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(Profi-Lackierern zeigen wir hier wie man Kunststofffenster richtig lackiert!) 

Fenster gehören zu den exponiertesten Bauteilen jedes Hauses. Tag für Tag sind sie Wind und Wetter ausgesetzt. Dazu kommt die UV-Bestrahlung durch das Sonnenlicht, die vor allem dunklere Kunststoff-Fenster verblassen lässt. Weiße Kunststoffrahmen neigen dagegen dazu zu vergilben, vor allem im Innenbereich. Mit den Jahren entsteht so eine unschöne Optik.

Doch hier lässt sich problemlos Abhilfe schaffen: Mit Reinigungstuch, Pinsel und Lack sehen Ihre Kunststoff-Fenster im Handumdrehen wieder fast aus wie neu. Und das Beste: Dafür müssen Sie kein Profi sein – die Renovierung ist ganz und gar unproblematisch, solange Sie auf eine gute Vorbereitung achten und auf hochwertige Arbeitsmaterialien zurückgreifen.

Kunststofffenster streichen – so geht’s:

Schritt 1: Säubern Sie das Fenster gründlich. Kleben Sie das Glas entlang des Rahmens und Fensterdichtungen ab. Montieren Sie auch den Fenstergriff ab.

Schritt 2: Rauen Sie die Oberfläche mit Schleifpaper an. Entfernen Sie Staub und tragen Sie dann mit einem fusselfreien Tuch Entfetter auf.

Schritt 3: Tragen Sie die erste Schicht des Lackes auf. Streichen Sie auch Abdeckungen der Lüftungsschlitze. Lassen Sie den Lack 6 Stunden trocknen. Dann können Sie die Fenstergriffe wieder montieren.

Schritt 4: Schleifen Sie die Oberfläche erneut an. Lackieren Sie ein zweites Mal und warten weitere 6 Stunden ab.

Schritt 5: Arbeiten Sie nach den gleichen Schritten wie bei der Außenseite.

Welche Farbe eignet sich für Kunststoff?

Unser Alleskönner ADLER Varicolor eignet sich auch für das Streichen von Kunststoff.  Der umweltfreundliche Bunt- und Weißlack von ADLER ist Cradle to Cradle Certified™ Bronze zertifiziert sowie schweiß- und speichelecht. Der Wasserlack ist geruchsarm, umweltschonend, nicht vergilbend und wetterfest.

✔️ Grund- und Decklack in einem

✔️ Umweltfreundlich und geruchsarm

✔️ Vergilbt nicht

✔️ Universelle Anwendung innen und außen

Schritt 1: Vorbereiten zum Kunststoff-Fenster streichen

Beseitigen Sie zuerst grobe Verschmutzungen mit einem Schwamm. Falls vorhanden, entfernen Sie die Abdeckungen der Lüftungsschlitze. Die Fensterdichtungen können Sie entweder entfernen oder mit Malerkrepp abkleben. Auch das Glas können Sie entlang des Rahmens mit Malerkrepp schützen. Den Fenstergriff montieren Sie am besten ab.

Schritt 2: Anschleifen und entfetten

Danach greifen Sie zu einem Schleifvlies mit Körnung 220, um die Kunststoff-Oberfläche leicht anzurauen. Arbeiten Sie mit dem Schleifvlies vorsichtig, um die Oberfläche nicht zu beschädigen.

Entfernen Sie Staub und tragen Sie dann mit einem fusselfreien Tuch ADLER Entfetter auf.

Lassen Sie den Entfetter 5 bis 10 Minuten einwirken und wischen Sie anschließen mit einem feuchten Tuch nach.

Schritt 3: Grundieren

Die beste Wahl für die Auffrischung von Kunststoff-Fenstern ist der umweltfreundliche Universallack ADLER Varicolor, den Sie in Weiß ebenso wie in allen Lieblingsfarben erhalten.

Achten Sie darauf, dass Sie mit einem geeigneten Wasserlack-Pinsel arbeiten, und feuchten Sie den Pinsel an – so lässt er sich hinterher besser reinigen. Tragen Sie anschließend eine erste Farbschicht satt auf.

Vergessen Sie nicht, auch die Abdeckungen der Lüftungsschlitze Ihrer Kunststoff-Fenster zu streichen.

Profitippfür eine optimale Optik an den Ecken: Kleben Sie entlang der Gehrung mit Malerkrepp ab und streichen Sie zuerst nur die linke und rechte Seite des Rahmens. Nach ca.

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einer Stunde Trockenzeit können Sie das Malerkrepp vorsichtig abziehen. Wiederholen Sie den Arbeitsschritt dann mit der oberen und unteren Seite des Rahmens.

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So erzielen Sie einen schönen Pinselansatz entlang der Gehrung.

Schritt 4: Kunststoff-Fenster streichen

Nach einer Trockenzeit von 6 Stunden schleifen Sie die grundierte Oberfläche mit einem Schleifvlies (Körnung 220) kurz an und tragen die zweite Schicht ADLER Varicolor satt auf.

Wenn Sie Ihr Kunststoff-Fenster streichen, arbeiten Sie für den Fensterrahmen wieder mit demselben Profitipp wie bei der Grundierung. Lassen Sie das Fenster dann nochmals 6 Stunden trocknen.

Danach können sie die Abdeckungen sowie den Fenstergriff wieder montieren und die Dichtungen einsetzen.

Schritt 5: Innenseite auffrischen

Gerade bei hellen PVC-Fenstern vergilbt die Innenseite im Lauf der Zeit. Bei starken Verfärbungen können Sie auch die Innenseite mit ADLER Varicolor auf Vordermann bringen.

Dazu arbeiten Sie einfach nach den gleichen Schritten wie bei der Außenseite. Bei leichteren Verfärbungen genügt es, die Innenseite mit ADLEROL zu behandeln. Tragen Sie dazu ADLEROL mit einem weichen Tuch auf.

Hinterher genügt es, mit klarem Wasser nachzureinigen, und Ihre Kunststoff-Fenster erstrahlen wieder in reinem Weiß.

Holzfenster zu renovieren war noch nie so einfach wie mit dem neuen ADLER Abbeizer Spray.

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Источник: https://www.adler-farbenmeister.com/tipps/kunststoff-fenster-streichen

Fenster streichen leicht gemacht: So geht’s!

Fenster streichen

Du fragst dich: Wann muss ich meine Fenster streichen und wie bekomme ich das hin? Keine Sorge, mit unseren Schritten wirst du zum fähigen Heimwerker!

  1. Richtige Vorbereitung: Bevor du mit dem renovieren beginnst, hänge zuerst deine Fensterflügel ab. So kannst du perfekt alle Stellen erreichen. Entferne dafür auch die Gummidichtungen und Metallbeschläge.
  2. Schleifen: Wenn das Holz bereits angeschlagen ist, schleife die vorderen Schichten ab.
  3. Erster Anstrich: Bei einer Lackierung die Grundierung für den ersten Anstrich wählen. Nach der ersten Schicht abtrocknen und Lack oder Lasur nochmal abschleifen.
  4. Weiterer Anstrich: Verwende Acryl oder Aklydharzlack oder trage bei einer Lasur die zweite Lasurschicht auf. Jetzt lässt du den Anstrich wieder trocknen und bringst wieder dein Schleifpapier zum Einsatz.
  5. Abschluss:  Durch eine dritte Farbschicht schützt du dein Holz vor der Wetterlage und glättest die Oberseite perfekt ab.
  1. Fensterrahmen
  2. Falz des Fensterflügels
  3. Querhölzer des Fensterflügels
  4. Falz des Rahmens
  5. Senkrechte Hölzer des Fensterflügels
  • Holzfenster: Hier ist die Oberfläche des Lackes am anfälligsten und eine regelmäßige (ca. alle 5 Jahre) Pflege erforderlich.
  • Kunststofffenster: Wenn du den Farbton wechseln möchtest!
  • Aluminiumfenster/Holzaluminium: Sehr robust, erst nach einigen Jahren mal überprüfen.
  • Achte darauf, extra ausgewählte Grundierungen, Farben und Lacke zu verwenden. Lasse dich dazu im Baumarkt oder Fachgeschäft beraten.
  • Vergiss nicht, die Gummileisten abzukleben, damit sie nicht brüchig werden.
  • Orientiere dich an 2 Grundanstrichen und trage danach eine dünne Schicht Lack auf. Je nach Farbe schließt du mit einem oder zwei Schlussanstrichen ab.
  • Flachpinsel (Ideal für Lasur/2,5 cm breit)
  • Rund- oder Winkelpinsel (für Falzen und Ecken)
  • Plattpinsel
  • Fensterpinsel (für den Fensterrahmen)
  • Ringpinsel
  • Japanspachtel
  • Schleifklotz und Schleifpapier
  • Farbe

Wenn dein Holzfenster noch gut erhalten ist, empfiehlt sich eine Lasur. Das Holz bleibt in seiner natürlichen Form sichtbar. Lediglich die Holzfarbe verändert sich entsprechend. Eine Lasur schont dein Holz und wirkt schützend bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen.

Die Lasur ist in zahlreichen Farben mit unterschiedlicher Konsistenz erhältlich. Du kannst dabei grundsätzlich auf übliche dünnflüssige Lasuren oder Dickschichtlasuren bauen. Letztere werden auch gerne bei Fenstern aufgetragen.

Kontrolliere zuerst, ob dein Altanstrich noch stabil ist. Bei Verwendung von Lasuren kannst du diesen direkt überstreichen und benötigst auch keine Grundierung. So wird die erste Schicht bezeichnet, die als Haftgrundlage für alle weiteren Anstriche dient. Je nach Zustand des Holzes solltest du den Altanstrich vorher abschleifen.

Lack

Lacke bieten sich an, wenn dein Anstrich farbig werden soll. Grundsätzlich solltest du vor dem Streichen mit Lack den Altanstrich bestmöglich entfernen. Bei neuem oder abgeschliffenem Holz baust du mehrere Anstriche auf. Je öfter du aufträgst, desto kräftiger wirkt dein Farbton.

Besonders wenn sich der alte Lack schon aus mehreren Schichten stapelt, solltest du ihn unbedingt entfernen. Wenn deine Fenster noch nicht lackiert sind, fängst du einfach selber an Schicht für Schicht zu lackieren.

Wie wähle ich die richtige Farbe zum Fenster streichen?

  • Ein Neuanstrich gibt dir die Möglichkeit, eine andere Lasur oder Farbe aufzutragen. Im ersten Schritt entscheidest du dich also, ob du die Farbe wechselst oder nicht. Die darauf folgenden Schritte bleiben jedoch identisch
  • Achte darauf, dass die Optik im Innenbereich und guter Schutz im Außenbereich entscheidend sind. Innen kannst du aus verschiedenen Glanzgraden – von glänzend bis matt – auswählen.
  • Informiere dich über das Deckvermögen und wie stabil deine Farbe bei Nässe wirkt.
  • Kunsthazanstrich oder Ölfarben? Kunstharzanstriche empfehlen sich bei geringen Laufzeiten. Sie sind unkompliziert und schnell zu verarbeiten. Bei Ölfarben gleicht sich der höhere Aufwand durch bessere Deckungsdichten und eine gute Haltbarkeit aus.
  • Auswahl der Pinsel: Qualität vor Preis -die Konsequenzen badest du sonst durch abgefallene Pinselhaare in Verbindung deines Anstrichs aus!
  • Verwende atmungsaktive, wasserdampfdurchlässige Farben, damit das Holz nicht zu faulen beginnt!
  • Streiche deine Fenster am besten im Sommer. Frische gestrichene Fenster trocknen bei offenen Türen!
  • Frage dich zuerst, ob renovieren überhaupt Sinn macht. Vielleicht sind deine Fenster so morsch, dass du sie lieber komplett austauscht.
  • Damit deine Fensterränder nach dem Streichen nicht verschmiert sind, benutze Klebeband für die Scheiben zum abkleben. Entferne das Klebeband rechtzeitig vor dem Trocknen der Farbe.
  • Mit einem Holzkitt (Spachtelmasse) kannst du schadhafte Stellen im Holz ausbessern. Nach dem Trocknen kannst du eventuell nochmal schleifen und schließlich überlackieren.

Kannst du weitere praktische Heimwerker-Tipps gut gebrauchen? Ob Decke streichen, Fliesen streichen,Wände-streichen: Wir haben für jede Situation die passenden Tipps für dich!

Videotipp: Diese DIY-Nachttischlampe könnt ihr in 10 Minuten selbst bauen!

Tiko

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Источник: https://www.brigitte.de/leben/wohnen/haushalt/fenster-streichen-leicht-gemacht--so-geht-s-11372414.html

Fenster streichen

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Holz ist ein natürliches und lebendiges Material und verleiht Ihrem Haus als Material für Fensterrahmen und Türen einen exklusiven Charakter. Um dauerhaft wetterfest und optisch attraktiv zu bleiben, benötigen Ihre Fensterrahmen aus Holz regelmäßige Pflege und im Abstand von etwa fünf Jahren einen neuen Anstrich.

Der Neuanstrich ist für Sie aber gleichzeitig eine Möglichkeit, eine andere Lasur oder Farbe zu wählen und Ihrem Haus ein neues Gesicht zu verleihen. Der erste Schritt des Neuanstrichs ist daher die Entscheidung, ob Sie die bisherige Farbe beibehalten oder den Fenstern eine neue Farbe geben möchten.

Unabhängig davon, wie Sie sich entscheiden, bleiben die Arbeitsschritte gleich, wenn Sie Ihre Fenster renovieren.

Hier geht's zum Sortiment „Malerbedarf“

Diese Werkzeuge benötigen Sie, wenn Sie Ihre Fenster streichen

Die Auswahl der Werkzeuge und Materialien hängt davon ab, für welchen Anstrich Sie sich entscheiden. Möchten Sie Ihre Fenster lasieren, benötigen Sie die Lasur in Ihrer Wunschfarbe sowie Lasurpinsel.

Spezielle Pinsel zum Auftragen von Lasur sind Flachpinsel, während Sie für den Auftrag von deckender Farbe die Wahl zwischen Rund- und Flachpinseln haben. Speziell für das Streichen von Fensterrahmen steht Ihnen außerdem ein einseitig abgeschrägter Fensterpinsel zur Verfügung, der eine präzise Linienführung unterstützt.

Mit der folgenden Auswahl an Pinseln erleichtern Sie sich die Arbeit beim Streichen der Falzen und Ecken an Fensterrahmen:

  • Spezial-Flachpinsel für wasserverdünnbare Anstriche
  • Flachpinsel
  • Plattpinsel
  • Fensterpinsel
  • Ringpinsel
  • Japanspachtel
  • Schleifklotz mit Schleifpapier

Holzfenster streichen mit Lasur, Lack oder Acrylfarbe

Wenn Sie Ihr Fenster mit Lasur streichen, bleibt die natürliche Maserung des Holzes sichtbar. Sie beeinflussen mit der Lasur lediglich die Holzfarbe. Die holzschützende Qualität einer Lasur ist jedoch hoch, da die Lasur in das Holz eindringt und daher intensiv vor Witterungseinflüssen schützt.

Wünschen Sie sich einen deckenden Anstrich, haben Sie die Wahl zwischen Alkydharz- und Acrylfarben für den Außenbereich in zahlreichen Farben. Bei dieser Auswahl sollten Sie jedoch darauf achten, dass Sie atmungsaktive, also wasserdampfdurchlässige Farben verwenden, um Ihre Fenster zu lackieren. Lackfarben bilden einen Schutzfilm auf dem Holz.

Sind diese Farben nicht atmungsaktiv, kann das Holz unter der Schicht faulen. Und so gehen Sie vor:

  • Fensterflügel aushängen
  • Gummidichtungen und Metallbeschläge entfernen
  • Mit 180er Körnung abschleifen

Wenn Sie Ihre Fenster streichen möchten, ist eine gute Vorbereitung wichtig zur Vereinfachung der Arbeit aber auch für ein optimales Arbeitsergebnis. Hängen Sie die Fensterflügel aus, um alle Bereiche des Fensterrahmens gut erreichen zu können.

Entfernen Sie aus diesem Grund auch die Gummidichtungen und Metallbeschläge am Fensterflügel und am Rahmen.

Soll die bestehende Farbe oder Lasur nur erneuert werden, reicht es aus, wenn Sie die vorhandene Farbe mit Schleifpapier mit 180er-Körnung anschleifen und dabei lose Farbpartikel entfernen.

  • Farbe wechseln? Alte Farbe entfernen
  • Risse mit Holzkitt schließen
  • Abgeschliffenes Holz imprägnieren

Möchten Sie die Farbe erneuern, sollten Sie die alte Farbschicht vollständig entfernen. Dabei ist ein Heißluftgerät oder Abbeizer hilfreich. Ist das Holz darunter ergraut und nicht mehr tragfähig, schleifen Sie die oberen Schichten ab, bis Sie auf gesundes Holz stoßen.

Entfernen Sie auch losen Kitt und erneuern ihn. Überprüfen und reinigen Sie bei dieser Gelegenheit auch die Regenschiene sowie die Wasserabläufe.

Mögliche Risse sollten Sie nun mit Holzkitt für den Außenbereich schließen und das abgeschliffene Holz einmal mit Imprägniergrund streichen, um die richtige Grundlage für die folgenden Anstriche zu erhalten.

Hier geht's zum Sortiment „Schleifer“ [attention type=red]

Wenn Sie Fenster streichen, ist es wichtig, auf die richtige Reihenfolge des Anstrichs zu achten:

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  1. Fensterrahmen
  2. Falz des Fensterflügels
  3. Querhölzer des Fensterflügels
  4. Falz des Rahmens
  5. alle senkrechten Hölzer des Fensterflügels

Möchten Sie die Fenster lackieren, sollten Sie für den ersten Anstrich eine Grundierung wählen. Eine Lasur tragen Sie zunächst in einer ersten Schicht auf. Nach dem Trocknen müssen Sie Grundierung oder Lasur mit Schleifpapier mit 220e Körnung noch einmal anschleifen, um die Farbe für die nächste Schicht gut anzurauen.

  • Zweite Farbschicht auftragen
  • Nach dem Trocknen mit 220er Körnung anrauen

Für die nächste Farbschicht verwenden Sie den Acryl- oder Alkydharzlack, für den Sie sich entschieden haben. Wenn Sie Ihre Fenster lasieren, tragen Sie nun die zweite Lasurschicht auf. Nach dem gründlichen Trocknen müssen Sie auch diese Schicht noch einmal mit 220er-Schleifpapier anrauen, um die richtige Grundlage für den letzten Anstrich zu schaffen.

  • Dritte und letzte Schicht auftragen

Mit dem Auftrag einer dritten Farbschicht schützen Sie das Holz Ihrer Fensterrahmen wirksam vor Witterungseinflüssen und verleihen Ihnen eine glatte Oberfläche.

Unsere beliebtesten Lacke

Источник: https://www.hagebau.de/beratung-fenster-streichen/

Holzfenster streichen: Von der Vorbereitung bis zum neuen Anstrich

Fenster streichen

Damit Wind und Wetter Holzfenstern nichts anhaben, müssen sie regelmäßig mit einem schützenden Anstrich versehen werden. Bauen.de erklärt Schritt für Schritt, wie Hausbesitzer ihre Holzfenster selbst streichen.

Hausbesitzer sollten ihre Holzfenster regelmäßig streichen, um die Fensterrahmen vor Witterungseinflüssen wie Hitze, Kälte, Sonneneinstrahlung oder Regen zu schützen. Oftmals wird ein neuer Anstrich alle fünf Jahre empfohlen – das gilt aber nur für Fenster, die starken Wind- und Wettereinflüssen ausgesetzt sind.

Spätestens wenn der alte Anstrich rissig ist oder abblättert, sollte die Schutzschicht erneuert werden. Dringt Wasser in das ungeschützte Holz ein, können Pilze gedeihen und der Fensterrahmen fault. Und dann gibt es noch einen weiteren Grund für einen neuen Anstrich: Wenn Hausbesitzer sich eine andere Farbe wünschen.

  • Schraubenzieher
  • Spachtel
  • Schleifpapier
  • Pinsel
  • Malerkrepp
  • Beize oder Heißluftpistole
  • Grundierung
  • Lack oder Lasur

Holzfenster streichen: Mit Lasur oder mit Lack?

Prinzipiell eignen sich sowohl Lack als auch Lasur als Schutzanstrich für Holzoberflächen. Zwischen beiden gibt es aber erhebliche Unterschiede:

Lack ist ein deckender Farbanstrich. Er bildet eine Schutzschicht an der Oberfläche des Holzes, von der Holzstruktur ist nur noch wenig oder gar nichts mehr zu erkennen.

Ausnahme: Klarlack ohne Pigmente verleiht dem Holz eine matte oder glänzende, aber transparente Schicht. Lack ist besonders robust.

Platzt der Lack dann doch einmal ab oder wird rissig, sollte er schnell ausgebessert werden.

Lasur hingegen dringt tief in das Holz ein und schützt auch tiefere Holzschichten. Selbst bei einer farbigen Lasur bleibt die natürliche Struktur des Holzes mit dem Anstrich erhalten, die Oberfläche fühlt sich nicht beschichtet an.

Lasur ist weniger robust als Lack, schon bei kleinen Kollisionen bekommt die Oberfläche Dellen und Macken. Solche Dellen machen einer lasierten Oberfläche aber nicht unbedingt etwas aus, da ja auch tiefere Schichten vor Feuchtigkeit und Schädlingen noch geschützt sind.

Dickschichtlasuren dringen nicht nur in das Holz ein, sie bilden zusätzlich eine Schutzschicht auf dem Holz.

Holzfenster streichen: Schritt für Schritt

1. Beschläge abmontieren: alte, beschädigte Fenster sollten komplett ausgebaut und die Fenstergriffe und andere Beschläge entfernt werden. Handelt es sich dagegen lediglich um einen neuen Pflegeanstrich, kann man darauf auch verzichten.

2. Alten Anstrich entfernen: Dieser Schritt ist nur notwendig, wenn der Anstrich sehr alt oder beschädigt ist oder die Farbe gewechselt werden soll. Dazu muss die Oberfläche abgebeizt werden. Den Abbeizer auftragen und einwirken lassen, dann Beize und alte Farbe mit einem Spachtel entfernen. Alternativ kann auch eine Heißluftpistole verwendet werden.

Es empfiehlt sich, das Abbeizen draußen an der frischen Luft zu machen, weil üblicherweise Lösemittel enthalten sind.

Auch die Anwendung einer Heißluftpistole beinhaltet ein gewisses gesundheitliches Risiko, da durch die Hitze Chemikalien entweichen können – gerade bei sehr alten Anstrichen ist kaum einzuschätzen, welche Stoffe freigesetzt werden. Deshalb gilt auch hier: Während der Arbeiten auf gute Frischluftzufuhr achten.

Beim Umgang mit der Heißluftpistole gilt außerdem: Nicht zu lange auf eine Stelle richten, da ansonsten das Holz leicht verkohlt.

3. Schäden ausbessern: Egal ob zunächst der alte Anstrich entfernt wurde oder nicht – Schäden sollten ausgebessert werden. Dazu die beschädigte Stelle anschleifen, die Risse oder Dellen säubern und mit Holzspachtelmasse in passender Farbe wieder auffüllen.

4. Fensterrahmen abschleifen und putzen: Sofern noch nicht geschehen die Fensterrahmen von Schmutz befreien und alle Oberflächen mit Schleifpapier abschleifen. So entsteht auch an beschädigten und ausgebesserten Stellen eine glatte Oberfläche.

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Auch wenn ein Fensterrahmen neu lasiert werden soll, ohne den alten Anstrich komplett zu entfernen, die Oberfläche abschleifen. Das Holz vom Schleifstaub befreien und reinigen. Der Untergrund sollte vor jeglichem Streichen sauber, trocken und fettfrei sein.

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Zwischen den einzelnen Arbeitsschritten ist der Fensterrahmen deshalb gründlich zu reinigen.

5. Oberfläche grundieren: Anschließend wird die komplette Fläche mit Grundierung vorgestrichen. Nach dem Trocknen sollte man sorgfältig prüfen, ob es noch Fehlstellen gibt, die übersehen wurden. Vor dem Auftragen des Decklacks empfiehlt sich noch ein Zwischenschliff des gesamten Fensterrahmens mit sehr feinem Schleifpapier.

6. Lack oder Lasur auftragen: Für ein perfektes Ergebnis beginnen Heimwerker mit den waagerechten Teilen des Fensters und streichen immer entlang der Maserung. Gestartet wird mit der Falz. Das ist die Stelle an denen Flügel und Rahmen aufeinandertreffen. Danach werden Innenseiten, Außenseiten und Kanten gestrichen.

Generell gilt: Je öfter ein Anstrich aufgetragen wird, desto intensiver wird das Farbergebnis. Bei Altanstrichen reicht einmaliges Überstreichen in der Regel aus. Abgeschliffenes Holz sollte mindestens zwei Mal gestrichen werden.

Der zweite Anstrich erfolgt allerdings erst, sobald der erste getrocknet ist, sonst haftet die neue Farbe nicht.

Wie lange das dauert, entweder der Produktbeschreibung entnehmen, an einer leicht veränderten Oberfläche erkennen oder an einer unauffälligen Stelle vorsichtig testen.

Das Kostet ein neuer Anstrich

Wie teuer der Anstrich eines neuen Fensters ist, hängt vor allem von der Wahl der Materialien ab.

  • Abbeizer: Kostet etwa 15 Euro pro Liter, hochwertige Produkte gibt’s für 30 Euro pro Liter.
  • Schleifpapier: Gibt’s in Sets mit unterschiedlichen Körnungen für unter zehn Euro.
  • Malerkrepp: einzeln, in Sets und in unterschiedlichen Größen für unter zehn Euro.
  • Lasur: Je nach Qualität und Eigenschaften der Lasur zwischen 10 und 30 Euro pro Liter. Das reicht für 8 bis 15 Quadratmeter.
  • Lack: Auch der Preis für Holzlack hängt von der Qualität und den Eigenschaften ab. Der Liter kostet zwischen 20 und 30 Euro und reicht für zehn bis 15 Quadratmeter.

Ein- bis zweimal jährlich kann ergänzend Holzpflegemilch auf den Fensterrahmen aufgetragen und so der Wetterschutz von Lack, Farbe oder Lasur aufgefrischt werden. Das verlängert auch die Abstände zwischen den einzelnen Anstrichen.

Ihre Meinung zählt

Источник: https://www.bauen.de/a/holzfenster-streichen-von-der-vorbereitung-bis-zum-neuen-anstrich.html

Holzfenster streichen

Fenster streichen

Holzfenster sehen schön aus, müssen aber regelmäßig gepflegt beziehungsweise neu gestrichen werden, wenn sie vergilben und dann schmutzig aussehen. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du sie wieder auffrischst.

Foto: SCHÖNER WOHNEN-Farbe

Das brauchst du

  • Ringpinsel mit Kunststoforsten
  • ggf. feinporige Schaumstoffwalze
  • Rührholz
  • Abklebeband, Abdeckfolie
  • Akku-Multischleifer mit 180er Schleifpapier, ggf. reicht auch ein Schleifklotz
  • ggf. Schraubendreher zum Entfernen des Griffs
  • ggf. Holzisoliergrund
  • Renovierfarbe für Fensterrahmen, zum Beispiel von SCHÖNER-WOHNEN-Farbe
  • Bei sehr stark beanspruchten Fenstern ggf. ein Spachtel

Foto: SCHÖNER WOHNEN-Farbe

Der Untergrund muss trocken, sauber und frei von Ölen und Fetten sein. Also den Rahmen richtig gründlich putzen! Auch abblätternder Lack muss vor dem Streichen entfernt werden.

Neues Holz und alte (intakte) Anstriche müssen angeschliffen und gesäubert werden. Entferne nicht tragfähige, das heißt etwa bereits abblätternde Anstriche durch Abschleifen restlos. Möchtest du unbehandeltes Holz in einem hellen Farbton streichen, solltest du ein- oder zweimal mit einem Holzisoliergrund vorstreichen.

Foto: SCHÖNER WOHNEN-Farbe

Klebe deine umliegenden Wand- und die Glasflächen gut ab, damit beim Streichen keine unnötigen Farbflecken entstehen. Den Griff montierst du idealerweise ab. Falls das nicht möglich ist, klebe ihn ebenfalls gut ab.

Foto: SCHÖNER WOHNEN-Farbe

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Jetzt heißt es: Deckel auf und die Farbe gut umrühren. Mit einem geeigneten Ringpinsel diese zuerst auf alle schwer zugänglichen Stellen wie die Falzen, Ecken und Innenseiten auftragen. Du kannst zunächst alle erreichbaren Stellen des innenliegenden Teils des Fensterflügels im geschlossenen Zustand streichen.

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Dann das Fenster öffnen und die sichtbaren Kanten nacharbeiten, anschließend den Rahmen lackieren. Auch hier arbeitest du dich – natürlich bei geöffnetem Fenster – von den kleinen zu den größeren Flächen vor. Über die breiteren Holzteile kannst du anschließend noch mit der Schaumstoffwalze über die Farbe rollen, das gibt ein schöneres Ergebnis.

Wir empfehlen insgesamt zwei Streichdurchgänge mit Zwischenschliff.

Prinzipiell gilt: Immer mit der Maserung und mit langen, gleichmäßigen Pinselstrichen am besten über die gesamte Länge der Seite arbeiten.

In den Trocknungsphasen, die ca. acht Stunden dauern können, sollte das Fenster offen stehen. Sonst besteht die Gefahr, dass die gestrichenen Flächen verkleben. Diese Wartezeit solltest du unbedingt einplanen. Deshalb empfiehlt sich die Heizperiode nicht für ein solches Vorhaben. Kannst du den Flügel nicht die ganze Zeit offen stehen lassen, maximal auf Kipp stellen!

Tipps zum Streichen im Video

Eine gründliche Vorbereitung ist das A und O für eine gute Haftung und glatte Oberfläche.

Wenn du ein gestrichenes Fenster überstreichen möchtest, prüfe die Tragfähigkeit des vorhandenen Lackes, indem du zum Beispiel mit einem Spachtel über die Holzoberfläche schabst.

Wenn der alte Anstrich abblättert, ist er nicht mehr tragfähig. Dann musst du die kaputten Stellen komplett abschleifen oder mit einem Schaber vorsichtig abziehen.

Wichtig: Beim Schleifen eine Staubschutzmaske benutzen!

Intakte, tragfähige Altanstriche solltest du gleichmäßig mit feinem Schleifpapier anschleifen. Auch wenn du unbehandeltes Holz streichen willst, solltest du die Oberfläche ebenfalls anschleifen, um eine bessere Haftung von Grundierung und Anstrich zu ermöglichen. Bevor du mit dem Lackieren beginnst, entferne mit einer Bürste den Schleifstaub von der Oberfläche.

Tipp: Schleife und streiche immer in Richtung der Maserung. So geht es leichter und das Ergebnis wird gleichmäßiger.

» Mehr Tipps zur Untergrundvorbereitung

Zum optimalen Schutz trägst du auf unbehandeltem Holz und rohen Holzstellen zunächst Holzschutzgrund auf. Dieser ist nach etwa sechs bis acht Stunden überstreichbar. Bei niedrigen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit verlängert sich die Trocknung entsprechend. (Länger als vier Wochen solltest du dir für den nächsten Schritt übrigens auch keine Zeit lassen.)

Dann folgt der Grundanstrich. Am einfachsten verarbeitetest du diesen mit einem Heizkörper- bzw. Ringpinsel mit Naturborsten oder einer Schaumstoff-Lackierrolle.

Klebe zuerst die Fensterscheiben sorgfältig ab. Ein spezielles Klebeband für Lacke erleichtert dir die Arbeit. Für den Zwischen- und Schlussanstrich solltest du einen speziellen Fenster- und Türenlack verwenden. Vor jedem neuen Anstrich muss die Oberfläche trocknen, mit feinem Schleifpapier angeschliffen und wieder entstaubt werden.

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Du hast wenig Zeit? Dann gibt es auch Lacke, die alle drei Schritte in einem Produkt vereinen!

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Источник: https://www.diy-academy.eu/bauen-renovieren/fenster-tueren/artikel/holzfenster-streichen/

Lasur oder Lack? – Die Unterschiede und die Vor- und Nachteile dieser beiden Mittel

Ein Lack überdeckt die Maserung © Stockphoto-Graf, stock.adobe.com

Eine Lasur unterscheidet sich von einem Lack vor allem dadurch, dass die natürliche Maserung des Holzes sichtbar bleibt. Dies gilt selbst für die farbigen Lasuren in beispielsweise Grün oder Rot.

Nach einem Anstrich mit einer Lasur ist daher weiterhin schon auf den ersten Blick erkennbar, dass es sich um Holzfenster handelt. Bei einem Lack entsteht dagegen eine geschlossene weiße oder farbige Oberfläche.

Einzige Ausnahme sind die Klarlacke, mit denen Sie Ihre Holzfenster ebenfalls streichen können.

Holzfenster lasieren: Die natürliche Maserung des Holzes bleibt sichtbar © Jürgen Fälchle, stock.adobe.com

Eine weitere Besonderheit einer Lasur ist die Tatsache, dass sie tiefer in das Holz eindringt als ein Lack. Dadurch schützt sie das Holz von innen vor Witterungseinflüssen, Schädlingen und Pilzen. Ein Lack verbleibt dagegen auf der Oberfläche und bildet dort einen schützenden Film.

Letztendlich ist die Entscheidung zwischen einer Lasur und einem Lack aber vor allem davon abhängig, wie Ihre Fenster aussehen sollen und wie viel Zeit Sie für deren Wartung erübrigen können.

Eine Lasur sollten Sie etwa alle zwei Jahre erneuern, während ein Lack meist eine längere Haltbarkeit hat. Sie liegt bei circa fünf Jahren. Die beiden Werte sind allerdings nur eine grobe Richtschnur, denn auch andere Faktoren wie zum Beispiel die Lage eines Gebäudes spielen eine Rolle.

Prasselt ständig Regen an die Fenster, sind die Intervalle kürzer als an einem geschützten Standort.

Unterschiede: Lack und LasurTipp: Mit einem Pflegemittel speziell für Holzfenster verlängern Sie den Zeitraum zwischen zwei Anstrichen.

Für Holzfenster geeignete Lacke

Möchten Sie einen Lack verwenden, sollten Sie darauf achten, dass Sie ein Produkt wählen, das durchlässig für Wasserdampf ist. Auf den Innen- und Außenseiten der Fenster bestehen ständig große Unterschiede im Hinblick auf die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit.

Es muss deshalb ein gewisser Austausch stattfinden, damit sich im Bereich der Fenster keine Feuchtigkeit staut. Dies könnte zu einem Faulen des Holzes oder zu einem Aufplatzen der Lackschicht führen.

Zum Streichen von Holzfenstern eignen sich vor allem atmungsaktive Acryl- und Alkydharzfarben für den Außenbereich.

Optimal für Holzfenster: Dickschichtlasuren

Lasuren lassen sich in die beiden Gruppen der Dünn- und Dickschichtlasuren unterteilen. Diese beiden Varianten unterscheiden sich durch ihren Gehalt an Bindemitteln, Pigmenten und anderen Festkörpern, die einen Einfluss auf die Konsistenz haben.

Zum Streichen von Holzfenstern sind Dickschichtlasuren ideal, denn sie schützen das Holz besser vor Feuchtigkeit als Dünnschichtlasuren. Dadurch verhindern sie, dass sich die Fenster verziehen und nicht mehr richtig schließen. Dickschichtlasuren können Sie deshalb auch für andere Bauteile aus Holz verwenden, bei denen die Maßhaltigkeit eine wichtige Rolle spielt.

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Für alle anderen Projekte sind die etwas leichter zu verarbeitenden Dünnschichtlasuren jedoch ebenso gut geeignet.

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Haben Ihre Fenster noch keinerlei Behandlung bekommen, sollten Sie außerdem eine Grundierung auftragen. Sie bietet dem Holz einen guten Schutz und sorgt gleichzeitig dafür, dass der Anstrich gleichmäßig wird.

Die richtigen Werkzeuge auswählen

Eine Lasur tragen Sie am besten mit einem Flachpinsel auf, einen Lack mit einem Flachpinsel oder einem Rundpinsel. Im Handel finden Sie außerdem spezielle Fensterpinsel.

Sie sind auf einer Seite abgeschrägt und erleichtern Ihnen dadurch das Streichen der Kanten, die an die Glasscheiben grenzen. Zum Streichen der größeren Flächen verwenden Sie am besten einen Roller, für den Sie zusätzlich eine kleine Wanne benötigen.

Darüber hinaus brauchen Sie für den Zwischenschliff Schleifschwämme oder einen Schleifklotz und feines Schleifpapier etwa in der Körnung 240.

Lacke und Lasuren: Die richtigen Pinsel und Walzen

Auf den richtigen Zeitpunkt warten

Lacke und Lasuren vertragen in flüssigem Zustand keine niedrigen und hohen Temperaturen. Wählen Sie für den Anstrich deshalb einen Tag mit moderaten Temperaturen. Auch Sonneneinstrahlung kann das Ergebnis beeinträchtigen, denn es lässt die Mittel zu schnell trocknen. Idealerweise streichen Sie Ihre Holzfenster deshalb bei bedecktem Himmel.

Die Fenster vorbereiten

Auf zwei Holzböcken arbeitet es sich leichter: Alte Fenster zum streichen © EKH-Pictures, stock.adobe.com

Fensterflügel lassen sich in eingebautem Zustand nur schwerlich lasieren oder lackieren.

Nehmen Sie die Flügel deshalb aus den Rahmen und bearbeiten Sie diese auf zwei Holzböcken oder einer anderen Unterlage. Schrauben Sie möglichst auch die Griffe ab. Auf diese Weise ersparen Sie sich das Abkleben und können gleichzeitig bequemer arbeiten.

Damit Sie die Fensterscheiben nicht mit großem Aufwand wieder reinigen müssen, decken Sie diese mit Papier ab und fixieren das Papier mit Kreppband. Dieses Kreppband entfernen Sie gleich nach dem Anstrich wieder, damit eine saubere Kante entsteht.

Denken Sie außerdem an die Beschläge und Scharniere, die Sie ebenfalls am besten abnehmen oder alternativ abkleben.

Wie umfangreich die weiteren vorbereitenden Maßnahmen sind, hängt davon ab, ob die Fenster noch weitestgehend in Ordnung sind oder starke Beschädigungen aufweisen.

In ersterem Fall reicht es aus, die Oberflächen mit Schleifpapier in der Körnung 180 zu glätten und im Anschluss neuen Lack oder eine Lasur aufzutragen.

Sind sie stark beschädigt oder sollen Ihre Fenster eine neue Farbe bekommen, entfernen Sie jedoch besser die gesamte alte Schutzschicht.

Die Fensterrahmen abschleifen oder abbeizen

Alte Farbschichten sorgfältig entfernen © sima, stock.adobe.com

Einen alten Lack können Sie abschleifen oder Sie verwenden einen Abbeizer, der die Lackschicht auf chemische Weise anlöst.

Solch ein Mittel tragen Sie mit einem Pinsel auf die Fenster auf und lassen es gemäß der Herstellerangaben einwirken. Im Anschluss entfernen Sie mit einem Spachtel den alten Lack.

Sollten Reste übrig bleiben, helfen etwas Wasser und ein Schwamm oder Sie tragen noch einmal Abbeizer auf.

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Eine mögliche Alternative zu einem Abbeizer ist die Behandlung mit einem Heißluftfön. Er löst die alte Lackschicht durch Hitze, sodass Sie diese ebenfalls mit einem Spachtel lösen können. Seien Sie jedoch vorsichtig, damit Sie das Holz nicht verbrennen.

[/attention]Hinweis: Treffen Sie die nötigen Schutzvorkehrungen bei der Verwendung von Abbeizern. Diese Mittel enthalten aggressive und entsprechend gesundheitsgefährdende Stoffe. Gleiches gilt bei der Arbeit mit dem Heißluftfön, denn ein Lack kann beim Erhitzen schädliche Dämpfe abgeben.Fenster mit farbigen Rahmen: Es muss nicht immer Braun oder Weiß sein © maramicado, stock.adobe.com

Möchten Sie eine alte Lackschicht abschleifen, ist es zu empfehlen, ein elektrisches Schleifgerät wie zum Beispiel einen Schwingschleifer oder einen Exzenterschleifer zu verwenden. Sämtliche Fenster von Hand abzuschleifen, wäre äußerst mühsam und würde viel Zeit in Anspruch nehmen.

Beginnen Sie außerdem mit grobem Schleifpapier, um sich die Arbeit zu erleichtern, und schleifen Sie die Holzoberflächen im Anschluss mit feinem Schleifpapier wieder glatt. Die schmalen Kanten direkt am Glas und die Innenecken sind mit einem Schleifgerät nicht erreichbar.

Diese schleifen Sie daher von Hand. Damit das Glas nicht beschädigt wird, decken Sie es vorher ab. Sollten Sie beim Schleifen tiefe Kratzer, Löcher oder andere Beschädigungen entdecken, schließen Sie diese mit etwas Holzkitt.

Achten Sie auf die richtige Farbe, falls Sie Ihre Fenster mit einer Lasur streichen möchten.

Tipp: Erwärmen Sie Holzkitt mit einem Feuerzeug. Durch die Hitze wird der Kitt geschmeidig, lässt sich leichter an die gewünschte Stelle bringen und bei Bedarf auch mit Kitt in einem anderen Farbton mischen.

Soll auch die Kittschicht entlang der Glasflächen erneuert werden, entfernen Sie den alten Fensterkitt mit einem Spachtel oder einem Stecheisen. Der richtige Zeitpunkt, um Fenster neu zu verkitten, ist nach der Grundierung beziehungsweise vor dem Anstrich mit einem Lack oder einer Lasur. Sind Ihre Fenster mit Gummidichtungen versehen, nehmen Sie diese heraus.

Die Fenster streichen

Soweit erforderlich tragen Sie als erstes die Grundierung auf. Sie benötigt nach der Trockenzeit einen Zwischenschliff, durch den Sie die Holzoberfläche wieder glätten. Hierfür verwenden Sie feines Schleifpapier oder einen Schleifschwamm. Entfernen Sie im Anschluss sorgfältig den Schleifstaub und achten Sie bei Malerarbeiten stets auf eine saubere Arbeitsumgebung.

Fensterrahmen: Mit einem kleinen Pinsel die Kanten streichen © Africa-Studio, stock.adobe.com

Beim Auftragen der Lasur beziehungsweise des Lacks beginnen Sie stets bei den schmalen und weniger sichtbaren Elementen wie dem Falz und den Kanten. Die größeren Flächen des Rahmens streichen Sie zum Schluss.

Sie sind am deutlichsten sichtbar und sollten deshalb möglichst perfekt gestrichen sein. Sollte eine weitere Schicht Lack oder Lasur erforderlich sein, nehmen Sie nach dem Aushärten der ersten Lackschicht einen Zwischenschliff vor.

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Zum Glätten einer Lackschicht eignen sich ebenfalls Schleifschwämme oder Schleifpapier in der Körnung 220 oder 240.

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Sind Ihre Fenster schließlich perfekt gestrichen, sollten Sie mit dem Einsetzen der Fensterflügel einen Tag warten, sofern dies möglich ist. Dann sind die Oberflächen trocken und vollständig ausgehärtet, sodass es beim Einbau nicht zu Beschädigungen kommt.

Источник: https://www.sanier.de/holz/holzfenster-streichen

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