Eine Flächenheizung ist nicht nur wirtschaftlich, sondern auch energieeffizient

Contents
  1. Infrarotheizung: Vorteile, Nachteile & Eigenschaften
  2. Was sind Infrarotheizungen?
  3. Voraussetzungen für den Betrieb einer Infrarotheizung
  4. Elektroheizung: Umwelt und die EnEV
  5. Kosten: Anschaffung und Heizkosten
  6. Fazit: Gründe, die für und gegen eine Infrarotheizung sprechen
  7. Heizgeräte
  8. Für welche Heizgeräte gilt die Energieverbrauchskennzeichnung?
  9. Erhalten auch Heizungsanlagen bzw. Kombinationen aus Heizgeräten eine Energieverbrauchskennzeichnung?
  10. Ab wann ist die Energieverbrauchskennzeichnung für Heizgeräte verpflichtend?
  11. Welche Informationen zeigt die Energieverbrauchskennzeichnung für Heizgeräte?
  12. In welchen Fällen hilft die Energieverbrauchskennzeichnung bei der Auswahl eines Heizgeräts?
  13. Welches ist das energieeffizienteste Heizgerät?
  14. Zeigen die Energieeffizienzklassen, wie hoch die künftigen Betriebskosten des Heizgerätes sein können?
  15. Wie effizient ist mein jetziges Heizgerät?
  16. Behagliches Raumklima: Fußboden- und Wandheizungen machen es möglich
  17. Optimale Verteilung der Temperatur im Raum
  18. Wirtschaftliche Betriebsweise
  19. Auau der Systeme im Fußboden
  20. Auau der Systeme in der Wand
  21. Fördermittel
  22. Zusammenfassung
  23. Beratung schützt vor Fehlinvestitionen
  24. Prämie für neue Heizung
  25. Heizungsarten + Haus: Was ist im Fertighaus wirtschaftlich und effizient
  26. Heizung im Fertighaus: Welche Heizungsart kommt ins Haus?
  27. Welche Vorteile bieten unterschiedliche Heizungsarten?
  28. Rechtliche Vorgaben im Haus beachten
  29. Welche Heizungsart ist in Deutschland am stärksten verbreitet?
  30. Überprüfung durch BMWi oder BAFA sinnvoll
  31. Heizung im Haus als Hybridheizung konzipieren
  32. Wärmepumpe im Fertighaus: Verschiedene Arten kommen infrage
  33. Video: Modernisieren mit Wärmepumpe
  34. Video: Arbeiten Luftwärmepumpen auch im Winter zuverlässig?
  35. Anschaffungskosten der Heizung für das Fertighaus
  36. Heizungsoptimierung im Fertighaus: Kosten sparen durch Überprüfungen
  37. Regionale Angebote für Ihre neue Flächenheizung
  38.   Fußbodenheizung
  39.   Wandheizung

Infrarotheizung: Vorteile, Nachteile & Eigenschaften

Eine Flächenheizung ist nicht nur wirtschaftlich, sondern auch energieeffizient

Wie Sonnenstrahlen an einem warmen Wintertag, so fühlt sich die Wärme einer Infrarotheizung an. Das liegt an ihrem Wirkungsprinzip. Auch in einigen weiteren Punkten kann die Elektroheizung überzeugen und erfüllt unter bestimmten Voraussetzungen sogar die Vorgaben der EnEV. Doch nicht immer lohnen sich Spiegelheizung, Marmorheizung und Co.

Grundsätzlich lassen sich zwei Wirkungsweisen von Heizungen unterscheiden: Bei der einen wird Konvektionswärme erzeugt, die die Luft erwärmt. Nach diesem Prinzip arbeiten handelsübliche Heizkörper. Bei der anderen entsteht Strahlungswärme. Letzteres Prinzip kennt man von der Sonne.

Selbst bei niedrigen Temperaturen wird die Strahlungsenergie der Sonne als angenehm warm empfunden. Sobald eine Wolke die Sonne verschattet, fühlt es sich trotz gleichbleibender Temperatur deutlich kühler an.

Dieses Prinzip der Strahlungswärme nutzen auch Kachelöfen, Wandheizungen und Infrarotheizungen.

Was sind Infrarotheizungen?

Wie auch eine Nachtspeicherheizung wird die Infrarotheizung ans Stromnetz angeschlossen, es handelt sich also um eine klassische Elektroheizung.

Infrarotheizungen im Wohnbereich können sowohl an der Wand als auch an der Decke angebracht werden. Ihre Wärme strahlen sie in den gesamten Raum ab.

Dabei erwärmen sie allerdings nicht die Raumluft, sondern Gegenstände und Menschen, die sich im Raum befinden.

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Weil Infrarotstrahler sehr heiß werden können, sind sie in schützende Gehäuse eingebaut. Diese sind in der Regel sehr viel flacher als die von konventionellen Heizkörpern und dadurch sehr platzsparend.

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Zudem bietet das Gehäuse vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten: Die Infrarotheizung kann in einen Spiegel integriert werden, mit einem individuellen Fotomotiv bedruckt sein oder als Marmorheizung in einer Natursteinplatte verschwinden.

Man spricht dann auch von einer Bildheizung oder einer Spiegelheizung.

Rotlichtlampen emittieren sichtbares Rotlicht, überwiegend jedoch Infrarotstrahlen. Infrarot sind Strahlen, die in einem bestimmten Spektralbereich liegen.

Sie sind für das menschliche Auge nicht sichtbar, mit bestimmten Kameras können sie aber eingefangen werden. Infrarotstrahlen erwärmen nicht die Umgebungsluft, sondern den Körper und fördern die Durchblutung des Gewebes.

Das soll gegen Muskelverspannungen, Bronchitis und vieles andere helfen.

Besonders effizient heizen infrarotbasierte Heizungen zum Beispiel als Deckenstrahler in Hallen mit hoher Raumhöhe. Denn hier würde sich bei einer Konvektionsheizung ein hoher Anteil der Wärme im oberen Bereich des Raumes sammeln, wo sie niemandem nutzt.

Doch auch bei Wohngebäuden tritt dieser Effekt auf, insbesondere in Altbauten mit hohen Decken. Für diesen Einsatzzweck gibt es die Strahler auch in Kugelform. So können sie dekorativ von der Decke baumeln und ihre Strahlungswärme rundum an den Raum abgeben.

Bei einer Infrarotheizung im Wohnbereich handelt es sich praktisch immer um eine Elektroheizung.

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Grundsätzlich gibt es aber auch gasbetriebene Infrarotheizungen, etwa für Camping-Anwendungen oder – wegen der niedrigeren Betriebskosten – im gewerblichen Bereich, also zum Beispiel für Hallen.

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Im Wohnbereich sind solche Systeme kaum anzutreffen, da hier dann Gasrohre neu verlegt werden müssten und höhere Sicherheitsanforderungen einzuhalten wären.

Voraussetzungen für den Betrieb einer Infrarotheizung

Die baulichen Voraussetzungen für den Einbau von Infrarotheizgeräten, die mit Strom betrieben werden, sind denkbar gering: Es genügt die Möglichkeit, die Geräte ans Stromnetz anzuschließen. Manche Geräte haben einen normalen Schuko-Stecker, andere werden vom Elektriker ans Netz angeschlossen.

Neue Kabel und Sicherungen müssen nur dann installiert werden, wenn die bisherige Auslegung des Stromkreislaufs in der Wohnung unterdimensioniert ist. Ältere Elektroinstallationen, bei denen der Stromkreislauf fürs ganze Haus nur an wenigen schwachen Sicherungen hängt, sind oft nicht ausreichend dimensioniert.

Im Zweifel sollte man einen Elektriker fragen.

Für die Wand- oder Deckenmontage liefern die Hersteller spezielle Systeme. Gerade bei einer Natursteinheizung sollte die Traglast der Wand im Blick behalten werden.

Für den Anschluss an die Elektrik muss der Fachmann ans Werk – ansonsten ist eine Infrarotheizung jedoch sehr schnell aufgehängt, wie dieses Video zeigt.

Elektroheizung: Umwelt und die EnEV

Elektrischen Heizsystemen wird eine schlechte Energieeffizienz nachgesagt. Dabei arbeiten moderne Heizgeräte mit einem sehr hohen Wirkungsgrad.

Das Problem liegt eher in der Energieerzeugung: Denn der deutsche Strom stammt noch nicht überwiegend aus regenerativen Quellen, sondern wird fast zur Hälfte in Braun- und Steinkohlekraftwerken erzeugt, die oft nur einen Wirkungsgrad von 30 bis 40 Prozent haben.

In Neubauten ist der Betrieb von Elektroheizungen als wichtigste Heizung deshalb nicht immer ohne weiteres möglich. Um der Energieeinsparverordnung Folge zu leisten, gilt: Ein gut gedämmtes Einfamilienhaus, das jährlich einen Heizenergiebedarf von 10.

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000 Kilowattstunden hat, erfüllt die Vorgaben der EnEV in der Regel, wenn es zum Beispiel mit einer Kombination aus Erdgas und Sonnenenergie beheizt wird. Soll aber in dieses Haus eine Infrarotheizung installiert werden, ergibt sich bei einem Primärenergiefaktor von 1,8 ein Primärenergiebedarf von 18.000 Kilowattstunden.

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Um die EnEV-Vorgaben zu erfüllen, muss dieses Haus dann zum Ausgleich noch bedeutend besser gedämmt werden, als es den Mindestvorgaben der EnEV entspricht. Das bedeutet: Mehr Kosten für die Dämmung, weniger für die Heizung.

Ob die Infrarotheizung im Neubau langfristig wirtschaftlicher ist als zum Beispiel die in der Anschaffung wesentlich teurere Gasheizung mit Solarunterstützung, muss für den jeweiligen Einzelfall berechnet werden.

Für Altbauten sind die Regeln weniger streng. Hier gilt: Werden alte Nachspeicheröfen ersetzt, darf sich der Energieverbrauch nicht verschlechtern. Neue Infrarotheizkörper können daher in den meisten Fällen eingebaut werden.

Kosten: Anschaffung und Heizkosten

Infrarotheizungen sind bedeutend günstiger als konventionelle Zentralheizungen. Anschlussfertige Infrarotheizkörper werden in der Regel mit Leistungen zwischen rund 200 Watt und 1,4 Kilowatt angeboten.

Ein Heizmodul mit 600 Watt, das zum Beispiel für einen 10 bis 15 Quadratmeter großen Raum reichen sollte, kostet je nach Design und Hersteller rund 200 bis 500 Euro. Hinzu kommen noch ab rund 30 Euro für ein Raumthermostat.

Ist mehr Komfort erwünscht, etwa Funktechnik oder Unterputzmontage, muss man hierfür auch mit über 100 Euro rechnen.

Im Vergleich zum Beispiel zu einer Brennwert-Gaszentralheizung mit Solarunterstützung fällt damit nur ein Bruchteil der Kosten an. Solche Systeme können schnell so viel kosten wie ein Mittelklasse-Auto.

Über die Unterhaltskosten von Strom-Infrarotheizungen gibt es kontroverse Diskussionen: In einem Forschungsbericht der Technischen Universität Kaiserslautern unter der Projektleitung des Ingenieurs Peter Kosack heißt es, dass eine Infrarotheizung eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen sein kann.

Sie eignen sich für Altbauten, in denen alte Nachspeicheröfen ersetzt werden sollen. Kosack warnt allerdings: „Für jede Immobilie sollte vor Einbau einer Infrarotheizung eine Berechnung gemäß EnEV durchgeführt werden“. Denn Infrarotheizungen eignen sich dem Experten zufolge nicht für jeden Altbau.

Lediglich bei etwa einem Drittel der Bestandwohngebäude sind Einsparungen von 20 bis 30 Prozent im Vergleich zu Nachspeicheröfen möglich, so Kosack.

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Kosack warnt zudem davor, dass manche Hersteller Aussagen seiner Studie verfälscht in ihrer Werbung verwenden. Schätzungsweise mehr als 90 Prozent der als Infrarotstrahler oder Infrarotheizung angebotenen Produkte strahlen gar nicht infrarot, sondern seien konventionelle Konvektions-Elektro-Direktheizungen. Und diese sind dem Wissenschaftler zufolge oft weniger effizient.

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Allerdings: „In Altbauten mit einem Feuchtigkeitsproblem sind solche Direktheizungen oft die bessere Alternative zu einer Infrarotheizung“, so Kosack. Durch ihre direkte Wärmestrahlung können sie schimmelgefährdete Nischen besser austrocknen.

Eine – allerdings noch nicht abschließende – Liste mit nach dem Industriestandard Paneia zertifizierten Infrarotheizungen gibt es beim Deutschen Verband Infrarotheizung.

Selbst wenn man von einer hohen Effizienz von Infrarotheizungen ausgeht, gilt es, folgendes zu bedenken: heizen mit Strom ist im Betrieb relativ teuer.

Eine Kilowattstunde Gas kostete im Jahr 2018 rund 6,5 Cent, für eine Kilowattstunde Strom sind rund 30 Cent zu zahlen, so eine Studie eines großen Online-Verbraucherportals. Allerdings bieten einige Stromanbieter Sondertarife für Stromheizungen an, die einige Cent günstiger als dieser Durchschnittswert sind.

Die enorme Diskrepanz zwischen den Kilowatt-Preisen von Strom und Gas lassen sich dadurch trotz der hohen Effizienz von Infrarotheizungen oft nicht ausgleichen.

Fazit: Gründe, die für und gegen eine Infrarotheizung sprechen

Als Ersatz für Nachtspeicheröfen haben sich Infrarotheizungen wegen ihres günstigen Preises und der schnellen Installation gewisse Marktanteile erkämpft. Doch nicht in allen Fällen sind die Geräte die beste Wahl – ein Überblick über die Vor- und Nachteile:

Pro:

  • Infrarotheizgeräte können als Ersatz für alte Nachspeicheröfen dienen, denn alle Anschlüsse sind schon vorhanden.
  • Sie sind erheblich günstiger in der Anschaffung als Öl- oder Gaszentralheizungen.
  • Eine Elektroheizung ist wartungsfrei – keine Inspektionen, keine Kosten für den Schornsteinfeger.
  • Sie werden nach dem Anschalten sehr schnell warm.

Contra:

  • Oft höhere Heizkosten als bei Wärmepumpen, Öl- oder Gasheizungen.
  • Integration von Solarthermie nicht möglich. Solare Nutzung nur mittels Fotovoltaik und Batteriespeicher denkbar: Investitionskostenvorteile wären dann aber dahin.
  • Infrarotheizplatten können bei Volllast ziemlich heiß werden.
  • Die von vielen Herstellern behauptete Umweltfreundlichkeit ist angesichts des deutschen Strommixes mit viel Kohle schwer zu halten.

Ob eine Infrarotheizung eine sinnvolle Alternative zu anderen Heizsystemen ist, hängt von vielen Faktoren ab. Interessenten sollten sich von einem Energieberater oder Architekten beraten lassen.

Als schnelle Zusatzheizung zum Beispiel fürs Bad, eignen sich Infrarotsysteme aber durchaus.

Auch in einem kleinen Bad kann eine Infrarotheizung durchaus Sinn machen, weil sie als Spiegelheizung viel Platz sparen kann.

Ihre Meinung zählt

Источник: https://www.bauen.de/a/infrarotheizung-wann-sich-eine-solche-elektroheizung-lohnt.html

Heizgeräte

Eine Flächenheizung ist nicht nur wirtschaftlich, sondern auch energieeffizient

Schon lange sind die Energiekosten der Haushalte für Heizung und Warmwasser größer als für Strom. Weil viele Heizungen veraltet sind, schlummert hier ein großes Einsparpotenzial an Energie, Energiekosten und Treibhausgas-Emissionen.

Die Energieverbrauchskennzeichnung für Heizgeräte (Verordnung (EU) Nr. 811/2013) soll zusammen mit Ökodesign-Anforderungen (Verordnung (EU) Nr. 813/2013) dazu beitragen, diese Potenziale zu erschließen. Ein ähnliches Bündel an Verordnungen gilt für Warmwasserbereiter und -speicher.

2017 kamen Heizgeräte für Festbrennstoffe, also Holz und Kohle hinzu; hier gelten die Verordnung (EU) Nr. 1189/2015 für Ökodesign-Anforderungen und die Verordnung (EU) Nr. 1187/2015 für die Energieverbrauchskennzeichnung.

Die größte Energieeinsparung und Umweltentlastung erzielt, wer am Haus sowohl die Heizung als auch die Gebäudehülle modernisiert.

Die Europäische Union stärkt mit diesen Verordnungen Ihre Rechte als Verbraucher und unterstützt Sie ab Ende September 2015 bei der Entscheidung für eine möglichst energieeffiziente Heizung:

  • Ineffiziente Geräte werden nicht mehr zulässig sein.
  • Werbung und ausgestellte Geräte müssen die Energieeffizienzklasse zeigen.
  • Die technischen Unterlagen enthalten einheitliche, vergleichbare Informationen.
  • Heizgeräte müssen mit der Energieeffizienzklasse und weiteren, einheitlichen Informationen vermarktet werden. Das gilt auch für die Vermarktung im Internet.
  • Angebote für Verbundanlagen müssen die Effizienzklasse, das Etikett für Verbundanlagen und ein Datenblatt umfassen.

Für welche Heizgeräte gilt die Energieverbrauchskennzeichnung?

Heizgeräte, die in Zentralheizungen eingesetzt werden und eine Nennleistung von 70 kW haben, erhalten die Energieverbrauchskennzeichnung: Heizkessel für Gas, Öl, Strom, Holz und Kohle sowie Blockheizkraftwerke und Wärmepumpen.

Heizgeräte, die auch Trinkwasser erwärmen können, heißen „Kombiheizgeräte“. Sie erhalten ebenfalls eine Kennzeichnung, deren Energieeffizienzklassen identisch sind mit denen für Warmwasserbereiter.

Auch Kombinationen mehrerer Komponenten zu einer so genannten Verbundanlage erhalten eine Energieverbrauchskennzeichnung.

Erhalten auch Heizungsanlagen bzw. Kombinationen aus Heizgeräten eine Energieverbrauchskennzeichnung?

Heizungsanlagen bestehen oft nicht nur aus einem Heizgerät, sondern werden aus mehreren Komponenten zusammengesetzt, z.B. aus der Regelung, mehreren Solarkollektoren, einem Wärmespeicher oder einem zweiten Wärmeerzeuger. Nahezu jedes Heizgerät ist also gleichzeitig eine „Verbundanlage“.

Sie erhält ein weiteres Etikett samt zugehörigem Datenblatt. Beides muss der Händler bzw. Installateur den Kunden mit dem Angebot zur Verfügung stellen. Händler müssen außerdem bei Angeboten für Verbundanlagen das Etikett zeigen.

Auch Hersteller können ein Etikett für vorkonfigurierte Verbundanlagen vorbereiten.

Ab wann ist die Energieverbrauchskennzeichnung für Heizgeräte verpflichtend?

Heizgeräte für Zentralheizungen müssen die Kennzeichnung mit den Energieeffizienzklassen A++ bis G erhalten. Ab dem 26.9.2019 kommt eine zusätzliche Energieeffizienzklasse A+++ hinzu, und die Klassen E bis G fallen weg. So genannte Verbundanlagen, bestehend aus einem Heizgerät und weiteren Bauteilen, erhalten von Anfang an die Energieeffizienzklassen A+++ bis G.

Welche Informationen zeigt die Energieverbrauchskennzeichnung für Heizgeräte?

Den größten Platz nimmt die Angabe der Energieeffizienzklasse mit dem zugehörigen Buchstaben ein. Dabei gilt für die unterschiedlichen Techniken der Heizgeräte der gleiche Maßstab, nämlich die eingesetzte Primärenergie. Heizgeräte in den Effizienzklassen mit „+“ nutzen direkt erneuerbare Energien oder Kraft-Wärme-Kopplung.

Das ermöglicht, sowohl Heizgeräte gleicher Technik untereinander zu vergleichen (z.B. Modelle von Brennwertkesseln), als auch verschiedene Heiztechniken miteinander (z.B. eine Wärmepumpe mit einer Verbundanlage aus Brennwertkessel und Solaranlage).

Zusätzliche Energieeffizienzklassen mit Wasserhahn-Symbol zeigen bei Kombiheizgeräten die Energieeffizienz für die Warmwasserbereitung.

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TIPP: Achten Sie nicht nur auf die Effizienzklasse, sondern auch auf die Effizienz-Kennzahl in den technischen Unterlagen.

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Weitere Informationen auf dem Etikett sind die Heizleistung (bei Wärmepumpen für unterschiedliche Klimazonen) und die Geräuschentwicklung. Bei Blockheizkraftwerken zeigt ein Pfeil-Symbol, dass auch Strom erzeugt wird.

In welchen Fällen hilft die Energieverbrauchskennzeichnung bei der Auswahl eines Heizgeräts?

Die neue Kennzeichnung liefert keine Prognose des künftigen Energieverbrauchs oder der möglichen Energieeinsparung. Die Kennzeichnung gibt die Energieeffizienz neuer Heizgeräte unter einheitlichen Bedingungen an. Das ist nützlich, wenn ein Heizgerät ausgewählt wird.

Die Kennzeichnung dient auch als einfach verständliche Entscheidungshilfe, wenn eine defekte Heizung schnell ersetzt werden muss (in solchen Fällen wird der energetische Zustand eines Gebäudes in der Regel nicht umfassend analysiert).

In allen Fällen bleibt eine umfassende und individuelle Beratung durch Fachleute unerlässlich.

Welches ist das energieeffizienteste Heizgerät?

Die effizientesten Heizgeräte und Verbundanlagen erreichen die Energieeffizienzklasse A+++. Weil die gleichen Energieeffizienzklassen für alle Heiztechniken gelten, liegen die Techniken in unterschiedlichen Bereichen.

Auch ein Heizgerät in der Effizienzklasse A kann eine energieeffiziente und kostengünstige Lösung sein. So erreichen Öl- und Gas-Brennwertkessel die Klassen B bis A, als Verbundanlage zusammen mit Solarkollektoren A+.

Niedertemperaturkessel (für den Austausch in Mehrfamilienhäusern) liegen in der Klasse C. Blockheizkraftwerke müssen mindestens Klasse B erfüllen, sind jedoch bis A+++ zu finden.

Wärmepumpen müssen mindestens A+ schaffen und erreichen A+++, wenn sie Erdreich oder Grundwasser als Wärmequelle nutzen, oder A++ mit Außenluft als Wärmequelle. Die meisten Holzkessel liegen in der Klasse A+, und wenn sie Brennwerttechnik nutzen, schaffen sie auch A++.

Wichtig ist letztlich nicht nur ein guter Energieeffizienz-Kennwert des Heizgerätes, sondern auch der energieeffiziente Betrieb einer Heizungsanlage (siehe unten).

Für neue Heizgeräte gibt es Fördermittel: Die KfW-Bank fördert die Erneuerung der Heizungsanlage mit einem Zuschuss oder vergünstigten Kredit.

Heizungsanlagen mit erneuerbaren Energien erhalten eine Förderung im Marktanreizprogramm.

Zeigen die Energieeffizienzklassen, wie hoch die künftigen Betriebskosten des Heizgerätes sein können?

Im Gegensatz zur Kennzeichnung von Haushaltsgeräten muss die Kennzeichnung von Heizgeräten unterschiedliche Energieträger berücksichtigen: Erdgas, Heizöl und Strom, die unterschiedlich viel kosten.

  Für die Kennzeichnung von Heizgeräten werden diese Energieträger nach ihrem Primärenergieaufwand gewichtet. Diese Gewichtung passt recht gut zu den Preisen von Strom, Gas und Öl.

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Daher zeigen die Effizienzklassen zumindest die Größenordnung der zu erwartenden Betriebskosten, eine seriöse und individuelle Berechnung der Heizkosten können sie aber nicht ersetzen.

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Tipp: Großen Einfluss auf die Betriebskosten hat, wie energieeffizient ein Heizgerät betrieben wird – siehe unten.

Wie effizient ist mein jetziges Heizgerät?

Einem Heizgerät, ob alt oder neu, sieht man nicht ohne weiteres an, wie (in)effizient es arbeitet. Der Feuerungswirkungsgrad, den der Schornsteinfeger misst, liefert keine verlässliche Aussage darüber.

Den Zustand Ihrer Heizung und Ihres Gebäudes können Sie zum Beispiel mit interaktiven Ratgebern oder anhand der Jahresabrechnung mit dem Heizspiegel einschätzen.

Im „Brennwertcheck“ der Verbraucherzentralen erfahren Sie, ob Ihr Brennwertkessel auch tatsächlich im Brennwertbetrieb arbeitet.

Источник: https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/energiesparen/energieverbrauchskennzeichnung/heizgeraete

Behagliches Raumklima: Fußboden- und Wandheizungen machen es möglich

Eine Flächenheizung ist nicht nur wirtschaftlich, sondern auch energieeffizient

Bei Heizsystemen, die in die sogenannten Raumumschließungsflächen integriert sind, wird zwischen Fußboden-, Wand- und De­ckenheizung unterschieden. Diese „unsichtbaren“ Heizsysteme nen­nen sich Flä­chen­hei­zun­gen.

Die wesentlichen Vorteile sind:

  • Erzeugung eines behaglichen Raumklimas
  • Freie und uneingeschränkte Innenraumgestaltung, keine störenden Heizkörper
  • Wirtschaftliche und energieeffiziente Betriebsweise der gesamten Heizanlage
  • Zukunftsorientiert und umweltfreundlich durch die Nutzung regenerativer Energien
  • Kostengünstige und einfache Installation der Systemlösungen

Foto: BVF Mit Fußboden- und Wandheizungen ist eine Innenraumgestaltung ohne Ein­schränkungen möglich, und es wird ein behagliches Raumklima erzeugt Außer im Neubau werden Flä­chen­heizungs- und Flä­chen­küh­lungs­sys­te­me zunehmend auch im Bereich der Mo­der­ni­sie­rung und Renovierung älterer Gebäude eingesetzt.

Im Laufe der Jahre kam die typische Fußbodenheizung nicht mehr nur als klassisches, nassver­leg­tes System zur Anwendung, sondern auch als trockenverlegtes System, und zunehmend werden auch Wand und Decke als „Heizfläche“ genutzt. Zusätzlich zu die­sen Anwendungen als Heiz­sys­teme für Wand, Boden und Decke wurde in den letzten Jahren der Doppelnutzen sowohl als Heiz- als auch als Kühlsystem entdeckt und umgesetzt.

Optimale Verteilung der Temperatur im Raum

Das menschliche Wohlbefinden wird durch viele „sensible“ Faktoren be­stimmt. Bei der Frage der richtigen Wärmeverteilung verbucht eine Flä­chen­hei­zung fast alle Pluspunkte für sich.

Sie garantiert eine optimale Tem­pe­ra­tur­ver­tei­lung im Raum: Wärme am Boden sowie kühlere Luft an der Zimmerdecke.

Das sorgt für angenehm warme Füße und einen kühlen Kopf und damit für allgemeines Wohlbefinden und sogar für ein minimiertes Erkältungsrisiko.

Foto: BVF Montage einer klassischen nassverlegten Fußbodenheizung

Weil die „Wärmequelle“ Fußboden so großflächig ist, reicht im Vergleich zu konventionellen Heizkörpern eine niedrigere Heizmitteltemperatur aus, um eine behagliche Wohnatmosphäre zu erzeugen. Je niedriger die Temperatur der „Heizfläche“ und je höher der Anteil der Strahlungswärme, desto größer die thermische und subjektiv empfundene Behaglichkeit.

Foto: BVF Dünnschichtiges Verbundsystem für den nachträglichen Einbau

Ein gleichmäßiges Temperaturprofil vom Boden bis zur Decke, in jedem Raum individuell regelbar, vermeidet unangenehme Staub­aufwirbelungen. Besonders Allergiker wissen dies zu schätzen. Je tiefer die Temperatur der Umschließungsflächen des Raumes, desto höher muss die Raumluft erwärmt werden, um eine zufriedenstellende Be­hag­lich­keit zu erreichen. Umgekehrt kann bei höheren Temperaturen der Um­schlie­ßungs­flä­chen die Raumlufttemperatur bei gleicher Behaglichkeit reduziert werden. Aufgabe eines optimalen Heizsys­tems ist es, den Menschen nicht auf­zu­hei­zen, sondern den Strahlungsaustausch in angenehme Ver­hältnisse zu bringen. Durch das Beheizen bzw. Kühlen der Umschließungsflächen des Raums wird die optimale thermische Behaglichkeit erreicht.

Foto/Fotomontage: BVF Fußbodenheizung im eingebauten Zustand

Wirtschaftliche Betriebsweise

Geräte mit Brennwerttechnik, Sonnenkollektoren und Wärmepumpen sind Wärmeerzeuger, die sehr wirtschaftlich mit der Energie umgehen. Allen Anlagen ist eines gemeinsam: Die Nutzung des einzusetzenden Brennstoffes ist umso besser, je geringer die notwendige Vorlauftemperatur des Hei­zungs­was­sers ist.

Die Absenkung der Heizmitteltemperatur steigert bei Brennwertgeräten den Wirkungsgrad, vermindert bei Sonnenkollektoren, die zur Unterstützung der Raumheizung eingesetzt werden, die Wärmeverluste der Kollektoren und erhöht die mögliche Nutzungsdauer der Solarheizung.

Eine Verringerung der Vorlauftemperatur erhöht die Effizienz von Wärmepumpen.

Foto/Fotomontage: BVF Montage einer Wandheizung Die Konsequenz ist, dass moderne Heizsysteme dann optimal laufen, wenn sie mit möglichst niedrigen Tem­pe­ra­tu­ren betrieben werden. Fußboden- und Wand­heizungen sind hierbei die idealen Lö­sun­gen.

Mit einfachen Mitteln ist auch über die Fußboden- und Wandheizflächen die so­ge­nann­te stille Kühlung realisierbar. Die Kühlleistung ist zwar begrenzt, aber selbst wenn hohe An­for­de­run­gen an die Kühlung der Raumluft gestellt werden, ist ein Teil davon bereits mit geringem Energieeinsatz abgedeckt.

Auau der Systeme im Fußboden

Der Auau von beheizten oder gekühlten Fußbodenkonstruktionen erfolgt auf einem tragenden Untergrund, wie z.B. einer Beton- oder Holz­bal­ken­de­cke. Die Estrichkonstruktion besteht aus einer Lastverteilungsschicht, dem schwimmenden Estrich, den Roh­ren bzw.

Heizleitungen und der Dämm­schicht. Die Beheizung bzw. die Kühlung des Estrichs erfolgt durch Wärme- oder Kältezufuhr z.B. mit warmem oder kaltem Wasser.

Die Rohre aus Kunststoff, Kunststoff-Aluminium-Verbundwerkstoff, Kupfer-Kunststoff oder Kupfer sind bei den Nass-Systemen in dem Estrich und bei den Trocken-Systemen mit Wärmeleitblechen unter dem Estrich angeordnet. Bei Trockenestrich-Systemen mit integrierten Rohren liegen diese im Estrich.

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Elektro-Fußbodenhei­zungen sowie spezielle Renovierungssysteme können je nach Bauart ggf. auch auf dem Estrich und damit direkt unter dem Bo­den­be­lag angeordnet werden.

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Foto: BVF In die Wände eingebaute Wandheizungen sind un­sicht­bar und können deshalb problemlos zur Raum­ge­stal­tung verwendet werden

Auau der Systeme in der Wand

Das System kann als Warmwasser-System mit Rohren aus Kunst­stoff, Kunststoff-Aluminium-Verbundwerkstoff oder Kupfer und als elektrisches System (nur Heizung) mit elektrischen Heizleitun­gen oder Flä­chen­heiz­ele­men­ten errichtet werden.

Bei Wandsystemen werden die Rohre, Heizleitungen oder Flä­chen­­heiz­ele­men­te direkt oder auf einer Dämm- bzw. Systemplatte auf der Wand verlegt und befestigt. Die raumseitige Wandkonstruktion dient als wär­me­über­tra­gen­de Fläche.

Fördermittel

Unter dem Stichwort „Energieeffizient Sanieren“ fördert die Bun­desregierung seit dem 1. März 2011 energetische Teilmodernisierungen mit günstigen Darlehen und Krediten der Kreditanstalt für Wiederauau (KfW). Dank der attraktiven Fördermöglichkeiten amortisiert sich die Investition in eine Flächenheizung bereits nach wenigen Jahren.

Zusammenfassung

Hoher Wohnkomfort, thermische Behaglichkeit und optimale Raum­gestaltung bei geringen Investitions- und Betriebskosten, all das bietet die Flächenheizung und Flächenkühlung.

Vor dem Hintergrund der heute angebotenen vielfältigen technischen Aus­führungen für Neubau und Modernisierung gibt es fast immer eine Lösung zur behaglichen sowie energieeffizienten Beheizung oder Kühlung.

Auch in bautechnisch schwierigen Situationen, wie Holzbalkendecken oder geringen zur Verfügung stehenden Auauhöhen, bieten die Industrie und das Handwerk das passende System.

Beratung schützt vor Fehlinvestitionen

Ob die staatliche Förderung erneuerbarer Ener­gien auch künftig im bis­herigen Umfang bestehen bleibt, ist unsicher. Da kann es vernünftig erscheinen, schon länger geplante Vorhaben möglichst rasch umzusetzen.

Doch Vorsicht: Nur eine technisch optimal geplante und fachmännisch installierte Anlage arbeitet effektiv und lohnt sich wirt­schaftlich.

Denn auch regenerative Anlagen können sich bei schlechter Planung als teure Fehlinvestition erweisen: Die neue Photo­voltaikanlage im Schatten des Nachbarhauses oder die Wärmepumpe im un­gedämmten Altbau – die Energieberaterin Birgit Holfert von der Verbraucherzentrale kennt diese Fälle aus ihrem Beratungsalltag nur zu gut.

Bei Fragen zum Einsatz erneuerbarer Energien oder zu möglichen För­der­pro­gram­men hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, te­le­fo­nisch oder gegen einen Kostenbeitrag von 5,– Euro mit einem ausführlichen persönlichen Beratungsgespräch.

Alle Infos, Online-Beratung und die nächste Beratungsstelle finden Sie auf www.verbraucherzen­trale-energieberatung.de. Telefonische Kurzberatung und Terminvereinbarung unter Tel. 0 180/8 09 80 24 00 (14 Ct./Min. dt. Festnetz, Mobilfunkpreise abweichend).

Prämie für neue Heizung

Foto und Grafik: IWO Die IWO-Aktion „Deutschland macht Plus“ bringt Modernisie­rern oder Bauherren bis zu 500 l Heiz­öl als Prämie für eine neu instal­lierte Öl-Brennwert­heizung Hausbesitzer, die sich für eine neue Öl-Brennwertheizung entscheiden, können jetzt bis zu 500 l Heizöl-Prämie ein­kal­ku­lie­ren.

Sie brauchen sich nur an der Aktion „Deutschland macht Plus“ zu beteiligen, die das Institut für Wärme und Oel­tech­nik (IWO) gemeinsam mit Heiz­ge­rä­te­her­stel­lern gestartet hat. Eine neue Brennwertheizung reduziert den Energieverbrauch im Vergleich zu einem alten Heizkessel um bis zu 30 %, in Kombination mit Solarthermie sogar um bis zu 40 %.

Modernisierer und Bauherren, die sich im Rahmen der Aktion „Deutschland macht Plus“ für effiziente Ölheiztechnik ent­schei­den, profitieren gleich doppelt. Sie senken ihre Ener­gie­kos­ten und kassieren eine Heizöl-Prämie: Wer bis zum 31. Dezember 2011 eine neue Öl-Brennwertheizung mit Solaranlage installieren lässt, ­bekommt 500 l, ohne Solar­anlage gibt es 350 l Prämie.

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Interessenten müssen einfach einen für die Aktion registrierten Handwerksbetrieb mit der Installation des neuen ­Öl-Brennwertkessels oder der Kombination Öl-Brenn­wert­hei­zung/So­lar­an­la­ge von einem der beteiligten Gerätehersteller beauftragen. Im Fol­gen­den gibt der Kunde bei einem beteiligten Mineralölhändler eine Heiz­öl­be­stel­lung von mindestens 1500 l auf.

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Anschließend reicht der Kunde den Aktions-Gutschein und die Rechnungen beim IWO ein und bekommt die Prämie rückvergütet.

Alle Infos zur Aktion sowie den Aktions-Gutschein gibt es auf www.deutschland-macht-plus.de

Der Verband unterstützt Planer, Handwerker und Bauherren mit produktneutralen Informationen zum Thema Fußboden, Wand­hei­zun­gen und Flächenküh­lungssystemen. Die Informationen stehen kostenlos im Internet (Adresse siehe oben) zur Verfügung.

 

Dipl.-Ing. Joachim Plate, Bundesverband Flächenheizungen

und Flächenkühlungen (BVF), Hagen

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Источник: https://www.eigenheimerverband.de/tipps-fuer-recht-garten-haus/haus-wohnung/themenarchiv/fussboden-und-wandheizungen/

Heizungsarten + Haus: Was ist im Fertighaus wirtschaftlich und effizient

Eine Flächenheizung ist nicht nur wirtschaftlich, sondern auch energieeffizient

Fertighäuser liegen im Trend und ermöglichen eine kostensparende Bauweise. Wichtig ist jedoch auch die energieeffiziente und damit günstige Heizung. Welche Heizungsarten gibt es für das Haus?

Heizung im Fertighaus: Welche Heizungsart kommt ins Haus?

Individuelle errichtete Häuser erfüllen zwar alle Wünsche, doch deren Bau ist mit hohen Kosten verbunden. Bauherren entscheiden sich daher immer häufiger für ein Fertighaus.

Doch der Bau an sich ist nicht alles, wenn man bedenkt, dass die Heizung rund 7,5 Prozent der gesamten Baukosten ausmacht. Es kommt daher darauf an, sich für die passende Heizungsart imFertighaus zu entscheiden.

Moderne Heizsystems erfreuen nicht nur den Bauherren und den Hauseigentümer, weil die Kosten für eine solche Heizung deutlich unter den alten Varianten liegen.

Welche Vorteile bieten unterschiedliche Heizungsarten?

Auch die Umwelt profitiert von einer modernen Art der Wärmeversorgung, weil weniger Energie verbraucht wird. Doch welche Heizungsart ist die richtige im Fertighaus?

Hier sollen alle Komponenten aufeinander abgestimmt sein: Wärmepumpe, Solarheizung, Pelletheizung oder eine kombinierte Heizungsanlage mit Öl oder Gas kommt infrage.

Gut zu wissen: Bei der Entscheidung für eine Heizungsart sollten auch mögliche Förderungen durch BMWi oder BAFA mit hineinspielen. Denn wenn der Staat noch ein paar Euro dazugibt, bleibt nach dem Bauen noch ein wenig Geld in der Kasse für den wohlverdienten Urlaub oder für die gewünschte Ausstattung im Haus.

Rechtliche Vorgaben im Haus beachten

Wird ein Fertighaus gebaut, geht es nicht nur nach den individuellen Vorlieben die Heizung betreffend. Es müssen auch rechtliche Vorgaben beachtet werden. Hier spielt das Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien eine Rolle, das als Erneuerbare Energien Wärmegesetz bekannt ist.

Dieses schreibt allen Bauherren vor, dass die Wärmeversorgung nicht allein mit Öl oder Gas zu realisieren ist, sondern dass ein Teil der Heizungsanlage auf erneuerbare Energien zugreifen muss. Welche Heizungsart dann speziell gewählt wird, ist die Entscheidung des Bauherren und nicht zuletzt des vorhandenen Baubudgets.

Folgende Vorgaben sind einzuhalten:

  • integrierte Solarheizung muss die Wärmeversorgung zu mindestens 15 Prozent übernehmen
  • integrierte Biogasanlage muss einen Anteil von wenigstens 30 Prozent erbringen
  • integrierte Pelletheizung muss den Wärmebedarf zu mindestens 50 Prozent decken
  • integrierte Wärmepumpe muss den Anteil von mindestens 50 Prozent erbringen

Welche Heizungsart ist in Deutschland am stärksten verbreitet?

Infografik: Heizsysteme im Fertighaus. Diese Heizungsarten sind vertreten.

Infografik: Energieträger zu den Heizsystemen im Fertighaus

Überprüfung durch BMWi oder BAFA sinnvoll

Wird ein Fertighaus errichtet, muss sich der Bauherr in der Regel nicht um diese Vorgaben kümmern, denn der Anbieter des Hauses wird sie aus Eigeninteresse bereits einhalten.

Eine Überprüfung schadet jedoch nicht, außerdem ist es gut zu wissen, welche Heizungsart integriert werden soll, damit die staatliche Förderung durch BMWi oder BAFA in Anspruch genommen werden kann.

Die Nutzung einer staatlichen Förderung ist an die Einhaltung der Vorgaben zu Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gebunden.

Wer auf eine klassische Heizung im Einfamilienhaus setzt und diese nicht mit einer Pelletanlage oder einer Solarheizung bzw.

mit einer anderen Art der Nutzung von erneuerbaren Energien zur Wärmegewinnung kombiniert, kann keinerlei Förderung beantragen.

Heizung im Haus als Hybridheizung konzipieren

Eine Hybridheizung nutzt mehrere Wärmeerzeuger und kombiniert diese.

Die Heizungsanlage setzt zum Beispiel auf Gas, wobei in dem Fall eine Brennwertheizung installiert wird.

Bei dieser kondensiert Wasserdampf im Abgas, die entstehende Kondensationswärme wiederum kann zum Beheizen des Gebäudes genutzt werden.

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Wird dann noch eine Solarheizung integriert, sind alle Vorgaben des genannten Wärmegesetzes erfüllt und die Förderung der staatlichen Einrichtungen kann in Anspruch genommen werden.

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Das Schöne für Bauherren ist dabei nicht nur das Geld, das durch die Förderung beansprucht werden kann, sondern auch die vergleichsweise niedrigen Anschaffungskosten und die günstigeren Kosten für den Brennstoff.

Wichtig zu wissen: Es muss keine Solarheizung installiert werden, gerade im Fertighaus ist das Arbeiten mit Modulen möglich. Diese wiederum erlauben den Austausch des Solarmoduls gegen eine Pelletheizung. Pellets sind ebenfalls ein günstiger Brennstoff und können im Rahmen des Förderprogramms verwendet werden.

Aufhängen ohne zu bohren: KfW-Effizienzhäuser zeichnet die Vakuumdämmung in den Außenwänden aus.

Bohrt man hinein, ist das Vakuum futsch; dann werden auch die Wärmeemissionswerte nicht mehr eingehalten.

Verhindern Sie solche Patzer, indem Sie Ihre Zimmerdekorationen und Regale ohne Schrauben, Dübel und Nägel aufhängen. Wir haben Ihnen da mal was vorbereitet:

Der Klebehaken eignet sich nicht nur an der Decke für Lampen, sondern auch an Wänden.

Sollte Ihnen der mitgelieferte Haken optisch nicht zusagen, empfehlen wir Ihnen gerne auch den äußerst vielseitigen „Bad Kleber“, welcher auch beim Klebehaken mitgeliefert wird.

Die Einsatzmöglichkeiten des Bad Klebers sind so vielseitig, dass man damit sogar High Heels reparieren kann.

Wärmepumpe im Fertighaus: Verschiedene Arten kommen infrage

In Sachen Energieeffizienz macht der Wärmepumpe so schnell keine andere Heizungsart etwas vor. Sie ist daher auch im Fertighaus erste Wahl und besitzt zahlreiche Vorteile, wie dieses Video zeigt:

Video: Modernisieren mit Wärmepumpe

Dabei gibt es nicht „die eine“ Wärmpumpe, sondern es kommen verschiedene Varianten in Betracht:

Diese Variante nutzt die Wärme aus Oberflächenwasser, Grund– und Abwasser. Für den Einbau ist eine wasserrechtliche Genehmigung nötig. Hat das zu nutzende Wasser einen hohen Gehalt an Eisen oder Mangan, kann es nicht genutzt werden, weil die Pumpe damit verstopfen könnte („Verschlackung“).

Diese zieht die Wärme aus der Erde und es müssen dafür Erdkollektoren verlegt werden. Auch das Einbringen von Erdsonden ist möglich, darüber lässt sich die Wärmeenergie, die im Boden gespeichert ist, aufnehmen.

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Wichtig ist dafür eine unversiegelte Freifläche, die mindestens doppelt so groß wie die Wohnfläche sein muss. Auf lehmigem oder sandigem Untergrund können die Kollektoren nicht installiert werden.

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Teilweise werden Bodengutachten gefordert.

Diese Variante entzieht der Außenluft die Wärme, die Pumpe ist vergleichsweise günstig. Eine gewisse Geräuschentwicklung ist möglich, daher müssen Lärmschutzvorschriften beachtet werden. Die Aufstellung erfolgt meist zur Straßenseite hin.

Diese wird meist nur für große Gebäude verwendet und ist keine Alternative für ein übliches Einfamilienhaus. Diese Art der Wärmepumpen wird zur Erwärmung oder Kühlung der Luft, die durch die Klimaanlage benötigt wird, eingesetzt.

Gut zu wissen: Eine Wärmepumpe arbeitet auch im Winter zuverlässig, wie dieses Video zeigt:

Video: Arbeiten Luftwärmepumpen auch im Winter zuverlässig?

Gern wird einer Erdwärmepumpe unterstellt, dass sie genau das nicht leisten könne und dass die Energieeffizienz dieser Heizungsart bei Weitem nicht so groß sei, wie von den Herstellern dargestellt. Doch der Boden ist im Winter deutlich wärmer als die Luft und somit ist die Energieeffizienz dieser Wärmepumpe sogar noch größer als die der Luftwärmepumpe.

Anschaffungskosten der Heizung für das Fertighaus

Wie die nachfolgende Tabelle zeigt, sind die Kosten für eine Heizung im Fertighaus nicht zu unterschätzen:

Infografik: Mit diesen Anschaffungskosten müssen Sie rechnen

Bauherren tun gut daran, sich vor dem Beginn der Bauphase nicht nur die zugrunde liegenden Techniken und Vorteil der verschiedenen Heizungsarten anzusehen, sondern sich auch mit den Kosten auseinanderzusetzen.

Diese gestalten sich wie folgt:

Die Kosten für eine Brennwertheizung im Einfamilienhaus liegen zwischen 5.000 und 12.000 Euro. Dazu kommen noch weitere Kosten zum Beispiel für den Warmwasserspeicher oder für einen Tank. Insgesamt können sich die Kosten auf bis zu 35.000 Euro belaufen. Dazu kommen laufende Kosten für Heizöl oder Gas.

Pellets haben einen hohen Wirkungsgrad und sind daher für die Heizung besonders interessant. Die Kosten für Pellets belaufen sich auf rund 500 bis 800 Euro pro Jahr. Die Installationskosten für eine Pelletheizung liegen zwischen 19.000 und 25.000 Euro.

Wird ein wasserführender Kaminofen installiert, der Brauchwasser erwärmen kann, liegen die Anschaffungskosten bei 500 bis 5.000 Euro. Bioethanolkamine kosten ab 100 Euro aufwärts.

Kein Mensch wird ein ganzes Haus per Elektroheizung beheizen, denn Energieeffizienz sieht anders aus! Als Zusatzheizung oder für das Beheizen von kleinen Räumen ist sie aber hilfreich.

Pro Heizkörper liegen die Anschaffungskosten zwischen 100 und 500 Euro.

Die Elektroheizung ist aber für ein Haus interessant, das zum Beispiel über eine Solarheizung eigenen Strom produziert und nutzt.

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Die Anschaffungskosten liegen zwischen 7.000 und 20.000 Euro, die Stromkosten bewegen sich zwischen 400 und 800 Euro im Jahr.

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Die Anschaffungskosten sowie die Montage der Sonnenkollektoren betragen rund 4.000 bis 11.000 Euro, bis zu 50 Prozent des Wärmebedarfs eines Hauses können hierüber gedeckt werden.

Nano-Blockheizkraftwerke sind auch für ein Fertighaus geeignet, die Kosten dafür liegen zwischen 10.000 und 20.000 Euro. Die laufenden Kosten betragen zwischen 800 und 1.600 Euro. Die Kostenersparnis liegt binnen weniger Jahre höher als der Anschaffungspreis.

Die Anschlusskosten für die Heizung per Fernwärme liegen bei rund 5.000 Euro für ein Fertighaus als Einfamilienhaus, die laufenden Kosten bewegen sich zwischen 800 und 1.200 Euro im Jahr.

Heizungsoptimierung im Fertighaus: Kosten sparen durch Überprüfungen

Wie die folgende Grafik zeigt, erweist sich zum Beispiel eine Heizungspumpe älteren Jahrgangs durchaus als Stromfresser und damit als enormer Kostenfaktor:

Wird das Haus neu gebaut, ist die Heizungsanlage sicherlich auf dem neuesten Stand. Alle verwendeten Komponenten wurden unter dem Aspekt der Energieeffizienz eingebaut.

Vielleicht gab es hier schon die Förderung durch BMWi oder BAFA, sodass die Installationskosten für die aktuell energiesparendste Heizung moderat blieben.

Doch im Laufe der Jahre entwickelt sich die Technik weiter und anfängliche Energiesparkomponenten werden zur Kostenfalle.

Dabei ist gut zu wissen, dass die Förderung der Heizungsoptimierung durch das BAFA oder durch das BMWi möglich ist. Die Optimierung wird über einzelne Komponenten vorgenommen, wobei es Sache des Heizungsfachbetriebes ist, diese zu finden und auszutauschen.

In einzelnen Fällen kann auch der Austausch der kompletten Heizungsanlage nötig werden. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn eine Heizung schon fünfzehn Jahre oder länger in Betrieb ist.

Eine solche Heizung wurde damals vielleicht als reine Ölheizung installiert.

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Später kamen Sonnenkollektoren dazu und sorgten dafür, dass das nötige warme Wasser energiesparend auereitet wurde.

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Doch die alte Ölheizung ist ein wahrer Stromfresser, nach und nach werden Reparaturen nötig oder es müssen laufende Nachjustierungen vorgenommen werden.

Die Heizungsoptimierung für das Haus besteht in dem Fall aus einem Austausch der kompletten Anlage, wofür die genannten Förderungen durch BMWi und BAFA in Anspruch genommen werden können.

Heizungsfachbetriebe beraten zu diesen Förderungen, entsprechende Flyer und Broschüren sind auf den Seiten der beiden Institutionen ebenfalls erhältlich.

Sie erklären Hauseigentümern, was nun zu tun ist und wie sie an die neue Heizung für ihr Haus gelangen.

In dem Zuge wird auch darüber beraten, welche Heizungsart überhaupt die beste ist, was sich nach den finanziellen Möglichkeiten ebenso richten muss wie nach dem Haus und dessen Größe.

Источник: http://waermepumpe-bwp.de/heizungsarten-haus/

Regionale Angebote für Ihre neue Flächenheizung

Eine Flächenheizung ist nicht nur wirtschaftlich, sondern auch energieeffizient

Fachfirmen für Heizung in Ihrer Region.

Wir finden die passenden Fachfirmen für Sie.

Flächenheizungen verteilen die Wärme – anders als ein herkömmlicher Heizkörper – gleichmäßig über eine große Fläche.

Das ist entweder der Fußboden, die Decke oder die Wand des Raums. Dadurch lässt sich bereits bei geringer Heiztemperatur eine behagliche Raumtemperatur erreichen.

Dementsprechend ist diese Art der Heizung sowohl wirtschaftlich als auch energieeffizient.

Grundsätzlich kann eine Flächenheizung an alle Heizsysteme angeschlossen werden. Der Betrieb mit erneuerbaren Energien ist allerdings am effizientesten, da solche Heizungen besonders sparsam arbeiten, wenn die Heizung niedrige Temperaturanforderungen stellt. Solarthermie und Wärmepumpen sind daher die beste Ergänzung für eine Flächenheizung.

Die Installation einer Flächenheizung eignet sich sowohl bei Bestandsbauten als auch beim Neubau.

  Fußbodenheizung

Die Flächenheizung für den Fußboden ist die häufigste Variante dieser Heizungsart. Eine Fußbodenheizung kann entweder wassergeführt oder elektrisch sein.

Wassergeführte Anlagen teilen sich wiederum in Nass- und Trockensysteme auf. Bei Ersteren werden die Heizleitungen nach dem Verlegen mit Estrich übergossen und sind nach dessen Trocknung feste Bestandteile des Fußbodens.

Dadurch ergibt sich allerdings, dass mögliche Defekte nur schwer zu beheben sind.

Trockensysteme eignen sich, wenn Sie die Flächenheizung nachrüsten wollen. Hier werden die Leitungen in den einzelnen Bodenelementen zwischen trockenem Estrich und Bodenbelag verlegt und nicht übergossen. Dadurch erhöht sich die Auauhöhe.

Ebenfalls für den nachträglichen Einbau eignet sich eine elektrische Flächenheizung. Diese werden zwischen Estrich und Bodenbelag verlegt.

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Auch im Badezimmer ist das möglich, allerdings müssen dann ausreichende Abschirmungsvorrichtungen eingebaut werden.

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Eine Elektro-Flächenheizung ist im Betrieb in der Regel deutlich teurer als die wassergeführte Variante.

Unter dem Estrich werden meist flexible Rohrschlangen verlegt, die an das Heizsystem angeschlossen sind.

Ebenso wie eine Fußbodenheizung arbeitet auch eine Deckenheizung mit Strahlungswärme. Diese erhitzt den Raum ähnlich wie die Sonnenwärme. Die Decke wirkt in diesem Zusammenhang selbst wie ein Heizkörper. Auch hier gibt es Flächenheizungen, die elektrisch betrieben werden, und solche, die mit wassergeführten Rohren arbeiten.

Elektrische Deckenheizstrahler wandeln Strom in infrarote Wärmestrahlung um und erzeugen kaum Konvektion.

Eine Deckenheizung kann daher bestens zur Heizungsergänzung für einzelne Wohnräume eingesetzt werden.

Wie alle Arten der Flächenheizung benötigt auch diese Variante geringe Vorlauftemperaturen und kann optimal mit erneuerbaren Energieerzeugern kombiniert werden.

  Wandheizung

Die große vertikale Fläche, die durch die Heizung erwärmt wird, gibt einen Teil der Heizleistung als Strahlungswärme ab.

Anders als bei einer Fußbodenheizung trifft die Wärmestrahlung dabei den ganzen Körper, was ein wohliges Wärmegefühl erzeugt.

Auch reagiert eine Wandheizung deutlich schneller auf die Temperaturregelung. Der Raum muss dafür allerdings entsprechend isoliert sein.

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Eine Wandheizung ist mit relativ aufwendigen Planungen und hohen Investitionskosten verbunden und eignet sich daher eher für den Neubau.

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Weiterhin darf die beheizte Fläche nur bedingt verstellt werden. Achten Sie darüber hinaus auch darauf, die Wand nicht durch Bohrungen zu beschädigen, da damit schnell ein hoher Reparaturaufwand einhergehen kann.

Wandheizungen gibt es als Warmwasser-Variante und als Elektroheizung.

Eine Wandheizung hat gegenüber einer Fußbodenheizung viele Vorteile, ist aber kostenintensiver.

Welche Anschaffungskosten eine Flächenheizung mit sich bringt, hängt maßgeblich davon ab, in welcher Fläche sie verbaut wird. Durchschnittlich können Sie etwa mit folgenden Ausgaben rechnen:

Art der Flächenheizung Kosten*
Fußbodenheizung
Nasssystemca. 35 bis 70 Euro pro m²
Trockensystemca. 35 bis 60 Euro pro m²
Elektrischca. 20 bis 50 Euro pro m²
Deckenheizung
Warmwasser-Systemca. 60 bis 90 Euro pro m²
Elektrische Heizmattenca. 100 bis 150 Euro pro m²
Infrarot-Systemca. 100 bis 300 Euro pro m²
Wandheizung
Nasssystemca. 75 bis 200 Euro pro m²
Trockensystemca. 150 bis 250 Euro pro m²
Elektrischca. 100 bis 500 Euro pro m²

* Preise sind Durchschnittswerte und dienen zur Orientierung.

Hat Ihre Heizungsanlage noch nicht das Alter erreicht, in dem eine komplette Erneuerung notwendig ist, kann es sich unter Umständen bereits lohnen, das System zu optimieren, um Heizungskosten zu sparen.

Im Rahmen des Klimaschutzprogramms 2030 werden unterschiedliche Fördermaßnahmen für den Einbau und Austausch von Heizungen vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der Kreditanstalt für Wiederauau (KfW) angeboten. Weitere Informationen dazu können Sie unserer Übersicht zu Förderungen für Heizungen entnehmen.

Источник: https://www.aroundhome.de/heizung/flaechenheizung/

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