Fachwerkhaus

Fachwerkhaus – altbewährte Konstruktion

Fachwerkhaus

Fachwerkhäuser gehören zu Mitteleuropa, kaum eine deutsche Altstadt, in der sie nicht zu finden sind. Doch die Fachwerkbauweise ist keineswegs eine rein historische oder gar veraltete Bauweise. Auch moderne Häuser werden hin und wieder in der Fachwerkbauweise oder einer modernen Variante davon gebaut. Solche Häuser sind oftmals sehr hochwertig – allerdings auch nicht ganz billig.

Die Fachwerkbauweise war schon vor hunderten von Jahren beliebt. Nicht umsonst kann man in fast jeder mitteleuropäischen Altstadt Fachwerkhäuser bestaunen. Anders als so manche andere historische Bauweise wie der Sandsteinbau ist das Fachwerk aber auch heute noch aktuell und würde sicherlich noch häufiger gebaut werden – wäre da nicht der Preis.

Die Fachwerkbauweise: Skelettbau

Die Fachwerkbauweise zählt zu den Skelettbauweisen und ist mit der Holzständerbauweise verwandt, die häufig bei Fertighäusern zum Einsatz kommt. Wichtigstes Element der Skelettbauweisen ist das Holzskelett, das das gesamte Haus trägt.

Beim Fachwerkhaus werden die Zwischenräume ausgefüllt: Früher verwendete man oft Lehm und Stroh, reiche Bauherren aber auch Steine. Heutzutage werden die Zwischenräume üblicherweise mit Mauerwerk gefüllt. Dabei kommen die gleichen Baustoffe zum Einsatz, die bei gemauerten Massivhäusern ohne Fachwerk auch eingesetzt werden.

Möglich sind aber auch Glas, Dämmstoffe und theoretische wären sogar weiterhin Lehm und Stroh möglich.

„Fachwerkhaus“ ist kein geschützter Begriff. Das heißt, dass auch ein normales Massiv- oder Fertighaus, dessen Fassade in Fachwerkoptik gestaltet ist, als Fachwerkhaus verkauft werden darf.

Funktion des Fachwerks

Wie bei anderen Skelettbauweisen auch, dient das Skelett, also in diesem Fall das Fachwerk, der Stabilität. Die unterschiedlichen Hölzer haben allerdings verschiedene Aufgaben:

  • Die senkrechten Hölzer tragen die vertikalen Lasten. Sie bestimmen außerdem die Geschosshöhe und grenzen Fenster und Türen nach links und rechts ab.
  • Die waagrechten Hölzer verteilen die Lasten gleichmäßig auf die senkrechten Hölzer, außerdem schließen Sie Geschosse, Fenster und Türen nach oben und unten ab.
  • Schräge Hölzer dienen der Aussteifung und leiten Lasten nach unten in den Boden beziehungsweise ins Fundament ab. Deswegen sollte das obere Ende von Schräghölzern immer nach außen zeigen. Schräge Hölzer dienen der Aussteifung und leiten Lasten nach unten in den Boden beziehungsweise ins Fundament ab.
  • Schmuckhölzer dienen ausschließlich dem Schmuck. Sie füllen beispielsweise rechteckige Zwischenräume, die durch senkrechte und waagrechte Hölzer entstehen aus. Typische Muster sind das Andreaskreuz, die Raute oder Kreisformen.

Vorteile und Nachteile eines Fachwerkhauses

Eine Bauweise setzt sich üblicherweise deswegen durch, weil sie praktisch ist und weil die Baustoffe verfügbar sind. Beim Fachwerkhaus war das nicht anders. Heute gibt es allerdings praktischere Bauweisen und wer ein Fachwerkhaus bauen lässt oder sich eines kauft, tut das oftmals aus optischen Gründen oder aus Liebhaberei. Dennoch gibt es einige spezifische Vorteile:

  • Ökologisches Bauen ist möglich. Wie ökologisch ein Fachwerkhaus ist, hängt maßgeblich davon ab, wo das Holz herkommt und wie die Zwischenräume gefüllt werden.
  • Ein Fachwerkhaus vereint die Vorteile der Massiv- mit der der Holzbauweise. So kann ein Fachwerkhaus durch den hohen Holzanteil Feuchtigkeit im Inneren besser regulieren und ist damit weniger anfällig für Schimmel.
  • Ein Fachwerkhaus gilt als hochwertig, weshalb beim Verkauf gute Preise erzielt werden können.

Es gibt allerdings auch Nachteile:

  • Die Baupreise sind relativ hoch.
  • Sollte das Dämmniveau irgendwann nicht mehr ausreichen, kann nur schwer nachgerüstet werden, ohne dass der Charakter des Fachwerkhauses verlorengeht.

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Diese Haustypen sind beim Fachwerkhaus möglich

Grundsätzlich sind bei der Fachwerkbauweise alle möglichen Haustypen möglich. Egal ob Bungalow, Landhaus, Einfamilienhaus, Reihenhaus oder Mehrfamilienhaus – sie alle lassen sich als Fachwerkhaus umsetzen.

Ausgeschlossen sind natürlich bestimmte Baustile wie die mediterrane Stadtvilla, das Schwedenhaus oder das amerikanische Holzhaus.

Aus Preisgründen wird heutzutage außerdem niemand mehr ein Mehrfamilienhaus in Fachwerkbauweise errichten.

Kosten eines Fachwerkhauses

Wie bei allen Bauweisen gibt es auch beim Fachwerkhaus ein breites Preisspektrum. Der Quadratmeterpreis hängt einerseits vom Anbieter ab. Diese richten sich jedoch oftmals an ein wohlhabenderes Zielpublikum, bauen hochwertig und oftmals teurer als beispielsweise viele Fertighausanbieter.

Grundsätzlich ließen sich die Wände eines Fachwerkhauses auch in der Fabrik als Typenhäuser vorfertigen. Doch genau das geschieht nur selten. Wer ein Fachwerkhaus neu baut, baut üblicherweise individuell. Bauherren sollten mit mindestens 2.

000 Euro pro Quadratmeter rechnen, oftmals liegt der Preis aber deutlich darüber.

Der Baupreis, der letztendlich angeboten wird, hängt andererseits aber auch bei einem Fachwerkhaus von vielen Details, wie der Beschaffenheit des Untergrunds, der Komplexität des Baukörpers, der Größe und Ausstattung eines Hauses und den Wünschen des Bauherrn ab.

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Fachwerkhaus sanieren

Oftmals wird ein Fachwerkhaus nicht neu gebaut, sondern ein altes gekauft und saniert. Die wichtigste Frage hierbei ist, ob das Haus unter Denkmalschutz steht oder nicht und wenn ja, welche Bauteile genau.

Auch wenn die wenigsten Käufer ein Fachwerkhaus kaufen, um dann die Fassade mit EPS-Dämmplatten zu bekleben – je weniger Denkmalschutz, desto einfacher ist die Sanierung.

Auf jeden Fall bietet sich die Zusammenarbeit mit Experten an, die genau wissen, wie ein Fachwerkhaus modernisiert werden kann.

Ihre Meinung zählt

Источник: https://www.bauen.de/a/fachwerkhaus-altbewaehrte-konstruktion.html

Fachwerkhaus – Hausbau mit Korte Holzbau

Fachwerkhaus

Die Begeisterung für Fachwerkhäuser ist auch in der heutigen Zeit ungebrochen.

Die Möglichkeit aus verschiedenen Materialien für die Ausfachungen wählen zu können gibt den Bauherren viel Raum für eine individuelle Gestaltung.

Neben der einzigartigen Optik und einer unübertroffenen Behaglichkeit können Fachwerkhäuser auch durch relativ geringe Baukosten trumpfen. Zudem können die Kosten in einem hohen Maß durch Eigenleistungen weiter gesenkt werden.

Wir errichten Ein- und Mehrfamilienhäuser als Fachwerk, sowie alles vom Bauernhaus bis hin zu ganzen landwirtschaftlichen Höfen. Mit über 35 Jahren Erfahrung im Neubau und in der Sanierung von Fachwerkhäusern sind wir ein kompetenter Partner für Ihren Hausbau.

Kurze Bauzeit und niedrige Kosten

Ein Neubau aus Fachwerk lässt sich vergleichsweise kostengünstig realisieren und verspricht durch die hohe Energieeffizienz sehr geringe Unterhaltskosten. Durch den hohen Vorfertigungsgrad und eine kurze Bauzeit ist zudem eine geringere Zwischenfinanzierung notwendig.

Große Auswahl und freie Grundrissgestaltung

Über 300 Typen verschiedener Fachwerkhäuser stehen bei der Auswahl Ihres Eigenheims zur Verfügung. Jedes davon kann individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt werden. Der vorteilhafte Holzskelettauau eines Fachwerkhauses bietet zudem unzählige Möglichkeiten der Grundrissgestaltung. Durch die leicht versetzbaren Wände ist auch eine großzügige, offene Raumgestaltung möglich.

Wohngesund

Durch Verwendung vorwiegend natürlicher Baustoffe bietet ein Fachwerkhaus ein wohngesundes Umfeld von Anfang an. Die diffusionsoffene Bauweise sorgt für ein ausgeglichenes und angenehmes Raumklima. Zudem hat Holz die Eigenschaft Schadstoffe aus der Luft zu binden und Elektrosmog zu verringern. Vielen Krankheiten wie Allergien und Stress kann somit vorgebeugt werden.

Energieeffizient

Die historische Bauweise des Fachwerkhauses bietet heute wie vor hundert Jahren  hervorragende Dämmwerte. Auch mit geringen Wandstärken lassen sich die Vorgaben der Energieeinsparverordnung beim Bau eines Fachwerkhauses spielend unterschreiten.

Sicher und langlebig

Moderne Fachwerkhäuser bieten entgegen der weit verbreiteten Meinung einen sicheren Brandschutz sowie sehr guten Schall- und Feuchteschutz.

Die Luft und Winddichte Fassade hilft dabei Feuchtigkeit zu regulieren und hält das Haus trocken.

Durch diese positiven Eigenschaften haben Fachwerkhäuser eine hohe Lebensdauer und bilden eine solide Investition die über Generationen erhalten bleibt.

Selbst mit anpacken

Bei einem Fachwerkhaus ist ein hoher Teil an Eigenleistung möglich. Grundsätzlich könne Sie bei allen „nicht tragenden“ Bauteilen mit Ihrer Arbeitskraft den Hausbau beschleunigen und die Kosten senken. Wer also am liebsten so viel wie möglich selbst an seinem Eigenheim machen möchte, für den ist das Fachwerkhaus die ideale Lösung.

Die Konstruktion

Wir bauen Ihr Fachwerkhaus auauend auf einem horizontalen und oft auf einem vertikalen Raster. So entsteht ein traditioneller Holz – Skelettbau mit allen Vorteilen, die der moderne Fachwerkbau mit sich bringt. Durch den hohen Vorfertigungsgrad lässt sich das tragende Skelett innerhalb kürzester Zeit auf den Fundamenten oder der Kellerdecke des Fachwerkhauses errichten.

Nach ca. 3-4 Tagen ist der Neubau bereits gegen Regen gesichert. Witterungsunabhängig kann dann der Fachwerk Ausbau erfolgen. In Fachwerkhäusern sind nichttragende Wände nachträglich jederzeit veränderbar: Sind z.B. die „Kinder aus dem Haus“, wird aus deren Zimmern ohne großen Aufwand eine Bibliothek oder/und ein Hobbyraum.

Fachwerkbausatz bereits ab 59.000,- €

Neben der Energieeffizienz dieser historischen Bauweise gehört auch der niedrige Anschaffungspreis zu den großen Vorteilen eines Fachwerkhauses. Bereits ab 59.000,-€ erhalten Sie einen kompletten Fachwerkbausatz.

Sparfüchse und Hobbyhandwerker können zudem ein hohes Maß an Eigenleistung einbringen und dadurch viele weitere Kosten einsparen.

Selbstverständlich stehen wir Ihnen dabei helfend zur Seite und leiten die einzelnen Arbeitsschritte an.

Umfangreiche Beratung zu Ihrem Fachwerkhaus

Ein Fachwerkhaus zu kaufen ist natürlich mehr als eine Bauchentscheidung.

Auch der Verstand will mit Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Zertifikaten zeitgemäßer Wärmedämmung, Angeboten der zukunftsfähigen Energieversorgung sowie der eingehenden Beantwortung Ihrer individuellen Fragen zu Ihrem Fachwerkhaus überzeugt werden. Ihr Fachwerkhaus Ökologisch zu Bauen ist für uns eine besondere Ehrensache. Sie sollen sich in Ihrem Fachwerkhaus Neubau so wohlfühlen wie es nur geht.

Über 300 verschiedene Typen von Fachwerkhäusern stehen zur Auswahl. Scheuen Sie sich nicht uns zu kontaktieren, wir freuen uns auf Sie!

In 6 Schritten zum Eigenheim

Источник: https://www.korte-holzbau.de/hausbau/fachwerkhaus.html

Wie wird ein Fachwerkhaus gebaut? – Beispielhaus – Ratgeber

Fachwerkhaus

Mancherorts sind noch viele historische Fachwerkhäuser zu bestaunen. Aber auch heutzutage entscheiden sich einige Bauherren dafür, ihr Haus im Fachwerkstil errichten zu lassen.

Fachwerkhaus in der Altstadt von Limburg an der Lahn, (c) sehbaer_nrw, Fotolia.de

Das Fachwerkhaus besteht aus einem “Skelett” aus Holz sowie den von außen sichtbaren Zwischenräumen, die mit einem lehmverputzten Holzgeflecht oder Mauerwerk gefüllt sind.

Die schrägen Balken beim Fachwerkhaus sind nicht nur ein optischer Aspekt, sondern sorgen für die Versteifung der Hauswand, was die Anfälligkeit gegen Wind und Witterungseinflüsse senkt und die Standfestigkeit erhöht.

Die traditionelle Bauweise findet beim heutigen Fachwerkhaus kaum noch Verwendung, auch wenn Optik und Prinzip der Errichtung an die ursprüngliche Bauart angelehnt sind.

Errichtung als Holzrahmenbau

Heute können Sie ein modernes Fachwerkhaus im Holzrahmenbau errichten lassen und als Füllung der Zwischenräume zu Mauerstein oder Holz tendieren. Aufgrund der energetischen Bauweise wird heute auf eine Verarbeitung von Lehm und Stroh meist verzichtet, da die Wärmedämmung beim traditionellen Fachwerkhaus nicht den aktuellen Regeln des energetischen Baus entspricht.

Mehrfachglas oder Stein dienen zur Befüllung der Gefache und eignen sich für ein Energiesparhaus mit Wärmedämmung, welches im Stil des Fachwerkhauses und mit der entsprechenden Optik errichtet wird.

Möchten Sie Ihr Eigenheim als Fachwerkhaus errichten lassen, sind die Kosten höher als beispielsweise beim Fertig- oder Massivhaus. Dafür wählen Sie individuelles Wohnen im Stil des 18./19.

Jahrhunderts, ohne dass Sie auf moderne Technik und Energiegewinnung sowie eine moderne und zeitgemäße Bauweise verzichten müssen.

Innenraumgestaltung

In der Innenraumgestaltung sieht Ihr modernes Fachwerkhaus dem traditionellen Bau überhaupt nicht mehr ähnlich, auch wenn Ihr Eigenheim von außen auf den ersten Blick durchaus traditionell wirkt. Es sei denn, Sie entscheiden sich dafür, auch im Inneren Balken setzen zu lassen, die dann sichtbar bleiben und beispielsweise farblich abgehoben werden.

Eigentlich ist das heutige Fachwerkhaus nicht mehr als solches zu bezeichnen, sehen Sie vom Baustil einmal absehen.

Wann wurde das erste Fachwerkhaus gebaut?

Die Geschichte der Fachwerkhäuser führt zurück ins 13. Jahrhundert. Seinen Ursprung nahm der Fachwerkbau bereits in der Jungsteinzeit, wo Holz, Lehm und Stroh als primäre Baumaterialien zum Einsatz kamen.

Durch Kriege und Umwelteinflüsse sowie die einfache Bauweise ohne Isolierung sind nur noch wenige Fachwerkhäuser aus dem Mittelalter erhalten geblieben. Doch hatte sich die Bauweise im Laufe der Zeit längst etabliert, sodass zwischen dem 16. und 18.

Jahrhundert zahlreiche Häuser im Fachwerkbau errichtet wurden. Vor allem auf dem Land galt ein Fachwerkhaus, das in der Oberlausitz auch als Umgebinde bzw. Umgebindehaus bezeichnet wird, bis ins 19.

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Jahrhundert als massives und stabiles Gebäude, welches weniger brandgefährdet war als beispielsweise ein reines Holzhaus.

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Der massive Steinbau wurde in der historischen Vergangenheit hauptsächlich für Kirchen und Klöster genutzt, während Wohnhäuser, Gehöfte und auch Residenzen der Bourgeoisie als Fachwerkhaus errichtet wurden.

In Limburg an der Lahn stehen wahrscheinlich die ältesten Fachwerkhäuser Deutschlands, von denen sechs Stück auf ihre Errichtung 1289 und 1296 schließen lassen. Fast 2.

000 Fachwerkhäuser können in Quedlinburg bestaunt werden, dessen Stadtzentrum zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Die erhaltenen Fachwerkhäuser erfreuen sich heute großer Beliebtheit und sind für Sie als Bauherr eine echte Herausforderung, wenn Sie das alte Haus im modernen Stil sanieren und aus einem einfachen Bau ein energieeffizientes Eigenheim gestalten möchten.

Da nur wenige Fachwerkhäuser aus der mittelalterlichen Zeit erhalten geblieben sind oder traditionell wieder errichtet wurden, stehen die meisten dieser Häuser unter Denkmalschutz und müssen dementsprechend saniert werden.

Dafür stehen aber auch Fördermittel zur Verfügung.

Wie wird ein älteres Fachwerkhaus ausgemauert?

Bewährt hat sich das Ausmauern der Gefache bei der Sanierung alter Fachwerkhäuser bewehrt. Vermeiden Sie eine Sperrschicht aus Folie, da diese für einen Stau von Feuchtigkeit sorgen und die Balken dauerhaft schädigen würde.

Auch eine starre Mauer aus Gasbeton eignet sich nicht für ein Fachwerkhaus, da eine stabile und dichte Verbindung zwischen dem Holz des Fachwerks und dem Gasbeton nicht möglich ist. Am besten nutzen Sie für die Ausmauerung Ziegel oder Lehmsteine und zur Befestigung Lehmmörtel.

Versuchen Sie nicht, Holz und Stein mittels einer Fuge zu verbinden, sondern setzen den Stein direkt und dicht am Holz an, sodass keine Mörtelfuge an dieser Stelle nötig ist.

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 Lehmmörtel bietet Ihnen den Vorteil, dass dieser bei Feuchtigkeit aufquillt und somit für eine dichteVerbindung der Mauer zwischen den Holzbalken sorgt.

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Da es sich bei Holz um ein arbeitendes Material handelt, sollten Sie diesen Aspekt bei der Auswahl der Steine bedenken und mit einem nicht starren Mörtel für die Vermeidung von Rissen und anderen Gefahren sorgen.

Rund um die Steine bringen Sie eine Dreikantleiste an, die die Steine zusätzlich hält und obendrein für eine Abdichtung zwischen Holz und Stein sorgt.

Wie ein Fachwerkhaus im klassischen Stil errichtet wird, zeigt das folgende Video:

Источник: https://www.beispielhaus.de/ratgeber/wie-wird-ein-fachwerkhaus-gebaut.html

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