Haltbare Lebensmittel: Wenn Notvorrat, dann richtig!

Contents
  1. Auch ohne Coronavirus: Notvorrat, mit dem du 10 Tage auskommst
  2. Notvorrat: Einkaufsliste für Getreide und Kartoffeln
  3. Notvorrat: Obst und Gemüse
  4. Milch, Eier, Ersatzprodukte und Fette auf der Einkaufsliste
  5. Getränke und Sonstiges im Notvorrat
  6. Erstelle deinen individuellen Notvorrat
  7. Notvorrat – Das sollten Sie wissen
  8. «Kluger Rat – Notvorrat»:Alter Slogan immer noch aktuell
  9. Warum ist ein Notvorrat sinnvoll?
  10. Was gehört auf die Vorratsliste?
  11. Welche Lebensmittel sind zu empfehlen?
  12. Was ist wichtiger: Wasser oder Nahrungsmittel?
  13. Was gehört sonst noch dazu?
  14. Wo und wie soll der Vorrat auewahrt werden?
  15. Zählen die Lebensmittel im Tiefkühler auch zum Notvorrat?
  16. Notfallplan – Vorratsliste zum Ankreuzen
  17. Flyer «Kluger Rat – Notvorrat»
  18. Prepping: Nahrungsmittel zum Überleben, 10+ Jahre haltbar
  19. 1. Grundnahrungsmittel, die nicht verderblich sind
  20. 2. Andere Überlebensnahrungsmittel, die nicht verderblich sind
  21. 3. Überlebensnahrungsmittel, die gefroren nicht verderblich sind
  22. 4. Grundzutaten, die nicht verderblich sind
  23. 5. Gewürze, die nicht verderblich sind
  24. 6. Getränke, die nicht verderblich sind
  25. Prüfe deine Lebensmittel
  26. Tipps für die Lagerung
  27. Zusammenfassung
  28. Kommentare (25)
  29. mit hochwertigen und leicht zu verstehenden E-Books
  30. Nachhaltiges Notfallpaket: Checkliste für einen 14-Tage-Vorrat
  31. Checkliste: Das gehört in die Notfallvorratskammer
  32. Dauervorrat oder “schlauer Vorrat”?
  33. Die Lebensmittelgruppen und ihre Abwandlungen
  34. 1. Getränke
  35. 2. Getreideprodukte
  36. 3. Gemüse
  37. 4. Obst
  38. 5. Nüsse und Keimsaaten
  39. 6. Milchprodukte
  40. 7. Fisch, Fleisch und Eier
  41. 8. Fette und Öle
  42. 9. Sonstiges
  43. Grundlegende Tipps für den Notfallvorrat

Auch ohne Coronavirus: Notvorrat, mit dem du 10 Tage auskommst

Haltbare Lebensmittel: Wenn Notvorrat, dann richtig!

Das Coronavirus verbreitet sich immer weiter – und viele Menschen überlegen, für den Ernstfall einen Notvorrat an Lebensmitteln anzulegen. Das Landwirtschaftsministerium hat eine entsprechende Einkaufsliste mit empfehlenswerten Nahrungsmitteln erstellt – wir haben sie uns angesehen.

Ein Notvorrat kann dich im Fall der Fälle einige Tage lang ernähren, wenn gerade keine neuen Lebensmittel zugestellt werden können oder du das Haus nicht verlassen kannst.

Panik und übertriebene Hamsterkäufe sind jedoch nicht angebracht. Seit dem ersten Lockdown wissen wir, dass die Versorgung mit Lebensmittel gut funktioniert. Laut dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ist es aber trotzdem ratsam, sich für mögliche Notfälle einen Nahrungsvorrat anzulegen, auch unabhängig von der Bedrohung durch das Coronavirus.

Als Notfälle werden dabei nicht gleich apokalyptische Szenarien verstanden. Bereits ein mehrtägiger flächendeckender Stromausfall kann dafür sorgen, dass Supermärkte nicht mehr beliefert werden können und die Wasserversorgung beeinträchtigt wird.

Aber auch andere unvorhergesehene Vorkommnisse wie Naturkatastrophen oder Epidemien können dafür sorgen, dass wir plötzlich nicht mehr an frische Lebensmittel kommen. Für diese Fälle hat das Bundesministerium eine Vorratstabelle mit Lebensmitteln veröffentlich, die eine Person circa zehn Tage lang ernähren könnten.

Notvorrat: Einkaufsliste für Getreide und Kartoffeln

Etwa 710 Gramm Kartoffeln solltest du pro Person für deinen zehntägigen Notvorrat einrechnen. (Foto: CC0 / Pixabay / Wounds_and_Cracks)

Die Liste beinhaltet ausschließlich Produkte, die nicht gekühlt werden müssen, da sie auch für einen Stromausfall gültig sein soll.

Daher werden auch keine tiefgefrorenen Lebensmittel empfohlen. Das Ministerium geht von einer täglichen Kalorienzufuhr von 2200 Kilokalorien pro Person aus. Neben der „normalen“ Tabelle, die Fisch und Fleisch enthält, gibt es auch eine vegetarische Einkaufsliste.

Eine vegane Version existiert bislang noch nicht.

In der Kategorie Getreide und Kartoffeln empfiehlt das Ministerium pro Person folgende Lebensmittel:

  • 710g Vollkornbrot
  • 180g Zwieback
  • 710g Knäckebrot
  • 280g Nudeln (roh)
  • 180g Reis (roh)
  • 540g Hafer– oder andere Getreideflocken
  • 710g Kartoffeln (roh, ohne Schale)

Notvorrat: Obst und Gemüse

Was Obst und Gemüse betrifft, solltest du auf eingelegte Lebensmittel zurückgreifen. (Foto: CC0 / Pixabay / AKuptsova)

Hinsichtlich Obst und Gemüse empfiehlt das Ministerium, größtenteils auf Konserven zurückzugreifen. Denn diese haben ein langes Mindesthaltbarkeitsdatum. Auf deine Einkaufsliste sollte kommen:

Die Mengenangaben beziehen sich dabei immer auf das Abtropfgewicht. Konserven und weit gereiste Tropenfrüchte wie Ananas sind natürlich nicht gerade nachhaltig.

Dem BMEL geht es bei der Liste vorrangig um Haltbarkeit und eine ausreichende Kalorienzufuhr.

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Um bei diesen Lebensmitteln die Ökobilanz zu verbessern, könntest du das Obst und Gemüse selbst einkochen, einlegen oder fermentieren und dir daraus einen Vorrat anlegen. So geht’s:

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Auf der Notvorratsliste des BMEL stehen auch einige Trockenfrüchte, Nüsse und frische Produkte. Das sind:

  • 360g frische Zwiebeln
  • 140g Rosinen
  • 250g Trockenpflaumen
  • 100g Haselnüsse
  • 710g frisches Obst (z.B. Äpfel, Bananen, Birnen, Orangen)

Milch, Eier, Ersatzprodukte und Fette auf der Einkaufsliste

Auch tierische Produkte wie Eier und Milch gehören zum Notvorrat.

(Foto: CC0 / Pixabay / JillWellington)

In der Standardtabelle empfiehlt das Ministerium unter anderem Thunfisch, Ölsardinen, Hering, Corned Beef, Bockwürstchen oder Kalbsleberwurst aus Konserven.

Wir finden: Auch in einer vorübergehenden Krisensituation müssen solche Lebensmittel nicht sein. Thunfisch ist stark überfischt, Wurst und Fleischprodukte aus der Dose kommen in der Regel aus industrieller Massentierhaltung.

Die Kalorien, die die Produkte liefern sollen, kann man auch auf andere Weise zu sich nehmen – ohne damit Tierleid in Kauf zu nehmen. In der vegetarischen Notvorratliste wurden diese Produkte durch vegetarische Alternativen ausgetauscht. So finden sich in dieser Kategorie folgende Lebensmittel:

  • 200g Tofu
  • 150g vegetarische Bratlinge
  • 230g vegetarische Würstchen
  • 250g vegetarischer Brotaufstrich
  • 200g vegetarische Salami
  • 265g Eier (Gewicht ohne Schale)

Hinsichtlich Milchprodukten, Fetten und Ölen stehen diese Produkte auf der Liste:

  • 2l H-Milch (3,5 Prozent Fett)
  • 500g Hartkäse
  • 180g Streichfett oder Butter
  • 180g Margarine
  • 150ml Speiseöl

Um die tierischen Produkte weiter zu reduzieren, kannst du die H-Milch durch Hafermilch oder einen anderen Pflanzendrink ersetzen. Achte dabei darauf, dass es sich um eine Pflanzenmilch handelt, die nicht gekühlt werden muss, möglichst lange hält und die pro 100 Milliliter circa 50 bis 60 Kilokalorien hat.

Getränke und Sonstiges im Notvorrat

Auch eine ausreichende Flüssigkeitsmenge solltest du bei deinem Notvorrat beachten. (Foto: CC0 / Pixabay / ExplorerBob)

Für einen 10-Tages-Vorrat brauchst du 20 Liter Mineralwasser.

Darin sind sowohl die empfohlene Trinkmenge von 1,5 Litern pro Tag, als auch Wasser zum Kochen von Nudeln, Reis und Co. mit 500 Millilitern pro Tag eingerechnet.

Für Personen ab 65 Jahren empfiehlt es sich, sogar etwas mehr Wasser vorrätig zu haben, da sie circa zwei Liter Wasser pro Tag trinken sollten.

Neben Mineralwasser stehen in dieser Kategorie folgende Produkte auf der Liste:

  • 140ml Zitronensaft
  • 180g Kaffeepulver oder Instantkaffee
  • 90g schwarzer Tee

Zusätzlich gibt es eine Tabelle mit sonstigen Lebensmitteln, die ohne eine spezifische Mengenangabe aufgelistet sind. Dazu gehören:

  • Zucker
  • Süßstoff
  • Honig
  • Marmelade
  • Schokolade
  • Jodsalz
  • Fertiggerichte
  • Kartoffeltrockenprodukte (z.B. Kartoffelbrei-Pulver)
  • Mehl
  • Kakaopulver
  • Hartkekse
  • Salzstangen

Erstelle deinen individuellen Notvorrat

Das Ministerium weist daraufhin, dass diese Einkaufsliste nur ein Beispiel darstellt und an individuelle Bedürfnisse wie Allergien, Unverträglichkeiten und Ernährungsweisen angepasst werden muss. Einige Nahrungsmittel sind für die meisten Menschen bestimmt verzichtbar, etwa Süßstoff oder Spargel in der Dose.

Möchtest du einen vollständig veganen Vorrat anlegen, kannst du stärker auf Hülsenfrüchte zurückgreifen, die in der Liste des Ministerums bislang gar nicht berücksichtigt werden.

 So versorgen dich auch Linsen, Kichererbsen, Bohnen und Co. mit wichtigen Nährstoffen, die lange satt halten.

Du kannst dabei sowohl auf getrocknete, als auch Konservenprodukte zurückgreifen.

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Schlagwörter: Essen Gewusst wie Trinken

Источник: https://utopia.de/ratgeber/notvorrat-mit-diesen-lebensmitteln-kommst-du-10-tage-aus-mit-einkaufsliste/

Notvorrat – Das sollten Sie wissen

Haltbare Lebensmittel: Wenn Notvorrat, dann richtig!

Die Regale in den Läden sind heute übervoll, und die Auswahl an Produkten ist so gross wie nie zuvor. Von Katastrophen, welche die Versorgung unseres Landes nachhaltig beeinträchtigt hätten, sind wir in den letzten Jahrzehnten verschont geblieben. Manche mögen sich angesichts dieser Situation fragen: «Notvorrat – wozu?»

«Kluger Rat – Notvorrat»: Alter Slogan immer noch aktuell

Der Slogan «Kluger Rat – Notvorrat» ist bereits über 50 Jahre alt – und immer noch aktuell. Der Hintergrund hat sich jedoch verändert. Es geht heute nicht mehr um das Überstehen einer längeren Krise sondern um die Überbrückung eines kürzeren Versorgungsengpasses.

Der Slogan «Kluger Rat – Notvorrat» ist schon über 50 Jahre alt. Plakate von 1968 und 1980.

Es hat sich in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass die Regale in den Geschäften schon bei ersten Anzeichen einer Krise oder einer Naturkatastrophe innert Stunden leer gekauft werden.

So kam es angesichts eines nahenden Schneesturms an der US-Nordostküste im Januar 2015 zu Hamsterkäufen in den Lebensmittelläden. Die Menschen deckten sich mit Kerzen und Wasserflaschen ein.

Es gab leere Regale in den Läden und Schlangen vor den Tankstellen.

Kürzlichstes Beispiel: Leere Regale in den Supermärkten vor dem Wintersturm „Jonas“ (USA) im Januar 2016.

Warum ist ein Notvorrat sinnvoll?

Es kann immer etwas passieren. Wer einen Vorrat hält, verfügt für alle Fälle über eine wertvolle Notreserve.

Damit kann man einer schwierigen Situation gelassener begegnen und muss nicht nervös werden oder in Panik geraten.

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Es liegt deshalb im Interesse jedes Einzelnen, eine individuelle, kurzfristige Notlage überbrücken zu können und für ein paar Tage eine gewisse Unabhängigkeit zu haben.

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Ein individueller Vorrat zuhause ist aber nicht nur in ungemütlichen Situationen hilfreich, sondern auch im ganz normalen Alltag praktisch: Wenn beispielsweise unerwartet Besuch kommt (Spaghetti mit Tomatensauce ist in solchen Fällen der «Klassiker»). Oder wenn man krank im Bett liegt und nicht zum Einkaufen aus dem Haus kann.

Was gehört auf die Vorratsliste?

Zum Notvorrat gehören in erster Linie Lebensmittel für rund eine Woche und 9 Liter Wasser pro Person (ein Sixpack). Nicht zu vergessen sind auch Radio, Taschenlampe (mit Ersatzbatterien) und individuell benötigte Artikel.

     > Hier Vorratsliste im Notfallplan ausfüllen

Teigwaren, Reis und Öl gehören ebenso in den Notvorrat wie Taschenlampe, Kerzen und Streichhölzer.

Welche Lebensmittel sind zu empfehlen?

Der Notvorrat sollte lagerfähige, alltägliche Lebensmittel enthalten, wie z.B. Reis oder Teigwaren, Öl, Fertigsaucen, Zucker, Konfitüre, Honig, Salz, Kaffee, Hartkäse, usw.

Nicht zu vergessen sind aber auch Lebensmittel, die man ohne Kochen geniessen kann (Schokolade, Zwieback, Schachtelkäse, Trockenfrüchte usw.).

Das ist beispielsweise dann wichtig, wenn der Strom ausfällt und die Herdplatten kalt bleiben.

Der Vorrat kann nach den persönlichen Ernährungsgewohnheiten zusammengesetzt sein und das umfassen, was man im ganz normalen Alltag konsumiert.

Trockenfrüchte können Sie auch dann noch essen, wenn der Herd kalt bleibt.

    >Der Vorrat kann nach den persönlichen Ernährungsgewohnheiten zusammengesetzt sein und das umfassen, was man im ganz normalen Alltag konsumiert.

Was ist wichtiger: Wasser oder Nahrungsmittel?

Man sagt, dass man 30 Tage ohne Nahrung, aber nur 3 Tage ohne Wasser auskommen kann. Wir empfehlen 9 Liter pro Person (ein Sixpack). Das ist einfach zu transportieren und zu lagern und mehrere Monate haltbar.

Diese Menge sollte im Notfall zum Trinken und Kochen für drei Tage ausreichen (3 l pro Person/Tag).

Die Empfehlung von 9 Litern pro Person betrifft nur das Trinkwasser, nicht berücksichtigt ist das Brauchwasser für Körperhygiene, Waschen usw.

Was gehört sonst noch dazu?

Wichtig sind auch Artikel, die bei einem Stromunterbruch nützlich sind – damit man nicht im Dunkeln tappen muss: Batteriebetriebenes Radio, Taschenlampe mit Ersatzbatterien, Kerzen, Zündhölzer oder Feuerzeug. Auch nicht vergessen sollte man Seife, WC-Papier, Notfallapotheke (Verbandsmaterial, Fieberthermometer, Schmerzmittel) und einen Vorrat an persönlichen Medikamenten.

Und wer ein Haustier zuhause hat, sollte auch für genügend Futterreserven sorgen.

9 Liter Wasser pro Person sollten vorrätig sein. Diese Menge sollte im Notfall zum Trinken und Kochen für drei Tage ausreichen (3 l pro Person/Tag).

Wo und wie soll der Vorrat auewahrt werden?

Wir empfehlen, den Notvorrat in den Küchen- oder Kochalltag zu integrieren. Und natürlich gilt der Grundsatz, wonach Lebensmittel trocken, dunkel und kühl auewahrt werden sollen. Ein geeigneter Lagerort kann je nach Platzverhältnissen die Küche oder der Keller sein. Aber nicht als unantastbares Warenlager – sondern laufend verbrauchen und wieder ersetzen!

Zählen die Lebensmittel im Tiefkühler auch zum Notvorrat?

Ja, denn auch nach einem Stromausfall lassen sich die Nahrungsmittel noch problemlos konsumieren. Allerdings sollten einmal aufgetaute Lebensmittel nicht wieder eingefroren, sondern rasch verbraucht werden.

Notfallplan – Vorratsliste zum Ankreuzen

Mit dem Notfallplan können Sie Ihre Bedürfnisse ganz einfach in einer Liste ankreuzen und bei Bedarf mit weiteren Lebensmitteln und anderen Dingen ergänzen.

Flyer «Kluger Rat – Notvorrat»

Источник: https://blog.alertswiss.ch/de/rubriken/vorsorge/notvorrat/

Prepping: Nahrungsmittel zum Überleben, 10+ Jahre haltbar

Haltbare Lebensmittel: Wenn Notvorrat, dann richtig!

Letztens lag ich nachts wach.

Ich fragte mich: Welches Essen ist fast nicht verderblich? Auch nach 20 Jahren nicht?

Was denkst du?

  1. Reis
  2. Hartkekse
  3. Nudeln
  4. Couscous

Wählst du 1 und 2 aus, gebe ich dir recht. Nummer 3 und 4 halten leider nicht ewig, aber dennoch sehr lange.

Falls wirklich ein Notfall eintritt, möchte ich mit Nahrung vorgesorgt haben.

Ich zeige dir nun Nahrungsmittel, die WIRKLICH lange halten.

Vorausgesetzt du lagerst und pflegst die Lebensmittel korrekt.

Dann haben sie eine Chance, niemals zu verderben.

Lass uns mit den Grundnahrungsmitteln anfangen.

1. Grundnahrungsmittel, die nicht verderblich sind

Am wichtigsten ist folgendes: Halte die Lebensmittel frei von Feuchtigkeit und lagere sie staubtrocken. Pack sie in luftdichte Behälter, und sie sind unglaublich lange haltbar.

Kauf am besten gleich Lebensmittel, die eingeschweißt sind.

Hier die zwei besten Lebensmittel für die Notvorsorge:

Ungekochter Reis ist unverderblich. Das Mindesthaltbarkeitsdatum spielt keine Rolle.

Ungekochter Reis ist unverderblich. Das Mindesthalbarkeistdatum spielt keine Rolle.

2. Andere Überlebensnahrungsmittel, die nicht verderblich sind

Die unten aufgeführten Nahrungsmittel sind theoretisch unverderblich.

Jedoch verändert sich wahrscheinlich im Laufe der Jahre die Textur der Lebensmittel. Vielleicht werden sie dicker und härter.

Auch ändert sich manchmal der Geschmack, was nicht bedeutet, dass die Lebensmittel schlecht sind.

  • Honig
  • Ahornsirup
  • Zuckersirup
  • Maissirup

Besonders eingefrorener Ahorn- und Zuckersirup ist unendlich lange haltbar.

Zuckersirup ist unendlich lange haltbar

Weiterhin gibt es noch:

Richtig gelagert schwören viele Prepper auf Bohnen

Jedoch ist sich hier die Wissenschaft uneinig was den Verzehr betrifft. Und Erfahrungsberichte aus dem Netz zeigen, dass Bohnen nach 5 bis 10 Jahren nicht mehr genießbar sind.

Getrocknete Bohnen werden zwar in 5 Jahren keimen, aber sie werden beim Kochen nicht weich. Das klappt auch nicht mit einem Schnellkochtopf oder wenn du sie 12 Stunden kochst.

Auch Erbsen, die du 10 Jahre lagerst, haben diese Eigenart an sich, dass sie nicht mehr weich werden – egal wie lange du sie kochst.

Bei Linsen ist das wohl anders. Auch nach 7 Jahren sind sie genießbar und weich.

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Das Problem dabei: In einer Notsituation kannst du es dir nicht leisten, viel Brennstoff (Holz, Benzin, Strom, etc.) für eine Schale Bohnen zu verbrennen. Das steht in keinem Kosten-Nutzen-Verhältnis.

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Mich würde es sehr interessieren, ob du alte Hülsenfrüchte schon zubereitet hast? Schreib es mir in die Kommentare.

3. Überlebensnahrungsmittel, die gefroren nicht verderblich sind

Es gibt Lebensmittel zur Vorsorge, die besitzen eine lange Lebensdauer.

Dazu gehören zum Beispiel Nudeln (hier kaufen) und Trockenfrüchte (hier kaufen).

Jedoch gibt es einen Trick, wie sie wirklich unbegrenzt haltbar sind: Friere sie ein.

Nudeln sind sehr lange haltbar, wenn du sie richtig lagerst

Hinweis zu Nudeln: Nimm keine Vollkornnudeln. Die haben durch den höheren Fettgehalt nur eine kurze Lebensdauer.

Hinweis zu den Trockenfrüchten: Nimm was du bekommen kannst, wie Preiselbeeren, Rosinen, Pflaumen, Kirschen, Aprikosen, Bananenchips, Mangos, Datteln, Blaubeeren oder Feigen.

Doch wäre ich vorsichtig bei den Trockenfrüchten aus dem Handel, welche oft Zusatzstoffe als Feuchtigkeit enthalten. Schnapp dir also einen Dörrautomaten.

So stellst du sicher, dass die gesamte Feuchtigkeit entfernt wird.

4. Grundzutaten, die nicht verderblich sind

Diese Grundzutaten sind ewig haltbar. Einmal gekauft und sie überstehen locker 20 Jahre.

Wichtig ist, dass du die Lebensmittel trocken und luftdicht lagerst.

Maisstärke verdirbt nie

5. Gewürze, die nicht verderblich sind

Damit dein Reis nicht langweilig schmeckt, lagerst du auch Gewürze ein.

Gewürze sind unendlich lange haltbar. Jedoch kann es passieren, dass der Geschmack über die Jahre nachlässt.

Wichtig ist nur: Verpacke alles luftdicht und lagere es trocken.

Gewürze, Salz und Pfeffer sind ewig haltbar

6. Getränke, die nicht verderblich sind

Als Erstes: Fülle Wasser in Glasflaschen oder in lebensmittelgeeignete Kanister ab und lagere diese dunkel und kühl. Das Wasser ist nicht verderblich, wenn du es geschlossen lässt.

Lagere es aber nicht in Flaschen aus Kunststoff (wie du sie im Supermarkt bekommst). Denn das Mindesthaltbarkeitsdatum ist nicht für das Wasser selbst, sondern für die Plastikflasche, in der das Wasser abgefüllt ist. Im Kunststoff sind Weichmacher enthalten, die nach und nach ins Wasser übergehen.

Fülle also dein Wasser um oder nimm es gleich aus der Wasserleitung.

Welche Getränke sind noch ewig haltbar:

Der Alkoholgehalt sollte über 20 % liegen, dann ist Alkohol ewig haltbar

Bei den Spirituosen ist folgendes wichtig: Der Alkoholgehalt sollte über 20 % liegen. Es dürfen keine Eier (Eierlikör), keine Milch oder andere Milchprodukte (wie bei Baileys) enthalten sein.

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Toll ist bei Alkohol, dass er auch desinfizierend wirkt (ab 40 % für Wunden). Er ist medizinisch einsetzbar.

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Zum Wein: Ungeöffnet variiert die Haltbarkeit stark je nach Rebsorte und Lagerung. Wichtig ist, dass du Wein im Weinkeller lagerst. Es muss kalt und dunkel sein. Und die Flasche so lagern, dass der Korken nass bleibt (leichter Winkel nach unten). Ein Wein ohne Korken ist weniger als 3 Jahre haltbar.

Prüfe deine Lebensmittel

Es bleibt nicht aus, dass manche Überlebens-Nahrungsmittel im Laufe der Jahre ihren Geschmack, ihre Farbe und ihre Textur ändern.

Das bedeutet jedoch nicht, dass die Lebensmittel nicht mehr essbar sind. Der Verzehr ist bei den meisten Lebensmitteln unbedenklich.

Prüfe aber die Lebensmittel mit deinen Sinnen. Nur so beurteilst du, ob sie wirklich noch genießbar sind.

  • Wie riecht die Nahrung?
  • Wie ist die Festigkeit und Form der Nahrung?
  • Hat sich Schimmel entwickelt?
  • Haben sich Insekten eingenistet?

Im Zweifelsfall entsorge die Nahrungsmittel.

Tipps für die Lagerung

Lebensmittel sind länger haltbar, wenn du dich an folgende Regeln hältst.

Deine Überlebensnahrungsmittel müssen richtig gelagert sein, damit sie (theoretisch) unendlich lange haltbar sind.

Der absolut beste Ort, um einen Lebensmittelvorrat aufzubewahren, ist ein dunkler, kühler und trockener Ort.

Dieser Ort muss frei von:

  • Feuchtigkeit,
  • direkter Sonneneinstrahlung und
  • extremen Temperaturen sein.

Bewahre dazu deine Lebensmittel in luftdichten Behältern auf. Oder besser noch in vakuumverpackten Behältern, um die Haltbarkeit zu verlängern.

Hier zwei Empfehlungen zu einem Behälter und einem Vakuumiergerät mit hervorragenden Bewertungen:

Rechteckige Frischhaltedose mit Deckel, 10,8 Liter

ab 15,49 €

Vakuumiergerät / Vakuumierer

ab 40,50 €

Zusammenfassung

Es klingt unwahrscheinlich, dass es Nahrung gibt, die ewig haltbar ist.

Wenn du jedoch die Lebensmittel richtig lagerst, lassen sie sich locker 10 bis 20 Jahre auewahren.

Und wenn die Haltbarkeit abläuft, dann iss sie auf. Danach kaufst du neue Nahrungsmittel, die wieder lange haltbar sind.

Am besten kaufst du zum Einlagern große Mengen. Schlage zu, wenn die Nahrungsmittel im Angebot sind.

Was sind für dich die besten haltbaren Nahrungsmittel?

Lass uns austauschen und teile uns deine Erfahrungen und Tipps mit!

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mit hochwertigen und leicht zu verstehenden E-Books

Источник: https://survival-kompass.de/prepping-uerberlebensnahrung-extrem-lange-haltbar/

Nachhaltiges Notfallpaket: Checkliste für einen 14-Tage-Vorrat

Haltbare Lebensmittel: Wenn Notvorrat, dann richtig!

Naturkatastrophe, Stromausfall, … Viele Szenarien sind denkbar, in denen die öffentliche Versorgung mindestens kurzzeitig nicht mehr gesichert ist und du plötzlich auf einen eigenen Vorrat an Lebensmitteln angewiesen bist. Sicher sind solche Fälle eher die Ausnahme, aber falls der Lebensmitteleinkauf doch einmal schwierig sein sollte, möchtest du bestimmt nicht mit einer leeren Speisekammer dastehen.

Anstatt auf teure, eingeschweißte und meist mit bedenklichen Zusatzstoffen versehene Fertig-Notfallpakete zurückzugreifen, die im Zweifel auch noch alle paar Jahre ausgetauscht werden müssten, kannst du einen sinnvollen, nachhaltigen Katastrophenvorrat auch einfach selbst anlegen. Welche Lebensmittel sich dafür in welchen Mengen eignen, erfährst du hier.

Zudem findest du weiter unten grundlegende Tipps, wie du deinen Notfallvorrat vor dem Verderb schützt und immer vollständig hältst.

Checkliste: Das gehört in die Notfallvorratskammer

Eine erwachsene Person mit einem durchschnittlichen Energiebedarf benötigt im Prinzip für 14 Tage folgende Lebensmittel:

  • 28 L Getränke (hauptsächlich Wasser, aber auch Tee und Fruchtsäfte)
  • 3,9 kg Getreideprodukte
  • 6,6 kg Gemüse (Lagergemüse und Eingekochtes)
  • 3,4 kg Obst (Frischobst, Trockenobst und Eingekochtes)
  • 0,2 kg Nüsse und Keimsaaten
  • 0,5 kg Fette, Öle und Gewürze
  • 3,7 kg Milchprodukte (H-Milch und Hartkäse oder vegane Milch– und Käsealternativen)
  • 1,6 kg Fisch- und Fleischkonserven (optional)
  • 10 Eier oder pflanzliche Ei-Alternativen

Mit dem praktischen Vorratskalkulator des BMEL kannst du die Mengen auch für einen Mehr-Personen-Haushalt oder eine andere Vorratsdauer berechnen.

Dauervorrat oder “schlauer Vorrat”?

Jetzt könnte man natürlich all diese Lebensmittel einmal kaufen und ins Regal stellen. Spätestens nach einem halben Jahr wird aber ein Teil bereits verdorben sein.

Darum ist es viel sinnvoller, einen schlauen Vorrat anzulegen, der komplett in den regelmäßigen Lebensmittelbedarf integriert wird! So “rotieren” die einzelnen Lebensmittel immer durch den Vorrat, werden regelmäßig verbraucht und wieder erneuert, sodass im Bedarfsfall auch tatsächlich alles zur Verfügung steht.

Tipps dazu, wie sich das am besten bewerkstelligen und in den Haushaltsplan integrieren lässt, findest du weiter unten in diesem Beitrag. Die passenden Rezepte lassen sich übersichtlich in einem Essensplan für eine Woche sammeln und immer wieder verwenden.

Die Lebensmittelgruppen und ihre Abwandlungen

Die einzelnen Lebensmittelgruppen der obenstehenden Liste kannst du ganz nach deinen eigenen Essgewohnheiten ausfüllen. Wichtig ist nur, dass du eine Zeit von 14 Tagen komplett ohne Einkaufen überstehst.

Bei abweichenden Ernährungsformen können einzelne Bestandteile auch durch andere ersetzt werden.

So ist beispielsweise auch eine vegane Vorratshaltung möglich, in der anstatt Milch- und Fleischprodukten mehr proteinreiche pflanzliche Lebensmittel enthalten sind.

1. Getränke

Wesentlicher Bestandteil eines guten Notfallvorrats ist genügend Flüssigkeit. Ausreichend zu trinken ist wichtig, aber auch Wasser zur Zubereitung der Speisen kann unter Umständen benötigt werden, wenn keines mehr aus der Leitung kommt.

Deswegen wird pro Person zu dem Mindestbedarf an Getränken von 1,5 Litern pro Tag auch noch eine Menge von 0,5 Litern für Kochwasser hinzugerechnet.

28 Liter Wasser kannst du zum Beispiel bequem in Glasflaschen vorrätig halten und – damit in deinem Vorrat auch das Wasser nicht schlecht wird – im Alltag gleichmäßig aurauchen und wieder auffüllen (Stichwort: dynamische Vorratshaltung)

Ganz besonders bewährt hat sich der Tipp, die Badewanne mit Leitungswasser volllaufen zu lassen, wenn sich abzeichnet, dass die öffentliche Wasserversorgung gefährdet sein könnte. Als zusätzliche Sicherheit ist auch die Anschaffung eines Wasserfilters zur Entkeimung von Regenwasser oder ähnlichem eine Überlegung wert.

Auch im Notfall soll das Trinken aber nicht langweilig werden, und deshalb sind ein paar Flaschen frisch eingekochter Apfelsaft oder eine Reihe ausgewählter Lieblingsbeerensirups eine sinnvolle Ergänzung.

2. Getreideprodukte

Weißer Reis und Nudeln sind als verarbeitete Lebensmittel zwar für den Vorrat zu empfehlen, weil sie nahezu unendlich haltbar sind. Besonders viele wertvolle Vitalstoffe enthalten sie jedoch nicht. Dagegen ist Getreide in seiner unverarbeiteten Form, das immerhin gut ein Jahr lang lagerbar ist, deutlich empfehlenswerter.

Im Alltag kannst du saftige Körner wie Dinkel, Weizen und Hafer selbst zu Mehl verarbeiten, oder du bereitest sie als Reisalternative zu.

Sollte der Strom im Notfall ausfallen, lässt sich aus den Körnern immer noch ein leckerer Frischkornbrei zubereiten, indem die Körner eine Weile in Wasser eingeweicht und zu eingemachtem Obst serviert werden.

Um Selbstgebackenes länger haltbar zu machen, kannst du Brot im Glas backen. Auch gut getrocknetes Essener Brot oder selbst gemachte Brotchips sind deutlich länger haltbar als Frischbrot.

3. Gemüse

Es gibt zahlreiche Varianten, Gemüse zu konservieren, und auch im Handel sind die verschiedensten Gemüsesorten im Glas oder in der Dose erhältlich. Wenn du aber sowieso schon vieles selbst einlegst, trocknest oder fermentierst, lohnt es sich, diesen Vorrat auch für deinen Notfallvorrat zu verwenden. Zusätzliches Einkochen kann die Gläser noch länger haltbar machen.

Zusätzlich zu etwa fünf Kilogramm konserviertem Gemüse pro Person lohnt es sich, etwa 1,6 Kilogramm lagerbare Gemüsesorten wie Karotten, Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch frisch in deinen 14-Tage-Vorrat zu integrieren. Zur Auewahrung ideal ist ein kühler aber frostfreier Platz im Keller oder im Treppenhaus.

4. Obst

Sowohl bei Obst als auch Gemüse ist die richtige Lagerung wichtig, damit du etwa ein Kilogramm frisches Obst vorrätig halten kannst. Äpfel, Birnen, Bananen und Zitrusfrüchte sind gut lagerfähig. Der Rest besteht am besten aus 2,4 Kilogramm eingekochtem Obst und Trockenfrüchten.

Beachte aber, dass sich mit dem Verzehr von Trockenfrüchten der Flüssigkeitsbedarf erhöht. Beeren oder Apfelscheiben lassen sich auch gut selbst trocknen.

5. Nüsse und Keimsaaten

Nüsse sind ohne weitere Vorkehrungen sehr gut und lange haltbar und deshalb besonders geeignet für den Notfallvorrat.

Mindestens 200 Gramm sind pro Person für 14 Tage empfehlenswert.

Ein Keimsaaten-Mix in deiner Vorratskammer macht sich besonders bezahlt, da du mit einer eigenen Sprossenzucht auch in schlechten Zeiten für frische Vitamine direkt von der Fensterbank sorgen kannst.

6. Milchprodukte

Besonders lange haltbar und deshalb für deinen Notfallvorrat geeignet sind H-Milch und Hartkäse. Wenn du deinen Vorrat lieber nur mit rein pflanzlichen Lebensmitteln bestücken möchtest, bietet sich neben haltbaren Pflanzendrinks ein Ersatz der 3,7 Kilogramm Milchprodukte durch Nüsse, Hülsenfrüchte und besonders calciumhaltige Lebensmitteln an.

Aus vorrätigem Getreide könntest du zudem im Mixer jederzeit frische Dinkel– oder Hafermilch machen.

7. Fisch, Fleisch und Eier

Wenn du auf Fleisch und Fisch nicht verzichten möchtest und beides nicht gerade als Tiefkühlkost vorrätig hast (siehe dazu die Tipps weiter unten), dann eignen sich für den Vorrat in Öl eingelegte Konserven oder Trockenfleisch.

Als veganer Ersatz für 2,1 Kilogramm Fisch, Fleisch und Eier bieten sich Hülsenfrüchte, Getreide, Omega-3-haltige Lebensmittel, wie zum Beispiel Leinsamen, oder besonders eiweißhaltige Lebensmittel wie ungekühlt haltbarer Tofu an.

Tipp: Gerade im Notfall brauchst du Eierschalen nicht wegzuwerfen, sondern kannst sie zu einem äußerst calciumhaltigen Nahrungsergänzungspulver zermahlen.

8. Fette und Öle

Für die Energieversorgung und die Zubereitung verschiedenster Speisen unbedingt wichtig sind Öle und Fette, die du in Form von Margarine, Butter oder Pflanzenölen vorrätig haben kannst.

Etwa 500 Milliliter reichen als Notfallvorrat aus und sind in den meisten gut sortierten Küchen ohnehin schon vorhanden.

Hier reicht es, verstärkt darauf zu achten, dass immer eine Reserve-Ölflasche im Schrank steht.

9. Sonstiges

Gern vergessen, aber gerade in schwierigen Zeiten besonders wichtig, sind die Lebensmittel, die einfach nur schmecken! Besondere Vorlieben wie das Kaffeetrinken (Kennst du schon die regionalen Alternativen zu Kaffee?) oder eine extra Würze in der Suppe durch selbst gemachte Würzpaste können leicht berücksichtigt werden. Selbst die eine oder andere Süßigkeit (zum Beispiel in Form von kandiertem Ingwer) kann Gold wert sein.

Tipp: Getrocknete Kräuter zur Herstellung von Tees lassen sich gut lagern und ergänzen mit ihren zahlreichen Heilwirkungen gleich noch die Hausapotheke, die zu einem guten Notfallvorrat auf jeden Fall dazugehört.

Grundlegende Tipps für den Notfallvorrat

Egal für welche Lebensmittel du dich letztendlich entscheidest, wichtig für deinen eigenen Notfallvorrat sind die folgenden Tipps:

  1. Im Vergleich zu eingeschweißten, teuren Fertig-Notfallpaketen ist der selbst angelegte Vorrat mitunter nicht jahrzehntelang haltbar. Was dir trotzdem weiterhilft, ist ein dynamischer Vorrat. Darin wird alles, was du gern isst und auch regelmäßig verbrauchst, stetig wieder mit frisch eingekochten oder gekauften Produkten aufgefüllt, sodass immer eine ausreichende Menge vorhanden ist. Oberste Regel dabei: Neue Vorräte kommen hinten ins Regal!
  2. Was der dynamische Vorrat fast schon von selbst erklärt: Bei der Auswahl der Lebensmittel für deinen Notfallvorrat sind geschmackliche Experimente eher nicht empfehlenswert. Lagere am besten nur das ein, was du gern isst und regelmäßig auf deinem Speiseplan stehen hast!
  3. Bevorzugte Lebensmittel für deinen Vorrat sind die, die auch ohne Kühlung haltbar sind, falls der Strom und somit der Kühlschrank ausfällt, und auch kalt genießbar sind. Möchtest du auch ohne Strom kochen können, kann die Anschaffung eines Campingkochers sinnvoll sein. Dann unbedingt auch an die Kartuschen und Streichhölzer denken!
  4. Als Vorratskost eignet sich in kleinen Mengen auch Tiefkühlware. Sie hat den Vorteil, vitalstoffreicher als Eingekochtes zu sein. Im Falle eines Stromausfalls aber unbedingt als Erstes aurauchen!

Wenn du dich für weitergehende Vorkehrungen für den persönlichen Katastrophenschutz interessierst, können dir vielleicht die Infobroschüren des BBK weiterhelfen.

Was kommt in deinen ganz persönlichen Notfallvorrat und darf auf keinen Fall fehlen? Schreib es unten in die Kommentare!

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Источник: https://www.smarticular.net/katastrophenvorrat-prepper-survival-vorratskammer-notfall-einmachen/

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