Diese Möglichkeiten haben Sie, wenn Sie eine Badewanne einbauen lassen wollen

Contents
  1. So einfach ist der Umbau von der Wanne zur Dusche
  2. Dusche statt Badewanne: Wenn das Bad zur Herausforderung wird
  3. Von Badewanne zur Dusche in wenigen Stunden umbauen lassen
  4. Von Badewanne zur Dusche umbauen: So einfach geht’s
  5. Was kostet mich die Badewanne zur Dusche umfunktionieren?
  6. Duschkabine einbauen: Beispiel einer Kostenkalkulation im Überblick
  7. Wird der Umbau von der Dusche statt Badewanne gefördert?
  8. Ist ein Umbau von der Badewanne zur Dusche finanzierbar?
  9. Was wird finanziert, wenn Sie die Badewanne barrierefrei umbauen wollen?
  10. Wie beantrage ich den seniorengerechten Umbau von Badewanne zur Dusche?
  11. Sie wohnen zur Miete und wollen eine Dusche statt einer Badewanne?
  12. Die Vor- & Nachteile die Badewanne barrierefrei umbauen zu lassen
  13. Badewanne selbst einbauen: gar nicht so schwierig
  14. Mit Wannenfüssen einbauen
  15. Mit Wannenträger einbauen
  16. So bauen Sie eine Badewanne ein
  17. Schritt 1: Wannenfüsse montieren
  18. Schritt 2: Wannenleisten montieren
  19. Schritt 3: Ab- und Überlauf montieren
  20. Schritt 4: Bänder anbringen
  21. Schritt 5: Endmontage beginnen
  22. Schritt 6: Wanne verkleiden
  23. Freistehende Badewanne einbauen
  24. Fazit: Schritt für Schritt zum Ziel
  25. Bodengleiche Dusche nachträglich einbauen: Das müssen Sie beachten
  26. Vorteile einer bodengleichen Dusche
  27. Das sollten Sie beim Einbau einer bodengleichen Dusche beachten
  28. Maßnahmen vor dem Einbau
  29. Bodengleiche Dusche einbauen
  30. Duschwanne zu ebenerdiger Dusche umbauen
  31. Umbau Badewanne zu bodengleicher Dusche
  32. Ebenerdige Dusche nachträglich in ein Badezimmer ohne Dusche einbauen
  33. Ablauf und Duschrinne: Was Sie beim Wasserablauf beachten müssen
  34. Wandablauf
  35. Duschrinne
  36. Punktablauf
  37. Badewanne einbauen
  38. Diese Arbeiten sind beim Einbau einer Badewanne immer identisch:
  39. Badewanne einbauen auf Wannenfüßen
  40. Badewanne einbauen auf Wannenträger
  41. Badewanne austauschen: Ideen – Rechte – Ablauf
  42. Alte Badewanne austauschen – Gründe und Möglichkeiten
  43. Schäden an der alten Badewanne
  44. Renovierung vom gesamten Badezimmer
  45. Gesundheitliche Gründe
  46. Worauf Sie achten müssen, wenn Sie Ihre Badewanne austauschen wollen
  47. Fazit:

So einfach ist der Umbau von der Wanne zur Dusche

Diese Möglichkeiten haben Sie, wenn Sie eine Badewanne einbauen lassen wollen

Der Umbau von der Badewanne zur Dusche sorgt dafür, dass Sie länger in Ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben können. Doch was kostet der Umbau von Badewanne zur Dusche? Ist so ein Umbau finanzierbar? Kann ich Zuschüsse bekommen? Was ist, wenn ich zur Miete wohne? Die Antworten auf diese und viele weitere Fragen finden Sie hier!

Dusche statt Badewanne: Wenn das Bad zur Herausforderung wird

Für jeden ist es der größte Wunsch, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu leben. Oftmals scheitert dieser Wunsch jedoch an den baulichen Gegebenheiten der Wohnung. Vor allem sind heute immer noch die wenigsten Bäder barrierefrei oder zumindest seniorengerecht gestaltet.

Gerade im Alter wird das Einsteigen in eine hohe Badewanne zur Herausforderung. Sogar Stürze mit weitreichenden Folgen können sich ereignen. Abhilfe schafft hier die vorhandene Badewanne zur Dusche umfunktionieren. Diese ist durch den niedrigem Zugang bequem erreichbar und sorgt für ein barrierefreies Duschvergnügen.

Von Badewanne zur Dusche in wenigen Stunden umbauen lassen

Neue Technologien ermöglichen den raschen Umbau der Badewanne zur Dusche innerhalb eines Tages. In nur wenigen Stunden ist der Badewannen-Tausch perfekt und an dem ehemaligen Platz der alten Badewanne steht eine neue Dusche mit hochwertigen Glaswänden.

Und das alles ganz ohne Fliesenschaden, denn die Glaswände werden auf die bestehende Fliesenfläche aufgesetzt. Ein barrierearmer Einstieg garantiert zusätzliche Sicherheit.

Innerhalb von wenigen Stunden wird Ihr Bad umgebaut und bereits am folgenden Morgen können Sie ohne Einschränkungen bequem duschen.

Von Badewanne zur Dusche umbauen: So einfach geht’s

Der Umbau von der Wanne zur Dusche kann innerhalb eines Tages erfolgen.

Ihre alte Badewanne wird vorsichtig entfernt und von einem Handwerker, wie übrigens auch der anfallende Schutt, entsorgt. Statt der Badewanne bauen die Techniker eine genau passende Duschwanne ein. Die Wände werden bis zum Fliesenspiegel mit Acrylplatten verkleidet und mit Silikon wasserdicht verfugt. Fliesen werden nicht beschädigt oder gar zurückgebaut.

Zum Abschluss wird eine Duschkabine montiert. Diese können Sie beim Aufmaßtermin selbst auswählen. Lediglich die baulichen Gegebenheiten vor Ort müssen bei der Wahl der Duschkabine berücksichtigt werden. Die Duschkabine wird nach der Auftragserteilung maßgefertigt und zum Montagetermin mitgeliefert. Damit entsteht im Nu eine begehbare und barrierefreie Dusche.

Nachdem alle Fugen wasserdicht silikoniert wurden, ist der Umbau fertig und die Techniker reinigen Ihr Bad und entsorgen den angefallenen Schmutz. Abschließend trocknet Ihre neue Dusch Oase über Nacht und ist am nächsten Morgen einsatzbereit. Der Umbau dauert lediglich ca. 1 Werktag.

Was kostet mich die Badewanne zur Dusche umfunktionieren?

Das Duschelement kostet zwischen 200 und 500 Euro. Wie viel für das Ausgleichen des Bodens und den Anschluss der Dusche durch einen Fachbetrieb zu bezahlen ist, hängt vom Einzelfall ab. Meist sind es zwischen 500 und 1.000 Euro.

Das Fliesen der Wandseiten, wo früher die Badewanne stand, beläuft sich auf etwa 15 bis 100 Euro pro Quadratmeter, je nach Qualität der Kacheln.

Der Umbau bedeutet einen langfristigen Komfortgewinn und ist eine Maßnahme im Sinne des altersgerechten Umbaus und daher förderfähig durch die KfW.

Duschkabine einbauen: Beispiel einer Kostenkalkulation im Überblick

PostenKosten
Duschkabine mit Armaturen500 – 600 €
15 m² Fliesen zu 4 – 6 €/m260 – 90 €
Kleber/Fugenmasse40 – 50 €
Summe Material600 – 740 €
Entfernen Badewanne und alte Fliesen720 – 960 €
Einbau Dusche und Verfliesen720 – 960 €
Nacharbeiten360 – 480 €
Summe Handwerker1.800 – 2.400 €
Gesamtsumme2.400 – 3.140 €

Beispielrechnung: In einem Bad soll statt einer Badewanne eine Dusche mittlerer Qualität zum Einsatz kommen. Zu den vorhandenen Fliesen müssen passende Kacheln gekauft werden.

Wird der Umbau von der Dusche statt Badewanne gefördert?

In vielen Fällen wird der Umbau von Dusche statt Badewanne gefördert.
Wenn Sie einen Umbau der Badewanne zur Dusche benötigen, um auch im hohen Alter oder bei Pflegebedürftigkeit im eigenen Zuhause zu wohnen, dann ist für Sie die Frage der Finanzierung, neben den Möglichkeiten der Umsetzung, wahrscheinlich ein zentrales Anliegen.

Die Pflegekassen unterstützen Umbaumaßnahmen zur Barrierefreiheit im eigenen Zuhause, beispielsweise für den Umbau der Wanne zur Dusche, mit einem Zuschuss von bis zu 4.000 Euro pro pflegebedürftige Person im Haushalt. § 40 SGB XI legt die gesetzlichen Voraussetzungen für einen barrierefreien Badewannen Umbau fest. Diese Unterstützung gilt auch für Mietwohnungen.

Um Zuschüsse für den Umbau von Badewanne zur Dusche erhalten zu können müssen Sie über einen Pflegegrad verfügen und eines der drei folgenden Kriterien erfüllen:

  • Die Maßnahmen ermöglichen die häusliche Pflege überhaupt erst.
  • Die Umbauten erleichtern die häusliche Pflege erheblich und verringern die Belastung für den Pflegebedürftigen bzw. die Pflegepersonen.
  • Die Umbaumaßnahmen ermöglichen eine selbstständigere Lebensführung.

Desweiteren muss die Maßnahme in der Wohnung erforderlich sein, in welcher der Pflegebedürftige seinen dauerhaften Lebensmittelpunkt hat. Dies kann die eigene Wohnung sein, aber auch der Haushalt, in dem er zur Pflege aufgenommen wurde.

Ist ein Umbau von der Badewanne zur Dusche finanzierbar?

Ein barrierefreies Bad kann in der Regel allein mit dem bewilligten Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahme finanziert werden.

Die Zuschüsse der Pflegekassen für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes des Pflegebedürftigen werden ohne einen Eigenanteil des Pflegebedürftigen gewährt.

Den größte Kostenfaktor stellt der Umbau der Wanne zur Dusche dar, wobei der Zuschuss in den meisten Fällen kostendeckend ist. Der Wunsch, mit einem Pflegegrad im Zuhause mit barrierefreiem Bad zu wohnen, ist somit finanzierbar.

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Alle Maßnahmen, für die ein Zuschuss beantragt werden soll, müssen voher mit der Pflegeversicherung abgesprochen werden, denn der Zuschuss muss vor Beginn der Baumaßnahme beantragt sein. Gegebenenfalls wird der Medizinische Dienst der Krankenversicherung eingeschaltet.

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Alle mietvertraglichen und baurechtlichen Fragen müssen auf Seiten des Pflegebedürftigen geklärt sein. Die Pflegeversicherung ist nicht für diese Fragen verantwortlich.

Was wird finanziert, wenn Sie die Badewanne barrierefrei umbauen wollen?

Bei Ihrer Krankenkasse oder Pflegekasse können Sie für den Umbau von der Wanne zur Dusche einen Zuschuss von 4.000 € bekommen.

Sie können maximal 4.000 Euro von der Pflegekasse erhalten, wenn Sie Ihre Badewanne barrierefrei umbauen lassen wollen. Sollte nicht alles Geld für eine Maßnahme verbraucht werden, verfällt der Rest nicht, sondern kann für andere Anpassungen verwendet werden. Im Bad können Sie folgende Anpassungen durchführen:

  • Einbau eines nicht vorhandenen Bades/WC
  • Armaturen
  • Badewanneneinstiegshilfen (Änderung der Bausubstanz)
  • rutschhemmender Bodenbeläge insbesondere in der Dusche
  • Duschplatz, wenn nicht mehr eine Badewanne genutzt werden kann
  • Anpassung der Höhe von Einrichtungsgegenständen
  • höhenverstellbarer Waschtisch
  • höhenverstellbares WC

Wie beantrage ich den seniorengerechten Umbau von Badewanne zur Dusche?

Der Antrag, für den Umbau von der Wanne zur Dusche, kann bei Ihrer Krankenkasse oder Pflegekasse formlos erfolgen. Legen Sie möglichst Kostenvoranschläge für alle zu beantragenden Maßnahmen bei.

Fotos, Pläne oder Skizzen des Vorher- und Nachher-Zustandes sind hilfreich.

Die Pflegekasse lässt durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) prüfen, ob eine Zuschussgewährung möglich ist oder ob es andere Lösungen gibt.

Es ist ratsam, die Leistung vor Auftragsvergabe bzw. Realisierung Ihrer Baumaßnahmen zu beantragen, da Beweisschwierigkeiten bei nachträglicher Prüfung zur Notwendigkeit einer Maßnahme zu Lasten des Versicherten gehen. Rückwirkend beantragen Sie die Zuschüsse mit den vorhandenen Rechnungen.

Sie wohnen zur Miete und wollen eine Dusche statt einer Badewanne?

Sie wohnen zur Miete? Wenn Sie Ihre Badewanne zur Dusche umfunktionieren lassen möchten, sprechen Sie am besten mit Ihrem Vermieter. In einer Mietwohnung sind die Umbauten fast immer von der Genehmigung des Vermieters abhängig.

Allerdings darf er die Genehmigung auch nur in Ausnahmefällen verweigern. Dafür hat er einen Anspruch auf Rückbau, wenn der Mieter auszieht. Der Vermieter kann hierfür eine Sicherheitsleistung verlangen, die den Rückbaukosten entspricht.

Vielleicht können Sie Ihn aber auch zu einer Kostenbeteiligung bewegen. Nachfragen lohnt sich!

Die Vor- & Nachteile die Badewanne barrierefrei umbauen zu lassen

Der Badewanne barrierefrei umbauen zu lassen hat viele Vorteile. Die wichtigsten sind:

  • Der Umbau geht im Vergleich zu anderen Sanierungsmaßnahmen sehr schnell. In der Regel ist das neue Bad innerhalb eines Werktages einsatzbereit.
  • Es entsteht wenig Schmutz während des Umbaus.
  • Fliesen und Mauerwerk werden nicht beschädigt. Die vorhandenen Fliesen an der Wand bleiben erhalten und ein Rückbau ist möglich.
  • Sie haben eine große Auswahl an modernen Materialien und Modellen.
  • Auf Wunsch erhalten Sie eine individuelle Ausstattung, zum Beispiel mit Haltegriffen und Duschsitzen.
  • Die unkomplizierte Teilsanierung führt zu mehr Mobilität in den eigenen vier Wänden und fördert das selbstbestimmte Leben darin.
  • Eine ebenerdige Dusche lässt sich viel einfach reinigen als eine Badewanne.
  • Ein barrierefreies Bad kann dazu führen, dass Sie dadurch den Umzug ins Pflegeheim verhindern.

Der Umbau der Badewanne zur Dusche ist die sicherste und komfortabelste Lösung.

Einziger Nachteil: Die Badewanne zur Dusche umfunktionieren ist teuer und nicht immer möglich. In manchen Altbauten ist die Montage einer barrierefreien Dusche problematisch – es kann alternativ eine Badewannentür eingesetzt werden. Diese Alternative ist günstiger, aber auch weniger komfortabel.

Источник: https://www.provita-deutschland.de/so-einfach-ist-der-umbau-von-der-wanne-zur-dusche/

Badewanne selbst einbauen: gar nicht so schwierig

Diese Möglichkeiten haben Sie, wenn Sie eine Badewanne einbauen lassen wollen

Bevor es an den tatsächlichen Einbau der Badewanne geht, sollten Sie einige wichtige Vorüberlegungen treffen und Voraussetzungen prüfen.

  • Wasserzufuhr: Schliessen Sie den Hauptwasserhahn und prüfen Sie, ob das Wasser vollständig aus allen Leitungen gelaufen ist.
  • Standort: Vergewissern Sie sich noch einmal, dass die Wanne auch genau dort im Bad eingebaut werden soll, wo Sie es sich überlegt hatten. Ist genug Platz vorhanden? Sind die Anschlüsse für die Armaturen und den Ablauf vorhanden?
  • Plättli: Der Wandbereich über der Badewanne sollte mit einem wasserabweisenden Material, zum Beispiel Fliesen, bedeckt sein. Der Bereich, der von der Badewanne verdeckt sein wird, sollte nicht gefliest sein.
  • Unterlage: Sie haben zwei Möglichkeiten, auf welcher Art von Fundament Sie die Montage vornehmen möchten: auf Wannenfüssen oder auf einem Wannenträger. Im Folgenden erklären wir Ihnen die Unterschiede.

Mit Wannenfüssen einbauen

Bei dieser klassischen Methode werden vier Füsse an die Badewanne angebracht, die in der Höhe verstellbar sind und damit Unebenheiten ausgleichen. Trotzdem ist die punktuelle Belastung für den Untergrund immer noch recht hoch. Wenn Ihr Badezimmerboden zum Beispiel aus empfindlichem Material wie Parkett besteht, sind Wannenfüsse nicht die richtige Wahl.

Mit Wannenträger einbauen

Ein Wannenträger ist ein aus Hartschaum bestehendes Formteil, in das die Badewanne eingelassen wird – er umgibt diese also komplett.

Im Handel finden Sie solche Hartschaumträger als Universalexemplare, die Sie passend zuschneiden müssen. Die Luxusalternative ist ein massgeschneiderter Wannenträger.

Die Vorteile eines Wannenträgers liegen im Bereich Schall- und Dämmschutz: Der Schaumstoff minimiert die Geräusche beim Badevorgang und hält zudem das Wasser länger warm.

So bauen Sie eine Badewanne ein

Im Folgenden liefern wir Ihnen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie eine handelsübliche Acrylbadewanne mit Wannenfüssen in Ihrem Bad selbst einbauen. Im Idealfall haben Sie bei der Arbeit Hilfe, denn zumindest die Badewanne kann recht schwer sein.

Dieses Werkzeug benötigen Sie:

  • Akkuschrauber
  • Altes Bettlaken
  • Bleistift
  • Cuttermesser
  • Flachfeile
  • Fuchsschwanz
  • Kartuschenpresse
  • Maurerkelle
  • Metallbügelsäge
  • Mörteleimer
  • Schleifpapier
  • Wasserwaage

Und dieses Material benötigen Sie:

  • Ab- und Überlaufgarnitur
  • Badewanne
  • Fliesen
  • Fliesenkleber
  • Hochtemperaturrohr (HT-Rohr)
  • Holzkeile
  • Sanitär-Silikon
  • Schalldämmband
  • Wannendichtband
  • Wannenfüsse und Befestigungsschienen
  • Wannenleisten
  • Porenbetonsteine

Ein Schritt beim Einbau der Badewanne ist das Montieren der Füsse.

Schritt 1: Wannenfüsse montieren

Legen Sie die Badewanne verkehrt herum auf einen weichen Untergrund, zum Beispiel ein altes Bettlaken. Bringen Sie zunächst mit dem Akkuschrauber die Befestigungsschienen für die Wannenfüsse an dem verstärkten Wannenboden auf der Unterseite an.

Nun führen Sie die Füsse mit dem Gewinde durch das Langloch und kontern auf der Gegenseite mit einer Schraubenmutter. Sie können natürlich auch erst die Füsse an den Schienen befestigen und dann die Schienen an die Wanne anbringen. Richten Sie nun die Badewanne auf und stellen Sie die Füsse grob ein.

Die Feinjustierung nehmen Sie per Wasserwaage vor.

Schritt 2: Wannenleisten montieren

Die Füsse geben der Badewanne schon einen recht sicheren Halt – jedoch ist das noch nicht genug. Für eine feste Verankerung muss die Wanne an der Badezimmerwand fixiert werden. Dies geschieht mithilfe von Wannenleisten.

Schieben Sie die Wanne an ihre potenzielle Endposition und markieren Sie dann an der Wand mit dem Bleistift die untere Kante des Wannenrandes. Ziehen Sie die Wanne wieder beiseite. Verbinden Sie die Markierungen mithilfe der Wasserwaage zu einer Linie.

Nun schrauben Sie das Leistensystem an die Wand.

Schritt 3: Ab- und Überlauf montieren

Als Nächstes folgt die Installation der Ab- und Überlaufgarnitur – diese liegt der Badewanne in der Regel bei. Der Ablauf ist die Öffnung im Badewannenboden, den Sie verschliessen, wenn Sie Wasser in die Wanne laufen lassen.

Der Überlauf ist eine teilverdeckte Öffnung im oberen Wannenwandbereich, der ein Überlaufen des Wassers verhindert. Sowohl das Ablauf- als auch das Überlaufventil montieren Sie an den entsprechenden Aussparungen im Wannenkorpus.

Schritt 4: Bänder anbringen

Die Wannenränder, die an der Wand anliegen werden, also später an das Schienensystem montiert werden, versehen Sie mit Wannendichtband und Schalldämmband. Dies verhindert das Eindringen von Wasser und minimiert die Schallübertragung von der Wanne zur Wand.

Schritt 5: Endmontage beginnen

Schieben Sie die Badewanne nun an ihren vorgesehenen Platz und verankern Sie sie mit dem Wannenleistensystem. Die Wanne steht nun fest. Das Wannendichtband verkleben Sie mit der Wandfläche.

Schliessen Sie das HT-Rohr an und verbinden Sie es auf kürzestem Weg mit dem Anschluss in der Wand. Sollten Sie das Rohr kürzen müssen, dann nutzen Sie eine Metallbügelsäge.

Die Sägekanten glätten Sie mit einer Flachfeile oder mit Schleifpapier.

Nun ist der Zeitpunkt gekommen, Ihre bisherige Arbeit zu überprüfen. Lassen Sie dazu die Wanne voll Wasser laufen. Wenn auch nach ein paar Tagen noch alles dicht ist, können Sie fortfahren.

Schritt 6: Wanne verkleiden

Noch steht die Badewanne frei an der Wand, was nicht besonders schön aussieht. Mischen Sie zunächst Fliesenkleber gemäss der Herstelleranleitung in einem Mörteleimer an. Messen Sie dann die Höhe vom Boden bis zur Wannenkante aus. Auf diese Höhe schneiden Sie die Ytong-Steine mit dem Fuchsschwanz zu.

Bringen Sie Fliesenkleber auf die obere Kante und die wandzugeneigte Kante des Steins auf und setzen ihn unter den Wannenrand. Zwischen unterer Kante und Boden platzieren Sie zunächst kleine Holzkeile.

So setzen Sie Stein für Stein nebeneinander. Ist die Wanne vollständig verkleidet, sprühen Sie Bauschaum in die Ritzen zwischen den unteren Kanten und dem Boden.

Nachdem dieser ausgetrocknet ist, entfernen Sie überschüssige Reste mit dem Cuttermesser. Entfernen Sie zudem die Holzkeile.

Spachteln Sie alle entstandenen Fugen zwischen den Steinen mithilfe einer Maurerkelle mit Fliesenkleber zu. Auf diese Verkleidung bringen Sie nun die gewünschten Plättli an – erneut mit dem Fliesenkleber. Mit Sanitär-Silikon aus einer Kartuschenpresse füllen Sie die Fugen.

Endspurt: Mit einer Kartuschenpresse füllen Sie die Fugen zwischen den Fliesen mit Sanitär-Silikon.

Freistehende Badewanne einbauen

Der grosse Vorteil einer freistehenden Badewanne ist optischer Natur: Mitten im Bad platziert, schafft sie ein edles und grosszügiges Ambiente im Badezimmer. Ein aufwendiger Einbau wie eben beschrieben bei einer herkömmlich platzierten Badewanne ist nicht vonnöten. Jedoch sind andere Voraussetzungen zu erfüllen.

  1. Damit die freistehende Badewanne ihre Schönheit entfalten kann, muss das Badezimmer entsprechend gross sein. Als Faustregel gelten 12 bis 15 Quadratmeter. Die Wanne sollte einen Mindestabstand von einem halben Meter zu den anderen Elementen haben.

  2. Sie können eine Badewanne freistehen lassen und die Armaturen an der Wand montieren. Besonders attraktiv sieht es jedoch aus, wenn auch die Armaturen freistehen, also aus dem Boden herausführen.

    Wenn Sie als Bauherr Ihr Badezimmer neu planen, können Sie das Verlegen der notwendigen Anschlüsse im Boden gleich einplanen.

    Wenn Sie freistehende Armaturen im Nachhinein nutzen möchten, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass der Badezimmerboden erneuert werden muss.

Fazit: Schritt für Schritt zum Ziel

Für den Einbau einer Badewanne benötigen Sie nicht unbedingt die Hilfe eines professionellen Handwerkers – mit ein bisschen Geduld und Fingerfertigkeit können Sie diese Arbeit auch selbst erledigen. Eine freistehende Badewanne erfordert weniger Aufwand beim Einbauen, dafür jedoch mehr Platz im Bad.

Источник: https://home.key4betterlife.ch/de/a/badewanne-einbauen-tipps-fuer-die-umsetzung-6994

Bodengleiche Dusche nachträglich einbauen: Das müssen Sie beachten

Diese Möglichkeiten haben Sie, wenn Sie eine Badewanne einbauen lassen wollen

Sie planen gerade eine Sanierung Ihres Badezimmers und möchten für das neue Bad nachträglich eine bodengleiche Dusche einbauen? Damit dabei alles so läuft, wie Sie es sich vorstellen und Sie nach Fertigstellung keine bösen Überraschungen erleben, haben wir für Sie hilfreiche Tipps und Hinweise für den nachträglichen Einbau einer ebenerdigen Dusche.

Bis zum neurenovierten Bad mit bodengleicher Dusche ist es ein weiter Weg – aber er lohnt sich.

Vorteile einer bodengleichen Dusche

Eine ebenerdig eingebaute Dusche sieht nicht nur modern aus, sie bietet zudem folgende Vorteile:

  • erhöhte Bewegungsfreiheit durch mehr Platz im Bad
  • einfacher Ein- und Ausstieg
  • barrierefreies Duschen
  • leichte Reinigung der Dusche
  • einheitliches Gesamtbild des Badezimmers
  • größer wirkender Raum
  • zeitloses Design

Aus Alt mach Neu: Bietet ihr Badezimmer die richtigen Voraussetzungen für einen Umbau?

Das sollten Sie beim Einbau einer bodengleichen Dusche beachten

Bevor Sie mit dem nachträglichen Einbau Ihrer bodengleichen Dusche beginnen, sollten Sie überprüfen, ob in Ihrem Bad alle Grundvoraussetzungen für den Einbau gegeben sind. Können Sie folgende Fragen mit „Ja“ beantworten, steht dem Einbau eigentlich nichts mehr im Weg:

  • Ist die Auauhöhe des Bodens ausreichend?
  • Ist ein Warm- und Kaltwasseranschluss für die Armaturen vorhanden?
  • Ist eine Abflussleitung nutzbar?

Sind Sie sich bei der einen oder anderen Frage nicht ganz sicher, hilft es, sich bereits an diesem Punkt Rat vom Fachmann zu holen.

Als Auauhöhe wird die Stärke des vorhandenen Bodens bezeichnet. Dazu zählen Isolierung, Estrich, Rohdecke und Rohboden sowie der Bodenbelag (im Bad meist Fliesen) und gegebenenfalls die vorhandene Fußbodenheizung.

Vor dem Einbau der bodengleichen Dusche muss restlos alles raus.

Maßnahmen vor dem Einbau

Um Ihre bodengleiche Dusche nachträglich richtig professionell einzubauen, sollten Sie vor dem Start des Einbaus unbedingt folgende Renovierungsmaßnahmen umgesetzt haben:

  • Alte Sanitäreinrichtungen entfernen und fachgerecht entsorgen.
  • Abwasserleitungen fehlerfrei anpassen oder verlegen
  • Ablaufsystem fachmännisch einbauen lassen
  • Bei Bedarf: Estrich auftragen
  • Nach Bedarf: Wandfliesen und Fugen erneuern
  • Neuen Bodenbelag verbauen
  • Armaturen montieren
  • Fugen zwischen Wand und Boden abdichten

Nach und nach entsteht Ihr neues Duschparadies – modern und ganz nach Ihrem Geschmack.

Bodengleiche Dusche einbauen

Wenn Sie eine bodengleiche Dusche nachträglich einbauen wollen, stehen Sie vor verschiedenen Herausforderungen. Sie müssen

  • die Dusche so tief wie technisch möglich setzen und
  • dabei möglichst flache Abläufe oder Duschrinnen verwenden, um das nötige Gefälle im Ablaufrohr zu gewährleisten. Dann kann das Wasser einwandfrei abfließen.

Da nicht jedes ältere Badezimmer die gleichen Grundvoraussetzungen für den nachträglichen Einbau einer ebenerdigen Dusche bietet, finden Sie im Folgenden nützliche Hinweise für die Sanierung von Bädern mit Duschwanne oder Badewanne bis hin zu einem Bad mit bodengleicher Dusche und für den Umbau von Bädern ganz ohne Dusche in ein Badezimmer mit ebenerdiger Dusche. Und wir geben wichtige Informationen für den Einbau von Ablauf und Duschrinne.

Duschwanne zu ebenerdiger Dusche umbauen

Haben Sie eine Duschwanne und möchten Ihr Bad mit einer bodengleichen Dusche neu aufteilen, müssen Sie zu allererst beachten, ob Ihre Wunschaufteilung technisch überhaupt machbar ist. Das hängt hauptsächlich von der Auauhöhe ab.

Wie hoch diese ist, können Sie entweder den Bauzeichnungen von Ihrem Wohnhaus entnehmen oder Sie beauftragen einen Fachmann dafür. Für die technisch einwandfreie Umsetzung hängt ein Großteil ebenfalls von der (möglichen) Platzierung der Ablaufrohre ab.

Im besten Fall lassen Sie in Ihrem Badezimmer die Toilette dort, wo sie bereits eingebaut ist.

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Da sich WCs meistens in der Nähe des Fallrohres befinden, kann eine Toilette nur dann versetzt werden, wenn das Ablaufrohr in Vormauerungen oder zum Beispiel hinter der Badewanne mit ausreichendem Gefälle zum Fallrohr verlegt werden kann.

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Das Gefälle der Ablaufleitungen zum Fallrohr spielt auch für bodengleiche Duschen und Duschrinnen eine wichtige Rolle. So ist bei einer bodengleichen Dusche ein Gefälle vom Ablaufrohr zum Fallrohr von 1 bis 2 Prozent erforderlich.

Für den gesamten Duschbereich gilt das Gleiche: 1 bis 2 Prozent Neigung sollten für den nachträglichen Einbau einer bodengleichen Dusche unbedingt vorhanden sein.

Umbau Badewanne zu bodengleicher Dusche

Grundsätzlich gelten beim Umbau von der Badewanne zur bodengleichen Dusche die gleichen Voraussetzungen wie beim Umbau einer Duschwanne. Allerdings empfiehlt es sich, einen Fachmann zu Rate zu ziehen.

Knowhow und das richtige Werkzeug sind hier unabdingbar. Nicht in jedem Badezimmer lässt sich nach dem Entfernen der Badewanne eine bodengleiche Dusche einbauen.

Installateure oder versierte Heimwerker können diese Wahrscheinlichkeiten einschätzen und bereits vor dem Sanierungsbeginn mögliche Hindernisse erkennen.

Von Vorteil ist, dass die Kalt- und Warmwasserleitungen bereits vorhanden sind und die Anschlüsse meist relativ einfach höher gelegt werden können. In unserem Video ist anschaulich dargestellt, welche Schritte Sie beim Einbau einer bodengleichen Dusche im Badezimmer mit Badewanne nacheinander ausführen sollten und wie die Umsetzung aussehen kann:

Tipp: Klären Sie die Frage nach der ausreichenden Auauhöhe für einen einwandfreien Ablauf in jedem Fall – für jegliche Art des Umbaus Ihrer Badewanne oder Dusche – mit einem Fachmann.

Ebenerdige Dusche nachträglich in ein Badezimmer ohne Dusche einbauen

Steht in Ihrem Badezimmer bereits eine Badewanne und Sie möchten zusätzlich eine bodengleiche Dusche nachträglich einbauen, dann lassen sich die Wasserleitungen bis zur neuen ebenerdigen Dusche verlängern und eventuell der Ablauf der Badewanne für die Dusche mitnutzen. Für die optische Vergrößerung Ihres Badezimmers empfehlen wir Duschkabinen aus Glas für Ihre bodengleiche Dusche.

Frisch renoviertes Badezimmer mit bodengleicher Dusche und neuer Badewanne.

Ablauf und Duschrinne: Was Sie beim Wasserablauf beachten müssen

Wichtig beim Umbau einer Duschwanne zur bodengleichen Dusche ist die Auauhöhe des Duschabflusses. Wenn sich unterhalb Ihres Badezimmers kein Raum wie ein Keller oder ähnliches befindet, durch den sich die Abläufe leiten lassen, muss alles in den Boden einbaubar sein.

Ältere Duschwannen sitzen oft höher, weswegen auch die Ablaufrohre häufig höher sitzen und direkt unter der Duschwanne verlaufen. Daher müssen Sie alles, was mit Höhe und Gefälle Ihrer Ablaufrohre und Leitungen zu tun hat, sorgfältig prüfen (lassen).

Um einen Ablauf über ein bereits vorhandenes Ablaufrohr, beispielsweise das der Toilette, zu ermöglichen, bieten Hersteller wie Geberit Lösungen wie den „Kombibogenabzweig“, mit dem Sie unterhalb des WC-Anschlusses für den Ablauf ein Ablaufrohr Ihrer bodengleichen Dusche ins Fallrohr leiten können.

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Einige Firmen bieten auch Pumpen an, die das Wasser von niedriger gelegenen Abflüssen in bodengleiche Duschen hochpumpen, so dass es über das höherliegende Abflussrohr ablaufen kann.

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Sie haben aber auch die Möglichkeit, das Wasser über eine Duschrinne, einen Wandablauf oder einen Punktablauf abfließen zu lassen.

Wandablauf

Der Vorteil eines Wandablaufs besteht in erster Linie darin, dass er eine geringere Auauhöhe benötigt. Das ist möglich, da er direkt an den Duschbereich anschließt. Eine Duschrinne sitzt hingegen unter dem Duschbereich. Somit sitzt auch ihr Ablaufanschluss gemeinhin tiefer als bei einem Wandablauf. Für den Einbau eines Wandablaufs gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Einbau in die Wand: Hierfür ist eine ausreichende Stärke beziehungsweise Dicke der vorhandenen Wand zwingend erforderlich. Wie dick die Wand für Ihr Vorhaben sein muss, kann Ihnen ein Installateur oder versierter Heimwerker sagen.
  2. Integration in eine Vormauerung oder Vorwandinstallation: Dies ist die häufigere Variante, bedeutet aber immer einen Platzverlust.

Was ist eine Vormauerung?Dabei werden die Ablaufrohre hinter einer Vorwand „versteckt“. Ihr Badezimmer bekommt quasi eine kleine Wand mehr.

Duschrinne

Duschrinnen werden meist an der Wand oder als Teilungselement zwischen Dusche und restlichem Badezimmer eingesetzt. Sie sind optisch eher unauffällig.

Für den sicheren Wasserabfluss ohne Überschwemmungen sollte das Gefälle für Duschrinnen an der Wand mindestens 1 Prozent betragen und beim Einbau als Raumteiler mindestens 2 Prozent. ­Nur so kann das Überlaufen des Duschwassers in das restliche Badezimmer verhindert werden.

Wichtig beim Einbau der Duschrinne ist, dass der Ablauf groß genug gewählt wird, damit er möglichst viel Wasser aufnehmen kann. Ist Ihre Duschwanne rund oder halbrund, fügt sich ein Punktablauf optisch besser in Ihr Badezimmer ein.

Punktablauf

Auch für bodengleiche Duschen gibt es Bodenabläufe ähnlich denen von Duschwannen. Viele Hersteller bieten besonders flache Abläufe für ebenerdige Konstruktionen an.

Sowohl Punktabläufe als auch Duschrinnen können mit der gleichen Ablaufleitung eingesetzt werden. Denn die Ablaufleistung hängt vornehmlich mit dem verbauten Ablaufsystem zusammen und nicht mit dem gewählten Ablauf.

Bei halbrunden und dreieckigen Duschwannen setzt ein Punktablauf optisch einen schönen Akzent.

Verschiedene Duschen und Einbaumöglichkeiten finden Sie übrigens auch in unserem Online Shop. Möchten Sie eine bodengleiche Dusche nachträglich in Ihr Badezimmer einbauen, finden Sie in unseren Ratgebern zur Badplanung hilfreiche Tipps und Anleitungen, um die Neugestaltung Ihres Bads zu vereinfachen.

Bilder: © duschenprofis.de / skonto.net GmbH

Источник: https://www.duschenprofis.de/magazin/bodengleiche-dusche-einbauen/

Badewanne einbauen

Diese Möglichkeiten haben Sie, wenn Sie eine Badewanne einbauen lassen wollen

Der Einbau einer Badewanne ist nicht schwer, wenn Sie einige Grundregeln beachten: Lesen Sie, worauf zu achten ist, wenn Sie eine Badewanne einbauen wollen.

Badewanne einbauen Schritt 1

Zum Lieferumfang des Wannenträgers gehören Montagehilfen. Diese Hartschaumkeile sorgen für die richtigen Abständen zu Wand und Boden.

Schritt 2

Für die am Boden liegende Abflussleitung muss am Hartschaumwannenträger ein entsprechender Ausschnitt vorgenommen werden.

Schritt 3

Der Wannenträger wird auf den ebenen Untergrund aufgeklebt. Dies kann mit geeignetem Montagekleber oder -schaum sowie mit Silikon …

Schritt 4

… geschehen. Kleine Unebenheiten des Bodens können durch den Kleberauftrag ausgeglichen werden. Kontrolliert wird mit der Wasserwaage.

Schritt 5

Dann wird die Acrylwanne eingesetzt. Wichtig: Stahlemaille-wannen vom Fachmann erden lassen!

Schritt 6

Nach dem Fliesenlegen folgt die Abdichtung. Dafür kratzen Sie den Mörtel aus den Fugen. Schneiden Sie vorsichtig mit einem Cuttermesser …

Schritt 7

… oben und unten entlang. Danach kratzen Sie die Mörtelreste mit einem Spachtel oder entsprechend breiten Schraubendreher heraus.

Schritt 8

In die ausgekratzten Fugen drückt man mittels stumpfem Schraubendreher eine Hinterfüllschnur aus Polyethylen hinein. Um einen geraden …

Schritt 9

… Fugenverlauf zu erhalten, klebt man ober- und unterhalb der Fuge mit Kreppband ab. Spritzen Sie Silikon (bei Acrylwannen neutralvernetzendes …

Schritt 10

… Silikon) hinein; schneiden Sie die Kartuschenöffnung vorher entsprechend der Fugenbreite ab. Bevor Sie die Fuge abziehen, tragen Sie Spüli auf …

Schritt 11

… oder tunken den Finger oder das Abziehwerkzeug in Spülmittel. Für überschüssige Masse halten Sie ein altes Tuch oder Papier zum …

Schritt 12

… Abstreichen bereit. Das Kreppband ziehen Sie direkt danach wieder ab. Eventuell gehen Sie dann noch mal mit Spüli und dem Finger über …

Schritt 13

… die Fuge. Als letztes folgt die Montage der Badewannenarmatur. Die Gewinde der beiliegenden Anschlussstücke umwinkeln Sie mit Teflon …

Schritt 14

… oder Hanf. Drehen Sie sie so in die Zuleitungen, dass danach die Armatur daraufpasst. Vorher schieben oder drehen Sie noch die Rosetten auf.

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Die Systeme der Bad-Hersteller werden immer einfacher: In dieser Styroporwanne steht Ihre Badewanne sicher, wärme-isoliert (Badewasser bleibt länger warm) und kann sofort verfliest werden! Die Bildergalerie oben zeigt, wie einfach es ist, eine Badewanne einzubauen.

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Ein heißes Bad in der Wanne krönt jeden guten Tag und ist manchmal der letzte Rettungsanker gegen den Stress im Allag: Ehe SIe aber im warmen Wasser entspannen können, müssen Sie die Badewann erst einbauen – diese Anleitung hilft Ihnen dabei.

Egal, ob Sie sich für eine Stahlwanne oder eine Badewanne aus Sanitäracryl entschieden haben, ganz gleich, ob die Badewanne auf Füßen oder einem kodernen Wannenträger montiert werden soll.

Praxistipp: Beim Kauf der Badewanne sind nicht nur Form und Farbe entscheidend – gerade beim Austausch „alt gegen neu“ sind die Maße wichtig! MEssen Sie die Mische im Bad sorgfältig aus, damit bei der Montage der Badewanne alles passt!

Diese Arbeiten sind beim Einbau einer Badewanne immer identisch:

  • Zuerst: Wasserzufuhr abstellen!
  • Badewanne auf Trägersystem montieren (entweder Wannenfüße oder Wannenträger, s. u.)
  • Überlauf- und Ablaufgarnitur der Badewanne anbringen
  • Badewanne waagerecht ausrichten und fixieren
  • Schallbrücken zum Mauerwerk/Fliesenspiegel unterbrechen (Wannenprofilband seeitlich auf Wannenrand kleben)
  • Anschließend Fuge zur Wand mit Silikon verschließen
  • Badewannensiphon an Abflussrohr anschließen und Dichtungen prüfen
  • Duscharmatur anschließen und Brausekopf montieren
  • Badewannenverkleidung montieren
  • Wannenschürze ggf. fliesen und Revisionsklappe einbauen

Badewanne einbauen auf Wannenfüßen

Damit man die Wannenfüße montieren kann, muss man die Wanne auf den Kopf stellen (Kartonverpackung zum Schutz gegen Kratzer unterlegen!). Zuerst werden Halfenschienen auf der Wanne festgeschraubt – Markierungen und Herstellerangaben befolgen, damit die Wanne nicht beschädigt wird (nur mitgelieferte Schrauben verwenden!).

Nun werden die Wannenfüße in die Halfenschiene eingesetzt und justiert. Die Ständer sind in der Regel einzeln höhenverstellbar, sodass sich die Wanne später leicht waagerecht ausrichten lässt. Das ist besonders praktisch bei sehr unebenen Böden! Nun Wanne samt Wannenfüßen aufrichten und Wanne wie oben beschrieben einbauen.

Badewanne einbauen auf Wannenträger

Heute sind Wannenträger in der Regel aus Hartschaum.

Die steifen Schalen sind mehr oder minder exakt an die Form der Badewanne angepasst und werden als Ganzes verbaut (Platzbedarf zum Rangieren im Bad nicht unterschätzen!).

Dafür wirken die Styropor-Schalen als zusätzliche Isolierung und halten das Badewasser länger warm! Außerdem eignen sich Hartschaum-Wannenträger nur für ebene Untergründe (Boden ggf. mit Nivellierspachtel ausgleichen).

Positionieren Sie den Wannenträger dort, wo die Badewanne hingehört: Jetzt müssen erst einmal alle Zu- und Ableitungen verlegt werden – ggf.

sind Ausschnitte im Wannenträger erforderlich! Durch die kompakte Bauweise des Wannenträgers ist die Arbeitssituation meist etwas beengt. Anschließend wird die Badewanne eingesetzt und an die Ablaufgarnitur angeschlossen.

Praxistipp: Testen Sie Abfluss und Siphon auf Dichtheit, ehe Sie mit dem weiteren Einbau der Badewanne wie oben beschrieben fortfahren!

Quelle: selbst ist der Mann

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Источник: https://www.selbst.de/badewanne-einbauen-2832.html

Badewanne austauschen: Ideen – Rechte – Ablauf

Diese Möglichkeiten haben Sie, wenn Sie eine Badewanne einbauen lassen wollen

Es kann verschiedene Gründe haben, warum Sie Ihre alte Badewanne austauschen bzw. erneuern möchten. So vielfältig wie diese sind auch die Möglichkeiten, die sich beim Kauf ergeben. Es sollte allerdings rechtzeitig geprüft werden, ob ein Austausch überhaupt rechtens wäre!

[attention type=red]

Für viele Menschen ist die heimische Badewanne der Inbegriff von Wellness und Erholung. Nach einem harten Arbeitstag gibt es nur wenig, was entspannender ist als ein heißes Bad.

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Mit der Zeit kann es allerdings vorkommen, dass die alte Badewanne nicht mehr zu überzeugen weiß – sei es aufgrund des Designs, der Größe oder der Funktionen. Es ist in diesem Fall naheliegend, die ungeliebte Badewanne austauschen zu lassen.

So ergibt sich beispielsweise der Einbau einer stilvollen Whirlpool-Badewanne, die zweifelsohne für noch mehr Entspannung sorgen kann.

Alte Badewanne austauschen – Gründe und Möglichkeiten

Der Wunsch, neue Badewanne einbauen zu lassen, kann vielerlei Ursachen haben:

Schäden an der alten Badewanne

Es kann mit der Zeit immer zu kleinen Schönheitsfehlern kommen, die Ihrer Badewanne etwas von dem gewohnten Anblick nehmen können. Ob es nun kleinere Risse, Lackschäden oder Dellen sind – wenn Sie sich selber nicht mehr wohlfühlen, sollten Sie Ihre Badewanne austauschen!

Renovierung vom gesamten Badezimmer

Wenn Sie vorhaben, Ihr gesamtes Badezimmer zu renovieren und zu modernisieren, passt beispielsweise eine antike Badewanne nur sehr schwer in das neue Gesamtbild.

Wenn Sie merken, dass Sie genügend Platz zur Verfügung haben, sollten Sie über eine anschauliche freistehende Badewanne nachdenken.

Diese Variante eignet sich zwar nur für wirklich große Badezimmer – gibt Ihnen dafür allerdings mehr Freiraum für die persönliche Entfaltung.

Gesundheitliche Gründe

Einer der häufigsten Gründe, warum Menschen Ihre alte Badewanne erneuern lassen, hat keine modischen Beweggründe: Mit zunehmendem Alter steigen naturgemäß die Ansprüche an eine Badewanne, weshalb beispielsweise eine Badewanne mit Einstieg wesentlich benutzerfreundlicher und vor allem sicherer ist. Barrierefreie Modelle ermöglichen auch alten oder schwer kranken Menschen ein angenehmes Badevergnügen!

ACHTUNG:

Während Sie in Ihrem eigenen Haus alle Freiheiten der Neugestaltung und des Umbaus genießen, sollten Sie in einer Mietwohnung allerdings als Erstes mit Ihrem Vermieter in Kontakt treten. Wenn Ihnen Ihre alte Badewanne einfach nicht mehr gefällt, prinzipiell aber noch voll funktionstüchtig ist, kann Ihnen ein Austausch untersagt werden!

Worauf Sie achten müssen, wenn Sie Ihre Badewanne austauschen wollen

Der Einbau einer neuen Badewanne ist prinzipiell kein schwieriges Unterfangen. Mit dem notwendigen praktischen Verständnis und technischen Know-how können Sie an einem Nachmittag Ihre Badewanne austauschen. Die Baumaßnahmen umfassen die folgenden Arbeitsschritte:

  • Beseitigung des Wannenträgers
  • Abflussrohr abdrehen und Wasserleitung unterbrechen
  • Anschlüsse entfernen
  • alte Badewanne und Dreck, Schutt und Überreste entsorgen
  • Mit einer Wasserwaage den Boden überprüfen und ggf. mit Spachtelmasse nachbessern
  • neue Badewanne einsetzen und anschließen
  • mit Mörtel die Badewanne mit angrenzenden Wänden verbinden

Falls Sie sich die Bauarbeiten nicht selber zutrauen und Ihnen das praktische Verständnis fehlt, können Sie natürlich auch von einem Fachmann Ihre Badewanne austauschen lassen. Auf Sanitaer.

org finden Sie eine Vielzahl an Betrieben in Ihrer Region! Alternativ können Sie auch einen individuellen Auftrag erstellen, den wir gemäß Ihrer Vor- und Angaben an kompetente Betriebe weiterleiten werden.

Sie erhalten kurz darauf von uns bis zu drei konkrete Angebote, bei denen Sie sich für das ansprechendste entscheiden können!

Fazit:

Es gibt vielfältige Gründe, warum Sie Ihre alte Badewanne austauschen und mit einer neuen ersetzen möchten.

Ob es nun Schäden an der Verkleidung, Ihre steigenden Ansprüche oder benutzerfreundlichere und altersgerechte Funktionen sind: Für einen Profi sind die Baumaßnahmen kein Problem.

Es ist allerdings wichtig, dass Sie sich rechtzeitig bei Ihrem Vermieter informieren, ob ein Austausch überhaupt erlaubt ist. Ansonsten ist all Ihre Vorfreude und Planung umsonst gewesen!

Es kann verschiedene Gründe haben, warum Sie Ihre alte Badewanne austauschen bzw. erneuern möchten. So vielfältig wie diese sind auch die Möglichkeiten, die sich beim Kauf ergeben. Es sollte allerdings rechtzeitig geprüft werden, ob ein Austausch überhaupt rechtens wäre!

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Für viele Menschen ist die heimische Badewanne der Inbegriff von Wellness und Erholung. Nach einem harten Arbeitstag gibt es nur wenig, was entspannender ist als ein heißes Bad.

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Mit der Zeit kann es allerdings vorkommen, dass die alte Badewanne nicht mehr zu überzeugen weiß – sei es aufgrund des Designs, der Größe oder der Funktionen. Es ist in diesem Fall naheliegend, die ungeliebte Badewanne austauschen zu lassen.

So ergibt sich beispielsweise der Einbau einer stilvollen Whirlpool-Badewanne, die zweifelsohne für noch mehr Entspannung sorgen kann.

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