Hund, Katze, Hase: Welche Haustiere eignen sich für Kinder?

Hund, Katze, Maus oder Vogel: Welche Haustiere sind für Kinder WIRKLICH geeignet?

Hund, Katze, Hase: Welche Haustiere eignen sich für Kinder?

​Kinder lieben Tiere und irgendwann äußert fast jedes Kind den Wunsch nach einem eigenen Haustier. Doch welches Haustier ist für Kinder geeignet und wie alt sollte der Nachwuchs sein, wenn man wirklich über die Anschaffung nachdenkt?

Ich erinnere mich noch gut daran, als ich ungefähr acht Jahre alt war und meine fünf Jahre ältere Schwester unbedingt ein Haustier haben wollte. Ein Meerschweinchen sollte es sein. Tag und Nacht lag sie meinen Eltern in den Ohren.

Aber ich war felsenfest überzeugt, dass sie das niemals bekommen würde. Doch meine Eltern willigten überraschend ein und Meerschwein 'Putzi' lebte 10 Jahre bei uns.

Lies auch: Baby und Haustier: Was man wissen muss, damit die beiden ein Dreamteam werden

Aber wie entscheidet man als Eltern, welches Haustier für ein Kind geeignet ist oder wann der richtige Zeitpunkt für die Anschaffung ist? Wir beantworten die wichtigsten Fragen, ​verraten euch, was die Vor- und Nachteile der verschiedenen Haustiere für Familien sind und erklären, woher der kindliche Wunsch nach einem Tier überhaupt kommt.

Vorab im Video: 3 Strategien, um das Selbstbewusstsein deiner Kinder zu steigern

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Video von Inga Back

Der sehnliche Wunsch eines Kindes nach einem eigenen Haustier rührt meistens aus der Sehnsucht nach einem treuen Freund her, der mit einem durch dick und dünn geht. Denn ein tierischer Freund ist einfach da, stellt keine Fragen, hört zu und ist im besten Fall verschmust.

Viele Kinder bauen eine sehr enge Beziehung zu ihrem Haustier auf und lernen dabei, Rücksicht auf andere zu nehmen. Je früher Kinder mit verschiedenen Tieren und ihren Bedürfnissen vertraut gemacht werden, desto leichter lernen sie Respekt, Einfühlungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein.

Zum Beispiel lernen sie, dass man die Katze nicht am Schwanz zieht, das Hundefutter nur dem Hund gehört oder dass das Kaninchen auch mal seine Ruhe haben will.

Kinder entdecken die Welt mit einem Haustier

Wichtig ist, dass das Haustier artgerecht gehalten wird und das ist auch eines der ersten Dinge, die der Nachwuchs lernen muss. Tiere, auch Haustiere, sind in erster Linie immer Lebewesen und danach erst Spielkamerad! Nichtsdestotrotz entdecken Kinder mit einem Haustier die Welt.

Lesetipp: Alles über Tiere, Pflanzen & Menschen… Die besten Sachbücher für Kinder

Warum wedelt der Hund mit dem Schwanz und warum darf man ein Kaninchen nicht von oben packen? Kann ein Meerschweinchen seinen Besitzer schon am Schritt erkennen? Schüchterne Kinder können mit einem Hund als Begleiter auftauen und ein unruhiges Kind lernt unter Umständen mit einer sensiblen Katze, dass Stillsitzen sich lohnen kann, wenn man dafür von einer rauen Zunge abgeschleckt wird.

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Wenn du über die Anschaffung eines Haustiers nachdenkst, dir aber Sorgen um die Hygiene machst, dann lass dir versichern, dass diese unnötig sind. Selbst, wenn das Kleinkind den Löffel dem Hund hinstreckt und dann, schnell wie der Blitz, ihn sich danach selbst in den Mund schiebt – davon wird niemand gleich krank.

Achtet gemeinsam auf ein sauberes Zuhause des Haustieres und lasst es regelmäßig vom Tierarzt durchchecken. Wurmkuren etc. sind natürlich Pflicht.Was du bei der Entscheidung für ein Haustier auf jeden Fall bedenken solltest, ist, dass die Hauptlast in Sachen Pflege und die Verantwortung immer bei den Eltern liegt.

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Und oft ist ein Tierleben lang! Die Kinder werden größer, verlieren möglicherweise das Interesse oder verlassen sogar das Haus – bist du dann immer noch bereit, für das Haustier zu sorgen?

[/attention]Wenn du herausfinden möchtest, welches Haustier in deine Familie passen könnte, dann schau dir die folgenden Tiere einfach mal an.

Katzen sind die beliebtesten Haustiere der Deutschen. Tatsächlich lebten 2016 13,4 Millionen von ihnen in deutschen Haushalten.Als Haustiere sind Katzen sehr pflegeleicht, denn sie beschäftigen sich stundenlang alleine und müssen nicht Gassi geführt werden.

Auch Kinder sind von Katzen meistens begeistert, denn mit ihrem weichen Fell und dem Schnurren erfüllen sie den von den Kleinen häufig gewünschten Schmusefaktor.

​Außerdem können Katzen gut allein gehalten werden. Sie sollten dann jedoch die Möglichkeit haben, nach draußen zu gehen.

Sollen Katzen nur in der Wohnung gehalten werden, sollte man sich für zwei von ihnen entscheiden – alleine ist es sehr langweilig.

Aber: Da Katzen sehr eigenständig sind, müssen Kinder lernen, wann sie den Stubentiger in Ruhe lassen müssen – ansonsten gibt’s schon mal einen Kratzer. Wenn du mit dem Gedanken spielst, dir eine oder zwei Katzen anzuschaffen, solltest du unbedingt mal im Tierheim vorbeischauen – dort warten jede Menge auf ein neues zu Hause.

Die Kosten für eine Katze belaufen sich im Monat auf ca. 30 Euro (Futter) und 20 Euro (Tierarztkostenrücklage). Versichert sind Katzen in der Familienhaftpflichtversicherung. Stubentiger werden übrigens leicht zwanzig Jahre alt!

Stubentiger-Test: Welche Katze passt zu mir?

Direkt nach den Katzen folgt auf Platz 2 der Hund als beliebtes Haustier. 2016 wohnten immerhin 8,6 Millionen von ihnen in deutschen Haushalten.

Auf der Wunschliste der Kinder steht ein Hund meistens sogar ganz oben!Denn Hunde sind tatsächlich ideale Partner für Kinder (vorausgesetzt man wählt die richtige Rasse oder einen gut einschätzbaren Mischling aus).

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Hunde trösten, sind in ihrer Liebe und Zuneigung viel anhänglicher als andere Tiere, haben immer Zeit zum Spielen und stärken das Selbstbewusstsein.Aber: Ein Hund macht viel Arbeit, dessen musst vor allem du dir bewusst sein.

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Drei Mal am Tag Gassi gehen (je nach Größe mindestens zwei Mal eine Stunde!), bei Wind und Wetter und spät abends rausmüssen und nicht so ohne weiteres in den Urlaub fahren – all das gehört für Hundebesitzer zum Alltag.

Außerdem sollte der treue Vierbeiner die Hundeschule besuchen, um zumindest eine Grunderziehung zu erhalten.

Die monatlichen Kosten belaufen sich auf ca. 50 Euro (Futter), 20-30 Euro (Tierarztkostenrücklage für Impfungen etc.) und 5-10 Euro Versicherung. Dazu kommen Kosten für Körbchen, Napf, Leinen und natürlich die Ausbildungskosten (Grundkurs in der Hundeschule ca. 150-200 Euro).

Mach den Test: Welcher Hund passt zu mir?

Wer schon mal einen Wellensittich hatte, der weiß, wie viel Spaß und Freude sie machen können. Wellensittiche werden mit viel Zuwendung handzahm, trällern lustig vor sich hin (kann sich allerdings auch bis zum Kreischen steigern) und sind hübsch anzuschauen.Aber: Wellensittiche sind (wie alle Ziervögel) Schwarmvögel und dürfen nicht alleine gehalten werden.

Auch wenn das Zoogeschäft etwas anderes sagt – auch zwei oder mehrere Tiere können zahm werden! Kinder finden Vögel oft nicht so interessant, denn so richtig kuscheln kann man mit einem Vogel nicht. Wellensittiche und Nymphensittiche eignen sich deshalb eher für ältere Kinder, die Interesse daran bekunden.

Für die Haltung ist ein ausreichend großer Käfig notwendig und auch die Freiflugzeit sollte nicht unterschätzt werden. Auch wenn der Vogel klein und süß anzuschauen ist, ausreichend Bewegung braucht er dennoch.Übrigens: Sittiche können gut 10-15 Jahre alt werden. Wenn die Kinder also eines Tages aus dem Haus sind, könnte der Vogel noch immer bei dir wohnen.

Die Kosten für zwei Sittiche belaufen sich monatlich auf etwa 15 Euro.

Kaninchen sind, entgegen landläufiger Meinung, keine geeigneten Haustiere für kleine Kinder, da sie kaum Schmerzempfinden äußern können und ihnen so leicht Schaden zugefügt werden kann.Außerdem mögen die wenigsten Hoppler das Hochheben (Beuteverhalten) und auch das Herumtragen ist ihnen meist mehr als unangenehm.

Entscheidet ihr euch für einen Hasen als Haustier, müsst ihr unbedingt auf genügend Platz für das Tier achten. Die handelsüblichen Käfige sind oft viel zu klein. Rechnet pro Tier zwei Quadratmeter Platz ein. Auch für Kaninchen gilt – mindestens paarweise halten, ideal sind ein kastrierter Bock und eine Häsin.

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Ansonsten sind Kaninchen recht pflegeleicht, sie werden in der Regel stubenrein, erreichen bei guter Pflege ein Alter bis zu zehn Jahren und benötigen nur ausreichend Heu und Wasser, frisches Grünzeug (Salat, Karotten, Äpfel) und eben genügend Platz.

[/attention]Die Kosten belaufen sich pro Tier auf ca.

10-15 Euro pro Monat.

Meerschweinchen stehen bei Kindern von 4 bis 14 hoch im Kurs – hier gelten aber die gleichen Regeln wie für Kaninchen. Sie mögen das Hochheben und Herumgetragen werden nicht so gern und benötigen ausreichend Platz.Übrigens ist ein Meerschweinchen kein geeigneter Partnerersatz für ein Kaninchen und umgekehrt, auch wenn das immer wieder behauptet wird.

Das sind völlig verschiedene Arten, die nichts miteinander anzufangen wissen!Meerschweinchen werden nicht immer stubenrein, sind ansonsten aber ebenfalls pflegeleicht und werden ca. 4-8 Jahre alt – wobei sie auch deutlich älter werden können. Genau wie bei den Kaninchen müssen die Klostellen zweimal pro Woche saubergemacht werden.

Die Kosten für Futter und Tierarzt belaufen sich pro Tier und Monat auf ca. 10-15 Euro.

Mäuse (oder auch Ratten) werden meistens sehr zahm und sind nette Spielkameraden. Allerdings werden sie meist nur um die zwei Jahre alt, weshalb Tränen beim Nachwuchs praktisch schon vorprogrammiert sind.Der Käfig sollte jeden zweiten Tag sauber gemacht werden, weil die Nager ansonsten stark riechen können.

Mäuse und Ratten sind relativ unkompliziert und benötigen neben Versteckmöglichkeiten im Käfig nur Körnerfutter und Wasser, etwas frisches Gemüse, Obst und Nagemöglichkeiten.

Die Kosten für zwei Mäuse (mindestens zu zweit halten – Mäuse und Ratten sind absolute Gruppentiere und verkümmern sonst!) liegen bei etwa 10-15 Euro pro Monat.

Goldhamster als Haustier: Vor- und Nachteile

Goldhamster – oder andere Hamster-Vertreter – sind bei Kindern heiß begehrt.

Sie sind niedliche, genügsame und unkomplizierte Haustiere, die jedoch nachtaktiv sind und daher nicht unbedingt im Kinderzimmer stehen sollten.

Tagsüber lassen sich die kleinen Nager, die in der Regel Einzelgänger sind, nur selten blicken – was besonders für kleine Kinder eher frustrierend sein kann. Sie werden zudem nur 2-3 Jahre alt.

Die Kosten für einen Hamster belaufen sich monatlich auf rund 10 Euro.

Fische gelten als die pflegeleichtesten „Haustiere“ schlechthin und zum Teil stimmt das auch. Sie brauchen keine „Beschäftigung“, sondern nur regelmäßig Futter und sauberes Wasser, das über einen Automat bzw. Filter geschaffen wird. Fische sollen eine beruhigende Wirkung haben.

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Trotzdem benötigt auch die Haltung von Fischen eine gewisse Kenntnis, damit es kein Massensterben im Aquarium gibt. Im Zoogeschäft solltest du dich deshalb kompetent beraten lassen und auch das erste Aquarium solltest du mit Hilfe von Profis einrichten lassen.

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Die Anschaffungskosten liegen je nach Größe des Aquariums, Pflanzen- und Fischbesatz bei 100 Euro aufwärts.

Источник: https://www.gofeminin.de/familie/haustiere-kinder-s2494525.html

Haustiere für Kinder: Welche Tiere eignen sich für welches Alter?

Hund, Katze, Hase: Welche Haustiere eignen sich für Kinder?

Es gibt in der Kindererziehung ein paar Situationen, die erfordern einen kühlen Kopf und idealerweise etwas Vorbereitung: der erste Kindergeburtstag zum Beispiel, das Gespräch über Bienen und Blumen oder auch der oft hartnäckige und ständig wiederholte Wunsch nach einem Haustier.

Doch bevor ihr direkt klein beigebt und in die nächste Tierhandlung düst, solltet ihr euch vorab ein paar Gedanken über das oder gar die neuen Familienmitglieder machen – vorausgesetzt natürlich, ihr seid grundsätzlich mit einem Haustier einverstanden und habt das Tier nicht ohnehin schon vor der Geburt eures Kindes gehabt.

Verantwortung üben: Haustiere helfen bei der Erziehung

Während sich Pferd, Pony oder Einhorn als Haustierwunsch noch relativ einfach argumentativ widerlegen lassen, wird es bei den Klassikern wie Hund oder Katze schon schwieriger.

Als Eltern kommen euch da vielleicht als erstes der Aufwand und die Kosten in den Sinn – die in jedem Fall in euren Verantwortungsbereich fallen.

Aber ein Haustier, allen voran Hund und Katze, hilft euch sogar bei der Erziehung.

Schon früh in der Kind-Haustier-Beziehung lernt euer Nachwuchs, dass Haustiere kein Spielzeug sind, das immer genau dann „funktioniert“, wenn Kind sich das wünscht.

Vielmehr lernt es auf natürlichem Weg, dass der flauschige Vierbeiner zwar toll zum Kuscheln geeignet ist, aber eben auch seinen eigenen Kopf hat.

Ist dem Hund gerade nicht zum Toben zumute oder möchte die Katze jetzt lieber ihre Ruhe haben, tadeln sie das Kind auf ihre Weise, wenn dieses die Signale ignoriert.

Verantwortung erlernen und zu übernehmen für ein anderes Lebewesen und dessen Bedürfnisse zu berücksichtigen, sind Erfahrungen, die junge Menschen schnell verinnerlichen.

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Gleichwohl bedeutet die Anschaffung eines Haustieres auch Arbeit, in die der Nachwuchs gerne miteinbezogen werden darf.

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Weniger angenehme Aufgaben wie Stallpflege, Gassi gehen oder Arztbesuche werden nunmal genauso Teil des neuen Familienlebens.

Macht euch bewusst: So sehr ein Haustier euer Leben, und speziell das eures Kindes, bereichert, liegt die Hauptverantwortung immer bei euch. Als Familienoberhaupt obliegt euch, dafür zu sorgen, dass auch eure Tiere gesund sind, sich wohl fühlen und ihren Bedürfnissen entsprechend artgerecht versorgt werden.

Sind Haustiere ein Gesundheitsrisiko?

Ein weiterer wichtiger Aspekt, den ihr berücksichtigen solltet, betrifft die Gesundheit. Kinder, die in einem Haushalt mit Tieren leben, sind aktiver und bewegen sich mehr. So stärken sie nebenbei ihre Abwehrkräfte und ihr Immunsystem.

Zumal Hunden und Katzen gerne nachgesagt wird, dass sie allein durch ihre Anwesenheit eine beruhigende Wirkung auf ihr Umfeld haben, was unter anderem Stress reduziert.

Wer schon mal ausgiebig mit einem Haustier gekuschelt hat, dürfte das bestätigen.

Allerdings können sich durch Haustiere auch ungebetene Gäste einschleichen. Parasiten wie Würmer oder Flöhe stellen ein potenzielles Gesundheitsrisiko dar. Vorbeugende Maßnahmen wie regelmäßige Wurmkuren sind Pflicht bei Hund und Katze.

Gleiches gilt für die Tetanusimpfung des Nachwuchses. Problematisch sind Haustiere auch bei Allergien. Solltet ihr bereits unter Asthma oder Allergien leiden, ist das Risiko hoch, dass auch euer Kind eine überempfindliche Abwehrreaktion entwickelt.

Dann wäre ein Haustier keine gute Idee.

Wie finde ich das passende Haustier für mein Kind?

Steht der Entschluss fest, bleibt noch die Frage: Welches Haustier passt zu meinem Kind? Für nahezu jedes Alter am besten geeignet sind – wenig überraschend – Hund oder Katze. Weil aber auch Kaninchen, Hamster oder Wellensittich gerne mal auf den Wunschzetteln auftauchen, schauen wir uns die potenziellen neuen Mitbewohner mal im Detail an.

Katze: Die Königin der Haustiere

2019 lebten 14,9 Millionen Katzen allein in deutschen Haushalten. Das macht sie zahlenmäßig zum beliebtesten Haustier. Die Vorteile liegen auf der Hand: Katzen sind eigenständig, pflegeleicht und reinlich.

Eure Wohnsituation entscheidet darüber, ob ihr eine oder mindestens zwei Katzen anschaffen solltet. Reine Hauskatzen, die die eigenen vier Wände nie verlassen, langweilen sich alleine und brauchen deshalb einen Artgenossen zur Gesellschaft.

Ein Kind kann diese Lücke nicht schließen.

Auch wenn die Samtpfoten gelegentlich regelrecht nach Streicheleinheiten verlangen, kann es genauso schnell wieder vorbei sein mit den kuscheligen Momenten. Mit Kratzen und Beißen signalisieren Katzen, dass das Bedürfnis nach Nähe wieder abgeklungen ist.

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Für Kinder sind Katzen als Spielpartner deshalb nur bedingt zu empfehlen, weil sie sich längst nicht alles gefallen lassen, zum Beispiel sie am Schwanz zu ziehen.

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Gleichwohl können Stubentiger fürsorgliche Tröster sein, die es sich auf dem Schoss gemütlich machen, sich stundenlang streicheln lassen und dabei wohltuend schnurren.

Katzen sind für Kinder ab vier oder fünf Jahren gut geeignet. In dem Alter fangen Kinder an zu verstehen, dass Haustiere ihren Rückzugsort benötigen, in dem sie in Ruhe gelassen werden möchten. Gleiches gilt übrigens auch umgekehrt: Das Kinderzimmer, mindestens aber das Kinderbett, sollte generell tierfreie Zone sein.

Darüber hinaus sind Kinder ab dem Grundschulalter in der Lage, die Fellpflege zu übernehmen und sie zu füttern. Das Katzenklo solltet aber weiterhin ihr sauber machen – idealerweise regelmäßig, da sich sonst gesundheitsgefährdende Erreger in den Hinterlassenschaften bilden können.

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Hund: Der beste Freund des Menschen

Mit über zehn Millionen Vertretern in deutschen Haushalten steht der Hund auf Platz zwei der Beliebtheitsskala.

Als einziges Haustier fällt für den Hund jährlich eine Steuer an, die unter anderem anhand der Rasse bemessen wird und von Kommune zu Kommune unterschiedlich hoch ausfällt.

Hunde und Katzen dürfen nicht pauschal vom Vermieter verboten werden. Im Einzelfall darf der Vermieter euch aber die Haltung des Haustiers verbieten.

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Bei Kindern beliebt sind Rassen wie Golden Retriever, Labrador oder Collie-Arten, da sie als besonders besonnen, umgänglich und geduldig gelten. Ab vier bis fünf Jahren sind Kinder alt genug, um einen Hund um sich haben zu können.

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Der oft als bester Freund des Menschen bezeichnete Vierbeiner gilt nicht umsonst als Familienmitglied. Denn von allen Haustieren erfordert er die meiste Aufmerksamkeit. Mehrmals täglich Gassi gehen wird zum festen Ritual, das unabhängig vom Wetter stattfinden muss.

Damit euer Kind diese Aufgabe übernehmen kann, sollte es mindestens zehn Jahre alt sein, um das Tier unterwegs gefahrlos führen zu können.

Da Hunde Rudeltiere sind, neigen sie vor allem in jungen Jahren dazu, ihren Rang im Familienverband immer mal wieder auf die Probe zu stellen. Das kann für Kleinkinder schnell gefährlich werden. Daher sollte das Kind nie mit dem Hund alleine gelassen werden, sondern nur unter Aufsicht mit ihm spielen dürfen.

Wie Kinder benötigen auch Hunde Erziehung, unabhängig von Rasse und Größe. Der Besuch einer Hundeschule sollte Pflicht für jeden verantwortungsvollen Erwachsenen sein, da Hunde eine direkte Ansprache und Kommandos brauchen, um sich in das Familiengefüge zu integrieren. Das wird leicht vernachlässigt, ist aber gerade für den Hund besonders wichtig.

Meerschweinchen brauchen viel Platz und einen Partner, um sich unter Menschen wohl zu fühlen. © Getty Images / Deborah Faulkner

Meerschweinchen und Hamster: Beliebt, aber ungeeignet

Wer die Verantwortung scheut, die Hund und Katze mit sich bringen, greift vielleicht lieber zu einem Nagetier wie Meerschweinchen oder Hamster. Beide sind allerdings nur bedingt für Kinder als Haustiere zu empfehlen. Denn eigentlich sind beides keine Schmusetiere.

Zwar gewöhnen sich Meerschweinchen mit der Zeit an ihre Halter, die Nähe zu ihnen suchen sie aber nur selten. Lieber ist ihnen da schon ein Artgenosse. Meerschweinchen sollten mindestens zu zweit gehalten werden und ausreichend Auslauf in ihrem Gehege haben, mindestens zwei Quadratmeter pro Tier sind Minimum.

Ein kleiner Stall in der Wohnzimmerecke ist keine artgerechte Haltung.

Darüber hinaus lassen sich Meerschweinchen ungern auf den Arm nehmen. Die typische Greiewegung von oben weckt in ihnen den Fluchtinstinkt, da Raubvögel ebenfalls von oben angreifen.

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Bei drohender Gefahr setzen sie sich deshalb mit Zähnen und Krallen zur Wehr, was schnell zu kleinen, blutenden Wunden und Tränen bei Kindern führen kann. Geeignet sind Meerschweinchen ab etwa vier Jahren, wobei es wichtig ist, dass euer Kind auch hier den richtigen Umgang früh erlernt.

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So sollte das Gehege nicht im Kinderzimmer stehen und klar sein, dass Meerschweinchen keine Kuscheltiere sind.

Hamster kommen als tierische Freunde noch weniger in Frage. Die Einzelgänger sind nachtaktiv und möchten tagsüber in Ruhe gelassen werden. In freier Natur legen Hamster pro Nacht mehrere Kilometer zurück.

In Käfighaltung rennen sie stattdessen zu später Stunde in ihren Laufrädern, was viel Lärm verursacht. Zudem können Hamster zwar handzahm werden, richtig zutraulich allerdings nicht.

An ihren Haltern zeigen sie nur wenig proaktives Interesse.

Kleinkinder können ihre Kraft oft noch nicht richtig einschätzen. Deshalb besteht die Gefahr, dass sie das Tier ungewollt ernsthaft verletzen, wenn sie es auf den Arm nehmen und an sich drücken. Entwischt ein Hamster mal, steht gerne Möbelrücken an, da die Kleintiere in die winzigsten Nischen verschwinden – und dort Kabel, Wände und Möbel anknabbern.

Kaninchen als Haustiere: Kuschelig und unkompliziert

Für Kaninchen gilt im Grunde das Gleiche wie für Meerschweinchen. Sie sind unkomplizierte Haustiere, sofern sie genügend Auslauf und Platz haben und mindestens zu zweit gehalten werden.

Bitte nicht mit Meerschweinchen gemeinsam halten.

Das Gehege sollte spätestens alle paar Tage gereinigt werden, da Kaninchen dazu neigen, sich eine feste Ecke für ihren Toilettengang zu suchen, der schnell anfängt zu stinken.

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Bei Kaninchen hängt es von der Rasse und dem Charakter des Tieres ab, wie zutraulich es ist und welches Vertrauen es in seinen Menschen entwickelt. Manche Mümmelmänner ergreifen die Flucht, sobald sie Fremdbewegung wahrnehmen. Andere wiederum laufen gezielt auf Menschen zu, springen auf den Schoß und klappern vor Entspannung mit den Zähnen, wenn sie gestreichelt werden.

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Kinder können zumindest bei der Fütterung ab vier bis fünf Jahren helfen, indem sie ihnen frischen Löwenzahn pflücken oder Zweige in den Stall legen. Die Reinigung und Krallenpflege obliegt natürlich auch hier eher den Eltern.

Vögel wie Sittiche oder Papageien können durchaus zutraulich werden. © Getty Images

Sittiche: Flugschau im Wohnzimmer

Die naturschönen Wellensittiche genießen ihr neues Zuhause vor allem in Partnerschaft. Zu zweit benötigen die Sittiche einen entsprechend großen Käfig.

Unabhängig von dessen Größe sollten die Vögel mehrmals am Tag die Möglichkeit haben, in der Wohnung fliegen zu dürfen. Deshalb ist es wichtig, Kinder bei Vogelhaltung rechtzeitig beizubringen, Türen und Fenster immer geschlossen zu halten.

Denn ist der Vogel erstmal rausgeflogen, war es das in der Regel mit dem schönen Gezwitscher.

Sittiche sind wie Fische eher Tiere zum Beobachten. Die Interaktion mit ihnen beschränkt sich meistens auf das Füttern und die Käfigreinigung. Manche Vogelarten werden durchaus zutraulich und setzen sich zum Beispiel auf die Schulter, um sich aus dem Mund heraus füttern zu lassen.

Vogelkäfige haben ebenfalls im Kinderzimmer nichts verloren. Die Tiere werfen das Einstreu gerne raus, verlieren Gefieder und machen mitunter ganz schön Krach.

Fische: Haustiere zum Anschauen

Nach dem Kinoerfolg von Disneys „Findet Nemo“ standen Fische vermutlich sehr hoch auf der Wunschliste vieler Kinder. Dabei sind die putzigen Meeresbewohner nur eingeschränkt für Kinder zu empfehlen.

Auch hier beschränkt sich der direkte Kontakt auf zuschauen und füttern. Anfassen und streicheln lassen sich Fische logischerweise nicht.

Überhaupt zeigen sie an ihrer Umgebung außerhalb des Aquariums wenig Interesse.

Wer sich für Fische begeistern kann, benötigt vorab allerdings einiges an Vorwissen. Jede Fischart stellt andere Anforderungen an Wassertemperatur, Sauerstoffgehalt, Platz, Ausstattung und Fütterung. Die Reinigung eines Aquariums nimmt zudem mindestens eine Stunde in Anspruch und kann von Kindern nicht durchgeführt werden. Immerhin lösen Fische keine Allergien aus.

Источник: https://wohnglueck.de/artikel/haustiere-fuer-kinder-44832

Welche Tiere eignen sich für die Familie?

Hund, Katze, Hase: Welche Haustiere eignen sich für Kinder?

Leider neigen Eltern oft dazu, als erstes Haustier etwas Kleines, Niedliches wie einen Hamster oder ein Meersäuli anzuschaffen. Es kostet nicht viel, wird nicht besonders alt und die Pflege erscheint auf den ersten Blick relativ unkompliziert.

Doch aufgepasst: Kleintiere, wie Hamster, Meerschweinchen oder Kaninchen sind Nachttiere, die tagsüber am liebsten schlafen und ihre Ruhe haben wollen. Sie sind sicher kein Spielzeug, das man nach Belieben herumschleppen oder drücken kann.

Gerade sehr kleine oder lebhafte Kinder können beim Spiel leicht grob werden. Das Tier hat Angst und wird bissig und aggressiv. Und genau genommen sind Kleintiere ja auch keine Haustiere, und selbst ein grosser Innenkäfig ist eigentlich nicht artgerecht.

Hunde oder Katzen eignen sich für Kinder also weitaus besser – vorausgesetzt, man hat sich vorhin bereit erklärt, einem Tier womöglich weit länger als zehn Jahre ein Daheim zu geben.

Doch auch zwischen Hund und Katze gibt es Unterschiede, die man beachten muss: Katzen sind eigenwilliger als Hunde und nicht so auf Personen fixiert wie Hunde. Katzen beschäftigen sich oft stundenlang selbst – während der Hund stets die Nähe zum Menschen sucht.

Wenn ein Hund aber von klein auf daran gewöhnt wird, kann er durchaus bis zu fünf Stunden problemlos alleine bleiben. So oder so kommt es in erster Linie auf die Erziehung eines Hundes an, ob das Zusammenleben funktioniert. Mit Hunden, die von Natur aus einen hohen Beschützerinstinkt haben, kann es mitunter Probleme geben.

Kleinere Hunde sind oft wesentlich lebhafter als grosse. Sie wirken zwar auf den ersten Blick sehr lustig, doch gerade Kinder können mit so einem Hund oft weniger anfangen als mit einem grossen, der sich meist alles gefallen lässt und so richtig zum Kuscheln ist.

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Bei Katzen ist das Alleinsein und Zusammenleben unproblematischer, vor allem bei jenen, die auch im Freien unterwegs sind. Sie brauchen oft über viele Stunden keine Gesellschaft.

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Bei Hunden muss man bedenken, dass sie je nach Rasse mindestens zwei Sunden Auslauf pro Tag brauchen. Bei Hunden ist der Platzbedarf also gar nicht so vorrangig sondern vielmehr wie viel Auslauf man ihm bieten kann.

In der Wohnung sollte man ihnen einen ruhigen Schlaf- und Futterplatz bieten.

Katzen fühlen sich wie gesagt in freier Wildbahn am wohlsten. Aber es gibt durchaus auch Katzen, die in einer Wohnung glücklich sind. Nur sollte sie dann „katzengerecht“ gestaltet sein. Eine Katze ist ein sehr eigenwilliges Wesen, das zwischendurch gerne ganz für sich ist. Deshalb lieben Wohnungskatzen finstere Kuschelhöhlen, Katzenspielzeug und einen Kratzbaum.

Falls Sie sich trotz fehlenden Garten doch für ein Kleintier entscheiden: Es gibt zwar in den Zoofachgeschäften artgerechte Käfige, trotzdem brauchen die Tiere zusätzliche Auslaufmöglichkeiten in der Wohnung. Doch die kleinen Nager heissen nicht zu unrecht so. Kein Elektrokabel, Teppich oder Möbelstück ist vor ihnen sicher.

Knabberstangen oder Knabberhölzer dämmen diese „Zerstörungswut“ nicht zu hundert Prozent. Nachtaktive Kleintiere lieben es wie bereits erwähnt, nachts herumzurascheln oder stundenlang ihr Laufrad zu malträtieren. Wenn man auf geruhsamen Schlaf Wert legt, sollte der kleine Kerl deshalb nicht unbedingt in einem Kinder- oder Schlafzimmer untergebracht werden.

Tiere, wie Kaninchen, die auch im Freien gehalten werden können, brauchen dazu ein Gehege aus Maschendraht, das auch oben zugemacht werden kann, denn Katzen empfinden Kaninchen als Beutetier.

Die Kaninchen dagegen buddeln liebend gerne verzweigte Tunnelsysteme. Ein nächtliches Entrinnen der Tiere kann also nur dann verhindert werden, wenn auch auf dem Boden ein Maschendraht eingesetzt wird.

Um zu verhindern, dass sich die Kaninchen verletzen, sollte der „Buddel-Schutz“ darum tief genug in der Erde verankert werden.

Reptilien (Schlangen, Bartagamen, aber auch Schildkröten, Leguane, Chamäleons und Geckos)
sind sehr häufig Überträger exotischer Salmonellen-Arten, die auf den Menschen übertragbar sind und im schlimmsten Fall zu schweren Erkrankungen oder sogar zum Tod (Gehirnhautentzündung) führen können! Dies betrifft nicht nur die Privathaltung, sondern auch den Besuch von Tierbörsen oder Reptilienausstellungen. Die Übertragung muss dabei nicht einmal auf den direkten Kontakt mit den Tieren zurückzuführen sein. So können die Erreger beispielsweise von den Händen oder der Kleidung der Eltern durch Berührungen auf im Haushalt oder ausserhalb lebende Kinder übertragen werden – oder auch über einen Teppich, auf dem nun das Kind spielt und vorher die Schlange lag. Besonders gefährdet sind laut Experten Kinder bis zu acht Jahren, Schwangere, alte Menschen und Immunsupprimierte. Quelle: Kinder- und Jugendarzt, 42. Jg. 2011 Nr. 1.

Die häufigsten Fragen zu Kind und Haustier:

  • Übertragen Haustiere Krankheiten? Haustiere können Träger von Erregern sein – das gilt besonders für Reptilien (s.o.). Die beste Vorbeugung vor Übertragungen ist, mit dem Tier regelmässig zum Tierarzt zu gehen und es entwurmen, entlausen und auch impfen lassen. Der beste Schutz vor Biss- oder Kratzwunden ist, dem Kind das Verhalten der Tiere zu erklären. Kein Tier wird gerne in die Enge getrieben. Auch während des Fressens oder wenn sie Junge haben, ist es ratsam, sie in Ruhe zu lassen! Schmusen ist okay, vor dem Essen und nach dem Spielen Hände waschen genügt. Die gesamte Familie sollte Tetanus geimpft sein! Noch mehr Infos zu diesem Thema…
  • Besteht eine Gefahr fürs Baby?Es kommt auf den Charakter des Tieres an. Wenn man mit dem Baby nach Hause kommt und das Tier von Anfang an integriert, dürfte es im Normalfall keine Probleme geben. Nichtsdestotrotz sollte man ein Tier niemals mit einem Baby alleine lassen.
  • Kann man sich bedenkenlos ein Tier aus dem Tierheim aussuchen? Gerade aus dem Tierheim werden natürlich viele Problemtiere vermittelt. Wichtig ist, dass man die genaue Vorgeschichte des Tieres erfährt und besonders auf das zukünftige Zusammenleben mit einem Kind hinweist.

Mami-Kolumne:

Taktik zwecklos – die Kinder siegen ohnehin

Man mag sich noch so sehr dagegen sperren, eines Tages wird die Frage dennoch auftauchen: Haustier – ja oder nein? Herauszögern lässt sich die Frage zwar, aber umgehen geht nicht, irgendwann werden die Kinder eine eindeutige Antwort hören wollen und zwar diejenige mit den zwei Buchstaben, nicht die mit vier.

Im Laufe der Jahre haben wir diverse Taktiken angewendet, um nicht ja sagen zu müssen, doch inzwischen sind auch wir stolze Besitzer eines Katers, einer trächtigen Katze und einer Schar von Wachteln – unter denen sich auch ein Hahn befindet, wenn nicht alles täuscht. >>>weiterlesen

Grösster Wunsch – ein Hund | 21.10.2019

Alle Jahre wieder stehen Hunde ganz oben auf den Wunschzetteln vieler Kinder. Experten betonen aber, dass ein Hund als spontanes Geschenk gerade in der turbulenten Weihnachtszeit keine gute Idee ist.

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Ein Hund stellt das Leben aller Familienmitglieder auf den Kopf und ganz besonders das der Eltern, die am Ende die Verantwortung für Auslauf, Futter und die nötige tierärztliche Versorgung tragen.

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Familiäre Allergien und das Einverständnis des Vermieters sowie Unterbringungsmöglichkeiten für die Ferien sind abzuklären. Und schliesslich sind die Kosten für Nahrung, Versicherung, Hundeschule und Arztbesuche nicht unerheblich.

Alternativ bietet sich erst einmal ein Buch über Hundehaltung und unterschiedliche Rassen an. Hunde in der Nachbarschaft können ausgeführt werden, und Tierheime freuen sich über Patenschaften und regelmässige Besuche eines Hundes. Mehr über Kinder und Haustiere…

Hamster als Haustier | 14.07.2017

Kleine Hamster sind ja so herzig – und können sogar in einer kleinen Wohnung gehalten werden, denn sie brauchen nicht viel Platz, sind in der Anschaffung und im Unterhalt günstig und brauchen nicht viel Beschäftigung. Viele Eltern denken deshalb, dass die kleinen Nager das perfekte Einstiegstier für ein Kind sind.

Als Haustier und Spielkamerad für Kinder sind sie aber gerade nicht geeignet. Hamster sind nachtaktive Tiere, die am Tag schlafen und nicht gestört werden wollen. Ausserdem sind Hamster keine Streicheltiere: Sie mögen es nicht, ständig angefasst und hochgenommen zu werden.

Man sollte sich immer bewusst sein, das es sich um ein Lebewesen handelt, dessen Bedürfnisse respektierten sein wollen, um ihm einen halbwegs natürlichen Lebensraum zu schaffen.

Letzte Aktualisierung : 23-03-20, VZ

Источник: https://www.swissmom.ch/familie/zusammenleben/sicherheit/kinder-und-haustiere/welche-tiere-eignen-sich-fuer-die-familie/

Die 10 beliebtesten Haustiere für Kinder Das Eltern ABC

Hund, Katze, Hase: Welche Haustiere eignen sich für Kinder?

Haustiere für Kinder – Wenn Kleinkinder die Wickelkommode verlassen haben und fest auf den eigenen Beinen durchs Kinderzimmer laufen, wünschen sich viele Kinder ein eigenes Haustier. Jemanden zum Spielen, zum Kuscheln, zum Lernen und auch zum Lieben. In diesem Artikel erfährst du welche Haustiere bei Kindern besonders beliebt sind.

Die 10 beliebtesten Haustiere für Kinder

In unserer Top Ten der beliebtesten Haustiere für Kinder sind natürliche bekannte Tiere, wie Hund, Katze, Maus, aber auch ein paar Exoten, wie zum Beispiel eine Bartagame. Zusätzlich erhaltet Ihr zu jedem Haustier ein paar interessante Fakten. Und los geht`s!

#10 Axolotl

Axolotl sind ganz besondere Tiere und hierzulande bereits sehr beliebt, wenn auch nicht weit verbreitet. Unglaublich aber wahr: Axolotl sind mexikanische Schwanzlurche, welche in ihrer Entwicklung regelrecht stecken bleiben. Sie gehen nie über das Larvenstadium hinaus, können aber dennoch die Geschlechtsreife erreichen und sich ganz normal fortpflanzen.

Für ein Kind sind Axolotl interessante Tiere, die es durch die Aquariumscheibe beobachten kann. Wichtig ist aber, dass die Axolotl nur mit Artgenossen gehalten werden. Außerdem solltet ihr diese Tiere mindestens zu zweit halten und ihnen ein geräumiges Aquarium bieten. Als Heimtiere können sie zwischen 15 und 20 Jahre alt werden.

#9 Schildkröten

Schildkröten sind quasi ein Klassiker. Es gibt welche die an Land leben und die im Wasser leben. Beliebter und auch pflegeleichter sind Landschildkröten, wie etwa die Griechische Landschildkröte. Diese Tiere sind pflegeleicht, relativ klein und machen optisch etwas her. Ein geräumiges Terrarium und eine Haltung mit wenigstens einer weiteren Schildkröte ist dennoch anzuraten.

Im Sommer könnt ihr die schönen Tiere sogar mit in den Garten nehmen. Auch der Freilauf in der Wohnung ist möglich. Zwar sind Schildkröten keine Kuscheltiere, gestreichelt werden können sie dennoch.

#8 Bartagame

Bartagamen sind beliebte Haustiere, die man dennoch in nicht vielen Haushalten findet. Grund hierfür ist die Pflege, welche relativ anspruchsvoll ist. Wollt ihr eine Bartagame für euer Kind, solltet ihr es bei der Pflege unterstützen.

Es ist wichtig, dass die Tiere eine Wärmelampe (ähnlich wie ein Wickelheizstrahler fürs Baby) und einige Kletter- und Versteckmöglichkeiten haben. Durch diese können sie die Umgebungstemperatur, die sie möchten, selbst wählen.

Auch ein geräumiges Terrarium ist wichtig, da sie ausreichend Platz mögen. Außerdem sollten sie mindestens zu zweit gehalten werden. Für eine gesunde Fütterung ist Lebendfutter nötig. Dieses kann zum Beispiel aus Heimchen bestehen.

Ansonsten brauchen Bartagamen nicht viel Aufmerksamkeit.

#7 Mäuse

Mäuse sind flinke Tiere die beliebt sind aber auch nicht zu sehr auf die leichte Schulter genommen werden sollten. Mäuse müssen in ihrem Terrarium die Möglichkeit haben sich zu verkriechen und zu klettern, aber ihr müsst aufpassen, dass sie dadurch nicht herausklettern können.

Außerdem solltet ihr euch bewusst sein, dass Mäuse keine Kuscheltiere sind. In Kinderhänden büchsen sie schnell aus. Haltet ihr Männchen und Weibchen zusammen, kann es schnell reichlich Nachwuchs geben und das Terrarium zu klein werden. Dennoch sind Mäuse sehr niedliche Haustiere und pflegeleicht.

#6 Hamster

Hamster sind beliebte Haustiere für Kinder mit vielen Vorteilen. Sie sind nicht so bewegungsfreudig wie viele andere Tiere, sind leicht zu zähmen und können gut für kleine Kuschelpausen aus dem Hamsterkäfig genommen werden. Außerdem benötigen sie nicht viel Platz, können einzeln gehalten werden und fressen nicht viel. Auch sonst benötigen Hamster nicht viel Pflege.

Beachten sollte man: Tagsüber sind sie ruhig und schlafen. Nachts dagegen sind sie aktiv und knabbern was das Zeug hält. Am liebsten Gemüse, Obst und Körner! Nach dem Fressen verkriechen sie sich gern in etwas Heu.

#5 Fische

Fische sind eine gute Möglichkeit, wenn ihr eurem Kind Verantwortung beibringen und zugleich ein wohnliches Accessoire haben wollt. Klingt komisch? Aber es ist tatsächlich so, denn ein Aquarium könnt ihr überall hinstellen. Pflegt ihr es, sieht es gut aus. Die Fische geben dann den farblichen Akzent.

Da die meisten Fische pflegeleicht sind, braucht es oft nur Futter und einen gelegentlichen Wasserwechsel.
Mit regelmäßigem Füttern, gelegentlichem Reinigen des Aquariums und einen nach Bedarf stattfindenden Wasserwechsel, ist es dann getan. Vieles könnt ihr auch gemeinsam machen, sodass ihr eurem Kind intensiv die Verantwortung verinnerlichen könnt, ohne es zu belasten.

#4 Kaninchen

Kaninchen sind der Klassiker in der Kinderstube. Der Mümmelmann oder die Mümmelfrau hat immer herrlich weiches Fell, welches regelrecht zu einer Runde Kuscheln einlädt. Kuscheln will jedes Kind und kann auch jedes Kind mit einem Kaninchen.

Ihr solltet nur darauf achten: Ein Kaninchen ist ein Fluchttier. Es hat den Instinkt zu flüchten, wenn es gepackt wird. Ist es vertraut mit eurem Kind und zahm, kann es vorkommen, dass das Kaninchen sogar von sich aus auf Kuschelsuche geht. Regelmäßiges Füttern und abwechslungsreiches Futter sind wichtig. Ihr könnt euer Kaninchen allein aber auch zu mehrfach halten.

#3 Meerschweinchen

Meerschweinchen sind sehr beliebte Haustiere für Kinder – aber auch für Teenagern. Die kleinen Nager gibt es in allen erdenklichen Farben und Zeichnungen – ja sogar in unterschiedlichen Größen und mit verschiedenen Fellarten! Sie werden auch gern als Gesellschaft für Kaninchen gehalten und vertragen sich in der Regel gut mit ihnen.

Achtung gilt beim Futter. Meerschweinchen müssen immer Futter zur Verfügung haben, welches auch fest ist. Dazu zählt beispielsweise hartes Brot und Körner. Aber auch Äste können von ihnen angenagt werden.

Das ist wichtig, da die Zähne von Meerschweinchen ständig wachsen und diese entsprechend abgenutzt werden müssen, da sie sonst Probleme beim Fressen bekommen können.

Meerschweinchen sind außerdem leicht zähmbar und dann auch richtige Schmusetiere.

#2 Katze

In vielen Haushalten sind Katzen zu finden. Ob Katzen zu mehrfach oder lieber allein gehalten werden sollten, ist umstritten.

Letztendlich kommt es auf das Tier drauf an, denn Katzen haben sehr unterschiedliche Charaktere und sind entsprechend unterschiedlich gesellschaftsfähig. Eine Katze ist nicht als Kuscheltier zu sehen, die meisten Stubentiger kuscheln und schmusen aber gern.

Allgemein sind Katzen richtige Familientiere und sind bei kleinen Kindern ebenso wie bei alten Leuten ein beliebtes tierisches Familienmitglied.

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Katzen sind relativ pflegeleicht. Sie brauchen regelmäßig Futter und Wasser, sollten regelmäßig Aufmerksamkeit in Form von spielen oder kuscheln bekommen und ihr Klo sollte oft gereinigt werden.

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Je nach Rasse kann das regelmäßige Bürsten des Fells ein Kann aber auch ein Muss sein. Wollt ihr in den Urlaub, kann eine Katze nicht wie ein Meerschwein oder ein Kaninchen einfach bei jemandem abgeben werden.

Jemand vertrauensvolles dem ihr täglich den Zutritt in eure vier Wände gewährt, ist bei einer Katze auf jeden Fall nötig.

#1 Hund

Ein Hund ist der Freund des Menschen, der treue Begleiter, das zusätzliche Familienmitglied. Oft ist es tatsächlich so. Auch für Kinder ist ein Hund ein toller Spielgefährte.

Hunde für Kinder sind ein gutes Haustier, wenn ihr ausreichend Zeit habt und euer Kind bei der Pflege unterstützen könnt.

Ein Hund ist ein Rudeltier, entsprechend verlangt er viel Aufmerksamkeit und will am besten so oft wie möglich bei euch sein und mit euch gehen.

Regelmäßiges Gassigehen welches mindestens dreimal am Tag stattfindet, ist ein absolutes Muss. Das Verreisen ist mit Hund nicht so einfach.

Er muss entweder mitgenommen werden oder über die Zeit zu jemand anderes gehen. Diese Person ist dem Hund bestenfalls bereits vertraut, da sonst der Urlaub noch stressiger für ihn wird als ohnehin schon.

Im Gesamten ist ein Hund einfach in der Pflege aber sehr zeitaufwendig.

Haustiere für Kinder – das Fazit

Da ein Haustier für Kinder jede Menge Zeit in Anspruch nimmt und gleichzeitig ein hohes Maß an Verantwortung mit sich bringt, sollte die Anschaffung eines Haustiers gut durchdacht werden.

Einige Haustiere benötigen mehr Zeit für die Pflege, um zum Beispiel das Aquarium oder das Terrarium sauber zu halten, andere Tiere wiederum benötigen „mehr Zeit zu Zweit“ für Dinge wie Kuscheln oder gassi gehen.

Wenn Ihr zu dem Entschluss kommt, dass Ihr diese Zeit auringen und die Verantwortung übernehmen könnt, dann kann ein Haustier eine sinnvolle „Anschaffung“ für die ganze Familie sein.

So hilft ein Haustier für Kinder gegen Stress, schlechte Laune und Einsamkeit.

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Außerdem kann es sich positiv auf die Fitness der einzelnen Familienmitglieder auswirken und die jüngeren Familienmitglieder lernen Verantwortung zu übernehmen.

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Источник: https://www.eltern-abc.de/haustiere-fuer-kinder/

Hase, Hamster oder doch ein Hund? Welche Tiere perfekt zu Kindern passen

Hund, Katze, Hase: Welche Haustiere eignen sich für Kinder?

  • Nicht jedes Tier ist für Kinder geeignet.
  • Vor allem Allergiker müssen sich gut informieren.
  • Kinder können von Tieren aber sehr profitieren.

Jemanden zum Kuscheln. Jemanden zum Spielen. Einen Gefährten, der immer für einen da ist. Geduldig zuhört. Und einen bedingungslos liebt. Fast alle Kinder wünschen sich sehnlichst ein Haustier.

Besonders beliebt ist natürlich ein eigener Hund. Auch eine kleine Katze steht weit oben auf der Wunschliste. Ein flauschiges Kaninchen oder ein quirliges Meerschweinchen sind auch gerne gesehen.

Damit das Haustier nicht im Tierheim endet

Doch bevor Eltern ihren Kindern den Wunsch nach einem Haustier erfüllen, sollten sie einiges beachten. Das neue Familienmitglied soll schließlich ein Teil dieser bleiben, nicht im Tierheim enden. Denn das tut der Kinderseele weh und dem Vierbeiner unrecht.

Zunächst müssen sie den Kleinen klarmachen, dass ein Tier eine große Verantwortung bedeutet:

  • Es muss gefüttert und sauber gehalten werden.
  • Es braucht Ansprache und Beschäftigung.
  • Es ist ein lebendiges Wesen mit eigenen Bedürfnissen und Gefühlen.
  • Vor allem ist es kein Spielzeug, das sie nach Lust und Laune aus dem Regal nehmen und dann wieder in die Ecke legen können, wenn es damit langweilig wird.

Eltern denken zunächst oft erst einmal über ein Kleintier wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Hamster nach. Denn die brauchen weniger Platz und können eher mal kurz auf sich gestellt sein, als Hund und Katze.

Hamster sind niedlich, aber völlig ungeeignet

Zunächst allerdings Vorsicht vor Hamstern: Die sehen zwar niedlich aus und sind bei Kindern deshalb besonders gefragt. Sie schlafen allerdings bei Tag und wollen dann nicht gestört werden. Dafür lärmen sie in der Nacht, wenn das ganze Haus schläft.

Besser geeignete Kleintiere für Kinder sind Kaninchen und Meerschweinchen. Beide müssen allerdings sehr behutsam behandelt werden.

Zum einen sind sie schreckhaft und mögen es nicht, von oben angefasst zu werden. Denn in freier Natur sind Greifvögel ihre natürlichen Feinde. Außerdem sind sie zarte Tiere und vertragen zu viel Kuscheln und Drücken nicht, was aber vor allem kleine Kinder oft noch nicht verstehen. Kaninchen nagen außerdem gerne an Stromkabeln und Möbeln und buddeln Löcher in Rasen und Blumenbeete.

Nager: Gleich und gleich gesellt sich besser

Ansonsten sind Kaninchen und Meerschweinchen unkomplizierte Gefährten, wenn sie genug Auslauf in einem großen Käfig oder noch besser einem Freigehege haben, ihr Zuhause regelmäßig gereinigt wird und sie viel Frischfutter bekommen.

Auch wichtig: Beide mögen es gesellig und sollten nie alleine gehalten werden, denn dann verkümmern sie wegen fehlender sozialer Kontakte.

Die klassische Kombination aus Kaninchen und Meerschweinchen allerdings ist ein Mythos. Die beiden Arten sind einander wesensfremd. Hier gilt: Gleich und gleich gesellt sich besser – auch was das Geschlecht betrifft. Sonst vermehren sich die Tiere im wahrsten Sinne des Wortes „wie die Karnickel“.

Auch Vögel wie Kanarie und Sittiche verkümmern übrigens, wenn sie alleine gehalten werden. Sie brauchen außerdem große Vogelvolieren, Freiflüge und mit ihnen schmusen ist auch eher schwierig. Deshalb sind sie nicht unbedingt die erste Wahl als Haustier für Kinder.

Ein Hund will gut überlegt sein

Sehr sozial, dabei aber am Menschen orientiert, ist natürlich sein bester Freund, der Hund. Genau deshalb muss eine Familie ihm viel Zeit widmen.

Er muss gut erzogen werden, um aufs Wort zu gehorchen und gut auf Menschen.

Vor allem auf Kinder muss der Vierbeiner gut sozialisiert sein, das heißt, er muss die Kleinen in seinem Rudel akzeptieren und auch auf etwaige Kuschelattacken oder Lärm gelassen reagieren.

Er braucht viel Auslauf und Ansprache. Einen Hund beispielsweise den ganzen Tag alleine zuhause zu lassen, weil die Eltern arbeiten und die Kinder in der Ganztagesschule sind, grenzt an Tierquälerei.

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Auch ist nicht von der Hand zu weisen, dass ein Hund kostspielig sein kann. Da summieren sich Hundesteuer, Hundehaftpflicht , gutes Futter und Tierarztbesuche schnell zu ein paar hundert Euro im Monat.

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Vorher ebenfalls zu klären: Wohin mit dem Hund,  wenn die Familie an einen Urlaubsort fahren möchte, an den sie den Hund nicht mitnehmen kann? Gibt es Betreuungsalternativen, die das oft knappe Familien-Budget nicht über die Maße strapazieren?

Bello kann man gut adoptieren

Umso wichtiger ist es, sich die Anschaffung eines Hundes gut zu überlegen. Ein Test, ob ein Kind nicht gleich wieder das Interesse an dem Vierbeiner verliert, sobald das Gassi gehen mal in strömenden Regen stattfinden muss, ist eine Hundepatenschaft. Diese bieten viele Tierheime an.

Kinder können so Kontakt zu einem Hund knüpfen, der darüber hinaus auch noch mehr als dankbar für diese Zuwendung ist. Denn oft haben Tierheimtiere Schlimmes hinter sich. Fällt der Hundetest positiv aus, ist es dann ganz besonders deshalb schön, statt einem natürlich superniedlichen Welpen einem bereits erwachsenes Tier ein neues Zuhause zu geben.

Dabei muss allerdings auch klar geklärt sein, ob das Tier nicht so schwer von seiner Vergangenheit traumatisiert ist, dass es im Zweifelsfall aggressiv auf Menschen reagiert.

Ein weiterer Pluspunkt älterer Tiere, so hart er auch klingen mag: Sie sterben früher. Denn leider erlischt erfahrungsgemäß das Interesse mancher Kinder dann doch irgendwann. Spätestens in der Pubertät haben viele kaum noch Lust, vor der Schule den Hund auszuführen – so sehr sie ihn auch lieb haben.

Katzen sind Könige und der Mensch ihr Diener

Für Katzen gilt wie für Hunde: Auch sie sind oft dankbar, wenn sie aus dem Tierheim gerettet werden. Allerdings muss Kindern auch klar gemacht werden, dass sie sehr eigenwillig sein können. Anders als Hunde sind sie eher Einzelgänger und betrachten „ihren“ Menschen weniger als Freund, denn als Diener, der das Futter serviert.

Sie schmusen und spielen nur, wenn ihnen gerade danach ist und wehren sich gegen ungeliebte Annäherungsversuche auch mal mit den Krallen. Wenn sie allerdings Lust darauf haben, sind sie dankbar für Schmuseattacken und „ihrem“ Menschen sehr zugetan.

Und es ist genau diese Nähe, die Kindern unheimlich gut tut, wenn das passende Tier für sie gefunden ist und artgerecht gehalten wird. Tiere zu streicheln senkt Studien zufolge den Stresspegel. Denn es lässt den Blutdruck sinken, der Puls verlangsamt sich, die Atmung wird ruhiger, der Körper entspannt sich.

Darum sind Tiere gut für Kinder

Durch Tiere lernen Kinder außerdem, Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer Lebewesen zu nehmen und Verantwortung zu übernehmen. Für das Wohl eines Tieres zu sorgen stärkt außerdem das Selbstwertgefühl der Kinder und macht sie zuverlässiger. Außerdem merken sie, dass im Leben auch mal eine unangenehme Aufgabe übernommen werden muss.

Denn wer leert schon gerne ein Katzenklo oder entsorgt die Sägespäne aus dem Kaninchen-Käfig? Auch lernen Kinder durch Tiere, mit Zurückweisung und Frustration gut umzugehen, denn Tiere machen nicht immer das, was der Mensch gerade von ihnen möchte – das macht toleranter und erhöht das Einfühlungsvermögen in andere Wesen.

Nicht zuletzt sind Kinder, die Tiere haben, meist viel mehr an der frischen Luft, als drinnen vor irgendeinem Bildschirm zu sitzen. Tiere bereichern die Kindheit. Wenn Eltern sich gut überlegen, welches Tier zu ihrem Kind passt. Und ihnen klar machen, welche Aufgaben künftig auf sie zukommen.

Allergiker-Familien haben leider schlechte Karten

Allerdings gibt es auch Tiere, die für Kinder völlig ungeeignet sind. Reptilien beispielsweise sind sehr anspruchsvoll in der Pflege. Viele der bei Kindern besonders beliebten Schildkröten scheiden zudem Salmonellen aus, die vor allem bei Babys und Kleinkindern zu schweren Durchfällen führen können.

Apropos Gesundheit: Vor der Anschaffung eines Tieres sollte abgeklärt werden, ob ein Familienmitglied an Asthma oder Allergien leidet. Dann ist ein Haustier in den meisten Fällen leider tabu.

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Denn eine Hypersensibilisierung, also eine Immunisierung gegen die Allergene, hat laut aktuellem Stand der Forschung kaum Aussicht auf Erfolg – im Gegenteil: Oft gesellen sich dann noch andere Unverträglichkeiten hinzu.

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Übrigens sind nicht die Tierhaare selbst Auslöser der Allergien, sondern Eiweiße aus Hautschuppen, Speichel, Talg oder Urin. Vor allem Katzen sondern viele Allergene ab. Auch Hamster, Kaninchen und Meerschweinchen sollten nicht in Allergiker-Haushalten wohnen – zumal die Sägespäne und das Heu in ihren Käfigen auch ein Alptraum für Hausstauballergiker und Heuschnupfengeplagte sind.

Keine Alternative: Tiere mit wenig Fell

Manche Züchter werben mit allergenfreien Tieren. So gibt es Hunde-, aber auch Katzenrassen mit wenig Fell. Sie verlieren weniger Haare, an denen die Allergene haften. In Studien konnte ein hypoallergener, also ein sehr gut verträglicher Effekt, allerdings noch nicht ausreichend nachgewiesen werden, weshalb Allergologen auch hier zur Vorsicht raten.

Die einzige Alternative bei Tierallergien ist dann ein Aquarium mit Fischen. Dessen Pflege ist allerdings sehr aufwendig und komplex. Erwachsene müssen dann die volle Verantwortung übernehmen. Kinder können höchstens ein bisschen helfen und Kuscheln ist nicht.

Im Video: Passant rettet Hund aus glutheißem Auto

Источник: https://www.focus.de/familie/eltern/familie-heute/wunsch-nach-einem-tierischen-freund-hase-hamster-oder-doch-ein-hund-welche-tiere-perfekt-zu-kindern-passen_id_5708130.html

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