Darum sind Kunststofftüren so beliebt

Contents
  1. Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick
  2. Wie lassen sich die Türarten unterscheiden?
  3. Türarten nach Anwendungsort
  4. Haustür: Die wichtigste Außentür
  5. Balkon- oder Terrassentür: Außentür für den privaten Außenbereich
  6. Wohnungseingangstüren: Innentüren bei mehreren Wohnparteien
  7. Zimmertüren: Türen im inneren der Wohneinheit
  8. Material für Türen
  9. Türarten nach Auau
  10. Anschlagtür: Klassisch und zeitlos
  11. Schiebetür: Die platzsparende Türart
  12. Türarten nach Funktion
  13. So finden Sie die richtige Tür
  14. Türen in Stuttgart Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/ Tür schließen leicht gemacht Tür schließen leicht gemacht Tür schließen leicht gemacht Tür schließen leicht gemacht Tür zu! Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können. Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt. Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden. Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind: Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl. Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein. Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen. Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust. Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten. Privatsphäre:Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre. Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden. Aufliegende Obentürschließer:Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert. Verdeckte/integrierte Obentürschließer:Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind. Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt. Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH [attention type=yellow] Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH [/attention] Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers. Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden. Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile. Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern. Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB) [attention type=green] [attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow] Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] [/attention] Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet. Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt. GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird. [attention type=red] Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040. [/attention] Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor. Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion. Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB) Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick Letzte Aktualisierung am 21. Oktober 2020 von Max Lehmann Türen können verschiedene Funktionen erfüllen, neben Sicherheit sorgen Türen für Privatsphäre und schützen vor Wärme, Kälte oder Gerüchen. Auch, was den Brandschutz angeht, spielen sie eine wichtige Rolle. Da Türen also aus unseren Häusern gar nicht wegzudenken sind, ist es auch nicht verwunderlich, dass sie in den verschiedensten Gestaltungs- und Konstruktionsvarianten vorkommen. Wer ein Haus bauen oder renovieren will, sollte sich also vorab über die verschiedensten Türarten informieren. Wir helfen Ihnen mit diesem Beitrag dabei.  Wie lassen sich die Türarten unterscheiden? Türen in Stuttgart Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/ Tür schließen leicht gemacht Tür zu! Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können. Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt. Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden. Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind: Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl. Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein. Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen. Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust. Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten. Privatsphäre:Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre. Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden. Aufliegende Obentürschließer:Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert. Verdeckte/integrierte Obentürschließer:Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind. Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt. Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH [attention type=yellow] Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH [/attention] Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers. Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden. Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile. Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern. Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB) [attention type=green] [attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow] Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] [/attention] Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet. Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt. GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird. [attention type=red] Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040. [/attention] Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor. Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion. Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB) Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Tür schließen leicht gemacht Tür zu! Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können. Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt. Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden. Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind: Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl. Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein. Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen. Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust. Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten. Privatsphäre:Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre. Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden. Aufliegende Obentürschließer:Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert. Verdeckte/integrierte Obentürschließer:Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind. Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt. Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH [attention type=yellow] Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH [/attention] Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers. Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden. Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile. Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern. Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB) [attention type=green] [attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow] Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] [/attention] Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet. Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt. GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird. [attention type=red] Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040. [/attention] Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor. Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion. Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB) Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Brandschutztüren werden im Alltag aber häufig dennoch als Barrieren empfunden, und so gibt es oft den Wunsch, dass sie längere Zeit oder sogar dauernd offen stehen sollen. Brandschutztüren dürfen aber unter keinen Umständen mechanisch (z.B. mit einem Türkeil) offen gehalten werden. Dafür gibt es sogenannte Feststellanlagen. Diese halten Brandschutztüren im Alltag offen, geben sie im Alarmfall aber automatisch frei, so dass der Türschließer seine „Pflicht“ tun kann. Feststellanlagen dürfen daher Brandschutztüren offen halten, da sie das sichere Schließen im Brandfall garantieren. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Im Alltag sorgen diese Lösungen für Barrierefreiheit und trotzdem jederzeit für ein zuverlässiges Schließen im Brandfall. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Zu den Feststellanlagen von GEZE GEZE obenliegender Türschließer TS 5000: 30 Jahre Innovation GEZE bietet Türschließer für vielfältige Türsituationen mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten. Vom kleinsten obenliegenden Türschließer bis zu den vielfältigen Varianten für Feuer- und Rauchschutztüren: Die Türschließer-Linien mit Gestänge oder Gleitschiene sind vielseitig kombinierbar. Denn je nach Anforderungen, Türtyp, Größe, Flügelgewicht, Türmaterial, Türbreite und Einsatzort ist zu entscheiden, welcher Türschließer verwendet werden kann. Zusätzlich kommt es darauf an, ob er im Innen- oder Außenbereich funktionieren muss, im Nass- oder Trockenraum, in Hitze oder Kälte. Berücksichtigt werden sollten auch die Anzahl der passierenden Personen, deren Verfassung (Kinder, Pflegebedürftige usw.) sowie besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit, Brandschutz etc. In all diesen Punkten berät GEZE durch Fachleute und bietet damit zusätzlich zum Produkt Beratung und Service und somit eine Rundum-Betreuung für den Kunden im gesamten Produktlebenszyklus. Zu den manuellen Türschließern von GEZE Der neue GEZE TS 5000 SoftClose kann Türen sicher und sanft zugleich schließen – ganz leise, ohne lauten Endschlag. Denn der „sanfte“ Türschließer optimiert den Schließvorgang: Je nach Bedarf kann ein Endschlag eingestellt oder das Türblatt kurz vor Schließlage abgebremst werden. Die Tür wird trotzdem mit gleichbleibender Kraft sicher ins Schloss gezogen. Und zwar auch unter schwierigen Bedingungen wie Wind und Sog, zum Beispiel in Schleusen von Tiefgaragenzugängen oder in Treppenhäusern. Der GEZE TS 5000 SoftClose fällt auch dort angenehm auf, wo laut schließende Türen besonders stören, zum Beispiel in Kliniken, Hotels oder Mehrfamilienhäusern. Er ist kompatibel zu allen Varianten der GEZE TS 5000er-Reihe. Daher lässt er sich einfach und ohne zusätzliche Komponenten gegen bestehende Lösungen austauschen. Ebenso kann er mit allen Gleitschienen-Typen verwendet werden. TS 5000 SoftClose auf einen Blick Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick Letzte Aktualisierung am 21. Oktober 2020 von Max Lehmann Türen können verschiedene Funktionen erfüllen, neben Sicherheit sorgen Türen für Privatsphäre und schützen vor Wärme, Kälte oder Gerüchen. Auch, was den Brandschutz angeht, spielen sie eine wichtige Rolle. Da Türen also aus unseren Häusern gar nicht wegzudenken sind, ist es auch nicht verwunderlich, dass sie in den verschiedensten Gestaltungs- und Konstruktionsvarianten vorkommen. Wer ein Haus bauen oder renovieren will, sollte sich also vorab über die verschiedensten Türarten informieren. Wir helfen Ihnen mit diesem Beitrag dabei.  Wie lassen sich die Türarten unterscheiden? Türen lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden. Zunächst einmal kann man sie in Außentüren und Innentüren unterteilen. Weitere Kriterien zur Unterscheidung von Türarten sind:  Anwendungsort Material Auau Funktion Bei der Bauplanung können entweder einzelne oder aber auch alle Kriterien entscheidend sein. Im Folgenden gibt es einen Überblick der Türarten nach den verschiedenen Kriterien.  Türarten nach Anwendungsort Unterscheidet man Türen nach Anwendungsort, geht es vor allem darum, wo sich die Tür befindet. Wer ein Haus bauen oder im Zuge einer Altbausanierung neue Türen kaufen will, muss auch für die verschiedenen Zugänge zum und im Haus Türen auswählen. An Außentüren und Innentüren werden logischerweise verschiedene Anforderungen gestellt. Über folgende Türen sollten Sie sich während der Bauplanung in jedem Fall Gedanken machen.  Haustür: Die wichtigste Außentür Die Haustür ist repräsentativ für das Haus Über die Haustür gelangt man in den Innenbereich des Hauses, unter den Außentüren hat die Haustür dementsprechend eine besondere Stellung und erfüllt gleich mehrere Funktionen:  Sollte robust und besonders sicher sein Beständig gegenüber Feuchtigkeit, Kälte & Hitze Gute Dichtung Repräsentative Wirkung als Eingangstür Sollte zur Fassade passen Bei der Haustür ist also nicht nur die Optik entscheidend, genauso viel Wert sollte man auch auf Faktoren wie Sicherheit oder wärmedämmende Eigenschaften setzen. Wer beispielsweise gerne eine Glastür oder einen größeren Anteil an Elementen aus Glas an der Haustür hätte, sollte auf besonderes Sicherheitsglas setzen, das sich nicht so leicht zerstören lässt. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Was die Wärmeleitfähigkeit angeht, sollte es sich in einem solchen Fall mindestens um Zwei- besser noch um Dreifachverglasung handeln.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Gerade bei der Haustür sollte man nicht sparen und lieber etwas mehr Geld investieren, um sich vor Einbrüchen zu schützen und um eine gute Isolierung zu gewährleisten – Andernfalls kann sich das über erhöhte Heizkosten oder aber auch den entstandenen Schaden eines Einbruchs rächen. So können beispielsweise zusätzliche Verriegelungen die Sicherheit noch weiter erhöhen.  Balkon- oder Terrassentür: Außentür für den privaten Außenbereich Die zweite Art der Außentür bilden Balkon- und Terrassentüren. Ähnlich wie bei der Haustür spielen auch hier Sicherheit und Isolierung eine nicht unerhebliche Rolle. Allerdings wird der Garten – je nach Zaunart – bereits effektiv durch einen Zaun geschützt und der Balkon befindet sich in einer gewissen Höhe, sodass der Zugang zum Garten mitunter schon erschwert wird. Trotzdem sollte man Einbruch- und Wärmeschutz bei der Auswahl dieser Türart nicht vernachlässigen. Trotz Terrassen- oder Balkonüberdachungen sind diese Außentüren der Witterung ausgesetzt. In der Regel ähneln Terrassen- oder Balkontüren häufig den verbauten Fenstern und passen gut zur jeweiligen Fensterart. Meist kommen sie sogar vom selben Hersteller und ähneln sich auch, was die Konstruktion angeht. So können Balkon- oder Terrassentüren beispielsweise ebenfalls gekippt werden und verfügen über einen simplen Öffnungsmechanismus. Hier kann es sinnvoll sein, in eine Pilzkopfverriegelung zu investieren, um die Sicherheit zu erhöhen.  Wohnungseingangstüren: Innentüren bei mehreren Wohnparteien In Mehrfamilienhäusern kommt man zwar zunächst über die Haustür in den Hausflur, zu den einzelnen Wohnparteien gelangt man aber erst über die Wohnungseingangstüren. Da diese sich allerdings bereits im Inneren befinden, sind die Anforderungen an Wärme- und Einbruchschutz etwas geringer, insbesondere der Schallschutz sollte aber nicht vernachlässigt werden, damit die Bewohner genügend Privatsphäre haben und sich nicht von den Geräuschen aus anderen Wohnungen gestört fühlen. Im Vergleich zu normalen Zimmertüren sollten Wohnungseingangstüren aber trotzdem etwas robuster sein. Extras wie ein Spion oder eine zusätzliche Verriegelung können ebenfalls sinnvoll sein.  Zimmertüren: Türen im inneren der Wohneinheit Zimmertüren verbinden die einzelnen Räume innerhalb der Wohnung oder des Einfamilienhauses. Bei diesen Innentüren kommt es insgesamt weniger auf Einbruch-, Wärme- und Schallschutz an als bei anderen Türen, trotzdem werden die Zimmertüren wohl am häufigsten beansprucht. Ein robustes Material kann hier von Vorteil sein, um lange etwas von den Zimmertüren zu haben. Außerdem spielt auch hier die Optik eine besondere Rolle, da die Zimmertür sich direkt in die Gestaltung der einzelnen Wohnräume einfügt.  Material für Türen Ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl bestimmter Türtypen, ist das Material – schließlich ist dieses auch maßgeblich an der Optik der Tür beteiligt und bestimmt, wie gut die Tür sich in die Gesamtgestaltung des Raumes einfügen kann. Eine Holztür kann beispielsweise gemütlich und warm wirken und ist zudem äußerst wandelbar, da man Holztüren streichen kann. Glas strahlt weniger Wärme aus, passt aber gut zu stylischen Einrichtungsstilen und modernen Häusern.  Die beliebtesten Türarten nach Material sind:  Holztüren: Häufig als Echt- oder Massivholz Glastüren: Vielfältige Oberflächenstruktur möglich, mitunter nur Teile der Tür aus Glas Kunststofftüren: Preisgünstig, pflegeleicht und wandelbar, häufig als Außentür Metalltür: Meist aus Eisen oder Stahl, verschiedene Farbvarianten, vor allem funktionell Türarten nach Auau Neben der Entscheidung, wo welche Tür verbaut werden soll und aus welchem Material sie jeweils bestehen sollen, ist auch die Entscheidung des Auaus der Tür nicht unerheblich. Mit verschiedenen Öffnungsmechanismen gehen auch verschiedene Konstruktionsarten einher, nach denen sich die Türen unterscheiden lassen.  In der Regel bestehen Türen aus folgenden Bestandteilen:  Türblatt Türrahmen (Zarge) Schloss Profilzylinder Schutzbeschlag Je nach Öffnungsmechanismus werden die Elemente der Tür jedoch anders angeordnet, sodass mitunter mehr oder weniger Platz benötigt wird. Die Frage nach der passenden Türart nach Öffnungsmechanismus, ist auch immer eine Frage des vorhandenen Platzes.  Anschlagtür: Klassisch und zeitlos Die Anschlagtür ist die am häufigsten verbaute Türart Bei den meisten Türen handelt es sich um Anschlagtüren. Diese Türart besitzt einen stabilen Türrahmen und ein bewegliches Türblatt. “Angeschlagen” beziehungsweise befestigt wird die Anschlagtür dabei an einer Seite durch Scharniere, auf der anderen Seite befindet sich das Schloss. Dadurch entsteht auch der sogenannte Türschwenkbereich, weshalb die Anschlagtür auch einen gewissen freien Bereich benötigt, um sich ordnungsgemäß öffnen zu lassen. [attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green] Die Anschlagtür ist die häufigste Türart und vor allem aufgrund ihrer Stabilität sowie ihres relativ günstigen Preises beliebt. Zusätzlich lässt sie sich relativ einfach reparieren oder austauschen, da man sie problemlos herausnehmen kann. Die Anschlagtür eignet sich im Grunde für sämtliche Einsatzorte – von der Eingangstür bis zur Zimmertür.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Wer sich eine größere Tür wünscht, könnte eine doppelte Anschlagtür in Betracht ziehen. Bei diesen sogenannten Stulptüren befindet sich ein Stulp in der Mitte, wodurch die beiden Türblätter zeitgleich geöffnet werden können.  Schiebetür: Die platzsparende Türart Mit der Schiebetür lässt sich Platz sparen, da kein Schwenkbereich benötigt wird Nicht immer muss es eine klassische Anschlagtür sein, in einigen Fällen kann auch eine Schiebetür durchaus Sinn machen. Die Schiebetür lässt sich durch horizontales Schieben öffnen und schließen. Die Bewegung entsteht bei den meisten Konstruktionsarten durch eine Lauf- und eine Führungsschiene. Durch diesen Öffnungsmechanismus haben Schiebetüren keinen Türschwenkbereich und zählen zu den platzsparenden Türen. So bietet die Schiebetür bei der Raumaufteilung mehrere Vorteile:  Platzsparend durch Fehlen des Schwenkbereiches Kann Räume unterteilen und gleichzeitig zu einem großen verbinden Allerdings eignen sich Schiebetüren nicht für jeden Anwendungsort, auch der Einbau kann sich schwierig gestalten. Zusätzlich sollte man im Vergleich zu Anschlagtüren bei Schiebetüren mit etwas höheren Kosten rechnen.  Einem ähnlichen Öffnungsmechanismus folgt die Falttür, allerdings wird das Türblatt hier nicht verschoben, sondern zum Öffnen und Schließen gefaltet.  Türarten nach Funktion Mitunter kann es sinnvoll sein, sich bei den Türarten nach sogenannten Funktionstüren umzusehen. Diese Türen sind häufig etwas aufwendiger konstruiert, erfüllen dafür einen bestimmten Zweck aber äußerst effektiv. Vor allem, was Sicherheit angeht, kann eine Funktionstür besonders sinnvoll sein.  Zu den wichtigsten Funktionstüren gehören:  Brandschutztür: Bestehend aus feuerresistenten Materialien, besonders gute Dichtung als Rauchschutz Schallschutztür: Türblatt wird mit schalldämpfendem Material gedämmt, gute Dichtung Einbruchschutztür: Hohe Widerstandsklasse, verfügen über Sicherheitsschloss und/oder gute Verriegelung So finden Sie die richtige Tür Um sich für den richtigen Türtypen zu entscheiden, ist es sinnvoll die verschiedenen Kriterien zur Unterscheidung gleichzeitig in Betracht zu ziehen – denn je nach Einsatzort können verschiedene Öffnungsmechanismen und Funktionen sinnvoll sein. Bei der Auswahl des Materials kommt es vor allem auf den persönlichen Geschmack und die Gesamtgestaltung des Hauses an. Wer neue Türen kaufen möchte, wird natürlich auch auf den Preis achten. Insgesamt kann es aber sinnvoll sein, gerade für Türen etwas mehr Geld zu investieren, da sie auf verschiedene Bereiche des Hauses erheblichen Einfluss nehmen: Sie tragen zur Energieeffizienz bei, sorgen für Sicherheit und sind maßgeblich an der Optik des Hauses beteiligt. Betriebe, die sich auf den Türbau spezialisiert haben, können Sie hier bei der Auswahl der richtigen Türarten unterstützen und auch den Einbau für Sie übernehmen. Bildquellen: pikselstock /stock.adobe.coml_v_v /stock.adobe.com dietwalther /stock.adobe.com GM Photography/stock.adobe.com Источник: https://www.blauarbeit.de/blog/tueren/tuerarten Türen in Stuttgart Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/ Tür schließen leicht gemacht Tür schließen leicht gemacht Tür zu! Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können. Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt. Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden. Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind: Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl. Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein. Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen. Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust. Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten. Privatsphäre:Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre. Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden. Aufliegende Obentürschließer:Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert. Verdeckte/integrierte Obentürschließer:Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind. Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt. Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH [attention type=yellow] Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH [/attention] Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers. Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden. Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile. Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern. Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB) [attention type=green] [attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow] Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] [/attention] Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet. Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt. GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird. [attention type=red] Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040. [/attention] Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor. Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion. Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB) Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Brandschutztüren werden im Alltag aber häufig dennoch als Barrieren empfunden, und so gibt es oft den Wunsch, dass sie längere Zeit oder sogar dauernd offen stehen sollen. Brandschutztüren dürfen aber unter keinen Umständen mechanisch (z.B. mit einem Türkeil) offen gehalten werden. Dafür gibt es sogenannte Feststellanlagen. Diese halten Brandschutztüren im Alltag offen, geben sie im Alarmfall aber automatisch frei, so dass der Türschließer seine „Pflicht“ tun kann. Feststellanlagen dürfen daher Brandschutztüren offen halten, da sie das sichere Schließen im Brandfall garantieren. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Im Alltag sorgen diese Lösungen für Barrierefreiheit und trotzdem jederzeit für ein zuverlässiges Schließen im Brandfall. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Zu den Feststellanlagen von GEZE GEZE obenliegender Türschließer TS 5000: 30 Jahre Innovation GEZE bietet Türschließer für vielfältige Türsituationen mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten. Vom kleinsten obenliegenden Türschließer bis zu den vielfältigen Varianten für Feuer- und Rauchschutztüren: Die Türschließer-Linien mit Gestänge oder Gleitschiene sind vielseitig kombinierbar. Denn je nach Anforderungen, Türtyp, Größe, Flügelgewicht, Türmaterial, Türbreite und Einsatzort ist zu entscheiden, welcher Türschließer verwendet werden kann. Zusätzlich kommt es darauf an, ob er im Innen- oder Außenbereich funktionieren muss, im Nass- oder Trockenraum, in Hitze oder Kälte. Berücksichtigt werden sollten auch die Anzahl der passierenden Personen, deren Verfassung (Kinder, Pflegebedürftige usw.) sowie besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit, Brandschutz etc. In all diesen Punkten berät GEZE durch Fachleute und bietet damit zusätzlich zum Produkt Beratung und Service und somit eine Rundum-Betreuung für den Kunden im gesamten Produktlebenszyklus. Zu den manuellen Türschließern von GEZE Der neue GEZE TS 5000 SoftClose kann Türen sicher und sanft zugleich schließen – ganz leise, ohne lauten Endschlag. Denn der „sanfte“ Türschließer optimiert den Schließvorgang: Je nach Bedarf kann ein Endschlag eingestellt oder das Türblatt kurz vor Schließlage abgebremst werden. Die Tür wird trotzdem mit gleichbleibender Kraft sicher ins Schloss gezogen. Und zwar auch unter schwierigen Bedingungen wie Wind und Sog, zum Beispiel in Schleusen von Tiefgaragenzugängen oder in Treppenhäusern. Der GEZE TS 5000 SoftClose fällt auch dort angenehm auf, wo laut schließende Türen besonders stören, zum Beispiel in Kliniken, Hotels oder Mehrfamilienhäusern. Er ist kompatibel zu allen Varianten der GEZE TS 5000er-Reihe. Daher lässt er sich einfach und ohne zusätzliche Komponenten gegen bestehende Lösungen austauschen. Ebenso kann er mit allen Gleitschienen-Typen verwendet werden. TS 5000 SoftClose auf einen Blick Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick Letzte Aktualisierung am 21. Oktober 2020 von Max Lehmann Türen können verschiedene Funktionen erfüllen, neben Sicherheit sorgen Türen für Privatsphäre und schützen vor Wärme, Kälte oder Gerüchen. Auch, was den Brandschutz angeht, spielen sie eine wichtige Rolle. Da Türen also aus unseren Häusern gar nicht wegzudenken sind, ist es auch nicht verwunderlich, dass sie in den verschiedensten Gestaltungs- und Konstruktionsvarianten vorkommen. Wer ein Haus bauen oder renovieren will, sollte sich also vorab über die verschiedensten Türarten informieren. Wir helfen Ihnen mit diesem Beitrag dabei.  Wie lassen sich die Türarten unterscheiden? Türen lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden. Zunächst einmal kann man sie in Außentüren und Innentüren unterteilen. Weitere Kriterien zur Unterscheidung von Türarten sind:  Anwendungsort Material Auau Funktion Bei der Bauplanung können entweder einzelne oder aber auch alle Kriterien entscheidend sein. Im Folgenden gibt es einen Überblick der Türarten nach den verschiedenen Kriterien.  Türarten nach Anwendungsort Unterscheidet man Türen nach Anwendungsort, geht es vor allem darum, wo sich die Tür befindet. Wer ein Haus bauen oder im Zuge einer Altbausanierung neue Türen kaufen will, muss auch für die verschiedenen Zugänge zum und im Haus Türen auswählen. An Außentüren und Innentüren werden logischerweise verschiedene Anforderungen gestellt. Über folgende Türen sollten Sie sich während der Bauplanung in jedem Fall Gedanken machen.  Haustür: Die wichtigste Außentür Die Haustür ist repräsentativ für das Haus Über die Haustür gelangt man in den Innenbereich des Hauses, unter den Außentüren hat die Haustür dementsprechend eine besondere Stellung und erfüllt gleich mehrere Funktionen:  Sollte robust und besonders sicher sein Beständig gegenüber Feuchtigkeit, Kälte & Hitze Gute Dichtung Repräsentative Wirkung als Eingangstür Sollte zur Fassade passen Bei der Haustür ist also nicht nur die Optik entscheidend, genauso viel Wert sollte man auch auf Faktoren wie Sicherheit oder wärmedämmende Eigenschaften setzen. Wer beispielsweise gerne eine Glastür oder einen größeren Anteil an Elementen aus Glas an der Haustür hätte, sollte auf besonderes Sicherheitsglas setzen, das sich nicht so leicht zerstören lässt. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Was die Wärmeleitfähigkeit angeht, sollte es sich in einem solchen Fall mindestens um Zwei- besser noch um Dreifachverglasung handeln.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Gerade bei der Haustür sollte man nicht sparen und lieber etwas mehr Geld investieren, um sich vor Einbrüchen zu schützen und um eine gute Isolierung zu gewährleisten – Andernfalls kann sich das über erhöhte Heizkosten oder aber auch den entstandenen Schaden eines Einbruchs rächen. So können beispielsweise zusätzliche Verriegelungen die Sicherheit noch weiter erhöhen.  Balkon- oder Terrassentür: Außentür für den privaten Außenbereich Die zweite Art der Außentür bilden Balkon- und Terrassentüren. Ähnlich wie bei der Haustür spielen auch hier Sicherheit und Isolierung eine nicht unerhebliche Rolle. Allerdings wird der Garten – je nach Zaunart – bereits effektiv durch einen Zaun geschützt und der Balkon befindet sich in einer gewissen Höhe, sodass der Zugang zum Garten mitunter schon erschwert wird. Trotzdem sollte man Einbruch- und Wärmeschutz bei der Auswahl dieser Türart nicht vernachlässigen. Trotz Terrassen- oder Balkonüberdachungen sind diese Außentüren der Witterung ausgesetzt. In der Regel ähneln Terrassen- oder Balkontüren häufig den verbauten Fenstern und passen gut zur jeweiligen Fensterart. Meist kommen sie sogar vom selben Hersteller und ähneln sich auch, was die Konstruktion angeht. So können Balkon- oder Terrassentüren beispielsweise ebenfalls gekippt werden und verfügen über einen simplen Öffnungsmechanismus. Hier kann es sinnvoll sein, in eine Pilzkopfverriegelung zu investieren, um die Sicherheit zu erhöhen.  Wohnungseingangstüren: Innentüren bei mehreren Wohnparteien In Mehrfamilienhäusern kommt man zwar zunächst über die Haustür in den Hausflur, zu den einzelnen Wohnparteien gelangt man aber erst über die Wohnungseingangstüren. Da diese sich allerdings bereits im Inneren befinden, sind die Anforderungen an Wärme- und Einbruchschutz etwas geringer, insbesondere der Schallschutz sollte aber nicht vernachlässigt werden, damit die Bewohner genügend Privatsphäre haben und sich nicht von den Geräuschen aus anderen Wohnungen gestört fühlen. Im Vergleich zu normalen Zimmertüren sollten Wohnungseingangstüren aber trotzdem etwas robuster sein. Extras wie ein Spion oder eine zusätzliche Verriegelung können ebenfalls sinnvoll sein.  Zimmertüren: Türen im inneren der Wohneinheit Zimmertüren verbinden die einzelnen Räume innerhalb der Wohnung oder des Einfamilienhauses. Bei diesen Innentüren kommt es insgesamt weniger auf Einbruch-, Wärme- und Schallschutz an als bei anderen Türen, trotzdem werden die Zimmertüren wohl am häufigsten beansprucht. Ein robustes Material kann hier von Vorteil sein, um lange etwas von den Zimmertüren zu haben. Außerdem spielt auch hier die Optik eine besondere Rolle, da die Zimmertür sich direkt in die Gestaltung der einzelnen Wohnräume einfügt.  Material für Türen Ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl bestimmter Türtypen, ist das Material – schließlich ist dieses auch maßgeblich an der Optik der Tür beteiligt und bestimmt, wie gut die Tür sich in die Gesamtgestaltung des Raumes einfügen kann. Eine Holztür kann beispielsweise gemütlich und warm wirken und ist zudem äußerst wandelbar, da man Holztüren streichen kann. Glas strahlt weniger Wärme aus, passt aber gut zu stylischen Einrichtungsstilen und modernen Häusern.  Die beliebtesten Türarten nach Material sind:  Holztüren: Häufig als Echt- oder Massivholz Glastüren: Vielfältige Oberflächenstruktur möglich, mitunter nur Teile der Tür aus Glas Kunststofftüren: Preisgünstig, pflegeleicht und wandelbar, häufig als Außentür Metalltür: Meist aus Eisen oder Stahl, verschiedene Farbvarianten, vor allem funktionell Türarten nach Auau Neben der Entscheidung, wo welche Tür verbaut werden soll und aus welchem Material sie jeweils bestehen sollen, ist auch die Entscheidung des Auaus der Tür nicht unerheblich. Mit verschiedenen Öffnungsmechanismen gehen auch verschiedene Konstruktionsarten einher, nach denen sich die Türen unterscheiden lassen.  In der Regel bestehen Türen aus folgenden Bestandteilen:  Türblatt Türrahmen (Zarge) Schloss Profilzylinder Schutzbeschlag Je nach Öffnungsmechanismus werden die Elemente der Tür jedoch anders angeordnet, sodass mitunter mehr oder weniger Platz benötigt wird. Die Frage nach der passenden Türart nach Öffnungsmechanismus, ist auch immer eine Frage des vorhandenen Platzes.  Anschlagtür: Klassisch und zeitlos Die Anschlagtür ist die am häufigsten verbaute Türart Bei den meisten Türen handelt es sich um Anschlagtüren. Diese Türart besitzt einen stabilen Türrahmen und ein bewegliches Türblatt. “Angeschlagen” beziehungsweise befestigt wird die Anschlagtür dabei an einer Seite durch Scharniere, auf der anderen Seite befindet sich das Schloss. Dadurch entsteht auch der sogenannte Türschwenkbereich, weshalb die Anschlagtür auch einen gewissen freien Bereich benötigt, um sich ordnungsgemäß öffnen zu lassen. [attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green] Die Anschlagtür ist die häufigste Türart und vor allem aufgrund ihrer Stabilität sowie ihres relativ günstigen Preises beliebt. Zusätzlich lässt sie sich relativ einfach reparieren oder austauschen, da man sie problemlos herausnehmen kann. Die Anschlagtür eignet sich im Grunde für sämtliche Einsatzorte – von der Eingangstür bis zur Zimmertür.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Wer sich eine größere Tür wünscht, könnte eine doppelte Anschlagtür in Betracht ziehen. Bei diesen sogenannten Stulptüren befindet sich ein Stulp in der Mitte, wodurch die beiden Türblätter zeitgleich geöffnet werden können.  Schiebetür: Die platzsparende Türart Mit der Schiebetür lässt sich Platz sparen, da kein Schwenkbereich benötigt wird Nicht immer muss es eine klassische Anschlagtür sein, in einigen Fällen kann auch eine Schiebetür durchaus Sinn machen. Die Schiebetür lässt sich durch horizontales Schieben öffnen und schließen. Die Bewegung entsteht bei den meisten Konstruktionsarten durch eine Lauf- und eine Führungsschiene. Durch diesen Öffnungsmechanismus haben Schiebetüren keinen Türschwenkbereich und zählen zu den platzsparenden Türen. So bietet die Schiebetür bei der Raumaufteilung mehrere Vorteile:  Platzsparend durch Fehlen des Schwenkbereiches Kann Räume unterteilen und gleichzeitig zu einem großen verbinden Allerdings eignen sich Schiebetüren nicht für jeden Anwendungsort, auch der Einbau kann sich schwierig gestalten. Zusätzlich sollte man im Vergleich zu Anschlagtüren bei Schiebetüren mit etwas höheren Kosten rechnen.  Einem ähnlichen Öffnungsmechanismus folgt die Falttür, allerdings wird das Türblatt hier nicht verschoben, sondern zum Öffnen und Schließen gefaltet.  Türarten nach Funktion Mitunter kann es sinnvoll sein, sich bei den Türarten nach sogenannten Funktionstüren umzusehen. Diese Türen sind häufig etwas aufwendiger konstruiert, erfüllen dafür einen bestimmten Zweck aber äußerst effektiv. Vor allem, was Sicherheit angeht, kann eine Funktionstür besonders sinnvoll sein.  Zu den wichtigsten Funktionstüren gehören:  Brandschutztür: Bestehend aus feuerresistenten Materialien, besonders gute Dichtung als Rauchschutz Schallschutztür: Türblatt wird mit schalldämpfendem Material gedämmt, gute Dichtung Einbruchschutztür: Hohe Widerstandsklasse, verfügen über Sicherheitsschloss und/oder gute Verriegelung So finden Sie die richtige Tür Um sich für den richtigen Türtypen zu entscheiden, ist es sinnvoll die verschiedenen Kriterien zur Unterscheidung gleichzeitig in Betracht zu ziehen – denn je nach Einsatzort können verschiedene Öffnungsmechanismen und Funktionen sinnvoll sein. Bei der Auswahl des Materials kommt es vor allem auf den persönlichen Geschmack und die Gesamtgestaltung des Hauses an. Wer neue Türen kaufen möchte, wird natürlich auch auf den Preis achten. Insgesamt kann es aber sinnvoll sein, gerade für Türen etwas mehr Geld zu investieren, da sie auf verschiedene Bereiche des Hauses erheblichen Einfluss nehmen: Sie tragen zur Energieeffizienz bei, sorgen für Sicherheit und sind maßgeblich an der Optik des Hauses beteiligt. Betriebe, die sich auf den Türbau spezialisiert haben, können Sie hier bei der Auswahl der richtigen Türarten unterstützen und auch den Einbau für Sie übernehmen. Bildquellen: pikselstock /stock.adobe.coml_v_v /stock.adobe.com dietwalther /stock.adobe.com GM Photography/stock.adobe.com Источник: https://www.blauarbeit.de/blog/tueren/tuerarten Türen in Stuttgart Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/ Tür schließen leicht gemacht Tür zu! Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können. Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt. Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden. Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind: Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl. Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein. Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen. Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust. Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten. Privatsphäre:Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre. Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden. Aufliegende Obentürschließer:Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert. Verdeckte/integrierte Obentürschließer:Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind. Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt. Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH [attention type=yellow] Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH [/attention] Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers. Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden. Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile. Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern. Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB) [attention type=green] [attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow] Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] [/attention] Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet. Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt. GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird. [attention type=red] Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040. [/attention] Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor. Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion. Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB) Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Brandschutztüren werden im Alltag aber häufig dennoch als Barrieren empfunden, und so gibt es oft den Wunsch, dass sie längere Zeit oder sogar dauernd offen stehen sollen. Brandschutztüren dürfen aber unter keinen Umständen mechanisch (z.B. mit einem Türkeil) offen gehalten werden. Dafür gibt es sogenannte Feststellanlagen. Diese halten Brandschutztüren im Alltag offen, geben sie im Alarmfall aber automatisch frei, so dass der Türschließer seine „Pflicht“ tun kann. Feststellanlagen dürfen daher Brandschutztüren offen halten, da sie das sichere Schließen im Brandfall garantieren. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Im Alltag sorgen diese Lösungen für Barrierefreiheit und trotzdem jederzeit für ein zuverlässiges Schließen im Brandfall. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Zu den Feststellanlagen von GEZE GEZE obenliegender Türschließer TS 5000: 30 Jahre Innovation GEZE bietet Türschließer für vielfältige Türsituationen mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten. Vom kleinsten obenliegenden Türschließer bis zu den vielfältigen Varianten für Feuer- und Rauchschutztüren: Die Türschließer-Linien mit Gestänge oder Gleitschiene sind vielseitig kombinierbar. Denn je nach Anforderungen, Türtyp, Größe, Flügelgewicht, Türmaterial, Türbreite und Einsatzort ist zu entscheiden, welcher Türschließer verwendet werden kann. Zusätzlich kommt es darauf an, ob er im Innen- oder Außenbereich funktionieren muss, im Nass- oder Trockenraum, in Hitze oder Kälte. Berücksichtigt werden sollten auch die Anzahl der passierenden Personen, deren Verfassung (Kinder, Pflegebedürftige usw.) sowie besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit, Brandschutz etc. In all diesen Punkten berät GEZE durch Fachleute und bietet damit zusätzlich zum Produkt Beratung und Service und somit eine Rundum-Betreuung für den Kunden im gesamten Produktlebenszyklus. Zu den manuellen Türschließern von GEZE Der neue GEZE TS 5000 SoftClose kann Türen sicher und sanft zugleich schließen – ganz leise, ohne lauten Endschlag. Denn der „sanfte“ Türschließer optimiert den Schließvorgang: Je nach Bedarf kann ein Endschlag eingestellt oder das Türblatt kurz vor Schließlage abgebremst werden. Die Tür wird trotzdem mit gleichbleibender Kraft sicher ins Schloss gezogen. Und zwar auch unter schwierigen Bedingungen wie Wind und Sog, zum Beispiel in Schleusen von Tiefgaragenzugängen oder in Treppenhäusern. Der GEZE TS 5000 SoftClose fällt auch dort angenehm auf, wo laut schließende Türen besonders stören, zum Beispiel in Kliniken, Hotels oder Mehrfamilienhäusern. Er ist kompatibel zu allen Varianten der GEZE TS 5000er-Reihe. Daher lässt er sich einfach und ohne zusätzliche Komponenten gegen bestehende Lösungen austauschen. Ebenso kann er mit allen Gleitschienen-Typen verwendet werden. Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick Letzte Aktualisierung am 21. Oktober 2020 von Max Lehmann Türen können verschiedene Funktionen erfüllen, neben Sicherheit sorgen Türen für Privatsphäre und schützen vor Wärme, Kälte oder Gerüchen. Auch, was den Brandschutz angeht, spielen sie eine wichtige Rolle. Da Türen also aus unseren Häusern gar nicht wegzudenken sind, ist es auch nicht verwunderlich, dass sie in den verschiedensten Gestaltungs- und Konstruktionsvarianten vorkommen. Wer ein Haus bauen oder renovieren will, sollte sich also vorab über die verschiedensten Türarten informieren. Wir helfen Ihnen mit diesem Beitrag dabei.  Wie lassen sich die Türarten unterscheiden? Türen lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden. Zunächst einmal kann man sie in Außentüren und Innentüren unterteilen. Weitere Kriterien zur Unterscheidung von Türarten sind:  Anwendungsort Material Auau Funktion Bei der Bauplanung können entweder einzelne oder aber auch alle Kriterien entscheidend sein. Im Folgenden gibt es einen Überblick der Türarten nach den verschiedenen Kriterien.  Türarten nach Anwendungsort Unterscheidet man Türen nach Anwendungsort, geht es vor allem darum, wo sich die Tür befindet. Wer ein Haus bauen oder im Zuge einer Altbausanierung neue Türen kaufen will, muss auch für die verschiedenen Zugänge zum und im Haus Türen auswählen. An Außentüren und Innentüren werden logischerweise verschiedene Anforderungen gestellt. Über folgende Türen sollten Sie sich während der Bauplanung in jedem Fall Gedanken machen.  Haustür: Die wichtigste Außentür Die Haustür ist repräsentativ für das Haus Über die Haustür gelangt man in den Innenbereich des Hauses, unter den Außentüren hat die Haustür dementsprechend eine besondere Stellung und erfüllt gleich mehrere Funktionen:  Sollte robust und besonders sicher sein Beständig gegenüber Feuchtigkeit, Kälte & Hitze Gute Dichtung Repräsentative Wirkung als Eingangstür Sollte zur Fassade passen Bei der Haustür ist also nicht nur die Optik entscheidend, genauso viel Wert sollte man auch auf Faktoren wie Sicherheit oder wärmedämmende Eigenschaften setzen. Wer beispielsweise gerne eine Glastür oder einen größeren Anteil an Elementen aus Glas an der Haustür hätte, sollte auf besonderes Sicherheitsglas setzen, das sich nicht so leicht zerstören lässt. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Was die Wärmeleitfähigkeit angeht, sollte es sich in einem solchen Fall mindestens um Zwei- besser noch um Dreifachverglasung handeln.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Gerade bei der Haustür sollte man nicht sparen und lieber etwas mehr Geld investieren, um sich vor Einbrüchen zu schützen und um eine gute Isolierung zu gewährleisten – Andernfalls kann sich das über erhöhte Heizkosten oder aber auch den entstandenen Schaden eines Einbruchs rächen. So können beispielsweise zusätzliche Verriegelungen die Sicherheit noch weiter erhöhen.  Balkon- oder Terrassentür: Außentür für den privaten Außenbereich Die zweite Art der Außentür bilden Balkon- und Terrassentüren. Ähnlich wie bei der Haustür spielen auch hier Sicherheit und Isolierung eine nicht unerhebliche Rolle. Allerdings wird der Garten – je nach Zaunart – bereits effektiv durch einen Zaun geschützt und der Balkon befindet sich in einer gewissen Höhe, sodass der Zugang zum Garten mitunter schon erschwert wird. Trotzdem sollte man Einbruch- und Wärmeschutz bei der Auswahl dieser Türart nicht vernachlässigen. Trotz Terrassen- oder Balkonüberdachungen sind diese Außentüren der Witterung ausgesetzt. In der Regel ähneln Terrassen- oder Balkontüren häufig den verbauten Fenstern und passen gut zur jeweiligen Fensterart. Meist kommen sie sogar vom selben Hersteller und ähneln sich auch, was die Konstruktion angeht. So können Balkon- oder Terrassentüren beispielsweise ebenfalls gekippt werden und verfügen über einen simplen Öffnungsmechanismus. Hier kann es sinnvoll sein, in eine Pilzkopfverriegelung zu investieren, um die Sicherheit zu erhöhen.  Wohnungseingangstüren: Innentüren bei mehreren Wohnparteien In Mehrfamilienhäusern kommt man zwar zunächst über die Haustür in den Hausflur, zu den einzelnen Wohnparteien gelangt man aber erst über die Wohnungseingangstüren. Da diese sich allerdings bereits im Inneren befinden, sind die Anforderungen an Wärme- und Einbruchschutz etwas geringer, insbesondere der Schallschutz sollte aber nicht vernachlässigt werden, damit die Bewohner genügend Privatsphäre haben und sich nicht von den Geräuschen aus anderen Wohnungen gestört fühlen. Im Vergleich zu normalen Zimmertüren sollten Wohnungseingangstüren aber trotzdem etwas robuster sein. Extras wie ein Spion oder eine zusätzliche Verriegelung können ebenfalls sinnvoll sein.  Zimmertüren: Türen im inneren der Wohneinheit Zimmertüren verbinden die einzelnen Räume innerhalb der Wohnung oder des Einfamilienhauses. Bei diesen Innentüren kommt es insgesamt weniger auf Einbruch-, Wärme- und Schallschutz an als bei anderen Türen, trotzdem werden die Zimmertüren wohl am häufigsten beansprucht. Ein robustes Material kann hier von Vorteil sein, um lange etwas von den Zimmertüren zu haben. Außerdem spielt auch hier die Optik eine besondere Rolle, da die Zimmertür sich direkt in die Gestaltung der einzelnen Wohnräume einfügt.  Material für Türen Ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl bestimmter Türtypen, ist das Material – schließlich ist dieses auch maßgeblich an der Optik der Tür beteiligt und bestimmt, wie gut die Tür sich in die Gesamtgestaltung des Raumes einfügen kann. Eine Holztür kann beispielsweise gemütlich und warm wirken und ist zudem äußerst wandelbar, da man Holztüren streichen kann. Glas strahlt weniger Wärme aus, passt aber gut zu stylischen Einrichtungsstilen und modernen Häusern.  Die beliebtesten Türarten nach Material sind:  Holztüren: Häufig als Echt- oder Massivholz Glastüren: Vielfältige Oberflächenstruktur möglich, mitunter nur Teile der Tür aus Glas Kunststofftüren: Preisgünstig, pflegeleicht und wandelbar, häufig als Außentür Metalltür: Meist aus Eisen oder Stahl, verschiedene Farbvarianten, vor allem funktionell Türarten nach Auau Neben der Entscheidung, wo welche Tür verbaut werden soll und aus welchem Material sie jeweils bestehen sollen, ist auch die Entscheidung des Auaus der Tür nicht unerheblich. Mit verschiedenen Öffnungsmechanismen gehen auch verschiedene Konstruktionsarten einher, nach denen sich die Türen unterscheiden lassen.  In der Regel bestehen Türen aus folgenden Bestandteilen:  Türblatt Türrahmen (Zarge) Schloss Profilzylinder Schutzbeschlag Je nach Öffnungsmechanismus werden die Elemente der Tür jedoch anders angeordnet, sodass mitunter mehr oder weniger Platz benötigt wird. Die Frage nach der passenden Türart nach Öffnungsmechanismus, ist auch immer eine Frage des vorhandenen Platzes.  Anschlagtür: Klassisch und zeitlos Die Anschlagtür ist die am häufigsten verbaute Türart Bei den meisten Türen handelt es sich um Anschlagtüren. Diese Türart besitzt einen stabilen Türrahmen und ein bewegliches Türblatt. “Angeschlagen” beziehungsweise befestigt wird die Anschlagtür dabei an einer Seite durch Scharniere, auf der anderen Seite befindet sich das Schloss. Dadurch entsteht auch der sogenannte Türschwenkbereich, weshalb die Anschlagtür auch einen gewissen freien Bereich benötigt, um sich ordnungsgemäß öffnen zu lassen. [attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green] Die Anschlagtür ist die häufigste Türart und vor allem aufgrund ihrer Stabilität sowie ihres relativ günstigen Preises beliebt. Zusätzlich lässt sie sich relativ einfach reparieren oder austauschen, da man sie problemlos herausnehmen kann. Die Anschlagtür eignet sich im Grunde für sämtliche Einsatzorte – von der Eingangstür bis zur Zimmertür.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Wer sich eine größere Tür wünscht, könnte eine doppelte Anschlagtür in Betracht ziehen. Bei diesen sogenannten Stulptüren befindet sich ein Stulp in der Mitte, wodurch die beiden Türblätter zeitgleich geöffnet werden können.  Schiebetür: Die platzsparende Türart Mit der Schiebetür lässt sich Platz sparen, da kein Schwenkbereich benötigt wird Nicht immer muss es eine klassische Anschlagtür sein, in einigen Fällen kann auch eine Schiebetür durchaus Sinn machen. Die Schiebetür lässt sich durch horizontales Schieben öffnen und schließen. Die Bewegung entsteht bei den meisten Konstruktionsarten durch eine Lauf- und eine Führungsschiene. Durch diesen Öffnungsmechanismus haben Schiebetüren keinen Türschwenkbereich und zählen zu den platzsparenden Türen. So bietet die Schiebetür bei der Raumaufteilung mehrere Vorteile:  Platzsparend durch Fehlen des Schwenkbereiches Kann Räume unterteilen und gleichzeitig zu einem großen verbinden Allerdings eignen sich Schiebetüren nicht für jeden Anwendungsort, auch der Einbau kann sich schwierig gestalten. Zusätzlich sollte man im Vergleich zu Anschlagtüren bei Schiebetüren mit etwas höheren Kosten rechnen.  Einem ähnlichen Öffnungsmechanismus folgt die Falttür, allerdings wird das Türblatt hier nicht verschoben, sondern zum Öffnen und Schließen gefaltet.  Türarten nach Funktion Mitunter kann es sinnvoll sein, sich bei den Türarten nach sogenannten Funktionstüren umzusehen. Diese Türen sind häufig etwas aufwendiger konstruiert, erfüllen dafür einen bestimmten Zweck aber äußerst effektiv. Vor allem, was Sicherheit angeht, kann eine Funktionstür besonders sinnvoll sein.  Zu den wichtigsten Funktionstüren gehören:  Brandschutztür: Bestehend aus feuerresistenten Materialien, besonders gute Dichtung als Rauchschutz Schallschutztür: Türblatt wird mit schalldämpfendem Material gedämmt, gute Dichtung Einbruchschutztür: Hohe Widerstandsklasse, verfügen über Sicherheitsschloss und/oder gute Verriegelung So finden Sie die richtige Tür Um sich für den richtigen Türtypen zu entscheiden, ist es sinnvoll die verschiedenen Kriterien zur Unterscheidung gleichzeitig in Betracht zu ziehen – denn je nach Einsatzort können verschiedene Öffnungsmechanismen und Funktionen sinnvoll sein. Bei der Auswahl des Materials kommt es vor allem auf den persönlichen Geschmack und die Gesamtgestaltung des Hauses an. Wer neue Türen kaufen möchte, wird natürlich auch auf den Preis achten. Insgesamt kann es aber sinnvoll sein, gerade für Türen etwas mehr Geld zu investieren, da sie auf verschiedene Bereiche des Hauses erheblichen Einfluss nehmen: Sie tragen zur Energieeffizienz bei, sorgen für Sicherheit und sind maßgeblich an der Optik des Hauses beteiligt. Betriebe, die sich auf den Türbau spezialisiert haben, können Sie hier bei der Auswahl der richtigen Türarten unterstützen und auch den Einbau für Sie übernehmen. Bildquellen: pikselstock /stock.adobe.coml_v_v /stock.adobe.com dietwalther /stock.adobe.com GM Photography/stock.adobe.com Источник: https://www.blauarbeit.de/blog/tueren/tuerarten Türen in Stuttgart Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/ Tür schließen leicht gemacht Tür schließen leicht gemacht Tür zu! Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können. Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt. Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden. Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind: Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl. Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein. Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen. Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust. Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten. Privatsphäre:Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre. Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden. Aufliegende Obentürschließer:Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert. Verdeckte/integrierte Obentürschließer:Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind. Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt. Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH [attention type=yellow] Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH [/attention] Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers. Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden. Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile. Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern. Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB) [attention type=green] [attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow] Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] [/attention] Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet. Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt. GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird. [attention type=red] Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040. [/attention] Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor. Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion. Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB) Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Brandschutztüren werden im Alltag aber häufig dennoch als Barrieren empfunden, und so gibt es oft den Wunsch, dass sie längere Zeit oder sogar dauernd offen stehen sollen. Brandschutztüren dürfen aber unter keinen Umständen mechanisch (z.B. mit einem Türkeil) offen gehalten werden. Dafür gibt es sogenannte Feststellanlagen. Diese halten Brandschutztüren im Alltag offen, geben sie im Alarmfall aber automatisch frei, so dass der Türschließer seine „Pflicht“ tun kann. Feststellanlagen dürfen daher Brandschutztüren offen halten, da sie das sichere Schließen im Brandfall garantieren. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Im Alltag sorgen diese Lösungen für Barrierefreiheit und trotzdem jederzeit für ein zuverlässiges Schließen im Brandfall. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Zu den Feststellanlagen von GEZE GEZE obenliegender Türschließer TS 5000: 30 Jahre Innovation GEZE bietet Türschließer für vielfältige Türsituationen mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten. Vom kleinsten obenliegenden Türschließer bis zu den vielfältigen Varianten für Feuer- und Rauchschutztüren: Die Türschließer-Linien mit Gestänge oder Gleitschiene sind vielseitig kombinierbar. Denn je nach Anforderungen, Türtyp, Größe, Flügelgewicht, Türmaterial, Türbreite und Einsatzort ist zu entscheiden, welcher Türschließer verwendet werden kann. Zusätzlich kommt es darauf an, ob er im Innen- oder Außenbereich funktionieren muss, im Nass- oder Trockenraum, in Hitze oder Kälte. Berücksichtigt werden sollten auch die Anzahl der passierenden Personen, deren Verfassung (Kinder, Pflegebedürftige usw.) sowie besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit, Brandschutz etc. In all diesen Punkten berät GEZE durch Fachleute und bietet damit zusätzlich zum Produkt Beratung und Service und somit eine Rundum-Betreuung für den Kunden im gesamten Produktlebenszyklus. Zu den manuellen Türschließern von GEZE Der neue GEZE TS 5000 SoftClose kann Türen sicher und sanft zugleich schließen – ganz leise, ohne lauten Endschlag. Denn der „sanfte“ Türschließer optimiert den Schließvorgang: Je nach Bedarf kann ein Endschlag eingestellt oder das Türblatt kurz vor Schließlage abgebremst werden. Die Tür wird trotzdem mit gleichbleibender Kraft sicher ins Schloss gezogen. Und zwar auch unter schwierigen Bedingungen wie Wind und Sog, zum Beispiel in Schleusen von Tiefgaragenzugängen oder in Treppenhäusern. Der GEZE TS 5000 SoftClose fällt auch dort angenehm auf, wo laut schließende Türen besonders stören, zum Beispiel in Kliniken, Hotels oder Mehrfamilienhäusern. Er ist kompatibel zu allen Varianten der GEZE TS 5000er-Reihe. Daher lässt er sich einfach und ohne zusätzliche Komponenten gegen bestehende Lösungen austauschen. Ebenso kann er mit allen Gleitschienen-Typen verwendet werden. TS 5000 SoftClose auf einen Blick Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick Letzte Aktualisierung am 21. Oktober 2020 von Max Lehmann Türen können verschiedene Funktionen erfüllen, neben Sicherheit sorgen Türen für Privatsphäre und schützen vor Wärme, Kälte oder Gerüchen. Auch, was den Brandschutz angeht, spielen sie eine wichtige Rolle. Da Türen also aus unseren Häusern gar nicht wegzudenken sind, ist es auch nicht verwunderlich, dass sie in den verschiedensten Gestaltungs- und Konstruktionsvarianten vorkommen. Wer ein Haus bauen oder renovieren will, sollte sich also vorab über die verschiedensten Türarten informieren. Wir helfen Ihnen mit diesem Beitrag dabei.  Wie lassen sich die Türarten unterscheiden? Türen lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden. Zunächst einmal kann man sie in Außentüren und Innentüren unterteilen. Weitere Kriterien zur Unterscheidung von Türarten sind:  Anwendungsort Material Auau Funktion Bei der Bauplanung können entweder einzelne oder aber auch alle Kriterien entscheidend sein. Im Folgenden gibt es einen Überblick der Türarten nach den verschiedenen Kriterien.  Türarten nach Anwendungsort Unterscheidet man Türen nach Anwendungsort, geht es vor allem darum, wo sich die Tür befindet. Wer ein Haus bauen oder im Zuge einer Altbausanierung neue Türen kaufen will, muss auch für die verschiedenen Zugänge zum und im Haus Türen auswählen. An Außentüren und Innentüren werden logischerweise verschiedene Anforderungen gestellt. Über folgende Türen sollten Sie sich während der Bauplanung in jedem Fall Gedanken machen.  Haustür: Die wichtigste Außentür Die Haustür ist repräsentativ für das Haus Über die Haustür gelangt man in den Innenbereich des Hauses, unter den Außentüren hat die Haustür dementsprechend eine besondere Stellung und erfüllt gleich mehrere Funktionen:  Sollte robust und besonders sicher sein Beständig gegenüber Feuchtigkeit, Kälte & Hitze Gute Dichtung Repräsentative Wirkung als Eingangstür Sollte zur Fassade passen Bei der Haustür ist also nicht nur die Optik entscheidend, genauso viel Wert sollte man auch auf Faktoren wie Sicherheit oder wärmedämmende Eigenschaften setzen. Wer beispielsweise gerne eine Glastür oder einen größeren Anteil an Elementen aus Glas an der Haustür hätte, sollte auf besonderes Sicherheitsglas setzen, das sich nicht so leicht zerstören lässt. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Was die Wärmeleitfähigkeit angeht, sollte es sich in einem solchen Fall mindestens um Zwei- besser noch um Dreifachverglasung handeln.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Gerade bei der Haustür sollte man nicht sparen und lieber etwas mehr Geld investieren, um sich vor Einbrüchen zu schützen und um eine gute Isolierung zu gewährleisten – Andernfalls kann sich das über erhöhte Heizkosten oder aber auch den entstandenen Schaden eines Einbruchs rächen. So können beispielsweise zusätzliche Verriegelungen die Sicherheit noch weiter erhöhen.  Balkon- oder Terrassentür: Außentür für den privaten Außenbereich Die zweite Art der Außentür bilden Balkon- und Terrassentüren. Ähnlich wie bei der Haustür spielen auch hier Sicherheit und Isolierung eine nicht unerhebliche Rolle. Allerdings wird der Garten – je nach Zaunart – bereits effektiv durch einen Zaun geschützt und der Balkon befindet sich in einer gewissen Höhe, sodass der Zugang zum Garten mitunter schon erschwert wird. Trotzdem sollte man Einbruch- und Wärmeschutz bei der Auswahl dieser Türart nicht vernachlässigen. Trotz Terrassen- oder Balkonüberdachungen sind diese Außentüren der Witterung ausgesetzt. In der Regel ähneln Terrassen- oder Balkontüren häufig den verbauten Fenstern und passen gut zur jeweiligen Fensterart. Meist kommen sie sogar vom selben Hersteller und ähneln sich auch, was die Konstruktion angeht. So können Balkon- oder Terrassentüren beispielsweise ebenfalls gekippt werden und verfügen über einen simplen Öffnungsmechanismus. Hier kann es sinnvoll sein, in eine Pilzkopfverriegelung zu investieren, um die Sicherheit zu erhöhen.  Wohnungseingangstüren: Innentüren bei mehreren Wohnparteien In Mehrfamilienhäusern kommt man zwar zunächst über die Haustür in den Hausflur, zu den einzelnen Wohnparteien gelangt man aber erst über die Wohnungseingangstüren. Da diese sich allerdings bereits im Inneren befinden, sind die Anforderungen an Wärme- und Einbruchschutz etwas geringer, insbesondere der Schallschutz sollte aber nicht vernachlässigt werden, damit die Bewohner genügend Privatsphäre haben und sich nicht von den Geräuschen aus anderen Wohnungen gestört fühlen. Im Vergleich zu normalen Zimmertüren sollten Wohnungseingangstüren aber trotzdem etwas robuster sein. Extras wie ein Spion oder eine zusätzliche Verriegelung können ebenfalls sinnvoll sein.  Zimmertüren: Türen im inneren der Wohneinheit Zimmertüren verbinden die einzelnen Räume innerhalb der Wohnung oder des Einfamilienhauses. Bei diesen Innentüren kommt es insgesamt weniger auf Einbruch-, Wärme- und Schallschutz an als bei anderen Türen, trotzdem werden die Zimmertüren wohl am häufigsten beansprucht. Ein robustes Material kann hier von Vorteil sein, um lange etwas von den Zimmertüren zu haben. Außerdem spielt auch hier die Optik eine besondere Rolle, da die Zimmertür sich direkt in die Gestaltung der einzelnen Wohnräume einfügt.  Material für Türen Ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl bestimmter Türtypen, ist das Material – schließlich ist dieses auch maßgeblich an der Optik der Tür beteiligt und bestimmt, wie gut die Tür sich in die Gesamtgestaltung des Raumes einfügen kann. Eine Holztür kann beispielsweise gemütlich und warm wirken und ist zudem äußerst wandelbar, da man Holztüren streichen kann. Glas strahlt weniger Wärme aus, passt aber gut zu stylischen Einrichtungsstilen und modernen Häusern.  Die beliebtesten Türarten nach Material sind:  Holztüren: Häufig als Echt- oder Massivholz Glastüren: Vielfältige Oberflächenstruktur möglich, mitunter nur Teile der Tür aus Glas Kunststofftüren: Preisgünstig, pflegeleicht und wandelbar, häufig als Außentür Metalltür: Meist aus Eisen oder Stahl, verschiedene Farbvarianten, vor allem funktionell Türarten nach Auau Neben der Entscheidung, wo welche Tür verbaut werden soll und aus welchem Material sie jeweils bestehen sollen, ist auch die Entscheidung des Auaus der Tür nicht unerheblich. Mit verschiedenen Öffnungsmechanismen gehen auch verschiedene Konstruktionsarten einher, nach denen sich die Türen unterscheiden lassen.  In der Regel bestehen Türen aus folgenden Bestandteilen:  Türblatt Türrahmen (Zarge) Schloss Profilzylinder Schutzbeschlag Je nach Öffnungsmechanismus werden die Elemente der Tür jedoch anders angeordnet, sodass mitunter mehr oder weniger Platz benötigt wird. Die Frage nach der passenden Türart nach Öffnungsmechanismus, ist auch immer eine Frage des vorhandenen Platzes.  Anschlagtür: Klassisch und zeitlos Die Anschlagtür ist die am häufigsten verbaute Türart Bei den meisten Türen handelt es sich um Anschlagtüren. Diese Türart besitzt einen stabilen Türrahmen und ein bewegliches Türblatt. “Angeschlagen” beziehungsweise befestigt wird die Anschlagtür dabei an einer Seite durch Scharniere, auf der anderen Seite befindet sich das Schloss. Dadurch entsteht auch der sogenannte Türschwenkbereich, weshalb die Anschlagtür auch einen gewissen freien Bereich benötigt, um sich ordnungsgemäß öffnen zu lassen. [attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green] Die Anschlagtür ist die häufigste Türart und vor allem aufgrund ihrer Stabilität sowie ihres relativ günstigen Preises beliebt. Zusätzlich lässt sie sich relativ einfach reparieren oder austauschen, da man sie problemlos herausnehmen kann. Die Anschlagtür eignet sich im Grunde für sämtliche Einsatzorte – von der Eingangstür bis zur Zimmertür.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Wer sich eine größere Tür wünscht, könnte eine doppelte Anschlagtür in Betracht ziehen. Bei diesen sogenannten Stulptüren befindet sich ein Stulp in der Mitte, wodurch die beiden Türblätter zeitgleich geöffnet werden können.  Schiebetür: Die platzsparende Türart Mit der Schiebetür lässt sich Platz sparen, da kein Schwenkbereich benötigt wird Nicht immer muss es eine klassische Anschlagtür sein, in einigen Fällen kann auch eine Schiebetür durchaus Sinn machen. Die Schiebetür lässt sich durch horizontales Schieben öffnen und schließen. Die Bewegung entsteht bei den meisten Konstruktionsarten durch eine Lauf- und eine Führungsschiene. Durch diesen Öffnungsmechanismus haben Schiebetüren keinen Türschwenkbereich und zählen zu den platzsparenden Türen. So bietet die Schiebetür bei der Raumaufteilung mehrere Vorteile:  Platzsparend durch Fehlen des Schwenkbereiches Kann Räume unterteilen und gleichzeitig zu einem großen verbinden Allerdings eignen sich Schiebetüren nicht für jeden Anwendungsort, auch der Einbau kann sich schwierig gestalten. Zusätzlich sollte man im Vergleich zu Anschlagtüren bei Schiebetüren mit etwas höheren Kosten rechnen.  Einem ähnlichen Öffnungsmechanismus folgt die Falttür, allerdings wird das Türblatt hier nicht verschoben, sondern zum Öffnen und Schließen gefaltet.  Türarten nach Funktion Mitunter kann es sinnvoll sein, sich bei den Türarten nach sogenannten Funktionstüren umzusehen. Diese Türen sind häufig etwas aufwendiger konstruiert, erfüllen dafür einen bestimmten Zweck aber äußerst effektiv. Vor allem, was Sicherheit angeht, kann eine Funktionstür besonders sinnvoll sein.  Zu den wichtigsten Funktionstüren gehören:  Brandschutztür: Bestehend aus feuerresistenten Materialien, besonders gute Dichtung als Rauchschutz Schallschutztür: Türblatt wird mit schalldämpfendem Material gedämmt, gute Dichtung Einbruchschutztür: Hohe Widerstandsklasse, verfügen über Sicherheitsschloss und/oder gute Verriegelung So finden Sie die richtige Tür Um sich für den richtigen Türtypen zu entscheiden, ist es sinnvoll die verschiedenen Kriterien zur Unterscheidung gleichzeitig in Betracht zu ziehen – denn je nach Einsatzort können verschiedene Öffnungsmechanismen und Funktionen sinnvoll sein. Bei der Auswahl des Materials kommt es vor allem auf den persönlichen Geschmack und die Gesamtgestaltung des Hauses an. Wer neue Türen kaufen möchte, wird natürlich auch auf den Preis achten. Insgesamt kann es aber sinnvoll sein, gerade für Türen etwas mehr Geld zu investieren, da sie auf verschiedene Bereiche des Hauses erheblichen Einfluss nehmen: Sie tragen zur Energieeffizienz bei, sorgen für Sicherheit und sind maßgeblich an der Optik des Hauses beteiligt. Betriebe, die sich auf den Türbau spezialisiert haben, können Sie hier bei der Auswahl der richtigen Türarten unterstützen und auch den Einbau für Sie übernehmen. Bildquellen: pikselstock /stock.adobe.coml_v_v /stock.adobe.com dietwalther /stock.adobe.com GM Photography/stock.adobe.com Источник: https://www.blauarbeit.de/blog/tueren/tuerarten Türen in Stuttgart Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/ Tür schließen leicht gemacht Tür zu! Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können. Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt. Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden. Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind: Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl. Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein. Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen. Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust. Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten. Privatsphäre:Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre. Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden. Aufliegende Obentürschließer:Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert. Verdeckte/integrierte Obentürschließer:Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind. Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt. Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH [attention type=yellow] Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH [/attention] Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers. Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden. Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile. Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern. Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB) [attention type=green] [attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow] Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] [/attention] Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet. Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt. GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird. [attention type=red] Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040. [/attention] Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor. Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion. Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB) Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Brandschutztüren werden im Alltag aber häufig dennoch als Barrieren empfunden, und so gibt es oft den Wunsch, dass sie längere Zeit oder sogar dauernd offen stehen sollen. Brandschutztüren dürfen aber unter keinen Umständen mechanisch (z.B. mit einem Türkeil) offen gehalten werden. Dafür gibt es sogenannte Feststellanlagen. Diese halten Brandschutztüren im Alltag offen, geben sie im Alarmfall aber automatisch frei, so dass der Türschließer seine „Pflicht“ tun kann. Feststellanlagen dürfen daher Brandschutztüren offen halten, da sie das sichere Schließen im Brandfall garantieren. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Im Alltag sorgen diese Lösungen für Barrierefreiheit und trotzdem jederzeit für ein zuverlässiges Schließen im Brandfall. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Zu den Feststellanlagen von GEZE GEZE obenliegender Türschließer TS 5000: 30 Jahre Innovation GEZE bietet Türschließer für vielfältige Türsituationen mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten. Vom kleinsten obenliegenden Türschließer bis zu den vielfältigen Varianten für Feuer- und Rauchschutztüren: Die Türschließer-Linien mit Gestänge oder Gleitschiene sind vielseitig kombinierbar. Denn je nach Anforderungen, Türtyp, Größe, Flügelgewicht, Türmaterial, Türbreite und Einsatzort ist zu entscheiden, welcher Türschließer verwendet werden kann. Zusätzlich kommt es darauf an, ob er im Innen- oder Außenbereich funktionieren muss, im Nass- oder Trockenraum, in Hitze oder Kälte. Berücksichtigt werden sollten auch die Anzahl der passierenden Personen, deren Verfassung (Kinder, Pflegebedürftige usw.) sowie besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit, Brandschutz etc. In all diesen Punkten berät GEZE durch Fachleute und bietet damit zusätzlich zum Produkt Beratung und Service und somit eine Rundum-Betreuung für den Kunden im gesamten Produktlebenszyklus. Zu den manuellen Türschließern von GEZE Der neue GEZE TS 5000 SoftClose kann Türen sicher und sanft zugleich schließen – ganz leise, ohne lauten Endschlag. Denn der „sanfte“ Türschließer optimiert den Schließvorgang: Je nach Bedarf kann ein Endschlag eingestellt oder das Türblatt kurz vor Schließlage abgebremst werden. Die Tür wird trotzdem mit gleichbleibender Kraft sicher ins Schloss gezogen. Und zwar auch unter schwierigen Bedingungen wie Wind und Sog, zum Beispiel in Schleusen von Tiefgaragenzugängen oder in Treppenhäusern. Der GEZE TS 5000 SoftClose fällt auch dort angenehm auf, wo laut schließende Türen besonders stören, zum Beispiel in Kliniken, Hotels oder Mehrfamilienhäusern. Er ist kompatibel zu allen Varianten der GEZE TS 5000er-Reihe. Daher lässt er sich einfach und ohne zusätzliche Komponenten gegen bestehende Lösungen austauschen. Ebenso kann er mit allen Gleitschienen-Typen verwendet werden. TS 5000 SoftClose auf einen Blick zuverlässiges, sanftes Schließen auch unter widrigen Bedingungen (z.B. Tiefgaragenschleusen) variabel einstellbare Schließgeschwindigkeit im Endschlagbereich (von 0-15° Türöffnungswinkel) geeignet für unterschiedliche Systemvarianten (z.B. mit elektrischer Feststellung oder Rauchschalter, an ein- und zweiflügeligen Türen) flexibler Einsatz möglich (z.B. Blatt- oder Kopfmontage, Band- oder Bandgegenseite etc. ) einfacher Austausch gegen alle Varianten der TS 5000er-Reihe kompatibel mit allen Gleitschienen-Typen barrierefrei nach DIN 18040 bis 1. 100mm Flügelbreite Die Funktion der Selbstschließung kann auch durch einen elektrischen Türantrieb erfüllt werden, der ebenso eine automatisierte Öffnung ermöglicht. Solche vollautomatischen Schiebe-, Drehflügel- oder Karusselltüren werden meist durch Sensoren aktiviert, die die Bewegung von Personen vor der Tür registrieren. Auch gibt es Öffnungsschalter, die berührungslos aktiviert werden. Eine leichte Handbewegung vor dem Schalter öffnet die Tür. Wenn es auch „etwas weniger“ Automatik sein darf, kann eine Drehtür durch „push & go“ geöffnet werden. Ein kurzes Antippen des Türflügels genügt, um den Türöffnungsmotor zu starten. Alle automatischen Türen schließen auch wieder automatisch. Dabei sorgen Präsenzmelder sowohl beim Öffnen als auch beim Schließen dafür, dass Gefährdungen durch Quetschen, Scheren, Anstoßen und Einziehen vermieden werden. Mehr zu Automatiktüren Wenn Brandschutztüren als automatische Drehtüren betrieben werden und eine Offenhaltefunktion (Feststellvorrichtung) integriert haben, gelten diese zusammen mit einer Rauchschalterzentrale als Feststellanlage. Feststellanlagen verhindern das selbsttätige Schließen von Türen temporär. [attention type=green] Im Alarmfall durch den Brandmelder oder bei Stromausfall wird die Offenhaltefunktion abgeschaltet und der Türschließer schließt die Tür. [/attention] GEZE hält eine ganze Reihe von Feststellanlagen und Feststellvorrichtungen bereit, die speziell für den Einsatz im vorbeugenden Brandschutz konzipiert sind. Broschüre GEZE Drehtürsysteme (PDF | 8,20 MB) Im Klinikbereich (Operationssaal, Intensiv- oder Dialysestation) und in Reinräumen (Sterilisationsräume und Labore) sind besonders dichtschließende Türen erforderlich, um Hygiene und eine möglichst hohe Luftdichtigkeit zu gewährleisten. GEZE bietet hierfür mit den Schiebetürsystemen GEZE ECdrive H und Powerdrive PL-HT hermetic besonders dichtschließende Zugangslösungen an, die Keime und Fremdpartikel außen vor lassen. Zu den automatischen Schiebetüren von GEZE Zu den automatischen Drehtüren von GEZE Türschließer gibt es in verschiedenen Designs: aufliegend mit Gestänge oder mit Gleitschiene, integriert oder im Boden versenkt; außerdem in jeder Farbe, die gewünscht wird, sowie optional mit Abdeckhaube. Türschließer gibt es für die manuelle Bedienung von Türen oder integriert in Türantriebe von automatischen Türen – natürlich entsprechend aller gesetzlichen Anforderungen und Normen z.B. für Brandschutz und Absicherung. GEZE berät hierzu gerne ausführlich über die Architektenhotline um den besten Türschließer für den jeweiligen Anwendungsfall herauszufinden (Gebäudetyp, Anzahl passierender Personen, Ort der Tür etc.). GEZE bietet auch Individuallösungen der Türschließung an, hierbei berät GEZE und stellt die richtige Lösung zusammen. Über unsere GEZE Architektenhotline erhalten Sie täglich von 7:30 bis 17:00 Uhr detaillierte Informationen und Beratung zu unseren Produkten und deren Einsatz durch unsere Objektberater. Telefonnummer: +49-7152-203-112 [attention type=yellow] GEZE Service bietet 24/7 Hilfe bei Problemen mit Türschließern. Über die Hotline ist immer jemand erreichbar und das Service-Personal ist schnell vor Ort. Oftmals helfen auch einfache Tipps und Tricks, um wieder zum funktionierenden Türschießer zu gelangen. Hierfür gibt es FAQ Listen und Leitfäden, welche erste Hilfestellungen bei Problemen geben können. [/attention] Источник: https://www.geze.de/de/entdecken/themen/selbstschliessende-tueren
  15. Tür schließen leicht gemacht
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  19. Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen
  20. Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick
  21. Wie lassen sich die Türarten unterscheiden?
  22. Türen in Stuttgart Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/ Tür schließen leicht gemacht Tür zu! Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können. Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt. Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden. Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind: Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl. Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein. Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen. Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust. Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten. Privatsphäre:Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre. Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden. Aufliegende Obentürschließer:Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert. Verdeckte/integrierte Obentürschließer:Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind. Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt. Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH [attention type=yellow] Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH [/attention] Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers. Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden. Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile. Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern. Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB) [attention type=green] [attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow] Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] [/attention] Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet. Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt. GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird. [attention type=red] Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040. [/attention] Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor. Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion. Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB) Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Tür schließen leicht gemacht Tür zu! Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können. Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt. Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden. Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind: Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl. Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein. Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen. Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust. Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten. Privatsphäre:Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre. Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden. Aufliegende Obentürschließer:Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert. Verdeckte/integrierte Obentürschließer:Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind. Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt. Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH [attention type=yellow] Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH [/attention] Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers. Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden. Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile. Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern. Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB) [attention type=green] [attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow] Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] [/attention] Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet. Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt. GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird. [attention type=red] Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040. [/attention] Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor. Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion. Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB) Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Brandschutztüren werden im Alltag aber häufig dennoch als Barrieren empfunden, und so gibt es oft den Wunsch, dass sie längere Zeit oder sogar dauernd offen stehen sollen. Brandschutztüren dürfen aber unter keinen Umständen mechanisch (z.B. mit einem Türkeil) offen gehalten werden. Dafür gibt es sogenannte Feststellanlagen. Diese halten Brandschutztüren im Alltag offen, geben sie im Alarmfall aber automatisch frei, so dass der Türschließer seine „Pflicht“ tun kann. Feststellanlagen dürfen daher Brandschutztüren offen halten, da sie das sichere Schließen im Brandfall garantieren. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Im Alltag sorgen diese Lösungen für Barrierefreiheit und trotzdem jederzeit für ein zuverlässiges Schließen im Brandfall. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Zu den Feststellanlagen von GEZE GEZE obenliegender Türschließer TS 5000: 30 Jahre Innovation GEZE bietet Türschließer für vielfältige Türsituationen mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten. Vom kleinsten obenliegenden Türschließer bis zu den vielfältigen Varianten für Feuer- und Rauchschutztüren: Die Türschließer-Linien mit Gestänge oder Gleitschiene sind vielseitig kombinierbar. Denn je nach Anforderungen, Türtyp, Größe, Flügelgewicht, Türmaterial, Türbreite und Einsatzort ist zu entscheiden, welcher Türschließer verwendet werden kann. Zusätzlich kommt es darauf an, ob er im Innen- oder Außenbereich funktionieren muss, im Nass- oder Trockenraum, in Hitze oder Kälte. Berücksichtigt werden sollten auch die Anzahl der passierenden Personen, deren Verfassung (Kinder, Pflegebedürftige usw.) sowie besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit, Brandschutz etc. In all diesen Punkten berät GEZE durch Fachleute und bietet damit zusätzlich zum Produkt Beratung und Service und somit eine Rundum-Betreuung für den Kunden im gesamten Produktlebenszyklus. Zu den manuellen Türschließern von GEZE Der neue GEZE TS 5000 SoftClose kann Türen sicher und sanft zugleich schließen – ganz leise, ohne lauten Endschlag. Denn der „sanfte“ Türschließer optimiert den Schließvorgang: Je nach Bedarf kann ein Endschlag eingestellt oder das Türblatt kurz vor Schließlage abgebremst werden. Die Tür wird trotzdem mit gleichbleibender Kraft sicher ins Schloss gezogen. Und zwar auch unter schwierigen Bedingungen wie Wind und Sog, zum Beispiel in Schleusen von Tiefgaragenzugängen oder in Treppenhäusern. Der GEZE TS 5000 SoftClose fällt auch dort angenehm auf, wo laut schließende Türen besonders stören, zum Beispiel in Kliniken, Hotels oder Mehrfamilienhäusern. Er ist kompatibel zu allen Varianten der GEZE TS 5000er-Reihe. Daher lässt er sich einfach und ohne zusätzliche Komponenten gegen bestehende Lösungen austauschen. Ebenso kann er mit allen Gleitschienen-Typen verwendet werden. TS 5000 SoftClose auf einen Blick Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick Letzte Aktualisierung am 21. Oktober 2020 von Max Lehmann Türen können verschiedene Funktionen erfüllen, neben Sicherheit sorgen Türen für Privatsphäre und schützen vor Wärme, Kälte oder Gerüchen. Auch, was den Brandschutz angeht, spielen sie eine wichtige Rolle. Da Türen also aus unseren Häusern gar nicht wegzudenken sind, ist es auch nicht verwunderlich, dass sie in den verschiedensten Gestaltungs- und Konstruktionsvarianten vorkommen. Wer ein Haus bauen oder renovieren will, sollte sich also vorab über die verschiedensten Türarten informieren. Wir helfen Ihnen mit diesem Beitrag dabei.  Wie lassen sich die Türarten unterscheiden? Türen lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden. Zunächst einmal kann man sie in Außentüren und Innentüren unterteilen. Weitere Kriterien zur Unterscheidung von Türarten sind:  Anwendungsort Material Auau Funktion Bei der Bauplanung können entweder einzelne oder aber auch alle Kriterien entscheidend sein. Im Folgenden gibt es einen Überblick der Türarten nach den verschiedenen Kriterien.  Türarten nach Anwendungsort Unterscheidet man Türen nach Anwendungsort, geht es vor allem darum, wo sich die Tür befindet. Wer ein Haus bauen oder im Zuge einer Altbausanierung neue Türen kaufen will, muss auch für die verschiedenen Zugänge zum und im Haus Türen auswählen. An Außentüren und Innentüren werden logischerweise verschiedene Anforderungen gestellt. Über folgende Türen sollten Sie sich während der Bauplanung in jedem Fall Gedanken machen.  Haustür: Die wichtigste Außentür Die Haustür ist repräsentativ für das Haus Über die Haustür gelangt man in den Innenbereich des Hauses, unter den Außentüren hat die Haustür dementsprechend eine besondere Stellung und erfüllt gleich mehrere Funktionen:  Sollte robust und besonders sicher sein Beständig gegenüber Feuchtigkeit, Kälte & Hitze Gute Dichtung Repräsentative Wirkung als Eingangstür Sollte zur Fassade passen Bei der Haustür ist also nicht nur die Optik entscheidend, genauso viel Wert sollte man auch auf Faktoren wie Sicherheit oder wärmedämmende Eigenschaften setzen. Wer beispielsweise gerne eine Glastür oder einen größeren Anteil an Elementen aus Glas an der Haustür hätte, sollte auf besonderes Sicherheitsglas setzen, das sich nicht so leicht zerstören lässt. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Was die Wärmeleitfähigkeit angeht, sollte es sich in einem solchen Fall mindestens um Zwei- besser noch um Dreifachverglasung handeln.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Gerade bei der Haustür sollte man nicht sparen und lieber etwas mehr Geld investieren, um sich vor Einbrüchen zu schützen und um eine gute Isolierung zu gewährleisten – Andernfalls kann sich das über erhöhte Heizkosten oder aber auch den entstandenen Schaden eines Einbruchs rächen. So können beispielsweise zusätzliche Verriegelungen die Sicherheit noch weiter erhöhen.  Balkon- oder Terrassentür: Außentür für den privaten Außenbereich Die zweite Art der Außentür bilden Balkon- und Terrassentüren. Ähnlich wie bei der Haustür spielen auch hier Sicherheit und Isolierung eine nicht unerhebliche Rolle. Allerdings wird der Garten – je nach Zaunart – bereits effektiv durch einen Zaun geschützt und der Balkon befindet sich in einer gewissen Höhe, sodass der Zugang zum Garten mitunter schon erschwert wird. Trotzdem sollte man Einbruch- und Wärmeschutz bei der Auswahl dieser Türart nicht vernachlässigen. Trotz Terrassen- oder Balkonüberdachungen sind diese Außentüren der Witterung ausgesetzt. In der Regel ähneln Terrassen- oder Balkontüren häufig den verbauten Fenstern und passen gut zur jeweiligen Fensterart. Meist kommen sie sogar vom selben Hersteller und ähneln sich auch, was die Konstruktion angeht. So können Balkon- oder Terrassentüren beispielsweise ebenfalls gekippt werden und verfügen über einen simplen Öffnungsmechanismus. Hier kann es sinnvoll sein, in eine Pilzkopfverriegelung zu investieren, um die Sicherheit zu erhöhen.  Wohnungseingangstüren: Innentüren bei mehreren Wohnparteien In Mehrfamilienhäusern kommt man zwar zunächst über die Haustür in den Hausflur, zu den einzelnen Wohnparteien gelangt man aber erst über die Wohnungseingangstüren. Da diese sich allerdings bereits im Inneren befinden, sind die Anforderungen an Wärme- und Einbruchschutz etwas geringer, insbesondere der Schallschutz sollte aber nicht vernachlässigt werden, damit die Bewohner genügend Privatsphäre haben und sich nicht von den Geräuschen aus anderen Wohnungen gestört fühlen. Im Vergleich zu normalen Zimmertüren sollten Wohnungseingangstüren aber trotzdem etwas robuster sein. Extras wie ein Spion oder eine zusätzliche Verriegelung können ebenfalls sinnvoll sein.  Zimmertüren: Türen im inneren der Wohneinheit Zimmertüren verbinden die einzelnen Räume innerhalb der Wohnung oder des Einfamilienhauses. Bei diesen Innentüren kommt es insgesamt weniger auf Einbruch-, Wärme- und Schallschutz an als bei anderen Türen, trotzdem werden die Zimmertüren wohl am häufigsten beansprucht. Ein robustes Material kann hier von Vorteil sein, um lange etwas von den Zimmertüren zu haben. Außerdem spielt auch hier die Optik eine besondere Rolle, da die Zimmertür sich direkt in die Gestaltung der einzelnen Wohnräume einfügt.  Material für Türen Ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl bestimmter Türtypen, ist das Material – schließlich ist dieses auch maßgeblich an der Optik der Tür beteiligt und bestimmt, wie gut die Tür sich in die Gesamtgestaltung des Raumes einfügen kann. Eine Holztür kann beispielsweise gemütlich und warm wirken und ist zudem äußerst wandelbar, da man Holztüren streichen kann. Glas strahlt weniger Wärme aus, passt aber gut zu stylischen Einrichtungsstilen und modernen Häusern.  Die beliebtesten Türarten nach Material sind:  Holztüren: Häufig als Echt- oder Massivholz Glastüren: Vielfältige Oberflächenstruktur möglich, mitunter nur Teile der Tür aus Glas Kunststofftüren: Preisgünstig, pflegeleicht und wandelbar, häufig als Außentür Metalltür: Meist aus Eisen oder Stahl, verschiedene Farbvarianten, vor allem funktionell Türarten nach Auau Neben der Entscheidung, wo welche Tür verbaut werden soll und aus welchem Material sie jeweils bestehen sollen, ist auch die Entscheidung des Auaus der Tür nicht unerheblich. Mit verschiedenen Öffnungsmechanismen gehen auch verschiedene Konstruktionsarten einher, nach denen sich die Türen unterscheiden lassen.  In der Regel bestehen Türen aus folgenden Bestandteilen:  Türblatt Türrahmen (Zarge) Schloss Profilzylinder Schutzbeschlag Je nach Öffnungsmechanismus werden die Elemente der Tür jedoch anders angeordnet, sodass mitunter mehr oder weniger Platz benötigt wird. Die Frage nach der passenden Türart nach Öffnungsmechanismus, ist auch immer eine Frage des vorhandenen Platzes.  Anschlagtür: Klassisch und zeitlos Die Anschlagtür ist die am häufigsten verbaute Türart Bei den meisten Türen handelt es sich um Anschlagtüren. Diese Türart besitzt einen stabilen Türrahmen und ein bewegliches Türblatt. “Angeschlagen” beziehungsweise befestigt wird die Anschlagtür dabei an einer Seite durch Scharniere, auf der anderen Seite befindet sich das Schloss. Dadurch entsteht auch der sogenannte Türschwenkbereich, weshalb die Anschlagtür auch einen gewissen freien Bereich benötigt, um sich ordnungsgemäß öffnen zu lassen. [attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green] Die Anschlagtür ist die häufigste Türart und vor allem aufgrund ihrer Stabilität sowie ihres relativ günstigen Preises beliebt. Zusätzlich lässt sie sich relativ einfach reparieren oder austauschen, da man sie problemlos herausnehmen kann. Die Anschlagtür eignet sich im Grunde für sämtliche Einsatzorte – von der Eingangstür bis zur Zimmertür.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Wer sich eine größere Tür wünscht, könnte eine doppelte Anschlagtür in Betracht ziehen. Bei diesen sogenannten Stulptüren befindet sich ein Stulp in der Mitte, wodurch die beiden Türblätter zeitgleich geöffnet werden können.  Schiebetür: Die platzsparende Türart Mit der Schiebetür lässt sich Platz sparen, da kein Schwenkbereich benötigt wird Nicht immer muss es eine klassische Anschlagtür sein, in einigen Fällen kann auch eine Schiebetür durchaus Sinn machen. Die Schiebetür lässt sich durch horizontales Schieben öffnen und schließen. Die Bewegung entsteht bei den meisten Konstruktionsarten durch eine Lauf- und eine Führungsschiene. Durch diesen Öffnungsmechanismus haben Schiebetüren keinen Türschwenkbereich und zählen zu den platzsparenden Türen. So bietet die Schiebetür bei der Raumaufteilung mehrere Vorteile:  Platzsparend durch Fehlen des Schwenkbereiches Kann Räume unterteilen und gleichzeitig zu einem großen verbinden Allerdings eignen sich Schiebetüren nicht für jeden Anwendungsort, auch der Einbau kann sich schwierig gestalten. Zusätzlich sollte man im Vergleich zu Anschlagtüren bei Schiebetüren mit etwas höheren Kosten rechnen.  Einem ähnlichen Öffnungsmechanismus folgt die Falttür, allerdings wird das Türblatt hier nicht verschoben, sondern zum Öffnen und Schließen gefaltet.  Türarten nach Funktion Mitunter kann es sinnvoll sein, sich bei den Türarten nach sogenannten Funktionstüren umzusehen. Diese Türen sind häufig etwas aufwendiger konstruiert, erfüllen dafür einen bestimmten Zweck aber äußerst effektiv. Vor allem, was Sicherheit angeht, kann eine Funktionstür besonders sinnvoll sein.  Zu den wichtigsten Funktionstüren gehören:  Brandschutztür: Bestehend aus feuerresistenten Materialien, besonders gute Dichtung als Rauchschutz Schallschutztür: Türblatt wird mit schalldämpfendem Material gedämmt, gute Dichtung Einbruchschutztür: Hohe Widerstandsklasse, verfügen über Sicherheitsschloss und/oder gute Verriegelung So finden Sie die richtige Tür Um sich für den richtigen Türtypen zu entscheiden, ist es sinnvoll die verschiedenen Kriterien zur Unterscheidung gleichzeitig in Betracht zu ziehen – denn je nach Einsatzort können verschiedene Öffnungsmechanismen und Funktionen sinnvoll sein. Bei der Auswahl des Materials kommt es vor allem auf den persönlichen Geschmack und die Gesamtgestaltung des Hauses an. Wer neue Türen kaufen möchte, wird natürlich auch auf den Preis achten. Insgesamt kann es aber sinnvoll sein, gerade für Türen etwas mehr Geld zu investieren, da sie auf verschiedene Bereiche des Hauses erheblichen Einfluss nehmen: Sie tragen zur Energieeffizienz bei, sorgen für Sicherheit und sind maßgeblich an der Optik des Hauses beteiligt. Betriebe, die sich auf den Türbau spezialisiert haben, können Sie hier bei der Auswahl der richtigen Türarten unterstützen und auch den Einbau für Sie übernehmen. Bildquellen: pikselstock /stock.adobe.coml_v_v /stock.adobe.com dietwalther /stock.adobe.com GM Photography/stock.adobe.com Источник: https://www.blauarbeit.de/blog/tueren/tuerarten Türen in Stuttgart Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/ Tür schließen leicht gemacht Tür schließen leicht gemacht Tür zu! Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können. Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt. Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden. Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind: Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl. Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein. Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen. Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust. Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten. Privatsphäre:Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre. Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden. Aufliegende Obentürschließer:Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert. Verdeckte/integrierte Obentürschließer:Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind. Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt. Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH [attention type=yellow] Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH [/attention] Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers. Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden. Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile. Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern. Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB) [attention type=green] [attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow] Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] [/attention] Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet. Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt. GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird. [attention type=red] Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040. [/attention] Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor. Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion. Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB) Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Brandschutztüren werden im Alltag aber häufig dennoch als Barrieren empfunden, und so gibt es oft den Wunsch, dass sie längere Zeit oder sogar dauernd offen stehen sollen. Brandschutztüren dürfen aber unter keinen Umständen mechanisch (z.B. mit einem Türkeil) offen gehalten werden. Dafür gibt es sogenannte Feststellanlagen. Diese halten Brandschutztüren im Alltag offen, geben sie im Alarmfall aber automatisch frei, so dass der Türschließer seine „Pflicht“ tun kann. Feststellanlagen dürfen daher Brandschutztüren offen halten, da sie das sichere Schließen im Brandfall garantieren. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Im Alltag sorgen diese Lösungen für Barrierefreiheit und trotzdem jederzeit für ein zuverlässiges Schließen im Brandfall. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Zu den Feststellanlagen von GEZE GEZE obenliegender Türschließer TS 5000: 30 Jahre Innovation GEZE bietet Türschließer für vielfältige Türsituationen mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten. Vom kleinsten obenliegenden Türschließer bis zu den vielfältigen Varianten für Feuer- und Rauchschutztüren: Die Türschließer-Linien mit Gestänge oder Gleitschiene sind vielseitig kombinierbar. Denn je nach Anforderungen, Türtyp, Größe, Flügelgewicht, Türmaterial, Türbreite und Einsatzort ist zu entscheiden, welcher Türschließer verwendet werden kann. Zusätzlich kommt es darauf an, ob er im Innen- oder Außenbereich funktionieren muss, im Nass- oder Trockenraum, in Hitze oder Kälte. Berücksichtigt werden sollten auch die Anzahl der passierenden Personen, deren Verfassung (Kinder, Pflegebedürftige usw.) sowie besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit, Brandschutz etc. In all diesen Punkten berät GEZE durch Fachleute und bietet damit zusätzlich zum Produkt Beratung und Service und somit eine Rundum-Betreuung für den Kunden im gesamten Produktlebenszyklus. Zu den manuellen Türschließern von GEZE Der neue GEZE TS 5000 SoftClose kann Türen sicher und sanft zugleich schließen – ganz leise, ohne lauten Endschlag. Denn der „sanfte“ Türschließer optimiert den Schließvorgang: Je nach Bedarf kann ein Endschlag eingestellt oder das Türblatt kurz vor Schließlage abgebremst werden. Die Tür wird trotzdem mit gleichbleibender Kraft sicher ins Schloss gezogen. Und zwar auch unter schwierigen Bedingungen wie Wind und Sog, zum Beispiel in Schleusen von Tiefgaragenzugängen oder in Treppenhäusern. Der GEZE TS 5000 SoftClose fällt auch dort angenehm auf, wo laut schließende Türen besonders stören, zum Beispiel in Kliniken, Hotels oder Mehrfamilienhäusern. Er ist kompatibel zu allen Varianten der GEZE TS 5000er-Reihe. Daher lässt er sich einfach und ohne zusätzliche Komponenten gegen bestehende Lösungen austauschen. Ebenso kann er mit allen Gleitschienen-Typen verwendet werden. TS 5000 SoftClose auf einen Blick Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick Letzte Aktualisierung am 21. Oktober 2020 von Max Lehmann Türen können verschiedene Funktionen erfüllen, neben Sicherheit sorgen Türen für Privatsphäre und schützen vor Wärme, Kälte oder Gerüchen. Auch, was den Brandschutz angeht, spielen sie eine wichtige Rolle. Da Türen also aus unseren Häusern gar nicht wegzudenken sind, ist es auch nicht verwunderlich, dass sie in den verschiedensten Gestaltungs- und Konstruktionsvarianten vorkommen. Wer ein Haus bauen oder renovieren will, sollte sich also vorab über die verschiedensten Türarten informieren. Wir helfen Ihnen mit diesem Beitrag dabei.  Wie lassen sich die Türarten unterscheiden? Türen lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden. Zunächst einmal kann man sie in Außentüren und Innentüren unterteilen. Weitere Kriterien zur Unterscheidung von Türarten sind:  Anwendungsort Material Auau Funktion Bei der Bauplanung können entweder einzelne oder aber auch alle Kriterien entscheidend sein. Im Folgenden gibt es einen Überblick der Türarten nach den verschiedenen Kriterien.  Türarten nach Anwendungsort Unterscheidet man Türen nach Anwendungsort, geht es vor allem darum, wo sich die Tür befindet. Wer ein Haus bauen oder im Zuge einer Altbausanierung neue Türen kaufen will, muss auch für die verschiedenen Zugänge zum und im Haus Türen auswählen. An Außentüren und Innentüren werden logischerweise verschiedene Anforderungen gestellt. Über folgende Türen sollten Sie sich während der Bauplanung in jedem Fall Gedanken machen.  Haustür: Die wichtigste Außentür Die Haustür ist repräsentativ für das Haus Über die Haustür gelangt man in den Innenbereich des Hauses, unter den Außentüren hat die Haustür dementsprechend eine besondere Stellung und erfüllt gleich mehrere Funktionen:  Sollte robust und besonders sicher sein Beständig gegenüber Feuchtigkeit, Kälte & Hitze Gute Dichtung Repräsentative Wirkung als Eingangstür Sollte zur Fassade passen Bei der Haustür ist also nicht nur die Optik entscheidend, genauso viel Wert sollte man auch auf Faktoren wie Sicherheit oder wärmedämmende Eigenschaften setzen. Wer beispielsweise gerne eine Glastür oder einen größeren Anteil an Elementen aus Glas an der Haustür hätte, sollte auf besonderes Sicherheitsglas setzen, das sich nicht so leicht zerstören lässt. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Was die Wärmeleitfähigkeit angeht, sollte es sich in einem solchen Fall mindestens um Zwei- besser noch um Dreifachverglasung handeln.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Gerade bei der Haustür sollte man nicht sparen und lieber etwas mehr Geld investieren, um sich vor Einbrüchen zu schützen und um eine gute Isolierung zu gewährleisten – Andernfalls kann sich das über erhöhte Heizkosten oder aber auch den entstandenen Schaden eines Einbruchs rächen. So können beispielsweise zusätzliche Verriegelungen die Sicherheit noch weiter erhöhen.  Balkon- oder Terrassentür: Außentür für den privaten Außenbereich Die zweite Art der Außentür bilden Balkon- und Terrassentüren. Ähnlich wie bei der Haustür spielen auch hier Sicherheit und Isolierung eine nicht unerhebliche Rolle. Allerdings wird der Garten – je nach Zaunart – bereits effektiv durch einen Zaun geschützt und der Balkon befindet sich in einer gewissen Höhe, sodass der Zugang zum Garten mitunter schon erschwert wird. Trotzdem sollte man Einbruch- und Wärmeschutz bei der Auswahl dieser Türart nicht vernachlässigen. Trotz Terrassen- oder Balkonüberdachungen sind diese Außentüren der Witterung ausgesetzt. In der Regel ähneln Terrassen- oder Balkontüren häufig den verbauten Fenstern und passen gut zur jeweiligen Fensterart. Meist kommen sie sogar vom selben Hersteller und ähneln sich auch, was die Konstruktion angeht. So können Balkon- oder Terrassentüren beispielsweise ebenfalls gekippt werden und verfügen über einen simplen Öffnungsmechanismus. Hier kann es sinnvoll sein, in eine Pilzkopfverriegelung zu investieren, um die Sicherheit zu erhöhen.  Wohnungseingangstüren: Innentüren bei mehreren Wohnparteien In Mehrfamilienhäusern kommt man zwar zunächst über die Haustür in den Hausflur, zu den einzelnen Wohnparteien gelangt man aber erst über die Wohnungseingangstüren. Da diese sich allerdings bereits im Inneren befinden, sind die Anforderungen an Wärme- und Einbruchschutz etwas geringer, insbesondere der Schallschutz sollte aber nicht vernachlässigt werden, damit die Bewohner genügend Privatsphäre haben und sich nicht von den Geräuschen aus anderen Wohnungen gestört fühlen. Im Vergleich zu normalen Zimmertüren sollten Wohnungseingangstüren aber trotzdem etwas robuster sein. Extras wie ein Spion oder eine zusätzliche Verriegelung können ebenfalls sinnvoll sein.  Zimmertüren: Türen im inneren der Wohneinheit Zimmertüren verbinden die einzelnen Räume innerhalb der Wohnung oder des Einfamilienhauses. Bei diesen Innentüren kommt es insgesamt weniger auf Einbruch-, Wärme- und Schallschutz an als bei anderen Türen, trotzdem werden die Zimmertüren wohl am häufigsten beansprucht. Ein robustes Material kann hier von Vorteil sein, um lange etwas von den Zimmertüren zu haben. Außerdem spielt auch hier die Optik eine besondere Rolle, da die Zimmertür sich direkt in die Gestaltung der einzelnen Wohnräume einfügt.  Material für Türen Ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl bestimmter Türtypen, ist das Material – schließlich ist dieses auch maßgeblich an der Optik der Tür beteiligt und bestimmt, wie gut die Tür sich in die Gesamtgestaltung des Raumes einfügen kann. Eine Holztür kann beispielsweise gemütlich und warm wirken und ist zudem äußerst wandelbar, da man Holztüren streichen kann. Glas strahlt weniger Wärme aus, passt aber gut zu stylischen Einrichtungsstilen und modernen Häusern.  Die beliebtesten Türarten nach Material sind:  Holztüren: Häufig als Echt- oder Massivholz Glastüren: Vielfältige Oberflächenstruktur möglich, mitunter nur Teile der Tür aus Glas Kunststofftüren: Preisgünstig, pflegeleicht und wandelbar, häufig als Außentür Metalltür: Meist aus Eisen oder Stahl, verschiedene Farbvarianten, vor allem funktionell Türarten nach Auau Neben der Entscheidung, wo welche Tür verbaut werden soll und aus welchem Material sie jeweils bestehen sollen, ist auch die Entscheidung des Auaus der Tür nicht unerheblich. Mit verschiedenen Öffnungsmechanismen gehen auch verschiedene Konstruktionsarten einher, nach denen sich die Türen unterscheiden lassen.  In der Regel bestehen Türen aus folgenden Bestandteilen:  Türblatt Türrahmen (Zarge) Schloss Profilzylinder Schutzbeschlag Je nach Öffnungsmechanismus werden die Elemente der Tür jedoch anders angeordnet, sodass mitunter mehr oder weniger Platz benötigt wird. Die Frage nach der passenden Türart nach Öffnungsmechanismus, ist auch immer eine Frage des vorhandenen Platzes.  Anschlagtür: Klassisch und zeitlos Die Anschlagtür ist die am häufigsten verbaute Türart Bei den meisten Türen handelt es sich um Anschlagtüren. Diese Türart besitzt einen stabilen Türrahmen und ein bewegliches Türblatt. “Angeschlagen” beziehungsweise befestigt wird die Anschlagtür dabei an einer Seite durch Scharniere, auf der anderen Seite befindet sich das Schloss. Dadurch entsteht auch der sogenannte Türschwenkbereich, weshalb die Anschlagtür auch einen gewissen freien Bereich benötigt, um sich ordnungsgemäß öffnen zu lassen. [attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green] Die Anschlagtür ist die häufigste Türart und vor allem aufgrund ihrer Stabilität sowie ihres relativ günstigen Preises beliebt. Zusätzlich lässt sie sich relativ einfach reparieren oder austauschen, da man sie problemlos herausnehmen kann. Die Anschlagtür eignet sich im Grunde für sämtliche Einsatzorte – von der Eingangstür bis zur Zimmertür.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Wer sich eine größere Tür wünscht, könnte eine doppelte Anschlagtür in Betracht ziehen. Bei diesen sogenannten Stulptüren befindet sich ein Stulp in der Mitte, wodurch die beiden Türblätter zeitgleich geöffnet werden können.  Schiebetür: Die platzsparende Türart Mit der Schiebetür lässt sich Platz sparen, da kein Schwenkbereich benötigt wird Nicht immer muss es eine klassische Anschlagtür sein, in einigen Fällen kann auch eine Schiebetür durchaus Sinn machen. Die Schiebetür lässt sich durch horizontales Schieben öffnen und schließen. Die Bewegung entsteht bei den meisten Konstruktionsarten durch eine Lauf- und eine Führungsschiene. Durch diesen Öffnungsmechanismus haben Schiebetüren keinen Türschwenkbereich und zählen zu den platzsparenden Türen. So bietet die Schiebetür bei der Raumaufteilung mehrere Vorteile:  Platzsparend durch Fehlen des Schwenkbereiches Kann Räume unterteilen und gleichzeitig zu einem großen verbinden Allerdings eignen sich Schiebetüren nicht für jeden Anwendungsort, auch der Einbau kann sich schwierig gestalten. Zusätzlich sollte man im Vergleich zu Anschlagtüren bei Schiebetüren mit etwas höheren Kosten rechnen.  Einem ähnlichen Öffnungsmechanismus folgt die Falttür, allerdings wird das Türblatt hier nicht verschoben, sondern zum Öffnen und Schließen gefaltet.  Türarten nach Funktion Mitunter kann es sinnvoll sein, sich bei den Türarten nach sogenannten Funktionstüren umzusehen. Diese Türen sind häufig etwas aufwendiger konstruiert, erfüllen dafür einen bestimmten Zweck aber äußerst effektiv. Vor allem, was Sicherheit angeht, kann eine Funktionstür besonders sinnvoll sein.  Zu den wichtigsten Funktionstüren gehören:  Brandschutztür: Bestehend aus feuerresistenten Materialien, besonders gute Dichtung als Rauchschutz Schallschutztür: Türblatt wird mit schalldämpfendem Material gedämmt, gute Dichtung Einbruchschutztür: Hohe Widerstandsklasse, verfügen über Sicherheitsschloss und/oder gute Verriegelung So finden Sie die richtige Tür Um sich für den richtigen Türtypen zu entscheiden, ist es sinnvoll die verschiedenen Kriterien zur Unterscheidung gleichzeitig in Betracht zu ziehen – denn je nach Einsatzort können verschiedene Öffnungsmechanismen und Funktionen sinnvoll sein. Bei der Auswahl des Materials kommt es vor allem auf den persönlichen Geschmack und die Gesamtgestaltung des Hauses an. Wer neue Türen kaufen möchte, wird natürlich auch auf den Preis achten. Insgesamt kann es aber sinnvoll sein, gerade für Türen etwas mehr Geld zu investieren, da sie auf verschiedene Bereiche des Hauses erheblichen Einfluss nehmen: Sie tragen zur Energieeffizienz bei, sorgen für Sicherheit und sind maßgeblich an der Optik des Hauses beteiligt. Betriebe, die sich auf den Türbau spezialisiert haben, können Sie hier bei der Auswahl der richtigen Türarten unterstützen und auch den Einbau für Sie übernehmen. Bildquellen: pikselstock /stock.adobe.coml_v_v /stock.adobe.com dietwalther /stock.adobe.com GM Photography/stock.adobe.com Источник: https://www.blauarbeit.de/blog/tueren/tuerarten Türen in Stuttgart Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/ Tür schließen leicht gemacht Tür zu! Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können. Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt. Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden. Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind: Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl. Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein. Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen. Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust. Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten. Privatsphäre:Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre. Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden. Aufliegende Obentürschließer:Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert. Verdeckte/integrierte Obentürschließer:Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind. Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt. Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH [attention type=yellow] Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH [/attention] Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers. Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden. Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile. Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern. Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB) [attention type=green] [attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow] Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] [/attention] Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet. Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt. GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird. [attention type=red] Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040. [/attention] Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor. Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion. Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB) Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Brandschutztüren werden im Alltag aber häufig dennoch als Barrieren empfunden, und so gibt es oft den Wunsch, dass sie längere Zeit oder sogar dauernd offen stehen sollen. Brandschutztüren dürfen aber unter keinen Umständen mechanisch (z.B. mit einem Türkeil) offen gehalten werden. Dafür gibt es sogenannte Feststellanlagen. Diese halten Brandschutztüren im Alltag offen, geben sie im Alarmfall aber automatisch frei, so dass der Türschließer seine „Pflicht“ tun kann. Feststellanlagen dürfen daher Brandschutztüren offen halten, da sie das sichere Schließen im Brandfall garantieren. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Im Alltag sorgen diese Lösungen für Barrierefreiheit und trotzdem jederzeit für ein zuverlässiges Schließen im Brandfall. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Zu den Feststellanlagen von GEZE GEZE obenliegender Türschließer TS 5000: 30 Jahre Innovation GEZE bietet Türschließer für vielfältige Türsituationen mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten. Vom kleinsten obenliegenden Türschließer bis zu den vielfältigen Varianten für Feuer- und Rauchschutztüren: Die Türschließer-Linien mit Gestänge oder Gleitschiene sind vielseitig kombinierbar. Denn je nach Anforderungen, Türtyp, Größe, Flügelgewicht, Türmaterial, Türbreite und Einsatzort ist zu entscheiden, welcher Türschließer verwendet werden kann. Zusätzlich kommt es darauf an, ob er im Innen- oder Außenbereich funktionieren muss, im Nass- oder Trockenraum, in Hitze oder Kälte. Berücksichtigt werden sollten auch die Anzahl der passierenden Personen, deren Verfassung (Kinder, Pflegebedürftige usw.) sowie besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit, Brandschutz etc. In all diesen Punkten berät GEZE durch Fachleute und bietet damit zusätzlich zum Produkt Beratung und Service und somit eine Rundum-Betreuung für den Kunden im gesamten Produktlebenszyklus. Zu den manuellen Türschließern von GEZE Der neue GEZE TS 5000 SoftClose kann Türen sicher und sanft zugleich schließen – ganz leise, ohne lauten Endschlag. Denn der „sanfte“ Türschließer optimiert den Schließvorgang: Je nach Bedarf kann ein Endschlag eingestellt oder das Türblatt kurz vor Schließlage abgebremst werden. Die Tür wird trotzdem mit gleichbleibender Kraft sicher ins Schloss gezogen. Und zwar auch unter schwierigen Bedingungen wie Wind und Sog, zum Beispiel in Schleusen von Tiefgaragenzugängen oder in Treppenhäusern. Der GEZE TS 5000 SoftClose fällt auch dort angenehm auf, wo laut schließende Türen besonders stören, zum Beispiel in Kliniken, Hotels oder Mehrfamilienhäusern. Er ist kompatibel zu allen Varianten der GEZE TS 5000er-Reihe. Daher lässt er sich einfach und ohne zusätzliche Komponenten gegen bestehende Lösungen austauschen. Ebenso kann er mit allen Gleitschienen-Typen verwendet werden. Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick Letzte Aktualisierung am 21. Oktober 2020 von Max Lehmann Türen können verschiedene Funktionen erfüllen, neben Sicherheit sorgen Türen für Privatsphäre und schützen vor Wärme, Kälte oder Gerüchen. Auch, was den Brandschutz angeht, spielen sie eine wichtige Rolle. Da Türen also aus unseren Häusern gar nicht wegzudenken sind, ist es auch nicht verwunderlich, dass sie in den verschiedensten Gestaltungs- und Konstruktionsvarianten vorkommen. Wer ein Haus bauen oder renovieren will, sollte sich also vorab über die verschiedensten Türarten informieren. Wir helfen Ihnen mit diesem Beitrag dabei.  Wie lassen sich die Türarten unterscheiden? Türen lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden. Zunächst einmal kann man sie in Außentüren und Innentüren unterteilen. Weitere Kriterien zur Unterscheidung von Türarten sind:  Anwendungsort Material Auau Funktion Bei der Bauplanung können entweder einzelne oder aber auch alle Kriterien entscheidend sein. Im Folgenden gibt es einen Überblick der Türarten nach den verschiedenen Kriterien.  Türarten nach Anwendungsort Unterscheidet man Türen nach Anwendungsort, geht es vor allem darum, wo sich die Tür befindet. Wer ein Haus bauen oder im Zuge einer Altbausanierung neue Türen kaufen will, muss auch für die verschiedenen Zugänge zum und im Haus Türen auswählen. An Außentüren und Innentüren werden logischerweise verschiedene Anforderungen gestellt. Über folgende Türen sollten Sie sich während der Bauplanung in jedem Fall Gedanken machen.  Haustür: Die wichtigste Außentür Die Haustür ist repräsentativ für das Haus Über die Haustür gelangt man in den Innenbereich des Hauses, unter den Außentüren hat die Haustür dementsprechend eine besondere Stellung und erfüllt gleich mehrere Funktionen:  Sollte robust und besonders sicher sein Beständig gegenüber Feuchtigkeit, Kälte & Hitze Gute Dichtung Repräsentative Wirkung als Eingangstür Sollte zur Fassade passen Bei der Haustür ist also nicht nur die Optik entscheidend, genauso viel Wert sollte man auch auf Faktoren wie Sicherheit oder wärmedämmende Eigenschaften setzen. Wer beispielsweise gerne eine Glastür oder einen größeren Anteil an Elementen aus Glas an der Haustür hätte, sollte auf besonderes Sicherheitsglas setzen, das sich nicht so leicht zerstören lässt. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Was die Wärmeleitfähigkeit angeht, sollte es sich in einem solchen Fall mindestens um Zwei- besser noch um Dreifachverglasung handeln.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Gerade bei der Haustür sollte man nicht sparen und lieber etwas mehr Geld investieren, um sich vor Einbrüchen zu schützen und um eine gute Isolierung zu gewährleisten – Andernfalls kann sich das über erhöhte Heizkosten oder aber auch den entstandenen Schaden eines Einbruchs rächen. So können beispielsweise zusätzliche Verriegelungen die Sicherheit noch weiter erhöhen.  Balkon- oder Terrassentür: Außentür für den privaten Außenbereich Die zweite Art der Außentür bilden Balkon- und Terrassentüren. Ähnlich wie bei der Haustür spielen auch hier Sicherheit und Isolierung eine nicht unerhebliche Rolle. Allerdings wird der Garten – je nach Zaunart – bereits effektiv durch einen Zaun geschützt und der Balkon befindet sich in einer gewissen Höhe, sodass der Zugang zum Garten mitunter schon erschwert wird. Trotzdem sollte man Einbruch- und Wärmeschutz bei der Auswahl dieser Türart nicht vernachlässigen. Trotz Terrassen- oder Balkonüberdachungen sind diese Außentüren der Witterung ausgesetzt. In der Regel ähneln Terrassen- oder Balkontüren häufig den verbauten Fenstern und passen gut zur jeweiligen Fensterart. Meist kommen sie sogar vom selben Hersteller und ähneln sich auch, was die Konstruktion angeht. So können Balkon- oder Terrassentüren beispielsweise ebenfalls gekippt werden und verfügen über einen simplen Öffnungsmechanismus. Hier kann es sinnvoll sein, in eine Pilzkopfverriegelung zu investieren, um die Sicherheit zu erhöhen.  Wohnungseingangstüren: Innentüren bei mehreren Wohnparteien In Mehrfamilienhäusern kommt man zwar zunächst über die Haustür in den Hausflur, zu den einzelnen Wohnparteien gelangt man aber erst über die Wohnungseingangstüren. Da diese sich allerdings bereits im Inneren befinden, sind die Anforderungen an Wärme- und Einbruchschutz etwas geringer, insbesondere der Schallschutz sollte aber nicht vernachlässigt werden, damit die Bewohner genügend Privatsphäre haben und sich nicht von den Geräuschen aus anderen Wohnungen gestört fühlen. Im Vergleich zu normalen Zimmertüren sollten Wohnungseingangstüren aber trotzdem etwas robuster sein. Extras wie ein Spion oder eine zusätzliche Verriegelung können ebenfalls sinnvoll sein.  Zimmertüren: Türen im inneren der Wohneinheit Zimmertüren verbinden die einzelnen Räume innerhalb der Wohnung oder des Einfamilienhauses. Bei diesen Innentüren kommt es insgesamt weniger auf Einbruch-, Wärme- und Schallschutz an als bei anderen Türen, trotzdem werden die Zimmertüren wohl am häufigsten beansprucht. Ein robustes Material kann hier von Vorteil sein, um lange etwas von den Zimmertüren zu haben. Außerdem spielt auch hier die Optik eine besondere Rolle, da die Zimmertür sich direkt in die Gestaltung der einzelnen Wohnräume einfügt.  Material für Türen Ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl bestimmter Türtypen, ist das Material – schließlich ist dieses auch maßgeblich an der Optik der Tür beteiligt und bestimmt, wie gut die Tür sich in die Gesamtgestaltung des Raumes einfügen kann. Eine Holztür kann beispielsweise gemütlich und warm wirken und ist zudem äußerst wandelbar, da man Holztüren streichen kann. Glas strahlt weniger Wärme aus, passt aber gut zu stylischen Einrichtungsstilen und modernen Häusern.  Die beliebtesten Türarten nach Material sind:  Holztüren: Häufig als Echt- oder Massivholz Glastüren: Vielfältige Oberflächenstruktur möglich, mitunter nur Teile der Tür aus Glas Kunststofftüren: Preisgünstig, pflegeleicht und wandelbar, häufig als Außentür Metalltür: Meist aus Eisen oder Stahl, verschiedene Farbvarianten, vor allem funktionell Türarten nach Auau Neben der Entscheidung, wo welche Tür verbaut werden soll und aus welchem Material sie jeweils bestehen sollen, ist auch die Entscheidung des Auaus der Tür nicht unerheblich. Mit verschiedenen Öffnungsmechanismen gehen auch verschiedene Konstruktionsarten einher, nach denen sich die Türen unterscheiden lassen.  In der Regel bestehen Türen aus folgenden Bestandteilen:  Türblatt Türrahmen (Zarge) Schloss Profilzylinder Schutzbeschlag Je nach Öffnungsmechanismus werden die Elemente der Tür jedoch anders angeordnet, sodass mitunter mehr oder weniger Platz benötigt wird. Die Frage nach der passenden Türart nach Öffnungsmechanismus, ist auch immer eine Frage des vorhandenen Platzes.  Anschlagtür: Klassisch und zeitlos Die Anschlagtür ist die am häufigsten verbaute Türart Bei den meisten Türen handelt es sich um Anschlagtüren. Diese Türart besitzt einen stabilen Türrahmen und ein bewegliches Türblatt. “Angeschlagen” beziehungsweise befestigt wird die Anschlagtür dabei an einer Seite durch Scharniere, auf der anderen Seite befindet sich das Schloss. Dadurch entsteht auch der sogenannte Türschwenkbereich, weshalb die Anschlagtür auch einen gewissen freien Bereich benötigt, um sich ordnungsgemäß öffnen zu lassen. [attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green] Die Anschlagtür ist die häufigste Türart und vor allem aufgrund ihrer Stabilität sowie ihres relativ günstigen Preises beliebt. Zusätzlich lässt sie sich relativ einfach reparieren oder austauschen, da man sie problemlos herausnehmen kann. Die Anschlagtür eignet sich im Grunde für sämtliche Einsatzorte – von der Eingangstür bis zur Zimmertür.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Wer sich eine größere Tür wünscht, könnte eine doppelte Anschlagtür in Betracht ziehen. Bei diesen sogenannten Stulptüren befindet sich ein Stulp in der Mitte, wodurch die beiden Türblätter zeitgleich geöffnet werden können.  Schiebetür: Die platzsparende Türart Mit der Schiebetür lässt sich Platz sparen, da kein Schwenkbereich benötigt wird Nicht immer muss es eine klassische Anschlagtür sein, in einigen Fällen kann auch eine Schiebetür durchaus Sinn machen. Die Schiebetür lässt sich durch horizontales Schieben öffnen und schließen. Die Bewegung entsteht bei den meisten Konstruktionsarten durch eine Lauf- und eine Führungsschiene. Durch diesen Öffnungsmechanismus haben Schiebetüren keinen Türschwenkbereich und zählen zu den platzsparenden Türen. So bietet die Schiebetür bei der Raumaufteilung mehrere Vorteile:  Platzsparend durch Fehlen des Schwenkbereiches Kann Räume unterteilen und gleichzeitig zu einem großen verbinden Allerdings eignen sich Schiebetüren nicht für jeden Anwendungsort, auch der Einbau kann sich schwierig gestalten. Zusätzlich sollte man im Vergleich zu Anschlagtüren bei Schiebetüren mit etwas höheren Kosten rechnen.  Einem ähnlichen Öffnungsmechanismus folgt die Falttür, allerdings wird das Türblatt hier nicht verschoben, sondern zum Öffnen und Schließen gefaltet.  Türarten nach Funktion Mitunter kann es sinnvoll sein, sich bei den Türarten nach sogenannten Funktionstüren umzusehen. Diese Türen sind häufig etwas aufwendiger konstruiert, erfüllen dafür einen bestimmten Zweck aber äußerst effektiv. Vor allem, was Sicherheit angeht, kann eine Funktionstür besonders sinnvoll sein.  Zu den wichtigsten Funktionstüren gehören:  Brandschutztür: Bestehend aus feuerresistenten Materialien, besonders gute Dichtung als Rauchschutz Schallschutztür: Türblatt wird mit schalldämpfendem Material gedämmt, gute Dichtung Einbruchschutztür: Hohe Widerstandsklasse, verfügen über Sicherheitsschloss und/oder gute Verriegelung So finden Sie die richtige Tür Um sich für den richtigen Türtypen zu entscheiden, ist es sinnvoll die verschiedenen Kriterien zur Unterscheidung gleichzeitig in Betracht zu ziehen – denn je nach Einsatzort können verschiedene Öffnungsmechanismen und Funktionen sinnvoll sein. Bei der Auswahl des Materials kommt es vor allem auf den persönlichen Geschmack und die Gesamtgestaltung des Hauses an. Wer neue Türen kaufen möchte, wird natürlich auch auf den Preis achten. Insgesamt kann es aber sinnvoll sein, gerade für Türen etwas mehr Geld zu investieren, da sie auf verschiedene Bereiche des Hauses erheblichen Einfluss nehmen: Sie tragen zur Energieeffizienz bei, sorgen für Sicherheit und sind maßgeblich an der Optik des Hauses beteiligt. Betriebe, die sich auf den Türbau spezialisiert haben, können Sie hier bei der Auswahl der richtigen Türarten unterstützen und auch den Einbau für Sie übernehmen. Bildquellen: pikselstock /stock.adobe.coml_v_v /stock.adobe.com dietwalther /stock.adobe.com GM Photography/stock.adobe.com Источник: https://www.blauarbeit.de/blog/tueren/tuerarten Türen in Stuttgart Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/ Tür schließen leicht gemacht Tür schließen leicht gemacht Tür zu! Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können. Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt. Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden. Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind: Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl. Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein. Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen. Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust. Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten. Privatsphäre:Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre. Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden. Aufliegende Obentürschließer:Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert. Verdeckte/integrierte Obentürschließer:Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind. Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt. Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH [attention type=yellow] Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH [/attention] Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers. Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden. Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile. Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern. Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB) [attention type=green] [attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow] Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] [/attention] Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet. Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt. GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird. [attention type=red] Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040. [/attention] Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor. Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion. Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB) Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Brandschutztüren werden im Alltag aber häufig dennoch als Barrieren empfunden, und so gibt es oft den Wunsch, dass sie längere Zeit oder sogar dauernd offen stehen sollen. Brandschutztüren dürfen aber unter keinen Umständen mechanisch (z.B. mit einem Türkeil) offen gehalten werden. Dafür gibt es sogenannte Feststellanlagen. Diese halten Brandschutztüren im Alltag offen, geben sie im Alarmfall aber automatisch frei, so dass der Türschließer seine „Pflicht“ tun kann. Feststellanlagen dürfen daher Brandschutztüren offen halten, da sie das sichere Schließen im Brandfall garantieren. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Im Alltag sorgen diese Lösungen für Barrierefreiheit und trotzdem jederzeit für ein zuverlässiges Schließen im Brandfall. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Zu den Feststellanlagen von GEZE GEZE obenliegender Türschließer TS 5000: 30 Jahre Innovation GEZE bietet Türschließer für vielfältige Türsituationen mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten. Vom kleinsten obenliegenden Türschließer bis zu den vielfältigen Varianten für Feuer- und Rauchschutztüren: Die Türschließer-Linien mit Gestänge oder Gleitschiene sind vielseitig kombinierbar. Denn je nach Anforderungen, Türtyp, Größe, Flügelgewicht, Türmaterial, Türbreite und Einsatzort ist zu entscheiden, welcher Türschließer verwendet werden kann. Zusätzlich kommt es darauf an, ob er im Innen- oder Außenbereich funktionieren muss, im Nass- oder Trockenraum, in Hitze oder Kälte. Berücksichtigt werden sollten auch die Anzahl der passierenden Personen, deren Verfassung (Kinder, Pflegebedürftige usw.) sowie besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit, Brandschutz etc. In all diesen Punkten berät GEZE durch Fachleute und bietet damit zusätzlich zum Produkt Beratung und Service und somit eine Rundum-Betreuung für den Kunden im gesamten Produktlebenszyklus. Zu den manuellen Türschließern von GEZE Der neue GEZE TS 5000 SoftClose kann Türen sicher und sanft zugleich schließen – ganz leise, ohne lauten Endschlag. Denn der „sanfte“ Türschließer optimiert den Schließvorgang: Je nach Bedarf kann ein Endschlag eingestellt oder das Türblatt kurz vor Schließlage abgebremst werden. Die Tür wird trotzdem mit gleichbleibender Kraft sicher ins Schloss gezogen. Und zwar auch unter schwierigen Bedingungen wie Wind und Sog, zum Beispiel in Schleusen von Tiefgaragenzugängen oder in Treppenhäusern. Der GEZE TS 5000 SoftClose fällt auch dort angenehm auf, wo laut schließende Türen besonders stören, zum Beispiel in Kliniken, Hotels oder Mehrfamilienhäusern. Er ist kompatibel zu allen Varianten der GEZE TS 5000er-Reihe. Daher lässt er sich einfach und ohne zusätzliche Komponenten gegen bestehende Lösungen austauschen. Ebenso kann er mit allen Gleitschienen-Typen verwendet werden. TS 5000 SoftClose auf einen Blick Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick Letzte Aktualisierung am 21. Oktober 2020 von Max Lehmann Türen können verschiedene Funktionen erfüllen, neben Sicherheit sorgen Türen für Privatsphäre und schützen vor Wärme, Kälte oder Gerüchen. Auch, was den Brandschutz angeht, spielen sie eine wichtige Rolle. Da Türen also aus unseren Häusern gar nicht wegzudenken sind, ist es auch nicht verwunderlich, dass sie in den verschiedensten Gestaltungs- und Konstruktionsvarianten vorkommen. Wer ein Haus bauen oder renovieren will, sollte sich also vorab über die verschiedensten Türarten informieren. Wir helfen Ihnen mit diesem Beitrag dabei.  Wie lassen sich die Türarten unterscheiden? Türen lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden. Zunächst einmal kann man sie in Außentüren und Innentüren unterteilen. Weitere Kriterien zur Unterscheidung von Türarten sind:  Anwendungsort Material Auau Funktion Bei der Bauplanung können entweder einzelne oder aber auch alle Kriterien entscheidend sein. Im Folgenden gibt es einen Überblick der Türarten nach den verschiedenen Kriterien.  Türarten nach Anwendungsort Unterscheidet man Türen nach Anwendungsort, geht es vor allem darum, wo sich die Tür befindet. Wer ein Haus bauen oder im Zuge einer Altbausanierung neue Türen kaufen will, muss auch für die verschiedenen Zugänge zum und im Haus Türen auswählen. An Außentüren und Innentüren werden logischerweise verschiedene Anforderungen gestellt. Über folgende Türen sollten Sie sich während der Bauplanung in jedem Fall Gedanken machen.  Haustür: Die wichtigste Außentür Die Haustür ist repräsentativ für das Haus Über die Haustür gelangt man in den Innenbereich des Hauses, unter den Außentüren hat die Haustür dementsprechend eine besondere Stellung und erfüllt gleich mehrere Funktionen:  Sollte robust und besonders sicher sein Beständig gegenüber Feuchtigkeit, Kälte & Hitze Gute Dichtung Repräsentative Wirkung als Eingangstür Sollte zur Fassade passen Bei der Haustür ist also nicht nur die Optik entscheidend, genauso viel Wert sollte man auch auf Faktoren wie Sicherheit oder wärmedämmende Eigenschaften setzen. Wer beispielsweise gerne eine Glastür oder einen größeren Anteil an Elementen aus Glas an der Haustür hätte, sollte auf besonderes Sicherheitsglas setzen, das sich nicht so leicht zerstören lässt. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Was die Wärmeleitfähigkeit angeht, sollte es sich in einem solchen Fall mindestens um Zwei- besser noch um Dreifachverglasung handeln.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Gerade bei der Haustür sollte man nicht sparen und lieber etwas mehr Geld investieren, um sich vor Einbrüchen zu schützen und um eine gute Isolierung zu gewährleisten – Andernfalls kann sich das über erhöhte Heizkosten oder aber auch den entstandenen Schaden eines Einbruchs rächen. So können beispielsweise zusätzliche Verriegelungen die Sicherheit noch weiter erhöhen.  Balkon- oder Terrassentür: Außentür für den privaten Außenbereich Die zweite Art der Außentür bilden Balkon- und Terrassentüren. Ähnlich wie bei der Haustür spielen auch hier Sicherheit und Isolierung eine nicht unerhebliche Rolle. Allerdings wird der Garten – je nach Zaunart – bereits effektiv durch einen Zaun geschützt und der Balkon befindet sich in einer gewissen Höhe, sodass der Zugang zum Garten mitunter schon erschwert wird. Trotzdem sollte man Einbruch- und Wärmeschutz bei der Auswahl dieser Türart nicht vernachlässigen. Trotz Terrassen- oder Balkonüberdachungen sind diese Außentüren der Witterung ausgesetzt. In der Regel ähneln Terrassen- oder Balkontüren häufig den verbauten Fenstern und passen gut zur jeweiligen Fensterart. Meist kommen sie sogar vom selben Hersteller und ähneln sich auch, was die Konstruktion angeht. So können Balkon- oder Terrassentüren beispielsweise ebenfalls gekippt werden und verfügen über einen simplen Öffnungsmechanismus. Hier kann es sinnvoll sein, in eine Pilzkopfverriegelung zu investieren, um die Sicherheit zu erhöhen.  Wohnungseingangstüren: Innentüren bei mehreren Wohnparteien In Mehrfamilienhäusern kommt man zwar zunächst über die Haustür in den Hausflur, zu den einzelnen Wohnparteien gelangt man aber erst über die Wohnungseingangstüren. Da diese sich allerdings bereits im Inneren befinden, sind die Anforderungen an Wärme- und Einbruchschutz etwas geringer, insbesondere der Schallschutz sollte aber nicht vernachlässigt werden, damit die Bewohner genügend Privatsphäre haben und sich nicht von den Geräuschen aus anderen Wohnungen gestört fühlen. Im Vergleich zu normalen Zimmertüren sollten Wohnungseingangstüren aber trotzdem etwas robuster sein. Extras wie ein Spion oder eine zusätzliche Verriegelung können ebenfalls sinnvoll sein.  Zimmertüren: Türen im inneren der Wohneinheit Zimmertüren verbinden die einzelnen Räume innerhalb der Wohnung oder des Einfamilienhauses. Bei diesen Innentüren kommt es insgesamt weniger auf Einbruch-, Wärme- und Schallschutz an als bei anderen Türen, trotzdem werden die Zimmertüren wohl am häufigsten beansprucht. Ein robustes Material kann hier von Vorteil sein, um lange etwas von den Zimmertüren zu haben. Außerdem spielt auch hier die Optik eine besondere Rolle, da die Zimmertür sich direkt in die Gestaltung der einzelnen Wohnräume einfügt.  Material für Türen Ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl bestimmter Türtypen, ist das Material – schließlich ist dieses auch maßgeblich an der Optik der Tür beteiligt und bestimmt, wie gut die Tür sich in die Gesamtgestaltung des Raumes einfügen kann. Eine Holztür kann beispielsweise gemütlich und warm wirken und ist zudem äußerst wandelbar, da man Holztüren streichen kann. Glas strahlt weniger Wärme aus, passt aber gut zu stylischen Einrichtungsstilen und modernen Häusern.  Die beliebtesten Türarten nach Material sind:  Holztüren: Häufig als Echt- oder Massivholz Glastüren: Vielfältige Oberflächenstruktur möglich, mitunter nur Teile der Tür aus Glas Kunststofftüren: Preisgünstig, pflegeleicht und wandelbar, häufig als Außentür Metalltür: Meist aus Eisen oder Stahl, verschiedene Farbvarianten, vor allem funktionell Türarten nach Auau Neben der Entscheidung, wo welche Tür verbaut werden soll und aus welchem Material sie jeweils bestehen sollen, ist auch die Entscheidung des Auaus der Tür nicht unerheblich. Mit verschiedenen Öffnungsmechanismen gehen auch verschiedene Konstruktionsarten einher, nach denen sich die Türen unterscheiden lassen.  In der Regel bestehen Türen aus folgenden Bestandteilen:  Türblatt Türrahmen (Zarge) Schloss Profilzylinder Schutzbeschlag Je nach Öffnungsmechanismus werden die Elemente der Tür jedoch anders angeordnet, sodass mitunter mehr oder weniger Platz benötigt wird. Die Frage nach der passenden Türart nach Öffnungsmechanismus, ist auch immer eine Frage des vorhandenen Platzes.  Anschlagtür: Klassisch und zeitlos Die Anschlagtür ist die am häufigsten verbaute Türart Bei den meisten Türen handelt es sich um Anschlagtüren. Diese Türart besitzt einen stabilen Türrahmen und ein bewegliches Türblatt. “Angeschlagen” beziehungsweise befestigt wird die Anschlagtür dabei an einer Seite durch Scharniere, auf der anderen Seite befindet sich das Schloss. Dadurch entsteht auch der sogenannte Türschwenkbereich, weshalb die Anschlagtür auch einen gewissen freien Bereich benötigt, um sich ordnungsgemäß öffnen zu lassen. [attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green] Die Anschlagtür ist die häufigste Türart und vor allem aufgrund ihrer Stabilität sowie ihres relativ günstigen Preises beliebt. Zusätzlich lässt sie sich relativ einfach reparieren oder austauschen, da man sie problemlos herausnehmen kann. Die Anschlagtür eignet sich im Grunde für sämtliche Einsatzorte – von der Eingangstür bis zur Zimmertür.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Wer sich eine größere Tür wünscht, könnte eine doppelte Anschlagtür in Betracht ziehen. Bei diesen sogenannten Stulptüren befindet sich ein Stulp in der Mitte, wodurch die beiden Türblätter zeitgleich geöffnet werden können.  Schiebetür: Die platzsparende Türart Mit der Schiebetür lässt sich Platz sparen, da kein Schwenkbereich benötigt wird Nicht immer muss es eine klassische Anschlagtür sein, in einigen Fällen kann auch eine Schiebetür durchaus Sinn machen. Die Schiebetür lässt sich durch horizontales Schieben öffnen und schließen. Die Bewegung entsteht bei den meisten Konstruktionsarten durch eine Lauf- und eine Führungsschiene. Durch diesen Öffnungsmechanismus haben Schiebetüren keinen Türschwenkbereich und zählen zu den platzsparenden Türen. So bietet die Schiebetür bei der Raumaufteilung mehrere Vorteile:  Platzsparend durch Fehlen des Schwenkbereiches Kann Räume unterteilen und gleichzeitig zu einem großen verbinden Allerdings eignen sich Schiebetüren nicht für jeden Anwendungsort, auch der Einbau kann sich schwierig gestalten. Zusätzlich sollte man im Vergleich zu Anschlagtüren bei Schiebetüren mit etwas höheren Kosten rechnen.  Einem ähnlichen Öffnungsmechanismus folgt die Falttür, allerdings wird das Türblatt hier nicht verschoben, sondern zum Öffnen und Schließen gefaltet.  Türarten nach Funktion Mitunter kann es sinnvoll sein, sich bei den Türarten nach sogenannten Funktionstüren umzusehen. Diese Türen sind häufig etwas aufwendiger konstruiert, erfüllen dafür einen bestimmten Zweck aber äußerst effektiv. Vor allem, was Sicherheit angeht, kann eine Funktionstür besonders sinnvoll sein.  Zu den wichtigsten Funktionstüren gehören:  Brandschutztür: Bestehend aus feuerresistenten Materialien, besonders gute Dichtung als Rauchschutz Schallschutztür: Türblatt wird mit schalldämpfendem Material gedämmt, gute Dichtung Einbruchschutztür: Hohe Widerstandsklasse, verfügen über Sicherheitsschloss und/oder gute Verriegelung So finden Sie die richtige Tür Um sich für den richtigen Türtypen zu entscheiden, ist es sinnvoll die verschiedenen Kriterien zur Unterscheidung gleichzeitig in Betracht zu ziehen – denn je nach Einsatzort können verschiedene Öffnungsmechanismen und Funktionen sinnvoll sein. Bei der Auswahl des Materials kommt es vor allem auf den persönlichen Geschmack und die Gesamtgestaltung des Hauses an. Wer neue Türen kaufen möchte, wird natürlich auch auf den Preis achten. Insgesamt kann es aber sinnvoll sein, gerade für Türen etwas mehr Geld zu investieren, da sie auf verschiedene Bereiche des Hauses erheblichen Einfluss nehmen: Sie tragen zur Energieeffizienz bei, sorgen für Sicherheit und sind maßgeblich an der Optik des Hauses beteiligt. Betriebe, die sich auf den Türbau spezialisiert haben, können Sie hier bei der Auswahl der richtigen Türarten unterstützen und auch den Einbau für Sie übernehmen. Bildquellen: pikselstock /stock.adobe.coml_v_v /stock.adobe.com dietwalther /stock.adobe.com GM Photography/stock.adobe.com Источник: https://www.blauarbeit.de/blog/tueren/tuerarten Türen in Stuttgart Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/ Tür schließen leicht gemacht Tür zu! Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können. Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt. Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden. Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind: Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl. Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein. Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen. Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust. Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten. Privatsphäre:Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre. Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden. Aufliegende Obentürschließer:Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert. Verdeckte/integrierte Obentürschließer:Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind. Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt. Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH [attention type=yellow] Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH [/attention] Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers. Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden. Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile. Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern. Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB) [attention type=green] [attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow] Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] [/attention] Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet. Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt. GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird. [attention type=red] Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040. [/attention] Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor. Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion. Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB) Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Brandschutztüren werden im Alltag aber häufig dennoch als Barrieren empfunden, und so gibt es oft den Wunsch, dass sie längere Zeit oder sogar dauernd offen stehen sollen. Brandschutztüren dürfen aber unter keinen Umständen mechanisch (z.B. mit einem Türkeil) offen gehalten werden. Dafür gibt es sogenannte Feststellanlagen. Diese halten Brandschutztüren im Alltag offen, geben sie im Alarmfall aber automatisch frei, so dass der Türschließer seine „Pflicht“ tun kann. Feststellanlagen dürfen daher Brandschutztüren offen halten, da sie das sichere Schließen im Brandfall garantieren. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Im Alltag sorgen diese Lösungen für Barrierefreiheit und trotzdem jederzeit für ein zuverlässiges Schließen im Brandfall. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Zu den Feststellanlagen von GEZE GEZE obenliegender Türschließer TS 5000: 30 Jahre Innovation GEZE bietet Türschließer für vielfältige Türsituationen mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten. Vom kleinsten obenliegenden Türschließer bis zu den vielfältigen Varianten für Feuer- und Rauchschutztüren: Die Türschließer-Linien mit Gestänge oder Gleitschiene sind vielseitig kombinierbar. Denn je nach Anforderungen, Türtyp, Größe, Flügelgewicht, Türmaterial, Türbreite und Einsatzort ist zu entscheiden, welcher Türschließer verwendet werden kann. Zusätzlich kommt es darauf an, ob er im Innen- oder Außenbereich funktionieren muss, im Nass- oder Trockenraum, in Hitze oder Kälte. Berücksichtigt werden sollten auch die Anzahl der passierenden Personen, deren Verfassung (Kinder, Pflegebedürftige usw.) sowie besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit, Brandschutz etc. In all diesen Punkten berät GEZE durch Fachleute und bietet damit zusätzlich zum Produkt Beratung und Service und somit eine Rundum-Betreuung für den Kunden im gesamten Produktlebenszyklus. Zu den manuellen Türschließern von GEZE Der neue GEZE TS 5000 SoftClose kann Türen sicher und sanft zugleich schließen – ganz leise, ohne lauten Endschlag. Denn der „sanfte“ Türschließer optimiert den Schließvorgang: Je nach Bedarf kann ein Endschlag eingestellt oder das Türblatt kurz vor Schließlage abgebremst werden. Die Tür wird trotzdem mit gleichbleibender Kraft sicher ins Schloss gezogen. Und zwar auch unter schwierigen Bedingungen wie Wind und Sog, zum Beispiel in Schleusen von Tiefgaragenzugängen oder in Treppenhäusern. Der GEZE TS 5000 SoftClose fällt auch dort angenehm auf, wo laut schließende Türen besonders stören, zum Beispiel in Kliniken, Hotels oder Mehrfamilienhäusern. Er ist kompatibel zu allen Varianten der GEZE TS 5000er-Reihe. Daher lässt er sich einfach und ohne zusätzliche Komponenten gegen bestehende Lösungen austauschen. Ebenso kann er mit allen Gleitschienen-Typen verwendet werden. TS 5000 SoftClose auf einen Blick zuverlässiges, sanftes Schließen auch unter widrigen Bedingungen (z.B. Tiefgaragenschleusen) variabel einstellbare Schließgeschwindigkeit im Endschlagbereich (von 0-15° Türöffnungswinkel) geeignet für unterschiedliche Systemvarianten (z.B. mit elektrischer Feststellung oder Rauchschalter, an ein- und zweiflügeligen Türen) flexibler Einsatz möglich (z.B. Blatt- oder Kopfmontage, Band- oder Bandgegenseite etc. ) einfacher Austausch gegen alle Varianten der TS 5000er-Reihe kompatibel mit allen Gleitschienen-Typen barrierefrei nach DIN 18040 bis 1. 100mm Flügelbreite Die Funktion der Selbstschließung kann auch durch einen elektrischen Türantrieb erfüllt werden, der ebenso eine automatisierte Öffnung ermöglicht. Solche vollautomatischen Schiebe-, Drehflügel- oder Karusselltüren werden meist durch Sensoren aktiviert, die die Bewegung von Personen vor der Tür registrieren. Auch gibt es Öffnungsschalter, die berührungslos aktiviert werden. Eine leichte Handbewegung vor dem Schalter öffnet die Tür. Wenn es auch „etwas weniger“ Automatik sein darf, kann eine Drehtür durch „push & go“ geöffnet werden. Ein kurzes Antippen des Türflügels genügt, um den Türöffnungsmotor zu starten. Alle automatischen Türen schließen auch wieder automatisch. Dabei sorgen Präsenzmelder sowohl beim Öffnen als auch beim Schließen dafür, dass Gefährdungen durch Quetschen, Scheren, Anstoßen und Einziehen vermieden werden. Mehr zu Automatiktüren Wenn Brandschutztüren als automatische Drehtüren betrieben werden und eine Offenhaltefunktion (Feststellvorrichtung) integriert haben, gelten diese zusammen mit einer Rauchschalterzentrale als Feststellanlage. Feststellanlagen verhindern das selbsttätige Schließen von Türen temporär. [attention type=green] Im Alarmfall durch den Brandmelder oder bei Stromausfall wird die Offenhaltefunktion abgeschaltet und der Türschließer schließt die Tür. [/attention] GEZE hält eine ganze Reihe von Feststellanlagen und Feststellvorrichtungen bereit, die speziell für den Einsatz im vorbeugenden Brandschutz konzipiert sind. Broschüre GEZE Drehtürsysteme (PDF | 8,20 MB) Im Klinikbereich (Operationssaal, Intensiv- oder Dialysestation) und in Reinräumen (Sterilisationsräume und Labore) sind besonders dichtschließende Türen erforderlich, um Hygiene und eine möglichst hohe Luftdichtigkeit zu gewährleisten. GEZE bietet hierfür mit den Schiebetürsystemen GEZE ECdrive H und Powerdrive PL-HT hermetic besonders dichtschließende Zugangslösungen an, die Keime und Fremdpartikel außen vor lassen. Zu den automatischen Schiebetüren von GEZE Zu den automatischen Drehtüren von GEZE Türschließer gibt es in verschiedenen Designs: aufliegend mit Gestänge oder mit Gleitschiene, integriert oder im Boden versenkt; außerdem in jeder Farbe, die gewünscht wird, sowie optional mit Abdeckhaube. Türschließer gibt es für die manuelle Bedienung von Türen oder integriert in Türantriebe von automatischen Türen – natürlich entsprechend aller gesetzlichen Anforderungen und Normen z.B. für Brandschutz und Absicherung. GEZE berät hierzu gerne ausführlich über die Architektenhotline um den besten Türschließer für den jeweiligen Anwendungsfall herauszufinden (Gebäudetyp, Anzahl passierender Personen, Ort der Tür etc.). GEZE bietet auch Individuallösungen der Türschließung an, hierbei berät GEZE und stellt die richtige Lösung zusammen. Über unsere GEZE Architektenhotline erhalten Sie täglich von 7:30 bis 17:00 Uhr detaillierte Informationen und Beratung zu unseren Produkten und deren Einsatz durch unsere Objektberater. Telefonnummer: +49-7152-203-112 [attention type=yellow] GEZE Service bietet 24/7 Hilfe bei Problemen mit Türschließern. Über die Hotline ist immer jemand erreichbar und das Service-Personal ist schnell vor Ort. Oftmals helfen auch einfache Tipps und Tricks, um wieder zum funktionierenden Türschießer zu gelangen. Hierfür gibt es FAQ Listen und Leitfäden, welche erste Hilfestellungen bei Problemen geben können. [/attention] Источник: https://www.geze.de/de/entdecken/themen/selbstschliessende-tueren
  23. Tür schließen leicht gemacht
  24. Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen
  25. Tür schließen leicht gemacht
  26. Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen
  27. TS 5000 SoftClose auf einen Blick
  28. Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick
  29. Wie lassen sich die Türarten unterscheiden?
  30. Türarten nach Anwendungsort
  31. Haustür: Die wichtigste Außentür
  32. Balkon- oder Terrassentür: Außentür für den privaten Außenbereich
  33. Wohnungseingangstüren: Innentüren bei mehreren Wohnparteien
  34. Zimmertüren: Türen im inneren der Wohneinheit
  35. Material für Türen
  36. Türarten nach Auau
  37. Anschlagtür: Klassisch und zeitlos
  38. Schiebetür: Die platzsparende Türart
  39. Türarten nach Funktion
  40. So finden Sie die richtige Tür
  41. Türen in Stuttgart Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/ Tür schließen leicht gemacht Tür schließen leicht gemacht Tür zu! Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können. Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt. Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden. Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind: Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl. Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein. Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen. Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust. Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten. Privatsphäre:Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre. Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden. Aufliegende Obentürschließer:Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert. Verdeckte/integrierte Obentürschließer:Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind. Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt. Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH [attention type=yellow] Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH [/attention] Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers. Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden. Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile. Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern. Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB) [attention type=green] [attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow] Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] [/attention] Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet. Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt. GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird. [attention type=red] Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040. [/attention] Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor. Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion. Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB) Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Brandschutztüren werden im Alltag aber häufig dennoch als Barrieren empfunden, und so gibt es oft den Wunsch, dass sie längere Zeit oder sogar dauernd offen stehen sollen. Brandschutztüren dürfen aber unter keinen Umständen mechanisch (z.B. mit einem Türkeil) offen gehalten werden. Dafür gibt es sogenannte Feststellanlagen. Diese halten Brandschutztüren im Alltag offen, geben sie im Alarmfall aber automatisch frei, so dass der Türschließer seine „Pflicht“ tun kann. Feststellanlagen dürfen daher Brandschutztüren offen halten, da sie das sichere Schließen im Brandfall garantieren. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Im Alltag sorgen diese Lösungen für Barrierefreiheit und trotzdem jederzeit für ein zuverlässiges Schließen im Brandfall. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Zu den Feststellanlagen von GEZE GEZE obenliegender Türschließer TS 5000: 30 Jahre Innovation GEZE bietet Türschließer für vielfältige Türsituationen mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten. Vom kleinsten obenliegenden Türschließer bis zu den vielfältigen Varianten für Feuer- und Rauchschutztüren: Die Türschließer-Linien mit Gestänge oder Gleitschiene sind vielseitig kombinierbar. Denn je nach Anforderungen, Türtyp, Größe, Flügelgewicht, Türmaterial, Türbreite und Einsatzort ist zu entscheiden, welcher Türschließer verwendet werden kann. Zusätzlich kommt es darauf an, ob er im Innen- oder Außenbereich funktionieren muss, im Nass- oder Trockenraum, in Hitze oder Kälte. Berücksichtigt werden sollten auch die Anzahl der passierenden Personen, deren Verfassung (Kinder, Pflegebedürftige usw.) sowie besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit, Brandschutz etc. In all diesen Punkten berät GEZE durch Fachleute und bietet damit zusätzlich zum Produkt Beratung und Service und somit eine Rundum-Betreuung für den Kunden im gesamten Produktlebenszyklus. Zu den manuellen Türschließern von GEZE Der neue GEZE TS 5000 SoftClose kann Türen sicher und sanft zugleich schließen – ganz leise, ohne lauten Endschlag. Denn der „sanfte“ Türschließer optimiert den Schließvorgang: Je nach Bedarf kann ein Endschlag eingestellt oder das Türblatt kurz vor Schließlage abgebremst werden. Die Tür wird trotzdem mit gleichbleibender Kraft sicher ins Schloss gezogen. Und zwar auch unter schwierigen Bedingungen wie Wind und Sog, zum Beispiel in Schleusen von Tiefgaragenzugängen oder in Treppenhäusern. Der GEZE TS 5000 SoftClose fällt auch dort angenehm auf, wo laut schließende Türen besonders stören, zum Beispiel in Kliniken, Hotels oder Mehrfamilienhäusern. Er ist kompatibel zu allen Varianten der GEZE TS 5000er-Reihe. Daher lässt er sich einfach und ohne zusätzliche Komponenten gegen bestehende Lösungen austauschen. Ebenso kann er mit allen Gleitschienen-Typen verwendet werden. TS 5000 SoftClose auf einen Blick Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick Letzte Aktualisierung am 21. Oktober 2020 von Max Lehmann Türen können verschiedene Funktionen erfüllen, neben Sicherheit sorgen Türen für Privatsphäre und schützen vor Wärme, Kälte oder Gerüchen. Auch, was den Brandschutz angeht, spielen sie eine wichtige Rolle. Da Türen also aus unseren Häusern gar nicht wegzudenken sind, ist es auch nicht verwunderlich, dass sie in den verschiedensten Gestaltungs- und Konstruktionsvarianten vorkommen. Wer ein Haus bauen oder renovieren will, sollte sich also vorab über die verschiedensten Türarten informieren. Wir helfen Ihnen mit diesem Beitrag dabei.  Wie lassen sich die Türarten unterscheiden? Türen lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden. Zunächst einmal kann man sie in Außentüren und Innentüren unterteilen. Weitere Kriterien zur Unterscheidung von Türarten sind:  Anwendungsort Material Auau Funktion Bei der Bauplanung können entweder einzelne oder aber auch alle Kriterien entscheidend sein. Im Folgenden gibt es einen Überblick der Türarten nach den verschiedenen Kriterien.  Türarten nach Anwendungsort Unterscheidet man Türen nach Anwendungsort, geht es vor allem darum, wo sich die Tür befindet. Wer ein Haus bauen oder im Zuge einer Altbausanierung neue Türen kaufen will, muss auch für die verschiedenen Zugänge zum und im Haus Türen auswählen. An Außentüren und Innentüren werden logischerweise verschiedene Anforderungen gestellt. Über folgende Türen sollten Sie sich während der Bauplanung in jedem Fall Gedanken machen.  Haustür: Die wichtigste Außentür Die Haustür ist repräsentativ für das Haus Über die Haustür gelangt man in den Innenbereich des Hauses, unter den Außentüren hat die Haustür dementsprechend eine besondere Stellung und erfüllt gleich mehrere Funktionen:  Sollte robust und besonders sicher sein Beständig gegenüber Feuchtigkeit, Kälte & Hitze Gute Dichtung Repräsentative Wirkung als Eingangstür Sollte zur Fassade passen Bei der Haustür ist also nicht nur die Optik entscheidend, genauso viel Wert sollte man auch auf Faktoren wie Sicherheit oder wärmedämmende Eigenschaften setzen. Wer beispielsweise gerne eine Glastür oder einen größeren Anteil an Elementen aus Glas an der Haustür hätte, sollte auf besonderes Sicherheitsglas setzen, das sich nicht so leicht zerstören lässt. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Was die Wärmeleitfähigkeit angeht, sollte es sich in einem solchen Fall mindestens um Zwei- besser noch um Dreifachverglasung handeln.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Gerade bei der Haustür sollte man nicht sparen und lieber etwas mehr Geld investieren, um sich vor Einbrüchen zu schützen und um eine gute Isolierung zu gewährleisten – Andernfalls kann sich das über erhöhte Heizkosten oder aber auch den entstandenen Schaden eines Einbruchs rächen. So können beispielsweise zusätzliche Verriegelungen die Sicherheit noch weiter erhöhen.  Balkon- oder Terrassentür: Außentür für den privaten Außenbereich Die zweite Art der Außentür bilden Balkon- und Terrassentüren. Ähnlich wie bei der Haustür spielen auch hier Sicherheit und Isolierung eine nicht unerhebliche Rolle. Allerdings wird der Garten – je nach Zaunart – bereits effektiv durch einen Zaun geschützt und der Balkon befindet sich in einer gewissen Höhe, sodass der Zugang zum Garten mitunter schon erschwert wird. Trotzdem sollte man Einbruch- und Wärmeschutz bei der Auswahl dieser Türart nicht vernachlässigen. Trotz Terrassen- oder Balkonüberdachungen sind diese Außentüren der Witterung ausgesetzt. In der Regel ähneln Terrassen- oder Balkontüren häufig den verbauten Fenstern und passen gut zur jeweiligen Fensterart. Meist kommen sie sogar vom selben Hersteller und ähneln sich auch, was die Konstruktion angeht. So können Balkon- oder Terrassentüren beispielsweise ebenfalls gekippt werden und verfügen über einen simplen Öffnungsmechanismus. Hier kann es sinnvoll sein, in eine Pilzkopfverriegelung zu investieren, um die Sicherheit zu erhöhen.  Wohnungseingangstüren: Innentüren bei mehreren Wohnparteien In Mehrfamilienhäusern kommt man zwar zunächst über die Haustür in den Hausflur, zu den einzelnen Wohnparteien gelangt man aber erst über die Wohnungseingangstüren. Da diese sich allerdings bereits im Inneren befinden, sind die Anforderungen an Wärme- und Einbruchschutz etwas geringer, insbesondere der Schallschutz sollte aber nicht vernachlässigt werden, damit die Bewohner genügend Privatsphäre haben und sich nicht von den Geräuschen aus anderen Wohnungen gestört fühlen. Im Vergleich zu normalen Zimmertüren sollten Wohnungseingangstüren aber trotzdem etwas robuster sein. Extras wie ein Spion oder eine zusätzliche Verriegelung können ebenfalls sinnvoll sein.  Zimmertüren: Türen im inneren der Wohneinheit Zimmertüren verbinden die einzelnen Räume innerhalb der Wohnung oder des Einfamilienhauses. Bei diesen Innentüren kommt es insgesamt weniger auf Einbruch-, Wärme- und Schallschutz an als bei anderen Türen, trotzdem werden die Zimmertüren wohl am häufigsten beansprucht. Ein robustes Material kann hier von Vorteil sein, um lange etwas von den Zimmertüren zu haben. Außerdem spielt auch hier die Optik eine besondere Rolle, da die Zimmertür sich direkt in die Gestaltung der einzelnen Wohnräume einfügt.  Material für Türen Ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl bestimmter Türtypen, ist das Material – schließlich ist dieses auch maßgeblich an der Optik der Tür beteiligt und bestimmt, wie gut die Tür sich in die Gesamtgestaltung des Raumes einfügen kann. Eine Holztür kann beispielsweise gemütlich und warm wirken und ist zudem äußerst wandelbar, da man Holztüren streichen kann. Glas strahlt weniger Wärme aus, passt aber gut zu stylischen Einrichtungsstilen und modernen Häusern.  Die beliebtesten Türarten nach Material sind:  Holztüren: Häufig als Echt- oder Massivholz Glastüren: Vielfältige Oberflächenstruktur möglich, mitunter nur Teile der Tür aus Glas Kunststofftüren: Preisgünstig, pflegeleicht und wandelbar, häufig als Außentür Metalltür: Meist aus Eisen oder Stahl, verschiedene Farbvarianten, vor allem funktionell Türarten nach Auau Neben der Entscheidung, wo welche Tür verbaut werden soll und aus welchem Material sie jeweils bestehen sollen, ist auch die Entscheidung des Auaus der Tür nicht unerheblich. Mit verschiedenen Öffnungsmechanismen gehen auch verschiedene Konstruktionsarten einher, nach denen sich die Türen unterscheiden lassen.  In der Regel bestehen Türen aus folgenden Bestandteilen:  Türblatt Türrahmen (Zarge) Schloss Profilzylinder Schutzbeschlag Je nach Öffnungsmechanismus werden die Elemente der Tür jedoch anders angeordnet, sodass mitunter mehr oder weniger Platz benötigt wird. Die Frage nach der passenden Türart nach Öffnungsmechanismus, ist auch immer eine Frage des vorhandenen Platzes.  Anschlagtür: Klassisch und zeitlos Die Anschlagtür ist die am häufigsten verbaute Türart Bei den meisten Türen handelt es sich um Anschlagtüren. Diese Türart besitzt einen stabilen Türrahmen und ein bewegliches Türblatt. “Angeschlagen” beziehungsweise befestigt wird die Anschlagtür dabei an einer Seite durch Scharniere, auf der anderen Seite befindet sich das Schloss. Dadurch entsteht auch der sogenannte Türschwenkbereich, weshalb die Anschlagtür auch einen gewissen freien Bereich benötigt, um sich ordnungsgemäß öffnen zu lassen. [attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green] Die Anschlagtür ist die häufigste Türart und vor allem aufgrund ihrer Stabilität sowie ihres relativ günstigen Preises beliebt. Zusätzlich lässt sie sich relativ einfach reparieren oder austauschen, da man sie problemlos herausnehmen kann. Die Anschlagtür eignet sich im Grunde für sämtliche Einsatzorte – von der Eingangstür bis zur Zimmertür.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Wer sich eine größere Tür wünscht, könnte eine doppelte Anschlagtür in Betracht ziehen. Bei diesen sogenannten Stulptüren befindet sich ein Stulp in der Mitte, wodurch die beiden Türblätter zeitgleich geöffnet werden können.  Schiebetür: Die platzsparende Türart Mit der Schiebetür lässt sich Platz sparen, da kein Schwenkbereich benötigt wird Nicht immer muss es eine klassische Anschlagtür sein, in einigen Fällen kann auch eine Schiebetür durchaus Sinn machen. Die Schiebetür lässt sich durch horizontales Schieben öffnen und schließen. Die Bewegung entsteht bei den meisten Konstruktionsarten durch eine Lauf- und eine Führungsschiene. Durch diesen Öffnungsmechanismus haben Schiebetüren keinen Türschwenkbereich und zählen zu den platzsparenden Türen. So bietet die Schiebetür bei der Raumaufteilung mehrere Vorteile:  Platzsparend durch Fehlen des Schwenkbereiches Kann Räume unterteilen und gleichzeitig zu einem großen verbinden Allerdings eignen sich Schiebetüren nicht für jeden Anwendungsort, auch der Einbau kann sich schwierig gestalten. Zusätzlich sollte man im Vergleich zu Anschlagtüren bei Schiebetüren mit etwas höheren Kosten rechnen.  Einem ähnlichen Öffnungsmechanismus folgt die Falttür, allerdings wird das Türblatt hier nicht verschoben, sondern zum Öffnen und Schließen gefaltet.  Türarten nach Funktion Mitunter kann es sinnvoll sein, sich bei den Türarten nach sogenannten Funktionstüren umzusehen. Diese Türen sind häufig etwas aufwendiger konstruiert, erfüllen dafür einen bestimmten Zweck aber äußerst effektiv. Vor allem, was Sicherheit angeht, kann eine Funktionstür besonders sinnvoll sein.  Zu den wichtigsten Funktionstüren gehören:  Brandschutztür: Bestehend aus feuerresistenten Materialien, besonders gute Dichtung als Rauchschutz Schallschutztür: Türblatt wird mit schalldämpfendem Material gedämmt, gute Dichtung Einbruchschutztür: Hohe Widerstandsklasse, verfügen über Sicherheitsschloss und/oder gute Verriegelung So finden Sie die richtige Tür Um sich für den richtigen Türtypen zu entscheiden, ist es sinnvoll die verschiedenen Kriterien zur Unterscheidung gleichzeitig in Betracht zu ziehen – denn je nach Einsatzort können verschiedene Öffnungsmechanismen und Funktionen sinnvoll sein. Bei der Auswahl des Materials kommt es vor allem auf den persönlichen Geschmack und die Gesamtgestaltung des Hauses an. Wer neue Türen kaufen möchte, wird natürlich auch auf den Preis achten. Insgesamt kann es aber sinnvoll sein, gerade für Türen etwas mehr Geld zu investieren, da sie auf verschiedene Bereiche des Hauses erheblichen Einfluss nehmen: Sie tragen zur Energieeffizienz bei, sorgen für Sicherheit und sind maßgeblich an der Optik des Hauses beteiligt. Betriebe, die sich auf den Türbau spezialisiert haben, können Sie hier bei der Auswahl der richtigen Türarten unterstützen und auch den Einbau für Sie übernehmen. Bildquellen: pikselstock /stock.adobe.coml_v_v /stock.adobe.com dietwalther /stock.adobe.com GM Photography/stock.adobe.com Источник: https://www.blauarbeit.de/blog/tueren/tuerarten Türen in Stuttgart Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/ Tür schließen leicht gemacht Tür zu! Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können. Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt. Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden. Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind: Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl. Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein. Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen. Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust. Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten. Privatsphäre:Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre. Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden. Aufliegende Obentürschließer:Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert. Verdeckte/integrierte Obentürschließer:Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind. Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt. Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH [attention type=yellow] Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH [/attention] Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers. Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden. Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile. Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern. Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB) [attention type=green] [attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow] Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] [/attention] Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet. Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt. GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird. [attention type=red] Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040. [/attention] Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor. Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion. Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB) Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Brandschutztüren werden im Alltag aber häufig dennoch als Barrieren empfunden, und so gibt es oft den Wunsch, dass sie längere Zeit oder sogar dauernd offen stehen sollen. Brandschutztüren dürfen aber unter keinen Umständen mechanisch (z.B. mit einem Türkeil) offen gehalten werden. Dafür gibt es sogenannte Feststellanlagen. Diese halten Brandschutztüren im Alltag offen, geben sie im Alarmfall aber automatisch frei, so dass der Türschließer seine „Pflicht“ tun kann. Feststellanlagen dürfen daher Brandschutztüren offen halten, da sie das sichere Schließen im Brandfall garantieren. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Im Alltag sorgen diese Lösungen für Barrierefreiheit und trotzdem jederzeit für ein zuverlässiges Schließen im Brandfall. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Zu den Feststellanlagen von GEZE GEZE obenliegender Türschließer TS 5000: 30 Jahre Innovation GEZE bietet Türschließer für vielfältige Türsituationen mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten. Vom kleinsten obenliegenden Türschließer bis zu den vielfältigen Varianten für Feuer- und Rauchschutztüren: Die Türschließer-Linien mit Gestänge oder Gleitschiene sind vielseitig kombinierbar. Denn je nach Anforderungen, Türtyp, Größe, Flügelgewicht, Türmaterial, Türbreite und Einsatzort ist zu entscheiden, welcher Türschließer verwendet werden kann. Zusätzlich kommt es darauf an, ob er im Innen- oder Außenbereich funktionieren muss, im Nass- oder Trockenraum, in Hitze oder Kälte. Berücksichtigt werden sollten auch die Anzahl der passierenden Personen, deren Verfassung (Kinder, Pflegebedürftige usw.) sowie besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit, Brandschutz etc. In all diesen Punkten berät GEZE durch Fachleute und bietet damit zusätzlich zum Produkt Beratung und Service und somit eine Rundum-Betreuung für den Kunden im gesamten Produktlebenszyklus. Zu den manuellen Türschließern von GEZE Der neue GEZE TS 5000 SoftClose kann Türen sicher und sanft zugleich schließen – ganz leise, ohne lauten Endschlag. Denn der „sanfte“ Türschließer optimiert den Schließvorgang: Je nach Bedarf kann ein Endschlag eingestellt oder das Türblatt kurz vor Schließlage abgebremst werden. Die Tür wird trotzdem mit gleichbleibender Kraft sicher ins Schloss gezogen. Und zwar auch unter schwierigen Bedingungen wie Wind und Sog, zum Beispiel in Schleusen von Tiefgaragenzugängen oder in Treppenhäusern. Der GEZE TS 5000 SoftClose fällt auch dort angenehm auf, wo laut schließende Türen besonders stören, zum Beispiel in Kliniken, Hotels oder Mehrfamilienhäusern. Er ist kompatibel zu allen Varianten der GEZE TS 5000er-Reihe. Daher lässt er sich einfach und ohne zusätzliche Komponenten gegen bestehende Lösungen austauschen. Ebenso kann er mit allen Gleitschienen-Typen verwendet werden. Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick Letzte Aktualisierung am 21. Oktober 2020 von Max Lehmann Türen können verschiedene Funktionen erfüllen, neben Sicherheit sorgen Türen für Privatsphäre und schützen vor Wärme, Kälte oder Gerüchen. Auch, was den Brandschutz angeht, spielen sie eine wichtige Rolle. Da Türen also aus unseren Häusern gar nicht wegzudenken sind, ist es auch nicht verwunderlich, dass sie in den verschiedensten Gestaltungs- und Konstruktionsvarianten vorkommen. Wer ein Haus bauen oder renovieren will, sollte sich also vorab über die verschiedensten Türarten informieren. Wir helfen Ihnen mit diesem Beitrag dabei.  Wie lassen sich die Türarten unterscheiden? Türen lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden. Zunächst einmal kann man sie in Außentüren und Innentüren unterteilen. Weitere Kriterien zur Unterscheidung von Türarten sind:  Anwendungsort Material Auau Funktion Bei der Bauplanung können entweder einzelne oder aber auch alle Kriterien entscheidend sein. Im Folgenden gibt es einen Überblick der Türarten nach den verschiedenen Kriterien.  Türarten nach Anwendungsort Unterscheidet man Türen nach Anwendungsort, geht es vor allem darum, wo sich die Tür befindet. Wer ein Haus bauen oder im Zuge einer Altbausanierung neue Türen kaufen will, muss auch für die verschiedenen Zugänge zum und im Haus Türen auswählen. An Außentüren und Innentüren werden logischerweise verschiedene Anforderungen gestellt. Über folgende Türen sollten Sie sich während der Bauplanung in jedem Fall Gedanken machen.  Haustür: Die wichtigste Außentür Die Haustür ist repräsentativ für das Haus Über die Haustür gelangt man in den Innenbereich des Hauses, unter den Außentüren hat die Haustür dementsprechend eine besondere Stellung und erfüllt gleich mehrere Funktionen:  Sollte robust und besonders sicher sein Beständig gegenüber Feuchtigkeit, Kälte & Hitze Gute Dichtung Repräsentative Wirkung als Eingangstür Sollte zur Fassade passen Bei der Haustür ist also nicht nur die Optik entscheidend, genauso viel Wert sollte man auch auf Faktoren wie Sicherheit oder wärmedämmende Eigenschaften setzen. Wer beispielsweise gerne eine Glastür oder einen größeren Anteil an Elementen aus Glas an der Haustür hätte, sollte auf besonderes Sicherheitsglas setzen, das sich nicht so leicht zerstören lässt. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Was die Wärmeleitfähigkeit angeht, sollte es sich in einem solchen Fall mindestens um Zwei- besser noch um Dreifachverglasung handeln.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Gerade bei der Haustür sollte man nicht sparen und lieber etwas mehr Geld investieren, um sich vor Einbrüchen zu schützen und um eine gute Isolierung zu gewährleisten – Andernfalls kann sich das über erhöhte Heizkosten oder aber auch den entstandenen Schaden eines Einbruchs rächen. So können beispielsweise zusätzliche Verriegelungen die Sicherheit noch weiter erhöhen.  Balkon- oder Terrassentür: Außentür für den privaten Außenbereich Die zweite Art der Außentür bilden Balkon- und Terrassentüren. Ähnlich wie bei der Haustür spielen auch hier Sicherheit und Isolierung eine nicht unerhebliche Rolle. Allerdings wird der Garten – je nach Zaunart – bereits effektiv durch einen Zaun geschützt und der Balkon befindet sich in einer gewissen Höhe, sodass der Zugang zum Garten mitunter schon erschwert wird. Trotzdem sollte man Einbruch- und Wärmeschutz bei der Auswahl dieser Türart nicht vernachlässigen. Trotz Terrassen- oder Balkonüberdachungen sind diese Außentüren der Witterung ausgesetzt. In der Regel ähneln Terrassen- oder Balkontüren häufig den verbauten Fenstern und passen gut zur jeweiligen Fensterart. Meist kommen sie sogar vom selben Hersteller und ähneln sich auch, was die Konstruktion angeht. So können Balkon- oder Terrassentüren beispielsweise ebenfalls gekippt werden und verfügen über einen simplen Öffnungsmechanismus. Hier kann es sinnvoll sein, in eine Pilzkopfverriegelung zu investieren, um die Sicherheit zu erhöhen.  Wohnungseingangstüren: Innentüren bei mehreren Wohnparteien In Mehrfamilienhäusern kommt man zwar zunächst über die Haustür in den Hausflur, zu den einzelnen Wohnparteien gelangt man aber erst über die Wohnungseingangstüren. Da diese sich allerdings bereits im Inneren befinden, sind die Anforderungen an Wärme- und Einbruchschutz etwas geringer, insbesondere der Schallschutz sollte aber nicht vernachlässigt werden, damit die Bewohner genügend Privatsphäre haben und sich nicht von den Geräuschen aus anderen Wohnungen gestört fühlen. Im Vergleich zu normalen Zimmertüren sollten Wohnungseingangstüren aber trotzdem etwas robuster sein. Extras wie ein Spion oder eine zusätzliche Verriegelung können ebenfalls sinnvoll sein.  Zimmertüren: Türen im inneren der Wohneinheit Zimmertüren verbinden die einzelnen Räume innerhalb der Wohnung oder des Einfamilienhauses. Bei diesen Innentüren kommt es insgesamt weniger auf Einbruch-, Wärme- und Schallschutz an als bei anderen Türen, trotzdem werden die Zimmertüren wohl am häufigsten beansprucht. Ein robustes Material kann hier von Vorteil sein, um lange etwas von den Zimmertüren zu haben. Außerdem spielt auch hier die Optik eine besondere Rolle, da die Zimmertür sich direkt in die Gestaltung der einzelnen Wohnräume einfügt.  Material für Türen Ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl bestimmter Türtypen, ist das Material – schließlich ist dieses auch maßgeblich an der Optik der Tür beteiligt und bestimmt, wie gut die Tür sich in die Gesamtgestaltung des Raumes einfügen kann. Eine Holztür kann beispielsweise gemütlich und warm wirken und ist zudem äußerst wandelbar, da man Holztüren streichen kann. Glas strahlt weniger Wärme aus, passt aber gut zu stylischen Einrichtungsstilen und modernen Häusern.  Die beliebtesten Türarten nach Material sind:  Holztüren: Häufig als Echt- oder Massivholz Glastüren: Vielfältige Oberflächenstruktur möglich, mitunter nur Teile der Tür aus Glas Kunststofftüren: Preisgünstig, pflegeleicht und wandelbar, häufig als Außentür Metalltür: Meist aus Eisen oder Stahl, verschiedene Farbvarianten, vor allem funktionell Türarten nach Auau Neben der Entscheidung, wo welche Tür verbaut werden soll und aus welchem Material sie jeweils bestehen sollen, ist auch die Entscheidung des Auaus der Tür nicht unerheblich. Mit verschiedenen Öffnungsmechanismen gehen auch verschiedene Konstruktionsarten einher, nach denen sich die Türen unterscheiden lassen.  In der Regel bestehen Türen aus folgenden Bestandteilen:  Türblatt Türrahmen (Zarge) Schloss Profilzylinder Schutzbeschlag Je nach Öffnungsmechanismus werden die Elemente der Tür jedoch anders angeordnet, sodass mitunter mehr oder weniger Platz benötigt wird. Die Frage nach der passenden Türart nach Öffnungsmechanismus, ist auch immer eine Frage des vorhandenen Platzes.  Anschlagtür: Klassisch und zeitlos Die Anschlagtür ist die am häufigsten verbaute Türart Bei den meisten Türen handelt es sich um Anschlagtüren. Diese Türart besitzt einen stabilen Türrahmen und ein bewegliches Türblatt. “Angeschlagen” beziehungsweise befestigt wird die Anschlagtür dabei an einer Seite durch Scharniere, auf der anderen Seite befindet sich das Schloss. Dadurch entsteht auch der sogenannte Türschwenkbereich, weshalb die Anschlagtür auch einen gewissen freien Bereich benötigt, um sich ordnungsgemäß öffnen zu lassen. [attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green] Die Anschlagtür ist die häufigste Türart und vor allem aufgrund ihrer Stabilität sowie ihres relativ günstigen Preises beliebt. Zusätzlich lässt sie sich relativ einfach reparieren oder austauschen, da man sie problemlos herausnehmen kann. Die Anschlagtür eignet sich im Grunde für sämtliche Einsatzorte – von der Eingangstür bis zur Zimmertür.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Wer sich eine größere Tür wünscht, könnte eine doppelte Anschlagtür in Betracht ziehen. Bei diesen sogenannten Stulptüren befindet sich ein Stulp in der Mitte, wodurch die beiden Türblätter zeitgleich geöffnet werden können.  Schiebetür: Die platzsparende Türart Mit der Schiebetür lässt sich Platz sparen, da kein Schwenkbereich benötigt wird Nicht immer muss es eine klassische Anschlagtür sein, in einigen Fällen kann auch eine Schiebetür durchaus Sinn machen. Die Schiebetür lässt sich durch horizontales Schieben öffnen und schließen. Die Bewegung entsteht bei den meisten Konstruktionsarten durch eine Lauf- und eine Führungsschiene. Durch diesen Öffnungsmechanismus haben Schiebetüren keinen Türschwenkbereich und zählen zu den platzsparenden Türen. So bietet die Schiebetür bei der Raumaufteilung mehrere Vorteile:  Platzsparend durch Fehlen des Schwenkbereiches Kann Räume unterteilen und gleichzeitig zu einem großen verbinden Allerdings eignen sich Schiebetüren nicht für jeden Anwendungsort, auch der Einbau kann sich schwierig gestalten. Zusätzlich sollte man im Vergleich zu Anschlagtüren bei Schiebetüren mit etwas höheren Kosten rechnen.  Einem ähnlichen Öffnungsmechanismus folgt die Falttür, allerdings wird das Türblatt hier nicht verschoben, sondern zum Öffnen und Schließen gefaltet.  Türarten nach Funktion Mitunter kann es sinnvoll sein, sich bei den Türarten nach sogenannten Funktionstüren umzusehen. Diese Türen sind häufig etwas aufwendiger konstruiert, erfüllen dafür einen bestimmten Zweck aber äußerst effektiv. Vor allem, was Sicherheit angeht, kann eine Funktionstür besonders sinnvoll sein.  Zu den wichtigsten Funktionstüren gehören:  Brandschutztür: Bestehend aus feuerresistenten Materialien, besonders gute Dichtung als Rauchschutz Schallschutztür: Türblatt wird mit schalldämpfendem Material gedämmt, gute Dichtung Einbruchschutztür: Hohe Widerstandsklasse, verfügen über Sicherheitsschloss und/oder gute Verriegelung So finden Sie die richtige Tür Um sich für den richtigen Türtypen zu entscheiden, ist es sinnvoll die verschiedenen Kriterien zur Unterscheidung gleichzeitig in Betracht zu ziehen – denn je nach Einsatzort können verschiedene Öffnungsmechanismen und Funktionen sinnvoll sein. Bei der Auswahl des Materials kommt es vor allem auf den persönlichen Geschmack und die Gesamtgestaltung des Hauses an. Wer neue Türen kaufen möchte, wird natürlich auch auf den Preis achten. Insgesamt kann es aber sinnvoll sein, gerade für Türen etwas mehr Geld zu investieren, da sie auf verschiedene Bereiche des Hauses erheblichen Einfluss nehmen: Sie tragen zur Energieeffizienz bei, sorgen für Sicherheit und sind maßgeblich an der Optik des Hauses beteiligt. Betriebe, die sich auf den Türbau spezialisiert haben, können Sie hier bei der Auswahl der richtigen Türarten unterstützen und auch den Einbau für Sie übernehmen. Bildquellen: pikselstock /stock.adobe.coml_v_v /stock.adobe.com dietwalther /stock.adobe.com GM Photography/stock.adobe.com Источник: https://www.blauarbeit.de/blog/tueren/tuerarten Türen in Stuttgart Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/ Tür schließen leicht gemacht Tür schließen leicht gemacht Tür zu! Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können. Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt. Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden. Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind: Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl. Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein. Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen. Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust. Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten. Privatsphäre:Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre. Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden. Aufliegende Obentürschließer:Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert. Verdeckte/integrierte Obentürschließer:Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind. Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt. Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH [attention type=yellow] Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH [/attention] Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers. Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden. Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile. Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern. Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB) [attention type=green] [attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow] Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] [/attention] Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet. Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt. GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird. [attention type=red] Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040. [/attention] Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor. Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion. Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB) Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Brandschutztüren werden im Alltag aber häufig dennoch als Barrieren empfunden, und so gibt es oft den Wunsch, dass sie längere Zeit oder sogar dauernd offen stehen sollen. Brandschutztüren dürfen aber unter keinen Umständen mechanisch (z.B. mit einem Türkeil) offen gehalten werden. Dafür gibt es sogenannte Feststellanlagen. Diese halten Brandschutztüren im Alltag offen, geben sie im Alarmfall aber automatisch frei, so dass der Türschließer seine „Pflicht“ tun kann. Feststellanlagen dürfen daher Brandschutztüren offen halten, da sie das sichere Schließen im Brandfall garantieren. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Im Alltag sorgen diese Lösungen für Barrierefreiheit und trotzdem jederzeit für ein zuverlässiges Schließen im Brandfall. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Zu den Feststellanlagen von GEZE GEZE obenliegender Türschließer TS 5000: 30 Jahre Innovation GEZE bietet Türschließer für vielfältige Türsituationen mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten. Vom kleinsten obenliegenden Türschließer bis zu den vielfältigen Varianten für Feuer- und Rauchschutztüren: Die Türschließer-Linien mit Gestänge oder Gleitschiene sind vielseitig kombinierbar. Denn je nach Anforderungen, Türtyp, Größe, Flügelgewicht, Türmaterial, Türbreite und Einsatzort ist zu entscheiden, welcher Türschließer verwendet werden kann. Zusätzlich kommt es darauf an, ob er im Innen- oder Außenbereich funktionieren muss, im Nass- oder Trockenraum, in Hitze oder Kälte. Berücksichtigt werden sollten auch die Anzahl der passierenden Personen, deren Verfassung (Kinder, Pflegebedürftige usw.) sowie besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit, Brandschutz etc. In all diesen Punkten berät GEZE durch Fachleute und bietet damit zusätzlich zum Produkt Beratung und Service und somit eine Rundum-Betreuung für den Kunden im gesamten Produktlebenszyklus. Zu den manuellen Türschließern von GEZE Der neue GEZE TS 5000 SoftClose kann Türen sicher und sanft zugleich schließen – ganz leise, ohne lauten Endschlag. Denn der „sanfte“ Türschließer optimiert den Schließvorgang: Je nach Bedarf kann ein Endschlag eingestellt oder das Türblatt kurz vor Schließlage abgebremst werden. Die Tür wird trotzdem mit gleichbleibender Kraft sicher ins Schloss gezogen. Und zwar auch unter schwierigen Bedingungen wie Wind und Sog, zum Beispiel in Schleusen von Tiefgaragenzugängen oder in Treppenhäusern. Der GEZE TS 5000 SoftClose fällt auch dort angenehm auf, wo laut schließende Türen besonders stören, zum Beispiel in Kliniken, Hotels oder Mehrfamilienhäusern. Er ist kompatibel zu allen Varianten der GEZE TS 5000er-Reihe. Daher lässt er sich einfach und ohne zusätzliche Komponenten gegen bestehende Lösungen austauschen. Ebenso kann er mit allen Gleitschienen-Typen verwendet werden. TS 5000 SoftClose auf einen Blick Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick Letzte Aktualisierung am 21. Oktober 2020 von Max Lehmann Türen können verschiedene Funktionen erfüllen, neben Sicherheit sorgen Türen für Privatsphäre und schützen vor Wärme, Kälte oder Gerüchen. Auch, was den Brandschutz angeht, spielen sie eine wichtige Rolle. Da Türen also aus unseren Häusern gar nicht wegzudenken sind, ist es auch nicht verwunderlich, dass sie in den verschiedensten Gestaltungs- und Konstruktionsvarianten vorkommen. Wer ein Haus bauen oder renovieren will, sollte sich also vorab über die verschiedensten Türarten informieren. Wir helfen Ihnen mit diesem Beitrag dabei.  Wie lassen sich die Türarten unterscheiden? Türen lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden. Zunächst einmal kann man sie in Außentüren und Innentüren unterteilen. Weitere Kriterien zur Unterscheidung von Türarten sind:  Anwendungsort Material Auau Funktion Bei der Bauplanung können entweder einzelne oder aber auch alle Kriterien entscheidend sein. Im Folgenden gibt es einen Überblick der Türarten nach den verschiedenen Kriterien.  Türarten nach Anwendungsort Unterscheidet man Türen nach Anwendungsort, geht es vor allem darum, wo sich die Tür befindet. Wer ein Haus bauen oder im Zuge einer Altbausanierung neue Türen kaufen will, muss auch für die verschiedenen Zugänge zum und im Haus Türen auswählen. An Außentüren und Innentüren werden logischerweise verschiedene Anforderungen gestellt. Über folgende Türen sollten Sie sich während der Bauplanung in jedem Fall Gedanken machen.  Haustür: Die wichtigste Außentür Die Haustür ist repräsentativ für das Haus Über die Haustür gelangt man in den Innenbereich des Hauses, unter den Außentüren hat die Haustür dementsprechend eine besondere Stellung und erfüllt gleich mehrere Funktionen:  Sollte robust und besonders sicher sein Beständig gegenüber Feuchtigkeit, Kälte & Hitze Gute Dichtung Repräsentative Wirkung als Eingangstür Sollte zur Fassade passen Bei der Haustür ist also nicht nur die Optik entscheidend, genauso viel Wert sollte man auch auf Faktoren wie Sicherheit oder wärmedämmende Eigenschaften setzen. Wer beispielsweise gerne eine Glastür oder einen größeren Anteil an Elementen aus Glas an der Haustür hätte, sollte auf besonderes Sicherheitsglas setzen, das sich nicht so leicht zerstören lässt. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Was die Wärmeleitfähigkeit angeht, sollte es sich in einem solchen Fall mindestens um Zwei- besser noch um Dreifachverglasung handeln.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Gerade bei der Haustür sollte man nicht sparen und lieber etwas mehr Geld investieren, um sich vor Einbrüchen zu schützen und um eine gute Isolierung zu gewährleisten – Andernfalls kann sich das über erhöhte Heizkosten oder aber auch den entstandenen Schaden eines Einbruchs rächen. So können beispielsweise zusätzliche Verriegelungen die Sicherheit noch weiter erhöhen.  Balkon- oder Terrassentür: Außentür für den privaten Außenbereich Die zweite Art der Außentür bilden Balkon- und Terrassentüren. Ähnlich wie bei der Haustür spielen auch hier Sicherheit und Isolierung eine nicht unerhebliche Rolle. Allerdings wird der Garten – je nach Zaunart – bereits effektiv durch einen Zaun geschützt und der Balkon befindet sich in einer gewissen Höhe, sodass der Zugang zum Garten mitunter schon erschwert wird. Trotzdem sollte man Einbruch- und Wärmeschutz bei der Auswahl dieser Türart nicht vernachlässigen. Trotz Terrassen- oder Balkonüberdachungen sind diese Außentüren der Witterung ausgesetzt. In der Regel ähneln Terrassen- oder Balkontüren häufig den verbauten Fenstern und passen gut zur jeweiligen Fensterart. Meist kommen sie sogar vom selben Hersteller und ähneln sich auch, was die Konstruktion angeht. So können Balkon- oder Terrassentüren beispielsweise ebenfalls gekippt werden und verfügen über einen simplen Öffnungsmechanismus. Hier kann es sinnvoll sein, in eine Pilzkopfverriegelung zu investieren, um die Sicherheit zu erhöhen.  Wohnungseingangstüren: Innentüren bei mehreren Wohnparteien In Mehrfamilienhäusern kommt man zwar zunächst über die Haustür in den Hausflur, zu den einzelnen Wohnparteien gelangt man aber erst über die Wohnungseingangstüren. Da diese sich allerdings bereits im Inneren befinden, sind die Anforderungen an Wärme- und Einbruchschutz etwas geringer, insbesondere der Schallschutz sollte aber nicht vernachlässigt werden, damit die Bewohner genügend Privatsphäre haben und sich nicht von den Geräuschen aus anderen Wohnungen gestört fühlen. Im Vergleich zu normalen Zimmertüren sollten Wohnungseingangstüren aber trotzdem etwas robuster sein. Extras wie ein Spion oder eine zusätzliche Verriegelung können ebenfalls sinnvoll sein.  Zimmertüren: Türen im inneren der Wohneinheit Zimmertüren verbinden die einzelnen Räume innerhalb der Wohnung oder des Einfamilienhauses. Bei diesen Innentüren kommt es insgesamt weniger auf Einbruch-, Wärme- und Schallschutz an als bei anderen Türen, trotzdem werden die Zimmertüren wohl am häufigsten beansprucht. Ein robustes Material kann hier von Vorteil sein, um lange etwas von den Zimmertüren zu haben. Außerdem spielt auch hier die Optik eine besondere Rolle, da die Zimmertür sich direkt in die Gestaltung der einzelnen Wohnräume einfügt.  Material für Türen Ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl bestimmter Türtypen, ist das Material – schließlich ist dieses auch maßgeblich an der Optik der Tür beteiligt und bestimmt, wie gut die Tür sich in die Gesamtgestaltung des Raumes einfügen kann. Eine Holztür kann beispielsweise gemütlich und warm wirken und ist zudem äußerst wandelbar, da man Holztüren streichen kann. Glas strahlt weniger Wärme aus, passt aber gut zu stylischen Einrichtungsstilen und modernen Häusern.  Die beliebtesten Türarten nach Material sind:  Holztüren: Häufig als Echt- oder Massivholz Glastüren: Vielfältige Oberflächenstruktur möglich, mitunter nur Teile der Tür aus Glas Kunststofftüren: Preisgünstig, pflegeleicht und wandelbar, häufig als Außentür Metalltür: Meist aus Eisen oder Stahl, verschiedene Farbvarianten, vor allem funktionell Türarten nach Auau Neben der Entscheidung, wo welche Tür verbaut werden soll und aus welchem Material sie jeweils bestehen sollen, ist auch die Entscheidung des Auaus der Tür nicht unerheblich. Mit verschiedenen Öffnungsmechanismen gehen auch verschiedene Konstruktionsarten einher, nach denen sich die Türen unterscheiden lassen.  In der Regel bestehen Türen aus folgenden Bestandteilen:  Türblatt Türrahmen (Zarge) Schloss Profilzylinder Schutzbeschlag Je nach Öffnungsmechanismus werden die Elemente der Tür jedoch anders angeordnet, sodass mitunter mehr oder weniger Platz benötigt wird. Die Frage nach der passenden Türart nach Öffnungsmechanismus, ist auch immer eine Frage des vorhandenen Platzes.  Anschlagtür: Klassisch und zeitlos Die Anschlagtür ist die am häufigsten verbaute Türart Bei den meisten Türen handelt es sich um Anschlagtüren. Diese Türart besitzt einen stabilen Türrahmen und ein bewegliches Türblatt. “Angeschlagen” beziehungsweise befestigt wird die Anschlagtür dabei an einer Seite durch Scharniere, auf der anderen Seite befindet sich das Schloss. Dadurch entsteht auch der sogenannte Türschwenkbereich, weshalb die Anschlagtür auch einen gewissen freien Bereich benötigt, um sich ordnungsgemäß öffnen zu lassen. [attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green] Die Anschlagtür ist die häufigste Türart und vor allem aufgrund ihrer Stabilität sowie ihres relativ günstigen Preises beliebt. Zusätzlich lässt sie sich relativ einfach reparieren oder austauschen, da man sie problemlos herausnehmen kann. Die Anschlagtür eignet sich im Grunde für sämtliche Einsatzorte – von der Eingangstür bis zur Zimmertür.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Wer sich eine größere Tür wünscht, könnte eine doppelte Anschlagtür in Betracht ziehen. Bei diesen sogenannten Stulptüren befindet sich ein Stulp in der Mitte, wodurch die beiden Türblätter zeitgleich geöffnet werden können.  Schiebetür: Die platzsparende Türart Mit der Schiebetür lässt sich Platz sparen, da kein Schwenkbereich benötigt wird Nicht immer muss es eine klassische Anschlagtür sein, in einigen Fällen kann auch eine Schiebetür durchaus Sinn machen. Die Schiebetür lässt sich durch horizontales Schieben öffnen und schließen. Die Bewegung entsteht bei den meisten Konstruktionsarten durch eine Lauf- und eine Führungsschiene. Durch diesen Öffnungsmechanismus haben Schiebetüren keinen Türschwenkbereich und zählen zu den platzsparenden Türen. So bietet die Schiebetür bei der Raumaufteilung mehrere Vorteile:  Platzsparend durch Fehlen des Schwenkbereiches Kann Räume unterteilen und gleichzeitig zu einem großen verbinden Allerdings eignen sich Schiebetüren nicht für jeden Anwendungsort, auch der Einbau kann sich schwierig gestalten. Zusätzlich sollte man im Vergleich zu Anschlagtüren bei Schiebetüren mit etwas höheren Kosten rechnen.  Einem ähnlichen Öffnungsmechanismus folgt die Falttür, allerdings wird das Türblatt hier nicht verschoben, sondern zum Öffnen und Schließen gefaltet.  Türarten nach Funktion Mitunter kann es sinnvoll sein, sich bei den Türarten nach sogenannten Funktionstüren umzusehen. Diese Türen sind häufig etwas aufwendiger konstruiert, erfüllen dafür einen bestimmten Zweck aber äußerst effektiv. Vor allem, was Sicherheit angeht, kann eine Funktionstür besonders sinnvoll sein.  Zu den wichtigsten Funktionstüren gehören:  Brandschutztür: Bestehend aus feuerresistenten Materialien, besonders gute Dichtung als Rauchschutz Schallschutztür: Türblatt wird mit schalldämpfendem Material gedämmt, gute Dichtung Einbruchschutztür: Hohe Widerstandsklasse, verfügen über Sicherheitsschloss und/oder gute Verriegelung So finden Sie die richtige Tür Um sich für den richtigen Türtypen zu entscheiden, ist es sinnvoll die verschiedenen Kriterien zur Unterscheidung gleichzeitig in Betracht zu ziehen – denn je nach Einsatzort können verschiedene Öffnungsmechanismen und Funktionen sinnvoll sein. Bei der Auswahl des Materials kommt es vor allem auf den persönlichen Geschmack und die Gesamtgestaltung des Hauses an. Wer neue Türen kaufen möchte, wird natürlich auch auf den Preis achten. Insgesamt kann es aber sinnvoll sein, gerade für Türen etwas mehr Geld zu investieren, da sie auf verschiedene Bereiche des Hauses erheblichen Einfluss nehmen: Sie tragen zur Energieeffizienz bei, sorgen für Sicherheit und sind maßgeblich an der Optik des Hauses beteiligt. Betriebe, die sich auf den Türbau spezialisiert haben, können Sie hier bei der Auswahl der richtigen Türarten unterstützen und auch den Einbau für Sie übernehmen. Bildquellen: pikselstock /stock.adobe.coml_v_v /stock.adobe.com dietwalther /stock.adobe.com GM Photography/stock.adobe.com Источник: https://www.blauarbeit.de/blog/tueren/tuerarten Türen in Stuttgart Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/ Tür schließen leicht gemacht Tür zu! Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können. Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt. Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden. Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind: Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl. Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein. Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen. Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust. Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten. Privatsphäre:Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre. Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden. Aufliegende Obentürschließer:Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert. Verdeckte/integrierte Obentürschließer:Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind. Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt. Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH [attention type=yellow] Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH [/attention] Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers. Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden. Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile. Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern. Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB) [attention type=green] [attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow] Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] [/attention] Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet. Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt. GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird. [attention type=red] Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040. [/attention] Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor. Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion. Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB) Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Brandschutztüren werden im Alltag aber häufig dennoch als Barrieren empfunden, und so gibt es oft den Wunsch, dass sie längere Zeit oder sogar dauernd offen stehen sollen. Brandschutztüren dürfen aber unter keinen Umständen mechanisch (z.B. mit einem Türkeil) offen gehalten werden. Dafür gibt es sogenannte Feststellanlagen. Diese halten Brandschutztüren im Alltag offen, geben sie im Alarmfall aber automatisch frei, so dass der Türschließer seine „Pflicht“ tun kann. Feststellanlagen dürfen daher Brandschutztüren offen halten, da sie das sichere Schließen im Brandfall garantieren. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Im Alltag sorgen diese Lösungen für Barrierefreiheit und trotzdem jederzeit für ein zuverlässiges Schließen im Brandfall. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Zu den Feststellanlagen von GEZE GEZE obenliegender Türschließer TS 5000: 30 Jahre Innovation GEZE bietet Türschließer für vielfältige Türsituationen mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten. Vom kleinsten obenliegenden Türschließer bis zu den vielfältigen Varianten für Feuer- und Rauchschutztüren: Die Türschließer-Linien mit Gestänge oder Gleitschiene sind vielseitig kombinierbar. Denn je nach Anforderungen, Türtyp, Größe, Flügelgewicht, Türmaterial, Türbreite und Einsatzort ist zu entscheiden, welcher Türschließer verwendet werden kann. Zusätzlich kommt es darauf an, ob er im Innen- oder Außenbereich funktionieren muss, im Nass- oder Trockenraum, in Hitze oder Kälte. Berücksichtigt werden sollten auch die Anzahl der passierenden Personen, deren Verfassung (Kinder, Pflegebedürftige usw.) sowie besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit, Brandschutz etc. In all diesen Punkten berät GEZE durch Fachleute und bietet damit zusätzlich zum Produkt Beratung und Service und somit eine Rundum-Betreuung für den Kunden im gesamten Produktlebenszyklus. Zu den manuellen Türschließern von GEZE Der neue GEZE TS 5000 SoftClose kann Türen sicher und sanft zugleich schließen – ganz leise, ohne lauten Endschlag. Denn der „sanfte“ Türschließer optimiert den Schließvorgang: Je nach Bedarf kann ein Endschlag eingestellt oder das Türblatt kurz vor Schließlage abgebremst werden. Die Tür wird trotzdem mit gleichbleibender Kraft sicher ins Schloss gezogen. Und zwar auch unter schwierigen Bedingungen wie Wind und Sog, zum Beispiel in Schleusen von Tiefgaragenzugängen oder in Treppenhäusern. Der GEZE TS 5000 SoftClose fällt auch dort angenehm auf, wo laut schließende Türen besonders stören, zum Beispiel in Kliniken, Hotels oder Mehrfamilienhäusern. Er ist kompatibel zu allen Varianten der GEZE TS 5000er-Reihe. Daher lässt er sich einfach und ohne zusätzliche Komponenten gegen bestehende Lösungen austauschen. Ebenso kann er mit allen Gleitschienen-Typen verwendet werden. TS 5000 SoftClose auf einen Blick zuverlässiges, sanftes Schließen auch unter widrigen Bedingungen (z.B. Tiefgaragenschleusen) variabel einstellbare Schließgeschwindigkeit im Endschlagbereich (von 0-15° Türöffnungswinkel) geeignet für unterschiedliche Systemvarianten (z.B. mit elektrischer Feststellung oder Rauchschalter, an ein- und zweiflügeligen Türen) flexibler Einsatz möglich (z.B. Blatt- oder Kopfmontage, Band- oder Bandgegenseite etc. ) einfacher Austausch gegen alle Varianten der TS 5000er-Reihe kompatibel mit allen Gleitschienen-Typen barrierefrei nach DIN 18040 bis 1. 100mm Flügelbreite Die Funktion der Selbstschließung kann auch durch einen elektrischen Türantrieb erfüllt werden, der ebenso eine automatisierte Öffnung ermöglicht. Solche vollautomatischen Schiebe-, Drehflügel- oder Karusselltüren werden meist durch Sensoren aktiviert, die die Bewegung von Personen vor der Tür registrieren. Auch gibt es Öffnungsschalter, die berührungslos aktiviert werden. Eine leichte Handbewegung vor dem Schalter öffnet die Tür. Wenn es auch „etwas weniger“ Automatik sein darf, kann eine Drehtür durch „push & go“ geöffnet werden. Ein kurzes Antippen des Türflügels genügt, um den Türöffnungsmotor zu starten. Alle automatischen Türen schließen auch wieder automatisch. Dabei sorgen Präsenzmelder sowohl beim Öffnen als auch beim Schließen dafür, dass Gefährdungen durch Quetschen, Scheren, Anstoßen und Einziehen vermieden werden. Mehr zu Automatiktüren Wenn Brandschutztüren als automatische Drehtüren betrieben werden und eine Offenhaltefunktion (Feststellvorrichtung) integriert haben, gelten diese zusammen mit einer Rauchschalterzentrale als Feststellanlage. Feststellanlagen verhindern das selbsttätige Schließen von Türen temporär. [attention type=green] Im Alarmfall durch den Brandmelder oder bei Stromausfall wird die Offenhaltefunktion abgeschaltet und der Türschließer schließt die Tür. [/attention] GEZE hält eine ganze Reihe von Feststellanlagen und Feststellvorrichtungen bereit, die speziell für den Einsatz im vorbeugenden Brandschutz konzipiert sind. Broschüre GEZE Drehtürsysteme (PDF | 8,20 MB) Im Klinikbereich (Operationssaal, Intensiv- oder Dialysestation) und in Reinräumen (Sterilisationsräume und Labore) sind besonders dichtschließende Türen erforderlich, um Hygiene und eine möglichst hohe Luftdichtigkeit zu gewährleisten. GEZE bietet hierfür mit den Schiebetürsystemen GEZE ECdrive H und Powerdrive PL-HT hermetic besonders dichtschließende Zugangslösungen an, die Keime und Fremdpartikel außen vor lassen. Zu den automatischen Schiebetüren von GEZE Zu den automatischen Drehtüren von GEZE Türschließer gibt es in verschiedenen Designs: aufliegend mit Gestänge oder mit Gleitschiene, integriert oder im Boden versenkt; außerdem in jeder Farbe, die gewünscht wird, sowie optional mit Abdeckhaube. Türschließer gibt es für die manuelle Bedienung von Türen oder integriert in Türantriebe von automatischen Türen – natürlich entsprechend aller gesetzlichen Anforderungen und Normen z.B. für Brandschutz und Absicherung. GEZE berät hierzu gerne ausführlich über die Architektenhotline um den besten Türschließer für den jeweiligen Anwendungsfall herauszufinden (Gebäudetyp, Anzahl passierender Personen, Ort der Tür etc.). GEZE bietet auch Individuallösungen der Türschließung an, hierbei berät GEZE und stellt die richtige Lösung zusammen. Über unsere GEZE Architektenhotline erhalten Sie täglich von 7:30 bis 17:00 Uhr detaillierte Informationen und Beratung zu unseren Produkten und deren Einsatz durch unsere Objektberater. Telefonnummer: +49-7152-203-112 [attention type=yellow] GEZE Service bietet 24/7 Hilfe bei Problemen mit Türschließern. Über die Hotline ist immer jemand erreichbar und das Service-Personal ist schnell vor Ort. Oftmals helfen auch einfache Tipps und Tricks, um wieder zum funktionierenden Türschießer zu gelangen. Hierfür gibt es FAQ Listen und Leitfäden, welche erste Hilfestellungen bei Problemen geben können. [/attention] Источник: https://www.geze.de/de/entdecken/themen/selbstschliessende-tueren
  42. Tür schließen leicht gemacht
  43. Tür schließen leicht gemacht
  44. Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen
  45. Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen
  46. TS 5000 SoftClose auf einen Blick
  47. Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick
  48. Wie lassen sich die Türarten unterscheiden?
  49. Türarten nach Anwendungsort
  50. Haustür: Die wichtigste Außentür
  51. Balkon- oder Terrassentür: Außentür für den privaten Außenbereich
  52. Wohnungseingangstüren: Innentüren bei mehreren Wohnparteien
  53. Zimmertüren: Türen im inneren der Wohneinheit
  54. Material für Türen
  55. Türarten nach Auau
  56. Anschlagtür: Klassisch und zeitlos
  57. Schiebetür: Die platzsparende Türart
  58. Türarten nach Funktion
  59. So finden Sie die richtige Tür
  60. Türen in Stuttgart Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/ Tür schließen leicht gemacht Tür zu! Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können. Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt. Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden. Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind: Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl. Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein. Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen. Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust. Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten. Privatsphäre:Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre. Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden. Aufliegende Obentürschließer:Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert. Verdeckte/integrierte Obentürschließer:Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind. Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt. Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH [attention type=yellow] Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH [/attention] Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers. Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden. Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile. Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern. Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB) [attention type=green] [attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow] Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] [/attention] Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet. Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt. GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird. [attention type=red] Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040. [/attention] Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor. Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion. Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB) Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Brandschutztüren werden im Alltag aber häufig dennoch als Barrieren empfunden, und so gibt es oft den Wunsch, dass sie längere Zeit oder sogar dauernd offen stehen sollen. Brandschutztüren dürfen aber unter keinen Umständen mechanisch (z.B. mit einem Türkeil) offen gehalten werden. Dafür gibt es sogenannte Feststellanlagen. Diese halten Brandschutztüren im Alltag offen, geben sie im Alarmfall aber automatisch frei, so dass der Türschließer seine „Pflicht“ tun kann. Feststellanlagen dürfen daher Brandschutztüren offen halten, da sie das sichere Schließen im Brandfall garantieren. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Im Alltag sorgen diese Lösungen für Barrierefreiheit und trotzdem jederzeit für ein zuverlässiges Schließen im Brandfall. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Zu den Feststellanlagen von GEZE GEZE obenliegender Türschließer TS 5000: 30 Jahre Innovation GEZE bietet Türschließer für vielfältige Türsituationen mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten. Vom kleinsten obenliegenden Türschließer bis zu den vielfältigen Varianten für Feuer- und Rauchschutztüren: Die Türschließer-Linien mit Gestänge oder Gleitschiene sind vielseitig kombinierbar. Denn je nach Anforderungen, Türtyp, Größe, Flügelgewicht, Türmaterial, Türbreite und Einsatzort ist zu entscheiden, welcher Türschließer verwendet werden kann. Zusätzlich kommt es darauf an, ob er im Innen- oder Außenbereich funktionieren muss, im Nass- oder Trockenraum, in Hitze oder Kälte. Berücksichtigt werden sollten auch die Anzahl der passierenden Personen, deren Verfassung (Kinder, Pflegebedürftige usw.) sowie besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit, Brandschutz etc. In all diesen Punkten berät GEZE durch Fachleute und bietet damit zusätzlich zum Produkt Beratung und Service und somit eine Rundum-Betreuung für den Kunden im gesamten Produktlebenszyklus. Zu den manuellen Türschließern von GEZE Der neue GEZE TS 5000 SoftClose kann Türen sicher und sanft zugleich schließen – ganz leise, ohne lauten Endschlag. Denn der „sanfte“ Türschließer optimiert den Schließvorgang: Je nach Bedarf kann ein Endschlag eingestellt oder das Türblatt kurz vor Schließlage abgebremst werden. Die Tür wird trotzdem mit gleichbleibender Kraft sicher ins Schloss gezogen. Und zwar auch unter schwierigen Bedingungen wie Wind und Sog, zum Beispiel in Schleusen von Tiefgaragenzugängen oder in Treppenhäusern. Der GEZE TS 5000 SoftClose fällt auch dort angenehm auf, wo laut schließende Türen besonders stören, zum Beispiel in Kliniken, Hotels oder Mehrfamilienhäusern. Er ist kompatibel zu allen Varianten der GEZE TS 5000er-Reihe. Daher lässt er sich einfach und ohne zusätzliche Komponenten gegen bestehende Lösungen austauschen. Ebenso kann er mit allen Gleitschienen-Typen verwendet werden. Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick Letzte Aktualisierung am 21. Oktober 2020 von Max Lehmann Türen können verschiedene Funktionen erfüllen, neben Sicherheit sorgen Türen für Privatsphäre und schützen vor Wärme, Kälte oder Gerüchen. Auch, was den Brandschutz angeht, spielen sie eine wichtige Rolle. Da Türen also aus unseren Häusern gar nicht wegzudenken sind, ist es auch nicht verwunderlich, dass sie in den verschiedensten Gestaltungs- und Konstruktionsvarianten vorkommen. Wer ein Haus bauen oder renovieren will, sollte sich also vorab über die verschiedensten Türarten informieren. Wir helfen Ihnen mit diesem Beitrag dabei.  Wie lassen sich die Türarten unterscheiden? Türen lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden. Zunächst einmal kann man sie in Außentüren und Innentüren unterteilen. Weitere Kriterien zur Unterscheidung von Türarten sind:  Anwendungsort Material Auau Funktion Bei der Bauplanung können entweder einzelne oder aber auch alle Kriterien entscheidend sein. Im Folgenden gibt es einen Überblick der Türarten nach den verschiedenen Kriterien.  Türarten nach Anwendungsort Unterscheidet man Türen nach Anwendungsort, geht es vor allem darum, wo sich die Tür befindet. Wer ein Haus bauen oder im Zuge einer Altbausanierung neue Türen kaufen will, muss auch für die verschiedenen Zugänge zum und im Haus Türen auswählen. An Außentüren und Innentüren werden logischerweise verschiedene Anforderungen gestellt. Über folgende Türen sollten Sie sich während der Bauplanung in jedem Fall Gedanken machen.  Haustür: Die wichtigste Außentür Die Haustür ist repräsentativ für das Haus Über die Haustür gelangt man in den Innenbereich des Hauses, unter den Außentüren hat die Haustür dementsprechend eine besondere Stellung und erfüllt gleich mehrere Funktionen:  Sollte robust und besonders sicher sein Beständig gegenüber Feuchtigkeit, Kälte & Hitze Gute Dichtung Repräsentative Wirkung als Eingangstür Sollte zur Fassade passen Bei der Haustür ist also nicht nur die Optik entscheidend, genauso viel Wert sollte man auch auf Faktoren wie Sicherheit oder wärmedämmende Eigenschaften setzen. Wer beispielsweise gerne eine Glastür oder einen größeren Anteil an Elementen aus Glas an der Haustür hätte, sollte auf besonderes Sicherheitsglas setzen, das sich nicht so leicht zerstören lässt. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Was die Wärmeleitfähigkeit angeht, sollte es sich in einem solchen Fall mindestens um Zwei- besser noch um Dreifachverglasung handeln.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Gerade bei der Haustür sollte man nicht sparen und lieber etwas mehr Geld investieren, um sich vor Einbrüchen zu schützen und um eine gute Isolierung zu gewährleisten – Andernfalls kann sich das über erhöhte Heizkosten oder aber auch den entstandenen Schaden eines Einbruchs rächen. So können beispielsweise zusätzliche Verriegelungen die Sicherheit noch weiter erhöhen.  Balkon- oder Terrassentür: Außentür für den privaten Außenbereich Die zweite Art der Außentür bilden Balkon- und Terrassentüren. Ähnlich wie bei der Haustür spielen auch hier Sicherheit und Isolierung eine nicht unerhebliche Rolle. Allerdings wird der Garten – je nach Zaunart – bereits effektiv durch einen Zaun geschützt und der Balkon befindet sich in einer gewissen Höhe, sodass der Zugang zum Garten mitunter schon erschwert wird. Trotzdem sollte man Einbruch- und Wärmeschutz bei der Auswahl dieser Türart nicht vernachlässigen. Trotz Terrassen- oder Balkonüberdachungen sind diese Außentüren der Witterung ausgesetzt. In der Regel ähneln Terrassen- oder Balkontüren häufig den verbauten Fenstern und passen gut zur jeweiligen Fensterart. Meist kommen sie sogar vom selben Hersteller und ähneln sich auch, was die Konstruktion angeht. So können Balkon- oder Terrassentüren beispielsweise ebenfalls gekippt werden und verfügen über einen simplen Öffnungsmechanismus. Hier kann es sinnvoll sein, in eine Pilzkopfverriegelung zu investieren, um die Sicherheit zu erhöhen.  Wohnungseingangstüren: Innentüren bei mehreren Wohnparteien In Mehrfamilienhäusern kommt man zwar zunächst über die Haustür in den Hausflur, zu den einzelnen Wohnparteien gelangt man aber erst über die Wohnungseingangstüren. Da diese sich allerdings bereits im Inneren befinden, sind die Anforderungen an Wärme- und Einbruchschutz etwas geringer, insbesondere der Schallschutz sollte aber nicht vernachlässigt werden, damit die Bewohner genügend Privatsphäre haben und sich nicht von den Geräuschen aus anderen Wohnungen gestört fühlen. Im Vergleich zu normalen Zimmertüren sollten Wohnungseingangstüren aber trotzdem etwas robuster sein. Extras wie ein Spion oder eine zusätzliche Verriegelung können ebenfalls sinnvoll sein.  Zimmertüren: Türen im inneren der Wohneinheit Zimmertüren verbinden die einzelnen Räume innerhalb der Wohnung oder des Einfamilienhauses. Bei diesen Innentüren kommt es insgesamt weniger auf Einbruch-, Wärme- und Schallschutz an als bei anderen Türen, trotzdem werden die Zimmertüren wohl am häufigsten beansprucht. Ein robustes Material kann hier von Vorteil sein, um lange etwas von den Zimmertüren zu haben. Außerdem spielt auch hier die Optik eine besondere Rolle, da die Zimmertür sich direkt in die Gestaltung der einzelnen Wohnräume einfügt.  Material für Türen Ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl bestimmter Türtypen, ist das Material – schließlich ist dieses auch maßgeblich an der Optik der Tür beteiligt und bestimmt, wie gut die Tür sich in die Gesamtgestaltung des Raumes einfügen kann. Eine Holztür kann beispielsweise gemütlich und warm wirken und ist zudem äußerst wandelbar, da man Holztüren streichen kann. Glas strahlt weniger Wärme aus, passt aber gut zu stylischen Einrichtungsstilen und modernen Häusern.  Die beliebtesten Türarten nach Material sind:  Holztüren: Häufig als Echt- oder Massivholz Glastüren: Vielfältige Oberflächenstruktur möglich, mitunter nur Teile der Tür aus Glas Kunststofftüren: Preisgünstig, pflegeleicht und wandelbar, häufig als Außentür Metalltür: Meist aus Eisen oder Stahl, verschiedene Farbvarianten, vor allem funktionell Türarten nach Auau Neben der Entscheidung, wo welche Tür verbaut werden soll und aus welchem Material sie jeweils bestehen sollen, ist auch die Entscheidung des Auaus der Tür nicht unerheblich. Mit verschiedenen Öffnungsmechanismen gehen auch verschiedene Konstruktionsarten einher, nach denen sich die Türen unterscheiden lassen.  In der Regel bestehen Türen aus folgenden Bestandteilen:  Türblatt Türrahmen (Zarge) Schloss Profilzylinder Schutzbeschlag Je nach Öffnungsmechanismus werden die Elemente der Tür jedoch anders angeordnet, sodass mitunter mehr oder weniger Platz benötigt wird. Die Frage nach der passenden Türart nach Öffnungsmechanismus, ist auch immer eine Frage des vorhandenen Platzes.  Anschlagtür: Klassisch und zeitlos Die Anschlagtür ist die am häufigsten verbaute Türart Bei den meisten Türen handelt es sich um Anschlagtüren. Diese Türart besitzt einen stabilen Türrahmen und ein bewegliches Türblatt. “Angeschlagen” beziehungsweise befestigt wird die Anschlagtür dabei an einer Seite durch Scharniere, auf der anderen Seite befindet sich das Schloss. Dadurch entsteht auch der sogenannte Türschwenkbereich, weshalb die Anschlagtür auch einen gewissen freien Bereich benötigt, um sich ordnungsgemäß öffnen zu lassen. [attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green] Die Anschlagtür ist die häufigste Türart und vor allem aufgrund ihrer Stabilität sowie ihres relativ günstigen Preises beliebt. Zusätzlich lässt sie sich relativ einfach reparieren oder austauschen, da man sie problemlos herausnehmen kann. Die Anschlagtür eignet sich im Grunde für sämtliche Einsatzorte – von der Eingangstür bis zur Zimmertür.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Wer sich eine größere Tür wünscht, könnte eine doppelte Anschlagtür in Betracht ziehen. Bei diesen sogenannten Stulptüren befindet sich ein Stulp in der Mitte, wodurch die beiden Türblätter zeitgleich geöffnet werden können.  Schiebetür: Die platzsparende Türart Mit der Schiebetür lässt sich Platz sparen, da kein Schwenkbereich benötigt wird Nicht immer muss es eine klassische Anschlagtür sein, in einigen Fällen kann auch eine Schiebetür durchaus Sinn machen. Die Schiebetür lässt sich durch horizontales Schieben öffnen und schließen. Die Bewegung entsteht bei den meisten Konstruktionsarten durch eine Lauf- und eine Führungsschiene. Durch diesen Öffnungsmechanismus haben Schiebetüren keinen Türschwenkbereich und zählen zu den platzsparenden Türen. So bietet die Schiebetür bei der Raumaufteilung mehrere Vorteile:  Platzsparend durch Fehlen des Schwenkbereiches Kann Räume unterteilen und gleichzeitig zu einem großen verbinden Allerdings eignen sich Schiebetüren nicht für jeden Anwendungsort, auch der Einbau kann sich schwierig gestalten. Zusätzlich sollte man im Vergleich zu Anschlagtüren bei Schiebetüren mit etwas höheren Kosten rechnen.  Einem ähnlichen Öffnungsmechanismus folgt die Falttür, allerdings wird das Türblatt hier nicht verschoben, sondern zum Öffnen und Schließen gefaltet.  Türarten nach Funktion Mitunter kann es sinnvoll sein, sich bei den Türarten nach sogenannten Funktionstüren umzusehen. Diese Türen sind häufig etwas aufwendiger konstruiert, erfüllen dafür einen bestimmten Zweck aber äußerst effektiv. Vor allem, was Sicherheit angeht, kann eine Funktionstür besonders sinnvoll sein.  Zu den wichtigsten Funktionstüren gehören:  Brandschutztür: Bestehend aus feuerresistenten Materialien, besonders gute Dichtung als Rauchschutz Schallschutztür: Türblatt wird mit schalldämpfendem Material gedämmt, gute Dichtung Einbruchschutztür: Hohe Widerstandsklasse, verfügen über Sicherheitsschloss und/oder gute Verriegelung So finden Sie die richtige Tür Um sich für den richtigen Türtypen zu entscheiden, ist es sinnvoll die verschiedenen Kriterien zur Unterscheidung gleichzeitig in Betracht zu ziehen – denn je nach Einsatzort können verschiedene Öffnungsmechanismen und Funktionen sinnvoll sein. Bei der Auswahl des Materials kommt es vor allem auf den persönlichen Geschmack und die Gesamtgestaltung des Hauses an. Wer neue Türen kaufen möchte, wird natürlich auch auf den Preis achten. Insgesamt kann es aber sinnvoll sein, gerade für Türen etwas mehr Geld zu investieren, da sie auf verschiedene Bereiche des Hauses erheblichen Einfluss nehmen: Sie tragen zur Energieeffizienz bei, sorgen für Sicherheit und sind maßgeblich an der Optik des Hauses beteiligt. Betriebe, die sich auf den Türbau spezialisiert haben, können Sie hier bei der Auswahl der richtigen Türarten unterstützen und auch den Einbau für Sie übernehmen. Bildquellen: pikselstock /stock.adobe.coml_v_v /stock.adobe.com dietwalther /stock.adobe.com GM Photography/stock.adobe.com Источник: https://www.blauarbeit.de/blog/tueren/tuerarten Türen in Stuttgart Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/ Tür schließen leicht gemacht Tür schließen leicht gemacht Tür zu! Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können. Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt. Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden. Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind: Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl. Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein. Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen. Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust. Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten. Privatsphäre:Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre. Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden. Aufliegende Obentürschließer:Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert. Verdeckte/integrierte Obentürschließer:Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind. Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt. Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH [attention type=yellow] Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH [/attention] Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers. Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden. Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile. Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern. Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB) [attention type=green] [attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow] Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] [/attention] Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet. Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt. GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird. [attention type=red] Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040. [/attention] Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor. Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion. Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB) Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Brandschutztüren werden im Alltag aber häufig dennoch als Barrieren empfunden, und so gibt es oft den Wunsch, dass sie längere Zeit oder sogar dauernd offen stehen sollen. Brandschutztüren dürfen aber unter keinen Umständen mechanisch (z.B. mit einem Türkeil) offen gehalten werden. Dafür gibt es sogenannte Feststellanlagen. Diese halten Brandschutztüren im Alltag offen, geben sie im Alarmfall aber automatisch frei, so dass der Türschließer seine „Pflicht“ tun kann. Feststellanlagen dürfen daher Brandschutztüren offen halten, da sie das sichere Schließen im Brandfall garantieren. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Im Alltag sorgen diese Lösungen für Barrierefreiheit und trotzdem jederzeit für ein zuverlässiges Schließen im Brandfall. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Zu den Feststellanlagen von GEZE GEZE obenliegender Türschließer TS 5000: 30 Jahre Innovation GEZE bietet Türschließer für vielfältige Türsituationen mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten. Vom kleinsten obenliegenden Türschließer bis zu den vielfältigen Varianten für Feuer- und Rauchschutztüren: Die Türschließer-Linien mit Gestänge oder Gleitschiene sind vielseitig kombinierbar. Denn je nach Anforderungen, Türtyp, Größe, Flügelgewicht, Türmaterial, Türbreite und Einsatzort ist zu entscheiden, welcher Türschließer verwendet werden kann. Zusätzlich kommt es darauf an, ob er im Innen- oder Außenbereich funktionieren muss, im Nass- oder Trockenraum, in Hitze oder Kälte. Berücksichtigt werden sollten auch die Anzahl der passierenden Personen, deren Verfassung (Kinder, Pflegebedürftige usw.) sowie besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit, Brandschutz etc. In all diesen Punkten berät GEZE durch Fachleute und bietet damit zusätzlich zum Produkt Beratung und Service und somit eine Rundum-Betreuung für den Kunden im gesamten Produktlebenszyklus. Zu den manuellen Türschließern von GEZE Der neue GEZE TS 5000 SoftClose kann Türen sicher und sanft zugleich schließen – ganz leise, ohne lauten Endschlag. Denn der „sanfte“ Türschließer optimiert den Schließvorgang: Je nach Bedarf kann ein Endschlag eingestellt oder das Türblatt kurz vor Schließlage abgebremst werden. Die Tür wird trotzdem mit gleichbleibender Kraft sicher ins Schloss gezogen. Und zwar auch unter schwierigen Bedingungen wie Wind und Sog, zum Beispiel in Schleusen von Tiefgaragenzugängen oder in Treppenhäusern. Der GEZE TS 5000 SoftClose fällt auch dort angenehm auf, wo laut schließende Türen besonders stören, zum Beispiel in Kliniken, Hotels oder Mehrfamilienhäusern. Er ist kompatibel zu allen Varianten der GEZE TS 5000er-Reihe. Daher lässt er sich einfach und ohne zusätzliche Komponenten gegen bestehende Lösungen austauschen. Ebenso kann er mit allen Gleitschienen-Typen verwendet werden. TS 5000 SoftClose auf einen Blick Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick Letzte Aktualisierung am 21. Oktober 2020 von Max Lehmann Türen können verschiedene Funktionen erfüllen, neben Sicherheit sorgen Türen für Privatsphäre und schützen vor Wärme, Kälte oder Gerüchen. Auch, was den Brandschutz angeht, spielen sie eine wichtige Rolle. Da Türen also aus unseren Häusern gar nicht wegzudenken sind, ist es auch nicht verwunderlich, dass sie in den verschiedensten Gestaltungs- und Konstruktionsvarianten vorkommen. Wer ein Haus bauen oder renovieren will, sollte sich also vorab über die verschiedensten Türarten informieren. Wir helfen Ihnen mit diesem Beitrag dabei.  Wie lassen sich die Türarten unterscheiden? Türen lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden. Zunächst einmal kann man sie in Außentüren und Innentüren unterteilen. Weitere Kriterien zur Unterscheidung von Türarten sind:  Anwendungsort Material Auau Funktion Bei der Bauplanung können entweder einzelne oder aber auch alle Kriterien entscheidend sein. Im Folgenden gibt es einen Überblick der Türarten nach den verschiedenen Kriterien.  Türarten nach Anwendungsort Unterscheidet man Türen nach Anwendungsort, geht es vor allem darum, wo sich die Tür befindet. Wer ein Haus bauen oder im Zuge einer Altbausanierung neue Türen kaufen will, muss auch für die verschiedenen Zugänge zum und im Haus Türen auswählen. An Außentüren und Innentüren werden logischerweise verschiedene Anforderungen gestellt. Über folgende Türen sollten Sie sich während der Bauplanung in jedem Fall Gedanken machen.  Haustür: Die wichtigste Außentür Die Haustür ist repräsentativ für das Haus Über die Haustür gelangt man in den Innenbereich des Hauses, unter den Außentüren hat die Haustür dementsprechend eine besondere Stellung und erfüllt gleich mehrere Funktionen:  Sollte robust und besonders sicher sein Beständig gegenüber Feuchtigkeit, Kälte & Hitze Gute Dichtung Repräsentative Wirkung als Eingangstür Sollte zur Fassade passen Bei der Haustür ist also nicht nur die Optik entscheidend, genauso viel Wert sollte man auch auf Faktoren wie Sicherheit oder wärmedämmende Eigenschaften setzen. Wer beispielsweise gerne eine Glastür oder einen größeren Anteil an Elementen aus Glas an der Haustür hätte, sollte auf besonderes Sicherheitsglas setzen, das sich nicht so leicht zerstören lässt. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Was die Wärmeleitfähigkeit angeht, sollte es sich in einem solchen Fall mindestens um Zwei- besser noch um Dreifachverglasung handeln.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Gerade bei der Haustür sollte man nicht sparen und lieber etwas mehr Geld investieren, um sich vor Einbrüchen zu schützen und um eine gute Isolierung zu gewährleisten – Andernfalls kann sich das über erhöhte Heizkosten oder aber auch den entstandenen Schaden eines Einbruchs rächen. So können beispielsweise zusätzliche Verriegelungen die Sicherheit noch weiter erhöhen.  Balkon- oder Terrassentür: Außentür für den privaten Außenbereich Die zweite Art der Außentür bilden Balkon- und Terrassentüren. Ähnlich wie bei der Haustür spielen auch hier Sicherheit und Isolierung eine nicht unerhebliche Rolle. Allerdings wird der Garten – je nach Zaunart – bereits effektiv durch einen Zaun geschützt und der Balkon befindet sich in einer gewissen Höhe, sodass der Zugang zum Garten mitunter schon erschwert wird. Trotzdem sollte man Einbruch- und Wärmeschutz bei der Auswahl dieser Türart nicht vernachlässigen. Trotz Terrassen- oder Balkonüberdachungen sind diese Außentüren der Witterung ausgesetzt. In der Regel ähneln Terrassen- oder Balkontüren häufig den verbauten Fenstern und passen gut zur jeweiligen Fensterart. Meist kommen sie sogar vom selben Hersteller und ähneln sich auch, was die Konstruktion angeht. So können Balkon- oder Terrassentüren beispielsweise ebenfalls gekippt werden und verfügen über einen simplen Öffnungsmechanismus. Hier kann es sinnvoll sein, in eine Pilzkopfverriegelung zu investieren, um die Sicherheit zu erhöhen.  Wohnungseingangstüren: Innentüren bei mehreren Wohnparteien In Mehrfamilienhäusern kommt man zwar zunächst über die Haustür in den Hausflur, zu den einzelnen Wohnparteien gelangt man aber erst über die Wohnungseingangstüren. Da diese sich allerdings bereits im Inneren befinden, sind die Anforderungen an Wärme- und Einbruchschutz etwas geringer, insbesondere der Schallschutz sollte aber nicht vernachlässigt werden, damit die Bewohner genügend Privatsphäre haben und sich nicht von den Geräuschen aus anderen Wohnungen gestört fühlen. Im Vergleich zu normalen Zimmertüren sollten Wohnungseingangstüren aber trotzdem etwas robuster sein. Extras wie ein Spion oder eine zusätzliche Verriegelung können ebenfalls sinnvoll sein.  Zimmertüren: Türen im inneren der Wohneinheit Zimmertüren verbinden die einzelnen Räume innerhalb der Wohnung oder des Einfamilienhauses. Bei diesen Innentüren kommt es insgesamt weniger auf Einbruch-, Wärme- und Schallschutz an als bei anderen Türen, trotzdem werden die Zimmertüren wohl am häufigsten beansprucht. Ein robustes Material kann hier von Vorteil sein, um lange etwas von den Zimmertüren zu haben. Außerdem spielt auch hier die Optik eine besondere Rolle, da die Zimmertür sich direkt in die Gestaltung der einzelnen Wohnräume einfügt.  Material für Türen Ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl bestimmter Türtypen, ist das Material – schließlich ist dieses auch maßgeblich an der Optik der Tür beteiligt und bestimmt, wie gut die Tür sich in die Gesamtgestaltung des Raumes einfügen kann. Eine Holztür kann beispielsweise gemütlich und warm wirken und ist zudem äußerst wandelbar, da man Holztüren streichen kann. Glas strahlt weniger Wärme aus, passt aber gut zu stylischen Einrichtungsstilen und modernen Häusern.  Die beliebtesten Türarten nach Material sind:  Holztüren: Häufig als Echt- oder Massivholz Glastüren: Vielfältige Oberflächenstruktur möglich, mitunter nur Teile der Tür aus Glas Kunststofftüren: Preisgünstig, pflegeleicht und wandelbar, häufig als Außentür Metalltür: Meist aus Eisen oder Stahl, verschiedene Farbvarianten, vor allem funktionell Türarten nach Auau Neben der Entscheidung, wo welche Tür verbaut werden soll und aus welchem Material sie jeweils bestehen sollen, ist auch die Entscheidung des Auaus der Tür nicht unerheblich. Mit verschiedenen Öffnungsmechanismen gehen auch verschiedene Konstruktionsarten einher, nach denen sich die Türen unterscheiden lassen.  In der Regel bestehen Türen aus folgenden Bestandteilen:  Türblatt Türrahmen (Zarge) Schloss Profilzylinder Schutzbeschlag Je nach Öffnungsmechanismus werden die Elemente der Tür jedoch anders angeordnet, sodass mitunter mehr oder weniger Platz benötigt wird. Die Frage nach der passenden Türart nach Öffnungsmechanismus, ist auch immer eine Frage des vorhandenen Platzes.  Anschlagtür: Klassisch und zeitlos Die Anschlagtür ist die am häufigsten verbaute Türart Bei den meisten Türen handelt es sich um Anschlagtüren. Diese Türart besitzt einen stabilen Türrahmen und ein bewegliches Türblatt. “Angeschlagen” beziehungsweise befestigt wird die Anschlagtür dabei an einer Seite durch Scharniere, auf der anderen Seite befindet sich das Schloss. Dadurch entsteht auch der sogenannte Türschwenkbereich, weshalb die Anschlagtür auch einen gewissen freien Bereich benötigt, um sich ordnungsgemäß öffnen zu lassen. [attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green] Die Anschlagtür ist die häufigste Türart und vor allem aufgrund ihrer Stabilität sowie ihres relativ günstigen Preises beliebt. Zusätzlich lässt sie sich relativ einfach reparieren oder austauschen, da man sie problemlos herausnehmen kann. Die Anschlagtür eignet sich im Grunde für sämtliche Einsatzorte – von der Eingangstür bis zur Zimmertür.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Wer sich eine größere Tür wünscht, könnte eine doppelte Anschlagtür in Betracht ziehen. Bei diesen sogenannten Stulptüren befindet sich ein Stulp in der Mitte, wodurch die beiden Türblätter zeitgleich geöffnet werden können.  Schiebetür: Die platzsparende Türart Mit der Schiebetür lässt sich Platz sparen, da kein Schwenkbereich benötigt wird Nicht immer muss es eine klassische Anschlagtür sein, in einigen Fällen kann auch eine Schiebetür durchaus Sinn machen. Die Schiebetür lässt sich durch horizontales Schieben öffnen und schließen. Die Bewegung entsteht bei den meisten Konstruktionsarten durch eine Lauf- und eine Führungsschiene. Durch diesen Öffnungsmechanismus haben Schiebetüren keinen Türschwenkbereich und zählen zu den platzsparenden Türen. So bietet die Schiebetür bei der Raumaufteilung mehrere Vorteile:  Platzsparend durch Fehlen des Schwenkbereiches Kann Räume unterteilen und gleichzeitig zu einem großen verbinden Allerdings eignen sich Schiebetüren nicht für jeden Anwendungsort, auch der Einbau kann sich schwierig gestalten. Zusätzlich sollte man im Vergleich zu Anschlagtüren bei Schiebetüren mit etwas höheren Kosten rechnen.  Einem ähnlichen Öffnungsmechanismus folgt die Falttür, allerdings wird das Türblatt hier nicht verschoben, sondern zum Öffnen und Schließen gefaltet.  Türarten nach Funktion Mitunter kann es sinnvoll sein, sich bei den Türarten nach sogenannten Funktionstüren umzusehen. Diese Türen sind häufig etwas aufwendiger konstruiert, erfüllen dafür einen bestimmten Zweck aber äußerst effektiv. Vor allem, was Sicherheit angeht, kann eine Funktionstür besonders sinnvoll sein.  Zu den wichtigsten Funktionstüren gehören:  Brandschutztür: Bestehend aus feuerresistenten Materialien, besonders gute Dichtung als Rauchschutz Schallschutztür: Türblatt wird mit schalldämpfendem Material gedämmt, gute Dichtung Einbruchschutztür: Hohe Widerstandsklasse, verfügen über Sicherheitsschloss und/oder gute Verriegelung So finden Sie die richtige Tür Um sich für den richtigen Türtypen zu entscheiden, ist es sinnvoll die verschiedenen Kriterien zur Unterscheidung gleichzeitig in Betracht zu ziehen – denn je nach Einsatzort können verschiedene Öffnungsmechanismen und Funktionen sinnvoll sein. Bei der Auswahl des Materials kommt es vor allem auf den persönlichen Geschmack und die Gesamtgestaltung des Hauses an. Wer neue Türen kaufen möchte, wird natürlich auch auf den Preis achten. Insgesamt kann es aber sinnvoll sein, gerade für Türen etwas mehr Geld zu investieren, da sie auf verschiedene Bereiche des Hauses erheblichen Einfluss nehmen: Sie tragen zur Energieeffizienz bei, sorgen für Sicherheit und sind maßgeblich an der Optik des Hauses beteiligt. Betriebe, die sich auf den Türbau spezialisiert haben, können Sie hier bei der Auswahl der richtigen Türarten unterstützen und auch den Einbau für Sie übernehmen. Bildquellen: pikselstock /stock.adobe.coml_v_v /stock.adobe.com dietwalther /stock.adobe.com GM Photography/stock.adobe.com Источник: https://www.blauarbeit.de/blog/tueren/tuerarten Türen in Stuttgart Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/ Tür schließen leicht gemacht Tür zu! Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können. Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt. Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden. Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind: Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl. Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein. Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen. Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust. Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten. Privatsphäre:Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre. Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden. Aufliegende Obentürschließer:Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert. Verdeckte/integrierte Obentürschließer:Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind. Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt. Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH [attention type=yellow] Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH [/attention] Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers. Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden. Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile. Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern. Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB) [attention type=green] [attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow] Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] [/attention] Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet. Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt. GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird. [attention type=red] Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040. [/attention] Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor. Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion. Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB) Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Brandschutztüren werden im Alltag aber häufig dennoch als Barrieren empfunden, und so gibt es oft den Wunsch, dass sie längere Zeit oder sogar dauernd offen stehen sollen. Brandschutztüren dürfen aber unter keinen Umständen mechanisch (z.B. mit einem Türkeil) offen gehalten werden. Dafür gibt es sogenannte Feststellanlagen. Diese halten Brandschutztüren im Alltag offen, geben sie im Alarmfall aber automatisch frei, so dass der Türschließer seine „Pflicht“ tun kann. Feststellanlagen dürfen daher Brandschutztüren offen halten, da sie das sichere Schließen im Brandfall garantieren. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Im Alltag sorgen diese Lösungen für Barrierefreiheit und trotzdem jederzeit für ein zuverlässiges Schließen im Brandfall. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Zu den Feststellanlagen von GEZE GEZE obenliegender Türschließer TS 5000: 30 Jahre Innovation GEZE bietet Türschließer für vielfältige Türsituationen mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten. Vom kleinsten obenliegenden Türschließer bis zu den vielfältigen Varianten für Feuer- und Rauchschutztüren: Die Türschließer-Linien mit Gestänge oder Gleitschiene sind vielseitig kombinierbar. Denn je nach Anforderungen, Türtyp, Größe, Flügelgewicht, Türmaterial, Türbreite und Einsatzort ist zu entscheiden, welcher Türschließer verwendet werden kann. Zusätzlich kommt es darauf an, ob er im Innen- oder Außenbereich funktionieren muss, im Nass- oder Trockenraum, in Hitze oder Kälte. Berücksichtigt werden sollten auch die Anzahl der passierenden Personen, deren Verfassung (Kinder, Pflegebedürftige usw.) sowie besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit, Brandschutz etc. In all diesen Punkten berät GEZE durch Fachleute und bietet damit zusätzlich zum Produkt Beratung und Service und somit eine Rundum-Betreuung für den Kunden im gesamten Produktlebenszyklus. Zu den manuellen Türschließern von GEZE Der neue GEZE TS 5000 SoftClose kann Türen sicher und sanft zugleich schließen – ganz leise, ohne lauten Endschlag. Denn der „sanfte“ Türschließer optimiert den Schließvorgang: Je nach Bedarf kann ein Endschlag eingestellt oder das Türblatt kurz vor Schließlage abgebremst werden. Die Tür wird trotzdem mit gleichbleibender Kraft sicher ins Schloss gezogen. Und zwar auch unter schwierigen Bedingungen wie Wind und Sog, zum Beispiel in Schleusen von Tiefgaragenzugängen oder in Treppenhäusern. Der GEZE TS 5000 SoftClose fällt auch dort angenehm auf, wo laut schließende Türen besonders stören, zum Beispiel in Kliniken, Hotels oder Mehrfamilienhäusern. Er ist kompatibel zu allen Varianten der GEZE TS 5000er-Reihe. Daher lässt er sich einfach und ohne zusätzliche Komponenten gegen bestehende Lösungen austauschen. Ebenso kann er mit allen Gleitschienen-Typen verwendet werden. TS 5000 SoftClose auf einen Blick zuverlässiges, sanftes Schließen auch unter widrigen Bedingungen (z.B. Tiefgaragenschleusen) variabel einstellbare Schließgeschwindigkeit im Endschlagbereich (von 0-15° Türöffnungswinkel) geeignet für unterschiedliche Systemvarianten (z.B. mit elektrischer Feststellung oder Rauchschalter, an ein- und zweiflügeligen Türen) flexibler Einsatz möglich (z.B. Blatt- oder Kopfmontage, Band- oder Bandgegenseite etc. ) einfacher Austausch gegen alle Varianten der TS 5000er-Reihe kompatibel mit allen Gleitschienen-Typen barrierefrei nach DIN 18040 bis 1. 100mm Flügelbreite Die Funktion der Selbstschließung kann auch durch einen elektrischen Türantrieb erfüllt werden, der ebenso eine automatisierte Öffnung ermöglicht. Solche vollautomatischen Schiebe-, Drehflügel- oder Karusselltüren werden meist durch Sensoren aktiviert, die die Bewegung von Personen vor der Tür registrieren. Auch gibt es Öffnungsschalter, die berührungslos aktiviert werden. Eine leichte Handbewegung vor dem Schalter öffnet die Tür. Wenn es auch „etwas weniger“ Automatik sein darf, kann eine Drehtür durch „push & go“ geöffnet werden. Ein kurzes Antippen des Türflügels genügt, um den Türöffnungsmotor zu starten. Alle automatischen Türen schließen auch wieder automatisch. Dabei sorgen Präsenzmelder sowohl beim Öffnen als auch beim Schließen dafür, dass Gefährdungen durch Quetschen, Scheren, Anstoßen und Einziehen vermieden werden. Mehr zu Automatiktüren Wenn Brandschutztüren als automatische Drehtüren betrieben werden und eine Offenhaltefunktion (Feststellvorrichtung) integriert haben, gelten diese zusammen mit einer Rauchschalterzentrale als Feststellanlage. Feststellanlagen verhindern das selbsttätige Schließen von Türen temporär. [attention type=green] Im Alarmfall durch den Brandmelder oder bei Stromausfall wird die Offenhaltefunktion abgeschaltet und der Türschließer schließt die Tür. [/attention] GEZE hält eine ganze Reihe von Feststellanlagen und Feststellvorrichtungen bereit, die speziell für den Einsatz im vorbeugenden Brandschutz konzipiert sind. Broschüre GEZE Drehtürsysteme (PDF | 8,20 MB) Im Klinikbereich (Operationssaal, Intensiv- oder Dialysestation) und in Reinräumen (Sterilisationsräume und Labore) sind besonders dichtschließende Türen erforderlich, um Hygiene und eine möglichst hohe Luftdichtigkeit zu gewährleisten. GEZE bietet hierfür mit den Schiebetürsystemen GEZE ECdrive H und Powerdrive PL-HT hermetic besonders dichtschließende Zugangslösungen an, die Keime und Fremdpartikel außen vor lassen. Zu den automatischen Schiebetüren von GEZE Zu den automatischen Drehtüren von GEZE Türschließer gibt es in verschiedenen Designs: aufliegend mit Gestänge oder mit Gleitschiene, integriert oder im Boden versenkt; außerdem in jeder Farbe, die gewünscht wird, sowie optional mit Abdeckhaube. Türschließer gibt es für die manuelle Bedienung von Türen oder integriert in Türantriebe von automatischen Türen – natürlich entsprechend aller gesetzlichen Anforderungen und Normen z.B. für Brandschutz und Absicherung. GEZE berät hierzu gerne ausführlich über die Architektenhotline um den besten Türschließer für den jeweiligen Anwendungsfall herauszufinden (Gebäudetyp, Anzahl passierender Personen, Ort der Tür etc.). GEZE bietet auch Individuallösungen der Türschließung an, hierbei berät GEZE und stellt die richtige Lösung zusammen. Über unsere GEZE Architektenhotline erhalten Sie täglich von 7:30 bis 17:00 Uhr detaillierte Informationen und Beratung zu unseren Produkten und deren Einsatz durch unsere Objektberater. Telefonnummer: +49-7152-203-112 [attention type=yellow] GEZE Service bietet 24/7 Hilfe bei Problemen mit Türschließern. Über die Hotline ist immer jemand erreichbar und das Service-Personal ist schnell vor Ort. Oftmals helfen auch einfache Tipps und Tricks, um wieder zum funktionierenden Türschießer zu gelangen. Hierfür gibt es FAQ Listen und Leitfäden, welche erste Hilfestellungen bei Problemen geben können. [/attention] Источник: https://www.geze.de/de/entdecken/themen/selbstschliessende-tueren
  61. Tür schließen leicht gemacht
  62. Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen
  63. Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick
  64. Wie lassen sich die Türarten unterscheiden?
  65. Türarten nach Anwendungsort
  66. Haustür: Die wichtigste Außentür
  67. Balkon- oder Terrassentür: Außentür für den privaten Außenbereich
  68. Wohnungseingangstüren: Innentüren bei mehreren Wohnparteien
  69. Zimmertüren: Türen im inneren der Wohneinheit
  70. Material für Türen
  71. Türarten nach Auau
  72. Anschlagtür: Klassisch und zeitlos
  73. Schiebetür: Die platzsparende Türart
  74. Türarten nach Funktion
  75. So finden Sie die richtige Tür
  76. Türen in Stuttgart Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/ Tür schließen leicht gemacht Tür schließen leicht gemacht Tür zu! Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können. Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt. Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden. Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind: Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl. Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein. Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen. Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust. Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten. Privatsphäre:Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre. Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden. Aufliegende Obentürschließer:Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert. Verdeckte/integrierte Obentürschließer:Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind. Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt. Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH [attention type=yellow] Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH [/attention] Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers. Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden. Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile. Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern. Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB) [attention type=green] [attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow] Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] [/attention] Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet. Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt. GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird. [attention type=red] Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040. [/attention] Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor. Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion. Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB) Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Brandschutztüren werden im Alltag aber häufig dennoch als Barrieren empfunden, und so gibt es oft den Wunsch, dass sie längere Zeit oder sogar dauernd offen stehen sollen. Brandschutztüren dürfen aber unter keinen Umständen mechanisch (z.B. mit einem Türkeil) offen gehalten werden. Dafür gibt es sogenannte Feststellanlagen. Diese halten Brandschutztüren im Alltag offen, geben sie im Alarmfall aber automatisch frei, so dass der Türschließer seine „Pflicht“ tun kann. Feststellanlagen dürfen daher Brandschutztüren offen halten, da sie das sichere Schließen im Brandfall garantieren. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Im Alltag sorgen diese Lösungen für Barrierefreiheit und trotzdem jederzeit für ein zuverlässiges Schließen im Brandfall. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Zu den Feststellanlagen von GEZE GEZE obenliegender Türschließer TS 5000: 30 Jahre Innovation GEZE bietet Türschließer für vielfältige Türsituationen mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten. Vom kleinsten obenliegenden Türschließer bis zu den vielfältigen Varianten für Feuer- und Rauchschutztüren: Die Türschließer-Linien mit Gestänge oder Gleitschiene sind vielseitig kombinierbar. Denn je nach Anforderungen, Türtyp, Größe, Flügelgewicht, Türmaterial, Türbreite und Einsatzort ist zu entscheiden, welcher Türschließer verwendet werden kann. Zusätzlich kommt es darauf an, ob er im Innen- oder Außenbereich funktionieren muss, im Nass- oder Trockenraum, in Hitze oder Kälte. Berücksichtigt werden sollten auch die Anzahl der passierenden Personen, deren Verfassung (Kinder, Pflegebedürftige usw.) sowie besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit, Brandschutz etc. In all diesen Punkten berät GEZE durch Fachleute und bietet damit zusätzlich zum Produkt Beratung und Service und somit eine Rundum-Betreuung für den Kunden im gesamten Produktlebenszyklus. Zu den manuellen Türschließern von GEZE Der neue GEZE TS 5000 SoftClose kann Türen sicher und sanft zugleich schließen – ganz leise, ohne lauten Endschlag. Denn der „sanfte“ Türschließer optimiert den Schließvorgang: Je nach Bedarf kann ein Endschlag eingestellt oder das Türblatt kurz vor Schließlage abgebremst werden. Die Tür wird trotzdem mit gleichbleibender Kraft sicher ins Schloss gezogen. Und zwar auch unter schwierigen Bedingungen wie Wind und Sog, zum Beispiel in Schleusen von Tiefgaragenzugängen oder in Treppenhäusern. Der GEZE TS 5000 SoftClose fällt auch dort angenehm auf, wo laut schließende Türen besonders stören, zum Beispiel in Kliniken, Hotels oder Mehrfamilienhäusern. Er ist kompatibel zu allen Varianten der GEZE TS 5000er-Reihe. Daher lässt er sich einfach und ohne zusätzliche Komponenten gegen bestehende Lösungen austauschen. Ebenso kann er mit allen Gleitschienen-Typen verwendet werden. TS 5000 SoftClose auf einen Blick Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick Letzte Aktualisierung am 21. Oktober 2020 von Max Lehmann Türen können verschiedene Funktionen erfüllen, neben Sicherheit sorgen Türen für Privatsphäre und schützen vor Wärme, Kälte oder Gerüchen. Auch, was den Brandschutz angeht, spielen sie eine wichtige Rolle. Da Türen also aus unseren Häusern gar nicht wegzudenken sind, ist es auch nicht verwunderlich, dass sie in den verschiedensten Gestaltungs- und Konstruktionsvarianten vorkommen. Wer ein Haus bauen oder renovieren will, sollte sich also vorab über die verschiedensten Türarten informieren. Wir helfen Ihnen mit diesem Beitrag dabei.  Wie lassen sich die Türarten unterscheiden? Türen lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden. Zunächst einmal kann man sie in Außentüren und Innentüren unterteilen. Weitere Kriterien zur Unterscheidung von Türarten sind:  Anwendungsort Material Auau Funktion Bei der Bauplanung können entweder einzelne oder aber auch alle Kriterien entscheidend sein. Im Folgenden gibt es einen Überblick der Türarten nach den verschiedenen Kriterien.  Türarten nach Anwendungsort Unterscheidet man Türen nach Anwendungsort, geht es vor allem darum, wo sich die Tür befindet. Wer ein Haus bauen oder im Zuge einer Altbausanierung neue Türen kaufen will, muss auch für die verschiedenen Zugänge zum und im Haus Türen auswählen. An Außentüren und Innentüren werden logischerweise verschiedene Anforderungen gestellt. Über folgende Türen sollten Sie sich während der Bauplanung in jedem Fall Gedanken machen.  Haustür: Die wichtigste Außentür Die Haustür ist repräsentativ für das Haus Über die Haustür gelangt man in den Innenbereich des Hauses, unter den Außentüren hat die Haustür dementsprechend eine besondere Stellung und erfüllt gleich mehrere Funktionen:  Sollte robust und besonders sicher sein Beständig gegenüber Feuchtigkeit, Kälte & Hitze Gute Dichtung Repräsentative Wirkung als Eingangstür Sollte zur Fassade passen Bei der Haustür ist also nicht nur die Optik entscheidend, genauso viel Wert sollte man auch auf Faktoren wie Sicherheit oder wärmedämmende Eigenschaften setzen. Wer beispielsweise gerne eine Glastür oder einen größeren Anteil an Elementen aus Glas an der Haustür hätte, sollte auf besonderes Sicherheitsglas setzen, das sich nicht so leicht zerstören lässt. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Was die Wärmeleitfähigkeit angeht, sollte es sich in einem solchen Fall mindestens um Zwei- besser noch um Dreifachverglasung handeln.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Gerade bei der Haustür sollte man nicht sparen und lieber etwas mehr Geld investieren, um sich vor Einbrüchen zu schützen und um eine gute Isolierung zu gewährleisten – Andernfalls kann sich das über erhöhte Heizkosten oder aber auch den entstandenen Schaden eines Einbruchs rächen. So können beispielsweise zusätzliche Verriegelungen die Sicherheit noch weiter erhöhen.  Balkon- oder Terrassentür: Außentür für den privaten Außenbereich Die zweite Art der Außentür bilden Balkon- und Terrassentüren. Ähnlich wie bei der Haustür spielen auch hier Sicherheit und Isolierung eine nicht unerhebliche Rolle. Allerdings wird der Garten – je nach Zaunart – bereits effektiv durch einen Zaun geschützt und der Balkon befindet sich in einer gewissen Höhe, sodass der Zugang zum Garten mitunter schon erschwert wird. Trotzdem sollte man Einbruch- und Wärmeschutz bei der Auswahl dieser Türart nicht vernachlässigen. Trotz Terrassen- oder Balkonüberdachungen sind diese Außentüren der Witterung ausgesetzt. In der Regel ähneln Terrassen- oder Balkontüren häufig den verbauten Fenstern und passen gut zur jeweiligen Fensterart. Meist kommen sie sogar vom selben Hersteller und ähneln sich auch, was die Konstruktion angeht. So können Balkon- oder Terrassentüren beispielsweise ebenfalls gekippt werden und verfügen über einen simplen Öffnungsmechanismus. Hier kann es sinnvoll sein, in eine Pilzkopfverriegelung zu investieren, um die Sicherheit zu erhöhen.  Wohnungseingangstüren: Innentüren bei mehreren Wohnparteien In Mehrfamilienhäusern kommt man zwar zunächst über die Haustür in den Hausflur, zu den einzelnen Wohnparteien gelangt man aber erst über die Wohnungseingangstüren. Da diese sich allerdings bereits im Inneren befinden, sind die Anforderungen an Wärme- und Einbruchschutz etwas geringer, insbesondere der Schallschutz sollte aber nicht vernachlässigt werden, damit die Bewohner genügend Privatsphäre haben und sich nicht von den Geräuschen aus anderen Wohnungen gestört fühlen. Im Vergleich zu normalen Zimmertüren sollten Wohnungseingangstüren aber trotzdem etwas robuster sein. Extras wie ein Spion oder eine zusätzliche Verriegelung können ebenfalls sinnvoll sein.  Zimmertüren: Türen im inneren der Wohneinheit Zimmertüren verbinden die einzelnen Räume innerhalb der Wohnung oder des Einfamilienhauses. Bei diesen Innentüren kommt es insgesamt weniger auf Einbruch-, Wärme- und Schallschutz an als bei anderen Türen, trotzdem werden die Zimmertüren wohl am häufigsten beansprucht. Ein robustes Material kann hier von Vorteil sein, um lange etwas von den Zimmertüren zu haben. Außerdem spielt auch hier die Optik eine besondere Rolle, da die Zimmertür sich direkt in die Gestaltung der einzelnen Wohnräume einfügt.  Material für Türen Ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl bestimmter Türtypen, ist das Material – schließlich ist dieses auch maßgeblich an der Optik der Tür beteiligt und bestimmt, wie gut die Tür sich in die Gesamtgestaltung des Raumes einfügen kann. Eine Holztür kann beispielsweise gemütlich und warm wirken und ist zudem äußerst wandelbar, da man Holztüren streichen kann. Glas strahlt weniger Wärme aus, passt aber gut zu stylischen Einrichtungsstilen und modernen Häusern.  Die beliebtesten Türarten nach Material sind:  Holztüren: Häufig als Echt- oder Massivholz Glastüren: Vielfältige Oberflächenstruktur möglich, mitunter nur Teile der Tür aus Glas Kunststofftüren: Preisgünstig, pflegeleicht und wandelbar, häufig als Außentür Metalltür: Meist aus Eisen oder Stahl, verschiedene Farbvarianten, vor allem funktionell Türarten nach Auau Neben der Entscheidung, wo welche Tür verbaut werden soll und aus welchem Material sie jeweils bestehen sollen, ist auch die Entscheidung des Auaus der Tür nicht unerheblich. Mit verschiedenen Öffnungsmechanismen gehen auch verschiedene Konstruktionsarten einher, nach denen sich die Türen unterscheiden lassen.  In der Regel bestehen Türen aus folgenden Bestandteilen:  Türblatt Türrahmen (Zarge) Schloss Profilzylinder Schutzbeschlag Je nach Öffnungsmechanismus werden die Elemente der Tür jedoch anders angeordnet, sodass mitunter mehr oder weniger Platz benötigt wird. Die Frage nach der passenden Türart nach Öffnungsmechanismus, ist auch immer eine Frage des vorhandenen Platzes.  Anschlagtür: Klassisch und zeitlos Die Anschlagtür ist die am häufigsten verbaute Türart Bei den meisten Türen handelt es sich um Anschlagtüren. Diese Türart besitzt einen stabilen Türrahmen und ein bewegliches Türblatt. “Angeschlagen” beziehungsweise befestigt wird die Anschlagtür dabei an einer Seite durch Scharniere, auf der anderen Seite befindet sich das Schloss. Dadurch entsteht auch der sogenannte Türschwenkbereich, weshalb die Anschlagtür auch einen gewissen freien Bereich benötigt, um sich ordnungsgemäß öffnen zu lassen. [attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green] Die Anschlagtür ist die häufigste Türart und vor allem aufgrund ihrer Stabilität sowie ihres relativ günstigen Preises beliebt. Zusätzlich lässt sie sich relativ einfach reparieren oder austauschen, da man sie problemlos herausnehmen kann. Die Anschlagtür eignet sich im Grunde für sämtliche Einsatzorte – von der Eingangstür bis zur Zimmertür.  [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Wer sich eine größere Tür wünscht, könnte eine doppelte Anschlagtür in Betracht ziehen. Bei diesen sogenannten Stulptüren befindet sich ein Stulp in der Mitte, wodurch die beiden Türblätter zeitgleich geöffnet werden können.  Schiebetür: Die platzsparende Türart Mit der Schiebetür lässt sich Platz sparen, da kein Schwenkbereich benötigt wird Nicht immer muss es eine klassische Anschlagtür sein, in einigen Fällen kann auch eine Schiebetür durchaus Sinn machen. Die Schiebetür lässt sich durch horizontales Schieben öffnen und schließen. Die Bewegung entsteht bei den meisten Konstruktionsarten durch eine Lauf- und eine Führungsschiene. Durch diesen Öffnungsmechanismus haben Schiebetüren keinen Türschwenkbereich und zählen zu den platzsparenden Türen. So bietet die Schiebetür bei der Raumaufteilung mehrere Vorteile:  Platzsparend durch Fehlen des Schwenkbereiches Kann Räume unterteilen und gleichzeitig zu einem großen verbinden Allerdings eignen sich Schiebetüren nicht für jeden Anwendungsort, auch der Einbau kann sich schwierig gestalten. Zusätzlich sollte man im Vergleich zu Anschlagtüren bei Schiebetüren mit etwas höheren Kosten rechnen.  Einem ähnlichen Öffnungsmechanismus folgt die Falttür, allerdings wird das Türblatt hier nicht verschoben, sondern zum Öffnen und Schließen gefaltet.  Türarten nach Funktion Mitunter kann es sinnvoll sein, sich bei den Türarten nach sogenannten Funktionstüren umzusehen. Diese Türen sind häufig etwas aufwendiger konstruiert, erfüllen dafür einen bestimmten Zweck aber äußerst effektiv. Vor allem, was Sicherheit angeht, kann eine Funktionstür besonders sinnvoll sein.  Zu den wichtigsten Funktionstüren gehören:  Brandschutztür: Bestehend aus feuerresistenten Materialien, besonders gute Dichtung als Rauchschutz Schallschutztür: Türblatt wird mit schalldämpfendem Material gedämmt, gute Dichtung Einbruchschutztür: Hohe Widerstandsklasse, verfügen über Sicherheitsschloss und/oder gute Verriegelung So finden Sie die richtige Tür Um sich für den richtigen Türtypen zu entscheiden, ist es sinnvoll die verschiedenen Kriterien zur Unterscheidung gleichzeitig in Betracht zu ziehen – denn je nach Einsatzort können verschiedene Öffnungsmechanismen und Funktionen sinnvoll sein. Bei der Auswahl des Materials kommt es vor allem auf den persönlichen Geschmack und die Gesamtgestaltung des Hauses an. Wer neue Türen kaufen möchte, wird natürlich auch auf den Preis achten. Insgesamt kann es aber sinnvoll sein, gerade für Türen etwas mehr Geld zu investieren, da sie auf verschiedene Bereiche des Hauses erheblichen Einfluss nehmen: Sie tragen zur Energieeffizienz bei, sorgen für Sicherheit und sind maßgeblich an der Optik des Hauses beteiligt. Betriebe, die sich auf den Türbau spezialisiert haben, können Sie hier bei der Auswahl der richtigen Türarten unterstützen und auch den Einbau für Sie übernehmen. Bildquellen: pikselstock /stock.adobe.coml_v_v /stock.adobe.com dietwalther /stock.adobe.com GM Photography/stock.adobe.com Источник: https://www.blauarbeit.de/blog/tueren/tuerarten Türen in Stuttgart Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/ Tür schließen leicht gemacht Tür zu! Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können. Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt. Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden. Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind: Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl. Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein. Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen. Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust. Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten. Privatsphäre:Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre. Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden. Aufliegende Obentürschließer:Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert. Verdeckte/integrierte Obentürschließer:Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind. Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt. Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH [attention type=yellow] Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH [/attention] Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers. Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden. Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile. Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern. Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB) [attention type=green] [attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow] Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] [/attention] Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet. Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt. GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird. [attention type=red] Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040. [/attention] Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor. Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion. Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB) Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Brandschutztüren werden im Alltag aber häufig dennoch als Barrieren empfunden, und so gibt es oft den Wunsch, dass sie längere Zeit oder sogar dauernd offen stehen sollen. Brandschutztüren dürfen aber unter keinen Umständen mechanisch (z.B. mit einem Türkeil) offen gehalten werden. Dafür gibt es sogenannte Feststellanlagen. Diese halten Brandschutztüren im Alltag offen, geben sie im Alarmfall aber automatisch frei, so dass der Türschließer seine „Pflicht“ tun kann. Feststellanlagen dürfen daher Brandschutztüren offen halten, da sie das sichere Schließen im Brandfall garantieren. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Im Alltag sorgen diese Lösungen für Barrierefreiheit und trotzdem jederzeit für ein zuverlässiges Schließen im Brandfall. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Zu den Feststellanlagen von GEZE GEZE obenliegender Türschließer TS 5000: 30 Jahre Innovation GEZE bietet Türschließer für vielfältige Türsituationen mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten. Vom kleinsten obenliegenden Türschließer bis zu den vielfältigen Varianten für Feuer- und Rauchschutztüren: Die Türschließer-Linien mit Gestänge oder Gleitschiene sind vielseitig kombinierbar. Denn je nach Anforderungen, Türtyp, Größe, Flügelgewicht, Türmaterial, Türbreite und Einsatzort ist zu entscheiden, welcher Türschließer verwendet werden kann. Zusätzlich kommt es darauf an, ob er im Innen- oder Außenbereich funktionieren muss, im Nass- oder Trockenraum, in Hitze oder Kälte. Berücksichtigt werden sollten auch die Anzahl der passierenden Personen, deren Verfassung (Kinder, Pflegebedürftige usw.) sowie besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit, Brandschutz etc. In all diesen Punkten berät GEZE durch Fachleute und bietet damit zusätzlich zum Produkt Beratung und Service und somit eine Rundum-Betreuung für den Kunden im gesamten Produktlebenszyklus. Zu den manuellen Türschließern von GEZE Der neue GEZE TS 5000 SoftClose kann Türen sicher und sanft zugleich schließen – ganz leise, ohne lauten Endschlag. Denn der „sanfte“ Türschließer optimiert den Schließvorgang: Je nach Bedarf kann ein Endschlag eingestellt oder das Türblatt kurz vor Schließlage abgebremst werden. Die Tür wird trotzdem mit gleichbleibender Kraft sicher ins Schloss gezogen. Und zwar auch unter schwierigen Bedingungen wie Wind und Sog, zum Beispiel in Schleusen von Tiefgaragenzugängen oder in Treppenhäusern. Der GEZE TS 5000 SoftClose fällt auch dort angenehm auf, wo laut schließende Türen besonders stören, zum Beispiel in Kliniken, Hotels oder Mehrfamilienhäusern. Er ist kompatibel zu allen Varianten der GEZE TS 5000er-Reihe. Daher lässt er sich einfach und ohne zusätzliche Komponenten gegen bestehende Lösungen austauschen. Ebenso kann er mit allen Gleitschienen-Typen verwendet werden. TS 5000 SoftClose auf einen Blick zuverlässiges, sanftes Schließen auch unter widrigen Bedingungen (z.B. Tiefgaragenschleusen) variabel einstellbare Schließgeschwindigkeit im Endschlagbereich (von 0-15° Türöffnungswinkel) geeignet für unterschiedliche Systemvarianten (z.B. mit elektrischer Feststellung oder Rauchschalter, an ein- und zweiflügeligen Türen) flexibler Einsatz möglich (z.B. Blatt- oder Kopfmontage, Band- oder Bandgegenseite etc. ) einfacher Austausch gegen alle Varianten der TS 5000er-Reihe kompatibel mit allen Gleitschienen-Typen barrierefrei nach DIN 18040 bis 1. 100mm Flügelbreite Die Funktion der Selbstschließung kann auch durch einen elektrischen Türantrieb erfüllt werden, der ebenso eine automatisierte Öffnung ermöglicht. Solche vollautomatischen Schiebe-, Drehflügel- oder Karusselltüren werden meist durch Sensoren aktiviert, die die Bewegung von Personen vor der Tür registrieren. Auch gibt es Öffnungsschalter, die berührungslos aktiviert werden. Eine leichte Handbewegung vor dem Schalter öffnet die Tür. Wenn es auch „etwas weniger“ Automatik sein darf, kann eine Drehtür durch „push & go“ geöffnet werden. Ein kurzes Antippen des Türflügels genügt, um den Türöffnungsmotor zu starten. Alle automatischen Türen schließen auch wieder automatisch. Dabei sorgen Präsenzmelder sowohl beim Öffnen als auch beim Schließen dafür, dass Gefährdungen durch Quetschen, Scheren, Anstoßen und Einziehen vermieden werden. Mehr zu Automatiktüren Wenn Brandschutztüren als automatische Drehtüren betrieben werden und eine Offenhaltefunktion (Feststellvorrichtung) integriert haben, gelten diese zusammen mit einer Rauchschalterzentrale als Feststellanlage. Feststellanlagen verhindern das selbsttätige Schließen von Türen temporär. [attention type=green] Im Alarmfall durch den Brandmelder oder bei Stromausfall wird die Offenhaltefunktion abgeschaltet und der Türschließer schließt die Tür. [/attention] GEZE hält eine ganze Reihe von Feststellanlagen und Feststellvorrichtungen bereit, die speziell für den Einsatz im vorbeugenden Brandschutz konzipiert sind. Broschüre GEZE Drehtürsysteme (PDF | 8,20 MB) Im Klinikbereich (Operationssaal, Intensiv- oder Dialysestation) und in Reinräumen (Sterilisationsräume und Labore) sind besonders dichtschließende Türen erforderlich, um Hygiene und eine möglichst hohe Luftdichtigkeit zu gewährleisten. GEZE bietet hierfür mit den Schiebetürsystemen GEZE ECdrive H und Powerdrive PL-HT hermetic besonders dichtschließende Zugangslösungen an, die Keime und Fremdpartikel außen vor lassen. Zu den automatischen Schiebetüren von GEZE Zu den automatischen Drehtüren von GEZE Türschließer gibt es in verschiedenen Designs: aufliegend mit Gestänge oder mit Gleitschiene, integriert oder im Boden versenkt; außerdem in jeder Farbe, die gewünscht wird, sowie optional mit Abdeckhaube. Türschließer gibt es für die manuelle Bedienung von Türen oder integriert in Türantriebe von automatischen Türen – natürlich entsprechend aller gesetzlichen Anforderungen und Normen z.B. für Brandschutz und Absicherung. GEZE berät hierzu gerne ausführlich über die Architektenhotline um den besten Türschließer für den jeweiligen Anwendungsfall herauszufinden (Gebäudetyp, Anzahl passierender Personen, Ort der Tür etc.). GEZE bietet auch Individuallösungen der Türschließung an, hierbei berät GEZE und stellt die richtige Lösung zusammen. Über unsere GEZE Architektenhotline erhalten Sie täglich von 7:30 bis 17:00 Uhr detaillierte Informationen und Beratung zu unseren Produkten und deren Einsatz durch unsere Objektberater. Telefonnummer: +49-7152-203-112 [attention type=yellow] GEZE Service bietet 24/7 Hilfe bei Problemen mit Türschließern. Über die Hotline ist immer jemand erreichbar und das Service-Personal ist schnell vor Ort. Oftmals helfen auch einfache Tipps und Tricks, um wieder zum funktionierenden Türschießer zu gelangen. Hierfür gibt es FAQ Listen und Leitfäden, welche erste Hilfestellungen bei Problemen geben können. [/attention] Источник: https://www.geze.de/de/entdecken/themen/selbstschliessende-tueren
  77. Tür schließen leicht gemacht
  78. Tür schließen leicht gemacht
  79. Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen
  80. Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen
  81. TS 5000 SoftClose auf einen Blick
  82. Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick
  83. Wie lassen sich die Türarten unterscheiden?
  84. Türarten nach Anwendungsort
  85. Haustür: Die wichtigste Außentür
  86. Balkon- oder Terrassentür: Außentür für den privaten Außenbereich
  87. Wohnungseingangstüren: Innentüren bei mehreren Wohnparteien
  88. Zimmertüren: Türen im inneren der Wohneinheit
  89. Material für Türen
  90. Türarten nach Auau
  91. Anschlagtür: Klassisch und zeitlos
  92. Schiebetür: Die platzsparende Türart
  93. Türarten nach Funktion
  94. So finden Sie die richtige Tür
  95. Türen in Stuttgart Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/ Tür schließen leicht gemacht Tür zu! Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können. Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt. Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden. Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind: Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl. Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein. Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen. Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust. Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten. Privatsphäre:Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre. Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden. Aufliegende Obentürschließer:Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert. Verdeckte/integrierte Obentürschließer:Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind. Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt. Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH [attention type=yellow] Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH [/attention] Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers. Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden. Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile. Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern. Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB) [attention type=green] [attention type=green][attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow] Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] [/attention] Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet. Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt. GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird. [attention type=red] Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040. [/attention] Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor. Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion. Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB) Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen Brandschutztüren werden im Alltag aber häufig dennoch als Barrieren empfunden, und so gibt es oft den Wunsch, dass sie längere Zeit oder sogar dauernd offen stehen sollen. Brandschutztüren dürfen aber unter keinen Umständen mechanisch (z.B. mit einem Türkeil) offen gehalten werden. Dafür gibt es sogenannte Feststellanlagen. Diese halten Brandschutztüren im Alltag offen, geben sie im Alarmfall aber automatisch frei, so dass der Türschließer seine „Pflicht“ tun kann. Feststellanlagen dürfen daher Brandschutztüren offen halten, da sie das sichere Schließen im Brandfall garantieren. [attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red] Im Alltag sorgen diese Lösungen für Barrierefreiheit und trotzdem jederzeit für ein zuverlässiges Schließen im Brandfall. [/attention][/attention][/attention][/attention][/attention] Zu den Feststellanlagen von GEZE GEZE obenliegender Türschließer TS 5000: 30 Jahre Innovation GEZE bietet Türschließer für vielfältige Türsituationen mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten. Vom kleinsten obenliegenden Türschließer bis zu den vielfältigen Varianten für Feuer- und Rauchschutztüren: Die Türschließer-Linien mit Gestänge oder Gleitschiene sind vielseitig kombinierbar. Denn je nach Anforderungen, Türtyp, Größe, Flügelgewicht, Türmaterial, Türbreite und Einsatzort ist zu entscheiden, welcher Türschließer verwendet werden kann. Zusätzlich kommt es darauf an, ob er im Innen- oder Außenbereich funktionieren muss, im Nass- oder Trockenraum, in Hitze oder Kälte. Berücksichtigt werden sollten auch die Anzahl der passierenden Personen, deren Verfassung (Kinder, Pflegebedürftige usw.) sowie besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit, Brandschutz etc. In all diesen Punkten berät GEZE durch Fachleute und bietet damit zusätzlich zum Produkt Beratung und Service und somit eine Rundum-Betreuung für den Kunden im gesamten Produktlebenszyklus. Zu den manuellen Türschließern von GEZE Der neue GEZE TS 5000 SoftClose kann Türen sicher und sanft zugleich schließen – ganz leise, ohne lauten Endschlag. Denn der „sanfte“ Türschließer optimiert den Schließvorgang: Je nach Bedarf kann ein Endschlag eingestellt oder das Türblatt kurz vor Schließlage abgebremst werden. Die Tür wird trotzdem mit gleichbleibender Kraft sicher ins Schloss gezogen. Und zwar auch unter schwierigen Bedingungen wie Wind und Sog, zum Beispiel in Schleusen von Tiefgaragenzugängen oder in Treppenhäusern. Der GEZE TS 5000 SoftClose fällt auch dort angenehm auf, wo laut schließende Türen besonders stören, zum Beispiel in Kliniken, Hotels oder Mehrfamilienhäusern. Er ist kompatibel zu allen Varianten der GEZE TS 5000er-Reihe. Daher lässt er sich einfach und ohne zusätzliche Komponenten gegen bestehende Lösungen austauschen. Ebenso kann er mit allen Gleitschienen-Typen verwendet werden. TS 5000 SoftClose auf einen Blick zuverlässiges, sanftes Schließen auch unter widrigen Bedingungen (z.B. Tiefgaragenschleusen) variabel einstellbare Schließgeschwindigkeit im Endschlagbereich (von 0-15° Türöffnungswinkel) geeignet für unterschiedliche Systemvarianten (z.B. mit elektrischer Feststellung oder Rauchschalter, an ein- und zweiflügeligen Türen) flexibler Einsatz möglich (z.B. Blatt- oder Kopfmontage, Band- oder Bandgegenseite etc. ) einfacher Austausch gegen alle Varianten der TS 5000er-Reihe kompatibel mit allen Gleitschienen-Typen barrierefrei nach DIN 18040 bis 1. 100mm Flügelbreite Die Funktion der Selbstschließung kann auch durch einen elektrischen Türantrieb erfüllt werden, der ebenso eine automatisierte Öffnung ermöglicht. Solche vollautomatischen Schiebe-, Drehflügel- oder Karusselltüren werden meist durch Sensoren aktiviert, die die Bewegung von Personen vor der Tür registrieren. Auch gibt es Öffnungsschalter, die berührungslos aktiviert werden. Eine leichte Handbewegung vor dem Schalter öffnet die Tür. Wenn es auch „etwas weniger“ Automatik sein darf, kann eine Drehtür durch „push & go“ geöffnet werden. Ein kurzes Antippen des Türflügels genügt, um den Türöffnungsmotor zu starten. Alle automatischen Türen schließen auch wieder automatisch. Dabei sorgen Präsenzmelder sowohl beim Öffnen als auch beim Schließen dafür, dass Gefährdungen durch Quetschen, Scheren, Anstoßen und Einziehen vermieden werden. Mehr zu Automatiktüren Wenn Brandschutztüren als automatische Drehtüren betrieben werden und eine Offenhaltefunktion (Feststellvorrichtung) integriert haben, gelten diese zusammen mit einer Rauchschalterzentrale als Feststellanlage. Feststellanlagen verhindern das selbsttätige Schließen von Türen temporär. [attention type=green] Im Alarmfall durch den Brandmelder oder bei Stromausfall wird die Offenhaltefunktion abgeschaltet und der Türschließer schließt die Tür. [/attention] GEZE hält eine ganze Reihe von Feststellanlagen und Feststellvorrichtungen bereit, die speziell für den Einsatz im vorbeugenden Brandschutz konzipiert sind. Broschüre GEZE Drehtürsysteme (PDF | 8,20 MB) Im Klinikbereich (Operationssaal, Intensiv- oder Dialysestation) und in Reinräumen (Sterilisationsräume und Labore) sind besonders dichtschließende Türen erforderlich, um Hygiene und eine möglichst hohe Luftdichtigkeit zu gewährleisten. GEZE bietet hierfür mit den Schiebetürsystemen GEZE ECdrive H und Powerdrive PL-HT hermetic besonders dichtschließende Zugangslösungen an, die Keime und Fremdpartikel außen vor lassen. Zu den automatischen Schiebetüren von GEZE Zu den automatischen Drehtüren von GEZE Türschließer gibt es in verschiedenen Designs: aufliegend mit Gestänge oder mit Gleitschiene, integriert oder im Boden versenkt; außerdem in jeder Farbe, die gewünscht wird, sowie optional mit Abdeckhaube. Türschließer gibt es für die manuelle Bedienung von Türen oder integriert in Türantriebe von automatischen Türen – natürlich entsprechend aller gesetzlichen Anforderungen und Normen z.B. für Brandschutz und Absicherung. GEZE berät hierzu gerne ausführlich über die Architektenhotline um den besten Türschließer für den jeweiligen Anwendungsfall herauszufinden (Gebäudetyp, Anzahl passierender Personen, Ort der Tür etc.). GEZE bietet auch Individuallösungen der Türschließung an, hierbei berät GEZE und stellt die richtige Lösung zusammen. Über unsere GEZE Architektenhotline erhalten Sie täglich von 7:30 bis 17:00 Uhr detaillierte Informationen und Beratung zu unseren Produkten und deren Einsatz durch unsere Objektberater. Telefonnummer: +49-7152-203-112 [attention type=yellow] GEZE Service bietet 24/7 Hilfe bei Problemen mit Türschließern. Über die Hotline ist immer jemand erreichbar und das Service-Personal ist schnell vor Ort. Oftmals helfen auch einfache Tipps und Tricks, um wieder zum funktionierenden Türschießer zu gelangen. Hierfür gibt es FAQ Listen und Leitfäden, welche erste Hilfestellungen bei Problemen geben können. [/attention] Источник: https://www.geze.de/de/entdecken/themen/selbstschliessende-tueren
  96. Tür schließen leicht gemacht
  97. Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen
  98. TS 5000 SoftClose auf einen Blick

Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick

Darum sind Kunststofftüren so beliebt
Darum sind Kunststofftüren so beliebt

Letzte Aktualisierung am 21. Oktober 2020 von Max Lehmann

Türen können verschiedene Funktionen erfüllen, neben Sicherheit sorgen Türen für Privatsphäre und schützen vor Wärme, Kälte oder Gerüchen. Auch, was den Brandschutz angeht, spielen sie eine wichtige Rolle.

Da Türen also aus unseren Häusern gar nicht wegzudenken sind, ist es auch nicht verwunderlich, dass sie in den verschiedensten Gestaltungs- und Konstruktionsvarianten vorkommen.

Wer ein Haus bauen oder renovieren will, sollte sich also vorab über die verschiedensten Türarten informieren. Wir helfen Ihnen mit diesem Beitrag dabei. 

Wie lassen sich die Türarten unterscheiden?

Türen lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden. Zunächst einmal kann man sie in Außentüren und Innentüren unterteilen. Weitere Kriterien zur Unterscheidung von Türarten sind: 

  • Anwendungsort
  • Material
  • Auau
  • Funktion

Bei der Bauplanung können entweder einzelne oder aber auch alle Kriterien entscheidend sein. Im Folgenden gibt es einen Überblick der Türarten nach den verschiedenen Kriterien. 

Türarten nach Anwendungsort

Unterscheidet man Türen nach Anwendungsort, geht es vor allem darum, wo sich die Tür befindet.

Wer ein Haus bauen oder im Zuge einer Altbausanierung neue Türen kaufen will, muss auch für die verschiedenen Zugänge zum und im Haus Türen auswählen.

An Außentüren und Innentüren werden logischerweise verschiedene Anforderungen gestellt. Über folgende Türen sollten Sie sich während der Bauplanung in jedem Fall Gedanken machen. 

Haustür: Die wichtigste Außentür

Die Haustür ist repräsentativ für das Haus

Über die Haustür gelangt man in den Innenbereich des Hauses, unter den Außentüren hat die Haustür dementsprechend eine besondere Stellung und erfüllt gleich mehrere Funktionen: 

  • Sollte robust und besonders sicher sein
  • Beständig gegenüber Feuchtigkeit, Kälte & Hitze
  • Gute Dichtung
  • Repräsentative Wirkung als Eingangstür
  • Sollte zur Fassade passen

Bei der Haustür ist also nicht nur die Optik entscheidend, genauso viel Wert sollte man auch auf Faktoren wie Sicherheit oder wärmedämmende Eigenschaften setzen.

Wer beispielsweise gerne eine Glastür oder einen größeren Anteil an Elementen aus Glas an der Haustür hätte, sollte auf besonderes Sicherheitsglas setzen, das sich nicht so leicht zerstören lässt.

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Was die Wärmeleitfähigkeit angeht, sollte es sich in einem solchen Fall mindestens um Zwei- besser noch um Dreifachverglasung handeln. 

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Gerade bei der Haustür sollte man nicht sparen und lieber etwas mehr Geld investieren, um sich vor Einbrüchen zu schützen und um eine gute Isolierung zu gewährleisten – Andernfalls kann sich das über erhöhte Heizkosten oder aber auch den entstandenen Schaden eines Einbruchs rächen. So können beispielsweise zusätzliche Verriegelungen die Sicherheit noch weiter erhöhen. 

Balkon- oder Terrassentür: Außentür für den privaten Außenbereich

Die zweite Art der Außentür bilden Balkon- und Terrassentüren. Ähnlich wie bei der Haustür spielen auch hier Sicherheit und Isolierung eine nicht unerhebliche Rolle.

Allerdings wird der Garten – je nach Zaunart – bereits effektiv durch einen Zaun geschützt und der Balkon befindet sich in einer gewissen Höhe, sodass der Zugang zum Garten mitunter schon erschwert wird.

Trotzdem sollte man Einbruch- und Wärmeschutz bei der Auswahl dieser Türart nicht vernachlässigen. Trotz Terrassen- oder Balkonüberdachungen sind diese Außentüren der Witterung ausgesetzt.

In der Regel ähneln Terrassen- oder Balkontüren häufig den verbauten Fenstern und passen gut zur jeweiligen Fensterart. Meist kommen sie sogar vom selben Hersteller und ähneln sich auch, was die Konstruktion angeht.

So können Balkon- oder Terrassentüren beispielsweise ebenfalls gekippt werden und verfügen über einen simplen Öffnungsmechanismus.

Hier kann es sinnvoll sein, in eine Pilzkopfverriegelung zu investieren, um die Sicherheit zu erhöhen. 

Wohnungseingangstüren: Innentüren bei mehreren Wohnparteien

In Mehrfamilienhäusern kommt man zwar zunächst über die Haustür in den Hausflur, zu den einzelnen Wohnparteien gelangt man aber erst über die Wohnungseingangstüren.

Da diese sich allerdings bereits im Inneren befinden, sind die Anforderungen an Wärme- und Einbruchschutz etwas geringer, insbesondere der Schallschutz sollte aber nicht vernachlässigt werden, damit die Bewohner genügend Privatsphäre haben und sich nicht von den Geräuschen aus anderen Wohnungen gestört fühlen.

Im Vergleich zu normalen Zimmertüren sollten Wohnungseingangstüren aber trotzdem etwas robuster sein. Extras wie ein Spion oder eine zusätzliche Verriegelung können ebenfalls sinnvoll sein. 

Zimmertüren: Türen im inneren der Wohneinheit

Zimmertüren verbinden die einzelnen Räume innerhalb der Wohnung oder des Einfamilienhauses.

Bei diesen Innentüren kommt es insgesamt weniger auf Einbruch-, Wärme- und Schallschutz an als bei anderen Türen, trotzdem werden die Zimmertüren wohl am häufigsten beansprucht.

Ein robustes Material kann hier von Vorteil sein, um lange etwas von den Zimmertüren zu haben. Außerdem spielt auch hier die Optik eine besondere Rolle, da die Zimmertür sich direkt in die Gestaltung der einzelnen Wohnräume einfügt. 

Material für Türen

Ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl bestimmter Türtypen, ist das Material – schließlich ist dieses auch maßgeblich an der Optik der Tür beteiligt und bestimmt, wie gut die Tür sich in die Gesamtgestaltung des Raumes einfügen kann. Eine Holztür kann beispielsweise gemütlich und warm wirken und ist zudem äußerst wandelbar, da man Holztüren streichen kann. Glas strahlt weniger Wärme aus, passt aber gut zu stylischen Einrichtungsstilen und modernen Häusern. 

Die beliebtesten Türarten nach Material sind: 

  • Holztüren: Häufig als Echt- oder Massivholz
  • Glastüren: Vielfältige Oberflächenstruktur möglich, mitunter nur Teile der Tür aus Glas
  • Kunststofftüren: Preisgünstig, pflegeleicht und wandelbar, häufig als Außentür
  • Metalltür: Meist aus Eisen oder Stahl, verschiedene Farbvarianten, vor allem funktionell

Türarten nach Auau

Neben der Entscheidung, wo welche Tür verbaut werden soll und aus welchem Material sie jeweils bestehen sollen, ist auch die Entscheidung des Auaus der Tür nicht unerheblich. Mit verschiedenen Öffnungsmechanismen gehen auch verschiedene Konstruktionsarten einher, nach denen sich die Türen unterscheiden lassen. 

In der Regel bestehen Türen aus folgenden Bestandteilen: 

  • Türblatt
  • Türrahmen (Zarge)
  • Schloss
  • Profilzylinder
  • Schutzbeschlag

Je nach Öffnungsmechanismus werden die Elemente der Tür jedoch anders angeordnet, sodass mitunter mehr oder weniger Platz benötigt wird. Die Frage nach der passenden Türart nach Öffnungsmechanismus, ist auch immer eine Frage des vorhandenen Platzes. 

Anschlagtür: Klassisch und zeitlos

Die Anschlagtür ist die am häufigsten verbaute Türart

Bei den meisten Türen handelt es sich um Anschlagtüren. Diese Türart besitzt einen stabilen Türrahmen und ein bewegliches Türblatt.

“Angeschlagen” beziehungsweise befestigt wird die Anschlagtür dabei an einer Seite durch Scharniere, auf der anderen Seite befindet sich das Schloss.

Dadurch entsteht auch der sogenannte Türschwenkbereich, weshalb die Anschlagtür auch einen gewissen freien Bereich benötigt, um sich ordnungsgemäß öffnen zu lassen.

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Die Anschlagtür ist die häufigste Türart und vor allem aufgrund ihrer Stabilität sowie ihres relativ günstigen Preises beliebt. Zusätzlich lässt sie sich relativ einfach reparieren oder austauschen, da man sie problemlos herausnehmen kann. Die Anschlagtür eignet sich im Grunde für sämtliche Einsatzorte – von der Eingangstür bis zur Zimmertür. 

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Wer sich eine größere Tür wünscht, könnte eine doppelte Anschlagtür in Betracht ziehen. Bei diesen sogenannten Stulptüren befindet sich ein Stulp in der Mitte, wodurch die beiden Türblätter zeitgleich geöffnet werden können. 

Schiebetür: Die platzsparende Türart

Mit der Schiebetür lässt sich Platz sparen, da kein Schwenkbereich benötigt wird

Nicht immer muss es eine klassische Anschlagtür sein, in einigen Fällen kann auch eine Schiebetür durchaus Sinn machen. Die Schiebetür lässt sich durch horizontales Schieben öffnen und schließen.

Die Bewegung entsteht bei den meisten Konstruktionsarten durch eine Lauf- und eine Führungsschiene. Durch diesen Öffnungsmechanismus haben Schiebetüren keinen Türschwenkbereich und zählen zu den platzsparenden Türen.

So bietet die Schiebetür bei der Raumaufteilung mehrere Vorteile: 

  • Platzsparend durch Fehlen des Schwenkbereiches
  • Kann Räume unterteilen und gleichzeitig zu einem großen verbinden

Allerdings eignen sich Schiebetüren nicht für jeden Anwendungsort, auch der Einbau kann sich schwierig gestalten. Zusätzlich sollte man im Vergleich zu Anschlagtüren bei Schiebetüren mit etwas höheren Kosten rechnen. 

Einem ähnlichen Öffnungsmechanismus folgt die Falttür, allerdings wird das Türblatt hier nicht verschoben, sondern zum Öffnen und Schließen gefaltet. 

Türarten nach Funktion

Mitunter kann es sinnvoll sein, sich bei den Türarten nach sogenannten Funktionstüren umzusehen. Diese Türen sind häufig etwas aufwendiger konstruiert, erfüllen dafür einen bestimmten Zweck aber äußerst effektiv. Vor allem, was Sicherheit angeht, kann eine Funktionstür besonders sinnvoll sein. 

Zu den wichtigsten Funktionstüren gehören: 

  • Brandschutztür: Bestehend aus feuerresistenten Materialien, besonders gute Dichtung als Rauchschutz
  • Schallschutztür: Türblatt wird mit schalldämpfendem Material gedämmt, gute Dichtung
  • Einbruchschutztür: Hohe Widerstandsklasse, verfügen über Sicherheitsschloss und/oder gute Verriegelung

So finden Sie die richtige Tür

Um sich für den richtigen Türtypen zu entscheiden, ist es sinnvoll die verschiedenen Kriterien zur Unterscheidung gleichzeitig in Betracht zu ziehen – denn je nach Einsatzort können verschiedene Öffnungsmechanismen und Funktionen sinnvoll sein. Bei der Auswahl des Materials kommt es vor allem auf den persönlichen Geschmack und die Gesamtgestaltung des Hauses an.

Wer neue Türen kaufen möchte, wird natürlich auch auf den Preis achten.

Insgesamt kann es aber sinnvoll sein, gerade für Türen etwas mehr Geld zu investieren, da sie auf verschiedene Bereiche des Hauses erheblichen Einfluss nehmen: Sie tragen zur Energieeffizienz bei, sorgen für Sicherheit und sind maßgeblich an der Optik des Hauses beteiligt. Betriebe, die sich auf den Türbau spezialisiert haben, können Sie hier bei der Auswahl der richtigen Türarten unterstützen und auch den Einbau für Sie übernehmen.

Bildquellen: pikselstock /stock.adobe.coml_v_v /stock.adobe.com

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Источник: https://www.blauarbeit.de/blog/tueren/tuerarten

Türen in Stuttgart

Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/

Tür schließen leicht gemacht

Darum sind Kunststofftüren so beliebt
Darum sind Kunststofftüren so beliebt

Tür schließen leicht gemacht

Darum sind Kunststofftüren so beliebt

Tür schließen leicht gemacht

Darum sind Kunststofftüren so beliebt

Tür schließen leicht gemacht

Darum sind Kunststofftüren so beliebt
Tür zu!

Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit.

© Jürgen Pollak / GEZE GmbH

Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können.

Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt.

Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden.

Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind:

  • Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl.
  • Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein.
  • Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen.
  • Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust.
  • Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten.
  • Privatsphäre: Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre.
  • Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen.

Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden.

  • Aufliegende Obentürschließer: Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert.
  • Verdeckte/integrierte Obentürschließer: Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind.
  • Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt.

Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH

Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH

Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH

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Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH

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Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers.

Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden.

Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile.

Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern.

Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB)

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Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden.

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Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet.

Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt.

GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung

Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird.

[attention type=red]

Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040.

[/attention]

Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor.

Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion.

Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB)

Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen

Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick

Darum sind Kunststofftüren so beliebt
Darum sind Kunststofftüren so beliebt

Letzte Aktualisierung am 21. Oktober 2020 von Max Lehmann

Türen können verschiedene Funktionen erfüllen, neben Sicherheit sorgen Türen für Privatsphäre und schützen vor Wärme, Kälte oder Gerüchen. Auch, was den Brandschutz angeht, spielen sie eine wichtige Rolle.

Da Türen also aus unseren Häusern gar nicht wegzudenken sind, ist es auch nicht verwunderlich, dass sie in den verschiedensten Gestaltungs- und Konstruktionsvarianten vorkommen.

Wer ein Haus bauen oder renovieren will, sollte sich also vorab über die verschiedensten Türarten informieren. Wir helfen Ihnen mit diesem Beitrag dabei. 

Wie lassen sich die Türarten unterscheiden?

Türen in Stuttgart

Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/

Tür schließen leicht gemacht

Darum sind Kunststofftüren so beliebt
Darum sind Kunststofftüren so beliebt
Tür zu!

Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit.

© Jürgen Pollak / GEZE GmbH

Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können.

Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt.

Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden.

Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind:

  • Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl.
  • Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein.
  • Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen.
  • Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust.
  • Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten.
  • Privatsphäre: Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre.
  • Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen.

Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden.

  • Aufliegende Obentürschließer: Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert.
  • Verdeckte/integrierte Obentürschließer: Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind.
  • Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt.

Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH

Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH

Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH

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Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH

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Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers.

Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden.

Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile.

Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern.

Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB)

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Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden.

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Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet.

Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt.

GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung

Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird.

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Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040.

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Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor.

Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion.

Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB)

Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen

Tür schließen leicht gemacht

Darum sind Kunststofftüren so beliebt
Tür zu!

Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit.

© Jürgen Pollak / GEZE GmbH

Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können.

Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt.

Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden.

Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind:

  • Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl.
  • Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein.
  • Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen.
  • Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust.
  • Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten.
  • Privatsphäre: Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre.
  • Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen.

Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden.

  • Aufliegende Obentürschließer: Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert.
  • Verdeckte/integrierte Obentürschließer: Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind.
  • Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt.

Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH

Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH

Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH

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Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH

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Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers.

Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden.

Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile.

Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern.

Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB)

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Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden.

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Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet.

Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt.

GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung

Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird.

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Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040.

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Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor.

Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion.

Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB)

Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen

Brandschutztüren werden im Alltag aber häufig dennoch als Barrieren empfunden, und so gibt es oft den Wunsch, dass sie längere Zeit oder sogar dauernd offen stehen sollen. Brandschutztüren dürfen aber unter keinen Umständen mechanisch (z.B. mit einem Türkeil) offen gehalten werden.

Dafür gibt es sogenannte Feststellanlagen. Diese halten Brandschutztüren im Alltag offen, geben sie im Alarmfall aber automatisch frei, so dass der Türschließer seine „Pflicht“ tun kann.

Feststellanlagen dürfen daher Brandschutztüren offen halten, da sie das sichere Schließen im Brandfall garantieren.

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Im Alltag sorgen diese Lösungen für Barrierefreiheit und trotzdem jederzeit für ein zuverlässiges Schließen im Brandfall.

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Zu den Feststellanlagen von GEZE

GEZE obenliegender Türschließer TS 5000: 30 Jahre Innovation

GEZE bietet Türschließer für vielfältige Türsituationen mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten.

Vom kleinsten obenliegenden Türschließer bis zu den vielfältigen Varianten für Feuer- und Rauchschutztüren: Die Türschließer-Linien mit Gestänge oder Gleitschiene sind vielseitig kombinierbar.

Denn je nach Anforderungen, Türtyp, Größe, Flügelgewicht, Türmaterial, Türbreite und Einsatzort ist zu entscheiden, welcher Türschließer verwendet werden kann. Zusätzlich kommt es darauf an, ob er im Innen- oder Außenbereich funktionieren muss, im Nass- oder Trockenraum, in Hitze oder Kälte.

Berücksichtigt werden sollten auch die Anzahl der passierenden Personen, deren Verfassung (Kinder, Pflegebedürftige usw.) sowie besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit, Brandschutz etc. In all diesen Punkten berät GEZE durch Fachleute und bietet damit zusätzlich zum Produkt Beratung und Service und somit eine Rundum-Betreuung für den Kunden im gesamten Produktlebenszyklus.

Zu den manuellen Türschließern von GEZE

Der neue GEZE TS 5000 SoftClose kann Türen sicher und sanft zugleich schließen – ganz leise, ohne lauten Endschlag. Denn der „sanfte“ Türschließer optimiert den Schließvorgang:

Je nach Bedarf kann ein Endschlag eingestellt oder das Türblatt kurz vor Schließlage abgebremst werden. Die Tür wird trotzdem mit gleichbleibender Kraft sicher ins Schloss gezogen. Und zwar auch unter schwierigen Bedingungen wie Wind und Sog, zum Beispiel in Schleusen von Tiefgaragenzugängen oder in Treppenhäusern.

Der GEZE TS 5000 SoftClose fällt auch dort angenehm auf, wo laut schließende Türen besonders stören, zum Beispiel in Kliniken, Hotels oder Mehrfamilienhäusern. Er ist kompatibel zu allen Varianten der GEZE TS 5000er-Reihe. Daher lässt er sich einfach und ohne zusätzliche Komponenten gegen bestehende Lösungen austauschen. Ebenso kann er mit allen Gleitschienen-Typen verwendet werden.

TS 5000 SoftClose auf einen Blick

Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick

Darum sind Kunststofftüren so beliebt
Darum sind Kunststofftüren so beliebt

Letzte Aktualisierung am 21. Oktober 2020 von Max Lehmann

Türen können verschiedene Funktionen erfüllen, neben Sicherheit sorgen Türen für Privatsphäre und schützen vor Wärme, Kälte oder Gerüchen. Auch, was den Brandschutz angeht, spielen sie eine wichtige Rolle.

Da Türen also aus unseren Häusern gar nicht wegzudenken sind, ist es auch nicht verwunderlich, dass sie in den verschiedensten Gestaltungs- und Konstruktionsvarianten vorkommen.

Wer ein Haus bauen oder renovieren will, sollte sich also vorab über die verschiedensten Türarten informieren. Wir helfen Ihnen mit diesem Beitrag dabei. 

Wie lassen sich die Türarten unterscheiden?

Türen lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden. Zunächst einmal kann man sie in Außentüren und Innentüren unterteilen. Weitere Kriterien zur Unterscheidung von Türarten sind: 

  • Anwendungsort
  • Material
  • Auau
  • Funktion

Bei der Bauplanung können entweder einzelne oder aber auch alle Kriterien entscheidend sein. Im Folgenden gibt es einen Überblick der Türarten nach den verschiedenen Kriterien. 

Türarten nach Anwendungsort

Unterscheidet man Türen nach Anwendungsort, geht es vor allem darum, wo sich die Tür befindet.

Wer ein Haus bauen oder im Zuge einer Altbausanierung neue Türen kaufen will, muss auch für die verschiedenen Zugänge zum und im Haus Türen auswählen.

An Außentüren und Innentüren werden logischerweise verschiedene Anforderungen gestellt. Über folgende Türen sollten Sie sich während der Bauplanung in jedem Fall Gedanken machen. 

Haustür: Die wichtigste Außentür

Die Haustür ist repräsentativ für das Haus

Über die Haustür gelangt man in den Innenbereich des Hauses, unter den Außentüren hat die Haustür dementsprechend eine besondere Stellung und erfüllt gleich mehrere Funktionen: 

  • Sollte robust und besonders sicher sein
  • Beständig gegenüber Feuchtigkeit, Kälte & Hitze
  • Gute Dichtung
  • Repräsentative Wirkung als Eingangstür
  • Sollte zur Fassade passen

Bei der Haustür ist also nicht nur die Optik entscheidend, genauso viel Wert sollte man auch auf Faktoren wie Sicherheit oder wärmedämmende Eigenschaften setzen.

Wer beispielsweise gerne eine Glastür oder einen größeren Anteil an Elementen aus Glas an der Haustür hätte, sollte auf besonderes Sicherheitsglas setzen, das sich nicht so leicht zerstören lässt.

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Was die Wärmeleitfähigkeit angeht, sollte es sich in einem solchen Fall mindestens um Zwei- besser noch um Dreifachverglasung handeln. 

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Gerade bei der Haustür sollte man nicht sparen und lieber etwas mehr Geld investieren, um sich vor Einbrüchen zu schützen und um eine gute Isolierung zu gewährleisten – Andernfalls kann sich das über erhöhte Heizkosten oder aber auch den entstandenen Schaden eines Einbruchs rächen. So können beispielsweise zusätzliche Verriegelungen die Sicherheit noch weiter erhöhen. 

Balkon- oder Terrassentür: Außentür für den privaten Außenbereich

Die zweite Art der Außentür bilden Balkon- und Terrassentüren. Ähnlich wie bei der Haustür spielen auch hier Sicherheit und Isolierung eine nicht unerhebliche Rolle.

Allerdings wird der Garten – je nach Zaunart – bereits effektiv durch einen Zaun geschützt und der Balkon befindet sich in einer gewissen Höhe, sodass der Zugang zum Garten mitunter schon erschwert wird.

Trotzdem sollte man Einbruch- und Wärmeschutz bei der Auswahl dieser Türart nicht vernachlässigen. Trotz Terrassen- oder Balkonüberdachungen sind diese Außentüren der Witterung ausgesetzt.

In der Regel ähneln Terrassen- oder Balkontüren häufig den verbauten Fenstern und passen gut zur jeweiligen Fensterart. Meist kommen sie sogar vom selben Hersteller und ähneln sich auch, was die Konstruktion angeht.

So können Balkon- oder Terrassentüren beispielsweise ebenfalls gekippt werden und verfügen über einen simplen Öffnungsmechanismus.

Hier kann es sinnvoll sein, in eine Pilzkopfverriegelung zu investieren, um die Sicherheit zu erhöhen. 

Wohnungseingangstüren: Innentüren bei mehreren Wohnparteien

In Mehrfamilienhäusern kommt man zwar zunächst über die Haustür in den Hausflur, zu den einzelnen Wohnparteien gelangt man aber erst über die Wohnungseingangstüren.

Da diese sich allerdings bereits im Inneren befinden, sind die Anforderungen an Wärme- und Einbruchschutz etwas geringer, insbesondere der Schallschutz sollte aber nicht vernachlässigt werden, damit die Bewohner genügend Privatsphäre haben und sich nicht von den Geräuschen aus anderen Wohnungen gestört fühlen.

Im Vergleich zu normalen Zimmertüren sollten Wohnungseingangstüren aber trotzdem etwas robuster sein. Extras wie ein Spion oder eine zusätzliche Verriegelung können ebenfalls sinnvoll sein. 

Zimmertüren: Türen im inneren der Wohneinheit

Zimmertüren verbinden die einzelnen Räume innerhalb der Wohnung oder des Einfamilienhauses.

Bei diesen Innentüren kommt es insgesamt weniger auf Einbruch-, Wärme- und Schallschutz an als bei anderen Türen, trotzdem werden die Zimmertüren wohl am häufigsten beansprucht.

Ein robustes Material kann hier von Vorteil sein, um lange etwas von den Zimmertüren zu haben. Außerdem spielt auch hier die Optik eine besondere Rolle, da die Zimmertür sich direkt in die Gestaltung der einzelnen Wohnräume einfügt. 

Material für Türen

Ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl bestimmter Türtypen, ist das Material – schließlich ist dieses auch maßgeblich an der Optik der Tür beteiligt und bestimmt, wie gut die Tür sich in die Gesamtgestaltung des Raumes einfügen kann. Eine Holztür kann beispielsweise gemütlich und warm wirken und ist zudem äußerst wandelbar, da man Holztüren streichen kann. Glas strahlt weniger Wärme aus, passt aber gut zu stylischen Einrichtungsstilen und modernen Häusern. 

Die beliebtesten Türarten nach Material sind: 

  • Holztüren: Häufig als Echt- oder Massivholz
  • Glastüren: Vielfältige Oberflächenstruktur möglich, mitunter nur Teile der Tür aus Glas
  • Kunststofftüren: Preisgünstig, pflegeleicht und wandelbar, häufig als Außentür
  • Metalltür: Meist aus Eisen oder Stahl, verschiedene Farbvarianten, vor allem funktionell

Türarten nach Auau

Neben der Entscheidung, wo welche Tür verbaut werden soll und aus welchem Material sie jeweils bestehen sollen, ist auch die Entscheidung des Auaus der Tür nicht unerheblich. Mit verschiedenen Öffnungsmechanismen gehen auch verschiedene Konstruktionsarten einher, nach denen sich die Türen unterscheiden lassen. 

In der Regel bestehen Türen aus folgenden Bestandteilen: 

  • Türblatt
  • Türrahmen (Zarge)
  • Schloss
  • Profilzylinder
  • Schutzbeschlag

Je nach Öffnungsmechanismus werden die Elemente der Tür jedoch anders angeordnet, sodass mitunter mehr oder weniger Platz benötigt wird. Die Frage nach der passenden Türart nach Öffnungsmechanismus, ist auch immer eine Frage des vorhandenen Platzes. 

Anschlagtür: Klassisch und zeitlos

Die Anschlagtür ist die am häufigsten verbaute Türart

Bei den meisten Türen handelt es sich um Anschlagtüren. Diese Türart besitzt einen stabilen Türrahmen und ein bewegliches Türblatt.

“Angeschlagen” beziehungsweise befestigt wird die Anschlagtür dabei an einer Seite durch Scharniere, auf der anderen Seite befindet sich das Schloss.

Dadurch entsteht auch der sogenannte Türschwenkbereich, weshalb die Anschlagtür auch einen gewissen freien Bereich benötigt, um sich ordnungsgemäß öffnen zu lassen.

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Die Anschlagtür ist die häufigste Türart und vor allem aufgrund ihrer Stabilität sowie ihres relativ günstigen Preises beliebt. Zusätzlich lässt sie sich relativ einfach reparieren oder austauschen, da man sie problemlos herausnehmen kann. Die Anschlagtür eignet sich im Grunde für sämtliche Einsatzorte – von der Eingangstür bis zur Zimmertür. 

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Wer sich eine größere Tür wünscht, könnte eine doppelte Anschlagtür in Betracht ziehen. Bei diesen sogenannten Stulptüren befindet sich ein Stulp in der Mitte, wodurch die beiden Türblätter zeitgleich geöffnet werden können. 

Schiebetür: Die platzsparende Türart

Mit der Schiebetür lässt sich Platz sparen, da kein Schwenkbereich benötigt wird

Nicht immer muss es eine klassische Anschlagtür sein, in einigen Fällen kann auch eine Schiebetür durchaus Sinn machen. Die Schiebetür lässt sich durch horizontales Schieben öffnen und schließen.

Die Bewegung entsteht bei den meisten Konstruktionsarten durch eine Lauf- und eine Führungsschiene. Durch diesen Öffnungsmechanismus haben Schiebetüren keinen Türschwenkbereich und zählen zu den platzsparenden Türen.

So bietet die Schiebetür bei der Raumaufteilung mehrere Vorteile: 

  • Platzsparend durch Fehlen des Schwenkbereiches
  • Kann Räume unterteilen und gleichzeitig zu einem großen verbinden

Allerdings eignen sich Schiebetüren nicht für jeden Anwendungsort, auch der Einbau kann sich schwierig gestalten. Zusätzlich sollte man im Vergleich zu Anschlagtüren bei Schiebetüren mit etwas höheren Kosten rechnen. 

Einem ähnlichen Öffnungsmechanismus folgt die Falttür, allerdings wird das Türblatt hier nicht verschoben, sondern zum Öffnen und Schließen gefaltet. 

Türarten nach Funktion

Mitunter kann es sinnvoll sein, sich bei den Türarten nach sogenannten Funktionstüren umzusehen. Diese Türen sind häufig etwas aufwendiger konstruiert, erfüllen dafür einen bestimmten Zweck aber äußerst effektiv. Vor allem, was Sicherheit angeht, kann eine Funktionstür besonders sinnvoll sein. 

Zu den wichtigsten Funktionstüren gehören: 

  • Brandschutztür: Bestehend aus feuerresistenten Materialien, besonders gute Dichtung als Rauchschutz
  • Schallschutztür: Türblatt wird mit schalldämpfendem Material gedämmt, gute Dichtung
  • Einbruchschutztür: Hohe Widerstandsklasse, verfügen über Sicherheitsschloss und/oder gute Verriegelung

So finden Sie die richtige Tür

Um sich für den richtigen Türtypen zu entscheiden, ist es sinnvoll die verschiedenen Kriterien zur Unterscheidung gleichzeitig in Betracht zu ziehen – denn je nach Einsatzort können verschiedene Öffnungsmechanismen und Funktionen sinnvoll sein. Bei der Auswahl des Materials kommt es vor allem auf den persönlichen Geschmack und die Gesamtgestaltung des Hauses an.

Wer neue Türen kaufen möchte, wird natürlich auch auf den Preis achten.

Insgesamt kann es aber sinnvoll sein, gerade für Türen etwas mehr Geld zu investieren, da sie auf verschiedene Bereiche des Hauses erheblichen Einfluss nehmen: Sie tragen zur Energieeffizienz bei, sorgen für Sicherheit und sind maßgeblich an der Optik des Hauses beteiligt. Betriebe, die sich auf den Türbau spezialisiert haben, können Sie hier bei der Auswahl der richtigen Türarten unterstützen und auch den Einbau für Sie übernehmen.

Bildquellen: pikselstock /stock.adobe.coml_v_v /stock.adobe.com

dietwalther /stock.adobe.com

GM Photography/stock.adobe.com

Источник: https://www.blauarbeit.de/blog/tueren/tuerarten

Türen in Stuttgart

Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/

Tür schließen leicht gemacht

Darum sind Kunststofftüren so beliebt
Darum sind Kunststofftüren so beliebt

Tür schließen leicht gemacht

Darum sind Kunststofftüren so beliebt
Tür zu!

Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit.

© Jürgen Pollak / GEZE GmbH

Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können.

Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt.

Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden.

Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind:

  • Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl.
  • Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein.
  • Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen.
  • Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust.
  • Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten.
  • Privatsphäre: Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre.
  • Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen.

Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden.

  • Aufliegende Obentürschließer: Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert.
  • Verdeckte/integrierte Obentürschließer: Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind.
  • Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt.

Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH

Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH

Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH

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Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH

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Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers.

Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden.

Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile.

Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern.

Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB)

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Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden.

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Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet.

Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt.

GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung

Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird.

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Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040.

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Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor.

Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion.

Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB)

Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen

Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen

Brandschutztüren werden im Alltag aber häufig dennoch als Barrieren empfunden, und so gibt es oft den Wunsch, dass sie längere Zeit oder sogar dauernd offen stehen sollen. Brandschutztüren dürfen aber unter keinen Umständen mechanisch (z.B. mit einem Türkeil) offen gehalten werden.

Dafür gibt es sogenannte Feststellanlagen. Diese halten Brandschutztüren im Alltag offen, geben sie im Alarmfall aber automatisch frei, so dass der Türschließer seine „Pflicht“ tun kann.

Feststellanlagen dürfen daher Brandschutztüren offen halten, da sie das sichere Schließen im Brandfall garantieren.

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Im Alltag sorgen diese Lösungen für Barrierefreiheit und trotzdem jederzeit für ein zuverlässiges Schließen im Brandfall.

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Zu den Feststellanlagen von GEZE

GEZE obenliegender Türschließer TS 5000: 30 Jahre Innovation

GEZE bietet Türschließer für vielfältige Türsituationen mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten.

Vom kleinsten obenliegenden Türschließer bis zu den vielfältigen Varianten für Feuer- und Rauchschutztüren: Die Türschließer-Linien mit Gestänge oder Gleitschiene sind vielseitig kombinierbar.

Denn je nach Anforderungen, Türtyp, Größe, Flügelgewicht, Türmaterial, Türbreite und Einsatzort ist zu entscheiden, welcher Türschließer verwendet werden kann. Zusätzlich kommt es darauf an, ob er im Innen- oder Außenbereich funktionieren muss, im Nass- oder Trockenraum, in Hitze oder Kälte.

Berücksichtigt werden sollten auch die Anzahl der passierenden Personen, deren Verfassung (Kinder, Pflegebedürftige usw.) sowie besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit, Brandschutz etc. In all diesen Punkten berät GEZE durch Fachleute und bietet damit zusätzlich zum Produkt Beratung und Service und somit eine Rundum-Betreuung für den Kunden im gesamten Produktlebenszyklus.

Zu den manuellen Türschließern von GEZE

Der neue GEZE TS 5000 SoftClose kann Türen sicher und sanft zugleich schließen – ganz leise, ohne lauten Endschlag. Denn der „sanfte“ Türschließer optimiert den Schließvorgang:

Je nach Bedarf kann ein Endschlag eingestellt oder das Türblatt kurz vor Schließlage abgebremst werden. Die Tür wird trotzdem mit gleichbleibender Kraft sicher ins Schloss gezogen. Und zwar auch unter schwierigen Bedingungen wie Wind und Sog, zum Beispiel in Schleusen von Tiefgaragenzugängen oder in Treppenhäusern.

Der GEZE TS 5000 SoftClose fällt auch dort angenehm auf, wo laut schließende Türen besonders stören, zum Beispiel in Kliniken, Hotels oder Mehrfamilienhäusern. Er ist kompatibel zu allen Varianten der GEZE TS 5000er-Reihe. Daher lässt er sich einfach und ohne zusätzliche Komponenten gegen bestehende Lösungen austauschen. Ebenso kann er mit allen Gleitschienen-Typen verwendet werden.

TS 5000 SoftClose auf einen Blick

Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick

Darum sind Kunststofftüren so beliebt
Darum sind Kunststofftüren so beliebt

Letzte Aktualisierung am 21. Oktober 2020 von Max Lehmann

Türen können verschiedene Funktionen erfüllen, neben Sicherheit sorgen Türen für Privatsphäre und schützen vor Wärme, Kälte oder Gerüchen. Auch, was den Brandschutz angeht, spielen sie eine wichtige Rolle.

Da Türen also aus unseren Häusern gar nicht wegzudenken sind, ist es auch nicht verwunderlich, dass sie in den verschiedensten Gestaltungs- und Konstruktionsvarianten vorkommen.

Wer ein Haus bauen oder renovieren will, sollte sich also vorab über die verschiedensten Türarten informieren. Wir helfen Ihnen mit diesem Beitrag dabei. 

Wie lassen sich die Türarten unterscheiden?

Türen lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden. Zunächst einmal kann man sie in Außentüren und Innentüren unterteilen. Weitere Kriterien zur Unterscheidung von Türarten sind: 

  • Anwendungsort
  • Material
  • Auau
  • Funktion

Bei der Bauplanung können entweder einzelne oder aber auch alle Kriterien entscheidend sein. Im Folgenden gibt es einen Überblick der Türarten nach den verschiedenen Kriterien. 

Türarten nach Anwendungsort

Unterscheidet man Türen nach Anwendungsort, geht es vor allem darum, wo sich die Tür befindet.

Wer ein Haus bauen oder im Zuge einer Altbausanierung neue Türen kaufen will, muss auch für die verschiedenen Zugänge zum und im Haus Türen auswählen.

An Außentüren und Innentüren werden logischerweise verschiedene Anforderungen gestellt. Über folgende Türen sollten Sie sich während der Bauplanung in jedem Fall Gedanken machen. 

Haustür: Die wichtigste Außentür

Die Haustür ist repräsentativ für das Haus

Über die Haustür gelangt man in den Innenbereich des Hauses, unter den Außentüren hat die Haustür dementsprechend eine besondere Stellung und erfüllt gleich mehrere Funktionen: 

  • Sollte robust und besonders sicher sein
  • Beständig gegenüber Feuchtigkeit, Kälte & Hitze
  • Gute Dichtung
  • Repräsentative Wirkung als Eingangstür
  • Sollte zur Fassade passen

Bei der Haustür ist also nicht nur die Optik entscheidend, genauso viel Wert sollte man auch auf Faktoren wie Sicherheit oder wärmedämmende Eigenschaften setzen.

Wer beispielsweise gerne eine Glastür oder einen größeren Anteil an Elementen aus Glas an der Haustür hätte, sollte auf besonderes Sicherheitsglas setzen, das sich nicht so leicht zerstören lässt.

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Was die Wärmeleitfähigkeit angeht, sollte es sich in einem solchen Fall mindestens um Zwei- besser noch um Dreifachverglasung handeln. 

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Gerade bei der Haustür sollte man nicht sparen und lieber etwas mehr Geld investieren, um sich vor Einbrüchen zu schützen und um eine gute Isolierung zu gewährleisten – Andernfalls kann sich das über erhöhte Heizkosten oder aber auch den entstandenen Schaden eines Einbruchs rächen. So können beispielsweise zusätzliche Verriegelungen die Sicherheit noch weiter erhöhen. 

Balkon- oder Terrassentür: Außentür für den privaten Außenbereich

Die zweite Art der Außentür bilden Balkon- und Terrassentüren. Ähnlich wie bei der Haustür spielen auch hier Sicherheit und Isolierung eine nicht unerhebliche Rolle.

Allerdings wird der Garten – je nach Zaunart – bereits effektiv durch einen Zaun geschützt und der Balkon befindet sich in einer gewissen Höhe, sodass der Zugang zum Garten mitunter schon erschwert wird.

Trotzdem sollte man Einbruch- und Wärmeschutz bei der Auswahl dieser Türart nicht vernachlässigen. Trotz Terrassen- oder Balkonüberdachungen sind diese Außentüren der Witterung ausgesetzt.

In der Regel ähneln Terrassen- oder Balkontüren häufig den verbauten Fenstern und passen gut zur jeweiligen Fensterart. Meist kommen sie sogar vom selben Hersteller und ähneln sich auch, was die Konstruktion angeht.

So können Balkon- oder Terrassentüren beispielsweise ebenfalls gekippt werden und verfügen über einen simplen Öffnungsmechanismus.

Hier kann es sinnvoll sein, in eine Pilzkopfverriegelung zu investieren, um die Sicherheit zu erhöhen. 

Wohnungseingangstüren: Innentüren bei mehreren Wohnparteien

In Mehrfamilienhäusern kommt man zwar zunächst über die Haustür in den Hausflur, zu den einzelnen Wohnparteien gelangt man aber erst über die Wohnungseingangstüren.

Da diese sich allerdings bereits im Inneren befinden, sind die Anforderungen an Wärme- und Einbruchschutz etwas geringer, insbesondere der Schallschutz sollte aber nicht vernachlässigt werden, damit die Bewohner genügend Privatsphäre haben und sich nicht von den Geräuschen aus anderen Wohnungen gestört fühlen.

Im Vergleich zu normalen Zimmertüren sollten Wohnungseingangstüren aber trotzdem etwas robuster sein. Extras wie ein Spion oder eine zusätzliche Verriegelung können ebenfalls sinnvoll sein. 

Zimmertüren: Türen im inneren der Wohneinheit

Zimmertüren verbinden die einzelnen Räume innerhalb der Wohnung oder des Einfamilienhauses.

Bei diesen Innentüren kommt es insgesamt weniger auf Einbruch-, Wärme- und Schallschutz an als bei anderen Türen, trotzdem werden die Zimmertüren wohl am häufigsten beansprucht.

Ein robustes Material kann hier von Vorteil sein, um lange etwas von den Zimmertüren zu haben. Außerdem spielt auch hier die Optik eine besondere Rolle, da die Zimmertür sich direkt in die Gestaltung der einzelnen Wohnräume einfügt. 

Material für Türen

Ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl bestimmter Türtypen, ist das Material – schließlich ist dieses auch maßgeblich an der Optik der Tür beteiligt und bestimmt, wie gut die Tür sich in die Gesamtgestaltung des Raumes einfügen kann. Eine Holztür kann beispielsweise gemütlich und warm wirken und ist zudem äußerst wandelbar, da man Holztüren streichen kann. Glas strahlt weniger Wärme aus, passt aber gut zu stylischen Einrichtungsstilen und modernen Häusern. 

Die beliebtesten Türarten nach Material sind: 

  • Holztüren: Häufig als Echt- oder Massivholz
  • Glastüren: Vielfältige Oberflächenstruktur möglich, mitunter nur Teile der Tür aus Glas
  • Kunststofftüren: Preisgünstig, pflegeleicht und wandelbar, häufig als Außentür
  • Metalltür: Meist aus Eisen oder Stahl, verschiedene Farbvarianten, vor allem funktionell

Türarten nach Auau

Neben der Entscheidung, wo welche Tür verbaut werden soll und aus welchem Material sie jeweils bestehen sollen, ist auch die Entscheidung des Auaus der Tür nicht unerheblich. Mit verschiedenen Öffnungsmechanismen gehen auch verschiedene Konstruktionsarten einher, nach denen sich die Türen unterscheiden lassen. 

In der Regel bestehen Türen aus folgenden Bestandteilen: 

  • Türblatt
  • Türrahmen (Zarge)
  • Schloss
  • Profilzylinder
  • Schutzbeschlag

Je nach Öffnungsmechanismus werden die Elemente der Tür jedoch anders angeordnet, sodass mitunter mehr oder weniger Platz benötigt wird. Die Frage nach der passenden Türart nach Öffnungsmechanismus, ist auch immer eine Frage des vorhandenen Platzes. 

Anschlagtür: Klassisch und zeitlos

Die Anschlagtür ist die am häufigsten verbaute Türart

Bei den meisten Türen handelt es sich um Anschlagtüren. Diese Türart besitzt einen stabilen Türrahmen und ein bewegliches Türblatt.

“Angeschlagen” beziehungsweise befestigt wird die Anschlagtür dabei an einer Seite durch Scharniere, auf der anderen Seite befindet sich das Schloss.

Dadurch entsteht auch der sogenannte Türschwenkbereich, weshalb die Anschlagtür auch einen gewissen freien Bereich benötigt, um sich ordnungsgemäß öffnen zu lassen.

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Die Anschlagtür ist die häufigste Türart und vor allem aufgrund ihrer Stabilität sowie ihres relativ günstigen Preises beliebt. Zusätzlich lässt sie sich relativ einfach reparieren oder austauschen, da man sie problemlos herausnehmen kann. Die Anschlagtür eignet sich im Grunde für sämtliche Einsatzorte – von der Eingangstür bis zur Zimmertür. 

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Wer sich eine größere Tür wünscht, könnte eine doppelte Anschlagtür in Betracht ziehen. Bei diesen sogenannten Stulptüren befindet sich ein Stulp in der Mitte, wodurch die beiden Türblätter zeitgleich geöffnet werden können. 

Schiebetür: Die platzsparende Türart

Mit der Schiebetür lässt sich Platz sparen, da kein Schwenkbereich benötigt wird

Nicht immer muss es eine klassische Anschlagtür sein, in einigen Fällen kann auch eine Schiebetür durchaus Sinn machen. Die Schiebetür lässt sich durch horizontales Schieben öffnen und schließen.

Die Bewegung entsteht bei den meisten Konstruktionsarten durch eine Lauf- und eine Führungsschiene. Durch diesen Öffnungsmechanismus haben Schiebetüren keinen Türschwenkbereich und zählen zu den platzsparenden Türen.

So bietet die Schiebetür bei der Raumaufteilung mehrere Vorteile: 

  • Platzsparend durch Fehlen des Schwenkbereiches
  • Kann Räume unterteilen und gleichzeitig zu einem großen verbinden

Allerdings eignen sich Schiebetüren nicht für jeden Anwendungsort, auch der Einbau kann sich schwierig gestalten. Zusätzlich sollte man im Vergleich zu Anschlagtüren bei Schiebetüren mit etwas höheren Kosten rechnen. 

Einem ähnlichen Öffnungsmechanismus folgt die Falttür, allerdings wird das Türblatt hier nicht verschoben, sondern zum Öffnen und Schließen gefaltet. 

Türarten nach Funktion

Mitunter kann es sinnvoll sein, sich bei den Türarten nach sogenannten Funktionstüren umzusehen. Diese Türen sind häufig etwas aufwendiger konstruiert, erfüllen dafür einen bestimmten Zweck aber äußerst effektiv. Vor allem, was Sicherheit angeht, kann eine Funktionstür besonders sinnvoll sein. 

Zu den wichtigsten Funktionstüren gehören: 

  • Brandschutztür: Bestehend aus feuerresistenten Materialien, besonders gute Dichtung als Rauchschutz
  • Schallschutztür: Türblatt wird mit schalldämpfendem Material gedämmt, gute Dichtung
  • Einbruchschutztür: Hohe Widerstandsklasse, verfügen über Sicherheitsschloss und/oder gute Verriegelung

So finden Sie die richtige Tür

Um sich für den richtigen Türtypen zu entscheiden, ist es sinnvoll die verschiedenen Kriterien zur Unterscheidung gleichzeitig in Betracht zu ziehen – denn je nach Einsatzort können verschiedene Öffnungsmechanismen und Funktionen sinnvoll sein. Bei der Auswahl des Materials kommt es vor allem auf den persönlichen Geschmack und die Gesamtgestaltung des Hauses an.

Wer neue Türen kaufen möchte, wird natürlich auch auf den Preis achten.

Insgesamt kann es aber sinnvoll sein, gerade für Türen etwas mehr Geld zu investieren, da sie auf verschiedene Bereiche des Hauses erheblichen Einfluss nehmen: Sie tragen zur Energieeffizienz bei, sorgen für Sicherheit und sind maßgeblich an der Optik des Hauses beteiligt. Betriebe, die sich auf den Türbau spezialisiert haben, können Sie hier bei der Auswahl der richtigen Türarten unterstützen und auch den Einbau für Sie übernehmen.

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Источник: https://www.blauarbeit.de/blog/tueren/tuerarten

Türen in Stuttgart

Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/

Tür schließen leicht gemacht

Darum sind Kunststofftüren so beliebt
Darum sind Kunststofftüren so beliebt
Tür zu!

Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit.

© Jürgen Pollak / GEZE GmbH

Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können.

Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt.

Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden.

Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind:

  • Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl.
  • Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein.
  • Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen.
  • Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust.
  • Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten.
  • Privatsphäre: Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre.
  • Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen.

Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden.

  • Aufliegende Obentürschließer: Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert.
  • Verdeckte/integrierte Obentürschließer: Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind.
  • Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt.

Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH

Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH

Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH

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Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH

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Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers.

Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden.

Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile.

Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern.

Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB)

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Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden.

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Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet.

Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt.

GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung

Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird.

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Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040.

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Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor.

Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion.

Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB)

Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen

Brandschutztüren werden im Alltag aber häufig dennoch als Barrieren empfunden, und so gibt es oft den Wunsch, dass sie längere Zeit oder sogar dauernd offen stehen sollen. Brandschutztüren dürfen aber unter keinen Umständen mechanisch (z.B. mit einem Türkeil) offen gehalten werden.

Dafür gibt es sogenannte Feststellanlagen. Diese halten Brandschutztüren im Alltag offen, geben sie im Alarmfall aber automatisch frei, so dass der Türschließer seine „Pflicht“ tun kann.

Feststellanlagen dürfen daher Brandschutztüren offen halten, da sie das sichere Schließen im Brandfall garantieren.

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Im Alltag sorgen diese Lösungen für Barrierefreiheit und trotzdem jederzeit für ein zuverlässiges Schließen im Brandfall.

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Zu den Feststellanlagen von GEZE

GEZE obenliegender Türschließer TS 5000: 30 Jahre Innovation

GEZE bietet Türschließer für vielfältige Türsituationen mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten.

Vom kleinsten obenliegenden Türschließer bis zu den vielfältigen Varianten für Feuer- und Rauchschutztüren: Die Türschließer-Linien mit Gestänge oder Gleitschiene sind vielseitig kombinierbar.

Denn je nach Anforderungen, Türtyp, Größe, Flügelgewicht, Türmaterial, Türbreite und Einsatzort ist zu entscheiden, welcher Türschließer verwendet werden kann. Zusätzlich kommt es darauf an, ob er im Innen- oder Außenbereich funktionieren muss, im Nass- oder Trockenraum, in Hitze oder Kälte.

Berücksichtigt werden sollten auch die Anzahl der passierenden Personen, deren Verfassung (Kinder, Pflegebedürftige usw.) sowie besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit, Brandschutz etc. In all diesen Punkten berät GEZE durch Fachleute und bietet damit zusätzlich zum Produkt Beratung und Service und somit eine Rundum-Betreuung für den Kunden im gesamten Produktlebenszyklus.

Zu den manuellen Türschließern von GEZE

Der neue GEZE TS 5000 SoftClose kann Türen sicher und sanft zugleich schließen – ganz leise, ohne lauten Endschlag. Denn der „sanfte“ Türschließer optimiert den Schließvorgang:

Je nach Bedarf kann ein Endschlag eingestellt oder das Türblatt kurz vor Schließlage abgebremst werden. Die Tür wird trotzdem mit gleichbleibender Kraft sicher ins Schloss gezogen. Und zwar auch unter schwierigen Bedingungen wie Wind und Sog, zum Beispiel in Schleusen von Tiefgaragenzugängen oder in Treppenhäusern.

Der GEZE TS 5000 SoftClose fällt auch dort angenehm auf, wo laut schließende Türen besonders stören, zum Beispiel in Kliniken, Hotels oder Mehrfamilienhäusern. Er ist kompatibel zu allen Varianten der GEZE TS 5000er-Reihe. Daher lässt er sich einfach und ohne zusätzliche Komponenten gegen bestehende Lösungen austauschen. Ebenso kann er mit allen Gleitschienen-Typen verwendet werden.

Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick

Darum sind Kunststofftüren so beliebt
Darum sind Kunststofftüren so beliebt

Letzte Aktualisierung am 21. Oktober 2020 von Max Lehmann

Türen können verschiedene Funktionen erfüllen, neben Sicherheit sorgen Türen für Privatsphäre und schützen vor Wärme, Kälte oder Gerüchen. Auch, was den Brandschutz angeht, spielen sie eine wichtige Rolle.

Da Türen also aus unseren Häusern gar nicht wegzudenken sind, ist es auch nicht verwunderlich, dass sie in den verschiedensten Gestaltungs- und Konstruktionsvarianten vorkommen.

Wer ein Haus bauen oder renovieren will, sollte sich also vorab über die verschiedensten Türarten informieren. Wir helfen Ihnen mit diesem Beitrag dabei. 

Wie lassen sich die Türarten unterscheiden?

Türen lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden. Zunächst einmal kann man sie in Außentüren und Innentüren unterteilen. Weitere Kriterien zur Unterscheidung von Türarten sind: 

  • Anwendungsort
  • Material
  • Auau
  • Funktion

Bei der Bauplanung können entweder einzelne oder aber auch alle Kriterien entscheidend sein. Im Folgenden gibt es einen Überblick der Türarten nach den verschiedenen Kriterien. 

Türarten nach Anwendungsort

Unterscheidet man Türen nach Anwendungsort, geht es vor allem darum, wo sich die Tür befindet.

Wer ein Haus bauen oder im Zuge einer Altbausanierung neue Türen kaufen will, muss auch für die verschiedenen Zugänge zum und im Haus Türen auswählen.

An Außentüren und Innentüren werden logischerweise verschiedene Anforderungen gestellt. Über folgende Türen sollten Sie sich während der Bauplanung in jedem Fall Gedanken machen. 

Haustür: Die wichtigste Außentür

Die Haustür ist repräsentativ für das Haus

Über die Haustür gelangt man in den Innenbereich des Hauses, unter den Außentüren hat die Haustür dementsprechend eine besondere Stellung und erfüllt gleich mehrere Funktionen: 

  • Sollte robust und besonders sicher sein
  • Beständig gegenüber Feuchtigkeit, Kälte & Hitze
  • Gute Dichtung
  • Repräsentative Wirkung als Eingangstür
  • Sollte zur Fassade passen

Bei der Haustür ist also nicht nur die Optik entscheidend, genauso viel Wert sollte man auch auf Faktoren wie Sicherheit oder wärmedämmende Eigenschaften setzen.

Wer beispielsweise gerne eine Glastür oder einen größeren Anteil an Elementen aus Glas an der Haustür hätte, sollte auf besonderes Sicherheitsglas setzen, das sich nicht so leicht zerstören lässt.

[attention type=yellow][attention type=red][attention type=green][attention type=yellow][attention type=red]

Was die Wärmeleitfähigkeit angeht, sollte es sich in einem solchen Fall mindestens um Zwei- besser noch um Dreifachverglasung handeln. 

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Gerade bei der Haustür sollte man nicht sparen und lieber etwas mehr Geld investieren, um sich vor Einbrüchen zu schützen und um eine gute Isolierung zu gewährleisten – Andernfalls kann sich das über erhöhte Heizkosten oder aber auch den entstandenen Schaden eines Einbruchs rächen. So können beispielsweise zusätzliche Verriegelungen die Sicherheit noch weiter erhöhen. 

Balkon- oder Terrassentür: Außentür für den privaten Außenbereich

Die zweite Art der Außentür bilden Balkon- und Terrassentüren. Ähnlich wie bei der Haustür spielen auch hier Sicherheit und Isolierung eine nicht unerhebliche Rolle.

Allerdings wird der Garten – je nach Zaunart – bereits effektiv durch einen Zaun geschützt und der Balkon befindet sich in einer gewissen Höhe, sodass der Zugang zum Garten mitunter schon erschwert wird.

Trotzdem sollte man Einbruch- und Wärmeschutz bei der Auswahl dieser Türart nicht vernachlässigen. Trotz Terrassen- oder Balkonüberdachungen sind diese Außentüren der Witterung ausgesetzt.

In der Regel ähneln Terrassen- oder Balkontüren häufig den verbauten Fenstern und passen gut zur jeweiligen Fensterart. Meist kommen sie sogar vom selben Hersteller und ähneln sich auch, was die Konstruktion angeht.

So können Balkon- oder Terrassentüren beispielsweise ebenfalls gekippt werden und verfügen über einen simplen Öffnungsmechanismus.

Hier kann es sinnvoll sein, in eine Pilzkopfverriegelung zu investieren, um die Sicherheit zu erhöhen. 

Wohnungseingangstüren: Innentüren bei mehreren Wohnparteien

In Mehrfamilienhäusern kommt man zwar zunächst über die Haustür in den Hausflur, zu den einzelnen Wohnparteien gelangt man aber erst über die Wohnungseingangstüren.

Da diese sich allerdings bereits im Inneren befinden, sind die Anforderungen an Wärme- und Einbruchschutz etwas geringer, insbesondere der Schallschutz sollte aber nicht vernachlässigt werden, damit die Bewohner genügend Privatsphäre haben und sich nicht von den Geräuschen aus anderen Wohnungen gestört fühlen.

Im Vergleich zu normalen Zimmertüren sollten Wohnungseingangstüren aber trotzdem etwas robuster sein. Extras wie ein Spion oder eine zusätzliche Verriegelung können ebenfalls sinnvoll sein. 

Zimmertüren: Türen im inneren der Wohneinheit

Zimmertüren verbinden die einzelnen Räume innerhalb der Wohnung oder des Einfamilienhauses.

Bei diesen Innentüren kommt es insgesamt weniger auf Einbruch-, Wärme- und Schallschutz an als bei anderen Türen, trotzdem werden die Zimmertüren wohl am häufigsten beansprucht.

Ein robustes Material kann hier von Vorteil sein, um lange etwas von den Zimmertüren zu haben. Außerdem spielt auch hier die Optik eine besondere Rolle, da die Zimmertür sich direkt in die Gestaltung der einzelnen Wohnräume einfügt. 

Material für Türen

Ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl bestimmter Türtypen, ist das Material – schließlich ist dieses auch maßgeblich an der Optik der Tür beteiligt und bestimmt, wie gut die Tür sich in die Gesamtgestaltung des Raumes einfügen kann. Eine Holztür kann beispielsweise gemütlich und warm wirken und ist zudem äußerst wandelbar, da man Holztüren streichen kann. Glas strahlt weniger Wärme aus, passt aber gut zu stylischen Einrichtungsstilen und modernen Häusern. 

Die beliebtesten Türarten nach Material sind: 

  • Holztüren: Häufig als Echt- oder Massivholz
  • Glastüren: Vielfältige Oberflächenstruktur möglich, mitunter nur Teile der Tür aus Glas
  • Kunststofftüren: Preisgünstig, pflegeleicht und wandelbar, häufig als Außentür
  • Metalltür: Meist aus Eisen oder Stahl, verschiedene Farbvarianten, vor allem funktionell

Türarten nach Auau

Neben der Entscheidung, wo welche Tür verbaut werden soll und aus welchem Material sie jeweils bestehen sollen, ist auch die Entscheidung des Auaus der Tür nicht unerheblich. Mit verschiedenen Öffnungsmechanismen gehen auch verschiedene Konstruktionsarten einher, nach denen sich die Türen unterscheiden lassen. 

In der Regel bestehen Türen aus folgenden Bestandteilen: 

  • Türblatt
  • Türrahmen (Zarge)
  • Schloss
  • Profilzylinder
  • Schutzbeschlag

Je nach Öffnungsmechanismus werden die Elemente der Tür jedoch anders angeordnet, sodass mitunter mehr oder weniger Platz benötigt wird. Die Frage nach der passenden Türart nach Öffnungsmechanismus, ist auch immer eine Frage des vorhandenen Platzes. 

Anschlagtür: Klassisch und zeitlos

Die Anschlagtür ist die am häufigsten verbaute Türart

Bei den meisten Türen handelt es sich um Anschlagtüren. Diese Türart besitzt einen stabilen Türrahmen und ein bewegliches Türblatt.

“Angeschlagen” beziehungsweise befestigt wird die Anschlagtür dabei an einer Seite durch Scharniere, auf der anderen Seite befindet sich das Schloss.

Dadurch entsteht auch der sogenannte Türschwenkbereich, weshalb die Anschlagtür auch einen gewissen freien Bereich benötigt, um sich ordnungsgemäß öffnen zu lassen.

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Die Anschlagtür ist die häufigste Türart und vor allem aufgrund ihrer Stabilität sowie ihres relativ günstigen Preises beliebt. Zusätzlich lässt sie sich relativ einfach reparieren oder austauschen, da man sie problemlos herausnehmen kann. Die Anschlagtür eignet sich im Grunde für sämtliche Einsatzorte – von der Eingangstür bis zur Zimmertür. 

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Wer sich eine größere Tür wünscht, könnte eine doppelte Anschlagtür in Betracht ziehen. Bei diesen sogenannten Stulptüren befindet sich ein Stulp in der Mitte, wodurch die beiden Türblätter zeitgleich geöffnet werden können. 

Schiebetür: Die platzsparende Türart

Mit der Schiebetür lässt sich Platz sparen, da kein Schwenkbereich benötigt wird

Nicht immer muss es eine klassische Anschlagtür sein, in einigen Fällen kann auch eine Schiebetür durchaus Sinn machen. Die Schiebetür lässt sich durch horizontales Schieben öffnen und schließen.

Die Bewegung entsteht bei den meisten Konstruktionsarten durch eine Lauf- und eine Führungsschiene. Durch diesen Öffnungsmechanismus haben Schiebetüren keinen Türschwenkbereich und zählen zu den platzsparenden Türen.

So bietet die Schiebetür bei der Raumaufteilung mehrere Vorteile: 

  • Platzsparend durch Fehlen des Schwenkbereiches
  • Kann Räume unterteilen und gleichzeitig zu einem großen verbinden

Allerdings eignen sich Schiebetüren nicht für jeden Anwendungsort, auch der Einbau kann sich schwierig gestalten. Zusätzlich sollte man im Vergleich zu Anschlagtüren bei Schiebetüren mit etwas höheren Kosten rechnen. 

Einem ähnlichen Öffnungsmechanismus folgt die Falttür, allerdings wird das Türblatt hier nicht verschoben, sondern zum Öffnen und Schließen gefaltet. 

Türarten nach Funktion

Mitunter kann es sinnvoll sein, sich bei den Türarten nach sogenannten Funktionstüren umzusehen. Diese Türen sind häufig etwas aufwendiger konstruiert, erfüllen dafür einen bestimmten Zweck aber äußerst effektiv. Vor allem, was Sicherheit angeht, kann eine Funktionstür besonders sinnvoll sein. 

Zu den wichtigsten Funktionstüren gehören: 

  • Brandschutztür: Bestehend aus feuerresistenten Materialien, besonders gute Dichtung als Rauchschutz
  • Schallschutztür: Türblatt wird mit schalldämpfendem Material gedämmt, gute Dichtung
  • Einbruchschutztür: Hohe Widerstandsklasse, verfügen über Sicherheitsschloss und/oder gute Verriegelung

So finden Sie die richtige Tür

Um sich für den richtigen Türtypen zu entscheiden, ist es sinnvoll die verschiedenen Kriterien zur Unterscheidung gleichzeitig in Betracht zu ziehen – denn je nach Einsatzort können verschiedene Öffnungsmechanismen und Funktionen sinnvoll sein. Bei der Auswahl des Materials kommt es vor allem auf den persönlichen Geschmack und die Gesamtgestaltung des Hauses an.

Wer neue Türen kaufen möchte, wird natürlich auch auf den Preis achten.

Insgesamt kann es aber sinnvoll sein, gerade für Türen etwas mehr Geld zu investieren, da sie auf verschiedene Bereiche des Hauses erheblichen Einfluss nehmen: Sie tragen zur Energieeffizienz bei, sorgen für Sicherheit und sind maßgeblich an der Optik des Hauses beteiligt. Betriebe, die sich auf den Türbau spezialisiert haben, können Sie hier bei der Auswahl der richtigen Türarten unterstützen und auch den Einbau für Sie übernehmen.

Bildquellen: pikselstock /stock.adobe.coml_v_v /stock.adobe.com

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Источник: https://www.blauarbeit.de/blog/tueren/tuerarten

Türen in Stuttgart

Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/

Tür schließen leicht gemacht

Darum sind Kunststofftüren so beliebt
Darum sind Kunststofftüren so beliebt

Tür schließen leicht gemacht

Darum sind Kunststofftüren so beliebt
Tür zu!

Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit.

© Jürgen Pollak / GEZE GmbH

Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können.

Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt.

Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden.

Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind:

  • Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl.
  • Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein.
  • Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen.
  • Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust.
  • Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten.
  • Privatsphäre: Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre.
  • Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen.

Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden.

  • Aufliegende Obentürschließer: Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert.
  • Verdeckte/integrierte Obentürschließer: Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind.
  • Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt.

Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH

Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH

Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH

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Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH

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Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers.

Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden.

Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile.

Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern.

Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB)

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Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden.

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Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet.

Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt.

GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung

Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird.

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Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040.

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Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor.

Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion.

Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB)

Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen

Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen

Brandschutztüren werden im Alltag aber häufig dennoch als Barrieren empfunden, und so gibt es oft den Wunsch, dass sie längere Zeit oder sogar dauernd offen stehen sollen. Brandschutztüren dürfen aber unter keinen Umständen mechanisch (z.B. mit einem Türkeil) offen gehalten werden.

Dafür gibt es sogenannte Feststellanlagen. Diese halten Brandschutztüren im Alltag offen, geben sie im Alarmfall aber automatisch frei, so dass der Türschließer seine „Pflicht“ tun kann.

Feststellanlagen dürfen daher Brandschutztüren offen halten, da sie das sichere Schließen im Brandfall garantieren.

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Im Alltag sorgen diese Lösungen für Barrierefreiheit und trotzdem jederzeit für ein zuverlässiges Schließen im Brandfall.

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Zu den Feststellanlagen von GEZE

GEZE obenliegender Türschließer TS 5000: 30 Jahre Innovation

GEZE bietet Türschließer für vielfältige Türsituationen mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten.

Vom kleinsten obenliegenden Türschließer bis zu den vielfältigen Varianten für Feuer- und Rauchschutztüren: Die Türschließer-Linien mit Gestänge oder Gleitschiene sind vielseitig kombinierbar.

Denn je nach Anforderungen, Türtyp, Größe, Flügelgewicht, Türmaterial, Türbreite und Einsatzort ist zu entscheiden, welcher Türschließer verwendet werden kann. Zusätzlich kommt es darauf an, ob er im Innen- oder Außenbereich funktionieren muss, im Nass- oder Trockenraum, in Hitze oder Kälte.

Berücksichtigt werden sollten auch die Anzahl der passierenden Personen, deren Verfassung (Kinder, Pflegebedürftige usw.) sowie besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit, Brandschutz etc. In all diesen Punkten berät GEZE durch Fachleute und bietet damit zusätzlich zum Produkt Beratung und Service und somit eine Rundum-Betreuung für den Kunden im gesamten Produktlebenszyklus.

Zu den manuellen Türschließern von GEZE

Der neue GEZE TS 5000 SoftClose kann Türen sicher und sanft zugleich schließen – ganz leise, ohne lauten Endschlag. Denn der „sanfte“ Türschließer optimiert den Schließvorgang:

Je nach Bedarf kann ein Endschlag eingestellt oder das Türblatt kurz vor Schließlage abgebremst werden. Die Tür wird trotzdem mit gleichbleibender Kraft sicher ins Schloss gezogen. Und zwar auch unter schwierigen Bedingungen wie Wind und Sog, zum Beispiel in Schleusen von Tiefgaragenzugängen oder in Treppenhäusern.

Der GEZE TS 5000 SoftClose fällt auch dort angenehm auf, wo laut schließende Türen besonders stören, zum Beispiel in Kliniken, Hotels oder Mehrfamilienhäusern. Er ist kompatibel zu allen Varianten der GEZE TS 5000er-Reihe. Daher lässt er sich einfach und ohne zusätzliche Komponenten gegen bestehende Lösungen austauschen. Ebenso kann er mit allen Gleitschienen-Typen verwendet werden.

TS 5000 SoftClose auf einen Blick

Türarten: Die verschiedenen Türtypen im Überblick

Darum sind Kunststofftüren so beliebt
Darum sind Kunststofftüren so beliebt

Letzte Aktualisierung am 21. Oktober 2020 von Max Lehmann

Türen können verschiedene Funktionen erfüllen, neben Sicherheit sorgen Türen für Privatsphäre und schützen vor Wärme, Kälte oder Gerüchen. Auch, was den Brandschutz angeht, spielen sie eine wichtige Rolle.

Da Türen also aus unseren Häusern gar nicht wegzudenken sind, ist es auch nicht verwunderlich, dass sie in den verschiedensten Gestaltungs- und Konstruktionsvarianten vorkommen.

Wer ein Haus bauen oder renovieren will, sollte sich also vorab über die verschiedensten Türarten informieren. Wir helfen Ihnen mit diesem Beitrag dabei. 

Wie lassen sich die Türarten unterscheiden?

Türen lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden. Zunächst einmal kann man sie in Außentüren und Innentüren unterteilen. Weitere Kriterien zur Unterscheidung von Türarten sind: 

  • Anwendungsort
  • Material
  • Auau
  • Funktion

Bei der Bauplanung können entweder einzelne oder aber auch alle Kriterien entscheidend sein. Im Folgenden gibt es einen Überblick der Türarten nach den verschiedenen Kriterien. 

Türarten nach Anwendungsort

Unterscheidet man Türen nach Anwendungsort, geht es vor allem darum, wo sich die Tür befindet.

Wer ein Haus bauen oder im Zuge einer Altbausanierung neue Türen kaufen will, muss auch für die verschiedenen Zugänge zum und im Haus Türen auswählen.

An Außentüren und Innentüren werden logischerweise verschiedene Anforderungen gestellt. Über folgende Türen sollten Sie sich während der Bauplanung in jedem Fall Gedanken machen. 

Haustür: Die wichtigste Außentür

Die Haustür ist repräsentativ für das Haus

Über die Haustür gelangt man in den Innenbereich des Hauses, unter den Außentüren hat die Haustür dementsprechend eine besondere Stellung und erfüllt gleich mehrere Funktionen: 

  • Sollte robust und besonders sicher sein
  • Beständig gegenüber Feuchtigkeit, Kälte & Hitze
  • Gute Dichtung
  • Repräsentative Wirkung als Eingangstür
  • Sollte zur Fassade passen

Bei der Haustür ist also nicht nur die Optik entscheidend, genauso viel Wert sollte man auch auf Faktoren wie Sicherheit oder wärmedämmende Eigenschaften setzen.

Wer beispielsweise gerne eine Glastür oder einen größeren Anteil an Elementen aus Glas an der Haustür hätte, sollte auf besonderes Sicherheitsglas setzen, das sich nicht so leicht zerstören lässt.

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Was die Wärmeleitfähigkeit angeht, sollte es sich in einem solchen Fall mindestens um Zwei- besser noch um Dreifachverglasung handeln. 

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Gerade bei der Haustür sollte man nicht sparen und lieber etwas mehr Geld investieren, um sich vor Einbrüchen zu schützen und um eine gute Isolierung zu gewährleisten – Andernfalls kann sich das über erhöhte Heizkosten oder aber auch den entstandenen Schaden eines Einbruchs rächen. So können beispielsweise zusätzliche Verriegelungen die Sicherheit noch weiter erhöhen. 

Balkon- oder Terrassentür: Außentür für den privaten Außenbereich

Die zweite Art der Außentür bilden Balkon- und Terrassentüren. Ähnlich wie bei der Haustür spielen auch hier Sicherheit und Isolierung eine nicht unerhebliche Rolle.

Allerdings wird der Garten – je nach Zaunart – bereits effektiv durch einen Zaun geschützt und der Balkon befindet sich in einer gewissen Höhe, sodass der Zugang zum Garten mitunter schon erschwert wird.

Trotzdem sollte man Einbruch- und Wärmeschutz bei der Auswahl dieser Türart nicht vernachlässigen. Trotz Terrassen- oder Balkonüberdachungen sind diese Außentüren der Witterung ausgesetzt.

In der Regel ähneln Terrassen- oder Balkontüren häufig den verbauten Fenstern und passen gut zur jeweiligen Fensterart. Meist kommen sie sogar vom selben Hersteller und ähneln sich auch, was die Konstruktion angeht.

So können Balkon- oder Terrassentüren beispielsweise ebenfalls gekippt werden und verfügen über einen simplen Öffnungsmechanismus.

Hier kann es sinnvoll sein, in eine Pilzkopfverriegelung zu investieren, um die Sicherheit zu erhöhen. 

Wohnungseingangstüren: Innentüren bei mehreren Wohnparteien

In Mehrfamilienhäusern kommt man zwar zunächst über die Haustür in den Hausflur, zu den einzelnen Wohnparteien gelangt man aber erst über die Wohnungseingangstüren.

Da diese sich allerdings bereits im Inneren befinden, sind die Anforderungen an Wärme- und Einbruchschutz etwas geringer, insbesondere der Schallschutz sollte aber nicht vernachlässigt werden, damit die Bewohner genügend Privatsphäre haben und sich nicht von den Geräuschen aus anderen Wohnungen gestört fühlen.

Im Vergleich zu normalen Zimmertüren sollten Wohnungseingangstüren aber trotzdem etwas robuster sein. Extras wie ein Spion oder eine zusätzliche Verriegelung können ebenfalls sinnvoll sein. 

Zimmertüren: Türen im inneren der Wohneinheit

Zimmertüren verbinden die einzelnen Räume innerhalb der Wohnung oder des Einfamilienhauses.

Bei diesen Innentüren kommt es insgesamt weniger auf Einbruch-, Wärme- und Schallschutz an als bei anderen Türen, trotzdem werden die Zimmertüren wohl am häufigsten beansprucht.

Ein robustes Material kann hier von Vorteil sein, um lange etwas von den Zimmertüren zu haben. Außerdem spielt auch hier die Optik eine besondere Rolle, da die Zimmertür sich direkt in die Gestaltung der einzelnen Wohnräume einfügt. 

Material für Türen

Ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl bestimmter Türtypen, ist das Material – schließlich ist dieses auch maßgeblich an der Optik der Tür beteiligt und bestimmt, wie gut die Tür sich in die Gesamtgestaltung des Raumes einfügen kann. Eine Holztür kann beispielsweise gemütlich und warm wirken und ist zudem äußerst wandelbar, da man Holztüren streichen kann. Glas strahlt weniger Wärme aus, passt aber gut zu stylischen Einrichtungsstilen und modernen Häusern. 

Die beliebtesten Türarten nach Material sind: 

  • Holztüren: Häufig als Echt- oder Massivholz
  • Glastüren: Vielfältige Oberflächenstruktur möglich, mitunter nur Teile der Tür aus Glas
  • Kunststofftüren: Preisgünstig, pflegeleicht und wandelbar, häufig als Außentür
  • Metalltür: Meist aus Eisen oder Stahl, verschiedene Farbvarianten, vor allem funktionell

Türarten nach Auau

Neben der Entscheidung, wo welche Tür verbaut werden soll und aus welchem Material sie jeweils bestehen sollen, ist auch die Entscheidung des Auaus der Tür nicht unerheblich. Mit verschiedenen Öffnungsmechanismen gehen auch verschiedene Konstruktionsarten einher, nach denen sich die Türen unterscheiden lassen. 

In der Regel bestehen Türen aus folgenden Bestandteilen: 

  • Türblatt
  • Türrahmen (Zarge)
  • Schloss
  • Profilzylinder
  • Schutzbeschlag

Je nach Öffnungsmechanismus werden die Elemente der Tür jedoch anders angeordnet, sodass mitunter mehr oder weniger Platz benötigt wird. Die Frage nach der passenden Türart nach Öffnungsmechanismus, ist auch immer eine Frage des vorhandenen Platzes. 

Anschlagtür: Klassisch und zeitlos

Die Anschlagtür ist die am häufigsten verbaute Türart

Bei den meisten Türen handelt es sich um Anschlagtüren. Diese Türart besitzt einen stabilen Türrahmen und ein bewegliches Türblatt.

“Angeschlagen” beziehungsweise befestigt wird die Anschlagtür dabei an einer Seite durch Scharniere, auf der anderen Seite befindet sich das Schloss.

Dadurch entsteht auch der sogenannte Türschwenkbereich, weshalb die Anschlagtür auch einen gewissen freien Bereich benötigt, um sich ordnungsgemäß öffnen zu lassen.

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Die Anschlagtür ist die häufigste Türart und vor allem aufgrund ihrer Stabilität sowie ihres relativ günstigen Preises beliebt. Zusätzlich lässt sie sich relativ einfach reparieren oder austauschen, da man sie problemlos herausnehmen kann. Die Anschlagtür eignet sich im Grunde für sämtliche Einsatzorte – von der Eingangstür bis zur Zimmertür. 

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Wer sich eine größere Tür wünscht, könnte eine doppelte Anschlagtür in Betracht ziehen. Bei diesen sogenannten Stulptüren befindet sich ein Stulp in der Mitte, wodurch die beiden Türblätter zeitgleich geöffnet werden können. 

Schiebetür: Die platzsparende Türart

Mit der Schiebetür lässt sich Platz sparen, da kein Schwenkbereich benötigt wird

Nicht immer muss es eine klassische Anschlagtür sein, in einigen Fällen kann auch eine Schiebetür durchaus Sinn machen. Die Schiebetür lässt sich durch horizontales Schieben öffnen und schließen.

Die Bewegung entsteht bei den meisten Konstruktionsarten durch eine Lauf- und eine Führungsschiene. Durch diesen Öffnungsmechanismus haben Schiebetüren keinen Türschwenkbereich und zählen zu den platzsparenden Türen.

So bietet die Schiebetür bei der Raumaufteilung mehrere Vorteile: 

  • Platzsparend durch Fehlen des Schwenkbereiches
  • Kann Räume unterteilen und gleichzeitig zu einem großen verbinden

Allerdings eignen sich Schiebetüren nicht für jeden Anwendungsort, auch der Einbau kann sich schwierig gestalten. Zusätzlich sollte man im Vergleich zu Anschlagtüren bei Schiebetüren mit etwas höheren Kosten rechnen. 

Einem ähnlichen Öffnungsmechanismus folgt die Falttür, allerdings wird das Türblatt hier nicht verschoben, sondern zum Öffnen und Schließen gefaltet. 

Türarten nach Funktion

Mitunter kann es sinnvoll sein, sich bei den Türarten nach sogenannten Funktionstüren umzusehen. Diese Türen sind häufig etwas aufwendiger konstruiert, erfüllen dafür einen bestimmten Zweck aber äußerst effektiv. Vor allem, was Sicherheit angeht, kann eine Funktionstür besonders sinnvoll sein. 

Zu den wichtigsten Funktionstüren gehören: 

  • Brandschutztür: Bestehend aus feuerresistenten Materialien, besonders gute Dichtung als Rauchschutz
  • Schallschutztür: Türblatt wird mit schalldämpfendem Material gedämmt, gute Dichtung
  • Einbruchschutztür: Hohe Widerstandsklasse, verfügen über Sicherheitsschloss und/oder gute Verriegelung

So finden Sie die richtige Tür

Um sich für den richtigen Türtypen zu entscheiden, ist es sinnvoll die verschiedenen Kriterien zur Unterscheidung gleichzeitig in Betracht zu ziehen – denn je nach Einsatzort können verschiedene Öffnungsmechanismen und Funktionen sinnvoll sein. Bei der Auswahl des Materials kommt es vor allem auf den persönlichen Geschmack und die Gesamtgestaltung des Hauses an.

Wer neue Türen kaufen möchte, wird natürlich auch auf den Preis achten.

Insgesamt kann es aber sinnvoll sein, gerade für Türen etwas mehr Geld zu investieren, da sie auf verschiedene Bereiche des Hauses erheblichen Einfluss nehmen: Sie tragen zur Energieeffizienz bei, sorgen für Sicherheit und sind maßgeblich an der Optik des Hauses beteiligt. Betriebe, die sich auf den Türbau spezialisiert haben, können Sie hier bei der Auswahl der richtigen Türarten unterstützen und auch den Einbau für Sie übernehmen.

Bildquellen: pikselstock /stock.adobe.coml_v_v /stock.adobe.com

dietwalther /stock.adobe.com

GM Photography/stock.adobe.com

Источник: https://www.blauarbeit.de/blog/tueren/tuerarten

Türen in Stuttgart

Источник: https://www.qualitaetsfenster.com/tueren/

Tür schließen leicht gemacht

Darum sind Kunststofftüren so beliebt
Darum sind Kunststofftüren so beliebt
Tür zu!

Türschließer können im Brandfall Leben retten. Sinnvoll und komfortabel sind sie aber auch: Sie vermeiden Zugluft und gewährleisten Sicherheit, Hygiene und Barrierefreiheit.

© Jürgen Pollak / GEZE GmbH

Wie schließen Haustüren von Mehrfamilienhäusern, Eingangstüren von Schulen, Geschäften oder Büros, sobald wir hindurchgegangen sind? Meist kümmern wir uns überhaupt nicht mehr darum. Diesen Service übernehmen Türschließer. Sie machen das so zuverlässig, dass sie im Brandfall Leben retten können.

Selbstschließende Türen sind Türen, die einen Türschließer haben. Diese schließen Türen automatisch, nachdem sie manuell geöffnet wurden. Sie bewirken, dass sich das Türblatt in die Türzarge bewegt und die Schlossfalle in das Schließblech fällt.

Doch warum sollen Türen nicht offen stehen bleiben, sondern geschlossen werden? Hier gibt es zahlreiche Argumente: sei es wegen gesetzlicher Vorgaben, aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene, oder um Energie zu sparen oder Zugluft zu vermeiden.

Die Montage von Türschließern ist oft sinnvoll, an Feuer- und Rauchschutztüren dagegen verpflichtend, da diese selbsttätig schließen müssen. Die wichtigsten Gründe für den Einsatz von Türschließern sind:

  • Sicherheit: Geschlossene Türen schützen vor unbefugtem Zutritt, Einbruch und Diebstahl.
  • Brandschutz: Bauvorschriften fordern Feuerschutztüren, nicht nur in öffentlichen Gebäuden oder Tiefgaragen, sondern auch für Wohnungs- oder Hotelzimmertüren. Ihr Zweck ist es, Durchlässe in brandbeständigen wie auch brandhemmenden Wänden gegen den Durchschlag von Brandgefahren zu schützen. Diese sogenannten Feuerschutzabschlüsse müssen selbstschließend sein.
  • Lärmschutz: Geschlossene Türen schützen vor lauten Geräuschen.
  • Raumklima/Energiesparen: Geschlossene Türen schützen vor Wind und Wetter, Zugluft und Wärmeverlust.
  • Hygiene: Geschlossene Türen schützen vor Schmutz. Selbstschließende Türen muss man nicht anfassen, um sie zu schließen. Daher sind sie dort besonders sinnvoll, wo das Übertragen von Bakterien und Keimen über die Hände sehr wahrscheinlich wäre: in Krankenhäusern und öffentlichen Toiletten.
  • Privatsphäre: Geschlossene Türen schützen unsere Privatsphäre.
  • Komfort: Selbstschließende Türen sind praktisch und bequem für alle, aber besonders für Kinder, alte Menschen und Menschen mit Bewegungseinschränkungen.

Die Funktion der Selbstschließung kann durch manuelle Türschließer erfüllt werden. Je nach Montage wird in aufliegende, in die Tür integrierte oder in den Boden integrierte Türschließer unterschieden.

  • Aufliegende Obentürschließer: Diese sind sichtbar im oberen Bereich auf dem Türflügel oder auf dem oberen Türrahmen (Zarge) befestigt und können auch nachträglich angebracht werden. Aufliegende Obentürschließer werden via Gestänge oder Gleitschiene realisiert.
  • Verdeckte/integrierte Obentürschließer: Integrierte Obentürschließer sind meist vollständig in Türblatt und Zarge eingebaut. Die Bauteile sind dadurch vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt. Integrierte Türschließer sind vor allem bei Architekten beliebt, da sie nahezu unsichtbar sind.
  • Bodentürschließer: Die Einzelteile von Bodentürschließern sind weitgehend unsichtbar im Boden und im Türflügel eingebaut. Neben der Schließfunktion können sie auch die untere Lagerung des Flügels übernehmen. Es wird oft eine Bodenaussparung für den Bodenkasten benötigt.

Der Beschlag des Gleitschienenschließers liegt flach an Zarge und Türblatt an. Aufliegende Obentürschließer mit Gleitschiene sind elegant und schlank. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH

Aufliegende Obentürschließer sind im oberen Bereich der Tür sichtbar auf das Türblatt oder den Rahmen aufgesetzt. Aufliegende Obentürschließer mit Scherengestänge sind weit verbreitet. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH

Bei Bodentürschließern ist die Schließmechanik meist in einem Kasten im Boden unterhalb des Türelements untergebracht. Optisch ermöglichen sie eine elegante Lösung. © Dirk Wilhelmy / GEZE GmbH

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Integrierte Obentürschließer sind bei geschlossener Tür unsichtbar – eine elegante Lösung für moderne Architektur, die verdeckte Beschläge bevorzugt. © Jürgen Pollak / GEZE GmbH

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Bei manuellen, gedämpften Türschließern wird mechanische Energie, die beim Öffnen der Tür aufgebracht wird, zum Beispiel in einer Feder gespeichert. Im Anschluss wird diese Energie genutzt, um die Tür wieder zu schließen. Die Schließbewegung wird dabei meist hydraulisch gedämpft. Wichtig ist die richtige Einstellung eines Türschließers.

Diese sorgt dafür, dass die Tür auch wirklich zugeht und nicht kurz vor Geschlossenlage angelehnt bleibt. Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass die Tür zu schnell und somit sehr laut zuschlägt. Je nach Modell können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Neben der Schließkraft können Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung eingestellt werden.

Dies funktioniert zumeist über regulierbare Ventile.

Beim Einstellen des Türschließers ist darauf zu achten, dass immer mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet wird, um Beschädigungen zu verhindern.

Download Einstellempfehlungen GEZE Türschließer (PDF | 780 KB)

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Brandschutztüren haben höhere Anforderungen an die Türschließung als Türen, die nicht als Brandschutztüren vorgesehen sind. Türen mit Anforderungen durch Feuer- oder Rauchschutz müssen generell selbstschließend sein. Das kann durch geeignete zugelassene Türschließer erreicht werden.

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Bei zweiflügeligen Türen ist eine Schließfolgeregelung vorgeschrieben um sicherzustellen, dass zuerst der Standflügel und anschließend der Gangflügel schließt. Nur so ist der geforderte Abschluss gewährleistet.

Hydraulisch kontrollierte Türschließer für Brandschutztüren werden nach der Norm DIN EN 1154 geprüft und hergestellt.

GEZE TS 5000 ECline: Obenliegender Türschließer mit Öffnungsunterstützung

Oftmals lassen sich Türen mit manuellen Türschließern nur schwer öffnen, da durch das Öffnen die Energie erzeugt wird, die zum Schließen benötigt wird.

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Für ältere Personen oder Kinder stellen solche Türen ein Hindernis dar und widersprechen der Forderung nach Barrierefreiheit. Eine zentrale Norm, die barrierefreies Bauen in Deutschland definiert, ist die DIN 18040.

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Diese Norm sieht für selbstschließende Türen eine maximal aufzuwendende Bedienkraft von 47 Newtonmeter vor.

Reicht ein Standardtürschließer nicht aus, um das geforderte leichte Öffnen zu gestatten, kann dies durch Ausstattungsvarianten erreicht werden, z.B. durch eine integrierte Öffnungsunterstützung oder durch eine Freilauffunktion.

Broschüre GEZE Freilauftürschließer (PDF | 2,16 MB)

Feststellanlagen – Halten Brandschutztüren offen

Brandschutztüren werden im Alltag aber häufig dennoch als Barrieren empfunden, und so gibt es oft den Wunsch, dass sie längere Zeit oder sogar dauernd offen stehen sollen. Brandschutztüren dürfen aber unter keinen Umständen mechanisch (z.B. mit einem Türkeil) offen gehalten werden.

Dafür gibt es sogenannte Feststellanlagen. Diese halten Brandschutztüren im Alltag offen, geben sie im Alarmfall aber automatisch frei, so dass der Türschließer seine „Pflicht“ tun kann.

Feststellanlagen dürfen daher Brandschutztüren offen halten, da sie das sichere Schließen im Brandfall garantieren.

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Im Alltag sorgen diese Lösungen für Barrierefreiheit und trotzdem jederzeit für ein zuverlässiges Schließen im Brandfall.

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Zu den Feststellanlagen von GEZE

GEZE obenliegender Türschließer TS 5000: 30 Jahre Innovation

GEZE bietet Türschließer für vielfältige Türsituationen mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten.

Vom kleinsten obenliegenden Türschließer bis zu den vielfältigen Varianten für Feuer- und Rauchschutztüren: Die Türschließer-Linien mit Gestänge oder Gleitschiene sind vielseitig kombinierbar.

Denn je nach Anforderungen, Türtyp, Größe, Flügelgewicht, Türmaterial, Türbreite und Einsatzort ist zu entscheiden, welcher Türschließer verwendet werden kann. Zusätzlich kommt es darauf an, ob er im Innen- oder Außenbereich funktionieren muss, im Nass- oder Trockenraum, in Hitze oder Kälte.

Berücksichtigt werden sollten auch die Anzahl der passierenden Personen, deren Verfassung (Kinder, Pflegebedürftige usw.) sowie besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit, Brandschutz etc. In all diesen Punkten berät GEZE durch Fachleute und bietet damit zusätzlich zum Produkt Beratung und Service und somit eine Rundum-Betreuung für den Kunden im gesamten Produktlebenszyklus.

Zu den manuellen Türschließern von GEZE

Der neue GEZE TS 5000 SoftClose kann Türen sicher und sanft zugleich schließen – ganz leise, ohne lauten Endschlag. Denn der „sanfte“ Türschließer optimiert den Schließvorgang:

Je nach Bedarf kann ein Endschlag eingestellt oder das Türblatt kurz vor Schließlage abgebremst werden. Die Tür wird trotzdem mit gleichbleibender Kraft sicher ins Schloss gezogen. Und zwar auch unter schwierigen Bedingungen wie Wind und Sog, zum Beispiel in Schleusen von Tiefgaragenzugängen oder in Treppenhäusern.

Der GEZE TS 5000 SoftClose fällt auch dort angenehm auf, wo laut schließende Türen besonders stören, zum Beispiel in Kliniken, Hotels oder Mehrfamilienhäusern. Er ist kompatibel zu allen Varianten der GEZE TS 5000er-Reihe. Daher lässt er sich einfach und ohne zusätzliche Komponenten gegen bestehende Lösungen austauschen. Ebenso kann er mit allen Gleitschienen-Typen verwendet werden.

TS 5000 SoftClose auf einen Blick

  • zuverlässiges, sanftes Schließen auch unter widrigen Bedingungen (z.B. Tiefgaragenschleusen)
  • variabel einstellbare Schließgeschwindigkeit im Endschlagbereich (von 0-15° Türöffnungswinkel)
  • geeignet für unterschiedliche Systemvarianten (z.B.

    mit elektrischer Feststellung oder Rauchschalter, an ein- und zweiflügeligen Türen)

  • flexibler Einsatz möglich (z.B. Blatt- oder Kopfmontage, Band- oder Bandgegenseite etc.

    )

  • einfacher Austausch gegen alle Varianten der TS 5000er-Reihe
  • kompatibel mit allen Gleitschienen-Typen
  • barrierefrei nach DIN 18040 bis 1.

    100mm Flügelbreite

Die Funktion der Selbstschließung kann auch durch einen elektrischen Türantrieb erfüllt werden, der ebenso eine automatisierte Öffnung ermöglicht.

Solche vollautomatischen Schiebe-, Drehflügel- oder Karusselltüren werden meist durch Sensoren aktiviert, die die Bewegung von Personen vor der Tür registrieren. Auch gibt es Öffnungsschalter, die berührungslos aktiviert werden. Eine leichte Handbewegung vor dem Schalter öffnet die Tür. Wenn es auch „etwas weniger“ Automatik sein darf, kann eine Drehtür durch „push & go“ geöffnet werden. Ein kurzes Antippen des Türflügels genügt, um den Türöffnungsmotor zu starten.

Alle automatischen Türen schließen auch wieder automatisch. Dabei sorgen Präsenzmelder sowohl beim Öffnen als auch beim Schließen dafür, dass Gefährdungen durch Quetschen, Scheren, Anstoßen und Einziehen vermieden werden.

Mehr zu Automatiktüren

Wenn Brandschutztüren als automatische Drehtüren betrieben werden und eine Offenhaltefunktion (Feststellvorrichtung) integriert haben, gelten diese zusammen mit einer Rauchschalterzentrale als Feststellanlage. Feststellanlagen verhindern das selbsttätige Schließen von Türen temporär.

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Im Alarmfall durch den Brandmelder oder bei Stromausfall wird die Offenhaltefunktion abgeschaltet und der Türschließer schließt die Tür.

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GEZE hält eine ganze Reihe von Feststellanlagen und Feststellvorrichtungen bereit, die speziell für den Einsatz im vorbeugenden Brandschutz konzipiert sind.

Broschüre GEZE Drehtürsysteme (PDF | 8,20 MB)

Im Klinikbereich (Operationssaal, Intensiv- oder Dialysestation) und in Reinräumen (Sterilisationsräume und Labore) sind besonders dichtschließende Türen erforderlich, um Hygiene und eine möglichst hohe Luftdichtigkeit zu gewährleisten. GEZE bietet hierfür mit den Schiebetürsystemen GEZE ECdrive H und Powerdrive PL-HT hermetic besonders dichtschließende Zugangslösungen an, die Keime und Fremdpartikel außen vor lassen.

Zu den automatischen Schiebetüren von GEZE

Zu den automatischen Drehtüren von GEZE

Türschließer gibt es in verschiedenen Designs: aufliegend mit Gestänge oder mit Gleitschiene, integriert oder im Boden versenkt; außerdem in jeder Farbe, die gewünscht wird, sowie optional mit Abdeckhaube.

Türschließer gibt es für die manuelle Bedienung von Türen oder integriert in Türantriebe von automatischen Türen – natürlich entsprechend aller gesetzlichen Anforderungen und Normen z.B. für Brandschutz und Absicherung.

GEZE berät hierzu gerne ausführlich über die Architektenhotline um den besten Türschließer für den jeweiligen Anwendungsfall herauszufinden (Gebäudetyp, Anzahl passierender Personen, Ort der Tür etc.).

GEZE bietet auch Individuallösungen der Türschließung an, hierbei berät GEZE und stellt die richtige Lösung zusammen.

Über unsere GEZE Architektenhotline erhalten Sie täglich von 7:30 bis 17:00 Uhr detaillierte Informationen und Beratung zu unseren Produkten und deren Einsatz durch unsere Objektberater.

Telefonnummer: +49-7152-203-112

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GEZE Service bietet 24/7 Hilfe bei Problemen mit Türschließern. Über die Hotline ist immer jemand erreichbar und das Service-Personal ist schnell vor Ort. Oftmals helfen auch einfache Tipps und Tricks, um wieder zum funktionierenden Türschießer zu gelangen. Hierfür gibt es FAQ Listen und Leitfäden, welche erste Hilfestellungen bei Problemen geben können.

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Источник: https://www.geze.de/de/entdecken/themen/selbstschliessende-tueren

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