Hunde richtig füttern: Das sollten Sie wissen

Checkliste: Hunde richtig füttern

Hunde richtig füttern: Das sollten Sie wissen

Nicht nur Neuhundebesitzer wissen häufig nicht genau, wie sie ihren Hund richtig füttern. Wann ist die beste Zeit, wie häufig am Tag sollte der Hund fressen? Welche Mengen sollte der Hund erhalten? Wo sollte der Napf stehen? Das sind nur ein paar wenige Fragen, die oftmals unklar sind. Nachfolgend sind deshalb einige wichtige Punkte beschrieben, die diese Fragen beantworten sollen.

Die Fütterungszeit lässt sich nicht pauschal direkt von Anfang an festlegen. An erster Stelle steht die Frage, wie alt der Hund ist. Nicht jeder Hundehalter beginnt direkt mit einem Welpen. Viele entscheiden sich jedoch dafür, einen kleinen Hund aufzunehmen und ihn von Anfang an auf seinem Weg zu begleiten.

Zieht ein Welpe ein, so muss dieser viel häufiger mit jeweils kleinen Portionen gefüttert werden, als ein ausgewachsener Hund. Bis zum zweiten Lebensmonat sollte man von 6 Mahlzeiten pro Tag auf 4 Mahlzeiten reduzieren. Das Futter sollte immer weg geräumt werden, auch wenn der Welpe nicht auffrisst.

Feste Fütterungszeiten lassen sich so nach und nach einrichten. Ab etwa dem vierten Lebensmonat wird das Futter auf 2 Mahlzeiten pro Tag reduziert. Dennoch sollte man auch jetzt noch ein Welpenfutter benutzen, wie zum Beispiel das PLATINUM Puppy Chicken.

Aber bitte immer ausreichend frisches Wasser bereitstellen, gerade wenn man Trockenfutter füttert.

Checkliste Welpen füttern

  • Sanfter Einstieg mit 6 kleinen Mahlzeiten pro Tag
  • Reduzierung auf 4 Mahlzeiten pro Tag bis zum zweiten Monat
  • Reduzierung auf 2 Mahlzeiten am Tag ab dem vierten Monat
  • Wichtig: Dem Welpen muss es gut gehen und er sollte das Futter richtig verarbeiten können. Jeder Hund ist individuell. Daher kann es durchaus sein, dass der eine Welpe erst nach ein paar Wochen mehr auf eine Reduzierung der Mahlzeiten gesetzt werden kann. Hier ist die Beobachtungsgabe vom Halter sehr wichtig.

Ist der Hund ein halbes Jahr alt, kann man die Fütterung auf 1 Mahlzeit pro Tag umstellen. Für erwachsene Hunde ist eine einmal tägliche Fütterung vollkommen ausreichend.

Ganz wichtig ist die Verwendung von getreidefreiem Futter mit hohem Fleischanteil.

Das Welpenfutter kann nun abgesetzt und dafür zum Beispiel mit dem PLATINUM Adult Lamb+Rice ersetzt werden. Leckerlies zwischendurch schaden natürlich nicht, aber in reduzierter Form. Der Hund soll nicht zu dick werden und seine tägliche Futtermenge entspricht schon dem Tagesbedarf, den der Hund benötigt. Beispielsweise eignen sich die Fit-Sticks von PLATINUM sehr gut, da sie fettarm sind.

Checkliste ausgewachsene Hunde füttern

  • Eine Mahlzeit pro Tag ab einem Alter von sechs Monaten
  • Nutzung von getreidefreiem Futter
  • Nutzung von Futter mit einem hohen Fleischanteil
  • Langsamer Übergang vom Welpenfutter zum Futter für ausgewachsene Hunde
  • Ausreichend Wasser zum Futter
  • Leckerlies werden von der regulären Mahlzeit abgezogen

Hunde wissen ganz genau wann Fütterungszeit ist

Es wird zwar immer behauptet, Hunde hätten kein Zeitgefühl, aber viele Hundebesitzer wissen anderes zu berichten.

Hunde stellen sich tatsächlich auf feste Fütterungszeiten ein und werden auch unruhig, sobald ihre innere Uhr anzeigt, dass es an der Zeit ist.

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Eine Regelmäßigkeit ist wichtig, für den Hundebesitzer selbst und auch für den Hund. Wenn die Fütterungszeiten ständig geändert werden, kann dies zu Verdauungsproblemen führen.

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Mittags ist die beste Zeit den Hund zu füttern. Auch hier gilt, übrig gebliebenes Futter wird entfernt. Nach der Fütterung sollte der Hund zum Verdauen in Ruhe gelassen werden. Der Hund sollte nicht Spielen und auch nicht Spazieren gehen. Die Gefahr einer Magendrehung ist zu hoch. Auch hier sollte man unbedingt an die Bereitstellung von frischem Wasser denken.

Futtermenge individuell auf den Hund anpassen

Jeder Hund ist anders und hat auch spezielle Bedürfnisse an sein Fressen und die Futtermenge. Dabei kann man nicht unbedingt pauschal nach den Fütterungsangaben auf den Herstellerverpackungen gehen, diese sind auch nur als Richtlinie gedacht.

PLATINUM empfiehlt beispielsweise für einen 10 Kilogramm schweren Hund eine tägliche Menge von 150 g. Maßgeblich für die benötigte Futtermenge sind Alter, Rasse, Größe und die Aktivität des Hundes. Zusätzlich benötigen Hunde im Winter meist mehr Futter als im Sommer, da sie durch die Kälte einen höheren Energiebedarf haben.

Wenn der Hund aufhört zu fressen – ohne das er gestört wurde – ist er vorerst satt.

Hat der Hund aufgefressen und wirkt immer noch hungrig, kann man ein wenig Trockenfutter nachgeben. Nach einiger Zeit wird man schnell die geeignete Menge heraus finden, ändert sich das Gewicht des Hundes, sollte man entsprechend die Futtermengen anpassen.

Die Zusammensetzung von einem optimalen Hundefutter

Für viele Halter ist es schwierig, aus der großen Auswahl an Hundefutter eine optimale Wahl zu treffen. Das Problem ist in erster Linie meist auch die Unwissenheit. Gerade wer sich zum ersten Mal einen Hund anschafft, weiß nur in den seltensten Fällen, was in ein gutes Hundefutter gehört.

Die oberste Faustregel ist:
Ein gutes Hundefutter deckt den Nährstofedarf des Hundes und unterstützt ihn bei seiner gesunden Entwicklung. Genau hier liegt jedoch das Problem, denn viele Hersteller gehen davon aus, dass die wenigsten Besitzer wissen, welchen Nährstofedarf ihr Hund hat.

Wer dann einmal einen Blick auf die Inhaltsstoffe beim Hundefutter wirft, der wird schnell feststellen, dass dort alles enthalten ist, nur kein Fleisch.

Achtung: Das gehört nicht in Hundefutter:

  1. Tierische Nebenerzeugnisse: Bei vielen Futtersorten stehen die tierischen Nebenerzeugnisse direkt neben dem Getreide mit an erster Stelle. Was genau dies ist, ist aber nicht aus den Angaben ersichtlich.

    Daher ist es besser, von Anfang an auf ein Futter zu verzichten, das mit tierischen Nebenerzeugnissen aufgefüllt ist.

  2. Getreide: Getreide dient ausschließlich dazu, das Futter kostengünstig aufzufüllen.

    Zum Einsatz kommen hier keine hochwertigen Getreideextrakte, die möglicherweise für den Hund noch von Nutzen sein können. Stattdessen gibt es günstige Füllstoffe, die sich negativ auf die Verdauung des Tieres auswirken und keine Nährstoffe haben.

    Wichtig: Manchmal steht Getreide nicht an erster Stelle, da es aufgeschlüsselt wurde. Die Hersteller zählen dann auf, was in dem Futter enthalten ist, wie Mais, Gerste, Maiskleber uvm. Das soll vor allem dazu dienen, nicht darauf aufmerksam zu machen, wie hoch die Getreidemenge tatsächlich ist.

  3. Pflanzliche Nebenerzeugnisse: Das mag erst einmal gut klingen, tatsächlich stehen aber auch hier minderwertige Pflanzenfasern an erster Stelle, die in den Lebensmitteln für den Menschen nicht verarbeitet werden können. Daher haben sie auch in Hundefutter nichts verloren.
  4. Farbstoffe und Aromastoffe: Beides hat keinen Mehrwert für den Hund.
  5. Zucker: Meist wird in den Leckerlies aber auch im normalen Hundefutter Zucker mit verarbeitet, was für den Hund ebenfalls nicht gesund ist.

Ein artgerechtes Hundefutter besteht in erster Linie aus Fleisch, das zusätzlich mit Gemüse und Ölen angereichert wird. So kann der Hund alle wichtigen Nährstoffe aus den Inhaltsstoffen aufnehmen und verwerten.

Ergänzung – das ist gut für den Hund

Je nach Zusammensetzung des ausgewählten Futters kann es durchaus eine gute Idee sein, dieses noch zu ergänzen. Hunde mögen nicht nur Fleisch, sondern nehmen auch gerne Obst und Gemüse zu sich. Das ist aber noch nicht alles, was der Vierbeiner zum Futter dazu bekommen kann:

  1. Obst und Gemüse sind eine optimale Nahrungsergänzung. Allerdings ist Vorsicht geboten, da nicht alle Sorten für den Hund verträglich sind. So sollten Hunde niemals Weintrauben bekommen. Auch Knoblauch ist nur in sehr geringen Mengen gesund.
  2. Öl: Damit der Hund die Vitamine und Mineralstoffe aus dem Futter auch richtig aufnehmen kann, gibt es dazu am besten einen kleinen Schuss Leinöl. Fischöl ist sehr gesund für das Fell der Vierbeiner.
  3. Rohes Fleisch oder frische Knochen: So lange es kein Schweinefleisch ist, kann der Hund alle rohen Fleisch- und Knochenprodukte bekommen. Es ist ein Mythos, dass ein Hund keine Geflügelknochen fressen darf. Dies gilt nur für gekochte Knochen und hier für die Knochen von allen Tieren. Sobald diese gekocht sind, werden sie porös und können den Hund verletzen.
  4. Joghurt und Käse ist in geringen Mengen durchaus für den Hund geeignet. Gerade an warmen Tagen kann Joghurt beispielsweise mit Obst vermischt, eingefroren und dem Hund als Abkühlung geboten werden.

Welpenernährung – wichtige Tipps und Hinweise

Genau wie bei den Menschenbabys ist es auch bei Hundebabys notwendig, eine spezielle Ernährung anzubieten.

Um einen Welpen richtig ernähren zu können, braucht es Erfahrung aber auch ein gutes Händchen, denn tatsächlich handelt es sich hierbei um eine echte Herausforderung.

Damit der Hund weder über- noch unterversorgt wird, muss die Futtermenge genau abgemessen und die Zusammensetzung überprüft werden.

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In erster Linie geht es bei einem Welpen um die Unterstützung für das Wachstum. Seine Knochen und Muskeln sind noch nicht fertig ausgebildet und daher sehr empfindlich. Das falsche Futter kann dafür sorgen, dass Welpen zu schnell wachsen und Probleme mit dem Bewegungsapparat bekommen. Besonders wichtig ist eine ausreichende Proteinzufuhr, die gewährleistet werden muss.

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Diese kann nach und nach reduziert werden. Spezielles Welpenfutter von hoher Qualität ist auf die besonderen Ansprüche von jungen Hunden zugeschnitten und deckt deren Nährstofedarf. Daher ist es unbedingt notwendig, auf spezielles Welpenfutter zurückzugreifen.

Barfen – natürliche Ernährung für den Hund

Eine weitere Möglichkeit der artgerechten Ernährung ist das Barfen. Hierbei handelt es sich um die sogenannte „Rohfütterung“. Die Idee dahinter ist, dass der Hund seine Nahrung so erhält, wie er sie auch in freier Wildbahn zu sich nehmen würde.

Hier ist es jedoch besonders wichtig, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, diese mit Gemüse und Ölen anzureichern und so sicherzustellen, dass der Hund auch alle Nährstoffe erhält und aufnehmen kann. Dennoch stellt das Barfen durchaus eine gute Alternative zur klassischen Ernährung mit Trockenfutter oder Nassfutter dar.

Foto: © hramovnick – Fotolia.com

Источник: https://www.hundebibel.de/checkliste-hunde-richtig-fuettern/

Wie füttere ich meinen Hund richtig?

Hunde richtig füttern: Das sollten Sie wissen

Aufgrund dieser Tatsache können wir ableiten, was ein Hund als Nahrung benötigt, um gesund und munter und vor allem artgerecht ernährt zu werden. Missachtet man bei der Ernährung eines Hundes seine nutritiven Grundbedürfnisse, so drohen Krankheiten wie z.B.

Diabetes, Krebs, Allergien, Herz-Kreislauf-, Skelett-, Haut- und Gelenkerkrankungen. Eine ausgewogene und tiergerechte Ernährung Ihres Hundes dient also der aktiven Gesunderhaltung Ihres geliebten Vierbeiners.

In unserem Shop finden Sie dazu eine geeignete Auswahl an hochwertigen und nahrhaften Hundefuttersorten.

BARFen gilt oftmals als optimal, aber …

Oft wird BARFen (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter) als die beste Ernährung für Hunde angepriesen. Dabei stellt der Tierbesitzer eine Mahlzeit aus Fleisch, Knochen, Gemüse, Obst und Öl selbst in der heimischen Küche her. Was oft gut gemeint ist, schadet allerdings dem Hund ebenso oft.

Eine Unterversorgung mit lebenswichtigen Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen kann die Folge sein und schwerwiegende gesundheitliche Beeinträchtigungen für den Hund und seinen Körper bedeuten.

Täglich eine ausgewogene und nahrhafte Mahlzeit für den eignen Vierbeiner zu kochen, nimmt auch sehr viel Zeit in Anspruch und ist deshalb oftmals nicht vollumfänglich zu leisten.

Wir empfehlen Ihnen deshalb als Grundlage für die Fütterung Ihres Hundes ein hochwertiges Futter aus unserem tollen Gutes tun Hundefutter Sortiment in Kombination mit einer 2-3 mal die Woche selbst gekochten Fleischmahlzeit für Ihren Liebling.

Wer gerne einmal ein BARF Rezept für eine gesunde Fleischmahlzeit ausprobieren möchte, dem empfehlen wir Folgendes:

Mischen Sie Fleisch und Knochen (2/3) mit Gemüse, Obst und Kräutern (1/3), erst dann ist die Futterration komplett. Gemüse und Obst bitte pürieren, damit der Hundeorganismus die Nährstoffe aufnehmen kann.

Dazu ein Schuss Öl (1-2 Tl/30 kg Hund) für die Verwertung der fettlöslichen Vitamine und für die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren (z.B. Hanf-, Lachs-, Thunfisch-, Borretsch-, Distel-, Oliven-, Nachtkerzenöl). Anstelle von Gemüse können Sie auch fertige Gemüseflocken verwenden.

Ab und zu Joghurt, Quark oder Hüttenkäse und ein Ei (mit Schale).

  • Geeignetes Fleisch: Blättermagen, Herz, Kopffleisch, Leber, Milz, Muskelfleisch, Niere, Pansen, Schlund, alle Knochen (wegen Splittergefahr nicht kochen), ganze Hühner, ganze Fische etc. Schwein immer kochen!
  • Geeignetes Gemüse: Blattsalat, Brokkoli, Fenchel, Karotte, Kartoffel (gekocht), Mangold, Pastinake, Salatgurke, Sellerie, Spinat, Zucchini etc. Avocado, Zwiebel und rohe Kartoffeln meiden.
  • Geeignetes Obst: Apfel, Aprikose, Banane, Birne, Brombeere, Erdbeere, Heidelbeere, Hagebutte, Himbeere, Honigmelone, Johannisbeere, Kirsche, Kiwi, Mirabelle, Pfirsich, Pflaume, Wassermelone, Stachelbeere etc. Trauben und Rosinen meiden.
  • Geeignete Kräuter: Alfalfa, Basilikum, Bohnenkraut, Borretsch, Brombeerblätter, Dill, Estragon, Kamille, Kümmel, Löwenzahn, Majoran, Minze, Oregano, Petersilie, Thymian etc. (klein geschnitten und in geringen Mengen)

Hochwertiges Hundefutter im Handel erkennen

Ob das Futter gut oder schlecht ist, erkennen Sie durch einen Blick auf die Zutatenliste. Dort sind die Zutaten in absteigender Reihenfolge aufgelistet.

Bei einem artgerechten Futter ist das Fleisch der Hauptbestandteil. Hunde benötigen allerdings nicht nur Muskelfleisch, sondern auch mineralstoffreiche Innereien, Gelenke, Sehnen und Knochen.

Gutes Hundefutter erfüllt folgende Kriterien:

  • Hauptbestandteil ist Fleisch
  • Keine Schlachtabfälle, kein Tiermehl
  • Kaum oder kein Getreide
  • Alle Zutaten sind genau deklariert
  • Keine Zusatzstoffe
  • Keine Nebenprodukte

Unser Gutes tun Hundefutter ist frei von Aroma- , Farb- und Konservierungsstoffen. Zudem arbeiten wir mit einer offenen Deklaration bei unseren Produkten, so können Sie immer ganz genau auf dem Etikett erkennen, was, wie und in welchen Anteilen verarbeitet wurde.

Was ist im Billigfutter wirklich drin?

  • Fleisch ist teuer, darum enthält Billigfutter nur einen verschwindend kleinen Bruchteil. Dies wird ordentlich verschleiert. „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ bedeuten: Minderwertige Schlachtabfälle mit sehr wenig Fleisch.
  • Tierische Nebenerzeugnisse sind Schlachtabfälle. Generell wäre dagegen nichts einzuwenden, schließlich frisst der Wolf auch das ganze Kaninchen, aber „tierische Nebenerzeugnisse“ sind nichts anderes als Müll, der für den menschlichen Verzehr nicht erlaubt ist, z.B. Federn, Hufe, Zähne, Hörner, Krallen, Haut, Wolle, Blut, und Gedärme (verunreinigt mit Kot und Urin). Außerdem enthalten: Hormonhaltige Drüsen und Geschlechtsorgane, die z.B. hartnäckige Hormonstörungen hervorrufen können.
  • Tiermehl  ist nichts anderes als gemahlene Schlachtabfälle. Es enthält kaum Fleisch und ist somit billiges Füllmaterial.
  • Getreide  dient als günstiger Füllstoff und sollte, wenn überhaupt, nur in kleinen Mengen enthalten sein. Hunde brauchen kein Getreide, es gibt auch getreidefreies Hundefutter im Handel. Den meisten Tieren schadet Getreide zwar nicht, manchmal löst es aber Allergien aus. Viele Hersteller verschleiern den hohen Getreideanteil und listen die Sorten einzeln auf: Mais, Hafer, Reis, Reiskleie, Maisgluten, Soja, Gerste etc.
  • Pflanzliche Nebenerzeugnisse  sind im besten Fall Mehle, meistens aber Lignozellulose (Holz), Erdnussschalen, Weizenkleber oder Maiseiweiß (Abfallprodukte der Landwirtschaft). Diese Erzeugnisse sind schwer verdaulich, allergieauslösend, blähend und schlecht für das Immunsystem.
  • Öle und Fette verschleiern minderwertige Fettquellen, die nicht ins Futter gehören, wie altes Frittierfett und ranziges Fett.
  • Zusatzstoffe peppen den Geschmack und das Aussehen auf und konservieren: Farb- und Aromastoffe, Geschmacksverstärker, Zucker, Karamell, Säureregulator, Emulgatoren, Geliermittel, Stabilisatoren etc. Künstliche Antioxidantien sind Konservierungsmittel, müssen aber nicht als solche deklariert werden. Darum können Hersteller von Produkten mit giftigen, krebserregenden, allergieauslösenden Chemikalien BHT, BHA oder Ethoxyquin (EWG Zusatzstoffe) trotzdem mit „ohne Konservierungsstoffe“ werben.

Fütterung umstellen

Eine Futterumstellung muss stets bei Hunden langsam erfolgen. Dazu mischen Sie das bisher gewohnte Futter (3/4) mit dem Neuen (1/4). Alle zwei bis drei Tage steigern Sie die Menge des neuen Futters um 1/4 und reduzieren das gewohnte Futter um dieselbe Menge.

Hochwertiges Futter, wie unser Gutes tun Hundefutter ist sehr nährstoffdicht, da auf unnötige Füllmaterialien verzichtet wird. Darum kann es sein, dass Ihr Hund schneller satt ist und etwas Futter im Napf übrig lässt.

Reduzieren Sie dann bitte das Futter um die entsprechende Menge.

Regelmäßige Futterzeiten einhalten

Hunde brauchen einen ungestörten Platz zum Fressen. Füttern Sie Ihren Hund am besten morgens, mittags und abends zu festen Zeiten. Hundefutter sollte Raumtemperatur aufweisen, damit es nicht zu Magen- und Darmproblemen kommt. Bitte achten Sie darauf, dass immer frisches Wasser  zur freien Verfügung steht.

Lesen Sie zu diesem Thema auch die Ratgeber:

Источник: https://tierschutzliga.de/ratgeber/hunde-richtig-fuettern/

Die häufigsten Fehler bei der Hundefütterung

Hunde richtig füttern: Das sollten Sie wissen
©iStockphoto.com/ WilleeCole

Hand aufs Herz: Wie viel wissen Sie über das natürliche Fressverhalten Ihres Hundes? Wenig? Dann wird es höchste Zeit, das zu ändern, denn Ihr Verhalten am Fressnapf spielt im Leben Ihres Hundes eine zentrale Rolle.

Wir alle wollen unseren Hunden eigentlich nur Gutes. Und doch tun wir oft genau das Falsche, weil wir Irrtümern, Fehlschlüssen und überkommenen Vorstellungen in Punkto Hundefütterung erlegen sind. Bestimmt werden Sie sich bei dem einen oder anderen Fehler ertappt fühlen. Willkommen im Club!

Übergewicht, Betteln oder sogar aggressives Verhalten sind typische Folgen falscher Fütterungstechnik. Wir zeigen Ihnen die häufigsten Fehler, ihre Folgen und wie es richtig geht.

Was tun wir Menschen?

  • Wir möchten sichergehen, dass unser Hund gut frisst und beobachten ihn deshalb bei der Nahrungsaufnahme.
  • Wir finden es schön, wenn der Hund immer mit dabei ist und füttern ihn, während um ihn herum der übliche Familientrubel stattfindet.
  • Wir finden es wichtig, dass unser Hund uns als Rudeloberhaupt anerkennt und nehmen ihm ab und zu mal den halbvollen Fressnapf weg, um ihm unsere Machtposition zu demonstrieren. Akzeptiert der Hund das nicht, bekommt er mächtig Ärger.

Was bedeutet das für unseren Hund?

Der Hund muss fürchten, sein Futter (seine Beute) zu verlieren, weil ihm ständig jemand nahe kommt, ihn ein ranghöheres Rudelmitglied vermeintlich bedrohlich beobachtet oder er sogar die Erfahrung gemacht hat, dass ihm tatsächlich öfter mal der Napf weggenommen wird.

Wie reagiert der Hund?

Er wird entweder:

  • versuchen seine Mahlzeit so hastig wie möglich hinunterzuschlingen, um so viel wie möglich im Magen zu haben, bevor ihm jemand dazwischenfunkt, oder
  • sich gar nicht mehr ans Futter trauen, weil unsere Nähe ihm signalisiert, dass wir die leckere Mahlzeit für uns beanspruchen, oder
  • sein Futter offensiv verteidigen. Mit Drohgesten, Knurren oder im Notfall durch Zuschnappen. Für ihn eine völlig legitime Art der hündischen Kommunikation, mit der er seinen Status und seine Beute gerade gegenüber Kindern (die für ihn gleichrangige Rudelkumpane darstellen) sichert.

Auf jeden Fall bedeuten derartige Störungen beim Fressen für den Hund Stress und Verunsicherung. Das Ganze belastet die sozialen Strukturen im Familienrudel.

Wie geht es richtig?

  • Füttern Sie Ihren Hund an einem ruhigen Ort, an dem er während des Fressens nicht beachtet und von niemandem gestört wird. Auch nicht von der Familienkatze.
  • Wenn Sie mehrere Hunde haben, klappt das gemeinsame Fressen im Rudel nur, wenn das Sozialgefüge stabil ist. Unsichere, sensible Tiere müssen eventuell einzeln gefüttert werden.
  • Wenn Sie den Napf wieder wegnehmen möchten, bevor Ihr Hund ihn leer gefressen hat, rufen Sie ihn zuerst in einen anderen Raum

Was bedeutet das für den Hund?

Stellen Sie sich vor, ein Kind fragt Sie „Hast Du Zeit für mich?“ und Sie antworten „Hier hast Du einen Lolli, mein Schatz!“. Mit der Zeit wird Nahrung für dieses Kind ein Ersatz für Liebe und Zuwendung.

Irgendwann wird das Kind nur noch sagen „Ich will jetzt einen Lolli!“ wenn es gelangweilt, einsam oder traurig ist oder etwas für Sie tun soll. Es wird vermutlich zu viel essen, weil Nahrung Trost bedeutet.

Und wenn man immer Lollis haben kann, weshalb soll man dann noch Gemüse essen? Sie können es sich sicher bildlich vorstellen: Ein solches Kind, beziehungsweise ein so geprägter Hund, wird dick!

„Wenn Liebe durch den Magen geht, was wird dann aus der Liebe, wenn sie durch den Magen durch ist?“

Dr. Eckhart von Hirschhausen

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Der Hund wird, wenn wir ihn öfter mit Futter abspeisen, immer penetranter betteln, weil er gelernt hat, dass sein Bettelverhalten belohnt wird. Statt uns zum Spielen oder Schmusen aufzufordern, geht es ihm nur noch um Nahrung und wir als Futterspender sind dabei ziemlich austauschbar. Statt unsere Beziehung zum Hund zu festigen, schwächen wir sie also durch die Leckereien zwischendurch.

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Nutzen wir Leckerlis als Bestechung bei der Erziehung, tut unser Hund ziemlich bald vermutlich nichts mehr ohne die sprichwörtliche Karotte vor seiner Nase. Selbstbewusste Exemplare werden auch mit Leckerli vor der Nase kein Kommando mehr befolgen, weil sie zu der Überzeugung gelangt sind, dass ihnen das Futter ohne Gegenleistung zusteht.

Nicht zuletzt wird unser Hund, wenn er häufig aus der Hand gefüttert wird, mehr fressen als gut für ihn ist, denn Futter aus der Hand des Chefs hat einen besonders hohen sozialen Stellenwert (ein bisschen so als ob der Welpe direkt am Fang der Mama schlecken darf).

Wie reagiert unser Hund?

Wenn wir unserem Vierbeiner öfter mal etwas Besonderes geben – vom Tisch, aus der Hand oder den Filetrest vom Teller – ziehen wir uns unter Umständen einen mäkeligen Fresser heran, der „von allem nur das Beste“ erwartet. Aber, das wissen wir ja aus eigener Erfahrung, was besonders gut schmeckt, ist als alleinige Nahrung selten gesund.

Wenn wir andauernd etwas Neues in den Hundenapf tun, entwickelt unser Hund mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit häufiger mal Durchfall oder Verstopfung, da seine Darmflora keine Zeit hat, sich an die ständig wechselnde Nahrung anzupassen. Wir kennen das von uns selbst auch, wenn wir zum Beispiel im Ausland plötzlich auf unser dunkles deutsches Brot verzichten müssen oder mit scharf gewürzten Speisen konfrontiert werden.

Da Tischreste und besondere Leckerlies meistens zusätzlich zur üblichen Futterration im Hund landen und häufig fettreich sind, wird er vermutlich auch noch dick werden.

Was können wir aus dem Fressverhalten des Wolfes lernen?

In jedem unserer domestizierten Hunde steckt noch irgendwo ein wenig Wolf. Deshalb lohnt es sich, einen Blick auf das Fressverhalten im Wolfsrudel zu werfen:

  • Wölfe jagen gemeinsam und können im Rudel große Beutetiere erlegen. Um das zu schaffen, müssen sie als Team zusammenarbeiten.

Genau dies ist der Grund, weshalb unsere Hunde soziale Wesen sind, die mit uns kooperieren wollen. Sie fühlen sich am wohlsten, wenn sie genau wissen, welchen Platz sie in unserem Rudel einnehmen und der Zugang zu Futter hat eine enorme symbolische Bedeutung für sie, da er eng mit dem sozialen Status verknüpft ist.

Aber Achtung: Die meisten Hunde teilen ihr Futter ungern mit anderen Hunden, da sie – im Gegensatz zu Wölfen – nicht auf deren Hilfe bei der Jagd angewiesen sind! Auch wenn wir viel aus dem Fressverhalten der Wölfe lernen können, lässt es sich eben doch nicht so einfach auf Hunde übertragen (dank jahrtausendelanger Anpassung der Hunde an uns Menschen).

  • Wölfe schlagen sich nach einer erfolgreichen Jagd den Bauch so voll wie es geht. Wer weiß schon, wann es wieder etwas gibt? Der Steinzeitmensch in uns sieht das übrigens ganz genauso.

Erwarten Sie also nicht von Ihrem Hund, dass er nur so viel Futter zu sich nimmt, „bis er satt ist“. Die allermeisten Exemplare fressen so viel wie reinpasst und so ein Hundemagen ist extrem dehnbar, wie jeder Hundebesitzer weiß, dessen Schützling schon einmal unbemerkt über einen Futtersack hergefallen ist.

Es ist an uns, Vernunft walten zu lassen und die Futtermenge zu rationieren. Keine Sorge, dass Ihr Hund um Futter bettelt, bedeutet meistens nicht, dass er Hunger hat.

Ein vollwertig gefütterter Hund ist selten wirklich hungrig und einen Fastentag überstehen gesunde Hunde problemlos (auch wenn sie nicht begeistert davon sein werden). 

  • Wölfe fressen gemeinsam im Rudel und halten sich dabei streng an die Hierarchie der Gruppe. Ranghohe Tiere fressen zuerst und bekommen die besten Beutestücke. Sie dürfen rangniederen Tieren deren Beute wegnehmen, tun es aber in der Regel nicht, weil sie es nicht nötig haben. Gibt es Meinungsverschiedenheiten über die Reihenfolge beim Fressen, werden diese durch ritualisierte Verhaltensweisen geklärt, sodass kein Rudelmitglied bei einer Auseinandersetzung ernsthaft verletzt wird. Schließlich hätte das fatale Folgen für den Jagderfolg der Gruppe.

Ihr Hund wird Ihrem Verhalten rund um das Thema Nahrung enorme Bedeutung beimessen. Ihrer Körpersprache ebenso wie der Tatsache, wer von Ihnen beiden zuerst etwas bekommt und wie lecker es riecht.

Denken Sie daran, wenn Sie Ihrem Hund das nächste Mal den Fressnapf füllen, bevor Sie sich selbst zu Tisch setzen (weil er dann Ruhe gibt).

Oder wenn Sie ihm das nächste Mal eine Leckerei anbieten, ohne dass er sich dafür anstrengen musste.

Beim Thema Hundefütterung auf eine strenge Hierarchie zu achten, kommt uns Menschen häufig komisch vor. Wir machen uns selten Gedanken darüber, welche soziale Bedeutung es für den Hund hat, wenn wir ihm ein Leckerli zustecken oder ihn beim Fressen beobachten. Was wir nicht so eng sehen, bedeutet für unseren Hund aber unter Umständen eine ständige soziale Verunsicherung und letztlich Stress.

Источник: https://www.drhoelter.de/tierarzt/ernaehrungsinfos/die-haeufigsten-fehler-bei-der-hundefuetterung.html

Wie oft sollen Sie Ihren Hund füttern

Hunde richtig füttern: Das sollten Sie wissen

Als neuer Hundebesitzer ist man schnell mit vielen wichtigen Fragen konfrontiert, die direkten Einfluss auf die Lebensqualität und Gesundheit des neuen Familienmitglieds haben.

Eine entscheidende Frage ist “Wie oft soll man einen Hund füttern?”. Die Ernährung und Essgewohnheiten eines Hundes haben den größten Einfluss auf seine Gesundheit.

Deshalb ist es umso wichtiger, dass Sie Ihren Hund richtig füttern.

Was die richtige Fütterung Ihres Hundes ausmacht Wie viel Futter Welpen brauchen Wie viel Futter ausgewachsene Hunde brauchen Der volle Futternapf

Nicht nur neue Hundebesitzer wissen oft nicht, wie oft sie einen Hund füttern sollen. Haben Sie sich nicht eingehend über das Thema informiert, stehen die Chancen recht gut das Sie Ihr Hund nicht optimal frisst. 

Eine allgemeingültige Regel gibt es nicht. Jeder Hund ist einzigartig. Mit genügend Informationen werden Sie jedoch in der Lage sein den Kern zu verstehen und bei der Diät Ihres Hundes anzuwenden. 

Ein guter Anfang ist es Ihren Hund zweimal täglich mit seiner Hauptnahrung zu füttern. Idealerweise morgens und abends. 

Was die richtige Fütterung Ihres Hundes ausmacht

Die meisten Experten empfehlen, Ihren Hund zweimal am Tag mit seiner Hauptnahrung zu füttern. Welche Mengen sollte Ihr Hund fressen und auf welche Futterkomponenten sollten Sie besonderen wert legen?

Entscheidend für die Futtermenge ist der Kalorienbedarf des Hundes. Logischerweise haben größere Hunde einen höheren Energiebedarf als kleine Hunde. Auch die Rasse hat einen Einfluss auf den Kalorienbedarf. Rassen, die sehr aktiv sind benötigen mehr Hundefutter als Rassen die es eher ruhig angehen lassen. 

Es ist besser, Ihren Hund mit hochwertigem Hundefutter in Lebensmittelqualität zu füttern und keine Ergänzungsmittel hinzuzufügen, es sei denn, diese wird von Ihrem Tierarzt empfohlen. Eine übermäßige und unnötige Nahrungsergänzung kann Ihrem Hund schaden. Hochwertiges Hundefutter versorgt Ihren Hund mit allem, was er braucht.

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Die vom Hersteller empfohlenen Futtermengen sind oft ungenau und sollten nur als grober Ausgangspunkt dienen. Die meisten Empfehlungen variieren je nach Hersteller erheblich.

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Die Bestimmung der richtigen Futtermenge hängt von der Art des verwendeten Hundefutters, der Häufigkeit des täglichen Verzehrs, der Größe des Hundes, dem Stoffwechsel des Hundes, dem Umfang der Bewegung und vielem mehr ab.

Wechseln Sie das Hundefutter Ihres Lieblings, dürfen Sie es niemals abrupt machen. Wenn Sie die Ernährung ändern möchten, sollte die Umstellung schrittweise über einen Zeitraum von 7 – 10 Tagen erfolgen. Die Anzahl und Art der Bakterien im Darm, welche die Verdauung unterstützen müssen sich oft erst an das neue Futter anpassen, um es optimal zu verwerten.

Lassen Sie Ihren Hund in Ruhe, während er aus seinem Napf frisst. Wenn Sie den Napf während des Essens wegnehmen, kann das Angstzustände auslösen und zu aggressivem Verhalten führen.

Hunde die ihr Futter zu schnell verschlingen neigen dazu beim Fressen viel Luft aufzunehmen, was zwangsläufig zu Magen- und Verdauungsstörungen führt. Das Schlingen lässt sich oft vermeiden, wenn Sie einen großen Gegenstand mit in den Napf legen. Ein Ball kann Ihren Hund dazu ermutigen kleinere Bisse zu machen. Achten Sie jedoch darauf das von dem Gegenstand kein Erstickungsrisiko ausgeht.

Füttern Sie Ihren Hund niemals vom Tisch oder vom Teller. Damit setzen Sie falsche Impulse und belohnen das Betteln des Hundes, was zu weiteren Verhaltensauffälligkeiten führen kann.

Das Füttern von Essensresten kann Ihren Hund dazu ermutigen, während Ihren Mahlzeiten zu betteln und Lebensmittel vom Tisch zu stehlen, von denen einige gesundheitsschädlich oder sogar lebensgefährlich sein können.  

Idealerweise füttern Sie Ihren Hund nicht mit übrig Gebliebenem vom Tisch, sondern nur mit Leckerlis, die speziell für Hunde entwickelt wurden. Die Leckerlis können Sie für gutes Verhalten füttern und unterstützen Sie damit ebenfalls bei der Erziehung Ihres Lieblings.

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Sorgen Sie dafür, das Ihr Gefährte zu jederzeit eine volle Wasserschale hat. Wie beim Menschen ist es sehr wichtig das Ihr Hund oft und genug Wasser trinkt.

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Wenn Sie mehr als ein Haustier haben, füttern Sie Ihre Hunde separat, um die Konkurrenz um das Futter zu verringern.

Nachdem Sie Ihren Hund gefüttert haben sollten Sie mindestens eine Stunde warten bis Sie mit ihm spazieren gehen. 

Haben Sie einen besonders aktiven Tag mit Ihrem Liebling geplant, darf es ruhig etwas mehr sein.

Ihr Hund ist Ihr treuer Gefährte und Wegbegleiter der Sie am liebsten überall hin begleitet. Damit Sie und Ihr Hund besonders viel Freude an Ihrem gemeinsamen Abenteuer haben ist es wichtig, das seine Energiereserven gefüllt sind. 

Welche Menge Sie Ihrem Hund füttern hängt auch von dem geplanten Tag ab

Wiegen Sie Ihren Hund mindestens einmal im Monat, um zu überprüfen, ob Sie auf dem richtigen Weg sind.

Wie viel Futter brauchen Welpen?

Um groß und stark zu werden brauchen Welpen mehr Futter als adulte ausgewachsene Hunde. Die Versorgung des Welpen mit genug Energie und den richtigen Vitaminen und Mineralstoffen ist von zentraler Bedeutung für sein gesundes heranwachsen. 

Es gibt Hundefutter das speziell für Welpen und junge Hunde entwickelt wurde, um sicherzustellen, dass der heranwachsende Hund die Nährstoffe erhält, die er braucht.

Von besonderer Bedeutung ist die Versorgung des Welpen mit genug Kalzium brauchen Welpen für das Knochenwachstum, das Zellwachstum und die Organentwicklung. Werden Welpen mit zu wenig Kalzium gefüttert können sie Knochenerkrankungen und orthopädische Probleme, wie Arthritis, bekommen. 

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Welpen brauchen kleine, häufige Fütterungen. In den ersten Lebensmonaten eines Welpen benötigen sie den ganzen Tag über kleine Mahlzeiten, wenn sie von der Muttermilch auf feste Nahrung umsteigen.

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Hat der Welpe damit begonnen feste Nahrung zu fressen, sollten Sie ihn mit 4 bis 5 Mahlzeiten täglich füttern.

Hat Ihr Welpe seinen vierten Lebensmonat erreicht, können Sie langsam damit beginnen, seine Diät umzustellen. Reduzieren Sie die Fütterungen auf dreimal pro Tag. Ab dem fünften Lebensmonat können Sie langsam den Umstieg auf zwei Fütterungen pro Tag wagen.

Bedenken Sie jedoch, dass Sie Ihren Welpen auch während der Umstiegszeit nicht überfüttern dürfen. Übergewichtige Welpen wachsen oft zu übergewichtigen Hunden mit gesundheitlichen Problemen heran.

  • Welpen kleiner Rassen brauchen täglich etwa 6-10 % ihres Körpergewichts
  • Welpen großer Rassen brauchen täglich etwa 4-6 % ihres Körpergewichts

Obwohl die Rasse eine wichtige Rolle spielt, können Stoffwechsel und Energie um bis zu 30 Prozent variieren. 

Ihr Tierarzt hilft Ihnen gerne bei der richtigen Dosierung und versorgt Sie mit vielen nützlichen Tipps, wenn Sie ihn danach fragen.

Wie viel Futter braucht mein Hund?

Als liebender Hundebesitzer wissen Sie, dass Ihr Hund einen schier unstillbaren Appetit hat. Beobachtet er Sie bei jeder Mahlzeit genau und sagt zu keinem Snack nein.

Es gibt jedoch einen klaren Unterschied zwischen dem, wie viel Ihr Hund fressen will und wie viel Futter Ihr Hund braucht.

Wie viel Futter braucht mein Hund, damit es ihm an nichts fehlt und er alles erhält, was er braucht?

Die meisten Hunde brauchen nur zwei Mahlzeiten pro Tag.

Um den Stoffwechsel in Gang zu bringen und sicher zu gehen, dass Ihr Hund jederzeit mit allem versorgt ist, was er braucht sollten Sie ihn mit einer Mahlzeit am Morgen und einer Mahlzeit am Abend füttern.

Es gibt keine Regel, was die genaue Uhrzeit angeht. Versuchen Sie lediglich Ihren Hund täglich zur gleichen Zeit zu füttern, damit er sich optimal darauf einstellen kann.

Ich füttere meinen Hund einmal morgens und einmal abends. Was ist mit der Zeit dazwischen? Kann ich meinen Hund mit Leckerlis und kleinen Hundesnacks füttern? Ja, natürlich können Sie Ihren Hund für sein gutes Verhalten mit Leckerlis belohnen und ihn mit kleinen gesunden Snacks im Laufe des Tages füttern.

Achten Sie bei der Auswahl der Leckerlis genau auf die Inhaltsstoffe. Hundeleckerlis aus dem Supermarkt sind fast immer wahre Kalorienbomben, die inhaltstechnisch selten einen Nutzen für Ihren Hund haben. 

Auch bei den Hundesnacks sollten Sie sich immer die Frage stellen, welchen Nutzen Ihr Liebling von dem gefütterten Snack hat.

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Auch wenn es noch so schwer ist, Ihrer Fellnase das leckere Essen auf dem Esstisch zu verwehren, füttern Sie Ihren Hund niemals vom Tisch. Füttern Sie ihn vom Tisch bekräftigt das sein Betteln nur weiter und kann auch zu anderen Verhaltensauffälligkeiten führen.

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Es ist wichtig, die Essgewohnheiten Ihres Hundes zu kennen. Die Menge, die Geschwindigkeit und die Art und Weise, wie sie ihre Nahrung verdauen, geben Ihnen ein gutes Gefühl für ihre Gesundheit, ihre Aktivität und ihr allgemeines Glück.

Sollte mein Hund jederzeit einen vollen Futternapf vorfinden?

In seltenen Fällen kann es ratsam sein Ihrem Hund zu jeder Zeit einen vollen Futternapf bereitzustellen. Das kann der Fall sein, wenn Ihr Hund untergewichtig ist oder er immer nur kleine Häppchen isst. 

Da das ungezügelte Fressen schnell zu Übergewicht und anderen gesundheitlichen Problemen führen kann, sollten Sie Ihren Hund nur auf Anraten Ihres Tierarzts rund um die Uhr füttern.

Источник: https://sollis-hundebedarf.de/wie-oft-hund-fuettern/

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