den Energieverbrauch genau zu bewerten. Grün besagt, dass ein Gebäude sehr energieeffizient ist.

Zeigt Ihr Energieausweis für den Hausverkauf einen Wert im roten Bereich an, sind sehr wahrscheinlich Modernisierungsmaßnahmen notwendig.

Haben Sie vor, für den Hausverkauf den Energieausweis anzufordern, muss in vielen Fällen individuell entschieden werden, ob der Verbrauchs- oder Bedarfsausweis für Sie die bessere Wahl ist. 

[attention type=green]

Untersuchungen haben gezeigt, dass der Energieausweis für den Hausverkauf bei einem Bedarfsausweis Abweichungen von bis zu 108 % zeigt. Bei einem Verbrauchsausweis sind es ungefähr 26 %. Zugrunde gelegt wurden die Werte von identischen Objekten.

[/attention]

Das heißt, dass der Energieausweis beim Hausverkauf Nachteile bringen kann, wenn darauf der Bedarf festgelegt ist. Wenn möglich, sollten Sie sich daher für den Hausverkauf den Energieausweis als Verbrauchsausweis ausstellen lassen.

Sie profitieren damit von geringeren Energiewerten und müssen sich zudem nicht auf die Hochrechnungen im Bedarfsausweis verlassen.

Wo gibt es den Energieausweis für den Hausverkauf und wie hoch sind die Kosten?

In den einzelnen Bundesländern sind verschiedene Institutionen zuständig, wenn Sie den Energieausweis benötigen. Häufig ist es die Bauaufsichtsbehörde oder das Bauamt. Benötigen Sie nur einen Verbrauchsausweis, geht das sogar online – schließlich sind nur die letzten drei Jahresabrechnungen maßgeblich.

Ein Bedarfsausweis oder ein Energieausweis, den Sie nicht per Internet bestellen, darf nur von einer qualifizierten Person ausgestellt werden. Es handelt sich dabei unter anderem um Architekten Ingenieure, Heizungsbauer oder Schornsteinfeger, die eine Fortbildung gemäß energiesparendes Bauen nach EnEV 2014 Anlage 11 absolviert haben.

Wenn Sie sich den Energieausweis ausstellen lassen, hat dieser eine Gültigkeitsdauer von zehn Jahren.

Wollen Sie das Haus verkaufen und im Energieausweis fehlen bestimmte Angaben oder hat eine nicht befugte Person das Dokument erstellt, muss ein neuer Ausweis erstellt werden.

Haben Sie eine neue Heizungsanlage einbauen lassen oder andere Modernisierungsmaßnahmen vornehmen lassen, ist es notwendig, den Energieausweis erneut ausstellen zu lassen. 

Falls Sie den Energieausweis ausstellen lassen, tragen Sie als Eigentümer die Kosten. Kalkulieren Sie für einen Verbrauchsausweis mit etwa 50 bis 100 Euro, ein Bedarfsausweis ist mit mindestens 400 Euro deutlich teurer.

Einem Hausverkauf wird der Notar dann nicht zustimmen. Außerdem müssen Sie die Energieeffizienz Ihres Objektes bereits in der Verkaufsanzeige angeben und Interessenten Einsicht in die gesamten Hausverkauf Unterlagen gewähren.

 

[attention type=yellow]

Vorsicht: Ein ungünstiger Energieausweis beim Hausverkauf kann die Verkaufssumme mindern

[/attention]

Ein Haus zu verkaufen ohne Energieausweis kann ein Bußgeld von bis zu 15.000 Euro nach sich ziehen. Wenn Sie das Haus verkaufen und den Energieausweis beantragen, kann das zu einer bösen Überraschung führen.

Denn entpuppt sich Ihr geliebtes Daheim als ein Energiefresser, drückt das den Kaufpreis nach unten.

Schließlich muss der Käufer weitere Summen einkalkulieren und eventuell einen Modernisierungskredit für die Sanierung aufnehmen.

Statt Ihre Immobilie zu verkaufen, gibt es im Alter jedoch noch eine weitere Möglichkeit. Mit einem Immobilien Teilverkauf bleiben Sie in Ihren eigenen vier Wänden wohnen.

Sie erhalten ein Nießbrauchsrecht, welches sogar ins Grundbuch eingetragen wird und der Miteigentümer bleibt als stiller Teilhaber im Hintergrund.

Da sich Ihr neu gewonnener Immobilien Partner beim späteren Gesamtverkauf um alle Hausverkauf Unterlagen kümmert, müssen Sie sich über einen schlechten Energieausweis beim Hausverkauf keine Gedanken machen.

 Fazit 

Bis auf die im Artikel erwähnten Ausnahmen bei Gebäuden, ist es nicht nur rechtlich notwendig sondern auch sinnvoll einen Energieausweis zu besitzen.

[attention type=red]

Besonders bei der Vermietung einer Immobilie oder beim Immobilienverkauf trägt der Inhalt des Ausweises auch dazu bei wie der Marktwert der Immobilie letztendlich eingeschätzt wird.

[/attention]

Teilweise ist es sogar notwendig die Werte bereits bei der Ausschreibung offenzulegen. Klären Sie auch, ob Sie einen Bedarfsausweis oder Verbrauchsausweis benötigen.

*Der Inhalt, Ratschläge und die angegebenen Informationen der Magazinseiten dienen allein informativen Zwecken und können keine Einholung von Rechtsrat ersetzen

Источник: https://www.heimkapital.de/magazin/energieausweis-beim-hausverkauf/

Energieausweis: die wichtigsten Infos für Eigentümer, Mieter und Käufer

Darum brauchen Sie beim Hausverkauf einen Energieausweis

Energieausweise machen Immobilien vergleichbar: Käufer und Mieter sollen erkennen können, welche Verbräuche und Energiekosten sie erwarten. Das ist aber gar nicht so leicht.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Der Energieausweis ist der Steckbrief eines Wohngebäudes: Er zeigt transparent die Energieeffizienz.
  • Im Grunde sollte ihn jeder kennen, der mit Immobilien zu tun hat: Vermieter und Verkäufer müssen ihn vor einer Neuvermietung und einem Eigentümerwechsel zur Verfügung stellen, Mieter und Käufer können damit die Nebenkosten besser einschätzen.
  • Außerdem erklären wir, wer Energieausweise ausstellt und worauf Sie bei der Auswahl eines Ausstellers achten sollten.

Der Energieausweis ist ein Steckbrief für Wohngebäude. Denn er vermittelt mit verschiedenen Kennziffern ein Bild von der Energieeffizienz eines Hauses. Zu dem Dokument gehören auch Empfehlungen zur kostengünstigen Modernisierung. Hier lesen Sie, was alles im Energieausweis steht.

Wann brauchen Sie einen Energieausweis?

Nicht alle Hausbesitzer sind automatisch verpflichtet, sich einen Energieausweis ausstellen zu lassen. Auch wenn manche Anbieter das behaupten. Wer zum Beispiel in seinem eigenen, längst fertiggestellten Haus wohnt, braucht ihn nicht.

Anders schaut es aus, wenn Sie eine neue Immobilie bauen. Dann müssen Sie sich tatsächlich immer einen Energieausweis ausstellen lassen.

Auch als Eigentümer von Bestandsimmobilien benötigen Sie ein solches Dokument, sobald Sie eine Wohnung oder ein Haus neu vermieten oder verkaufen möchten.

Denn Käufer oder Neu-Mieter haben ein Recht darauf, sich vor ihrer Entscheidung Informationen über die Energieeffizienz ihres neuen Heims vorlegen zu lassen.

Einen Energieausweis müssen Sie auch dann haben, wenn Sie Ihr Gebäude umfassend sanieren und dabei eine energetische Gesamtbilanzierung nach der aktuellen Gebäudeenergiegesetz (GEG) durchführen lassen.

Mehr Details, wer einen Energieausweis braucht und was Eigenheimbesitzer dabei beachten müssen, haben wir für Sie in einem Extra-Artikel zusammengetragen.

Welche Arten von Energieausweis gibt es?

Es gibt grundsätzlich Bedarfs- und Verbrauchsausweise. Diese beiden Varianten führen allerdings häufig zu unterschiedlichen Einschätzungen über den Energiestandard.

Das liegt daran, dass die notwendigen Daten auf unterschiedlichen Wegen erhoben oder berechnet werden. Bedarfsausweise sind meistens teurer als Verbrauchsausweise, haben aber auch mehr Aussagekraft.

In der Regel sind alle Arten von Energieausweisen 10 Jahre lang gültig.

Was sagen die Energiekennziffern aus?

Mit Hilfe der Energiekennzahlen soll ein Vergleich der energetischen Beschaffenheit von Gebäuden in ganz Deutschland möglich sein. Sie erlauben jedoch keinen unmittelbaren Rückschluss auf den künftig zu erwartenden Energieverbrauch und die Energiekosten, weil diese von vielen Faktoren abhängen, die für die Ausweiserstellung aber keine Rolle spielen.

Basis für die Energieausweise ist für den Zeitraum zwischen 2007 und Oktober 2020 die jeweils gültige Version der Energieeinsparverordnung (EnEV). Seit November 2020 gilt das Gebäudeenergiegesetz (GEG), mit einer Ausnahme: Wenn Sie eine Wohnung oder ein Haus neu vermieten möchten, ist noch bis zum Mai 2021 ein Energieausweis nach der EnEV von 2014 zu erstellen.

Da die EnEV schon mehrfach überarbeitet wurde, ist es schwierig, die Referenzwerte älterer Energieausweise mit neueren zu vergleichen. Denn die Kennziffern werden je nach geltender EnEV unterschiedlich bewertet. Das zeigt sich auch am Beispiel eines Farbbands und der Einordnung des Hauses in eine Energieeffizienzklasse (A+ bis H).

[attention type=green]

In älteren Ausweisen werden viele Gebäude positiver bewertet als in neueren. Deshalb ist es beim Vergleich von Gebäuden auch wichtig zu wissen, wann der Energieausweis ausgestellt wurde.

[/attention]

Eine wichtige Kennziffer, der so genannte Endenergiebedarf des Gebäudes, wird jedoch auch in älteren Ausweisen nach dem gleichen Verfahren berechnet wie aktuell.

Dieser Zahlenwert ist in Bedarfsausweisen unterhalb des Bandtachos auf Seite 2 zu finden.

Wie Sie einen seriösen Ausweisaussteller finden

Es ist nicht auszuschließen, dass Firmen Hausbesitzern mit einem Energieausweis auf die Schnelle Geld aus der Tasche ziehen wollen. Damit Sie seriöse von unseriösen Anbietern unterscheiden können, sollten Sie auf bestimmte Merkmale achten. So dürfen beispielsweise nur Personen mit einer besonderen Qualifikation einen Energieausweis ausstellen.

Источник: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/energetische-sanierung/energieausweis-die-wichtigsten-infos-fuer-eigentuemer-mieter-und-kaeufer-36522

Heimtextilien
Schreibe einen Kommentar

;-) :| :x :twisted: :smile: :shock: :sad: :roll: :razz: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :grin: :evil: :cry: :cool: :arrow: :???: :?: :!: