Holzboden im Bad

Contents
  1. Holzboden im Badezimmer
  2. 3D Oberflächen Produktvarianten
  3. Jetzt Muster kostenlos bestellen!
  4. Profi-Tipp: Parkett und Holzböden im Bad – Ein Widerspruch?
  5. Holzböden im Bad – das muss beachtet werden
  6. Geeignete Holzsorten für das Parkett im Bad
  7. Welches Parkett ist für das Bad geeignet?
  8. Parkett im Bad muss verklebt werden
  9. Parkettöl statt Parkettlack fürs Parkett im Bad verwenden
  10. Parkett im Bad benötigt Pflege
  11. Badezimmer-Parkett auf einer Fußbodenheizung
  12. Holzboden im Bad
  13. Holzboden im Bad ist nichts Neues
  14. Nassbereiche für Erwachsene
  15. Holzdielen im Bad für Kinder
  16. Fugen an den Rändern sind ok
  17. Primer Grundierung der Fugen
  18. Trocknen der Dielen Fugen
  19. Abschneiden vom Sikaflex
  20. Dielen schleifen
  21. Das geeignete Dielenholz für den Holzboden im Bad
  22. Achten Sie darauf, Risse im Dielenholz zu schließen
  23. Holzboden im Bad reinigen und Pflegen
  24. Wischen nach dem Baden ist empfehlenswert
  25. Fazit
  26. Welches Holz ist für einen Badezimmerboden geeignet?
  27. Selbst verlegen oder verlegen lassen?
  28. Der Badezimmerholzboden im Alltag: worauf Sie achten sollten
  29. Risikofaktor: Parkett im Bad verlegen?
  30. Dies bringt zwei Probleme mit sich:
  31. Welche Holzart fürs Parkett im Bad?
  32. Wir empfehlen folgende Parketthölzer für das Badezimmer:
  33. Die Oberflächenbehandlung fürs Parkett im Bad
  34. Welcher Klebstoff fürs Parkett im Badezimmer?
  35. Parkett im Bad – der optimale Auau
  36. Welche Parkettart im Badezimmer?
  37. Besser: Massivparkett im Badezimmer
  38. Neoprenfuge / Klebstoff-Fuge
  39. Badezimmer-Parkett pflegen
  40. Lüftungszyklus bei Parkettböden im Bad
  41. Parkett auf Fußbodenheizung im Bad?
  42. Zusammenfassung

Holzboden im Badezimmer

Holzboden im Bad

Das Badezimmer ist mittlerweile mehr als nur funktionaler Raum für Körperhygiene. Die durchschnittliche Größe von Badezimmern in privaten Neubauten hat sich in den letzten 15 Jahren verdoppelt.

Und hier kommt der richtige Bodenbelag ins Spiel. Fliesen haben ihre Vorteile, definitiv und unbestritten. Wohnlichkeit gehört jedoch sicherlich nicht dazu. Anders bei Holzböden. Richtig, Holzböden im Badezimmer sind absolut im Trend und funktionieren – sofern das richtige Produkt und die richtige Oberflächenbehandlung gewählt wird.

Wir klären auf.

Hier müssen wir beim Werkstoff selbst beginnen. Holz ist an sich ein Material das Wasser aufnehmen und auch wieder abgeben kann.

In Zeiten hoher Feuchtigkeitsaufnahme vergrößert das Holz sein Volumen und in Zeiten der Abgabe verringert es dieses wieder. Durch die Volumensunterschiede bewegt sich das Holz, man nennt das Quell- und Schwindverhalten.

Das gilt in der schwächeren Form für das Raumklima in Innenräumen aber ganz besonders im Badezimmer.

Wir stellen also fest, die kritischen Faktoren sind der Feuchtigkeitsaustausch im Holz und daraus resultierend die Instabilität. Sofern Holzböden auf eine gewisse Art und Weise gefertigt werden, kann diese beiden Faktoren gezielt entgegengewirkt werden.

mafi Naturholzböden werden natürlich geölt und an der Luft getrocknet. Dadurch kann das Holz weiterhin Wasser aufnehmen als auch, und das ist wichtig, wieder abgegeben. Lackierte, gewachste oder UV geölte Parkettprodukte können das nicht.

Die Einschränkung der Bewegung des Holzes ist der zweite Faktor. Der Auau der Diele ist hierfür entscheidend.

mafi Naturholzböden verwenden einen Sandwichauau mit dem gleichen Holz in gleicher Ausgangsstärke als Deck- als auch als Rücklage. Die Symmetrie dieses Auaus reduziert das Quell- und Schwindverhalten des Holzes in hohem Maß.

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Zusätzlich müssen die Dielen im Badezimmer mit dauerelastischem Parkettklebstoff mit dem Untergrund verklebt werden.  

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Generell eignen sich alle mafi Produkte, dank des symmetrischen Dielenauaus und des luftgetrockneten Ölfinishes, zur Verlegung in Badezimmern.

Die spezielle mafi Oberfläche hat jedoch gerade Barfuß noch einen weiteren, wesentlich Vorteil gegenüber beispielsweise lackierten Produkten oder auch Fliesen. Das Öl zieht tief ins Holz ein und haftet nicht an der Oberfläche. Der Mensch geht und lebt daher auf echtem Holz, stets körperwarum und maximal unverfälscht.

Zusätzlich bietet mafi spezielle 3D Oberflächen auf verschiedenen Holzarten an. Die Struktur wirkt wie ein Massageffekt auf die strapazierten Fußsohlen und ist gleichsam ein echtes Designelement für jedes Raumkonzept.

3D Oberflächen Produktvarianten

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Es muss auch nicht immer der Boden sein. Holz schafft generell Wohlfühlatmosphäre und kann ebenso an der Wand oder als Deckenverkleidung verarbeitet werden. Alle mafi Produkte können auch in diesem Fall über eine Lattung verarbeitet werden. Gerade in Kombination mit dem Boden erzeugt man ein einheitliches, stimmiges Bild.

Oftmals werden auch Badewannen oder Kleinmöbel mit dem gleichen Material wie der Boden verkleidet. Es gilt hierbei den Materialmix klein zu halten und immer wieder verwandte Elemente einzuarbeiten.

Das Badezimmer als Ort der Erholung und Entspannung setzt auch neue Maßstäbe für die verwendeten Materialien und deren Inhaltsstoffe. Das Raumklima und Wohngifte sind hierbei die zentralen Aspekte. Möbel als auch Baustoffe können flüchtige organische Verbindungen (VOCs) oder Formaldehyd in den Raum absondern. Der verwendete Klebstoff ist zumeist die Quelle dieser Stoffe.

mafi Naturholzböden sind VOC und formaldehydfrei. Unser Klebstoff besteht aus Essig, Wasser und Kalk.

Aber unsere Böden können noch mehr. Sie sind nicht nur unbedenklich, sondern wirken zusätzlich noch positiv und reinigend auf das Raumklima.

Der Grund ist abermals die offenporige Oberfläche, die es dem Holz erlaubt die Feuchtigkeit im Raum zu regulieren und zu filtern.

Besonders erwähnt sei hierbei die Zirbe, deren natürliche Öle beim Menschen Entspannung und eine Ersparnis der Herzarbeit auslöst. 

Holz in seiner unverfälschten Form, so wie wir es bewahren, ist an sich kein guter Nährboden für Viren oder Bakterien. Zusätzlich sollten mafi Naturholzböden in regelmäßigen Abständen mit warmem Wasser und mafi Holzbodenseife gewischt werden. Dabei werden gleich zwei Arbeitsschritte in einem erledigt: Pflege und Reinigung.

Das in der Seife enthaltene Fett pflegt das Holz und stärkt die Holzfasern. Dadurch entstehen weniger Dellen oder Druckstellen. Zusätzlich wirkt die Seife antibakteriell und antiseptisch.

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Источник: https://mafi.com/de/warum-mafi/holzboden-parkett/badezimmer

Profi-Tipp: Parkett und Holzböden im Bad – Ein Widerspruch?

Holzboden im Bad

Wenn es dem persönlichen Geschmack entspricht, ist kaum etwas dagegen einzuwenden, auch im Badezimmer Parkett oder Dielen zu verlegen.

Grundsätzlich sind viele Holzarten für Feuchträume geeignet.

So gibt keinen Grund, im Bad auf Gemütlichkeit und Natürlichkeit zu verzichten. Holz im Außenbereich hält dort bei richtiger Behandlung ewig. Warum sollte das im Innenbereich anders sein?

Dem Parkett verlegen im Bad steht also nichts im Wege, wenn es einem gefällt. Jedoch sind bei der Verwendung des natürlichen Materials Holz einige Besonderheiten zu berücksichtigen.

Holzböden im Bad – das muss beachtet werden

Beim Parkett kaufen für Feuchträume ist es wichtig, einen Belag mit möglichst wenigen Fugen zu wählen.

Aus diesem Grund sind Dielen vorzuziehen, denn diese haben wenige, dafür sehr lange Fugen.

Parkettstäbe sind in der Regel nur bis zu 60 cm lang und weisen daher eine Vielzahl von Fugen auf.

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Durch diese kann potentiell Feuchtigkeit eindringen, weshalb sie fachgerecht abgedichtet werden müssen.

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Bei einem Bodenbelag aus langen und geölten Holzdielen ist die Anzahl der Fugen hingegen viel geringer.

Diese lassen sich gut mit Neopren abdichten. Für den Holzboden im Bad gilt:

Je weniger Fugen, umso besser für die Haltbarkeit.

Beim Parkett können Fugen zwischen einzelnen Parkettstäben aufquellen, oder sich gar einzelne Teile ablösen, wenn diese Bereiche nicht fachgerecht abgedichtet wurden.

Es ist hier auch wichtig, kleinere Beschädigungen der Oberfläche sofort auszubessern, denn auch durch diese kann Feuchtigkeit in den Parkettboden eindringen.

Geeignete Holzsorten für das Parkett im Bad

Beim Verlegen von Parkett oder Dielen in Feuchträumen kommt es ganz besonders auf die Wahl des richtigen Holzes an.

Grundsätzlich muss für das Bad eine Holzart verwendet werden, die nicht stark auf Feuchtigkeit reagiert.

Holzarten, die stark quellen und schwinden wie Buche sind in dieser Hinsicht völlig ungeeignet.

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Sehr gut geeignet sind kleinporige Harthölzer wie Jatoba, Doussie, Merbau oder Teak, die übrigens auch im Schifau für Schiffsplanken verwendet werden.

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Aus dem beliebten Teakholz werden wegen seiner Beständigkeit zudem häufig Terrassendielen, Fensterrahmen, Türen oder Gartenmöbel hergestellt.

Ebenfalls für Feuchträume geeignet sind Hölzer, die von Natur aus einen hohen Anteil an Harzen und Ölen enthalten wie z.B. Douglasie oder Pitch-Pine.

Die Douglasie, die eine höhere Dichte als die Eiche aufweist, wird wegen ihrer Beständigkeit ebenfalls häufig für Terrassendielen verwendet.

Bei den einheimischen Hölzern kommen für das Bad besonders Eiche – auch als Räuchereiche – und Nussbaum sehr in Betracht.

Diese Hölzer quellen und schwinden bei Feuchtigkeit kaum.

Welches Parkett ist für das Bad geeignet?

Es wirkt sich natürlich auf den Parkett Preis aus, wenn man im Bad nicht auf einen Holzboden verzichten möchte.

Denn hier muss zwingend verklebtes Massivparkett verwendet werden. Verklebtes Massivparkett hat den Vorteil, dass man es häufig renovieren kann. Zudem ist es im Kantenbereich sehr formstabil. Beim verklebten Massivparkett im Bad müssen die Fugen wie beim Dielenboden mit Neopren abgedichtet werden. Neopren kann wie das Parkett abgeschliffen werden, wenn dies einmal notwendig sein sollte.

Fertigparkett ist für Feuchträume nicht geeignet, denn es ist im Nutbereich sehr dünn, so dass es hier bei eindringender Feuchtigkeit sofort zu Verformungen kommt.Parkett im Bad mit Neoprenfuge

Parkett im Bad muss verklebt werden

Der Parkettboden im Badezimmer muss absolut wasserdicht sein.

Das Massivparkett im Feuchtraum muss daher zwingend vollflächig mit Parkettkleber verklebt werden und dazu ist ein dauerelastischer Klebstoff zu verwenden.

Eine schwimmende Verlegung kommt nicht in Betracht, da es im Feuchtraum keine undichten Randfugen geben darf. Bei einer schwimmenden Verlegung könnte leicht Wasser unter das Parkett gelangen, was fatale Folgen hätte.

Nur beim vollflächig verklebten Massivparkett lassen sich Bewegungen des Bodens vermeiden und Fugen sowie Kanten sicher abdichten.

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Vor dem Verkleben des Massivparketts sollte der Estrich am besten mit einer 3 mm starken zementären Ausgleichsmasse gespachtelt und mit Epoxidharz grundiert werden, wenn man ganz sicher gehen möchte.

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Auf Sockelleisten sollte man bei einem Parkettboden im Bad übrigens verzichten, da sich hier Feuchtigkeit ansammeln und zu Schäden führen kann. Besser ist es, die Fugen im Randbereich mit Silikon abzudichten.

Parkettöl statt Parkettlack fürs Parkett im Bad verwenden

Im Badezimmer sind zur Versiegelung des Parketts Lacke gänzlich ungeeignet.

Bei Wasserlachen auf dem Parkettboden könnte hier schon innerhalb kürzester Zeit Feuchtigkeit in das Holz eindringen und dies aufquellen lassen.

Zudem kann bei der Verwendung von Lack die Feuchtigkeit leicht unter die Versiegelung „schlüpfen“ und unschöne Grauschleier auf dem Holz verursachen.

Bei ordentlich geölten Oberflächen mit Parkettöl ist das auszuschließen.

Der wirksame Schutz durch den Ölfilm muss jedoch regelmäßig erneuert werden, damit dieser erhalten bleibt.

Beim geölten Parkett im Bad dringt das Öl in die Poren ein, sorgt für eine Imprägnierung gegen Feuchtigkeit und lässt das Holz dennoch atmen.

Eine optimale Lösung sind übrigens geölte Holzdielen, die mit Neopren in den Fugen abgedichtet werden.

Parkett im Bad benötigt Pflege

Der Pflegeaufwand für Parkett im Bad ist höher als z.B. bei einem Fliesenboden.

Im Gegensatz zum Fliesenboden verträgt der Holzboden keine stehende Nässe sowie eine übermäßig hohe Luftfeuchtigkeit von mehr als 70 Prozent.

Wasserlachen müssen dementsprechend sofort aufgewischt und das Bad nach der Nutzung gelüftet werden, um eine Dauerbefeuchtung der Holzoberfläche zu vermeiden.

Auf Matten auf einem Parkett- oder Dielenboden im Bad muss außerdem verzichtet werden, da sich darunter Staunässe bilden kann, die unweigerlich zu Holzschäden führen würde.

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Damit das Parkett im Badezimmer lange schön bleibt und seine Widerstandsfähigkeit bewahrt, sollte der Boden in regelmäßigen Abständen geölt werden.

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Eine Reinigung des Parketts sollte nur durch leicht feuchtes Abwischen erfolgen. Vor der Verwendung von Reinigern, die den schützenden Ölfilm beschädigen könnten, sollte man Abstand nehmen.

Badezimmer-Parkett auf einer Fußbodenheizung

Wer auf eine Fußbodenheizung im Bad nicht verzichten möchte, oder wenn dort bereits eine vorhanden ist, muss unbedingt darauf achten, dass sich die Temperatur am Boden mit dem Parkettklebstoff verträgt.

Dies bedeutet, dass die Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung so eingestellt werden muss, dass der Boden nicht wärmer als 28° C wird. Ein Überschreiten dieser Temperatur kann sonst zu großen Problem mit dem Parkettboden führen.

Mehr zum Thema Fußbodenheizung und Parkettboden im Bad gibt es hier in einem weiteren Artikel.

Источник: https://boden360.de/parkett-im-bad-ein-widerspruch/

Holzboden im Bad

Holzboden im Bad

Holzboden im Bad © Havelland Diele GmbH

Kann man einen Holzboden im Bad aus klassischen Dielen, Parkett oder sonstigen Massivholz verlegen? Ja, das geht und wir zeigen Ihnen wie!

Immer wieder werden wir gefragt, ob man einen Holzboden aus Dielen, Schlossdielen, Landhausdielen oder Massivholz-Parkett im Bad verlegen kann. Die Antwort lautet ganz klar: JA, natürlich geht das! Doch der Reihe nach, denn ein paar Dinge sind schon zu beachten, wenn man nach dem Duschen oder Baden auf warmen Dielenholz statt auf einer kalten Fliese laufen möchte.

Holzboden im Bad ist nichts Neues

Zuerst einmal muss man klar sagen, dass das Verlegen von einem Holzboden im Bad nichts Neues ist, sondern schon in der Zeit der Römer populär war. Viele Kunden schrecken davor zurück, weil sie der Meinung sind, dass Holz und Wasser nicht zusammenpassen. Doch jeder Baum hat von Natur aus Wasser in sich und ist somit mit einem der wichtigsten Element der Erde vertraut.

Nassbereiche für Erwachsene

Kommen wir zuerst zu den Nassbereichen, auf denen lediglich Erwachsene baden und ohnehin nicht viel Wasser auf den Dielen landet. Um Spritzwasser auf dem Holzboden im Bad abzuweisen reicht hier eine Versiegelung der Dielen durch Hartwachsöl völlig aus. Schließlich kann man die Dielen in diesem Fall nach dem Baden und Händewaschen kurz trocken wischen und fertig.

Zudem empfiehlt sich hier unter dem Holzboden eine Feuchtigkeitssperre einzubringen und die Dielen nach der Verlegung drei mal zu ölen.

Hierbei wird beim ersten Mal Dielen ölen ein Grundieröl aufgetragen, welches tief ins Holz eindringt. Beim zweiten und dritten Mal wird dann Hartwachsöl zweimalig aufgetragen.

Diese Versiegelung ist so wasserabweisend, dass selbst nach 10 Minuten Einwirkzeit kein Wasserrand entsteht.

Holzdielen im Bad für Kinder

Nun wissen alle, die Kinder haben, dass diese weniger sorgsam baden und sich mal der eine Planscher hier und der andere dort befindet. Hier ist es zu empfehlen, den Dielenboden oder Parkettboden zwischen den Fugen abzudichten. Hierzu wird der Dielenboden als erstes mit einer größeren Fuge verlegt.

Fugen an den Rändern sind ok

Überdies darf auch zu den Rändern nur eine kleine Fuge stehen bleiben, welche im Bereich von 5 bis 8 mm liegen sollte.

Haben die Dielen auch in der Länge Stöße, falls es keine raumlangen Dielen sind, müssen auch hier Soll-Fugen gelassen werden. Die kleinen Fugen zwischen den Elementen sollten maximal 2 oder 3 mm betragen.

Hierbei sind bei der Montage der Dielen sogenannte Distanzklötzer zu verwenden, welche den Abstand immer konstant halten.

Primer Grundierung der Fugen

Nachdem alle Dielen verlegt sind, sei es durch Verkleben oder Verschrauben, sind die Fugen mit einem speziellen Primer zu grundieren. Dieser soll dafür sorgen, dass im weiteren Verlauf ein Polymer-Klebstoff, zum Beispiel von der Firma Sika, in die Fugen eingepresst werden kann.

Hierbei benötigt man eine spezielle Kartuschenpresse, welche die Schlauchbeutel mit dem Sikaflex in die Fugen einpressen kann. Die Firma Sika stellt diesen Fugendichtstoff in verschieden Farben wie z. B. schwarz, weiss und braun her.

Darauf kann man alle Fugen mit Sikaflex ausdrücken, sodass ein großer Hügel auf den Fugen zu sehen ist.

Trocknen der Dielen Fugen

Beim Ausdrücken der Fugen und anschließendem Trocknen, fällt der Sikaflex leicht ein. Für die Trocknung ist eine Zeit je nach Dicke zwischen 48 und 72 Stunden einzuplanen.

Abschneiden vom Sikaflex

Kurz nachdem die Oberfläche der Fugen sich trocken anfühlt wird ein Probeschnitt bündig mit der Dielenoberfläche ausgeführt, um zu prüfen ob das Sikaflex abgebunden ist. Ist es trocken, wird der gesamte Überschuss weggeschnitten und der Holzboden kann anschließend geschliffen werden.

Dielen schleifen

Handelt es sich um einen bereits vorgeschliffenen Dielenboden, so kann man diesen mit Korn 100 schleifen und dann im Anschluss mit Korn 120. Nach dem Dielen schleifen sollten alle Fugen noch einmal kontrolliert werden, ob in allen Fugen ausreichend Sikaflex vorhanden ist. Nun wird der Holzboden genauso geölt, wie in der ersten Variante.

Das geeignete Dielenholz für den Holzboden im Bad

Holzboden aus Esche im Bad © Havelland Diele GmbH

Nicht alle Hölzer sind gleich gut geeignet für einen Boden mit Feuchtigkeitseinwirkung. Im speziellen sollte bei Holzböden im Bad vorwiegend Hartholz wie Eiche, Esche, Robinie oder Ahorn eingesetzt werden.

Das liegt vornehmlich daran, dass diese Laubhölzer durch ihren anderen Zellauau wesentlich wasserabweisender sind.

Nadelhölzer bedürfen einer größeren Nachpflege und müssen öfters durch zusätzliches Ölen in Stand gehalten werden.

Achten Sie darauf, Risse im Dielenholz zu schließen

Wichtig ist zudem auf Risse im Dielenholz oder Äste zu achten, welche im Laufe der Zeit entstehen oder herausfallen können. Diese Stellen müssen wieder geschlossen werden, damit hier keine Angriffsfläche für Wasser entsteht.

Holzboden im Bad reinigen und Pflegen

Ein Holzboden im Bad muss besonderen Voraussetzungen genügen, hier gibt es einiges zu beachten, damit die Dielen lange halten.
Wachswischpflege oder Ölen zur Auffrischung vom Dielenboden

Durch das Wasser sollte ein Holzboden im Bad wenigstens einmal pro Jahr mit einem Pflegeöl behandelt werden. Ebenso kann eine Wachswischpflege zur Auffrischung vom Dielenboden infolge der Nässe verwendet werden.

Wischen nach dem Baden ist empfehlenswert

Holzdielen, welche unter einer Badewanne liegen, sollten nach jedem Baden trocken gewischt werden. Generell sollten nach dem Duschen oder Baden die nassen Stellen kurz trocken gewischt werden. Kleinere Restmengen an nebelfeuchten Wasser spielen allerdings keine Rolle und können verbleiben.

Ebenso gilt für den Badbereich, dass auf die Luftfeuchtigkeit geachtet werden sollte. Schäden durch zu lange anhaltende hohe Luftfeuchtigkeit von über 70% können zu mehr unschönen Verformungen führen als ein paar Wasserspritzer. Somit sollte man regelmäßig lüften oder eventuelle klimaregulierende bzw. luftregulierende Systeme einsetzen.

Fazit

Ein Holzboden im Bad ist kein Problem und immer realisierbar. Er hält auch lang und sieht optisch toll aus, wenn er richtig gepflegt und behandelt wird.

Holzdielen im Bad geben nach dem Baden und Duschen ein warmes Gefühl und einem Badezimmer einen echten und individuellen Charakter.

Falls Sie neugierig geworden sind und für Ihr nächstes Bauprojekt über einen Holzboden im Bad nachdenken, rufen Sie uns einfach an, wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Ihr Jan Nicklaus von der Havelland Diele GmbH

Источник: https://www.havelland-diele.de/holzboden-im-bad/

Welches Holz ist für einen Badezimmerboden geeignet?

Sie fragen sich, weshalb Holz im Bad lange Zeit vermieden wurde? Holz ist ein Material, dass empfindlich auf Wasser reagiert. Zur Arbeitserleichterung wurden deshalb wasserabweisende Materialien verarbeitet.

Das Bad ist jedoch nicht mehr nur ein funktionaler Waschraum. Materialien, Einrichtung und Anordnung der Badmöbel werden so aufeinander abgestimmt, dass das Bad ein behaglicher Raum mit teils wohnlichem Ambiente ist.

Ein echter Holzboden ist eine Bereicherung für solch einen Raum. Mit seinem natürlichen Charakter sorgt er für eine angenehme Atmosphäre, die nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar ist. Holz ist ein weicher und warmer Bodenbelag, der eine Wohltat für Ihre Füße ist. Das Holz trägt dazu bei, dass Ihr Bad eine Wohlfühloase wird.

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Dass Holz Wasser und Feuchtigkeit über einen langen Zeitraum aushalten kann, zeigen übrigens Schiffsplanken, alte Wohnhäuser aus Holz und Holzfenster. Das Geheimnis ist die richtige Auswahl des Holzes und eine regelmäßige Pflege.

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Diese Hölzer eignen sich für ein Badezimmer:

  • Im Bad sind Holzarten wie Merbau, Jotoba oder Teakholz geeignet. Tropenhölzer eignen sich deshalb, weil sie aus feucht-warmen Gebieten stammen, an die sie sich im Laufe der Zeit angepasst haben. Spielt das Thema Nachhaltigkeit eine Rolle, dann sollten Sie darauf achten, dass das Holz aus zertifizierten Betrieben stammt oder wählen von vornherein heimische Hölzer.
  • Geeignete heimische Holzarten sind Douglasie, Nussbaum, Eiche oder Lärche. Möchten Sie auf Tropenhölzer verzichten, mögen aber deren Optik, dann ist die Räuchereiche mit ihrer dunklen Färbung eine gute Alternative.
  • Nicht geeignet ist Buche, weil sie schnell aufquillt.
  • Verwenden Sie für den Badezimmerboden Parkett oder Holzdielen, kein Laminat.

Diese Holzarten sind als Bodenbelag im Bad geeignetHinweis : Ein normaler Laminatboden ist für das Bad ungeeignet! Aufgrund des Auaus kann es aufquellen und aufplatzen. Es gibt jedoch spezielles Badezimmerlaminat, das jedoch nur optisch nach Holz aussieht.

  • Eine weitere Variante sind spezielle thermischbehandelte Hölzer. Sie sind kesselimprägniert und können daher Feuchtigkeit mühelos abweisen.
  • Entscheiden Sie sich für unbehandelte Bodenelemente, müssen Sie diese vor dem Verlegen von allen Seiten behandeln. Ein chemischer Holzschutz ist nicht notwendig. Dieser wird für den Außenbereich angewendet, um vor Pilzsporen, starken Witterungen oder anderen natürlichen Wirkstoffen aus der Natur zu schützen.

Badezimmer mit Holzboden © georgejmclittle, fotolia.com

Selbst verlegen oder verlegen lassen?

Ein Holzboden im Badezimmer muss richtig verlegt und behandelt werden. Denn nur dann macht ihm die Nässe nichts aus. Handwerker und geübte Heimwerker können dies mit Sicherheit selbst bewerkstelligen.

Ansonsten ist es für handwerkliche Laien ratsam, einen fachmännischen Betrieb zu beauftragen.

Dieser kann sie zusätzlich beraten, wie genau die anschließende Pflege aussieht, ob sich das ausgewählte Parkett auf für eine Fußbodenheizung eignet oder welches Holz am besten in Ihrem Bad aussieht.

Beim Verlegen des Badezimmerparketts sollten Sie folgendes beachten:

  • Möchten Sie den Holzboden vollflächig bekleben, dann sollten Sie den Untergrund im Badzimmer vorbereiten. Er muss eben, sauber, fett- und staubfrei sein.
  • Sie können alternativ auch eine Unterkonstruktion mit eingebauter Dampremse einbauen, damit sich keine Feuchtigkeit unter dem Holz sammelt.
  • Beim Verlegen fangen gegenüber der hellsten Stelle (meist dem Fenster) an. Sehr schön sieht das Ergebnis aus, wenn die Dielen quer zur Sonneneinstrahlung verlegt werden.
  • Achten Sie darauf, wasserfesten Leim zu verwenden sowie Nägel, die nicht rosten.
  • Der Holzboden muss anschließend geölt, gewachst oder lackiert werden.

Tipp: Das Holzöl oder -wachs sollte zweimal aufgetragen werden. Es schützt das Holz und wirkt wasserabweisend. Trotzdem bleibt das Holz offenporig und kann weiterhin atmen. Beim Lackieren versiegeln Sie die Oberfläche. Lackiertes Holz muss regelmäßig überprüft werden. Selbst kleine Risse sollten direkt ausgebessert werden, damit durch diese kein Wasser in das Holz gelangt. Empfehlenswert ist Bootslack, dessen Name bereits signalisiert, dass er sehr stark wasserabweisend ist.

  • Die Fugen am Rand schließen Sie mit einer Dichtungsmasse. Die Fugen zwischen den Dielen werden mit Dichtungsbändern verschlossen. Hier müssen Sie sehr genau arbeiten, da die Fugen die Schwachstelle eines Holzfußbodens sind.

Parkett verlegen © stockphoto-graf, fotolia.com

Der Badezimmerholzboden im Alltag: worauf Sie achten sollten

Ein behandelter Holzboden kann Nässe im Bad gut aushalten. Vor allem sind Wasserspritzer kein Problem. Vermeiden sollten Sie stehendes Wasser sowie eine hohe Raumfeuchtigkeit über einen längeren Zeitraum.

Holzböden im Bad: Nässe vermeiden, regelmäßig Lüften,

In der Praxis bedeutet es, dass Sie nach dem Duschen oder Baden gut lüften und Wasserpfützen und -lachen wegwischen sollten.

Gereinigt wird der Holzboden ganz einfach mit Wasser. Wichtig ist, dass nicht nass, sondern nur leicht feucht gewischt wird. Außerdem sollten Sie es vermeiden, dass aggressive Reinigungsmittel, Chemikalien oder ätzende Flüssigkeiten auf den Holzboden gelangen.

Modernes Badezimmer mit Holzboden: Nach dem Duschen oder Baden gut lüften © Wilm Ihlenfeld, stock.adobe.com

So verlängern Sie die Lebenszeit Ihres Holzfußbodens

Ein Holzboden benötigt eine regelmäßige Pflege, damit er möglichst lange ansehnlich und intakt ist. Im Alltag sollten Sie darauf achten, schadhafte Stellen direkt auszubessern. Diese entstehen, wenn Ihnen zum Beispiel etwas auf den Boden fällt oder er zerkratzt wird. In diesem Fall schleifen Sie die Stelle etwas an und ölen, wachsen oder lackieren den Bereich.

Mindestens einmal im Jahr sollte der Holzboden geölt oder gewachst werden:

  • Nehmen Sie ein spezielles Öl oder Wachs, das gegen Feuchtigkeit schützt.
  • Tragen Sie es nach Anleitung vollflächig auf.
  • Achten Sie auf eine gute Durchlüftung während und nach der Arbeit.
  • Während des Trocknens sollte das Bad nicht genutzt werden.

Öl-Refresher verleiht dem Parkett neuen Glanz

Haben Sie den Boden lackiert?

Dann brauchen Sie den Holzboden natürlich nicht ölen. Nach einigen Jahren kann es sein, dass der Lack abgebeizt oder abgeschliffen und erneuert werden muss. Hier entscheiden Zustand und Optik darüber, wann Sie den Boden erneuern sollten.

Risikofaktor: Parkett im Bad verlegen?

Holzboden im Bad

Im Badezimmer herrscht oft – zumindest kurzfristig – eine erhöhte Luftfeuchtigkeit. Hinzu kommen Wasserspritzer, bzw. Wasserpfützen im Baderaum.

Dies bringt zwei Probleme mit sich:

  • Die erhöhte Raumluftfeuchtigkeit lässt den Holzboden aufquellen. Jeder Parkettboden gleicht seine eigene Feuchtigkeit der umgebenden Raumluftfeuchte an. Dabei nimmt er leicht an Volumen zu, wird also größer.
  • Einzelne Wasserlachen auf dem Parkettboden können ins Holz eindringen und hier sehr schnell für einen Wasserschaden sorgen. Entweder quellen hierbei nur einzelne Stäbe auf oder es lösen sich im schlimmsten Fall sogar ganze Bereiche des Holzbodens.

Glücklicherweise treffen diese Problempunkte nicht auf jede Holzart zu. Einige sind geradezu prädestiniert für den Einsatz als Parkettboden im Badezimmer.

Welche Holzart fürs Parkett im Bad?

Eine Holzart, welche sich sonst hoher Beliebtheit bei Parkettböden erfreut, ist Buche. Buche Parkett neigt jedoch zu hohem Quell- und Schwindverhalten und ist für das Badezimmer eher ungeeignet.

Wir empfehlen folgende Parketthölzer für das Badezimmer:

  • Douglasie
  • Walnuss (amerikanisch oder europäisch gleichermaßen)
  • Kirsche
  • Pitch-Pine (Dielenböden)
  • Teak
  • Jatoba
  • Merbau

Geöltes Nussbaum-Parkett im Badezimmer

Der Verband der deutschen Parkettindustrie empfiehlt auf seiner Webseite noch weitere Holzarten für den Einsatz im Bad. Seltsamerweise ist hierbei sogar Buche aufgezählt, was wir als fatalen Ratschlag einstufen. Obige Holzarten empfehlen wir, weil wir damit bereits sehr gute, eigene Erfahrungen im Nassbereich / Feuchtbereich gemacht haben. Hölzer wie z.B. Teak, Douglasie oder Pitch-Pine, enthalten von Natur aus einen hohen Anteil an Harzen und Ölen und reagieren weniger empfindlich auf Feuchtigkeit. Teak und Douglasie werden nicht umsonst auch als Hölzer für Terrassendielen verwendet.

Sie weisen zudem eine viel höhere Dichte als z.B. ein Eiche Parkett auf und können darum nur sehr bedingt ihre Ausmaße verändern.

Die Oberflächenbehandlung fürs Parkett im Bad

Wasser und Öl können sich nicht leiden. Daher stellt Öl den perfekten Schutz für Ihren Dielenboden im Bad dar. Jeder Parkett- oder Dielenboden sollte mindestens 2x – besser 3 Mal – geölt werden, bevor das Bad von Ihnen genutzt wird. Hierbei wird das Öl mittels einer Parkett Poliermaschine/Bohnermaschine ins Holz „einmassiert“.

Parkettversiegelungen (Parkettlack) sind hingegen gänzlich ungeeignet für den Einsatz im Bad. Schon nach wenigen Sekunden kann – z.B. im Falle einer Pfütze – das Wasser ins Holz eindringen und sowohl Quellschäden, als auch Grauschleier hinterlassen. Diese Gefahr ist bei geölten Oberflächen nur sehr gering.

Wie bereits an anderer Stelle beschrieben, sollte ein geölter Parkettboden regelmäßig nachgeölt werden. Dies ist im Bad besonders wichtig, um die imprägnierende Wirkung zu erhalten.

Welcher Klebstoff fürs Parkett im Badezimmer?

Von einer schwimmenden Verlegung Ihres Holzbodens sollten Sie im Badezimmer absehen. Schwimmend verlegte Parkettböden können Ihre Ausmaße ungehindert verändern und reagieren daher gerade in Feuchträumen auf extreme Weise.

Eine schubfeste/schubelastische Verklebung mit dem Estrich. sollte daher Standard sein. So wird verhindert, dass sich der Parkettboden übermäßig ausdehnen kann. Dennoch sollten Sie auch bei dieser Verlege Art die Bildung von Pfützen auf dem Parkett sowie sehr hohe Luftfeuchtigkeit über einen längeren Zeitraum hinweg meiden.

Parkett im Bad – der optimale Auau

  1. Nachdem der Estrich/Untergrund ausreichend trocken ist, wird eine PU-Grundierung oder eine Epoxidharz-Grundierung aufgetragen.

    Diese sorgt für eine ausreichende Abdichtung des Untergrundes, falls doch einmal Wasser nach unten dringen sollte

  2. Anschließend wird der Parkettboden mit einem 2K-PU Klebstoff oder mit dauerelastischem Silan-Klebstoff auf dem Unterboden verklebt.

    Keinesfalls sollten hierbei Dispersionsklebstoffe zum Einsatz kommen. Egal, ob 2K-PU oder Silan-Klebstoff – beide halten sehr große Spannungswerte aus und sind zudem unempfindlich gegen Feuchtigkeit.

Die Kombination von PU- bzw.

Epoxidharzgrundierung mit dem Parkettklebstoff sollte immer in Abstimmung mit dem Klebstoffhersteller erfolgen. In jedem Fall sollte die Verlegung Ihres Badezimmer-Parkettbodens daher ein Parkett-Profi übernehmen. Wird die Grundierung falsch durchgeführt, kommt es regelmäßig zu Verbund/Haftproblemen mit dem Parkettkleber.

Welche Parkettart im Badezimmer?

Vom Gedanken an einen Fertigparkettboden sollten Sie sich im Badezimmer verabschieden. Da Fertigparkett im Nut-Bereich (gilt auch für Klick-Parkett) nur einige Millimeter stark ist, kommt es hier sehr schnell zu Verformungen bei eindringender Feuchtigkeit.

Die Kanten, bzw. Fugenbereiche kommen immer als erstes mit Wasser in Kontakt. Da sie nach unten hin keine Klebstoffverbindung haben, sind die Verformungen extrem und meist dauerhaft.

Hier hilft dann nur noch das Abschleifen und Versiegeln des Parkettbodens. Da Fertigparkett meist nur 1-2 Mal abgeschliffen werden kann, hätten sie nicht lange Freude an Ihrem Badezimmer-Parkettboden.

Besser: Massivparkett im Badezimmer

Nicht nur, dass es wesentlich öfter renoviert werden kann – Massivparkett ist im Gegensatz zu Fertigparkett äußerst Formstabil im Kantenbereich. Wir raten daher ausdrücklich zu mindestens 15 mm starkem Massivparkett im Badezimmer.

Schön und gut, werden Sie jetzt sagen – aber arbeitet Massivparkett nicht viel stärker und neigt somit zur Bildung von Fugen?

Das ist korrekt und dem steuert man wie folgt entgegen:

Neoprenfuge / Klebstoff-Fuge

Um zu verhindern, dass Feuchtigkeit in die Fuge zwischen den Parkett-Elementen gerät, sollte hier eine sog. Neopren-Fuge eingebracht werden. Vielleicht kennen Sie dieses Erscheinungsbild von Segelyachten.

Zwischen jeder Parkettreihe ist ein schwarzer (oder andersfarbiger) Streifen eingebaut. Neoprenfugen gibt es sowohl in fertiger Ausführung, als auch zum Einspritzen (ähnlich wie Silikon/Acryl). Je nach Machart, bzw.

Parketthersteller, sollte hier die passende Variante zum Einsatz kommen. Neoprenfugen lassen sich außerdem auch im Zuge einer Renovierung mit abschleifen.

Keine Sorge also, wenn Ihr Parkett nach vielen Jahren der Nutzung, auch im Badezimmer einmal abgeschliffen werden muss.

Die Verfugung mit Neopren verhindert, dass Wasser in die Fugen eindringen kann.

Badezimmer-Parkett pflegen

Wie bei allen geölten Parkettböden, sollte auch Ihr Parkett im Bad regelmäßig mit einem Pflegeöl behandelt werden.

Das Schöne an geölten Parkettböden ist jedoch, dass diese sich auch partiell, bzw. nur oberflächlich renovieren lassen. Wenn noch keine tiefen Macken/Kratzer/Dellen bestehen, lässt sich das Badezimmer-Parkett z.B. mit einer Einscheibenmaschine und einem Schleifgitter (Körnung 150-180) leicht anschleifen und anschließend mit einem Holzboden-Öl nachbehandeln.

Meistens sieht das Badezimmer-Parkett dann wieder aus wie neu – fast ohne Materialverlust und ohne den Aufwand einer Komplettsanierung.

Lüftungszyklus bei Parkettböden im Bad

Wie bereits erwähnt, sollte die sog. „relative Luftfeuchte“ nur für möglichst kurze Zeit ihren Normwert überschreiten. Die relative Luftfeuchtigkeit ist im Badezimmer meist kurzzeitig erhöht. Wer nach der Benutzung für 5-10 Minuten „stoßlüftet“ – bzw. für Durchzug sorgt, senkt die Luftfeuchtigkeit wieder auf ein gesundes Niveau.

Die Kontrolle der Luftfeuchtigkeit lässt sich sehr einfach mit einem Hygrometer durchführen (für nur wenige Euro auf eBay oder Amazon zu haben). Die meisten unserer Kunden mit einem Parkettboden im Badezimmer, lüften einfach so lange, bis das Hygrometer wieder den normalen Wert anzeigt (meist ca. 50-60% – je nach Jahreszeit).

Parkett auf Fußbodenheizung im Bad?

Welche Parkettböden auf Fußbodenheizungen eingesetzt werden können, haben wir bereits an derer Stelle erörtert. Parkett ist wesentlich wärmer als ein Fliesenboden.

Darum ist eine Fußbodenheizung unter dem Parkett im Bad nicht unbedingt erforderlich.

Wer dennoch nicht darauf verzichten möchte, oder ohnehin bereits eine Fußbodenheizung im Bad hat, sollte folgendes beachten:

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Die Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung sollte so eingestellt sein, dass am Boden letztendlich maximal 28° C ankommen.

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Dies gilt gemeinhin als Obergrenze für Parkettklebstoffe und Parkettböden. Klären Sie dies vorab mit Ihrem Heizungsbauer.

Ein Überschreiten dieser Grenze kann enorme Probleme mit dem Parkettklebstoff und auch mit dem Holzboden verursachen.

Zusammenfassung

Achten Sie noch vor dem Parkett kaufen auf die Wahl des richtigen Holzes, des richtigen Klebstoffes und lassen Sie evtl. eine Neoprenfuge mit einbringen. So ist die Grundlage für ein langes Leben Ihres Badezimmer-Parketts gelegt.

Wer Pfützen schnell beseitigt und für eine ausgeglichene Raumluftfeuchte sorgt, wird dauerhaft Freude an seinem Parkett im Bad haben.

Ähnlich, wie bei der Wahl eines Parkettbodens für die Küche, sollte auch im Bad bedacht werden, dass der Boden zur restlichen Wohnung passt.

Источник: https://www.parkett-schliff.de/risikofaktor-parkett-im-bad.html

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