Die mobile Klimageräte als praktische Alternative

Laut und wenig effizient: Mobile Klimaanlagen

Die mobile Klimageräte als praktische Alternative

Es ist Sommer. Die Sonne brennt, im Gebäude ist es stickig und heiß – und eine Klimatisierung der Räume existiert nicht. Wer in dieser Situation nach Abkühlung lechzt, greift häufig zu mobilen Klimageräten. Doch diese haben nicht nur bei Verbraucher- und Naturschützern einen schlechten Ruf, insbesondere wegen des hohen Stromverbrauchs.

Aber auch andere Nachteile müssen Käufer dieser Geräte in Kauf nehmen, etwa die vergleichsweise hohe Lärmemission sowie eine gewisse Unhandlichkeit durch das hohe Gewicht und die zum Teil dicken Schläuche für die Abluft und das beim Betrieb entstehende Kondenswasser. Trotzdem erfreuen sich mobile Klimageräte insbesondere in heißen Sommermonaten einer großen Beliebtheit, so dass nicht selten deren Lagerbestände bei den Händlern bereits ab Mitte Juli geräumt sind.

Da auch für mobile Klimageräte gilt, dass man nicht alle(s) über einen Kamm scheren kann, sollen im Folgenden für interessierte Verbraucher Anwendungsbereiche, Technik und Funktionsweise, Betriebskosten sowie Umweltaspekte der Geräte beleuchtet werden.

Anwendungsbereiche

Mobile Klimageräte – so besagt es bereits die Bezeichnung – sind schon aufgrund der hohen Geräuschentwicklung von bis zu 65 Dezibel nicht für den stationären, sondern den mobilen und temporären Einsatz konzipiert.

Häufig werden sie dazu genutzt, einen (wechselnden) Raum zu Hause oder am Arbeitsplatz in der Größenordnung 15 bis 30 Quadratmeter um einige Grad herunter zu kühlen.

Diese Kühlleistung genügt in aller Regel auch, denn die meisten Klimageräte entziehen der Raumluft gleichzeitig Feuchtigkeit, so dass die Luft kühler empfunden wird.

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Wer dauerhaft einen bestimmten Raum – beispielsweise das Schlafzimmer – klimatisieren will, ist mit einem so genannten Splitgerät in der Regel besser bedient, da dieses deutlich leiser und auch effizienter als ein mobiles Klimagerät arbeitet.

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Bei Splitgeräten sind Kühlkompressor und Raumluftansaug- beziehungsweise Gebläse-Einheit baulich getrennt. Zwischen beiden Einheiten zirkuliert über eine Schlauchverbindung das Kältemittel.

Der Kompressor, der auch die warme Abluft nach außen abgibt, wird beispielsweise an der Hauswand montiert und über einen Wanddurchbruch mit dem Innenteil, das auch die Steuerung enthält, verbunden.

Technik

Mobile Klimageräte werden auch als Monoblöcke bezeichnet. Das bedeutet, dass die Geräte Kompressor, Lüfter und Kältemittel in einem Gerät vereinen. Die bei der Kühlung erzeugte warme Abluft muss durch einen relativ dicken, flexiblen Schlauch nach Außen abgeführt werden.

Dies geschieht in der Regel durch ein einen Spalt weit geöffnetes Fenster. Nachteilig ist dabei, dass warme Luft von außen durch das teilweise geöffnete Fenster in den Raum strömen und somit den Kühleffekt reduzieren kann. Deshalb ist es wichtig, den Spalt so gut wie möglich abzudecken.

Viele Hersteller liefern entsprechende Abdeckhilfen mit, die jedoch für Kippfenster in der Regel ungeeignet sind.

Das bei der Kühlung und Entfeuchtung der Raumluft gleichfalls entstehende Kondenswasser wird je nach Gerätetyp durch einen dünnen Plastikschlauch ebenfalls nach außen abgeführt oder in einem regelmäßig zu entleerendem Behälter im Gerät gesammelt.

Effizienz

Die Stiftung Warentest hat im Jahr 2018 unter anderem fünf Monoblock-Klimageräte getestet. Hauptkritikpunkte waren zum einen der hohe Stromverbrauch von bis zu 1.000 Watt pro Stunde.

Die im Vergleich zu fest installierten Splitgeräten hohen Geräuschpegel sowie die geringere Effizienz der Monoblöcke wurden ebenfalls kritisiert: Während ein gutes Splitgerät im Test knapp zehn Minuten benötigte, um einen 14 m2 großen Raum von 35 auf 25 Grad abzukühlen, brauchten die mobilen Geräte für die gleiche Leistung 45 bis 106 Minuten.

Kosten

Mobile Klimageräte sind im Vergleich zu den Splitgeräten deutlich günstiger in der Anschaffung, da letztere von fachkundigen Monteuren installiert werden müssen. Je nach Aufwand sind hierfür etwa 1.000 bis 1.500 Euro zusätzlich zu veranschlagen. Monoblöcke verbrauchen jedoch deutlich mehr Energie.

Laut Stiftung Warentest kommt ein Splitgerät unter Testbedingungen mit etwa 38 Euro Betriebskosten in zwei Monaten auf weniger als die Hälfte der Kosten eines Monoblocks, der bis zu 84 Euro Stromkosten im gleichen Zeitraum verursacht.

In der Modellrechnung hat Stiftung Warentest etwa 28 Cent Stromkosten pro Betriebsstunde für ein unter Volllast betriebenes, mobiles Klimagerät errechnet.

Umwelt

Das in einem Klimagerät klassischer Bauart zirkulierende Kältemittel ist je nach Gemisch mehr oder weniger stark umweltschädlich. So entstehen bei Entweichen von 500 Gramm eines bestimmten Mittels (R 410A) Klimaschäden, die ein Passagier auf dem Flug von Frankfurt nach Dubai verursachen würde.

Andere im gleichen Umfang entweichende Mittel schädigen das Klima „nur“ so stark wie eine Bahnfahrt von rund 50 Kilometern. Verbraucher sollten daher beim Kauf unbedingt auch auf die Umwelteigenschaften der Geräte achten.

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Hat ein mobiles Klimagerät eines Tages ausgedient, muss es sachgerecht wie ein Kühlschrank entsorgt werden.

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Eine Besonderheit stellen Geräte dar, die mit Eis oder mit Kühl-Akkus als Kühlmittel betrieben werden. Beide Betriebsarten sind zwar besonders umweltfreundlich und sparsam, erfordern jedoch einen vergleichsweise hohen Wartungsaufwand.

Gesundheit

Häufig hängt Klimageräten der Nimbus einer „Keimschleuder“ an. Dies ist jedoch pauschal so nicht richtig. Im Gegenteil: Wird ein Klimagerät regelmäßig fachgerecht gewartet und gegebenenfalls desinfiziert, enthält die gekühlte Raumluft sogar weniger Keime und Allergene als die Luft eines nicht-klimatisierten Raums.

Alternativen

Wer auf den Einsatz mobiler Klimaanlagen verzichten will, kann auf klassische Ventilatoren zurückgreifen.

Diese kühlen zwar nicht die Raumluft, aber sorgen durch die Luftbewegung für einen als Kühlung wahrgenommenen Effekt.

Grundsätzlich empfiehlt es sich, an heißen Tagen abends und vor allem in den frühen Morgenstunden gründlich durchzulüften, danach die Fenster zu schließen und von außen zu beschatten.

Fazit

Wer ein Klimagerät nur zeitweilig und womöglich in wechselnden Räumen nutzen möchte, kann auf ein mobiles Klimagerät zurückgreifen. In Kauf zu nehmen sind jedoch die im Vergleich zu Split- bzw. Einbaugeräten höheren Energiekosten, eine geringere Effizienz sowie eine deutlich höhere Geräuschentwicklung der Monoblock-Geräte.

Letztere sind jedoch in der Anschaffung günstiger als die von einem Fachbetrieb zu installierenden Splitgeräte. Wer sich für die Anschaffung eines mobilen Klimagerätes entscheidet, sollte darauf achten, dass es mit einem wenig umweltschädlichen Kühlmittel betrieben wird.

Der Betrieb von Klimageräten ist gesundheitlich unbedenklich, sofern die Anlage regelmäßig gewartet und desinfiziert wird. (ack)

Stand: Juli 2019

Источник: https://verbraucherfenster.hessen.de/umwelt-technik/bauen-wohnen/laut-und-wenig-effizient-mobile-klimaanlagen

Mobile Klimageräte & Split-Klimaanlagen für Daheim

Die mobile Klimageräte als praktische Alternative

Mobile Klimageräte kommen überall dort zum Einsatz, wo eine Klimaanlage nicht fest eingebaut werden kann oder darf. Für Mietwohngen, Büroräume, kleine Geschäfte, Gartenhäuschen etc. sind mobile Klimageräte eine Überlegung wert.

Vorteil: Sie müssen Ihren Vermieter bzw. den Eigentümer nicht um Erlaubnis fragen. Ein Monoblock-Klimagerät können Sie selbst kaufen und in Betrieb nehmen. Es muss nichts fest eingebaut werden.

Die Geräte kommen ohne Außengerät aus, es braucht keinen Wanddurchbruch oder ähnliches.

Einzelne Räume bis ca. 25 Quadratmeter Größe lassen sich auf diese Weise nach Bedarf und vorübergehend kühlen. Wollen Sie mehrere Räume gleichzeitg kühlen, brauchen Sie für jeden Raum ein eigenes Gerät. Oder Sie kühlen erst einen Raum, und dann den nächsten. Mobile Klimageräte stehen auf Rollen, so dass sie leicht in andere Räume geschoben werden können.

Preislich sind mobile Klimageräte durchaus erschwinglich. Markengeräte starten bei rund 250€ und können je nach Funktionen bis zu 800 / 900€ kosten. Im Blick behalten sollten Sie hierbei die Stromkosten.

Zwischen 140 und 250 Kilowattstunden Stromverbrauch je Sommer hat Stiftung Warentest für Monoblöcke im Praxistest ermittelt. Ist der Sommer vorbei, können Sie eine mobile Klimaanlage ganz einfach im Keller, auf dem Dachboden oder im Hauswirtschaftsraum verstauen.

Mit rund 25kg Gewicht und einer Größe von drei übereinander gestapelten Bierkästen lässt sich eine mobile Kliamanlage zu zweit transportieren.

Weiterer Pluspunkt für die Monoblöcke: sie verwenden von allen Klimaanlagen das umweltfreundlichste Kältemittel. ..soweit man bei Kältemitteln von „umweltfreundlich“ sprechen kann. Neueste Geräte verwenden Propangas (R290).

R290 besitzt ein Treibhauspotenzial, das dreimal so hoch ist wie bei CO2. „Umweltfreundlich?“ – eher nur „weniger schädlich“! Verglichen mit dem Kältemittel, welches in fest installierten Split-Klimaanlagen verwendet wird: R32.

Dessen Treibhauspotenzial ist 675 mal so hoch, wie das von CO2. Relevant wird das Treibhauspotenzial dann, wenn die Geräte kaputt gehen bzw. nicht fachgerecht installiert / gewartet / entsorgt werden und Kältemittel austritt.

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Der recht hohe Stromverbrauch eines mobilen Klimageräts macht den Umweltvorteil des Kältemittels jedoch teilweise wieder zunichte.

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Vorteile einer mobilen Klimaanlage im Überblick
keine Genehmigung vom Vermieter oder Eigentümer erforderlich
es wirds nichts fest verbaut, kein Außengerät, keine Wanddurchführung
selbst kaufen, anschließen und in Betrieb nehmen
preisgünstig: rund 250 bis 900€ pro Gerät
in verschiedenen Räumen einsetzbar
kompakte Bauweise (ca. 3 gestapelte Bierkästen)
einfach zu lagern von Herbst bis Frühjahr
praktisch für Mietwohnungen
Kältemittel weniger klimaschädlich als bei festinstallierten Klimaanlagen
einfache Luftstromführung, um die kalte Luft gleichmäßig im Raum zu verteilen
Raumluft wird entfeuchtet, Luftfeuchtigkeit wird bei entsprechender Funktion zusätzlich reguliert
Zufuhr von frischer Luft durch den Unterdruck im Raum

Faktencheck mobile Klimageräte: die Nachteile

Bei einem mobilen Klimagerät müssen Sie sich auf einen Abluftschlauch einstellen! Dieser transportiert die Abwärme des Geräts nach draußen. Der Schlauch ist je nach Gerät zwischen 1,20m und 1,60m lang, flexibel und misst im Durchmesser 13cm bis 15cm. Sie werden ahnen, dass mit dieser Konstruktion einige Umstände verbunden sind.

Zum einen muss die mobile Klimaanlage in unmittelbarer Nähe eines Fensters oder einer Balkon- / Terrassentür stehen. Frei aufstellen im Räum lässt sich ein Monoblock aufgrund der Schlauchlänge nicht. Zum anderen ist eine Abdichtung des Fensters unumgänglich.

Denn Sie müssen den Schlauch in das geöffnete Fenster hängen, damit die Abwärme nach draußen gepustet wird. Dichten Sie das Fenster nicht ab, strömt ununterbrochen viel warme Luft von außen ins Zimmer.

Die Kühlleistung der mobilen Klimaanlage wird damit arg strapaziert.

Fensterabdichtungen gibt es als Textilfolien für Drehfenster / Außentüren sowie als Montageschienen, die Sie unter einen Rolladen / Schiebefenster klemmen können.

Für andere Fenstern wird eine Abdichtung schwieriger: Schwingfenster in Dachgeschossen und Terassenschiebetüren lassen sich nur bedingt abdichten. Schließen Sie das Fenster, steht die Abdichtung innen über.

Gefällt Ihnen das nicht, können Sie die Abdichtung per Klettverschluss abnehmen und wieder neu anbringen.

Ein weiterer Umstand: durch den Abluftschlauch entsteht eine dezent spürbare Zugluft im Raum. Da ununterbrochen Luft aus dem Zimmer nach draußen gepustet wird, muss die „fehlende Luft“ wieder irgendwo her kommen.

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Und das tut sie: unter der Zimmertür aus dem Nebenzimmer, oder über Undichtigkeiten am Fenster, in Rolläden usw.. Warme Luft strömt permanent dezent und unvermeidlich aus der Umgebung in den Raum zurück. Auf diese Weise gleicht sich der entstandene Unterdruck im Zimmer auf natürliche Weise aus.

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Hersteller verargumentieren dies mitunter als „Frischluftzufuhr“ bei ihren Geräten.

Den wirklich spürbaren Luftstrom aus kalter Luft können mobile Klimageräte in Ansätzen selbst regulieren über bewegliche Lamellen. Damit Sie die Kühlung als angenehm empfinden und nicht im kalten Luftstrom sitzen.

Hören werden Sie eine mobile Klimaanlage dabei immer. Nicht unbedingt störend, aber präsent. Mit Geräuschpegeln von etwas unter 50 bis rund 65 Dezibel. Vögel, Kühlschränke und Regen hören Sie in etwa gleich laut.

Nachteile einer mobilen Klimaanlage im Überblick
für große Räume über 30 Quadratmeter ungeeignet
Abluftschauch ist zwingend notwendig
Gerät muss in unmittelbarer Nähe zu einem Fenster / Außentür stehen
Fenster / Tür steht offen und muss abgedichtet werden
nicht alle Fenster / Türen lassen sich abdichten
weites Öffnen und Schließen der Fenstern / Türen eingeschränkt
im Zimmer entsteht ein Unterdruck, warme Luft strömt aus der Umgebung zurück in den Raum
Abluftschlauch erwärmt sich spürbar und ist eine weitere Wärmequelle
in hermetisch dichten Räumen funktionieren Monoböcke nicht und heizen den Raum zusätzlich auf
Stromverbrauch von rund 140 bis 250 Kilowattstunden pro Sommer
präsenter Geräuschpegel
Kondensatablauf der Luftfeuchtigkeit muss in unregelmäigen Abständen geleert werden

Mobile Alternativen: Zweischlauch-Klimageräte

Mobile Klimageräte mit zwei Schläuchen – anstelle von einem Schlauch – sind eine Weiterentwicklung der Industrie. Die Geräte kompensieren einen Teil der Umstände, die der eine Abluftschlauch verursacht: den Unterdruck im Raum.

Der zweite Schlauch führt permanent von außen Zuluft zum Kühlen an das Klimagerät heran, die der erste Abluftschlauch wieder nach draußen pustet. Die Luft im Zimmer bleibt davon unbeeindruckt. Sie wird immer wieder auf Neue vom Gerät angesaugt, durchgeleitet und permanent weiter heruntergekühlt.

Warme Zuluft strömt nicht mehr von außen ins Zimmer zurück. Damit erhöht sich die Kühlleistung dieser Geräte.

Ein zusätzlicher Schlauch schafft aber auch wieder neue Umstände. Zwei Schläuche müssen jetzt am Fenster angebracht werden, anstelle von einem. Und kein Unterdruck heißt auch: keine frische Luft.

Mobile Zweichschlauch-Klimageräte arbeiten im sog. „Umluftbetrieb“. Die immer wieder gleiche Raumluft wird nach und nach heruntergekühlt, ohne dass Frischluft hinzugeführt wird. Die Folge: Sie müssen hin und wieder lüfen.

Im Sommer mit warmer Luft von außen..

Technisch ist diese Weiterentwicklung durchaus sinnvoll. Nur haben die wenigsten Hersteller mobile Zweischlauch-Klimageräte im Angebot. Vermutlich schrecken Sie aufgrund der Optik und des Handlings von zwei (dicken) Schläuchen an den Geräten zurück.

Nachrüsten mit einem zweiten Zuluftschlauch lassen sich zudem auch nur die wenigsten mobilen Klimageräte. Bastler behelfen sich an dieser Stelle mit eigenen Konstruktionen, für die wir an dieser Stelle jedoch keine Empfehlung abgeben können oder wollen.

Aber schauen Sie selbst:

Mobile Alternativen: mobile Split-Klimaanlagen

Eine weitere Alternative im mobilen Klimaanlagen-Segment sind mobile Split-Klimaanlagen. Eine Art „Zwitter“ aus mobilem Klimagerät und festinstallierter Split-Klimaanlage:

  • mobil
  • ohne Abluftschlauch
  • ohne Zuluftschlauch
  • mit einem mobilen Innengerät
  • mit einem mobilen Außengerät
  • verbunden durch eine Kältemittelleitung

Diese Geräte treten den Versuch an, die Vorteile aus beiden Welten zu vereinen. Sie kompensieren den Abluftschlauch und den Festeinbau ihrer Vorbilder mit einem mobilen Außengerät. Dieses hängt an einem wenige Zentimeter dicken, flexiblen Kältemittelschlauch.

Doch wohin mit dem Außengerät? Am besten auf den Balkon oder die Terrasse. Ob ein breites Fensterbrett auch in Frage kommt, muss individuell geklärt werden. Mit rund 15kg Eigengewicht sollte die Außeneinheit zwar sicher stehen, die Gefahr einen Absturzes bleibt.

Tür oder Fenster muss im Vergleich zum Abluftschlauch nur einen Spalt breit geöffnet werden, da die Verbindungsleitung deutlich dünner ist. Dennoch strömt auch hier ohne Abdichtung permanent warme Luft von außen herein.

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Da Außen- und Innengerät buchstäblich aneinander hängen, sind beide wenig flexibel in der Austellung. Das Innengerät bleibt in unmittelbarer Tür- oder Fensternähe.

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Das Außengerät haben Sie im Eingangsbereich von Balkon oder Terrasse mitunter vor den Füßen.

Faktencheck mobile Split-Klimaanlage
keine Montage erforderlich
ohne Abluftschlauch (ohne Zuluftschlauch)
mit mobilem Innen- und Außengerät
für Balkon und Terrasse
wenige Zentimeter dünne Kältemittelleitung als Verbindung
innen leiser als mobile Klimageräte mit Abluftschlauch (ca. 50 dB)
außen Betriebsgeräusche wahrnehmbar (ca. 60 db) – kann Nachbarn stören
geringerer Stromverbrauch als mobile Klimageräte mit Abluftschlauch
kühlt Räume schneller als mobile Klimageräte mit Abluftschlauch
doppelt bis verfach so teuer wie mobile Klimageräte mit Abluftschlauch (bis ca. 2.000€)
klimaschädliches Kältemittel R32

Letzte Alternativen: mobile Luftkühler & Fenster-Klimaanlagen

Eine weitere Alternative bleibt Ihnen noch, wenn Sie nach einem mobilen Klimagerät suchen: Luftkühler, auch Aircooler genannt. Diese Geräte sind am einfachsten zu handhaben.

Sie haben keinen Abluftschlauch, keinen Zuluftschlauch, kein Außengerät und keine Kältemittelleitung. Alles in einem Gerät, das sie frei im Raum aufstellen können.

Sie benötigen lediglich eine Steckdose in der Nähe.

Gekühlt wird mit dem natürlichen Prinzip der Wasserverdunstung (adiabatische Kühlung). Luftkühler haben einen eingebauten Wassertank, der je nach Gerät zwischen 3 und 10 Liter Wasser bevorratet. Dieses wird nach und nach verdunstet, wodurch sich die Raumluft abkühlt. Vom Prinzip her eine Kombination aus Ventilator und Luftbefeuchter.

Nachteil dieser Geräte: sie können die Raumtemperatur nur um wenige Grad Celsius (ca. 2°C – 4°C) herunterkühlen. Die Luftfeuchtigkeit im Raum steigt und wird nicht reguliert.

Zudem funktionieren Luftkühler nur dann richtig, wenn die Luftfeuchtigkeit im Raum unter 50% liegt. Darüber hinaus erzielen die Geräte nahezu keine Kühlwirkung mehr.

Die Raumluft wird nur noch feuchter und unbehaglicher, aber nicht mehr kühler.

Fenster-Klimaanlagen sind hingegen vollwertige Klimageräte, die spürbare Kaltluft produzieren. Diese Geräte weisen bereits den Übergang zu fest eingebauten Klimaanlagen. Sie konzentrieren die gesamte Technik kompakt in einem Gerät.

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Dieses wird außen vor einem Fenster oder einem Wanddurchbruch fest installiert, und schaut innen wenige Zentimeter tief in den Raum. Schiebefenster, die sich nach oben aufschieben lassen, sind hierfür Voraussetzung. In Deutschland sieht man diese Klimageräte im privaten Umfeld bislang noch selten.

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Vermutlich weil diese Form der Schiebefenster bei uns weniger verbreitet ist als in anderen Ländern.

Weitere Optionen: in Wärmeschutz investieren

Je schlechter sich ein Haus selbst vor Wärme schützen kann, desto mehr muss die Klimaanlage leisten. Schützen könnte es sich nachhaltig:

  • mit Rolläden
  • Markisen
  • Sonnensegeln
  • Überdachungen
  • einer hochwertigen Außendämmung
  • einer hochwertigen Dämmung im Dachgeschoss
  • Wärmepumpen, die im Sommer auch kühlen können
  • Bepflanzung, die Schatten spendet
  • usw.

Ideen, die Sie zusätzlich in Ihre Überlegungen für eine Klimaanlage mit einbeziehen können.

Источник: https://www.heizungsfinder.de/klimaanlage

Klimaanlage für Wohnung & Haus: ein Ratgeber

Die mobile Klimageräte als praktische Alternative

Die Klimaanlage, dein Freund und Helfer: So sehr wir uns über strahlendes Wetter im Sommer auch freuen – hat sich die Hitze in Wohnung oder Haus erst festgesetzt, entsteht oft der Wunsch nach einer Abkühlung. Doch was unterscheidet mobile und festinstallierte Klimaanlagen voneinander und welche Vor- und Nachteile gibt es?

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LG Electronics

In diesem Artikel Aufgaben der Klimaanlage Mobile Klimaanlage: Monoblock- und Splitgeräte Fest installierte Klimanalage Vorteile der Klimaanlage Nachteile der Klimaanlage Kennzeichnungspflicht der Klimaanlage

Die Klimaanlage hat in erster Linie die Aufgabe, einen Raum auf eine gewünschte Temperatur zu kühlen. Dabei sollte der Unterschied zwischen Außen- und Innentemperatur nicht höher als bei ca. fünf bis sechs Grad liegen.

Um diese gewünschte Raumkühlung zu erreichen, sollte deshalb vor dem Kauf einer Klimaanlage die so genannte „Kühllastrechnung“ eines Fachmannes stehen: Sie errechnet den individuellen Kühlbedarf abhängig von Raumvorgaben wie Raumgröße, Sonneneinstrahlung, Wärmequellen und anderen Parametern und vereinfacht die Auswahl des passenden Gerätes.

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Klimaanlagen und Klimageräte für zu Hause

19 Bilder

Ein modernes Klimagerät leistet weit mehr als nur Kühle auf Knopfdruck: Es kann heizen, filtert die Raumluft und reguliert die Feuchtigkeit. Der Vorteil: Die Entfeuchtung der Luft sowie das Pollen und Staub filternde System der Klimaanlage vermindern das Infektionsrisiko in den eigenen vier Wänden.

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Mit Abluftschlauch: Die so genannten Monoblockgeräte sind klein, kompakt und praktisch. Eine Steckdose und ein gekipptes Fenster genügen für die Inbetriebnahme, denn hier befinden sich Kühlfläche und Wärmeableitung im selben Gerät.

Und die Klimaanlage lässt sich auf Rollen bequem in alle zu kühlenden Räume schieben. Allerdings wird bei solch einem Luftkühler die Raumwärme durch einen rund zehn Zentimeter dicken Schlauch durch das geöffnete Fenster nach draußen abgeführt. Dadurch strömt wieder warme Frischluft in die Wohnung hinein.

So entsteht ein Kreislauf aus Aufheizen und Abkühlen, gegen den die Klimaanlage anarbeiten muss – und das wiederum zieht einen hohen Energieverbrauch nach sich. Außerdem warnt Stiftung Warentest vor dem Geräuschpegel dieser Klimaanlage und einer eher mäßigen Kühlleistung.

Da die Geräte sich untereinander stark in Leistung und Verbauch unterscheiden, lohnt sich bei dieser Klimaanlage auf jeden Fall der Vergleich.

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Mit Außenteil: Das mobile Splitgerät ist mit einem zusätzlichen Außengerät ausgestattet, das als Verbindung ins Freie dient. Bei dieser zweiteiligen mobilen Klimaanlage handelt es sich um ein Innengerät, das die warme Luft ansaugt und filtert und einen außen aufgestellten Kühlkompressor.

Beide Geräte der mobilen Klimaanlage sind durch einen dünnen, gut isolierten Schlauch verbunden, durch den sowohl die elektrische Leitung als auch das Kältemittel verläuft, das die Wärme abtransportiert. Bei den zweiteiligen Geräten stellt sich aber die Frage, wo das Außengerät Platz findet, wenn weder Balkon noch Terrasse vorhanden sind.

Denn gegen das Montieren an der Außenfassade sperrt sich häufig der Vermieter.

Viessmann

Diese Klimaanlage gilt als effektiver als die mobilen Varianten, ihre Kühlleistung wird allgemein höher eingeschätzt – vor allem in größeren Räumen. Diese Version der Klimaanlage ist aber auch weitaus teurer und auf den Verbaucher kommen zusätzliche Installationskosten zu.

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Sowohl das Innen- als auch das Außengerät werden bei dieser Klimaanlage fest im Haus oder in der Wohnung eingebaut. Beim Innenteil der Klimaanlage wird zwischen Wand- und Deckengeräten unterschieden.

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Eine Klimaanlage, die nicht nur in einem bestimmten Raum, sondern in mehreren Zimmern für angenehm kühles Raumklima sorgen soll, nennt sich Multi-Splitgerät und arbeitet mit einem Außenteil und mehreren daran angeschlossenen Innengeräten.

Vorteile der Klimaanlage

Ob im Büro oder in den eigenen vier Wänden: Wenn die Zimmertemperatur eine gewisse Grenze überschreitet, lässt die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit rapide nach, bei 33°C sogar um durchschnittlich 50 Prozent.

Eine Klimaanlage sorgt durch die Abkühlung auf die empfohlene Raumtemperatur dafür, dass wir besser arbeiten können und uns wohlfühlen – ein großer Vorteil. Ein mobiles Klimagerät lässt sich zudem dank seiner Rollen in jedem beliebigen Raum verwenden und ist einfach zu installieren.

Weiterer Pluspunkt für die moderne Klimaanlage: Sie behilft sich mit chlorfreien Kältemittelmischungen oder Propan, das die Ozonschicht nicht angreift. Auch Ecogeräte sind erhältlich.

Wenn die Tage unerträglich heiß werden, sorgt ein Ventilator für Abkühlung. Wir zeigen Ihnen Modelle, die nicht nur frischen Wind machen, sondern auch mit Design begeistern.

Nachteile der Klimaanlage

Größter und augenscheinlichster Nachteil der Klimaanlage: Sie ist relativ teuer – sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb. Die Preise für mobile Geräte gehen beim Kauf zwar schon bei ca. 200 Euro los, können je nach Anbieter aber auf über 1.000 Euro steigen.

Fest installierte Anlagen kosten ein Vielfaches, dazu kommt noch die Montage durch einen Fachmann.
Außerdem liefern Klimaanlagen oftmals nicht die erhoffte Leistung: Die meisten Klimageräte schaffen die gewünschte Abkühlung nur in kleinen Räumen oder mit sehr langer Laufzeit.

So wird die Klimaanlage zum echten Stromfresser: Mit Kosten von mehreren Hundert Euro ist bei regelmäßigem Betrieb zu rechnen – bei Monoblock liegt der Verbrauch oft doppelt so hoch wie im Vergleich zu einem Splitgerät.

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  Ein weiterer großer Nachteil ist die Lautstärke, die die Kompressoren beim Abkühlen der Luft verursachen. Leiser als die Monoblockgeräte sind da schon die zwei- oder mehrteiligen Splitgeräte, bei denen der Kompressor sich im Freien befindet.

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Diese Klimaanlage verursacht – zumindest drinnen – kaum Betriebsgeräusche. Bei der Installation sollten Sie jedoch auch darauf achten, dass durch den Betriebe der Klimaanlage auch kein Nachbar in Mitleidenschaft gezogen wird.

Kennzeichnungspflicht der Klimaanlage

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EU-weit muss jede Klimaanlage und jedes Klimagerät bis 12 kW Kälteleistung auf seine Energieeffizienz geprüft und mit einem einheitlichen Etikett gekennzeichnet werden. Dabei gibt es derzeit sieben Einstufungen von D bis A+++ (Stand: 2016).

Im Vergleich: Der Unterschied beim Stromverbrauch macht bei einem Monoblockgerät zwischen der Energieeffizienzklasse B und der besten Einstufung von A+++ etwa 40 Prozent aus. So lassen sich schon im ersten Jahr erhebliche Kosten einsparen.

Das Label gibt zusätzlich den Energieverbrauch direkt in Kilowattstunden (kWh) an, nennt den Gerätetyp und führt auch die Geräuschentwicklung in Dezibel (dB) auf.

Bestes Klima: Hersteller und Beratung

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Populäre Irrtümer rund ums Energiesparen

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Источник: https://www.schoener-wohnen.de/einrichten/30163-rtkl-klimaanlagen-stromfresser-oder-erhoffte-abkuehlung

Mobile Klimaanlage: Worauf Sie beim Kauf achten sollten und welche Modelle sich lohnen

Die mobile Klimageräte als praktische Alternative

In Deutschland jagt aktuell eine Hitzewelle die nächste. Mobile Klimaanlagen versprechen eine kühle Brise für Zuhause. Worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Zu kalt, zu warm, zu trocken, zu feucht: Die perfekte Wohlfühlatmosphäre zu schaffen ist manchmal eine echte Gratwanderung (oder besser gesagt Gradwanderung), besonders im Winter und im Sommer. Jüngst machte eine Hitzewelle vielen Menschen zu schaffen.

Ventilatoren sorgen hier nur bedingt für Abhilfe. Wer nicht gleich eine sperrige, stationäre Klimaanlage in seiner Wohnung verbauen möchte, der greift besser zur mobilen Variante. Auch diese spendet im Wohn- und Schlafzimmer eine angenehm temperierte Luft.

Dank des geringen Gewichts lässt sich das Gerät einfach umstellen und an einer beliebigen Stelle im Raum platzieren.

Zudem leisten mobile Klimaanlagen mehr als einfache Ventilatoren, da sie einerseits tatsächlich die Temperatur senken, gleichzeitig aber (je nach Modell) die Luft befeuchten oder sogar Staub und Pollen herausfiltern können – eine Wohltat für Allergiker. Ein Nachteil ist dafür der deutlich höhere Stromverbrauch.

Mobile Klimageräte kaufen: Darauf müssen Sie achten

Bevor Sie sich eine mobile Klimaanlage anschaffen, sollten Sie einige Punkte beachten. Je nach Haushalt eignen sich nämlich unterschiedliche Modelle: Viele vergessen, dass die Geräte die Luft nicht nur kühlen, sondern dass die heiße Luft auch irgendwo abgeleitet werden muss.

Wer hier auf einen Mauer-Durchbruch mit Schlauch nach außen verzichten möchte, muss darauf achten, das Klimagerät in der Nähe eines Fensters oder einer Balkontüre zu platzieren. So kann der Schlauch durch Fenster oder Tür geführt und dadurch die heiße Luft nach außen geleitet werden.

Sie müssen aber darauf achten, dass er eine ausreichende Länge hat.

Außerdem zu beachten bleibt, dass sich durch die Kühlung Kondenswasser bildet, das in einem Behälter aufgefangen werden sollte. Bei besseren Modellen wird dieser bereits mit dem Gerät geliefert. Hinzu kommt, dass die mobilen Klimaanlagen oft wahre Stromfresser sind – achten Sie also auf das Energielabel. Viele Modelle verfügen schon über eine Energieeffizienzklasse von A+ oder besser.   

Bedenken Sie zudem, das Gerät regelmäßig von einem Fachmann säubern und überprüfen zu lassen – so haben Keime und Bakterien keine Chance, über die Anlage in die Luft zu gelangen und Sie gefährden Ihre Gesundheit nicht.

Beim Kauf von Klimaanlagen sollten Sie außerdem die Raumgröße und die baulichen Voraussetzungen des zu kühlenden Raumes in etwa kennen.

Damit ein Raum effektiv gekühlt werden kann, sollte die Leistung der Klimaanlage angemessen sein.

Wenn Sie Ihre neue Klimaanlage im Schlaereich Ihrer Wohnung nutzen wollen, sollten Sie unbedingt auf ein möglichst niedriges Betriebsgeräusch und/oder die Möglichkeit der Zeitsteuerung achten.

De'Longhi Pinguino PAC EX100 Silent – Der leise Sieger

 

Die Klimaanlagen von De'Longhi zählen zu den besten ihrer Art und das Modell Pinguino PAC EX100 Silent darf sich sogar die beste unter den Monoblock-Klimageräten nennen. Das verwendete Kühlmittel zählt nämlich zu den umweltfreundlichen Produkten und mit der Energieeffizienzklasse A++ frisst dieses Gerät nicht unnötig viel Strom.

Außerdem handelt es sich hier um Luft-Luft Kühlung. Das bedeutet, dass das Kondenswasser zur erneuten Kühlung in den Kühlkreislauf zurückgeführt wird. Statt also das Kondenswasser nach außen oder ungenutzt in einem Behälter abzuführen, wird es sinnvoll recycelt. Der überbleibende Wasserdampf wird über den Abluftschlauch nach außen abgeführt.

Allerdings ist das Gerät mit einer minimalen Lautstärke von 49  Dezibel nicht so leise, wie der Name „Silent“ verspricht. Maximal ist das Gerät 53 Dezibel laut. Das entspricht der Lautstärke eines normalen Gesprächs und dürfte viele beim Einschlafen stören. Ratsam ist es daher, das Klimagerät schon eine Stunde vor dem Schlafen gehen einzuschalten.

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Und noch einen Nachteil gibt es beim rund 900 Euro teuren Modell: Der Schlauch mit der warmen Abluft hat nur eine Abdichtung, die für Schiebefenster oder eine Wanddurchführung geeignet ist.

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Wer die Abluft durch ein herkömmliches Fenster hinausleiten muss, nimmt in Kauf, dass warme Luft von draußen durchs Fenster hineinströmt.

Für solche Fälle gibt es allerdings für rund 15 Euro spezielle Fensterabdichtungen im Handel.

Die PAC EX100 Silent ist für Räume bis zu einer Größe von 110 m³ geeignet und dient neben dem Klimagerät auch als vollwertiger Raumentfeuchter. Das Gerät kann mit einer Fernbedienung bedient werden, besitzt einen 24-Stunden-Timer und durch die Transportrollen kann die Klimaanlage in jedem Raum zum Einsatz kommen.

 

Eine automatische, leisere und günstigere Alternative dazu ist die De'Longhi PAC AN112 Silent.

Dieses Modell ist mit zwei besonderen Funktionen ausgestattet: Die Silent-Funktion sorgt dafür, dass die Ventilatoren des Verdampfers und des Kondensators auf kleinster Stufe arbeiten, um unangenehme Geräusche zu vermeiden. So liegt der Geräuschpegel bei minimal 47 und maximal 50 dB.

Darüber hinaus passt die Real-Feel-Funktion (ebenfalls im Modell PAC EX100) die Temperatur und Luftfeuchtigkeit automatisch an die Raumbedingungen an. Damit kann sie Räume bis zu 110 m³ klimatisieren.

Comfee Eco Friendly Pro – Eine echte Alternative

Auch die Comfee Eco Friendly Pro überzeugt. Ihre Kühlleistung soll noch besser sein als beim Sieger-Modell von De'Longhi.

Ansonsten gibt es kaum Unterschiede: Das Comfee-Klimagerät verwendet das gleiche Kühlmittel, ist aber auch recht laut und lässt sich nicht so leicht an herkömmlichen Fenstern befestigen.

Daher sollten Sie auch diese Klimaanlage schon vor dem Schlafengehen aktivieren und in der Nacht auf sanfter oder ganz aus stellen.

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Einen kleinen Raum kann das Gerät innerhalb von einer Stunde um zwei Grad herunterkühlen. Allerdings: Wer bei den Anschaffungskosten spart, muss bei den Stromkosten draufzahlen.

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Der Stromverbrauch ist etwa 30 Prozent höher als bei den vorherigen De'Longhi Klimageräten. Trotzdem lohnt sich das günstige Comfee-Produkt.

Denn die höheren Stromkosten machen erst nach über zehn Jahren einen nennenswerten Unterschied aus (bei einer Laufleistung von 300 Stunden / Jahr).

Das mobile Klimagerät ist für Räume von einer Größe bis zu 35 Quadratmetern geeignet und lässt sich ebenfalls kinderleicht per Fernbedienung steuern. Der Preis liegt bei rund 720 Euro, allerdings gibt es immer wieder gute Angebote, bei dem Sie das Gerät sogar für unter 400 Euro ergattern können.

 
 

Suntec Impuls 2.6 – Die praktische 3-in-1-Klimaanlage

Die Suntec Impuls 2.6 zählt zu den beliebtesten mobilen Klimaanlagen, die derzeit auf dem Markt sind. Man erhält ein solides Klimagerät, das gleich drei Funktionen in einem liefert: Laut Hersteller kühlt, entfeuchtet und ventiliert es Räume bis zu 80 m³.

 

Die Temperatur lässt sich zwischen 16 °C und 31 °C regeln. Für die Steuerung gibt es zusätzlich zum LED-Display am Gerät selbst noch eine batteriebetriebene Fernbedienung. Das Gerät misst 36,5 x 31,5 x 72 Zentimeter und wiegt 22 Kilogramm. Auch eine Timer-Funktion und ein Schlafmodus sind im günstigen Modell verbaut.

Das einzige Manko ist der nur 1,5 Meter lange Kühlschlauch – das Gerät kann also nur in unmittelbarer Nähe zu Tür oder Fenster aufgestellt werden. Im Gegensatz zum De'Longhi Modell ist hier aber eine Fensterabdichtung inklusive und mit einem Preis von rund 350 Euro bewegt sich das Klimagerät im mittleren Preissegment.

 
 

Split-Geräte: Die langfristig günstigere Lösung

Monoblöcke eignen sich vor allem für einzelne heiße Tage und haben den Vorteil, dass sie mobil sind und dadurch auch schnell andere Räume kühlen können. Da der Abluftschlauch aber aus dem offenen Fenster hängt, sind sie wenig effizient und verbrauchen viel Strom.

Deutlich schneller und effizienter kühlen dagegen festinstallierte Split-Geräte. Sie müssen durch einen Monteur außen am Haus befestigt werden – für Mieter bereits die erste Hürde. Außerdem kosten sie deutlich über 1.000 Euro, liefern dafür aber auch die beste Leistung.

 

Die Panasonic Etherea Duo Split verfügt über den geringsten Stromverbrauch und kühlt innerhalb von zehn Minuten einen 14 Quadratmeter großen Raum um 10 Grad herunter. Mit Sensoren und Regelungsprogrammen werden die Raumbedingungen exakt erfasst und die Kühl- oder Heizleistung entsprechend angepasst.

Mit einem Nano-System werden außerdem Bakterien, Viren und Schimmel aus der Luft gefiltert. Praktisch ist auch, dass Reinigungs- und Klimafunktion separat oder gleichzeitig aktiviert werden können.

Ebenfalls smart: Die Klimaanlage lässt sich per App steuern – so ist es in der Wohnung angenehm kühl, wenn man im Sommer von der Arbeit nach Hause kommt.

Im Geschäft kostet die Klimaanlage aber stolze 2.500 Euro (inkl. Wifi-Modul), wir konnten aber auch schon gute Online-Angebote für 999 Euro finden.

Das Duo-Modell ist aktuell (Stand 26.07.2019) bei Amazon ausverkauft, allerdings gibt es ein vergleichbares Gerät ebenfalls von Panasonic für 920 Euro und mit einer statt zwei Inneneinheiten.

 
 

Günstiger Aircooler für unter 200 Euro

Wie bei vielen Dingen im Leben hat auch bei Klimageräten Qualität ihren Preis. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie 1.000 Euro für ein mobiles Klimagerät ausgeben müssen.

Von einigen Marken gibt es tolle Alternativen zu teuren High-End-Produkten.

Nicht jedes davon mag auf Hochtouren laufen, allerdings haben wir Produkte für Sie gefunden, die ihren Zweck zuverlässig erfüllen – nämlich für Abkühlung sorgen.

 

Ein Beipsiel hierfür ist der Trotec PAE 10. Der 3-in-1-Luftkühler dient als Klimagerät, Luftbefeuchter und Ventilator. Mit natürlicher Verdunstungskälte anstatt von chemischen Kältemitteln und Kühlkompressoren, kommt der PAE 10 mit frischem, kalten Leitungswasser aus. Für deutlich bessere Effekte können Sie zum Wasser noch Eiswürfel oder Kühlakkus in den 4 Liter Wasserbehälter geben.

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Auch für Allergiker und empfindliche Menschen soll der PAE 10 nur Vorteile bringen: Zusätzlich zur Kühlfunktion kann ein integrierter Filter die Luft von Staub und Tierhaaren befreien. Im Gegensatz zu anderen Klimageräten entzieht das Modell von Trotec der Luft aber keine Feuchtigkeit, sondern erhöht sie.

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Im Winter ist die Luft in beheizten Räumen oftmals besonders trocken und reizt die Atemwege. Hier schafft der Luftbefeuchter Abhilfe – denn der PAE 10 kann auch nur als Luftbefeuchter ohne Kühlfunktion zum Einsatz kommen.

 

Laut Hersteller eignet sich das Gerät für Räume mit einer Größe von bis zu 64 m³ und hat dabei einen Energieverbrauch von rund 55 Watt.

Dabei können Sie die Ausblasrichtung individuell einstellen während die Lamellen automatisch schwenken.

Neben der Ausblasrichtung können Sie außerdem zwischen drei Gebläsestufen wählen, einen Timer einstellen, den Nacht-Modus aktivieren und das Klimagerät via Fernbedienung steuern.

Für einen Preis von rund 110 Euro sind das eine Menge Funktionen. Allerdings muss auch erwähnt werden, dass man hier nicht von einem vollwertigen Klimagerät sprechen kann.

Ähnlich wie ein Ventilator erzeugt das Gerät lediglich einen (dezent kühlenden) Luftstrom. Ob es einen 64 m³ großen Raum tatsächlich herunterkühlt, ist fraglich.

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Und auch bei zu hohen Temperaturen im Hochsommer laufen Sie Gefahr, durch die erhöhte Luftfeuchtigkeit ein Tropenklima im Raum zu schaffen und die Temperatur womöglich sogar zu erhöhen. 

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In kleinen Räumen findet das Gerät aber mit Sicherheit Verwendung und kann für Abkühlung sorgen. Immerhin sparen Sie hier im Vergleich zu vollwertigen Klimageräten mehrere hundert Euro.

  
 

Dyson Hot + Cool Klimagerät

Dyson ist ein bekannter Name wenn es um revolutionäres Design und neue Technik geht. Mit ihren kabel- und beutellosen Staubsaugern der V-Reihe haben Sie einen Stein ins Rollen gebracht.

Aber nicht nur das, auch die Beauty-Welt revolutionieren die Entwickler um Jim Rowan mit Haartrockner, Lockenstab, Glätteisen und Co. In Sachen Luft spielt das Technologieunternehmen also bereits eine bedeutende Rolle.

Zumal sich im Sortiment darüber hinaus Luftbefeuchter, Luftentfeuchter und Ventilatoren befinden.

 

Das Dyson Hot + Cool AM09 Klimagerät wird per Fernbedienung gesteuert und dient als Heizlüfter wie auch als Ventilator mit Sleep-Timer Funktion. Allerdings muss man an dieser Stelle erneut erwähnen, dass es sich auch hier nicht um eine Klimaanlage handelt. Viel würden wir ihn als futuristisch aussehenden Ventilator mit zusätzlicher Heizfunktion bezeichnen.

Käufer kritisieren allerdings, dass der Ventilator sehr laut werden kann. Er verfügt zwar über zehn Luftstrom-Einstellungen, doch nimmt der Lärmpegel mit jeder Stufe hörbar zu.

Bei einer Lautstärke von bis zu 64 Dezibel spricht man in etwa von Straßenlärm. An schlafen oder fernsehen ist ab Stufe fünf nicht mehr zu denken. Dafür überzeugen das Design und auch die Heizfunktion.

Ein kleiner Raum wird binnen Minuten wärmer und damit eignet sich der Dyson AM09 ideal für Wintergärten oder kleine Lauben.

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Besonders bei kurzer Distanz (zum Beispiel zum Bett) und niedriger Einstellung tut das Gerät was es verlangt. Er „kühlt“ wie man es von jedem herkömmlichen Ventilator gewohnt ist.

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Allerdings muss man hier erwähnen, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht stimmt. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 449 Euro – unfassbar viel für einen Ventilator mit Heizfunktion.

Aktuell kostet das Modell bei Amazon jedoch nur 399 Euro.

 
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Neben dem bekannten Streaming-Dienst Prime Video genießen Prime-Kunden noch viele weitere Vorteile wie den gratis Premium-Versand, Prime Music, Prime Photos, Twitch Prime sowie einen Premium-Zugang zu Top-Angeboten.

Wie Sie alle Leistungen optimal nutzen, verraten wir Ihnen in diesem Artikel. Die Kosten für Amazon Prime liegen regulär bei 7,99 Euro pro Monat. Im Jahresabo sind es allerdings nur 69 Euro, das macht dann 5,75 Euro im Monat.

Wer noch kein Mitglied ist, kann den Service 30 Tage lang unverbindlich und kostenlos testen.

Источник: https://www.focus.de/shopping/service/besser-als-jeder-ventilator-mobile-klimaanlage-worauf-sie-beim-kauf-achten-sollten-und-welche-modelle-sich-lohnen_id_10965362.html

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