Ein Patientenlifter als Unterstützung für Zuhause

Patientenlifter – barrierefrei durchs Leben

Ein Patientenlifter als Unterstützung für Zuhause

Patientenlifter werden auch Personenlifter, Krankenlifter, Multilift oder Wandlifter genannt. Sie werden sowohl zur Pflege zu Hause als auch im stationären Bereich eingesetzt und können die körperliche Belastung des Pflegepersonals oder von Angehörigen der Familie erheblich minimieren.

Diese Kosten dürfen Sie erwarten

Die Preise von Patientenliftern unterscheiden sich je nach Modell, Hersteller, Größe und technischen Details. Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um Richtwerte, die Ihnen beim Kauf als Orientierungshilfe dienen können:

  Preise für Patientenlifter

Liftart Kosten*
Tuchliftab 1.000 Euro
Deckenliftab 1.300 Euro
Aufrichtlifterab 500 Euro

* Preisangaben sind Richtwerte zur Orientierung

Auch bei der Benutzung eines Patientenliftes gilt: Der Patient sollte im Rahmen seiner Fähigkeiten aktiv am Transfer beteiligt werden. Die Pflegekraft steht in der Verantwortung, einen sicheren Transfer zu gewährleisten, und darf den Patienten im Lifter nicht unbeaufsichtigt lassen.

  Für wen ist ein solches Liftmodell geeignet?

Personenlifter ermöglichen den Transport von Personen mit starken Bewegungseinschränkungen vom Bett in den Rollstuhl, die Badewanne oder auf einen WC-Sitz und umgekehrt.

 Grundsätzlich sind Sie für alle Personen mit Bewegungseinschränkung geeignet.

Wichtig ist, dass die Bedienung eines Patientenlifts immer mit der Unterstützung eines Pflegepersonals erfolgen sollte.

Ein Patientenlift kann von jedem in der Familie bedient werden und erhöht die Lebensqualität.

  Wer darf einen Personenlift bedienen?

Für die Bedienung eines Personenlifts benötigt das Pflegepersonal keine zusätzliche Ausbildung. Es sollte jedoch eine Einführung in die Bedienung des Gerätes durch den Hersteller stattfinden.

Vor jeder Benutzung sollte eine technische Grundüberprüfung des Lifters durch das Pflegepersonal erfolgen. Dabei ist insbesondere auf folgende Aspekte zu achten:

  • Ist der Lifter sicher und ordnungsgemäß montiert?
  • Funktioniert der Lift einwandfrei?
  • Ist der Akku ausreichend geladen?
  • Ist der Gurt hygienisch sauber?

Verschiedene Modelle von Patientenlifter

Personenlifter unterscheiden sich in Auau und Funktion. Grundsätzlich wird zwischen drei Typen unterschieden:

  1. Mobile und stationäre Patientenlifter, auch Tuchlifter genannt
  2. Mobile Hebe- und Transferhilfen, auch Aufrichtlifter genannt
  3. Deckenlifte und Schienenliftsysteme

  Unser Tipp:

Je nach Modell verfügen Patientenlifter über einen Tuchsitz oder einen Sitz aus starrem Material.

Der Transfer selbst erfolgt über einen Schwenkarm, ein Boden-Fahrwerk oder Laufschienen, die an der Decke montiert werden.

Der Lifter verfügt über eine manuell oder elektrisch betriebene Hubmechanik, die vom Patienten selbst oder durch einen Angehörigen gesteuert werden kann. Folgende Modelle werden unterschieden:

  Tuchlift

Der Tuchlift ist eine Mobilitätshilfe, die Patienten in sitzender Position transportiert. Der Lift kann an der Wand montiert werden oder bewegt sich über ein mobiles Fahrwerk.

  Funktionsweise

Der Gurt bzw. der Sitz wird durch einen Angehörigen unter den Patienten geschoben und in die richtige Position gebracht. Die Schlaufen werden an den Hebebügel angehängt und der Hubarm auf Knopfdruck nach oben gefahren. Der Patient kann nun bequem und sicher im Lifter transportiert werden. Der Hebebügel lässt sich um 360° drehen.

  Leistungsvorteile

Ein Tuchlift kann mobil auf Rädern sein, fest im Boden oder an der Wand montiert werden.

Deckenlifte sind Tuchlifte, die an einem Schienensystem an der Decke laufen. Sie durchqueren einen Raum oder verbinden mehrere Räume miteinander.

  Funktionsweise

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Je nach Modell kann der Hebebügel fest mit dem Schienensystem verbunden sein. Es gibt auch portable Hebebügel, die nur bei Bedarf in das Schienensystem eingehangen werden. Bei beiden Varianten erfolgt die Beförderung per Motor oder per Hand durch das Pflegepersonal oder einen Angehörigen.

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  Leistungsvorteile

  • verschiedene Größen und Ausführungen
  • mit oder ohne Antriebsmotor
  • fest installierter oder abnehmbarer Hebebügel

  Aufrichtlifter

Mit einem Aufrichtlifter, auch Umsetzhilfe genannt, wird das Aufrichten von Patienten aus Betten, Sitzmöbeln oder Rollstühlen erleichtert. Bei dem aktiven Hebevorgang wird der Rücken mithilfe eines stabilen und gepolsterten Gurts abgestützt. Rutschfeste Oberflächen verhindern das Hinausgleiten des Patienten aus dem Sitz.

  Funktionsweise

Umsetzhilfen sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Die einfachsten Modelle verfügen über eine gepolsterte und verstellbare Beinstütze sowie eine Feststellbremse.

An den Handgriffen können sich die Patienten gut festhalten, während Pflegepersonal sie beim Aufrichten unterstützt.

Bei einem elektrisch angetriebenen Aufrichtlifter wird dem Patienten ein stabiler und großflächiger Gurt umgelegt. Der Druck auf die untere Wirbelsäule wird somit verringert.

  Leistungsvorteile

Pflege und Wartung von Patientenlifter

Alle Patientenlifter sollten mindestens einmal jährlich einer sicherheitstechnischen Kontrolle unterzogenwerden. Zur täglichen Reinigung dürfen keine scharfen Putzmittel verwendet werden. Das Abwischen mit einem feuchten Tuch ist meist ausreichend. Die Gurte sind bei 60 Grad Celsius in der Waschmaschine waschbar.

Förderung beim Personenlift

Pflegebedürftigen Patienten und Ihren Angehörigen werden vom Staat eine Reihe von Förderungen zur Verfügung gestellt. Möglich ist etwa ein Zuschuss der Pflegeversicherung von bis zu 4.

000 Euro pro pflegebedürftiger Person.Voraussetzung für den Zuschuss ist das Vorhandensein einer Pflegestufe zwei.

 Auch das Sozialamt unterstützt Pflegebedürftige.

Patientenlifter gebraucht kaufen

Patientenlifter werden auch gebraucht angeboten. Beim Kauf eines gebrauchten Gerätes können Kunden im Vergleich zum Neupreis bis zu 50 Prozent einsparen. Angebote finden Sie direkt bei den Herstellern oder auf Internetportalen für Gebrauchtwaren.

  Preise von gebrauchten Patientenliftern

Tuchlifter Deckenlifter
ab 400 Euro
ab 800 Euro

Da ein Patientenlift ein medizinisches Fachgerät ist, sollten Sie sich vor dem Kaufausführlich von einem kompetenten Fachmann beraten lassen. Aroundhome hilft Ihnen, den passenden Hersteller zu finden. Erhalten Sie kostenlos und unverbindlich bis zu drei Angebote von Anbietern aus Ihrer Nähe.

Источник: https://www.aroundhome.de/treppenlift/patientenlifter/

Patientenlifter / Personenlifter

Ein Patientenlifter als Unterstützung für Zuhause

Beispiel eines Patientenlifters

Im Hilfsmittelverzeichnis & Hilfsmittelkatalog sind Patienten- oder Personenlifter in der Produktgruppe 22 bei den Mobilitätshilfen gelistet.

Dabei haben alle Mobilitätshilfen, egal ob Aufstehhilfen oder Umsetz- und Hebehilfen, das Ziel, die Pflege von bewegungseingeschränkten Personen zu erleichtern.

Speziell bei den Patienten- und Personenliftern kann man zwischen unterschiedlichen Ausführungen differenzieren:

  • mobil oder fest installierbare Lifte
  • Patientenlifter mit elektrischem Antrieb (über die Steckdose oder per Akku)
  • Platzsparende Liftsysteme (gut für den Einsatz in engen Räumen geeignet)
  • Personenlifter für die Bedienung durch eine Person
  • XXL-Varianten mit einer Tragkraft von bis zu 250 kg

Und das Wichtigste: Solche Hilfsmittel werden bei nachgewiesenem Bedarf (Rezept eines Arztes) durch die Kranken- oder Pflegekasse des Betroffenen bezuschusst, wenn sie im Hilfsmittelverzeichnis & Hilfsmittelkatalog der Krankenkassen gelistet sind.

Patientenlifter sollten nicht mit Treppenliften oder Plattformliften verwechselt werden. Bei diesen Liften sollen in der Regel Hindernisse, Hürden und große Steigungen überwunden werden. Bei Personenliftern geht es vielmehr um die Funktion als Aufsteh- und Hebehilfe.

Mobile Patientenlifter

Unter einer mobilen Hebehilfe wird im Fachhandel zumeist der „Patientenlifter“ verstanden.

Der Patientenlifter ist ein fahrbares Gestell, das überall eingesetzt werden kann und sich dadurch gut für die oft beengten Verhältnisse bei der häuslichen Pflege eignet. Pflegende können ihn z. B.

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direkt ans Bett fahren und den Lift zum Umsetzen des Pflegebedürftigen vom Bett in den Rollstuhl nutzen.

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Für unterwegs gibt es übrigens auch transportable mobile Lifter, die Sie z. B. einfach mit in den Urlaub nehmen können.

Schwenkbare Patientenlifter

Ein Standard-Lifter, der eine mobil eingeschränkte Person einfach anhebt, reicht manchmal nicht aus. Manche Pflegesituationen erfordern es, dass der Betroffene vom Bett in den Rollstuhl, vom Rollstuhl auf die Toilette und dann wieder retour ins Bett gebracht wird. Das erfordert ein Mehr an Technik.

Ein schwenkbarer Lifter ist für diese Situationen eine gute Lösung, denn er spart Kraft, vermeidet unnötiges Gezerre und entlastet Pflegende wie Betroffene. Mit Motorkraft wird der Pflegebedürftige behutsam herausgehoben und – während er sicher angegurtet ist – einfach vom Bett zur Toilette gefahren.

Dort kann er leicht zur Toilette geschwenkt werden und wird hinterher ebenso sicher wieder zurück ins Bett gefahren.

Ideal sind schwenkbare Patientenlifter, wenn z. B. ein Deckenlift nicht eingebaut werden kann, der Platz beschränkt ist (fast schon der „Normalfall“ in der häuslichen Pflege) und oft nur eine Pflegeperson anwesend ist.

Hebehilfen in der Pflege

Zu den Hebehilfen in der Pflege zählen alle fahrbaren oder fest montierten Lifter, die für das Anheben und Bewegen von Personen eingesetzt werden können, also auch die Patienten- oder Personenlifter.

Es gibt aber auch Hebebügel, die z. B. beim Toilettengang helfen. Solche fest installierten Bügel kommen ohne Begleitperson aus.

Das gilt für manche Deckenlifter, mit denen sich eine bewegungseingeschränkte Person auch ganz selbstständig z. B. in die Badewanne heben lassen kann.

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Ein Nachteil der fest installierten Hebehilfen ist, dass die Räumlichkeiten dazu entsprechend angemessen sein müssen. Manche Altbauwohnung mit Deckenhöhen von mehr als vier Metern ist dazu ungeeignet.

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Zu den Hebehilfen in der Pflege gehören auch Wandlifter oder sogar Schwimmbadlifter/Poolifter, die Sie vielleicht aus einer Reha-Einrichtung kennen.

Das Hilfsmittelverzeichnis nutzt statt der Bezeichnung „Hebehilfen“ den Begriff „Hebelifter“ und listet u. a. folgende Produkte auf

  • Fahrbare Lifter
  • Fahrbare Stehlifter
  • Fahrbare Lifter mit festen Sitzen oder für den Liegendtransport
  • Stationäre Lifter, die an der Wand, am Boden oder der Decke befestigt werden
  • Stationäre Lifter, die sich z. B. am Bett befestigen lassen
  • Stationäre, freistehende Lifter
  • Körperstützsysteme (Gurte oder Tragetuch)

Die Körperstützsysteme, also Gurte oder Tragetücher, sind aus gutem Grund gesondert aufgeführt, denn es kommt auf den Pflegebedürftigen an, ob er eher einen Gurt oder ein Tragetuch bevorzugt. Hier ist eine gute Beratung durch ein Sanitätshaus absolut notwendig.

Bevor Sie also an einen Lifter denken, sollten Sie nicht nur genau überlegen, wofür Sie ihn brauchen, sondern auch noch ein paar andere Überlegungen anstellen:

  • Reicht ein fest installierter Lifter (z. B. für die Badewanne) aus?
  • Welche Variante eignet sich für die konkrete Wohnsituation?
  • Kann/möchte der Pflegebedürftige das Gerät auch alleine bedienen?
  • Würde sich für Ihre Wohnung ein Schienen-/Weichensystem eignen, dass Sie z. B. vom Bett zur Toilette und auch in andere Räume bringt?

Wo kann man Patientenlifter kaufen?

Die erste Adresse für den Kauf eines Patientenlifters sollte immer das Sanitätshaus sein – und oft wird Ihnen die Kranken- oder Pflegekasse direkt bei der Bewilligung eines Lifters ein bestimmtes Sanitätshaus nennen. Denn die Kranken- oder Pflegekassen haben exklusive Vertragspartner mit der Bereitstellung solcher Hilfsmittel beauftragt.

Sie können aber auch direkt mit den Herstellern von Hebehilfen sprechen. Die Hersteller beraten Sie und analysieren Ihre konkrete Situation bzw. die Ihres Angehörigen. Außerdem erhalten Sie dort auch Hilfen hinsichtlich einer möglichen Kostenerstattung durch die Krankenkasse.

Lassen Sie nicht nur sich, sondern auch weitere Angehörige und Fachpflegepersonen in der Bedienung eines Lifters unterweisen. So kann im Notfall auch einmal jemand anderes einspringen, wenn Sie als Pflegeperson verhindert sind.

Kostenübernahme durch die Kranken- oder Pflegekasse?

Hilfsmittel für Senioren wie Patienten- oder Personenlifter sind in der Erstattung häufig etwas problematisch, weil manchmal sowohl Kranken- als auch Pflegekasse dafür zuständig sein können. Es gibt nämlich sog. „doppelfunktionale Hilfsmittel“: Sie erfüllen die Voraussetzungen

  • nach §§ 23 und 33 SGB V (Krankenversicherung): „Versicherte haben Anspruch auf … Versorgung mit … Hilfsmitteln, wenn diese notwendig sind, … um Pflegebedürftigkeit zu vermeiden“ (§ 23) bzw. „um den Erfolg der Krankenbehandlung zu sichern …“ (§ 33)
  • und nach § 40 SGB XI (Pflegeversicherung): „Pflegebedürftige haben Anspruch auf Versorgung mit Pflegehilfsmitteln, die zur Erleichterung der Pflege … beitragen oder ihm eine selbständigere Lebensführung ermöglichen“.

Für diese „Streitfälle“ unter Kranken- bzw. Pflegekassen gibt es aber eine Klarstellung: die „Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes zur Festlegung der doppelfunktionalen Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel – RidoHiMi“. Darin wird für eine Reihe von Hilfsmitteln eine prozentuale Aufteilung der Ausgaben zwischen der Kranken- und der Pflegekasse festgelegt.

Ein Beispiel: Ein Badewannenlifter fällt unter die Produktgruppe 04 „Badehilfen“. Der Anteil der Krankenkasse beträgt hier 65,3 %, der der Pflegekasse 34,7 %.

Ihre gesetzliche Zuzahlung beträgt 10 Euro für das Hilfsmittel, wobei es einerlei ist, ob das Gerät für Sie gekauft werden muss oder ob Sie es leihweise von einem Sanitätshaus erhalten.

Bewilligt die Kranken- oder Pflegekasse eine elektrisch betriebene Hebehilfe, so übernimmt sie übrigens auch die Stromkosten, die dadurch anfallen. Allerdings müssen Sie die Mehrkosten für die Geräte (Lifter etc.

) auch nachweisen. Erkundigen Sie sich also vor der Anschaffung nach dem Verbrauch des Gerätes und machen Sie diesen Mehrbedarf an Strom entsprechend geltend. Ein einfacher Brief an die Kranken- oder Pflegekasse genügt.

Sie haben bereits bewertet. Erstelldatum: 6102.80.11|Zuletzt geändert: 0202.80.42

Источник: https://www.pflege.de/hilfsmittel/hebehilfe-umsetzhilfe/patientenlifter/

Lifter und Transferhilfen

Ein Patientenlifter als Unterstützung für Zuhause

Die Pflege von Angehörigen, Freunden oder Bekannten ist körperlich oft sehr anstrengend. Gerade das Aufrichten und Umlagern im Pflegebett des Pflegebedürftigen erfordert je nach Körpergewicht Mühe und Kraft.

Technische Hilfsmittel wie Patientenlifter und Transferhilfen sind eine große Entlastung für die Pflege zu Hause und in Pflegeeinrichtungen. Mobilitätshilfsmittel fördern und unterstützen die Beweglichkeit des Patienten.

Bei uns im Onlineshop finden Sie Treppensteighilfen, Rutschbretter, Drehhilfen und automatische Türöffner. Unsere Mitarbeiter beraten Sie gerne und suchen genau die passenden Hebehilfen für Sie aus.

Was sind Patientenlifter genau?

Patientenlifter helfen beim Aufstehen, Umsetzen und Heben des Pflegebedürftigen. Selbst das Aufheben eines Patienten vom Boden ist möglich. Ihr Einsatz erleichtert die Pflege also immens.

Die Lifter sind entweder mobil oder fest installiert. Sie verfügen über einen elektrischen Antrieb, entweder mit Akku betrieben oder durch ein Kabel in der Steckdose.

Auch für enge und kleine Räume gibt es passende platzsparende Patientenlifter. Dank eines speziellen Gurts sind die Lifter auf Menschen mit einem Körpergewicht bis zu 150 Kilo ausgerichtet.

Bei medizinischer Notwendigkeit werden Patientenlifter durch die Kranken- oder Pflegekasse des Betroffenen bezuschusst.

Treppensteigen ohne Probleme dank Ihrer neuen Treppensteighilfe

Wenn jede Stufe zum Hindernis wird, helfen Ihnen die Treppensteighilfen vom Hersteller Alber. Verbaute Wege werden so wieder geebnet. Mit geringem Kraftaufwand überwindet das Scalamobil steile, enge Treppen und Wendeltreppen mit Leichtigkeit.

Das Modell hat einen integrierten Sitz, ist aber ebenfalls mit dem eigenen handelsüblichen Rollstuhl verknüpar. Der Vorteil dabei ist, dass der Pflegebedürftige in seinem Rollstuhl sitzen bleibt.

Technisch hat das Scalamobil auch einiges zu bieten: Es verfügt über patentierte Sicherheitssensoren und lässt sich individuell auf die Gegebenheiten der Treppe programmieren. Die Sensoren unterstützen die pflegende Person bei der Bedienung.

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Außerdem ermöglichen sie einen sichereren und sanften Treppenaufstieg und -abstieg. Mit den praktischen Schnellverschlüssen lässt sich die Treppensteighilfe im Handumdrehen in drei Teile zerlegen und ist somit flexibel mitnehmbar.

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Die Treppensteighilfen von Alber werden bundesweit kostenlos geliefert und ein Techniker weist Sie in die sichere Benutzung ein. Mit diesen speziellen Treppensteighilfen überwinden Sie Treppen ohne den Einbau einer Treppenliftanlage.

Transferhilfen erleichtern die Pflege Ihrer Angehörigen

Ein Rutschbrett oder Übersetzbrett ist ein optimales Hilfsmittel für Rollstuhlnutzer. Es erleichtert den Übergang vom Rollstuhl auf einen anderen Sitz, auf die Toilette, ins Bett oder Auto. Für den Patienten ist es angenehmer und sanfter.

Darüber hinaus entlastet es die Pflegeperson erheblich. Unfälle und Verletzungen werden deutlich minimiert. Rutsch- und Übersetzbretter sind leicht zu handhaben und sehr platzsparend. Menschen mit noch vorhandener Restkraft ermöglicht die Umlagerungshilfe, sich selbst leichter zu bewegen.

So sind sie minimal oder überhaupt nicht mehr auf fremde Hilfe angewiesen.

Soll die Fuß- und Beinbewegung des Pflegebedürftigen unterstützt werden, wählen Sie eine Drehscheibe.

Sie ist beim Transfer vom Bett auf den Rollstuhl und vom Stuhl in den Dusch-Rollstuhl sowie auf die Toilette sehr hilfreich.

Besonders für Menschen, die aufgrund einer Erkrankung, wie Parkinson oder nach einer Beinamputation, Hilfe bei der Fußstellung benötigen, empfinden die Drehscheibe als große Entlastung.

Bei Sani-Fuchs beraten wir Sie fachmännisch zur passenden Mobilitätshilfe

Sie haben weitere Fragen oder wünschen sich eine exklusive Beratung? Dann rufen Sie an! Unsere Mitarbeiter am Servicetelefon erreichen Sie unter 02241-1694604. Natürlich sind wir auch auf dem schriftlichen Weg für Sie da: Schreiben Sie uns per Kontaktformular. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht, denn Ihre Gesundheit ist uns wichtig!

Источник: https://www.sani-fuchs.de/mobilitaetshilfsmittel/lifter-und-transferhilfen/

Ein sicherer Transfer braucht mehr – Was ein Patientenlifter alles können muss – Invacare

Ein Patientenlifter als Unterstützung für Zuhause

Jetzt heißt es: Lifting mit Komfort und voller Sicherheit! Beim Heben von Patienten, ob aus dem Bett in einen Stuhl oder vom Boden nach oben, wird in der Praxis oftmals nicht an einen Patientenlifter gedacht – was allerdings schade ist, denn mit einem Lifter ist der Transfer angenehmer für die Patienten und der Rücken der Pflegekraft wird geschont. Worauf es bei der Auswahl des richtigen Lifters ankommt, haben wir hier zusammengestellt.

Ein Patientenlifter wird benötigt, wenn der Patient sein eigenes Gewicht nicht mehr tragen kann oder wenn seine Füße der Belastung beim Stehen nicht mehr standhalten können. Dafür kann es natürlich viele Ursachen geben. Meiner Klinikerfahrung können dies zum Beispiel sein:

  • Degeneration des neurologischen Langzeitzustands
  • Akuter neurologischer Vorfall (beispielsweise ein Schlaganfall)
  • Traumatische orthopädische Fraktur mit komplexen Begleiterkrankungen
  • Demenz-bedingte physische oder kognitive Beeinträchtigung

Jede professionelle Empfehlung zur Versorgung mit einem Patientenlifter, z.B. dem Birdie EVO von Invacare, wird von einem Mobilitätsplan und einer Risikoeinschätzung begleitet.

Dieser Mobilitätsplan, der formell oder informell sein kann, informiert die Pfleger darüber, wie aus der Sicht des Gesundheitsexperten die Sicherheit erhöht werden kann – und das sowohl für den Patienten als auch für die Pflegekräfte.

Risiken richtig einschätzen – Sicherheit gewährleisten

Achten Sie bei der Risikoeinschätzung unbedingt auf folgende Punkte:

Die Aufgaben

Was muss der Lifter leisten können? Welche Aufgaben hat der Birdie EVO Patientenlifter tagtäglich zu erfüllen? Was für Pfleger offentlichtlich ist, mag für pflegende Angehörige zu Hause nicht gleich auf der Hand liegen. Aber ein Patientenlifter unterstützt bei so vielen einzelnen Bewegungen, die häufig ausgeführt werden müssen.  Dazu gehören:

  • Transfer zum Bett
  • Transfer zur Toilette
  • Transfer zum Stuhl
  • Transfer zum Rollstuhl
  • Anheben der Beine (üblicherweise ins Bett)
  • Anheben vom Boden

Jede dieser Aufgaben unterstützt eine Tätigkeit, angefangen beim Essen und Trinken, über das Betreiben der Körperhygiene, dem Gang zur Toilette, bis hin zur Kontaktpflege und dem Nachkommen von Freizeitaktivitäten.

Stellen Sie sich vor, Sie müssten bei all diesen täglichen Abläufen den Patienten jedesmal mit der eigenen Körperkraft bewegen? Das ist nicht nur anstrengend, sondern auch eine erhebliche Belastung für Ihren Rücken! Auch für die Patienten ist der Transfer im Birdie EVO Patientenlifter erheblich angenehmer und sicherer. Also denken Sie daran, die Risiken im Vorfeld zu prüfen.

Wichtig für den Patienten ist die Möglichkeit, stets den Blickkontakt zur Pflegekraft halten zu können, ganz ohne störende Elemente.

Die Person

Als professionelle Pflegekraft können Sie die körperliche Anstrengung, die mit den täglichen Transfers verbunden ist, gut einschätzen. Machen Sie auch pflegende Angehörige, Aushilfskräfte oder ehrenamtliche Pfleger darauf aufmerksam, dass sich diese Tätigkeit auswirkt auf:

  • Größe & Figur
  • Körperliche Kraft
  • Erfahrung
  • Emotionale Beteiligung (besonders bei freiwilligen Pflegern oder Angehörigen)

Die Last

Bei dem Bewegen von Personen, stellt natürlich die Person die Last dar. Die Risikoeinschätzung beinhaltet Faktoren wie:

  • Die Fähigkeit, dem Pflegepersonal beim Anlegen des Gurts zu helfen
  • Das Verhalten (besonders bei Herausforderungen)
  • Körperliche Risiken, beispielsweise Dislokationen bei geringer Muskelspannung oder Hautverletzungen
  • Katheter/Spritzenpumpe oder andere medizinische Mittel oder Pflegehilfsmittel

Die Umgebung

Für ein erfolgreiches Anheben sind viele umgebungsbedingte Faktoren ausschlaggebend, die überprüft werden müssen, um sichere Transfers mit dem Lifter Birdie EVO zu gewährleisten. Dazu gehören unter anderem:

  • Raum/Wendekreis
  • Bodenbelag
  • Lose Kabel
  • Arbeitstemperatur
  • Nähe zu offenem Feuer usw.
  • Breite der Innentüren
  • Zugang zum entsprechend positionierten Möbelstück

Der Birdie EVO COMPACT von Invacare – die Platzsparende Kompaktversion der Patientenlifter

Sobald die oben angeführte Risikoeinschätzung abgeschlossen ist, berät Sie der Gesundheitsexperte bei der Frage, welcher Lifter den ermittelten Kriterien am besten gerecht wird.

Zusammenfassung

Das Liften von Personen darf nicht unterschätzt werden. In vielen Einrichtungen stehen zu wenige oder Patientenlifter mit ungenügendem Funktionsumfang zur Verfügung.

Da es oft schnell gehen muss, führen Pflegekräfte bisweilen Transfers ohne Lifter durch, was auf die Dauer der eigenen Gesundheit schaden und auch für die Patienten ein Risiko darstellen kann.

Darum sollte ein Patietenlifter so konstruiert sein, dass er alle Anforderungen im Pflegealltag, auch in der häuslichen Pflege perfekt erfüllt.

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Die neuen Modelle der Patientenlifters Birdie EVO von Invacare wurden in Zusammenarbeit mit Pflegekräften designt, um die speziellen Anforderungen in der Pflege bestmöglichst abzudecken.

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So sind die Birdie EVO Lifter besonders einfach zu handhaben, lassen sich leicht zusammen- und auseinander bauen und weisen viele durchdachte Funktionen auf, die wirklich alltagstauglich sind.

Zum Beispiel werden Pfleger besonders die praktische und schlaue SMARTLOCK-Funktion schätzen – damit wechseln sie die Spreizbügel im Handumdrehen, ohne Sicherheitsrisiko.

Eigentlich ist es eine Kleinigkeit – aber die Haken zum Einhängen der Gurte sind so schlau designt, dass die Aufnahme des Gurtes sogar einhändig geht – eine echte Erleichterung. Besonders angenehm werden die Patienten das patentierte Dämpfsystem (Slow’R) empfinden, dass die Schaukelbewegungen auf ein Minimum reduziert. So sind auch längere Transferstrecken zügig zu meistern.

Einzigartig ist auch die Form des Lifterarms und des Spreizbügels: Das Blickfeld wird nicht versperrt, die Sicht bleibt frei und der Blickkontkat zwischen Pfleger und Patient ungestört. Da sich das Fahrgestell weiter spreizen lässt, kann der Lifter richtig um die meisten Stühle, einschließlich mechanischer Ruhesessel, positioniert werden, was mit anderen Liftern oft nicht möglich ist.

Was die neuen Invacare Lifter Birdie EVO, Birdie EVO Compact und Birdie EVO Plus auszeichnet, sind die hohe Sicherheit und Komfort, vereint mit einer großen Flexibilität.

Mit dem „Slow’R“-System des Patientenlifters Birdie EVO von Invacare wird die Schwingung effektiv gedämpft um einen angenehmen Transfer zu ermöglichen.

Je nach Einsatzbereich gibt es drei Modelle des Birdie EVO: Das Standard-Model Invacare Birdie EVO, der Birdie EVO Compact und der Birdie EVO Plus. 

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Mehr Informationen zu unseren Invacare Birdie Evo Patientenliftern finden sie auf unserer Website.

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Auch ein wichtiges Thema im Bereich Pflege ist die Dekubitus-Prophylaxe. Lesen Sie hier wie eine Invacare-Matratze schmerzhafte Druckstellen vorbeugen kann.

Источник: https://passionatepeople.invacare.de/ein-sicherer-transfer-braucht-mehr-was-ein-patientenlifter-alles-koennen-muss/

Lifter, Umsetz- und Aufrichthilfen: Kosten

Ein Patientenlifter als Unterstützung für Zuhause
Kostenbeteiligung der Krankenkasse © Stockfotos MG, fotolia.com

Bei der Anschaffung von Hilfsmitteln müssen vorab grundsätzlich einige wichtige Fragen geklärt werden, denn ob ein bestimmtes Produkt sinnvoll ist oder nicht, hängt von ganz verschiedenen Kriterien ab:

  • Verfügt der Betroffene über aus reichend Kraft und Koordinationsvermögen, um das Hilfsmittel selbst zu bedienen oder
  • benötigt er hierzu die Unterstützung einer weiteren Person?
  • Wie stark ist die Belastung für die unterstützende Person und
  • wie kann diese unter Umständen entlastet werden?
  • Welche Hilfsmittel sind für die unmittelbare häusliche Umgebung des Betroffenen geeignet?
  • Sind gegebenenfalls Umbauten erforderlich und falls ja, welche?

Der erste Ansprechpartner für Hilfsmittel ist normalerweise immer der Hausarzt oder ein Facharzt. Mit diesem sollten Sie vorab klären, welche Lösungen es für das konkrete Problem beim Heben, Umsetzen und Aufrichten gibt. Auch die Pflegeberater der Pflegekassen und der Kommunen beraten Sie falls erforderlich gerne ausführlich in den Pflegestützpunkten vor Ort.

Aufstehhilfe © WavebreakMediaMicro, stock.adobe.com

Lifter fallen im Hilfsmittelverzeichnis und im Pflegehilfsmittelkatalog unter die Produktgruppe „Mobilitätshilfen“.

Diese Hilfsmittel sollen Versicherten mit einer Krankheit oder einer Behinderung bei einem Positionswechsel wie dem Aufrichten unterstützen und zwar so, dass sie diese weitgehend selbstständig oder mit erheblich reduziertem Unterstützungsaufwand durch eine Hilfs- oder Pflegeperson ausführen können.

Aufstehhilfen und Umsetzhilfen Kosten

Außerdem sollen Mobilitätshilfen auch die Kommunikation, die Körperpflege, die Nahrungsaufnahme und die Ausscheidung ermöglichen. Wenn sie aus Sicht des behandelnden Arztes erforderlich sind und von ihm per Rezept verordnet werden, so werden die Kosten dafür in aller Regel von der Kranken- oder Pflegekasse übernommen.

Meist muss eine geringfügige Zuzahlung von 10,- € Eigenanteil geleistet werden, sofern keine Befreiung vorliegt. Der Lifter ist dann jedoch Eigentum der Versicherung. Er darf nicht verschenkt oder verkauft werden. Wenn er nicht mehr gebraucht wird, ist der Eigentümer darüber zu informieren.

Werden die Hilfsmittel nur kurzfristig benötigt, kann man sie auch ausleihen und natürlich ist es jederzeit möglich, entsprechende Hilfsmittel privat zu kaufen.

Patientenlifter © belahoche, stock.adobe.com

Hilfsmittel richtig einsetzen – kostenlose Pflegekurse besuchen!

Wenn Sie selbst pflegender Angehöriger sind, sollten Sie unbedingt einen Pflegekurs der Krankenkassen oder der Pflegekassen besuchen.

Die Kurse sind kostenlos und vermitteln viele wertvolle Informationen und Kenntnisse, darunter zum Beispiel auch die richtigen Techniken zum Gebrauch von Hilfsmitteln wie Hebelifter etc.

Und natürlich dienen diese Pflegekurse auch dem ganz persönlichen Austausch mit anderen Betroffenen, der unter Umständen sehr hilfreich sein kann. Fragen Sie bei Bedarf einfach direkt bei der zuständigen Kasse an, denn auf Wunsch kann ein solcher Kurs sogar bei Ihnen zuhause durchgeführt werden!

Kurse für privat Pflegende

  • Probieren Sie vor der Anschaffung alle Funktionen aus und entscheiden Sie erst dann, welches Hilfsmittel auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist und Ihre Probleme so optimal wie möglich löst.
  • Lesen Sie die Gebrauchsanweisung! Informieren Sie sich vor dem ersten Einsatz über die Handhabung und über Risiken, die im Umgang mit dem Hilfsmittel entstehen können.
  • Stellen Sie Geräte wie den Lifter etc. bei Nichtgebrauch immer fest und achten Sie darauf, dass das Hilfsmittel gesichert ist.
  • Überprüfen Sie das Hilfsmittel regelmäßig auf Zustand und Funktion. Sorgen Sie dabei auch für die Einhaltung der Hygienevorschriften.

Wartung und Reparatur

Wenn das Hilfsmittel nicht einwandfrei funktioniert, muss immer eine Prüfung durch einen zertifizierten Fachmann erfolgen, damit die Sicherheit gewährleistet ist. Für gewöhnlich erhalten Sie zusammen mit dem Gerät einen Wartungsplan vom Hersteller bzw. Fachverkäufer. Dieser unterstützt Sie im Zweifelsfall bei der Wartung und bei allen notwendigen Reparaturen.

Hat die Kranken- oder Pflegekasse das Hilfsmittel finanziert, kommt es in der Regel auch für Kosten auf, die durch Wartung oder Reparaturen entstehen. Dafür müssen Sie nur dann selbst aufkommen, wenn Sie die Hebehilfe privat gekauft haben.

Источник: https://www.mobil-bleiben.de/hilfsmittel/aufrichten-umsetzen-heben/lifter-umsetz-und-aufrichthilfen-kosten/

Heimtextilien
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