Homelift – Selbstständigkeit wahren und im Haus mobil bleiben

Modernes Haus bauen – Das solllten Sie beachten

Homelift – Selbstständigkeit wahren und im Haus mobil bleiben

Im Jahr 2020 sollen die meisten neuen Häuser vor allem eins sein: modern. Viele Eigenheimbesitzer wollen mit der Zeit gehen und etwas modernes errichten, wenn sie schon in ein Eigenheim investieren. Doch wodurch wirkt ein Neubau überhaupt modern?

Sind Sie gerade auf der Suche nach Inspirationen für Ihr zukünftiges Eigenheim? Oder möchten Sie wissen, wie Sie Ihren Altbau so renovieren, dass es moderner aussieht? In diesem Artikel erfahren Sie, wie ein Bauprojekt modern wirkt und worauf Sie beim Bau eines modernen Hauses achten sollten.

Moderne Formen

Während früher zu Zeiten der Altbauhäuser vor allem schnörkelige Formen im Trend waren, so macht moderne Architektur heute vor allem eins aus: eine gerade Form. Klare Linien sehen nicht nur moderner aus, sondern lassen sich auf einfacher bauen, so dass Sie sogar Geld sparen, wenn sie auf verspielte Details verzichten.

Passende MATERIALIEN

Zu den modernen Baustoffen unserer Zeit haben sich mittlerweile Glas, Beton und Stahl etabliert. Die glatten Oberflächen dieser Stoffe tragen zu einem modernen Look bei und lassen sich zudem auch einfacher reinigen, da wenige Fugen enthalten sind. Immer häufiger findet man auch Häuser in einem modernem Baustil, die außen komplett oder teilweise aus Holz bestehen.

Besonders modern sind auch große Glasfenster oder ganze Wände aus Glas. Sollten Sie sich für diesen Look entscheiden und möchten außerdem einen Lift in Ihr neues Zuhause integrieren, können Sie von der Panorama-Verglasung Gebrauch machen. Dadurch passt Ihr Lift mit seinen verglasten Schachtwänden perfekt zum Design Ihres Hauses.

Doch warum sollten Sie überhaupt einen Lift in Ihr neues oder bestehendes Haus integrieren wollen, wenn Sie ein modernes Haus bauen wollen? Und was macht einen Homelift aus?

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Bei Homeliften handelt es sich um langsam fahrende Lifte, die ideal für Privatgebäude geeignet sind. Sie sind platzsparender als herkömmliche Aufzüge und daher günstiger in der Anschaffung.

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Homelifte von Cibes benötigen weder eine Grube, noch viele bauliche Veränderungen und teilweise brauchen sie nicht einmal einen Schachtkopf.

Außerdem ist der Maschinenraum bereits im Lift integriert, so dass kaum Bauarbeiten nötig sind und die Installation innerhalb weniger Tage erfolgen kann.

Vorteile von Homeliften

Zu den Vorteilen, wenn Sie sich für einen Homelift von Cibes entscheiden, zählen:

Erhöhte Mobilität – Haben Sie selbst oder Freunde oder Verwandte von Ihnen Probleme mit dem Treppensteigen? Durch den Einbau eines Homeliftes stellen Sie sicher, dass man leicht von einem Stockwerk in das nächste kommt.

Auch wenn Sie jetzt noch keine Probleme damit haben sollten, stellt der Einbau eine Investition in die Zukunft dar, da die meisten Menschen spätestens im höherem Alter Probleme damit bekommen, Treppen zu steigen.

Durch einen Lift stellen Sie sicher, dass Sie solange wie möglich mobil bleiben und sind nicht so schnell auf Hilfe angewiesen, bewähren sich also Ihre Selbständigkeit.

Kostenvorteile – Der Betrieb eines Homelifts ist nicht besonders kostenintensiv da die meisten mit Haushaltsstrom betrieben werden und die Nutzung in einzelnen Haushalten, im vergleich zur öffentlichen Nutzung, doch stark beschränkt ist. Dies schont nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt, denn die Lifte verbrauchen teilweise weniger Strom als eine moderne Waschmaschine.

Wertsteigerung – Wenn Sie in einen Homelift investieren, sorgen Sie nicht nur dafür, dass die Treppen keine Hürde mehr darstellen. Der Kauf eines Homelifts hat auch den netten Nebeneffekt, dass durch ihn der Wert Ihrer Immobilie steigt. Falls Sie Ihr Zuhause also eines Tages vermieten, verkaufen oder vererben möchten, ist der Wert höher.

Leichterer Lastentransport – Kennen Sie die Situation, dass Sie vom Einkaufen zurückkehren und am liebsten alles gleichzeitig ins Haus tragen würden, es aber physisch einfach nicht schaffen und mehrmals gehen müssen? Ein Homelift von Cibes erleichtert es Ihnen, Dinge von A nach B zu transportieren. Das ist nicht nur für Einkäufe praktisch, sondern auch für Mütter, die Ihre kleinen Kinder im Kinderwagen herumfahren oder wenn verreisen und Ihren Koffer so ganz einfach transportieren können.

Modernes Ambiente – Durch den Einbau eines Liftes wirkt Ihr Zuhause moderner, denn die elegante Technik trägt zu einem modernen Ambiente bei.

Außerdem können Sie das Design Ihres Homeliftes individuell an Ihren Stil anpassen, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Unser Lift Configurator hilft Ihnen dabei, auszuprobieren, was gut zusammen aussieht und ermöglicht Ihnen, gleich ein individuelles Angebot für Ihren Lift anzufordern.

Einfache Bedienbarkeit – Ein essentieller Vorteil von Liften ist, dass sie von nahezu jedem bedient werden können.

Lifte von Cibes werden sogar in Schulen von kleinen Kindern benutzt, da die Bedienung im wahrsten Sinne des Wortes kinderleicht ist.

So stellt der Kauf eines Lifts nicht nur für die Erwachsenen in Ihrem Haushalt eine Erleichterung des Alltags dar, sondern schon für die Kleinsten.

Individuelle Ausstattung – Cibes bietet Ihnen einige weitere Features, mit denen Sie Ihren Lift ausstatten können, um die Bedienung noch mehr zu erleichtern. Sehr praktisch, nicht nur für Rollstuhlfahrer: ein elektrischer Türöffner.

Mithilfe eines solchen Features bereitet Ihnen das Öffnen der Lifttür keine Probleme mehr. Sie müssen lediglich diese Bedienungshilfe betätigen und schon kann der Lift problemlos befahren oder begangen werden.

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Lassen Sie sich am besten bei Ihrem Cibes Fachhändler über weiter optionale Features beraten.

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Wie Sie sehen, stellt der Einbau eines Liftes in Ihr Haus also eine gute Möglichkeit dar, es moderner wirken zu lassen und bietet Ihnen zahlreiche Vorteile.

Offene Gestaltung

Die Gestaltung des Inneren eines modernen Hauses erfolgt häufig durch offenen Wohnräume. So werden zum Beispiel der Wohn- und Essbereich miteinander kombiniert, indem man keine Wände zwischen Küche, Ess- und Wohnzimmer zieht. Dies hat zum Vorteil, dass es so wirkt, als sei viel mehr Platz vorhanden, da alles miteinander verbunden ist.

Helligkeit

Passend zur offenen Gestaltung tragen auch die Lichtverhältnisse dazu bei, ob ein Haus modern wirkt. Durch große Fenster und große Räume wirkt das Haus viel heller, da mehr Licht herein kommt. Dieser Effekt kann durch viele kühle Farben, wie Weiß verstärkt werden.

Moderne Haustechnik

Zu einem modernem Haus gehört natürlich auch die richtige Technik. Mithilfe moderner Haustechnik werden Ressourcen sparsam eingesetzt, was gut für den Geldbeutel und die Umwelt ist.

Eine moderne Art für Wärme und Strom zu sorgen, ist es zum Beispiel, in eine Photovoltaikanlage zu investieren. So können Sie Ihren eigenen Strom erzeugen und sparen Geld, außerdem wird die Anschaffung durch den Staat gefördert.

Doch wie kostenintensiv kann man sich das Ganze vorstellen? Diese Frage beschäftigt wahrscheinlich viele angehende Hausbesitzer, da man beim Hausbau ohnehin teilweise viel Geld investieren muss und nicht weiß, ob so eine Anlage in das Budget passt.

Hier also die Kosten: Für ein Einfamilienhaus kann man je nach Größe mit ungefähr 5.000 Euro bis 14.000 Euro netto rechnen, was die Anlage samt Zubehör, Installation und Inbetriebnahme umfasst.

Da man auf Dauer mit einer solchen Anlage jedoch bares Geld spart, rentiert sich diese zumeist schon nach ein paar Jahren.

Smart Homes

Smart Homes sind heutzutage in aller Munde und das Konzept passt natürlich hervorragend zu einem modernen Heim. Bei Smart Homes lassen sich ganze Bereiche technisch steuern, wie viele dies sind, hängt von Ihren Wünschen ab.

Meistens wird sich bei Smart Homes dafür entschieden, die Lüftung, Heizung und die Lichter automatisch steuern zu können. Ermöglicht wird dies meist mit einer App auf dem Smartphone.

Es ist natürlich äußerst komfortabel, vom Sofa aus alle Lichter ein- und ausschalten zu können oder mal eben die Temperatur ändern zu können, doch das sind nicht die einzigen Vorteile, die Smart Homes bieten.

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Darüber hinaus spart man laut Studien mit Smart Homes bis zu 30 Prozent der Energie ein, denn es stellt sich automatisch so ein, dass weniger Energie verbraucht wird.

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So kann zum Beispiel die Heizungstemperatur in der Nacht oder bei längerer Abwesenheit heruntergefahren werden und automatisch wieder erhöht, wenn das Smart Home merkt, dass der Hausbesitzer in der Nähe ist, also beispielsweise von der Arbeit nach Hause fährt.

Moderne Einrichtung

Wer auf Modernität in seinem Haus Wert legt, sollte natürlich auch darauf achten, dass die Inneneinrichtung das äußere Design widerspiegelt. Wenn Sie sich für die aktuellen Trends bezüglich Inneneinrichtung interessieren, könnte Ihnen auch dieser Artikel gefallen.

Allgemein sollte man bereits bei der Wahl des Bodens und der Wandfarbe auf ein modernes Flair achten. Geeignet sind zum Beispiel neutrale Holztöne oder Fliesen, denn diese wirken moderner als ein Teppichboden und sich auch leichter zu reinigen.

Möchten Sie trotzdem ein kuscheliges Gefühl, besorgen Sie sich einen Teppich, diesen können Sie auch leichter austauschen, wenn das Design Ihnen nicht mehr gefällt oder er zu alt wird. Bei der Wandfarbe wählen Sie am besten helle, neutrale Töne.

Diese sorgen dafür, dass der Raum lichtdurchfluteter wirkt, was zu einer modernen Ausstrahlung beiträgt. Bedenken Sie dies also am besten, wenn Sie ein modernes Haus bauen möchten.

In diesem Sinne sollten Sie auch darauf verzichten, zu viele Möbel in die Zimmer zu stellen. Bei einer moderner Einrichtung gilt: weniger ist mehr, also setzen Sie lieber ein paar Akzente und sorgen Sie so für einen einheitlichen Stil. Auch bei den Farben sollten Sie sich auf ein paar beschränken, damit es nicht zu bunt und irritierend wirkt, also denken Sie minimalistisch.

Auch die richtige Beleuchtung spielt eine wichtige Rolle, was die Wirkung Ihres Zuhauses betrifft. Am besten setzen Sie auf viele verschiedene Lichtquellen statt auf eine große, da Sie so nach Belieben einstellen können, wie viel Licht in einem Raum herrscht, wodurch ein wohnlicheres Flair entsteht.

Wie Sie sehen, gibt es also viele Dinge, die Sie beachten können, wenn Sie ein modernes Haus bauen wollen. Letztendlich hängt es natürlich an Ihnen, welche Tipps Sie umsetzen möchten.

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Wenn Sie nun gerne mehr Informationen über unsere Lifte hätten, da dies eine moderne Möglichkeit darstellt, können Sie hier mit uns Kontakt aufnehmen.

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Wir beraten Sie gerne! Außerdem können Sie hier unser kostenloses Infopaket downloaden:

Homelift – Alternative zum Treppenlift – DAS HAUS

Homelift – Selbstständigkeit wahren und im Haus mobil bleiben

Mit zunehmendem Alter fällt vielen Menschen das Treppensteigen schwerer oder sie sollen es wegen Gleichgewichts- oder Herzproblemen meiden.

Wer keine eingeschossige Wohnung hat, steht dann vor der Frage „Umziehen oder umgestalten?“ Wer zu Hause bleiben möchte, aber keinen Treppen- oder Sitzlift installieren will oder kann, für den ist der Homelift eine Möglichkeit, die Selbstständigkeit zu wahren.

Wer im Alter, wegen Krankheit oder einer Behinderung keine Treppen steigen kann, der braucht Alternativen, falls er oder sie nicht in einer ebenerdig zugänglichen Wohnung lebt. Vielfach kann in einer solchen Situation mit einem Treppenlift, einem Plattformlift oder einem Kurvenlift Abhilfe geschaffen werden.

Der Einbau von Treppenliften ist aber immer nur abhängig vom Raumangebot und von der Schwere der eigenen Behinderung eine Option, um Mobilität über Stockwerksgrenzen hinweg zu erreichen. Fällt diese Möglichkeit aus baulichen oder persönlichen Gründen weg, kann der Kauf eines Homelifts eine gute Alternative sein.

Er ermöglicht auch Menschen, die keinen Treppenlift nutzen können, sicher von einem Stockwerk ins andere zu kommen.

Der Homelift ist am ehesten mit einem Aufzug vergleichbar, wie er in mehrstöckigen Gebäuden üblich ist. Allerdings wird für einen solchen Lift ein eigener Aufzugsschacht benötigt.

Zudem unterliegen Aufzüge, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen und sehr schnell fahren, einer Vielzahl von Bestimmungen. Der Homelift ist dagegen für die eigenen vier Wände bestimmt und darf maximal 15 Zentimeter pro Sekunde fahren.

Bis zu einer Höhe von 3 Metern darf der Lift ohne besondere Zulassung genutzt werden. Höhere Lifte erfordern eine einmalige Abnahme durch TÜV, Dekra oder eine ähnliche Organisation.

Ein Homelift fährt zwischen zwei dafür montierten Säulen auf und ab. Dazu muss als bauliche Maßnahme eine Öffnung in der Decke oder den passierten Decken geschaffen werden.

Es gibt Homeliftsysteme, die eine Höhendifferenz von 17 Metern mit Haltestellen in sieben Stockwerken überwinden können.

Bei einer Tragkraft von 300 bis 600 Kilogramm kann in einem Homelift auch ein Rollstuhlfahrer mit einem sehr schweren elektrischen Rollstuhl fahren.

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Homelifte werden elektrisch betrieben. Bei vielen Fabrikaten reicht eine ganz normale Steckdose aus. Damit die Fahrt auch bei Stromausfall nicht auf halber Höhe endet, sind Homeliftsysteme meist mit einem Akku abgesichert.

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Die gesamte Technik ist bei vielen Modellen oberhalb der Kabine angebracht. Ein eigener Maschinenraum wie bei Aufzügen ist dann nicht notwendig.

Es gibt aber auch hydraulikbetriebene Systeme, bei denen die Hydraulikpumpe in einem Nebenraum oder im Keller untergebracht werden kann. Diese Variante des Homelifts ist besonders leise. Die andere mögliche Antriebsart für den Homelift ist ein Spindelantrieb.

Dabei schraubt sich die Liftkabine an einer festen Spindel in den Säulen auf und ab. Diese Antriebsart verursacht etwas mehr Geräusche als die Hydraulik, ist dafür aber äußerst langlebig und wartungsarm.

Tipp: Die Geräuschentwicklung bei Homelifts ist sehr unterschiedlich. Am besten lassen Sie sich den Lift vorführen, den Sie gerne kaufen würden.

Die meisten Hersteller haben Referenzlisten, aus denen Sie eine Adresse in Ihrer oder der Nähe Ihrer Angehörigen aussuchen können. Es ist besser, einen Lift in einem Haus anzusehen, in dem er eingebaut ist.

Auf Messen gibt es immer sehr viele Hintergrundgeräusche und so ist der Lärmpegel nur schwer einzuschätzen.

Foto: epr/Ammann&Rottkord

Um den Platzbedarf für einen Homelift zu klären, müssen Sie zunächst Ihren eigenen Platzbedarf im Lift festlegen. Es gibt schon Homelifte mit nur 0,8 Quadratmetern Raum. In der Kabine eines solchen Homelifts können zwei Personen stehend fahren.

Wenn die zu befördernde Person also sitzend transportiert werden muss, einen Rollator oder einen Rollstuhl benötigt, ist dieses kleine Modell nicht geeignet.

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Für Benutzer, die nicht mehr selbstständig fahren können, sondern eine Begleitperson brauchen, ist ein Lift dieser Art nur dann ausreichend groß, wenn sie in der Lage sind, die Fahrtstrecke stehend zurückzulegen. Lifte, in die ein Rollstuhlfahrer passt, sind standardmäßig etwa 1,3 Quadratmeter groß.

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Es gibt aber auch Homelifte mit noch mehr Platzangebot, die entsprechend größere Außenmaße haben. Selbstverständlich wird dieser Platz in jedem Stockwerk gebraucht, das angefahren werden soll.

Es gibt Homeliftsysteme, die für einen Anbau außen am Haus geeignet sind. Dann muss ein Schacht errichtet werden, in den der Homelift eingebaut wird. Elegant gestaltete Objekte aus Glas sind ebenso realisierbar wie ein gemauerter oder verkleideter Schacht in Leichtbauweise.

Es müssen Türen ins Haus geschaffen werden, über die der Lift zu erreichen ist. Dafür können, falls an geeigneter Stelle vorhanden, Fenster- oder Türöffnungen umgebaut werden.

Das reduziert den baulichen Aufwand, der sich bei einem außen am Haus angebrachten Homelift allerdings in jedem Fall im Preis niederschlägt.

Sind die baulichen Voraussetzungen geschaffen, nimmt der Einbau eines Homelifts meist nur zwei Arbeitstage in Anspruch. Ob innerhalb oder außerhalb des Hauses – die Homelifte sind wesentlich platzsparender als konventionelle Aufzüge.

Die Preisspanne bei Homeliften ist sehr groß. Eine einfache Anlage mit einem offenen Fahrkorb und einer Transporthöhe von einem Stockwerk kann man je nach baulichem Aufwand oft noch für unter 20.000 Euro realisieren.

Ein höherer Platzbedarf, eine geschlossene Kabine oder eine Fahrt über mehrere Stockwerke erhöhen den Preis, der dann 50.000 Euro auch überschreiten kann. Damit sind Homelifte in jedem Fall teurer als Treppenlifte.

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Es sollte also immer geprüft werden, ob man den gewünschten Effekt nicht durch den Einbau eines Treppenliftes erreichen kann. Wenn der Treppenlift keine infrage kommende Alternative ist, dann steht für Menschen mit Mobilitätsproblemen oft der Umzug in eine barrierefreie Wohnung an.

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Der Homelift kann durchaus eine finanziell interessante Variante sein, wenn ein Umzug durch den Einbau vermieden werden kann. Zudem können Sie in Ihrem eigenen Wohnumfeld bleiben, was sich die meisten Menschen wünschen.

Holen Sie sich hier Angebote von Experten ein:

Wer sein Eigenheim oder auch eine Mietwohnung barrierearm oder barrierefrei umbauen will, der findet vielerlei staatliche Unterstützung und Förderprogramme.
 

  • Bei anerkanntem Pflegegrad unterstützt die Pflegekasse den Umbau des Wohnumfeldes zum barrierefreien Wohnen mit Zuschüssen bis 4.000 Euro.
  • Die staatliche KfW-Förderbank (Kreditanstalt für Wiederauau) vergibt für den altersgerechten Umbau des Wohnumfeldes einen Zuschuss bis zur Höhe von 5.000 Euro.
  • Bis zu 50.000 Euro fördert die KfW durch zinsgünstige Kredite, die über die Hausbank abgewickelt werden. Daneben gibt es in nahezu allen Bundesländern eigene Förderprogramme, die teilweise sogar mit den KfW-Förderungen kombinierbar sind.
  • In fast allen Bundesländern gibt es kostenlose Beratungsprogramme für einen barrierefreien Umbau, die dabei helfen, Planungskosten zu sparen.

Alle genannten Förderprogramme können bei nachgewiesener Notwendigkeit auch für den Bau eines Homelifts in Anspruch genommen werden. Wenn Sie sich für einen Homelift interessieren, finden Sie hier Partner in Ihrer Nähe:

  • Mobilität zwischen den Stockwerken einer Wohnung oder eines Hauses, wenn der Einbau eines Treppenliftes nicht möglich ist
  • geringer Platzbedarf ab etwa 0,8 Quadratmeter
  • geringe Lärmentwicklung
  • sicherer Transport in geschlossener Kabine (bei den meisten Modellen)
  • gegenüber dem Umzug in ein Pflegeheim eine preisgünstige Methode der Mobilitätssicherung in den eigenen vier Wänden
  • keine wiederkehrende TÜV-Prüfung, da ein Homelift nicht als Aufzug im Sinne der Aufzugrichtlinie gilt
  • Haushaltsstrom reicht für den Betrieb aus
  • schneller Einbau mit geringem baulichem Aufwand
  • durch die Säulenkonstruktion bleiben Flächen in den Stockwerken benutzbar
  • geringer Platzbedarf unter und über dem Lift (kein Maschinenraum)

Tipp: Ein Spiegel im Liftraum sorgt dafür, dass Rollstuhlfahrer, die vorwärts in den Homelift eingefahren sind, beim Rückwärts-wieder-Ausfahren gute Sicht haben.
 

Nachteile eines Homelifts

  • höherer Finanzbedarf als für einen Treppenlift
  • Platzbedarf in jedem angefahrenen Stockwerk
  • geringes Fahrtempo nach gesetzlicher Vorgabe

Heute gibt es eine Vielzahl von Steuerungsmöglichkeiten für Homelifte. Üblich sind Tasten zum Antippen außen an den einzelnen Stationen, um den Lift zu rufen.

In der Kabine ist meist ein Bedienpanel angebracht, in das Knöpfe integriert sind, die gedrückt gehalten werden müssen, bis der gewünschte Haltepunkt erreicht ist. Es sind aber auch sprachgesteuerte Homelifte möglich oder Steuerungen übers Smartphone oder per Funk zum Beispiel am Rollstuhl.

Neben der Preisfrage sollte die Bedienfreundlichkeit für die Benutzer das Kriterium sein, sich für eine bestimmte Steuerungsmöglichkeit zu entscheiden.

Auch wenn der Gesetzgeber keine so hohen Ansprüche an einen Homelift stellt wie an einen Aufzug, sind Homelifte mit vielen sicherheitsrelevanten Ausstattungsmerkmalen versehen.

Geringes Tempo und Notstoppfunktionen helfen bei der Vermeidung von Unfällen. Übersichtlich angeordnete und intuitiv bedienbare Tasten sorgen für einen problemlosen Betriebsablauf.

Die sichere, einfache und erprobte Technik macht Betriebsausfälle äußerst selten.

Источник: https://www.haus.de/leben-im-alter/barrierefreies-wohnen-bauen/homelift-senkrechtlift

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