Dieses Smart Home erzeugt mehr Energie als es verbraucht

Energie sparen mit Smart Home

Dieses Smart Home erzeugt mehr Energie als es verbraucht

Auf unserem Blog werden Ihnen in den kommenden Monaten verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, wie Sie mit Smart Home Systemen Energie- und Stromsparen und für Komfort und Sicherheit bei Ihnen zuhause sorgen.  

Die Reihe zum Thema Smart Home beginnt mit dem Aspekt Energiesparen. Wie hilft Ihnen ein Smart Home System dabei, Energie zu sparen?

Einer Studie des Fraunhofer Instituts für Bauphysik zufolge können mit einer intelligenten Haustechnik im Idealfall bis zu 40 Prozent der Heizkosten pro Jahr gespart werden.

Andere Studien geben eine Ersparnis bis zu 30 Prozent an, da die tatsächlich gesparten Kosten von weiteren Faktoren wie der Bausubstanz, der Lage des Objekts und dem persönlichen Wärmeempfinden abhängen.

Nichtsdestotrotz ist es eine Einsparung, die sich lohnt – zumal das Smart Home System darüber hinaus Vorteile für die Bereiche Sicherheit und Komfort Ihres Zuhauses bietet.

Intelligente Heizungssteuerung spart Energie

Die Installation eines Smart Home Systems macht viele Heizungen programmierbar und von unterwegs steuerbar. Die Heizung passt sich Ihrem persönlichen Tagesablauf an und regelt sich zu vorher eingestellten Uhrzeiten automatisch hoch oder runter. Ist tagsüber niemand zuhause, heizt die Heizung weniger, als wenn Sie es abends gemütlich und warm haben möchten.

Auch auf spontane Planänderungen reagiert die Heizung mühelos. Über eine Smartphone Applikation kann die Heizung jederzeit, auch von unterwegs, manuell gesteuert werden. Die klassische Steuerung über den Dreher am Heizkörper ist trotzdem nach wie vor möglich.

Smarte Kommunikation zwischen Fenster und Heizung

Um zu vermeiden, dass Energie verschwendet wird, während ein Fenster offen steht und gleichzeitig geheizt wird, kommunizieren das Fenster und die Heizung per intelligente Haustechnik miteinander.

Ein Kontakt am Fenster sendet ein Signal an das Smart Home System, wenn es geöffnet wird. Das System schaltet die Heizung aus, bis der Fensterkontakt meldet, dass das Fenster geschlossen wurde.

Automatisch wird die Heizung wieder angestellt, ohne dass einer der Hausbewohner daran denken musste oder etwas davon gemerkt hat.

An die Tageszeit angepasst Energie sparen

Es spart Energie, wenn Sie die Rollladen im Winter bei Dunkelheit herunterlassen, damit eine zusätzliche Isolationsschicht entsteht.

Die Smart Home Technik prüft, wann die Sonne auf- und untergeht und richtet das automatisierte Öffnen und Schließen der Rollladen nach diesen Zeiten.

Nicht nur im Winter, auch über das ganze Jahr hinweg, wird der Einsatz der Rollladen komfortabel gesteuert.

Stromverbrauch minimieren dank Smart Home

Viele Elektrogeräte im Stand-by-Modus sind vermeintlich ausgeschaltet. Das ist ein Irrtum, denn sie verbrauchen trotzdem Strom.

Durch Zwischenstecker, die mit dem Smart Home System verbunden sind, wird der tatsächliche Stromverbrauch gemessen und Stromfresser identifiziert. Elektrogeräte können zusätzlich ein- oder ausgeschaltet werden, auch über das Smartphone von unterwegs.

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Oder deaktivieren Sie beim Verlassen Ihres Zuhauses alle nicht benötigten Elektrogeräte mit nur einem Klick des Wandtasters.

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Vordefinierte Szenarien können auch beim Strom sparen helfen: Beispielsweise kann mit nur einem Klick am Smartphone das Szenario „Leselicht“ aktiviert werden. Das Leselicht wird eingeschaltet und alle anderen Stromquellen im Wohnzimmer werden gedimmt.

Stromverbrauch minimieren durch angepassten Stromverbrauch

Sorgt der Hausbesitzer für seinen eigenen Strom, etwa über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, kann der Verbrauch durch das Smart Home System optimiert werden. Das intelligente Zuhause steuert die Stromquellen, Verbraucher und Speicher so effektiv, dass Sie möglichst wenig Strom hinzukaufen müssen.

Steht am Mittag durch eine hohe Sonneneinstrahlung viel Energie zur Verfügung, sendet das Smart Home System einen Befehl an Elektrogeräte mit hohem Stromverbrauch, wie z.B. an die Waschmaschine. Diese beginnt den Waschvorgang dann, wenn günstige Energie zur Verfügung steht.

Auch das Aufladen von E-Bikes oder Elektroautos wird so gesteuert, dass möglichst dann Strom verbraucht wird, wenn er günstig zur Verfügung steht.

Endlose Möglichkeiten mit Smart Home

Die Möglichkeiten der intelligenten Haustechnik sind endlos und nahezu jedes gewünschte Szenario kann umgesetzt werden. Wie ein Smart Home System neben Strom- und Energiesparen auch die Sicherheit und den Komfort Ihrer eigenen vier Wände erhöhen kann, lesen Sie im nächsten Blogartikel.

Bei weiteren Fragen zum Thema Smart Home sprechen Sie uns gerne an.

Источник: https://konzeptbau-neppel-muensterland.de/aktuelles/smart-home-energiesparen/

Smart Home: Alles unter Kontrolle

Dieses Smart Home erzeugt mehr Energie als es verbraucht
Foto: Gira

Photovoltaik, Wärmepumpe, kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Pufferspeicher: Dieses Haus ist mit vielem bestückt, was zu einer regenerativen Energiegewinnung gehört.

Doch nur wenn die einzelnen Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind, kann die Anlagentechnik ihre segensreiche Wirkung entfalten und beim Energiesparen helfen. Genau das hatten der Bauherr und Georg Frühauf, Systemintegrator und Geschäftsführer der Sys.

Tec Gebäudeautomation, im Sinn, als sie sich an die Planung der Hausautomation machten.

Gebaut ist das Haus in Holzständerbauweise mit einer mehrschaligen Dämmung sowie Dreifach-Verglasung der Fenster – damit entspricht es bereits dem Standard eines KfW-Effizienzhauses 55. Die Nutzung der Sonnenenergie verbessert die Bilanz jedoch noch einmal erheblich, denn die Photovoltaikanlage mit ihren 86 Modulen erzeugt deutlich mehr Strom, als übers Jahr hinweg verbraucht wird.

Was aber tun mit dem Überschuss? Genau hier kommt die Anlagentechnik ins Spiel, denn den Solarstrom einfach ins Netz zu speisen, ist nicht mehr attraktiv aufgrund der mittlerweile stark reduzierten Vergütung.

„Es geht darum, alle Bereiche möglichst auszuschöpfen und einen erhöhten Eigenbedarf zu ermöglichen“, erklärt Experte Frühauf. Deshalb hat er eine dreistufige Hierarchie geplant, was den Energiefluss betrifft.

Eigenverbrauch soll noch erhöht werden

Zunächst wird die (erweiterbare) Speicherbatterie aufgeladen. Sind weitere Stromüberschüsse vorhanden, springt die Wärmepumpe an und lädt den Warmwasserpufferspeicher auf. Und erst danach werden zusätzliche Stromerträge ins Netz gespeist. Auf dieses Weise kann laut Frühauf stets die maximale Menge des Solarstroms selbst verbraucht werden.

In den ersten vier Monaten, von April bis August 2014, hat die PV-Anlage 12195 Kilowattstunden (kWh) Strom erzeugt, davon konnten 3588 kWh selbst genutzt werden, nur 991 kWh mussten zwischenzeitlich aus dem Netz bezogen werden, 8607 kWh wurden eingespeist.

Um den Anteil des selbst verbrauchten Stroms zu erhöhen, soll der Lithium-Blei-Batteriespeicher mit einer Kapazität von 5,1 Kilowatt (kW) ausgebaut werden, angepasst an den tatsächlichen Bedarf aufgrund der Beobachtung der Energiedaten über ein Jahr hinweg.

Daneben gibt es im Haus zwei Warmwasserboiler mit insgesamt 580 Litern als Pufferspeicher, die mit der überschüssigen Energie erwärmt werden. Der Warmwasserboiler zieht aber erst Strom von der PV-Anlage, wenn diese über 1500 Watt mehr einbringt, als in dem Moment verbraucht werden und die Batterie geladen ist.

Eine Nachlaufzeit von zehn Minuten sorgt dafür, dass der Boiler nicht sofort bei kleinsten Änderungen umschaltet.

Beheizt wird mit einer Luft-Luft-Wärmepumpe, die mit der Lüftungsanlage gekoppelt ist. Hierfür hat Frühauf eigens die Schnittstelle geschaffen. So wird im Sommer bei Bedarf auch gekühlt und es herrscht jederzeit frische Luft im Haus.

Dank der Einbindung in die Gebäudeautomation kann die Heizung vorausschauend arbeiten – unter Einbezug der Wetterprognose, von Daten der Wetterstation auf dem Dach und den aktuellen sowie gewünschten Einzel-Raumtemperaturen.

KNX für koordinierte Gebäudefunktionen

Wie aber lassen sich alle diese energetischen Funktionen – neben weiteren wie Licht, Verschattung, Alarm – miteinander verknüpfen? Grundlage dieser Lösungen ist ein System, das die Daten über Kabelleitungen transportiert, die parallel zum Stromleitungsnetz verlegt werden. Man spricht von einem Bussystem nach KNX-Standard. Alle Daten laufen auf dem Gira Facility-Server zusammen. Dort werden die Informationen archiviert, ausgewertet und verarbeitet.

Was so ein KNX-Sytem leisten kann, hat sich der Bauherr zunächst live in einem Showroom angeschaut, dem Gira Revox Studio im Nimbus Mock-Up in Stuttgart.

Die zentrale Steuerung von Licht, Jalousien, Musik oder Heizung sowie die zeitgemäße Bedienung über Handy und Tablet auch von unterwegs aus – das hat den Bauherrn überzeugt. Planung und Ausführung der Elektroinstallation lagen in verschiedenen Händen.

„Wir konzentrieren uns auf die Planung, schaffen die Grundlagen und erstellen den Installationsplan, den dann ein regionaler Handwerker umsetzt“, erläutert Frühauf. Dennoch bleibt der Planer auch während der Installation im Spiel.

„Wir organisieren und koordinieren und sind dann die rechte Hand für den Bauherren und für den Installateur.“ Für den Bauherrn sei es im Hinblick auf Wartungen oder Erweiterungen angenehmer, wenn er einen Installateur vor Ort habe.

Auch „im Kleinen“ wird Energie gespart

Die tatsächliche Energieeinsparung durch die intelligente Technik ist laut Frühauf schwer zu beziffern. Denn hier werde auch „im Kleinen“ Energie gespart. Der Bauherr bereite das Haus z. B.

stets individuell auf seine bevorstehende Anwesenheit vor; dazu  sei die Bedienung sehr einfach. Deshalb setzt Frühauf die Energieeinsparung im Vergleich zu konventionellem Betrieb hoch an und beziffert sie auf „ca. 25-30 Prozent“.

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Im Hinblick auf die Kosten gibt der Planer zu bedenken, dass es in der neuen Energieeinsparverordnung „Bonuspunkte“ für Hausautomation gebe und dass generell „die Digitalisierung des Lebens nicht mehr zu stoppen“ sei.

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Insofern ist das für ihn ein nachhaltiges Investment, für das man erweiterte Sicherheit und Komfort bekommt. „Diese Flexibilität ist mit konventioneller Installation nicht oder nur sehr schwer zu erreichen.“

 

Источник: https://www.hausbauhelden.de/ratgeber-smart-home/smart-home-alles-unter-kontrolle/

Mit Smart Home den Energieverbrauch senken? – Umwelt

Dieses Smart Home erzeugt mehr Energie als es verbraucht

Immer mehr Alltagsprodukte sind gegenwärtig mit Schnittstellen zum Datenaustausch ausgestattet und über das Internet vernetzt.

Das begründet sich häufig mit dem Versprechen, die Geräte an die Bedürfnisse des Nutzers anzupassen und vor allem bei Heizung und Licht Energie einzusparen.

Allerdings bedeutet dies zunächst aufgrund der Herstellung der Mikroelektronik, des Stromverbrauchs und der Entsorgung einen zusätzlichen Energie- und Ressourcen-Verbrauch.

Foto: © goodluz – stock.adobe.com

Was ist Smart Home?

Bei einem Smart Home handelt es sich um ein Netzwerk miteinander verbundener technischer Geräte mit integrierter Elektronik, die sich per Smartphone oder Tablet fernsteuern lässt.

Damit ist es beispielsweise möglich, Heizungen und Haushaltsgeräte, aber auch Beleuchtung, Fenster, Türen, Fernseher und die Musikanlage per App zu bedienen.

Produkte mit digitalen Schnittstellen erlauben außerdem eine elektronische Vernetzung der Geräte untereinander.

Häufig geht es dabei um das Überwachen der Effizienz mittels Sensoren, das Messen und Aufzeichnen eines Verbrauchs, eine Fernüberwachung zur Sicherheit, die Konfigurierung einer Regelung.

Sogenannte „intelligente“ Messsysteme zeichnen zum Beispiel bei Stromzählern den Stromverbrauch auf, übertragen diesen und steuern ihn im Idealfall.

Aber auch eine stimmige Beleuchtung, ein Heimkino, eine individuelle Hausklingel, die Sensoren eines Bewegungsmelders, eine automatische Lüftung im Badezimmer oder die Anwesenheitserkennung anhand von Smartphones zählen zu den smarten Anwendungen.

Steigende Datenmengen erhöhen Energie- und Ressourcenverbrauch

Smart-Home-Anwendungen versprechen nicht nur den Komfort und die Sicherheit zu erhöhen, sondern zugleich den Energieverbrauch zu senken.

Nur ein geringer Teil der Anwendungen für ein „smartes“ Zuhause ist tatsächlich darauf ausgerichtet, Energie zu sparen.

Die Verbreitung von digitalen Schnittstellen bedeutet dagegen einen zusätzlichen Verbrauch durch die ununterbrochene Empfangsbereitschaft. Zum Energie- und Ressourcenbedarf durch die Vernetzung gibt es nur wenig belastbare Informationen.

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Allein in Deutschland prognostiziert für 2025 eine Studie 350 Millionen zusätzliche vernetzte Geräte (Borderstep Institut). Ein bisher wenig thematisierter Verbrauch weiterer Energie und Rohstoffe.

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Allein das deutsche Datenaufkommen im Internet und der Betrieb internetfähiger Geräte verursacht etwa 33 Millionen Tonnen CO2-Emissionen im Jahr – so viel wie der innerdeutsche Flugverkehr (SWR).

Durch die permanente Vernetzung der Geräte und den Einsatz von Sprachsteuerung nimmt auch die Datenmenge stets zu und damit der Energieverbrauch, um sie zu übertragen, zu speichern und zu verarbeiten. Konservative Berechnungen von Seagate prognostizieren alle 20 Monate eine Verdoppelung der globalen Datenmenge.

Das bedeutet auch, dass neunzig Prozent aller heute vorhandenen Daten in den vergangenen achtzehn Monaten entstanden sind. Allein in Deutschland ist damit zu rechnen, dass Rechenzentren bis 2025 etwa 40 Prozent mehr Energie verbrauchen als 2015 (Fraunhofer Studie).

Zwar übertragen einzelne Geräte bei der Nutzung nur geringe Datenmengen.

Da jedoch die Anzahl des Equipments rasant steigt, gehen Prognosen davon aus, dass die Kommunikation zwischen Geräten im Jahr 2022 bereits 0,3 Zettabyte oder mehr als sechs Prozent des weltweiten Datenverkehrs ausmacht (cisco). Europaweit könnten so Mehrverbräuche von bis zu 70 Terawattstunden im Jahr entstehen (Borderstep Institut).

Darüber hinaus ist die Nutzungsdauer der Geräte relevant: Die Vernetzung birgt das Risiko, eigentlich noch funktionierende Komponenten austauschen zu müssen. Ist zum Beispiel die Vernetzungskomponente defekt oder für eine Software kein Update mehr verfügbar, erweist sich im Zweifel das gesamte Gerät als nutzlos.

Auch die Software-Nutzung löst erhebliche Stoff- und Energieströme aus. Eigenschaften der Software entscheiden, wie hoch die Hardwarekapazitäten sein müssen und wieviel elektrische Energie Endgeräte, Netzwerke und Rechenzentren verbrauchen. Die Ressourceneffizienz und Standardisierung von Software spielen dabei in Zukunft eine immer größere Rolle.

Einsparpotenzial durch Heizungssteuerung

Einige digitale Anwendungen bieten in der Tat die Möglichkeit, beim Energiesparen zu helfen, indem sie den Energieverbrauch messen und zeigen, wie sich verschiedene Geräteeinstellungen und Verhaltensmuster auf Verbrauch und Kosten auswirken. Smarte Geräte sind prinzipiell in der Lage, den Energieverbrauch zu erfassen, zu visualisieren und zu optimieren. Bei Heizungen reichen schon wenige Messgrößen, um den Betrieb einer Anlage zu verbessern.

Ein Beispiel sind Thermostatventile, die sich bei geöffnetem Fenster automatisch herunterregeln. Zudem passen smarte Thermostatventile die Raumtemperatur an das Nutzungsverhalten an. Lässt man beispielsweise die Heizkörperventile durch ein Energiemanagementsystem regeln, lassen sich 25 bis 30 Prozent der Wärme einsparen.

Zunächst erhöht sich aber auch hier der Energie- und Ressourcenverbrauch. So kann es bis zu 18 Monaten dauern, bis sich die Produktionsenergie von Heizungs- und Energiemanagementsystemen durch die Energieeinsparungen im Betrieb amortisiert (Smartes Wohnen).

Standby-Stromverbrauch am Beispiel smarter LED-Lampen

Um auf Sprachbefehle und Signale anderer Geräte zu reagieren, verbrauchen Geräte zusätzlich Strom. Seit dem 1. Januar 2019 dürfen laut der EU-Ökodesign-Verordnung für diesen vernetzten Standby-Betrieb zwei Watt Leistung aufgenommen werden. Bei 24 Stunden Bereitschaft summiert sich der Verbrauch.

Eine vernetzte LED-Lampe kann mehr Strom durch die Bereitschaft als durch den Einsatz als Leuchtmittel verbrauchen.

Eine Studie des Borderstep Instituts untersucht diese Zusammenhänge: Während drei Stunden Betriebszeit nimmt die LED etwa 21 Watt Leistung auf, 24 Stunden pro Tag ist die Leuchte jedoch auch in Bereitschaft, um Schaltsignale aus dem Netzwerk zu empfangen.

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Die Leistungsaufnahme beträgt zwei Watt, wodurch sich über ein Jahr gerechnet mehr als der doppelte Energieverbrauch für Bereitschaft (17,5 kWh) im Vergleich zur Betriebsenergie (7,7 kWh) ergibt. Bis 2025 steigt Schätzungen zufolge dieser zusätzliche Energieverbrauch durch vernetzte Haushaltsgeräte europaweit auf bis zu 14 Terawattstunden jährlich.

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Selten dienen smarte Systeme ausschließlich dazu, Ressourcen und Energie einzusparen. Vielmehr führen die Erhöhung des Komforts oder der Sicherheit zum Kauf weiterer Produkte.

Viele Funktionen von neuartigen vernetzten Geräten basieren auf Cloud-Diensten wie beispielsweise einer Stimmerkennung, die energie- und ressourcenintensiv in Rechenzentren weitere Verbräuche verursachen.

Mit der Vernetzung der Geräte im Haushalt sind in der Regel zusätzliche Online-Dienste verbunden, die auf Cloud-Anwendungen basieren.

Wie Sie digitale Geräte länger am Leben halten

Nutzer mustern ihre digitalen Geräte wie Smartphones, Tablets, Laptops oder LED-Fernseher häufig nicht aus, weil sie kaputt sind. Vielmehr ist intakte Hardware oft nur deshalb nicht mehr nutzbar, weil sie nicht mehr zu neu konzipierter oder weiterentwickelter Software passt. Software erzeugt somit Obsoleszenz.

Ein eindrucksvolles Beispiel dafür, dass neue Versionen einer Software zugleich neue und leistungsfähigere Hardware benötigen, ist die Entwicklung des Windows-Betriebssystems.

Windows 10 benötigt im Vergleich zu Windows 95 vierzigmal so viel Prozessorleistung, 250-mal so viel Arbeitsspeicherkapazität und 320-mal so viel Festplattenkapazität (Wikipedia).

Dabei verwaltet ein Betriebssystem lediglich die Ressourcen eines Computers und stellt selbst keine Anwendung dar.

Fazit: Die Verlängerung der Nutzungsdauer ist der wichtigste Hebel, um den ökologischen Fußabdruck der Geräte zu reduzieren.

Lösungswege für energieeffizientere Systeme:

  • Konsum hinterfragen und tatsächlichen Mehrwert der zusätzlichen Vernetzung prüfen: Nicht Jede*r braucht jede Innovation.
  • Die Standby-Bereitschaft in den Jahresenergieverbrauch mit hineinrechnen.
  • Auf Insellösungen setzen: Daten, wenn möglich lokal verarbeiten, um Energie für Server und Datenübertragung zu sparen sowie Gefahren für die Sicherheit zu minimieren.
  • Entkopplung von Software-Entwicklung und dem Bedarf zur Hardware-Erneuerung: Beim Kauf darauf achten, dass eine auslaufende Softwareunterstützung (Support) das Gerät nicht per se bedienunfähig macht.
  • Auf Modularität zu achten bedeutet, dass auch einzelne Module installiert bzw. ausgetauscht werden können, nicht immer das ganze System.
  • Im Allgemeinen gilt: Je weniger „Menü“, je einfacher die Algorithmen, je schlichter die Werkzeuge, umso weniger Verbrauch.
  • Achten Sie bei allen Systemen darauf, dass es möglich ist, Einzelteile wie zum Beispiel LEDs in Lampen auszuwechseln.

Источник: https://www.verbraucherservice-bayern.de/themen/umwelt/mit-smart-home-den-energieverbrauch-senken

Im Smart Home Energie sparen? Ein etwas enttäuschter Recherchebericht

Dieses Smart Home erzeugt mehr Energie als es verbraucht

Smart-Home-Geräte gibt es heute für jeden Haushaltsbereich. Unsere Erfahrung ist nur leider: Wirklich smarte Geräte sind die Stecknadel im Heuhaufen.

1. Smart Home in der Küche

Keine Frage: Die Küche ist zweifellos der Raum, für den es potenziell die meisten smarten Geräte gibt.

Bei der smarten Kaffeemaschine bestellst du zum Beispiel schon vom Bett aus deinen morgendlichen Latte Macchiato per App.

Die Einstellungen für den Lieblingskaffee können für verschiedene Nutzer individuell gespeichert werden, sodass jeder seine liebste Kaffeespezialität bekommt. Nett. Aber eben nicht energiesparend.

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Eine smarte Spülmaschine, die man auch per App anschalten kann, wird maximal ferngesteuert und erspart vielleicht das Aufstehen vom Sofa – befüllen musst du sie natürlich nach wie vor. Wirklich Energie sparen tust du vor allem in Verbindung mit einer PV-Anlage.

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Manch eine smarte Spülmaschine kann sich automatisch einschalten, sobald genug Solarstrom verfügbar ist und diesen dann für den Spülvorgang nutzen.

Andere Features, wie etwa die Auswahl der Lichtfarbe, sind hingegen eine Spielerei, die dir wohl kaum beim Reduzieren deines Energieverbrauchs hilft.

Auch dein Kühlschrank kann intelligent sein: Ein smarter Kühlschrank zeigt dir beispielsweise per Foto, was du noch vorrätig hast und kann sogar Rezepte vorschlagen.

Vielleicht ganz praktisch, doch eben keine große Hilfe beim Energiesparen. Auch, dass ein smarter Kühlschrank dich wissen lässt, wenn die Tür offensteht, bringt in der Praxis wenig.

Denn seien wir mal ehrlich: Wie oft lässt du die Kühlschranktür unbemerkt offen? Und piepst das Ding dann nicht sowieso?

Das Rezept direkt an den smarten Backofen schicken, der die Einstellungen entsprechend regelt oder ihn per Sprachsteuerung bedienen? Witzig und bequem. Ihn im Zweifel von unterwegs ausschalten zu können? Praktisch, geht aber auch mit einem Timer. Ein smarter Backofen spart dir also vielleicht Zeit fürs richtige Einstellen, aber keine Energie.

>>> Was hilft denn dann beim Energiesparen? Hier geht´s zu unseren Stromspartipps für die Küche.

2. Smart Home im Waschraum

Smarte Waschmaschinen werden aktuell viel beworben. Sie können automatisch den Waschgang starten und ermitteln beispielsweise mit Sensoren die richtige Menge Waschmittel und Wasser.

Das ist auf alle Fälle ressourcenschonend.

Energiesparend können sie sein, wenn du sonst eher zu heiß gewaschen hast und die smarte Waschmaschine den Verschmutzungsgrad erkennt und im Zweifel auch mal kühler wäscht, wenn’s weniger dreckig ist.

Eine super Kombi für Eigenheimbesitzer ist – wie schon bei Spülmaschinen – die Verbindung mit einer Photovoltaikanlage. So kann die smarte Waschmaschine beispielsweise automatisch angeschaltet werden, wenn genug kostengünstiger PV-Strom verfügbar ist.

>>> Mehr über die Kombination von Photovoltaik und Smart Home.

Auch smarte Trockner gibt es inzwischen.

Die können nicht nur automatisch gesteuert werden, sondern “bügeln” teilweise sogar die Wäsche, indem Wasser auf die Kleidung gesprüht wird, welches durch die Trocknungsluft erwärmt wird.

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Der entstandene Dampf glättet die Kleidung. Damit sparst du dir in Zukunft vielleicht sogar das Bügeleisen. Das kann im Zweifel dann schon Energie sparen.

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Ein smarter Staubsaugerroboter macht seinen Job ganz allein. Er scannt seine Umgebung und kann so auf bestimmte Räume oder Zonen begrenzt werden. Kostet das viel Strom? Nein. Im Vergleich zum herkömmlichen Staubsauger kannst du mit einem Staubsaugerroboter sogar Energie sparen.

Obwohl er deutlich länger in Betrieb ist (etwa 2 Stunden pro Tag), kommt ein Saugroboter mit 45 Watt pro Jahr auf einen Stromverbrauch von knapp 16 Kilowattstunden. Bei einer Stunde Staubsaugen pro Woche mit einem herkömmlichen Hand-Staubsauger mit 1.500 Watt sind es hingegen ca. 78 Kilowattstunden jährlich.

Das ist beinahe 5-Mal so viel!

>>> Wie können Mieter ihre Wohnung smarter machen? Die Antwort gibt´s hier.

3. Smart Home im Wohnzimmer

Im Wohnzimmer spielt vor allem smarte Unterhaltungselektronik eine Rolle. Beispielsweise können smarte Lautsprecher integriert werden, die über das WLAN mit dem Smartphone verbunden werden und eine kabellose Steuerung ermöglichen. Bequem, aber keine Stromspar-Maßnahme.

>>> Tipps zum Strom sparen findest du hier.

Super beliebt: Smart TVs. Sie haben den Vorteil, dass du von Netflix bis alles auf deinem Fernseher gucken kannst. Auch die Übertragung deines Smartphone-Bildschirms geht so ganz leicht. Energie sparen solche intelligenten Fernseher allerdings nicht – zumal auch der Bildschirm deutlich größer ist als der deines iPads oder Laptops.

Ähnlich sieht es auch mit smarten Fernbedienungen aus. Sie haben den Vorteil, dass sie sämtliche Geräte steuern können, was den Griff zu gefühlt zehn verschiedenen Fernbedienungen erübrigt.

Auch der Abstand zum TV ist durch die Steuerung per WLAN nicht mehr begrenzt. Der Strombedarf einer Fernbedienung ist jedoch gering.

Vermutlich kannst du dich gar nicht erinnern, wann du das letzte Mal die Batterien der Fernbedienung ausgetauscht hast.

>>> Mehr über den Stromverbrauch von Unterhaltungselektronik erfahren.

Die Beleuchtung ist laut Umfragen für viele der beliebteste Bereich für erste Investitionen ins Smart Home. Bei einer Smart-Home-Lichtsteuerung reagieren Lampen etwa auf Helligkeit und auf Bewegungen im Raum.

Ist niemand zuhause, schaltet sich eine smarte Lampe von alleine aus.

Aber während eine normale LED-Leuchte lediglich 7 Watt verbraucht, kommt die smarte Philips Hue im angeschalteten Zustand beispielsweise auf 8,5 Wattstunden und weitere 0,4 Wattstunden im ausgeschalteten „Bereitschaftsdienst“ – und in dem verweilt sie quasi immer, wenn sie nicht an ist.

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Sie zieht also andauernd Strom. Bei einer einzelnen Lampe macht das nicht viel aus. Es beläuft sich jährlich nur auf etwa einen Euro mehr. Je mehr solche smarten Lampen du allerdings nutzt, desto mehr fällt der zusätzliche Verbrauch ins Gewicht. Energiesparend ist das nicht gerade.

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>>> Energieeffizienz als Stromfresser? Vorsicht vor dem Rebound-Effekt.

Smarte Stecker können dir helfen, Energie zu sparen. Sie zeigen dir Stromspar-Potenziale im Haushalt, wenn sie den Energieverbrauch erfassen und ihn dir ausgeben, etwa in einer App. Vor allem aber machen sie ganz einfach alte Geräte “smarter” und verhindern so oftmals den Kauf eines komplett neuen Gerätes.

Schließlich werden sie über den smarten Stecker steuerbar. Mehr als ein- und ausschalten über eine App oder vernetzte Szenen ist allerdings nicht möglich. Bei letzterem kann man manchmal Ereignisse voneinander abhängig machen.

So kann man einstellen: Wenn ich das digitale Türschloss öffne, erhält die alte Stehlampe – ein Erbstück meiner Oma – über ihren smarten Stecker das Signal, anzugehen.

>>> Mehr über smarte Stecker erfahren.

4. Smart Home im Garten

Eine smarte Beleuchtung gibt es auch für draußen – meistens basierend auf energiesparenden LEDs, die mit Bewegungssensoren ausgestattet sind.

Klassische Bewegungsmelder gibt es schon länger. Auch Lampen mit Helligkeitssensoren sind etabliert und nicht im engeren Sinne smart. Wenn du sie mit dem Handy steuern kannst, ist das schon smarter.

Das kann bequem sein, aber nicht unbedingt energiesparend.

Rasenmähen gehört für viele zu den lästigen Pflichten, wenn sie einen eigenen Garten haben. Da ist ein smarter Mähroboter ein willkommener Helfer. Verglichen mit herkömmlichen Benzin-Rasenmähern spart er sogar CO2. Und auch der zusätzliche Stromverbrauch hält sich zum Glück in Grenzen: Ein sparsamer Mähroboter liegt bei ca. 24 Kilowattstunden im Jahr; das sind rund 7 Euro.

Mithilfe einer smarten Bewässerung kannst du deine Pflanzen vor deiner eigenen Nachlässigkeit oder deinem Übermut schützen.

Abhängig von den gemessenen Werten für Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Co. wird eine optimale und wassersparende Bewässerung eingestellt.

Das kostet natürlich mehr Strom, als wenn du einfach selbst zur Gießkanne greifst. Im Zweifel musst du aber auch weniger Pflanzen nachkaufen.

>>> Weitere Infos zu Smart Home Geräte im Garten.

5. Zwei Smart-Home-Lösungen, die in fast jedem Raum Energie sparen

Smarte Rollläden funktionieren mit Zeitschaltuhren, per Funk und dank Temperatursensoren. Einmal richtig eingestellt fahren sie automatisch hoch und runter, um die ideale Temperatur im Raum zu halten.

Das kann nicht nur bedeuten, dass du morgens mit angenehmen Sonnenstrahlen aufwachst, sondern auch Energiekosten reduzieren. Schließlich trägt eine intelligente Steuerung der Rollläden so zu einer besseren Dämmung bei, was deinen Heiz- und Kühlenergiebedarf reduziert.

Zudem unterstützen smarte Rollläden dich bei Unwetter- und Brandschutz.

Zur smarten Heizungssteuerung gibt es ganze Artikel – auch bei uns –, deshalb fassen wir uns kurz: Smarte Thermostate können ein fantastisches Werkzeug zum Energie sparen sein.

Laut der Verbraucherzentrale sparst du dir durch „die automatische Absenkung der Raumtemperaturen bei Abwesenheit kombiniert mit dem Wiederaufheizen rechtzeitig vor der Heimkehr“ ganze 2 bis 8 % der Heizkosten.

Kommt natürlich auch darauf an, wie sparsam du davor geheizt hast.

>>> Mit diesen Tipps sparst du im Smart Home Energie.

Источник: https://www.polarstern-energie.de/magazin/artikel/im-smart-home-energie-sparen/

Mit dem Smart Home Energie sparen

Dieses Smart Home erzeugt mehr Energie als es verbraucht

© Syda Productions / Fotolia.com

Mit den Techniken hinter dem Begriff Smart Home können Mieter und Immobilienbesitzer ihren Energieverbrauch senken, den Wohnkomfort steigern und das eigene Heim sicherer machen. Welche Geräte dazu eingesetzt werden können, verrät unsere Infoseite.

Der Begriff Smart Home bezeichnet technische Geräte und Verfahren, mit denen die Bewohner eines Hauses oder einer Wohnung Energie und damit Geld sparen können. Gleichzeitig erleichtern die Systeme das tägliche Leben, da sie Licht, Türen, Fenster und Heizung steuern und regulieren.

Telekommunikationsanbieter und Energieversorger bieten eigene Smart Home-Systeme an, die mit den Geräten namhafter Hersteller kooperieren. Die Steuerung der Geräte erfolgt über eine App, die der Nutzer auf seinem Handy oder Tablet installieren kann. Eine Sprachsteuerung ist in vielen Fällen ebenfalls über ein entsprechendes Assistenzsystem möglich.

Die wichtigsten Aspekte bei einem Smart Home sind Energiesparen, mehr Sicherheit und mehr Komfort im eigenen Zuhause.

Diese Smart Home-Geräte sind erhältlich

Zahlreiche Hersteller bieten Geräte an, mit denen sich eine Immobilie in ein Smart Home umwandeln lässt. Dabei unterteilen sich die Geräte in die Bereiche Sicherheit, Komfort, Licht, Musik und Energie.

Die Steuerung der Elektronik erfolgt über das Handy des Bewohners, über einen Laptop beziehungsweise ein Tablet oder per Sprachsteuerung. Die Bestandteile eines vernetzten Haushalts können in einem Neubau sofort installiert werden oder sie lassen sich nachrüsten.

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Je nach Anwendung müssen die Nutzer jedoch darauf achten, dass die Bereiche, an denen sich die Geräte befinden, per WLAN erreichbar sind. Intelligente Zähler, auch als Smart Meter bezeichnet, messen und dokumentieren den Verbrauch von Strom, Gas, Wasser und Fernwärme.

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Die Bewohner können die Verbrauchszahlen für einzelne Tage oder bestimmte Uhrzeiten ablesen und durch eine optimale Nutzung Energie sparen.

Im Smart Home die Heizung gezielt steuern

Sowohl für die Fußbodenheizung als auch für herkömmliche Heizkörper können Verbraucher intelligente Regler einsetzen. Einige Hersteller legen besonderen Wert auf das Design der Thermostate, die sich per App oder auf Fingerdruck steuern lassen.

Die größte Ersparnis erzielen die Bewohner, wenn sie die Heizung herunterfahren, wenn niemand zu Hause ist. Zu einer voreingestellten Zeit werden die Heizkörper rechtzeitig wieder warm, sodass die Bewohner ein behagliches Haus betreten.

Bei vorzeitiger Rückkehr in die Wohnung kann die Heizung von unterwegs über Handy oder Tablet manuell eingeschaltet werden. Der Energieverbrauch in einem bestimmten Zeitraum lässt sich online schnell und einfach ablesen, analysieren und optimieren.

Die Hersteller versprechen dank Smart Home eine Energieersparnis von bis zu 30 Prozent.

Sensoren an Fenstern und Türen

Experten empfehlen im Winter das sogenannte Stoßlüften, bei dem ein Fenster für fünf bis zehn Minuten weit geöffnet wird. In dieser Zeit sollte der Heizkörper in dem Raum komplett ausgeschaltet werden, um nicht den Außenbereich mitzuheizen.

Das Ausschalten der Heizung oder auch die optimale Anpassung der Heizleistung bei gekippten Fenstern übernehmen Sensoren für Türen und Fenster, die mit den Heizkörperthermostaten verbunden sind.

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Über die Smart Home-App auf dem Handy oder Tablet meldet der Fenstersensor offene Fenster und Türen und regelt die Heiztemperatur auf einen festgelegten Wert herunter.

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Neben der Energieersparnis profitieren die Bewohner außerdem von einer zusätzlichen Alarmfunktion, da sie von unterwegs überprüfen können, ob die Fenster bei Abwesenheit geschlossen sind. Außerdem lässt sich der Fensterkontakt mit der Beleuchtung des Hauses kombinieren.

Geräte zur Lampenregulierung

Nicht immer denken die Bewohner daran, das Licht auszuschalten, wenn sie einen Raum verlassen. Lampen, die ununterbrochen brennen, verbrauchen viel Energie und die Leuchtmittel müssen bei Dauergebrauch schneller ersetzt werden. Auch hier bieten intelligente Geräte zur Lampenregulierung die Lösung, um Geld zu sparen.

Sobald ein Bewohner einen Raum betritt, geht das Licht an, das bei dem Verlassen des Raums automatisch wieder ausgeht. In der Nacht dimmt der Regler das Licht, sodass andere Personen nicht geweckt werden, falls ein Bewohner aufsteht, um in die Küche oder das Badezimmer zu gehen.

Auch die Beleuchtung im Außenbereich kann in einem Smart Home gesteuert werden und sich dem Helligkeitsgrad sowie dem Tagesablauf der Bewohner anpassen.

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  • Gebäudedämmung – Weniger heizen dank Sanierung

    Damit die Wärme im Winter dort bleibt, wo wir sie benötigen und Heizkosten möglichst gering ausfallen, gilt es, das Gebäude gut zu dämmen. Dazu gibt es zahlreiche Möglichkeiten, von einfachen Maßnahmen für schmale Geldbeutel bis hin zur neuen Rundumdämmung.

  • Photovoltaik: Eigenverbrauch und Energieautarkie steigern

    Wer früher seinen Photovoltaik-Strom ins Netz einspeiste, bekam dafür noch viel Geld. Heute lohnt sich das eher weniger und der Trend geht hin zum Eigenverbrauch. Wir verraten, wie man den Anteil an Sonnenstrom steigen kann, der im eigenen Haushalt genutzt wird.

Источник: https://www.stromseite.de/energie-wissen/smart-home/

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