Der Hundeschlafplatz als Ruhezone für den Hund

Auau Sicherheitsort/Ruhezone

Der Hundeschlafplatz als Ruhezone für den Hund

Die Ruhezone ist ein Schutzraum, den der Hund selbstständig aufsuchen und verlassen kann.

In diesem Bereich passiert ihm nie etwas Unangenehmes und er kann aktiv über Kontakt oder nicht Kontakt entscheiden. Ein Hund soll darin Ruhe finden, Schutz vor Überforderung, tiefen Schlaf und Privatsphäre ohne sich ausgeschlossen zu fühlen.

Er kann dort schlafen, beobachten und sich zurückziehen. Der Hund entscheidet dort selbst wer den Ort betreten darf, ob er allein sein möchte oder nicht. Er wird nicht gestreichelt, wenn er es nicht anzeigt.

Besucher lassen ihn in Frieden, Kinder und andere tierische Mitbewohner auch.

Alles riecht vertraut, der Ort hilft um fest zu schlafen, mit Angst umzugehen, oder sich bei Stress selbst zu beruhigen. Es ist ein Nest, eine Höhle, ein eigenes Zimmer.

Ein Ort an dem sich viele beängstigende oder stressige Situationen besser aushalten lassen. Ein Platz zum Kraft tanken. Ein eigener Raum.

Für wen eignet sich eine Ruhezone?

  • Für unruhige Hunde
  • Für Hunde in lebhaften Haushalten
  • Für Hunde im Mehrhundhaushalt (da bitte je nach Beziehung der Hunde einzeln auauen)
  • Für Hunde die nicht gut allein bleiben können
  • Für unsichere/ängstliche Hunde
  • Für frisch eingezogene Hunde
  • Für Hunde mit Schwierigkeiten bei Besuch
  • Für Hunde im Büro oder auf Arbeit
  • Für Hunde mit Handicaps
  • Für Hunde mit hoher Individualdistanz

Für einfach jeden Hund

Was brauche ich dafür?

  • 2 identische Liegekissen, Decken, Matten – eben Untergründe
  • 1 festen Ort / eine Box
  • Decken zum Abhängen einer Box für mehr Höhlenfeeling

Falls Korb oder Box: die richtige Größe:

Der Liegeplatz sollte so groß sein, dass der Hund sich vollständig in alle Richtungen ausstrecken kann:→ Das heißt: Länge messen (Schnauze bis Kruppe + 10cm)→ In einer Box sollte der Hund mit gestreckten Beinen stehen und er sollte sitzen können→ Türen oder Begrenzungen sind nicht nötig 

Box: welche ist am besten geeignet?

Grundsätzlich sind Sicherheitsorte nie verschlossen! Höhlencharakter ist aber Spitze! Sie werden bei richtiger Konditionierung freiwillig aufgesucht.
Bitte nicht zum Aushalten zwingen!

Bewährt haben sich stabile Boxen, die gut belüftet sind. Dementsprechend sind vor allem Alugitterboxen oder Gitterboxen geeignet.
Reine Körbchen oder Liegedecken brauchen länger für den Auau, da sie sehr vielen Reizen gegenüber durchlässig sind.

  • Stofffaltboxen bieten für einen schnellen Auau oft nicht genug Stabilität, da ihre Wände sich nicht zum Anlehnen eignen
  • Vollplastiktransportboxen/Flugboxen sind schlecht belüftet, schnell zu warm u kippen beim Reinschmeißen meist
  • Gitterboxen sollten so präpariert werden mit Polsterung u oder Klebeband, dass sie beim Betreten nicht klappern
  • Aluboxen halten Feuchtigkeit durch starkes Speicheln oder hin und wieder ein paar Tropfen Urin nicht stand

Trotzdem geht der Auau in Boxen oft deutlich schneller als in einfachen Liegekissen, da die Außeneinflüsse minimiert werden.

Wie wird es gemacht?

Der richtige Ort

Es sollte ein Ort im Haus/in der Wohnung sein, wo der Hund euch in seiner Nähe wahrnehmen kann. Es muss nicht unbedingt Sichtkontakt bestehen, aber es sollte nach euch riechen u der Hund sollte euch hören können.
Das erleichtert den Auau und verkürzt die Konditionierungszeit.

Grundsätzlich funktioniert aber jeder Ort, der nicht ständig Wachsamkeit triggert. Das heißt eine Zimmerecke, unter dem Schreibtisch, hinter der Couch… Alles ist möglich, solange davor nicht ständiges Rumlaufen herrscht und Rundumblick möglich ist. Ein Korb mit Blick in den Garten oder unter einer oft benutzten Treppe, oder direkt an der Eingangstür ist also eher ungünstig.

Die Außeneinflüsse sollten möglichst gering sein. Wichtig ist aber, dass der Platz entweder zur Entspannung schon genutzt wird oder ganz neu, also ohne negative Belegung.
Definitiv sollte aber kein Wachposten des Hundes dafür genutzt werden!

Der Auau

Es ist alles gar kein riesiges Drama oder massives Training nötig. Wir Hundehalter müssen uns nur etwas disziplinieren was unseren Ablauf im Alltag angeht und Geduld haben.

Grundsätzlich kann man nämlich nicht genau sagen wie lange es dauert bis die Ruhezone akzeptiert wird, das hängt vom Hund ab. Fakt ist, es funktioniert IMMER, wenn keine Fehler gemacht wurden.
Hunde mit Schlafdefizit oder Neuankömmlinge und junge Hunde nehmen die Plätze meist sehr schnell an. Durchschnittlich braucht es etwa 1 – 4 Wochen dazu.

Hunde mit direkten Ängsten zeigen die Akzeptanz und Sicherheit des Ortes meist erst bei Notwendigkeit an. So kann es bei einem reaktiven Hund sein, dass er monatelang scheinbar kein Interesse hat und Silvester liegt er plötzlich nur noch in der Box. Oder ein selbstbewusster Straßenhund ist spontan nach Wochen bei Gewitter dort zu finden.

Folgendes ist zu tun:

  • Mahlzeiten/Futter gibt es nur noch in oder direkt am Eingang des Ruheortes, immer!
  • Alle Leckerlis die täglich zusätzlich gegeben werden, findet der Hund nur noch in der Box. Bitte zu unterschiedlichen Zeiten.Kauartikel, Kong, Hundeeis …. Alles erstmal in die Ruhezone. Achtung: Rausschleppen ist ok. Aber der Hund muss lernen der Anfang alles Angenehmen ist in der Ruhezone
  • Alle Spiele und Beschäftigungen beginnen in der RuhezoneEuer Hund bringt Spielzeug an? Klasse, der erste Wurf geht in die Zone! Auch hier gilt, Rausschleppen ok, Anfang dort. Aber: Spielzeug sollte nicht grundsätzlich in der Box liegen. Das Spielsollte nur dort anfangen, nicht darin stattfinden.
  • Ist der Hund in seiner Ruhezone wird er nicht angefasst, auch nicht gestreichelt. Er soll selbst entscheiden dürfen, wann er Kontakt möchte.Das heißt: liegt die Pfote oder der Kopf außerhalb der Zone ist das Freigabe zum ruhig streicheln.
  • Sauber gemacht wird nur wenn der Hund es sieht.Es ist SEIN Bereich, er darf kontrollieren wer sich da aufhält und etwas tut.Nehmt ihr eine Decke oder ein Kissen raus, wird sofort identisch ersetzt.Gewaschen werden die Sachen ausschließlich mit Wasser. Der Geruch des Hundes muss unbedingt in den Unterlagen verbleiben
  • Kinder, Besucher und andere Haustiere sind von der Ruhezone fernzuhalten.Auch wenn der Hund nicht drin ist! Er entscheidet wer in sein „Zimmer“ darf.
  • Der Hund wird nicht in die Ruhezone geschickt, nur weil wir glauben, er braucht eine Pause. Dies wäre eine Strafe und würde den Sicherheitscharakter des Ortes zerstören
  • Der Hund wird nicht direkt eingesperrt nach Betreten des Ortes.Türen zu machen oder Schutzgitter schließen ist völlig ok, aber bitte erst wenn der Auau sitzt und der Hund darin entspannt ist!
  • Na klar dürft ihr den Hund loben, wenn er die Zone aufsucht! Ruhig und freundlich. Ihr dürft auch darauf hinweisen, wenn ihr dort was Tolles reingetan habt.

Die häufigsten Fehler

  • Unterlagen werden beim Reinigen nicht ersetzt.Da Hunde Farben und Gerüche und entsprechend Veränderungen deutlich wahrnehmen können, und gerade Angsthunde und HSH allgemein stark auf Veränderungen reagieren, macht das misstrauisch. Außerdem wäre es fatal, wenn der Hund die Box in Not aufsucht und plötzlich ist nichts Vertrautes mehr zu finden…
  • Leckerlis werden immer zur selben Zeit hinterlegt.Hunde können Zeitabstände riechen. Die Ruhezone wird in dem Fall nur regelmäßig als Futterplatz untersucht.
  • Untergründe werden mit Zusätze gewaschen.Der Hund erkennt einen Fremdgeruch, das verunsichert. Außerdem schütten Hunde über ihre Hautmarkierungen und kleinste Tröpfchen Urin Serotonin und Dopamin aus. Beide Hormone wirken beruhigend und machen glücklich. Werden sie übertüncht oder rausgewaschen, fängt man bei Handicap-, Angst-, oder Neuhunden direkt wieder von vorn an.
  • Streicheln in der RuhezoneWie soll der Hund sich sicher fühlen, wenn er auch da drin bedrängt wird?
  • Reinigen der Box ohne HundEr weiß es war jemand dort. Er kann es riechen. Führt oft zu deutlich längeren Auauzeiten und kann in der Akzeptanz zurück werfen.
  • Falsche Erwartungshaltung der Hundehalter.Sie liegen nicht permanent nur noch dort, aber suchen den Ort dann auf, wenn es nötig ist,

Versucht es!

Es ist nicht allgemeingültig, es gibt auch andere Ansätze. Aber dieser hat sich bewährt!
Gebt euch Zeit! Fragt wenn ihr etwas nicht versteht!

Viel Erfolg und zahlreiche ruhige Momente.

Sophie Freudenberg (: Elodie Ithiria)

Ich  bin 34 Jahre alt und lebe mit meinen 3 Kindern und 3 Herdenschutzhunden außer Dienst im östlichsten Sachsen. Seit ich 14 Jahre alt bin, bin ich aktiv im Tierschutz (In- und Ausland) unterwegs.

Seit mittlerweile 5 Jahren, betreue ich ausschließlich Herdenschutzhunde und Angsthunde, privat als Pflegestelle oder Gnadenplatz und im Ehrenamt im Tierschutzverein Pirna u. Umgebung e.V.

Ich habe dazu zahlreiche Seminare besucht und vor allem mit Selbstreflexion und Empathie Erfolg gehabt.

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Auch für das Veterinäramt und Privatpersonen bin ich unterstützend im Bezug auf Herdenschützer unterwegs. Ich freue mich immer, wenn ich Menschen zeigen kann, wie einfach und effektiv positives Training sein kann.

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Источник: https://trainieren-statt-dominieren.de/blog/angst-unsicherheit/aufbau-sicherheitsort-ruhezone

Hund an neuen Schlafplatz gewöhnen: So klappt es!

Der Hundeschlafplatz als Ruhezone für den Hund
Der Hundeschlafplatz dient nicht nur zum Schlafen, sondern auch als Rückzugsort und Ruhezone. Damit dein Hund sich an seinem Schlafplatz wohlfühlt, solltest du auf den richtigen Standort, die richtige Größe und das richtige Bett achten.

Solange dein Hund seinen Schlafplatz mit etwas Positivem verknüpft, dürfte es nicht allzu schwer werden ihn daran zu gewöhnen.

Viele Hunde schlafen am liebsten in der Nähe ihrer Menschen.

Und natürlich lieben auch unsere Fellnasen es, wenn ihr Schlafplatz bequem und kuschelig ist, weshalb viele am liebsten das Bett oder Sofa mit uns teilen.

Aber so sehr wir unsere Fellnasen auch lieben, unseren Blick auf die Realität wird dadurch nicht getrübt. Hunde buddeln gerne Löcher. Sie wälzen sich gerne in unappetitlichen Sachen, die für sie ganz toll riechen, für uns aber gar nicht. Und manchmal fangen sich Hunde auch Zecken und Flöhe ein.

Ein eigener Schlafplatz ist daher nicht nur aus Gründen der Hygiene sinnvoll, sondern auch als sicherer Rückzugsort, wenn der Trubel des Alltags oder der Besuch deinem Hund mal zu viel wird.

Nicht zuletzt verbringt ein Hund auch 12 bis 18 Stunden mit Dösen und Schlafen. Damit er es dabei bequem hat, sollte er mindestens ein eigenes Hundebett haben, in das er sich jederzeit zurückziehen kann. Hier sollte er auch von niemandem gestört werden dürfen.

Worauf es bei der Auswahl eines optimalen Hundeschlafplatzes ankommt, verraten wir dir in unserem großen Hundebett Ratgeber.

Es ist nicht schwer einen Hund an seinen Schlafplatz zu gewöhnen, solange einige wichtige Punkte beachtet werden.

4 Tipps, um den Hund an seinen Schlafplatz zu gewöhnen

Die Freude ist groß, dein Hund ist eingezogen und der Schlafplatz eingerichtet. Nun heißt es ihm erst einmal klarzumachen, dass es im Haus einen festen Platz für ihn gibt. Hier darf er sich immer aufhalten, schlafen und zurückziehen. Mit den folgenden vier Tipps kannst du deinen Neuankömmling ganz schnell an seinen neuen Schlafplatz gewöhnen.

Wir verraten dir, weshalb ein eigener Schlafplatz für deinen Hund so wichtig ist und wie du ihn am schnellsten an seinen neuen Schlafplatz gewöhnst.

Tipp 1: Hundeerziehung funktioniert am besten mit Belohnung

Beherrscht dein Hund bereits Grundkommandos wie Sitz und Platz, kannst du ihm seinen neuen Schlafplatz zeigen und ihn dazu auffordern sich in seinem Bett hinzusetzen. Tut er das, wird er mit Worten und mit Leckerlis belohnt.

Einen Welpen kannst du auch einfach in sein Hundebett legen und ihm etwas Leckeres zum Knabbern geben.

Wenn der Hund mithilfe von Belohnungen und Leckerlis seinen neuen Schlafplatz mit positiven Erfahrungen verbindet, dann wird er ihn in der Regel auch schnell annehmen.

Tipp 2: Verbinde den Schlafplatz mit einem Kommando

Damit du deinen Hund später bei Bedarf auf seinen Platz schicken kannst, solltest du immer, wenn du ihn auf seinen Platz bringst, ein gleichbleibendes Kommando verwenden (z.B. „Geh auf deinen Platz“). So lernt deine Fellnase schneller, was du von ihm möchtest,

Tipp 3: Der Schlafplatz ist kein Kauknochen

Da Welpen alles annagen, was ihnen zwischen die spitzen Zähnchen kommt, musst du deinem Kleinen auch ganz schnell klarmachen, dass das neue Bett nicht angenagt und die neuen Kissen auch nicht geschreddert und im Zimmer verteilt werden sollen. Solch ein Verhalten sollte sofort unterbunden werden. Am besten bietest du deinem Vierbeiner eine Alternative in Form eines Kauknochen oder Spielzeuges an.

Gerade Welpen sehen den Hundeschlafplatz oft auch als Spielplatz an. Solange das Hundebett dabei nicht zu Schaden kommt, muss es auch nicht unterbunden werden.

Tipp 4: Der richtige Standort – Wo schlafen Hunde am liebsten?

Für den Hund ist es wichtig, dass der Schlafplatz an einer Stelle steht, an der er möglichst den ganzen Raum im Blick hat, sich aber dennoch gut zurückziehen kann.

Der Hund wird in der Regel keinen Platz akzeptieren, der mitten im Raum liegt. Denn auch Hunde haben gerne Rückendeckung. Auch ungünstig sind Stellen, an denen du mehrmals am Tag über den Korb steigen musst.

Viele Hunde mögen auch keine Zugluft. 

Wenn der Hund seinen Hundeschlafplatz im Haus nicht annehmen will, dann liegt es meist daran, dass sein Mensch eine Stelle ausgesucht hat, die dem Hund überhaupt nicht behagt.

Warum wechselt der Hund oft seinen Schlafplatz?

Es gibt viele Hunde, die nachts herumwandern und die Schlafplätze wechseln. Die Frage, warum sie das tun, ist jedoch nicht so leicht zu beantworten.

Möglicherweise liegt es daran, dass sie Temperaturunterschiede brauchen. Wenn es ihnen am ersten Schlafplatz zu warm wird, dann suchen sie sich einen kühleren Platz. Das würde dem entsprechen, dass wir Menschen uns aufdecken, wenn es zu warm wird und die Decke wieder ganz hochziehen, wenn uns im Bett kalt wird.

Hund sucht sich neuen Schlafplatz

Manchmal kann es vorkommen, dass sich der Hund einen ganz neuen Schlafplatz sucht und den alten meidet.

Das kann viele Gründe haben und du solltest zunächst einmal Ursachenforschung betreiben.

Liegt es möglicherweise an der Stelle, an der das Hundebett steht? Vielleicht zieht es im Sommer an dieser Stelle, weil ein Fenster in der Nacht immer auf ist. Dann würde ein Platzwechsel wahrscheinlich helfen.

Vielleicht möchte der Hund nachts näher bei dir sein? Dann kannst du den Korb neben dein Bett stellen. Oder, wenn der Hund nicht ins Schlafzimmer soll, kannst du den Hundekorb neben die Schlafzimmertür stellen.

Es kann auch am Hundebett selbst liegen. Vielleicht fühlt sich der Hund nicht mehr sicher in seinem Körbchen. Ganz ängstliche Hunde fühlen sich in „Höhlen“ wohl. Eine Hundehöhle kann das Problem lösen.

Vielleicht ist der Schlafplatz zu hoch für deine Fellnase, weil sie inzwischen in die Jahre gekommen ist und nicht mehr so hochspringen mag. Eine Hundetreppe oder ein Hundebett ohne Füße können hier helfen.

Die Bedürfnisse von Hunden sind nicht immer gleich, wenn es um ihren Schlafplatz geht. Hier spielen Alter, Größe und Charakter eine wichtige Rolle.

Der Hund schläft nicht mehr im Körbchen: Was kann ich tun?

Ein Patentrezept gibt es nicht. Wenn dein Hund partout nicht mehr in seinem Körbchen schlafen will, gilt es einfach, andere Standorte auszuprobieren.

Wenn du dich mit dem neuen Schlafplatz arrangieren kannst, dann solltest du den Wunsch deines vierbeinigen Begleiters auf jeden Fall erfüllen und das Hundebett verlegen oder ihm ein anderes Bett anbieten.

Источник: https://petlindo.com/hundeschlafplatz/

Welche Art von Putzteufel bist du?

Der Hundeschlafplatz als Ruhezone für den Hund

Hunde schlafen oder ruhen 18 bis 20 Stunden am Tag. Entsprechend wichtig ist ein gemütlicher Rückzugsort für deinen Vierbeiner. Wir verraten dir, worauf es bei der Wahl für einen Hundeschlafplatz ankommt, welche Gestaltungsmöglichkeiten du hast und worauf du vor allem bei Welpen achten solltest.

Hundeschlafplatz: Wo ist der beste Ort?

Auch wenn dein Vierbeiner gerne ruht, döst und entspannt: Hunde sind vor allem soziale Tiere, die auch in ihrer Ruhephase die Nähe zu ihrem Menschen suchen. Der ideale Hundeschlafplatz ist also am besten in dem Raum, in dem du oder die Familie sich am häufigsten aufhält. Noch besser: Du richtest gleich mehrere Schlafplätze ein, zum Beispiel im Wohnzimmer und im Schlafzimmer.

Grundsätzlich gilt: Möchtest du deinen Hund nicht im Schlafzimmer oder in irgendeinem anderen Raum haben, setze ihm von Anfang an klare Regeln. Einmal angewöhnt, wirst du ihm das Kuscheln im oder neben dem Bett nämlich nicht mehr so einfach abgewöhnen.

Ein zusätzlicher Vorteil von mehreren Schlafplätzen für deinen Hund ist, dass er sich jederzeit frei entscheiden kann, wie viel Kontakt er gerade tatsächlich möchte. Ist es ihm im Wohnzimmer doch einmal zu laut, kann er auf einen anderen Hundeschlafplatz ausweichen. 

Grundlegende Tipps für die Gestaltung des Hundeschlafplatzes

Bei der Auswahl eines geeigneten Ortes für einen Hundeschlafplatz vermeide Folgendes:

  • Plätze mit Zugluft oder – sollte es ein Außenschlafplatz sein – andere Witterungseinflüsse
  • Durchgangsbereiche, da hier der Hund nur schwer zur Ruhe kommt
  • Bereiche direkt neben dem Fernseher, Radio oder anderen Geräuschquellen

Grundlegend wichtig ist, dass der Hundeschlafplatz deinem Vierbeiner Schutz, Wärme und Komfort spendet. Sorge dafür, dass keine Kälte aus dem Boden durchdringt und mache es deinem Hund mit Decken und Kissen so bequem wie möglich. 

Darauf solltest du bei einem Hundeschlafplatz für Welpen achten

Was für ausgewachsene Hunde gilt, gilt für Welpen umso mehr: Ihr Hundeschlafplatz sollte ein Ort der Ruhe und Sicherheit sein. Damit das auch von Anfang an so ist (und bleibt), vermeide es, mit deinem Welpen im Körbchen zu spielen – anderenfalls lernt er, dass dort eine Spielwiese ist.

Auch Futter und Wasser direkt neben dem Hundeschlafplatz für Welpen solltest du vermeiden. Hast du dich einmal für einen Ort für das Körbchen deines kleinen Vierbeiners entschieden, behalte diesen Ort auch (erstmal) bei – ein ständiger Wechsel kann den Welpen nervös machen.

Gefällt dem Kleinen sein Hundebett jedoch nicht, kann es helfen, den Standort zu wechseln. 

Hundeschlafplatz: Vor- und Nachteile von Körbchen und Co

Es gibt viele verschiedene Modelle und Möglichkeiten für einen Hundeschlafplatz. Nicht alle Schlafgelegenheiten eignen sich für jede Rasse bzw. Größe, außerdem bringen die verschiedenen Modelle unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich:

  • Körbe aus Plastik: Die an eine Kunststoffwanne erinnernden Schalen sind leicht zu reinigen und müssen mit einem Kissen ausgelegt werden, damit sie bequem sind. Gerade wenn es ein Hundeschlafplatz für große Hunde sein soll, achte darauf, dass der Korb groß genug ist, damit sich dein Vierbeiner auch seitlich hinlegen und ausstrecken kann.
  • Geflochtene Hundekörbe: Diese Modelle werden ebenfalls mit einem großen Kissen oder Polster ausgelegt und sind vor allem wegen ihrer Optik beliebt. Allerdings werden sie von Hunden gerne angenagt. Achte darum darauf, dass der Korb aus unbehandeltem Material besteht. Bewegt sich der Hund im Körbchen, knarrt das Material außerdem oft – damit ist die geflochtene Variante kein idealer Hundeschlafplatz neben oder in der Nähe des Bettes.
  • Höhlenartige Körbchen: Vor allem für kleine Hunderassen geeignet sind die höhlenartigen Körbchen, die geflochten oder komplett aus weichen Polstern gefertigt sind. Auch für leicht ablenkbare Hunde sind diese Modelle perfekt, da sie zusätzlich von Außenreizen abschirmen.
  • Große Kissen: Ganz ohne Körbchen funktionieren große, bequeme Hundekissen, deren Bezüge sich einfach abnehmen und waschen lassen. Dieser Hundeschlafplatz ist vor allem ideal für große Hunde, da die Tiere dort immer genügend Platz zum Strecken und Drehen haben. 

Hundeschlafplatz: Ideen zum Selberbauen

Wenn du den Hundeschlafplatz selber machen bzw. bauen möchtest, kannst du beispielsweise auf Kindermatratzen und einfache Kissen zurückgreifen, die du mit einem weichen und unempfindlichen Stoff beziehst.

Möchtest du es deinem Vierbeiner nicht nur mit einer Matratze bequem machen, kannst du aus einer Obstkiste oder Holzpaletten ein robustes Körbchen bauen. Auch ein alter (hölzerner) Waschzuber oder ein Fass eigenen sich perfekt, um einen Hundeschlafplatz selber zu bauen.

Für kleine Hunde kann sogar ein ausrangierter Koffer oder ein Autoreifen den Rahmen für das neue Bett bilden. Möchtest du eine Art Höhle für deinen Hund konstruieren, schaue in der Kinderabteilung eines Möbelhauses nach einem Tipi oder Zelt.

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Mit einem ausrangierten Bettlaken und einigen Holzleisten kannst du diesen Unterschlupf als Hundeschlafplatz natürlich auch selber bauen.

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Du überlegst, dir einen Hund anzuschaffen und weißt noch nicht, welche Rasse es werden soll? Wir stellen dir beliebte Wohnungshunderassen vor und geben Tipps, wie du dein Zuhause trotz Hund sauber hältst.

Источник: https://www.frag-team-clean.de/de/startseite/organisieren/hundeschlafplatz-einrichten.html

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