Die richtige Wintergarten-Belüftung macht den Unterschied

Wintergarten-Belüftung – Wohnen & Wohlfühlen

Die richtige Wintergarten-Belüftung macht den Unterschied

Neben der richtigen Beschattung Ihres Wintergartens spielt auch die korrekte Be- und Entlüftung eine entscheidende Rolle für das richtige Raumklima. Insgesamt drei grundlegende Lüftungsstrategien können für den Luftaustausch im Wintergarten eingesetzt werden.

Die Abluft wird idealerweise über den höchsten Punkt im Wintergarten abgeleitet. Die nach oben steigende warme Luft kann so am einfachsten abgeführt werden. Zuluft-Systeme sind dagegen in der Regel in Bodennähe angebracht.

Natürliche oder mechanische Wintergartenbelüftung?

Neben den drei grundlegenden Lüftungsstrategien müssen sich Wintergarten-Besitzer für eine Art der Belüftung entscheiden. Hier stehen mehrere Möglichkeiten der Belüftung zur Auswahl. Generell wird jedoch zwischen der mechanischen, auch motorisch genannt, und einer natürlichen, auch thermisch genannt, Belüftung unterschieden.

Selbst bei einer effektiven Außenbeschattung muss die Luft im Wintergarten 10 Mal pro Stunde gewechselt werden, um Stauluft zu vermeiden. Da dies manuell nur schwer umsetzbar ist, empfiehlt es sich eine mechanische Lüftungsanlage zu installieren.

1.) Natürliche Lüftung

Hier greift das Gesetz des thermischen Auftriebs. Warme verbrauchte Luft steigt nach oben und kann dort abtransportiert werden. Die frische und kältere Zuluft tritt durch Lüftungssysteme in Bodennähe ein.

Die natürliche Lüftung ist geräuschlos und kostensparend. In der Regel werden die Lüftungselemente per Hand bedient.

Ein Nachteil der natürlichen Lüftung ist, dass der Wintergartenbesitzer sich stets um die Lüftung kümmern muss.

Prinzip der natürlichen Belüftung

2.) Mechanische Lüftung

Die Zu- und Abluftöffnungen bei der mechanischen Lüftung sind wesentlich kleiner als die der natürlichen und werden automatisch über einen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsfühler gesteuert.

Ein weiterer Vorteil gegenüber der natürlichen Lüftung besteht in der erhöhten Sicherheit gegen Einbruch. Bei häufiger Abwesenheit der Bewohner und einer anspruchsvollen Bepflanzung empfiehlt sich die automatische Lüftung.

Sie lässt sich feiner abstimmen und sorgt für ein konstant gutes Raumklima.

Automatische Lüftungsanlage

Möglichkeiten der Wintergartenlüftung

Ob natürlich oder mechanisch: Jede Lüftungsart erfolgt über bestimmte Lüftungssysteme. Hier finden zukünftige Wintergartenbesitzer die drei wichtigsten Lüftungselemente auf einen Blick:

1.) Fenster

Viele Wintergärten werden nach dem Prinzip der Querlüftung natürlich belüftet. Je nachdem wie groß der Wintergarten ist, müssen auch in die Dachfläche Abluftfenster eingeplant werden.

Bei einem Schiebe- ober Klappfenster im Dachbereich empfiehlt sich allerdings eine motorische Steuerung. So kann das Fenster bei Regen schnell geschlossen werden.

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Für den Fall, dass die Fenster manuell bedient werden, ist eine konstant ausreichende Lüftung aber nur bei Anwesenheit der Hausbewohner sichergestellt.

[/attention] Entlüftung durch ein Kippfenster

2.) Schiebelüfter

Schiebelüfter werden in der Regel in Bodennähe des Wintergartens angebracht. Durch sie kann frische Luft einströmen.

Sie werden entweder manuell oder automatisch betätigt.

Für eine reibungslose Entlüftung sollten sie in Kombination mit Oberlichtern oder Dachfenster betrieben werden: Nur so wird die aufsteigende wärmere Luft im oberen Bereich des Wintergartens schnell abgeführt.

Allergieanfällige Personen können den Schiebelüfter auch mit einem speziellen Pollenfilter versehen. Die Kosten für einen einfachen Schiebelüfter starten bei etwa 20 Euro, elektrisch betriebene Modelle kosten rund 1400 Euro.

Belüftung durch einen Schiebelüfter in Bodennähe

3.) Walzenlüfter

Ein Walzenlüfter befördert die warme Luft aus dem Innern des Wintergartens schnell nach außen. Besonders sinnvoll ist eine Kombination mit Schiebelüftern, die eine ausreichende Frischluftzufuhr gewährleisten.

Diese Lüfter werden elektrisch betrieben und sind im Betrieb daher geräuschvoll.

 Je nach Modell kostet dieses Mittel zum Luftaustausch etwa 30 bis 120 Euro und ist im Fachhandel erhältlich.

Entlüftung mit einem Walzenlüfter

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Eine effektive Wintergartenlüftung ist ein wichtiger Faktor für ein behagliches Klima im Wintergarten.

Ergänzt durch ein gut geplantes Beschattungssystem ermöglicht die richtige Belüftung eine optimale Nutzung des Wintergartens.

Idealerweise sollte das Lüftungssystem an die Gewohnheiten der Hausbewohner und die Nutzungsabsichten im Wintergarten angepasst werden.

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Wintergarten-Belüftung

Die richtige Wintergarten-Belüftung macht den Unterschied

Selbst bei sorgfältiger Dämmung kann Feuchtigkeits- und Kondenswasserbildung entstehen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie bereits beim Wintergarten planen auf eine passende Belüftung achten. Laden Sie sich unseren kostenlosen Ratgeber „Die 10 schlimmsten Fehler beim Wintergartenbau“ herunter, um unnötige Fehler zu vermeiden und lange Freude an Ihrem Wintergarten zu haben.

Wintergarten-Belüftung richtig gemacht: So sorgen Sie für angenehmes Raumklima

Die richtige Wintergarten-Belüftung nimmt großen Einfluss auf Ihr Wohlfühlklima im Wintergarten und sollte daher bereits bei der Wintergartenplanung berücksichtigt werden.

Neben der Beschattung und dem Einsatz des richtigen Glases ist es vor allem die Wintergarten Belüftung, die dafür sorgt, dass Sie sich in Ihrem Wohnwintergarten wohlfühlen.

Was aber gilt es bei der Wintergartenlüftung zu beachten?

Unterschiedliche Möglichkeiten der Wintergarten-Belüftung

Grundsätzlich können Sie Ihren Wintergarten auf drei unterschiedliche Arten belüften:

  • Querlüftung Bei der Querlüftung – der Name sagt es bereits – wird an den beiden Seitenteilen des Wintergartens be- und entlüftet. Durch manuelle oder motorische Lüftungsklappen wird Zuluft zugeführt, die Abluft wird üblicherweise durch Oberlichter nach außen geleitet. Allerdings darf bei dieser Lüftungsstrategie die maximale Entfernung zwischen Zu– und Abluftgeräten nicht mehr als sechs Meter betragen, da sich sonst die Luft zu sehr erwärmt und eine geregelte Luftzirkulation verhindern würde.
  • Diagonallüftung Wie bei der Querlüftung gewährleisten an den Seitenteilen angebrachte Dachlüftungsklappen, Walzenlüfter oder Oberlichter die fachgerechte Entlüftung. Die Zuluft wird über Türen, Wintergartenfenster oder auch Schiebelüfter in der Vorderfront des Wintergartens zugeleitet.
  • Dach- oder Firstlüftung Bei der Dach– oder Firstlüftung ist das Auftreten von Zugluft sehr unwahrscheinlich, so dass diese Art der Wintergarten-Belüftung inzwischen am häufigsten angewendet wird. Die Entlüftung erfolgt über Dachlüftungsklappen oder Walzenlüfter im Dachbereich, die Zuluft wird – wie auch bei der Diagonallüftung – dem Wintergarten durch Fenster, Türen oder Schiebelüfter an der Vorderfront zugeführt.

Alle drei Arten der Wintergarten-Belüftung arbeiten mit Zu- und Abluft.

Dabei werden die Geräte oder Öffnungen für die Zuluft meistens im unteren oder mittleren Teil des Wintergartens angebracht, während die Abluft über den oberen Seitenteilbereich oder das Dach abgeführt wird.

Die Entlüftung selbst kann dabei natürlich durch geöffnete Wintergartenfenster und Wintergartentüren erfolgen, alternativ aber auch motorisch gesteuert werden.

Natürliche oder thermische Lüftung

Die thermische Lüftung ist die einfachste Art der Wintergarten-Belüftung und basiert auf dem physikalischen Gesetz, dass erwärmte Luft leichter ist als kalte Luft und nach oben steigt.

Zwischen den Gebäudeaußenwänden stellen sich so Luftdruckunterschiede ein, die eine Querlüftung durch das Öffnen der Seitenfenster zulassen und dadurch die verbrauchte Luft durch das Dach oder die oberen Seitenfenster nach außen führen.

Im unteren Wintergartenbereich wird durch Fenster, Türen oder Lüftungsklappen frische Zuluft zugeführt.

Manuelle Systeme basieren auf dem sogenannten Nachström-Prinzip, das durch das Absaugen verbrauchter Luft im oberen Wintergartenbereich und die dadurch entstehende Luftdruckveränderung automatisch und ohne motorische Unterstützung Frischluft in den Innenraum des Wintergartens führt.

Hier spricht man auch von abluftorientierter Lüftung. Für die Berechnung der zu öffnenden Wintergartenfläche gilt eine ganz einfache Formel, die besagt, dass von der Gesamtverglasung zehn Prozent zu öffnen sein sollen, davon zwei Drittel im oberen Bereich für die Abluft und ein Drittel im unteren Bereich für die Zuluft. Die Nachteile der thermischen Lüftung liegen in der erhöhten Einbruchgefahr und der Nichtregulierbarkeit bei Abwesenheit der Wintergartenbesitzer.

Lüftungsklappen, Lüftungsschieber & Lüftungsgitter

Lüftungsklappen, Lüftungsschieber und Lüftungsgitter sind häufig sogenannte Passivlüfter und arbeiten rein mechanisch. Sie verhindern die Entstehung von Feuchtigkeit, wobei der Luftaustausch durch die natürlichen Druckunterschiede zwischen Innen- und Außenluft erfolgt.

Über Schieber und Klappen lässt sich zusätzlich die Stärke des Luftstroms manuell regulieren, beispielsweise bei starkem Wind. Wenn die Bewohner anwesend sind, sollte der Wintergarten allerdings trotz allem regelmäßig durch geöffnete Fenster gelüftet werden.

Motorische Lüftung

Motorische Lüftungssysteme erfüllen auf der einen Seite die Erfordernisse an Wärmedämmung und  Wasserdichtigkeit, auf der anderen Seite entlüften und belüften sie den Wintergarten.

Dabei wird die Zufuhr von Zuluft häufig über Klapplüfter gelöst, die ähnlich waagerechter Leisten in die Wintergartenverglasung eingebaut und direkt unter oder über der Glasscheibe oder in den Blendrahmen montiert werden.

Zum Teil kann die Zuluftzufuhr auch manuell geregelt werden.

In der Regel ist ein motorisches Lüftungssystem über eine moderne Wintergartensteuerung mit den Heizungs- und Beschattungsmodulen Ihres Wohnwintergartens verbunden und wird durch die Steuerung perfekt auf diese beiden Module abgestimmt.

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Eingebaute Messfühler messen Außen- und Innentemperatur, Regen und Wind und ermöglichen dem Steuerungssystem auf diese Weise die Koordination von Lüftung, Heizung und / oder Beschattung, bis die erwünschte Temperatur und Luftfeuchtigkeit hergestellt sind. Motorische Wintergarten-Belüftungen sollten jährlich gewartet werden.

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Ganz wichtig sind dabei der Filteraustausch und die Reinigung der Luftkanäle, damit sich in den Ablagerungen weder Schimmel bilden noch Keime ansammeln können.

Walzenlüfter

Die im Abluftbereich genutzten Geräte sind meistens Walzenlüfter mit einem Kunststoff- oder Aluminiumgehäuse, die verbrauchte Innenluft nach außen führen.

Diese werden mit Strom angetrieben, so dass eine absolute Regendichte ganz besonders wichtig ist.

Die Drehzahl der Walzenlüfter lässt sich individuell und nach Bedarf einstellen, wobei die höchste Drehzahl maximale Lüftung gewährleistet, aber auch das größte Betriebsgeräusch verursacht.

Walzenlüfter sind mittlerweile mit einer Vielzahl an Zusatzfunktionen erhältlich, die den Wohnkomfort in Ihrem Wintergarten deutlich steigern. Spezielle Pollenfilter oder auch Insektengitter verhindern das Eindringen unliebsamer Fremdkörper oder Insekten und gewährleisten dadurch einen angenehmen und ungestörten Wintergartenaufenthalt.

Luftfeuchtigkeit im Wintergarten

Das richtige Zusammenspiel von Wintergarten-Belüftung, Wintergartenheizung und Wintergartenbeschattung reguliert die Feuchtigkeit im Wintergarten. Im Gegensatz zu ummauerten Wohnräumen kann die Wintergartenverglasung keine Feuchtigkeit aufnehmen.

Richtiges Lüften und der dadurch bedingte Austausch feuchter Raumluft durch trockene Außenluft sind daher das A & O für das Klima in Ihrem Wintergarten. Es empfiehlt sich, täglich mehrmals kurz zu lüften, d. h. bei heruntergedrehter Heizung fünf bis zehn Minuten große Flächen zu öffnen, um den Austausch feuchter Innenluft mit frischer Außenluft zu ermöglichen.

Eine kurzzeitige Kondensat-Bildung lässt sich aber auch durch Lüften nicht immer verhindern, besonders bei schneller Aufheizung oder Abkühlung. Allerdings sollten Sie dafür sorgen, dass abfließende Kondensflüssigkeit in angrenzenden Bauteilen keinen Schaden anrichten kann oder gar im Winter zu Eisbildung führt.

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Bei dicht geschlossenen Wintergärten kann der Kondensat-Bildung durch einen Lufttrockner entgegengewirkt werden. Um Schimmelbildung zu verhindern, sollte die relative Luftfeuchtigkeit fünfundsechzig Prozent nicht übersteigen.

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Источник: https://scarabaeus-wintergarten.de/ratgeber/wintergarten-belueftung/

Wintergarten Lüftung

Die richtige Wintergarten-Belüftung macht den Unterschied

Mehr noch als in der Wohnung ist ein angenehmes Klima das A und O bei einem Wintergarten.

Aufgrund des exponierten Standorts und der Bauweise mit einem hohen Anteil an Glas bedarf es einer besonders minutiösen Planung, um Lüftung und Heizung aufeinander abzustimmen.

Nötig ist in den meisten Fällen beides: Während die Temperaturen im Wintergarten im Sommer recht hoch steigen können, wird es im Winter unter Umständen empfindlich kalt.

Auch wenn der Anbau nicht zum Wohnen genutzt wird und es weitere Möglichkeiten der Klimabeeinflussung wie etwa die Verschattung gibt, ist eine funktionierende Heizung und Kühlung unabdingbar.

So tragen beispielsweise auch Pflanzen wesentlich zu Veränderungen des Binnenklimas und der Luftfeuchtigkeit bei.

Zudem kann es im Winter bei niedrigen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit zur Bildung von Kondenswasser kommen.

Wintergarten Lüftung © Jechnerer GmbH

Lüftung über Fenster, Luken und Klappen

Das Fenster aufmachen – so einfach geht es mit der Lüftung im Wintergarten leider nicht. Über den Luftaustausch wird nicht nur die Temperatur, sondern auch die Luftfeuchtigkeit, geregelt.

20 Grad Celsius und 30 bis 60 Prozent relative Luftfeuchtigkeit gelten als ideal.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten, wie die Lüftung bewerkstelligt werden kann: auf natürlichem Wege über die Thermik, und mit „Nachhilfe“ über technische Lösungen, etwa Ventilatoren oder entsprechenden Lüftern.

Eines zur natürlichen, der thermischen Lüftung vorneweg: klassische Raumtemperaturen sind mit ihr allein nicht zu erreichen.

Ausgeklügelte Luftzufuhr- und -abfuhrsysteme können aber für manche Bauten ausreichend sein, um für angenehme Temperaturen zu sorgen. Auch eine Koppelung mit technischen Lösungen ist möglich.

Die Frage ist dann allerdings, ob es sich nicht lohnt, etwas mehr Geld in die leistungsfähigere Technik zu stecken, wenn sowieso in sie investiert wird.

Wintergarten Lüftung: Den Einbruchschutz beachten

Warme Luft steigt nach oben. Das nutzt die thermische Lüftung aus, indem sie aufgeheizte Luft durch Dach- oder Seitenfenster entweichen lässt , während frische durch im unteren Bereich liegende Öffnungen zugeführt wird.

Je nach Standort und Zweck des Wintergartens kann man der Natur dabei freien Lauf lassen, die vorhandenen Öffnungen wie Fenster und Türen werden per Hand bedient.

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Als Faustregel gilt, dass mindestens zehn Prozent der Glasflächen eines Wintergartens zu öffnen sein soll, wenn man die thermische Lüftung bevorzugt.

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Zu ihren Vorteilen zählen der geringere finanzielle Einsatz und die leichte Bedienbarkeit, berichtet der Bundesverband Wintergarten. Zudem surren keine Geräte, sondern nur der Wind.

Jede Medaille hat zwei Seiten: Ist der Wohnungsinhaber verreist, kann die Lüftung nicht gesteuert werden, man ist auf die Hilfe von Nachbarn und Freunden angewiesen.

Zudem wird auf eine mögliche erhöhte Einbruchsgefahr aufgrund der geöffneten oder zumindest öffnungsfähigen Glaskomponenten hingewiesen.

Lüftung mit technischen Hilfsmitteln

Die leistungsfähigere Lösung liegt in der technischen, auch motorisch genannten Lüftung. Im Grunde sind dies Ventilatoren, die in unterschiedlichen Größen und Ausführungen als System angeboten werden.

Sie erlauben eine recht genaue Steuerung des Luftaustauschs, der durch Gitter erfolgt.

Damit ist das Einbruchsrisiko gegenüber der thermischen Lüftungsmethode geringer, zudem bieten sie einen besseren Schutz gegen die Witterung.

Die Lüfter können oberhalb oder unterhalb der Scheibe, aber auch im Rahmen eingesetzt werden. Vorsicht ist geboten: Da mit Strom gearbeitet wird, müssen die Bauteile vor Unwetter, Schlagregen und ähnlichen Einflüssen geschützt werden.

Wintergarten: Fast nur beste Noten für die motorische Lüftung

Die Nachteile der motorischen Lüftung liegen in ihrem Konzept begründet: Sie verbraucht Strom, ist geräuschintensiver, und ihr Einbau ist schwieriger und kostenintensiver als die thermische Lüftung.

Zudem ist es aus ökologischer Sicht nur die zweitbeste Lösung.

Allergiker dagegen dürften sie bevorzugen: Durch die Nachrüstung von Filtern, etwa gegen Pollen oder Bienen und Insekten, können sie die Sonne sorgenfrei genießen.

Wintergarten: Sensoren sorgen für das richtige Klima

Lüftungsarten – Quer, diagonal, oder durch das Dach?

Ob natürlich-thermisch oder motorisch-technisch: Fachleute sprechen von drei verschiedenen Lüftungsstrategien, über die sich Bauherren schon früh Gedanken machen sollten.

Wintergarten Lüftung

  • Die Querlüftung gilt als klassische Lüftungsart. Auf der einen Seitenwand des Wintergartens werden Elemente zur Belüftung eingefügt, auf der anderen Seite zur Entlüftung. Der Abstand zwischen beiden sollte nicht größer als sechs Meter sein, da ein Luftwechsel ansonsten nicht ausreichend stattfinden kann. Für die Zuluft werden meist Schiebelüfter eingesetzt, während die Abluft durch sogenannte Kipp-Oberlichter, sprich: Kippfenster, Dachklappen oder Walzenlüfter abgeführt wird.
  • Bei der Diagonallüftung entweicht die warme Luft durch entsprechende Öffnungen in beiden Seitenteilen des Wintergartens. Der Unterschied liegt in der Frischluftzufuhr: Sie kommt durch Fenster, Türen und Schiebelüfter in der Frontseite.
  • Die Dach- oder Firstlüftung konzentriert sich voll und ganz auf die Vorderseite des Wintergartens. Die frische Luft kommt durch Fenster, Türen oder Lüfter in der Front in den Raum, verbrauchte wird an der Oberseite wieder abgeführt. Dies wird, wie bei den anderen Lüftungsstrategien auch, über Klappen, Fenster und/oder Lüfter im Dachbereich realisiert. Viele Bauherren bevorzugen dieses Konzept, da es hierbei zu den geringsten Zuglufterscheinungen kommt.

Источник: https://www.sanier.de/wintergarten/wintergarten-lueftung

Das sollten Sie wissen

Die richtige Wintergarten-Belüftung macht den Unterschied

Wer sich für den Bau eines Wintergartens entscheidet, sollte im Vorfeld genau überlegen, wie er diesen zusätzlichen Raum nutzen will. Die wohl günstigste Variante ist der Kaltwintergarten.

Dieser ist ohne Heizung oder Isolierung ausgestattet und dient vornehmlich als Wind- und Regenschutz. In vielen Gemeinden kann ein Kaltwintergarten auch ohne zusätzliche Baugenehmigung an das bestehende Haus angebaut werden.

Wofür nutzt man den Kaltwintergarten?

Einige Pflanzen können darin problemlos überwintern. Fachleute bezeichnen den Kaltwintergarten auch als Sonnenfänger, der sowohl Pflanzen, Gartenmöbel und die Bewohner vor möglichen Wetterkapriolen schützt, denn Wind, Schmutz und Regen sind außen vor.

Erwägt man einen Kaltwintergarten, dann sollte man die Vor- und Nachteile im Blick haben.

Vorteile eines Kaltwintergartens:

  • Nachträgliche Bauweise
  • Günstiger Preis im Gegensatz zu anderen Wintergarten Varianten
  • Als Winterquartier für Pflanzen nutzbar
  • Direkter Wasseranschluss nach draußen

Nachteile gegenüber einem Wohnwintergarten:

  • Kalte Temperaturen im Wintergarten, da keine Heizung
  • Keine Wärmeisolierung im Anbau

Was ist der Unterschied zum herkömmlichen beheizten Wintergarten?

Ein Kaltwintergarten besteht nur aus einer Einfachverglasung ohne Isolierung, dadurch ist es möglich, ihn bei den ersten Sonnenstrahlen schnell aufzuheizen. Eine leichte Konstruktion aus Aluminium ist für das Dach ausreichend.

Nicht isolierte Aluminium Profile reichen für den Unterbau und die tragenden Teile vollkommen aus. Denkbar ist auch eine Holzkonstruktion am Glas, die aber selten gewählt wird, da das Holz immer wieder einen schützenden Anstrich benötigt.

Mehrfachschiebetüren im Front- und Seitenbereich sorgen zum einen für eine ausreichende Belüftung und sind zum anderen nützlich, wenn Pflanzen von draußen aus dem Garten in den Wintergarten transportiert werden sollen. Der Kaltwintergarten kann im Herbst und Frühjahr durchaus als zweites Wohnzimmer genutzt werden.

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Es wird empfohlen, diesen Wintergartentyp an die Südseite des Gebäudes zu bauen. Durch diesen Standort erreicht man einen 3 Jahreszeiten Wintergarten, der unterschiedlich genutzt werden kann. Eine solche Ausführung ist in vielen Standardmaßen schon ab 750 Euro pro Quadratmeter zu bekommen.

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Selbstverständlich kann man neben den Standardvarianten auch individuelle Wünsche realisieren.

Weitere Vorteile:

  • Oftmals keine Baugenehmigung nötig
  • Wintergarten wird ohne Fundament gebaut
  • Günstig in der Anschaffung
  • Attraktiver Schutz für die Gartenmöbel Ausstattung
  • Zusätzlicher Aufenthaltsbereich im Frühjahr und Herbst

Nachteile:

  • Weniger Stabilität insbesondere bei starkem Sturm
  • Kein Wohnwintergarten
  • Klima Probleme mit Kondenswasser
  • Schimmelbildung durch das feuchtere Raumklima

Welche Pflanzen eignen sich für den Kaltwintergarten?

Viele nutzen den Kaltwintergarten nur zur Überwinterung von Freilandpflanzen. Besorgt man sich Pflanzen Arten speziell für den Kaltwintergarten, dann kann man auch in der kalten Jahreszeit eine wunderbar grüne Oase erleben.

Die Pflanzen für diese Art von Wintergarten sollten schon in den Herbstmonaten an Kälte gewöhnt werden. Bei stärkerer Sonne und Werten, die über die 5 Grad hinausgehen, sollte unbedingt an das Lüften der Räumlichkeit gedacht werden.

Schöne Beispiele und empfehlenswert sind: Oliven- und Feigenbäume, Trompetenblumen, Zitrusfrüchte, Bambus, Lorbeer und einige Palmsorten wie zum Beispiel die chinesische Honigpalme, die Zwergpalme und der Drachenbaum.

Ebenfalls sollte man an Kletterpflanzen wie die Klematis oder den Goldwein denken, denn solche Pflanzen geben dem Wintergarten Raum und Tiefe.

Als Bodendecker im hauseigenen Gewächshaus sind besonders der Glücksklee und das Liliengras zu empfehlen.

Vorteile dieser Pflanzenvielfal:

  • Wenige Wassergaben
  • Kaum Düngung
  • So gut wie kein Schädlingsbefall
  • Duftende Pflanzen
  • Immer grüne Arrangements

Ein wichtiger Aspekt: die Wintergartenbeschattung

Damit die Pflanzen im Wintergarten bei zu intensiver Sonneneinstrahlung im Glashaus keinen Schaden nehmen, sollte man schon bei der Planung auf eine Wintergartenbeschattung achten. Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Der Wintergarten kann durch Rollläden von außen beschattet werden.

  Idealerweise wählt man eine Beschattung für den Innenbereich. Dies können variabel je nach Lichteinwirkung genutzt werden. Für die Innenbeschattung können sowohl Markisen, Jalousien, Rollos und auch ein Plissee genutzt werden.

Für eine variable Beschattung und einen Sichtschutz eignet sich auch eine Faltwand oder Paravents.

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Manche Wintergartenbeschattung kann sowohl per Hand als auch mit einem Elektromotor bedient werden. Besonders komfortabel ist auch eine Bedienung, die sich an der Sonneneinstrahlung orientiert. Je nach Sonnenintensität und -dauer öffnen und schließen sich die Markisen oder Jalousien automatisch.

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Damit es durch Kondenswasser nicht zur Schimmelbildung an den Jalousien und dergleichen kommt, sind spezielle feuchtraumgeeignete Ausfertigungen für einen Kaltwintergarten der Standardausführung vorzuziehen. Diese Elemente sind entweder aus Kunststoff, Aluminium oder einem besonders imprägnierten Stoff.

Gute Beschattungen für den Wintergarten sind:

  • Jalousien
  • Markisen
  • Rollläden
  • Plissee
  • Komfortsteuerung mit Elektromotor
  • Handkurbel mit Seilspannsystem

Источник: http://www.wintergartenclub.de/kaltwintergarten-das-sollten-wissen/

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