Hauswirtschaftsraum: Tipps für Möbel und Einrichtung

Ideen, Möbel und Tipps rund um den Hauswirtschaftsraum

Hauswirtschaftsraum: Tipps für Möbel und Einrichtung

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Trockner, Waschmaschine und Zubehör für den Haushalt: All das findet sich in modernen Häusern im Hauswirtschaftsraum. Mit der früheren Abstellkammer hat der allerdings kaum noch etwas gemein. Wie Sie ihn am besten planen und einrichten, erzählen wir Ihnen in unserem heutigen Ratgeber.  

Wer kennt nicht noch die Zeiten, als Wäsche im Waschkeller gewaschen und getrocknet wurde, als sperriges Küchenzubehör in dunklen Abstellkammern dümpelte und Lebensmittel in Kellerräumen untergebracht wurden. Das gehört heute immer mehr der Vergangenheit an.

Ersetzt wurden die Räume durch den sogenannten Hauswirtschaftsraum, der in vielen Einfamilienhäusern heute zum Standard gehört. Der Grund: Immer mehr Eigentümer planen ihre Neubauten heute aus Kostengründen ohne Kellerräume. Dann ist ein Hauswirtschaftsraum Gold wert, der sich oft in unmittelbarerer Nähe zur Küche befindet.

Vor allem in offenen Wohnwelten, die Wohn- und Esszimmer sowie Küche in einem Raum verbinden, macht es Sinn, Dinge des täglichen Gebrauchs aus dem Sichtfeld zu verbannen.

Den Hauswirtschaftsraum planen: Erste Überlegungen

Der Hauswirtschaftsraum ist unverzichtbar, wenn es darum geht, Wäsche zu waschen oder zu trocknen, Reinigungsartikel oder allerlei Zubehör für den täglichen Bedarf unterzubringen. Wer gerade in der Planung seines neuen Eigenheims ist, kann den Hauswirtschaftsraum direkt am Reißbrett planen, sodass er optimal zu den Bedürfnissen seiner Bewohner passt.

Wer dagegen ein Bestandsgebäude erwirbt, muss sich auf die vorhandenen Raumverhältnisse einstellen. Ist möglicherweise kein Hauswirtschaftsraum vorhanden, aber? der Keller ist vielleicht feucht oder zu weit von der Küche entfernt? Schauen Sie sich in Ruhe im Haus um.

Möglicherweise steht Ihnen ein weiterer Raum zur Verfügung, der sich umplanen lässt – selbst, wenn er keine optimalen Maße hat.

Voraussetzungen für den Hauswirtschaftsraum

Um einen Hauswirtschaftsraum einzurichten, sind einige wichtige Voraussetzungen nötig: zum Beispiel Zu- und Abwasserleitungen, Stauraum, Licht sowie jede Menge Steckdosen. Neben Waschmaschine und Trockner können Sie gegebenenfalls sogar eine Arbeitsplatte mit Spülbecken einbauen.

Sofern Sie die Wäsche in einem Kondenstrockner behandeln, ist ein Fenster nicht zwingend nötig; allerdings entsteht im Hauswirtschaftsraum auch durch Tätigkeiten wie Bügeln oder eine Handwäsche Feuchtigkeit, die der Bausubstanz schaden könnte. Und freundlicher wirkt ein Raum mit Tageslicht sowieso.

Unser Tipp: Planen Sie in jedem Fall separate Steckdosen für Waschmaschine, Trockner und Bügeleisen ein. Dazu macht es wegen der gleichzeitigen Nutzung vieler elektrischer Geräte Sinn, über den Einbau eines F1-Schutzschalters nachzudenken. Er sorgt dafür, dass sich der Strom im Notfall abschalten lässt.

Stauraum: Im Hauswirtschaftsraum das A und O

Wer einen Hauswirtschaftsraum hat, sollte sich am besten zunächst um die Maximierung des Stauraums kümmern.

Am besten geht das mit maßgefertigten Möbeln, die jeden Millimeter ausnutzen und sich auch um Nischen oder ungeeignete Ecken herum planen lassen.

Wer hohe Decken besitzt, sollte den Stauraum bis unter die Decke planen. Ein Hocker oder eine kleine Leiter helfen dabei, untergebrachtes Zubehör zu erreichen.

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In schmalen Räumen ist der Einbau sogenannter Arbeitszeilen denkbar, so wie wir sie aus dem Küchenbereich kennen. Größere Räume profitieren durch in U-Form angepasste Systeme mit Schränken, Regalen und Arbeitsplatten.

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Von entscheidender Bedeutung ist auch die Planung des innen liegenden Stauraums. Im Handel findet sich eine große Auswahl an Zubehör für ganz unterschiedliche Anforderungen. Neben Einlegeböden kommen zum Beispiel ausziehbare Schmutzwäschesäcke, Kleiderbügel, Schuhregale oder Getränkekistenhalter zum Einsatz.

Fliesen für Wände und Boden im Hauswirtschaftsraum

In einem Hauswirtschaftsraum entsteht naturgemäß jede Menge Schmutz und Staub. Denn wo gearbeitet wird, fallen bekanntlich Späne. Besonders einfach machen Sie es sich, indem Sie auf dem Fußboden Fliesen verlegen. Sie sind nicht nur robust, sondern auch spielend leicht zu reinigen.

Auch wenn Sie ein Spülbecken einbauen möchten, sollten Sie über einen Fliesenspiegel nachdenken – zumindest in Teilbereichen, wo Spritzwasser auftreten kann.

In unserem Fliesenshop finden Sie eine große Auswahl ganz unterschiedlicher Maße, Formen und Farben – sowie das passende Angebot für jedes vorhandene Budget.

Wer seine komplette Wohnebene inklusive Hauswirtschaftsraum fliesen möchte, achtet am besten auf eine einheitliche Gestaltung des Fußbodens. Auf diese Weise entsteht kein optischer Bruch, wenn die Türe einmal geöffnet sein sollte.

Unser Tipp: Auf dunklen Fliesenböden wie Grau, Anthrazit oder Rost sieht man Staub und Schmutz nicht auf den ersten Blick. Helle Böden sind dagegen deutlich empfindlicher.

Die passende Farbe für den Hauswirtschaftsraum

Nur, weil in diesem Raum gearbeitet wird, wäre es viel zu schade, ihn stiefmütterlich zu behandeln, oder? Gerade dann sollten Sie den Hauswirtschaftsraum so gestalten, dass er freundlich wirkt und Ihre Laune bei der alltäglichen Arbeit hebt statt senkt.

Weiß ist grundsätzlich gut geeignet für kleinere Räume. Denn der helle Farbton macht das Zimmer optisch größer. Sofern Ihnen ein größerer Raum zur Verfügung steht, können Sie den auch mit einer kräftigen Farbe gestalten. Lassen Sie aber auch in diesem Fall die Decke lieber weiß und beschränken sich im vertikalen Bereich auf eine Wandfläche.

Farbige Akzente setzen Sie im Hauswirtschaftsraum entweder mithilfe einer klassischen Malerfarbe oder auch einer Fliese. Derzeit sind sowohl Dekorfliesen als auch Fliesen im Retrolook voll im Trend. Das bringt einen Hauch Industrial Style mit sich.

Was gehört in meinen Hauswirtschaftsraum: Die Checkliste für die Schnellübersicht

  • Waschmaschine
  • Trockner
  • Spülbecken
  • Staubsauger
  • Reinigungszubehör wie Besen, Staubfänger oder Handfeger
  • Spüle mit Arbeitsplatte
  • Wäschestand
  • Behälter für Schmutzwäsche
  • System für Getränkekisten sowie Leergut
  • Bügelbrett
  • Schuhregale
  • Gegebenenfalls Dusche für Haustiere oder spielende Kinder
  • Zusätzliche Gefriertruhe
  • Zusätzliche Klappstühle, wenn sich Besuch ankündigt
  • Klapphocker

Titel: Pixabay

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Источник: https://www.franke-raumwert.de/aktuelles/ideen-moebel-und-tipps-rund-um-den-hauswirtschaftsraum/2019/08

Hauswirtschaftsraum: Das Goldstück für mehr Ordnung

Hauswirtschaftsraum: Tipps für Möbel und Einrichtung

Waschmaschine und Trockner finden hier ihren Platz. Ebenso Bügelbrett und Wäscheständer, eine Bügelmaschine für Hemden und Blusen (falls vorhanden), Waschmittel und Fleckenreiniger. Im modernen Badezimmer ist hierfür kaum noch Platz einkalkuliert – wo also sollte das notwendige Zubehör sonst hin?

Besonders praktisch sind Wäscheabwurf-Schränke oder Sammel-Systeme, die die Wäsche in verschiedene Gruppen sortieren helfen. Wahlweise nach Farben oder Gradzahlen, horizontal unterhalb einer Arbeitsplatte oder vertikal im Hochschrank mit Einwurf-Löchern.

Ergonomisch wird es, wenn Waschmaschine und Trockner leicht erhöht im Schranksystem verbaut sind.

Damit schwere Wäschekörbe nicht trotzdem den Rücken belasten, sind bequeme Tablare vorgesehen: Das sind Auszugs-Bretter, die sich unterhalb der Waschmaschine ausfahren lassen und auf denen Sie den schweren Korb übergangsweise abstellen können. Bügelbrett, Bügeleisen und Waschmittel samt aller Fleckenbehandlungsmittel haben ihren Platz im Schrank.

Wenn es der Platz hergibt, sollten Sie unbedingt ein Waschbecken einplanen: Dann lassen sich sowohl Flecken schneller vorbehandeln, als auch nach erfolgreicher Putzarbeit Lappen ausspülen und abschließend die Hände waschen.

Bei knappem Platzangebot kann der Wäscheständer übrigens auch gut unter die Decke als hängende Lösung integriert werden.

Teils sind kleinere, ausfahrbare Lösungen bereits in den HWR-Möbeln integriert.

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Sie eigenen sich vor allem für bügelfeuchte Kleidung wie Blusen und Hemden, die Sie für kurze Zeit aufhängen möchten, sowie Socken oder Unterwäsche, die kaum Raum beim Trocknen benötigen.

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Tipp: Unbedingt eine Arbeitsfläche einplanen! Das kann zum einen Platz zum Falten der Wäsche sein, die wie eine Arbeitsplatte in der Küche gestaltet ist. Bei kleinen Räumen erfüllen auch Auszugsschränke mit integrierter Tischfläche diesen Zweck.

Zusammenfassung:

  • Waschmaschine und Trockner in ergonomischer Höhe
  • Ablageflächen für schwere Wäschekörbe einplanen
  • Abwurf-/Sortiersystem für Schmutzwäsche integrieren
  • Spülbecken für Fleckenvorbehandlung
  • leere Arbeitsfläche zum Wäsche falten, Wäsche aufhängen und Bügeln einkalkulieren
  • Lüftung integrieren, um Feuchtigkeit aus dem Raum zu bringen
  • funktionelle Arbeitsbeleuchtung für Fleckenentfernung/Näharbeiten anbringen

2. Reinigungsutensilien auewahren

Besen, Wischmopp, Staubsauger und all die Putzmittel, die im Laufe der Zeit benötigt werden, sind im Hauswirtschaftsraum gut und sicher verstaut.

Hochschränke mit passendem Ordnungssystem nehmen Handfeger, Besen und Staubsauger auf, ohne dass bei der Entnahme alles durcheinanderpurzelt.

Reinigungsmittel werden kindersicher im Hochschrank untergebracht, statt unter der Spüle in der Küche gelagert zu werden.

Auch Lappen, Tücher oder der Vorratspack an Haushaltsmitteln lässt sich hier in geeigneten Stauraummöbeln unterbringen. Raumhohe Schränke eignen sich meist am besten, um alles gut unterzubringen.

Zusammenfassung:

  • Spülbecken und Abfluss für Putzwasser und Reinigungsmittel
  • grifereite Auewahrung für Lappen und Reinigungstücher
  • Putzmittel und Spezialreiniger außer Griffweite von Kindern und Haustieren auewahren
  • Reinigungshilfen wie Handfeger und Besen in praktischen Ordnungssystem im Schrank verstauen

3. Vorrat halten

Statt der Getränkekisten im Keller oder auf dem Balkon, dem Großpack Nudeln in der Küche und der Nudelmaschine im Flurschrank wird im HWR alles zentral gelagert. Das erleichtert die Vorratshaltung enorm, wenn vor dem Großeinkauf ein Blick in die Schränke des Hauswirtschaftsraums genügt!

Trockene Lebensmittel wie Nudeln, Reis oder Mehl sollten Sie in geschlossenen Schränken auewahren. Konserven oder Getränkekisten lassen sich hingegen auch in offenen Regalen einlagern.

Tipp: „First in, first out“ eignet sich für größere Lagerzeiträume am besten.

Dabei platzieren Sie die neu gekauften Lebensmittel immer ganz hinten im Regal, die ältesten Vorräte landen damit automatisch ganz vorn und werden (hoffentlich) zuerst verbraucht.

So vermeiden Sie unnötige Lebensmittelverschwendung und bemerken zugleich schneller, wenn bestimmte Vorräte auszugehen drohen.

Für Gemüse oder Obst eignet sich der Hauswirtschaftsraum dann, wenn er eine möglichst gleichmäßige, kühlere Raumtemperatur aufweist. Wird nach dem wöchentlichen Waschtag gut gelüftet, können sich auch Kartoffeln oder Kohlsorten dort länger halten, als in der meist wärmeren Küche.

Weinkühlschränke werden oft direkt in der Küche integriert. Für weniger edle Getränke auf Vorrat können Sie im HWR Kreuzeinteilungen in den Hochschränken einplanen. Dann wird auch jener Wein korrekt liegend gelagert, der noch nicht im Vorzeigebereich der Küche zu sehen sein soll oder nicht in nächster Zukunft getrunken wird.

Zusammenfassung:

  • Feuchtigkeitsempfindliche Lebensmittel in geschlossenen Schranksystemen auewahren
  • Konserven und feuchtigkeitsunempfindliche Lebensmittel in offenen Regalen für mehr Überblick
  • Ordnungssystem für verderbliche/ablaufende Lebensmittel einführen
  • Getränkekisten in geneigten Schränken für leichteren Zugriff aufstellen
  • Kreuzeinteilungen für liegend zu lagernde Getränke einplanen
  • Beleuchtung für tiefe Wandschränke und Regale integrieren

4. Platz für Recycling

Altglas, Altpapier und die Verwertung über den „gelben Sack“ fordern im Alltag einer Familie reichlich Platz ein. In modernen Wohnungen stapelt sich dann schnell der Müll – im wörtlichen Sinne und gut sichtbar in der modernen Küche oder im ansonsten stylischen Hausflur. 

Im Hauswirtschaftsraum können Sie dagegen geschickte Abwurf-Systeme mit herausnehmbaren Körben oder Tragetaschen einsetzen. Der Recyclingmüll ist dann gut vor Besucherblicken verborgen und gleichzeitig sauber getrennt für die ordentliche Entsorgung. Die praktischen Kisten und Tragetaschen sind in aller Regel wiederverwendbar, sehr stabil und waschbar.

Tipp: Mehr Platz für Recycling bedeutet oft auch längere Intervalle für die Entsorgung. Um dem damit entstehenden Geruch etwa von alten Plastikverpackungen oder aus nur oberflächlich gereinigten Altgläsern zu entgehen, gibt es zwei Lösungsstrategien:

  • Nummer eins: Den Platz für Recycling klein halten, etwa durch halbe Körbe oder Kisten.
  • Nummer zwei: Feste Entsorgungstouren einplanen, die im Wochenplan festgehalten sind – auch dann, wenn nur eine Handvoll Altgläser zusammengekommen sind.

Insgesamt ist es sinnvoll, den Platz für Recycling, Auewahrung und „könnten wir noch gebrauchen“ zu begrenzen. Fest zugewiesene Plätze, Beschriftungen an den Regalen, Körben oder Schränken unterstützen dabei, den Hauswirtschaftsraum jederzeit ordentlich zu halten.

Zusammenfassung:

  • geschlossene Systeme für geruchsintensive Recyclingbestandteile nutzen
  • Abwurfsystem für unterschiedliche Müllarten einplanen
  • entnehmbare Kisten/Taschen integrieren
  • feste Entsorgungsroutinen einführen

Schlusswort

Der Hauswirtschaftsraum ist völlig zu Unrecht ein unterschätztes Raumwunder, dessen Planung oft vernachlässigt wird. Investieren Sie ruhig mehr als nur ein paar Minuten in die Überlegung, welche Geräte und Arbeiten Sie im HWR langfristig untergebracht sehen wollen. Sie werden sehen: Das erleichtert die Ordnung im gesamten Wohnraum!

Sie kennen das vielleicht: Im eigenen Zuhause macht sich langsam aber sicher das Chaos breit, es fehlt aber gerade die Zeit für eine ausgedehnte Aufräumaktion.

In diesem Beitrag geben wir Ihnen nützliche Tipps zu zwei Themen: Erstens, wie Sie schnell aufräumen können. Zweitens, wie Sie ohne großen Aufwand generell für mehr Ordnung sorgen.

 Denn das eigene Zuhause in Schuss zu halten, ist für manche ein Hobby, für viele andere allerdings eine lästige Pflicht. Mit ein paar Tipps und Tricks ist alles halb so wild.

1. Schnell aufräumen mit System

  • Greifen Sie einen Wäschekorb oder einen Karton und sammeln Sie alles ein, was für optisches Chaos sorgt und Sie gerade nicht brauchen. Hier geht es nicht ums Sortieren und Ordnen, sondern nur ums Sammeln! Wenn möglich, machen Sie das zu zweit.
  • Verfrachten Sie diese Sammlung in einen Raum, einen Schrank oder eine Ecke, in der Besuch normalerweise nichts zu suchen hat. Die Garage bietet sich an, der Hauswirtschaftsraum, der Kleiderschrank – was auch immer passt.
  • Machen Sie sich diese Aufräum-Methode natürlich nicht zur Gewohnheit. Nehmen Sie sich hinterher Zeit, Ordnung zu schaffen. Mehr dazu weiter unten!
  • Haben Sie etwas mehr Zeit, können Sie Ihre Fundstücke natürlich auch in Schränke, Schubladen und Abstellräume sortieren. Es geht hier vor allem darum, die Zahl der sichtbaren Gegenstände zu reduzieren, also den „optischen Lärm“ herunterzudrehen. Denn das ist es, was einen Raum unordentlich aussehen lässt.
  • Machen Sie es dabei wie die Transport- und Logistik-Unternehmen: Kein Weg ohne Ladung! Es gibt fast immer etwas, das Sie sofort greifen und wegsortieren können.
  • Fangen Sie im Eingangsbereich an, der den ersten Eindruck vermittelt. Kümmern Sie sich dann um die anderen Räume, die Sie vor allem nutzen – in absteigender Wichtigkeit: Wohnzimmer, Küche, Esszimmer, (Gäste-)Badezimmer …
  • Lüften Sie einmal durch, auch und gerade wenn es draußen kalt ist. Frische Luft wirkt Wunder – auch für Ihre Aufräum-Motivation.
  • Mit dem Staubsauger oder Wischer können Sie in Minutenschnelle den Boden auffrischen. Normalerweise wollen Sie hier natürlich gründlicher vorgehen. Aber im Fall der Fälle tun es auch ein paar gezielte Handgriffe.
  • Sorgen Sie für guten Geruch, gerade im Bad oder in der Küche.
  • Schmutziges Geschirr sollte in der Küche natürlich aus dem Blickfeld verschwinden. Achten Sie auf Orte wie den Küchentisch oder Esstisch, an denen Sie gemütlich sitzen möchten. Einmal schnell drüberwischen und überflüssige Gegenstände wegräumen – schon sieht es viel einladender aus. Es kommt in diesem Moment nicht auf Sauberkeit in der letzten Ecke an. Darum können Sie sich später kümmern.
  • Achten Sie im Badezimmer auf die Dinge, die Sie direkt nutzen. Sie wollen hier keinen Staub und andere Verschmutzungen sehen. Wasserhahn, Becken, Toilettenschüssel: Alles das sollte piccobello sein. Spiegel und Fliesen können Sie in der Eile hingegen (erst einmal) vernachlässigen.
  • Und ein kleiner Trick: Gedimmtes Licht ist nicht nur gemütlicher, sondern lässt auch die Details verschwimmen. Schon fallen die nicht ganz perfekt geputzten Fenster nicht so auf …

Und wenn dann die Zeit gekommen ist, gründlich sauber zu machen, lesen Sie doch unseren Artikel zum Thema Frühjahrsputz!

Klappe zu, Unordnung weg. (Foto: Europa Möbel-Verbund)

Schnelles Aufräumen ist gut, gar nicht erst so viel Aufräumen zu müssen, ist noch besser.

  • Grundregel: Alles hat seinen Platz. Schauen Sie bspw. einmal, was sich alles rund ums Sofa ansammelt. Das ist Ihr Ausgangspunkt. Überlegen Sie dann, wie Sie diese Dinge besser unterbringen können. Fernbedienungen können in einem Korb landen, wenn sie gerade nicht gebraucht werden oder in einer Schublade im Couchtisch. Decken verstauen Sie unter dem Sofa, z.B. in einer entsprechend flachen Plastikwanne oder Box. Zeitschriften kommen in einen Ständer. Wichtig ist, dass diese Auewahrungsplätze leicht erreichbar sind, denn sonst machen sie zu viel Mühe.
  • Vielleicht stellen Sie dann fest, dass Sie einfach nicht genug sinnvollen Stauraum haben. Dann lesen Sie unseren Artikel: Richtig einrichten: 8 Tipps für mehr Stauraum … Denn Platz findet sich überall. Er wird nur meist nicht optimal genutzt.
  • Der Fünf-Minuten-Trick: Aufräum-Aktionen müssen nicht immer gleich in stundenlange Unternehmungen ausarten. Gewöhnen Sie sich stattdessen an, sich immer mal wieder fünf Minuten zu nehmen. Schauen Sie in dem Moment: Was kann ich in fünf Minuten erledigen? Das ist ein Zeitraum, der handhabbar scheint. Zugleich werden Sie erstaunt sein, was Sie in der kurzen Zeit erledigen können! Der Wäschestapel im Schlafzimmer, die Gläser auf dem Geschirrspüler, der wirre Haufen Magazine vor dem Sofa: Alles das braucht nicht viel Zeit, macht aber einen großen Unterschied, wenn es weg- und aufgeräumt ist.
  • Stauraum kann dabei auch dekorativ sein. Denken Sie zum Beispiel ans Bücherregal oder die Plattensammlung: Sie bringen Ihre guten Stücke unter, sind jederzeit greiar, sind geordnet und auch noch vorzeigbar! Ein Gedanke dazu: Schauen Sie, dass Ihnen das Auf- und Wegräumen Spaß macht, weil Ihre Besitztümer geschützt sind und Sie außerdem wiederfinden, was Sie suchen. 
  • Nicht zuletzt kann die Einrichtung selbst schon dabei helfen, einen Raum ordentlicher aussehen zu lassen. Helle Farbtöne wirken freundlich und lassen einen Raum größer und ruhiger wirken. Bei der Wandgestaltung setzen Sie dann auf einige wenige, größere Stücke. Siehe dazu auch: 5 Tipps für gelungene Wandgestaltung mit Fotos, Postern und Gemälden … 
  • Und natürlich: Fragen Sie sich auch immer mal wieder, was Sie wirklich noch brauchen und was Sie stattdessen weggeben, verkaufen oder zum Recycling geben könnten. Denn was man nicht hat, muss man auch nicht wegräumen. Klingt komisch, ist aber so!

Schwerpunkt „Frühling fürs Zuhause“

Dieser Artikel gehört zu unserem Themenschwerpunkt rund um einen frischen, aufgeräumten Look fürs Zuhause. Darin:

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Источник: https://wohnparc.de/magazin/hauswirtschaftsraum/

Hauswirtschaftsraum einrichten: Möbel und Tipps – DAS HAUS

Hauswirtschaftsraum: Tipps für Möbel und Einrichtung

Wohnraum ist kostbar und will gut durchdacht sein.

Ein Hauswirtschaftsraum schafft auf wenig Fläche viel Platz für sämtliche Utensilien für den Haushalt, etwa Putzsachen, Waschmaschine oder Auewahrung selten gebrauchter Gegenstände, die nötigenfalls schnell zur Hand sein sollten. Wir sagen Ihnen, wie Sie mit einer guten Einteilung den Hauswirtschaftsraum perfekt einrichten und alle Möglichkeiten voll ausschöpfen können.

Ein Hauswirtschaftsraum ist der ideale Ort, um alle Dinge rund um den Haushalt aufzubewahren.

Egal ob Lebensmittel, Gefrierschrank, Putzmittel, Bügelbrett oder Waschmaschine: Je nach Verwendungszweck finden auf wenig Raum viele Utensilien ihren Platz.

Mit einfachen Auewahrungstipps und den richtigen Möbeln nutzen Sie den vorhandenen Platz perfekt – und haben zudem noch ausreichend Arbeitsfläche für die Tätigkeiten zur Verfügung, die Sie nicht unbedingt in der Küche erledigen möchten.

Die Gestaltung eines Hauswirtschaftsraums bietet verschiedene Varianten. Je nach Raumform, Größe und letztendlicher Funktion gibt es unterschiedliche Lösungen zur Einrichtung und Auswahl des Designs. Wir stellen Ihnen die beliebtesten Formen vor. 
 

Hauswirtschaftsraum in U-Form 

Bei wenig Platz ist eine Anordnung der Möbel in U-Form die ideale Lösung. Trotz geringer Fläche können Sie auf diese Weise ganz leicht viel Raum schaffen und jedes Fach oder Gerät bedienen und öffnen.

Wie das funktioniert? In der Mitte bleibt ein Gang frei, in dem Sie sich bewegen können. Sowohl rechts und links als auch an einer Kopfseite stellen Sie Schränke und Geräte auf. Mit raumhohen Schränken schaffen Sie noch mehr Stauraum.

Als Bedienungshilfe dient ein Tritt oder eine Leiter. 
 

Kleiner und kompakter Hauswirtschaftsraum

„Klein aber oho!“ passt zu diesem Raummodell wohl am besten. Denn auch auf kleinem Raum kann man richtig viel Platz schaffen. Wie das geht? Am besten mit intelligent zusammengestellten Schrankmodulen, die raumhoch sind und damit Platz für unterschiedlich große Dinge bieten.

In Hochschränken findet sich Platz für Putzutensilien oder Vorräte; in den unteren Modulen passen die Waschmaschine, der Trockner oder sogar das Bügelbrett hinein. Idealerweise ordnen Sie die Möbel als Zeilen an den beiden langen Seiten des Raums an.

So bleibt in der Mitte ein Gang frei, dank dem Sie alles bequem erreichen können.

Tipp: Sie wollen in der Küche eine neue Einbauküche installieren? Dann ziehen Sie die alte doch einfach in Ihren Hauswirtschaftsraum um und passen sie an die räumlichen Gegebenheiten an.

Oft reicht es schon, ein paar Schränke und die Arbeitsplatte neu zu kaufen und sie tut weiterhin ihren Dienst – auch wenn sie den höheren optischen Ansprüchen der repräsentativeren Räume nicht mehr genügt.

Foto: living4media/Mondadori Portfolio

Nicht jeder Hauswirtschaftsraum ist gleich geschnitten. Je nach Form muss die Einrichtung genau auf den Typ abgestimmt werden.

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Sie haben einen schlauchförmigen Raum zur Verfügung? Perfekt! Denn dann passt eine lange Raumzeile an der Wand ideal in Ihr Zuhause.

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Clever kombiniert und mit vielen Hochschränken ausgestattet, bietet auch ein länglicher Raum viel Platz für all das, was man eben nicht in den anderen Wohnräumen rumstehen haben will.

Hauswirtschaftsraum einrichten: Die richtigen Schränke

Mit einer Schrankwand wird ein noch so chaotischer Hauswirtschaftsraum endlich ordentlich! Wer sich in seinem Hauswirtschaftsraum für eine Schrankwand entscheidet, der sorgt nicht nur für viel Stauraum, sondern auch für eine schöne Optik.

Denn die gesamte Fläche des Stauraums ist als Kleiderschrank getarnt. So verschwinden Putzmittel, Eimer, Bügeleisen und Co. hinter einer schönen Fassade. Tür zu und schon kann niemand mehr sehen, was Sie so verstauen.

Zudem verstauben Gegenstände im Schrankinnern nicht so schnell wie im Regal. 

Foto: living4media/Claessens, Bieke

Wohin nur mit der Waschmaschine oder dem Trockner? Neben einem Vorratsraum für Lebensmittel ist die Waschküche wohl der beliebteste Verwendungszweck für einen Hauswirtschaftsraum.

Setzen Sie am besten auf edles und zeitloses Design.

Wie wäre es zum Beispiel mit weißen Fronten für die Schränke – das empfiehlt sich allein schon aus dem Grund, dass Hauswirtschaftsräume oft eher arm an Fenstern sind und meist auch nicht auf der Südseite des Gebäudes liegen.

Foto: living4media/Bauer Syndication

Wenn Sie auf eine praktische Aufteilung setzten, bringen Sie im Hauswirtschaftsraum sowohl die Waschmaschine unter als auch einen Wäschetrockner. Den Trockner können Sie auch auf die Waschmaschine stellen. Außerdem findet sich in Ihrer Waschküche dann auch Platz für schmutzige Wäsche, einen Wäscheständer, Waschmittel und Wäschekörbe.

Wer viel Platz hat, kann sich sogar noch eine Station mit verschiedenen Wäschesäcken zum Sortieren der Wäsche einbauen. Damit alles an einem Ort ist, finden im Hauswirtschaftsraum gern auch Bügeleisen und Bügelbrett ihren Platz.

So spielt sich von der Schmutzwäsche über den Waschvorgang bis zum frisch gebügelten Kleidungsstück alles an einem Ort ab.

Tipp: Installieren Sie auch Stangen und Ablageflächen für die frisch gebügelte oder zusammengelegte Kleidung – so müssen Sie nicht mehrmals zum Kleiderschrank gehen, sondern können alles auf einmal mitnehmen. 

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Großfamilien kennen das Problem bestimmt: Wenn viele Menschen in einem Haushalt leben, sammeln sich ganz schön viele Schuhe an: Wanderschuhe, Sandalen, Sportschuhe, Stiefel, Pumps – und alles soll geordnet, platzsparend und unauffällig verstaut werden.

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Wie wäre es dann mit einem Hauswirtschaftsraum, der als Schuhzimmer dient? Mit unterschiedlichen Modulen und speziell dafür entwickelten Haken wird die Schuhauewahrung zum Kinderspiel. Ein weiterer Vorteil: Unangenehme Gerüche verbreiten sich nicht im Flur und in der gesamten Wohnung, sondern bleiben im Schrank.

Hier finden dann auch Schuhputzzeug, Schuhdeodorant und Schuhlöffel ihren Platz. 

Seien wir ganz ehrlich: Wir alle horten zu Hause ganz schön viele Lebensmittel und Konserven.

Von Nudeln über Suppengläser, Apfelmus, Wein oder Mehl sind haltbare Lebensmittel meist in doppelter Ausführung vorhanden. Aufgrund dessen bietet sich ein Hauswirtschaftsraum in Küchennähe besonders gut an.

Hier können ganz bequem alle Vorräte verstaut werden, ohne dass man sie erstmal aus dem Keller holen muss.

Mit einem cleveren System kann man im Hauswirtschaftsraum nicht nur viel unterbringen, sondern auch die Vorräte auf ideale Weise verstauen.

So können Weinflaschen in entsprechenden Regalen gelagert werden, Gemüse und Obst finden in Holzkisten ihren Platz und ein schmaler, hoher Gefrierschrank dient als Lager für Tiefgekühltes.

 Mit dieser tollen Lösung hat man immer alles im Haus und ist auch sonntags für ein selbstgekochtes Essen und spontane Gäste gewappnet. 

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Wo sammeln Sie Ihre Wertstoffe? Vermutlich in der Küche oder im Flur? Das muss nicht sein. Wer seinen Hauswirtschaftsraum als Wertstofflager umfunktioniert, hat plötzlich richtig viel Stauraum für PET-Flaschen, Glas, Plastikmüll oder das Altpapier.

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Für solche Einrichtungswünsche gibt es bei vielen Schränken die Möglichkeit, spezielle Recycling-Module einzubauen. So findet der nicht ganz so schöne Akt der Müllsortierung nicht mitten in der Wohnung, sondern abgeschirmt in einem Zimmer statt.

Idealerweise finden im Wertstoffraum dann auch die entsprechenden Müllbeutel Platz. 
 

Getränkelager im Hauswirtschaftsraum einrichten

Diese eine Frage haben Sie sich bestimmt auch schon mal gestellt: Wohin mit all den Getränken? Vor allem, wenn Gäste kommen, nimmt die Auewahrung von Getränken viel Platz in Anspruch und sieht zudem nicht schön aus. Abhilfe schafft da ein Hauswirtschaftsraum, der als Getränkelager genutzt wird.

So wird nicht nur Platz für Mineralwasser, Softdrinks, Bier oder Wein geschaffen, sondern auch noch für Behälter zum Sammeln von Leergut.

Funktioniert allerdings nur, wenn der Hauswirtschaftsraum nicht im Technikraum eingerichtet wird, wo die Wärmepumpe oder eine andere Heizungsart stehen, da diese zuviel Wärme abstrahlen.

Platz ist kostbar, aus genau diesem Grund sollten Sie jede noch so kleinste Fläche nutzen. Denn oftmals bleiben kleine Restflächen wie beispielsweise das Stück zwischen Küchenzeile und Tür einfach frei und damit ungenutzt.

Damit diese Platzverschwendung der Vergangenheit angehört, gibt es die Möglichkeit, sogenannte Konturregale einzubauen.

Diese können ganz praktisch mit Regalböden oder Schubladen versehen werden und so dekorativ alles auewahren, was immer grifereit sein sollte.

Foto: living4media/Bauer Syndication

Wer keinen extra Raum für einen Hauswirtschaftsraum übrig hat, für den gibt es auch eine Alternative zum Abstellraum: die Küche.

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Wer sich dort raumhohe Schränke einbauen lässt, schafft richtig viel Platz für Lebensmittel, Vorräte oder sogar Putzsachen.

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Hochschränke sind nämlich echte Platzwunder und bieten dank ihrer außerordentlichen Höhe sogar Stauraum für lange Utensilien wie das Bügelbrett oder den Staubsauger. Außerdem sind die vorrätigen Lebensmittel dann auch direkt am Ort des Geschehens.

Sie haben sich für einen Hauswirtschaftsraum entschieden? Dann gibt es bei der Auswahl der Möbel einige Dinge zu beachten. Wir haben für Sie die wichtigsten Infos zusammengestellt. 
 

  • In Hauswirtschaftsräumen ist die Luftfeuchtigkeit oft relativ hoch. Genau deshalb bieten sich sowohl für die Wände als auch für den Boden Fliesen als Fußbodenbelag an. Diese sind auch einfacher zu reinigen. 
     
  • Wenn Sie Ihren Hauswirtschaftsraum als Waschraum einrichten, müssen Sie darauf achten, dass alle notwendigen Anschlüsse vorhanden sind. So braucht die Waschmaschine beispielsweise einen Wasser- und Stromanschluss.
     
  • Damit es sich im Hauswirtschaftsraum auch gut und angenehm arbeiten lässt, empfiehlt sich ein Fenster. So bekommt man auch beim Zusammenlegen der Wäsche Tageslicht ab und erreicht bei hoher Luftfeuchtigkeit einen schnellen Luftaustausch. 
     
  • Hauswirtschaftsräume sind in den meisten Fällen eher klein und kompakt. Um den Raum optisch zu vergrößern, eignet sich die Farbe Weiß für Möbel und Wände.

Источник: https://www.haus.de/einrichten/hauswirtschaftsraum-einrichten

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