Förderungen beim Hausbau

Förderung für Hausbau und Hauskauf: Diese Zuschüsse gibt es vom Staat

Förderungen beim Hausbau

Möchten Sie einen Zuschuss beispielsweise für Ihren Hauskauf oder Hausbau in Anspruch nehmen, müssen Sie diesen direkt bei KfW über das Zuschussportal beantragen. Einen KfW-Kredit erhalten Sie dagegen nur über eine durchleitende Bank.

Erkundigen Sie sich deshalb bei Ihrer Hausbank, ob diese die Vermittlung von KfW-Darlehen anbietet. Wichtig: Die Beantragung eines KfW-Darlehens muss vor Beginn der Maßnahme erfolgen. Idealerweise schließen Sie die staatliche Förderung gleichzeitig mit Ihrem Baukredit ab. Das ist übrigens auch bei Dr.

Klein möglich, unsere Berater vor Ort beraten Sie gern über eine passende Kombination aus Immobilienfinanzierung und KfW-Darlehen.

Seit September 2018 unterstützt die Bundesregierung Familien finanziell durch eine Förderung für den Hauskauf oder Hausbau. Gewährt wird ein Zuschuss in Höhe von 1.200 Euro pro Kind und Jahr über einen Zeitraum von zehn Jahren.

Voraussetzung für die staatliche Förderung durch das Baukindergeld ist ein zu versteuerndes Einkommen bis höchstens 75.000 Euro, zusätzlich muss es sich um den ersten Hauskauf oder Hausbau handeln.

Der Förderungszeitraum des Baukindergeldes wurde Ende 2020 bis zum 31. März 2021 verlängert. 

BAFA: Zuschüsse vom Staat für erneuerbare Energien

Eine staatliche Förderung sowohl für Immobilienbesitzer als auch für Hauskäufer bietet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) an. Hierbei werden hauptsächlich Investitionen in erneuerbare Energien gefördert.

Hausbesitzer, die eine Modernisierung Ihrer Heizungsanlage planen und diese durch eine Wärmepumpe, Solarthermie oder eine Biomasse-Anlage ersetzen möchten, erhalten von der BAFA Förderungen in Form von Zuschüssen oder Bonuszahlungen.

Der Antrag auf Förderung muss direkt bei der BAFA eingereicht werden, auch hier ist die Förderung bereits vor Umsetzung der Maßnahme zu beantragen. Staatliche Zuschüsse erhalten vor allem bestehende Gebäude, Neubauten werden nur in Einzelfällen unterstützt.

Hausbauförderung durch die Bundesländer

Auch die 16 Bundesländer unterstützen mit Fördermitteln Ihren Hausbau oder Hauskauf. Äquivalent zur KfW bieten Ihnen spezielle Banken zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse zur Wohnungsbauförderung an. Meist richten sich diese Angebote an Familien.

Die Bedingungen sind dabei von Bundesland zu Bundesland verschieden, oft werden festgelegte Einkommensgrenzen oder eine bestimmte Anzahl von Kindern vorausgesetzt.

Auch das Alter der Kinder und die Selbstnutzung der Immobilie sind oft wichtige Kriterien für die Vergabe einer Eigenheimförderung.

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Eine Förderung erhalten Sie vor allem für Ihren Hausbau oder Hauskauf. Aber auch die Modernisierung und Sanierung Ihrer Immobilie wird unterstützt.

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Welche Institute für die Vergabe von Fördermitteln in Ihrem Bundesland zuständig sind, sehen Sie auf der Seite Wohnungsbauförderung bei Dr. Klein.

Mit einem Klick auf die Bank oder das Ministerium erfahren Sie dann auch, welche Programme angeboten werden, wie hoch gefördert wird und welche Bedingungen zu erfüllen sind, um die Förderung zu bekommen.

Kaufen Sie eine Immobilie, die unter Denkmalschutz steht, erhalten Sie eine Steuerförderung für die Modernisierung Ihres neuen Eigenheims. Demnach können Sie die Kosten der Modernisierung für zehn Jahre mit 9 Prozent abschreiben.

Dies gilt allerdings nur, wenn die Modernisierungskosten in den ersten drei Jahren 15 Prozent des Kaufpreises nicht überschreiten und für Abschnitte, die unter Denkmalschutz stehen.

Damit die Kosten auch angerechnet werden, sollten Sie vor der Modernisierung eine Bescheinigung der zuständigen Denkmalbehörde einholen.

Kommunen fördern Hauskauf mit Kindern

Viele Städte und Gemeinden stellen ebenfalls eine staatliche Förderung für den Hauskauf mit Kindern bereit.

Die Spanne der Fördermittel ist dabei weit gefächert und reicht von zinsgünstigen Darlehen über Zuschüsse bis hin zu subventioniertem Bauland.

Um Familien für den eigenen Standort anzuwerben, bieten einige Kommunen zudem finanzielle Unterstützung beim Kauf von älteren Immobilien oder übernehmen die Kindergartenbeiträge.

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Wie bei den meisten Eigenheimförderungen sollte auch hier der Antrag auf Fördermittel so früh wie möglich und noch vor Beginn der Maßnahme gestellt werden.

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Denn die Zusage auf Förderung für Ihren Hauskauf und Hausbau hängt wesentlich von der Haushaltslage der Kommunen ab: Städte und Gemeinden verfügen jedes Jahr nur über ein begrenztes Budget an staatlichen Fördermitteln, zudem erhält nicht jede Kommune die gleichen Fördergelder.

Fragen Sie einfach mal bei Ihrer Kommune nach, ob und welche Fördermöglichkeiten für den Hauskauf mit Familie angeboten werden. Alternativ können Sie auch in der Datenbank des Portals Pro Eigenheim nachschauen.

Eigenheimförderung mit Hilfe der Kirche

Eine Hauskaufförderung, die den meisten Bauherren und Käufern nicht bekannt ist, ist die Förderung durch die Kirche.

Auch hier stehen vor allem Familien im Fokus, die mit zinsvergünstigten und zum Teil sogar zinslosen Darlehen beim Kauf oder Bau eines Eigenheims unterstützt werden.

Oft bieten die Kirchen auch Grundstücke mit Erbbaurecht günstiger an oder geben Ermäßigungen auf den Erbbauzins. Ob und von welchen Vorteilen Sie profitieren können, erfahren Sie bei Ihrem jeweiligen Bistum oder der Landeskirche.

Bausparvertrag: Staatliche Fördermittel für Wohneigentum nutzen

Eine Möglichkeit, den langfristig geplanten Hausbau oder Hauskauf mit staatlichen Zuschüssen zu fördern, ist der Abschluss eines Bausparvertrages.

In diesen können Sie jeden Monat Ihre vermögenswirksamen Leistungen einzahlen und haben damit auch Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage in Höhe von 9 Prozent Ihrer Beiträge.

Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass Ihr zu versteuerndes Einkommen unter 17.900 Euro liegt.

Als Besitzer eines Bausparvertrages profitieren Sie außerdem noch von der Wohnungsbauprämie. Als Bedingung gelten hier ein Mindestalter von 16 Jahren und ein zu versteuerndes Höchsteinkommen von 25.600 Euro im Jahr. Zudem müssen Sie in den Bausparvertrag mindestens 50 Euro jährlich einzahlen, um die Wohnungsbauprämie in Höhe von 8,8 Prozent zu erhalten.

Mit dem Erhalt dieser staatlichen Förderung verpflichten Sie sich zusätzlich, den Bausparvertrag nach Vertragsabschluss mindestens sieben Jahre zu besparen, ansonsten muss die Wohnungsbauprämie zurückgezahlt werden.

Was bei einem Bausparvertrag noch wichtig ist und wie Sie das passende Modell für sich finden, erfahren Sie bei einem unserer Spezialisten für Baufinanzierung.

Zuschüsse vom Staat mit Wohn-Riester

Viele kennen die Riester-Rente als Möglichkeit zur Altersvorsorge. Es ist jedoch auch möglich, diese staatliche Förderung für den Hausbau oder Hauskauf einzusetzen – über das sogenannte Wohn-Riester.

Dabei zahlen Sie einen Teil Ihres Einkommens in den Riester-Vertrag ein und erhalten dafür Zuschüsse vom Staat. Profitabel ist das vor allem für Geringverdiener und Familien mit Kindern.

Außerdem können Riester-Sparer die geleisteten Beiträge als Sonderausgabe in der Einkommenssteuererklärung geltend machen.

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Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese staatliche Förderung für Ihr Eigenheim zu nutzen:

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  1. Sie können die Riester-Förderung in einen Bausparvertrag einzahlen.
    Dieses Modell ist für zukünftige Bau- oder Kaufvorhaben geeignet. Ihre Beiträge und die staatlichen Zuschüsse werden dabei in einen Bausparvertrag gezahlt, der Betrag kann dann für den Hauskauf oder Hausbau verwendet werden.
  2. Sie nutzen die Riester-Rente für die Tilgung Ihres Darlehens.
    Haben Sie bereits eine Immobilie, können Sie das Riester-Vermögen auch für die Tilgung Ihres Annuitätendarlehens einsetzen. Auch eine Modernisierung Ihrer Immobilie können Sie so finanzieren.
  3. Sie schließen eine Kombination aus tilgungsfreiem Darlehen und Bausparvertrag ab.
    Planen Sie, kurzfristig ein Haus zu kaufen oder zu bauen, können Sie ein Kombidarlehen, auch Bausparsofortdarlehen genannt, in Erwägung ziehen. Dabei handelt es sich um ein tilgungsfreies Annuitätendarlehen kombiniert mit einem riestergeförderten Bausparvertrag: Sie besparen regelmäßig den Bausparvertrag – ist dieser zuteilungsreif, tilgen Sie damit das Darlehen und zahlen ab sofort nur noch die Raten für das Bauspardarlehen. Die Variante bietet vor allem Zinssicherheit, da die Verzinsung von Anfang an feststeht.

Voraussetzungen für Wohn-Riester

Um die staatliche Förderung für Wohn-Riester zu nutzen, sind einige Bedingungen zu beachten. So müssen Sie jährlich mindestens vier Prozent Ihres Bruttoeinkommens für die Tilgung des Baudarlehens einsetzen. Zudem muss das Darlehen bis zur Auszahlungsphase vollständig getilgt sein.

Eine weitere wichtige Voraussetzung ist die Selbstnutzung der Immobilie. Verkaufen Sie in der Zwischenzeit, müssen Sie die Riester-Zulagen und die Steuervorteile an den Staat zurückzahlen.

Es gibt aber Ausnahmen, zum Beispiel wenn Sie die Fördersumme in ein anderes Riester-Produkt einzahlen oder Ihr Eigenheim frühestens zehn Jahre nach Rentenantritt verkaufen. 

Nachgelagerte Besteuerung beachten

Bei der Riester-Rente gilt das Prinzip: Sie erhalten während der Einzahlungsphase staatliche Zuschüsse, müssen aber später auf die Rente Steuern zahlen. Wohn-Riester funktioniert ähnlich: Ihre geförderten Leistungen werden auf einem fiktiven Wohnförderkonto dokumentiert und mit jährlich zwei Prozent verzinst. Dieser angesammelte Betrag ist dann ab dem Renteneintritt zu versteuern.

Источник: https://www.drklein.de/foerderung-hausbau.html

Förderungen & Zuschüsse für Solaranlagen

Förderungen beim Hausbau

Die Kreditanstalt für Wiederauau, kurz KfW, fördert Privatpersonen sowie Unternehmen und deren Bauvorhaben. Daneben allerdings auch Existenzgründungen, Weiterbildungen, Unternehmensinvestitionen und ganze Kommunen. Für Bauherren ist natürlich nur ein Teil dieser Programme interessant.

Eigentumsförderung und energieeffizient bauen

Die umfangreichste Förderung für Bauherren gibt es mit dem KfW-Wohneigentumsprogramm und der Fördermaßnahme Energieeffizient Bauen. Das Wohneigentumsprogramm gewährt einen Kredit von maximal 100.000 Euro.

Wer energieeffizient baut, erhält sogar bis zu 120.000 Euro. Die beiden Programme lassen sich kombinieren, sodass Bauherren einen Kredit in Gesamthöhe von 220.000 Euro beantragen können.

Beim Programm Energieeffizient Bauen gibt es als zusätzlichen Anreiz Tilgungszuschüsse von bis zu 25 Prozent der Kreditsumme.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, in den ersten Jahren der Kreditlaufzeit nur Zinsen zu bezahlen und den Kredit nicht zu tilgen. Das heißt, dass Bauherren in dieser Zeit eine geringere Belastung haben und mehr Geld zur Verfügung steht, um beispielsweise den Garten anzulegen.

Trotz dieser guten Konditionen lohnt sich das KfW-Darlehen in Niedrigzinsphasen nicht unbedingt. Zudem besteht ein gewisses Finanzierungsrisiko, weil die Zinsbindung auf maximal zehn Jahre festgelegt ist. Kreditnehmer sollten die Konditionen der KfW daher immer mit den Kreditangeboten anderer Banken vergleichen.

Die Bedingungen sind einfach:

  • Das Wohneigentumsprogramm ist für Menschen, die eine Immobilie kaufen, um selbst darin zu wohnen. Auch nahe Angehörige dürfen die Immobilie bewohnen, sofern dies unentgeltlich geschieht. Vermietet werden darf die Immobilie nicht.
  • Energieeffizient bauen fördert die Errichtung von Gebäuden, die weniger Energie brauchen, als es der gesetzliche Standard vorschreibt.

Wer bereits ein Haus hat, dieses aber energieeffizient sanieren möchte, kann ebenfalls einen Kredit beantragen. Für die Komplettsanierung zum KfW-Effizienzhaus gibt es einen Kredit von maximal 120.000 Euro – der aber nicht komplett zurückgezahlt werden muss.

Je nach erreichtem Effizienzstandard und Kreditsumme gibt es einen Tilgunszuschuss vo bis zu 48.000 Euro. Für Einzelmaßnahmen gibt es maximal 50.

000 Euro Kredit, außerdem gibt es Zusatzprogramme für spezifische Einzelmaßnahmen wie eine neue Heizungsanlage, eine Photovoltaikanlage, eine Brennstoffzelle oder eine Ladestation für ein Elektroauto.

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Die Installation einer Photovoltaikanlage zahlt sich oftmals aus – selbst in Deutschland. Dazu kann auch zinsgünstiger Kredit der KfW-Bank beitragen.Foto: Marco2811 / stock.adobe.com

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Das Baukindergeld ist eine staatliche Förderung, die über die KfW-Bank abgewickelt wird. Bauen oder kaufen Familien eine Immobilie, können Sie für jedes Kind, für das sie auch Kindergeld bekommen, 1.200 Euro Förderung pro Jahr erhalten – und zwar über einen Zeitraum von zehn Jahren. In Bayern wird das Kindergeld aufgestockt, allerdings nicht durch die KfW, sondern durch die BayernLabo.

Für Immobilienbesitzer ist außerdem das Förderprogramm für Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz oder zur Barrierereduzierung Interessant.

Wenn Eigenheimbesitzer beispielsweise sichere Haustüren einbauen, Schutzgitter anbringen oder Einbruchmeldeanlagen installieren oder wenn sie das Bad behindertengerecht gestalten oder einen Treppenlift einbauen, erhalten sie dafür einen Kredit von maximal 50.000 Euro.

Fördermittel beantragen

Die Fördermittel können ausschließlich mithilfe eines Finanzierungsberaters, etwa bei einer Sparkasse, Versicherung, einem Baufinanzierer oder der eigenen Bank beantragt werden.

Er übernimmt die Formalitäten und weiß auch, welche Programme kombiniert werden können: Beispielsweise das Wohneigentumsprogramm, Energieeffizient Bauen und das Förderprogramm für Photovoltaikanlagen.

Sofern ein Kredit oder ein Zuschuss an einen bestimmten Energieeffizienzstandard gebunden ist, muss der Kreditnehmer nach Vollendung der Baumaßnahme eine entsprechende Bestätigung eines Energieberaters oder des beauftragten Fachunternehmens einreichen.

Die KfW-Bank ist der größte Förderer erneuerbarer Energien und privater Bauherren, daneben spielt das BAFA eine wichtige Rolle. Das Bundesamt fördert Bauherren und Immobilienbesitzer, die in erneuerbare Energien oder energieeffiziente Heizungsanlagen investieren wollen, mit Investitionszuschüssen. Das gilt sowohl für den Neubau als auch für bestehende Immobilien.

Ein Scheitholz Vergaserkessel – Teil einer Biomasseanlage, für die Immobilieneigentümer Zuschüsse vom Bafa kassieren können.Foto: Viessmann

Gefördert werden:

  • Dämmmaßnahmen wie eine neue Fassadendämmung oder der Fenstertausch.
  • Der Einbau von Haustechnik wie Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung oder Kühltechnik.
  • Der Heizungstausch, sofern es sich bei der neuen Heizung um ein relativ energieeffizientes Gerät handelt. Dazu gehören Wärmepumpen, Biomasseheizungen, Solarthermie aber auch Gas-Brennwertheizungen.
  • Die Heizungsoptimierung, etwa die Dämmung von Heizungsrohren, der hydraulische Abgleich oder die Optimierung von Wärmepumpen.
  • Die Begleitung der bisher genannten Maßnahmen durch einen Energieberater. Anders als bei allen anderen Fördermaßnahmen werden hier 50 Prozent der Investitionssumme und maximal 5.000 Euro.

Die Förderung bei allen anderen Maßnahmen beträgt jeweils 20 Prozent der Investitionssumme und maximal 60.000 Euro.

Die Fördermittel des Bafa müssen über mehrseitige Formulare beantragt werden, die auf der Webseite des Bundesamtes zu finden sind.

Die Formulare müssen zum Teil vom Antragssteller, zum Teil vom jeweiligen Installateur ausgefüllt werden. Geht der Antrag nicht innerhalb von neun Monaten nach Inbetriebnahme der Anlage ein, verfällt der Anspruch.

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Für alle Förderprogramme gibt es Listen, in denen alle förderfähigen Anlagen aufgeführt sind, sortiert nach Hersteller.

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Weitere Informationen zu diesem Förderprogramm finden Sie auf den Seiten des Bafa.

Das Bundesfinanzministerium fördert die klimatische Sanierung von Immobilien durch ein Steuererleichterungsprogramm, das sogenannte Klimaschutzprogramm.

Gefördert werden beispielsweise Dämmmaßnahmen, die Erneuerung oder Optimierung der Heizung, neue Fenster und der Einbau einer Lüftungsanlage. 20 Prozent der Kosten bis zu einer Maximalsumme von 40.

000 Euro sind über drei Jahre hinweg steuerlich abzugsfähig.

Wer beispielsweise sein Haus für 150.000 Euro energetisch sanieren lässt, kann davon zwanzig Prozent, also 30.000 Euro, über drei Jahre steuerlich geltend machen. Das heißt, dass das zu versteuernde Einkommen in drei aufeinanderfolgenden Jahren um 10.000 Euro sinkt.

Hausbau mit KfW Förderung

Förderungen beim Hausbau

Die KfW Förderung und verschiedene weitere Förderungen machen die Finanzierung und somit Umsetzung vieler Bauprojekte überhaupt erst möglich.

Daher ist die KfW Förderung für Sie als Bauherren sicherlich ein spannendes Thema. Der Staat bezuschusst vor allem energieeffiziente Eigenheime. Bund, Länder und Kommunen stellen Förderungen für den Hausbau zur Verfügung.

Davon erhoffen sie sich sozial- und familienpolitische Vorteile.

Die Förderlandschaft in Deutschland ist vielfältig, gleichzeitig jedoch sehr unübersichtlich, wie Sie sicher bereits gemerkt haben. Eine Auflistung der Möglichkeiten schafft hier Abhilfe:

  • Förderprogramme für Bauherren vieler Bundesländer
  • KfW Förderung in Form von zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen
  • Hausbau-Förderungen über Landesbanken
  • Wohn-Riester
  • soziale Wohnraumförderung
  • Baukindergeld
  • Fördermittel der Kirchen
  • Arbeitgeberdarlehen

Als feste Voraussetzung gibt es für die unterschiedlichen Förderungen nur die, dass der Neubau selbst genutztes Wohneigentum wird. Weiterhin gibt es Bedingungen, an die die Fördermittel häufig geknüpft sind.

Je nach der von Ihnen ausgewählten Förderung für den Hausbau gibt es folgende Kriterien:

  • Einkommensgrenzen
  • Wohnflächen
  • Antragsteller

Länder und Kommunen fördern besonders gerne Familien mit Kindern. Menschen mit Behinderung werden ebenfalls unterstützt.

Auch bei der Förderung für den Hausbau kommt es auf den richtigen Zeitpunkt an. Dieser ist vor Ihrem Baubeginn ganz entscheidend. Die Finanzexperten eines Fertighausherstellers kennen die Fördermöglichkeiten für Neubauten im jeweiligen Bundesland und helfen Ihnen bei der rechtzeitigen Antragstellung.

Mit der KfW-Förderung auf energieeffiziente Fertighäuser setzen

Energieeffiziente Neubauten werden besonders gefördert. Mit ihrer Eigenheimförderung verfolgt die Politik inzwischen auch sehr stark klimapolitische Ziele.

Wenn Sie an energieeffizienten Neubauten, wie Holz-Fertighäusern, interessiert sind, winkt Ihnen ein satter Zuschuss zur Baufinanzierung. Mit dem Programm „Energieeffizientes Bauen“ unterstreicht die KfW-Förderung die Wichtigkeit dieser Thematik.

Damit gilt das Programm als wichtigste Möglichkeit für Zuschüsse zum Hausbau für energiesparsame Häuser der staatlichen KfW-Förderbank.

Die KfW-Förderung gilt als großzügigste Unterstützung für Sie als Bauherren. Über die staatliche KfW-Förderbank mit Sitz in Frankfurt am Main wird die KfW-Förderung ermöglicht.

Die Förderbedingungen der KfW orientieren sich an der Energieeinsparverordnung (EnEV): Nur Häuser, welche die Vorgaben der EnEV drastisch unterschreiten, haben eine Chance auf Förderung.

Fertighäuser sind energiesparsam und bringen alle Voraussetzungen dafür mit, Ihnen als Bauherren den Weg zur KfW-Förderung zu ebnen.

Fakten zur KfW Förderung:

  • die Bundesregierung stellt dem Kreditinstitut aus dem Bundeshaushalt jedes Jahr hohe Beträge zur Verfügung
  • Beträge kommen aus dem so genannten „CO2-Gebäudesanierungsprogramm“
  • diese Mittel werden für die Zinsverbilligung von Krediten und für direkte Tilgungszuschüsse für Sie als Bauherren und Sanierer eingesetzt
  • Beantragung der KfW Förderung über die Hausbank
  • Förderbedingungen sind in Anlehnung an die Energieeinsparverordnung für den Jahresprimärenergiebedarf und den Wärmeverlust definiert worden
  • die geförderten Häuser werden, weil sie Energie effizient nutzen, „Effizienzhäuser“ genannt
  • die KfW hilft dabei, die für die Energieeffizienz notwendigen Mehrkosten für Investitionen in Wärmedämmung und Haustechnik aufzufangen

Die KfW Förderung bezieht sich auf den Neubau oder Ersterwerb eines KfW-Effizienzhauses in folgenden Stufen:

  • KfW-Effizienzhaus 55
  • KfW-Effizienzhaus 40
  • KfW-Effizienzhaus 40 Plus

Die Zahlen stehen jeweils für den Anteil an Energie, den die Neubauten im Vergleich zu einem vergleichbaren Bau auf dem Niveau der derzeit gültigen Energieeinsparverordnung EnEV benötigt. Je niedriger die Zahl, desto geringer der Energiebedarf, desto höher die Förderung durch die KfW.

Das Besondere: Wenn Sie ein besonders energieeffizientes Haus bauen, erhalten Sie vom Staat nicht nur einen zinsverbilligten Kredit (attraktivster Zinssatz derzeit: ab 0,75 Prozent effektiver Jahreszins), sondern auch einen Zuschuss für die Tilgung des KfW-Darlehens. Viele Fertighäuser werden schlüsselfertig als Effizienzhäuser angeboten.

Welche Vorteile bietet Ihnen das KfW-Effizienzhaus?

  • Sparen von Energiekosten
  • Steigerung des Wertes Ihrer Immobilie
  • Erhöhung des Wohnkomforts
  • Sie profitieren von den Fördergeldern

Welche attraktiven KfW-Förderungen gibt es?

  • zinsgünstige Kredite von bis zu 120.000 Euro je Wohnung
  • Doppelhaus doppelt förderfähig
  • direkter Tilgungszuschuss von bis zu 30.000 Euro
  • Zur Übersichtsseite der KfW-Bank

Beratung beim Hausbau mit Zuschüssen

Die Fachberater der einzelnen Fertighaushersteller stehen für Hilfestellungen bereit. Viele der Ansprechpartner sind Fachleute in der Immobilienfinanzierung, andere vermitteln Sie als Bauinteressierten an Experten.

Einige Hersteller unterhalten sogar einen eigenen Finanzierungsservice. Auf Wunsch erstellen Experten gemeinsam mit Ihnen einen Finanzierungsplan, der mit Kreditinstituten wie den Hausbanken besprochen wird. Außerdem auf der Tagesordnung: Fördermittel.

Die Fachberater weisen den Weg zu zinsgünstigen Krediten und Tilgungszuschüssen, welche die KfW Förderung enthält.

Förderung durch Baukindergeld

Ebenfalls durch die staatliche KfW-Bank wird Baufamilien das Baukindergeld zur Verfügung gestellt. Diese Förderung für den Hausbau bzw. den Ersterwerb von selbst genutztem Wohneigentum ist zeitlich begrenzt.

Aktuell kann die Förderung nur noch für bis Ende März 2021 erteilte Baugenehmigungen bzw. geschlossene Kaufverträge beantragt werden.

Und das auch nur von Baufamilien, die nicht das maximale Haushalts-Nettoeinkommen übertreffen. 

1.200 Euro Förderung pro Kind – zehn Jahre lang

Eine Familie mit zwei Kindern darf beispielsweise nicht mehr als 105.000 Euro im Jahr verdienen, um vom Baukindergeld zu profitieren.

Weniger einkommensstarken Bauherren winkt ein staatlicher Zuschuss zur Hausfinanzierung von 1.200 Euro pro Jahr und Kind, und zwar über einen Zeitraum von zehn Jahren.

Das ergibt bei einer Familie mit zwei Kindern insgesamt 24.000 Euro Unterstützung für den Hausbau.

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Wenn Sie ein Haus bauen oder kaufen, denken Sie daran, sich frühzeitig auch bei der Kommune, in die Sie ziehen möchten, nach Fördermöglichkeiten zu erkundigen.

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Mancherorts bieten Städte oder Gemeinden einen Zuschuss zum Hausbau – entweder aus kommunalen Mitteln oder einem Fördertopf des Landes – an.

Damit möchten weniger dicht besiedelte oder alternde Regionen gerade junge Baufamilien anlocken.

Die Bauzinsen sind aktuell niedrig, warum also nicht ein eigenes Häuschen bauen? Die renommierten Holz-Fertigbauunternehmen helfen gerne bei Finanzierungsfragen.

Mehr

Fertighaushersteller sichern ihren Bauherren einen vertraglichen Festpreis zu. Um diesen herum entwickeln Baufamilie und Hersteller einen ausgeklügelten Finanzierungsplan.

Mehr

Niedrige Bauzinsen machen vielen Familien den Kauf eines Eigenheims schmackhaft. Dennoch ist die Planung einer individuellen Finanzierung die Grundlage jedes soliden Hausbaus.

Mehr

Wer seinen Traum vom Eigenheim für die ganze Familie erfüllen möchte, muss einen kostenpflichtigen Bauantrag stellen. Was dabei zu beachten ist, weiß die zuständige Baubehörde.

Mehr

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Источник: https://www.fertighauswelt.de/hausbau/hausfinanzierung/kfw-foerderung.html

Haus Finanzierung – Fördermittel beim Hausbau nutzen

Förderungen beim Hausbau

Der Staat greift Bauherren mit attraktiven Förderprogrammen unter die Arme:

  • Das Baukindergeld bezuschusst Familien mit 1.200 Euro pro Kind und Jahr – für zehn Jahre
  • Die KfW bietet zinsgünstige Darlehen bis zu 120.000 Euro und gute Tilgungskonditionen, insbesondere für energieeffiziente Bauvorhaben
  • Die BAFA fördert energieeffiziente Haustechnik und Heizung mit bis zu 35 Prozent der Kosten
  • Mit Wohn-Riester bezuschusst der Staat Hausbau attraktiv als Altersvorsorge
  • Auch Länder und Kommunen bieten Förderprogramme, u.a. mit zinsgünstigen Darlehen und Zuschüssen

Seit September 2018 ist es in aller Munde: Mit dem Baukindergeld unterstützt die Bundesregierung Familien beim erstmaligen Bau oder Erwerb von selbstgenutztem Eigentum. Und das überaus erfolgreich.

Familien mit mindestens einem Kind und geringem bis mittlerem Einkommen erhalten pro Kind und Jahr 1.200 Euro Zuschuss – für maximal zehn Jahre. Gefördert werden Bauvorhaben, die bis zum 31. Dezember 2020 beginnen (Datum der Baugenehmigung), Anträge können bis zum 31.

Dezember 2023 nachgereicht werden. Beantragung und Auszahlung laufen nachträglich über die Kreditanstalt für Wiederauau (KfW). Am meisten lohnt sich das Baukindergeld für möglichst kinderreiche Familien – so sind zum Beispiel mit drei Kindern 36.

000 Euro Zuschuss möglich, mit vier sogar 48.000 Euro.

Alle Infos zu Anspruch, Antragstellung, Förderhöhe und Dauer in unserem Ratgeber Baukindergeld.

Förderdarlehen der Kreditanstalt für Wiederauau (KfW)

Die KfW-Bank fördert den Kauf oder Neubau eines Hauses mit Darlehen zu günstigen Zinssätzen und attraktiven Tilgungsoptionen. Vor allem zwei Programme, die miteinander und mit anderen Zuschüssen kombiniert werden können, kommen für Baufamilien in Frage:

Das Wohneigentumsprogramm (KfW-Programm 124)

Das sogenannte Wohneigentumsprogramm hilft beim Kauf oder Bau von selbst genutzten Immobilien mit einem sehr zinsgünstigen Darlehen. Bis zu 100.000 Euro können aufgenommen werden und die Hauptfinanzierung ergänzen. Das Programm bietet konstante, niedrige Monatsraten und eine tilgungsfreie Anlaufzeit.

KfW-Programm 153 – energieeffizient Bauen

Wenn bestimmte Kriterien der Energieeffizienz erfüllt werden, die Neubauten also den aktuellen KfW-Standards 55, 40 oder 40 Plus eines Energieeffizienzhauses entsprechen, kann man ein sehr zinsgünstiges Darlehen von bis zu 120.000 Euro erhalten – pro Wohneinheit. Weiterer großer Vorteil sind hohe Tilgungszuschüsse von bis zu 30.000 Euro je nach KfW-Standard. Die 30.

000 Euro gibt es für den Standard 40 Plus, bis zu 24.000 Euro für den Standard 40 und bis 18.000 Euro für den Standard 55. Auch dieses Programm ist mit anderen KfW-Maßnahmen kombinierbar und punktet mit äußerst attraktiven Tilgungsoptionen.

Übrigens: Die Hausbaufirmen unterstützen von Anfang an bei der Planung und der Beantragung der KfW-Förderung, damit diese möglichst vollumfänglich genutzt wird!

KfW: Hier findet man alle Infos und die Antragsmodalitäten zu den Angeboten der KfW für Bauherren.

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Spezielle Zuschüsse für energieeffiziente Bauprojekte gibt es beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

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Dieses fördert beim Neubau die Kosten von:

  • Solarkollektoren u.a. zur Warmwasserbereitung, Raumheizung und zur Kombination aus beidem mit bis zu 30 Prozent
  • Biomasseanlagen (Hackschnitzel, Scheitholz) mit bis zu 35 Prozent
  • Effizienten Wärmepumpen (bis zu 35 Prozent)
  • Hybridheizungen (bis zu 30 Prozent)
  • „Renewable Ready“ Gas-Brennwertheizungen mit bis zu 20 Prozent
  • Weiterführende Informationen gibt es direkt beim BAFA.

Tipp: Im Januar 2021 wurde die Wohnungsbauprämie erhöht. In unserer aktuellen News finden Sie alle Infos!

Wenn es um die Kombination aus Eigenheim-Finanzierung und Altersvorsorge geht, das sogenannte Wohn-Riester, lohnt sich ein genaueres Hinsehen. Denn mit Wohn-Riester können Bauherren bis zu 50.

000 Euro sparen, wissen die die Experten der Stiftung Warentest.

Kein Wunder also, das diese Form der Altersvorsorge besonders beliebt ist: Stand 2018 gab es in Deutschland rund 1,8 Millionen Wohn-Riester-Verträge!

  • Ein Teil des Einkommens wird in den Wohn-Riester-Vertrag eingezahlt, dafür gibt es Zuschüsse vom Staat. Die Einzahlungen sind als Sonderausgaben absetzbar
  • Diese Förderung kann in einen Bausparvertrag eingezahlt werden oder zur Tilgung des Darlehens genutzt werden. Im letzten Falle erhalten sie auf die Tilgung Steuervorteile und Zulagen wie für einen gewöhnlichen Riester-Sparvertrag
  • Möglich ist auch die Kombination aus einem tilgungsfreien Darlehen und Bausparvertrag.
  • Die Immobilie muss bei Renteneintritt selbst genutzt werden
  • Wohn-Riester kann auch als Anschlussfinanzierung genutzt werden
  • Zur Tilgung des Kredits bekommen Bauherren 154 Euro im Jahr. Hinzu kommen maximal 300 Euro Prämie für jedes Kind, das ab 2008 geboren wurde
  • Das Finanzamt hilft mit: Jedes Jahr können 2.100 Euro Tilgungssumme von der Steuer abgesetzt werden. Allerdings muss ein Teil davon im Alter nachversteuert werden

So kommen Sie zur Eigenheim-Rente

  • Wer einen bestehenden Riester-Vertrag hat, kann den Kontrakt in Wohn-Riester umwandeln.
  • Angebote sollten von großen Darlehensgebern wie der Interhyp eingeholt werden.

    Dort gibt es auch kompetente Beratung

  • Wichtig: Angebote sollten vom Kreditinstitut des Vertrauens gegengeprüft werden.

    Hierzu eignet sich auch eine Bausparkasse

Aber Achtung: Die Eigenheim-Rente ist ein kompliziertes Konstrukt und sie eignet sich nicht für alle Bauherren.

Besonders lohnt sich Wohn-Riestern für standortgebundene Familien mit gesichertem Einkommen und Kindern. Weiterführende Informationen bekommen Sie hier.

Der Weg zum Traumhaus, ob Bungalow, Stadtvilla oder andere Haustypen, führt am besten über die Hauskataloge der Hersteller. Die Bestellung ist kostenlos und unverbindlich.

Auch die Bundesländer bieten über ihre Förderbanken Unterstützung an, ähnlich wie bei der KfW geht es dabei um zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse für in der Regel selbstgenutzte Immobilien. Zielgruppe sind vor allem Familien mit Kindern.

Die Bedingungen und Voraussetzungen der Wohnungsbauförderung unterscheiden sich von Land zu Land, oft werden bestimmte Einkommensverhältnisse und Kinderzahlen vorausgesetzt oder ein gewisser Anteil an Eigenkapital muss vorhanden sein.

Nicht alle Institute fördern den Traum vom Einfamilienhaus, aber die meisten.

Die wichtigsten Förderprogramme der Länder findet man übersichtlich auf dieser Seite der Verbrauchzentralen (ab etwa Mitte der Seite).

Ein wichtiges Instrument der Stadtentwicklung ist für Lokalpolitiker die kommunale Wohnungsbauförderung. So unterstützen Städte und Gemeinden besonders Familien auf dem Weg zu den eignen vier Wänden, etwa, um gezielt Baugebiete aufzuwerten. Dann gibt es z.B. einen Zuschuss zu den Kaufpreisen, einen zinsgünstigen Kredit oder einen kostenfreien Kitaplatz für den Nachwuchs.

Die Aktion pro Eigenheim hat in einer Datenbank aktuell 720 Städte und Gemeinden aufgeführt, die den privaten Hausbau unterstützen.

Tipp: Es kann sich also durchaus lohnen, vor dem Bauen im örtlichen Rathaus vorbeizugucken! Ihren passenden Ansprechpartner finden Sie meist im Bereich „Bauen und Wohnen“.

Viele Familien wissen gar nicht, dass Mitglieder der katholischen und evangelischen Kirche Unterstützung von insgesamt 16 Bistümern bzw. 13 Landeskirchen bekommen können.

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Dabei geht es, allerdings eher in Einzelfällen, um zinslose oder zinsgünstige Kredite, in den meisten Fällen jedoch um Erbpachtgrundstück, von denen viele im Besitz der Kirchen sind. Kirchen können als Verpächter zum Beispiel vergünstigte Erbbauzinsen verlangen.

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Generell sind Erbbaugrundstücke für Familien eine spannende Option, um mit wenig Eigenkapital zum eigenen Haus zu kommen.

Kriterien kirchlicher Unterstützung sind unter anderem:

  • Kinder: Alter und Anzahl
  • Alter des Bauherren-Ehepaars
  • Nettoeinkommen des Haushalts
  • In Ausnahmefällen: der Gesundheitszustand oder Behinderungen
  • Ein grundsätzlicher Anspruch besteht nicht

Bei den Entscheidungen über die Angebote behalten sich die Kirchen Einzelfallerwägungen vor. So können manchmal auch kinderlose Eheleute eine Förderung genehmigt bekommen.

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Statt bei einem Kreditinstitut anzufragen, können Bauinteressierte sich zum Schließen letzter Finanzierungslücken direkt an ihren Arbeitgeber wenden, sofern es das Verhältnis zum Vorgesetzten zulässt. Das Darlehen vom Chef funktioniert im Grunde wie jeder andere Baukredit auch, mit (fast) allen Vor- und Nachteilen.

So funktioniert das Mitarbeiterdarlehen bzw. Arbeitgeberdarlehen

  1. Arbeitnehmer und Arbeitgeber einigen sich auf eine bestimmte Kreditsumme sowie die Laufzeit für die Rückzahlung
  2. Ein beiderseitiger Vertrag ist ein Muss, mit folgenden Bestandteilen:
    • Festschreibung der Bedingungen: Kreditsumme, Zweck, Laufzeit, Höhe der Zinsen, Bedingungen für die Rückzahlung und die Kündigung
    • Unterschrift beider Vertragspartner, ansonsten wird das Darlehen vom Finanzamt als Einkommen gewertet, wodurch Steuern anfallen

Vorteile des Personalkredits

  • Arbeitgeber verlangen in der Regel niedrige bis gar keine Zinsen
  • Unkomplizierte Tilgung: Die Rückzahlung wird mit dem Gehalt verrechnet
  • Unkomplizierte Sicherheiten: Arbeitgeberdarlehen werden im Gegensatz zu Bankdarlehen im Grundbuch nachrangig eingetragen und erfordern als Sicherheit lediglich die Gehaltsabrechnung

Nachteile des Personalkredits

  • Ist der Zins deutlich günstiger als der marktübliche Durchschnitt, meldet sich möglicherweise das Finanzamt
  • Falls es während der Kreditlaufzeit zu einer Kündigung des Arbeitsverhältnisses kommt, ist der Arbeitgeber nicht mehr an den vereinbarten Zinssatz gebunden

Fazit Arbeitgeberdarlehen: Arbeitgeber werden die derzeit sehr niedrigen Zinsen der Banken kaum unterbieten können. Attraktiv wird das Arbeitgeberdarlehen für alle, die beruflich fest im Sattel sitzen und sich eine verhältnismäßig unkomplizierte Finanzierung für ihren Hausbau wünschen.

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Источник: https://www.musterhaus.net/ratgeber/finanzierung-foerdermittel-beim-hausbau

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