Ein Haus für die ganze Familie

Das eigene Haus für die ganze Familie

Ein Haus für die ganze Familie

Ein Blick auf die Kosten für den Hausbau lassen manchen Traum vom Eigenheim schnell platzen. Oft liegt es aber auch daran, dass die eigenen Vorstellungen in eine Richtung gehen, die nicht kosteneffektiv sind. Daher sollte man sich für die Planung Zeit nehmen und die eigenen Bedürfnisse hinterfragen. Die Kosten hängen vor allem von folgenden Faktoren ab:

Die Lage und die dortigen Grundstückspreise

In Großstädten und besonders begehrten Randgebieten sind die Grundstückpreise oft um ein Vielfaches höher als in ländlichen Regionen. Dafür muss man in weniger attraktiven Lagen meist eine schlechtere Verkehrsanbindung und Infrastruktur in Kauf nehmen. In Stadtgebieten fehlt es oft an grünen Oasen und Ruhe.

Hier kommt es auch auf die eigenen Bedürfnisse an. Wer lieber in der Nähe unberührter Natur wohnen möchte und einen längeren Weg zur Arbeit in Kauf nimmt, kann viel Geld beim Kauf eines Grundstücks sparen.

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Aufgrund steigender Spritkosten sollte man allerdings abwägen, ob sich dies nicht langfristig negativ auf den Geldbeutel auswirkt. Einige Städte und Gemeinden erschließen neue Baugebiete zu attraktiven Konditionen, die kinderreiche Familien oder den Bau von Mehrgenerationenhäusern unterstützen.

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Zwar sind Bauplätze dieser Art in der Regel sehr begehrt, dennoch sollte man den Versuch wagen und sich hierauf bewerben, wenn die eigene Zielsetzung mit den Auflagen übereinstimmt.

Die Art der Finanzierung

Wer bauen will, sollte einen Teil der Kosten bereits als Eigenkapital angespart haben, zumindest ist das die Empfehlung vieler Finanzberater. Bei Familien mit geringem Einkommen ist das oft gar nicht möglich.

Knapp 23 % der Deutschen finanzieren ihre Immobilie ohne Einsatz von Eigenkapital. Immerhin haben knapp drei Viertel eine Summe bis 50.000 Euro angespart.

Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz vergibt günstige Darlehen plus Tilgungszuschuss für selbstgenutzten Wohnraum an Familien mit geringem Einkommen. Die Förderung ist an Auflagen wie die Größe des Eigenheims und die Höhe des Einkommens geknüpft.

Von Baukindergeld können Familien, die erstmals bauen oder ein Haus kaufen, ebenfalls profitieren. Sie erhalten eine Förderung von 1.200 Euro je Kind und pro Jahr, und das über 10 Jahre. Auch hier gelten Einkommensgrenzen.

Die Bauart des Hauses

Wer möchte es nicht am liebsten luxuriös und geräumig haben? Aber nicht für jeden ist ein Bungalow oder eine Villa ideal. Man denke nicht nur an die hohen Baukosten, sondern auch die laufenden Energiekosten können schnell in die Höhe schnellen.

Auch muss ein Haus nicht unbedingt individuell bis ins kleinste Detail von einem Architekten geplant werden.

Bei einem Fertighaus gibt es sehr viele Variationsmöglichkeiten, zudem ist die Aufteilung der Räume bereits auf die Bedürfnisse der meisten Familien zugeschnitten.

Viele Wünsche, viele Möglichkeiten

Sparen kann man beim Hausbau nicht nur mit der Wahl der Bauart, sondern auch bei der Energieversorgung. Mit einem KfW-Effizienzhaus erhält man nicht nur einen zinsgünstigen Kredit oder eine finanzielle Förderung, man spart auch noch laufende Energiekosten.

Die richtige Auswahl der effizientesten Energieversorgung bringt auch einige Bonuspunkte für den Geldbeutel. Gerade bei Neubauten hat man alle Trümpfe in der Hand. Die Stromkosten können durch eine Photovoltaikanlage reduziert werden, die Heizkosten mit einer modernen Heizungsanlage, egal, ob Wärmepumpe, Gas oder Pelletofen.

Darüber hinaus sind auch Kombinationen beispielsweise mit einer Solaranlage möglich.

Ein eigenes Haus soll zwar einerseits finanzierbar, effizient und praktisch sein, andererseits spielt die Wohnqualität eine entscheidende Rolle. Wer den Wunsch nach einem eigenen Haus verfolgt, denkt zuerst darüber nach, welche Räume er benötigt, wie die Küche aussehen soll und wie die weiteren Räume gestaltet werden sollen.

Da steht zunächst einmal die Frage im Raum, wie viel Platz insgesamt überhaupt benötigt wird. Eine Familie mit zwei Kindern hat nicht selten einen Platzbedarf von 120 bis 160 qm. Wer bei der Planung geschickt vorgeht, kann aus weniger Raum auch mehr machen. Viele Bereiche werden weniger effektiv genutzt, z. B.

unter Treppen oder Flure, die zu großzügig geplant werden. Gerade bei Fertighäusern trifft man auf vorhandene Grundrisse, die sich bewährt haben. Dennoch sind auch hier individuelle Anpassungen möglich. So können unter Treppen Einbauschränke installiert werden oder eine Abstellkammer.

Auch im Flur bieten sich Schrankwände an, in denen viel untergebracht werden kann, was in anderen Räumen zu viel Platz kosten würde. Bei vielen Fertighausanbietern sind begehbare Kleiderschränke oder Umkleidezimmer mit Schrankeinbau schon mitgedacht worden.

Wer wenig Grundstücksfläche zur Verfügung hat, sollte auch darüber nachdenken, ob eine Garage unbedingt nötig ist. Lösungen wie überdachte Stellplätze oder Carports sind eine platzsparende und kostengünstige Alternative.

Helle, offene Wohnbereiche

Besonders angesagt sind bei Neubauten eine offene Gestaltung der einzelnen Wohnbereiche. Küche, Wohn- und Essbereiche bilden häufig eine Einheit. Das spart nicht nur Platz, sondern sorgt auch für mehr Helligkeit.

Durch Glastüren lässt sich die offene Gestaltung auch zum Flur hin fortsetzen, oder man teilt die Küche und den Wohnbereich durch eine Glastür ab.

Auch eine große Glasfront in Form einer Schiebetür zum Garten hin, lässt viel Licht im Wohnbereich zu und sorgt in den warmen Sommermonaten für einen nahtlosen Übergang vom Wohnraum zur Terrasse oder zum Garten.

Große Familie, mehr Räume

Als kinderreiche Familie oder wenn die Großeltern ebenfalls mit im Haus wohnen sollen, sind viele Räume meist unumgänglich. Dennoch lassen sich Häuser für große Familien auch ab 160 qm umsetzen.

Bedenken sollte man, dass kleine Kinder, die heute weniger Platz im eigenen Zimmer benötigen, später einmal mehr Individualität und Rückzugsmöglichkeiten wünschen. Wenn dies bei der Planung von vornherein berücksichtigt wird, ist man auf den künftigen Bedarf bestens vorbereitet.

Möglicherweise können Kinderzimmer später zu Arbeits- oder Gästezimmer umfunktioniert werden, während die Kinder dann eine eigene Etage im Obergeschoss bewohnen.

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Bei Planung eines Mehrgenerationenhauses sind ebenfalls jeweils eigene Wohnbereiche wichtig, damit jeder auch die Möglichkeit hat, sich räumlich so einzurichten, wie man es gerne möchte.

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Zwar kann ein gemeinsam genutzter größerer Wohnbereich als Mittelpunkt für alle Familienmitglieder dienen, dennoch gibt es zwischen verschiedenen Generationen auch unterschiedliche Bedürfnisse und Geschmäcker, die manchmal nicht immer unter einen Hut zu bringen sind.

So sollte genug Raum auch für Zweisamkeit bleiben und auch Kinder können sich besser entfalten, wenn sie sich auch einmal ungestört in ihren Bereichen austoben können.

Eine gute Möglichkeit, gemeinsames Wohnen von einer Familie mit zwei oder drei Kindern zusammen mit den Großeltern zu realisieren, ist die Wahl eines Fertighauses mit Einliegerwohnung.

Hier bieten sich gerade für Senioren viele Möglichkeiten des barrierefreien Wohnens, zumal jeder einen eigenen Eingang in seinen eigenen Wohnbereich erhält.

Dennoch ist jeder für jeden da und ein gemeinschaftliches Miteinander möglich.

Räume gestalten

Wohnen wird erst wohnlich, wenn man Räume wohnlich gestaltet. Auch hier kann man viel Geld ausgeben oder mit der entsprechenden Auswahl von Wand- und Bodenbelägen Geld sparen. Laminatböden oder Vinylparkett sind Holzböden naturgetreu nachempfunden, jedoch strapazierfähiger und günstiger.

Sie können in nahezu allen Räumen durchgehend verlegt werden, auch in der Küche, und bieten daher eine einheitliche Optik in einem offenen Wohnkonzept. Wer nicht gerade zwei linke Hände hat, kann Laminat- oder Vinylboden einfach selbst verlegen und dadurch zusätzlich sparen.

Bei Fertighäusern ist der Fußboden manchmal auch schon im Paket mit inkludiert, es gibt aber auch die Möglichkeit, generell Eigenleistungen mit einzubringen, um so die Baukosten möglichst niedrig zu halten.

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Bei der Auswahl der Möbel findet man nicht nur im Discounter günstige Angebote. Wer nicht unbedingt auf Möbel aus einer bekannten schwedischen Manufaktur steht, wird auch in renommierten Möbelhäusern fündig, wo es oft Sonderangebote gibt.

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Auch Küchen werden immer wieder von bekannten Marken zu günstigen Preisen verkauft. Auch online sind Möbel von vielen bekannten Markenherstellern zu finden, hier fehlt jedoch die Beratung, die gerade bei der Küchenplanung wichtig ist.

Bei Lieferung und Einbau sind stationäre Möbelhäuser meist besser aufgestellt, da diese Kosten oft im Kaufpreis enthalten sind.

Источник: https://www.wissen.de/das-eigene-haus-fuer-die-ganze-familie

Grundrissplanung für Großfamilien – Ein Haus für die ganze Familie

Ein Haus für die ganze Familie

Planen Familien mit Kindern ihr Traumhaus, müssen hierbei viele Dinge beachtet werden.

Ab drei oder mehr Kindern reichen Standardgrundrisse in der Regel nicht mehr aus, damit das fertige Haus den Anforderungen der kinderreichen Familie gerecht wird.

Doch häufig wirft die Grundrissplanung für Großfamilien viele Fragen auf. Hier erfahrt ihr, was es zu beachten gibt, wenn ihr einen Grundriss für Familien planen wollt.

Ein großes Haus für die ganze Familie und mit reichlich Platz für den Nachwuchs – das ist der Traum vieler Eltern mit zahlreichen Kindern oder bei einer entsprechenden Familienplanung. Bei der Grundrissplanung für Großfamilien gilt es, ausreichend Raum für alle Familienmitglieder einzuplanen, für Kinder wie Eltern. Auch in der Küche und im Wohnzimmer sollte es keinesfalls beengt zugehen.

Nicht zuletzt sollten die Kinderzimmer den Ansprüchen des Nachwuchses auch noch im Jugendalter gerecht werden. Dabei lassen sich Häuser für kinderreiche Familien entweder von vornherein mit vielen Kinderzimmern bauen oder auch später erweitern. Diese Erweiterungsmöglichkeit, beispielsweise der Ausbau des Dachgeschosses, sollte jedoch von früh genug eingeplant werden.

Grundriss für Familien planen

Bei der Planung des Hauses für Familien mit Kindern gilt es, bereits im Vorfeld Ideen und konkrete Wünsche festzuhalten, schließlich soll das fertige Traumhaus perfekt auf die Bedürfnisse der Erbauer zugeschnitten sein. Im Familienalltag lassen sich Probleme mit der derzeitigen Wohnsituation häufig bereits gut erkennen und analysieren.

Gibt es zu wenig Platz? Und wie viel Raum sollte vorhanden sein? Auf Grundlage klar definierter Wünsche lässt sich der Hausbau dann viel besser planen. Auch hat der beauftragte Architekt häufig noch gute Ideen, wenn er einen Grundriss für Familien realisieren soll.

Das neue Heim für die große Familie sollte in jedem Fall ausreichend Raum bieten. So ist ein großes Wohnzimmer in der Regel unverzichtbar, soll es doch Platz für alle Familienmitglieder in allen Lebenslagen haben. Soll sich hier auch der Essbereich befinden, muss dieser ebenfalls ausreichend dimensioniert sein, und sollte Platz für einen großen Tisch aufweisen.

Alternativ bietet auch eine große Wohnküche viel Platz für das gemeinsame Essen mit der Familie. Diese Variante der Wohnraumplanung erweist sich bei Familien mit kleinen Kindern häufig als außerordentlich praktisch. Eine Alternative kann ein separates Esszimmer sein.

Die Beschaffenheit der Kinderzimmer

Besonderes Augenmerk sollte bei der Grundrissplanung für Großfamilien auf dem Entwurf der Kinderzimmer liegen. Das Kinderzimmer dient Kindern zum Spielen, Schlafen oder auch als Rückzugsmöglichkeit.

Vor allem kleinen Kindern fällt es häufig nicht schwer, sich ein Kinderzimmer mit einem gleichaltrigen Geschwisterkind zu teilen. Spätestens dann, wenn die Kinder älter werden, sollte jedoch nach Möglichkeit für jedes Kind ein eigenes Zimmer vorhanden sein.

Schularbeiten lassen sich im eigenen Zimmer und am eigenen Schreibtisch nicht selten viel besser erledigen. Auch geht der Geschmack bei der Auswahl der Schulfreunde zwischen den Geschwisterkindern mitunter weit auseinander. Nicht zuletzt haben Kinder ab einem gewissen Alter Bedarf an einer ganz privaten Rückzugsmöglichkeit, und schätzen ihre Privatsphäre im eigenen Zimmer.

Wie groß sollten Kinderzimmer mindestens sein?

Die Größe von Kinderzimmern ist in Deutschland nicht einheitlich vorgeschrieben.

In den Landesbauordnungen der einzelnen Bundesländer kann es lediglich Mindestvorgaben für die Beschaffenheit von Wohnräumen geben.

 Häufig empfohlene Raumgrößen für Kinderzimmer liegen zwischen 10 und 12 Quadratmetern. Ist der Raum größer bemessen, zum Beispiel 15 bis 20 Quadratmeter, bieten sich natürlich größere Entfaltungsmöglichkeiten.

Auch die Einrichtung mit Möbeln lässt sich hierbei über die Jahre flexibler gestalten. Spätestens im Jugendalter besteht häufig der Wunsch nach einem eigenen Sofa und genügend Raum, um Freunde in das eigene Zimmer einladen zu können. Auch Anschlüsse für Internet und Kabel- oder Satellitenfernsehen solltet ihr bei der Grundrissplanung für Großfamilien bereits frühzeitig einplanen.

Wie sollte die Ausrichtung der Kinderzimmer sein?

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Grundrissplanung für Familien mit Kindern ist die natürliche Belichtung und Ausrichtung der Kinderzimmer. Tageslicht ist durch Kunstlicht nicht zu ersetzen und wichtig für die Gesundheit sowie den Organismus des Kindes. Daher sollten Kinderzimmer gut belichtet sein, weshalb ihre Ausrichtung bei der Grundrissplanung für Großfamilien zu beachten ist.

Ist die Hausausrichtung nicht vorgeschrieben beziehungsweise vom Bebauungsplan vorbestimmt, lässt sich ein Grundriss für Familien planen, bei dem die Kinderzimmer in einer bestimmten Himmelsrichtung ausgerichtet sind. Kinderzimmer werden häufig den ganzen Tag über genutzt, zumindest aber ab mittags.

Um über den ganzen Tag viel natürliches Licht zur Verfügung zu haben, bietet es sich daher an, die Kinderzimmer nach Südosten oder nach Süden auszurichten. Dafür können Räume wie das Elternschlafzimmer bei der Grundrissplanung eher nach Norden oder Nordosten verlegt werden.

Die Bäder nicht vergessen

Besonders dann, wenn mehrere Kinder schulpflichtig sind, müssen nicht selten alle zur selben Zeit den Bus erreichen. Steht nur ein Badezimmer zur Verfügung, geht es sprichwörtlich drunter und drüber. Dieser Umstand sollte unbedingt beachtet werden, wenn ein Haus für Familien mit vielen Kindern geplant wird.

Hier können beispielsweise Doppelwaschtische die morgendliche Lage im Bad entspannen. Für diese solltet ihr jedoch entsprechend Raum sowie Wasser- und Abwasserinstallationen einplanen. Ideal sind zwei Bäder, beispielsweise ein großes Badezimmer und ein zusätzliches Duschbad, verteilt auf mehrere Etagen.

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Bei der Grundrissplanung für Großfamilien solltet ihr zudem an eine ausreichende Anzahl unabhängig nutzbarer WCs denken. Eine Badewanne verspricht viel Spaß für die Kinder und Entspannung für die Erwachsenen. Die Wanne sollte deshalb in keinem Haus für Familien mit Kindern fehlen. Achtet darauf, dass sich das Badezimmer mit Wanne unabhängig nutzen lässt.

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Eine weitere Duschmöglichkeit schafft ihr dadurch, indem ihr eine Dusche in das Gäste-WC integriert. Diese kann beim Neubau des Hauses unkompliziert eingebaut werden und lässt sich einfach im Grundriss für Familien planen. Architektonisch geschickt eingebunden, nimmt die zusätzliche Dusche im Grundriss kaum Platz weg.

Das Haus nachträglich erweitern

Sollen die Kinder nicht von Anfang an ein eigenes Kinderzimmer haben oder steht die weitere Familienplanung noch nicht fest, lässt sich ein Haus auch noch später um weitere Räume erweitern. Am einfachsten gelingt dies, wenn die spätere Erweiterungsmöglichkeit bereits mit in die Hausbauplanung einfließt. So lassen sich ein oder auch mehrere Kinderzimmer mit geringem Aufwand ergänzen.

Eine ideale Lösung ist es hierbei, das Dachgeschoss als Ausbaureserve für zukünftige Kinderzimmer vorzusehen. Beispielsweise können dann Heizungsanlage und Elektroinstallation bereits auf den etwaigen Ausbau des Dachgeschosses ausgelegt werden. Der weitere Innenausbau und die Gestaltung der Zimmer können später nach Wunsch erfolgen.

Vor allem Fertighäuser mit Ausbaureserve werden immer beliebter. Hier ist der Ausbau des Dachgeschosses bereits vorbereitet, sodass beispielsweise eine Dämmung vorhanden ist. Dadurch kann der Innenausbau des Dachraums nach Belieben und zu einem großen Teil in Eigenleistung erbracht werden.

Was, wenn die Kinder ausziehen?

Eltern erleben täglich, wie die Entwicklung ihrer Kinder in Riesenschritten vorangeht. Schneller als gedacht sind die Sprösslinge volljährig und stehen auf eigenen Beinen. Wenn die Kinder schließlich ausgezogen sind, stellt sich die Frage: Was tun mit dem vielen Raum?

Der Verkauf des Hauses kommt häufig nicht infrage, da nicht selten viel Herzblut in den Hausbau, die Inneneinrichtung und die Gestaltung des Gartens geflossen ist. Auch fühlen sich viele Häuslebauer nach all den Jahren noch sehr wohl im einst selbst entworfenen Eigenheim.

An Verwendungsmöglichkeiten für leerstehende Räume mangelt es vor allem dann nicht, wenn ihr mehrere Hobbies habt. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Musikzimmer, einem Handarbeitsraum oder einem Fitnessstudio für zu Hause. Mit etwas Geschick lässt sich ein Grundriss für Familien planen, der eine solche Nachfolgenutzung erleichtert.

Eine weitere Möglichkeit ist es, das Haus so zu planen, dass es sich später in zwei Wohnungen aufteilen lässt. So kann beispielsweise im Erdgeschoss eine Wohnung für die Eltern entstehen, während eines der Kinder das Obergeschoss bewohnt.

Auch eine Einliegerwohnung kann so geschaffen werden, die als Teil der Altersvorsorge die Rente auessern kann. Hierfür lassen sich beispielsweise Leitungen für Wasser und Strom bereits beim Bau des Hauses für beide Geschosse beziehungsweise den Anbau separat planen und verlegen.

Eure Meinung ist gefragt

Was ist eure Meinung zum Thema Grundrissplanung für Großfamilien? Plant ihr gerade ein Haus für die Familie oder habt ihr sogar schon eines gebaut? Wenn ja, wie sind eure Erfahrungen und was würdet ihr heute anders machen? Hinterlasst dazu gerne einen Kommentar.

Источник: https://baumentor.de/grundrissplanung-fuer-grossfamilien-ein-haus-fuer-die-ganze-familie/

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