Die Solaranlage fehlerfrei selbst montieren

Photovoltaik & PV Anlagen – Solaranlagen Saarland

Die Solaranlage fehlerfrei selbst montieren
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Dipl.-Ing. Jürgen Ripplinger

Geschäftsführer C3 Modulbau GmbH

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Sie haben uns nicht nur eine gut funktionierende Anlage verkauft, sondern durch Ihren persönlichen Einsatz für unser Bauvorhaben wesentlich dazu beigetragen, dass die Ausführung termingerecht und reibungslos geklappt hat. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg und viele Kunden, die ebenso zufrieden sind wie wir.

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Ich bin begeistert von der Leistung der Firma Pro Energy Solutions und kann die Firma nur weiterempfehlen. Die Montage ging schnell und professionell. Mit unserer Photovoltaik Anlage und dem Solarstromspeicher sind wir nur zu fast 70% Autark. Es war eine gute Entscheidung.

Dipl.-Inf.(FH) Adrian Schnur

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Die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie wird als Photovoltaik bezeichnet. Dieser Begriff besteht aus den griechischen Wörtern „Photos“ für Licht und „Volta“ nach Alessandro Volta, einem Pionier der Elektrotechnik. Nach ihm wurde auch die Maßeinheit für elektrische Spannung benannt.

Ja. In Saarbrücken beispielsweise, beträgt beträgt die Menge der jährlichen Sonneneinstrahlung mehr als 1000 Kilowatt Stunden pro m². Damit lässt sich schon bei kleineren Anlagen eine wirtschaftliche und umweltschonende Stromerzeugung bewerkstelligen. Die jährliche Sonneneinstrahlung in Deutschland beträgt im Schnitt 1100 kWh.

Trotz Kürzung der Solarförderung lässt sich diese Frage für viele private Hausbesitzer weiterhin mit ja beantworten.

Die Gestehungskosten liegen bei ca. 10 Cent / kWh. Somit kostet der selbst erzeugte Strom weniger als der Hälfte als beim örtlichen Energieversorger. Gleichzeitig macht man sich unabhängiger von Preissteigerungen der Stromkonzerne.

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Ziel ist, möglichst viel des auf dem Dach erzeugten Stroms, selbst zu nutzen. Schon heute werden Solarstromspeicher installiert, um den Solarstrom der in der sonnenreichen Zeit produziert wird, für die sonnenärmeren Stunden speichern zu können, eine Absicherung gegen steigende Strompreise dar.

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Ein Solarstromspeicher ist ein Speicher für elektrische Energie, die mittels einer Photovoltaikanlage (Solarstromanlage) aus der Sonnenenergie gewonnen wird. Der Hauptbestandteil des Speichers, die Batterie, besteht aus Akkumulatoren (Akkus).

Diese werden geladen, sobald die Photovoltaikanlage mehr Strom erzeugt, als zu dieser Zeit im Haus benötigt wird, und entladen, wenn mehr Strom benötigt wird, als die Photovoltaikanlage erzeugt.

Mit einem Solarstromspeicher können Sie so Ihren Eigenverbrauch deutlich steigern.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantiert eine Vergütung des ins öffentliche Stromnetz eingespeisten Solarstroms über die nächsten 20 Jahre hinweg.

Welche Fördermittel kann ich für einen Solarstromspeicher bekommen?

Derzeit werden stationäre Batteriespeicher mit bis zu 55% gefördert. Die Förderhöhe hängt von der Größe des Speichers und der erreichten Autarkie ab.

Nach Ablauf der 20 Jahre kann ein weiterer Abnahme-Vertrag für die Überschusseinspeisung mit dem Versorgungsunternehmen abgeschlossen werden.

Alternativ kann der produzierte Strom auch selbst genutzt werden.

Grundsätzlich können Photovoltaikanlagen überall dort installiert werden, wo ausreichend Licht hinfällt. Einen optimalen Ertrag bietet eine südorientierte Fläche mit etwa 30° Neigung. Eine Abweichung nach Ost oder West verringern den Energieertrag nur geringfügig. Verschattungen durch Bäume, Nachbarhäuser u.ä. sollten allerdings vermieden werden.

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Eine Baugenehmigung ist bei dem Anbringen einer Photovoltaikanlage im Allgemeinen nicht erforderlich. Ausnahmen sind denkmalgeschützte Gebäude, da eine Solarstromanlage das optische Erscheinungsbild eines Hauses verändert.

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Die Lebensdauer moderner Solarstromanlagen liefert über 35 Jahre hinweg und länger gute Stromerträge. Viele Anlagen arbeiten seit Jahrzehnten fehlerfrei.

Insgesamt sinkt die Ausbeute zwar Jahr für Jahr leicht, allerdings stellten Langzeitstudien fest, dass gute Module auch nach 20 Jahren noch bei einer Energieausbeute von weit über 80 Prozent ihrer Nennleistung liegen. Was zählt, ist Qualität.

Kommen Sie uns gern unverbindlich besuchen und lassen Sie sich professionell beraten.

Источник: https://www.pro-energy-solutions.de/

Die Solaranlage fehlerfrei selbst montieren

Die Solaranlage fehlerfrei selbst montieren

Wurde Ihre Solaranlage von einem Solarfachbetrieb geplant, übernimmt dieser in der Regel auch den Auau. Sollten Sie die Montage eigenständig vornehmen wollen, müssen Sie jedoch einige Dinge beachten, damit Ihre neue Solarstromanlage einwandfrei funktioniert und den maximalen Ertrag erwirtschaftet.

  Die optimale Lage bestimmen

Bevor Sie mit der Montage Ihrer neuen Solaranlage beginnen, stellen Sie sicher, dass der Installationsort frei von Beschattungen ist. Auch Teilbeschattungen beispielsweise durch Bäume, Nachbargebäude oder einen Schornstein können die Leistung beeinflussen. Außerdem sollte die Umgebung beim Auau frei von übermäßigem Staub und aggressiven Dämpfen sein.

  Stabilität des Daches prüfen

Überprüfen Sie die Dachbeschaffenheit, bevor Sie mit der Montage Ihrer Photovoltaikanlage beginnen. Eine gute Stabilität sowie die Unversehrtheit des Daches sind Grundvoraussetzungen für die Montage Ihrer Solaranlage.

  Richtige Neigung & Ausrichtung beachten 

Alle Module müssen die gleiche Ausrichtung und Neigung haben. Optimal ist eine südliche Ausrichtung mit einem Winkel von 30 Grad.

In dieser Position erzeugt die Photovoltaikanlage den maximalen Ertrag.

In keinem Fall sollte die Winkelgröße weniger als 15 Grad betragen, da in diesem Fall mit einer Ertragsminderung zu rechnen ist sowie die Selbstreinigung der Solaranlage beeinträchtigt wird.

Die Installation einer Solaranlage ist nicht zu unterschätzen!

  Unser Tipp:

Bei solarthermischen Anlagen, welche keinen Strom, sondern Warmwasser bereitstellen, ist ein Neigungswinkel von 45 Grad empfehlenswert.

  Witterungsbedingungen beachten!

  • Windstärken: Wenn Sie in einem Gebiet mit starken Winden wohnen, ist eine zusätzliche Dachbefestigung an den Ecken Ihrer Module empfehlenswert. Anderenfalls kann durch starken Wind auf der Rückseite von Aufdachmodulen ein Sog entstehen, der das Montagesystem aus seiner Verankerung reißt.
  • Blitzschutz: Blitzeinschläge können Photovoltaikanlagen schwer beschädigen. Oft ist die Solaranlage der höchste Punkt des Hauses, weshalb ein Blitzschutz ratsam ist. In den meisten Fällen reicht es, die Solaranlage an das bereits vorhandene Blitzschutzsystem für das Gebäude mit anzuschließen. Überlassen Sie die Installation einem Spezialisten, damit Sie im Fall eines Blitzschlags versichert sind.
  • Schneelast: Berücksichtigen Sie bei Ihrer Planung auch das Schneeaufkommen in Ihrer Region. Allgemein gilt: Je stärker der Neigungswinkel der Photovoltaikanlage, desto besser kann der Schnee von den Modulen rutschen. Als Orientierungshilfe dient die Aufteilung Deutschlands in Schneezonen:

Kleinere Nummern bedeuten eine geringere Schneelast. Das „a“ steht für eine Schneelast, die im Vergleich zur Schneelastzone ohne den Buchstaben (z.B. 1) um 25% erhöht ist.

Verschiedene Montagesysteme

Unterschiedliche Montagelösungen ermöglichen es, die Solarmodule universell einzusetzen. Zum Auau bietet sich nicht nur das Hausdach, sondern auch die Garage, Anbauten wie Wintergärten oder sogar die Fassade an.

In jedem Fall sollte das Montagesystem auf die Art und das Gewicht der Solarmodule sowie auf Belastungen des Hauses durch eine hohe Windstärke oder Schnee abgestimmt sein.

Die Installation Ihrer Solaranlage auf dem Dach ist in den meisten Fällen die ertragreichste und gängiste Methode und sollte immer als erstes in Betracht gezogen werden. Dabei wird zwischen Flachdach- und Schrägdachmontagesysteme unterschieden:

  Montagesysteme für Flachdächer

Flachdächer sind sehr gut für die Installation einer Solaranlage geeignet, denn die Solarmodule können aufgeständert montiert und optimal Richtung Süden ausgerichtet werden. Grundlegend wird zwischen zwei Varianten beim Flachdach unterschieden:

  • In der Regel wird ein entsprechendes Metallgestell beispielsweise aus Aluminium mit Schrauben auf dem Flachdach montiert, an welchem die Module mit passenden Klammern befestigt werden. Durch das Festschrauben dieser Systeme wird jedoch die Dachhaut durchdrungen, wodurch Undichtigkeiten entstehen können. Eine Alternative wäre, die Systeme miteinander zu verschrauben und nur die Außenseiten am Dach zu befestigen.
  • Es gibt es auch Befestigungssysteme oder Kunststoffwannen, welche mit Gewichten auf dem Dach beschwert werden und die Dachhaut nicht beschädigen. Durch die erhöhte Last dieser Systeme wird jedoch die Statik des Daches stark belastet, wodurch sie nicht für jedes Hausdach geeignet sind.

  Unser Tipp:

Auf Flachdächern oder bei Freiflächenanlagen ist es üblich, die Module hintereinander aufzubauen. Achten Sie hierbei auf genügend Abstand, damit sich die Module nicht gegenseitig die Sonne nehmen.

  Montagesysteme für Schrägdächer

Solarmodule auf Schrägdächern können im Vergleich zum Flachdach weniger individuell ausgerichtet werden. Dennoch haben Sie die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Montagesystemen, um den größtmöglichen Ertrag zu erzielen:

  • Die Aufdach-Montage ist preiswert und einfach durchzuführen. Die Solarmodule werden auf dem bestehenden Dach montiert, sodass das Dach selbst unverändert bleibt.Drei Bestandteile sind für das Aufdach wichtig: Die Dachbefestigung (in der Regel in Form von Dachhaken), die Trägerkonstruktion (in Form von Schienen) und die Modulbefestigung.

Beim Aufdach werden zunächst Dachhaken auf dem Dachstuhl befestigt. Dafür wird an den entsprechenden Stellen vorübergehend die Dachbedeckung abgenommen.

Anschließend wird eine Trägerkonstruktion aus Metall, meistens aus dem leichten Werkstoff Aluminium, angebracht. Sie bildet die Halterung für die Solarmodule.

Sind alle Module verlegt, verbinden Klemmen die Module miteinander. Erst nach Abschluss der Montage des Aufdaches erfolgt das Verlegen der Elektronik.

  • Bei der Indach-Montage wird die Solaranlage nicht auf das Dach, sondern anstelle der Dachziegel verbaut. Unter den Solarmodulen wird das Indach durch spezielle Abdeckplatten oder einer Folie zusätzlich abgedichtet. Das Indach ist optisch ansprechender, da die Solarmodule mit dem Rest des Daches eine ebene Oberfläche bilden.
  • Mit einem Solardach sorgen Sie für eine maximale Integration Ihres Photovoltaik. Einheitliche Dachziegel mit integrierter Photovoltaikfunktion bedecken dabei das komplette Dach.

Organisieren Sie sich rechtzeitig Helfer, wenn Sie die Anlage selbst montieren möchten.

Hinweise zur Montage

Nachdem Sie das passende Montagesystem ausgewählt haben, gibt es noch einige weitere Sachen bei der eigenständigen Installation Ihrer Anlage zu beachten:

  • Montagesystem: Lassen Sie sich ein Trägersystem von Ihrem Solarteur empfehlen und beachten Sie die Montagerichtlinien des Herstellers.
  • Wechselrichter: Dieser ist essentiell, wenn Sie Strom in das öffentliche Netz einspeisen möchten. Der Wechselrichter sollte nahe an den Einspeisepunkt montiert werden.
  • Zähler: Die Zähler müssen nicht zwingend im vorhandenen Zählerschrank angebracht werden.
  • Anmeldung bei Netzbetreiber: Die Formulare für die Anmeldung unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter. Erkundigen Sie sich rechtzeitig nach den geforderten Unterlagen.
  • Inbetriebnahmeprotokoll: Wichtiges Dokument, das den Zeitpunkt der Inbetriebnahme und die Funktionstüchtigkeit festhält. Sie dient dem Netzbetreiber als Nachweis, dass der Strom vorschriftsmäßig erzeugt wird.
  • Einweisung durch einen Solarteur: Lassen Sie sich die Anlage und Ihre Funktionsweise von einem Solarteur genau erklären. Unter anderem ist es wichtig zu wissen, wie die Wechselrichterdaten zu deuten sind und was der Einspeisezähler ausssagt.
  • Wichtige Unterlagen: Unbedingt auewahren sollten Sie das Inbetriebnahmeprotokoll, den Garantienachweis, Datenblätter und Rechnungen. Diese Unterlagen helfen Ihnen bei Ihrer nächsten Steuererklärung und im Schadensfall.

  Meldepflicht für Anlagenbetreiber

Lassen Sie sich einen Anlagenpass ausstellen!

Zusammen mit einer neuen Solaranlage erhalten Sie einen Anlagenpass. Dieser hält fest, welche Informationen und Dokumente nach der Montage, sprich bei der Übergabe der montierten Photovoltaikanlage, vorliegen und welche Richtlinien bei der Installation beachtet wurden.

Außerdem enthält der Pass ein Muster für das Abnahmeprotokoll. Dieses soll dokumentieren, dass die Anlage bei der Übergabe fehlerfrei funktioniert. Der Pass ist vom Installateur auszufüllen.

Er ersetzt zwar nicht die Garantie, wird aber bei vielen Versicherern positiv bedacht, da er ein Qualitätsmerkmal für den Betrieb der Solaranlage darstellt.

Einen geeigneten Installateur finden

Bei recht hohen Anschaffungskosten kann der Gedanke aufkommen, bei der Montage zu sparen. Doch eine Solaranlage soll 20 bis 30 Jahre störungsfrei laufen. Die fachmännische Montage der Module in der Halterung sowie die Installation der Elektrik sind die Voraussetzung hierfür.

Für die Selbstmontage empfehlen sich gute handwerkliche Fähigkeiten. Sind Sie sich nicht sicher, ob Sie über das nötige Fachwissen verfügen, überlassen Sie die Montage einem Solarfachmann.

Damit sichern Sie sich auch in einem Versicherungs- oder Gewährleistungsfallab.

Die Montage einer Solaranlage erfordert viele Kenntnisse und Fertigkeiten. Um sicherzugehen, dass Sie einen richtigen Solarfachmann engagieren, sollten Sie diese drei Hinweise beachten:

  Unser Tipp:

Der Preis für die Installation eines richtet sich in der Regel nach der Leistung der Photovoltaikanlage. Einheitliche Preise werden von den Fachverbänden jedoch nicht bekannt gegeben. Daher ist es wichtig, dass Sie sich mindestens zwei Angebote einholen.

Источник: https://www.aroundhome.de/solaranlage/magazin/solaranlage-selbst-montieren/

Solarstromanlage: Garantie- und Versicherungsbedingungen genau lesen

Die Solaranlage fehlerfrei selbst montieren

Beim Kauf einer Photovotaikanlage sollten Sie nicht nur Qualitätsstandards und Gütesiegel prüfen, sondern auch die Bedingungen zu Garantie und Versicherung. Stolpersteine im Kleingedruckten sind keine Seltenheit.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Für Photovoltaikanlagen gilt je nach Einbausituation eine gesetzliche Gewährleistungsfrist von zwei oder fünf Jahren.
  • Hersteller können zusätzlich freiwillige Garantien geben. Entscheidend ist dann, was im „Kleingedruckten“ steht.
  • Solarstromanlagen können über die Wohngebäudeversicherung mitversichert oder separat über eine Photovoltaikversicherung abgesichert werden.

Grundsätzlich müssen Photovoltaikmodule und Batteriespeicher, wie jede andere gekaufte Ware auch, fehlerfrei ausgeliefert werden.

Je nach Einbausituation gibt es für Solarstromanlagen eine gesetzliche Gewährleistungsfrist von zwei oder fünf Jahren, das heißt die Verkäufer eines Produkts müssen in dieser Zeit für Sachmängel haften. Welche Frist im Zweifel gilt, ist rechtlich nicht eindeutig geregelt.

Deshalb sollten Sie am besten schon vor Ablauf der 2-Jahres-Frist prüfen, ob die Anlage ihre volle Leistungsfähigkeit hat, mängelfrei installiert wurde und die versprochenen Erträge bringt.

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Abhängig davon, welche Frist gilt, haben Sie nach der Übergabe und der Inbetriebnahme des PV-Systems in dieser Zeitspanne als Kunde einen gesetzlich geregelten Anspruch auf ein Produkt ohne Mängel. Dafür muss der Verkäufer geradestehen – in der Regel also die Firma, die die Geräte installiert hat. 

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Dabei gilt: Streikt die Anlage, können Sie zunächst nur eine Reparatur oder eine Ersatzlieferung verlangen. Der Verkäufer muss in beiden Fällen sämtliche Kosten für Transport, Arbeitsleistung und Materialien tragen.

Vorsicht bei Garantiebedingungen

Garantien werden – im Gegensatz zu den gesetzlich verbrieften Gewährleistungsrechten – vom Hersteller freiwillig eingeräumt. Deren genaue Bedingungen können die Firmen deswegen weitestgehend selbst festlegen. Es gelten jedoch Grenzen zum Schutz von Verbrauchern.

Insbesondere Solarstromspeicher und Wechselrichter stellen neben den Solarmodulen die am meisten beanspruchten Anlagenkomponenten dar.

Da hier kürzere Lebensdauern möglich sind, ist es sehr wichtig, die Garantieleistungen und den zugesicherten Service (Wartung, Austausch defekter Teile) genau zu prüfen.

Sie sollten daher unbedingt verlangen, dass ihnen eine schriftliche Urkunde mit den exakten Garantiebedingungen für die Module, den Speicher und den Wechselrichter ausgehändigt werden. Darin sollten Angaben zum Garantiegeber sowie zur Dauer und zum Inhalt der Garantie enthalten sein.

Bei Batteriespeichern war bisher eine zehnjährige sogenannte Zeitwertersatz-Garantie auf die Batterien üblich. Ersetzt wird dann nicht der ursprüngliche Kaufpreis der Batterie, sondern der jetzige Zeitwert.

Dies war eine Voraussetzung für die Ende 2018 ausgelaufene KfW-Förderung. Inzwischen gibt es immer häufiger so genannte „Vollgarantien“, die über den Ersatz des Zeitwerts hinausgehen.

Sie haben meist zwei Bestandteile: eine Produkt- und eine Leistungsgarantie. 

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Während sich die Produktgarantie in der Regel auf Materialfehler bezieht, zielt die Leistungsgarantie auf die Batteriekapazität ab. Hier gilt es, genau zu schauen, worauf sich welche Garantie bezieht.

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Im Detail kann sich der Umfang der Garantieleistungen deutlich unterscheiden. Manche Speichersysteme sind aus mehreren Komponenten verschiedener Hersteller zusammengesetzt, für die unterschiedliche Garantien gelten. Im Idealfall gibt es jedoch eine einzige Garantie, die alle Komponenten umfasst.

Solarstromanlage: Stolpersteine im Kleingedruckten

Hersteller geben für Material- und Verarbeitungsfehler oft freiwillige Produktgarantien von bis zu zehn Jahren.

Außerdem versprechen viele Firmen auch eine garantierte Leistung ihrer Solarmodule über einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren.

Da die Module ‒ bedingt durch die Herstellung ‒ Leistungstoleranzen aufweisen, ist es wichtig zu prüfen, welche Leistung für jeweils welchen Zeitraum garantiert wird.

Wer Ansprüche durchsetzen will, weil die Leistung geringer als versprochen ist, sieht sich im Kleingedruckten jedoch häufig mit Stolpersteinen konfrontiert:

  • Unzulässig ist es zum Beispiel, wenn Hersteller eine Garantieleistung bei „Nachlässigkeit“ ausschließen, ohne diese weiter zu konkretisieren. Oder sie räumen nur ein bis zwei Wochen Zeit ein, um den Mangel zu melden. 
  • Auch eine nur sechsmonatige Frist, um Klage einzureichen, und Gerichtsorte wie etwa Madrid oder New York sind unter den kundenfeindlichen Bedingungen zu finden und ebenfalls unzulässig. 
  • Zudem wälzen manche Unternehmen einen großen Teil oder sogar sämtliche Kosten für die Garantieabwicklung gern auf den Kunden ab. 

Es sind aber auch Unternehmen am Markt, die sich im Garantiefall deutlich verbraucherfreundlicher zeigen.

 

Источник: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/erneuerbare-energien/solarstromanlage-garantie-und-versicherungsbedingungen-genau-lesen-6700

Photovoltaik Montage

Die Solaranlage fehlerfrei selbst montieren

Solaranlage auf Hausdach © electriceye, stock.adobe.comDie Photovoltaikanlage ist bestellt, wird geliefert und muss an ihren Bestimmungsort.

Handelt es sich nicht um eine professionelle Großanlage, wird der Solargenerator vermutlich auf einem Dach seinen Platz finden.

Wurde die Anlage von einem Solarfachbetrieb geplant, wird dieser – oder ein von ihm beauftragter Handwerker – die Montage der Solarmodule übernehmen.

Einige zukünftige Betreiber der Solaranlage möchten diese aber selbst montieren. Dann steht zunächst die Auswahl des richtigen Montagesystems aus. Dieser Punkt sollte aber auch mit dem Solarfachbetrieb besprochen werden, der ja ein bestimmtes Montagesystem angeboten hat.

Tipp: Bei Selbstmontage darauf achten, dass die elektrischen Verbindungen und Anschlüsse von einem Fachmann durchgeführt werden!

Ein ganz wesentlicher Punkt vor der Installation ist die Entscheidung für das passende Montagesystem. Diese Entscheidung richtet sich nicht nur nach der Art des Daches, sondern hängt auch davon ab, für welche Solarmodule man sich entschieden hat, wie schwer diese sind, ob mit Rahmen oder ohne und wie hoch die Belastungen durch Wind oder Schnee ausfallen können.

Montagesysteme für Flachdächer

Montage einer Photovoltaikanlage auf einem Flachdach © Marina Lohrbach, stock.adobe.comFlachdächer sind sehr gut für Photovoltaikanlagen geeignet. Solarmodule werden hier aufgeständert montiert. Denn dann können die Solarmodule in der richtigen Neigung und vor allem in der optimalen Ausrichtung montiert werden. Dafür gibt es unterschiedliche Lösungen.

Auch auf einem Flachdach kann eine PV-Anlage lohnen

Es gibt entsprechende Metallgestelle, üblicherweise aus Aluminium, die mit Schrauben oder anderen Verbindungen auf dem Dach montiert werden. An diesen werden dann die Module mit passenden Klammern befestigt. Diese Systeme haben jedoch den Nachteil, dass die Dachhaut durchdrungen wird und die Gefahr von Undichtigkeiten besteht.

Andere Befestigungssysteme werden mit Gewichten auf dem Dach beschwert. Manche Systeme werden miteinander verschraubt, um die Stabilität insgesamt zu erhöhen und nur an den Rändern des Daches befestigt.

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Es gibt auch große Wannen aus Kunststoff, die so beschwert werden, dass eine ausreichende Stabilität erreicht wird.

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Diese Systeme haben den Nachteil, sehr schwer zu sein, sodass die Statik des Daches häufig zu sehr belastet wird.

Nachführungssysteme

Schwenkbare Solaranlage © Thaut Images, stock.adobe.comSolarmodule bringen immer dann die höchsten Erträge, wenn sie optimal in Neigung und Ausrichtung eingestellt sind.

Da sich der optimale Winkel im Laufe eines Tages mit dem Sonnenstand ändert, werden Nachführungssysteme angeboten.

Üblicherweise werden sie bei großen Freianlagen eingesetzt, aber auch für Flachdachanlagen sind sie erhältlich.

Einachsige Nachführungssysteme stellen immer den optimalen Neigungswinkel der Solarmodule ein. Dazu verstellt ein kleiner Elektromotor den Winkel des Trägers, auf dem die Solarmodule montiert sind. Die Verstellung erfolgt entweder nach Jahres- und Uhrzeit oder sensorgesteuert.

Zweiachsige Nachführungssysteme richten die Module zusätzlich auch noch in die richtige Himmelsrichtung aus. Dazu wird ein zweiter Verstellmotor eingesetzt.

Nachführungssysteme: Ertragsreich aber wartungsintensiv

Die Technik ist teuer, kompliziert und durchaus wartungsintensiv. Eigentlich kann sie nur für große Freianlagen empfohlen werden, da hier ihr Vorteil – Ertragssteigerungen von mehr als 30 Prozent – die genannten Nachteile überwiegen können.

Montagesystem für Schrägdächer

Montage einer Solaranlage © Jürgen Fälchle, stock.adobe.comSolarmodule können entweder auf dem Dach montiert werden oder ins Dach integriert werden. Bei der Indach-Montage übernehmen die Solarmodule die Aufgabe der Dachhaut. Diese Montageart wird hier nicht näher betrachtet.

Photovoltaikanlage: Aufdach- oder Indachmontage

Bei der Aufdach-Montage werden zunächst die Montagesysteme auf dem Dach montiert, auf diese kommen wiederum die Solarmodule. Dabei werden dann Schienen parallel oder kreuzförmig an sogenannten Dachhaken befestigt.

Dachhaken

Dachhaken © Skatzenberger, stock.adobe.comDiese Dachhaken werden an die Dachsparren geschraubt.

Anzahl und Art der Dachhaken richten sich nach der Belastung (Gewicht der Module, Belastung durch Wind oder Schnee) und der Form der Ziegel.

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Dachhaken sind für alle üblichen Standardziegelformen auf dem Markt. Von den Ziegeln, an denen die Dachhaken durchgeführt werden, werden Stücke abgesägt oder -geflext.

[/attention]Aufdach Montage: Die Dachhaken tragen die KonstruktionTipp: Bei der Montage darauf achten, dass die Ziegel nicht zu groß ausgeschnitten werden, damit das Dach dicht bleibt.

Auf die Dachhaken werden dann die Schienen montiert, an denen die Solarmodule befestigt werden. Die Dachhaken sollten höhenverstellbar sein, wenn das Dach Unebenheiten aufweist. Nur so kann der Abstand zum Dach richtig ausjustiert werden. Die Solarmodule müssen ja hinterher eine ebene Fläche ergeben.

Schienensysteme

Montage einer Solaranlage auf einem Hausdach © Marina Lohrbach, stock.adobe.comMontagesysteme sind üblicherweise aus Aluminium, um die Belastung des Daches nicht zu vergrößern.

Die Schienen, die die Module aufnehmen, werden entweder nur parallel oder als Kreuzschienen auf den Dachhaken befestigt. Die Module können dann entweder an die Schienen geklemmt werden (mit sogenannten Modulklemmen). Besondere Schienen erlauben aber auch, die Module einzulegen.

Manche Schienensysteme sind so aufgebaut, dass ein extra Kabelkanal enthalten ist, was auch die Verkabelung der Module vereinfacht.

Tipp: Modulhersteller geben Montagempfehlungen, die unbedingt berücksichtigt werden sollten, damit die Garantieansprüche bestehen bleiben.Montage einer Solaranlage: Eigenleistung möglich? Fragen Sie den Solateur

Источник: https://www.solaranlage-ratgeber.de/photovoltaik/photovoltaik-installation/photovoltaik-montage

Solaranlage installieren: Schritt für Schritt

Die Solaranlage fehlerfrei selbst montieren

Jedes Jahr flattert Post vom Stromanbieter ins Haus, der ankündigt, mal wieder die Preise zu erhöhen. Klar, wechseln ist relativ einfach, aber seit der Strommarktliberalisierung tummelt sich da draußen ein regelrechter Anbieterdschungel.

Die eigene Photovoltaik-(PV) Anlage auf Dach oder Freifläche ist ein sehr mächtiges Schwert dagegen, denn je nach Größe ist sie in der Lage, einen Haushalt stromautark zu machen. Doch auf der technischen Seite ist das ein Großprojekt. Wir zeigen deshalb nun die Schritte, die nötig sind, wenn Sie eine Solaranlage installieren wollen.

Ein Partner muss her

Eine PV-Anlage kann zwar theoretisch und praktisch überall installiert werden. In aller Regel wird sie jedoch aus Platzgründen auf dem Dach des Hauses oder eines Nebengebäudes landen. Das bringt uns zu einer Problemstellung: Was die Installation anbelangt, werden hier drei unterschiedliche Berufsbilder angeschnitten:

  • Der Zimmermann, weil der Dachstuhl direkt betroffen ist
  • Der Dachdecker, weil die Eindeckung eine Rolle spielt
  • Der Elektriker, weil alles angeschlossen werden will

Das bedeutet, sobald man auch nur bei einem dieser Berufsbilder nicht wirklich technisch bewandert ist, sollte man sich Hilfe holen, bevor man einen mitunter tausende Euro teuren Fehler begeht.

Eine Solar-Fachfirma ist auch schon deshalb wichtig, weil sie die notwendige Hilfestellung dabei gibt, zu überlegen, wie viel Leistung möglich ist.

Was sagt der Statiker?

Wer neu baut und von Anfang an eine PV-Anlage integrieren möchte, hat dieses Problem nicht. Aber bei sämtlichen Bestandsbauten ist es notwendig, einen Baustatiker einzubeziehen.

Zwar ist jedes in Deutschland abgenommene Dach mit einer Belastungsreserve versehen, die sich am Dachneigungswinkel und der regional zu erwartenden Schneelast orientiert.

Doch je nach Umfang der Anlage kann das Gewicht der PV-Module die Rest-Reserve zu stark schrumpfen lassen, weil man pro Quadratmeter mit zusätzlichen 25 Kilo rechnen muss.

Nur der Dachstuhl bestimmt, was machbar ist. Daher muss der Statiker hier immer prüfend hinzugezogen werden.© Christine – stock.adobe.com

Man hat von der PV-Firma zu diesem Zeitpunkt die Unterlagen mit den technischen Eckdaten zur Hand. Anhand dieser kann nun der Statiker bestimmen, ob das Projekt so starten kann.

Und ganz wichtig: Der Statiker wird einem auch verraten, ob die Anlage in dieser Form baugenehmigungsfrei ist. Das ist sie zwar in den allermeisten Fällen, aber sicher ist sicher.

Netzbetreiber kontaktieren

In einem Stromnetz muss jederzeit glasklar sein, wie viel eingespeist und verbraucht wird. Eine PV-Anlage wird in aller Regel ins öffentliche Netz angeschlossen, um überschüssig erzeugten Strom einzuspeisen – dafür gibt es ja schließlich als Entschädigung die Einspeisevergütung. Bloß muss der Netzbetreiber erst einmal wissen, was dort demnächst auf ihn zukommt.

Das bedeutet, mit den Leistungsdaten, die der PV-Spezialist für die eigene Anlage im ersten Schritt errechnet hat, kontaktiert man nun seinen Netzbetreiber und lässt sich von ihm sagen, ob die Anlage so auch von seiner Seite aus installiert werden darf und ob ggf. Änderungen in der Hausinstallation vonnöten sind.

Zu diesem Schritt gehört es auch meistens, dass schon ein smarter Stromzähler installiert wird. Dieser ist verpflichtend für alle Anlagen jenseits von 7kW/p und stellt sicher, dass der Netzbetreiber genau weiß, zu welchem Zeitpunkt wie viel eingespeist wird.

Abschattungen entfernen

Es ist im Sinne jedes Hausbesitzers, dass seine PV-Anlage so viel Strom wie möglich erzeugt, damit sie ihre Kosten schnell wieder einfährt.

Doch jeder kleine Schatten zwischen Modulen und Sonne reduziert die Leistung um einen gewissen Grad. Daher ist es nun nötig, solche Abschattungen zu beseitigen.

Was dabei jenseits des eigenen Grundstücks liegt, ist natürlich in gewisser Hinsicht unantastbar.

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Hat man jedoch eigene Bäume, welche ihre Schatten werfen, müssen diese gestutzt oder auch ganz gefällt werden. Ein Job, der den ganzen Heimwerker fordert, den man aber absolut managen kann, wenn man sich an die Regeln hält.

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Auf die PV-Module sollte möglichst kein Schatten fallen, hohe Bäume müssen eventuell gekürzt werden.© haitaucher39 – stock.adobe.com

Nun kann es richtig losgehen. Der erste Schritt besteht darin, die Unterkonstruktion zu installieren. Diese besteht aus Metallwinkeln, die von unten zwischen zwei Ziegel der Deckung geschoben und mit der Konterlattung verschraubt werden. Dazu ist es also nötig, lokal die Eindeckung zu entfernen.

Sind diese Haken befestigt, werden die eigentlichen Profile installiert, welche letztlich die PV-Module tragen. Genau das geschieht im nächsten Schritt: Die Module werden an ihren Gestellen fixiert und damit ist die Arbeit auch schon erledigt.

Der mechanische Teil der Installation ist nur wegen der Dacharbeit schwer. Der Rest ist „einhängen und festschrauben“.© anatoliy_gleb – stock.adobe.com

Tipp: Wer diesen Job selbst machen will, sollte sich unbedingt einen Schrägaufzug mieten. Sich einzelne Module durchs Dachfenster oder andere Öffnungen herausreichen zu lassen, birgt ein gigantisches Schadens- und Unfallrisiko für Mensch und Technik.

Die Verkabelung

Letzen Endes liest sich dieser Schritt sehr einfach: Sind die einzelnen Module installiert, werden sie je nach Art der Installation entweder in Reihe oder parallel miteinander verkabelt und anschließend mit dem Wechselrichter verbunden, welcher seinerseits dann ans Hausnetz angeschlossen ist.

Die Verkabelung ist der letzte Schritt.© Kampan – stock.adobe.com

Tipp: Da dies allerdings eine extrem sicherheitsrelevante Aufgabe ist, empfiehlt es sich dringend, hier einen Elektriker zumindest beratend hinzuzuziehen.

Anmeldung

Von dem Moment an, indem man quasi den Stecker in den Wechselrichter steckt, produziert die PV-Anlage Strom und wird diesen auch einspeisen, falls man ihn nicht selbst verbraucht.

Aber: Noch weiß offiziell niemand von der Anlage, das heißt, es kann auch keine Einspeisevergütung fließen. Daher: So schnell wie es geht sollte nun die eigene Anlage bei der Bundesnetzagentur angemeldet werden. Das geht via Netz in Minutenschnelle.

Passend zum Thema: Mit Solarthermie und Photovoltaik Geld sparen!

Источник: https://selbermachen.de/wohnen/energie/solaranlage-installieren-schritt-fuer-schritt

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