Diese Punkte müssen Sie beim Dachausbau beachten

Contents
  1. Das Oberstübchen nutzen – Dachausbau planen
  2. Dicht heißt oft Dampfdicht
  3. Alles eine Frage der Statik
  4. Die Treppe
  5. Wo liegt das Rohr?
  6. Dachboden ausbauen – was beachten? 4 elementare Punkte
  7. Den Dachboden ausbauen – worauf müssen Sie achten?
  8. Arbeitszeit und Material planen
  9. Die Dacheindeckung überprüfen
  10. Die richtige Dämmung wählen
  11. Was bringt das Dämmen des Dachbodens? 8 Vorteile, die überzeugen
  12. Artikel zum Thema
  13. Die Dachfenster sind das I-Tüpfelchen beim Ausbau vom Dachboden
  14. ▷ Spitzboden ausbauen ▷ 5 Tipps vom Profi
  15. 1. Ist mein Spitzboden überhaupt einer? – Definition und Vorschriften
  16. 2. Welche Voraussetzungen müssen Dachhaut und Leitungen erfüllen?
  17. 3. Sind Wärmeschutz und Trittschalldämmung notwendig?
  18. 4. Wie kommt Luft und Licht in den Spitzboden? – die Fensterfrage
  19. 5. Auf was muss ich bei der Treppe achten?
  20. Brandschutz beim Dachausbau: das ist zu beachten
  21. Wie ist der Brandschutz definiert?
  22. Maßnahmen für den Brandschutz beim Dachausbau
  23. Feuerwiderstandsklassen
  24. Brandwände
  25. Die richtige Dämmung
  26. Folgen mangelhaften Brandschutzes
  27. So sorgen Sie beim Dachausbau für den richtigen Brandschutz
  28. Fazit
  29. Was kostet ein Dachausbau? Braucht man eine Genehmigung? Hier mehr!
  30. Dachausbau und Dachaufstockung, was ist der Unterschied?
  31. Kosten für die Erschließung
  32. Kosten Wärmedämmung und Innenausbau beim Dachausbau
  33. Dachausbau Anleitung mit Checkliste | VELUX Ma ..
  34. 1. Rechtliche Anforderungen beim Dachausbau
  35. 2. Check der baulichen Voraussetzungen
  36. 3. Nutzungs-Konzept für den neuen Raum
  37. 4. Finanzierung für den Dachausbau planen
  38. Zugang ins Dachgeschoss
  39. 6. Tipps zu Baumaßnahmen, Dämmung & Anschlüssen
  40. 7. Das Raumklima unterm Dach optimieren

Das Oberstübchen nutzen – Dachausbau planen

Diese Punkte müssen Sie beim Dachausbau beachten

Ein ausgebautes Dachgeschoss bietet nicht nur Platz, wenn es unten eng wird. Unterm Dach lassen sich mit etwas Fingerspitzengefühl hochwertige Wohnräume einrichten – vom lauschigen Schlafplätzchen bis zum Arbeitszimmer mit Aussicht.

Bevor Handwerker ihre Kunden zum Dachausbau beraten, sollten sie allerdings einige Punkte prüfen und abwägen.

In vielen Fällen müssen erst Fenster eingebaut werden, es gilt das Dach richtig abzudichten und meist muss auch gedämmt werden – was von innen nicht immer einfach geht. Die Statik kann ebenfalls eine Rolle spielen.

Auch wenn unter Umständen Architekten, Dachdecker und Fensterbauer gefragt sind: Der Dachausbau bietet auch Innenausbauern spannende Aufgaben.

Für eine erste Einschätzung ist es wichtig, einige Kriterien zu prüfen und rechtliche Randbedingungen zu beachten, die am besten frühzeitig mit dem Kunden abgesprochen werden sollten.

  • Die Landesbauordnung NRW gibt für Aufenthaltsräume unterm Dach eine Grundfläche von mindestens 2,20 m in der Länge vor. Der Raum muss wenigstens 2,40 m hoch sein. (Bild: Trockenbau Akustik/ K. Köpplin)
  • Komplexe Dachformen erschweren den Dachgeschossausbau können bei guter Planung aber architektonisch spannend sein. (Bild: Nebis/Jörg Hempel)

Die Landesbauordnung NRW gibt für Aufenthaltsräume unterm Dach eine Grundfläche von mindestens 2,20 m in der Länge vor. Der Raum muss wenigstens 2,40 m hoch sein. (Bild: Trockenbau Akustik/ K. Köpplin)

Nach der ersten Inaugenscheinnahme geht es an die Details: Ist das Dach dicht? Das ist wohl die wichtigste Frage vor dem Ausbau des Oberstübchens. Allerdings spielt eine weitere Frage vor allem für die Zukunft des Projektes eine Rolle.

Wie alt ist die Dachdeckung? Planer und Handwerker sollten diese Frage vor dem Dachausbau unbedingt klären.

Hat die Dacheindeckung bereits Schäden, die nur noch nicht zur Undichtigkeit geführt haben, oder muss die Eindeckung voraussichtlich ohnehin in fünf Jahren ausgetauscht werden, macht ein reiner Dachbodenausbau keinen Sinn. Dann sollte das Dach direkt im Rahmen des Ausbaus instand gesetzt werden.

Dicht heißt oft Dampfdicht

Schön, wenn die Dacheindeckung vor dem Dachausbau noch funktioniert und nicht zu alt ist. Oft ist dann auch die Unterspannbahn noch intakt, was es gegebenenfalls zu prüfen gilt.

Weil diese aber in der Regel dampfdicht ist, muss die Dämmung so eingeplant werden, dass Abstand zwischen der Dämmebene und der Unterspannbahn verbleibt.

Sonst kann es schnell zu Schimmelproblemen aufgrund von angestauter Feuchtigkeit kommen.

Alles eine Frage der Statik

Und was ist darunter? Vorsicht ist auf jeden Fall bei Holzbalkendecken geboten: Sie sind den geplanten Lasten eventuell nicht gewachsen. Wichtig beim Dachbodenausbauen: Spätestens wenn es an die Planung geht, muss ein Statiker hinzugezogen werden!

Die Treppe

Treppen sind so eine Sache: Für Treppen zu Aufenthaltsräumen gelten besondere gesetzliche Mindestanforderungen.

Wo liegt das Rohr?

Irgendwie muss Licht und Wärme nach oben kommen – bei manchen Kunden vielleicht sogar Wasser. Wenn man alles neu macht, können Kabel und Rohrdurchführungen dahin gelegt werden, wo sie auch optisch nicht stören.

  • Ein Fall für den Innenausbau: Mit geschickter Planung lassen sich Schränke und Regale in Nischen integrieren. (Bild: Trel Systems)
  • Runde Ecke? Auch eine Möglichkeit für den Dachgeschossausbau … (Bild: Frederick Bleich)

Ein Fall für den Innenausbau: Mit geschickter Planung lassen sich Schränke und Regale in Nischen integrieren. (Bild: Trel Systems)

Dachausbau mit Ideen: Gerade unter dem Dach bieten sich vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.

Halbhohe Trennwände, Raumtrenner in Form von Regalen, die in die Geometrie des Dachstuhls einbezogen werden, eine weitere Ebene bei einem besonders hohen Dach, Nischen unter den Schrägen, die als Stauraum genutzt werden: Dachgeschosse lassen sich mit Trockenbaulösungen architektonisch besonders gestalten.

Pauline John
Redaktion ausbaupraxis.de

Teaserbild und Keyvisual: Trockenbau Akustik/Klaus Köpplin

6. Mai 2020

Gerade für den Dachgeschossausbau bietet sich die Trockenbauweise an. Balken sind sowieso vorhanden. Dämmung rein, Beplankung….mehr

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Bei umfangreichen Dachsanierungen wird in der Regel die Dichtheit der Gebäudehülle erheblich erhöht. Dies verringert zwar….mehr

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Источник: https://www.ausbaupraxis.de/trockenbau/dachgeschosse/dachgeschoss-ausbauen-planen/

Dachboden ausbauen – was beachten? 4 elementare Punkte

Diese Punkte müssen Sie beim Dachausbau beachten

Der Ausbau des Dachbodens ist zwar mit viel Arbeit verbunden, lohnt sich aber in jedem Fall. Neben einer Wertsteigerung des Hauses bietet Ihnen der Ausbau des Dachbodens auch noch jede Menge extra Wohnraum.

Bevor es aber an die eigentlichen Arbeiten geht, muss der Ausbau genau geplant werden.

Inhalt: Dachboden ausbauen – was beachten?

Ein ausgebauter Dachboden hat einen eigenen Wohn-Charme

Den Dachboden ausbauen – worauf müssen Sie achten?

An erster Stelle der Arbeiten, die für den Ausbau notwendig sind, steht die Planung. Der erste Schritt ist die Prüfung der Statik, beziehungsweise eine Bestandsanalyse.

Ist der bestehende Boden und der Dachstuhl nicht für zusätzliches Material wie Mauerwerk ausgelegt, muss die Statik verstärkt werden.

Das kann im schlimmsten Fall sehr teuer und der Ausbau sollte gegebenenfalls noch einmal überdacht werden.

Passt die Tragfähigkeit des Bodens und des Dachstuhls, wird eine Grundrisszeichnung angefertigt, mit der gewünschten Raumaufteilung und in der alle benötigten Wasser- und Stromanschlüssen für jeden einzelnen Raum eingezeichnet sind.

Auch die Lage der neuen Fenster, der Heizkörper, Lichtschalter und Steckdosen müssen auf dem Grundriss gekennzeichnet sein.

Ist der Grundriss komplett, wird er beim zuständigen Bauamt vorgelegt. Ein Blick vorab in die Landesbauordnung zeigt, ob eine Baugenehmigung für Ihren gewünschten Ausbau notwendig ist.

Die Vorlage des Grundrisses und ein Gespräch klären alle weiteren anstehenden Fragen.

In der Regel gilt

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Wird durch den Ausbau des Dachbodens zusätzlicher Wohnraum geschaffen oder wird die Dachfläche zum Beispiel durch den Einbau einer Dachgaube verändert, bedeutet dies eine Nutzungsänderung und ist damit in vielen Bundesländern genehmigungspflichtig.

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Wer sich die Erstellung der Grundrisszeichnung nicht zutraut oder dafür nicht über die nötige Zeit verfügt, der kann deutsche Ingenieurbüros bei Gelbe Seiten finden und sich helfen lassen.

Arbeitszeit und Material planen

Der nächste Schritt ist eine Auflistung der anfallenden Arbeiten, die während des Ausbaus des Dachbodens anfallen. Überlegen Sie, welche Arbeiten Sie selbst übernehmen können und möchten und welche von einer Firma übernommen werden müssen.

Beim Thema Strom ist es mehr als empfehlenswert, einen Fachmann zurate zu ziehen und ihm die Arbeiten zu überlassen. Um nicht mehr als notwendig zu bezahlen, kann man sich Kostenvorschläge von verschiedenen Firmen einholen und vergleichen.

Man sollte hier auf die Erfahrung, den Service und die Bewertungen der Firma achten, nicht immer ist die günstigste die beste.
Sprechen Sie mit der gewählten Firma die einzelnen Arbeitsschritte ab und vereinbaren Sie die Termine.

Vergessen Sie nicht, die anfallenden Kosten aufzulisten, damit Sie eine genaue Kontrolle über die Ausgaben behalten.

Addieren Sie zu den geschätzten Ausgaben sicherheitshalber ein Plus von circa 30 % dazu, um unschöne Überraschungen zu vermeiden.

Viele Detailtipps zur Planung finden sich im folgenden 12-Minuten-Video:

Wenn das Dach neu muss, wird es teuer

Die Dacheindeckung überprüfen

Bevor es endgültig mit dem Dachbodenausbau losgeht, sollte die Dacheindeckung genau überprüft werden. Ist die alte Dacheindeckung noch brauchbar oder gibt es bereits fehlende, lose oder gar defekte Dachziegel?

Wenn die Dacheindeckung ausgetauscht werden muss, suchen Sie vorher ein Gespräch mit Ihrer zuständigen Kommune, denn es darf nicht jeder ein Dach eindecken, wie er es möchte. Es gibt je nach Region tatsächlich bestimmte Richtlinien, welche Farbe das Dach haben darf oder welche Dacheindeckung erlaubt ist.

Die richtige Dämmung wählen

Für die Wahl des richtigen Dämmmaterials lassen Sie sich am besten von einem Profi beraten, denn auch hier gibt es bestimmte Richtlinien, die eingehalten werden müssen.

Nicht jedes Dammmaterial ist für jedes Haus geeignet. Gerade bei Altbauten muss das Dämmmaterial zur Bausubstanz des Hauses passen.

Natürlich muss das Material auch den Brandschutzbestimmungen entsprechen. Mehr dazu in der Rubrik Dämmstoffe.

Was bringt das Dämmen des Dachbodens?

Schemazeichnung einer Dachdämmung

Was bringt das Dämmen des Dachbodens? 8 Vorteile, die überzeugen

Spätestens dann, wenn der Dachboden auch als Wohnraum ins Blickfeld rückt, kommt die Wärmedämmung ins Spiel. Was gegen Kälte schützt, ist gleichzeitig auch eine Vorbeugung gegen die Hitze im Sommer.

Ohne eine Dämmung kommt es im Dachgeschoss-Ausbau zu unangenehmen Temperaturen in der warmen Jahreszeit. Doch darüber hinaus bringt das Dämmen des Dachbodens weitere Vorteile – wir haben acht gezählt.

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Artikel zum Thema

Dachboden zu heiß | 4 Tipps schaffen Abhilfe

Ein modern ausgebauter Dachboden ergänzt ein Haus um ein besonderes Wohngefühl. Der Raum in der Nähe der Wolken eignet sich – lichtdurchflutet – ideal zum Träumen und Relaxen. Damit das Wohlgefühl im Sommer nicht durch übermäßige Hitze getrübt wird, sollten Sie die folgenden Ratschläge beim Dachbodenausbau beherzigen.

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Dachfenster im Dachboden

Die Dachfenster sind das I-Tüpfelchen beim Ausbau vom Dachboden

Der Dachboden eines Hauses wird als Wohnraum oft verschenkt: Er dient häufig nur als dunkle Abstellkammer. Dabei bietet er in Wirklichkeit die Möglichkeit, preisgünstig und schnell qualitativ hochwertige Aufenthaltsqualität zu schaffen.

Das I-Tüpfelchen bilden dann die Dachfenster: Sie steuern den für das menschliche Wohlbefinden so wichtigen Lichteinfall. Dazu gehören auch das Rollo oder die Jalousie, die einen Schutz bei starker Sonneneinstrahlung liefern.

Die modernen Varianten davon sind heute so konstruiert, dass sie genau den gewünschten Lichteinfall liefern.

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Источник: https://www.bauen-und-heimwerken.de/hausbau/dach/dachboden-ausbauen/dachboden-ausbauen-was-beachten.htm

▷ Spitzboden ausbauen ▷ 5 Tipps vom Profi

Diese Punkte müssen Sie beim Dachausbau beachten

Ob als Spielzimmer fürs Kind oder als erweiterter Stauraum: Ein ausgebauter Spitzboden bietet viele Möglichkeiten. Dabei sind jedoch fünf Punkte zu beachten.

In vielen Häusern befindet sich direkt unter dem Dach ungenutzter Raum: der Spitzboden. Bauherren, die diesen ausbauen und so voll nutzbar machen möchten, sollten die Kosten nicht unterschätzen. Pro Quadratmeter Ausbaufläche sind mit 500 bis 1.

000 Euro zu rechnen – je nach Umfang des Projekts, Qualität des Materials und ob Handwerker engagiert werden oder man den Ausbau in Eigenregie übernimmt.

Fünf wichtige Punkte sind außerdem zu klären: Sie betreffen Bauvorschriften, bauliche Voraussetzungen, Dämmung, Fenster und Treppe.

1. Ist mein Spitzboden überhaupt einer? – Definition und Vorschriften

Ein Spitzboden in herkömmlichem Sinn wird im Anhang zur DIN 1055 wie folgt definiert:

Ein Spitzboden ist ein für Wohnzwecke nicht geeigneter Dachraum unter Pult- oder Satteldächern mit einer lichten Höhe von höchstens 1,80 Meter.

Soll das Dachgeschoss dennoch zum Wohnen oder Arbeiten genutzt werden, muss es gewisse Vorgaben erfüllen: Die Landesbauverordnungen schreiben in der Regel eine Grundfläche von mindestens acht Quadratmetern und eine lichte Raumhöhe von rund 2,30 Metern vor.

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Fenster müssen ein Achtel der Grundfläche ausmachen und mindestens einen Quadratmeter groß sein. Tragende Wände, Stützen und Pfeiler müssen feuerbeständig, in Einfamilienhäusern zumindest feuerhemmend ausgeführt werden.

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Außerdem sind zwei Rettungswege zwingend vorgeschrieben: einer über das Treppenhaus, ein zweiter meist über ein Rettungsfenster mit rund einem Meter Diagonale.

Aufgrund der geringen Raumhöhe von weniger als 1,80 Meter dürfen in einem herkömmlichen Spitzboden keine dauerhaften Aufenthaltsräume eingerichtet werden. Für Bauherren kann sich ein Ausbau trotzdem lohnen, sei es um ein Spielzimmer, einen Rückzugsort oder Stauraum zu schaffen.

Ist der Spitzboden niedriger als 1,50 Meter, ist für seinen Ausbau häufig nicht einmal eine Baugenehmigung erforderlich. Raumteile mit so geringer Höhe, gelten nicht als Wohnraum. Vorsichtshalber sollten Bauherren aber bei Ihrem örtlichen Bauamt nachfragen, ob sie ihr Dach ausbauen dürfen und ob sie dafür eine Genehmigung benötigen.

2. Welche Voraussetzungen müssen Dachhaut und Leitungen erfüllen?

Bevor es losgeht, sollten Dachkonstruktion, Dacheindeckung, Mauerwerk und Schornstein geprüft werden: Die Hölzer der Dachkonstruktion müssen tragfähig, trocken und frei von Schädlings- und Fäulnisbefall sein. Besonderes Augenmerk ist hierbei auf die Balkenköpfe zu legen.

Die Dacheindeckung darf keine Lücken aufweisen. Ein Mauerwerk mit Nässerändern, Feuchteschäden, Rissen oder abgeplatzten Stellen muss sehr genau inspiziert werden. Auch der Schornstein muss rissfrei und alle seine Anschlüsse dicht sein.

Erst wenn das alles zutrifft, sollte über einen weiteren Dachausbau nachgedacht werden.

Bei Heizung und Elektrizität gilt: Wer in der Bauphase des Hauses nicht in vorausschauender Weise Leerrohre und Leitungen hat einbauen lassen, sollte noch mal einiges an Geld und Zeit für den nachträglichen Einbau einplanen. Stromanschlüsse sind empfehlenswert, auf einen eigenen Heizkörper kann vor allem bei kleineren Spitzböden meist verzichtet werden.

3. Sind Wärmeschutz und Trittschalldämmung notwendig?

Damit der Raum im Sommer nicht zu heiß wird und im Winter nicht komplett auskühlt, sollte in eine gute Wärmedämmung investiert werden. Dabei regelt die Energieeinsparverordnung welche Dämmwerte erreicht werden müssen.

Wie sich diese Anforderungen erfüllen lassen, muss für den konkreten Fall geprüft werden. Für Einfamilienhäuser gelten andere Auflagen, als für Mehrfamilienhäuser; die Nutzung als Wohnraum ist anders geregelt als die als Stauraum.

Heimwerkern können bei der Wärmedämmung zwischen drei Methoden wählen: zwischen, unter oder auf den Sparren.

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Damit in den Räumen unter dem Spitzboden nicht jeder Schritt zur Lärmbelastung wird, sollte ein Trittschallschutz verlegt werden. Eventuell müssen zuerst einmal Bretter oder OSB-Platten montiert oder sogar ein Estrich aufgetragen werden.

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Dabei sollte man im Kopf behalten: Je höher der Bodenbelag, desto geringer die lichte Höhe des Raumes.

4. Wie kommt Luft und Licht in den Spitzboden? – die Fensterfrage

Eventuell kann in die Außenwand ein einzelnes Giebelfenster eingebaut werden. Es bietet sich an, dieses als Rettungsfenster zu gestalten, um so die Brandschutzauflagen zu erfüllen. Wer allerdings die gesamte Giebelfläche verglasen möchte, muss einen Statiker zurate ziehen.

Beim Dachflächenfenster sollte die Oberkante circa 200 Zentimeter, die Unterkante des Fensters höchstens 90 Zentimeter über dem Fußboden liegen. Ist die Unterkante zu niedrig, wird eventuell ein Geländer nötig.

Wer Fenster einbauen möchte, die breiter sind als der Sparrenabstand, muss die Sparren kappen und stabilisieren.

Stattdessen sollten Bauherren lieber kleinere Fenster wählen und diese neben- und übereinander zwischen den bestehenden Sparren platzieren.

Sparren immer oben und unten ausmessen. Die wenigsten Sparren verlaufen exakt parallel.

Nur erfahrene Heimwerker sollten Fenster selbst einbauen. Wir erklären, wie das Schritt für Schritt funktioniert.

Unabhängig von der Art des Fensters sollte man immer auch den Sonnenschutz im Blick behalten. Wer Fensterflächen plant, investiert am besten gleich in Sonnenschutzglas. Sonnenschutzfolie oder aber Markisen und Rollläden sind eine Alternative.

5. Auf was muss ich bei der Treppe achten?

Wer einen ungedämmten Spitzboden zugänglich machen möchte, sollte eine einklappbare Treppe wählen, die luftdicht abschließt. So geht nicht allzu viel Energie aus dem darunterliegenden Geschoss verloren.

Wird der Spitzboden allerdings nicht als reiner Stauraum genutzt, sollte er gedämmt und ohne großen Aufwand zugänglich gemacht werden.

Dabei ist immer ein Brüstungsgeländer im Spitzboden einzuplanen: Es verhindert, dass jemand die Öffnung für die Treppe übersieht und stürzt.

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Bauherren entscheiden sich häufig für Raumspartreppen. Aufgrund ihrer etwas unbequemeren – und dadurch unsicheren – Begehbarkeit sind sie generell nur für Nebenräume wie den Spitzboden zulässig.

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Für gewöhnlich werden diese platzsparenden Treppen ganz klassisch als Wangentreppe ausgeführt, entweder mit wechselseitig begehbaren oder mit deutlich schmaleren, vollflächig begehbaren Stufen.

Die wechselseitigen Stufenheißen auch Samba- oder Schmetterlingsstufen und sind an der breitesten Stelle meist 24 Zentimeter tief; sind die Stufen vollflächig, sind sie insgesamt nur rund 15 Zentimeter tief. Für gewöhnlich werden Raumspartreppen mit einer maximalen Steigungshöhe von 21 Zentimetern und einer Treppenbreite von 50 bis 80 Zentimetern errichtet.

Noch weniger Platz benötigt eine Spindeltreppe, also eine einläufige Treppe, die sich spiralförmig auf runder Fläche nach oben windet. Die Stufen sind dabei an einem Mittelpfosten befestigt.

Ist die gewendelte Treppe baurechtlich nicht notwendig – weil sie beispielsweise nur zur Spielfläche auf dem Spitzboden führt und nicht verschiedene Wohnräume miteinander verbindet –, genügt eine Laureite von mindestens 50 Zentimetern. Dadurch benötigt die Treppe eine Grundfläche von mindestens 100 Zentimetern Durchmesser.

Eine Wendeltreppe mit einem Treppenauge braucht übrigens deutlich mehr Platz und kommt daher für den Zugang zum Spitzboden eher selten in Betracht.

Ob mit gewendelten Stufen, gerade oder einklappbar: In jedem Fall sollte darauf geachtet werden, dass die Dachschrägen den Aufstieg nicht zusätzlich erschweren.

Häufig sind beim Zugang zum Spitzboden individuelle – und recht clevere – Lösungen gefragt.

  • Dachausbau: Selbermachen mit Spaß. Dachausbau leicht gemacht, mit zahlreichen praktischen Anleitungen zum selber machen. So bekommen Sie ganz einfach mehr Platz unterm Dach!

Ihre Meinung zählt

Источник: https://www.bauen.de/a/spitzboden-als-wohnbereich-fuenf-tipps-fuer-den-ausbau.html

Brandschutz beim Dachausbau: das ist zu beachten

Diese Punkte müssen Sie beim Dachausbau beachten

Ein Dachausbau ist nützlich und sorgt für mehr Wohnraum – allerdings sollte der Brandschutz dabei immer beachtet werden. Nur mit der Einhaltung der einzelnen Richtlinien, Normen und Verordnungen für den Brandschutz kann das ausgebaute Dach sicher genutzt werden.

Soll das Dach ausgebaut und genutzt werden, müssen Sie die Bestimmungen zum Brandschutz beachten. © Dachdecker.com

Beim Dachausbau haben die Hausbesitzer insbesondere auf den Brandschutz zu achten, denn das Dach kann eine besondere Rolle für die Ausbreitung eines Brandes haben: Das Feuer kann sowohl auf dem Dach entstehen – zum Beispiel beim einem Brand im Nachbargebäude – oder von innen auf das Dach übergreifen. Brennt das Dach großflächig, ist oft ein Totalschaden die Folge. Umso wichtiger ist es daher, beim Dachausbau auf den ausreichenden Brandschutz zu achten.

Wie ist der Brandschutz definiert?

Der Brandschutz im ausgebauten Dach soll zum einen der Entstehung von Feuer vorbeugen. Zum anderen dient er ebenfalls der Verhinderung der Ausbreitung des Feuers.

Es gibt verschiedene Maßnahmen, mit denen der Brandschutz umgesetzt werden kann – dabei ist immer zu beachten, dass der Schutz des Lebens jederzeit vor dem Schutz des Gebäudes stehen sollte.

Abhängig von der Gebäudeklasse soll mit den Regelungen zum Material und dem Bau des Gebäudes ein Übergreifen des Feuers auf andere Bauwerke oder Geschosse verhindert werden.

Maßnahmen für den Brandschutz beim Dachausbau

Beim Ausbau des Dachs gibt es ähnliche Bestimmungen des Brandschutzes wie für andere Dächer. Um den Brandschutz auch beim Dachausbau zu gewährleisten, sollten nach Möglichkeit schwer entflammbare oder brandschutztechnisch bessere Stoffe verwendet werden.

Bei der Sanierung sind leicht entflammbare Bauteile auszutauschen oder so umzurüsten, dass sie den Anforderungen genügen – ein Dachdecker ist Ihnen bei diesem Vorgang behilflich, sodass möglichst hohe Sicherheit erreicht wird.

Einige Bauteile können auch nachgerüstet werden: Schwer entflammbare Ersatzstoffe oder Überdeckungen mit zulässigen Bauplatten können eingesetzt werden. Bei Neubauten gibt es ebenfalls mehrere Richtlinien und Punkte, an denen sich Bauherren orientieren müssen.

Feuerwiderstandsklassen

Ein wichtiger Anhaltspunkt für den Brandschutz beim Ausbau des Dachs ist die Feuerwiderstandsklasse der einzelnen Materialien.

Dabei wird zwischen der deutschen Norm DIN 4102 und der europäischen DIN EN 13501 unterschieden.

Die DIN 4102 unterteilt die einzelnen Klassen nur in die Anzahl der Minuten, die das Material einem Feuerangriff standhalten würde – daraus ergeben sich die Klassifizierungen F 30, F 60 sowie F 90, F 120 und F180.

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Die DIN EN 13501 gliedert dagegen detaillierter: Hier werden die Materialien in ihrer Tragfähigkeit, dem Raumabschluss sowie der Wärmedämmung unterschieden. Die Standfestigkeit wird ebenfalls in Minuten angegeben, jedoch in mehr Abschnitten als in der deutschen Norm: Dabei werden die Einteilungen 15, 20, 30, 45, 60, 90, 120, 180, 240, 360 vorgenommen.

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Die DIN 4102 gliedert das Material darüber hinaus in die Brennbarkeitsklassen A und B. Materialien und Stoffe der Klasse A sind nicht brennbar, die Einteilung B erfolgt für brennbare Stoffe.

Für den Brandschutz beim Dachausbau sollte daher zu Materialien der Klasse A gegriffen werden, allerdings sollten Sie dabei immer einen Fachmann hinzuziehen.

 Die DIN 4102 ist mittlerweile durch die Europäische Klasse nach DIN EN 13501-1 substituiert.

Brandwände

In vielen Gebäuden werden beim Dachausbau zudem Brandwände eingezogen, um den Brandschutz zu verbessern. Die Regelungen für diese Wände sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt.

Grundsätzlich sollen diese Wände davor schützen, dass das Feuer auf andere Gebäude übergreift – dies ist vor allem in urbanen Gegenden wichtig, in denen die einzelnen Häuser dicht an dicht stehen.

Sie dienen auch dem Schutz der Bewohner, da die Brandwände das Gebäude in einzelne Brandabschnitte einteilen und so die Flucht in einen nicht brennenden Abschnitt ermöglichen.

UNSER TIPP:

Eine solche Brandwand sollte mindestens 30 Zentimeter über das Dach geführt werden – nur so wird verhindert, dass sich das Feuer nicht über das Dach ausbreiten kann.

Die richtige Dämmung

Besonders wichtig ist auch die Dämmung im Zuge des Dachausbaus, um den Brandschutz zu gewährleisten. Hier sollten nach Möglichkeit nicht brennbare Materialien verwendet werden.

Mineralische Dämmstoffe eignen sich besonders gut, da sie nicht brennbar sind. Besonders gut geeignet sind dabei Glas- oder Steinwolle. Bei Gebäuden bis sieben Metern sind in der Regel normal entflammbare Dämmmaterialien einsetzbar.

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Die Brandschutz ist zudem vor allem für Dachdurchdringungen von Bedeutung – zum Beispiel für die Öffnungen von Rohre oder Lichtkuppeln – da hier das Feuer besonders schnell auf das Dach übergreifen kann.

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Die Dämmung für das ausgebaute Dach muss immer den Brandschutzvorgaben der Bauaufsicht entsprechen und fachgerecht montiert werden, um eventuelle Gefahren ausschließen zu können.

Folgen mangelhaften Brandschutzes

Wird dem Brandschutz beim Dachausbau nicht die erforderliche Aufmerksamkeit gewidmet, entstehen Gefahren, die das Leben der Bewohner und der Nutzer des Gebäudes gefährden können.

Dies kann durch Vergiftungen durch den toxischen Rauch des Feuers und Verbrennungen sogar tödlich enden.

Mit dem mangelnden Brandschutz in einem ausgebauten Dach gehen nicht nur zahlreiche Gefahren für das eigene Leben einher, nach § 319 Baugefährdung des Strafgesetzbuchs können auch rechtliche Konsequenzen folgen.

UNSER TIPP:

Die Einhaltung des baulichen Brandschutzes wird in der Regel in einem Prüfzeugnis nachgewiesen.

Werden die allgemein anerkannten Regeln der Technik missachtet oder wird fährlässig dagegen verstoßen, können Freiheitsstrafen oder Geldstrafen angeordnet werden – denn mit der Missachtung des nötigen Brandschutzes wird das Leben der Nutzer eines Gebäudes maßgeblich gefährdet. In öffentlichen Gebäuden wird in der Regel die Nutzung untersagt, manchmal werden Gebäude sogar abgerissen. Die einzelnen Bundesländer in Deutschland führen in den Bauordnungen detaillierte Informationen zum Brandschutz auf.

So sorgen Sie beim Dachausbau für den richtigen Brandschutz

Möchten Sie Ihr Dach ausbauen, sollten Sie in jedem Fall Kontakt zu einem Dachdeckerinnungsbetrieb aufnehmen – dieser übernimmt nicht nur die Planung und Ausführung des Dachausbaus selbst, sondern sorgt auch für den nötigen Brandschutz.

Der Fachmann sorgt für eine ordnungsgemäße Ausführung und, wenn nötig, Sanierung der einzelnen Bauteile, sodass diese den Bestimmungen Ihres Bundeslands entsprechen.

Dazu gehört in erster Linie natürlich die Wahl des richtigen Materials, aber der Dachdecker kann mit Ihnen auch die Planung eines weiteren Rettungsweges klären: Diese sind ebenso wichtig wie die Vorbeugung eines Brands.

Im ausgebauten Dach wird der zweite Rettungsweg im Zuge des Brandschutzes oft über ein Dachflächenfenster angebracht, der erste Rettungsweg erfolgt über die Treppen.

Fazit

Auch beim Dachausbau muss der Brandschutz gewährleistet werden. Dies geschieht zum einen durch den ordnungsgemäßen Bau durch einen versierten Dachdecker, zum anderen durch die Wahl der richtigen Materialien. Auch für die Rettungswege im Fall eines Feuers gibt es Vorgaben. Nehmen Sie daher Kontakt zu einem Fachmann auf, der Sie beim Ausbau Ihres Dachgeschosses berät.

Источник: https://www.dachdecker.com/magazin/brandschutz-dachausbau-201630301

Was kostet ein Dachausbau? Braucht man eine Genehmigung? Hier mehr!

Diese Punkte müssen Sie beim Dachausbau beachten

Was kostet ein Dachausbau? Hier informieren wir über Kosten des Dachausbaus. Ihre Immobilie hat bereits einen Dachboden zur Auewahrung von Koffern und Osterdekoration. Prima. Sie benötigen mehr Platz und wollen den Dachboden ausbauen, aber Sie wissen nicht, wie es weiter geht und welche Kosten beim Dachausbau anfallen. Hier sind Sie richtig.

Fertiggestellter Dachausbau mit schöner Aussicht.

TIPP: Mit etwas handwerklichem Geschick kann man bei einem Dachausbau Geld sparen. Eigenleistung ist angesagt!

Wohnraum mit Dachausbau schaffen. Einfacher und schneller geht es nicht. Sie haben einen Dachboden? Dann prüfen Sie folgende Voraussetzungen, bevor der Dachausbau geplant wird:

  • Kann man in Ihrem Dachboden stehen?
  • Sind vorhandene Dachschrägen bereits gedämmt?
  • Gibt es bereits eine Heizung im Dachboden?
  • Wieviele Steckdosen bzw. Schalter sind auf dem Dachboden?
  • Reicht die natürliche Belichtung mit Fensterelementen?
  • Wie ist der Zugang zum Dachboden nach dem Dachausbau?
  • Reicht der Dachausbau für Ihren Platzbedarf?

Eine Genehmigung einen Dachausbau braucht man in den meisten Fällen nicht. Doch Achtung. Entscheidend ist die genehmigte Nutzung des Dachboden in der Baugenehmigung. Ist dort bereits Wohn- oder Aufenthaltsraum eingetragen, kann Ihr Dachausbau beginnen.

Wenn dort ein Abstellraum genehmigt ist, kann das örtliche Bauamt in der Bürgersprechstunde Auskunft geben, ob ein Dachausbau genehmigungsfähig ist. Erkundigen Sie sich vorher.

Ansonsten investiert man beim Dachausbau viel Geld und darf den Wohnraum nicht nutzen.

Dachausbau und Dachaufstockung, was ist der Unterschied?

Was kostet ein Dachausbau? Bevor wir Antworten geben, erklären wir den Unterschied zwischen Dachausbau und Dachaufstockung.

Die fehlende Stehhöhe kann in einem Teilbereich beim Dachausbau auch mit dem Einbau einer Dachgaube hergestellt werden.

Bei einem Dachausbau bleibt die äußere, bestehende Form des Dachstuhls erhalten. Man baut den Innenbereich zu Wohnraum aus. Er ist einfach zu realisieren und man kann viel Eigenleistung einbringen.

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Das macht Spaß und schont den Geldbeutel. Eine Baugenehmigung braucht man in den meisten Fällen nicht.

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Wenn der Dachboden als Trockenraum oder Abstellraum in der vorliegenden Baugenehmigung tituliert ist, benötigt man eine Nutzungsänderung.

Bei fehlender Stehhöhe baut man eine Dachaufstockung. Allerdings sind das umfangreiche Maßnahmen und Eingriffe in bestehende Bausubstanz. Hier mehr zu Dachaufstockung erfahren.

Man verändert die äußere Gestalt und Form des Hauses. Nicht selten wird eine komplette Etage aufgestockt. Bietet der bestehende Dachboden keine Möglichkeit zum Dachausbau, wird eine Dachaufstockung geplant.

Erfahren Sie mehr über die Kosten mit unserem Online-Preisfinder.

TIPP: In der Sprechstunde vom Bauordnungsamt erhalten Sie Auskunft, ob der Dachausbau einer Genehmigung oder Nutzungsänderung bedarf.

Kosten für die Erschließung

Wenn bereits eine Treppe vorhanden ist, fällte ein großer Kostenpunkt weg. Eine neue Treppe sowie das passende Treppenloch kosten ca. 10.000,00 Euro.

TIPP: Die Treppe in den Dachboden sollte über bestehenden Innentreppen liegen. So verliert man keine teure Wohnfläche.

Innentreppe zur Erschließung des ausgebauten Dachgeschosses

Wenn bereits Versorgungsleitungen im Dachboden sind, müssen diese nur entsprechend verteilt werden. Die Elektroinstallation erfolgt nach Bedarf. Führt eine Fachfirma diese Arbeiten aus, rechnen Sie mit 1.000 – 2.500 Euro.

Für ein neues Zimmer beim Dachausbau benötigt man einen Heizkörper. Liegen Versorgungsleitungen bereits oben, so fallen Kosten in Höhe von ca. 2.500 Euro an.

TIPP:  Verlegen Sie Versorgungsleitungen in alten Kaminzügen. So vermeiden Sie Kosten und Umbauarbeiten in den darunterlegenden Etagen.

Muss eine Versorgungsleitung zum Dachboden geführt werden, können sich vorgenannte Kosten verdoppeln.

Tageslicht ist immer gesünder als künstliches Licht. Dachflächenfenster gibt es mittlerweile in allen denkbaren Varianten. Schaffen Sie Wohnraum unterm Dach mit Tageslicht.

Dachflächenfenster liefern das schönste Licht und meistens kann keiner reingucken. ein Fachbetrieb sagt Ihnen, ob Dachflächenfenster eingebaut werden können. Erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten hier.

Der Einbau eines Dachfensters kostet circa zwischen 3.000 – 4.500,00 Euro, ausgeführt mit einem Fachbetrieb.

TIPP: Natürliches Licht ist gesund. Ein Dachfenster mit einer Breite von 70cm kann in jede Dachkonstruktion eingebaut werden. Vermeiden Sie das Windschutzscheibenprinzip. Der Raum heizt durch ein schräges Fenster bei Sonneneinstrahlung schnell auf. Unbedingt außenliegendem Sonnenschutz einbauen.

Kosten Wärmedämmung und Innenausbau beim Dachausbau

Im Sommer heiß, im Winter kalt. So wohnt man heute nicht mehr. Viele Hersteller der Wärmedämmungen haben genau für diesen Fall die richtigen Produkte. Man prüft zuerst, ob der Sparren genug Dämmtiefe hergibt. Es sollten mindestens 20cm sein.

Vergessen Sie leichte, schlanke Wärmedämmung. Im den Dachschrägen braucht man Masse, um im Sommer Hitze draußen zu lassen. Verbauen Sie Holzfaserdämmung oder Steinwolle.

 Wärmedämmung kostet circa 30,00 Euro pro Quadratmeter, und der Einbau kann in Eigenleistung erfolgen.

TIPP: Eine Holzwerkstoffplatte innenseitig der Dachschräge gibt Masse und ist gleichzeitig Dampremse. Der luftdichte Verbau schützt die Dachkonstruktion und hebt Wohnkomfort. Keine Zugerscheinungen mehr. Ersetzt man die Dampremsfolie mit einer Holzwerkstoffplatte, fallen Kosten von ca. 15,00 Eur/qm an.

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Die abschließende Verkleidung der Dachschrägen erfolgt mit Gipsbauplatten oder Gipsfserplatten. Hierfür rechnet man mit ca. 8,00 – 15,00 Eur/qm inkl. Spachtelmasse. Die können leicht in Eigenleistung aufgebracht werden. Das spart Geld. Mit handwerklichen Geschick kann man anfallende Spachtelarbeiten selbst ausführen.

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TIPP: Die Verwendung einer Gipsfaserplatte bringt mehr Masse. Gleichzeitig verbessert man den sommerlichen Wärmeschutz.

Ihre Raumaufteilung des Dachausbaus gibt vor, ob Innenwände benötigt werden. Mit den entsprechenden Leichtbausystemen lassen sich spielend Innenwände in Eigenleistung errichten. Man rechnet mit ungefähr 40,00 Euro pro QM-Wandfläche für das Innenwandmaterial beim Dachausbau.

Eigenleistung bei Dachausbau. Hier können Sie Geld sparen.

Dachausbau Anleitung mit Checkliste | VELUX Ma ..

Diese Punkte müssen Sie beim Dachausbau beachten

Bevor es mit dem Dachausbau losgeht, sollten Bauherrn die wichtigsten Fragen klären, damit während der Bauphase keine Probleme auftauchen und alles glatt läuft. Mit unserer Dachausbau Anleitung können Sie Ihr Vorhaben Schritt für Schritt planen und Ihre Checkliste abhaken. So können Sie sicher sein, nichts Wichtiges zu vergessen.

Viele Eigenheimbesitzer kennen das Problem: es fehlt Platz, ein weiteres Zimmer müsste her. Doch ein Anbau kommt nur in den seltensten Fällen in Frage – hohe Kosten, der Planungsaufwand und die lange Bauzeit stehen diesem Vorhaben oft im Wege.

Für die Besitzer einer Eigentumswohnung stellt diese Variante ohnehin nur in den seltensten Fällen eine Option dar. Was bleibt, ist der Blick nach oben: unters Dach. Denn der noch ungenutzte Raum lässt sich in den meisten Fällen mit relativ wenig Aufwand und deutlich geringeren Kosten in Wohnraum verwandeln.

Vor allem in Städten lassen Platzknappheit und hohe Grundstückpreise den Dachausbau noch sinnvoller werden. Die Eigentümer schaffen so nicht nur weiteren Platz, sondern neues Vermögen, da die Immobilie größer, attraktiver, moderner und somit wertvoller wird.

So entstehen Kinderzimmer, Bürobereich oder ein Rückzugsort mit gemütlicher Leseecke unterm Dach. Auf Wunsch lassen sich hier auch eine Küche oder ein Badezimmer einbauen.

Wie auch immer Sie den Raum unter dem Dach nutzen wollen, der Dachausbau sollte nicht planlos erfolgen. Denn nur mit einem Konzept und einer soliden, fachkundigen Planung gehen Sie sicher, dass der neue Raum unterm Dach am Ende auch so wird, wie Sie es sich vorgestellt haben. Die Dachausbau Anleitung umfasst folgende sieben Punkte:

  1. Rechtliches
  2. Check der baulichen Voraussetzungen
  3. Nutzungs-Konzept für den neuen Raum
  4. Finanzierung
  5. Raum- und Lichtplanung inkl. Zugang zum Dachgeschoss
  6. Baumaßnahmen, Dämmung, Anschlüsse
  7. Maßnahmen für das Raumklima

Laden Sie sich hier die Checkliste als kostenlose PDF-Datei herunter.

1. Rechtliche Anforderungen beim Dachausbau

Das Wichtigste zuerst: Vor der genauen Planung des Dachausbaus sollte sich der Bauherr erkundigen, welche rechtlichen Voraussetzungen gelten und ob eine Dachausbau Genehmigung erforderlich ist. Denn je nach Umfang der Sanierungs- und Ausbaumaßnahmen kann eine Baugenehmigung notwendig sein.

Vorab kann auch ein Blick in den Bebauungsplan (B-Plan) helfen, der im jeweiligen Bauamt zu bekommen ist. Dort sind unter anderem die Grundflächenzahl, die Geschossflächenzahl, die Bauhöhen und die Anzahl der Vollgeschosse festgesetzt.

Zusätzlich enthält er Informationen zur Bauweise und auch zur Dachform.

2. Check der baulichen Voraussetzungen

Bevor es an die eigentliche Detailplanung geht, sollten Sie sich mit einem Architekten oder Statiker einmal die Räumlichkeiten genauer anschauen. Der Fachmann kann Auskünfte zu den baulichen Voraussetzungen geben:

  • Was muss bei der Statik beachtet werden?
  • Ist das Dach noch fit genug für einen Ausbau oder sollte in diesem Zuge der Dachstuhl oder die Dacheindeckung erneuert werden?
  • Müssen weitere Maßnahmen für den Brandschutz getroffen werden?
  • Können Leitungen für Strom und Heizung problemlos ins Dach verlängert werden?

All diese Fragen sollten Sie mit dem Fachmann vorab klären, da sie nicht nur Auswirkungen auf die weitere Planung, sondern auch auf das Budget haben.

3. Nutzungs-Konzept für den neuen Raum

Am Anfang des Dachausbaus steht oft die Vision, was aus dem neu geschaffenen Raum wird. Das ist auch gut so, denn bevor Sie mit der Arbeit beginnen, sollten Sie sich im Klaren sein, wie Sie den Raum im Dachgeschoss künftig nutzen wollen.

Nur so können Sie ihn von Anfang an optimal auf diese Bedürfnisse ausrichten. Bei der Planung kann auch ein Architekt gute Dienste leisten, denn der Fachmann hat wertvolle Tipps für die Raumnutzung und kann auch gleich einen Blick auf viele weitere Themen wie z.B. Statik werfen.

Der Architekt weiß, welcher Weg die besten Ergebnisse liefert.

4. Finanzierung für den Dachausbau planen

Die Kosten pro Quadratmeter sind beim Dachausbau in der Regel deutlich geringer als bei einem Neu- oder Anbau. Trotzdem ist fremde Hilfe bei der Finanzierung eines Ausbaus in der Regel sinnvoll. Ein solider Finanzierungsplan hilft hier weiter. Wie so oft gibt es auch hier verschiedene Optionen.

Diese Möglichkeiten können Sie zur Finanzierung der Dachsanierung nutzen:

Mit dieser Form der Finanzierung beleihen Sie das Haus samt Grundstück. Doch dafür wird das Darlehen sofort ausgezahlt. Die Rückzahlung erfolgt in monatlichen Raten, die aus Tilgung und Zins bestehen.

Tipp: Neben einem Vergleich mehrerer Angebote sollten Sie auf jeden Fall auch Sondertilgungsrechte vereinbaren.

Dieser beliebte Klassiker für Finanzierungen bietet sich beim Dachausbau an, da viele Bauherrn bereits einen Bausparvertrag angespart haben. Denn genau für solche Fälle ist er gedacht: Ein Teil der Finanzierungssumme wird angespart, der Rest wird zinsgünstig finanziert.

Im Gegensatz zum Hypothekendarlehen wird hier nicht monatlich getilgt.

Sie zahlen also während der gesamten Laufzeit die Zinsen und tilgen das Darlehen erst am Ende durch den Auszahlungsbetrag der Lebensversicherung komplett.

Ihre Lebensversicherung sollte mindestens seit 5 Jahren bestehen und wurde im besten Fall schon vor 2005 abgeschlossen, dann lohnt es sich, einen genaueren Blick auf diese Form der Finanzierung zu werfen.

Für bestimmte Umbau-Maßnahmen gewährt der Staat durch die KfW (Kreditanstalt für Wiederauau) Förderung für Dachsanierung. Diese fördert beispielsweise energetische Sanierungen, wie etwa die bei dem Dachausbau anfallende Dachdämmung.

Bauherrn profitieren hierbei von einem günstigen Kredit mit langfristigen Konditionen. Bei der KfW kommt bei einem energieeffizienten Dachausbau das Kreditprogramm 152 (über maximal 50.000 Euro) infrage.

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Darüber hinaus können Sie einen Investitionszuschuss 430 (10% der Gesamtsumme) und einen Zuschuss zu den Baubegleitungs-Kosten 431 beantragen. Letzterer wird nur in Kombination mit dem Kreditprogramm 152 und dem Zuschuss 430 gewährt.

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Alternativ lassen sich nach §35c des Einkommenssteuergesetzes 20 % der Kosten für Einbau und Produkte bis zu einer Summe von 40.000 Euro über eine steuerliche Förderung erstatten. Über drei Jahre kann man diese Förderung über die Steuererklärung geltend machen.

Wer den Gedanken hat, das Dachgeschoss auszubauen, verfolgt meist einen genauen Plan: Der neu geschaffene Wohnraum soll für einen ganz speziellen Zweck genutzt werden.

Meistens dient das neue Zimmer unterm Dach als Rückzugsort, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Musik- oder Fernsehraum oder Büro. Damit kann die Planung genau auf die Bedürfnisse ausgerichtet werden.

Abhängig von der Funktion des Raumes ergibt sich eine individuelle Licht – und Raumplanung. Ein Kinderzimmer benötig gegebenenfalls mehr Fenster und Lampen als ein Elternschlafzimmer.

In jedem Fall wirkt ein lichtdurchflutetes Dachgeschoss magisch und sorgt für ein gesundes Wohlfühlklima. Feste Raumelemente wie Einbauschränke und -regale sind in fast jedem Fall praktisch. Informieren Sie sich daher über alle Möglichkeiten, die Sie bei folgenden Punkten haben:

  • Installation und Anbringung von Spots oder Lampen
  • Einbau von neuen, größeren Dachfenstern oder sogar Dachbalkonen
  • Gestaltung und Strukturierung des Raumes durch feste Elemente

Zugang ins Dachgeschoss

Was oftmals bei der Planung vergessen wird, ist der Zugang zum neuen Geschoss: Denn für eine regelmäßige Nutzung des neuen Raumes muss eine feste Treppe ins Dachgeschoss installiert werden.

Dafür muss nicht nur ausreichend Platz im Dachgeschoss berücksichtigt werden, sondern auch in dem Geschoss darunter. Zudem sollten Sie daran denken, dass der Raum darunter zu einem Durchgangszimmer wird. Bei der genauen Raumplanung kann ein Architekt weiterhelfen.

Dieser weiß auch, wo sich Fenster optimal platzieren lassen. Denn erst ausreichend Tageslicht sorgt im neuen Wohnraum dafür, dass Sie sich wohlfühlen.

6. Tipps zu Baumaßnahmen, Dämmung & Anschlüssen

Je einfacher sich bauliche Maßnahmen umsetzen lassen, desto günstiger wird es.

Wer also von einem großen Wellnessbad unter seinem Dach träumt, bislang aber weder elektrische Leitungen, noch Heizungs- oder Wasserrohre zum Dachboden führen, der muss mit entsprechenden Kosten rechnen.

Daher sollte vor der eigentlichen Raumplanung eine Begehung mit einem Fachmann vorgenommen werden, um mögliche Probleme gleich von Anfang an mit einzuplanen.

Bei Ihrer Dachsanierung sollten Sie auch an den Brandschutz denken. Er kann zum einen der Entstehung von Feuer vorbeugen, zum anderen die Ausbreitung eines Feuers (auf andere Geschosse oder Bauwerke) verhindern oder auch die Fluchtwegsicherung beinhalten.

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Es gibt verschiedene Maßnahmen, mit denen der Brandschutz umgesetzt werden kann – dabei ist immer zu beachten, dass der Schutz des Lebens jederzeit vor dem Schutz des Gebäudes stehen sollte. Welche Vorgaben im Brandschutz beim Dachausbau berücksichtigt werden müssen, hängt größtenteils von der Gebäudeklasse ab.

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Diese ist in der Musterbauordnung und in den meisten Landesbauordnungen definiert. Je höher die Gebäudeklasse, desto strenger die Maßnahmen, die vorgenommen werden müssen.

Besprechen Sie mit Ihren Architekten und Handwerkern, welche Brandschutzvorgaben gelten und wie diese durch die Baumaßnahmen und Verwendung des richtigen Materials eingehalten werden können.

7. Das Raumklima unterm Dach optimieren

Damit Sie sich im neuen Raum unter dem Dach richtig wohlfühlen, sollten Sie auch an ein gesundes Raumklima denken. Dazu zählen beispielsweise Tageslicht und frische Luft.

Planen Sie Ihren Dachausbau mit Fenstern, um genügend Licht ins Dach zu lassen. Außerdem sorgen Fenster dafür, dass regelmäßig frische Luft in den Raum gelangen kann.

Denken Sie gleichzeitig an Möglichkeiten zur Verschattung, damit sich der Raum durch die direkte Sonneneinstrahlung nicht zu sehr aufheizt und zu heiß wird.

VELUX Dachfenster-Konfigurator

Sabine hat ein Händchen für schöne Einrichtung – das sieht man in ihrem Zuhause, der Villa Josefina. Hier lässt sie allen Ideen und handwerklichen Fähigkeiten freien Lauf und schreibt darüber in ihrem Blog Villa Josefina. Wie es ihr bei ihrem Dachausbau erging und welche Tipps sie für andere Dachausbauer hat, dazu stellten wir ihr ein paar Fragen.

Was war die Idee zum Dachausbau? Wie wird der neue Raum genutzt?

Die Idee war ganz klar Platz zu schaffen. Unsere Kinder sollten beide ein eigenes Kinderzimmer bekommen. Daher lag es nahe, das Dachgeschoss auszubauen und für uns als Schlafzimmer mit eigenem Badezimmer zu nutzen.

Welche Schwierigkeiten gab es und wie hätte man diese evtl. verhindern können? Hättest Du im Nachhinein etwas anders gemacht?

Aufgrund guter Planung und einem guten Handwerkerteam lief der Umbau fast reibungslos und ohne große Schwierigkeiten. Im Nachhinein hätten wir uns eventuell nur für einen anderen Boden entschieden. Zum Umbauzeitpunkt hatten wir uns für Laminat entschieden, da dieses günstiger und leichter zu Verlegen war. Heute würden wir uns wohl für Echtholzparkett (wie im restlichen Haus) entscheiden.

Hast Du Dich bewusst mit dem Thema Lichtplanung bzw. Fenster beschäftigt? Was war dir hier wichtig?

Licht war uns im Dachgeschoss sehr wichtig. Wir haben die größtmögliche Gaube, die uns mit Bauantrag genehmigt wurde, einbauen lassen. Für das Badezimmer und für unsere Leseecke haben wir große Dachfenster gewählt. Zusätzlich haben wir uns für ein offenes Raumkonzept ohne extra Wände/Räume entschieden. Somit ist unser Dachgeschoss hell, freundlich und lichtdurchflutet.

Highlights – Was gefällt Dir an deinem neuen Dachgeschoss am besten?

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Ich mag am liebsten unsere offene Dachkonstruktion mit den weiß lasierten Dachbalken. Viel Arbeit, die sich aber definitiv gelohnt hat.

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Hast Du noch einen guten Rat für andere Dachausbauer?

Wir haben uns im Vorfeld genau über unser Projekt Dachausbau informiert. Viele Fragen im Internet recherchiert, Bilder bei Pinterest durchgestöbert und ausgebaute Dachgeschosse bei Freunden/Bekannten angesehen.

Mein guter Rat für Dachausbauer: Nicht gleich lockerlassen, wenn die Handwerker einem sagen, dass es so nicht funktioniert. Der Tipp gilt aber nicht nur für den Dachausbau. Bei unseren vielen Umbauprojekten im Reihenhaus haben wir sehr oft gehört, dass es so nicht funktionieren könnte und im Nachhinein bin ich froh, dass ich sehr oft meinen Kopf durchgesetzt habe.

Источник: https://magazin.velux.de/artikel/dachausbau-anleitung

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