Fenster putzen

Fenster putzen (inkl. Trick für streifenfreien Glanz)

Fenster putzen
Von Lukas BöhlLukas Böhl (lbö)Profil  21. Oktober 2019 – 10:11 Uhr Ein Fensterwischer erleichtert Ihnen die Arbeit enorm. Foto: r.classen / shutterstock.com

In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie Ihre Fenster Schritt für Schritt putzen, mit welchem Trick der Glanz länger anhält und womit sich auch Dachfenster von außen putzen lassen.

Von Lukas Böhl

21.10.2019 – 10:11 Uhr

Bevor Sie überhaupt mit dem Putzen anfangen, sollten Sie zunächst die Fenster frei machen. Entfernen Sie Gardinen, Deko-Gegenstände und Möbel, die den Zugang erschweren. Das erleichtert Ihnen die Arbeit enorm und spart Zeit, da Sie nicht alles mehrmals hin und her rücken müssen. Legen Sie außerdem ein Handtuch unter die Fenster, um Spritzwasser aufzufangen.

Schritt 2: Rahmen reinigen

Damit später kein Schmutzwasser auf die Fenster gelangt, sollten Sie die Rahmen immer zuerst reinigen. Eine ausführliche Anleitung dazu finden Sie hier.

Schritt 3: Fenster abstauben

Auch auf den Fenstern legen sich Staub und Pollen nieder. Damit diese nicht beim feuchten Abwischen weiter auf der Scheibe verteilt werden, entfernen Sie sie mit einem trockenen Mikrofasertuch oder einer Handbürste. Reiben Sie damit das Fenster vor der Feuchtreinigung einmal gründlich von außen und innen ab.

Schritt 4: Entfetten

Sind die Fenster fettig oder mit Fingerabdrücken übersät, macht es Sinn, sie in einem Zwischenschritt zu entfetten. Dies gelingt am besten mit Waschbenzin. Tunken Sie ein Tuch darin und wischen Sie damit einmal über die Fenster.

So lassen sich außerdem punktuelle Verschmutzungen wie Vogelkot oder Ähnliches entfernen. Achten Sie darauf, die Dichtungen nicht abzuwischen, da der Alkohol diese angreift und mit der Zeit spröde macht.

Schritt 5: Fenster feucht reinigen

Zur Feuchtreinigung verwenden Sie entweder Wasser und Spülmittel oder einen Glasreiniger. Ein guter Trick, um Putzmittelspritzer auf dem Fensterrahmen zu vermeiden, ist es, den Glasreiniger direkt auf ein Tuch zu sprühen und so das Fenster abzuwischen. Reiben Sie so lange, bis keine Rückstände des Reinigers mehr zu sehen sind.

Inspizieren Sie das Fenster aus verschiedenen Winkeln, um nach eventuellen Schlieren Ausschau zu halten und diese gegebenenfalls gleich zu entfernen. Schauen Sie dabei nicht nur frontal auf die Fenster, sondern legen Sie den Kopf an den Rahmen an und halten Sie entlang der Oberfläche der Scheiben nach Schmutz und Flecken Ausschau.

Putzen Sie die Fenster statt mit Glasreiniger mit einem Putzwasser, sorgt ein Fensterwischer für streifenfreien Glanz.

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Wischen Sie die Scheiben zunächst feucht ab und ziehen Sie anschließend mit dem Fensterwischer das Wasser in einer durchgehenden Bewegung von oben nach unten oder von links nach rechts ab.

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Trocknen Sie die Gummilippe kurz ab und setzen Sie erneut an, bis Sie die komplette Fläche abgezogen haben.

Extra-Tipps:

  • Um den frischen Glanz der Fenster eine Weile zu konservieren, können Sie im letzten Schritt mit Klarspüler nachwischen. Eine Anleitung dazu finden Sie hier.
  • Oberflächliche Schmutzrückstände lassen sich mit Reinigungsknete sehr gut entfernen. Gerade im Außenbereich kann die Knete die Fensterreinigung enorm erleichtern.

Dachfenster putzen (auch von außen)

Das Problem bei Dachfenstern ist meist die Außenseite. Hier reichen Sie im Normalfall nicht hin. Abhilfe schaffen einfache Magnetreiniger, wie wir sie von der Aquarienreinigung kennen. Setzen Sie das Außenstück am Rand an, wo Sie noch hinreichen und halten Sie es fest, bis Sie das Gegenstück an der Innenseite anlegen können.

Bei hohen Fenstern klappt dieser Trick leider nicht. Die einzige Möglichkeit, hohe Dachfenster von außen zu putzen, wäre sie mit einem Gartenschlauch abzuspritzen bzw. hochzuklettern. Im Normalfall sollte aber der Regen ausreichen, um die Dachfenster von außen zu reinigen.

Die Innenseite der Dachfenster putzen Sie am besten mit einem langstieligen Fensterwischer bzw. Fenstermopp. Mittlerweile gibt es sogar Modelle, die einen faltbaren Stil haben, sodass Sie damit auch an die Außenseite hinreichen. Allerdings wird es schwierig sein, genügend Druck aufzubauen, um hartnäckige Verschmutzungen zu lösen.

Fenster putzen bei Sonnenschein

Bei direkter Sonneneinstrahlung sollten Sie die Fenster nicht putzen. Das Wasser trocknet schneller an den Scheiben, wodurch Sie weniger Zeit zum Nachwischen haben und das Risiko für Schlierenbildung steigt.

Fenster im Winter putzen

Generell ist es keine gute Idee, die Fenster bei Minusgraden zu putzen. Denn bei Temperaturen unter null Grad gefriert das Wasser an der Außenseite zu schnell, was keine vollständige Reinigung zulässt. Zudem kühlt die Wohnung schnell aus.

Putzen Sie die Fenster im Winter daher am besten nur von innen. Falls die Außenreinigung unumgänglich ist, hilft etwas Frostschutzmittel im Putzwasser gegen sofortiges Vereisen der Scheiben.

Ziehen Sie in diesem Fall aber Gummihandschuhe an, um Ihre Hände zu schützen.

Lesen Sie auch: Fenster putzen mit Essig

Источник: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.fenster-putzen-anleitung-mhsd.543ca32f-9b55-4dd7-8ee4-15a60a0a1c0f.html

Fenster putzen für Faulenzer: Die ultimativ-besten Fensterputz-Tipps

Fenster putzen

Es gibt viele Ausreden, um sich vor dem Fensterputzen zu drücken: „Sooo schmutzig sind die Fenster eigentlich noch gar nicht.“ Oder: „20 Prozent Regenwahrscheinlichkeit morgen? Danach sehen sie eh wieder furchtbar aus.“ Oder auch: „Jetzt ist es eh zu spät. Gleich wird es ja schon wieder dunkel.“

Dabei wissen wir doch alle, dass es vor allem darum geht, den inneren Schweinehund zu überwinden. Kein Wunder, dass der so groß ist.

Schließlich mühen wir uns jedes Mal ab, um nach getaner Arbeit doch wieder zahlreiche Streifen und Schlieren zu entdecken.

Wir führen euch Schritt für Schritt durch und stellen Tipps und Tricks vor, damit Fenster, Balkontüren und die Scheiben im Wintergarten sauber und streifenfrei werden.

Der ideale Zeitpunkt zum Fensterputzen

Es versteht sich von selbst, dass Regen nicht der größte Freund von sauberen Fenstern ist. Generell ist davon abzuraten, die Fensterscheiben bei Extremwetter zu putzen.

Bei Minusgraden kann die dünne Wasserschicht auf dem Glas gefrieren oder die Fenster beschlagen wegen des Temperaturunterschieds zwischen warmer Innen- und kalter Außenluft.

Bei praller Sonne und hohen Temperaturen trocknen die Scheiben wiederum schneller und ehe man sich versieht, bleiben die besagten Streifen und Schlieren übrig.

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Ihr solltet mit dem Fensterputzen am besten also auf mildes Wetter und leichten Sonnenschein warten. Dann friert oder schwitzt ihr selbst auch nicht zu sehr und es entweicht keine kostbare Heizungsluft nach draußen.

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Alternativen zu herkömmlichen Glasreinigern

Wenn es um die Wahl des Reinigungsmittels geht, greifen viele schlicht zur naheliegenden Lösung: dem Glasreiniger aus der Drogerie. Dabei haben wir alle zahlreiche Hausmittel zu Hause, mit denen sich die Fenster mindestens genauso gut, wenn nicht noch besser putzen lassen.

Spülmittel: Was die eingetrockneten Reste auf der Pfanne wegbekommt, bekommt auch Glasscheiben sauber. Gebt einige Tropfen Spüli in fünf Liter warmes Wasser und rührt um. Nicht zu viel des fettlösenden Spülmittels hineingeben, sonst bleiben am Ende doch wieder Schlieren über.

Spiritus: Spiritus ist in den meisten Glasreinigern enthalten und sorgt für saubere Fenster und streifenfreien Glanz. Auch ihr könnt dem Wasser eine gute Portion Spiritus hinzugeben. Wenn ihr gleich auf beides, Spülmittel und Spiritus setzt und sie mit warmem Wasser mischt, ist euer selbst gemachter Glasreiniger nicht nur wirksam, sondern riecht auch gut.

Essig: Wegen des beißenden Geruchs sind manche dem Essig als Hausmittel skeptisch gegenüber eingestellt. Dabei ist er eine der wenigen echten Allzweckwaffen im Haushalt. Essig im Putzwasser sorgt für glänzende Fenster und löst etwaige Kalkflecken auf. Der typische Geruch verfliegt innerhalb weniger Minuten.

Schwarzer Tee: Für große Flächen eher ungeeignet, ist schwarzer Tee eher ein Geheimtipp für starke Verschmutzungen und Fingerabdrücke. Die Gerbstoffe im Tee sind fettlösend und beseitigen auch die hartnäckigsten Probleme.

Die richtige Ausrüstung macht's

Welche Ausrüstung ihr braucht, richtet sich nach der Vorgehensweise und den einzelnen Schritten, die ihr beim Fensterputzen gehen solltet. Zunächst solltet ihr den groben Schmutz entfernen. Bürstet die Fensterbank und das Fenster mit einem weichen Handbesen ab, um Staub, Pollen, Erde und Spinnweben zu beseitigen.

Für vertrocknete, hartnäckige Stellen wie Vogelkot nehmt ihr einen nassen Schwamm und das Reinigungsmittel eurer Wahl. Drückt den Schwamm einige Zeit an die betroffene Stelle und weicht sie ein, ehe ihr sie reinigt. Achtung: Wenn ihr einen Küchenschwamm benutzt, nehmt nicht die kratzige Seite.

Die kann feine, aber unansehnliche Kratzer in der Scheibe hinterlassen.

Anschließend geht's an die großflächige Reinigung des Fensters. Ihr könnt dabei natürlich zum Küchenpapier greifen, doch davon möchten wir abraten. Ihr werdet schnell Berge davon verbrauchen, die anschließend im Müll landen. Finanziell und ökologisch rechnet sich eher eine wiederverwendbare Ausrüstung.

Profis schwören auf Einwascher und Abzieher. Der Einwascher besteht aus einem Alugriff und einem Trägerteil, über das ein Bezug aus Kunststofffasern gezogen wird.

Bevor ihr damit das ganze Fenster einschäumt, solltet einen größeren Lappen oder Zeitungspapier auf der Fensterbank auslegen, damit das vom Fenster tropfende Wasser aufgefangen wird.

Auch große Glasflächen sind mit dem Einwascher kein Problem: Handliche Teleskopstangen, auf die ihr das Werkzeug stecken könnt, vergrößern eure Reichweite, sodass ihr darauf verzichten könnt auf eine wackelige Leiter zu steigen.

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Der Abzieher sieht ähnlich aus wie der Einwascher, mit seiner Gummilamelle könnt ihr das Fenster von der Flüssigkeit und dem etwaigen Schaum befreien.

In waagerechten Bahnen zieht ihr den Abzieher in ganzen, schnellen Zügen über das Fenster bis dieses weitestgehend sauber und trocken ist.

Mit einem Fensterleder, einem Mikrofasertuch oder einem sonstigen trockenen, fusselfreien Tuch könnt ihr abschließend noch feuchte Ecken und Ränder auswischen und endgültig abtrocknen.

Tipps für noch besseres Fensterputzen

Selbst bei der besten und sogfältigsten Vorgehensweise bleiben vereinzelte Streifen und Schlieren übrig. Diese lassen sich ebenfalls ganz einfach mit einem Mikrofasertuch oder Fensterleder wegpolieren.

Ein von Generation zu Generation weitergegebener Trick ist, dem Fenster mit Zeitungspapier den finalen Schliff zu verpassen. Und tatsächlich lassen sich damit die letzten Streifen wegpolieren.

Allerdings kann die Druckerschwärze die gerade erst sorgsam gereinigten Fensterrahmen wieder eindunkeln.

Bevor ihr beginnt, mit der empfohlenen Ausrüstung zu hantieren, ist es wert, sich über eine mögliche Investition Gedanken zu machen: einen Dampfreiniger. Auf chemische Reinigungsmittel könnt ihr dann gänzlich verzichten.

Mit der Kraft des Wasserdampfs bekommt ihr damit die allermeisten Verschmutzungen, nicht nur am Fenster, weg. Die Hitze beseitigt auch die allermeisten Keime, was ein zusätzlicher Vorteil ist. Danach müsst ihr die Scheiben einzig trocken wischen.

Oder nehmt gleich einen Fenstersauger, der genau auf dieses Einsatzgebiet zugeschnitten ist.

Egal für welche Methode ihr euch entscheidet: Vergesst nicht, beim Putzen Handschuhe zu tragen, um die Hände vor dem Austrocknen zu schützen. Und denkt daran, nach der Arbeit den Ausblick durch die frisch geputzten Fenster zu genießen. Ihr werdet die Scheiben schneller wieder putzen müssen, als euch lieb ist. Dank unserer Tipps geht das künftig hoffentlich wieder leichter von der Hand.

*Produkthinweise erfolgen rein redaktionell und unabhängig. Durch die von uns platzierten Affiliate-Links bekommen wir bei Kaufabschluss einen kleinen Anteil der Provision.

Источник: https://wohnglueck.de/artikel/fenster-putzen-tipps-34211

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