Energie sparen im Home Office während Corona

Contents
  1. Strom sparen im Home-Office: Warum viele Arbeitnehmer auf den Zusatzkosten sitzen bleiben
  2. Laptops verbrauchen weniger Strom
  3. Drucker und Scanner vom Strom nehmen
  4. Kantine ist Fehlanzeige: Essen muss man
  5. 4 Tipps: Stromkosten im Home-Office gering halten
  6. Bekommen Arbeitnehmer Stromkosten im Home-Office erstattet?
  7. Strom sparen im Homeoffice: Diese 4 Tipps helfen dir
  8. Die optimale Geräte-Organisation
  9. Das perfekte Licht im Homeoffice
  10. Effiziente Kaffeepausen
  11. Für die Pausen zwischendurch
  12. Homeoffice heißt: Heizen auf eigene Kosten
  13. Homeoffice wegen Corona: Wie stark steigen die Nebenkosten?
  14. Verlässliche Daten zu Homeoffice-Nebenkosten fehlen noch
  15. Stromkosten: Laptop, Smartphone und Herd verursachen mehr Nebenkosten
  16. Heizkosten: Schwierige Berechnung der zusätzlichen Nebenkosten
  17. Kann die Homeoffice-Pauschale die gestiegenen Nebenkosten ausgleichen?
  18. Homeoffice-Pauschale: Nicht jeder profitiert bei Steuerklärung
  19. Strom sparen: 10 Tipps für zu Hause
  20. 1. Strom sparen mit dem Timer
  21. 2. Standby-Modus hinterfragen
  22. 3. Öfter mal den Netzstecker ziehen
  23. 4. Clevere Stromsparhelfer nutzen
  24. 5. Mit dem Kühlschrank Strom sparen
  25. 6. Strom beim Kochen und Backen sparen
  26. 7. Sparen im Umgang mit der Waschmaschine
  27. 8. Beim Heizen Energie und Strom sparen
  28. 9. Mit LED-Lampen Strom sparen
  29. 10. Kinderleicht zum neuen günstigen Ökostrom
  30. Steuerfragen in Corona-Zeiten: Wer zahlt eigentlich die Stromkosten im Homeoffice?
  31. Höhere Energiekosten im Homeoffice: Das sind die Prognosen
  32. Welche Kosten übernimmt der Arbeitgeber?
  33. Neues Steuergesetz: Homeoffice-Kosten von der Steuer absetzen
  34. Homeoffice-Pauschale: Es gibt einen Haken
  35. So können Firmen in Coronazeiten Energiekosten sparen
  36. Die Energieberater raten Unternehmen, folgende Bereiche zu überprüfen:
  37. Energiesparen: Diese Tipps gibt es für das Homeoffice

Strom sparen im Home-Office: Warum viele Arbeitnehmer auf den Zusatzkosten sitzen bleiben

Energie sparen im Home Office während Corona

Foto: panthermedia.net/DimaBaranow

Das Coronavirus verfolgt uns bis aufs heimische Sofa, denn viele Menschen arbeiten aktuell im Home-Office. Nicht jeder ist mit einem eigenen Büro ausgestattet und sitzt nun provisorisch am Küchentisch.

Laptop und Diensthandy brauchen Saft und belasten den eigenen Stromverbrauch. Noch schlimmer wird es, wenn die ganze Familie zuhause am Netz hängt. Die Angst vor hohen Stromkosten ist groß.

Welche Kosten fallen genau an und wie lässt sich trotzdem Strom sparen?

Laptops verbrauchen weniger Strom

E-Mails abrufen, Tools nutzen und vieles mehr: Für jegliche Anwendungen, die für den Arbeitsalltag nötig sind, nutzen viele Arbeitnehmer den privaten Computer. Dabei verbraucht ein portables Gerät wie ein Notebook weniger Strom. Das Device sollte seitens des Arbeitgebers bereitgestellt werden.

Aktuell liegen die Kosten nämlich bei 15 Cent pro Arbeitstag, so das Stromvergleichsportal Verivox. Größere Rechner mit zwei Monitoren, Tastatur und Maus kommen im Vergleich auf circa 50 Cent pro Arbeitstag. Erstaunlich günstig ist das Aufladen eines Smartphones.

Drei Stunden am Kabel kosten weniger als einen Cent.

Wer dennoch an einem stationären Rechner arbeitet, kann die Energiesparfunktion nutzen. Diese ist bei Windows-Rechnern unter den Punkten Einstellungen – System – Netzbetrieb und Energiesparen zu finden.

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In der Mittagspause kann der Computer geschont werden. Nach Feierabend fahren Nutzer den Rechner am besten herunter.

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Der Internetbrowser beansprucht je nach Anwendung viel Rechenleistung, was sich wiederum auf den Stromverbrauch auswirkt.

Drucker und Scanner vom Strom nehmen

Werden Drucker und Scanner nicht gebraucht, sollten sie vom Strom genommen werden. Denn auch im Stand-by-Modus ziehen sie Saft. Druckaufträge werden im Home-Office am besten gebündelt und auf einen Schlag ausgedruckt.

Kantine ist Fehlanzeige: Essen muss man

Home-Office hat einen weiteren Nachteil: die Kantine ist nicht in der heimischen Küche. Wer zuhause arbeitet, kocht sich sein Mittagessen selbst. Auch das verbraucht Strom und kostet Geld. Natürlich kommt es hier auf die Energieeffizienz des Herdes oder Backofens an.

Wer sein Kochfeld für eine Stunde auf höchster Stufe laufen lässt, verbraucht laut dem Vergleichsportal Verivox im Durchschnitt 50 Cent. Generell sinken die Kosten, wenn das Wasser elektrisch erhitzt wird. Bei der Erhitzung im Kochtopf, geht mehr Energie verloren.

Ein Wasserkocher ist demnach effizienter.

4 Tipps: Stromkosten im Home-Office gering halten

  1. Geräte ausschalten: Es ist Feierabend und der Laptop wird zugeklappt. Ungenutzte Geräte rutschen damit in den Stand-by-Modus – doch auch das verbraucht Strom. Besser ist es, alle Geräte auszuschalten.
  2. WLAN über Nacht ausschalten: Etwas Strom können Nutzer sparen, wenn sie den WLAN Router über Nacht ausschalten.
  3. LEDs statt Halogenlampen: Morgens oder abends kann es nötig sein, am Schreibtisch das Licht einzuschalten.

    LEDs sind sparsamer als Glüh- oder Halogenlampen, so die Verbraucherzentrale.

  4. Vergleich der Stromtarife: Wer als Familie einen Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden hat, zahlt im Grundversorgungstarif im Durchschnitt 1.330 Euro im Jahr für Strom.

    Auch in der aktuellen Zeit lohnt es sich, die Tarife zu vergleichen. Günstige Tarife sind auch für 1.030 Euro im Jahr zu haben.

Bekommen Arbeitnehmer Stromkosten im Home-Office erstattet?

Wie Arbeitnehmer die zusätzlichen Stromkosten im Home-Office decken, geht das Unternehmen nur bedingt etwas an.

Angestellte können sich auf jeden Fall nicht darauf verlassen, die Kosten für die Benutzung des Laptops erstattet zu bekommen, so Christian Solmecke, Partner der Kanzlei Wilde Beuger Solmecke.

Ob die Unkosten vom Arbeitgeber erstattet werden, sollte individuell vereinbart werden. Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung geben ebenfalls Aufschluss.

Millionen Angestellte arbeiten durch die Coronakrise im Home-Office. Video-Konferenzen sind zum Alltag geworden. Jeder Tipp hilft, um das Arbeiten in den eigenen vier Wänden zu erleichtern und Stromkosten im Rahmen zu halten.

Plötzlich im Home-Office? Wie Sie Zuhause produktiv bleiben.

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Strom sparen im Homeoffice: Diese 4 Tipps helfen dir

Energie sparen im Home Office während Corona

Das Arbeiten im Homeoffice treibt deinen Stromverbrauch in die Höhe. Jedoch kannst du dir und deiner Stromrechnung unkompliziert einen Gefallen tun. So kannst du mit den richtigen Geräten einiges an Strom einsparen. Zusätzlich gibt es noch weitere hilfreiche Tipps, wie du deinen Arbeitsalltag zu Hause effizient gestalten kannst.

Die optimale Geräte-Organisation

Müssen es zwei Bildschirme sein? Ist die leistungsstarke Grafikkarte wirklich notwendig? Stell dir die Frage, was du wirklich zum Arbeiten brauchst. Brauchst du also beispielsweise keinen zweiten Bildschirm, dann schalte ihn aus, denn der verbraucht nur Strom. Energiesparend ist im Vergleich übrigens ein Laptop.

Wenn dein Job sich über einen Laptop erledigen lässt und du keinen gut aufgerüsteten Computer brauchst, greife lieber zum mobilen Endgerät. Denn dieser verbraucht bis zu zwei Drittel weniger Strom als der Computer, teilt die Verbraucherzentrale mit. Für alle Geräte gilt jedoch, auf das angegebene Energielabel zu achten.

Mit energieeffizienten Geräten lässt sich noch einfacher Strom sparen.

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Ein weiterer Tipp liegt zwar auf der Hand, aber: Wenn du Pause machst, dann schalte den Energiesparmodus deines Laptops an. Verzichte auch auf einen Bildschirmschoner.

Der kann schön aussehen, verbraucht allerdings auch Strom. Nach der Arbeit sollten alle nicht verwendeten Geräte komplett ausgeschaltet und vom Strom genommen werden.

Dazu kannst du zum Beispiel Mehrfachsteckdosen mit einem Schalter oder – noch einfacher – Smart Plugs verwenden.

Für richtige Sparfüchse lohnt es sich, Geräte wie Drucker und Scanner tagsüber auszuschalten, denn sie verbrauchen auch unbemerkt Energie im Standby-Modus. Am besten sammelst du deine Druckaufträge über einen Zeitraum und druckst es dann gemeinsam aus. Auch dein Repeater gehört zu den Stromfressern. Wenn du nicht gerade nachts arbeitest, kannst du ihn in dieser Zeit vom Strom nehmen.

Das perfekte Licht im Homeoffice

Nicht jedes Zimmer muss beleuchtet sein, nur weil du zu Hause arbeitest. Eine gut platzierte Schreibtischlampe reicht völlig aus.

Am besten hat diese eine Dimmfunktion, damit du die Helligkeit einstellen kannst, wie du sie brauchst. Bei deiner Schreibtischlampe solltest du darauf achten, dass eine LED-Lampe zum Einsatz kommt.

Sie verbrauchen bekanntermaßen deutlich weniger Strom als Halogen- und Energiesparlampen.

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Platzierst du deinen Homeoffice-Schreibtisch zusätzlich in einem rechten Winkeln zu einem Fenster, wird dein Arbeitsplatz von natürlichem Licht beleuchtet. Außerdem sparst du monatlich Kosten, wenn du die Bildschirmhelligkeit reduzierst.  Der Bildschirm muss nicht immer die hellste Stufe haben, um gut zu arbeiten. Deine Augen wird die Einstellung ebenfalls schonen.

Effiziente Kaffeepausen

Für viele Menschen ist Kaffee holen der erste Schritt, wenn sie in den Arbeitstag starten. Im Homeoffice kannst du dir deinen Kaffee zubereiten, wie du möchtest.

Bei einem hohen Konsum von Filterkaffee empfiehlt das Team vom Projekt Enera, dass du dir morgens eine ganze Kanne Kaffee kochst und diese in einer Thermoskanne warm hältst. Egal, ob Kaffeevollautomat oder Filterkaffeemaschine.

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Nach dem Gebrauch solltest du diese komplett ausschalten, denn auch hier liegt der Hase wieder im Standby-Modus im Pfeffer.

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Auch bei deinem Mittagessen kannst du Strom sparen. Wie? Anstatt das Wasser im Kochtopf zum Kochen zu bringen, kannst du mithilfe eines Wasserkochers Strom sparen. Das Wasser ist dadurch wesentlich schneller kochend heiß und die Herdplatte ist insgesamt kürzer in Betrieb.

Für die Pausen zwischendurch

Einfach mal fünf Minuten den Kopf ausschalten? Effizient kannst du dennoch sein. Es lohnt sich in den fünf Minuten einen Gang zur Waschmaschine zu machen.

Statt die nasse Wäsche schnell in den Trockner zu schmeißen, solltest du auf die Maschine verzichten, wenn du deine Stromkosten nachhaltig senken willst. Die Wäscheleine trocknet deine Wäsche genauso gut und braucht dafür noch nicht mal Strom.

Nach Angaben der Verbraucherzentrale kannst du damit rund 60 Euro im Jahr sparen. Der Trockner verwendet durchschnittlich 13 Prozent des Strombedarfes eines Haushaltes.

Homeoffice heißt: Heizen auf eigene Kosten

In deinen eigenen vier Wänden hast du die Macht über die Temperatur in deinem Arbeitsraum. Das kannst du zu deinem Vorteil nutzen. So sind Kipplüften und gleichzeitig die Heizung voll aufdrehen aus energetischer Sicht nicht sinnvoll.

Je kühler du es beim Arbeiten magst, desto mehr Heizungskosten sparst du. Doch auch im Sommer kannst du sparen. Verzichte auf eine Klimaanlage und nutze morgens die frische, noch kühle Luft um deinen Arbeitsplatz zu temperieren.

Arbeite anschließend bei geschlossen und leicht abgedunkelten Fenstern.

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Homeoffice wegen Corona: Wie stark steigen die Nebenkosten?

Energie sparen im Home Office während Corona

Für den einen bedeutet das Homeoffice entspanntes Arbeiten ohne nervige Pendelei, für die andere unbequemes Tippen am Küchentisch ohne persönliche Kontakte. Doch egal wie man zum Homeoffice steht, eines ist den Hunderttausenden Heimarbeitern gemein: Alle haben mehr Nebenkosten, wenn sie mehr zu Hause sind.

Aber um wie viel genau steigen die Nebenkosten dadurch? Die Antwort darauf ist komplex. Der Versuch einer Annäherung.

Verlässliche Daten zu Homeoffice-Nebenkosten fehlen noch

Die verlässlichste Quelle zu dieser Frage, das sogenannte Sozio-ökonomische Panel (SOEP), liegt für die Corona-Zeit noch nicht vor. Dabei werden seit 1984 dieselben Personen und Familien nach diversen finanziellen Aspekten ihres Lebens befragt. Die Studie ist außerdem repräsentativ.

Das Problem: Vor Januar 2021 ist nicht mit dem aktuellen SOEP zu rechnen, teilt das zuständige Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) mit.

Stromkosten: Laptop, Smartphone und Herd verursachen mehr Nebenkosten

Eine Alternative sind Schätzungen, die von Vergleichsportalen wie Check24 und Verivox kommen. Am einfachsten lässt sich damit der Mehrverbrauch an Strom beurteilen.

Verivox geht davon aus, dass ein Tag im Homeoffice zusätzliche Stromkosten von maximal einem Euro verursacht. Dafür beziehen die Experten Laptop (15 Cent pro Tag), Desktop-PC (50 Cent), Smartphone (1 Cent) und Backofen oder Herd (bis zu 50 Cent) mit ein.

Auch Check24 geht von einer ähnlichen Ausstattung aus, rechnet aber etwas kostengünstiger: ein Laptop inklusive externer Monitor, eine LED-Schreibtischlampe und ein Elektroherd mit einer halbstündigen Nutzung. Insgesamt entstünden so Mehrkosten von 30 Cent pro Tag.

Fazit für die Stromkosten: Geht man von den üblichen 220 Arbeitstagen pro Jahr aus, würde die Rechnung damit um 66 Euro steigen. Nimmt man als Grundlage einen Euro pro Tag, lägen die Mehrkosten bei 220 Euro.

Dies kann je nach Tarif, Verbrauch und Geräten aber stark variieren. Auch waren die meisten Arbeitnehmer Anfang 2020 noch nicht im Homeoffice, andere wiederum sind auch in der Zwischenzeit vereinzelt ins Büro gefahren.

Das drückt die Ausgaben.

Heizkosten: Schwierige Berechnung der zusätzlichen Nebenkosten

Schwieriger wird es bei den Heizkosten. Zwar fällt die Berechnung von Verivox auf den ersten Blick eindeutig aus. So erhöhe sich der Heizbedarf eines Musterhaushaltes durch das Homeoffice um insgesamt rund vier Prozent, was je nach Heizsystem zu Mehrkosten von bis zu 45 Euro führe. Doch Check24 widerspricht: „Aus unserer Sicht ist das mathematisch falsch.“

Denn Verivox geht für seine Rechnung davon aus, dass die Temperatur tagsüber im Homeoffice drei Grad höher gehalten wird als sonst – und jedes Grad verbrauche etwa sechs Prozent mehr an Energie.

Genau diese sechs Prozent stellt Check24 jedoch in Frage: Sie würden zwar zutreffen, wenn es um das Absenken der Temperatur gehe, könnten im Umkehrschluss aber nicht auf das zusätzliche Heizen angewendet werden. „Auch nach intensiver Recherche konnten wir keine Informationen finden, wie viel Prozent mehr Energie für ein Grad mehr an Raumtemperatur aufgewendet werden muss“, schreibt das Vergleichsportal.

Fazit für die Heizkosten: Ja, die Heizkosten steigen an, wenn man es auch tagsüber wärmer haben will. Doch der genaue Mehrpreis ist strittig.

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Der Heizspiegel kam im vergangenen Jahr für eine 70-Quadratmeter-Wohnung mit Erdgas auf durchschnittliche Kosten von 720 Euro. Würde man bei diesem Beispiel die umstrittenen vier Prozent von Verivox anlegen, wären es knapp 29 Euro.

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Die tatsächlichen Mehrkosten können aber deutlich höher oder niedriger ausfallen.

Kann die Homeoffice-Pauschale die gestiegenen Nebenkosten ausgleichen?

Die Homeoffice-Pauschale sieht fünf Euro pro Tag an steuerlicher Entlastung vor. Allerdings ist sie mit 600 Euro gedeckelt, was rechnerisch nicht 220 Arbeitstagen entspricht, sondern nur 120.

Möchte man trotz mathematischer Diskussionen über die Methodik einen groben Vergleich wagen, könnte man diesen 600 Euro einen Betrag von etwa 100 Euro durch Stromkosten (66 Euro) und Heizkosten (29 Euro) gegenüberstellen. Dies sieht zunächst nach einem guten Geschäft für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus.

Jedoch darf die Pendlerpauschale nicht außer Acht gelassen werden, sie fällt mit der Homeoffice-Pauschale weg. Hierbei werden 30 Cent pro Kilometer der einfachen Arbeitsstrecke berücksichtigt. Wer also 17 Kilometer in die Arbeit und noch einmal 17 zurückfährt, erhält bereits 5,10 Euro an Pendlerpauschale – und damit mehr als durch die Homeoffice-Pauschale.

Andererseits: Steht das Auto still, nutzt es sich auch weniger ab und muss weniger getankt werden. Dabei hängt die Ersparnis sehr individuell von Fahrzeugtyp, Strecke, Spritpreis und Fahrweise ab.

Homeoffice-Pauschale: Nicht jeder profitiert bei Steuerklärung

Hinzu kommt: Die Homeoffice-Pauschale wird bei der Steuererklärung in die sogenannte Werbungskostenpauschale eingerechnet. Um davon zu profitieren, muss man bei den Werbungskosten mehr als 1.

000 Euro geltend machen können – denn diese Summe steht jedem Steuerpflichtigen auch ohne Belege zu.

Nur wer mit seinen individuellen Ausgaben diesen Betrag übersteigt, kann auch die Homeoffice-Pauschale ausschöpfen.

Fazit für die Homeoffice-Pauschale: Die Pauschale kann helfen, die zusätzliche Belastung durch die Nebenkosten zu senken. Dafür müssen aber zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Erstens braucht es ausreichend hohe Werbungskosten. Und zweitens muss sie sich im Vergleich zur wegfallenden Pendlerpauschale und den Einsparungen beim Auto rechnen.

Источник: https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/homeoffice-wegen-corona-wie-stark-steigen-die-nebenkosten,SIymDYc

Strom sparen: 10 Tipps für zu Hause

Energie sparen im Home Office während Corona

Wie kann ich Strom sparen? Zum Glück gibt es viele Möglichkeiten, den eigenen Stromverbrauch zu reduzieren. Einige sind offensichtlich, andere werden dich vielleicht überraschen.

Wir haben 10 effiziente Tipps zusammengestellt. Nicht immer lassen sich alle umsetzen. Aber schon die eine oder andere Veränderung im Alltag kann helfen, Strom zu sparen.

Schaue einfach, was innerhalb deiner Möglichkeiten liegt.

1. Strom sparen mit dem Timer

Ständige Verfügbarkeit ist praktisch, muss aber nicht sein. In vielen Haushalten laufen einige Geräte permanent, obwohl sie nur zu bestimmten Zeiten genutzt werden.

Ein gutes Beispiel ist die Warmwasserbereitung, die vor allem morgens und abends notwendig ist. Sowohl mit einem Boiler als auch mit einem Durchlauferhitzer kann man Strom sparen.

Moderne Geräte verfügen in der Regel über Timer-Funktionen.

Auch das WLAN wird meist nicht rund um die Uhr benötigt. Um Strom zu sparen, musst du den Router nicht einmal ganz vom Netz trennen. Es reicht schon aus, einige Funktionen über die Einstellungen zu deaktivieren. Wähle die Option „das Funknetz wird erst abgeschaltet, wenn kein WLAN-Netzwerkgerät mehr aktiv ist“, um nicht plötzlich ohne Internet vor dem Laptop zu sitzen.

2. Standby-Modus hinterfragen

In einigen Situationen ist der Standby-Modus durchaus sinnvoll, zum Beispiel während kurzer Arbeitspausen. Oft ist diese Funktion aber nicht unbedingt notwendig. Wichtig ist außerdem, ob es sich um einen echten Standby-Betrieb handelt oder einen „Schein-Aus-Betrieb“. Letzteres gilt beispielsweise oft für Fernseher und Kaffeevollautomaten.

Die Geräte sind scheinbar ausgeschaltet, ziehen aber trotzdem Strom. Bei älteren Fernsehern kommen durch den „Schein-Aus-Betrieb“ leicht 44 Kilowattstunden (kWh) im Jahr zusammen. Eine Menge, wenn man bedenkt, was man alles mit einer Kilowattstunde machen kann – zum Beispiel 100 Stunden Radio hören.

Also: Vorsicht bei allen Elektrogeräten mit Fernbedienungen, leuchtenden Lämpchen und laufenden Anzeigen.

3. Öfter mal den Netzstecker ziehen

Lädst du dein Smartphone immer über Nacht auf und lässt das Ladegerät deshalb einfach in der Steckdose? Das ist praktisch, klar – verbraucht aber unnötig Strom.

Deshalb solltest du lieber den Netzstecker von Handy, Laptop und anderen Geräten nach dem Aufladen vom Stromnetz trennen.

Der Aufwand, es wieder einzustöpseln, ist nicht groß, die Möglichkeit Strom zu sparen dafür schon.

4. Clevere Stromsparhelfer nutzen

Steckdose ist nicht gleich Steckdose. Einige Modelle helfen dir dabei, Strom zu sparen. Wir haben drei clevere Helferlein zusammengestellt:

  • Werden mehrere Elektrogeräte gleichzeitig genutzt, ist eine Mehrfachsteckdose mit Kippschalter ideal. Mit ihr kannst du Geräte wie Computer, Monitor und Drucker gleichzeitig an- und ausschalten.
  • Eine sogenannte Master-Slave-Steckdosenleiste ist ebenfalls sinnvoll. Wird das Hauptgerät (Master) ausgeschaltet, werden auch die anderen Geräte (Slaves) vom Stromnetz getrennt.
  • Möchtest du nicht auf den Standby-Modus verzichten, sind intelligente Steckdosen eine gute Alternative. Sie erkennen, wenn ein Gerät „schlummert“, und stellen automatisch die Energiezufuhr ab.

Wer mehr zu Hause ist, verbraucht mehr Strom. Ergo: Das Sparpotential wird größer.

5. Mit dem Kühlschrank Strom sparen

Einen Kühlschrank mit hoher Energieeffizienzklasse zu kaufen, zahlt sich aus. Um Strom zu sparen, kannst du aber noch mehr machen. Eine große Rolle spielt zum Beispiel der Standort. Vermeide es, den Kühlschrank neben Wärmequellen aufzustellen. Heizung, Herd oder Geschirrspüler sollten also möglichst weit entfernt sein.

Es empfiehlt sich ebenfalls, die Voreinstellungen zu hinterfragen. Die optimale Temperatur im Kühlschrank liegt bei 5 bis 7 Grad Celsius, im Gefrierfach bei -18 Grad Celsius. Schon wenig macht hier viel aus. Denn jedes Grad höher senkt den Energieverbrauch um 6 Prozent.

Was du noch tun kannst, um beim Kühlen und Gefrieren Strom zu sparen, erfährst du in dem Blogbeitrag „Das kleine 1 x 1 des Kühlschranks“.

6. Strom beim Kochen und Backen sparen

Auch beim Kochen und Backen kannst du an der Stellschraube drehen und Strom sparen. Das fängt schon bei der Wahl des Kochgeschirrs an. Töpfe und Pfannen sollten aus Materialien bestehen, die Wärme gut leiten.

Das trifft unter anderem auf emaillierten Stahl und Teflon zu. Stimme außerdem die Größe des Kochgeschirrs auf die Plattengröße ab, damit Wärme nicht ungenutzt in die Luft verschwindet.

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Aus demselben Grund empfiehlt es sich übrigens, einen Deckel für Töpfe und Pfannen zu verwenden.

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Backst und kochst du oft nach Rezept? Das darin oft angegebene Vorheizen des Backofens ist meist nicht notwendig und verbraucht unnötig Energie. Wie du noch effizienter kochen und backen kannst, zeigen wir dir in dem Beitrag „Energiesparen beim Kochen“.

7. Sparen im Umgang mit der Waschmaschine

Bei vielen ist sie sehr regelmäßig in Betrieb – die Waschmaschine. Besitzt du ein Gerät mit der Energieeffizienzklasse A+++, hast du schon den richtigen Weg zum Stromsparen eingeschlagen. Durch die richtige Füllmenge, Umdrehungszahl und Temperatur kannst du noch effizienter waschen.

Achte darauf, dass die Wäschetrommel möglichst komplett gefüllt ist und schalte bei den Umdrehungen einen Gang runter. In den meisten Fällen reicht es aus, die Wäsche mit 1.000 Umdrehungen pro Minute zu schleudern. Auch die Wahl der Temperatur ist wichtig.

Wasche leicht verschmutzte Buntwäsche bei 30 oder 40 Grad Celsius. Kochwäsche wird auch bei 60 Grad Celsius sauber. Hast du es mit besonders hartnäckigen Flecken zu tun? Dann wirkt eine Vorbehandlung mit Fleckenentfernern Wunder.

Noch mehr Tipps für ein effizientes Waschvergnügen findest du in unserem Ratgeber.

Damit wir es im Winter gemütlich haben, beginnt ab etwa Mitte Oktober die Heizsaison.

8. Beim Heizen Energie und Strom sparen

Einer der größten Stromfresser im Haushalt ist ganz klar die Heizung.

Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, richtig zu heizen und dadurch viel Energie zu sparen: Ein praktischer Tipp ist zum Beispiel regelmäßiges Entstauben und Entlüften der Heizkörper.

Achte außerdem darauf, dass der Heizkörper nicht durch Gardinen oder Möbel verdeckt wird. So kann sich die Wärme optimal im Raum verteilen. Auch das Senken der Raumtemperatur kann helfen.

Nahe liegend – aber wusstest du, dass du schon mit einem Grad Celsius weniger bis zu 6 Prozent Heizenergie sparen kannst?  Aber auf welche Temperatur sollte die Heizung im Winter eingestellt werden? Mehr über das Thema Heizen und der optimalen Raumtemperatur im Winter findest du im Blogbeitrag „Heizung auf Winterbetrieb umstellen„.

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Vielleicht macht auch ein genereller Check deiner Heizungsanlage sind. Denn, egal ob du mit Gas, Öl oder Pellets heizt: Die Heizungspumpe muss gerade bei kaltem Winterwetter tausende Liter Wasser durch die Heizungsrohre pumpen. Alte und falsch eingestellte Heizungspumpen verbrauchen dabei jährlich 400 kWh oder mehr.

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Aus diesem Grund kann sich eine Überprüfung der Heizung lohnen. Eventuell ist es sogar sinnvoll, in eine neue Heizungspumpe zu investieren: Moderne Heizungspumpen laufen nämlich nicht ununterbrochen, sondern ihre Leistung an den jeweiligen Bedarf an.

Dadurch sparst du Energie und hast auch die Ausgaben für das neue Bauteil über kurz oder lang wieder in deiner Haushaltskasse.

9. Mit LED-Lampen Strom sparen

Lichtquellen haben einen großen Einfluss auf die Raumwirkung. Wenn du dich gerade in dem Raum aufhältst, ist das auch gut so. Indem du jedoch nicht benötigte Lichtquellen ausschaltest, kannst du viel Strom sparen. Das ist kein Geheimnis, wird aber oft unterschätzt oder vergessen.

Ist Letzteres der Fall, sind Bewegungsmelder und Abschaltautomatiken eine gute Hilfe . Vor allem im Flur und zum Beispiel im Gäste-WC sind Bewegungsmelder eine stromsparende Alternative. In diesen Räumen kommt es nämlich besonders häufig vor, dass du vergisst, das Licht zu löschen.

Legst du Wert auf ein gemütliches Ambiente in den Wohnräumen und möchtest trotzdem Energie sparen, empfehlen wir dir Dimmer.

Alte Glühbirnen solltest du übrigens grundsätzlich austauschen. Energiesparlampen und LED-Leuchten haben einen deutlich besseren Wirkungsgrad. Ein zusätzlicher Vorteil: Hochwertige LEDs haben eine Lebensdauer von bis zu 15 Jahren.

10. Kinderleicht zum neuen günstigen Ökostrom

Wer mehr von zuhause aus arbeitet, verbraucht mehr Energie. Höchste Zeit, einen günstigen und zugleich nachhaltigen Stromtarif zu wählen. Holen dir mit einem unserer neuen Ökostrom-Tarife geballte grüne Power ins Haus!

  • 100 % Ökostrom und das zu einem richtig günstigen Preis. Je nach Tarif handelt es sich um grüne Energie überwiegend aus süddeutschen, EnBW eigenen Wasserkraftwerken oder aus Europa.
  • Du trägst dazu bei, dass der Strommix in Deutschland grüner und die nachhaltige Stromproduktion weiter ausgebaut wird.
  • Du hast die Wahl: Wähle einen Tarif mit oder ohne voller Preisgarantie.

Zum Angebot

Du möchtest noch mehr Energiesparen? Entdecke welche Einsparpotenziale noch in deinem Zuhause schlummert. Weitere Energiespartipps findest du in unserem Energiespar-Bereich.

Источник: https://www.enbw.com/blog/wohnen/energie-sparen/energiespartipps-fuer-zuhause/

Steuerfragen in Corona-Zeiten: Wer zahlt eigentlich die Stromkosten im Homeoffice?

Energie sparen im Home Office während Corona

Anfangs konnte und wollte sich kaum jemand vorstellen, dass die Corona-Pandemie länger als einige Monate dauern würde. Und doch: Das Coronavirus ist noch immer da und hat uns das ganze Jahr 2020 über begleitet.

Neben den Einschränkungen fürs gesamte öffentliche Leben, hat sich unter anderem der Arbeitsalltag für Büroangestellte massiv verändert. Viele von ihnen arbeiten seit Ausbruch der Pandemie im viel beschworenen Homeoffice.

Auch manche Arbeiterinnen und Arbeiter, die aufgrund der Corona-Pandemie in Kurzarbeit sind oder arbeitslos wurden, verbringen wohl einen Großteil ihrer Zeit zu Hause.

Wir haben uns im vergangenen Jahr also mehr zu Hause aufgehalten als wohl je zuvor. Aller Voraussicht nach wird sich das auf der Betriebskostenabrechnung und der Stromrechnung niederschlagen.

Denn mehr Zeit zu Hause heißt auch: Der Fernseher ist länger an als sonst, wir stehen länger am Herd, verbrauchen mehr Wasser.

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Und wenn ihr zu denen gehört, die die Büroarbeit von zu Hause aus erledigen, fressen auch euer Computer und mögliche Peripheriegeräte Strom, den unter normalen Umständen der Arbeitgeber bezahlt.

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Diese Kosten könnt ihr euch bis zu einem gewissen Betrag neuerdings noch einfacher vom Staat erstatten lassen. Wie das geht, verraten wir euch weiter unten. Aber zunächst: Mit wie viel höheren Kosten müsst ihr am Ende rechnen? Und habt ihr eine Möglichkeit, das Geld auch von eurem Arbeitgeber wiederzubekommen?

Höhere Energiekosten im Homeoffice: Das sind die Prognosen

Das Vergleichsportal Verivox hat die voraussichtlichen Stromkosten der Arbeit im Homeoffice berechnet. Wer an einem Laptop arbeitet, hat dabei vielleicht mit einer unbequemen Sitzposition zu kämpfen. Den Geldbeutel schont das mobile Gerät aber.

Pro Arbeitstag liegen die Stromkosten hier im Schnitt bei etwa 15 Cent. Zum Vergleich: Ein Desktop-Computer verbraucht mitsamt des angeschlossenen Bildschirms Strom im Wert von rund 50 Cent am Tag.

Mit jedem zusätzlich angeschlossenen Gerät und leistungsstärkerer Ausstattung steigt der Stromverbrauch darüber hinaus.

Auch das zusätzliche Zubereiten von Mahlzeiten schlägt zu Buche. Laut Verivox kostet ein mittleres Kochfeld, das eine Stunde lang auf höchster Stufe läuft, knapp 50 Cent. Der exakte Verbrauch hängt aber von der Energieeffizienz des Herds oder des Ofens ab.

Zusammengefasst: „Die zusätzlichen Stromkosten durch das Homeoffice dürften in der Regel bei unter einem Euro pro Arbeitstag liegen“, so Valerian Vogel, Energieexperte bei Verivox. „Diese Kosten bekommen die Arbeitnehmer in den meisten Fällen nicht erstattet.

Welche Kosten übernimmt der Arbeitgeber?

Diese Berechnungen beziehen sich auf nur eine Person. Solltet ihr zu zweit eure Werktage im Homeoffice verbringen, könnt ihr die Kosten grob verdoppeln. Und wer Kinder hat, sollte auch deren Verbrauch einbeziehen.

Haben sie in den vergangenen Monaten mehr Zeit vor dem Fernseher verbracht? Letzterer ist der, je nach Energieeffizienz und Laufzeit, vielleicht größte Stromfresser im Haushalt.

Und womöglich verwendet ihr einige Geräte häufiger als sonst: Läuft die Waschmaschine bei euch aktuell jeden Tag mit einer halben Ladung statt, wie üblich, zwei Mal die Woche mit voller Tonne, weil ihr ja gerade sowieso zu Hause seid?

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Die Stromkosten werden in diesen Fällen noch ein wenig höher ausfallen, als es die dargelegte Kalkulation schätzt. Für eventuelle Kostenerstattungen kommen aber nur die Aufwände in Frage, die beruflichen Zwecken dienen.

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Abgesehen von Stromkosten können das auch Kosten fürs Internet, Büroartikel oder sonstige Ausstattung sein. Grundsätzlich ist der Arbeitgeber dafür zuständig, die erforderlichen Arbeitsmittel zur Verfügung zu stellen.

Ist das nicht umsetzbar und ihr müsst die Einrichtung eures Arbeitsplatzes zunächst aus eigener Tasche bezahlen, habt ihr den Anspruch auf Erstattung der Kosten durch den Arbeitgeber.

Wenn ihr jedoch die betreffenden Ressourcen auch privat nutzt, wird die Sache schon komplizierter: Könnt ihr genau bestimmen, wie viel der Computer privat und wie viel er beruflich genutzt wird? Wie viel des Stroms, den ihr zu Hause verbraucht, entfällt anteilig auf eure berufliche Tätigkeit? Die Berechnung der tatsächlich entstandenen Kosten ist meistens kaum möglich. Im Zweifelsfall habt ihr euch die Mühe komplett umsonst gemacht, weil der Arbeitgeber eine Beteiligung ablehnen kann.

Neues Steuergesetz: Homeoffice-Kosten von der Steuer absetzen

Bleibt noch die Möglichkeit, euer Homeoffice von der Steuer abzusetzen. Wie erwartet, hat die Große Koalition in Berlin ein neues Steuergesetz für 2020 und 2021 erarbeitet, das die coronabedingten Umstände berücksichtigt. Die Lösung ist erstaunlich simpel ausgefallen: Im Wesentlichen steht euch ein pauschaler Betrag von 5 Euro für jeden Tag im Homeoffice zu.

Auch zuvor konntet ihr ohnehin schon bis zu 1.250 Euro pro Jahr als Werbungskosten gezielt fürs Arbeitszimmer geltend machen.

Bisher musstet ihr allerdings zwei Bedingungen erfüllen, um euch die durch den heimischen Arbeitsplatz verursachten Ausgaben wiederzuholen. Erstens hätte euch kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung stehen können.

Zweitens musste es sich um ein separates Arbeitszimmer handeln, das nahezu ausschließlich zu diesem Zweck genutzt wurde. Dieses Arbeitszimmer musste als Arbeitsort eingerichtet sein.

Das ist nun anders: Der Gesetzgeber trägt dem erzwungenen Arbeitsplatzwechsel Rechnung und rechnet jedem, der statt im Büro zu Hause arbeiten muss, eine Pauschale von 5 Euro am Tag an.

Was diese Regelung angeht, spielt es keine Rolle mehr, ob ihr mit eurem Laptop am Küchentisch sitzt oder ein voll eingerichtetes Arbeitszimmer habt. Allerdings ist die Pauschale auf 120 Tage im Jahr begrenzt. Auf diese Weise könnt ihr also maximal 600 Euro geltend machen.

Voraussetzung ist, dass ihr eine Steuererklärung abgebt. Unter Umständen werdet ihr gebeten der Steuererklärung eine Bestätigung eures Arbeitgebers anzuhängen.

Homeoffice-Pauschale: Es gibt einen Haken

Was zunächst nach einer hohen Kostenerstattung klingt, wird in den meisten Fällen aber leider verpuffen. Denn auch bislang schon konnte jeder Arbeitnehmer eine Werbekostenpauschale von 1.000 Euro nutzen.

Der zu besteuernde Betrag wurde auf diese Weise um 1.000 Euro gemindert. Die Homeoffice-Pauschale ist Teil dieser 1.000 Euro.

Erst wenn eure Werbekosten inklusive der neuen Homeoffice-Pauschale nachweislich die Höhe der Werbekostenpauschale übersteigen, profitiert ihr von den Vorzügen der neuen Regelung.

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Somit sind nach wie vor diejenigen im Vorteil, die ein eigens eingerichtetes Arbeitszimmer haben, weil die steuerfreien Ausgaben dafür nicht bei 600 Euro gedeckelt sind. Wenn ihr zu den Glücklichen zählt, könnt ihr allerhand Posten dafür anrechnen lassen.

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Darunter fallen unter anderem Miete, Grundsteuer, Strom- sowie sonstige Nebenkosten. Diese müsst ihr anteilig in Bezug auf die Gesamtfläche eurer Wohnung oder eures Hauses berechnen.

Der Maximalbetrag wird dann fällig, wenn das häusliche Arbeitszimmer den Mittelpunkt eurer beruflichen Tätigkeit darstellt.

Welche Bedingungen zur steuerlichen Berücksichtigung des Arbeitszimmers genau erfüllt sein müssen und welche durch das Homeoffice bedingte Kosten ihr neben dem Strom noch von der Steuer absetzen könnt, erfahrt ihr im Detail hier:

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So können Firmen in Coronazeiten Energiekosten sparen

Energie sparen im Home Office während Corona

Corona reißt ein Loch in die Finanzen vieler Betriebe, viele müssen nun einen Sparkurs fahren. Experten erklären, wie Energiekosten gesenkt werden können.

Unternehmen können auch in Coronazeiten Energie sparen. – Bild: Adobe Stock/mrmohock

Keine neuen Aufträge, kaum Nachfrage aber weiterhin laufende Kosten: Viele Unternehmen stellt die Coronakrise vor finanzielle Herausforderungen. Sie versuchen deshalb, so viel Geld wie möglich so sparen. Ein Ansatz sind dabei die Energiekosten, erklären die Energieberater von Energie Consulting (ECG).

Diese könnten zwischen zehn und 30 Prozent der Kosten einsparen. Dr. Wolfgang Hahn, Geschäftsführer und Partner bei ECG, geht sogar einen Schritt weiter: Er ist der Meinung, dass auch Unternehmen, die beim Thema Energiesparen schon gut aufgestellt sind, durch weitere Analysen noch zehn bis 20 Prozent mehr einsparen können.

Die Energieberater raten Unternehmen, folgende Bereiche zu überprüfen:

  • Günstige Preise sichern: Laut den Energieberatern hat neben dem Strom- auch der Gaspreis für das Kalenderjahr 2021 stark gesunken. Unternehmen sollten sich diese Preise für die Zukunft sichern, so die Experten. Dadurch verbessere man mit geringem Aufwand die Kostenbasis für die kommenden Jahre merklich.
  • Bestehende Verträge prüfen: Homeoffice und Werkschließungen heißt auch, dass in den Betrieben derzeit weniger Strom benötigt wird. Firmen sollten deshalb in ihren Verträgen überprüfen, wie die Unterschreitung der vereinbarten Mengen gehandhabt wird.

    „Im Fall von Toleranzbändern ist mit den Versorgern eine vorteilhaftere Verhandlungslösung zu suchen“, erklärt ECG.

  • Entlastungsmöglichkeiten nutzen: Bei Steuern und Abgaben können Unternehmen Entlastungen einfordern. Rund zehn Möglichkeiten stehen laut der Energieberater zur Verfügung.

  • Bei der Netznutzung sparen: Die Kriterien für eine günstigere atypische Netznutzung werden vor allem bei Kurzarbeit leichter erreicht. Dadurch können zwischen 20 und 50 Prozent der Netzentgelte gespart werden.
  • Energiemanagement überprüfen: „Wer ein aufwändiges Energiemanagementsystem (EnMS) etwa nach ISO 50001 etabliert hat, obwohl er keinen entsprechenden Auflagen unterliegt, kann eventuell durch Umstieg auf ein einfacheres EnMS (etwa nach DIN 162471) den Aufwand reduzieren oder auch eine Zeitlang pausieren“, sagt ECG.

Wie schnell durch diese Maßnahmen die Kosten gesenkt werden, ist dabei unterschiedlich: Umgehende Rückerstattungen seien genauso möglich wie eine ein bis zweijährige Latenz, erklären die Energieberater.

Energiesparen: Diese Tipps gibt es für das Homeoffice

Doch nicht nur Unternehmen, auch Mitarbeiter im Homeoffice können Energiekosten sparen. Schließlich haben sie momentan eventuell sogar Mehrkosten durch das Arbeiten von zu Hause aus. Die Unternehmenskommunikation Badenova hat dazu Tipps verfasst:

  • Steckerleisten nutzen: Durch Steckerleisten können nach einem Homeoffice-Arbeitstag alle Arbeitsgeräte auf einmal vom Netz getrennt werden und es wird keines vergessen.
  • Augen auf beim Druckerkauf: Was im Büro selbstverständlich ist, ist nicht in jedem Haushalt vorhanden: Ein Drucker. Wer sich für das Homeoffice einen Drucker kaufen möchte, sollte zu einem  Tintenstrahldrucker und keinem Laserdrucker greifen. Zumindest wenn es um den Stromverbrauch geht, denn dieser ist beim Tintenstrahldrucker geringer, erklären die Experten.
  • Sich von Bildschirmschonern verabschieden: Kaum ist man in der Küche und bereitet sich einen Kaffee zu, schon schwimmen Fische durch das Bild oder der Bildschirmschoner zeigt die schönsten Urlaubserinnerungen der vergangenen Jahre.

    Das mag zwar schön aussehen, ist aber nicht förderlich für die Stromrechnung. „Man sollte sich bei seinem PC oder Laptop hin und wieder die Energiesparmodi ansehen und gegebenenfalls unter ‚Einstellungen‘ eine Änderung vornehmen“, sagt Badenova. Bei längeren Pausen lohnt sich außerdem der Ruhemodus.

    Dabei ist der PC – im Gegensatz zum Stand-by-Modus – abgeschaltet, bei Bedarf aber auch wieder rasch einsatzfähig.

  • Die richtigen Lampen verwenden: Ausreichend Licht ist sowohl im Büro als auch im Homeoffice enorm wichtig.

    Je nach Lampe wird dabei mehr oder weniger Strom verbraucht. Ein Beispiel der Energieexperten: Eine Glühlampe nutzt gerade fünf Prozent der Energie für die Lichterzeugung. 95 Prozent verpuffen in ungenutzter Wärme. Halogenlampen sparen im Vergleich immerhin 30 Prozent Energie.

    Am effizientesten leuchten aber LED. Sie verbrauchen im Vergleich zur Glühlampe bis zu 90 Prozent weniger Strom.

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