Das richtige Garagenfundament für einen stabilen Untergrund Ihrer Garage

Contents
  1. Ein Fundamen für Ihr Carport selber bauen!
  2. Punktfundament – Fast immer das passende Fundament für Ihr Carport
  3. So errichten Sie ein robustes & solides Punktfundament für Ihr Carport
  4. Ihr Carport Punktfundament gehört gut geplant bzw. gemessen
  5. Ein passendes Loch graben, ggf. H-Anker ausrichten und Beton eingießen
  6. Die Vor- und Nachteile eines Punktfundamentes für ein Carport
  7. Wann setzt man ein Streifenfundament für Carports ein?
  8. Was Sie alles dafür benötigen, damit Ihr Carport Fundament stabil ist & bleibt
  9. Streifenfundament bei größeren Carports selber errichten
  10. Die Vor- & Nachteile von Streifenfundamenten
  11. Bei welchem Carport ist ein Schraubfundament richtig?
  12. Vor- und Nachteile eines Schraubfundaments bei Carports
  13. Für welches Carport ist ein Rammfundament geeignet?
  14. Vor- und Nachteile eines Rammfundamets bei einem Carport
  15. Garage selber bauen Step 3: Das Fundament
  16. Zusammenfassung Step 2: Baugenehmigung und Baurecht
  17. Garage bauen: Fundament
  18. Fazit
  19. Garage Fundament
  20. Das Streifenfundament
  21. Das Ringfundament
  22. Punktfundamente
  23. Die lastabtragende Gründungsplatte
  24. Bodenplatte für die Garage – diese Kosten fallen an!
  25. Welche Kosten fallen für die Bodenplatte der Garage an?
  26. Ist das Fundament einer einfachen Garage wirklich so aufwendig?
  27. Gibt es sinnvolle Alternativen?
  28. Durch welche Faktoren wird der Preis für eine Fundamentplatte beeinflusst?
  29. Welchen Einfluss haben Betonmenge und Betonqualität auf die Kosten der Bodenplatte für die Garage?
  30. Welche Funktion hat eine Frostschürze?
  31. Wie dick sollte die Bodenplatte unter der Garage sein?
  32. Welchen Einfluss hat die Bewehrung auf die Kosten der Bodenplatte für die Garage?
  33. Wie wirkt sich die Schalung auf die Kosten der Bodenplatte für die Garage aus?
  34. Was spielt noch eine Rolle bei den Kosten für die Bodenplatte in der Fertiggarage?
  35. Welche Kosten fallen für Erdarbeiten bei einer Bodenplatte für die Garage an?
  36. Kostenbeispiel
  37. Wie kann man bei der Bodenplatte für die Garage Kosten sparen?
  38. Zusammenfassung

Ein Fundamen für Ihr Carport selber bauen!

Das richtige Garagenfundament für einen stabilen Untergrund Ihrer Garage

Auch bei einem Carport ist ein passendes Fundament maßgebend für eine ausreichende Stabilität. Ist dieses Fundament nicht solide genug, kann es über die Jahre zu einigen Problemen führen. Wird gleich von Anfang an das passende verwendet und korrekt angewendet, dann ist eine lange Lebensdauer garantiert und man erspart sich einiges an Nacharbeit.
 

Themen in diesem Artikel

Punktfundament – Fast immer das passende Fundament für Ihr Carport

Für ein Carport ist das Punktfundament aus Beton eigentlich fast immer die beste Lösung. Das Betonfundament, ist hier die langlebigste und stabilste Wahl. Errichten Sie das Fundament selber, können Sie sich eine Menge an Geld ersparen. Bei dieser Art von Fundament für Ihr Carport, sollte der Untergrund Eben sein, damit dass Carport einen robusten Stand hat.

Natürlich muss das Punktfundament auch witterungsbeständig sein und den Frost im Winter problemlos überstehen. Um ein stabiles und frostsicheres Fundament für Ihr Carport zu gewährleisten, sollten Sie die Grube mindestens 80cm tief graben. In höheren Lagen ist eine Tiefe von 120cm empfehlenswert.
 

So errichten Sie ein robustes & solides Punktfundament für Ihr Carport

Das Punktfundament ist kostengünstig und auch sehr einfach zu errichten. Sie sollte jedoch darauf achten, dass der Untergrund an allen Stellen die gleiche Beschaffenheit hat, ansonsten kann es passieren dass durch die Last das Carport an einer stelle etwas einsinkt. Sie brauchen für die Umsetzungen ein paar Werkzeuge und etwas an Material:

  • Estrichbeton oder Betonkies und Zement
  • Eine Wanne (Betonwanne) und ein Rührgerät
  • Schnur (Maurerschnur) und Holzpflöcke
  • Wasserwaage und einen Spaten
  • Ggf. Bewehrungen zur Verstärkung der Betonelemente
  • H-Anker für jeden Pfosten/Steher des Carports
  • Schotter als Frostschutz

Ihr Carport Punktfundament gehört gut geplant bzw. gemessen

Bevor Sie mit der „richtigen“ Arbeit beginnen können, gehört dass Punktfundament für Ihr Carport gut geplant. Zeichnen Sie dazu in einem für sie passenden Maßstab die Größe Ihres Carports auf und wo die Fundamente platziert gehören.

Haben Sie Ihren Plan auf Papier gebracht, können Sie mit einer Schnur den Bereich abstecken. Die Mitte jedes Punktfundaments können Sie auch mit einem Holzpflock abstecken.

Ein passendes Loch graben, ggf. H-Anker ausrichten und Beton eingießen

Sie wissen schon wo Sie die Fundamente platzieren, dann kommt der anstrengende Teil der Arbeit, die passenden Gruben ausgraben. Die Grube sollte 80cm tief und zwischen 30x30cm und 50x50cm groß sein.

Wenn Sie in höherer Lage wohnen, empfiehlt sich eine Tiefe von 120cm, damit Ihr Fundament auch frostsicher ist.

Nach dem Graben der Grube sollte etwas Schotter hinein geschüttet werden, dieser dient als Frostschutz.

Sind die Gruben gegraben, werden ggf. die H-Anker eingesetzt und mithilfe einer Wasserwaage ausgerichtet. Vor allem bei einer unebenen Fläche ist das besonders wichtig.

Anschließend werden die Bewehrungen eingesetzt und der bereits gemischte Beton in die Gruben gegossen. Ein Punktfundament sollte auch ohne Bewehrungen robust genug sein, jedoch sollten Sie aufgrund der erhöhten Stabilität nicht darauf verzichten.

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Bei sandigen und lockeren Böden, sollten Sie auch Schallungen verwenden. Nach frühestens 3 Tagen können Sie Ihr Carport montieren.
 

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Die Vor- und Nachteile eines Punktfundamentes für ein Carport

Das Punktfundament ist für ein Carport nicht nur perfekt geeignet, es ist auch sehr kostengünstig. Jedoch sollte man beachten, dass bei sehr großen Unterständen für Ihr Auto diese Art von Fundament nicht mehr die beste sein könnte.

Es ist schnell und einfach errichtet

Ein Punktfundament ist sehr kostengünstig

Es nimmt nicht viel Zeit in Anspruch

Ein Punktfundament stört nicht das optische Erscheinungsbild

Nicht für sehr große Carports geeignet

Wann setzt man ein Streifenfundament für Carports ein?

Für große Carports wird ein Streifenfundament verwendet, da dieses für mehr Stabilität sorgt und das Fundament grundsätzlich robuster ist. Dieses ist zwar aufwendiger und braucht mehr Arbeitsaufwand, dafür ist garantiert dass man mit der Stabilität auch nach mehreren Jahren keine Probleme bekommt.
 

Was Sie alles dafür benötigen, damit Ihr Carport Fundament stabil ist & bleibt

Die Materialliste ist wie beim Punktfundament kurz. Diese brauchen Sie aber zum Bau, ggf. kann man sich mit Sicherheit diese auch bei Ihnen in der Umgebung bei Baumärkten oder einfach bei Ihrem Nachbar ausleihen. Für das Errichten sollten Sie bestenfalls auch einen Helfer zur Unterstützung an Ihrer Seite haben.

  • Estrichbeton oder Betonkies und Zement
  • Eine Wanne (Betonwanne) und ein Rührgerät
  • Schnur (Maurerschnur) und Holzpflöcke
  • Wasserwaage und einen Spaten
  • Ggf. Bewehrungen zur Verstärkung der Betonelemente
  • Holzplatte für die Schalung
  • Schotter als Frostschutz

Streifenfundament bei größeren Carports selber errichten

Sie sollten in etwa 2 Tage für den Bau eines Streifenfundaments einplanen, eine Person als Helfer wäre hier sehr empfehlenswert.

Zuerst gehört die Grube ausgegraben, diese sollte mindestens 30cm breit und 80cm tief sein. Man kann dies zwar per Hand ausgraben, hier würde ein Bagger einem aber schon sehr viel an Arbeit abnehmen.

Danach schütten Sie etwas Schotter in die Grube und errichtest die Schalung.

Jetzt kann schon der Beton eingegossen werden. Wie lange Sie den Beton trocknen lassen müssen, steht direkt auf der Produktverpackung geschrieben. Mindestens sollten Sie dafür aber 3 Tage einplanen. Dann gehört noch die Schalung entfernt und das Fundament ist bereit für dein Carport.
 

Die Vor- & Nachteile von Streifenfundamenten

Wie schon erwähnt, ist dieses für große Carports bestens geeignet. Bei kleineren macht sich der Arbeitsaufwand nicht bezhalt und es reicht ein einfaches Punktfundament vollkommen aus.

Sorgt bei großen Carports für Stabilität

Die Schneelasten im Winter werden optimal verteilt

Auch bei weichem Untergrund perfekt geeignet

Aufwändiger und etwas kostenintensiver als die Alternativen

Optimal wäre auch eine Rüttelplatte zum Verdichten

Sind Sie handwerklich nicht begabt, sollten Sie einen Profi in Anspruch nehmen

Bei welchem Carport ist ein Schraubfundament richtig?

Grundsätzlich ist ein Schraubfundament für ein Carport eher ungeeignet, jedoch können diese gegebenenfalls bei einer sehr kleinen Unterstellmöglichkeit für Ihr Auto eingesetzt werden. Für alle Terrassendächer und Carports von uns, sollten Sie auf keinen Fall Schraubfundamente verwenden.

Für das Verwenden dieses Fundaments, muss Ihr Boden die benötigte Beschaffenheit vorweisen und mindestens 2 Jahre gesetzt sein. Ein großes Problem, ist die Stabilität und Statik dieser Fundamente, deshalb sind sie für Carports eher ungeeignet.
 

Vor- und Nachteile eines Schraubfundaments bei Carports

Eines der einfachsten Arten ein Fundament für Ihr Bauvorhaben zu errichten ist dieses. Ob es die nötige Stabilität bietet, muss man sich im Vorhinein genau anschauen, ansonsten erwarten einen vielleicht böse Überraschungen.

Sehr schnell & einfach errichtet

Keine Wartezeit (wie z.B. bei trocknen von Beton)

Kann schnell & einfach entfernt werden

Nicht sehr stabil und für ein Carport nicht wirklich geeignet

Eine Eindrehhilfe ist dafür notwendig

Der Untergrund muss dafür geeignet sein

Für welches Carport ist ein Rammfundament geeignet?

An Stabilität fehlt es einem Rammfundament nicht, jedoch sind für dieses einiges an Kosten notwendig da man dieses nicht selber errichten kann.

Für das sachgemäße Errichten eines Rammfundaments ist ein dafür spezialisiertes Unternehmen notwendig.

Sie müssen auch vorher sich gründlich darüber informieren lassen, ob sich an der geplanten Stelle nicht irgendwelche Leitungen befinden.
 

Vor- und Nachteile eines Rammfundamets bei einem Carport

Es ist sehr schnell errichtet

Keine Wartezeit (wie z.B. bei trocknen von Beton)

Sorgt für eine ausreichende Stabilität

Kann nicht selber errichtet werden

Sehr kostenaufwendiges Fundament

Источник: https://www.carportcompany.de/carport-ratgeber/carport-fundament/

Garage selber bauen Step 3: Das Fundament

Das richtige Garagenfundament für einen stabilen Untergrund Ihrer Garage

In unserer Artikelserie „Garage selber bauen“ informieren wir Sie detailliert über die einzelnen Schritte, die Sie befolgen müssen, wenn Sie sich eine Garage selber bauen möchten.

Der erste Artikel „Garage selber bauen Step 1: Vorbereitung und Kosten für Garagenbau“ beschäftigt sich mit allen notwendigen Punkten, welche vor dem Bau der eigenen Garage zu beachten sind.

Zu allererst folgt eine kurze Zusammenfassung über den zweiten Artikel „Garage selber bauen Step 2: Baugenehmigung und Baurecht“.
Danach erhalten Sie wichtige Informationen über das Fundament einer Garage und dessen richtige Bauweise.

Zusammenfassung Step 2: Baugenehmigung und Baurecht

Der Artikel „Garage selber bauen Step 2: Baugenehmigung und Baurecht“ enthält neben weiteren nützlichen Informationen eine tabellarische Auflistung aller Bundesländer Deutschlands und die darin geltenden Bauvorschriften für Garagen.

Das Recht, eine Garage selber bauen zu dürfen – sei es auch auf dem eigenen Grundstück – ist nicht in jedem Bundesland genehmigungsfrei und teilweise mit unterschiedlichen Restriktionen behaftet. Informieren Sie sich daher im Vorhinein detailliert über die Bauvorschriften in Ihrem Bundesland!

Mit unserer Tabelle erlangen Sie einen guten ersten Einblick in das Baurecht für den Garagenbau in Ihrer Wohnregion:

Garage bauen: Fundament

Nun sind alle Vorbereitungen getroffen, Baupläne erstellt, Bauanträge abgeschlossen und Materialien besorgt. Die erste praktische Tat kann beginnen: das Fundament. Alle Häuser und Bauwerke brauchen zu allererst ein stabiles und massives Fundament, welches die Mauern tragen wird. Doch wie genau entsteht eigentlich das Fundament für den Garagenbau?

Grundsätzlich gibt es vier geläufige Varianten für den Bau eines Fundaments:

1. Punktfundament2. Streifenfundament3. Ringfundament

4. Fundamentplatte

Ein Punktfundament wird erstellt, wenn Sie nur bestimmte punktuelle Stellen betonieren und fundamentieren wollen; beispielsweise Pfähle oder einzelne Pfeiler. Dafür heben Sie ca.

80cm tiefe und etwa Spatenbreite Löcher aus und befüllen diese zuerst mit einem ca. 15cm hohen, ungewaschenen Kies-Sand-Gemisch und anschließend bis ca. 5cm unterhalb der Bodenkante mit Beton.

Dieses Fundament ist allerdings nicht für den Garagenbau geeignet, sondern dient hauptsächlich dem Errichten von einzelnen Stützpunkten.

Streifenfundamente werden hauptsächlich benötigt, wenn eine Mauer oder ein massiver Zaun darauf errichten werden soll. Hierfür heben Sie einen etwa 80cm tiefen und 40cm breiten Streifen in den Maßen Ihrer gewünschten Mauer, Ihres Zauns oder weiterem aus.

Wie bereits bei dem Punktfundament füllen Sie ein ca. 15cm hohes Kies-Sand-Gemisch zur Verdichtung ein und legen bei Bedarf (eher instabiler Untergrund oder bröckelnde Seitenränder) eine Schalung aus mindestens 80cm hohen Brettern ein.

Nun schneiden Sie Baustahlmatten der entsprechenden Größe zu und legen Sie diese auf den Kies. Im Folgenden wird Beton bis zur oberen Kante des Schalkastens aufgefüllt.

Streifenfundamente werden auch im Garagenbau eingesetzt, um das vordere und hintere Drittel abzustützen und somit eine gleichmäßige Stabilität zu erzeugen.

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Das Prinzip eines Ringfundaments funktioniert ähnlich wie das eines Streifenfundaments, nur dass es sich meist reckeckig zusammenschließt und so den Außenrand für beispielsweise Gartenhaus oder Garage darstellt.

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Bei dieser Variante kann zur zusätzlichen Stabilität ebenfalls die Innenfläche des Ringfundaments ca. 30cm ausgehoben, mit ca. 15cm Kies-Sandgemisch angereichert und bis zur oberen Bodenkante mit Beton aufgefüllt werden.

Diese mindestens 10cm dicke Betonschicht benötigt keine Stahlmatteneinsätze.

Der Bau einer Fundamentplatte ist die letzte Variante, welche man beim Garagenbau für ein Fundament verwenden kann. Da diese aus unserer Sicht die stabilste und sinnvollste Lösung darstellt, bezieht sich unsere folgende ausführliche Anleitung zur Herstellung einer eigenen Bodenplatte auf eine Beton-Fundament-Platte.

Im Folgenden erhalten Sie eine 10 Schritte Anleitung zur Herstellung des eigenen Fundaments für Ihre Garage (weitere nützliche Tipps zum Garagenbau hier: http://www.selbst.de/garten-balkon-artikel/gartenhaus-carport/die-massivgarage-selbst-mauern-und-verputzen-104210.html).

Sollten Sie bis dato noch nicht alle notwendigen Materialien für Ihren Garagenbau besorgt oder vorrätig haben, können Sie sich mit der folgenden Liste die fehlenden Baumaterialien zusammenstellen:

Benötigte Materialien für Ihr Betonfundament:

• Fertigbeton oder (bei eigener Betonmischung) Zement, Kies, Wasser und einen Betonmischer• Kies (bestenfalls eine Kiessandmischung)• Schalbretter• Trennfolie (Baufolie)• Baustahlmatte (Bewehrung)• Betonstampfer (bzw. Harke)• Harke• Schnurgerüst oder Maurerschnur, Holzpflöcke und Wasserwaage• lange Latte zum Abziehen• Plane zum Abdecken• Schaufel und Spaten

• Schubkarren und Baueimer (zur Unterstützung beim Bodenaushub)

Garagenfundament selber anfertigen mit Betonmischer. Foto: Colourbox

Schritt 1: Informieren Sie sich über die Bodenbeschaffenheit auf Ihrem Grundstück und holen Sie sich bestenfalls einen Statiker zu Hilfe. Dieser kann Ihnen Informationen bezüglich Frostschutz, Grundwasser etc. sowie wichtige Tipps für den richtigen Bau geben.

Schritt 2: Bestimmen Sie die gewünschte Größe Ihrer Garage und ermitteln Sie danach den Materialbedarf (Länge x Breite x Höhe ergibt die Anzahl der Kubikmeter Beton, siehe http://www.helpster.

de/fuer-eine-garage-das-fundament-selber-legen-so-geht-s_30908), suchen Sie sich Lieferfirmen in der Nähe und bestellen Sie die notwendigen Materialien.

Sie können sich zwischen Fertigbeton oder Selbstmischung entscheiden.

Schritt 3: Grundriss abstecken: Nehmen Sie sich Schnüre und Pflöcke zu Hilfe, um sich klare Grenzen der Garage sichtbar zu machen. Benutzen Sie dafür Ihren Bauplan und messen Sie die Längen mit einem Maßband oder Meterstab genau ab.

Befestigen Sie dann an den jeweiligen Garagenecken Holzpflöcke in den Boden und verbinden Sie diese mit Schnurelementen.

Betrachten Sie noch einmal den fertig abgesteckten Grundriss und überprüfen Sie, ob sowohl die Maße als auch der Umfang Ihrer Garage so realisiert werden können.

Schritt 4: Ausheben des Mutterbodens: Beginnen Sie nun mit einem Spaten ein ca. 40cm-60cm tiefes Loch auszuheben. Kalkulieren Sie in Ihren Maßen zusätzliche 15cm Breite mit ein, welche später Platz für die Schalung bieten werden.

Sollten Sie in kälteren Regionen wohnen und bauen, ist es eventuell ratsam eine sogenannte Frostschürze miteinzuplanen. Dies wäre eine Kombination aus Ringfundament und Fundamentplatte.

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Die Tiefe von 80cm eines Ringfundaments dient zum Frostschutz, da Boden ab dieser Tiefe nicht mehr gefriert und sich somit die Betonplatte sowie der Boden nicht mehr ausdehnen oder verschieben können.

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Sollten Sie diese Vorgehensweise bevorzugen, befolgen Sie nun die Anleitung für ein Ringfundament (siehe oben), lassen dies eintrocknen und fahren Sie dann mit Schritt 5 fort.

Schritt 5: Als nächstes sollte eine etwa 15cm hohe Kiesschicht, bestenfalls ein ungewaschenes Kies-Sand-Gemisch, aufgefüllt werden.

Dies dient zum einen dazu, dass sich im weiteren Verlauf der Erdboden nicht mit dem später verwendeten Beton vermischt und zum anderen blockiert diese Schicht aufsteigende Feuchtigkeit.

Verdichten Sie diese Schicht gut und überprüfen Sie, ob sie fest genug eingestampft wurde (zur Not mit einem Betonstampfer nachhelfen).

Schritt 6: Decken Sie die Kiesschicht mit einer Trennfolie/ Baufolie in zugeschnittener Größe ab. Diese verhindert das Durchsickern von Beton in die unteren Schichten.

Schritt 7: Nun muss eine Schalung erstellt werden, welche den Beton während der Aushärtung umfasst und formt. Dafür ist eine Einfassung der Fundamentränder mit Schalbrettern bis ca.

20cm oberhalb der Bodenkante ratsam. Stellen Sie die Schalung direkt auf dem zuvor ausgehobenen, eingeebneten Boden auf. Zur Stabilität können Sie die Schalungsbretter von außen mit Holzpflöcken abstützen.

Schritt 8: Schütten Sie eine etwa 15cm hohe Schicht Beton auf und streichen Sie diese mit einer Harke oder ähnlichem glatt.

Platzieren Sie nun die Baustahlmatte auf dem Grundriss und drücken diese ca. 7cm tief in die Betonschicht ein.

Sollte Ihnen dies zu ungenau sein, können Sie ebenfalls zuerst nur 7cm Beton einfüllen, danach die Baustahlmatte einsetzen und anschließend mit weiteren 8cm Beton auffüllen.

Fundament in Schritt 6 mit Baustahlmatte ergänzen. Foto: Colourbox

Schritt 9: Gießen Sie den entweder gelieferten oder selbst gemischten Beton bis zur Oberkante der Schalung gleichmäßig in die Grube.

Wichtig ist, dass keine Hohlräume bestehen bleiben und später keine Lufteinschlüsse entstehen (dazu stechen sie einfach mit einem Spaten oder einer Schaufel in die Betonmasse).

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Nehmen Sie nun eine lange Latte zu Hilfe und ziehen Sie durch langsames Hin-und Her Bewegen der Latte die Betonplatte gleichmäßig ab. Ist das Wetter sehr warm, oder auch regnerisch, ist es sinnvoll eine Plane zur Abdeckung und zum Schutz des Betons über die Betonplatte zu legen.

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Schritt 10: Nach etwa 2-3 Tagen kann die Schalung entfernt werden. Die Außenränder können nun mit dem vorher zur Seite gelegten Bodenaushub aufgefüllt werden. Es dauert ungefähr 3 Wochen bis die Bodenplatte ihre volle Belastbarkeit erreicht hat.

Fazit

Um den Garagenbau sorgfältig zu beginnen, ist eine gut geplante und gut gebaute Bodenplatte aus Beton als Fundament für Ihre Garage eine Voraussetzung. Ob man nun vorgefertigten Transportbeton verwendet oder Kosten spart und sich mit einem Betonmischer und weiteren benötigten Materialien den Beton selber mischt, sei jedem selbst überlassen.

Wichtig ist, dass Sie zu jeder Zeit gut informiert über die Bodenbeschaffenheit Ihres Grundstücks sind und diese auch sorgfältig überwachen. Die Bodenplatte für den Garagenbau selbst einzubauen ist möglich, erfordert jedoch einiges an Vorbereitung und fachlichem Know-How.

Unsere Anleitung „Garage selber bauen Step 3: Das Fundament für den Garagenbau“ liefert Ihnen auf jeden Fall eine detaillierte 10 Schritt Anleitung zum Richtigen Bau eines Fundaments für Ihre Garage.
In unserem nächsten Artikel „Garage selber bauen Step 4: Das Mauerwerk“ erhalten Sie Informationen über die richtige Bauart und Vorgehensweise des Mauerwerks Ihrer Garage.

Auch bei dem Bau einer Fertiggarage ist die Produktion einer Bodenplatte eine komplexe Angelegenheit.

Wenn Sie sich im Allgemeinen für die Vor-und Nachteile, sowie verschiedenen Varianten von Fertiggaragen interessieren, stehen Ihnen auf der folgenden Homepage weitere Informationen zur Verfügung: https://www.fertiggarageninfo.de/.

Источник: https://www.fertiggarageninfo.de/blog/garage-bauen/garage-selber-bauen-step-3-das-fundament.html

Garage Fundament

Das richtige Garagenfundament für einen stabilen Untergrund Ihrer Garage

Ein tragfähiges Fundament ist bei jedem Bauwerk das A und O. Es leitet das Gewicht des Gebäudes, die auftretenden Kräfte durch Schneelast und Wind sowie die Verkehrslasten zuverlässig in den Untergrund ab. Stimmt das Fundament nicht, sind Schäden an der Garage wie Absacken und Setzungsrisse vorprogrammiert. Deshalb ist bei der Planung und Herstellung besondere Sorgfalt wichtig.

Betongarage: Tragfähiges Fundament notwendig © schulzfoto, fotolia.com

Beim Bau von Garagen werden vor allem folgende Arten von Fundamenten gewählt:

  • Streifenfundamente
  • Ringfundamente
  • Punktfundamente
  • Lastabtragende Gründungsplatten

Die Wahl des richtigen Fundaments hängt vom gewählten Garagentyp ab. Eine Fertiggarage aus Beton wird meist als geschlossene Raumzelle inklusive Betonboden hergestellt. In diesem Fall reichen Punkt-, Streifen- oder Ringfundament aus.

Fertiggaragen aus Holz oder Metall kommen oft ohne Boden am Standort an. Für diesen Fall wird häufig ein Estrichboden verlegt, der mit oder ohne Beschichtung bzw. Belag die Garage zum Erdreich hin abschließt.

Ebenso denkbar ist hier die Ausführung des Fundaments als lastabtragende Gründungsplatte.

Diese Fundamente kommen für die Garage infrage Tipp: Günstigste Angebote für Garagen und Carports finden, vergleichen und bis zu 30 % sparen.

Das Streifenfundament

Das Streifenfundament wird als durchgehender Streifen gegossen, der sich von der vorderen bis zur hinteren Gebäudekante zieht. Dabei sind bei einer Garage zwei parallel verlaufende Streifenfundamente notwendig, die an den Längsseiten des Garagengrundrisses platziert sind.

Das Streifenfundament

Für das Streifenfundament werden entsprechend der Lage der Garage und des Plans Fundamentgräben ausgehoben, in die anschließend eine Schalung eingesetzt wird. Die Schalung besteht aus einzelnen Schalbrettern oder Schaltafeln.

Der entstehende Raum wird nach Einlegen der Bewehrung mit Stahlbewehrung gemäß des Fundamentplans ausgelegt und mit Beton ausgegossen. Ist der Beton ausgehärtet, wird die Schalung entfernt.

Rund um das Fundament wird anschließend Mutterboden aufgefüllt.

So wird ein Streifenfundament erstelltDie Bewehrung stabilisiert das Fundament

Bei einem Streifenfundament ist darauf zu achten, dass

  • die beiden parallel verlaufenden Betonstreifen in ihrem Abstand den Abmessungen der Garage entsprechen, bzw. genau nach Fundamentplan hergestellt werden.
  • die Streifen dieselbe Höhe aufweisen
  • die Breite der beiden Betonstreifen so gewählt wird, dass sie dem Bauwerk einen sicheren Stand bieten. Hierfür sind die Angaben des Herstellers der Fertiggarage zu beachten.

Tipp: Wichtig beim Bau eines Fundamentes ist es, auf Frostfreiheit zu achten. In Deutschland wird eine Tiefe von mindestens 80 cm gefordert, dort muss die Unterkante des Fundaments, die sogenannte Fundamentsohle liegen. Nur dann ist gewährleistet, dass im Winter keine Frostschäden am Fundament durch gefrierendes Wasser auftreten.

Das Ringfundament

Eine erweiterte Form des Streifenfundaments ist das Ringfundament. Hierbei sind die Fundamentsterifen unter den Längswänden der Garage zusätzlich durch Betonstreifen unter der Vorder- und Rückwand verbunden.

Auf diese Weise entsteht ein geschlossener Ring, der diesem Fundamenttyp auch seinen Namen gibt. Der Vorteil des Ringfundaments ist, dass eine einheitliche Höhe leichter zu erreichen ist.

Außerdem stehen alle Wände der Garage auf dem Fundament auf.

Das ist vor allem bei auf vorgefertigten Einzelteilen montierten Garagen aus Holz oder Metall vorteilhaft.

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Ringfundamente werden dann nötig, wenn die Garagen eine definierte Breite überschreiten und eine zusätzliche Verankerung im Fundament für die Standfestigkeit erforderlich ist.

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Im Vergleich zum Streifenfundament benötigt das Ringfundament aufgrund der größeren Betonflächen mehr Material, der Schalungsaufwand ist ebenfalls höher.

Die Schalung ist Voraussetzung für ein gutes Fundament

Punktfundamente

Für leichte Konstruktionen wie zum Beispiel Holz- oder unverputzte Stahlgaragen sowie für Carports sind häufig Punktfundamente ausreichend.

Die Fundamente werden unter den tragenden Stützen der Garage errichtet: Meist sitzen die Fundamente in den Ecken sowie in der Mitte der Längsseiten und nehmen zum einen die Befestigungsmittel für die Garage auf und tragen zum anderen die entstehenden Lasten in den Boden ab.

Auch für Punktfundamente liefern die Hersteller von Fertiggaragen in der Regel Fundamentpläne mit, die richtige Anordnung sowie eine einheitliche Höhe sind besonders wichtig.

Das PunktfundamentTipp: Punktfundamente eignen sich nicht für schwere Konstruktionen oder instabile Böden. Im zweiten Fall sollte der Hersteller unbedingt von den besonderen Bedingungen des Baugrundes informiert werden.

Die lastabtragende Gründungsplatte

Fundamentplatte für den Garagenbau

Bei Häusern ist sie inzwischen baulicher Standard: die lastabtragende Gründungsplatte. Hierbei handelt es sich um eine durchgehende Platte, die direkt auf dem Baugrund gegossen wird.

Eine Betonschürze am Rand der Platte sorgt für die Frostsicherheit und verhindert, dass die Bodenplatte auffriert und ihre Funktionsfähigkeit beeinträchtigt wird. Für die Herstellung wird der Baugrund zunächst begradigt und an allen vier Seiten eingeschalt. Bewehrungsmatten, die in diese Schalung eingelegt werden, stellen später eine stabile, rissfreie Ausführung der Platte sicher.

In die Schalung wird die Betonplatte gegossen. Die lastabtragende Gründungsplatte übernimmt dieselbe Funktion wie ein Punkt-, Streifen- oder Ringfundament.

Erstellung einer Fundamentplatte © pitb1, stock.adobe.com

Sie leitet die Kräfte, die durch das Gewicht des Bauwerks oder zusätzliche Belastungen wie die Schneelast auftreten, in den Untergrund ab.

Zusätzlich bieten sie einen tragfähigen Boden als Standfläche für das Fahrzeug und wird durch einen Belag aus Fliesen oder Bodenbeschichtungen dauerhaft haltbar und widerstandsfähig.

Während beim Bau von Eigenheimen heutzutage kaum mehr auf eine lastabtragende Gründungsplatte verzichtet wird, ist sie bei der Errichtung von Fertiggaragen hingegen nicht zwingend notwendig und aufgrund des hohen Aufwandes eher selten.

Tipp: Beim Fundament kann sich der Bauherr mit seiner Arbeitsleistung einbringen. Bereitet er den Baugrund selbst mit vor und packt beim Gießen des Fundaments mit an, kann er die Kosten der Baumaßnahme senken. Allerdings muss gewährleistet sein, dass das fertiggestellte Fundament dem Fundamentplan und damit allen Anforderungen an die Tragfähigkeit entspricht.Fehler beim selbst erstellten Fundament können die Garagen-Gewährleistung gefährden

Wie immer, wenn es um Bauarbeiten geht, gilt auch hier: Es kommt darauf an. Die Kosten eines Fundamentes richten sich nach Fundamentart, Fundamentgröße und danach, ob die Arbeiten in Eigenleistung oder von einem Bauunternehmen übernommen werden. Als grobe Richtwerte können folgende Preise angenommen werden:

FundamentartHerstellung in EigenleistungHerstellung durch Bauunternehmen
Plattenfundament30 bis 60 Euro/ m²70 bis 100 Euro/ m²
Streifen- und Ringfundamente30 bis 60 Euro/ m²Ca. 100 bis 150 Euro/ m²
Punktfundament30 bis 60 Euro/ m²Ca. 100 bis 150 Euro/m²

Tipp: Zusätzlich zu den in den Richtwerten genannten Kosten kommt noch der Bodenaushub und das spätere Verfüllen hinzu. Übernimmt eine Firma diese Arbeiten, sind mit zusätzlichen Kosten von rund 1.000 Euro zu rechnen.

Источник: https://www.garage-und-carport.de/garage/aufbau/garage-fundament/

Bodenplatte für die Garage – diese Kosten fallen an!

Das richtige Garagenfundament für einen stabilen Untergrund Ihrer Garage

Ob man sich nun für eine praktische Fertiggarage entscheidet oder für eine solide gebaute und gemauerte Massivgarage ist vollkommen egal, denn eine Bodenplatte als Fundament ist in beiden Fällen unverzichtbar. Mit welchen Kosten muss man hier rechnen? Diese Frage soll hier beantwortet werden.

Welche Kosten fallen für die Bodenplatte der Garage an?

Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten, denn die Fundamentplatte ist von vielen Faktoren abhängig.

Ein sehr wichtiger Faktor ist die Größe der Garage sowie der Garagentyp. Handelt es sich also um eine Einzelgarage oder eine Doppelgarage.

Des Weiteren muss im Vorfeld geklärt werden, wie die Plattenfundamente also die Bodenplatte beschaffen sein soll.

KostenfaktorPreis
Bodenplatte80 bis 90 Euro pro Quadratmeter
Bodenplatte inkl. Erdaushub150 Euro pro Quadratmeter

Im Schnitt muss man als Bauherr für das Betonieren der Bodenplatte mit einem Preis von 80 bis 90 Euro pro Quadratmeter rechnen. Lässt man das Ganze von einem Fachmann machen, kommen die Kosten für den Aushub des Erdreichs dazu. Dies kann die Gesamtkosten deutlich erhöhen, sodass man mit rund 150 Euro pro Quadratmeter rechnen sollte.

Ist das Fundament einer einfachen Garage wirklich so aufwendig?

Selbst wenn es sich um eine einfache Garage wie zum Beispiel eine Holzgarage handelt, sollte man das Fundament auf keinen Fall unterschätzen.

Nur mit einem soliden Fundament kann man sicher sein, dass auch sonst alles in der Garage funktioniert. Die kostengünstigste Variante ist sicherlich die durchgehende Fundamentplatte.

In einigen Fällen muss man dennoch tief in die Tasche greifen, um eine solche Fundamentplatte als Garagenfundament zu realisieren.

Gibt es sinnvolle Alternativen?

Sicherlich gibt es die. Bei einer Fertiggarage kann man auch mit einem Streifenfundament oder einem Punktfundament arbeiten.

Überlässt man diese Arbeit jedoch einem Fachmann, dann liegen die Kosten für das Streifenfundament bzw. Punktfundament meist noch höher als für eine Fundamentplatte.

Daher sollte der Bauherr aus Kostengründen eher auf eine einfache und durchgehende Bodenplatte als zu Streifen beim Garagenbau als Fundament setzen.

Durch welche Faktoren wird der Preis für eine Fundamentplatte beeinflusst?

Zahlreiche Faktoren, die man auf den ersten Blick nicht erkennt, beeinflussen die Kosten für eine Bodenplatte beim Garagenbau.

  • Welche Betonmenge wird benötigt?
  • Welche Betonqualität kommt zum Einsatz?
  • Wie viele Zentimeter dick ist die Betonplatte, die gegossen wird?
  • Welche Art Bewehrung in welcher Menge kommt zum Einsatz?
  • Welche Art der Schalung wird verwendet?
  • Was kostet die Anlieferung des Transportbeton?
  • Welche Kosten fallen für Erdarbeiten an?
  • Welche Kosten fallen für eine eventuelle Entsorgung des Aushubs vom Erdreich an?

Welchen Einfluss haben Betonmenge und Betonqualität auf die Kosten der Bodenplatte für die Garage?

Die benötigte Betonmenge für die Betonplatte lässt sich einfach kalkulieren. Pro Kubikmeter Fundamentplatte fallen in der Regel Kosten von 110 bis 160 Euro an.

Je mehr Beton benötigt wird, weil man entweder eine dickere Bodenplatte wünscht oder weil eine zusätzliche Frostschürze als weitere Schicht eingebaut werden soll, umso höher fallen die Materialkosten und somit auch die Gesamtkosten aus.

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Je nach Qualität des Betons und seinen Eigenschaften kostet dieser mehr oder weniger. Der Fachmann rät für eine Bodenplatte in der Garage zu Beton der Betonklasse C25. Wünscht man eine höhere Tragkraft der Plattenfundamente, führt dies zu höheren Anforderungen und somit auch wieder zu steigenden Gesamtkosten.

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Die Kosten für Beton variieren ebenfalls von Region zu Region bzw. von Hersteller zu Hersteller.

Welche Funktion hat eine Frostschürze?

Damit das Erdreich unter der Bodenplatte im Winter nicht auffrieren kann, gießt man in der Regel seitlich der Bodenplatte einen direkt angeschlossenen Fundamentgraben. Der Fundamentgraben sollte bis in die frostfreie Tiefe des Bodens reichen. Beim Gießen der Bodenplatte wird dieser Fundamentgraben ebenfalls mit Beton ausgegossen.

In den meisten Regionen in Deutschland beginnt die frostfreie Tiefe bei 80 Zentimeter. Lebt man dagegen in einer Region mit extrem strengen Wintern, sollte die frostfreie Tiefe 100 Zentimeter oder gar 150 Zentimeter betragen. Diese Tiefe sollte man mit einem Experten besprechen, der nicht nur die Region kennt, sondern auch mit den verschiedenen Möglichkeiten betraut ist.

Je tiefer der Fundamentgraben bis zur frostfreien Tiefe reicht, umso mehr Beton wird zum Verfüllen benötigt, was sich wiederum auf die Materialkosten und Baukosten auswirkt.

Wie dick sollte die Bodenplatte unter der Garage sein?

Dies hängt ebenfalls von verschiedenen Faktoren ab. Wird nur eine leichte und kleine Fertiggarage auf die Bodenplatte gestellt und parkt später nur ein mittelschweres Fahrzeug in der Fertiggarage, dann reicht meist eine Stärke der Bodenplatte von 25 Zentimeter.

Nicht vergessen sollte man jedoch beim Garagenbau, dass die Tragschicht über eine ausreichende Stärke verfügt, denn diese Schicht muss die Bodenplatte stabil tragen können. Daher sollte großer Wert auf die Tragfähigkeit der Tragschicht gelegt werden. Ist man unsicher, sollte man eher die Bodenplatte ein paar Zentimeter dicker gießen.

Nicht zu vergessen ist das Verdichten des Untergrunds. Hier sollte in jedem Fall ein Bodengutachten in Auftrag gegeben werden. Diesen Kostenfaktor muss man ebenfalls bei den Kosten für die Bodenplatte einkalkulieren. Liegt der Betonfertiggarage ein Fundamentplan bei, muss man sich an die dort angegebene Fundamentstärke halten.

Im Idealfall lässt man sich die Stärke der Bodenplatte für die Fertiggarage von einem Fachmann errechnen.

Welchen Einfluss hat die Bewehrung auf die Kosten der Bodenplatte für die Garage?

Elemente zur Bewehrung können in unterschiedlicher Menge zum Einsatz kommen. Gibt es einen Fundamentplan, dann ist die Zahl und die Menge der Bewehrung vorgeschrieben und muss eingehalten werden. Im Großen und Ganzen muss man für eine Bewehrungsmatte mit Kosten von 70 bis 220 Euro rechnen.

Wie wirkt sich die Schalung auf die Kosten der Bodenplatte für die Garage aus?

Es gibt Auswirkungen bei den Kosten durch die Schalung. Dies sind aber meist sehr gering.

Der ausführende Fachmann entscheidet während dem Garagenbau, ob er eine sogenannte ‚Verlorene Schalung‘ oder eine gewöhnliche Schalung mit Schalbrettern und Schalöl nutzt. Die Preise hierbei sind sehr unterschiedlich.

Wird eine ‚Verlorene Schalung‘ verwendet, dann fällt in der Regel nur wenig mehr an Arbeitsaufwand an. Solch eine Schalung bleibt nach dem Aushärten im Boden zurück. Sie muss nicht extra entfernt werden.

Was spielt noch eine Rolle bei den Kosten für die Bodenplatte in der Fertiggarage?

Soll die Fertiggarage geheizt werden, dann muss man als Bauherr daran denken, die Bodenplatte unter der Garage zu dämmen. Durch die Dämmung können Wärmeverluste aufgefangen werden. Nach den Bestimmungen und dem Richtwert der EnEV muss bei allen geheizten Räumen eine Wärmedämmung der Bodenplatte vorgenommen werden.

Dies gilt jedoch nur für Räume, die dauerhaft über 12 Grad Celsius geheizt werden. Für eine solche Wärmedämmung können deutliche Zusatzkosten anfallen. In jedem Fall sollte man als Bauherr mit zusätzlichen Kosten von 10 bis 20 Euro pro Quadratmeter Bodenplatte für die Garage rechnen.

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Möchte man die Anforderungen und den Richtwert der EnEV erfüllen, so muss einiges an Aufwand investiert werden. Im Hinblick auf die Baukosten stellt sich dann die Frage, ob es sinnvoll ist, die Garage dauerhaft auf Raumtemperatur zu beheizen. Auf der anderen Seite stellt die Dämmung nur eine einmalige Investition dar.

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Die Begrenzung von Wärmeverlusten macht sich im Laufe der Jahre bezahlt. Möchte man die Garage später zu andern Zwecken nutzen, also als Werkstatt oder als Hobbyraum, dann entfallen Arbeiten für die Dämmung gänzlich und man muss eventuell nur noch in einen neuen Putz investieren. Ähnlich sieht es auch mit dem erforderlichen Brandschutz aus.

Welche Kosten fallen für Erdarbeiten bei einer Bodenplatte für die Garage an?

Die Kosten für die Erdarbeiten fallen in der Regel sehr hoch aus. Für die Fundamentherstellung fallen pro Kubikmeter rund 9 Euro für das Auskoffern des Erdreichs an.

Für schwierige Böden, die in der Regel ab einer Bodenklasse von 6 beginnen, können sich die Kosten für das Auskoffern deutlich erhöhen. Zusätzlich muss man nochmals mit der gleichen Summe rechnen, wenn der Aushub entsorgt werden muss.

Bauherren sollten also von Anfang an mit relativ hohen Gesamtkosten für die Erdarbeiten rechnen.

Kostenbeispiel

Für eine Grundfläche von 15 Quadratmeter muss ein Fundamentgraben mit einer Tiefe von 40 cm ausgehoben werden. Es handelt sich hier um ca. 6 Kubikmeter Baugrund, der ausgehoben und anschließend entsorgt werden muss.

Des Weiteren berechnet das beauftragte Unternehmen für das Abtragen und Entsorgen des Erdaushubs weitere Kosten wie zum Beispiel Einsatz von Maschinen, Arbeitskosten, Kosten für den Transport usw.

) Hier sollte man von rund 80 Euro je Stunde ausgehen.

KostenfaktorPreis
Auskoffern des Erdreichs unterhalb Bodenklasse 69 Euro pro Kubikmeter
Entsorgung, Arbeitskosten80 Euro je Stunde
ca. Gesamtkostenca. 300 Euro Gesamt bei 15 Quadratmeter Fläche

Wie kann man bei der Bodenplatte für die Garage Kosten sparen?

Am meisten kann man bei der Bodenplatte für die Garage durch Eigenleistung sparen. Bei einer relativ kleinen Garage ist der Selbstbau kaum ein Problem. Unter Umständen muss man sich einen Minibagger für rund 100 bis 150 Euro pro Tag leihen.

Für die Fundamentgrube muss in der Regel nicht viel Baugrund entfernt werden. Plant man jedoch eine Frostschürze, dann muss deutlich mehr Baugrund ausgehoben werden. Nicht selten ist es möglich, dass man den Aushub auf dem eigenen Grundstück zum Beispiel beim Fertighaus verteilen kann.

Selbst die Schalung und die Bewehrung ist bei einer kleinen Garage nicht allzu schwierig, denn die Statik ist hier meist unproblematisch.

Gibt es jedoch einen Fundamentplan vom Hersteller der Fertiggarage, muss man sich exakt an die Vorgaben beim Bauwerk halten, sonst kann es im Endeffekt zu einem Nachteil kommen.

Die Schalung sollte man sich am besten von einem Fachmann erklären lassen. Gleiches gilt für die Bewehrung.

Nachdem man die Fundamentgrube ausgegraben hat und die Sauberkeitsschicht angelegt sowie mit Folie bedeckt ist, kann man im nächsten Arbeitsschritt mit Rücksprache des ausführenden Unternehmens auch die Schalung und die Bewehrung nach Anleitung vornehmen.

Zusammenfassung

Plant man nach dem Bau des Fertighauses einen Garagenbau, dann darf die Bodenplatte auf keinen Fall vergessen werden.

Sie gibt der Garage, egal ob Fertiggarage oder massiv gemauerte Garage, die nötigte Stabilität. Der Erdaushub ist meist das teuerste beim Garagenbau, da das Erdreich entsorgt werden muss.

Jedoch kann man mit ein wenig handwerklichem Geschick und einer Eigenleistung einiges an Kosten einsparen.

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Alle Arbeiten in Eigenleistung sollten entweder mit dem Fachmann abgesprochen werden oder exakt nach dem Fundamentplan durchgeführt werden. Ansonsten kann es zu deutlichen Nachteilen kommen und im schlimmsten Fall muss die Bodenplatte der Garage erneut gegossen werden. Je nach Region kann auch ein Bodengutachten wichtig sein. Hier gibt der Fachmann Auskunft.

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Artikelbild: seroma72 / Bigstock.com

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Источник: https://www.heimhelden.de/bodenplatte-garage-kosten

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