Effiziente Dachdämmung: diese Möglichkeiten gibt es

Contents
  1. Dachdämmung & Dach Wärmedämmung im Überblick
  2. Ungenügende Wärmedämmung im Dach – und nun?
  3. Welche Dachdämmung ist die Beste?
  4. Was kostet eine Dachdämmung?
  5. Welches Material für die Dachdämmung? Die Frage nach dem richtigen Dämmstoff
  6. Wer übernimmt die Dachdämmung?
  7. Die Dachdämmung: Kosten, Methoden und Möglichkeiten
  8. Verschiedene Varianten der Dachdämmung
  9. Die Aufsparrendämmung
  10. Die Zwischensparrendämmung
  11. Die Untersparrendämmung
  12. Dämmung beim Flachdach
  13. Verschiedene Dämmmaterialien im Vergleich
  14. Die Kosten der Dachdämmung
  15. Das kostet eine Dachdämmung pro Quadratmeter
  16. Kann ich mein Dach selbst dämmen?
  17. Dachdämmung direkt beim Bau
  18. Nachträgliche Dachdämmung
  19. Die Vorteile eines gedämmten Daches
  20. So viel können Sie durch ein gedämmtes Dach sparen
  21. Der Umwelt zuliebe: CO2-Einsparungen durch eine Dachdämmung
  22. Individuelle Planung für die optimale Dachdämmung
  23. Jetzt Dachdämmung planen
  24. Methoden, Material & Kosten: So gelingt eine gute Dachdämmung
  25. Was bringt eine Dachdämmung?
  26. Welche unterschiedlichen Möglichkeiten zur Dachdämmung gibt es?
  27. Aufsparrendämmung
  28. Zwischensparrendämmung
  29. Untersparrendämmung
  30. Sonderfälle bei der Dachdämmung
  31. Flachdach dämmen
  32. Oberste Geschossdecke dämmen
  33. Welche Dämmstoffe sind für die Dachdämmung geeignet?
  34. Dach dämmen: Welche Kosten entstehen?
  35. Gibt es eine Pflicht, das Dach zu dämmen?
  36. Welche Förderungsmöglichkeiten gibt es für eine Dachdämmung?
  37. Dachdämmung von innen – welche Möglichkeiten gibt es?
  38. Dachinnendämmung mit Zwischensparrendämmung
  39. Dachunter- und Zwischensparrendämmung von innen

Dachdämmung & Dach Wärmedämmung im Überblick

Effiziente Dachdämmung: diese Möglichkeiten gibt es

Heizkosten lassen sich auf verschiedenen Wegen einsparen.

Eine moderne, effiziente Heizung einzubauen wäre in einem Altbau eine Möglichkeit, genau wie ein kosteneffizientes Heizmanagement und das Begrenzen der Raumtemperatur auf 21° Celsius tagsüber und 18° Celsius über Nacht. Heizkörperthermostate und richtiges Lüftungsverhalten tragen ebenfalls zu einer Senkung der Heizkosten in Neu- und Altbau bei.

Das alles nützt allerdings nichts, wenn wertvolle Wärme durch das ungedämmte Dach entweichen kann. Auch eine Wärmedämmung im Altbau oder eine nicht fachmännisch ausgeführte Dach­dämmung führen zu Wärmeverlusten.

Was ist eine Dachdämmung? Als Dachdämmung bezeichnet man Maßnahmen, die den Wärmedurchgangskoeffizienten des Daches verbessern. Anders ausgedrückt: Eine sorgfältig ausgeführte Dach Wärmedämmung hingegen hält die Wärme im Haus, was die Heizkosten deutlich senkt.

Im bestehenden Altbau sollten Heizung und Dachdämmung gemeinsam erneuert werden. Ergänzende Maßnahmen wie die Temperatur­absenkung der Heizung sind nach dem Auau einer Dach Wärmedämmung sinnvoll.

Was muss man bei einer Dachdämmung beachten? Die nachfolgenden Punkte geben Ihnen einen Überblick zu den Methoden der Dachdämmung und Sie können zudem eine kostenlose Beratung von Dachdeckern anfordern.

Zwei Arten der Dachdämmung: Zwischen- und Untersparrendämmung, Bildquelle: URSA Deutschland GmbH

Ungenügende Wärmedämmung im Dach – und nun?

Sobald der Verdacht besteht, dass die Wärmedämmung im Dach ungenügend ist, bietet sich eine Wärmebildmessung an.

Speziell geschultes Fachpersonal untersucht mit einer Wärmebildkamera das gesamte Gebäude auf Undichtigkeiten, entweichende Wärme und vorhandene Wärmebrücken.

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Der nächste Schritt kann ein Besichtigungstermin mit einem Fachbetrieb für Dachdämmung vor Ort sein. So kann der erfahrene Fachmann feststellen, ob neben der Dachdämmung noch zusätzliche Arbeiten durchgeführt werden müssen.

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Insbesondere der Auau von Dachstuhl, Dachsparren, Dachpfetten und die gesamte Dachein­deckung sollten vor der Dachdämmung genau untersucht werden. Bei der Besichtigung des Daches sollte auch geprüft werden, ob das Dach EnEV konform ist und welche Anforderungen aufgrund dieser Überprüfung an die Dach Dämmstoffe und die Dämmart gelegt werden müssen.

Welche Dachdämmung ist die Beste?

Abhängig von Ihrem gewünschten Dämmwert, Budget und Dämmstand der Immobilie sind unterschiedliche Dämmungsarten empfehlenswert.

Methoden der DachdämmungAnbringungGeeignete Dämmstoffe
AufsparrendämmungOberhalb der Dachsparren und von außen auf eine HolzschalungSteinwolle oder ähnliche Materialien
ZwischensparrendämmungKlemmfilze ohne zusätzliche Befestigung zwischen SparrenStein- / Glaswolle / Naturdämmstoffe
UntersparrendämmungDünne Dämmschicht von innen auf Sparren befestigenKlemmfilze / Gipskarton
Oberste GeschossdeckeDachboden wird gedämmtEinblasdämmstoffe

Falls die Dachhaut ebenfalls erneuert werden muss, eignet sich die Aufsparrendämmung für den Auau der Dachdämmung. Die Dämmschicht bildet eine durchgehende Fläche auf die dann die Dacheindeckung kommt.

Bei dieser Art der Dämmung werden energetische Schwachstellen effizient minimiert. Zudem bleibt durch die Anbringung der Dämmung direkt unter der Dachhaut die Optik der Wohnräume unangetastet.

Geklärt werden muss, ob eine Genehmigung der Baubehörde eingeholt werden muss.

Wenn die Dachhaut allerdings intakt ist, kann eine Dachdämmung von innen sinnvoller sein, hier sind sowohl Zwischensparrendämmung als auch Untersparrendämmung möglich.

Dabei bleibt die Dachhaut unangetastet und die Klemmfilze werden zwischen die Dachsparren geklemmt oder von innen auf den Sparren befestigt.

Die Untersparrendämmung ist besonders effizient, da eine deutliche Verbesserung des Wärmeschutzes erreicht werden kann ohne das hohe zusätzliche Kosten anfallen (das Dämmmaterial wird dabei zwischen die innen neu aufgebrachte Konterlattung für Gipskartonplatten geklemmt).

Nutzt man das Dachgeschoss nicht als Wohn- und Lebensraum, so kann man auch mit einer anderen Art der Dachdämmung Heizkosten sparen: der Dämmung der obersten Geschossdecke. Diese Geschossdeckendämmung sorgt dafür, dass keine Wärme aus den bewohnten Bereichen in das Dach und von dort aus in die Umwelt entschwindet und ist schnell erledigt und recht kostengünstig.

Was kostet eine Dachdämmung?

Neben den Materialkosten ist für die Kosten einer Dachdämmung noch relevant wieviel Aufwand für den Handwerker dahinter steckt.

Methoden der Dachdämmung Materialkosten (Euro / m2) Gesamtkosten (Euro / m2)
Aufsparrendämmung100 – 120 Euro176 – 231 Euro
Zwischensparrendämmung80 – 120 Euro100 – 180 Euro
Untersparrendämmung40 – 100 Euro80 – 150 Euro
Oberste Geschossdecke20 – 50 Euro20 – 50 Euro

Insgesamt ist die Einblasdämmung auf der obersten Geschossdecke die günstigste Variante der Dachdämmung. Diese ist vor allem eine Überlegung wert, wenn der Dachboden nicht ausgebaut ist.

Die Aufsparrendämmung empfiehlt sich, wenn auch die Dachaußenhaut erneuert werden soll.

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Je nach Anstieg der Brennstoffpreisen und der gewählten Dachdämmung amortisiert sich eine Investition in Ihr Dach innerhalb von 5 bis 20 Jahren.

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Da ist die Einblasdämmung die schnellste Variante. Bei einem Einfamilienhaus dauert die Dämmung mittels Einblasdämmung in der Regel nur einen Werktag. Bei einer Aufsparrendämmung samt Dacheindeckung benötigen 4 bis 5 Dachdecker etwa 3 Wochen für ein Einfamilienhaus (samt Gerüstauau, Baustelleneinrichtung, Abnehmen des Daches, Holz-, Spengler- und Dämmarbeiten).

Welches Material für die Dachdämmung? Die Frage nach dem richtigen Dämmstoff

Die Vielzahl der Dach Dämmstoffe auf dem Markt stellt für jedes Dach und jeden Bauherren­wunsch die richtige Dach Wärmedämmung zur Verfügung.

Genauere Informationen über die verschiedenen Dachdämmstoffe sind in unserem Artikel zum Dachdämmstoffvergleich zu finden.

Neben dem eigentlichen Dämmmaterial sind auch Dampfsperren, Dampremsen und eventuelle Lattungen bei den Kosten der Dachdämmung zu kalkulieren.

Mineralwolle wird sehr häufig zur Dämmung des Daches eingesetzt. Die Dämmeigenschaften von Mineralwolle ist gut, das Material ist flexibel einsetzbar und relativ günstig. Geeignete Alternativen sind Dämmmatten aus Zellulose oder Schafwolle

Wer nach dem Auau einer Wärmedämmung auf Nummer sicher gehen möchte, kann einen Blowerdoor Test durchführen lassen. Auch eine Erfolgskontrolle durch eine weitere Wärmebild­messung kann die Resultate nach der Dämmung vor Augen führen.

Dämmungen sind nur wirksam, wenn die Dachhaut in einwandfreien Zustand ist. Ansonsten kann Feuchtigkeit durch Niederschläge schnell in das Material einziehen. Neben dem Verlust der Dämmwirkung besteht dann auch Schimmelgefahr.

Die Qualität der Dampremse, die luftdicht sein muss, ist enorm wichtig für die Lebensdauer des Daches.

Wer übernimmt die Dachdämmung?

Qualifizierte Betriebe stellen sicher, dass Ihr Dach EnEV konform gedämmt ist und Sie Förderungen der KfW in Anspruch nehmen können. Bei einer Dachdämmung kommen die KfW-Kredite 151 sowie 152 und der KfW Zuschuss 430 in Frage.

Die entsprechenden Anträge für die Förderungen müssen mit einem Energieberater vor der Umsetzung gestellt werden.

Dachdecker in Ihrer Region sind daher der erste Ansprechpartner der Dämmung Ihres Daches, um den entsprechenden Dämmwert für die Förderung zu erreichen.

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Источник: https://www.daemmen-und-sanieren.de/dach/daemmung

Die Dachdämmung: Kosten, Methoden und Möglichkeiten

Effiziente Dachdämmung: diese Möglichkeiten gibt es

Die Leistung und Kosten für die Dachdämmung spielen eine wichtige Rolle. Die MeinDach Partnerbetriebe sorgen für optimale Lösungen von der Planung bis zur Dachdämmung.

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Nicht erst, seit es die Energieeinsparverordnung (EnEV) fordert, ist die Dämmung von Dächern besonders in Mode gekommen. Denn gedämmte Dächer sparen nicht nur Energie, sondern erhöhen auch den Wohnkomfort deutlich.

Wir zeigen Ihnen, worauf Sie bei der Dämmung des Daches achten müssen, welche Dämmstoffe und Methoden es gibt und welche Möglichkeiten sich für Sie durch die Dachdämmung ergeben.

Zudem werfen wir einen Blick auf die Kosten für die Dachdämmung- auch darauf, wie Sie Ihre Heizkosten reduzieren können – und zeigen Ihnen, wie einfach und effektiv Sie Ihr Dachprojekt durch die MeinDach Partnerbetriebe realisieren lassen können.

Verschiedene Varianten der Dachdämmung

Bei der Dämmung des Daches können verschiedene Methoden und Varianten in Frage kommen.

Wir werfen für Sie einen Blick auf die unterschiedlichen Methoden und erläutern deren Vor- und Nachteile und zeigen den Aufwand, der mit der jeweiligen Art der Dachdämmung verbunden ist.

So können Sie sich in Absprache mit dem MeinDach Partnerbetrieb für eine passende Lösung entscheiden und von der effektiven Umsetzung durch Dachdecker und Zimmerer profitieren.

Die Aufsparrendämmung

Die Aufsparrendämmung ist in der Regel eine Lösung für eine vollständige Dachsanierung. Diese Methode bietet sich vor allem dann an, wenn entweder das Dachgeschoss bereits ausgebaut ist oder aufgrund der Sparrenhöhe keine alternative Lösung gewählt werden kann.

Da bei der Aufsparrendämmung eine vollflächige Dämmschicht auf das Dach aufgebracht wird, kommt es zu einer besonders effektiven Wärmedämmung und zu einem guten Hitzeschutz für den Dachboden.

Daher handelt es sich bei der Aufsparrendämmung um die effektivste Lösung, da bei einer entsprechenden Dicke des Dämmmaterials ein enorm guter Wärmeschutz erreicht werden kann, ohne dass die bewohnbare oder nutzbare Fläche des Dachbodens eingeschränkt wird.

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Allerdings handelt es sich auch um eine besonders aufwendige Variante, da für die Dämmung die gesamte Dacheindeckung abgetragen werden muss. Aus diesem Grund eignet sich die Aufsparrendämmung entweder für den Neubau oder für Bestandsimmobilien, wenn

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eine Dachsanierung ansteht und somit die Dacheindeckung eh abgetragen und erneuert werden muss.

Die Zwischensparrendämmung

Die Zwischensparrendämmung ist eine Form der Dachdämmung, welche sich vor allem für noch nicht ausgebaute Dachböden eignet. Diese Art der Dämmung ist unter anderem für die Altbausanierung bestens geeignet und kann in der Regel mit geringem Aufwand realisiert werden.

Bei einer noch intakten Dachkonstruktion und Dacheindeckung ist diese Variante sehr beliebt. Das Dämmmaterial wird bei der Zwischensparrendämmung fugendicht zwischen den vorhandenen Dachsparren angebracht. Dabei spielt die Sparrenhöhe eine wichtige Rolle, da das Dämmmaterial eine gewisse Dicke haben muss.

Hier kann unter anderem durch die Aufdopplung der Dachsparren die notwendige Dicke erreicht werden. Nach der eigentlichen Dämmung muss das Dämmmaterial von der Innenseite durch eine Dampremse vor Feuchtigkeit geschützt werden. Somit wird eine Schimmelbildung im Innern des Dämmmaterials verhindert.

Den Abschluss einer solchen Maßnahme bildet die Innenverkleidung, sodass die Dämmung des Daches von Innen und Außen nicht mehr sichtbar ist.

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Die Untersparrendämmung

Die Untersparrendämmung ist in der Regel keine eigene Dämmform, sondern eine effektive Ergänzung zur Zwischensparrendämmung. Ist die Sparrenhöhe bei der Zwischensparrendämmung zu gering, kann statt der Aufdopplung der Sparren auch eine zusätzliche Untersparrendämmung gewählt werden.

Durch eine Untersparrendämmung kann die Effizienz der Zwischensparrendämmung um bis zu 25 Prozent angehoben werden. Allerdings bedeutet eine solche Dämmung auch immer einen spürbaren Raumverlust im Innenraum des Dachbodens.

Daher werden nach Möglichkeit bei der Untersparrendämmung Dämmstoffe mit einer sehr hohen Dämmwirkung und einer sehr geringen Auauhöhe eingesetzt, um den Raumverlust so gering wie nur möglich zu halten.

Dämmung beim Flachdach

Die Dämmung bei einem Flachdach hängt von der Art der Dachnutzung ab. Unterschieden wird nach genutzter und ungenutzter Dachfläche. Es hängt also stark davon ab, ob das Flachdach begehbar ist, welche Variante der Dachdämmung und welche Materialien in Frage kommen.

In den meisten Fällen erfolgt eine Dämmung eines Flachdachs von innen, sodass es durch die Dämmung zu einer Verringerung der Deckenhöhe kommen kann. Am besten lassen Sie sich von einem MeinDach Partnerbetrieb umfassend beraten, wenn Sie eine Dämmung Ihres Flachdachs planen.

Denn dank der vielen unterschiedlichen Bauformen und der unterschiedlichen Arten der Nutzung muss jede Planung für eine Dämmung individuell erstellt und angepasst werden.

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Verschiedene Dämmmaterialien im Vergleich

Nicht alle Dämmmaterialien sind für den Einsatz am Dach geeignet. Allerdings gibt es auch für Dächer eine ganze Reihe unterschiedlicher Dämmstoffe mit unterschiedlichen Eigenschaften, welche für Ihr Dachprojekt in Frage kommen.

Wir stellen Ihnen die verschiedenen Dämmstoffe vor, können aber keinen Ratschlag zur Auswahl der Dämmstoffe geben.

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Denn die Auswahl sollte immer in direkter Absprache mit dem zuständigen Fachbetrieb erfolgen, da die Wahl unter anderem abhängig von der Art des Daches und dem vorherrschenden Dämmungsbedarf ist. Unsere MeinDach Partnerbetriebe beraten Sie bei der Auswahl der passenden Dämmstoffe umfassend.

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Denn Faktoren wie die Kosten, die Methode der Dämmung, aber auch die Traglast des Daches und die Umweltverträglichkeit der gewählten Dämmstoffe spielen eine wichtige Rolle und müssen stets bedacht werden. Dämmstoffe für das Dach sind unter anderem:

  • EPS – Expandiertes Polystyrol
  • XPS – Extrudiertes Polystyrol
  • Mineralwolle – Glas- und Steinwolle
  • PUR – Polyurethan-Hartschaumplatten
  • Holzfaser
  • Hanf

Jeder Dämmstoff bietet eigene Vor- und Nachteile und kann bei verschiedenen Dämmungs-Methoden eingesetzt werden. Die MeinDach Partnerbetriebe beraten Sie umfassend über die verschiedenen Möglichkeiten und finden für Sie die passende Lösung für eine optimale Dachdämmung bei transparenten Kosten.

Die Kosten der Dachdämmung

Die Kosten einer Dachdämmung hängen von vielen Faktoren ab und können daher nicht genauer bestimmt werden. Grob kann man sagen, dass die Kosten für die Dämmung eines Steildaches zwischen 15 und 55 Euro pro Quadratmeter liegen.

Für die Dämmung eines Flachdaches sieht das etwas komplizierter aus. Erfahren Sie hier mehr über die Dämmung eines Flachdachs sowie zu den Kosten für ein neues Flachdach.

Denn abhängig von der Größe des Daches, des Aufwands der eigentlichen Dämmung und der verwendeten Dämmmaterialien können die Kosten enorm variieren.

Am besten und effektivsten ist es, wenn Sie sich ein individuelles und faires Angebot von einem der MeinDach Partnerbetriebe in Ihrer Region erstellen lassen. So erhalten Sie nach einer Begutachtung vor Ort einen realistischen Kostenvoranschlag und ein individuelles Angebot von einem ausgewählten Meisterbetrieb in Ihrer Region.

Das kostet eine Dachdämmung pro Quadratmeter

Bei einem Steildach gilt die sehr grobe Angabe von 15 bis 55 Euro pro Quadratmeter für die Dämmung, da wie beschrieben, sehr viele unterschiedliche Faktoren eine Rolle spielen.

Wichtig ist, dass Sie stets bedenken, dass eine Dachdämmung auf Dauer zu einer deutlichen Reduzierung Ihrer Energiekosten führt und sich die Kosten somit im Laufe der Zeit amortisieren. Lassen Sie sich von einem ausgewählten MeinDach Partnerbetrieb in Ihrer Region umfassend beraten.

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Diese Betriebe verfügen nicht nur über langjährige Erfahrung in der Dachdämmung, sondern können Sie auch über die unterschiedlichen Lösungen und den besten Kosten-Nutzen-Faktor für Ihr individuelles Dach beraten.

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So finden Sie für sich die optimale Lösung und profitieren auf Dauer enorm vom perfekt gedämmten Dach. Fordern Sie einfach ein individuelles Angebot an und profitieren Sie von der fachgerechten Dachdämmung durch deutsche Meisterbetriebe.

Kann ich mein Dach selbst dämmen?

Immer wieder versuchen Bauherren und Hausbesitzer bares Geld zu sparen, indem Arbeiten zur Dachdämmung selbst übernommen werden. Das Problem dabei liegt meist im Detail. Denn auch wenn viele Arbeiten einfach aussehen, so können bereits kleine Fehler zu echten Problemen führen.

Denn ohne eine fachgerechte Ausführung und eine professionelle Überprüfung der Arbeiten kommt es bei der Dachdämmung sehr schnell zu Kältebrücken.

Die einzelne Kältebrücke erscheint erst einmal nicht als Problem, doch in der Regel werden viele dieser Brücken bei den privaten Versuchen der Dachdämmung nicht entdeckt. Dies kann unter anderem dazu führen, dass die Effekte der Dachdämmung verpuffen und Sie von der Dämmung kaum noch profitieren.

Aus diesem Grund ist es immer ratsamer einen Fachbetrieb zu beauftragen. Mit MeinDach finden Sie passende Meisterbetriebe mit viel Erfahrung in Ihrer Region.

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Dachdämmung direkt beim Bau

Besonders effektiv ist es natürlich, wenn Sie sich direkt während der Bauplanung bereits für eine Dachdämmung entscheiden.

Denn so lässt sich die Sanierung mit dem geringstmöglichen Aufwand und somit auch mit den geringstmöglichen Kosten für die Dachdämmung realisieren.

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Denn die Dämmung kann direkt während des Dachauaus optimal integriert werden, was die Arbeitszeit am Dach bei der Dämmung für Sie deutlich reduziert.

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Wenden Sie sich einfach an die passenden MeinDach-Partnerbetriebe in Ihrer Region und profitieren Sie von der hohen Zuverlässigkeit und der fachgerechten Arbeit. Starten Sie noch heute Ihr Dachprojekt über MeinDach. So können Sie ganz einfach und ohne Aufwand mit einem professionellen Dachdecker und Zimmerer aus Ihrer Region die Dachdämmung bereits während der Bauphase realisieren.

Nachträgliche Dachdämmung

Viel häufiger ist allerdings die nachträgliche Dachdämmung. Denn viele Immobilienbesitzer haben sich beim Bau noch keine Gedanken über die Dämmung des Daches gemacht und möchten dies nun nachholen.

Sei es, um den Dachboden als Wohnraum auszubauen oder um von den vielen weiteren Vorteilen eines gedämmten Daches zu profitieren. Bei der nachträglichen Dachdämmung spielen allerdings viele Faktoren eine wichtige Rolle.

Daher ist es in der Regel nicht möglich, pauschale Angaben zu den Kosten für die Dachdämmung oder zu den verschiedenen technischen Möglichkeiten zu machen. Welche Lösung jeweils in Frage kommt, hängt maßgeblich vom Auau des Daches, vom Zustand des Dachstuhls und von vielen weiteren Faktoren ab.

Über MeinDach können Sie zuverlässige Dachdecker oder Zimmerer in Ihrer Region finden, welche Ihr Dachprojekt professionell begleiten und für eine optimale Dachdämmung sorgen.

Die Vorteile eines gedämmten Daches

Ein gedämmtes Dach bietet viele verschiedene Vorteile. Zum einen macht es den Bereich des Dachbodens deutlich bewohnbarer, da sowohl im Sommer als auch im Winter die Dachdämmung für eine optimale Temperaturregulierung des Dachbodens sorgt.

Im Sommer wird die oftmals schlimme Hitze direkt unter dem Dach durch die Dachdämmung minimiert, da sich der Raum durch die Dämmung viel langsamer und geringer aufheizen kann.

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Im Winter hingegen bleibt die Wärme im Raum erhalten, da der Wärmeaustausch zwischen Innenraum und Außenbereich durch die Dachdämmung spürbar reduziert wird. Das sorgt nicht nur für ein angenehmeres Wohnklima, sondern senkt zugleich auch die benötigte Heizenergie deutlich ab.

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Daher können Sie durch eine professionelle Dachdämmung langfristig enorm viel Geld einsparen und Ihre Heizkosten reduzieren.

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So viel können Sie durch ein gedämmtes Dach sparen

Durch ein nicht gedämmtes Dach geht viel Heizenergie verloren. Je nach Auau und Größe des Gebäudes können bis zu 20 Prozent der Heizenergie allein über das nicht gedämmte Dach verloren gehen.

Dieser Wert kann sogar noch gesteigert werden, wenn der Dachboden als Wohnraum genutzt und somit aktiv beheizt wird. Sie können also durch eine Dachdämmung bis zu 20 Prozent Ihrer bisherigen Heizkosten reduzieren und somit deutlich an Geld sparen.

Abhängig von der Größe des Hauses und der verwendeten Heizungsanlage sind dies enorme Einsparungen, sodass sich die Kosten für die Dachdämmung im Laufe der Jahre problemlos amortisieren können.

Da durch eine fachgerechte Dachdämmung in der Regel auch ein verbesserter Schallschutz einhergeht, profitieren Sie zusätzlich durch eine Verbesserung des Wohnkomforts.

Der Umwelt zuliebe: CO2-Einsparungen durch eine Dachdämmung

Neben den persönlichen Vorteilen und Einsparungen bietet eine Dachdämmung auch eine gute und effektive Möglichkeit die Umwelt zu entlasten. Denn auch unser persönlicher Energieverbrauch trägt zur Verschmutzung der Umwelt bei, vor allem dann, wenn wir auf eine nicht CO2-neutrale Heizanlage setzen.

In diesen Fällen kann auch der CO2-Ausstoß der Heizung durch eine Dachdämmung um bis zu 20 Prozent reduziert werden, da der Heizbedarf durch die Dachdämmung deutlich und spürbar sinkt.

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Sie entlasten durch die Dämmung also nicht nur Ihren Geldbeutel spürbar, sondern tragen auch aktiv zum Schutz der Umwelt und zu deren Erhalt bei. Ein wichtiges Argument für viele Menschen und ein einfacher Schritt, um die Umwelt zu entlasten und zugleich selbst von dieser Lösung effektiv zu profitieren.

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Und seit Inkrafttreten des Klimapaketes Anfang 2020 werden Ihre Bemühungen durch Fördermöglichkeiten wie die KfW-Förderungen noch weiter unterstützt. 

Individuelle Planung für die optimale Dachdämmung

Profitieren Sie bei Ihrer Dachdämmung vom effizienten und optimal organisierten MeinDach Prozess. Sie erstellen über MeinDach ein Dachprojekt und fordern ein individuelles Angebot an. Der MeinDach Angebotsassistent führt Sie durch den gesamten Prozess und Sie erhalten ein kostenloses Angebot.

Ausgewählte Meisterbetriebe aus Ihrer Region übernehmen die Dachdämmung in diesem Prozess und sorgen für optimale Ergebnisse und helfen, die Heizkosten reduzieren. Über MeinDach finden Sie den passenden Dachdecker oder Zimmerer für Ihr individuelles Dachprojekt.

Jetzt ganz einfach ein kostenfreies Angebot über MeinDach anfordern und von den kompetenten Leistungen profitieren.

Jetzt Dachdämmung planen

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Источник: https://www.meindach.de/ratgeber/die-dachdaemmung-kosten-methoden-und-moeglichkeiten/

Methoden, Material & Kosten: So gelingt eine gute Dachdämmung

Effiziente Dachdämmung: diese Möglichkeiten gibt es

Schon vor 12.000 Jahren haben Menschen Dächer zum Schutz vor Regen, Wind und Sonne gebaut. Ein Hausdach muss auch heute noch viel aushalten – und das am besten über Jahrzehnte. Damit es den Bewohnern noch mehr Komfort und Schutz bietet, ist es sinnvoll, das Dach zu dämmen. Aber welche Möglichkeiten gibt es? Was kostet eine Dachdämmung und was schreibt das Gesetz vor?

Was bringt eine Dachdämmung?

Eine gute Dachdämmung sorgt für ein gemütliches Klima im Dachgeschoss – sowohl im Sommer wie auch im Winter.

Denn wenn es draußen kalt wird, dann ist das im oberen Bereich des Hauses stark zu spüren, wenn das Dach nicht gut gedämmt ist. Eine ordentliche Dämmung sorgt auch dafür, dass das Dachgeschoss im Sommer nicht so aufheizt.

So ist das Klima im oberen Bereich des Hauses das ganze Jahr über ausgeglichen und das Dachgeschoss wird lebenswert.

Doch eine gute Dachdämmung sorgt nicht nur für mehr Lebensqualität im Haus. Sie hilft auch, 20 bis 30 Prozent der Heizwärme einzusparen. So hoch ist der Anteil der Energie, die über ein ungedämmtes Dach verloren geht. Wer sein Dach dämmt, der kann damit sein Haushaltsbudget also stark entlasten. So zahlen sich die Kosten für die Dämmung auch schnell aus.

Nebenbei schont ein gedämmtes Dach die Umwelt. Gebäude verursachen rund 30 bis 35 Prozent der gesamten in Deutschland anfallenden CO2-Emissionen. Der Großteil davon fällt beim Heizen an.

Deshalb habt ihr auch gar nicht die Wahl Dämmung oder keine Dämmung. Mittlerweile schreiben Gesetze eine Mindestdämmung vor. Auch der Schallschutz wird durch die Wärmedämmung des Dachs verbessert.

Welche Methode der Dachdämmung die beste ist, hängt von vielen Voraussetzungen ab. Seit 2002 ist es aber Pflicht, das Dach oder die oberste Geschossdecke zu dämmen. © Getty Images

Welche unterschiedlichen Möglichkeiten zur Dachdämmung gibt es?

Dachdämmung ist nicht gleich Dachdämmung. Es kann recht günstig aber auch sehr teuer und aufwendig sein, ein Dach zu dämmen. Vieles hängt auch davon ab, ob eine Dämmung nachgerüstet oder gleich beim Neubau mitgeplant wird.

Auch ob es sich um ein Steildach, Gründach oder Flachdach handelt, macht einen Unterschied und ob das Dachgeschoss als Wohn- oder nur als Stauraum genutzt wird.

Wenn der Dachspeicher nicht als Wohnraum genutzt und damit nicht geheizt wird, dann reicht es, die oberste Geschossdecke ausreichend zu dämmen. Das ist einfacher und spart Geld.

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Der Großteil der Bauherren und -frauen entscheidet sich für ein Steildach. Das heißt, dass die Neigung des Dachs – je nach Definition – größer als fünf Grad ist. Für Steildächer gibt es grundsätzlich drei verschiedene Möglichkeiten der Dämmung.

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Ein Dachstuhl besteht aus sogenannten Sparren aus Holz, die das Dach tragen.

Ob zwischen, auf oder unter den Sparren gedämmt wird, hängt davon ab, in welchem Zustand das Dach bei einer Nachrüstung ist, wie die baulichen Voraussetzungen sind und was sich die Hausbesitzer wünschen.

Aufsparrendämmung

Bei der Aufsparrendämmung wird die Dämmung – wie der Name schon sagt – auf den Sparren befestigt, also außerhalb. Sie ist zwar sehr effektiv, weil sie Wärmebrücken verhindert, allerdings auch sehr aufwendig und teuer. Sie eignet sich für den Neubau oder bei einer Sanierung, wenn das ganze Dach neu gedeckt wird.

Zwischensparrendämmung

Bei der Zwischensparrendämmung wird die Dämmung zwischen den Sparren angebracht. Weil der Aufwand und die Kosten relativ gering sind und trotzdem eine gute Dämmwirkung erzielt werden kann, ist diese Form der Dachdämmung sehr beliebt. Auch eine Einblasdämmung lässt sich zwischen den Sparren anbringen.

Allerdings ist die Gefahr von Wärmebrücken sehr groß, weshalb diese Dämmform nicht so effektiv wie die Aufsparrendämmung ist. Die Art der Dämmung eignet sich besonders, wenn der Dachboden ausgebaut, die Dacheindeckung aber erhalten werden soll.

Untersparrendämmung

Die Dämmung unter den Sparren ist eine ideale Ergänzung zur Zwischensparrendämmung. Durch sie können durch die Zwischensparrendämmung auftretende Wärmebrücken vermieden werden. Allerdings wird durch die Untersparrendämmung auch der Wohnraum kleiner.

Sonderfälle bei der Dachdämmung

Welche Art der Dachdämmung und welcher Dämmstoff der richtige ist, entscheidet sich je nach Einzelfall und Beschaffenheit des Daches. Eine Dämmung auf, zwischen oder unter den Sparren kommt aber bei Flachdächern nicht in Frage. Auch ein unbewohnter Dachspeicher und die Dämmung der obersten Geschossdecke ist ein Sonderfall.

Flachdach dämmen

Auch ein Flachdach muss gedämmt werden. Je nach Ausgangslage gibt es die

  • Kaltdachdämmung
  • Warmdachdämmung
  • Umkehrdachdämmung.

Bei der Kaltdachdämmung ist ein luftgefüllter Hohlraum zwischen der dämmenden Schicht und dem eigentlichen Dach. Beim Warmdach fällt dieser Hohlraum weg. Wird die Dämmung auf der Dachabdichtung installiert, sprechen Fachleute von einer Umkehrdämmung.

Das Kaltdach kommt nur in Ausnahmefällen zum Einsatz, wenn sich das Haus in besonderen Höhenlagen befindet oder es in Leichtbauweise gebaut ist zum Beispiel. Bei massiven Dächern wird die Warmdachdämmung eingesetzt.

Ein Flachdach zu dämmen ist eine besondere Herausforderung. Das Dach ist besonderen Belastungen ausgesetzt und kann deshalb schnell undicht werden. Undichte Stellen führen aber dazu, dass Wasser ins Innere gelangen kann. So kann es auch dazu kommen, dass sich der Dämmstoff mit Wasser vollsaugt und dann seine Dämmwirkung verliert.

Oberste Geschossdecke dämmen

Wer den Dachstuhl nicht als Wohnraum nutzt und beheizt, der muss auch das Dach nicht dämmen. In diesen Fällen reicht es aus, die oberste Geschossdecke zu dämmen. Dadurch lässt sich bei der Dämmung sehr viel Geld sparen.

Wie die obere Geschossdecke am besten gedämmt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel, ob die Decke begehbar und aus Holz oder Beton ist. Eine Einblasdämmung oder das offene Aulasen der Dämmung können je nach Voraussetzung geeignet sein, aber auch der Einsatz von Dämmmatten bietet sich besonders bei begehbaren Decken an.

Welche Dämmstoffe sind für die Dachdämmung geeignet?

Auf dem Markt gibt es zahlreiche Dämmstoffe. Für die Dachdämmung kommen zum einen konventionelle Dämmstoffe zum Einsatz wie

  • verschiedene Hartschaumstoffe
  • Mineralwolle (Steinwolle oder Glaswolle).

Auch zahlreiche organische Dämmstoffe eignen sich hervorragend, um das Dach zu dämmen. So sind zum Beispiel Matten aus Schafwolle, Hanf oder Flachs für die Dämmung zwischen und unter den Sparren geeignet. Auch Einblasdämmstoffe aus Zellulose oder anderen organischen Materialien eignen sich hervorragend für die Dämmung des Dachs. Die Aufsparrendämmung ist auch mit Holzfaserplatten möglich.

Welcher Dämmstoff der richtige ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Organische Dämmstoffe regulieren die Feuchtigkeit aber in der Regel besser als es konventionelle Dämmstoffe tun. Auch ein sehr guter Schallschutz kann durch sie erreicht werden. In unserem großen Übersichtsartikel könnt ihr mehr über ökologische Dämmstoffe lesen.

Dach dämmen: Welche Kosten entstehen?

Günstig es nicht, ein Dach zu dämmen. Mit mehreren tausend Euro müsst ihr in jedem Fall rechnen. Allerdings hängt die Höhe der Kosten natürlich von vielen Voraussetzungen ab. Wie hoch sie tatsächlich ausfallen, liegt an der Art der Dachdämmung, am verwendeten Dämmstoff, an der Dicke des Dämmstoffs aber auch an der Dacharchitektur.

Grundsätzlich ist die Aufsparrendämmung die aufwendigste und teuerste Variante. Hier müsst ihr mit 150 bis 250 Euro pro Quadratmeter rechnen. Für ein Einfamilienhaus fallen hier schnell einmal Kosten bis zu 30.000 Euro an.

Bei der Zwischensparrendämmung müsst ihr mit 50 bis 80 Euro pro Quadratmeter rechnen. Bei der Untersparrendämmung mit 30 bis 60 Euro pro Quadratmeter.

Einblasdämmungen sind prinzipiell günstiger als das Dämmen mit Dämmmatten. Auch für die Dämmung der obersten Geschossdecke reicht ein sehr viel geringes Budget. Hier müsst ihr mit 15 bis 60 Euro pro Quadratmeter rechnen.

Ihr solltet aber bedenken, dass ihr durch die Einsparungen bei den Heizkosten die Kosten für die Dachdämmung ausgleichen könnt. Und hier gilt natürlich: Je besser – und damit häufig teurer – das Dach gedämmt ist, desto besser ist das Haus isoliert und desto mehr Geld könnt ihr bei den Heizkosten sparen.

Eine Zwischensparrendämmung ist günstiger als eine Aufsparrendämmung – allerdings nicht so effizient. © Getty Images/iStockphoto

Gibt es eine Pflicht, das Dach zu dämmen?

Seit 2002 gibt es eine gesetzlich verankerte Pflicht, das Dach oder die obere Geschossdecke zu dämmen. Diese Pflicht gilt für alle Häuser, die ab dem 1. Februar 2002 gekauft oder gebaut worden sind.

Bis zum November 2020 war die Energieeinsparverordnung (EnEV) der maßgebliche Gesetzestext, seit 1. November 2020 ist es das Gebäudeenergiegesetz (GEG). Maßgeblich ist das Datum, an dem der Bauantrag eingereicht worden ist.

Was die geforderten U-Werte und das energetische Anforderungsniveau für Neubauten und Sanierungen angeht, enthält das GEG aber keine Verschärfungen.

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Wer die Vorschrift zur Dämmpflicht ignoriert, muss mit Bußgeldern von bis zu 50.000 Euro rechnen. Die Dämmung muss den Auflagen der Wärmeschutz-Norm DIN 4108-2 entsprechen.

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Die orientiert sich am Wärmedurchgangskoeffizienten, dem sogenannten U-Wert, der in Watt pro Quadratmeter und Kelvin angegeben wird. Der Wert gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter verloren geht.

Je niedriger er ist, desto besser ist ein Gebäude gedämmt.

Das Gesetz sieht für unterschiedliche Teile des Hauses unterschiedliche U-Werte vor. Für das Dach sowie die obere Geschossdecke gilt ein maximaler U-Wert von 0,24 Watt pro Quadratmeter und Kelvin.

Welche Förderungsmöglichkeiten gibt es für eine Dachdämmung?

Wer sein Dach sanieren und dämmen will, dem hilft die Kreditanstalt für Wiederauau (KfW) mit verschiedenen Fördermöglichkeiten. Die KfW-Kredite 151 und 152 im Programm Energieeffizient Sanieren bieten eine gute Möglichkeit. Beim Kredit 152 könnt ihr bis zu 50.

000 Euro für Einzelmaßnahmen zu einem Zinssatz von 0,75 Prozent beantragen. Wenn ihr eine Sanierung des Hauses zum KfW-Effizienzhaus durchführen wollt, dann bekommt ihr über den KfW-Kredit 151 sogar bis zu 120.000 Euro für den gleichen Zinssatz. Zudem bietet die KfW Tilgungszuschüsse von 10.

000 beziehungsweise 48.000 Euro.

Den Zuschuss könnt ihr über das Programm KfW 430 auch ohne Kredit beantragen. Hier bezahlt die KfW bis zu 48.000 Euro für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder bis zu 10.000 Euro für Einzelmaßnahmen.

Die KfW übernimmt auch die Hälfte der Kosten für einen Energie-Berater. Den solltet ihr vor der Antragsstellung hinzuziehen.

Wichtig wie bei allen KfW-Krediten und -Zuschüssen: Den Antrag müsst ihr stellen, bevor ihr mit der Umsetzung der Maßnahmen beginnt.

Allerdings solltet ihr beachten, dass die KfW-Vorgaben für den U-Wert höher sind als die des GEG. Sie liegen bei einem Steildach bei 0,14 Watt pro Quadratmeter und Kelvin.

Источник: https://wohnglueck.de/artikel/dach-daemmen-50004

Dachdämmung von innen – welche Möglichkeiten gibt es?

Effiziente Dachdämmung: diese Möglichkeiten gibt es

Über ein nicht gedämmtes Dach geht jede Menge Wärmeenergie verloren. Im Zuge einer energetischen Sanierung ist zu überlegen, ob ein Dach von außen oder von innen gedämmt werden soll. Besteht bereits eine Dachdämmung, so kann diese auch von innen verstärkt werden. Wir zeigen Ihnen hier die Möglichkeiten auf, wie ein Dach von innen gedämmt werden kann.

Wer sowieso vorhat, das Dach neu zu decken, kann diese bauliche Maßnahme optimal mit einer energetischen Maßnahme kombinieren: der Dämmung des Dachs entsprechend der geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV).

Auch wenn das Dach ausgebaut und bewohnt ist, ist die Außendämmung der Dachdämmung von innen vorzuziehen. Zum Dämmen des Dachs bietet sich dann eine sogenannte Aufsparrendämmung an, wobei die Dämmung außen vollflächig auf den Sparren angebracht wird.

Eine solche Dachdämmung von außen hat ihre Vorteile. Dazu zählen:

  • Da die Dämmschicht auf den Sparren vollflächig und durchgängig montiert werden kann, entstehen keine unerwünschten Wärmebrücken.
  • Der gegebenenfalls schon ausgebaute Dachraum kann während der Maßnahme weiter bewohnt werden, da er von der Dämmarbeit unbeeinträchtigt und somit auch frei von Schmutz bleibt.
  • Das Dachgebälk kann, so es denn gewünscht ist, als Teil der Inneneinrichtung sichtbar bleiben.
  • Der Energiespareffekt einer Aufsparrendämmung ist vergleichsweise hoch und kann sogar noch erhöht werden, wenn man sie mit einer Zwischensparrendämmung kombiniert.

Demgegenüber stehen einige Nachteile gegenüber der Innendachdämmung, zum Beispiel:

  • Die zusätzliche Dämmschicht erhöht das Dach. Das muss behördlich geklärt werden, um gegebenenfalls Problemen mit Nachbarn wegen veränderter Abstände vorzubeugen.
  • Auch die zulässige Gebäudehöhe könnte mit der Aufsparrendämmung überschritten werden. Bei Reihenhäusern würde das gedämmte Dach optisch hervorstechen.
  • Regenrohre, Dachrinnen & Co. müssen neu angepasst werden.
  • Eine Aufsparrendämmung bedeutet zusätzliches Gewicht, das auf den Sparren lastet. Die Dachkonstruktion muss diesbezüglich auf Stabilität geprüft und nötigenfalls verstärkt werden.

Ist das Dach samt Unterdach (schützt die Innendämmung vor Regen und Schnee) dagegen in gutem Zustand, wäre der Aufwand, es wegen einer Aufsparrendämmung komplett abzudecken und wieder einzudecken, schlicht zu groß – und das Ganze sicher auch zu teuer. Besser rechnet sich in diesem Fall eine Dämmung des Dachs von innen, insbesondere dann, wenn es (noch) unbewohnt ist. Zum Dachdämmen von innen hat man verschiedene Möglichkeiten, die sich durchaus auch miteinander kombinieren lassen.

Dachinnendämmung mit Zwischensparrendämmung

Die Zwischensparrendämmung ist ein Klassiker, um das Dach von innen zu dämmen, die sich auch gut selbst ausführen lässt. Dazu muss man aber wissen, dass die Sparren in Altbauten häufig nur eine Stärke von 10 bis 12 Zentimetern besitzen.

Für aktuelle energetische Anforderungen wäre eine damit zu erzielende Dämmschichtdicke deutlich zu gering. Selbst die verbreiteten Sparrenstärken von 14 bis 16 Zentimetern kommen der vorgeschriebenen Energieersparnis noch nicht nahe.

Und die entsprechend 20 bis 24 Zentimeter dicken Innendachdämmstoffe stünden zwischen solchen Sparren stets über.

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In diesen Fällen kommt man um eine Aufdopplung der Innendachsparrennicht herum.

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Dazu schraubt man entweder entsprechende Kanthölzer auf die Sparren oder jeweils ein Brett von rechts und links daran. So erhöht man die Zwischenräume.

Um dabei entstehende Wärmebrücken auszuschließen, ist es eine Überlegung wert, die Zwischensparrendämmung mit einer Untersparrendämmung zu kombinieren.

Die typische Vorgehensweise zum Auau einer Zwischensparrendämmung von innen sieht so aus:

  • Reinigen der Sparren und ihrer Zwischenräume
  • gegebenenfalls Aufdopplung der Sparren
  • Zuschneiden des Dämmstoffs
  • Dampremse anbringen
  • gegebenenfalls Untersparrendämmung montieren
  • Verkleiden der Innendachdämmung

Je nachdem, ob die Zwischensparrendämmung den Raum zwischen den Sparren komplett oder nur teilweise füllt, wird sie auch als Vollsparrendämmung oder Teilsparrendämmung bezeichnet. Als Dämmstoff zur Dachdämmung von innen eignen sich Dämmplatten oder Schüttstoffe zum Dämmen.

Dachunter- und Zwischensparrendämmung von innen

Allein als Dämmung eines komplett ausgebauten, eingerichteten und bewohnten Dachs – direkt auf die Dachinnenwand aufgebracht – ist die Untersparrendämmung von innen eine sinnvolle Maßnahme zur Erhöhung der Energieeffizienz. In Kombination mit einer Zwischensparrendämmung oder Aufsparrendämmung leistet sie ebenfalls gute Dienste und kann den Dämmeffekt zu geringen Kosten deutlich steigern.

Zwischen die Sparren kann man gut entsprechend zugeschnitteneDämmstoffplatten klemmen. Oder man füllt die Zwischenräume mit Schüttdämmstoffen, gegebenenfalls in sogenannten Dämmsäcken portionsweise verpackt und schichtbar.

Zur Dachuntersparrendämmung von innen eignen sich eher feste Dämmmatten oder sogenannte, spezielle Dämmkeile. Styroporplatten sind nicht flexibel genug und Schüttstoffe sind naturgemäß ungeeignet.

Als Dämmstoffe sind generell geeignet:

  • anorganische Dämmstoffe wie Mineralwolle (Platten aus oder aufgerollte Steinwolle oder Glaswolle) oder Blähton zum Schütten
  • geschäumte Kunststoffe und Elastomere (Hartschaumplatten aus Polystyrol (EPS))
  • natürliche Dämmstoffe wie Holzfasern, Wolle, Kokos, Hanf, Flachs oder Zellulose aus Altpapier

Je nachdem, welcher Dämmstoff wie verarbeitet wird, ist die Dämmung des Dachs von innen unterschiedlich wirksam. Denn die Dämmstoffe unterscheiden sich in

  • Wärmeleitfähigkeit,
  • Wasserdampfdiffusionswiderstand,
  • Baustoffklasse und
  • Eignung für den Einsatzort.

Es lohnt sich, einen Fachmann zu Rate zu ziehen, der aufgrund der spezifischen Bedingungen des Innendachs beurteilen kann, welcher Dämmstoff in welcher Dämmmethode am besten geeignet ist, eine effektive Dachdämmung von innen zu gewährleisten.

Kann das Dach nicht von innen gedämmt werden, kann auch der Dachboden von innen gedämmt werden. Bei nichtausbaubaren Innendachräumen bietet sich dazu eine einfache Dämmung der Dachbodenfläche an.

So kann der kalte Dachbodenraum vom beheizten Obergeschoss thermisch nahezu getrennt werden. Für eine aufliegende Dachbodendämmung können einfache Mineralfaser- oder Hartschaum-Dämmmatten verlegt werden.

Dies ist mit vergleichsweise wenig Materialkosten und auch Aufwand verbunden.

Soll der Dachboden weiterhin begehbar bleiben, so bietet sich die Dämmung des Dachfußbodens von innen an.

Per Einblasverfahren können dann Mineralwolle-, Zelluloseflocken oder sogenannte Perlite in die Innenräume zwischen den Dachbohlen des Fußbodens eingeblasen werden.

Neben dem Einblasen der Dämmung in den Dachboden kann der Dämmstoff auch per Hand geschüttet werden. Die Kosten für eine Einblasdämmung des Dachbodens von innen belaufen sich auf rund 1.500 bis 2.000 Euro für ein Einfamilienhaus.

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Werden Dämmungsmaßnahmen auch von der Dachinnenseite vorgenommen, so sieht die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 vor, dass die Dachdämmung von innen einen U-Wert von mindestens 0,3 W/m2K einhalten sollte. Dieser Wert wird in der Regel mit einer Dämmschicht von etwa 8 bis 12 cm bei einem Dämmstoff der Klasse WLG 040 erreicht.

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Es gibt von dieser EnEV-Pflicht jedoch auch eine Reihe von Ausnahmen: So sind Dachböden ausgenommen, die nicht begehbar oder nur ausbaufähig sind. Zudem gibt es Einschränkungen hinsichtlich der Nutzung.

Eigentümer, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der EnE-Verordnung selbst im Ein- oder Zweifamilienhaus wohnen, sind auch von der Pflicht zur Dachdämmung von innen entbunden.

Источник: https://www.energie-experten.org/bauen-und-sanieren/daemmung/innendaemmung/dachdaemmung-von-innen

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