Fliesen oder alternative Werkstoffe im Badezimmer?

Contents
  1. Putz für`s Bad: Die richtige Wahl entscheidet!
  2. Zeit der wichtigste Kostenfaktor
  3. Unterschiede bei Neubau und Renovierung
  4. Regionale Angebote für Badezimmer Fliesen erhalten
  5.   Das fugenlose Badezimmer
  6.   Nachhaltige Werkstoffe für die Badgestaltung
  7. Welche Fliese passt zu meinem Bad?
  8.   Das passende Fliesenformat
  9.   Welchen Stil bevorzugen Sie?
  10.   Was unterscheidet Boden- und Wandfliesen?
  11.   Sicherheit bei der Fliesenwahl
  12. Preise für die Badgestaltung mit Fliesen oder alternativen Wand- und Bodenbelägen
  13. Der perfekte Boden im Bad: Alle Alternativen zu Fliesen & was sie kosten
  14. Was macht einen guten Boden im Badezimmer aus?
  15. Überblick: Welcher Bodenbelag passt ins Badezimmer?
  16. Perfekt: Fliesen im Badezimmer
  17. Vorteile von Fliesen im Bad
  18. Nachteile von Fliesen im Bad
  19. Fazit zu Fliesen
  20. Steinboden im Badezimmer: Reizvoller Luxus
  21. Vorteile von Steinboden im Badezimmer
  22. Nachteile von Steinboden im Bad
  23. Fazit zu Steinboden
  24. Echt Holz: Parkett im Badezimmer
  25. Vorteile von Parkett im Bad
  26. Nachteile von Parkett im Badezimmer
  27. Fazit zu Parkett im Badezimmer
  28. Laminat als Bodenbelag im Bad
  29. Vorteile von Laminat im Badezimmer
  30. Nachteile von Laminat im Bad
  31. Fazit zu Laminat im Badezimmer
  32. Kork als Alternative?
  33. Vorteile von Korkboden im Badezimmer
  34. Nachteile von Korkboden im Bad
  35. Fazit zu Korkboden im Badezimmer
  36. Designboden (Vinyl/PVC) im Badezimmer
  37. Vorteile von Designboden im Bad
  38. Nachteile von Designboden im Badezimmer
  39. Fazit zu Designboden im Badezimmer
  40. Linoleum im Badezimmer?
  41. Vorteile von Linoleum im Badezimmer
  42. Nachteile von Linoleum im Bad
  43. Fazit zu Linoleum im Badezimmer
  44. Fazit: Der beste Bodenbelag fürs Badezimmer
  45. Alternativen zu Fliesen im Bad
  46. Alternative Beläge statt Fliesen für das Bad
  47. Putz an die Wände
  48. Für die schnelle und fugenlose Renovierung – Wandverkleidungen
  49. Welche Fliesen fürs Bad? | Ratgeber & Inspiration für Ihr Badezimmer
  50. Pflegeleichte Fliesen fürs Bad – Darauf sollten Sie achten
  51. Welche Rutschklasse im Bad?
  52. Steinzeugfliesen im Bad – Diese Möglichkeiten gibt es
  53. Welche Fliesen in kleinen Bädern?
  54. Welche Fliesen in der Dusche?
  55. Eignen sich Natursteine fürs Bad und welche Alternativen gibt es?
  56. Fliesen fürs Bad – Tolle Ideen für Ihre Wohlfühl-Oase

Putz für`s Bad: Die richtige Wahl entscheidet!

Fliesen oder alternative Werkstoffe im Badezimmer?

Das Badezimmer von heute muss nicht nur praktisch und funktional sein, sondern ein Ort der Entspannung – mit allen Ansprüchen für das Wohlbefinden, die auch an den sonstigen Wohnbereich gestellt werden. Ein 10 oder 20 Jahre altes Badezimmer erfüllt zwar noch seinen Zweck, genügt aber nicht mehr den Anforderungen an Design und Komfort.

Ein typischer Fall: Die alte Duschwanne im Badezimmer soll entfernt und an ihrer Stelle eine barrierefreie Dusche eingebaut werden.

Das Loch, das durch das Herausklopfen der Wanne im Boden entsteht, muss geschlossen und die Fläche an das vorgegebene Niveau des alten Estrichs und die Wände angeschlossen werden.

Häufig werden auch alte Fliesen abgeschlagen und abgeklopft, um darauf Gipsfaserplatten, mineralische Bauplatten, Gipskartonplatten oder Hartschaumdämmplatten mit Mörtelkaschierung anzusetzen.

Damit Fliesen an der Wand halten, muss der Untergrund dafür geeignet sein und richtig vorbereitet werden. Oberste Priorität hat bei all diesen Arbeiten ein tragfähiger Untergrund – eine gründliche Prüfung ist in jedem Fall erforderlich. Der Untergrund muss fest und griffig sein, darf keine Risse aufweisen, und er muss trocken, sauber, staubfrei und eben ausfallen.

Alte Fliesen sind nicht immer tragfähig, wenn sie als 2. oder 3. Schicht auf dem Untergrund liegen. Ist der Untergrund nicht ebenflächig, muss ein Flächenausgleich vorgenommen werden.

  • Die Ansprüche an die Gestaltung von Badezimmern sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Bild: Ardex
  • Wandfläche vor dem Ausgleich. Bild: Ardex
  • Wandfläche nach dem Ausgleich. Bild: Ardex

Die Ansprüche an die Gestaltung von Badezimmern sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Bild: Ardex

Besonders beim Abdichten unter Fliesen im Badezimmer ist auf einen passenden Untergrund und einen regelkonformen Auau zu achten. Gips verträgt z. B. keine Feuchtigkeit und ist daher nicht als Untergrund in Duschecken oder an Badewannen geeignet.

Maßgeblich sind die Wassereinwirkungsklassen nach der Abdichtungsnorm DIN 18534-1. Zu prüfen ist, welche Ecken im absoluten Nassbereich oder Mischbereich liegen. Die Toilette ist in puncto Feuchtigkeitsbeanspruchung unproblematisch. „Je höher die Anspruchsklasse ist (z. B.

W3-I ‚sehr hoch‘) desto wichtiger ist es, geeignete zementäre Produkte einzusetzen“, sagt Martin Kupka, Leiter Anwendungstechnik für den Bereich Boden/Wand/Decke bei Ardex dazu.

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Ardex hat für die Vorbereitung des Untergrunds bei Renovierungsarbeiten im Nassbereich eine Reihe von Produkten entwickelt, die im einfach belasteten, aber auch im hochbelasteten Bereich einsetzbar sind.

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Mit dem Ausgleichsmörtel „Ardex AM 100“ lassen sich Löcher und Unebenheiten schließen und auch an der Wand lotrechte Oberflächen schaffen. Ist der Untergrund nicht ebenflächig, kann z. B. mit dem Flexspachtel „Ardex A 950“ der notwendige Flächenausgleich vorgenommen werden.

Der Multimörtel „Ardex AR 300“ ist der Allrounder im Programm des Baustoffherstellers: Er eignet sich zum Ausgleichen, Spachteln und Verputzen von Wand- und Bodenflächen in Schichtdicken von 2 mm bis 30 mm und kann auch zum Kleben von Fliesen eingesetzt werden. „Mit diesen drei Produkten lassen sich bei der Renovierung im Nassbereich 80 % aller Fälle lösen“, so Kupka.

Zeit der wichtigste Kostenfaktor

Zu den typischen Herausforderungen bei der Renovierung im Nassbereich gehört für den Fliesenleger die Entscheidung über die mögliche bzw. erforderliche Schichtdicke des Wandputzes.

Der aufzutragende Putz muss auf einer Fläche auf verschiedenen Schichtstärken halten und häufig auch auf nicht saugenden, schwach saugenden und stark saugenden Parzellen.

Dazu sind die Verarbeitungszeiten und die notwendigen Trockenzeiten vor den weiteren Verarbeitungsschritten zu beachten.

„Bei der Badrenovierung ist nicht das Material der zentrale Kostenfaktor, sondern die Zeit. Je kürzer die Anwendungszeiten plus Trockenzeiten sind, desto günstiger ist dies für den Fliesenleger“, erläutert Martin Kupka.

  • Besonders bei der Verlegung großformatiger Fliesen muss auf die Ebenheit des Untergrunds geachtet werden. Bild: Ardex
  • Flächenausgleich mit einer Flexspachtelmasse. Bild: Ardex

Besonders bei der Verlegung großformatiger Fliesen muss auf die Ebenheit des Untergrunds geachtet werden. Bild: Ardex

Entsprechend wichtig ist bei Renovierungsarbeiten eine detaillierte Vorausplanung:

  • Zementputzesind zwar für die Fliesenaufnahme gut geeignet, aber nur schlecht zu verarbeiten. Wenn die Dicke der Putzschicht im frischen Zustand 2 cm überschreitet, rutscht die gesamte erarbeitete Fläche von der Wand.
  • Gipsputzbereitet dagegen keine Probleme bei der Schichtdicke, aber bei der Trocknung: 2 cm Gips benötigen zum Trocknen ca. 2 Wochen, jeder zusätzliche Zentimeter Schichtstärke weitere 2 Wochen. 3 cm Gips würden also in ca. 4 Wochen trocknen. Dazu kommt, dass Gips Feuchtigkeit aufnimmt und speichert. Dadurch dehnt der Gips sich aus, bis er mit Wasser gesättigt ist, anschließend beginnt er zu faulen und stinkt.
  • Deshalb kommen heute häufig Leichtputzezum Einsatz. Als Bindemittel fungieren Kalk und ein Leichtzuschlag, z. B. Styropor. Dabei ist zu beachten, dass der Anteil des Zements gegenüber dem Kalk 10 % nicht unterschreitet, sonst ist er nicht fest und tragfähig genug für eine Fliesenverlegung.

Unterschiede bei Neubau und Renovierung

Im Neubau lassen sich aufgrund der langfristigeren Ausführung auch langsamere Produkte einsetzen. Bei der Renovierung ist der Verarbeiter meistens an einen Raum gebunden.

Das heißt, es ist ein Punkt nach dem anderen abzuarbeiten – so sind beim Abschlagen einer Dusche die Trockenzeiten ausschlaggebend für den Fortgang der Arbeiten. Trocknungs- und alle anderen Wartezeiten kosten Zeit und Geld.

Empfohlen wird der Einsatz des Flexspachtels „Ardex A 950“ mit einer Härtungszeit von 2 – 3 Stunden und einer Trockenzeit von ca. einem Tag oder des Universal-Schnellspachtels „Ardex R4 Rapid“ für schnelle Ausbesserungsarbeiten ohne zusätzliche Grundierung.

Zudem ist der Verarbeiter im Neubau meist frei bei der Wahl des Wandputzes, da dort in der Regel Steine oder Beton den Untergrund bilden. Beim Umbau muss er dagegen teilweise sehr alte Untergründe wie Holz, Balken, Eisenträger, Gips oder andere Putze oder auch alte Fliesen und Anstriche überarbeiten. Deshalb ist die Wahl des Wandputzes sowie der Grundierung oder Haftbrücke so wichtig.

Autor: Robert Striewe Anwendungstechnischer Berater bei Ardex, Maurer- und Fliesenlegermeister

Keyvisual und Teaserbild: Ardex

7. Mai 2020

Kaum ein Wohnraum ist so regelmäßig Feuchtigkeit und Wasser ausgesetzt wie das Bad. Für Bäder und andere Feuchträume….mehr

Es hat ziemlich lange gedauert, bis die alte, zehnteilige Norm DIN 18195 für Bauwerksabdichtungen endlich ersetzt wurde….mehr

Es soll ja Leute geben, die sich nach kurzer Begutachtung des Untergrunds sagen: Der Fliesenkleber wird’s schon richten…..mehr

Источник: https://www.ausbaupraxis.de/trockenbau/baeder/perfekter-untergrund-fuers-neue-bad/

Regionale Angebote für Badezimmer Fliesen erhalten

Fliesen oder alternative Werkstoffe im Badezimmer?

Die moderne Badgestaltung muss nicht zwingend mit Fliesen erfolgen. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihr Traumbad fugenlos zu konzipieren oder auf nachhaltige, natürliche Rohmaterialien zu setzen.

  Das fugenlose Badezimmer

Sie finden im Badezimmer Fliesen toll, wenn bloß die Fugen nicht wären? Dann lernen Sie einige fugenlose Alternativen kennen:

  • PVC: PVC (Polyvinylchlorid) oder auch nur als Vinyl bekannt, bietet eine wasserfeste, pflegeleichte und fugenfreie Fläche, die sich sowohl für den Boden als auch für Wände eignet.
  • Wandpaneele: Mit Wandpaneelen aus Kunststoff lassen sich die Wände einfach und schnell verkleiden. Es sind passend dimensionierte Paneele speziell zur Auskleidung der Dusche oder als Badwannenrückwand erhältlich.
  • Sichtestrich: Wer es minimal mag, setzt auf wasserfeste und abriebbeständige Putze. Ein traditioneller Putz auf Kalkbasis ist beispielsweise der Tadelakt, der seit Jahrhunderten in Marokko genutzt wird.

Ihr Badezimmer können Sie auch fugenfrei gestalten.

  Nachhaltige Werkstoffe für die Badgestaltung

Wenn Sie Ihr Bad möglichst ursprünglich gestalten möchten, stehen heutzutage auch dafür viele Werkstoffe bereit. Besonders beliebt sind:

  • Sichtbeton: Polierter und gewachster Beton ist perfekt für das Badezimmer geeignet und schafft eine sehr elegante Optik. Mit einer professionellen Oberflächenbearbeitung können Sie sich Fliesen und andere Wand- und Bodenbeläge sparen. Im direkten Nassbereich ist eine zusätzliche Versiegelung der Oberflächen mit Lack erforderlich.
  • Holz: Ein Holzboden im Bad vermittelt Wärme und Eleganz, außerdem ist der nachwachsende Rohstoff angenehm zu begehen. Mit der Auswahl der richtigen Hölzer (etwa Tropenholz oder wärmebehandelte heimische Hölzer wie Douglasie oder Nussbaum) und einer fachgerechten Verlegung funktioniert auch Holz im Nassbereich.
  • Kork: Ein fugenloser, verklebter Korkboden sorgt im Badezimmer für eine ausgezeichnete Trittschalldämmung und ein weiches, warmes Laufgefühl. Korkparkett aus Fliesen ist wegen der Fugen für das Bad ungeeignet.
  • Stein: Ein Kieselsteinboden im Bad sorgt für ein Spa-Gefühl und bietet eine gesunde Fußmassage. Eine Versiegelung auf dem aus Steinen und Harzkleber bestehenden Belag macht den Boden für Jahre wasserdicht und damit sogar als Duschboden geeignet.

Welche Fliese passt zu meinem Bad?

Wenn Sie im Badezimmer Fliesen verlegen möchten, haben Sie die Qual der Wahl. Wir unterstützen Sie dabei, die richtigen Fliesen für Ihr Bad zu finden.

  Das passende Fliesenformat

Größe und Format der Fliesen haben einen großen Einfluss auf die Wirkung des Raums.

Haben Sie ein kleines Bad, sollten Sie großformatige, helle Wandfliesen (zum Beispiel 30 x 60 Zentimeter) einsetzen, damit wirkt Ihr Badezimmer gleich viel größer.

Die Bodenfliesen dagegen sollten Sie dunkel halten, um dem Raum mehr Tiefe zu geben. 

Generell haben Sie die Wahl zwischen folgenden Modellen:

  • Kleine Fliesen – Der Klassiker 10 x 10 Zentimeter    18 x 18 Zentimeter   13,5 x 19 Zentimeter
  • Großformatige Fliesen lassen einen Raum besonders ruhig wirken und vergrößern optisch kleine Räume. Hier können Sie mit den Fugen durchaus Akzente setzen.
  • Quadratische Fliesen kommen an der Wand meist nicht gut zur Geltung, als Bodenfliesen sind sie optimal.
  • Mosaikfliesen eignen sich besonders, um Akzente zu setzen und einzelne Bereiche, wie die Wand am Waschtisch oder um das WC, farblich abzusetzen.

  Unser Tipp:

Mosaikfliesen machen Ihr Badezimmer zu einem echten Hingucker.

  Welchen Stil bevorzugen Sie?

Ein echter Klassiker ist ein Badezimmer mit Fliesen in reinem Weiß. Mit farbigen Accessoires können Sie dem Bad immer wieder einen neuen Look geben. Sehr elegant wirken Badezimmer mit Materialien wie Naturstein, dunklen, matten Fliesen und Akzenten in Holzoptik.

Ebenfalls beliebt sind reduzierte, puristische Bäderoder Badezimmer im Vintage-Look mit kleinformatigen, bemusterten Fliesen.

Nutzen Sie gemusterte Fliesen sparsam, beispielsweise nur an einer Wand oder in einzelnen Funktionsbereichen, damit der Raum nicht überladen wirkt.

  Was unterscheidet Boden- und Wandfliesen?

Vor dem Fliesenkauf sollten Sie wissen, dass reine Wandfliesen weniger tragfähig und nicht so abriebfest sind wie Bodenfliesen.

Trotzdem halten diese Badfliesen selbstverständlich den normalen Belastungen, denen eine Badezimmerwand ausgesetzt ist, über Jahrzehnte stand. Als Bodenfliesen sind Fliesen ab der Abriebklasse 3 geeignet.

Sie können Bodenfliesen auch als Wandfliesen verwenden, umgekehrt ist das nicht sinnvoll. 

  Sicherheit bei der Fliesenwahl

Wie griffig bzw. rutschhemmend eine Bodenfliese ist, zeigen die Werte R9 bis R13. Badfliesen mit der Bezeichnung R9 sind nur schwach rutschhemmend im Nassbereich, sicherer sind Bodenfliesen mit der Kennzeichnung R11 oder besser. Weiterhin tragen Badfliesen noch die Bezeichnung A, B oder C:

  • A – für Badezimmer geeignet
  • B – für ebenerdige Duschen geeignet
  • C – für Swimmingpools geeignet

Preise für die Badgestaltung mit Fliesen oder alternativen Wand- und Bodenbelägen

Material Einstiegspreise pro Quadratmeter
Wandfliesen8 Euro
Bodenfliesen8 Euro
Natursteinfliesen40 Euro
Steinteppich30 Euro
Korkboden40 Euro
PVC-Bodenbelag10 Euro
PVC-Wandbelag20 Euro

Hinzu kommen die Kosten für notwendiges Zusatzmaterial wie Kleber, Abschlussleisten und Feuchtigkeitssperren. Nicht zu vergessen sind auch die Kosten für die fachgerechte Verlegung.

  • Lassen Sie Ihre neuen Fliesen oder auch alternativen Belag von einem Fachmann verlegen, sind Sie bei späteren Feuchtigkeitsschäden im Gebäude auf der sicheren Seite.

Источник: https://www.aroundhome.de/badezimmer/fliesen/

Der perfekte Boden im Bad: Alle Alternativen zu Fliesen & was sie kosten

Fliesen oder alternative Werkstoffe im Badezimmer?

In keinem anderen Raum im Haus hantieren die Bewohner mehr mit Wasser als im Badezimmer. Logisch also, dass die im Bad verwendeten Materialien vor allem Nässe und Feuchtigkeit gut vertragen müssen. Das gilt in erster Linie für den Boden – die Wahl des richtigen Bodenbelags im Badezimmer ist also extrem wichtig.

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Fliesen sind der Klassiker fürs Badezimmer. Aber wie sieht es mit Steinboden, Parkett, Laminat, Designboden (Vinyl) oder gar Kork und Linoleum aus? Kann man die ebenfalls in Feuchträumen verwenden? Wir zeigen, wie gut sich die Bodenbeläge fürs Bad eignen, nennen die Vorteile und Nachteile und geben einen Hinweis auf die Kosten.

Was macht einen guten Boden im Badezimmer aus?

Bevor wir uns den Vorteilen und Nachteilen der Bodenbeläge widmen, beschäftigen wir uns mit der Frage, was einen guten Badezimmer-Fußboden überhaupt ausmacht.

  • Der Belag sollte wasserfest sein und darf nicht aufquellen.
  • Rutschfestigkeit ist wichtig. Wo Wasser steht, kann es schnell zu Unfällen kommen.
  • Der Bodenbelag im Badezimmer sollte barfuß-freundlich sein. Wir wollen ein angenehmes Gefühl, wenn wir mit nackten Füßen über den Boden gehen.
  • Der Boden im Bad sollte Schimmelbildung verhindern – oder zumindest nicht fördern.
  • Pfützen dürfen keine dauerhaften Flecken hinterlassen.
  • Staub und Dreck müssen schnell verschwinden.
  • Und schick sollte der Boden dann auch noch sein und uns viele Jahre lang gefallen.

Überblick: Welcher Bodenbelag passt ins Badezimmer?

Hier seht ihr auf einen Blick, was jeder einzelne Bodenbelag im Bad kann:

Vergleich: Fußbodenbeläge

Perfekt: Fliesen im Badezimmer

Nicht umsonst werden Schwimmbäder gefliest. Fliesen im Badezimmer sind meist erste Wahl, nicht nur weil sie sehr günstig sind.

Vorteile von Fliesen im Bad

  • Fliesen sind widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit, das ist einer ihrer größten Vorteile.
  • Bei Qualität, Format und Design gibt es eine riesige Auswahl. Farbige Mosaike oder großformatige Fliesen in hellgrauer Betonoptik. Sehr edel!
  • Fliesen sind sehr langlebig und gut zu reinigen. Neutralreiniger plus etwas Essig reichen aus.
  • Kosten: Fliesenboden fürs Bad gibt es bereits für wenig Geld – ab vier, fünf Euro pro Quadratmeter.

Nachteile von Fliesen im Bad

  • Fliesen sind hart und fußkalt, es sei denn, man hat eine Fußbodenheizung. Und im Zweifel helfen auch kuschelige Badvorleger.
  • Wasser und Fliesen ergeben mitunter eine rutschige Kombination. Wer sich in seinem Bad nicht unfreiwillig hinlegen möchte, sollte auf eine gute Rutschfestigkeit achten (Rutschhemmungsklassen R 9 bis R 13). Ansonsten kann man Fliesen auch nachträglich rutschfest machen.

Fazit zu Fliesen

Fliesen sind der Klassiker für Feuchträume und damit perfekt fürs Badezimmer. Der Austausch kann allerdings recht mühsam und kostenintensiv sein. Daher solltet ihr vielleicht nicht unbedingt dem aktuellen Muster- oder Farbtrend folgen, den ihr in wenigen Jahren bereut.

Fliesen im Bad sind der Klassiker. © Getty Images / Westend61

Steinboden im Badezimmer: Reizvoller Luxus

Ein Marmorbad hat nicht jeder. Naturstein steht für das Unverwechselbare, so ein Bodenbelag ist ein Unikat.

Vorteile von Steinboden im Badezimmer

  • Stein ist ein absolut natürlicher Bodenbelag.
  • Steinböden sind sehr widerstandsfähig. Wasser kann beispielsweise einem Granitboden nichts anhaben, auch nicht auf Dauer.
  • Stein ist sehr langlebig. Daran erfreuen sich noch eure Enkel.

Nachteile von Steinboden im Bad

  • Der größte Nachteil von Steinböden ist sicher ihr Preis: Das Material kostet 30 bis ca. 90 Euro pro Quadratmeter, dazu kommt die Verlegung. Ein klarer Nachteil für kleine Budgets.
  • Vorsicht bei hartem Wasser: Auf weichem Stein wie Marmor können Kalkflecken zurückbleiben.
  • Manche Steinarten wie Marmor oder Kalkstein mögen keine Säuren, Essigwasser ist also tabu. Stattdessen solltet ihr für eine gründliche Reinigung und Pflege Naturstein-Politur mit Wachs verwenden.
  • Naturstein als Bodenbelag lässt sich nur schwer wieder entfernen. Ihr solltet euch also bei der Auswahl ganz sicher sein.

Fazit zu Steinboden

Naturstein ist als Bodenbelag im Badezimmer eine feine aber mitunter pflegeaufwendige und etwas kostspielige Wahl. Für alle, die vielleicht nicht selbst putzen müssen.

Natursteinboden im Badezimmer wirkt sehr edel. © Getty Images

Echt Holz: Parkett im Badezimmer

Parkett ist reines Holz – plus Wachs oder Lack. Sonst nichts. Perfekt für Menschen, die auch im Bad Wert legen auf natürliche Materialien.

Vorteile von Parkett im Bad

  • Parkett im Bad ist super wohnlich, fühlt sich angenehm und warm unter den Füßen an.
  • Dank der offenen Poren reguliert Parkett die Feuchtigkeit in der Raumluft. Allerdings schwindet dieser Effekt, wenn die Oberfläche gegen Nässe geschützt ist.
  • Parkett lässt sich mehrmals abschleifen, neu wachsen oder lackieren und sieht dann aus wie neu.
  • Insgesamt hält der Bodenbelag bei entsprechender Pflege Jahrzehnte lang.

Nachteile von Parkett im Badezimmer

  • Im Bad gibt es auch mal Pfützen, und stehendes Wasser mag Parkett als Bodenbelag im Badezimmer nicht. Das Holz kann aufquellen und dauerhafte Flecken bekommen, da hilft dann nur noch Abschleifen. Deshalb benötigt Parkett in Feuchträumen eine gute Versiegelung – und die verschließt die Poren.
  • Die Fugen zwischen den Dielen müssen mit einem geeigneten Dichtmaterial verklebt werden, um den Abfluss von Wasser in tiefere Schichten zu verhindern.
  • Echtholz geht ins Geld. Einfaches Parkett gibt es für 20 Euro, gutes Eichenparkett kostet mindestens 40 Euro pro Quadratmeter.

Fazit zu Parkett im Badezimmer

Parkett im Badezimmer ist wunderschön und natürlich, aber nicht unbedingt der beste Bodenbelag. An die Qualitäten von Fliesen kommt es nicht heran.

Sehr wohnlich: Ein Bad mit freistehender Badewanne und Parkett-Boden. © HARO

Laminat als Bodenbelag im Bad

Als Bodenbelag im Badezimmer kommt auch Laminat ins Spiel. Der größte Konkurrent zu Parkett – was die Optik betrifft.

Vorteile von Laminat im Badezimmer

  • Laminat ist nicht nur in Holzoptik, sondern auch in unzähligen anderen Designs erhältlich. Wie wäre es mit Kieselsteinen? Oder einem Muscheldesign?
  • Im Vergleich zu Parkett ist Laminat preiswert. Für rund 15 Euro pro Quadratmeter bekommt ihr schon eine gute Qualität.
  • Laminat gibt es in verschiedenen Beanspruchungsklassen. 21 oder 22 dürfte für das Bad ausreichen.
  • Je nach Oberflächenstruktur fühlt sich Laminat unter den Füßen angenehm an.
  • Der Bodenbelag ist sehr pflegeleicht: saugen und feucht wischen. Fertig!

Nachteile von Laminat im Bad

  • Schon bei kleineren Schäden (Löcher) oder an den Fugen kann Feuchtigkeit eindringen und das Laminat aufquellen.
  • Leider laut: Häufig entstehen beim Auftreten unangenehme Geräusche, es sei denn, ihr sorgt für eine gute Trittschalldämmung. Die gibt es zum Glück oft inklusive.

Fazit zu Laminat im Badezimmer

Mit robuster Oberfläche und guter Versiegelung für Feuchträume ist Laminat zwar für Badezimmer geeignet, aber dennoch kein perfekter Bodenbelag.

Für Badezimmer gibt es Laminat, das mit einem Nässeschutz versehen ist. © Getty Images/iStockphoto

Kork als Alternative?

Was die Rinde der Korkeiche hergibt, taugt auch als Fußboden. Entweder als Bahn von der Rolle oder in Plattenform zum einfachen Verlegen.

Vorteile von Korkboden im Badezimmer

  • Kork ist natürlich.
  • Der Bodenbelag federt, was beim Gehen sehr angenehm ist.
  • Das Material dämpft Schall, isoliert und fühlt sich herrlich warm an unter den Füßen.
  • Korkboden ist ähnlich pflegeleicht wie Laminat oder Vinyl.

Nachteile von Korkboden im Bad

  • Wenn Kork nass wird, dann quillt das Material auf. Wenn man ihn ins Bad legen will, dann muss er mit Wasserlack versiegelt werden, zudem ist ein spezieller Kantenschutz notwendig. Und dann ist der Belag schon nicht mehr so natürlich.
  • Kork ist anfällig für Fäulnis und Schimmel.
  • Weil Kork so gut dämmt, kann man ihn nicht in Bädern mit Fußbodenheizung einsetzen.
  • Kork ist nicht lichtecht. Im Bad ohne Fenster ist das aber nicht so relevant.
  • Korkboden ist relativ teuer. Die Preise liegen bei 20 bis 70 Euro pro Quadratmeter.

Fazit zu Korkboden im Badezimmer

Korkboden ist für Feuchträume nicht ideal. Fürs Bad eignet sich ausschließlich verklebter Korkboden, der versiegelt wurde. Durch die Fugen in Korkparkett im Klick-System kann Wasser eindringen. Es ist deshalb nicht fürs Badezimmer geeignet.

Designboden (Vinyl/PVC) im Badezimmer

Designboden besteht aus Kunststoff plus Dekorschicht. Ein weitgehend künstlicher Bodenbelag, der aber immer beliebter wird. Kein Wunder, bei den Vorteilen.

Vorteile von Designboden im Bad

  • Designboden gibt es in einer riesigen Auswahl. Praktisch jede Optik ist möglich, auch die von Materialien, die sich sonst nicht fürs Badezimmer eignen würden.
  • Designboden ist elastisch und damit gelenkschonend.
  • Vinyl fühlt sich gut und warm an unter den Fußsohlen.
  • Der Bodenbelag gilt als rutschfest.
  • Dank seiner geringen Auauhöhe von 4 bis 5 Millimetern punktet Designboden bei der Badmodernisierung. Oft könnt ihr die Platten einfach auf den alten Boden legen.
  • Preislich ok: Designboden kostet 20 bis 50 Euro pro Quadratmeter.

Nachteile von Designboden im Badezimmer

  • Fast der einzige Nachteil von Designboden im Bad ist seine nicht ganz perfekte Wasserfestigkeit. Es gibt aber heute Varianten, die für die Nutzung bei Nässe freigegeben sind.
  • Der Bodenbelag ist nichts für Liebhaber natürlicher Böden.
  • Schwere Möbel können Dellen hinterlassen. Vielleicht im Badezimmer nicht ganz so wichtig.

Fazit zu Designboden im Badezimmer

Designboden ist im Badezimmer okay, wenn die Nutzer beim Planschen ein wenig aufpassen und wenn man im Feuchtraum Vinyl als Vollmaterial wählt, das vollverklebt wird. Vinyl auf sogenannten HDF-Trägern ist weniger geeignet, da es durch die Feuchtigkeit aufquellen kann.

Gegen die Vorteile von Fliesen oder Stein kommt der Bodenbelag jedoch nicht an. Tipp: Hat euer Gäste-WC keine Dusche, geht Designboden klar.

Ein Vinylboden kann das Badezimmer zum echten Hingucker machen. © Parador

Linoleum im Badezimmer?

Linoleum als Bodenbelag besteht zu rund 80 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen: Leinöl, Harz, Holzmehl und Kalkstein. Oft mit Dekorschicht, etwa in Marmor.

Vorteile von Linoleum im Badezimmer

  • Linoleum ist rutschfest.
  • Der Bodenbelag widersteht auch größeren Temperaturschwankungen.
  • Tipp für Renovierer: Die Auauhöhe von rund 3 Millimetern ist ziemlich gering.
  • Linoleum ist antibakteriell. Eine gute Eigenschaft fürs Bad, wo die Feuchtigkeit einen herrlichen Nährboden für allerlei Lebendiges bietet.
  • Linoleum ist elastisch und schont die Gelenke.
  • Der Bodenbelag erzeugt ein besonders ruhiges Ambiente, da es nur wenige Fugen gibt.
  • Preislich liegt Linoleum im Mittelfeld. Bahnware kostet je nach Stärke und Design zwischen 15 und 50 Euro pro Quadratmeter. Das teurere Klick-Linoleum ist fürs Badezimmer nicht geeignet.

Nachteile von Linoleum im Bad

  • Dringt Wasser ein, dann quillt Linoleum auf. Dann wellt es sich und wird auch nach dem Trocknen nie wieder völlig glatt. Deshalb muss Linoleum im Badezimmer immer vollflächig verklebt werden.
  • Der Belag bietet weniger Design-Optionen als etwa Vinylboden.

Fazit zu Linoleum im Badezimmer

Linoleum hat viele Vorteile, aber für das Badezimmer gibt es bessere und schönere Bodenbeläge.

Soll es dennoch dieser Bodenbelag sein, dann ist die vollflächige Verklebung und Verfugung wichtig, damit kein Wasser zwischen den Fugen in den Boden versickern kann.

Ganz besonders sorgfältig muss Linoleum in Bereichen wie Dusche oder Badewannen, wo es schnell zu stehendem Wasser kommen kann, verlegt werden.

Fazit: Der beste Bodenbelag fürs Badezimmer

Im Badezimmer sind Fliesen immer noch die beste Alternative, zumal auch der Preis sehr attraktiv ist. Stein überzeugt ebenfalls, allerdings nicht jede Sorte.

Parkett, Laminat und Designboden benötigen einen sehr zuverlässigen Nässeschutz und bei ihrer Verlegung muss einiges beachtet werden, damit sie den dauerhaften Kontakt mit Wasser aushalten.

Linoleum und Kork mögen es gar nicht feucht und machen als Bodenbelag im Badezimmer unterm Strich keine so gute Figur.

Источник: https://wohnglueck.de/artikel/bodenbelag-im-badezimmer-5889

Alternativen zu Fliesen im Bad

Fliesen oder alternative Werkstoffe im Badezimmer?

Fliesen an Wänden und auf dem Boden prägen nach wie vor das Bild in den meisten bundesdeutschen Badezimmern. Das muss aber nicht sein. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von interessanten Alternativen, die für mehr optischen Schwung sorgen und in Hinblick auf die Pflege sogar Vorteile bieten.

Aktuell im Trend: Beton-Optik – vollkommen ohne Fliesen.

Das beim Duschen und Baden unvermeidbare Spritzwasser darf nicht in Wände und den Boden eindringen.

Denn eine dauerhafte Durchfeuchtung des Untergrundes schädigt die Bausubstanz und begünstigt die Entstehung von Schimmel.

Die klassische Fliese aus Keramik ist für viele Bauherren nach wie vor der Boden- und Wandbelag erster Wahl, wenn es um den Ausbau eines Badezimmers geht. Und viele Jahre gab es auch kaum andere Möglichkeiten.

Dabei sind Bodenfliesen und Wandkacheln alles andere als pflegeleicht. Zum Beispiel in der Dusche. Eigentlich sollten die Kacheln nach dem Duschen getrocknet werden. Aber wer macht sich schon diese Mühe? Auf die Dauer werden dann häufig die Fugen viel zu schnell unansehnlich.

Alternative Beläge statt Fliesen für das Bad

In den vergangenen Jahren lässt sich bei der Gestaltung von Badezimmern ein Trend zu fugenlosen Oberflächen beobachten. Die sind pflegeleicht, und vergrößern gerade kleinere Räume optisch wirkungsvoll. Je nach Wunsch und Budget gibt es für die Bodengestaltung eine ganze Reihe von Alternativen zu Fliesen:

  • Designboden: Die Bodenbeläge bestehen aus PVC und einer Trägerschicht, auf die ein Dekor geklebt ist. Es ahmt Holz, Stein oder Metall täuschend echt nach. Eine weitere transparente Schicht schützt das Dekor und versiegelt die Platte. Da Designboden nur eine sehr geringe Dicke besitzt, eignet sich dieser Bodenbelag gut für die Sanierung von Räumen.
  • Kork: Der Baustoff wird auch in Form von größeren Fliesen bzw. Platten angeboten. Das Material ist fußwarm und langlebig. Und bei fachgerechter Verlegung mit einer Versiegelung und einem Kantenschutz ist auch das Wasser im Badezimmer kein Problem für den Belag.
  • Steinteppiche: Sie bestehen tatsächlich aus Steinen, die in Acryl oder Epoxidharz eingebettet werden. Den Belag gibt es in unterschiedlichen Farben, Korngrößen und Formen. Zur Verlegung muss der vorhandene Boden grundiert werden. Angeboten wird der Belag in verschiedenen Schichtstärken von 6 bis 12 mm.
  • Holz: Das alte Vorurteil, dass Holz für Feuchträume nicht geeignet ist, gilt nicht. Moderne Abdichtungstechnologien und Versiegelungen schützen das Material und bewahren es vor dem Aufquellen. Wichtig ist aber die fachgerechte Verlegung, damit sich keine Fugen bilden, in die sonst Wasser eindringen könnte. Deswegen sollten Holzdielen und Parkett auch von Fachleuten verlegt werden. Wichtig ist dabei auch die wasserdichte Versiegelung der Kanten und der Oberfläche.

Der Werkstoff Holz gewinnt im Badezimmer an Beliebtheit. Lesen Sie hier mehr.

Putz an die Wände

Für die Wandgestaltung des Badezimmers bieten die Baustoff-Hersteller ebenfalls eine breite Palette an Alternativen zur Kachel an. Das Spritzwasser beim Duschen hält die Duschkabine zurück, so dass es keinen zwingenden Grund für Fliesenspiegel mehr gibt. Warum also nicht die Wände einfach schlicht verputzen?

Hier bieten sich beispielsweise Steinspachtel und Mineralputze an. Steinspachtel setzt sich aus natürlichen Materialien verschiedener Körnung zusammen. Das Material wird durch Kunstharz verbunden.

Der Wandbelag ist atmungsaktiv und verträgt Feuchtigkeit ohne Probleme. Verarbeitet wird er ähnlich wie Putz. Zu seinen Vorteilen gehört sicherlich, dass er auch direkt auf alten Wandbelägen aufgetragen werden kann.

Wenn der Untergrund denn trocken und tragfest ist.

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Als weitere Alternative kommt eine Bespachtelung mit Kunstharz in Frage. Das Material in unterschiedlichen Farben und Kombinationen wird vollflächig aufgetragen. Kunstharz ist wasserdicht und strapazierfähig. Da es unempfindlich und fugenlos ist, erleichtert es auch die Reinigung und Pflege.

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Auch verputze Wände machen im Badezimmer ordentlich was her.

Für die schnelle und fugenlose Renovierung – Wandverkleidungen

Dank moderner Werkstoffe und Wandbeläge müssen bei einer Sanierung des Badezimmers die alten Wandfliesen nicht mehr notwendigerweise abgetragen werden. Das ist bekanntlich mit viel Lärm und Schmutz verbunden und auch zeitintensiv.

Wenn es darum geht, mit möglichst wenigen Belastungen und in kurzer Zeit die Wände zu verschönern, gibt es mit Wandverkleidungen eine Option, die eine (nahezu) fugenlose Gestaltung ermöglicht und gleichzeitig extrem schnell verarbeitet werden kann.

Die Wandverkleidungen und Paneele werden aus unterschiedlichen Materialien und Größe angeboten. Wasserfeste und lichtechte Paneele aus Spezialkunststoff werden mit Silikon direkt an die Wand geklebt.

Der Baufortschritt ist unmittelbar sicht- und messbar und die alten Untergründe können an der Wand verbleiben. Die Platten lassen sich auf Maß fertigen und eignen sich auch für die Verkleidung von Vorbauten im Badezimmer.

Auch mit großformatigen und eingefärbten Glasscheiben aus Sicherheitsglas werden unansehnlich alte Wandbeläge wirkungsvoll verdeckt.

Wir haben Ihr Interesse an Duschrückwänden geweckt? Dann schauen Sie hier vorbei.

Fazit

Es muss also wirklich nicht mehr die Fliese sein. Aktuelle Baustoffe ermöglichen ganz individuelle Wohnträume.

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Источник: https://www.duschmeister.de/magazin/alternativen-zu-fliesen-im-bad/

Welche Fliesen fürs Bad? | Ratgeber & Inspiration für Ihr Badezimmer

Fliesen oder alternative Werkstoffe im Badezimmer?

Das moderne Badezimmer soll funktional und zukunftsfähig sein: Smart-Home-Anwendungen reihen sich hier neben Edelstahl- Armaturen und ausgefallenen Beleuchtungssystemen ein.

Wer im Sanitärbereich nicht up-to-date bleibt, wird bei der nächsten Renovierung daher schon ins schwimmen geraten, wenn es darum geht zu entscheiden, welche Fliesen fürs Bad am besten geeignet sind.

Der nun folgende Überblick verschafft Klarheit.

Pflegeleichte Fliesen fürs Bad – Darauf sollten Sie achten

Hierbei ist zunächst Kompromissbereitschaft gefragt, um den Spagat zwischen Hygiene und Sicherheit zu meistern. Beide Aspekte schränken die Fliesenwahl erheblich ein. Sie beziehen sich unter anderem auf: 

  • Die Durchlässigkeit: Sie beschreibt, wie viel Wasser in die Fliesenoberfläche eindringen kann – je höher ihr Wert, umso geringer ist die Gefahr, im Bad auszurutschen. Daher wird in Innenräumen in der Regel Material aus der höchsten Gruppe (über 10 Prozent) verwendet.
  • Die Abriebfestigkeit: Abhängig von ihrem Einsatzort, sind Bodenfliesen unterschiedlichen Beanspruchungen ausgesetzt. Damit ihre Oberfläche nicht zu stark abgenutzt wird, werden sie in fünf Abriebgruppen klassifiziert. Im Bad hat sich der Härtegrad 2 (für leichte Beanspruchung) als Ideallösung etabliert. 
  • Die Säureresistenz: Der Werkstoff muss der Anwendung handelsüblicher Haushaltsreiniger und Laugen unbeschadet widerstehen. Hierzu zählen überwiegend organische Verbindungen wie Essig-, Milch- und Zitronensäure. 
  • Die Fugenstärke: Sie ist europaweit genormt und kann nicht willkürlich gewählt werden. So muss ab der Fliesenbreite von 15 cm eine Pufferzone von mindestens 2 mm eingerichtet werden. Der Mörtel auf Zementbasis dient nämlich dazu, das Wachstum von Bakterien und Schimmelpilzen zu unterbinden. 
  • Schmutzabweisende Eigenschaften: Im Bad sind vor allem glasierte Fliesen vertreten, deren Oberfläche fest versiegelt wurde. Sie lassen sich besonders leicht reinigen und verhindern, dass sich Schmutzpartikel festsetzen. Daher genügen im Sanitärbereich oft milde Reinigungsprodukte (pH-Wert 3 bis 10) für den regelmäßigen Einsatz. Die gezielte Kalkentfernung lässt sich indessen nicht ohne säurehaltige Mittel realisieren. 

Welche Rutschklasse im Bad?

Beim Thema Sicherheit übernimmt die sogenannte Rutschklasse eine Schlüsselrolle. Sie legt fest, ab welchem Neigungswinkel eine barfüßige Person auf nassen Fliesen aus dem Gleichgewicht gerät. Für die Abteilungen in öffentlichen Schwimmbädern sind folgende Parameter gesetzlich vorgeschrieben:

Gruppe A (Neigungswinkel 12°):
Sie repräsentiert die niedrigste Stufe und muss in den Umkleideräumen sowie den Gängen zum Becken verlegt werden. 

Gruppe B (18°):
Für den Beckenboden und die Duschräume 

Gruppe C (24°):
Hiermit sind der Beckenrand und das Durchschreitebecken im Freibad versehen. 

Für private Haushalte und dessen sanitäre Anlagen gibt es keine Beschränkungen. Der Einsatz rutschhemmender Fliesen wird hier allerdings im Terrassenbereich, am Swimmingpool und in der heimischen Sauna nahegelegt. 

Steinzeugfliesen im Bad – Diese Möglichkeiten gibt es

Keramikfliesen werden aus einer Mischung aus Quarz, Ton und Feldspan hergestellt. Fachleute sprechen hierbei auch von Steinzeug oder Steingut.

Das Material wird unter hohem Druck zusammengepresst und erreicht im Vergleich zu Natursteinprodukten eine sehr hohe Maßgenauigkeit.

Dies begünstigt schmale Fugenführung und leichte Verarbeitung, weshalb es vor allem bei kostspieligen Wandfliesen im Bad und der Küche bevorzugt wird.

Hiervon unterscheiden sich Feinsteinzeug-Produkte, die ebenfalls gepresst, aber im Ofen noch einmal zusätzlich gehärtet werden. Das verringert die Wasseraufnahme und erhöht die Frostbeständigkeit. Derartige Erzeugnisse eignen sich damit auch für den Einsatz im Außenbereich und gelten als typischer Bodenbelag. 

Welche Fliesen in kleinen Bädern?

Das deutsche Durchschnittsbad verteilt sich auf weniger als 8 Quadratmetern. Wer ein besonders kleines Exemplar erwischt hat, muss schon etwas kreativ werden, um das Gefühl der Enge zu vertreiben. Hier gilt es vor allem großformatige Fliesen ab einer Kantenlänge von 30 cm zu verwenden.

So entstehen weniger Fugenflächen, die vom menschlichen Auge unterbewusst als Begrenzung wahrgenommen werden.

Unter den Herstellern hat sich daher inzwischen ein Wettbieten darüber entsponnen, wer die größten Produkte im Portfolio aufweist: Galt um die Jahrtausendwende die Kantenlänge ab 60 cm als XXL-Format, können Designer und Innenarchitekten heute auf bis zu 3 Meter breite Fliesen zurückgreifen. Hiermit lassen sich die Wände mitunter völlig fugenlos verfliesen, was im kleinen Bad sehr beruhigend auf die Gemütsverfassung einwirkt. 

Zu Farbwahl ist festzuhalten: Kräftige Töne sind kontraproduktiv und verengen die Dimensionen des Bades. Klassisches Weiß, helle Pastellfarben oder polierte Oberflächen reflektieren einfallendes Licht deutlich stärker.

Welche Fliesen in der Dusche?

Die alte Duschwanne hat in deutschen Badezimmern längst ausgedient. Begehbare Kabinen sind der Mega-Trend des vergangenen Jahrzehnts und lassen sich vor allem mithilfe hochwertiger Fliesen aus Naturstein optisch aufwerten. Das Format spielt hier keine große Rolle, es muss nur trittsicher (Rutschklasse B) sein.

Für den optimalen Stand in der Dusche wird zumeist auch auf die Rutschfestigkeit verwiesen, die in den Klassen R 9 bis R 13 erscheint. Damit schießt man in Privathaushalten aber definitiv übers Ziel hinaus, weil es sich hierbei um Bestimmungen handelt, die sich auf die Standsicherheit mit Arbeitsschuhen beziehen.

Neben der Standsicherheit sollten sie ebenfalls darauf achten das sie pflegeleichte Fliesen verwenden, bei denen nicht so leicht Kalkablagerungen oder Wasserflecken hinterlassen werden.

Ein paar Inspirationen für ihre Dusche:

Eignen sich Natursteine fürs Bad und welche Alternativen gibt es?

Die schönsten Kreationen stammen noch immer von Mutter Natur. Das ist im Bad nicht anders, wo Natursteinfliesen als besonders edel hervorstechen. Die Materialien leiten Wärme ausgesprochen gut und werden daher gerne mit Fußbodenheizungen kombiniert.

Auf der Minusseite tummeln sich der relativ hohe Einkaufspreis und die zuweilen kratzige Oberfläche. Naturstein weist zudem den Makel auf, dass er im Vergleich sehr pflegeintensiv daherkommt. 

Wer nur die Optik bevorzugt, kann nun mit dem Digitaldruck-Verfahren originalgetreue Imitate anfertigen lassen. Hierbei werden bis zu 5 Farben gleichzeitig in hoher Auflösung auf herkömmliche Keramik-Fliesen aufgebracht.

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Die computergestützte Technik steht noch am Anfang ihrer Möglichkeiten und wird schon bald ganze Landschaftsportraits oder die Innenansicht des Kolosseums in die deutschen Bäder transportieren.

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Aber auch die Nachahmung anderer Oberflächen-Strukturen lässt sich sehr hochwertig realisieren.

Ob Fliesen in Holzoptik oder Stein- bzw. Betonoptik, die Ergebnisse sind mit bloßem Auge fast nicht von originalen Oberflächen zu unterscheiden.

In unserer Fliesenausstellung in Köln zeigen wir ihnen wie abwechslungsreich und vor allem ausgezeichnet moderne Druckverfahren mittlerweile verschiedenste Muster realisieren können.

Fliesen fürs Bad – Tolle Ideen für Ihre Wohlfühl-Oase

Welche Fliesen fürs Bad am besten geeignet sind, ist freilich von der Raumdimension, der Größe des eigenen Budgets und dem persönlichen Geschmack abhängig. Nun kann aber auch nicht in jedem von uns ein verhinderter Innenarchitekt stecken. Wer noch nach Gestaltungs-Tipps sucht, findet womöglich hier die benötigte Inspiration : 

Kombination aus hellen und dunklen Fliesen

Das beliebte Schachbrettmuster kommt in quadratischen Bädern besonders gut zur Geltung. Um den Effekt nicht zu beeinträchtigen, sollte die Fugenbreite möglichst schmal ausfallen. 

Mosaik-Fliesen

Individualisten kommen hier voll auf ihre Kosten. Die zumeist farbenfroh gestalteten Segmente werden wie Tapeten und Teppiche am Stück verkauft. Erst vor Ort werden sie auf Maß geschnitten und bieten damit quasi unendliche Kombinationsoptionen. Zu dieser Produktkategorie zählen aber auch Fliesen in dezenter Aufmachung, die an Wandabschlüssen zum Einsatz kommen. 

Fliesen mit Motiv

Sie runden unter anderem die Ausstattung mit Natursteinböden optimal ab. Hierfür stehen zahlreiche Kreationen mit verschnörkelten Formen zur Auswahl, die häufig dem antiken Rom entliehen wurden. Holzoptik – Motive sind eher etwas für den rustikalen Stil, während Retro-Modelle die farbenfrohen 70er wiederaufleben lassen.

Club-Atmosphäre

Noch relativ neu ist das Verfahren, LED-Schienen in die Fugen einzusetzen. Das Bad oder einzelne Bereiche erhalten hierdurch einen ganz außergewöhnlichen Stil mit Eventcharakter.

Источник: https://mt-fliesen.de/welche-fliesen-fuers-bad/

Heimtextilien
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