Gartenhaus mit Holzterrasse

Terrasse vorm Gartenhaus

Gartenhaus mit Holzterrasse
Terrasse vorm Gartenhaus

Das Gartenhaus ist fertig gebaut und nun steht Ihnen der Sinn nach einem geschützten Außenbereich? Dann erweitern Sie Ihr Gartenhaus um eine Terrasse! Wie Sie eine Terrasse vor ein Gartenhaus anbauen und welche baurechtlichen Besonderheiten zu beachten sind, erfahren Sie jetzt!

Terrasse – Erweiterung Ihres Gartenhauses

Eine Terrasse ist in ihrer Funktion ein Freisitz. Dieser kann überdacht sein, muss es aber nicht (siehe Dachterrasse). Sie gehört architektonisch zu den Werken, die sich zwar außerhalb eines Gebäudes befinden, aber als Teil von ihm angesehen werden.

Ein Gartenhaus mit Terrasse ist demzufolge ein Gartenhaus mit Erweiterung. Haben Sie ein Gartenhaus gebaut, für das Sie keine Baugenehmigung brauchten, sollten Sie nun noch einmal in Ihre Unterlagen schauen.

Übersteigt das Gartenhaus mit geplantem Anbau die zulässige Größe (in Volumen), benötigen Sie spätestens jetzt eine Baugenehmigung.

Nachbarrechte weiterhin beachten

Neben den baurechtlichen Vorschriften sollten Sie auch immer die Nachbarrechte im Blick haben. Bei einer seitwärts angelegten Terrasse kann es leicht passieren, dass Ihr Gartenhaus plötzlich weniger als 3 m vom Nachbargrundstück entfernt ist. Planen Sie den Grenzabstand daher unbedingt in Ihr Vorhaben ein.

Ansonsten kann es geschehen, dass gegen Sie Klage erhoben wird und Sie die Terrassse zurückbauen müssen. In der Regel beträgt der Grenzabstand 3 m. Da sich jedoch die Nachbarrechte von Bundesland zu Bundesland unterscheiden, ist es ratsam, Grenzabstand und ähnliches für Ihr Bundesland zu prüfen.

Nachträglich eine Terrasse

Eine Terrasse kennen die meisten als Freifläche vor dem Gebäude. Sie kommen aus dem Haus oder Gartenhaus und stehen bereits auf ihr. Dennoch wirkt sie als Anbau und, wenn man so will, eigenständig. Sie können sie später errichten, also nach dem Bau Ihres Gartenhauses.  Wenn Sie es nicht tun, würde auch niemand auf die Idee kommen, dass das Haus dadurch unvollständig erscheint.

Terrasse in Bau

Vorteil: Sie bauen Ihre Terasse so groß, wie Sie möchten und nur die Bauverordnung und Ihre Vorstellungen setzen die Grenzen. Nachteil: Sie bauen an, mit allen Konsequenzen, die sich baurechtlich daraus ergeben. Mehr dazu erfahren Sie unter Auau und Maße.

Gartenhaus mit Terrasse

Aus den genannten Gründen zieht sich seit Jahren ein Trend durch die Gärten und Grundstücke: das Gartenhaus mit Terrasse. Hier haben Sie die Wahl zwischen der Seiten-Terrasse und der klassischen Terrasse vor dem Gartenhaus.

Seitenterrasse – die Terrasse im Gartenhaus-Komplex

Im Grunde entsteht die Seitenterrasse durch ein entsprechend großes Schleppdach oder Flachdach. Bei einem Schleppdach hat eine Seite des Daches einen erheblichen Dachüberstand.

Beim Gartenhaus verliefe ein Dach vom Gartenhaus bis zu den Stützpfosten für die Terrasse. Das Gartenhaus endet daher von vorneherein am Ende der Seitenterrasse.

Die Außenwand der Terrasse ist zugleich die Außenwand vom Gartenhaus mit Terrasse.

Blockbohlenhaus mit seitlichem Freisitz[attention type=yellow]

Aufgrund der besonderen Konstruktion sind Seitenterrassen überdacht und mit einer Rückwand versehen. Boden und Wand sind aus dem gleichen Material gefertigt wie das eigentliche Gartenhaus, obgleich Sie hier auch variieren können.

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Ihrem Freiluft-Bereich können Sie bautechnisch einen anderen Bodenbelag geben. Auch die Rückwand könnte nach Bedarf ganz fehlen. Dann endet sie am eigentlichen Gartenhaus.

Es ist jedoch empfehlenswert, die Rückwand einzuplanen, da sie sich als Seitenschutz vor Wind, Sonne, Regen und den Blicken neugieriger Nachbarn bestens eignet.

Terrasse vor dem Gartenhaus

Sollte Ihnen die Seitenterrasse nicht zusagen, können Sie auch als Variante Gartenhaus mit Terrasse Ihren Freisitz zum Eingang wählen. Die Terrasse ist in der Regel 3 bis  4 m lang und etwa 1,80 m breit. Geschützt wird sie durch ein Vordach. Für einen gemütlichen Kaffee im Freien ist die Terrasse ausreichend.

Weka-Gartenhaus mit Terrasse

Die Breite Ihres Freisitzes ist herstellerbedingt. Die Länge der Terrasse richtet sich nach der Länge des Gartenhauses. Demzufolge könnten Sie auch eine Terrasse mit einer Länge von 4 m und x m Breite an Ihr Gartenhaus anbauen. Da Gartenhaus und Terrasse zumeist Komponenten eines Sets sind, lassen sich die Bestandteile in der Regel auch später erwerben.

Terrasse für das Gartenhaus

Mit Anbaudach zur Terrasse

Diese Variante setzt ein Gartenhaus bereits voraus – doch nicht zwingend eine Terrasse. Denn für den Freisitz benötigen Sie nur vor oder dem hinter dem Haus genug Platz. Mit dem Anbaudach ergibt sich bereits Ihre Terrasse.

Sie können den Boden vor der Anbringung betonieren oder ebnen, damit Tisch und Stühle gerade stehen und der Grill einen festen Stand hat.

Praktisch gesehen, erreichen Sie aber bereits durch das Anbaudach die räumliche und optische Trennung vom Gartenhaus und haben auf Ihrem Freisitz ein Dach über dem Kopf.

Ein solcher Anbau besteht aus mindestens zwei Pfosten, Sparren, Querbalken und Kopändern. Hat Ihr Gartenhaus ein Flachdach, so ist eine Auflegung der Dachkonstruktion auf das Dach möglich.

Holzgarage mit Terrassenüberdachung / Anlehncarport

Hat Ihr Gartenhaus ein Satteldach oder ähnliches, empfiehlt sich die Befestigung des Dachanbaus über eine der Seitenwände des Häuschens.

Terrassendach aus Holz und Kunststoff, Fixierung an der Seitenwand des Gebäudes

Beachten Sie dabei jedoch, dass die Anbringung in einer entsprechenden Höhe durchzuführen ist, denn je niedriger Sie das Dach befestigen, um so weniger Höhe haben Sie darunter. Bei einem Pultdach ist es daher von Vorteil, die hohe Wand zu verwenden, was in den meisten Fällen der Rückwand entspricht.

Auau und Maße

Nach den Informationen über mögliche Bauformen einer Terrasse erfahren Sie nun etwas darüber, wie Sie eine Terrasse auauen können und worauf Sie bei der Planung achten sollten.

Wie groß sollte eine Terrasse sein?

Um sich diese Frage zu beantworten, fragen Sie sich zunächst, was Sie auf Ihre Terrasse stellen und wie Sie sie nutzen möchten. Einfaches Beispiel: Sie sind zu zweit oder zu viert und haben regelmäßig Besuch im Garten. Für die Kaffeetischrunde oder den gemütlichen Abend mit Freunden benötigen Sie

  • x m Tisch(e)
  • x Stühle
  • Bedenken Sie, dass Sie auch noch Freiraum brauchen, um sich an den Tisch zu setzen oder vom Tisch aufzustehen.

Haben Sie vor, einen Gartenschrank oder eine Gartentruhe ebenfalls auf der Terrasse unterzubringen, prüfen Sie die Maße und planen Sie auch das Auf- und Zumachen des Schrankes mit ein. Wie weit sollen die Türen aufgehen? (Bei wenig Platz eignet sich ein Schrank mit Schiebetüren.) Wie tief ist der Schrank oder die Truhe?

Die Standardmaße für eine Terrasse betragen etwa 3 x 4 m bzw. 4 x 4 m oder 5 x 5 m. Weiterhin richten sich die Maße je nach Terrassenart  nach den Maßen des Gartenhauses. Bei einer anzubauenden Terrassebestimmen Sie bzw.

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die baurechtlichen Vorschriften die Größe. Beim Terrassenanbaudach legt die Länge des Gartenhauses bzw. dessen Daches die Länge der Terrasse fest.

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Bei der Variante Gartenhaus mit Terrasse ist die Terrassentiefe durch die Tiefe des Gartenhauses vorbestimmt.

Temporäre Alternative: Bierzelt oder Pavillon

Wenn eine Terrasse gebaut wird, gehen viele Bauherren von der maximalen Anzahl von Personen aus, die je auf der Terrasse Platz haben sollen. Dadurch wird die Terrasse größer geplant, als sie für den Alltagsgebrauch sein müsste.

Ein Tipp: Wenn Sie eine sehr große Zahl an Gästen erwarten, können Sie auch zusätzlich eins bis zwei Pavillons bzw. Bierzelte aufstellen. Diese sind im Nu wieder entfernt, wenn die Feierlichkeiten vorbei sind.

Eine Terrasse bleibt in ihrer Größe bestehen.

Bierzelt für größere Anlässe

Stein oder Holz

Aus welchem Material Sie Ihre Terrasse bauen möchten, ist in letzter Konsequenz Ihre Entscheidung. Diese richtet sich nach dem Preis, Ihren Vorstellungen und möglicherweise auch nach den baurechtlichen Vorschriften in Ihrem Bezirk. Die häufigsten Varianten sind Stein- oder Holzterrasse.

Bei beiden Terrassen müssen Sie zunächst den Boden ebnen, sodass eine Unterkonstruktion aus Holz bzw. ein gerader Steinboden Bestand haben. Wie Sie dies erreichen, erfahren Sie im Beitrag Bodenbelag für das Gartenhaus.

kesseldruckimprägniertes Kiefernholz für Terrassendielen von Karibu

Holzterrasse

Für eine Terrasse aus Holz sollten Sie wetterunempfindliches Holz verwenden. In Frage kommen würde zum Beispiel kesseldruckimprägniertes Holz (kdi). Besonders gute Qualität besitzt das nordische Kiefernholz,  da es sehr robust und pflegeleicht ist.

Dieses wird auch für den Saunenbau oder den Bau eines Blockbohlenhauses verwendet. Sie bekommen es unbehandelt, imprägniert oder als kdi-Variante.

Sollten Sie sich für Holz in natur, also unbehandelt entscheiden, schützen Sie Ihre Terrasse nach dem Bau, indem Sie sie mit einer Lasur bestreichen.

Mehr über empfehlenswerte und weniger empfehlenswerte Holzarten erfahren Sie in dem Beitrag Welches Holz für das Gartenhaus. Informationen über Pflege erhalten Sie in diesem Beitrag weiter unten.

Steinterrasse

Bei der Wahl der Steine haben Sie ebenfalls die Witterungsbeständigkeit (Hitze, Frost, Feuchtigkeit, UV-Strahlen) zu berücksichtigen.

Darüber hinaus sollten Sie aber auch die Strapazierfähigkeit einbeziehen.

Diese ist bei einem Holzboden eher gegeben als bei einem Steinboden – oder anders ausgedrückt: Auf einem Steinboden sind Kratzer und Absplitterungen eher zu sehen.

Terrasse aus Stein mit Terrassenüberdachung[attention type=green]

Terrassenboden ist in der Regel vielen Strapazen ausgesetzt. Neben der Witterung kommen beispielsweise hinzu das Laufen mit (Straßen-)Schuhen sowie das Umstellen, Schieben oder Ziehen von Objekten (Kübelpflanzen, Tische, Stühle, Grill, Sonennschirm).

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Sie benötigen daher einen Bodenbelag, der dies alles aushält und optisch dennoch ansprechend bleibt. Zu diesen zählt zum Beispiel Betonwerkstein, den Sie in sehr vielen Farben erhalten. Als Naturstein wäre Grauwacke ebenso geeignet.

Die Steine, die Sie wählen, sollten oberflächenveredelt sein, das heißt, sie besitzen bereits eine Schutzschicht, die Nässe, Schmutz und Kratzer fern hält. Manche Natursteine haben einen saugenden Charakter. Sie saugen die Feuchtigkeit und Schmutzpartikel in sich auf.

Auch sehr weiche Steine wie Kalkstein wie Travertin sind nicht als Belag für einen strapazierfähigen Terrassenboden geeignet. Ein weiteres Kriterium ist die Rutschfestigkeit, und auch hier sind Steine wie Travertin nicht zu empfehlen.

Der Kalkstein ist anfällig für Moos, besonders auf schattigen Terrassen wie auf den Freisitzen, die sich auf der Nordseite befinden. Die Rutschgefahr ist entsprechend hoch. Auch hier wäre Betonwerkstein oder Grauwacke eine bessere Lösung.

Terrasse und Gefälle

Bei einer selbst gebauten Terrasse haben Sie Einfluss auf die Bauweise von Anfang bis Ende. Es ist daher ratsam, auch ein Gefälle zu berücksichtigen. Das wird Ihnen bei starkem oder ausdauerndem Niederschlag gute Dienste tun, indem es dafür Sorge trägt, das Regenwasser ablaufen zu lassen.

Sie selbst werden auf der Terrasse nichts davon bemerken. Ihre Kaffeetasse steht trotz Gefälle gerade genug, um sie randvoll zu füllen. Für das Gefälle eines Gebäudes bzw. einer Fläche eignet sich die Faustregel 2 Prozent von der Gesamtfläche.

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Bei einer 4 m langen Terrasse sollten Sie demnach 8 cm Gefälle einplanen. Diese Faustregel kann variieren. So ist zum Beispiel bei einer Unterkonstruktion aus Holz immer genug Freiraum, damit Regenwasser absickern kann.

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Daher kann auch das Gefälle kleiner sein als zum Beispiel bei einem vollständig betonierten  Terrassenboden. Wichtig zu beachten ist, dass das Gefälle vom anliegenden Gebäude weg führen sollte.

Pflegetipps

Damit Sie lange etwas von Ihrer Terrasse haben, erhalten Sie nun noch ein paar Pflegetipps. Einige sollten Sie gleich beim Bau berücksichtigen, andere nach der Erstellung regelmäßig anwenden.

Kies gegen Unkraut

Ihre Unterkonstruktion sollten Sie mit einer ordentlichen Menge Schotter versehen. Denn wo sich Schotter oder Kies befinden, hat das Unkraut keinen Nährboden. Außerdem sorgt die lockere Kiesschicht für Belüftung. Mit einer Unterkonstruktion plus Schotterschicht ersparen Sie sich Zusatzhilfen wie Unkrautvlies.

Terrasse abdichten mit Imprägnierung

Sollten Sie Ihre Terrasse mit Travertin oder ähnlichen (saugfähigen) Natursteinen verlegen, nehmen Sie sich die Zeit für eine Imprägnierung mit bioziden Substanzen. Zum einen wird der Schutzfilm Regenwasser und ähnliches an der Oberfläche abperlen lassen, sodass keine Gefahr besteht, Wasser könne in den Belag eindringen.

Zum anderen wird die Moos- und Algenbildung und damit die Rutschgefahr minimiert. Beachten Sie dabei jedoch, dass eine Imprägnierung regelmäßig stattfinden muss. Der Pflegeaufwand ist entsprechend hoch. Imprägnierungen dieser Art erhalten Sie ab 15 Euro. Auch für einen Pilzbefall gibt es Imprägnierungen.

In diesem Fall enthalten die Lösungsmittel fungizide Zusatzstoffe.

Источник: https://www.edingershops.de/magazin/terrasse-vorm-gartenhaus/

Gartenhaus mit Terrasse: So finden Sie das passende Haus für Ihren Garten

Gartenhaus mit Holzterrasse

Ein Gartenhaus mit Terrasse bringt einige Vorteile mit sich.

Überdachte Außenbereiche bieten zum Beispiel zusätzlichen Raum, um auch bei regnerischem Wetter problemlos draußen zu sitzen und zu grillen.

Es bieten sich viele Varianten und Größen für Gartenhäuser mit Terrasse. Wir möchten Ihnen gerne einen Überblick geben und Sie in der Entscheidung zum passenden Gartenhaus mit Überdachung unterstützen.

Bei der Wahl eines Gartenhauses mit Terrasse spielen verschiedene Aspekte eine Rolle. So ist neben dem Nutzen natürlich auch die Größe ein entscheidendes Kriterium, aber auch die Form des Gartenhauses und der möglichen Terrasse. Bei Gartenhäusern in Schrebergärten müssen beispielsweise zusätzliche Richtlinien eingehalten werden.

Die folgenden Modelle sollen Ihnen einen Eindruck über die Vielfalt an Gartenhäusern mit Terrasse geben, vielleicht ist ja auch was Passendes für Sie dabei.

Gartenhaus Maria-28

Schon kleine Gartenhäuser mit einer Fläche von bis zu 10 qm gibt es mit Außenbereich. Zum Beispiel das Modell Gartenhaus Maria-28. Es besitzt unter anderem ein Schleppdach und einen überdachten Außenbereich.

Den Maßen entsprechend fällt dieser etwas kleiner aus, dennoch bietet er genug Platz zum Unterstellen von Tonnen, Fahrrädern oder ähnlichen Dingen.

Zur Not finden hier auch zwei Stühle Platz und man kann geschützt vor schlechtem Wetter entspannen.

Hier sehen Sie, wie praktisch sich der überdachte Terrassenbereich nutzen lässt. Sogar ein Motorrad findet Platz.

Steckbrief:

  • Größe: 450 x 250 cm; 9,89 qm
  • Wandstärke: 28 mm
  • Besondere Ausstattungsdetails:
    • Hochwertige Türschwelle aus Aluminium
    • Stabiles Schleppdach mit Pfosten
    • Sturmleisten für Windsicherung

Dazu passt: Dacheindeckung Sparset KSK 4

Gartenhaus Cuxhaven-28

Das Modell Cuxhaven-28 besitzt eine Grundfläche von 6,25 qm und bietet zudem einen großen überdachten Außenbereich in der selben Größe. Dieser eignet sich sehr gut für eine Sitzgruppe, an der mehrere Personen Platz finden. So lässt sich die Einrichtung problemlos bei schönem Wetter auch nach draußen verlagern.

5-Eck Gartenhaus Mosel

Auch die Größenklasse von 10-20 qm hat einige Modelle zu bieten, die eine tolle Kombination von geschlossenem und offenem überdachten Raum ermöglichen. So kann der Innenraum beispielsweise als Gartenhausküche genutzt werden, während draußen eine Sitzgruppe Platz hat. Tolle Gestaltungsmöglichkeiten bieten die Modelle Mosel und Clockhouse.

Schlicht, modern und edel erstrahlt das 5-Eck Gartenhaus Mosel-40.

Gartenhaus Cockhouse Oxford

Durch die vielen Fenster ist das Gartenhaus Clockhouse Oxford besonders hell. Die Veranda verschafft dabei nicht nur zusätzlichen überdachten Raum, sondern verleiht dem ganzen einen idyllischen amerikanischen Stil. Perfekt machen würde sich hier ein Schaukelstuhl oder Hollywoodschaukel, auf dem sich laue Sommerabende verbringen lassen.

5-Eck Gartenhaus Pepe-28

Das 5-Eck Gartenhaus Pepe-28 umschließt den Außenbereich einseitig. Durch die Fenster bleibt dieser Bereich allerdings sehr hell und einladend. Die Fenster sind in verschiedenen Varianten erhältlich und lassen sich so perfekt dem Stil Ihres Hauses und Ihres Gartens anpassen.

Gartenhaus Lappland-44

Das Gartenhaus Lappland-44 ist nicht nur durch seine dicke Wandstärke winterfähig, sondern bietet durch seine vorgebaute Terrasse zusätzlichen Platz. Dadurch ergibt sich eine Menge Gestaltungsspielraum. Zum Beispiel kann man sich hier bequem hinsetzen oder den Grill unterstellen.

Große Gartenhäuser ab 20 m²

Gartenhäuser mit Terrasse und einer Grundfläche von mehr als 20 qm werden zu richtigen Wohlfühloasen. Genug Platz innen erlaubt es sich auch bei schlechtem Wetter im Gartenhaus aufzuhalten, es lässt sich aber auch problemlos mit mehreren Leuten draußen, unter der überdachten Terrasse aushalten.

Gartenhaus Rhein-40

So lässt sich der Sommer aushalten: 5-Eck Gartenhaus Rhein-40 in traditionellen Farben und leicht mediterranem Look.

Gartenhaus Panama-40

Modern und lichtdurchflutet: Das Gartenhaus Panama-40 überzeugt mit einer tollen Aufteilung und dem geschützten, lichtdurchlässigen Außenbereich.

Gartenhaus Holstein-40

Wenn es der Holsteiner Sommer mal nicht zulässt, findet man auf der vorgebauten Terrasse mit Überdachung Platz. Das Gartenhaus Holstein-40 zeigt sich hier in grauem Anstich, schlicht und Elegant. Der zusätzliche Raum lässt sich super als Sitzbereich nutzen.

Gartenhaus Mimas-40

Mit seiner praktischen Einteilung in einen geschlossenen Bereich mit Flügeltüren und einem halb geöffneten und geschützten Außenbereich findet Sie im Gartenhaus Mimas-44 allerhand Raum für Fahrräder, Mülltonen etc. aber auch für eine gemütliche Sitzgruppe.

Holzterrasse Unterbau

Gartenhaus mit Holzterrasse

Jede Holzterrasse braucht einen stabilen Unterbau. Er muss das Gewicht der gesamten Konstruktion tragen und entscheidet somit auch über die Lebensdauer des Anbaus.

Bei Holzwurm erfahren Sie, worauf es beim Fertigen des Fundaments ankommt, was Sie dabei beachten müssen sowie welche Materialien und Werkzeuge nicht fehlen dürfen.

Zum Abschluss erhalten Sie eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung, die Ihnen das Projekt eigene Terrasse ungemein erleichtert!

Der erste Schritt: die Planung Ihrer Terrasse

Eine genaue Planung hilft Ihnen bei der Verwirklichung Ihres Bauvorhabens. Im Vorfeld gilt es, herauszufinden, welche Vorstellungen Sie von Ihrer neuen Terrasse haben und an welchen Ort sie passt.

Dafür sollten Sie sich zuerst überlegen, wie groß Sie sich die Terrasse wünschen. Beachten Sie dabei, welche Stellen in Ihrem Garten zur Verfügung stehen, und bedenken Sie ebenfalls, was alles auf dem neuen Anbau Platz finden muss.

Dieser Punkt wird meist unterschätzt! Eine mittelgroße Sitzgruppe aus einem Tisch und sechs Stühlen nimmt bereits gute zwölf Quadratmeter Fläche ein, damit jeder gemütlich entspannen und essen kann. Doch auch Liegestuhl, Pflanzen und Kinderspielzeug finden sich gern auf der Terrasse ein. Planen Sie sie wenn möglich etwas größer.

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Sie sind sich unsicher? Stellen Sie die Fläche auf Ihrer Wiese mit einem Seil nach. Durch die Visualisierung erhalten Sie ein besseres Vorstellungsvermögen von der tatsächlichen Ausbreitung.

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Steht die Größe fest, geht es an die Standortsuche. Normalerweise schließen Terrassen an das Wohnhaus an, doch auch am Gartenhaus lohnt sich ein solcher Anbau.

Achten Sie darauf, dass die Stelle nicht zu viele Bäume im näheren Umkreis beheimatet.

Die halten nicht nur die wärmenden Sonnenstrahlen ab, sondern sorgen mit ihren Blättern und Früchten oft auch für eine unschöne Verschmutzung der Terrassendielen.

Zum Schluss braucht jede Terrasse auch ein minimales Gefälle. 0,5 bis 1 Prozent reichen dabei schon aus. Damit fließt Regen von selbst ab und es bilden sich keine Pfützen. Wichtig: Leiten Sie das Wasser stets vom Haus weg.

Wieso benötigt eine Holzterrasse einen Unterbau?

Eine Terrasse ist ein herrliches Projekt für Heimwerker. Die Arbeiten sind relativ leicht auszuführen, sie nehmen nicht zu viel Zeit in Anspruch und selbst mit wenig Erfahrung lässt sich durch eine gute Anleitung viel bezwecken. Auch die einzelnen Teile des Anbaus sind übersichtlich: Fundament, Unterbau und Terrassenoberfläche. Doch wieso braucht es überhaupt einen Unterbau?

Die Unterkonstruktion hat mehrere Funktionen:

  1. Abfluss des Niederschlags
    Regen oder getauter Schnee fließen von den Terrassendielen ab und werden durch den Unterbau weitergeleitet, bis sie versickern können. Ohne den Zwischenraum besteht die Gefahr, dass das Wasser sich ansammelt und selbst bei sehr wetterfesten Hölzern für übermäßiges Aufschwemmen und sogar Schimmel sorgen kann.
  2. Luftzirkulation
    Dank des Unterbaus steht die Terrasse etwas höher, wie auf Stelzen. Das sorgt für freie Luft unter den Dielen, wodurch die Zirkulation angeregt wird. Das ist wichtig, um Staunässe entgegen zu wirken.
  3. Pufferzone zwischen dem Erdboden und den Holzdielen
    Kommt Holz in Kontakt mit der Erde, beginnt es zu faulen. Das liegt vor allem an der Feuchtigkeit, doch auch an bestimmten Tieren und Mikroorganismen. Die Unterkonstruktion ist damit ein wertvoller Schutz für die hochwertigen Terrassenböden.
  4. Langanhaltende Stabilität
    Eine robuste Unterkonstruktion trägt enorm zur zukünftigen Stabilität der gesamten Terrasse bei.

Die unterschiedlichen Varianten: Finden Sie Ihren Holzterrassen-Unterbau!

Ebenso wie es nicht die eine Möglichkeit gibt, eine Terrasse zu bauen, ergeben sich auch beim Bilden des Fundaments unterschiedliche Vorgehensweisen. Dabei lohnt es sich nicht nur, nach Bauweise zu differenzieren, sondern auch nach dem Material.

Woraus kann die Unterkonstruktion bestehen?

Ein Terrassen-Unterbau wird meist aus Holz oder Aluminium gefertigt. Beide Werkstoffe punkten mit anderen Vorteilen. Aluminium ist um einiges teurer, jedoch auch dauerhafter. Hochwertiges Holz gibt es auch schon zum kleinen Preis. Wählen Sie die benötigten Balken aus sehr stabilen Holzarten aus, ist auch eine lange Haltbarkeit gegeben.

Die verschiedenen Bauweisen

Regulär besteht eine Holzterrasse aus Unterbau und einem Lager. Damit das Gehölz möglichst lange stabil bleibt, darf es nicht direkt auf dem Erdboden aufliegen. Deshalb muss ein Untergrund her, der sowohl durchlässig für Regenwasser als auch frostsicher ist. Die Pufferschicht kann unterschiedlich gestaltet sein:

Holzterrassen auf Steinplatten

Die Steinplatten bilden die klassische Methode. Sie hat sich bewährt und ist auch von Privatpersonen mit wenig handwerklicher Erfahrung gut auszuführen. Eine ausführliche Anleitung bekommen Sie zum Ende des Ratgebers.

Für die Holzterrasse mit Unterbau wird dabei ein vielschichtiges Fundament erstellt. Es besteht aus einer ungefähr 20 Zentimeter dicken Schicht verdichtetem Schotter, fünf Zentimetern Splitt, einem Unkrautvlies und stabilen Steinplatten.

Das gesamte Vorgehen sorgt dafür, dass die Terrasse nicht nach dem ersten großen Regenguss absackt, sondern stabil und gerade bleibt.

Holzterrassen auf Punktfundamenten

Das Erstellen von Punktfundamenten ist mit relativ wenig Arbeitsaufwand verbunden, eignet sich aber nur für erfahrene Handwerker. Sie müssen dafür nicht den gesamten Bereich, der für die Terrasse vorgesehen ist, tragfähig machen, sondern nur die Stellen, an die die punktförmigen Fundamente kommen.

  1. Tauschen Sie zuerst 15 Zentimeter Erdreich gegen groben Sand aus. Nun bohren Sie die Fundamentlöcher mit 20 Zentimetern Durchmesser. Dabei orientieren Sie sich an Ihrer Verlegeskizze. Ihr Boden ist durchlässig? Dann reicht eine Tiefe von 50 Zentimetern. Anderenfalls sollten Sie die Fundamente bis 90 Zentimeter tief gründen.
  2. In die letzten 10 Zentimeter eines jeden Bohrlochs füllen Sie Kies. Verdichten Sie ihn danach ordentlich.
  3. Nun geben Sie so viel Estrichbeton hinein, bis das Loch gefüllt ist.
  4. Die nächste Schicht besteht aus einem Unkrautvlies, das Sie auf die gesamte Größe der späteren Terrasse auslegen.
  5. Auf jedes aufgefüllte Bohrloch legen Sie einen Sockelstein mit den ungefähren Maßen 16 x 16 x 12 Zentimetern.
  6. Gleichen Sie die Höhenunterschiede mit Estrich oder Kunststoffkeilen an.
  7. Nun decken Sie die Steine mit Teichfolienstücken ab. Dadurch verhindern Sie, dass die Steine mit Regenwasser in Berührung kommen. Fertig ist das Punktfundament!

Holzterrassen auf Stelzen

Ihr Grundstück ist sehr uneben? Kombinieren Sie die Variante mit Steinplatten mit speziell dafür vorgesehenen Stelzen! Die Bauteile lassen sich in der Höhe verstellen und eignen sich deshalb optimal dafür, schiefe Flächen auszugleichen.

Welches Holz eignet sich für einen langfristig stabilen Holzterrassen-Unterbau?

Nicht jedes Holz eignet sich dafür, beim Terrassenbau zum Einsatz zu kommen. Das Material muss vielseitige Eigenschaften besitzen, um lange Zeit ohne Schutz vor den Witterungsbedingungen bestehen zu können. Doch auf welche Merkmale sollten Sie achten?

  • UV-beständig
    Auch wenn der eigentliche Terrassenboden den Holzterrassen-Unterbau meist verdeckt, ist es von Vorteil, wenn das Material möglichst stabil und resistent ausfällt. Die Sonneneinstrahlung sollten Sie dabei nicht vernachlässigen. Die Konstruktion wird pro Jahr über tausend Sonnenstunden ausgesetzt sein! Die UV-Strahlung macht es brüchig.
  • Wetterfest
    Regenwasser fließt durch den Terrassenboden und macht auch vor dem Unterbau nicht halt. Auch Schnee und Frost setzen ungeeignetem Holz massiv zu. Die Folge sind oft Ausplatzungen und ungeplantes Aufschwämmen.
  • Angleichen an den Oberbau
    Holz arbeitet. Über die Jahre wird sich Ihr Bauprojekt seiner Holzart nach leicht verziehen. Wählen Sie deshalb für die Ober- und Unterkonstruktion dasselbe Holz. Schließlich unterliegt jede Art einem anderen Ausdehnungs- und Verwitterungsprozess. Dadurch senken Sie die Wahrscheinlichkeit, dass der Unterbau zeitiger neu gemacht werden muss als die Terrasse selbst.

Ideal ist es, wenn das Material von sich aus bereits die wichtigen Eigenschaften mitbringt. Für den Terrassenbau eignen sich deswegen vor allem Tropenholz wie Bangkirai, Teak oder Ipé. Doch auch in Europa beheimatete Baumarten kommen infrage.

Besonders beliebt sind Robinie, Douglasie, Lärche und die Eiche. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, Holz wetterfest zu behandeln. Das kommt vor allem bei der Kiefer zur Anwendung, die mit einem besonderen Verfahren – der Kesseldruckimprägnierung – bearbeitet wird.

Auch spezielles Thermoholz wird häufig genutzt, es neigt jedoch zur Splitterbildung.

Die benötigten Materialien und Werkzeuge für den Holzterrassen-Unterbau

Sie haben sich für eine Holzart entschieden? Sehr gut! Nun geht es daran, die für den Unterbau auf Steinplatten erforderlichen Materialien und Werkzeuge zu besorgen.

Werkzeuge

  • Maurerschnur oder Markierungsspray
  • Spaten und Schaufel zum Ausheben, alternativ: Radlader
  • Maurerwinkel
  • Bandmaß oder Zollstock
  • Rüttelplatte
  • Abziehbrett
  • Bohrmaschine
  • Akkuschrauber
  • Gummihammer

Material

  • Terrassenplatten
  • Balken für den Unterbau
  • Frostschutzmaterial
  • Splitt
  • Universalvlies
  • Steinplatten
  • Unterschiedliche Schrauben und Dübel
  • Unterlagepads

So gelingt Ihr eigener Holzterrassen-Unterbau: die Schritt-für-Schritt-Anleitung

Sie haben alle Werkzeuge und Materialien zusammen? Legen Sie los und orientieren Sie sich an unserer praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung.

  1. Stecken Sie die Fläche Ihrer potenziellen Terrasse mit der Richtschnur ab. Gehen Sie dabei so exakt wie möglich vor und platzieren Sie die Schnur genau dort, wo die spätere Oberkante Ihres fertigen Anbaus liegen soll. Vergessen Sie das Gefälle nicht!
  2. Entfernen Sie nun den Untergrund innerhalb Ihrer gesetzten Markierung. Orientieren Sie sich an Ihrer Richtschnur, heben Sie jedoch an jeder Seite 50 Zentimeter mehr in der Breite aus. Dann haben Sie noch ausreichend Platz für das Setzen einer Einfassung. Beachten Sie auch hier das Gefälle. Die Tiefe des Aushubs hängt mit der Gesamthöhe Ihrer Konstruktion, bestehend aus Fundament, Unterbau und Terrassendielen, zusammen.
  3. Glätten Sie den Untergrund und verdichten Sie ihn dann mit der Rüttelplatte.
  4. Füllen Sie nun ungefähr 20 Zentimeter hoch das Frostschutzmittel ein. Es bildet gleichzeitig die Tragschicht und besteht meist aus Schotter. Verdichten Sie den Untergrund erneut.
  5. Jetzt geben Sie den Kies darauf. Die Schicht beträgt knapp 5 Zentimeter.
  6. Glätten Sie den Kies und überprüfen Sie das Gefälle.
  7. Nun kommt das Unkrautvlies zum Einsatz. Sorgen Sie dafür, dass sich die einzelnen Bahnen mindestens 10 Zentimeter überlappen.
  8. Legen Sie die Steinplatten in gleichmäßigen Abständen auf das Vlies. Die Größe des Zwischenraums ist abhängig vom Holz des Unterbaus. Meist liegen von Mittelpunkt zu Mittelpunkt 50 Zentimeter.
  9. Schlagen Sie die Steinplatten mit dem Gummihammer leicht ein, sodass sie fest liegen.
  10. Jetzt setzen Sie die Balken für den Unterbau in die entsprechenden Positionen. Jeder Balken liegt mittig auf einer Steinplatten-Reihe. Dazwischen platzieren Sie jeweils ein Unterlagepad. Das verhindert die direkte Berührung und dass das Holz Schaden nimmt.
  11. Bohren Sie sowohl Balken als auch den Stein vor, bevor Sie sie miteinander verbinden. Andernfalls riskieren Sie ein Absplittern.

Fertig ist Ihr Holzterrassen-Unterbau! Wie Sie die Terrassendielen richtig verlegen, erfahren Sie in einem anderen unserer Holzwurm-Ratgeber.

Weiterführende Beiträge

Bildnachweise:
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Источник: https://www.holzwurm-obersayn.de/ratgeber/tipps-tricks/holzterrasse-unterbau

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