Garten-Pflegetipps für den Februar

Gartenarbeiten im Januar und Februar: Tipps für den Winter

Garten-Pflegetipps für den Februar
Die roten Früchte der Hagebutte und beleben den Garten im Januar und Februar.

Wer glaubt, dass es in den ersten Monaten des Jahres im Garten nichts zu tun gäbe, irrt.

Gerade milde Winter bescheren Gartenfreunden jede Menge Möglichkeiten, um an der frischen Luft im Garten tätig zu sein.

Wir geben Ihnen einen Überblick, welche Gartenarbeiten speziell im Januar und Februar anstehen.

Dabei stehen gegen Nässe und Schnee empfindliche Pflanzen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Ein weiteres Thema im Winter ist die Gartenplanung zur Vorbereitung der kommenden Saison.

Gräser vor zu viel Nässe schützen

Zunächst zu den empfindlichen Pflanzen: Ziergräser wie das beliebte Pampasgras verfaulen leicht, wenn das Wasser in das Innere des Grases eindringt. Hier kann Abhilfe geschaffen werden, indem das Gras zu einem Büschel zusammengebunden wird, denn dann kann das Wasser nicht mehr so leicht zum Kern vordringen.

Hecken und Bäume leiden unter Streusalz-Einsatz

Auch Hecken leiden unter milden Wintern. Stehen diese am Straßenrand, kann das Streusalz ungehindert mit dem in den Erdboden eindringenden Wasser an die Wurzeln gelangen und diese zerstören.

In diesem Fall empfiehlt es sich, dass zur Straßenseite hin kleine Erdaufwürfe geschaffen werden, die mit Gehölzen und etwas Laubwerk angereichert werden.

Natürlich sollten auch am Straßenrand stehende Bäume bei dieser Aktion mit einbezogen werden, in dem kreisrunde Erdaufwürfe geschaffen und mit Mulch gefüllt werden.

Weihnachtsbaum-Zweige zum Abdecken empfindlicher Pflanzen

Die ersten Frühblüher im Anmarsch: Schneeglöckchen durchbrechen die Schneedecke (Bild: Vicky Brock, Flickr CC BY-SA2.0)

Wenn im Januar oder Februar Phasen mit besonders milden Temperaturen auftreten, kommen sogar schon die ersten Frühblüher zum Vorschein.

Schneeglöckchen, Krokus oder Winterling sind die ersten Boten des Frühlings, wenn auch manchmal etwas vorschnell. Diese Pflanzen überstehen eine nachfolgende Frostperiode normalerweise recht gut und legen einfach eine Wachstumspause ein.

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Dennoch ist es sinnvoll, die Pflanzen vor zu starkem Frost zu schützen und bei anstehenden Kälteperioden abzudecken.

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Übrigens kann der ausgediente Weihnachtsbaum beim Schutz empfindlicher Pflanzen zu neuen Ehren kommen, denn haben die Zweige noch Nadeln, können diese hervorragend zum Abdecken der Pflanzen verwendet werden.

Winter-Rundgang im eigenen Garten

Der Winter bietet hervorragend Gelegenheit, den ganzen Garten regelmäßig zu inspizieren.

Dabei empfiehlt es sich, Fichten nach Läusen abzusuchen, die auch im Winter aktiv sein können, lockere Erde um frisch gepflanzte Gehölze und Stauden festzutreten, regelmäßig den Schnee von Sträuchern abzuschütteln und schwache Sträucher abzustützen. Durch diese vorsorglichen Maßnahmen können sich die Gartenbesitzer im nächsten Frühjahr wieder über ihr grünendes Paradies freuen.

Rasenpflege auch im Winter

In milden Phasen des Winters, wenn die Rasenfläche schneefrei ist, nutzen Sie die Gelegenheit und rechen Ihren Rasen ab. Faules Laub, herabgefallene Äste usw.

halten die Feuchtigkeit und nehmen dem Rasen die Luft – so beugen Sie der Gefahr von Rasenschimmel vor.

Halten Sie Ihren Rasen kurz genug, wenn er in warmen Phasen im Januar oder Februar zu stark wächst, lohnt sich das Mähen durchaus.

Kümmern Sie sich in milden Phasen des Winters auch um Ihren Rasen.

Gartenplanung für das Jahr

Neben dem Gartencheck ist der Januar und Februar auch eine gute Jahreszeit, um die Gartenplanungen für die kommende Saison anzugehen.

Da die meisten Pflanzen ruhen und zurückgeschnitten sind, haben sie jetzt den besten Überblick über Ihr Garten-Areal (siehe auch „Winterzeit – Planungszeit„).

Planen sie jetzt, welche Stauden, Gemüsesorten oder Blumen gepflanzt oder gesät werden sollen, wie viel Platz diese brauchen, wie sie sich zu einem stimmigen Gesamtbild ergänzen und wo genug Platz dafür ist.

Saatgut checken und nachkaufen

Sehen Sie im Winter Ihre Vorräte an Saatgut durch und entsorgen Sie nicht mehr keimfähige Samen, Knollen und Zwiebeln.

Um schon alles zur Hand zu haben, wenn es ans Aussäen geht, kann bereits jetzt online neues Saatgut angeschafft werden, was außerdem um diese Jahreszeit noch um einiges günstiger zu haben ist als in der Saison.

Jetzt ist auch die richtige Zeit dafür, um verschiedene Gemüsesorten wie etwa Blumenkohl, Kopfsalat und den Wirsing unter Glas auszusäen und auch die Stauden-Samen der Christrose, des Eisenhuts und der Astilbe müssen eine Kältephase durchleben, um mit dem Keimen zu beginnen.

Dazu werden die Samen in eine Schale mit Saaterde gegeben, die an einen Platz mit Temperaturen um die 15 bis 18 Grad zum Vorquellen gestellt werden.

Etwa drei bis vier Wochen später müssen die Schalen in 15 Zentimeter Tiefe an einem windstillen und schattigen Platz eingegraben werden, um im Frühjahr mit dem Keimen zu beginnen.

Sollen auch schon Geranien und Fleißige Lieschen in einem Kasten vorgezogen werden, ist Ende Januar der richtige Zeitpunkt dafür.

Baumpflege im Winter

Was Obstbäume und Obststräucher angeht, kann der Winterschnitt für den Februar geplant werden. Gerade Apfelbaum, Birnenbaum und Quitte sollten Sie jetzt zurückschneiden und damit den Grundstein für eine reiche Ernte im kommenden Spätsommer und Herbst legen. Wie Sie dabei am besten vorgehen, finden Sie in unserem Ratgeber „Obstbäume beschneiden“.

Ebenso ist es ratsam, im Winter nach Ungeziefer wie etwa Gallmilben Ausschau zu halten, die sich gerne in Johannisbeer-Sträuchern ansiedeln. Sind die Knospen besonders dick, ist dies ein fast sicheres Zeichen dafür , dass es sich die Gallmilbe gemütlich gemacht hat. Dann am besten die betroffenen Zweige entfernen und verbrennen.

Stecklinge ziehen

Daneben können jetzt Blütensträucher wie Holunder oder Duftjasmin durch Steckholz vermehrt werden. Unter Steckholz werden einjährige verholzte Stecklinge aus der Strauchmitte verstanden, die keine Blätter haben, aber im Idealfall mit einem Knospenpaar abschließen.

Diese Stücke, die etwa die Länge eines Bleistifts haben sollten, werden im Schatten in lockere Humuserde gesteckt, sodass noch ein Viertel herausschaut.

Dann treiben Sie im Frühjahr aus und im kommenden Herbst können die herangewachsenen Sträucher an den gewünschten Platz umgesetzt werden.

Pflegen Sie Ihren Garten auch, wenn die Pflanzen im Januar und Februar ruhen.[attention type=red]

Checkliste Gartentipps Januar
Checkliste Gartentipps Februar
Checkliste Gartentipps März
Checkliste Gartentipps April

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Источник: https://www.garten-freunde.com/gartenarbeiten-im-januar-und-februar-teil-2/3175

Gartenkalender Winter

Garten-Pflegetipps für den Februar

Im Gartenkalender von Januar bis März ist im Garten recht wenig zu tun. Trotzdem gibt es einige Arbeiten, die wichtig sind und durchgeführt werden können.

Hier erfahren Sie, was wann im Garten zu tun ist. Hauptsächlich bezieht sich das bei uns auf den klassischen Ziergarten, wobei bemerkt sei, dass viele Arbeiten auch ganzjährig durchgeführt werden können. Andere sind stark vom Wetter abhängig, sodass es einen verbindlichen Gartenkalender überhaupt nicht geben kann.

Wie bereits oft betont, sagt Ihnen der Zustand der Pflanzen, zu welcher Zeit sie welche Pflege brauchen! Alle Arbeiten im Gartenjahr können sich um volle Monate verschieben. Lesen Sie deshalb auch immer den vorhergehenden, sowie den Folgemonat.

Gartenarbeiten im Januar

Bäume fällen: Da zu entfernende Laubbäume keine Blätter mehr besitzen, ist es einfacher sie zu roden. Man sieht besser, wo man schneidet, die Äste sind leichter und verhaken sich nicht so sehr. Ebenfalls fällt viel weniger Grünabfall an. Auch fallende Äste oder Stämme von Nadelbäumen können im winterlichen Garten weniger Schaden anrichten.

Baumschnitt: An frostfreien Tagen oder bis wenige Grade unter Null, kann man den Schnitt an Obst- oder Zierbäumen durchführen. Ist es kälter, können die offen liegenden Zellen der Schnittflächen durch Eisbildung platzen. Dies ergibt krankheitsanfällige Wunden. Dieser Schnitt ist den ganzen Winter möglich, sollte aber bis zum ersten Austrieb erledigt sein.

Schneelast entfernen: Schnee ist ein erhebliches Gewicht. Damit Pflanzen und Hecken nicht zerdrückt werden oder Äste abbrechen (Schneebruch), sollte man den Schnee rechtzeitig herunterschütteln. Bruchgefährdete Pflanzen können vorsorglich zusammengebunden werden.

Werkzeuge und Maschinen pflegen: Weil im Winter nicht viel zu tun ist, ist es richtige Gelegenheit, um seine Werkzeuge in Schuss zu bringen. Ebenfalls ist Zeit für vorbereitende Bau- und Bastelaktionen, für die kommende Saison.

Gießen: Nicht vergessen! Immergrüne Pflanzen brauchen auch im Winter etwas Wasser! Sollte der Boden schnee- und frostfrei, aber knochentrocken sein, muss man gelegentlich auch gießen. Das Gleiche gilt für die Kübelpflanzen, die man nicht im Keller vergessen darf.

» Ausführlicher Gartenkalender für Januar

Gartenarbeiten im Februar

Allgemein: Alles, was für den Januar genannt ist, trifft auch für den Februar zu.

Selbst Pflanzen ziehen: Zusätzlich kann man etwa am Ende des Monats schon beginnen Nutzpflanzen, Zierpflanzen und Gemüse aus Sämereien zu ziehen.

Wichtig hierbei ist, dass man nährstoffarme Erde dazu verwendet (z. B. spezielle Anzuchterde).

Denn wenn die Keimlinge zu schnell in die Höhe wachsen, bilden sie zu wenig Wurzeln und verkümmern! Ebenfalls brauchen sie ein helles, warmes Plätzchen. Für wenige Pflänzchen reicht die Fensterbank.

» Ausführlicher Gartenkalender für Februar

Gartenarbeiten im März

Pflanzarbeiten: Sobald das Wetter es zulässt und nicht mehr mit Frost gerechnet werden muss, kann neu gepflanzt werden. Das geht ganze Frühjahr über.

Es ist aber nur die zweitbeste Zeit dafür, da die Pflanzen vor der Blüte nur wenig Zeit haben, sich an den neuen Boden zu gewöhnen. Möglicherweise blühen deshalb einige von ihnen in diesem Jahr nicht mehr.

Deshalb ist eigentlich der Herbst die perfekte Pflanzzeit!

Umpflanzen: Am besten noch vor dem ersten Austrieb können Umpflanzarbeiten durchgeführt werden. Doch auch hierfür ist der Herbst der bessere Zeitpunkt.

Stauden vermehren: Üppige Stauden kann man vermehren, indem man sie einfach mit einem Spaten teilt. Oftmals wachsen die einzelnen Teile dann sogar besser.

Kompost ausbringen: Wer einen Komposthaufen hat, kann ihn nun als natürlichen Dünger ausbringen. Der lockere Kompost wird im Garten verteilt, noch nicht vollständig verrottetes Material kommt zurück auf den entleerten Komposthaufen.

Düngen: Wer keinen Kompost als Dünger zur Verfügung hat, kann auf gekaufte Produkte zurückgreifen. Es gibt vielerlei Spezialdünger für bestimmte Pflanzen, oft auch mit unterschiedlicher Wirkungsdauer. Wichtig dabei ist, dass man jeweils genau die Dosierungsanweisung befolgt! Düngen kann man nach dem März auch noch.

Frühgemüse säen: Teilweise kann im Freiland schon Gemüse und Kräuter ausgesät werden. Welches die frühen Sorten sind, steht auf der Verpackung.

Rosenschnitt: Falls die Rosen schon begonnen haben auszutreiben, können sie bereits geschnitten werden. Es ist so weit, den groben Herbstschnitt zu perfektionieren, wenn neue, rötliche Triebe von etwa 3-7 Zentimetern Länge gebildet worden sind. Wenn das noch nicht der Fall ist, sollte man noch bis zum April warten.

» Ausführlicher Gartenkalender für März

Источник: https://www.gartenpflege-tipps.de/gartenkalender/winter-gartenarbeiten-januar-bis-maerz

Gartenarbeit im Februar: Das steht jetzt an!

Garten-Pflegetipps für den Februar

Im Februar erblüht der Garten wieder zum Leben. Je nach Wetterlage stehen unterschiedliche Tätigkeiten in Ihrem Garten an. Doch kann man bei Minustemperaturen und einem schneebedeckten Boden überhaupt etwas im Garten tun? Auf jeden Fall! Wir geben Ihnen einen Überblick, welche Gartenarbeiten im Februar anstehen.

Die Pflanze des Monats: Die Zaubernuss blüht jetzt

Die Zaubernuss schmückt Ihren Garten auch im Winter mit einer schönen Blütenpracht.

Wer glaubt, dass im Winter nichts wächst, irrt gewaltig. Einen traumhaften Anblick beschert die Zaubernuss*, mit ihren gelb bis rötlich-braunen Blättern. Die Zaubernuss besticht durch seine ungewöhnliche Wuchsform, phantastische Herbstfarbe und einen tollen Duft.

Wichtig zu wissen: Diese Pflanze macht sich ordentlich breit und benötigt im Garten viel Platz, mindestens drei bis vier Meter. Der Boden sollte säuerlich sein, und sie mag Laubmulch und Kompost.

Weitere hilfreiche Tipps finden Sie auf unserer Themenseite Garten und Balkon und unserer Videoplaylist „Die Gartenarbeiten nach den Jahreszeiten“ :

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Источник: https://www.bildderfrau.de/familie-leben/haus-garten/article216320505/Gartenarbeit-im-Februar.html

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