Fenster streichen

Holzfenster streichen

Fenster streichen

Foto: DIY Academy / Draksal Verlag

Holzfenster sehen schön aus, müssen aber regelmäßig gepflegt beziehungsweise neu gestrichen werden, wenn sie vergilben und dann schmutzig aussehen. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du sie wieder auffrischst.

Foto: SCHÖNER WOHNEN-Farbe

Das brauchst du

  • Ringpinsel mit Kunststoforsten
  • ggf. feinporige Schaumstoffwalze
  • Rührholz
  • Abklebeband, Abdeckfolie
  • Akku-Multischleifer mit 180er Schleifpapier, ggf. reicht auch ein Schleifklotz
  • ggf.

    Schraubendreher zum Entfernen des Griffs

  • ggf. Holzisoliergrund
  • Renovierfarbe für Fensterrahmen, zum Beispiel von SCHÖNER-WOHNEN-Farbe
  • Bei sehr stark beanspruchten Fenstern ggf.

    ein Spachtel

Foto: SCHÖNER WOHNEN-Farbe

Der Untergrund muss trocken, sauber und frei von Ölen und Fetten sein. Also den Rahmen richtig gründlich putzen! Auch abblätternder Lack muss vor dem Streichen entfernt werden.

Neues Holz und alte (intakte) Anstriche müssen angeschliffen und gesäubert werden. Entferne nicht tragfähige, das heißt etwa bereits abblätternde Anstriche durch Abschleifen restlos. Möchtest du unbehandeltes Holz in einem hellen Farbton streichen, solltest du ein- oder zweimal mit einem Holzisoliergrund vorstreichen.

Foto: SCHÖNER WOHNEN-Farbe

Klebe deine umliegenden Wand- und die Glasflächen gut ab, damit beim Streichen keine unnötigen Farbflecken entstehen. Den Griff montierst du idealerweise ab. Falls das nicht möglich ist, klebe ihn ebenfalls gut ab.

Foto: SCHÖNER WOHNEN-Farbe

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Jetzt heißt es: Deckel auf und die Farbe gut umrühren. Mit einem geeigneten Ringpinsel diese zuerst auf alle schwer zugänglichen Stellen wie die Falzen, Ecken und Innenseiten auftragen. Du kannst zunächst alle erreichbaren Stellen des innenliegenden Teils des Fensterflügels im geschlossenen Zustand streichen.

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Dann das Fenster öffnen und die sichtbaren Kanten nacharbeiten, anschließend den Rahmen lackieren. Auch hier arbeitest du dich – natürlich bei geöffnetem Fenster – von den kleinen zu den größeren Flächen vor. Über die breiteren Holzteile kannst du anschließend noch mit der Schaumstoffwalze über die Farbe rollen, das gibt ein schöneres Ergebnis.

Wir empfehlen insgesamt zwei Streichdurchgänge mit Zwischenschliff.

Prinzipiell gilt: Immer mit der Maserung und mit langen, gleichmäßigen Pinselstrichen am besten über die gesamte Länge der Seite arbeiten.

In den Trocknungsphasen, die ca. acht Stunden dauern können, sollte das Fenster offen stehen. Sonst besteht die Gefahr, dass die gestrichenen Flächen verkleben. Diese Wartezeit solltest du unbedingt einplanen. Deshalb empfiehlt sich die Heizperiode nicht für ein solches Vorhaben. Kannst du den Flügel nicht die ganze Zeit offen stehen lassen, maximal auf Kipp stellen!

Tipps zum Streichen im Video

Eine gründliche Vorbereitung ist das A und O für eine gute Haftung und glatte Oberfläche.

Wenn du ein gestrichenes Fenster überstreichen möchtest, prüfe die Tragfähigkeit des vorhandenen Lackes, indem du zum Beispiel mit einem Spachtel über die Holzoberfläche schabst.

Wenn der alte Anstrich abblättert, ist er nicht mehr tragfähig. Dann musst du die kaputten Stellen komplett abschleifen oder mit einem Schaber vorsichtig abziehen.

Wichtig: Beim Schleifen eine Staubschutzmaske benutzen!

Intakte, tragfähige Altanstriche solltest du gleichmäßig mit feinem Schleifpapier anschleifen. Auch wenn du unbehandeltes Holz streichen willst, solltest du die Oberfläche ebenfalls anschleifen, um eine bessere Haftung von Grundierung und Anstrich zu ermöglichen. Bevor du mit dem Lackieren beginnst, entferne mit einer Bürste den Schleifstaub von der Oberfläche.

Tipp: Schleife und streiche immer in Richtung der Maserung. So geht es leichter und das Ergebnis wird gleichmäßiger.

» Mehr Tipps zur Untergrundvorbereitung

Zum optimalen Schutz trägst du auf unbehandeltem Holz und rohen Holzstellen zunächst Holzschutzgrund auf. Dieser ist nach etwa sechs bis acht Stunden überstreichbar. Bei niedrigen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit verlängert sich die Trocknung entsprechend. (Länger als vier Wochen solltest du dir für den nächsten Schritt übrigens auch keine Zeit lassen.)

Dann folgt der Grundanstrich. Am einfachsten verarbeitetest du diesen mit einem Heizkörper- bzw. Ringpinsel mit Naturborsten oder einer Schaumstoff-Lackierrolle.

Klebe zuerst die Fensterscheiben sorgfältig ab. Ein spezielles Klebeband für Lacke erleichtert dir die Arbeit. Für den Zwischen- und Schlussanstrich solltest du einen speziellen Fenster- und Türenlack verwenden. Vor jedem neuen Anstrich muss die Oberfläche trocknen, mit feinem Schleifpapier angeschliffen und wieder entstaubt werden.

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Du hast wenig Zeit? Dann gibt es auch Lacke, die alle drei Schritte in einem Produkt vereinen!

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Источник: https://www.diy-academy.eu/bauen-renovieren/fenster-tueren/artikel/holzfenster-streichen/

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