Finden Sie die passenden Solarkollektoren für Ihr Haus

Solaranlagen: Photovoltaik und Solarthermie machen unsere Häuser fit für die Zukunft

Finden Sie die passenden Solarkollektoren für Ihr Haus

Solarenergie aus Solaranlagen ist eine effiziente, zuverlässige und zukunftssichere Technologie, die – wie die deutschen Dächer zeigen – eine hohe Akzeptanz genießt.

Dabei spielt der persönliche Beitrag zum Umweltschutz eine Rolle. Aber auch die wirtschaftlichen Auswirkungen sprechen ganz klar für die Nutzung der Sonnenenergie.

Solarthermie und Photovoltaikanlagen senken die Betriebskosten eines Hauses erheblich. ¹ ² ³

Und mit Photovoltaik lässt sich anlagenabhängig nicht nur der Eigenbedarf an Haushaltsstrom decken, sondern über Netzeinspeisung sogar noch Geld verdienen.⁴

Gleichzeitig sichern Solaranlagen den Immobilienwert.

Die Installationen von Solaranlagen sind baulich meistens Dachprojekte. Daher ist die Dachsanierung Ihre Gelegenheit, von den Vorteilen der Solarenergie und ihrer Förderung zu profitieren. Doch nur bei richtiger Planung stellen Solaranlagen eine nachhaltig lohnende Investition dar. Es gilt, unterschiedliche Faktoren zu berücksichtigen:⁵ ⁶

  • Welche Anlagenform, Solarthermie und/oder Photovoltaik, entspricht technisch meinen persönlichen Anforderungen?
  • Welche Produkttypen sind derzeit am Markt verfügbar?
  • Welche dachbaulichen Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
  • Eignet sich mein Immobilienstandort für eine Solaranlage?
  • Wie muss eine Solaranlage dimensioniert sein, damit sie wirtschaftlich arbeiten kann?
  • Über welche Zeiträume amortisieren sich die Investitionen?

Solarenergie bietet privaten Hausherren sehr attraktive Chancen. Ihre Konzeption, vor allem die Planung der Anlagengröße, erfordert erhebliches Fachwissen.

Das Angebot an unterschiedlichen Produkten ist riesig und die Auswahl der richtigen Komponenten entscheidend für die langfristige Effizienz der Anlage.

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MeinDach vermittelt Energieberater und erfahrene Dachdecker sowie Zimmerer, die auf die Planung und Ausführung von Photovoltaik und Solarthermie spezialisiert sind.

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In den folgenden Abschnitten erhalten Sie zudem einen ersten Überblick bezüglich der zahlreichen Entscheidungen, die im Zuge der Realisierung Ihrer Solaranlage zu treffen sind.

Dachdecker in Ihrer Nähe finden

Solarwärme und Solarstrom: zwei Quellen für das solare Sparen

Am Himmel über uns arbeitet ein gigantisches Kraftwerk. Durch Kernfusion werden in der Sonne ununterbrochen riesige Mengen an Energie erzeugt.

Als Sonnenstrahlung erreicht ein Teil dieser Energie die Erde und kann in großen Solarkraftwerken oder kleinen Solaranlagen auf Gebäuden genutzt werden.

Das Gute daran: Bei der Nutzung der Sonnenenergie entstehen weder CO2 noch Ruß oder Feinstaub. Sonnenenergie ist also nicht nur unbegrenzt verfügbar, sondern nachhaltig umweltfreundlich.

© Braas

Die Sonne liefert in nur 3 Stunden so viel Energie, dass damit der Jahresenergiebedarf der gesamten Erdbevölkerung abzudecken wäre. Das haben Astrophysiker errechnet. Die Sonnenenergie erreicht die Erdoberfläche als Licht- und Wärmestrahlung. Diese lässt sich technisch in Strom und Nutzwärme umwandeln. Im Umfeld der Haus- und Gebäudetechnik begegnen uns beide Verfahren:⁷ ⁸

  • Sonnenkollektoren, auch Solarkollektoren oder thermische Kollektoren genannt, werden meistens auf Dächern montiert und dienen der Bereitstellung von Warmwasser oder der Unterstützung der Heizung.
  • Auf den Dächern – gelegentlich auch an Fassaden – finden sich ebenso Solarzellen, auch Photovoltaikmodule genannt. Sie erzeugen Strom, der im eigenen Haus als Eigenverbrauch genutzt und ins Stromnetz eingespeist werden kann.

© guukaa/Fotolia

Photovoltaik (linke Bildhälfte) lässt sich für den Eigenbedarf an Haushaltsstrom nutzen oder gegen Vergütung ins Netz einspeisen. Solarthermie (rechte Bildhälfte) dient zur Unterstützung des eigenen Warmwasserbedarfs für Bad, Küche und Heizung.

Photovoltaik – wie Ihr Dach mit Strom Geld verdient

Das geneigte Dach bietet ideale Voraussetzungen für die Installation einer Photovoltaikanlage. Mit Montagezubehör werden die gewählten Photovoltaikmodule parallel zur Eindeckung auf dem Dach angebracht. Neben dieser weitverbreiteten Aufdachmontage ist auch die elegante Indachmontage von speziellen Photovoltaikmodulen möglich.

Die Planung und Installation der Photovoltaikanlagen gehört in die Hand von erfahrenen Dachprofis. Nur diese können auch prüfen, ob das vorhandene Dach zur Installation geeignet oder ob eine Neueindeckung geboten ist. Das Urteil und die Arbeit des spezialisierten Handwerkers garantieren eine langfristig sichere Funktion und einen nachhaltigen Erhalt der entsprechenden Investition.⁹

Vor Baubeginn gilt es zu klären, unter welchen Bedingungen der Immobilienstandort einen wirtschaftlichen Betrieb der Photovoltaikanlage zulässt. Einfluss darauf haben im Wesentlichen folgende Faktoren:¹⁰

  • Die durchschnittliche Sonnenstrahlung
  • Dachneigung und Dachausrichtung
  • Eventuelle Verschattung des Daches

© Braas

Auch bei bewölktem Himmel können Photovoltaikmodule Strom produzieren.

Auch wenn Deutschland kein Top-Sonnenland ist, ist der wirtschaftliche Betrieb von Photovoltaikanlagen an sehr vielen Standorten möglich. Der Süden Deutschlands schneidet in puncto Sonneneinstrahlung zwar um durchschnittlich 20 Prozent günstiger ab, doch auch im Norden rechnen sich Solaranlagen.¹¹

In Abhängigkeit von den oben genannten Faktoren kann die Fläche errechnet werden, die für einen wirtschaftlich sinnvollen Betrieb mit Photovoltaikmodulen zu bedecken ist. Die in diesem Zusammenhang vielfach angebotenen Online-Tools können übrigens immer nur eine vorläufige Orientierung bieten.

Sie ersetzt nicht das Urteil des Dachdeckers/Zimmerers und Energieberaters. Auch eine seriöse Aussage zur Amortisation solcher Anlagen kann nur der Fachmann abgeben.

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Bei diesen sensiblen Aufgaben der Planung einer Photovoltaikanlage stehen wir Ihnen bei MeinDach gerne mit dem Wissen unserer Profi-Dachpartner zur Seite.

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Informationen zu den staatlichen Kreditprogrammen für Photovoltaikinstallationen haben wir auf der MeinDach-Seite „Finanzierung“ für Sie zusammengestellt.

Die Photovoltaik-Indachmontage, Photovoltaikspeicher

Eine der vielfältigen Entscheidungen bei der Planung einer Photovoltaikanlage ist die Wahl zwischen der sogenannten Aufdach- und Indachmontage. Letztere Montageform bietet ein besonders elegantes Gesamterscheinungsbild von Dach und Photovoltaikanlage und erfreut sich inzwischen großer Beliebtheit. Sie ist allerdings nur bei einer Neueindeckung des Daches möglich.¹²

© Braas Braas PV PremiumRPV_Indax Bei dieser Indachkonstruktion von Braas bilden die Photovoltaikmodule und die verwendeten Dachsteine eine absatzlose Fläche.

Eine wichtige Zusatzkomponente für die flexible Nutzung von Sonnenstrom stellen sogenannte Photovoltaikspeicher dar. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, den mit einer Photovoltaikanlage produzierten Strom tageszeitunabhängig nutzbar zu machen – also auch nachts und dann, wenn die Sonne gerade nicht scheint.¹³

Das Funktionsprinzip dieser Photovoltaikspeicher ist einfach: Eine übergeordnete Steuerung stellt die Energie entweder direkt aus der Photovoltaikanlage zur Verfügung oder sie speist zusätzlichen Strom aus dem Speicher ein. Nur wenn diese beiden Quellen erschöpft sind bzw. nicht ausreichen, wird auf das Stromnetz zurückgegriffen.

Solarthermie: in Sonne baden, mit Sonne heizen

Thermische Solaranlagen für die Warmwasserversorgung und die Heizungsunterstützung sind komplette Systeme, bei denen die Komponenten sinnvoll aufeinander abgestimmt sein müssen. Auch hier spielt das Dach als prädestinierter Montageort der Sonnenkollektoren eine zentrale Rolle. Zu Solaranlagen gehören in grober Gliederung folgende Komplexe:¹⁴

  • Solarkollektoren für die Dachmontage: Diese sollten sich durch robuste Witterungsbeständigkeit und hohe Effizienz bei der Wärmeumwandlung auszeichnen.
  • Ein Warmwasserspeicher, auch Therme genannt: Er speichert sowohl warmes Wasser in Küche und Bad als auch Nutzwärme für die Heizung.
  • Leitungen und Befestigungssysteme: Sie dienen der Verteilung und Fixierung der Solarthermieanlage.

© egm / fotolia.com Wasserkreislauf einer Solarthermieanlage

Mit einer sinnvoll ausgelegten thermischen Solaranlage lassen sich erhebliche Anteile der Kosten für die Wassererwärmung in einem Haushalt einsparen:

  • Der typische Deckungsgrad der Solarthermie für Bad, Küche und Trinkwasser beträgt ca. 60 Prozent.¹⁵Der Richtwert für die Kostenrechnung bei Warmwasser liegt bei 3,40 €/m².¹⁶
  • Beim Warmwasserbedarf der Heizung lassen sich gut 20 Prozent einsparen.¹⁷ Der Richtwert für die Kostenrechnung liegt bei 8,80 €/m².¹⁸

Bei Bedarf lassen sich auch Teilsysteme, also etwa nur die Anlage zur Trinkwassererwärmung, realisieren. Wichtig ist die richtige Dimensionierung und Konzeption der thermischen Solaranlage. Auch Investitionen in Solarthermieanlagen werden staatlich gefördert.¹⁹ Informationen zum aktuellen Stand der Programme finden Sie auf MeinDach.de, auf der Seite „Finanzierung“.

Mit MeinDach zur Solaranlage, die zu Ihnen passt

Bei guter Planung und Ausführung sind Photovoltaikanlagen und thermische Solaranlagen sehr effiziente Bausteine auf dem Weg zum energieoptimierten Eigenheim. Durch die starke Abhängigkeit von regionalen Faktoren und der baulichen Situation des Daches, gehört die Planung von Solaranlagen gleichzeitig zu den besonders komplexen Herausforderungen im Zuge einer Dachsanierung.

Mit MeinDach finden Sie den passenden Dachdecker, der Ihnen bei der Planung und Umsetzung Ihrer Solaranlage zur Seite steht.

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Quellen:
1 https://www.erneuerbareenergien.de/solaranlage-steigert-wert-des-gebaeudes/150/436/84749/

2 http://www.dw.com/de/solarenergie-senkt-die-stromkosten/a-15742535

3 https://www.heizsparer.de/spartipps/heizkosten/heizkosten-sparen-mit-solarthermie

4 https://www.photovoltaik-web.de/photovoltaik/finanzierung/einspeiseverguetung

5 https://www.immobilo.de/ratgeber/solaranlagen/solarthermie/planung-montage

6 https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/voraussetzung

7 https://www.energie-lexikon.info/sonnenkollektor.html

8 https://www.energie-lexikon.info/solarzelle.html

9 https://www.solaranlage-ratgeber.de/photovoltaik/photovoltaik-installation/photovoltaik-montage

10 https://www.solaranlage-ratgeber.de/photovoltaik/photovoltaik-voraussetzungen/standortbedingungen

11 https://de.wikipedia.org/wiki/Photovoltaik_in_Deutschland

12 https://www.braas.de/bauen-sanieren/solaranlagen

13 https://www.braas.de/ueber-uns/presse/endverbraucherpresse/energiespeicherung-fuer-fortgeschrittene

14 https://blog.paradigma.de/die-komponenten-einer-solarthermischen-anlage/

15 https://www.solaranlagen-portal.com/solarthermie/lexikon/solarer-deckungsgrad

16 http://www.bonusmieter.de/Nebenkosten-einer-Wohnung_921.aspx

17 https://www.effizienzhaus-online.de/lohnt-sich-solarthermie

18 http://www.bonusmieter.de/Nebenkosten-einer-Wohnung_921.aspx

19 http://www.bafa.de/DE/Energie/Heizen_mit_Erneuerbaren_Energien/Solarthermie/solarthermie_node.html
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Источник: https://www.meindach.de/ratgeber/solaranlagen-photovoltaik-und-solarthermie-machen-unsere-hauser-fit-fuer-die-zukunft/

Solaranlagen & Co. – Bautrend Sonne

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Im dritten Teil unserer Themenreihe Bautrends zeigen wir, wie die Nutzung der Solarenergie in die Gebäudeplanung einfließt, wie man beim Bauen die Sonne nutzen kann und wie auch ältere Häuser nachgerüstet werden können.

Solarthermieanlagen für Warmwasser und Heizung werden auf dem Dach installiert. Die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in Wärme spart viel Energie und ist sehr effektiv.

Kennen Sie das Sonnenhaus des Sokrates? Bereits vor rund 2.

500 Jahren entwarf der griechische Philosoph einen kompakt angelegten Baukörper, der die Kraft der Sonne ausnutzen sollte: Im Winter ließ das Haus durch die trapezförmige, südgerichtete Öffnung die Strahlung der tiefstehenden Sonne herein, welche ihre wärmende Energie an die dicken Wände abgab, die als Wärmespeicher dienten. Im Sommer hielt das Vordach die Hitze der hochstehenden Sonne ab und die Wände blieben kühl.

Dieser Kerngedanke hat sich bis in die Neuzeit fortgesetzt. Immer mehr Menschen haben den Wunsch, erneuerbare Energien effektiv zu nutzen und unabhängig von fossilen Brennstoffen zu werden. So auch im Bereich Bauen und Wohnen.

Die Spanne reicht vom Konzept der Unterstützung des eigenen Energieverbrauchs durch erneuerbare Energien, bis hin zur energetischen Selbstversorgung, die ein Höchstmaß an Autonomie von Energieträgern wie Erdöl, Erdgas und Kohle anstrebt.

Dies ist die Absicht der Solararchitektur. Sie lässt Gebäude entstehen, mit denen sich die regenerative Sonnenenergie zu einem möglichst hohen Grad ausschöpfen lässt.

Die Ziele der Solararchitektur sind:

  • Die Minimierung des Heizenergiebedarfs
  • Die Vermeidung von Energieverbrauch für Kühlung
  • Das Erreichen einer ausgeglichenen oder sogar positiven Energiebilanz

Wie erreicht man diese Ziele? Eins ist klar – die Sonnenenergie ist Dreh- und Angelpunkt der Solararchitektur. Sie wird aktiv und passiv genutzt.

Bei der aktiven Sonnenenergienutzung wird mittels Solaranlagen direkt Strom (durch Photovoltaikanlagen) oder Wärme (durch Solarthermieanlagen) gewonnen.

Dabei werden die Komponenten der Solartechnologie nicht nur auf das Dach eines Hauses gesetzt, sondern mit verschiedenen Funktionen verknüpft. Diese können sein:

  • Beschattung
  • Absturzsicherung
  • Schallschutz
  • Witterungsschutz
  • Gestaltung, z.B. als Elemente in einer Fassade

Die passive Sonnenenergienutzung ist dabei genauso wichtig. Hierbei wird die Strahlung der Sonne indirekt in Form von Wärme und Licht durch bauliche Maßnahmen optimal genutzt. Voraussetzungen für eine effektive passive Sonnenergienutzung sind

  • Möglichst energetisch optimierte Positionierung des Baukörpers auf dem zur Verfügung stehenden Grundstück (Sonnenverlauf und Verschattungen – je nach Jahreszeit – müssen beachtet werden)
  • Kompakter, länglicher Baukörper mit größter Fläche an der Südseite
  • Große Fensterflächen nach Süden, adäquat dimensioniert und mit konstruktiver Verschattung oder außenliegendem Sonnenschutz
  • Kleine Fensterflächen nach Norden mit möglichst geringem Glasanteil
  • Dämmung, um bei kalten Außentemperaturen Wärme im Innern zu halten und bei warmen Außentemperaturen keine zusätzliche Wärme ins Haus zu lassen
  • Gut isolierende Wände sowie Fenster und Türen, die die klassischen Wärmeverlustquellen sind

Solaranlage nachrüsten bei Bestandsbauten

Wer kein neues Haus baut, kann eine Solaranlage nachrüsten und so in den Genuss des reduzierten Verbrauchs fossiler Energieträger kommen – Beitrag zum Klimaschutz inklusive.

Solarenergie lässt sich im Wesentlichen auf zwei verschiedene Arten nutzen. Bei der Photovoltaik(solare Stromerzeugung) wird das Sonnenlicht durch Photovoltaik-Module bzw. Solarzellen direkt in elektrische Energie umgewandelt. Ausführliche Informationen zum Thema Photovoltaik finden Sie in unserem Ratgeber „Photovoltaik – Strom vom Dach“.

Die zweite Variante der Solarenergie-Nutzung, auf die wir hier näher eingehen, ist die Solarthermie (solare Wärmegewinnung). Hier wird die Energie der Sonnenstrahlung in sogenannten Solarkollektoren in thermische Energie (Wärme) umgewandelt. Die Sonne erwärmt dabei eine Wärmeträgerflüssigkeit, welche in einem Pufferspeicher mit Wärmetauscher gelangt.

Die so gewonnene Wärme wird zur Warmwasserbereitung bzw. Trinkwassererwärmung genutzt. Eine Heizungsunterstützung durch Solarthermie ist ebenfalls möglich, eine Kombination Warmwasser/Heizung ebenfalls. In diesem Fall ist eine größere Kollektorfläche sowie ein größeres Speichervolumen für das erwärmte Wasser notwendig.

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Verglichen mit der Gewinnung von Strom aus Sonnenlicht durch Photovoltaikanlagen, ist das Prinzip der Solarthermie weitaus einfacher – und auch effektiver.

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Der Wirkungsgrad der Solarthermie-Technik beträgt rund 75 Prozent, wohingegen der gegenwärtige Wirkungsgrad („Modulwirkungsgrad“) der Photovoltaik bei ca. 15 bis 20 Prozent liegt.

Die über Solarthermieanlagen gewonnene Sonnenenergie kann demnach zu drei Vierteln direkt in nutzbare Wärme umgewandelt werden. Der Wärmeverbrauch aus herkömmlichen Energiequellen lässt sich so auf ein Drittel bis ein Viertel senken.

Überlegungen vor der Errichtung einer Solarthermieanlage

Sie spielen mit dem Gedanken, eine Solarthermieanlage in Ihr Haus einzubauen? Diese Punkte sollten Sie beachten:

Das Haus

Zunächst muss festgestellt werden, ob sich das Haus für die Errichtung einer Solarthermieanlage eignet.

Um gesammelte Sonnenenergie in Wärme umzuwandeln, benötigt man eine adäquate Dachfläche, um die Sonnenkollektoren zu installieren. Am besten eignen sich schräge Dächer (optimalerweise 30 bis 70 Grad Neigung), die in Richtung Süden zeigen.

Südwestliche oder südöstliche Ausrichtungen kommen auch infrage. Solarkollektoren können auch aufgeständert werden, um den Neigungswinkel zu optimieren. Dazu kommt, dass das Dach ausreichend groß sein muss und nicht zu viel Schatten darauf fallen darf. Auch muss es genügend Last tragen können.

Im Fall einer Solaranlage zur Heizungsunterstützung muss das Haus außerdem für die nicht unerhebliche Größe und das Gewicht des passenden Wärmespeichers geeignet sein. Anlagen zur Warmwasserbereitung benötigen bedeutend kleinere Speicher.

Wichtig ist zudem, dass der Einbau der Leitung zwischen Kollektoren und Speicher nicht zu kostspielig wird – hier kommt es auf die baulichen Voraussetzungen an.

Weiter gilt es festzustellen, ob das Haus denkmalgeschützt ist, denn die Installation von Solarkollektoren auf dem Dach denkmalgeschützter Häuser ist nicht in jedem Fall möglich. Hier gibt es je nach Wohnort Unterschiede. Fragen Sie am besten bei der zuständigen Denkmalschutzbehörde nach.

Der Wohnort

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Wie gut eine Solarthermieanlage für Ihr Haus geeignet ist, hängt auch vom Wohnort ab. Hier zählt nicht nur die Anzahl der Sonnenstunden, sondern auch die sogenannte Globalstrahlung.

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Diese ist in Deutschland in den Regionen um Freiburg im Breisgau und südlich der Donau am höchsten – fast 20 Prozent höher als zum Beispiel in Hamburg und Bremen.

Im Endeffekt kommt es aber auf den genauen Standort des Hauses an.

Die Größe des Haushalts

Eine Solarthermieanlage rechnet sich aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten zunehmend mit der Größe des Hauses und der Anzahl der Bewohner. Aus ökologischer Hinsicht rechnet sie sich immer. Auch sollte man überlegen, wie sich die Anzahl der Bewohner in den kommenden Jahren voraussichtlich entwickeln wird.

Die Rendite

Solarthermieanlagen sind keine Renditeobjekte. Die gewonnene Wärme kann nicht wie der gewonnene Strom aus Photovoltaikanlagen in ein öffentliches Netz eingespeist werden. Ziel ist es, die Kosten für die Installation und den Betrieb der Anlage durch die Einsparung alternativer Heizkosten herauszubekommen.

Vom ökologischen Standpunkt aus lohnt sich eine Solarthermieanlage aber immer. Die Reduktion von umwelt- und klimaschädlichem Ausstoß von CO2 und die Einsparung endlicher Ressourcen wie Erdöl, Erdgas und Kohle ist eine Investition in die Zukunft unseres Planeten.

Die Kosten

Die Kosten für eine Solarthermieanlage sind stark abhängig von Art und Größe der Anlage. Sie fallen im Wesentlichen für die Solarkollektoren und den Wärmespeicher an.

Eine Anlage zur Warmwasserbereitung ist dann richtig dimensioniert, wenn sie den Warmwasserbedarf aller Bewohner im Sommer deckt. Hierzu ist in der Regel eine Kollektorfläche von 1 bis 1,5 Quadratmeter pro Person nötig.

Für Solarthermieanlagen zur Warmwasserbereitung in durchschnittlicher Größe (Vier-Personen-Haushalt) liegen die Kosten grob bei ca. 4.000 Euro. Soll eine Heizungsunterstützung mit dabei sein, muss man mit Kosten ab ca. 8.000 bis 9.000 Euro rechnen.

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Rechnet man die Kosten für neue Heizanlagen und zusätzliche Arbeiten (z.B. Abtransport von Öltanks) mit ein, kommen die zwei- bis dreifachen Kosten auf einen zu.

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Die erforderlichen Komponenten lassen sich einzeln oder als Komplettpaket kaufen. Eine optimale Abstimmung aller Komponenten aufeinander lässt sich am ehesten mit dem Kauf eines Komplettpakets umsetzen. So kann die Anlage einen möglichst hohen Ertrag einbringen.

Die Fördermöglichkeiten

Die Errichtung von Solarthermieanlagen wird von der Bundesregierung, aber auch von einigen Ländern und Kommunen gefördert. Auch private Energieversorger schießen teilweise Fördergelder zu. Dies zusammengenommen, kann man grob mit 25 Prozent Bezuschussung rechnen. Ebenfalls lohnenswert ist ein Blick auf die staatlich geförderten Kredite der Kreditanstalt für Wiederauau (KfW).

Lassen Sie sich beraten

Beziehen Sie einen Energieberater ein. Er kann Sie übrigens auch durch den Förderdschungel führen. Auch die Verbraucherzentralen bieten herstellerunabhängige Energieberatungen an. Sie helfen Ihnen abzuschätzen, ob Solarthermie oder auch andere energetische Maßnahmen in Ihrem individuellen Fall sinnvoll sind.

Wenn die Entscheidung für eine Solarthermieanlage gefallen ist, ist eine Fachkraft für Solartechnik der richtige Ansprechpartner. Sie verschafft Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Anlagentypen und kann abschätzen, welcher Typ und welche Größe ihren Bedürfnissen entspricht. Haben Sie sich für die Anschaffung entschieden, sollten Sie sich Angebote verschiedener Unternehmen einholen.

Dann kann es schon bald mit den Baumaßnahmen losgehen. Am besten dafür geeignet ist übrigens die Zeit im Sommer, wo ein paar Tage ohne Heizung gut zu überbrücken sind.

Solarthermie in der Versicherung

Ob eine Solarthermieanlage extra versichert werden muss, hängt von den Versicherungsbedingungen Ihres Versicherers ab. In der Wohngebäudeversicherung der GEV ist eine Solarthermieanlage kostenlos in der Basisleistung enthalten.  

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Dieser Artikel ist der dritte Teil der Serie „Bautrend“, in der folgende Beiträge erschienen sind:

Источник: https://www.gev-versicherung.de/ratgeber/bautrend-sonne-solarenergie-fuer-haeuser/

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