Günstig Heizen mit einem Brennwertkessel

Contents
  1. Heizung – Dienstleistungen – Services – Regionale Nachrichten
  2. Kostengünstig zur neuen Heizung
  3. Mit Brennwerttechnik günstig heizen
  4. Holzbrennstoffe & Umweltwärme
  5. Gas Brennwertkessel im Vergleich, Kosten, Vor- & Nachteile
  6. Welcher Gas Brennwertkessel ist der richtige?
  7. Niedrige Rücklauftemperatur fördert den Energiegewinn
  8. Bauliche Aspekte und Installationsaufwand
  9. Wie hoch sind die Kosten für den neuen Kessel?
  10. Warum Markenprodukte kaufen?
  11. Finanzielle Förderung für viele Brennwertkessel möglich
  12. Brennwertkessel: Funktion, Kosten, Vorteile, Förderung
  13. Auau und Funktionsweise Brennwertkessel
  14. Das richtige Modell finden
  15. Vor- und Nachteile eines Brennwertkessels im Überblick
  16. Was kostet ein Brennwertkessel mit Einbau?
  17. Brennwertkessel sparen Gas und Öl
  18. So funktionieren Gas- & Öl Brennwertkessel
  19. kW Leistung für Mehrfamilienhaus + Warmwasserauereitung ermitteln
  20. Warmwasser- oder Heizkreis – was soll als erstes anspringen?
  21. Ölheizung durch Wärmepumpe ersetzen
  22. Kann man einen vorhandenen Buderus Ölkessel umrüsten?
  23. Explosionsgeräusche in der Heizung
  24. Fehler bei Automatik & Nachfolgemodell der Buderus S 115 U
  25. Wie sind die BAFA Fördervoraussetzungen bei Austausch Nachtspeicher gegen neue Heizung?
  26. Wolf Heizung zeigt Störung 004
  27. Öltank: Spezialfarbe notwendig oder Hammerite Farbe geeignet?
  28. Energieeinsparung durch Brennwerttechnik
  29. Brennwerttechnik: Grundlagen
  30. Wärmeabgabe an das Heizwasser
  31. Rücklauf kalt genug?
  32. Zwei Drittel der Brennwertheizungen sind verbesserungsbedürftig
  33. Warum keine Brennwertnutzung?
  34. Vollbrennwertnutzung: Die Vetter-Story
  35. Luft-Abgas-System (LAS)
  36. Firmen am deutschen Markt
  37. Wann ist diese Technik für Sie interessant?
  38. Neue Heizung – Welche ist die Richtige?
  39. Neue Heizung: An die Zukunft denken
  40. Brennwertkessel – der effiziente Heizkessel
  41. Solarthermie: Solaranlage für Warmwasser und Heizung

Heizung – Dienstleistungen – Services – Regionale Nachrichten

Günstig Heizen mit einem Brennwertkessel

[Vorbemerkung: der reine Anschaffungspreis sollte nur ein Kriterium von mehreren sein, unter dem die neue Heizung ausgesucht wird. Erst eine ganzheitliche Betrachtung der Wirtschaftlichkeit kann fundierte Aussagen darüber treffen, welche Investition langfristig das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis ermöglicht. Hier spielen u.a.

die Installationskosten, Brennstoffkosten, die zu erwartende Preissteigerung für den Brennstoff, Wartungs- und Instandhaltungskosten sowie Kreditzinsen mit hinein.

Lassen Sie sich vor einer Entscheidung in jedem Fall von einem Fachbetrieb für Heizungsbau beraten, welches für Sie die beste Lösung ist, mit der Sie langfristig günstig heizen können.]

Werfen wir nun aber einen Blick auf die Anschaffungspreise der verschiedenen Heizungsanlagen. Bei allen nachfolgend genannten Preisen ist zu beachten, dass diese nicht die Sanierung oder die Neuinstallation des Heizkreislaufs und der angeschlossenen Heizkörper umfassen. Für diese Arbeiten können für ein Einfamilienhaus zusätzlich bis zu 5.000€ angesetzt werden.

Kostengünstig zur neuen Heizung

Betrachtet man allein den Anschaffungspreis sind Elektroheizungen am günstigsten. Die Geräte sind bereits für wenige hundert Euro zu bekommen und lassen sich besonders kostengünstig installieren. In der Regel muss nur eine Wandhalterung montiert und die Elektroheizung an eine herkömmliche Steckdose angeschlossen werden.

Flächenteilspeicherheizung | Bildquelle: Technotherm Lucht LHZ International

Zum Thema günstig heizen mit einer Elektroheizung muss jedoch immer dazu gesagt werden, dass die Heizkörper hauptsächlich nur eine Unterstützung zu einer bestehenden Zentralheizung sein sollten. Zum Beispiel im Badezimmer oder Gäste WC als Spiegelheizung, in der Küche als Infrarot-Kreidetafel oder auch im Hobbykeller oder in der Garage als Zustellgerät.

Denn Strom ist nach wie vor der teuerste Brennstoff, mit dem Sie heizen können. Kombinieren Sie elektrische Heizgeräte mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage inklusive Stromspeicher, gestaltet sich die Konstellation bereits deutlich attraktiver. Denn hier können Sie wirklich günstig heizen, da Sie Ihren selbst verbrauchten Strom zum heizen nutzen können.

Mit Brennwerttechnik günstig heizen

Die Platzhirsche unter den Heizungen in Deutschland sind nach wie vor Gas- und Ölheizungen. Denn mit Ihnen lässt sich in der Summe wirklich effektiv günstig heizen. Ein neuer moderner Brennwertkessel kostet in der Anschaffung rund 5.000€.

Mit der entsprechenden Schornsteinsanierung, Anlieferung und Montage sowie einem hydraulischen Abgleich können Sie insgesamt rund 6.000 bis 10.000€ rechnen für Ihre neue Brennwertheizung. Die Brennstoffkosten für Gas und Öl sind ebenfalls moderat.

Zusatzkosten können für einen Gasanschluss, Verträge für Flüssiggas oder die Sanierung des Öltanks anfallen.

Wandhängendes Gas-Brennwert Gerät | Bildquelle: © matteogirelli – Fotolia.com

[attention type=yellow]

Optional lassen sich Gas- und Ölheizungen mit einer Solarthermie-Anlage kombinieren. Diese stellt zusätzliche Wärme für die Heizung und das Warmwasser bereit, wodurch sich Gas und Öl einsparen lässt.

[/attention]

Kostengünstig ist diese Unterstützung jedoch nicht. Solarthermie-Anlagen kosten zusätzlich zwischen 2.000 und 5.000€ wenn sie die Warmwasserbereitung unterstützen, und gut 5.000 bis 10.

000€ als kombinierte Unterstützung für Heizung und Warmwasser.

Holzbrennstoffe & Umweltwärme

Alle weiteren Heizsysteme, die ab jetzt preislich folgen, kosten in der Anschaffung zwischen 10.000 und 20.000€. Für diesen Preis sichern Sie sich – zumindest bei den mit Holz befeuerten Systemen – jedoch langfristig die niedrigsten Brennstoffkosten.

Mit Wärmepumpen können Sie ebenfalls günstig heizen, wenn die Anlage sehr genau geplant und auf die Immobilie abgestimmt wird. Betrieben wird eine Wärmepumpe mit Strom, der entweder von Ihrem Energieversorger stammt oder mit Hilfe einer eigenen Photovoltaik Anlage in Teilen selbst erzeugt werden kann.

Über die Gestaltung des Stromkosten für die Wärmepumpe lohnt es sich von vornherein genaue Gedanken zu machen, um hier kostengünstig heizen zu können.

Außeneinheit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe | Bildquelle: © Christian Delbert – Fotolia.com

Pelletheizungen sind, wie bereits beschreiben, in der Anschaffung nicht so günstig wie eine Brennwertheizung. Zwischen 8.000 und 14.000€ müssen Sie hier rein für das Gerät rechnen.

Inklusive Pelletlager, Fördersystem, Schornstein und Einbau summiert sich die Pelletheizung insgesamt auf bis zu 20.000€.

Ein ähnliches Preisniveau erreichen Holzvergaserkessel und Hackschnitzelheizungen mit 10.000 bis 20.000€.

Im Segment der Wärmepumpen sind Luft-Wasser-Wärmepumpen und Split-Geräte „verhältnismäßig“ günstig. Die Geräte kosten zwischen 8.000 und 14.000€ für ein Einfamilienhaus. Hinzukommen jedoch auch hier wieder Anschluss- und Installationskosten.

[attention type=red]

Erdgekoppelte Anlagen (Sole-Wasser-Wärmepumpen) sind in der reinen Anschaffung ähnlich kostengünstig, jedoch ist die Installation hier mit deutlich höheren Kosten verbunden, da Erdarbeiten oder Bohrungen für die Installation der Wärmekollektoren notwendig sind. Unter 20.

[/attention]

000 ist eine erdgekoppelte Wärmepumpe betriebsfertig nicht zu erstehen in der Regel.

Weitere Informationen zum Thema günstig heizen finden Sie auch in unserem Themenbereich zu Heizkosten. Hier finden Sie auch eine Übersicht, wieviel das Heizen pro Jahr mit den verschiedenen Heizsystemen kostet.

Nächste Seite

Источник: https://heizung.focus.de/neue-heizung/guenstig-heizen

Gas Brennwertkessel im Vergleich, Kosten, Vor- & Nachteile

Günstig Heizen mit einem Brennwertkessel

Der Gas Brennwertkessel verfügt über eine der effizientesten Techniken, die die Heizungsbranche derzeit zu bieten hat.

Gegenüber einer herkömmlichen Heizungsanlage mit Konstant- oder Niedertemperaturtechnik spart er bis zu 30 Prozent der Heizkosten ein.

So verwertet der Gas Brennwertkessel bei der Verbrennung entstehende Abgase, die bei einer konventionellen Gastherme ungenutzt durch den Schornstein entweichen.

Welcher Gas Brennwertkessel ist der richtige?

Eine Rolle bei der Anschaffung spielt neben den Preisen auch die Leistung des Kessels in Kilowatt (kW). Für ein Einfamilienhaus mit einer Fläche von 100 bis 150 Quadratmeter kommt in der Regel ein Gas Brennwertkessel mit 15 bis 20 kW zum Einsatz. Eine vollständige Übersicht empfehlenswerter Modelle finden Sie hier im Gasbrennwertthermen Test der Stiftung Warentest.

Hersteller:Modell:Montage:Brennstoff:Technik:Leistung:BuderusLogamax plus GB 172 TwandhängendGasGas Brennwert Kompaktkessel2,9 bis 24 kW
Hersteller:Modell:Montage::Brennstoff:Technik:Leistung:ViessmannVitodens 111-WwandhängendErd- und FlüssiggasGas Brennwert Kompaktgerät8,8 bis 35 kW

*Bildquellen: Vaillant Group; Junkers Bosch-Gruppe; Abbildung: Viessmann Werke

In einem Mehrparteienhaus sind Brennwertheizungen mit einer Leistung von 60 kW die optimale Wahl. Je höher die Leistung des Brennwertkessels ausfällt, desto mehr Fläche und mehr Warmwasserverbraucher wie Duschen oder Waschbecken können Sie mit Ihrer Heizung versorgen.

Der Brennwertkessel nutzt die im Erd- und Flüssiggas enthaltende Energie nahezu vollständig zur Erwärmung des Heizkreislaufs aus. Das geschieht sowohl bei einem Kessel mit einer Leistung von 20 kW als auch bei Modellen mit beliebig anderer Leistung.

Bei einem herkömmlichen Heizkessel hingegen entschwindet ein Teil der eingesetzten Energie ungenutzt mit dem Rauchgas durch den Schornstein. Diesem Nachteil wirken moderne Gas Brennwertkessel durch die Nutzung von Kondensationswärme entgegen.

Letztere entsteht mittels Abkühlung der Abgase am Abgaswärmetauscher. Während dieses Vorgangs kondensiert der in den Abgasen enthaltene Wasserdampf und fließt zurück in den Kessel.

Durch Nutzung dieser sogenannten latenten Energie spart ein Gas Brennwertkessel bei korrekter Nutzung und Einstellung deutlich Heizenergie ein.

Niedrige Rücklauftemperatur fördert den Energiegewinn

Gas Brennwertkessel können abhängig oder unabhängig von der Rücklauftemperatur des Wassers aus dem Heizkreislauf arbeiten.

Wichtig für die Ausnutzung des Brennwerttechnik ist eine möglichst niedrige Rücklauftemperatur von etwa 50 Grad. Bei dieser Temperatur liegt der Taupunkt für Gas, damit es zu kondensieren beginnt.

Denn nur durch Kondensation kann die Restwärme im Abgas zurückgewonnen werden.

Kessel, die unabhängig von der Rücklauftemperatur sind, arbeiten mit Wassertemperaturen von über 60 Grad Celsius. Dieses Temperaturniveau fällt meist bei der Nutzung herkömmlicher Heizkörper an.

[attention type=green]

Rücklauftemperaturabhängige Gas Brennwertkessel hingegen eignen sich besser für niedrige Rücklauftemperaturen. Diese sind zum Beispiel bei einer großflächigen Fußbodenheizung gängig.

[/attention]

Mit Gas betriebene Brennwertkessel kommen auch für die Erwärmung von Brauchwasser zum Einsatz und lassen sich mit einem Warmwasserspeicher koppeln. Gas Kombithermen verfügen bereits über eine integrierte Warmwasserbereitung.

Bauliche Aspekte und Installationsaufwand

Quelle: Bosch Thermotechnik; Buderus Deutschland

Der Installationsaufwand für einen Gas Brennwertkessel fällt im Vergleich zu einem herkömmlichen Heizkessel umfangreicher aus. So ist häufig die Sanierung des Schornsteins erforderlich. Ein zusätzlich verlegter Wasserabfluss dient der Abführung des kondensierten Wasserdampfs.

Wer einen Brennwertkessel erwirbt, kann den bereits vorhandenen Schornstein nicht ohne bauliche Maßnahmen für die Abgasführung nutzen.
Da dieser aus Steinen gemauert ist, würde er durch den ständig anfallenden Wasserdampf durchfeuchten und langfristig schwere Schäden tragen.

Um das Mauerwerk zu schützen, lässt der Fachmann ein Abgasrohr in den Kaminschacht ein. Hier ist eine ausreichende Säurebeständigkeit zu berücksichtigen, da das Kondensat neben Feuchte auch Säure besitzt.

Die übrige Installation gestaltet sich mit Ausnahme der Berücksichtigung der Rücklauftemperatur, bei einem Gas Brennwertkessel nicht wesentlich anders als bei einem herkömmlichen Heizkessel für Gas.

Wie hoch sind die Kosten für den neuen Kessel?

Die Preise für einen Gas Brennwertkessel liegen über denen für herkömmliche Gasheizungen. Das liegt an der effizienten Technik einer Brennwertheizung.

Die Anschaffungskosten amortisieren sich durch die intelligente Bauweise und den modulierenden Betrieb innerhalb weniger Jahre. Die letztendlichen Kosten für einen Gas Brennwertkessel hängen von der Kesselleistung und der technischen Ausstattung ab.

Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus lassen sich jedoch folgende Kosten annehmen:

Gasheizungsanlage2.000 – 3.200 €
Installation450 – 1.500 €
Gasanschluss1.500 – 2.500 €
Schornsteinsanierung1.500 €
Gesamt5.450 – 8.500 €

Gerne unterbreiten wir Ihnen ein unverbindliches Angebot für einen zu Ihrer Infrastruktur passenden Kessel. Sofern gewünscht, übernehmen unsere fachkundigen Heizungsmonteure die Installation vor Ort.

Diese sollte bei einem Brennwertkessel unbedingt durch Fachkräfte erfolgen, damit die korrekte Funktionsweise der Heizungsanlage gesichert ist.

Letztere sichert Ihnen die gewünschte Einsparung bei der nächsten Heizkostenabrechnung.

Warum Markenprodukte kaufen?

Entscheiden Sie sich im Idealfall für ein Markenprodukt der Hersteller Wolf, Junkers, Vaillant oder Buderus. Denn Marken-Gas Brennwertkessel schneiden im Test im Normalfall deutlich besser ab als No-Name-Produkte.

Auch ist die Versorgung mit passenden Ersatzteilen und Wartungskits bei solchen Markenkesseln über viele Jahre hinweg gesichert.

So ist der Fachmann in der Lage, Defekte auch lange nach dem Einbau schnell und zuverlässig zu beheben.

Finanzielle Förderung für viele Brennwertkessel möglich

Wer sich bei der Heizungsmodernisierung für einen Gas Brennwertkessel entscheidet, erhält Fördergelder der Kreditanstalt für Wiederauau (KfW) und des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrollen (BAFA).

Hintergrund für die finanzielle Unterstützung sind die Pläne der Bundesregierung zur Reduzierung schädlicher Klimagase aus dem Kyoto Protokoll. Brennwertkessel leisten einen Beitrag zum Erreichen dieser Zielsetzungen.

Kostenentlastungen erhalten Sie über zinsgünstige Kredite oder Zuschüsse der staatlichen Förderinstitute. Das Zuschussprogramm 430 gewährt einen Zuschuss von bis zu 15 Prozent auf die Investitionssumme.

Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten für moderne Gasheizungen erhalten Sie auf unserer Förderseite.

Источник: https://www.kesselheld.de/gas-brennwertkessel/

Brennwertkessel: Funktion, Kosten, Vorteile, Förderung

Günstig Heizen mit einem Brennwertkessel

Wussten Sie, dass Eigentümer in Deutschland mit durchschnittlich 1,03 Euro pro Quadratmeter Heizkosten belastet sind? Damit machen die Kosten für Heizung und Warmwasser mittlerweile 50 Prozent der Betriebskosten aus.

Einsparpotenziale gibt es genug, aber nur selten nutzen Eigentümer die Möglichkeit im eigenen Keller anzufangen. Dabei rät die Stiftung Warentest zu einem Austausch von Heizungen, die älter als 15 Jahre sind.

Sanierungsbedürftig sind insbesondere solche Heizsysteme, die einen zu hohen CO2-Ausstoß haben oder unwirtschaftlich laufen. Das merkt man daran, dass die Heizkosten stetig steigen und kleinere Ausfälle und Defekte gehäuft auftreten. Ein Fachmann berät Hausbesitzer bei der Wahl der richtigen Heizung.

Sowohl im Zuge einer Heizungssanierung, als auch bei der Modernisierung lohnt es sich, Informationen über die Installation eines Brennwertkessels einzuholen, um Heizkosten zu sparen und langfristig effizienter zu heizen.

  Achtung:

Auau und Funktionsweise Brennwertkessel

Fast jede Heizung verfügt über eine kontrollierte Flamme, die durch Verbrennung eines Brennstoffes Wärme in das Heizsystem leitet. Dabei entstehen Abgase sowie darin enthaltener Wasserdampf, welche aus dem Schornstein entweichen können. Nicht jedoch bei einer installierten Brennwertheizung.

Diese macht die im Wasserdampf versteckte Wärmeenergie durch Kondensieren nutzbar und führt sie zusätzlich in das Heizsystem ein. Deshalb heizt ein Brennwertkessel deutlich effizienter und dabei auch umweltschonender als andere Heizungen.

Der Brennwertkessel benötigt dabei Luftzufuhr, entweder direkt aus dem Aufstellungsraum über Fenster und Luftschlitze oder raumluftunabhängig durch doppelwandige Rohre von außen.

[attention type=yellow]

Nicht zu verwechseln ist der Brenntwertkessel mit einem Niedertemperaturkessel, die sich nur in ihrer niedrigeren Vorlauftemperatur von einer Standardheizung unterscheiden und damit leicht energiesparender sind. Die Nutzbarmachung des Brennstoffs zur Wärme eines Niedertemperaturkessels liegt um die 87 Prozent. Zum Vergleich: Bei einem Brennwertkessel liegt die Energieausnutzung bei 98 Prozent.

[/attention] Die Funktionsweise eines Brennwertkessels

  Unser Tipp:

Nutzen Sie die Möglichkeit, einen hydraulischen Abgleich ihres Brennwertkessels vornehmen zu lassen.

Dabei sorgt ein Fachmann dafür, dass die Rücklauftemperatur niedrig genug ist, um einen optimalen Brennwertnutzen zu erhalten.

Anders kann das Ergebnis bei einem Brennwertkessel mit Überstromventil ausfallen. Ob Ihr Modell darüber verfügt, lässt sich durch einen Heizexperten feststellen.

Das richtige Modell finden

Ein Brennwertkessel eignet sich für Gas-, Öl- und für den Pelletheizbetrieb. Bei allen drei Betriebsarten eröffnen sich große Einsparmöglichkeiten. Den Großteil der installierten Brennwertkessel macht jedoch die Variante mit Gas aus.

Das liegt insbesondere daran, dass Heizöl-Brennwertkessel einen geringeren Zugewinn haben und zudem der im Kondensat enthaltene Schwefel zusätzlich neutralisiert werden muss.

Wirtschaftlicher ist daher eine Gas-Brennwertheizung, die bevorzugt zusätzlich mit einem Warmwasserspeicher für die Erwärmung von Brauchwasser kombiniert wird. Denkbar ist auch eine Kombitherme, die bereits über eine eigene Warmwasserbereitung verfügt.

Ein gewisser baulicher Aufwand ist bei jedem Modell einzukalkulieren. Durch den ständig anfallenden Wasserdampf muss ein separates Abgasrohr durch den Kamin gelegt werden. Dieses Rohr muss zusätzlich auch säurebeständig sein, da in dem Kondensat neben Feuchte auch Säure vorhanden ist.

Bauart Funktion
StandardkesselBeim mit Gas betriebenen Standardkessel wird durch Verbrennung eine konstante Flamme gehalten, die Wärme ins Heizsystem abgibt.
Gas-BrennwertkesselIm Brennwertkessel wird der im Abgas enthaltene Wasserdampf mittels Wärmetauscher zum Kondensieren gebracht. Die dadurch freigegebene Wärme wird zusätzlich ins Heizsystem geleitet.
Gas-Brennwertkessel mit Solarthermie-UnterstützungZusätzlich zum Brennwertkessel wird mittels Solaranlage das Heizsystem unterstützt. Die Kollektoren sammeln und speichern Sonnenenergie für die Warmwasserbereitung und helfen so, Energiekosten zu sparen.

Vor- und Nachteile eines Brennwertkessels im Überblick

Die wesentlichen Vorteile eines Brennwertkessels sind neben der energiefreundlichen und umweltschonenden Heiztechnik auch die messbaren Erfolge für den Verbraucher.

Der Normnutzungsgrad, dessen Berechnung die DIN 4702 festlegt, gibt an, wie leistungsfähig der Brennwertkessel ist.

Je höher die Prüfzahl, desto besser kann die Heizungsanlage die Energie, die im Brennstoff steckt, auch wirklich nutzen.

  Vor- und Nachteile eines Brennwertkessels im Vergleich zu einem Standardkessel Vorteile Nachteile
  Gute Kopplungsmöglichkeiten mit Erdwärmepumpen und Solarenergie  Teurer in der Anschaffung wegen eventueller baulicher Veränderungen am Schornstein
  Bis zu 500 Euro Kosteneinsparung pro Jahr, bei zusätzlicher Solarthermie sogar bis zu 1000 Euro  Für den Abgastransport wird Strom gebraucht
  Höherer Normnutzungsgrad
  Niedrigerer CO2-Ausstoß
  Auf lange Sicht umweltschonender und wirtschaftlicher

Was kostet ein Brennwertkessel mit Einbau?

Die Kosten einer Heizungsmodernisierung fallen und stehen in der Regel mit dem Preis des Brennwertkessels. Je nach Kesselleistung und der technischen Ausstattung sowie baulichen Gegebenheiten können die Kosten für den Brennwertkessel deutlich variieren. Dennoch lohnt sich die Anschaffung, da sich die Kosten durch die Einsparung langfristig amortisieren.

Posten Preis*
Heizungsanlageca. 2.000 – 3.000 Euro
alternativ: Heizungsanlage mit Warmwasserbereiterca. 900 – 3.000 Euro
alternativ: Heizungsanlage mit Solarthermieca. 18.000 Euro
Installationsaufwandca. 500 – 1.500 Euro
Gasanschlussca. 2.000 Euro
Schornsteinsanierungca. 1.500 Euro
Gesamtkosten Einbau Brennwertkesselca. 5.500 – 8.000 Euro plus Zusatzkosten für alternative Kombithermen

* Preise sind Durchschnittswerte und dienen zur Orientierung.

Wer seine Heizung mit einem Brennwertkessel aufrüstet, kann sich unter bestimmten Voraussetzungen über attraktive Fördermöglichkeiten aus staatlichen Geldtöpfen durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und die Kreditanstalt für Wiederauau (KfW) freuen.

Im Rahmen des Klimaschutzprogramms 2030 werden unterschiedliche Fördermaßnahmen für den Einbau und Austausch von Heizungen angeboten. Weitere Informationen dazu können Sie unserer Übersicht zu Förderungen für Heizungen entnehmen.

Источник: https://www.aroundhome.de/heizung/brennwertkessel/

Brennwertkessel sparen Gas und Öl

Günstig Heizen mit einem Brennwertkessel

Letzte Anfrage: vor 7 Minuten 64 Anfragen heute

Dieser Artikel wurde erstellt von: Oliver Wulf, Redakteur www.Heizungsfinder.de Jetzt Fachbetriebe für Ihr Projekt finden Heizungen ⯈ Ölheizung ⯈ Öl-Brennwertkessel

Günstiger Heizen: das ist das Ziel vieler Hausbesitzer. Ein Brennwertkessel kann dabei helfen.

Der Brennwertkessel, im Gasheizungsbereich auch Brennwerttherme genannt, ist ein Heizkessel, der durch den Einsatz der sogenannten Brennwerttechnik eine sehr hohe Energieeffizienz erreicht. Die Abgase – die bei anderen Heiztechniken ungenutzt aus dem Schornstein entweichen – werden zur Energiegewinnung genutzt.

Als Heizungsbesitzer können können Sie mit einem Brennwertkessel Ihren Gas, Öl oder Pellet Verbrauch spürbar senken. Außerdem erzielt eine Brennwerttherme gegenüber einem Niedertemperaturkessel deutlich geringere Schadstoffemissionen und schont die Umwelt.

Heizungsfinder erklärt Ihnen, wie der Brennwertkessel funktioniert, wie viel Geld Sie sparen können und welche Anschaffungskosten dem gegenüber stehen.

So funktionieren Gas- & Öl Brennwertkessel

Bei der Verbrennung von Gas, Öl oder Pellets entsteht Wasserdampf. Eine herkömmliche Gasheizung oder eine ältere Öheizung leitet diesen Wasserdampf, zusammen mit dem bei der Verbrennung entstandenen CO2, über den Schornstein an die Umwelt ab.

Der Begriff Brennwert bezeichnet das Maß für die in einem Stoff enthaltene thermische Energie. Ein Brennwertkessel nutzt die thermische Energie, oder auch Wärmeenergie, des Wasserdampfs.

Eine um bis zu 11 Prozent bessere Ausnutzung des Brennstoffs wird erreicht, indem ein Teil des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes im Brennwertkessel kondensiert.

Beim Kondensationsvorgang wird die frei werdende Kondensationswärme zum Aufheizen des Wasserrücklaufs der ihrer Heizung genutzt. Ihre Ölheizung wird durch den Einsatz der Brennwerttechnik also deutlich wirtschaftlicher.

Die Einsparungen der Heizkosten fallen noch höher aus, wenn Sie Ihre Ölheizung mit Solarthermie koppeln. Hier sind Heizkostenreduktionen von etwa 21% möglich. Zudem profitieren Sie dann auch von einem Kesseltauschbonus profitieren. Fragen Sie Ihren Ölheizungsinstallateur vor Ort.

Nächste Seite

kW Leistung für Mehrfamilienhaus + Warmwasserauereitung ermitteln

Ich habe ein Mehrfamilienhaus, gebaut in den 1950er Jahren mit 800 qm.Wohnfläche. Dort soll nun eine Heizung rein, alternativ Gas oder Öl. Meine Frage nun dazu: Wieviel kW Leistung benötige ich für mein Haus incl.

Warmwasserauereitung? Antwort von Carsten Schawe Solar- und Wärmetechnik GmbH

Hallo, die auslegung Ihrer Heizung kann nur mit Plänen und VorOrtTermin erfolgen. Wir bieten diese Berechnung an und bei Auftragserteilung über den Einbau Ihrer neuen Heizung sogar für Sie kostenfrei.

Überschlägig ist je nach Gebäudestandart und Personenzahl sicher mit einer Leistungsbedarf zwischen 40 und 120KW zu rechnen. Mit freundlichen Gruß

Carsten Schawe

Warmwasser- oder Heizkreis – was soll als erstes anspringen?

Ist es egal, ob bei einer Brennwert Heizung der Warmwasserkreis oder der Heizkreis als erstes aktiviert wird oder soll der Warmwasserkreis immer vor dem Heizkreis über die Zeitsteuerung als erstes „anspringen“? Antwort von Solarteam Ostsee GmbH

Im Normallfall hat Warmwasser immer Vorrang, also erst Warmwasser dann Heizung. Man kann aber über die Regelung auch Parallelbetrieb einstellen, dann läuft beides zusammen. Mit sonnigen Grüßen,

Thorsten Rist

Ölheizung durch Wärmepumpe ersetzen

Umbau von Ölheizung auf Wärmepumpe: Ich bewohne eine DHH mit ca. 130 m² Wfl. auf ca. 300 m² Grund. Derzeitig mit Ölheizung. Nach Recherche übers Landratsamt wäre sowohl eine GWWP oder eine EWS auf meinem Grundstück möglich. Hauswärmebedarf derzeit ca. 150 kWh/a inkl. WW. Heizsystem derzeit Flächenheizkörper. Ölbrenner 21 kW.

Höchste bisherige Vorlauftemperatur waren 55 grad. Deshalb gehe ich auch bei den konventionellen Flächenheizkörpern davon aus, dass die Ölheizung durch eine 2-stufige WP zu ersetzen sein müsste. Liege ich mit dieser Annahme richtig? Antwort von Göhler GmbH Bad Heizung Öfen

Wärmepumpen sind grundsätzlich nicht zu empfehlen.

Hohe Anschaffungskosten, sehr hoher Energieverbrauch, kurze Lebensdauer, hohe Reparaturanfälligkeit und damit hohe Betriebskosten allgemein. Viele Wärmpumpenbesitzer ärgern sich über zu hohe Betriebskosten. Wer denkt, dass man sparen kann der irrt gewaltig.

Wir haben schon viele Anlagen ausgebaut und Pelletheizungen oder Erdgasablagen installiert.

Kann man einen vorhandenen Buderus Ölkessel umrüsten?

Kann man bei Umstellung auf Gas einen vorhandenen Buderus Ölkessel umrüsten? Wie hoch belaufen sich die Kosten? Antwort von Krämer Heizung Lüftung Sanitär

Ja, das Umrüsten von Öl auf Gas ist möglich. Es kostet ca. 2000€, dazu kommen aber noch Kosten für die Gas-Installation.

Explosionsgeräusche in der Heizung

Kessel macht bei Anlaufen der Heizung eine kleine Verpuffung . Manchmal – nicht immer – rote Leuchte in der Heizung springt an. Antwort von Peters Sanitär und Heizung

Das kann merere sachen als Ursache haben. Auf alle Fälle ist ein Fach-Handwerker mit eingetragener Gas.

-Öl-Konzession hinzu zu rufen. An zu raten ist auf jeden Fall eine Hersteller-orientierte Wartung des Gerätes und Überprüfung der Startgasmenge, Zünd.-und Überwachungselektroden bzw. Öldüse und Fotozelle Mit freundlichen Grüßen Guido Peters Sanitär und Heizungstechnik 05137-76808 info@sanitaer-peters.

de

WWW.sanitär-peters.de

Fehler bei Automatik & Nachfolgemodell der Buderus S 115 U

Ich habe mein Elternhaus wieder übernommen und darin ist eine sehr alte Ölheizung von Buderus eingebaut. Ich glaube eine S 115 U, wenn ich das noch richtig gelesen habe. Generell lief diese Heizung die letzten Jahrzehnte sehr ordentlich. Ein Austausch ist – finanziell bedingt – für uns erst Anfang nächsten Jahres drin.

Zwei Fragen hätte ich an einen Experten: 1) Automatik funktioniert nicht mehr – das heißt wir müssen den Brenner jeden Morgen manuell starten. Das funktioniert jedesmal aber wirklich komfortabel ist das natürlich nicht.

Haben Sie eine Idee woran das liegen könnte? 2) Nachfolgemodell: Wir heizen aktuell 150qm im Einfamilienhaus von 1985 (zuletzt gedämmt 1996) und sind 4 Personen (2 Erwachsene und 2 Kinder) im Haushalt.

Mit Buderus sind wir soweit immer zufrieden gewesen – gibt es ein Nachfolgemodell für unser Heizungsmodell? Vielen Dank und schöne Grüße! Antwort von Buderus Deutschland

Bei diesem Kessel Baujahr 1985 ist sicher ein Regelgerät der 3000er Serie mit den Einschubmodulen verbaut (eine genaue Bezeichnung der Regelung wäre interessant). Möglicherweise ist ein defektes Brennerrelais die Ursache Ihrer Störung. Falls Sie eine 3000er Regelung haben, dann wird die Brenneranforderung über eine LED (Flammensymbol) auf dem Modul M004 (ganz links im Schaltkasten) angezeigt. Geht der Brenner trotz Anforderung nicht in Betrieb, dann ist das Brennerrelais auf dem Modul M004 defekt. Um die Ursache zu finden, können Sie sich gern per PN melden. Als aktuellen Öl-Brennwertkessel können wir Ihnen den vollmodulierenden Buderus Logano plus KB195i-15,0kW empfehlen. https://webservices.buderus.at/download/pdf/file/8737803944.pdf Der Kessel kann in der Leistung reduziert und so auf Ihre tatsächliche Heizlast eingestellt werden. Eine Umrüstung von Heizwert auf Brennwert ist in Kombination mit einem hydraulischen Abgleich förderfähig (10% der Gesamtkosten). Schauen Sie sich dazu den folgenden Link an. https://www.effizienzhaus-online.de/foerderung-oelheizung

Eine Umrüstung von Öl auf Gas ist später durch den Austausch des Brenners möglich.

Wie sind die BAFA Fördervoraussetzungen bei Austausch Nachtspeicher gegen neue Heizung?

Wir haben in unserem Haus Nachtspeicheröfen, über deren Ersatz ich mir gerade Gedanken mache. Im BAFA Förderprogramm für Holzpelletöfen steht als Fördervoraussetzung dass „eine Heizungsanlage seit mindestens 2 Jahren in Betrieb sein muss“.

Zählt hierbei eine Nachtspeicherheizungs“anlage“ dazu oder ist diese Heizungsform für die Förderung ausgeschlossen? Eigentlich würde ich eine gesamte Heizung incl. Heiztherme (ob nun Gas/Öl/Holzpellet/Hackschnitzel) Heizkörpern, Rohren installieren wollen.

Antwort von Bertsch Gebäudemangament

Bezüglich Ihrer Anfrage teilen wir mit, dass jegliche Art einer Modernisierung förderfähig ist; d.h. dass Sie grundsätzlich Anspruch haben auf Förderleistungen des KfW, gleich für welche Art von Modernisierungsmaßnahme Sie sich entscheiden.

Im Einzelfall betrachtet wird jede einzelne Maßnahme betrachtet wie in Ihrem Fall der Austausch einer Heizungsanlage. Allerdings ist die Aussage, dass eine Anlage zwei Jahre in Betrieb sein muss, schlichtweg falsch. Sie MÜSSEN vor dem Einbau einen Sanierungsfahrplan haben, den wir als Energieberater erarbeiten, womit Sie einen Vor- Ort- Bericht erhalten.

Aus Diesem geht hervor, welches System Sie z.Zt. nutzen und welches System Sie künftig nutzen; dabei ist jede Art der Heiztechnik deutlich effizienter als ein „altes“ System, somit förderfähig. Die Berichterstattung MUSS vor Einbau fertiggestellt sein. Gerne beraten wir Sie hinsichtlich einer neuen Heizanlage, individuell für die von Ihnen erwünschte Nutzungsart und Ihre Immobile. MfG

R. Bertsch

Wolf Heizung zeigt Störung 004

Unsere Heizung (Marke ist von Wolf) zeigt Störung 004 an, was könnte das sein? Antwort von Joachim und Oliver Zirfaß GbR

Beim Brennerstart keine Flammenbildung. Gaszufuhr, Zündelektroden und Zündkabel überprüfen/erneuern, Entstörtaste drücken

Öltank: Spezialfarbe notwendig oder Hammerite Farbe geeignet?

Ich wollte beim Baumarkt eine 3 in 1 Hammerite Farbe kaufen, weil unser Öltank auf Stahl (im Keller) Flugrost hat. Abgeschliffen habe ich bereits alles. Innen wurde der Tank vor 3 Wochen abgesaugt, kontrolliert und für gut empfunden, trotz Baujahr 1970.

Auf jeden Fall hat der Baumarkt Mitarbeiter mich verunsichert, weil er gesagt hat, dass der Öltank nur mit Spezialfarbe angestrichen werden darf, welche weiß er aber auch nicht. Über das Internet habe ich gar nichts zu dem Thema gefunden. Die Öltank Reinigungsfirma hat gesagt, dass ich nehmen kann, was ich will.

Können Sie mir bitte eine qualifizierte Antwort geben, ob ich den Öltank mit jeder beliebigen Farbe anmalen darf oder nur mit Spezialfarbe? Wenn Spezialfarbe, können Sie mir dann bitte 1-2 Spezialfarben nennen? Vielen Dank für die Hilfe! Antwort von Willi Wunderlich

Der Baumarktmitarbeiter meinte wohl den Anstrich für die Bodenwanne.

Für den Tank selbst – in der Regel ein Stahltank – genügt ein Schutzanstrich mit Rostschutzfarbe um äußere Korrossion zu vermeiden.

Eigene Frage stellen

Источник: https://www.heizungsfinder.de/oelheizung/brennwertkessel

Energieeinsparung durch Brennwerttechnik

Günstig Heizen mit einem Brennwertkessel

(23. September 2013) Die Brennwerttechnik hat mittlerweile die deutschen Heizungskeller erobert. Ein Viertel aller Gas- und sieben Prozent aller Ölheizungen sind Brennwertheizungen.

Und nahezu jede dritte neue Ölheizung nutzt den Brennwert. Das hat seinen Grund. Denn Brennwertheizungen nutzen den Brennstoff besser aus und sparen damit Energie.

Damit hat sich in den vergangenen Jahren ein deutlicher Wandel vollzogen.

Eine Vollbrennwertheizung

Brennwerttechnik: Grundlagen

Bei der Verbrennung von Öl und Gas entsteht Wasserdampf im Abgas. Wenn dieser Wasserdampf im Abgas kondensiert, also flüssig wird, dann wird genausoviel Energie frei, wie für das Verdunsten des Wassers benötigt wurde.

Das sind immerhin etwa elf Prozent der im Erdgas enthaltenen Energie, bei Heizöl acht Prozent.

Damit dieser Wasserdampf an einem Wärmetauscher kondensiert, muss dieser Wärmetauscher kalt genug sein, ähnlich wie sich nur an einer kalten Fensterscheibe Wasser niederschlägt.

Wärmeabgabe an das Heizwasser

In einem Edelstahlwärmetauscher wird das Verbrennungsgas von etwa 1.000 Grad auf circa 65 Grad heruntergekühlt und erwärmt dabei das von den Heizungen kommende Wasser. Zusätzlich gibt der im Abgas enthaltene Wasserdampf seine Kondensationswärme an das Wasser ab, das den Wärmetauscher durchläuft.

Rücklauf kalt genug?

Die spannende Frage ist nun: Ist das Rücklaufwasser kalt genug, um den Wasserdampf kondensieren zu lassen? Dafür darf es nicht wärmer als 57 Grad bei Gasheizungen und 48 Grad bei Ölheizungen sein.

Der Wärmetauscher verschluckt zusätzlich 12 Grad, um die der Rücklauf unter der Kondensationstemperatur liegen muss. Ist das Rücklaufwasser wärmer als 36 Grad bei Gas, dann kann der Wasserdampf nicht kondensieren. Er entweicht dann still mit dem übrigen Abgas im Schornstein.

[attention type=red]

Der Heizungsbetreiber merkt davon gar nichts, weil die Heizung nach wie vor normal heizt. Aber der Verbrauch ist höher, weil der Wasserdampf eben nicht kondensiert. Früher waren Vorlauf/Rücklauftemperaturen von 90/70 Grad üblich.

[/attention]

Die Niedertemperaturtechnik arbeitet mit 50/30 Grad. Je nach Witterung und Heizungsauslegung wird es also knapp.

Zwei Drittel der Brennwertheizungen sind verbesserungsbedürftig

Im Auftrag der Verbraucherzentrale wurden im Jahr 2011 tausend Brennwertheizungen untersucht. Die Brennwertnutzung war nur bei einem Drittel der Geräte akzeptabel, bei einem Drittel ungenügend und beim Rest der Heizungen verbesserungsbedürftig.

Ein Liter Heizöl lässt einen ganzen Liter Wasser Wasserdampf kondensieren. Wenn man also das Abwasser der Heizung für einen Tag abfängt, dann kann man schnell sehen, ob der Wasserdampf kondensiert. Wenig Kondensat heißt schlechter Brennerbetrieb.

Wer dagegen viel Wasser misst, hat die im Wasserdampf enthaltene Energie gut ausgenutzt. Das Versprechen aus dem Werbeprospekt wird dort wohl eingehalten. Wer Mängel feststellt, sollte den Fehler jedoch nicht sofort beim Hersteller suchen, sondern
zunächst die Einstellungen prüfen.

Lesen Sie Details zur Prüfung: Brennwertkessel einfach kontrollieren

Warum keine Brennwertnutzung?

Wenn der Heizungsrücklauf zu warm ist, funktioniert die Brennwertnutzung nicht. Das passiert oft im Winter, wenn es draußen sehr kalt ist. Damit die Räume dann noch gemütlich warm werden, wird die Heizung hochgedreht. Der Rücklauf ist dann auch entsprechend wärmer.

Wenn die Heizkörper zu klein bemessen sind, dann muss auch höher geheizt werden, damit es warm wird.

[attention type=green]

Auch eine falsche hydraulische Einstellung führt dazu, dass Wasser zu schnell durch den Heizkörper fließt (zu hohe Pumpenleistung, falsch voreingestellte Thermostatventile, Vorlaufmischung).

[/attention]

Besonders in Altbauten mit schlechter Wärmedämmung gibt es einen hohen Heizbedarf. In diesen Häusern sind auch die Heizkörper oft zu klein und es fehlt ein hydraulischer Abgleich.

Vollbrennwertnutzung: Die Vetter-Story

Der Handwerksmeister und Erfinder Richard Vetter hatte die Idee, den im Abgas enthaltenen Wasserdampf in einem separaten Kunststoffwärmeübertrager kondensieren zu lassen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Abgase bereits auf rund 65 Grad abgekühlt wurden.

Im Kunststoffwärmeübertrager werden dann die Abgase weiter abgekühlt. So wird die für Kondensation nötige Temperatur unterschritten.

Die Kühlung übernimmt hierbei die für den Verbrennungsvorgang benötigte Frischluft auf ihrem Weg zum Brenner. Die Wärmeenergie wird auf diese Weise im System zurückgehalten und geht nicht mit dem Abgas verloren. Je kälter die einströmende Frischluft ist (zum Beispiel im Winter), desto besser wird der Wirkungsgrad. Denn dann werden die Abgase effektiver abgekühlt.

Da der Kunststoffwärmeübertrager unempfindlich gegenüber der im Kondensat enthaltenen Schwefelsäure ist, spielt der im Brennstoff enthaltene Schwefelanteil keine Rolle. Es können deshalb auch schwefelhaltige Heizöle verfeuert werden.

Durch diese Anordnung ist bei diesen Voll-Brennwertkesseln der Brennwert weder last- noch rücklauftemperaturabhängig und sie können auch dort eingesetzt werden, wo sich die Vor- und Rücklauftemperaturen zwischen 90 und 60 Grad bewegen müssen. Man spricht deshalb auch von Hochtemperatur-Brennwertkesseln beziehungsweise „Voll-Brennwertkesseln“.

Vetter hatte seine Erfindung schon 1982 fertig. Seither sieht sich der cholerische Tüftler von „Banditen, verfluchten“, ja, von einer „ganzen Teufelsgesellschaft“ verfolgt, in Gestalt von renitenten Bezirksschornsteinfegermeistern, TÜV-Ingenieuren und Behördenvertretern.

[attention type=yellow]

Kern seiner Erfindung ist der Einbau eines zweiten Wärmetauschers im Kesselraum. Vetter hat verfügt, dass seine Erfindung nur von kleinen Heizungsfirmen genutzt werden darf.

[/attention]

Inzwischen ist die Vollbrennwerttechnik seit vielen Jahren erfolgreich am Markt. Sie ist also den Kinderschuhen entwachsen. Dennoch ist sie selbst bei Heizungsexperten kaum bekannt.

Luft-Abgas-System (LAS)

Das Abgas von Brennwertgeräten ist kühler als das aus üblichen Heizkesseln. Deshalb fehlt den Abgasen der Auftrieb. Zudem kondensiert das Restwasser im Abgas leicht innen im Schornstein und durchfeuchtet ihn dabei.

Deshalb brauchen Brennwertgeräte eine feuchte und säureunempfindliche Abgasanlage. Das kann einfach und kostengünstig durch den Einzug eines Edelstahl- oder Kunststoffrohrs geschehen.

Die Abgase werden mit einem Ventilator ins Freie gebracht.

Vorteilhaft ist auch ein Luft-Abgas-System (LAS). Dabei wird im Abgasrohr ein kleineres Rohr nach unten geführt für die Zuluft zur Heizung. Faktisch wirkt das LAS auch wie ein Wärmetauscher.

Das nach oben abströmende Abgas erwärmt auf seinem Weg die in Gegenrichtung strömende Frischluft.

Das dabei kondensierende Wasser fließt nach unten in die Heizung und wird dort aufgefangen und abgeführt.

Firmen am deutschen Markt

Die Vollbrennwerttechnik ist ausgereift und seit vielen Jahren und in vielen tausenden Geräten im Einsatz. Die Preise liegen kaum über dem Niveau von anderen Heizungen. Jedoch muss der jeweilige Heizungsinstallateur direkt beim Hersteller bestellen. Die branchenüblichen Provisionen sind auch hier im Preis einkalkuliert.

Am deutschen Markt wird die Voll-Brennwerttechnik derzeit von vier Firmen angeboten: Der Firma Götz Heiztechnik (ProCondens, die in großen Stückzahlen in Deutschland und in der Schweiz vertreibt), der Firma von Richard Vetter: Veritherm, der Firma Zink aus dem Allgäu (bietet auch -Öl- und Gasbrennwerttechnik bis hinunter
zu 7,5 kW) und der Firma Kroll aus Kirchberg an der Murr.

Wann ist diese Technik für Sie interessant?

Wenn Sie Ihre alte Heizungsanlage (im Altbau) gegen eine neue Öl- oder Gasheizung auswechseln und auch bei Heizkörper- und Warmwasserbetrieb höchste Effizienz bei der Wärmeerzeugung verlangen, ist Vollbrennwert angesagt.

Vorteil: Bei diesem System können Sie im Brennwertbereich heizen, ohne dass sie auf niedrige Rücklauftemperaturen angewiesen sind. Außerdem brauchen Sie Ihre Heizflächen nicht zu vergrößern. Voll-Brennwertkessel können circa zehn Prozent mehr Energie aus der gleichen Menge Brennstoff schöpfen wie moderne Niedertemperaturheizungen. 

Источник: https://www.energieverbraucher.de/de/brennwert__289/

Neue Heizung – Welche ist die Richtige?

Günstig Heizen mit einem Brennwertkessel

Welche Heizung passt zu Ihrem Haus? Wir geben Ihnen einen Überblick zu den gängigen Heizungssystemen und sagen, welche Vor- und Nachteile es gibt.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Planen Sie einen Heizungstausch frühzeitig, bevor Ihre Heizung kaputt geht!
  • Bei den konventionellen Energieträgern bildet der Brennwertkessel den aktuellen technischen Standard.
  • Umweltfreundlicher ist das Heizen mit erneuerbaren Energien. Der Wechsel zahlt sich dank attraktiver Förderprogramme oft schnell aus.
  • Die CO2-Abgabe macht ab 2021 das Heizen mit Heizöl und Gas deutlich teurer.

Steht bei Ihnen ein Neubau oder eine Sanierung an? Sie können zwischen einer Vielzahl an Heizsystemen wählen. Diese unterscheiden sich nicht nur beim Energieträger, sondern auch in der eingesetzten Technik, ihrer Effizienz, Wirtschaftlichkeit und den Umweltbelastungen. Wir stellen Ihnen die gängigsten Heizungsarten vor und bieten Ihnen eine erste Orientierung im Heizungsdschungel.

Neue Heizung: An die Zukunft denken

Entscheiden Sie sich zukunftsorientiert: planen Sie Ihren Heizungsaustausch frühzeitig und sorgfältig, denn meist ist es eine Entscheidung für die nächsten 20 Jahre! Hierbei sollten Sie unbedingt zusätzliche Faktoren einbeziehen, wie gesetzliche Vorgaben oder die Erneuerung weiterer Bauteile.

Überlegen Sie auch, ob alternative Heizsysteme wie eine Wärmepumpe, Pelletheizung oder Solarthermie-Anlage in Ihrer individuellen Situation in Frage kommen.

[attention type=red]

Diese klimafreundlichen Alternativen zu den fossilen Brennstoffen Öl und Gas werden sowohl im Neubau als auch bei Sanierungen im Gebäudebestand immer beliebter. Sie wirken sich nicht nur positiv auf den eigenen Geldbeutel aus, sondern auch auf die Umwelt.

[/attention]

Es gibt auch sogenannte Hydridheizungen, wenn Sie nicht komplett auf erneuerbare Systeme umsteigen wollen. Lassen Sie sich hier von einer unabhängigen Fachkraft beraten. Sie hilft bei einer genauen Abschätzung und Planung in Ihrem individuellen Fall.

Brennwertkessel – der effiziente Heizkessel

Heizkessel sind der Klassiker zur Wärmeerzeugung im Wohngebäude. Stand der Technik sind bereits seit vielen Jahren Brennwertkessel. Dennoch gibt es noch viele Gebäude mit klassischen Heizwertkesseln. Sie sind technisch veraltet und sollten ausgetauscht werden. Hierzu gehören: Konstanttemperaturkessel, Standardkessel sowie Niedertemperaturkessel.

Brennwertkessel arbeiten effizienter als Heizwertkessel

Brennwertkessel sind deutlich effizienter, weil sie auch die Restwärme aus dem Abgas nutzen. Ihr größter Vorteil ist, dass es sich um einen vergleichsweise einfachen Austausch mit niedrigen Investitionskosten handelt.

Die Mehrkosten gegenüber einem veralteten Heizwertkessel amortisieren sich innerhalb weniger Jahre.

Da beim Brennwertkessel der Wasserdampf im Abgas kondensiert, müssen Sie gegebenenfalls noch mit zusätzlichen Kosten für einen neuen Abwasseranschluss und eine Nachrüstung Ihres Schornsteins rechnen.

Bei Brennwertkesseln handelt es sich um eine klassische Heiztechnik – meist sind Öl- oder Gas-Kessel gemeint. Die Brennwerttechnik wird aber beispielsweise auch bei Pelletheizungen eingesetzt.

Sie sollten einen Anstieg des Öl- und Gaspreises durch steigende CO2-Abgaben einkalkulieren. Bestenfalls informieren Sie sich auch über alternative Heiztechniken wie eine solarthermische Anlage, Pelletöfen oder Wärmepumpen.

[attention type=green]

Eine Verbindung von fossilen und erneuerbaren Energieträgern ist sehr gut möglich – Brennwertkessel werden zum Beispiel häufig mit einer Solarthermie-Anlage zur Warmwasserbereitung kombiniert.

[/attention]

Eine Förderung für fossile Brennwertkessel gibt es nur unter der Bedingung, dass sofort oder aber spätestens nach 2 Jahren erneuerbare Energien eingebunden werden – zum Beispiel Solarthermie.

Solarthermie: Solaranlage für Warmwasser und Heizung

Sonnenenergie für Strom und Wärme nutzen? Das geht: Während Sie für die Stromerzeugung eine Photovoltaikanlage  installieren, brauchen Sie zur Wärmeerzeugung eine Solarthermie-Anlage.

Diese können Sie für die Warmwassererwärmung nutzen und auch zur Heizungsunterstützung. Da Sonnenenergie nicht gleichmäßig übers Jahr verteilt verfügbar ist, werden solarthermische Anlagen oft mit modernen Brennwertkesseln kombiniert.

Aber auch eine Kombination mit einem Pelletkessel oder einer Wärmepumpe kann sinnvoll sein.

Solarthermie ist gut mit einem Pelletkessel oder einer Wärmepumpe kombinierbar

Bei der Planung und Dimensionierung einer solarthermischen Anlage sollten Sie alle Komponenten beachten: die Solarkollektoren auf dem Dach, die Solarstation mit Regelung sowie den Speicher für das Warmwasser.

So hängt der Ertrag einer Solaranlage beispielsweise von Fläche, Ausrichtung und Neigung der Kollektoren ab. Auch die Bedingungen für eine Förderung müssen beachtet werden: Ein zu großer Wärmeertrag bringt keine Ersparnis, wenn Sie die erzeugte Wärme nicht für Warmwasser oder zum Heizen benutzen.

Deshalb sollten Sie eine Solaranlage in erster Linie für den tatsächlichen Warmwasser- oder Heizwärmebedarf planen. Dieser ist wiederum abhängig von der Anzahl der Personen in Ihrem Haushalt sowie der Wohnfläche des Gebäudes.

Nach einer groben Einschätzung können Sie Anschaffungs- und Investitionskosten berechnen. Dabei hilft Ihnen eine fachkundige Beratung oder eine Fachfirma.

Источник: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/heizen-und-warmwasser/neue-heizung-welche-ist-die-richtige-30077

Heimtextilien
Schreibe einen Kommentar

;-) :| :x :twisted: :smile: :shock: :sad: :roll: :razz: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :grin: :evil: :cry: :cool: :arrow: :???: :?: :!: