Garten-Pflegetipps für den März

Gartenpflege in Frühjahr und Sommer: Was ist wann zu tun?

Garten-Pflegetipps für den März

Nach dem Winter ist es an der Zeit, den Garten fit für die warme Zeit des Jahres zu machen. Wir zeigen, welche Gartenarbeiten im Frühjahr & Sommer anstehen.

Ab März geht die Gartenarbeit wieder los [Foto: © Maria Sbytova # 193038200 / Fotolia.com]

Im Frühling und im Sommer gibt es im Garten viel zu tun: Nachdem die Beete und der Rasen von den Überbleibseln des Winters befreit sind, darf munter gegraben, gesät und gedüngt werden. Dann wachsen und gedeihen Gemüse, Obst, Kräuter, Rasen, Büsche und Bäume bis in den Sommer hinein heran.

So können Sie Ihren Garten in seiner vollen Pracht genießen. Bevor Sie jedoch mit der eigentlichen Arbeit anfangen können, ist zu überprüfen, ob die Gartengeräte noch funktionieren und den Winter unbeschadet überstanden haben. Spaten und Scheren sollten gesäubert und geschärft werden.

Wenn dann noch Schläuche, Dichtungen und Wasserhähne intakt sind, kann es mit der Gartenarbeit losgehen.

Gartenarbeit im Frühling: Den Garten vorbereiten

Im Frühling werden solche Arbeiten geleistet, die den Garten auf die Sommermonate vorbereiten. Dann bleibt für die kommende Saison weniger zu tun. Sie können mit der Gartenarbeit dann beginnen, wenn der Boden trocken ist, sodass keine Erde mehr an den Gartengeräten hängen bleibt.

Den Boden startklar machen

Sobald Sie den Boden nach dem Ende der Frostnächte von seinem Schutz aus Mulch und Laub befreit haben, kann es allmählich mit der Bearbeitung losgehen. Böden mit einem hohen Anteil an Lehm und Ton sollten nun im Frühjahr umgegraben werden, sofern Sie das nicht bereits im Herbst erledigt haben.

Anschließend sollte der Boden etwas zur Ruhe kommen, bevor er bestellt wird. In der Zeit gelangen die Mikroorganismen wieder in die oberen Schichten und die Temperatur steigt etwas an. Alle zwei bis drei Jahre muss der Boden mit Kalk versorgt werden. Dadurch verbessert sich der pH-Wert des Bodens wieder, der durch den Regen versauert ist.

Pflanzen und aussäen

Jetzt im Frühjahr ist die beste Zeit, um die ersten Obst- und Gemüsesorten anzupflanzen. Je früher die Pflanzen in der Erde wachsen können, desto kräftiger werden sie. Was die Obstbäume betrifft, können Sie nun Apfel und Kirsche anpflanzen. Bei den Sträuchern bietet sich die Brombeere an.

Ab März können Sie mit der Aussaat beginnen. Setzlinge gedeihen besonders gut, wenn die Erde viel Feuchtigkeit enthält und ein wenig mit Düngesalzen versetzt ist. Am besten nehmen Sie dafür spezielle Aussaaterde.

Die torffreie und nachhaltige Plantura Bio-Kräuter- & Aussaaterde eignet sich dafür beispielsweise hervorragend. Was jetzt im Frühling gesät werden kann, sind einige Wurzel- und Salatarten. Darunter sind Möhren, Kohlrabi, Radieschen, Kresse, Rucola, Blattsalate und Kopfsalat.

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Im April kommen Spinat, Brokkoli, Kartoffeln, Erdbeeren, Auberginen, Paprika, Porree, Kohl und Spargel dazu.

[/attention]Plantura Bio-Kräuter- & Aussaaterde 

Sie können jetzt außerdem schon Ihre Kräuter setzen. Die Plantura Bio-Kräuter- & Aussaaterde ist auch hierfür eine gute Wahl. Auch Einjährige und Stauden werden jetzt gepflanzt, solange es draußen noch nicht so heiß ist.

Mit manchen Pflanzen sollten Sie allerdings noch warten, bis die Eisheiligen im Mai vorbei sind. Denn Geranien, Dahlien, Begonien, Sellerie, manche Kräuter sowie Zucchini, Gurken, Tomaten und Bohnen vertragen keinen Frost.

Um auf Nummer sicher zu gehen, können Sie die Pflanzen mit einem Vlies oder Zeitung vor spontanem Frost schützen. Kürbisse und Zuckermais können schon Anfang Mai in die Beete, Rosenkohl besser erste gegen Ende des Monats.

Wer im Frühjahr richtig sät, kann im Sommer üppig ernten [Foto: © HQUALITY # 148790807 / Fotolia.com]

Den Rasen pflegen

Im April sollte der Rasen belüftet und von totem Material, Unkraut, Moos und Laub befreit werden. Anschließend kürzen Sie den Rasen auf vier bis fünf Zentimeter und düngen ihn. Mit einem Vertikutierer oder einer Harke lässt sich zusätzlich der Boden lockern.

An den Stellen, an denen der Rasen nicht mehr so dicht ist, sollte nachgesät werden. Auf schweren Böden sollte der Rasen im Frühjahr gelüftet und gesandet werden.

Und auch eine Düngung mit einem organischen Langzeitdünger wie unser Plantura Bio-Rasendünger hilft dem Grün, die Winterschäden besser zu verkraften.

Ab dem ersten Rasenschnitt ist es ratsam, den Rasen regelmäßig zu mähen. Nur so kann er dicht und gesund wachsen. Was den Rasenmäher für die Rasenpflege betrifft, gibt es verschiedene Varianten, die jeweils ihre Vor- und Nachteile haben.

Ein Spindelrasenmäher ist leicht und wendig und läuft ohne Strom und Benzin, eignet sich aber nur für kleine Rasenflächen. Da der Rasen nur ganz wenig gekürzt wird, muss man entsprechend öfter mähen.

Praktischer sind da kabelgebundene Elektrorasenmäher oder Benzinrasenmäher, wobei hierfür Strom und Benzin benötigt wird. Noch mehr Komfort bieten akkubetriebene Rasenmäher und Mähroboter.

Regelmäßiges Mähen lässt den Rasen dichter wachsen [Foto: © Wellnhofer Designs # 203207912 / Fotolia.com]

Die Bäume in Form bringen

Im Frühling steht auch der Zuschnitt von Bäumen, Sträuchern und Hecken auf dem Plan. Obstbäume sollten Sie zuschneiden, bevor sie Blätter austreiben. Besonders die Hecken und Stauden werden nun gedüngt, damit sie gut wachsen können.

Zu groß gewordene Stauden sollten Sie dafür unbedingt teilen. Die alten Zweige werden direkt am Ansatz entfernt, um neuen Trieben Platz zu machen.

Zu beachten ist aber, dass zwischen März und Oktober nur Formschnitte erlaubt, da in dieser Zeit die Vögel brüten.

Blumen im Ziergarten

Zwiebelblumen wie Narzissen, Hyazinthen und Tulpen, die im Frühjahr schon blühen, benötigen im April, spätestens im Mai einen Nachschub an Nährstoffen. Am besten geeignet ist ein spezieller Kalkdünger für Zwiebelblumen. Die kräftig wachsenden Gehölze der frühblühenden Sträucher wie die Forsythie und die Kornelkirsche können Sie schon nach der Blüte stark zurückschneiden.

Gartenarbeit im Sommer: Von Juni bis September

Wenn Sie im Frühling gut vorgesorgt haben, bleibt im Sommer nicht mehr so viel Gartenarbeit übrig. Dennoch gibt es immer noch ein bisschen zu tun. Wie viel Arbeit Sie erwartet, hängt natürlich auch davon ab, was und wie viel Sie an Obst, Gemüse, Kräutern und so weiter im Garten haben.

So gießen Sie richtig

Das Gießen der Pflanzen im Garten ist im Sommer manchmal eine Herausforderung. Deswegen ist es wichtig, die Wasser-Bedürfnisse der einzelnen Pflanzen zu kennen. Gerade, wenn es draußen in der Mittagszeit heiß ist, sollten Sie tunlichst nicht gießen. Das Wasser auf den Pflanzen verdampft sonst in der Sonne. Dann ist das Wasser ungenutzt wieder weg und die Pflanzen verbrennen dabei.

Da aber die Pflanzen besonders im Sommer viel Wasser brauchen, ist es ratsam, morgens, wahlweise abends zu gießen. So können die Pflanzen die Flüssigkeit besser aufnehmen. Beim Gießen im Sommer gilt die allgemeine Faustregel: Lieber wenige Male ausreichend als mehrere Male zu wenig. Reichlich gießen ist wichtig, damit auch genügend Wasser an die unteren Wurzeln gelangt.

Gewusst, wie: richtig gießen ist im Sommer besonders wichtig [Foto: © eugenegg #114493463 / Fotolia.com]

Rückschnitt diverser Pflanzen

Gegen Ende Juni, wenn die Sträucher ihre erste Wachstumsphase abgeschlossen haben, ist der beste Zeitpunkt, um die Hecke zu schneiden. Bleiben Sie beim Scheren in der belaubten bzw. benadelten Zone, denn ein zu radikaler Rückschnitt bekommt manchen Heckenpflanzen nicht.

Junge Steckhölzer sollten Sie im Juni einkürzen. Die Triebstücke, die im Winter von Forsythie, Deutzie, Weigelie und anderen Pflanzen geschnitten und in die Erde gesteckt wurden, schlagen bei erfolgreicher Anzucht im Frühjahr aus. Sobald sie eine Länge von etwa zehn Zentimetern erreicht haben, kürzt man sie um die Hälfte ein, damit sich die Sträucher gut verzweigen und buschig wachsen.

Aussaaten und Pflanzungen

In der warmen Jahreszeit werden die Pflanzen gesät, die Sie später im Herbst ernten möchten. Dazu gehören Rettich, Radieschen, Spinat, Rote Bete und Winterlauch.

Bis Anfang Juli können Sie Buschbohnen noch nachsäen, die acht Wochen später erntereif sind. Was im Juli noch ausgesät werden kann, ist Chinakohl, Zuckerhut, Mangold, Erbsen, Fenchel und Radicchio.

Außerdem werden nun die Kräuter nachgesät, damit diese bis in den Herbst hinein zur Verfügung stehen. Rasen kann noch bis September ausgesät werden.

Ende Juni werden Hecken wieder in Form gebracht [Foto: © encierro # 190022001 / Fotolia.com]

Die Ernte steht an

Im Sommer ist es Zeit, um die ersten Ernteerträge ins Haus zu bringen und zu verarbeiten. Tomaten, Gurken, Zucchini sollten Sie regelmäßig abnehmen.

Dann können die Pflanzen ihre Energie darauf verwenden, wieder neue Früchte hervorzubringen, was ihnen insgesamt also höhere Erträge einbringt.

Im Juni können Sie Kirschen, Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren, Tomaten und anderes Gemüse nach Herzenslust ernten.

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Источник: https://www.plantura.garden/leserfragen-2/zierpflanzen-leserfragen/gartenpflege-in-fruehjahr-und-sommer-was-ist-wann-zu-tun

10 Tipps für die Gartenarbeit im März – Plant Happy®

Garten-Pflegetipps für den März

Langsam erwacht der Garten wieder zum Leben. Die ersten Schneeglöckchen und Narzissen haben bereits ihre Blüten geöffnet und verkünden uns die freudige Botschaft des nahenden Frühlings. Deshalb gibt es jetzt ein paar Tipps für die Gartenarbeit im März!

10 Tipps für die Gartenarbeit im März:

Im März beginnt die erste große Pflanzzeit des Jahres.

Für Farbe im Frühling sorgen bunte Frühjahrsblüher wie Hornveilchen, Lenz-Sternchen, Winterveilchen, Primeln, Stiefmütterchen, Lenz-Anemonen, Ranunkeln oder Bellis.

All diese hübschen Blumen kann man jetzt in vielen Gärtnereien, Gartencentern oder im Online Shop von Volmary kaufen und in seine Balkonkästen oder Blumenkübel pflanzen.

Inspiration & Anregungen für die Frühlingsbepflanzung von Kübeln findest Du in diesem Beitrag

Neben Frühjahrsblühern kann man ab März, wenn die Tage wärmer werden, auch schon die ersten Erdbeeren in den Garten, in das Hochbeet oder in die Balkonkästen pflanzen. Auch andere Beerenpflanzen wie Brombeeren, Himbeeren oder Stachelbeeren können im März gepflanzt werden.

Hier kannst Du zum Beispiel nach verschiedenen Beerenobstsorten stöbern.
Ältere Erdbeerpflanzen zeigen sich im Frühjahr meist mit dunklem und verwelktem Laub.

Diese unschönen Blätter kann man einfach mit einem scharfen Messer abschneiden, um die Erdbeere so auf das Frühjahr vorzubereiten.

Gartenarbeit im März: Wenn das Wetter ist, können schon erste Beerensträucher gepflanzt werden

Im Frühbeet oder Gewächshaus können bei milden Temperaturen bereits frühes Gemüse wie Erbsen, Kohlrabi oder Kopfsalat ausgesät werden. Im Haus auf der Fensterbank lassen sich nun Tomaten aussäen.

Wer es noch nicht geschafft hat, sollte spätestens im März auch mit der Aussaat von Chilis beginnen, da diese eine lange Reifezeit haben. Auch Auberginen und Artischocken dürfen jetzt ausgesät werden. Ende März gesellen sich außerdem die ersten Bohnensamen dazu.

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Man kann die Bohnen natürlich auch direkt im Freiland aussäen; allerdings muss man sich dann noch bis zum Mai gedulden.

[/attention] Chilis haben eine lange Reifezeit, daher sollten sie spätestens im März ausgesät werden

Wer seine Gemüsepflanzen selbst vorzieht, kann sich nun schon mal überlegen, wohin er die Pflanzen später pflanzen möchte. Denn ein gut geplantes Gemüsebeet erspart einem im Sommer eine Menge Zeit.
Außerdem kann man im März erste Anregungen und Inspirationen sammeln, um sich im Mai ein sommerliches Blumenbeet anzulegen!

Источник: https://volmary.de/planthappy/10-tipps-fuer-die-gartenarbeit-im-maerz/

Gartenarbeiten im März

Garten-Pflegetipps für den März

Im Gartenmonat März erwachen die meisten Gartenpflanzen aus ihrem Winterschlaf. Die Zaubernuss, Frühlingsblumen, wie bspw. Krokusse und später auch Narzissen fangen an zu blühen, die Tage werden wieder länger und spürbar wärmer und die erste Aussaat erfolgt in die Frühbeete. Kurzum die Gartensaison beginnt und es gibt wieder viel zu tun. Also packen wir es an.

Damit die Pflanzen, nach dem langen Winterschlaf, wieder richtig loslegen und wachsen können, benötigen sie ausreichend Nährstoffe. Der Frühling bietet sich daher an, den Nährstoffgehalt des Bodens, wieder aufzubauen: Lesen Sie dazu den Beitrag richtig düngen im Frühling. Ende März kann auch der Rhododendron zum ersten mal in diesem Gartenjahr gedüngt werden.

Krokusse sind die ersten Vorboten des Frühlings und leiten das neue Gartenjahr ein.

Gartenarbeiten an Kräutern im März

Langsam beginnt nun auch die Wachstumszeit der Kräuter im Garten. Einige Gartenkräuter werden jetzt schon im Frühbeet oder auf der Fensterbank vorgezogen.

Vorausgesetzt Sie haben schon Schnittlauch in Ihrem Garten, lässt sich dieser sehr einfach vermehren. Bevor der Schnittlauch seine typischen langen Blätter bildet, graben Sie ihn vorsichtig aus, teilen ihn und pflanzen ihn wieder genauso tief ein. Durch diese einfache Teilung hat der Schnittlauch wieder mehr Platz, um sich zu entfalten und zu wachsen.

Auch die Erdbeeren benötigen besondere Beachtung und Pflege im März. Die kalten Tagen haben ihre Spuren hinterlassen. Entfernen Sie alte Blüten-, Fruchtreste und vertrocknete Blätter, damit die Pflanzen gestärkt in die neue Gartensaison starten können.

Frühbeete, Mistbeete und Hochbeete vorbereiten

Der März eignet sich gut um Frühbeete und Mistbeete für die zeitige Bepflanzung vorzubereiten. Mistbeete werden Anfang März aufgebaut und Frühbeete können durch Zugabe von fertigen Kompost oder Humus wieder mit Nährstoffen versorgt werden.

Besitzer eines Hochbeets können diese ebenfalls mit Kompost aufwerten. Bei einem Hochbeet kann in den unteren Schichten auch noch unreifer Kompost eingearbeitet werden.

Es sollte nur darauf geachtet werden, dass die später gepflanzten oder ausgesäten Pflanzen nur mit fertigen Kompost in Berührung kommen.

Mit der Schneckenbekämpfung zeitig starten

Schnecken, besonders die Spanische Wegschnecke, sind für viele Gärtner ein Alptraum. Im Frühjahr schlüpfen die Nacktschnecken aus den im Boden überwinternden Eiern.

Einige adulte Schnecken können bei milden Temperaturen oder in geschützten Lagen, auch den Winter überleben. Gärtner, die Probleme mit Schneckenfrass haben, sollten am besten schon im März aktiv werden.

Lesen Sie Tipps zur biologischen oder chemischen Bekämpfung von Schnecken.

Aussaaten und Pflanzungen im März

Im März werden nur wenige Pflanzen direkt ins Freiland gesetzt oder gesät. Die meisten Nutzpflanzen werden auf der Fensterbank oder im Gewächshaus erst noch vorgezogen, bevor sie im April oder nach den Eisheiligen im Mai ins Freiland gesetzt werden.

Lesen sie mehr Informationen zum Vorkultivieren aus Samen oder zum Kauf und Keinprobe von Saatgut. Alternativ zum Vorziehen können die meisten Pflanzen auch als Setzlinge im Gartenfachhandel, in Pflanzen- und Baumschulen oder auch auf Wochenmärkten erworben werden.

Günstiger ist es aber meist, die gewünschten Setzlinge selbst auf der Fensterbank zu ziehen.

  • Bereits Anfang März sollte man mit dem Vorziehen von Knollensellerie und auch Schnittsellerie beginnen. Wichtig ist, dass die Selleriepflanzen bei mind. 16° C gezogen werden.
  • Damit man rechtzeitig Brokkoli-Setzlinge hat, die man im Mai ins Freiland umsetzt, sollte man bereits im März mit dem Vorziehen von Brokkoli anfangen. Auch für Blumenkohl und Wirsing ist zum Vorziehen jetzt die richtige Zeit.
  • Wenn nicht bereits im Februar erledigt, können auch im März noch Dicke Bohnen oder Pufohnen ins Freiland gesetzt werden.
  • Manche Weißkohlsorten vertragen bereits jetzt eine Aussaat ins Freiland.
  • Ab Mitte März: Tomaten und Erbsen auf der Fensterbank vorziehen.
  • Karotten (Frühe- und Sommersorten) und Gartenkresse.
  • Kopfsalat, evtl. geschützt mit Gartenvlies.
  • Im Frühbeet kann man bereits Schnittsalat säen.
  • Schnittlauch, Petersilie, Koriander, Liebstöckel und Bohnenkraut ins Freiland. Zum schnelleren keimen mit einem Vlies abdecken.
  • Steckzwiebeln können bereits im März direkt ins Freiland gesetzt werden, ab Ende März können dann selbst gesäte und vorgezogene Zwiebeln ins Freiland umgesetzt werden. Auch Schalotten können Ende des Monats direkt ins Freiland gesetzt werden.
  • Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um Melisse, Thymian, Majoran, Estragon und Basilikum vorzuziehen oder Kerbel im Freiland zu säen.
  • Radis oder Radischen kann bei wärmeren Temperaturen schon direkt ins Freiland gesetzt werden.
  • Ab Mitte des Monats können auch Speiserüben ausgesät werden.
  • Im Gewächshaus vorgezogener Porree kann nun ins Beet gesetzt werden.
  • Spinat kann ebenfalls schon ins Freiland gesetzt werden. Allerdings sollte man die Spinat-Aussaat noch vor Frost mit einem Gartenvlies schützen.
  • Von März bis April können Wurzelpetersilie und auch Schwarzwurzeln gesät werden. Auch Meerrettich kann nun gepflanzt werden.

Pflanzung von Obstbäumen und Obststräuchern im Frühjahr

Das zeitige Frühjahr eignet sich noch um Obstbäume wie Apfel, Birnen, Kirschen oder Pflaumen zu pflanzen. Die gepflanzten Obstbäume werden in diesem Jahr zwar sehr wahrscheinlich keine Früchte tragen, dafür besteht aber eine gute Chance im nächsten Gartenjahr.

Bei vielen Beerensträucher liegt der ideale Pflanzzeitpunkt im Herbst, aber auch im März können noch Himbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren, Preiselbeeren oder andere Beerensträucher gepflanzt werden.

Für eine ertragreiche Ernte bei Beerenobst kann ab mitte März reifer Kompost ins Beet eingearbeitet werden. Der Boden um die Obststräucher sollte von Wildkräutern befreit auf gehakt werden. Dann wird der reife Kompost auf dem Boden verteilt und eingearbeitet.

Gartenarbeiten im Ziergarten

Die meisten Zierpflanzen erwachen im März langsam aus dem Winterschlaf und bedürfen noch keiner Pflege. Aber einige Gartenarbeiten fallen auch im Ziergarten schon an:

Falls nicht schon im Februar getan, sollten Sie die Rosen zurückschneiden. Dazu wählen Sie am besten einen sonnigen und frostfreien Tag.

Nicht wintergrüne Ziergräßer wie bspw. das Lampenputzergras oder Chinaschilf werden nun zurück geschnitten. Dazu werden bodennah die braunen Grashalme abgeschnitten. Die Gräser treiben dann in wenigen Wochen wieder grüne Triebe aus. Auch beim Lavendel kann im März ein moderater Rückschnitt erfolgen.

Hortensien werden im zeitigen Frühjahr für die neue Gartensaison gedüngt. Dazu eignet sich am besten Hortensiendünger oder organische Dünger wie bspw. Rinderdung. Um ein prächtiges Blütenwachstum zu erzielen oder blaue Sorten blau zu halten, ist es notwendig den Boden sauer zu halten und die Hortensien zu düngen.

Источник: https://www.gartenratgeber.net/gartenarbeiten-maerz

Gartentipps im März: Nutzgarten

Garten-Pflegetipps für den März

Wer im Sommer Erdbeeren aus dem eigenen Garten naschen möchte, kann jetzt schon anfangen etwas dafür zu tun. Die Beete sollten jetzt vorbereitet werden. Zunächst müssen alle alten, braunen oder gar vertrockneten Blätter entfernt und vernichtet werden. Sie könnten sonst das frische grün mit Krankheiten (z.B.

der Fruchtfäule Botrytis) infizieren. Reißen Sie die Blätter nicht ab, da sie dabei Schaden nehmen könnten. Schneiden Sie sie besser mit einer scharfen Schere ab! Zwischen den einzelnen Stauden sollte außerdem das Unkraut entfernt und der Mulch des letzten Jahres vorsichtig in den Boden eingearbeitet werden.

Lockern Sie den Boden nur oberflächlich, da Erdbeeren flach wurzeln und mischen Sie etwas Kompost unter die Erde. Auch Pflanzen ist noch möglich. Allerdings wird der Ertrag nicht so üppig wie bei den im letzten Jahr gepflanzten Stauden.

Die Stauden tragen übrigens in der Regel zwei bis drei Jahre Früchte, danach sollten neue Pflanzen gesetzt werden.

Erntezeit für Wildkräuter

Für die einen ist es bloß Unkraut, für andere ist es eine Delikatesse. Jetzt sprießen Kräuter wie Löwenzahn, Gänseblümchen und Brennnessel wieder in Hülle und Fülle. Mit dem einen oder anderen Kraut können Sie jetzt Ihren Speiseplan mit intensivem Aroma bereichern.

Die beste Erntezeit ist Vormittags, dann sind die Kräuter am saftigsten. Noch wichtiger ist aber das Erscheinungsbild. Pflücken Sie nur Kräuter, die keine Flecken oder angefressene Stellen haben.

Geerntet wird mit Messer oder Schere, so können die Kräuter am besten nachwachsen und die Beute wird in einem Stofeutel nach Hause gebracht.

Tomaten ziehen

Ab März können Tomaten auf nach Süden ausgerichteten Fensterbänken oder in Minigewächshäusern vorgezogen werden. Am besten säen Sie die Samen in ein flaches Gefäß oder Anzuchtschalen und befeuchten sie regelmäßig mit einer Sprühflasche. Für alle die genau wissen wollen wie es geht, gibt es hier ausführliche Tipps rund um die Aussaat von Tomaten.

Rhabarber abdecken

Sobald die ersten zarten Triebspitzen die Erdoberfläche durchstoßen, können Sie dunkle Folie oder einen Weidenkorb über den Rhabarber legen. Durch die Erwärmung unter der Folie treibt die Staude etwas früher aus und die Stängel sind etwas schneller erntereif.

Wichtig: Entfernen Sie die Folie sobald es wärmer wird und die ersten Blätter ausgebildet sind. Ansonsten können Pilzinfektionen drohen. Von März bis April ist außerdem neben dem Herbst eine gute Pflanzzeit für Rhabarber.

Denken Sie daran, besonders bei Trockenheit, nach dem Pflanzen regelmäßig zu wässern.

Gurken aussäen

Ab Mitte März können Gurken wie die ‘Swing F1 Hybrid‘ oder die Minigurken ‘Picolino F1 Hybrid‘ im beheizten Gewächshaus oder auf der Fensterbank ausgesät werden. Setzen Sie jeweils zwei bis drei Samen in einen Blumentopf und bedecken Sie sie fingerdick mit Erde. Das Saatgut muss gleichmäßig feucht gehalten werden und hell stehen. Entfernen Sie in jedem Topf die schwächere Pflanze.

Obstbäume richtig pflanzen

März und April sind die klassischen Monate um Obstbäume zu pflanzen. Besonders frostempfindliche Obstgehölze wie Pfirsich, Aprikose, Kiwi oder Walnuss können dann mit einem gut entwickelten Wurzelwerk in ihren ersten Winter gehen.

Schlagen Sie vor dem Pflanzen einen Pfahl in den Boden um das Bäumchen nach dem Pflanzen mit elastischem Gitterband daran zu befestigen. Da sich der Baum noch setzen wird, sollte er nicht zu fest angebunden werden. Das Pflanzloch sollte zweimal so tief und breit sein wie der Ballen.

Vor dem Pflanzen sollte der Ballen gründlich entwirrt werden, damit die Wurzeln nicht im Kreis wachsen, sondern tief in die Erde vordringen und reichlich Wasser aufnehmen können.

Freilandaussaaten

Bei günstiger Witterung, das heißt sobald der Boden abgetrocknet ist und sich erwärmt hat, können Radieschen, Dicke Bohnen, Möhren, Pastinaken und gegen Ende des Monats, Spinat, Zwiebeln, Salatrauke, Kopf- Schnitt- und Feldsalat schon ins Freie gesät werden. In frostigen Nächten sollten sie allerdings noch mit Vlies oder Folientunneln geschützt werden. Die großen Gemüsezwiebeln, Paprika, Zucchini oder Auberginen benötigen noch eine Vorkultur auf der Fensterbank oder im Gewächshaus.

Kartoffeln vorkeimen

Wenn man frühe Kartoffeln wie z.B. ‘Sieglinde‘ oder ‘Desirée‘ fachgerecht vorkeimt, können sie auch schon früher geerntet werden.

Dazu werden die Knollen ab Anfang/Mitte März für 2 bis 4 Wochen bei etwa 10 bis 12 Grad in einen hellen, frostfreien Raum gelegt. Falls sich vorher schon helle Keime gebildet haben müssen diese abgedreht werden.

Schon nach kurzer Zeit bilden sich im Licht die ersten kompakten, dunklen Keime. Natürlich können Kartoffeln auch ohne Vorkeimung gepflanzt werden.

Kernobst schneiden

Noch sind Apfelbäume dran, ab März sind auch Birnen- und Pflaumenbäume an der Reihe: Die Kraft des Obstbaumes muss sich auf die Entwicklung der Blüten und die Ausbildung der Früchte konzentrieren. Daher werden zu dicht gewordene Kronen jetzt ausgelichtet.

Schneiden Sie zuerst alte Triebe und abgestorbenes Holz und alles was kreuz und quer durch die Krone wächst an der Basis ab. Dann werden die Triebe die sich gegenseitig stören herausgeschnitten. Am Schluss wird noch eingekürzt was eventuell die Ernte behindern könnte.

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Grundsätzlich gilt, keine Aststummel, auch Kleiderhaken genannt, stehen zu lassen. Es wird mit scharfem und sauberem Werkzeug direkt am Astring geschnitten.

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Je später der Schnitt erfolgt, desto schwächer treiben die Bäume wieder aus und desto höher ist der Fruchtertrag.

Kräuter stutzen

Schneiden Sie jetzt Ihre immergrünen Zwergsträucher wie Thymian, Rosmarin oder Bergbohnenkraut um etwa ein bis zwei Drittel zurück.

So wachsen sie schön buschig nach, bilden mehr aromatische Blätter und gedeihen prächtig. Achtung: Lavendel und Salbei sollten erst geschnitten werden, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, also am besten im Mai.

Sollten noch Nachtfröste angekündigt sein, müssen empfindliche Pflanzen abgedeckt werden.

Und sonst noch:

  • Letztes Wintergemüse ernten: Winterharte Gemüsearten wie Lauch, Rosenkohl, Winterendivien oder Grünkohl sollten Sie bis spätestens Ende März ernten, damit die Beete für die neue Aussaat frei werden.
  • Baumscheiben düngen: Wenn Obstbäume in einer Wiese oder im Rasen stehen, sollten die Baumscheiben frei von Unkraut und Gräsern bleiben. Um die Nährstoffversorgung zu verbessern, empfiehlt sich außerdem eine Düngung mit Kompost.
  • Beerensträucher mulchen: Decken Sie den Wurzelraum Ihrer Beerensträucher mit einem Gemisch aus Kompost und gehäckseltem Strauchschnitt ab.

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Источник: https://www.gartenzauber.com/gartentipps-im-maerz-nutzgarten/

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