Die verschiedenen Materialien von Haustüren

Haustür: Materialien

Die verschiedenen Materialien von Haustüren
Haustuer verschiedene Ausführungenuswahl © hati, fotolia.com

Die Materialien für moderne Außentüren müssen bestimmte Kriterien erfüllen. Sie müssen

  • der Witterung dauerhaft standhalten
  • eine hohe konstruktive Stabilität mit sich bringen
  • eine gute Maßstabilität aufweisen
  • Voraussetzungen für eine gute Wärmedämmung bieten
  • UV-Strahlung auf lange Sicht trotzen

Haustüren müssen einiges aushalten…

Für Haustüren werden verschiedene Materialien verwendet, die – bei entsprechender Behandlung und Verarbeitung – die geforderten Eigenschaften mit sich bringen. Die klassischen Materialien für den Bau von Außentüren sind:

  • Holz
  • Aluminium
  • Kunststoff

Aus diesen Materialien werden sowohl die Blendrahmen als auch die Türblätter gefertigt. Hinzu kommt – vor allem bei Terrassen- und Balkontüren, aber auch bei Haustüren – Glas für Lichtausschnitte beziehungsweise die Verglasung. Welches Material im Einzelfall das richtige ist, entscheiden die jeweiligen Vorlieben der Hauseigentümer wie auch die gestalterischen Ansprüche an die Außenfassade.

Haustür Materialvergleich: Holz, Alu oder Kunststoff

Holz: natürlich und nachhaltig

Moderne Haustür aus Holz © Internorm International GmbH

Türen aus Holz erleben in der heutigen Zeit eine regelrechte Renaissance. Denn bei Holz handelt es sich um ein natürliches und nachwachsendes Material, dass traditionell im Türbau verwendet wird.

Bauherren und Modernisierer, die bei der Auswahl ihrer Baumaterialien auf eine hohe Nachhaltigkeit Wert legen, finden Mit Außen- und Haustüren aus Holz Modelle, die diesen Anforderungen entsprechen.

Bereits durch seine natürlichen Materialeigenschaften bringt Holz eine Reihe von Vorteilen mit:

  • geringes Gewicht bei hoher Stabilität
  • gute Werte bei der Wärmedämmung durch viele luftgefüllte Zellen
  • ansprechende und behagliche Ausstrahlung

Dem gegenüber steht, dass Holz als natürliches Material stark arbeitet und anderen Materialien hinsichtlich des Witterungsschutzes unterlegen ist.

  • Arbeiten: Holz dehnt sich bei hohen Temperaturen aus und zieht sich bei niedrigen Temperaturen zusammen. Gerade bei alten Holztüren kann man daher beobachten, dass sie sich verzogen haben oder Risse aufweisen. Dem wird bei modernen Türelementen aus Holz durch spezielle Fertigungsweisen vorgebeugt. Holztüren werden nicht mehr aus möglichst großen Holzstücken gefertigt, sondern aus vielen, kleinen Lamellen zusammengeleimt. So wird zum einen das Arbeiten verringert, zum anderen kann durch die Auswahl besonders schöner Lamellen auf der Außenseite der optische Reiz erhöht werden. Hochwertige Türblätter aus Holz sind zusätzlich mit einem umlaufenden Metallband oder sogar einem Stahlkern versehen. So können sie sich nicht verziehen und bieten gleichzeitig einen hohen Einbruchschutz.
  • Witterungsschutz: Als natürliches Material verwittert Holz, wenn es dauerhaft der Feuchtigkeit ausgesetzt ist und ist weiterhin anfällig für Pilze und andere holzzerstörende Schädling. Um dem entgegenzuwirken müssen Außentüren aus Holz vorbehandelt werden. Spezielle Holzschutzmittel und Anstriche sorgen dafür, dass Niederschläge dem natürlichen Material nichts mehr anhaben und Schädlinge nicht ins Material eindringen können. Diese Schutzanstriche müssen allerdings in regelmäßigen Abständen erneuert werden.

Tipp: Gerade bei Holztüren lohnt sich ein Material-Mix. Eine Holztür, die auf ihrer Außenseite mit einer Verschalung aus Aluminium versehen ist, trotzt auf lange Sicht Wind und Wetter, während sie nach innen ihr natürliches Flair versprüht.Witterungsschutz für Holztüren: Ein Vordach

Aluminium: robust und werthaltig

Haustüren aus Aluminium © WERU GmbH

HInsichtlich der Robustheit gibt es wohl kaum ein besseres Material, das die Anforderungen an eine Außentür erfüllt, als Aluminuim:

  • hohe Stabilität und Dauerhaftigkeit
  • nicht korrosionsgefährdet
  • unempfindlich gegenüber UV-Strahlung und läuft – bei entsprechender Versiegelung – nicht an
  • fast unbegrenzte Farbauswahl durch moderne Einbrennlackierungen

Allerdings ist auch Aluminium ein Material, das nicht nur Vorteile aufweist. Zum einen liegt es im Preis deutlich über den anderen Materialien wie Holz und Kunststoff.

Zum anderen ist seine Natur als Metall, die die großen Vorteile von Stabilität und Dauerhaftigkeit bietet, auch gleichzeitig sein größter Nachteil: Aluminium ist ein sehr guter Wärmeleiter.

So ist ein thermisch getrennter Auau des Türelements notwendig, damit die Außentür nicht nahezu ungebremst die Heizwärme aus dem Rauminneren nach außen leitet:

  • Thermische Trennung: Türelemente aus Aluminium sind heute so aufgebaut, dass die Innen- und die Außenseite nicht miteinander in Kontakt stehen. Für die so genannte thermische Trennung wird eine Kunststofflage in Rahmen und Türblatt eingearbeitet. Zusätzlich enthalten Rahmen und Tür mit Luft oder Dämmstoff gefüllte Kammern, die ebenfalls zur ausreichenden Wärmedämmung beitragen.

Außentür mit thermischer TrennungTipp: Ob eine alte Aluminiumtür thermisch getrennt ist oder nicht, ist im Winter leicht zu beobachten: Sinken im Winter die Außentemperaturen, wird eine nicht thermisch getrennte Außentür aus Aluminium sehr kalt. Es kann sich dann auch Feuchtigkeit aus der Raumluft auf Rahmen und Türblatt niederschlagen. Aluminiumtüren, die vor Jahrzehnten – beispielsweise in den 70er-Jahren – eingebaut wurden, sind in der Regel nicht thermisch getrennt und sollten daher ausgetauscht werden.

Kunststoff: günstig und beständig

Haustuer aus Kunststoff © WERU GmbH
Ebenso wie bei Fenstern erfreut sich auch bei Außentüren Kunststoff einer immer größeren Beliebtheit. Der Grund ist einfach: Das Material ist im Vergleich zu den anderen Werkstoffen günstig im Preis und bietet ohne größeren Pflegeaufwand eine hohe Dauerhaftigkeit.

Als Kunststoffe kommen sowohl Polyvinylchlorid (PVC) als neuerdings auch Polyurethan (PU) zum Einsatz. Neben den Vorteilen der Kosteneffizienz und der hohen Beständigkeit bietet die einfache Verarbeitung einen weiteren Vorzug von Kunststoff.

Da das Material thermoplastisch ist, sich also unter Wärmeeinfluss formen lässt, sind homogene Türblätter und Sonderformen kein Problem.

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Einer der größten Nachteile von Kunststoff ist, dass es sich hierbei um ein vergleichsweise weiches Material handelt. Wie Holztüren werden auch Kunststofftüren daher mit einem Stahlkern versehen, um die notwendige Stabilität und Sicherheit zu erzielen. Und ebenfalls wie bei Holztüren wirkt sich dieser Stahlkern in einem guten Einbruchschutz aus.

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Um die hohen Anforderungen an den Wärmeschutz bei Haustüren zu erfüllen, sind auch Kunststofftüren filigran mit mehreren luftgefüllten Kammern aufgebaut. Durch eine Füllung mit Dämmstoff wird der U-Wert zusätzlich verbessert.

Haustüren aus Kunststoff Haustüren nutzen Luftkammern für die Wärmedämmung

Die Verglasung: Auf den Dämmwert kommt es an

Vor allem bei Terrassentüren nimmt die Verglasung einen Großteil des Türblatts ein. Richtig ausgeführt bildet sie die Grundlage für

  • Wärmeschutz
  • Schallschutz
  • Einbruchschutz

Der Bereich der Verglasung ist daher ein Themenfeld, in dem Bauherren und Modernisierer auf eine hohe Qualität achten sollten.

Glas-Schiebetür © Internorm International GmbH

  • Wärmeschutz: Der Wärmeschutz wird bei der Verglasung durch mehrere Glasscheiben erzielt, die hintereinander angeordnet werden. Der aktuelle Stand der Technik ist die Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung. Sie vereint drei Glasscheiben mit speziellen, wärmereflektierenden Beschichtungen und isoliergasgefüllten Scheibenzwischenräumen. Der Effekt ist beeindruckend: Während eine Einfachverglasung einen Wärmedurchgangskoeffizienten von 5,2 W/(m²K) aufweist, sinkt er bei einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung auf bis zu 0,7 W/(m²K)
  • Wärmeschutzverglasung: Die Wärme darf rein aber nicht raus

  • Schallschutz: Der Schallschutz wird bei einer Fenstertür zu einem großen Teil durch die Dichtungen erzielt. Allerdings hat auch die Verglasung einen maßgeblichen Anteil daran. Generell gilt, dass Materialien mit einer hohen Dichte einen besseren Schalldämmwert aufweisen als Materialien mit geringer Dichte. Bei Bauelementen mit hohem Schalldämmwert werden daher Verglasungen mit hohem Glasanteil eingesetzt.Fenster Schallschutz: Der Schall wird mit allen Tricks ausgesperrt
  • Einbruchschutz: Die richtige Verglasung macht Einbrechern das Leben deutlich schwerer. Das beste Beispiel bieten hier Fenstertüren: Sind sie mit einer durchwurfsicheren Verglasung ausgestattet, lässt sich diese nur mit hohem Aufwand und mit viel Lärm zerstören. Gängige Einbruchsarten, beispielsweise die Verglasung im Bereich des Griffs zu zerstören und so die Tür zu öffnen oder die Verglasung komplett zu zerstören und durch die entstehende Öffnung hindurchzusteigen, sind auf diese Weise ausgeschlossen.Auau von Verbundsicherheitsglas

Tipp: Auch wenn eine Haustür in der Regel nur kleine Lichtausschnitte und daher auch nur entsprechend geringe Glasflächen aufweist, sollten diese dennoch mit hoch wärmedämmenden Verglasungen ausgestattet sein. So kann die Haustür einen hohen Dämmstandard erzielen und die Wärme so effizient wie möglich im Haus halten.

Источник: https://www.fensterbau-ratgeber.de/tueren/tueren-technik/material/

Haustüren: Material

Die verschiedenen Materialien von Haustüren

Ihre neue Haustür hat eine repräsentative Funktion, sie soll Ihrem Geschmack entsprechen und einladend wirken. Auch nach innen hin soll sie sich in den Raum einfügen.

Abgesehen von der Optik, muss Ihre Haustür einige praktische Anforderungen erfüllen. Hier kommt dem Material eine entscheidende Rolle zu.

Üblicherweise werden Türen aus Aluminium, Stahl, Kunststoff oder Holz gefertigt.

Das muss die Haustür leisten können

Jedes Material erfüllt die für eine Haustür unverzichtbaren Eigenschaften in unterschiedlich ausgeprägtem Maß. Bevor wir Ihnen die Materialien im Einzelnen vorstellen, informieren wir Sie über die wichtigsten Merkmale, die Ihre neue Haustür mitbringen sollte. Eine gute Haustür muss vor allem Schutz vor Einbruch, Wärmeverlust und Schall bieten können.

  Einbruchschutz

Einbruchssichere Türen werden mit einer hohen Widerstandsklasse ausgezeichnet, die sich nach der europäischen Prüfnorm DIN EN 1627 richtet.

Die sechsstufige Skala (RC 1 – 6) beschreibt den Sicherheitsstandard, wobei eins dem niedrigsten und sechs dem höchsten entspricht. Für Privathaushalte empfiehlt die Polizei Haustüren ab der Klasse RC 2.

Zusätzlich sollten sie von neutralen Kontrolorganen, wie beispielsweise das Deutsche Institut für Normung (DIN) oder der Verband der Sachversicherer (VdS), zertifiziert sein.

Widerstandsklasse Schutz vor Einbruch mit Widerstandszeit bei Einbruch RC 1 RC 2 RC 3 RC 4 RC 5 RC 6
körperliche Gewalt keine Angabe
einfachen Hebelwerkzeugen3 min.
Brecheisen oder Hebelwerkzeugen5 min.
Säge- und Schlagwerkzeugen10 min.
Elektrowerkzeugen15 min.
besonders leistungsfähigen Elektrowerkzeugen20 min.

  Wärmeschutz

Holz hat sehr gute Dämmeigenschaften. Auch eine Kombination aus Holz und Aluminium sowie eine Kunststoff-Dämmschicht verhindern erfolgreich den Wärmeverlust. So bleibt die Kälte draußen, und die Wärme im Inneren.

Wie hoch die Wärmedämmung sein muss, hat die Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 festgelegt. So darf der Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) bei einer Haustür maximal 1,8 W/m²K betragen. Je niedriger der U-Wert ist, desto besser dämmt die Tür.

Wenn Sie Ihre Haustür mit Glaseinsätzen verzieren möchten, achten Sie auf die Verwendung von zwei- bis dreifach verglastem Wärmeschutzglas. Auch bei der Verglasung ist der U-Wert besonders wichtig. Zum Vergleich:Bei zweifach verglasten Scheiben liegt der U-Wert bei 1,1 W, bei dreifach verglasten Scheiben bei 0,7 W/m2. 

  Unser Tipp:

  Schallschutz

Wenn Sie in einer lauten Wohngegend wohnen, sollten Sie auch über einen zusätzlichen Schallschutz nachdenken.

Je nach Umgebungslärm sollte eine Haustür eine Schalldämmung von 27 bis 42 Dezibel (dB) haben. Die Außengeräusche werden umso besser abgeschirmt, je höher die Dezibel sind.

Besonders wichtig ist hier, dass die Haustür fachgerecht eingebaut werden muss, damit sie die volle Schallschutzwirkung leisten kann.

  Aluminium

Aluminiumhaustüren schneiden bei allen Anforderungen gut bis sehr gut ab. Sie sind robust, formstabil, langlebig, pflegeleicht und mit der entsprechenden Beschichtung korrosionsbeständig.

Einziges Manko ist die schlechte Isolierfähigkeit des Materials.

Für ausreichenden Wärmeschutz sollten Haustüren aus Aluminium daher mit einer zusätzlichen Dämmschicht versehen werden, was wiederum den Preis erhöht.

Haustüren aus Aluminium gibt es in allen Farben, mit Verzierungen oder in unterschiedlichen Materialkombinationen. Durchgefärbtes Aluminium ist zudem sehr dauerhaft und bleibt daher lange schön und farbintensiv.

Aluminiumhaustüren sind besonders stabil und langlebig.

  Holz 

Holztüren schaffen eine wohnliche Atmosphäre und haben ausgezeichnete Dämmwerte, weshalb sie auch als Innentüren gerne eingesetzt werden.

 Es wird hier grundsätzlich zwischen Vollholztüren und Holzhaustüren in Sandwich-Bauweise unterschieden.

Letzteres bedeutet, dass das Holz als Grundbaustoff mit anderen Materialien wie Aluminium oder Stahl im Inneren kombiniert wird, was die Stabilität der Haustür erhöht.

Der Naturbaustoff Holz ist sehr pflegeintensiv. Wird er für eine Haustür genutzt und den Witterungen ausgesetzt, muss er regelmäßig gestrichen und lasiert werden.

Auch die Beschläge sind alljährlich auf Korrosionsschäden zu prüfen. Witterungsresistente Oberflächenbeschichtungen, wie Aluminiumprofile oder aufsteckbare Kunststoffverblendungen, schützen das Holz.

 Das verlängert die Wartungsintervalle und erhöht die Lebensdauer.

Holzhaustüren schaffen eine besonders wohnliche Atmosphäre.

Haustüren aus Holz können Sie in unterschiedlichen Farben und mit vielen Verzierungen sowie Glaseinsätzen ordern. Gerade das Zusammenspiel der einzelnen Materialien geben Holztüren mit Glaselementen einen sehr individuellen Charakter.

Источник: https://www.aroundhome.de/haustuer/material/

Haustüren im Vergleich – die wichtigsten Fakten | OBI

Die verschiedenen Materialien von Haustüren

Zuletzt aktualisiert: 18.01.20214 MinutenVon: OBI Redaktion

Die Haustür soll zum Haus oder der Wohnung und ihren Bewohnern passen, gut aussehen und einladend wirken. Auch nach innen sollte sich die Tür in den Eingangsbereich einfügen.

Darüber hinaus muss sie Einbrecher abwehren und über eine gute Wärmedämmung sowie ausreichenden Schallschutz verfügen und Wind und Wetter über das Jahr trotzen – und all das, ohne dabei viel Aufmerksamkeit und Pflege zu erwarten.

Haustüren aus Kunststoff

Eingangstüren aus Kunststoff sind oft günstiger als Türen aus anderen Materialien. Sie sind pflegeleicht, langlebig und müssen kaum gewartet werden.

Mit der richtigen Füllung überzeugen Kunststofftüren durch ihre guten Isoliereigenschaften: Die Wärme aus dem Inneren des Hauses kann nicht nach außen entweichen.

Schutz gegen Einbrecher bietet ein umlaufender Stahlkern, der die Tür auch vor Verformungen bewahrt. Ohne Stahlkern kann sich eine Kunststofftüre auf Dauer verziehen.

Eine Eingangstür aus Kunststoff sollte ab und zu gründlich abgewaschen werden: Über die Jahre kann sich sonst Feinstaub in den Kunststoff einbrennen und das Material verfärben. Abstriche müssen Besitzer von Kunststofftüren beim Schallschutz machen.

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Hier zeigen andere Materialien bessere Werte. Ein großer Vorteil von Kunststofftüren: Sie sind in unzähligen Farben und Ausführungen erhältlich. Mit speziellen Beschichtungen können selbst Holztüren täuschend echt nachgebildet werden.

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Haustüren aus Holz

Haustüren und Nebeneingangstüren aus Holz haben besonders viele Fans: Mehr als 60 % der Bauherren entscheiden sich für ein Modell aus Holz. Ob im klassischen Look oder modernen Design, Holztüren überzeugen durch Natürlichkeit und ihre gehobene Optik.

Darüber hinaus liegen sie im Vergleich zu anderen Haustüren bei Dämmung und Schallschutz weit vorn. Holztüren sind in Massivholzbauweise und im Verbund mit anderen Materialien verfügbar.

Ein eingearbeiteter Stahlkern bietet optimalen Schutz gegen ein Verziehen des Materials und Einbrecher. Sie sind langlebig, müssen aber regelmäßig gewartet und gepflegt werden: Streichen und Lasieren ist Pflicht und kostet Geld.

Auch die Beschläge sollten regelmäßig auf Rostschäden überprüft werden.

Witterungsbeständige Oberflächenbeschichtungen wie Aluminiumprofile oder Kunststoffverblendungen verlängern die Intervalle zwischen den Wartungen und erhöhen die Lebensdauer. Die Türen liegen je nach Ausführung im mittleren bis oberen Preissegment.

Haustüren aus Aluminium

Aluminiumhaustüren sind die praktischen Allrounder: Sie sind sicherer als Haustüren aus Kunststoff oder Holz. Zudem sind sie robust, verformen sich nicht und haben eine lange Lebensdauer.

Sie sind wartungsarm und pflegeleicht und mit der richtigen Beschichtung witterungsbeständig. Mit einer Isolierschicht im Inneren versehen, haben Haustüren aus Aluminium gute Wärmedämm- und Schallschutzeigenschaften.

Aluminiumtüren liegen – je nach Ausführung – im mittleren bis oberen Preissegment.

Haustüren aus Stahl

Stahltüren sind der Gewinner unter den Haustüren, wenn es um das Thema Sicherheit geht: Sie bieten den besten Einbruchschutz.

Dabei muss es nicht gleich die Tresortür sein: Schon bei geringer Dicke bieten Stahltüren einen überdurchschnittlichen Schutz vor unerwünschten Eindringlingen. Zusätzlich sind sie besonders witterungsbeständig – verzinkt und pulverbeschichtet bieten sie Rost keine Angriffsfläche.

Haustüren aus Stahl verfügen jedoch über schlechtere Wärmedämmeigenschaften als andere Türen. Besonders wichtig ist deshalb eine gute Türdichtung.

Einsätze aus Glas in Haustüren

In die Haustür eingebaute Sichtelemente aus Glas bringen nicht nur Licht ins Innere. Sie sehen auch modern und elegant aus. Sind in der Haustür Glaselemente verbaut, solltest du darauf achten, dass zwei- bis dreifach verglastes Wärmeschutzglas verwendet wurde.

Die Verriegelung

Haustüren unterscheiden sich außerdem durch verschiedene Verriegelungsmechanismen. Die einfachste Verriegelung ist das Standardschloss, bei der ein Bolzen beziehungsweise Riegel direkt vom Schloss in die Schließfalle des Schließbleches in der Zarge geführt wird.

Sicherer ist die Hakenverriegelung, die das Aushebeln der Tür nahezu unmöglich macht. Hier greifen mehrere Haken an verschiedenen Stellen der Tür in die entsprechenden Fallen in der Zarge. Die Haken sind in abgeschlossenem Zustand gesperrt und können nicht zurückgedrückt werden.

Die sicherste Verriegelungsvariante ist jedoch die Tresorbolzen-Verriegelung. Hier greifen zweimal jeweils zwei gegenläufige Schwenkriegel mit Hinterkrallung in die Fallen der Zarge.

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Zusätzlich sorgen zwei Bolzeneinheiten, bestehend jeweils aus sechs Bolzen, für weitere Sicherheit. Die Haken und Bolzen sind in der Endlage arretiert und können deshalb nicht zurückgedrückt werden.

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Zusammen mit dem Riegel des Schlosses ist die Tür zusätzlich zu den Scharnieren an 17 Stellen mit der Zarge verbunden und so maximal gegen Einbrecher geschützt.

Die OBI GmbH & Co. Deutschland KG schließt bei nicht sach- und fachgerechter Montage entsprechend der Anleitung sowie bei Fehlgebrauch des Artikels jede Haftung aus. Ihre gesetzlichen Ansprüche werden hierdurch nicht eingeschränkt.

Achten Sie bei der Umsetzung auf die Einhaltung der persönlichen Sicherheit, tragen Sie, wenn notwendig, entsprechende Schutzausrüstung. Elektrotechnische Arbeiten dürfen ausschließlich von Elektrofachkräften (DIN VDE 1000-10) ausgeführt werden. Bei dem Auau der Artikel müssen die Arbeiten nach BGV A3 durchgeführt werden.

Führen Sie diese Arbeiten nicht aus, wenn Sie mit den entsprechenden Regeln nicht vertraut sind. Wir sind um größte Genauigkeit in allen Details bemüht.

Источник: https://www.obi.de/magazin/wohnen/haustueren-im-vergleich

▷ Vergleich ▷ Haustüren aus Kunststoff, Aluminium oder Holz

Die verschiedenen Materialien von Haustüren

Sicherheit und Wärmedämmung: Das sind die beiden wichtigsten Kriterien bei der Auswahl der richtigen Haustür. Haustüren aus Kunststoff, Aluminium oder Holz bieten je nach Material ihre Vor- und Nachteile.

Haustüren geben einem Haus Charakter – und der ist je nach Material ganz unterschiedlich. Doch neben dem Design spielt es auch eine Rolle, wie sich die Haustüren aus Kunststoff, Aluminium oder Holz in Sachen Sicherheit und Wärmeschutz verhalten.

Aluminium-Haustüren

Als Material für Haustüren ist Aluminium sehr gut geeignet: Die Türen sind pflegeleicht und äußerst stabil, mit entsprechend behandelter Oberfläche können ihnen Witterungseinflüsse wie Regen nichts anhaben.

Ein Nachteil sind die eher schlechten Dämmeigenschaften des Materials. Für einen ausreichenden Wärmeschutz sollten Haustüren aus Aluminium daher mit einer Isolierungsschicht versehen sein.

Durch ihre Stabilität bieten Haustüren aus Aluminium hohe Sicherheitsstandards.

Vor- und Nachteile verschiedener Materialien für Haustüren

VorteileNachteilePreis
Kunststoff
  • preiswert
  • pflegeleicht
  • nahezu wartungsfrei
  • gute Dämmeigenschaften
  • relativ schlechter Schallschutz
  • Damit sich die Tür nicht mit der Zeit verziehen kann, sollten Käufer darauf achten, dass sie einen Stahlkern hat.
  • Je nach Kunststoff kann sich das Material über die Jahre verfärben.
ab ca. 180 Euro    
Aluminium
  • äußerst stabil
  • mit behandelter Oberfläche auch pflegeleicht
  • kein Anstrich notwendig, in verschiedenen Farben erhältlich
  • Für gute Dämmeigenschaften sollte die Tür im Inneren mit einer Isolierschicht versehen sein.
ab ca. 900 Euro    
Holz
  • beste Wärmedämm- und Schallschutzeigenschaften
  • Material ist verhältnismäßig pflegeintensiv
  • regelmäßige Lasierung notwendig
  • Lebensdauer abhängig von Oberflächenbehandlung
ab ca. 350 Euro    

1.

Bevor es überhaupt an den Kauf einer Tür geht, sollten Heimwerker zunächst Höhe, Breite und Tiefe der Türöffnung ermitteln und notieren. Zudem sollte vorher festgelegt werden, ob die Tür nach links oder nach rechts geöffnet werden soll und ob sie sich nach innen oder nach außen öffnen lässt – natürlich ist diese Entscheidung auch von der Beschaffenheit des Hauseingangs abhängig.

2. Vor dem Einbau der Tür empfiehlt es sich, die Tür auf eventuelle Fehler zu prüfen. Dazu die Tür einfach leicht schräg an die Wand lehnen. Bei der Überprüfung nicht nur auf eventuelle Kratzer achten, sondern auch nachmessen, ob sich die Tür bereits verzogen hat.

3. Wer sich für eine Holzhaustür entschieden hat, muss auf diese vor dem Einbau eventuell noch eine Dickschichtlasur auftragen. Ob diese notwendig ist, geht entweder aus der Produktbeschreibung hervor oder kann beim Hersteller erfragt werden.

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4. Nun kann der Blendrahmen in die Türöffnung gestellt werden. Die Schwelle sollten Heimwerker dabei vollständig mit Material unterlegen um die notwendige Stabilität zu gewährleisten. Eine Wasserwaage hilft, nachzuprüfen, ob der Rahmen gerade steht.

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5. Nun sollte die Tür zur Probe eingehängt werden. Wichtig: Den Abstand zwischen Türblatt und fertigem Fußboden überprüfen. Dieser sollte etwa einen  Zentimeter betragen, ansonsten könnten sich Fremdkörper darunter verkeilen und den Boden verkratzen.

6. Wenn alles richtig sitzt, die Tür zunächst wieder aushängen. Dann am Blendrahmen die Positionen der Löcher markieren, durch die die Tür später mit Dübeln in der Wand verschraubt werden soll.

Eventuell muss später noch nachjustiert werden, daher empfiehlt es sich, zunächst mit der Seite zu beginnen, auf der die Tür geöffnet wird.

Die Bohrlöcher sollten etwa einen halben Meter voneinander und gut zehn bis 20 Zentimeter von der Türecke  entfernt liegen.

7. Nun geht es ans Bohren der Löcher im Blendrahmen. Nachdem in diesen Löchern später auch der Schraubenkopf Platz finden soll, empfiehlt es sich, mit einem Senker nachzuarbeiten und die Löcher auf der Türseite auf den Durchmesser des Schraubenkopfes auszuweiten.

8. Jetzt mit einem Steinbohrer durch den Blendrahmen die Dübellöcher in die Wand bohren. Die Dübel in die Löcher einbringen und den Blendrahmen fest mit der Wand verschrauben. Die Schraubenköpfe sollten nun nicht mehr über den Blendrahmen hinausstehen.

9. Die Tür kann nun wieder eingehängt werden. Sitzt auch auf der Schlossseite nun alles richtig und hat sich nichts verzogen, kann die Prozedur dort wiederholt werden. Ansonsten einfach mit Holzkeilen an den Seiten nachjustieren.

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10. Wenn die Tür richtig sitzt, kann die Fuge zwischen Blendrahmen und Mauer mit Isoliermaterial und/oder Montageschaum ausgefüllt werden. In einem letzten Schritt geht es dann an die Feinjustierung der Tür an den Bändern. Je nach Hersteller sind die Stellschrauben anders angebracht. Die Produktbeschreibung oder der Hersteller selbst gibt dazu genauere Auskünfte.

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Ihre Meinung zählt

Источник: https://www.bauen.de/a/haustueren-aus-kunststoff-aluminium-oder-holz-materialien-im-vergleich.html

Welches Material ist das beste für meine neue Haustüre? – JOLEKA – einfach besonders

Die verschiedenen Materialien von Haustüren

Welches Material ist das Beste
für meine neue Haustür?

Welches Material ist das Beste
für meine neue Haustüre?

Holz, Kunststoff oder Aluminium? Jedes Material hat seine Vor- und Nachteile. Vor einer Kaufentscheidung sollten Sie sich in jedem Falle ausführlich beraten lassen. Doch mit diesem Beitrag möchten wir Ihnen vorab einen Überblick über die unterschiedlichen Werkstoffe geben.

Zudem können Sie mit unserer Checkliste „Der optimale Werkstoff für meine Haustüre“ bereits einige grundlegende Fragen klären. Am Besten bringen Sie Ihre persönliche Checkliste gleich mit zum Gespräch mit Ihrem Fachberater.

Eine perfekte Grundlage für eine individuelle Beratung und eine solide Entscheidung.

Kunststoff-Haustür

Haustüren aus Kunststoff sind vergleichsweise günstig. Der Preis variiert natürlich je nach Ausstattung. Doch was alle PVC Haustüren gemeinsam haben: Sie sind äußerst pflegeleicht und beinahe wartungsfrei.

Im Zusammenspiel mit modernster Profiltechnik können die bauphysikalischen Vorteile von Kunststoff besser erreicht werden als je zuvor. Die guten bis sehr guten Dämmeigenschaften sorgen für erstklassige Energiewerte.

JOLEKA TIPP: Kunststoff ist ein dehnbares Material. Damit sich Ihre Haustüre im Laufe der Jahre nicht verzieht, sollten Sie darauf achten, dass Ihre Tür mit einem umlaufenden Stahlkern in Rahmen und Flügel ausgestattet wird. Auch für die Sicherheit ist dieser Aspekt besonders wichtig. Fragen Sie Ihren Fachhändler deshalb auf jeden Fall auch nach der Güte des Stahlkerns.

Kunststoff-Haustür aus unserer Sonderserie “PortaSmart”

Link-Tipp: Bisher wurde einer Haustür aus Kunststoff ein relativ schlechter Schallschutz nachgesagt. Doch mit PVC-Türen lassen sich heute sogar sehr gute Schallschutz-Werte erzielen, wie das 2017 im Hause JOLEKA entwickelte Schallschutz-Energiespar-Fenster beweist.

Alu-Haustüren

In Punkto Einbruchschutz macht eine Haustür aus Aluminium eine hervorragende Figur. Denn aufgrund der enormen Stabilität des Materials bietet die Alu-Haustüre einen sehr hohen Sicherheitsstandard. Und ist trotzdem außerordentlich leicht.

Mit entsprechend behandelter Oberfläche ist die Alu-Tür außerdem extrem witterungsbeständig und pflegeleicht. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Farben und Designs möglich sind, die beispielsweise in Kunststoff nicht realisierbar sind.

Durch die besonders gute Statik eignen sich Aluminiumtüren außerdem sehr gut auch für große Öffnungen.

Aluminium Haustür unserer Sonderserie “Porta Smart”

Alu-Haustüren sind vielfältig in Farbe und Design

Auch die topmoderne Betonoptik lässt sich mit Alurahmen umsetzen

JOLEKA TIPP: Für eine gute Wärmedämmung müssen Haustüren aus Aluminum unbedingt mit einer zusätzlichen Isolierungsschicht versehen sein. Denn die Dämmeigenschaften des ansonsten enorm hochwertigen Materials sind vergleichsweise schlecht. Fragen Sie Ihren Fachberater unbedingt nach den Energiewerten der angebotenen Tür.

Holz-Aluminium-Haustüren

Außen wetterbeständig, innen behaglich? Ist die Holz-Aluminium-Kombination das Nonplusultra für Haustüren? Tatsächlich vereinen Holz-Aluminium-Haustüren alle guten Eigenschaften der beiden Werkstoffe.

So robust und langlebig die Außenseite, so natürlich die Raumseite mit dem Ursprungswerkstoff Holz.

Die Aluminiumoberfläche Außen lässt sich in jeder RAL-Farbe realisieren. Innen verleiht das Holz der Haustür einen natürlich-hochwertigen Charakter.

Zudem können Sie aus einer Vielzahl an attraktiven Designs wählen.

Einziger Nachteil: Die Holz-Aluminium-Variante ist vergleichsweise hochpreisig. Wer den zusätzlichen finanziellen Aufwand aber nicht scheut, ist mit einer Holz-Alu-Haustür sicher bestens beraten.

Sie möchten das optimale Material für Ihre neue Haustüre finden?

Unsere Checkliste „Der optimale Werkstoff für meine Haustüre“ verschafft Ihnen Klarheit über die Anforderungen, die der Werkstoff Ihrer Haustüre erfüllen muss. Einfach runterladen, in Ihrem Acrobat Reader öffnen, ausfüllen und ausdrucken.

Am Besten bringen Sie Ihre Antworten gleich mit zum persönlichen Gespräch mit Ihrem Fachberater.

Link-Tipp: Lassen Sie sich inspirieren. Probieren Sie einfach mal aus, wie das ein oder andere Haustür-Modell auf Ihrer Fassade aussehen könnte. Wie das geht? Mit unserem Haustüren-Onlinekonfigurator. Schauen Sie mal rein…

Gerne beraten wir Sie persönlich rund um Ihre neue Haustüre. Bei uns in unserer Ausstellung oder bei Ihnen vor Ort. Sprechen Sie uns an. Wir freuen uns auf Ihre Fragen.

Frank KalmesTeamleiter VerkaufTel. +49 (0)6591 95200

frank.kalmes@joleka.de

Источник: https://www.joleka.de/welches-material-ist-das-beste-fuer-meine-neue-haustuere/

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