Fenster putzen

Fenster putzen (inkl. Trick für streifenfreien Glanz)

Fenster putzen
Von Lukas BöhlLukas Böhl (lbö)Profil  21. Oktober 2019 – 10:11 Uhr Ein Fensterwischer erleichtert Ihnen die Arbeit enorm. Foto: r.classen / shutterstock.com

In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie Ihre Fenster Schritt für Schritt putzen, mit welchem Trick der Glanz länger anhält und womit sich auch Dachfenster von außen putzen lassen.

Von Lukas Böhl

21.10.2019 – 10:11 Uhr

Bevor Sie überhaupt mit dem Putzen anfangen, sollten Sie zunächst die Fenster frei machen. Entfernen Sie Gardinen, Deko-Gegenstände und Möbel, die den Zugang erschweren. Das erleichtert Ihnen die Arbeit enorm und spart Zeit, da Sie nicht alles mehrmals hin und her rücken müssen. Legen Sie außerdem ein Handtuch unter die Fenster, um Spritzwasser aufzufangen.

Schritt 2: Rahmen reinigen

Damit später kein Schmutzwasser auf die Fenster gelangt, sollten Sie die Rahmen immer zuerst reinigen. Eine ausführliche Anleitung dazu finden Sie hier.

Schritt 3: Fenster abstauben

Auch auf den Fenstern legen sich Staub und Pollen nieder. Damit diese nicht beim feuchten Abwischen weiter auf der Scheibe verteilt werden, entfernen Sie sie mit einem trockenen Mikrofasertuch oder einer Handbürste. Reiben Sie damit das Fenster vor der Feuchtreinigung einmal gründlich von außen und innen ab.

Schritt 4: Entfetten

Sind die Fenster fettig oder mit Fingerabdrücken übersät, macht es Sinn, sie in einem Zwischenschritt zu entfetten. Dies gelingt am besten mit Waschbenzin. Tunken Sie ein Tuch darin und wischen Sie damit einmal über die Fenster.

So lassen sich außerdem punktuelle Verschmutzungen wie Vogelkot oder Ähnliches entfernen. Achten Sie darauf, die Dichtungen nicht abzuwischen, da der Alkohol diese angreift und mit der Zeit spröde macht.

Schritt 5: Fenster feucht reinigen

Zur Feuchtreinigung verwenden Sie entweder Wasser und Spülmittel oder einen Glasreiniger. Ein guter Trick, um Putzmittelspritzer auf dem Fensterrahmen zu vermeiden, ist es, den Glasreiniger direkt auf ein Tuch zu sprühen und so das Fenster abzuwischen. Reiben Sie so lange, bis keine Rückstände des Reinigers mehr zu sehen sind.

Inspizieren Sie das Fenster aus verschiedenen Winkeln, um nach eventuellen Schlieren Ausschau zu halten und diese gegebenenfalls gleich zu entfernen. Schauen Sie dabei nicht nur frontal auf die Fenster, sondern legen Sie den Kopf an den Rahmen an und halten Sie entlang der Oberfläche der Scheiben nach Schmutz und Flecken Ausschau.

Putzen Sie die Fenster statt mit Glasreiniger mit einem Putzwasser, sorgt ein Fensterwischer für streifenfreien Glanz.

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Wischen Sie die Scheiben zunächst feucht ab und ziehen Sie anschließend mit dem Fensterwischer das Wasser in einer durchgehenden Bewegung von oben nach unten oder von links nach rechts ab.

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Trocknen Sie die Gummilippe kurz ab und setzen Sie erneut an, bis Sie die komplette Fläche abgezogen haben.

Extra-Tipps:

  • Um den frischen Glanz der Fenster eine Weile zu konservieren, können Sie im letzten Schritt mit Klarspüler nachwischen. Eine Anleitung dazu finden Sie hier.
  • Oberflächliche Schmutzrückstände lassen sich mit Reinigungsknete sehr gut entfernen. Gerade im Außenbereich kann die Knete die Fensterreinigung enorm erleichtern.

Dachfenster putzen (auch von außen)

Das Problem bei Dachfenstern ist meist die Außenseite. Hier reichen Sie im Normalfall nicht hin. Abhilfe schaffen einfache Magnetreiniger, wie wir sie von der Aquarienreinigung kennen. Setzen Sie das Außenstück am Rand an, wo Sie noch hinreichen und halten Sie es fest, bis Sie das Gegenstück an der Innenseite anlegen können.

Bei hohen Fenstern klappt dieser Trick leider nicht. Die einzige Möglichkeit, hohe Dachfenster von außen zu putzen, wäre sie mit einem Gartenschlauch abzuspritzen bzw. hochzuklettern. Im Normalfall sollte aber der Regen ausreichen, um die Dachfenster von außen zu reinigen.

Die Innenseite der Dachfenster putzen Sie am besten mit einem langstieligen Fensterwischer bzw. Fenstermopp. Mittlerweile gibt es sogar Modelle, die einen faltbaren Stil haben, sodass Sie damit auch an die Außenseite hinreichen. Allerdings wird es schwierig sein, genügend Druck aufzubauen, um hartnäckige Verschmutzungen zu lösen.

Fenster putzen bei Sonnenschein

Bei direkter Sonneneinstrahlung sollten Sie die Fenster nicht putzen. Das Wasser trocknet schneller an den Scheiben, wodurch Sie weniger Zeit zum Nachwischen haben und das Risiko für Schlierenbildung steigt.

Fenster im Winter putzen

Generell ist es keine gute Idee, die Fenster bei Minusgraden zu putzen. Denn bei Temperaturen unter null Grad gefriert das Wasser an der Außenseite zu schnell, was keine vollständige Reinigung zulässt. Zudem kühlt die Wohnung schnell aus.

Putzen Sie die Fenster im Winter daher am besten nur von innen. Falls die Außenreinigung unumgänglich ist, hilft etwas Frostschutzmittel im Putzwasser gegen sofortiges Vereisen der Scheiben.

Ziehen Sie in diesem Fall aber Gummihandschuhe an, um Ihre Hände zu schützen.

Lesen Sie auch: Fenster putzen mit Essig

Источник: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.fenster-putzen-anleitung-mhsd.543ca32f-9b55-4dd7-8ee4-15a60a0a1c0f.html

Fenster putzen für Faulenzer: Die ultimativ-besten Fensterputz-Tipps

Fenster putzen

Es gibt viele Ausreden, um sich vor dem Fensterputzen zu drücken: „Sooo schmutzig sind die Fenster eigentlich noch gar nicht.“ Oder: „20 Prozent Regenwahrscheinlichkeit morgen? Danach sehen sie eh wieder furchtbar aus.“ Oder auch: „Jetzt ist es eh zu spät. Gleich wird es ja schon wieder dunkel.“

Dabei wissen wir doch alle, dass es vor allem darum geht, den inneren Schweinehund zu überwinden. Kein Wunder, dass der so groß ist.

Schließlich mühen wir uns jedes Mal ab, um nach getaner Arbeit doch wieder zahlreiche Streifen und Schlieren zu entdecken.

Wir führen euch Schritt für Schritt durch und stellen Tipps und Tricks vor, damit Fenster, Balkontüren und die Scheiben im Wintergarten sauber und streifenfrei werden.

Der ideale Zeitpunkt zum Fensterputzen

Es versteht sich von selbst, dass Regen nicht der größte Freund von sauberen Fenstern ist. Generell ist davon abzuraten, die Fensterscheiben bei Extremwetter zu putzen.

Bei Minusgraden kann die dünne Wasserschicht auf dem Glas gefrieren oder die Fenster beschlagen wegen des Temperaturunterschieds zwischen warmer Innen- und kalter Außenluft.

Bei praller Sonne und hohen Temperaturen trocknen die Scheiben wiederum schneller und ehe man sich versieht, bleiben die besagten Streifen und Schlieren übrig.

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Ihr solltet mit dem Fensterputzen am besten also auf mildes Wetter und leichten Sonnenschein warten. Dann friert oder schwitzt ihr selbst auch nicht zu sehr und es entweicht keine kostbare Heizungsluft nach draußen.

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Alternativen zu herkömmlichen Glasreinigern

Wenn es um die Wahl des Reinigungsmittels geht, greifen viele schlicht zur naheliegenden Lösung: dem Glasreiniger aus der Drogerie. Dabei haben wir alle zahlreiche Hausmittel zu Hause, mit denen sich die Fenster mindestens genauso gut, wenn nicht noch besser putzen lassen.

Spülmittel: Was die eingetrockneten Reste auf der Pfanne wegbekommt, bekommt auch Glasscheiben sauber. Gebt einige Tropfen Spüli in fünf Liter warmes Wasser und rührt um. Nicht zu viel des fettlösenden Spülmittels hineingeben, sonst bleiben am Ende doch wieder Schlieren über.

Spiritus: Spiritus ist in den meisten Glasreinigern enthalten und sorgt für saubere Fenster und streifenfreien Glanz. Auch ihr könnt dem Wasser eine gute Portion Spiritus hinzugeben. Wenn ihr gleich auf beides, Spülmittel und Spiritus setzt und sie mit warmem Wasser mischt, ist euer selbst gemachter Glasreiniger nicht nur wirksam, sondern riecht auch gut.

Essig: Wegen des beißenden Geruchs sind manche dem Essig als Hausmittel skeptisch gegenüber eingestellt. Dabei ist er eine der wenigen echten Allzweckwaffen im Haushalt. Essig im Putzwasser sorgt für glänzende Fenster und löst etwaige Kalkflecken auf. Der typische Geruch verfliegt innerhalb weniger Minuten.

Schwarzer Tee: Für große Flächen eher ungeeignet, ist schwarzer Tee eher ein Geheimtipp für starke Verschmutzungen und Fingerabdrücke. Die Gerbstoffe im Tee sind fettlösend und beseitigen auch die hartnäckigsten Probleme.

Die richtige Ausrüstung macht's

Welche Ausrüstung ihr braucht, richtet sich nach der Vorgehensweise und den einzelnen Schritten, die ihr beim Fensterputzen gehen solltet. Zunächst solltet ihr den groben Schmutz entfernen. Bürstet die Fensterbank und das Fenster mit einem weichen Handbesen ab, um Staub, Pollen, Erde und Spinnweben zu beseitigen.

Für vertrocknete, hartnäckige Stellen wie Vogelkot nehmt ihr einen nassen Schwamm und das Reinigungsmittel eurer Wahl. Drückt den Schwamm einige Zeit an die betroffene Stelle und weicht sie ein, ehe ihr sie reinigt. Achtung: Wenn ihr einen Küchenschwamm benutzt, nehmt nicht die kratzige Seite.

Die kann feine, aber unansehnliche Kratzer in der Scheibe hinterlassen.

Anschließend geht's an die großflächige Reinigung des Fensters. Ihr könnt dabei natürlich zum Küchenpapier greifen, doch davon möchten wir abraten. Ihr werdet schnell Berge davon verbrauchen, die anschließend im Müll landen. Finanziell und ökologisch rechnet sich eher eine wiederverwendbare Ausrüstung.

Profis schwören auf Einwascher und Abzieher. Der Einwascher besteht aus einem Alugriff und einem Trägerteil, über das ein Bezug aus Kunststofffasern gezogen wird.

Bevor ihr damit das ganze Fenster einschäumt, solltet einen größeren Lappen oder Zeitungspapier auf der Fensterbank auslegen, damit das vom Fenster tropfende Wasser aufgefangen wird.

Auch große Glasflächen sind mit dem Einwascher kein Problem: Handliche Teleskopstangen, auf die ihr das Werkzeug stecken könnt, vergrößern eure Reichweite, sodass ihr darauf verzichten könnt auf eine wackelige Leiter zu steigen.

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Der Abzieher sieht ähnlich aus wie der Einwascher, mit seiner Gummilamelle könnt ihr das Fenster von der Flüssigkeit und dem etwaigen Schaum befreien.

In waagerechten Bahnen zieht ihr den Abzieher in ganzen, schnellen Zügen über das Fenster bis dieses weitestgehend sauber und trocken ist.

Mit einem Fensterleder, einem Mikrofasertuch oder einem sonstigen trockenen, fusselfreien Tuch könnt ihr abschließend noch feuchte Ecken und Ränder auswischen und endgültig abtrocknen.

Tipps für noch besseres Fensterputzen

Selbst bei der besten und sogfältigsten Vorgehensweise bleiben vereinzelte Streifen und Schlieren übrig. Diese lassen sich ebenfalls ganz einfach mit einem Mikrofasertuch oder Fensterleder wegpolieren.

Ein von Generation zu Generation weitergegebener Trick ist, dem Fenster mit Zeitungspapier den finalen Schliff zu verpassen. Und tatsächlich lassen sich damit die letzten Streifen wegpolieren.

Allerdings kann die Druckerschwärze die gerade erst sorgsam gereinigten Fensterrahmen wieder eindunkeln.

Bevor ihr beginnt, mit der empfohlenen Ausrüstung zu hantieren, ist es wert, sich über eine mögliche Investition Gedanken zu machen: einen Dampfreiniger. Auf chemische Reinigungsmittel könnt ihr dann gänzlich verzichten.

Mit der Kraft des Wasserdampfs bekommt ihr damit die allermeisten Verschmutzungen, nicht nur am Fenster, weg. Die Hitze beseitigt auch die allermeisten Keime, was ein zusätzlicher Vorteil ist. Danach müsst ihr die Scheiben einzig trocken wischen.

Oder nehmt gleich einen Fenstersauger, der genau auf dieses Einsatzgebiet zugeschnitten ist.

Egal für welche Methode ihr euch entscheidet: Vergesst nicht, beim Putzen Handschuhe zu tragen, um die Hände vor dem Austrocknen zu schützen. Und denkt daran, nach der Arbeit den Ausblick durch die frisch geputzten Fenster zu genießen. Ihr werdet die Scheiben schneller wieder putzen müssen, als euch lieb ist. Dank unserer Tipps geht das künftig hoffentlich wieder leichter von der Hand.

*Produkthinweise erfolgen rein redaktionell und unabhängig. Durch die von uns platzierten Affiliate-Links bekommen wir bei Kaufabschluss einen kleinen Anteil der Provision.

Источник: https://wohnglueck.de/artikel/fenster-putzen-tipps-34211

Ratgeber: Wie putzt man richtig Fenster?

Fenster putzen

Wie putzt man richtig Fenster? Klären Sie diese Frage für sich, bevor Sie sich ans Werk machen, denn nur mit der richtigen Herangehensweise können Sie vermeiden, was jeder beim Fensterputzen eben vermeiden will: die gefürchteten Streifen und Schlieren! Richtiges Fensterputzen gilt als eine der gehobenen Disziplinen bei Hausfrauen und Gebäudereinigern, denn es ist kaum mit anderen Arten des Reinigens zu vergleichen, denn gerade an den Außenseiten der Fenster entsteht Schmutz, wie er Ihnen so auf kaum einer anderen Oberfläche im Haushalt begegnet. Die Arbeit ist anspruchsvoll, schwer und kann mitunter sogar gefährlich sein. Unser Ratgeber sagt Ihnen daher, wie Sie sowohl sicher, als auch effizient und sauber Fenster putzen, Fenster, durch die die Außenwelt gleich doppelt so schön aussieht. Dazu erörtern wir, mit welchen Utensilien Sie Fenster putzen sollten, wie Sie die richtige Wischtechnik anwenden und so streifen- und schlierenfrei Fenster putzen und wie Sie sich beim Fensterputzen sichern. Und als wäre das noch nicht genug, verschaffen wir Ihnen einen trickreichen Ausblick auf die Reinigung von Jalousien und praktische Hausmittel, mit denen Sie günstig und gleichzeitig ökologisch Ihre Fenster putzen können.

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Kaum eine Hausfrau macht die Arbeit wirklich gerne, statistisch gesehen ist Fenster putzen sogar die unbeliebteste Hausarbeit, aber sie muss eben auch mal sein.

Gerade hier fällt ein vernachlässigter Haushalt sofort jedem auf, der einen einigermaßen geübten Blick hat.

Je länger Sie nicht Ihre Fenster putzen, desto schneller und einfacher fallen schließlich auch dem Letzten die Verschmutzungen auf, die sich hier aufgrund der äußeren (und manchmal auch inneren) Einflüsse an den Scheiben zeigen:

Typischer Fenster-Schmutz:

  • Wasserspritzer durch Niederschläge
  • Wasserspritzer durch Gartenarbeit
  • Schmutz durch Gartenarbeit
  • Tier- und Pflanzenreste
  • Tierfäkalien
  • Spuren von Ast- und Pflanzenberührung
  • In Küstengebieten Spuren von Salz oder Sand
  • Hand- und Fingerabdrücke
  • Ablagerungen durchs Kochen
  • Wasserkondensat in Feuchträumen

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Dies sind nur einige der gängigsten Quellen für Verschmutzungen, die an Fenstern auftreten können. Fenster sind alltäglich einer ganzen Reihe solcher Schmutzquellen ausgesetzt.

Dem Material macht das eigentlich nichts aus, dem Auge des Betrachters aber schon, und vor allem in und um gewerbliche oder öffentliche Gebäude muss man regelmäßig Fenster putzen, um die repräsentative Wirkung dieser Gebäude aufrechtzuerhalten.

Dieser Aspekt spielt vielleicht bei Ihnen Zuhause nicht so eine große Rolle, aber dreckige Fenster möchte man ja trotzdem nicht. Wie dreckig die sind und wie nötig Sie mal wieder Fenster putzen müssten, zeigt gnadenlos die Sonneneinstrahlung.

Viele Hausfrauen greifen daher oftmals zum Frühjahrsputz zum Fensterleder, wenn die ersten Frühlingstage kommen und die Sonne enthüllt, wo sich über die dunklen Monate überall Schmutz angesammelt hat.

Das ist natürlich gerade in den Wintermonaten gerade an den Fenstern der Fall: Fenster putzen ist jetzt dringen notwendig, denn Schnee, Eis, Matsch und Regen haben zusammen dazu geführt, dass die Außenwelt allein durch den Blick aus dem Fenster nur noch Grau in Grau wirkt.

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Das Glas ist richtig verschmutzt, jede Scheibe braucht eine ordentliche Reinigung, aber die meisten wollen jetzt auch einfach nicht Fenster putzen, da es in den niederschlagsreichen Monaten einer sinnlosen Sisyphusarbeit gleichkommt.

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Dennoch: Sie sollten schon einmal im Monat Fenster putzen, es ist eine der mittelfristigen Putzarbeiten, also nicht zu vergleichen mit täglichen Aufgaben, wie zum Beispiel dem Staubsaugen.

Zu den Putzintervallen einzelner Putzarbeiten lesen Sie auch unseren entsprechenden Artikel 'Was wie oft putzen?' Gleichwohl sollten Sie nicht nach Kalender Fenster putzen, sondern vielleicht immer auch ein wenig das Wetter und die Wettervorhersage im Hinterkopf behalten. Natürlich müssen Sie nicht gerade dann Fenster putzen, wenn ein Tiefdruckgebiet in Richtung Deutschland unterwegs ist. Aber um ein gepflegtes Gesamtbild zu erzeugen, reichen gesaugte Böden oder ein geputzter Spiegel natürlich nicht aus. Dafür muss man freilich auch wenigstens einmal im Monat die Fenster putzen.

Je nachdem, welchen Verschmutzungen Ihre Fenster ausgesetzt sind – siehe Aufzählung oben -, empfehlen wir, öfter die Fenster zu putzen. Aber was genau nimmt man dazu am besten zur Hand? Welche Putzgegenstände benötigen Sie zum Fensterputzen? So unbeliebt Fenster putzen auch ist, so sehr gibt es auch viele bekannte Tipps zum Reinigen der Scheiben.

Einer davon ist in seiner Zusammensetzung so einfach, dass es fast unverständlich ist, warum Fenster putzen so schwer und unbeliebt sein soll: Einfach Wasser mit Spülmittel vermischen, auf die Fenster auftragen und mit einem Abzieher über die Scheibe gehen.

Hat der Abzieher eine schöne gerade und stabile Gummilippe und gehen Sie mit den richtigen Handgriffen an die Sache heran, können Sie so schnell und günstig Fenster putzen. Auch Zeitungspapier wird eine besondere Wirkung beim Fenster putzen nachgesagt Nicht nur ein Gerücht ist dagegen, dass Fensterleder eine wahrlich große Effektivität für saubere Fenster haben.

Für ein Extra an Glanz können Sie zudem auch Leinöl auf den Fenstern verteilen. Lassen Sie es kurz einwirken und waschen Sie es anschließend gut ab – dazu gleich auch noch mehr bei unseren Hausmitteln zum Fenster putzen.

Die Shortlist – Utensilien und Putzmittel zum Fenster putzen, so ist Ihnen echter Fenster-Glanz in „Ihrer Hütte“ gewiss!:

Letzterer Punkt auf unserer Liste ist vor allem deshalb nicht unwichtig, weil Sie ja bedenken müssen, dass Sie nicht nur Fenster putzen, sondern auch die sie umgebenden Rahmen.

Was, wenn Sie in mühevoller Arbeit Ihre Fenster putzen und der Schmutz von den Rahmen mit dem ersten Nieselregen wieder auf die Scheiben läuft? Dann doch lieber beim Fenster reinigen mitgedacht und die Fensterrahmen mitgemacht, oder? Nehmen Sie dazu den Handbesen zur Hand, reinigen Sie die Rahmen von grobem Schmutz und waschen Rahmen, aber auch das Fensterbrett gründlich von angesammeltem Schmutz. Auch hier können Sie schließlich den Abzieher benutzten und erst danach beginnen Sie, die Fenster zu putzen.

Leeren Sie Ihren Putzeimer nun, denn vor allem die äußeren Fensterrahmen sind in der Regel hochgradig verschmutzt. Sie brauchen jetzt neues Putzwasser, wieder lauwarm, vermischt mit Spüli oder Fensterreiniger, wieder nutzen Sie es, um zusammen mit dem Putzschwamm das Putzwasser auf die Fenster aufzutragen.

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Reinigen Sie nun die Fenster gründlich mit dem Putzschwamm von beiden Seiten, um so alle Verschmutzungen zu entfernen. Ist das geschehen, erfolgt die eigentliche Schwierigkeit wenn Sie Fenster putzen: das Abziehen der Feuchtigkeit vom Fenster.

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Hier scheiden sich einerseits die Geister, mit welchen Putzutensilien das wohl am besten ginge und hier können Sie auch die meisten Fehler machen, die sich wiederum später in Schlieren und Streifen, bzw. sogar in Kratzern widerspiegeln können. Unser Ratgeber rät zu Abziehern mit starker, gerader Gummilippe, um die erste Feuchtigkeit vom Fenster zu entfernen.

Dabei darf auf keinen Fall kreuz und quer abgezogen werden, es ist wichtig, dass Fenster in durchgehenden Bahnen, also in einem Zug abgezogen werden. Gehen Sie hier in der Horizontalen vor, ist es wichtig, oben anzufangen.

Und auch wenn Sie waagerecht Fenster abziehen, müssen Sie des Gummilippe des Abziehers nach jeder Bahn mit einem Trockentuch abputzen, damit das dreckige Wasser der Bahn zuvor nicht wieder aufs Fenster zurück gelangt und so Schlieren und Streifen entstehen.

Die lassen sich manchmal aber nicht vermeiden wenn Sie Fenster putzen, aber auch hier haben wir in unserem vorgeschlagenen Inventar natürlich die passenden Gegenmittel parat: Wenn Sie Fenster putzen, können Schlieren und Streifen immer mal wieder entstehen. Sie können nicht allen vorbeugen, Sie können sie aber wegwischen. Nutzen Sie dazu Mikrofasertücher oder ein Fensterleder und polieren Sie die Schlieren einfach punktuell weg.

Schon gewusst? Wenn Sie bei Sonneneinstrahlung Ihre Fenster putzen, laufen Sie Gefahr, dass sich Schlieren auf den Fenstern bilden. Das kommt daher, dass das direkte Sonnenlicht jedweden Wasserrückstand auf den Scheiben zum Verdunsten bringt, was wiederum umgehend zu den hässlichen und daher unerwünschten Schlieren führt.

Der oben bereits erwähnte Besen kann auch für die Fensterscheiben zum Zuge kommen, wenn sich auf diesen Staub, Pollen oder Sand befindet. Diese oder ähnliche Fremdkörper sollten Sie auf jeden Fall entfernen, bevor Sie Ihre Fenster putzen, da Sie ansonsten das Risiko von Kratzern auf den Scheiben hätten.

Natürlich sollte auch der verwendete Besen sehr weich sein, um nicht selbst die Scheibe zu verkratzen. Schließlich ist er nur dazu da, den groben, ersten Schmutz zu entfernen, den hartnäckigeren Schmutz entfernen Sie anschließend und vorbereitend zum oben beschriebenen Fensterreinigungs-Prozedere mit einem Putzschwamm.

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Dabei sind übrigens nicht die relativ rauen Seiten von Spülschwämmen geeignet, die können nämlich ebenfalls Kratzer hinterlassen.

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Richtig Fenster putzen kurz und knapp:

  1. Fensterrahmen mit Schwamm säubern
  2. Putzwasser im Eimer erneuern
  3. Grobe Schmutzpartikel gegebenenfalls mit Schwamm entfernen, um Kratzer zu vermeiden
  4. Vorwäsche der Fensteroberfläche mit Schwamm
  5. Mit dem Abzieher / Schieber überschüssiges Wasser abziehen
  6. Bahn für Bahn
  7. am besten waagerecht abziehen
  8. in einem Zug
  9. Abzieher nach jeder Bahn abtrocknen
  10. Zum Abschluss mit Mikrofasertuch oder Fensterleder Restfeuchte entfernen

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Jetzt wissen Sie, wann und in welchen Intervallen Sie am besten Fenster putzen und vor allem auch, mit welchen Utensilien und Putzmitteln Sie das am besten tun können. Was jetzt noch fehlt – und das hatten wir ja auch eingangs bereits wie ein Haushalts-Tipp-Orakel angedeutet – ist die Frage, wie Sie sich sichern können wenn Sie Fenster putzen.

Denn wie anfangs bereits erwähnt, ist Fenster putzen nicht immer ungefährlich, vor allem wenn die Fenster selbst hoch sind oder eben hoch am Haus eingebaut wurden. Nicht umsonst nutzen professionelle Fensterputzer spezielles Gurtzeug für ihre Arbeit, um nicht abzustürzen. Da Sie aber Zuhause sicherlich eher nicht im 20.

Stockwerk arbeiten, können wir Gurtzeug und Klettertechniken in diesem Zusammenhang getrost vergessen. Trotzdem, Sie wollen sicher Fenster putzen, ohne sich Sorgen um die kleinen Gefahren machen zu müssen, denn vergessen wir nicht: Eine Großzahl der Unfälle des Alltags geschieht im Haushalt.

Um solche Unfälle auszuschließen wenn Sie Ihre Fenster putzen, nutzen Sie eine Leiter mit rutschfesten Trittflächen. Stattdessen, wenn Ihre Fenster hoch sind, können Sie auch mit Teleskopstangen auf Nummer sicher gehen. Dann ersparen Sie sich den Schritt auf die Leiter und bleiben mit beiden Beinen auf dem Boden.

Was Sie auf jeden Fall nicht tun sollten, ist auf unsichere Möbel zu steigen, die umfallen könnten. Wenn schon klettern, dann auch eine extra für diese Zwecke vorgesehene Leiter.

Weitere Tipps betreffen Ihre Kleidung wenn Sie Ihre Fenster putzen: Nutzen Sie stets Handschuhe, um Ihre Hände vor den Einwirkungen der teilweise ätzenden und säurehaltigen Putzmittel zu schützen. Zudem empfehlen wir enge Kleidung, mit der Sie nicht an herausstehenden Teilen hängen bleiben und so vielleicht einen Sturz begünstigen. Das bewirken übrigens auch Schuhe mit rutschfester Sohle.

Jalousien reinigen

Und wenn Sie schon mal dabei sind, warum nicht gleich auch die Jalousien reinigen? Gehen Sie das Thema ruhig gleich auch mit an, wenn Sie Ihre Fenster putzen und gehen Sie dabei im Prinzip fast genauso vor, wie bei den Fenstern, nur, dass Ihre Jalousien nicht so empfindlich sind wie die Fenster.

Daher können Sie sie für die Vorreinigung ruhig mit einem Staubsauger bearbeiten. Anschließend auch hier mit einem mit Wasser und Spülmittel getränkten Putzschwamm groben Dreck entfernen und mit einem trockenen Tuch abputzen, um auch hier Streifen zu vermeiden.

Lose Lamellen können Sie zudem abnehmen und – gerade bei Alu-Jalousien – sehr gut in einem Wasserbad reinigen.

Hausmittel: Fenster reinigen

Ein solches Bad können Sie Ihren Fenstern zwar nicht angedeihen lassen, aber wir haben noch eine ganze Informationsflut für Sie, wenn es um Hausmittel beim Fensterputzen geht. Damit können Sie günstig Fenster putzen und gleichzeitig ökologisch vollkommen unbedenkliche Fensterreiniger dazu nutzen:

  • Zitronensaft, Essig, Spiritus – sorgen für noch mehr Reinigungseffekt wenn Sie Fenster putzen
  • Schwarzer Tee ist noch ein verkapptes Putzmittel aus dem Speiseregal. Nach dem Aufkochen kalt werden lassen und per Sprühflasche auf die Scheiben auftragen. Sehr gute Reinigungswirkung, anschließend mit einem Trockentuch nachpolieren
  • Salmiakgeist sorgt ebenfalls für verstärkte Reinigungswirkung
  • Strumpfhose für stark verschmutzte Stellen
  • Zeitungspapier – leicht angefeuchtet, mit trockenem Zeitungspapier nachpolieren, aber Achtung mit der Druckerschwärze!
  • Was Sie nicht nutzen sollten, ist Seife oder Tücher, die mit Weichspüler gewaschen wurden – beides hinterlässt Streifen

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Mehr Ratgeber..

Источник: https://www.moderne-hausfrau.de/wie-putzt-man-richtig-fenster/

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