Einbrecher abschrecken: 7 effektive Tricks

Schutz vor Einbruch: So werden Haus und Wohnung sicherer

Einbrecher abschrecken: 7 effektive Tricks

Oft gelingt es Einbrechern, innerhalb weniger Sekunden, Fenster und Türen zu öffnen. Die richtige Sicherheitstechnik kann schützen.

Bei der Umrüstung gibt es für Eigentümer in bestimmten Fällen sogar finanzielle Unterstützung: Wer sein Eigenheim oder seine Wohnung gegen Einbruch sichert, kann je nach Höhe der Investition Fördergelder bis zu 1.600 Euro von der Kreditanstalt für Wiederauau erhalten.

Technische Sicherungsmaßnahmen schrecken Täter ab

Grundsätzlich gilt: Will ein Täter in die Wohnung eindringen, schafft er es auch – entweder mit roher Gewalt und viel Lärm oder mit erhöhtem Zeitaufwand. Beide Faktoren erhöhen jedoch das Risiko für den Einbrecher auf frischer Tat ertappt zu werden.

Genau hier sollten Mieter und Eigenheim-Besitzer ansetzen, um ihr Hab und Gut zu schützen.

Besonders technische Sicherungsmaßnahmen schrecken Täter ab: Nach Angaben der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes geben die Täter in rund einem Drittel der Fälle ihren Einbruchversuch auf, wenn sie auf erschwerte Bedingungen stoßen.

Fenster schließen, Schlüssel sicher verwahren

Heruntergelassene Jalousien bieten kaum Schutz vor Einbrechern und signalisieren, dass die Bewohner verreist sind.

Die beste Haustechnik kann einen Einbruch jedoch nicht verhindern, wenn sich Mieter oder Eigentümer falsch verhalten.

Beim Verlassen der Wohnung sollten sie alle Fenster schließen und die Haustür abschließen. Sonst haben versierte Einbrecher leichtes Spiel. Viele Versicherer weigern sich, Ansprüche aus der Hausratversicherung zu begleichen, wenn ein Fenster nachweislich gekippt war.

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Gehen Sie sorgfältig mit Haustürschlüsseln um. Erneuern Sie den Schließzylinder sofort, wenn Sie einen Schlüssel verloren haben. Niemals einen Ersatzschlüssel im Freien verstecken.

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Zudem sollten Leitern, Gartenmöbel und Mülltonnen sicher verschlossen sein, um Einbrechern den Weg in die oberen Geschosse zu erschweren.

Vorsicht in sozialen Netzwerken

Posten Sie in sozialen Netzwerken nicht, wann Sie in den Urlaub fahren oder was Sie gerade in den Ferien machen. Auch auf dem Anrueantworter niemals Fremde darüber informieren, wie lange Sie nicht zu Hause sind. Fallen im Wohnumfeld fremde Personen auf, die möglicherweise die Gewohnheiten der Bewohner ausspähen, sollten Sie sofort die Polizei zu Rate ziehen.

Bewohnten Eindruck erwecken

Abschreckend für Einbrecher ist es, wenn sie befürchten müssen, bei ihrer Tat die Bewohner oder einen Hund anzutreffen. Eine Zeitschaltuhr, die das Licht in einem oder mehreren Räumen einschaltet, erweckt den Eindruck, es sei jemand zu Hause. Außen können Bewegungsmelder Lampen steuern.

Elektronische Geräte täuschen Hundegebell oder das Flimmern eines Fernsehers vor. Experten raten hingegen davon ab, Kamera-Attrappen im Außenbereich zu installieren. Statt abzuschrecken, signalisieren Sie den Tätern: „Hier ist etwas zu holen.“ Unbedingt vermeiden sollten Sie einen überquellenden Briefkasten, wenn Sie länger nicht zu Hause sind.

Bitten Sie einen Nachbarn, ihn regelmäßig zu leeren.

Einbruchshemmende Haustechnik installieren

Die mechanische Sicherung von Türen und Fenstern ist ebenfalls ein wirkungsvoller Schutz vor Einbrechern. Eine Schwachstelle sind Fenster sowie Terrassen- und Balkontüren, die mit herkömmlichen Rollzapfen ausgerüstet sind.

Mehr Sicherheit bieten sogenannte Pilzkopfzapfen mit entsprechenden Beschlägen. Bei modernen Bauelementen zeigt die Widerstandsklasse, wie gut sie vor Einbruch schützen. Von den Klassen RC1 bis RC6 sollten Fenster und Türen mindestens RC2 entsprechen.

Außerdem gibt es zahlreiche Möglichkeiten zur Nachrüstung.

Polizeiliche Beratungsstelle nutzen

Eingangstüren können ebenfalls wirkungsvoll geschützt werden. Türbeschläge, die den Schließzylinder abdecken, verhindern, dass ein aufgebohrtes Schloss einfach aus der Tür herausgezogen wird.

Verlängerte Schließbleche, die tief im Mauerwerk der Türöffnung verankert sind, machen das Aufhebeln mit einer Brechstange schwieriger. Auch Panzerriegel über die volle Breite der Tür bieten einen guten Schutz.

Verankerte Schließfächer und Kleintresore schützen Papiere und Wertgegenstände vor dem Zugriff, wenn die Täter bereits in der Wohnung sind. Eine Überfall- und Einbruchmeldeanlage ist ratsam, kann aber bei professioneller Installation sehr teuer werden.

Welche zertifizierten Sicherheitsprodukte, Schutzmaßnahmen und Fachbetriebe bei Ihren örtlichen Gegebenheiten geeignet sind, erfahren Sie kostenlos bei den Polizeilichen Beratungsstellen an Ihrem Heimatort.

Polizei und Versicherung die Arbeit erleichtern

Sind Sie Opfer eines Einbruchs geworden, ist es zunächst schwer zu rekapitulieren, welche Gegenstände von Wert die Täter entwendet haben.

Um die Schadensregulierung mit der Hausratversicherung sowie die Arbeit der Polizei zu erleichtern, ist eine Inventarliste des Haushalts hilfreich.

Wertgegenstände, Schmuck, Computer und teure Unterhaltungselektronik sollten Sie zudem mit Fotos und möglichst mit Kaufnachweisen dokumentieren.

Sofortmaßnahmen nach einem Einbruch

Haben die Einbrecher auch die Brieftasche und andere Dokumente gestohlen, ist Eile geboten. Lassen Sie Kredit- und Konto-Karten unverzüglich über den kostenfreien zentralen Telefon-Notruf 116 116 sperren. Achtung: Zum Sperren der Giro- und Bankkontokarte brauchen Sie Ihre Kontonummer.

Ist das Handy gestohlen worden, lässt sich der Anschluss über denselben Notruf sperren. Die Online-Ausweisfunktion der neuen Personalausweise lässt sich ebenfalls unter dem Notruf 116 116 sperren. Dazu sind der Vorname, das Geburtsdatum und das Sperrkennwort erforderlich. Es besteht außerdem die Pflicht, den Verlust des Ausweises der Polizei zu melden.

Besonders schmerzlich für Opfer eines Einbruchs ist neben den materiellen Verlusten die Tatsache, dass ein Unbekannter die Privatsphäre verletzt hat – man fühlt sich in den eigenen vier Wänden nicht mehr sicher und geborgen. Psychologische Beratung und Hilfe in finanziellen Notlagen leistet die Opferschutz-Organisation Weisser Ring.

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Источник: https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Einbruchschutz-So-werden-Haus-und-Wohnung-sicherer,einbruchschutz130.html

Keine Chance für Einbrecher – mit diesen 7 Tipps machen Sie Ihre Immobilie einbruchssicher

Einbrecher abschrecken: 7 effektive Tricks

Jeden Tag werden allein in Deutschland hunderte Einbrüche in Wohnhäuser und Gewerbeimmobilien bei der Polizei gemeldet. Doch um das eigene Hab und Gut sowie die Bewohner des Hauses vor potenziellen Einbrüchen zu schützen, reichen oft schon einfache Tricks. Wenn Sie diese befolgen, können Sie das Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden, erheblich verringern.

Wer allerdings absolut sicher vor jeglichen Gefahren sein möchte, sollte seine Wohn- oder Gewerbeimmobilie mit speziell konzipierter Sicherheitstechnik wie etwa professionellen Alarmanlagen oder Schließsystemen ausstatten.

Hier stellen wir Ihnen 7 praktische Tipps und effektive Methoden vor, um Ihr Zuhause oder den Arbeitsplatz wirkungsvoll gegen Einbrüche zu schützen!

Auch in Abwesenheit können Sie das Einbruchsrisiko minimieren

Ungesicherte Immobilien sind für Profi-Einbrecher leichte Beute. Zum Glück gibt es viele Möglichkeiten, das Einbruchsrisiko zu minimieren.

Wer die entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen ergreift und auf professionelle Sicherheitstechnik vertraut, muss sich vor Einbrechern nicht mehr fürchten.

Stellen Sie daher sicher, dass ihre Wohn- oder Gewerbeimmobilien bestmöglich geschützt sind, wenn Sie sich nicht vor Ort befinden!

Tipp 1: Vermeiden Sie naheliegende Ablageorte für den Schlüssel

Allgemein empfiehlt es sich, seinen Haustürschlüssel stets bei sich zu tragen. Möchten Sie jedoch den Schlüssel für sich oder andere Hausbewohner auf dem Grundstück deponieren, sollten sie darauf achten, einen Ablageort zu wählen, an dem der Schlüssel gut versteckt ist.

Besonders naheliegend und praktisch scheint es, den Schlüssel unter einer Fußmatte oder dem Blumentopf vor der Haustür zu verstecken. Doch gerade hier liegt das Problem: Auch Einbrecher kennen diese klassischen Verstecke und solch traditionelle Ablageorte machen Dieben das Handwerk einfach.

Wählen Sie daher unbedingt Verstecke, die schwer zugänglich oder besonders unüblich sind. Bei längerer Abwesenheit – etwa Urlaubs- oder Geschäftsreisen – sollten Sie überdies einen Nachbarn bitten, Ihren Briefkasten regelmäßig auszuleeren.

Ein voller Briefkasten signalisiert Einbrechern, dass die Bewohner vermutlich über einen längeren Zeitraum nicht zuhause sind.

Tipp 2: Mit Bewegungsmeldern erhellen Sie auch abgelegene Stellen

Vorsichtsmaßnahmen sind wichtig – doch erst durch den Einsatz professioneller Sicherheitstechnik sind Bewohner und Inventar wirklich geschützt. Sind beispielsweise einige Ecken des Gebäudes unzureichend oder gar nicht beleuchtet, können sich Einbrecher dort oftmals unbemerkt ans Werk machen.

Hiergegen schaffen Strahler mit Bewegungsmeldern Abhilfe. Sobald der Sensor eine Bewegung im entsprechenden Areal des Grundstücks erfasst, wird der Strahler automatisch aktiviert. Vermeiden Sie es zudem, Einbrechern die Möglichkeit zu geben, sich hinter hohen und dichten Hecken zu verstecken.

Geben Sie Einbrechern dadurch bereits von vornherein keine Chance, ihren Einbruch in Ruhe durchzuführen.

Tipp 3: Machen Sie vor allem Türen und Fenster möglichst einbruchsicher

An der Haustür und anderen Zugangstüren sollten hochwertige Schlösser angebracht sein. Diese sind nur mit großem Aufwand und unter Lärm zu entriegeln und halten potenzielle Einbrecher somit wesentlich effektiver ab als herkömmliche Schlösser-Varianten.

Neben der Eingangstür sollten aber auch Fenster- und Terrassentüren möglichst gut gesichert werden. Denn hat der Einbrecher an der Haustür keinen Erfolg, wird er sich womöglich an einem Fenster zu schaffen machen.

Lassen Sie sich daher von einem Fachmann beraten, um beispielsweise abschließbare Griffe an ihren Fenstern und Terrassentüren anbringen zu lassen.

Tipp 4: Professionelle Alarmanlagen sind Tag und Nacht im Einsatz

Um vollumfängliche Sicherheit vor Einbrüchen zu gewährleisten, sollten Sie überdies in eine Alarmanlage investieren. Diese ermöglicht Ihnen schließlich 24 Stunden täglich die digitale Überwachung Ihrer Immobilie – und das vollautomatisch! Bei der Wahl der Alarmanlage ist es ratsam, auf Qualität zu setzen.

Minderwertige Alarmsysteme sind leicht manipulierbar und funktionieren nicht immer zuverlässig. Experten raten daher dringend zur Anschaffung hochwertiger Produkte mit gültigen Zertifikaten.

Lassen Sie sich daher von einem Spezialisten für Sicherheitstechnik beraten lassen, so finden auch Sie das optimale Alarmanlagen-Modell für ihre Wohn- und Gewerbeimmobilien.

Auch wer zuhause ist, sollte sich unbedingt vor Einbrüchen schützen

Während man sich gerade zuhause befindet, scheint die Gefahr, Opfer eines Einbruchs zu werden, verschwindend gering.

Welcher Einbrecher würde schon das Risiko eingehen, auf frischer Tat von den Hausbewohnern entdeckt zu werden? Jedoch beweisen Statistiken, dass sich Kriminelle oftmals nicht von der Anwesenheit der Bewohner abschrecken lassen.

Professionell agierende Einbrecher-Banden machen auch dann nicht Halt, wenn sich Personen im Gebäude befinden. Es ist also dringend zu empfehlen, dass Sie ihre Immobilie auch für den Fall einbruchsicher machen, wenn Sie oder andere Hausbewohner sich vor Ort befinden.

Tipp 5: Treffen Sie Sicherheitsvorkehrungen, bevor Sie die Tür öffnen

Fahrlässigkeit zählt wohl zu den häufigsten Ursachen von Einbrüchen. Nicht umsonst bringt man schon den Kindern bei, nicht arglos die Tür zu öffnen, wenn es klingelt oder klopft.

Genauso wenig sollten Sie diese Regel brechen! Falls Sie gerade keinen Besuch erwarten und es an der Tür klingelt, empfiehlt es sich, diese nicht ohne zumindest einen vorangegangenen Blick durchs Fenster oder gegebenenfalls durch das für diesen Zweck installierte Guckloch zu öffnen.

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Denn durch Gutgläubigkeit und Unvorsichtigkeit laden Sie potenzielle Einbrecher geradezu ein, das Haus oder die Wohnung von innen inspizieren zu können. Haben Sie die Tür erst geöffnet, laufen Sie Gefahr, dass ihr ungebetener Gast sich Zutritt verschaffen möchte.

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Dies geschieht nicht notwendigerweise durch Gewalteinwirkung – oft geben sich Mitglieder von Einbrecherbanden beispielsweise als Bedürftige oder Monteure aus und beten höflich um Einlass, um insgeheim die Wohnräume nach Wertgegenständen zu sondieren.

Tipp 6: Dank Sprechanlage und Videoüberwachung behalten Sie immer den Überblick

Um ein solches Szenario gar nicht erst zu ermöglichen, sollten Sie sich vom Fachmann eine Sprechanlage oder eine Videoüberwachungsanlage installieren lassen.

So behalten Sie jederzeit einen bestmöglichen Überblick darüber, was sich vor ihrer Haustür abspielt und können kinderleicht überprüfen, wer geklingelt hat, ohne überhaupt erst die Tür öffnen zu müssen. Eine praktische Sprechanlage ermöglicht es Ihnen, komfortabel und aus sicherer Entfernung mit der Person vor der Tür zu sprechen.

Dank Videoüberwachung können sie dabei gleichzeitig beobachten, wer sich vor dem Hauseingang befindet, und somit ohne Risiko entscheiden, ob sie dem potenziellen Hausgast überhaupt die Tür öffnen möchten.

Tipp 7: Zuverlässige Meldesysteme sorgen im Notfall für zügige Hilfe

Aber auch für den absoluten Notfall können sie Vorsorgemaßnahmen treffen, um einen potenziellen Einbrecher in die Flucht zu schlagen. Sollten Sie Verdacht schöpfen, dass sich jemand unerlaubten Zutritt zu Ihrer Wohnung verschafft hat, kommen entsprechende Notfall-Meldesysteme zum Einsatz.

Haben Sie bereits eine Alarmanlage vom Fachmann installieren lassen, können Sie diese problemlos mit Handmeldern oder Überfallmeldern aufrüsten. Mithilfe solcher Meldeanlagen können sie manuell einen Alarm auslösen.

Der Überfallmelder benachrichtigt unmittelbar bei Betätigung eine vorher bestimmte zuständige Stelle – wie etwa den Wachdienst oder die Polizei.

Gehen Sie auf Nummer sicher – und lassen auch Sie sich vom Sicherheitstechnik-Fachmann beraten!

Befolgen Sie diese 7 Tipps, sind Sie nicht nur bestens für den Ernstfall eines Einbruchs gewappnet, sondern sorgen auch vorbeugend dafür, ein solches Szenario zu verhindern. Für weitere Informationen und eine kompetente Beratung nehmen Sie Kontakt zu mir auf.

Источник: https://video-security.net/keine-chance-fuer-einbrecher-mit-diesen-7-tipps-machen-sie-ihre-immobilie-einbruchssicher/

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